Neue Forschungsgruppe untersucht Biodiversität und Wasserhaushalt tropischer Nebelwälder
Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) neu geförderte Forschungsgruppe (FOR) „Wasserhaushalt und botanische Invasion nebelreicher Ökosysteme auf den Galápagos Inseln im Klimawandel (GArua)“ wird mit Feldexperimenten sowie Fernerkundungs- und Modellierungsansätzen die Prozesse und Mechanismen analysieren, die der Klimawandel auf Biodiversität und Wasserhaushalt in den tropischen Nebelwäldern auf Galápagos hat. Etwa die Ausbreitung invasiver Pflanzen oder den Rückgang an nebelliebender Arten wie Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) – mit Auswirkungen auf die Wasserversorgung des ganzen Ökosystems. Angesiedelt ist die neue FOR, die gemeinsam mit vier weiteren Gruppen gefördert werden wird, in der Klimatologie, der Pflanzen- und der Epiphytenökologie, der Hydrologie und der Bodenkunde; Sprecherin ist Professorin Dr. Maaike Bader von der Uni Marburg. Eine Verlängerung erhielt die FOR „Stammzellsysteme bei Getreide (CSCS): Etablierung, Aufrechterhaltung und Beendigung“ mit Sprecher Professor Dr. Thomas Dresselhaus von der Uni Regensburg, die im Rahmen der D-A-CH-Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) weiter gefördert werden wird.