Neuer FoodDiverse-SFB will Ernährungssysteme nachhaltiger gestalten
Einer der 13 neu von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereiche (SFB) untersucht, wie sich Landwirtschaft und Ernährungssysteme nachhaltiger gestalten lassen, um die negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima zu reduzieren. Eine Möglichkeit ist die Diversifizierung auf allen Ebenen – auf Feldern, Farmen, in der Agrarlandschaft, auf lokalen und internationalen Märkten sowie nicht zuletzt auf den Speiseplänen. Der SFB „Diversifizierung von Ernährungssystemen für nachhaltige Ernährung (FoodDiverse)“ will daher erforschen, wie verschiedene Arten der Diversifizierung zentrale Aspekte wie Umweltschutz oder menschliche Gesundheit beeinflussen. Zudem will der Verbund klären, wie geeignete Diversifizierungsgrade aussehen und auf den verschiedenen Ebenen der Ernährungssysteme umgesetzt werden können. Hierzu fokussiert sich der SFB auf die Ernährungssysteme in Deutschland und Ghana, um Unterschiede innerhalb und zwischen den Ländern aufzudecken. Sprecher des SFB ist Professor Dr. Matin Qaim von der Rheinisch-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (siehe auch Meldung der Uni Bonn).
Unter den zahlreichen SFB, deren Förderung die DFG verlängert, ist u.a. der Transregio-Verbund (TRR) mit dem Titel „Ökologische Genetik der Pflanzen“. Deren Sprecherin ist Professorin Dr. Juliette de Meaux von der Universität zu Köln. Der seit 2022 bestehende TRR erforscht die genetischen Grundlagen für das Überleben und die Anpassungen von Pflanzen an ökologische Herausforderungen.