Unsere Gesellschaft
Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) ist die größte Organisation für Pflanzenwissenschaftler im deutschsprachigen Raum. Sie vereint mehr als 1.100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Stand: August 2024) aus allen pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen: von der Molekularbiologie über Physiologie und Genetik bis hin zur Vegetationskunde und Ökosystembiologie.
Aufgaben und Ziele
Die DBG vertritt die Pflanzenwissenschaften und fördert die wissenschaftliche Botanik auf nationaler und internationaler Ebene. Sie dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken (s. Satzung).
Aktivitäten
Die Hauptaktivitäten der DBG sind:
- Die Förderung der Pflanzenwissenschaften und der wissenschaftlichen Botanik
- Die Vernetzung von Botanikerinnen und Botanikern, Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftlern
- Jedes zweite Jahr veranstaltet die DBG eine einwöchige wissenschaftliche Tagung, die Botanik-Tagung, die von einer deutschsprachigen Universität ausgerichtet wird. Die Tagung umfasst Vorträge, Poster-Präsentationen, sowie botanische Exkursionen und wird in Verbindung mit der Mitgliederversammlung, dem "Plenum" der Gesellschaft, abgehalten. In der Zeit zwischen den Botanikertagungen veranstalten die Sektionen eigene Tagungen und Workshops in ihren jeweiligen Fachgebieten
- Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verleiht die DBG regelmäßig Wissenschaftspreise und gewährt Reisekostenzuschüsse zu ihren Tagungen. Die Förderpreise werden während der Botanikertagung an die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überreicht. Zudem zeichnet sie die Beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit an Hochschulen aus. Das Zusammenkommen junger Forschender fördert sie mit dem Eduard Strasburger-Workshop zu Hot Topics: eine Tagung von jungen Forschenden für junge Forschende.
- Die Herausgabe wissenschaftlicher Veröffentlichungen, insbesondere ihres Fachjournals Plant Biology.
- Die Mitteilungen der Gesellschaft erscheinen in den Actualia.
- Fachkongresse und wissenschaftliche Tagungen unterstützt die DBG finanziell, um die Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zu fördern.
- Die DBG realisiert eigene und unterstützt politische Aktionen, um sich für die Pflanzenwissenschaften, die Interessen Ihrer Mitglieder und Gesellschaft und die Forschungsfreiheit einzusetzen.
- Im Jahr 2012 richtete die DBG eine themenbezogene Arbeitsgruppe ein mit dem Titel „Funktionelle Genomforschung bei Arabidopsis (AFGN)".
- Fünf- bis sechsmal im Jahr erhalten Mitglieder den DBG-Newsletter, der sie über die jüngsten Aktivitäten in der DBG informiert.
Historie
Die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) wurde 1882 in Eisenach gegründet und ist eine der ältesten, aktiven botanischen Gesellschaften der Welt. Aus Anlass ihres 125ten Jubiläums publizierte sie ein Buch und der Vorstand stellte sich einem Interview.
Organe der DBG
Die Organe der Gesellschaft sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Ihre jeweiligen Aufgaben sind in der Satzung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. niedergelegt (publiziert in Plant Biology Vol. 1, pages: N9 - N12, 1999).
Vernetzung mit anderen Verbänden
Die Gesellschaft und ihre Sektionen unterhalten ein Netzwerk mit anderen wissenschaftlichen Organisationen und Dachverbänden. Die DBG ist in nationale, wie im VBIO und dem DNK, und internationale Dachverbände, wie in der FESPB und der EPSO integriert. Die Sektion Phykologie ist ebenfalls international vernetzt.
Internationale Vernetzung
Die in der DBG organisierten Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftler arbeiten international. Ein Großteil der Mitglieder, die sich dazu in einer im Jahr 2012 durchgeführten Umfrage äußerten, hat (meist mehrere) Partner in einem anderen Land, mit dem sie regelmäßig wissenschaftlich kooperieren.
Auszeichnungen
Neben den oben erwähnten Förderpreisen, ehrt die DBG Menschen, die sich besonders um die Gesellschaft und deren Ziele verdient gemacht haben, mit einer Ehrenmitgliedschaft oder der Simon-Schwendener-Medaille.
Mitglieder
Die DBG besteht aus mehr als 1.000 Pflanzenforscherinnen und -forscher sowie an Pflanzenwissenschaften Interessierte (Stand April 2022). Mitglieder genießen zahlreiche Vorteile.