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Ausschreibung der drei Wissenschaftspreise für ECRs

Für ihre begehrten drei Wissenschaftspreise für Forschende im frühen Karrierestadium (ECR) bittet unsere Gesellschaft wieder um Nominierungen geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten aus den Pflanzenwissenschaften. Mit dem seit 1994 vom Verlag Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis kann eine hervorragende und originelle Leistung eines promovierten Pflanzenforschers / einer promovierten Pflanzenforscherin ausgezeichnet werden. Für den Wilhelm Pfeffer-Preis unserer gleichnamigen Stiftung bittet die DBG ihre Mitglieder um Hinweise auf herausragende Dissertationen. Mit dem Horst Wiehe-Förderpreis wird eine hervorragende Publikation oder Dissertation ausgezeichnet; auch Selbstvorschläge sind hier möglich. Bewerbungsschluss ist der 26. April 2026

Zusammenfassung: Übersicht (pdf)

Übersicht aller Preise (pdf)
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Erste internationale Tagung über Stammzellen und Meristeme bei Getreidepflanzen

Einige der Teilnehmenden kamen vor dem Vielberth Gebäude der Universität zum Gruppenfoto zusammen. Foto: Ute Schäfers

Das International Symposium on Cereal Meristems and Stem Cell Systems, welches von der DFG Forschungsgruppe FOR 5235 "Stammzellsysteme bei Getreide (CSCS): Etablierung, Aufrechterhaltung und Beendigung" organisiert wurde, brachte Ende September 2025 gut 90 Forschende aus 14 Ländern an der Universität Regensburg zusammen. Das Symposium war die erste internationale wissenschaftliche Konferenz, die ihren Fokus auf die Erforschung von pflanzlichen Stammzellen- und Meristemen insbesondere bei Getreiden wie Mais, Weizen und Gerste gerichtet hat. Die Organisierenden um Prof. Dr. Thomas Dresselhaus und Dr. Melanie Heinrich berichten über die Keynotes, die ausgezeichneten Arbeiten der Forschenden im frühen Karrierestadium (ECRs) und ihre Hoffnung, dass diese Tagung den Grundstein für weitere Konferenzen über diese aufstrebende Forschungsdisziplin legte. 

Englischer Bericht
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Im Film Silent Friend verleitet ein Ginkgobaum zur Wahrnehmung von Pflanzen

Der Neurowissenschaftler, gespielt von Tony Leung, der eigentlich die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, macht ein Experiment mit dem uralten Baum. Foto: Pandora-Film

Ein alter Ginkgobaum im Botanischen Garten Marburgs ist seit mehr als hundert Jahren stiller Zeuge leiser Veränderungen im Leben dreier Menschen: eines Neurowissenschaftlers im Jahr 2020, eines Studenten im Jahr 1972 und einer Studentin im Jahr 1908. Den wie Poesie erzählten Film, mit seinen detailreichen Pflanzenaufnahmen, Zeitrafferdarstellungen und mikroskopischen Aufnahmen aus Zellen kann die stellvertretende Sprecherin unserer Sektion für Angewandte Botanik, Prof. Dr. Jutta Papenbrock, auch anderen ans Herz legen. Sie hat den Film bereits gesehen, der aktuell von Pandora-Film an die lokalen Arthouse-Kinos verliehen wird. Die Pflanzenwissenschaftlerin hofft, dass die Pflanzenvielfalt und wissenschaftlichen Details dazu animieren, die Pflanzenwelt im täglichen Leben bewusster wahrzunehmen.

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