Actualia der DBG
22. Nov 2022 · Actualia · Tagungsbericht

Wie sich Überschwemmung und Sauerstoffmangel auf Pflanzen auswirkt

Ein Teil der 120 Teilnehmenden der ISPA22 stellte sich vor dem oberfränkischen Kloster Banz der Fotografin. Foto: Alina Hieber

Die erste Konferenz der ISPA (International Society for Plant Anaerobiosis) in Deutschland (ISPA22) thematisierte im September Flooding and hypoxia in plants, ein im Klimawandel immer wichtiger werdendes Thema. Die Tagung, an der zahlreiche Forschende aus dem Ausland teilnahmen, war von mehreren Forschenden im Hybridformat organisiert worden. Hauptorganisatorin Professorin Dr. Angelika Mustroph berichtet über die spannendsten Vorträge – u.a. eines Nobelpreisträgers –, die verliehenen Poster-Preise und das Fazit der Teilnehmenden, zu welchen Themen in Zukunft mehr wissenschaftliche Analysen notwendig sind.

Weiterlesen
19. Okt 2022 · Actualia · DBG · Botanik-Tagung · Tagungsbericht

Botanik-Tagung: Pflanzenwissenschaften spielen eine Schlüsselrolle für Nachhaltigkeit

Die Teilnehmenden wurden im Audimax der Universität begrüßt. Foto: Yannic Müller

Ende August hielt unsere Deutsche Botanische Gesellschaft ihre Konferenz an der Universität Bonn. Die Konferenz deckte das weite Feld der Pflanzenwissenschaften ab, katalysierte den Austausch der mehr als 600 teilnehmenden Forschenden, und bot zahlreiche Gelegenheiten zum Netzwerken und für die Anbahnung von Kooperationen. In seinem Bericht erwähnt Tagungsleiter Professor Andreas Meyer nicht nur eine Übersicht über die beeindruckende Historie Bonner Pflanzenforscher sondern gibt auch einen Überblick über die wissenschaftlichen Themen, die verliehenen Wissenschaftspreise sowie die Auflösung des Quiz für die Tagungsteilnehmenden.

Lesen Sie den gesamten englischsprachigen Bericht

Weiterlesen
19. Okt 2022 · Actualia · DBG

Dank und Medaillen für die Alt-Präsidenten Flügge und Dietz

Nach der Verleihung der Simon-Schwendener-Medaillen und der Bestätigung der neuen Ehrenmitglieder wird der Hörsaal im Hintergrund schon für den nächsten Vortrag vorbereitet. Im Vordergrund stehen: der amtierende DBG-Präsident Andreas Weber, Ehrenmitglied Klaus-J. Appenroth, Alt-Präsident und Medaillen-Empfänger Karl-Josef Dietz, Ehrenmitglied Birgit Piechulla, Alt-Präsident und Medaillen-Empfänger Ulf-Ingo Flügge, Laudatorin Jutta Ludwig-Müller und Tagungspräsident Andreas Meyer (v.l.n.r). Foto: esw, DBG

Unsere ehemaligen Präsidenten, Professor Ulf-Ingo Flügge (Köln) und Professor Karl-Josef Dietz (Bielefeld) erhielten während der diesjährigen Botanik-Tagung in Bonn je eine unserer Simon-Schwendener-Medaillen überreicht. In den Vorträgen anlässlich der Verleihung betonten die beiden Laudatoren die weltweit anerkannten Forschungsergebnisse der beiden Pflanzenforscher und dankten ihnen ganz herzlich im Namen aller Mitglieder für ihre langjährige Führung und Entwicklung unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Professor Flügge hat neben seinen zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen unsere DBG in den Jahren 2003 bis 2011 gestaltet, wie unser amtierender Präsident, Professor Andreas Weber, in der Laudatio schildert. Professor Dietz hat sich kontinuierlich in verschiedenen Förderorganisationen und wissenschaftlichen Gesellschaften engagiert, über 330 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht – viele davon vielzitiert - und als Präsident unsere Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) in den Jahren 2012 bis 2020 auch international weiterentwickelt, wie Tagungspräsident Professor Andreas Meyer in seiner Laudatio hervorhob.

Siehe auch weitere Fotos

Weiterlesen
19. Okt 2022 · Actualia · DBG · Botanik-Tagung

Bilder der Botanik-Tagung

Alle Bilder der Tagung. Mit Aufnahmen von Marion Deichmann, Yannic Müller, Jose Ugalde und anderen

Unser Intranet bietet die mehr als 360 Aufnahmen von unserer Botanik-Tagung. Herzlichen Dank allen Fotografinnen und Fotografen.

zum Intranet (mit Log-In für unsere Mitglieder)

Weiterlesen
17. Okt 2022 · Actualia · Tagungsbericht

Plant hydraulic community traf sich in Würzburg

Teilnehmende der XIM5-Konferenz am 21. September vor dem Hauptgebäude der Universität Würzburg. Foto: Pierre-André Waite

Beinahe 150 Forschende tauschten sich unter anderem zur Funktionsweise der Leitgewebe von Pflanzen aus, die in den sich häufenden Dürrejahren, massiven Baumsterbephasen und Ernteausfällen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Hauptorganisatoren, Prof. Dr. Bernhard Schuldt und Dr. Roman Link, berichten nicht nur über die Themenschwerpunkte der dreitägigen Tagung, sondern auch in welche Richtung sich der Fokus der Forschung in Zeiten des Klimawandels entwickelt, vor allem bei Waldökosystemen aber auch Agrarprodukten, und welche Methoden und Herangehensweisen derzeit im Forschungsfokus stehen.

Weiterlesen
13. Okt 2022 · Actualia · DBG · Ehrenmitglied

Drei neue Ehrenmitglieder gewählt

Biochemikerin Birgit Piechulla, Wasserlinsenforscher Klaus-J. Appenroth und Transport-Experte Widmar Tanner (im Uhrzeigersinn). Fotos: Thomas Rahr (c) ITMZ, Uni Rostock (1) und privat (2)

Jeweils einstimmig votierten die Anwesenden in der Mitgliederversammlung am 31. August in Bonn dafür, drei neue Ehrenmitglieder in unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) zu ernennen.

  • Als eine der führenden Pflanzenbiochemikerinnen mit Schwerpunkt auf die flüchtigen Sekundärmetaboliten von Pflanzen und Bakterien und als Kennerin circadianer Rhythmen mit vielzitierten Publikationen und einem in viele Sprachen übersetzen Lehrbuch ist Professorin Birgit Piechulla (Rostock) bekannt, wie Professor Ivo Feussner in seiner Laudatio (pdf) hervorhob. Auch als Organisatorin mehrerer gelungener Konferenzen – darunter die Botanikertagung 2019 in Rostock – und ihren Tätigkeiten in wissenschaftlichen Gremien hat sie viel in und für die Pflanzenwissenschaften bewegt.
  • PD Dr. Klaus-J. Appenroth (Jena) wird nicht nur wegen seines auch im Ruhestand unermüdlichen Einsatzes für die Erforschung und Kultivierung der Wasserlinsen – einer Pflanzengruppe auf dem Sprung zu einer vielseitig verwendbaren Kulturpflanze – mit einer Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet, sondern auch für seine jahrelange Tätigkeit als Schatzmeister unserer DBG, wie aus der Laudatio hervorgeht, die Professor Ingo Schubert verfasste und die Professorin Jutta Ludwig-Müller in Schuberts Abwesenheit vortrug.
  • Professor Widmar Tanner (Regensburg) entdeckte nicht nur den ersten pflanzlichen Zucker-Transporter, sondern erbrachte zahlreiche neue Erkenntnisse zum Glukose-Transport-System, zu Metabolit-Flüssen und verwandten Gebieten der Zellphysiologie. Darüber hinaus initiierte er zwei Sonderforschungsbereiche.  Auch sein Engagement für die Gemeinschaft in der Pflanzenforschung macht ihn zum verdienten Ehrenmitglied unserer Gesellschaft, wie unser Präsident Professor Andreas Weber aus der von Professor Ekkehard Neuhaus verfassten Laudatio (pdf) den Zuhörenden in Bonn berichtete.
10. Okt 2022 · Actualia · DBG · Botanik-Tagung · Nachwuchsförderung

Poster-Preise Botanik-Tagung 2022

Acht der zehn Ausgezeichneten stellten sich gemeinsam mit dem Präsidenten der Deutschen Botanischen Gesellschaft, Andreas Weber (links) und dem Tagungspräsidenten, Andreas Meyer (rechts) nach der Verleihung der Urkunden dem Fotografen. Foto: Yannic Müller

Aus den mehr als 300 während der Botanik-Tagung 2022 an der Universität Bonn präsentierten wissenschaftlichen Postern kürten die Teilnehmenden und eine Jury in einem zweistufigen Auswahlprozess die besten zehn, wobei die Stimmen der Teilnehmenden mehr zählten. Die Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftler im frühen Karriere-Stadium erhielten die Auszeichnung für ihre auf den Postern präsentierten Arbeiten sowie ein Preisgeld in Höhe von 140 Euro, da sich die Gründung unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft in diesem Jahr zum 140ten Mal jährt.

Alle ausgezeichneten Preistragenden und die Titel der von ihnen vorgestellten wissenschaftlichen Ergebnisse auf den Postern (pdf-Datei)

Download
03. Okt 2022 · Actualia · DBG

Neues Präsidiumsmitglied gewählt und Vorstand bestätigt

Prof. Dr. Edgar Peiter wird als designierter Tagungspräsident die kommende Botanik-Tagung 2024 in Halle organisieren. Foto: Tina Peiter-Volk

Prof. Dr. Edgar Peiter (Halle) wurde neu in das erweiterte Präsidium der DBG gewählt. Einstimmig hatte die Mitgliederversammlung der Wahl des Pflanzenphysiologen am 31. August während der diesjährigen Botanik-Tagung in Bonn diesem Wahlvorschlag zugestimmt. Wieder in die Ämter des geschäftsführenden Vorstands wurden unser Präsident Professor Dr. Andreas Weber (Düsseldorf), Schatzmeister Professor Dr. Raimund Tenhaken (Salzburg), Generalsekretärin Professorin Dr. Caroline Müller (Bielefeld) und Schriftführer Dr. Thomas Janßen (Berlin) gewählt. Auch Professorin Dr. Iris Finkemeier (Münster) wurde als Mitglied des erweiterten Vorstandes im Amt bestätigt. Die Amtszeiten des neu gewählten Präsidiums starten satzungsgemäß mit dem nächsten Jahreswechsel.

02. Okt 2022 · Actualia

Botanik-Tagung: Pflanzen und Pflanzenwissenschaft geben Zukunftshoffnungen

"Die Pflanzenwissenschaften können einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele leisten", betonte Professor Andreas Weber in seiner Begrüßungsrede. Foto: Yannic Müller

In seiner Rede zur Eröffnung der internationalen Tagung erinnerte unser DBG-Präsident, Professor Andreas Weber, dass das Erforschen und Arbeiten mit Pflanzen Anlass zur Hoffnung geben, einige der großen Probleme der Menschheit zu lösen. Die Pflanzenwissenschaften können nicht nur dabei helfen, die Entwicklungsziele der UN zu erreichen. Sie können auch ausreichend große Mengen atmosphärischen Kohlenstoff binden, um das Kohlendioxid der Atmosphäre zu verringern, da das Stoppen des Kohlendioxid-Ausstoßes allein nicht genügen wird, um die weitere Erderwärmung zu stoppen. Weber nannte außerdem die Herausforderungen und einige der Fragen, die die Pflanzenwissenschaft lösen kann. Unser Präsident ermunterte die Teilnehmenden die Konferenz zu nutzen, um interdisziplinäre Gruppen zu bilden, die diese Themen erforschen können. 

Lesen Sie die ganze Ansprache

Weiterlesen
16. Sep 2022 · Actualia · Tagungsbericht

Workshop über Schwefel in der Pflanzenforschung

Am 12. International Plant Sulfur Workshop nahmen rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil: ungefähr die Hälfte in Präsenz, die andere Hälfte schaltete sich online dazu. Der Workshop setzte die lange Tradition der Zusammenkünfte pflanzlicher Schwefelforschung an der Western University in London, Ontario, fort. Foto: Aga Pajak, AAFC

Mit einjähriger Verspätung fand der 12th International Plant Sulfur Workshop zwischen 15. und 17. Juli als Hybrid-Konferenz in Kanada statt. Ein großer Dank geht an die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) und an das Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS), durch deren Sponsoring die Teilnahme von fünf Doktorand*innen in Präsenz möglich war. Die Gastgebenden, Frédéric Marsolais und Hideki Takahashi, haben die technische Herausforderungen gemeistert und für eine reibungslose Koordination der live dargebotenen und online übertragenen Formate gesorgt. Co-Organisator, Professor Stanislav Kopriva, berichtet über dem Austausch zwischen Schwefelforscher*innen aus USA/Kanada, Asien und Europa.

Weiterlesen
17. Dez 2021 · Actualia · Tagungsbericht

Erster Eduard Strasburger HOT TOPIC Workshop: It’s in your RNA

Konferenz-Logo des ersten Strasburger HOT TOPIC Workshops der DBG.

Der erste Eduard Strasburger Hot Topic-Workshop brachte die RNA-Forschenden zusammen, präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse und thematisierte die Trends in den Pflanzenwissenschaften. Diesen hatten die beiden Bielefelderinnen Dr. Marlene Reichel und Dr. Elisabeth Fitzek-Campbell als reine virtuelle Konferenz organisiert und neben eingeladenen Keynote-Redner*innen hauptsächlich Nachwuchskräften ein Forum zum Austausch jüngster Forschungsergebnisse und für Fachdiskussionen gegeben. Die beiden Organisatorinnen schildern in ihrem Tagungsbericht nicht nur, welche Vorträge der Nachwuchskräfte mit Preisen ausgezeichnet wurden, sondern auch, wie sie die Teilnehmenden nach Bielefeld mitnahmen, ohne dass diese anreisen brauchten.

Weiterlesen
30. Nov 2021 · Actualia · Tagungsbericht

Sektionstreffen der Systematiker*innen-Community und Wahl der neuen Sprecherin

Insgesamt 40 Teilnehmende nahmen am wissenschaftlichen Treffen der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie in der DBG teil, auch wenn nicht alle per Bildschirm zugeschaltet waren. Screenshot: Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie

Auch wenn virtuelle Zusammenkünfte eine Präsenztagung nicht ersetzen können, trafen sich mehr als drei Dutzend Systematiker*innen im Oktober, um ihre Forschungsergebnisse zu diskutieren. Sprecher der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie, Prof. Dr. Dirk Albach, nennt die Themenvielfalt der Forschenden und welche drei internationalen Nachwuchsforscher die Preise für die besten Vorträge ergattern konnten. Er listet die Tätigkeiten der vergangenen Jahre, berichtet von der Vorstandswahl, bei der zwei Neue gewählt wurden, und hofft auf ein Präsenztreffen in zwei Jahren.

Weiterlesen
23. Nov 2021 · Actualia · Anwendung · Köpfe und Karrieren

Marburger Team gewinnt beim internationalen iGEM-Wettbewerb mit pflanzenbiologischem Thema

Das Marburger iGEM-Team setzte sich beim internationalen Wettbewerb gegen mehrere Hundert universitäre Teams durch, holte den Gesamtsieg und präsentierte sich am Abend der Verleihung in Paris. Foto: OpenPlast-Team Marburg

Über 350 Teams von Universitäten aus der ganzen Welt haben am diesjährigen iGEM-Wettbewerb (international Genetically Engineered Machine competition) teilgenommen. Den ersten Platz ergatterte das Team aus Marburg: Mit ihrem Projekt OpenPlast haben 17 Studierende unterschiedlicher Fachdisziplinen der Philipps-Universität Marburg eine Technologie präsentiert, welche die Entwicklung neuer, klimaresistenter Nutzpflanzen rasant beschleunigen kann. Dazu setzte das Team auf Photosynthese treibende Chloroplasten, was einige Vorteile für die finale Anwendung in Nutzpflanzen bietet. Genetische Veränderungen im Chloroplasten werden nicht durch Pollen übertragen und erhöhen die biologische Sicherheit. Mit diesem Ansatz holte es den Gesamtsieg. Außerdem kommunizierte es die Ergebnisse an Schulen und in der Landwirtschaft. Warum das Team die Jury überzeugte und was ihr neues System auszeichnet, schildern die Betreuer und die Studierenden hier.

Weiterlesen
18. Nov 2021 · Actualia · Köpfe und Karrieren

Ausgezeichnet: wie Eiweiße einen zentralen Gen-Schalter im Keimling steuern

Im Labor der Freien Universität Berlin analysiert Dr. Katharina Bursch die Stängellänge von Arabidopsis-Keimlingen und bestimmt so den Grad des photomorphogenetischen Wachstums. Foto: Venja Röber

Die Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) verleiht Dr. Katharina Bursch den mit 1.000 Euro dotierten Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung. „Mehr als 20 Jahre nach deren Voraussage hat Dr. Bursch die Existenz und Wirkungsweise von Cofaktoren belegt, welche das Stängelwachstum des Keimlings beeinflussen, nachdem er durch den Boden ans Licht gewachsen ist“, begründet das Präsidium der DBG-eigenen Stiftung seine Entscheidung. Die Protein-Cofaktoren namens BBX20, BBX21 und BBX22 wirken dabei nicht direkt, sondern interagieren ihrerseits mit dem Transkriptionsfaktor HY5 (LONG HYPOCOTYL 5), einem zentralen Aktivator der Licht-beeinflussten Gestaltbildung einer Pflanze, der sog. Photomorphogenese. Mit ihrem in der Zeitschrift Nature Plants veröffentlichten Fachartikel (Identification of BBX proteins as rate-limiting cofactors of HY5 https://doi.org/10.1038/s41477-020-0725-0) hat Dr. Bursch aus der Arbeitsgruppe von Dr. Henrik Johansson von der Freien Universität Berlin das Modell der Wirkweise des Transkriptionsfaktors bereichert und gezeigt, wie ein zentraler Bestandteil einer Regulationskette durch Cofaktoren seine Funktion und Spezifität erhält und wie Licht diesen Prozess in der Modellpflanze Arabidopsis thaliana anregen kann. Dr. Bursch wird die Urkunde auf der Botanik-Tagung im kommenden September in Bonn verliehen werden, das Preisgeld erhält die Pflanzenforscherin schon jetzt.

15. Nov 2021 · Actualia · Tagungsbericht

Schwefel in Rot und Grün

An der Tagung S-Bio-2021 Glucosinolate nahmen rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil: ungefähr die Hälfte in Präsenz, die andere Hälfte online. Sie setzte vorpandemische Zusammenkünfte der Pflanzen- und Humanforschung im spanischen Sevilla fort. Foto: Luis Romero und Cecilia Gotor

Mit einjähriger Verspätung fand das Joint Meeting for Plant and Human Sulfur Biology and Glucosinolates zwischen dem 26. und 30. September pandemiebedingt als Hybrid-Konferenz statt. Ein großer Dank geht an DBG und FESPB, durch deren Sponsoring die Teilnahme von sieben Doktorand*innen in Präsenz möglich war. Die Gastgebenden, Luis Romero und Cecilia Gotor, haben die technische Herausforderungen gemeistert und für eine beinahe reibungslose Koordination der live und online Formate gesorgt. Stanislav Kopriva und Caroline Müller berichten, wie sich der Austausch zwischen grüner Pflanzen- und roter Humanwissenschaft wechselseitig bereicherte.

Weiterlesen
12. Okt 2021 · Actualia · Tagungsbericht

Zell und Molekularbiologie der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii

Für viele aus der Chlamydomonas-Community war die Zusammenkunft an der französischen Riviera die erste Präsenztagung seit eineinhalb Jahren. Foto: Oliver Vallon

250 Forschende diskutierten ihre neuesten Ergebnisse bei der International Conference on the Cell and Molecular Biology of Chlamydomonas. Der Kaiserlauterner Konferenz-Mitorganisator Prof. Dr. Michael Schroda gibt Einblick in die jüngsten Forschungsschwerpunkte und schildert, was den Teilnehmenden besonders gefiel.

Weiterlesen
29. Sep 2021 · Actualia · DBG

Neue Gemeinsame Fachgruppe Synthetische Biologie wählt drei DBG-Mitglieder in ihren Beirat

Mehrere Fachgesellschaften haben in der Gemeinsamen Fachgruppe Synthetische Biologie im September ihren ersten Beirat gewählt, der sich für diese Forschungsdisziplin einsetzen wird. Synthetische Biologie hat unter anderem zum Ziel, einzelne Moleküle, Zellen, Organismen und biologische Systeme mit neuen Eigenschaften zu designen. Die gewählten DBG-Mitglieder werden dort ihre Expertise in den Pflanzenwissenschaften einbringen. Beiratsmitglied Prof Dr. Müller-Röber (Potsdam) nennt im Artikel seine Mitstreiter*innen, die Aufgaben und Ziele der neuen Fachgruppe sowie die Mitgestaltungsmöglichkeiten für unsere Mitglieder.

Weiterlesen
29. Jun 2021 · DBG · Veranstaltung

Invited speakers: It's in your RNA - Hot Topic Workshop

The speakers invited to the Workshop It's in your RNA: Emerging new techniques to unravel transcriptional and post-transcriptional regulation in plants on a global scale (#DBGHotTop2021) are: 

  • Peter Brodersen (University of Copenhagen, DEN)
  • Yiliang Ding (John Innes Center, UK)
  • Koen Geuten (KU Leuven, BEL)
  • Sascha Laubinger (Oldenburg University, GER)
  • François Parcy (CNRS, FRA)
  • Romy Schmidt (Bielefeld University, GER)
  • Gordon Simpson (University of Dundee, UK)

Attendance to the first DBG's Eduard Strasburger HOT TOPIC Workshop is free and will be organised by Dr. Marlene Reichel and Dr. Elisabeth Fitzek for early career plant scientists at Bielefeld University (ZiF), Germany, 18 - 19 November 2021.

Details and registration will soon be possible under: www.dbghottopic2021.com

17. Jun 2021 · Actualia

Ausschreibung: Preis für die beste Veröffentlichung 2021

Der Vorstand der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG bittet um Vorschläge für mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für den diesjährigen Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung („Best-Paper-Preis“). Der Preis wird für herausragende Publikationen des Vorjahres vergeben, die aus einer Master-, Diplom- oder Promotionsarbeit hervorgegangen sind, und ist mit 1.000 Euro dotiert. Vorschlagsberechtigt sind exklusiv DBG-Mitglieder, auch Selbstvorschläge sind möglich.

Der/die Preisträger/-in und die ausgezeichnete Veröffentlichung werden an der Botanikertagung 2022 vorgestellt und die Arbeit auf der Website der DBG präsentiert. Bitte richten Sie Ihre Vorschläge mit den erforderlichen Unterlagen der Bewerber/-in bis zum 31. August 2021 in elektronischer Form an den Präsidenten der Stiftung, Professor Severin Sasso (severin.sasso @ uni-leipzig.de).  

Zu den Details

Weiterlesen
20. Apr 2021 · Actualia · DBG

Jahresbericht des Deutschen Nationalkomitees Biologie (DNK)

Über die Aktivitäten der International Union of Biological Sciences (IUBS), in der die DBG über das DNK Mitglied ist, berichtet unser frühere Präsident, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, und führt detailliert aus:  

  • Neues Länder-Mitglied in der IUBS
  • Kommende General Assembly der IUBS ist für Ende 2022 oder Anfang 2023 im Japanischen Tokyo anvisiert
  • Mögliche Beteiligung der IUBS am Internationalen Jahr der Grundlagenforschung
  • Förderung der weltweiten Verbesserung der naturwissenschaftlichen und biologischen Bildung in Schulen und durch außerschulische Aktivitäten
  • IUBS-Tagungen und Workshops für die globale Community
  • Gendergerechtigkeit in der Biowissenschaft und ihren Institutionen wie der IUBS
  • Unterstützungsformate der IUBS für Tagungen und „seed funding“

Die kommende Mitgliederversammlung des DNK ist für Mitte des Jahres als online-Zusammenkunft geplant, wozu weitere Informationen folgen.

Details im Bericht (pdf)

Download
DBG Update
08. Nov 2022

VBIO-Rückblick - Oktober 2022

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) berichtet über seine Delegiertenversammlung mit Wahl (die DBG berichtete), seiner Teilnahme an einem Parlamentarischen Abend zu Umwelt und Klima sowie über seine Fortschritte beim Thema Genome Editing. Informationen zum Fachkräftemangel in der innovativem Biotechnologie-Branche, zur Wissenschaftsfreiheit und zu anderen Wissenschaftsthemen runden den Rückblick auf den Monat Oktober ab.

Link zur Oktober-Ausgabe (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
22. Okt 2022 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 62

Wie Schädlinge zu Bestäubern wurden, mit welchem Trick gewünschte Eigenschaften vererbt werden können und was Inselpflanzen verholzen lässt, sind Themen in unseren Forschungsnachrichten.
Unsere DBG blickt zurück auf die Botanik-Tagung in Bonn, nennt ihre neuen Ehrenmitglieder und Medaillen-Träger, berichtet von der Mitgliederversammlung mit Präsidiumswahl und hat die Impressionen der Tagung in einem Bericht und in mehr als 300 Bildern zusammengetragen. Eine unserer Sektionen hat eine neue Sprecherin gewählt, während sich andere bereits auf ihre Konferenzen kommendes Jahr vorbereiten.
Our DBG looks back to our recent conference, informs about our newly elected honorary members, medal winners, and board members. We also offer a report about our conference and present the more than 300 images taken at the Meeting of our German Society for Plant Sciences (Botanik-Tagung) in Bonn. 
Editors and Editor in Chief of our journal Plant Biology, Professor Christiane Werner, recommend three reviews about a roadmap to improve photosynthetic efficiency in staple crops, how arbuscular mycorrhizal fungi affect accumulation of secondary metabolites of TCM plants, and how selenium improves heavy metal stress tolerance in plants. They also present the risen impact factor of our journal and the new viewpoint editor.

zum 62. Newsletter (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
10. Okt 2022

VBIO-Rückblick - September 2022

Vor dem zweiten Teil der Biodiversitätskonferenz (COP 15 am 5. bis 17. Dezember 2022 in Kanada) hat sich der der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland VBIO nochmals bei den Bundesministerien dafür eingesetzt, dass digitale Sequenzinformationen für die Wissenschaft nutzbar bleiben und einen multilateralen, entkoppelten Zugang benötigen.
Hinweise auf eine neue Vortragsreihe für Lehrkräfte und Interessierte sowie auf Soft-Skill-Seminare und Informationen zur Wissenschafts- und Hochschulpolitik runden die Rückschau auf die Aktivitäten des Biologie-Dachverbandes im Monat September ab.

Link zur September-Ausgabe (LogIn erforderlich)

Weiterlesen
12. Sep 2022

VBIO-Rückblick - August 2022

Über die Ergebnisse der von ihm koordinierten online-Umfrage zum Bedarf an Freilandstudien mit gentechnisch veränderten Pflanzen, informiert der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland VBIO. Mit dem Lösungsansatz vor gezielter Zerstörung gesicherte Freilandflächen (sog. Protected Sites) zu nutzen, eröffnen sich für 83 Prozent der Teilnehmer*innen neue Forschungsperspektiven. Diese hatte der VBIO an unsere DBG sowie an sechs weitere Fachgesellschaften gerichtet.  Meldungen aus Wissenschafts- und Hochschulpolitik runden den Rückblick auf die VBIO-Aktivitäten des Monats August ab.

Link zur August-Ausgabe (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
27. Aug 2022 · DBG · Veranstaltung

Updates: Botanik-Tagung 2022 in Bonn

Programme Updates: https://www.botanik-tagung.de/fileadmin/congress/media/botaniker2022/pdf/Botanik_2022_Corrigendum.pdf

You can still register for the Botanik-Tagung, International Conference of our German Society for Plant Sciences 2022, #BT2022DBG: https://www.botanik-tagung.de/registrierung-abstracts/registration  

Since the COVID-19 pandemic is not over yet, the conference chair and the organisers of our Botanik-Tagung, ask you to comply with the regulations that are provided in order to hold a safe conference together  
https://www.botanik-tagung.de/general-informationen/hygiene-measures

Scientific Programme: https://www.botanik-tagung.de/programm/scientific-programme

Weiterlesen
21. Aug 2022

Umfrage zeigt hohen Bedarf an Freilandstudien mit gentechnisch veränderten Pflanzen

Abbildung 1: Häufigkeit der Pflanzenarten oder Pflanzengattungen, die in Freilandstudien untersucht werden sollten. Insgesamt wurden 229 Antworten gegeben. Die Kategorie Bäume umfasst Pappel, Fagus, Picea und Sequoiadendron.

Eine online-Befragung unter Pflanzenwissenschaftler*innen in Deutschland zeigt großen Bedarf an Freilandstudien mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Nur mit Studien im Freiland lassen sich aussagekräftige Ergebnisse z.B. zur Ertragsbildung sowie Klima- und Stresstoleranz gewinnen. Vor gezielter Zerstörung gesicherte Freilandflächen (sog. Protected Sites) sind ein Lösungsansatz. Für 83 Prozent der Teilnehmer*innen an der Umfrage eröffnen sich damit neue Forschungsperspektiven. Die Einrichtung solcher zerstörungssicheren Freilandflächen kann die internationale Konkurrenzsituation der Pflanzenwissenschaften in Deutschland grundlegend verbessern. Dies ist wichtig, weil derzeit auch genomeditierte Pflanzen unter die Regularien des Gentechnikgesetzes fallen. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf  ̶̶  unabhängig von einer zukünftigen, an den Stand wissenschaftlicher Erkenntnis angepassten Neuregulierung genomeditierter Pflanzen in der EU.

zu den Ergebnissen und Abbildungen

Weiterlesen
27. Jun 2022 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 61

Wie Algen einst das Leben auf dem Land für uns alle eroberten, wie Eindringlinge die Abbaumaschinerie ausschalten und welches Protein eine Schlüsselrolle für die Lebensdauer anderer Proteine einnimmt, steht in den Forschungsnachrichten.

Das Präsidium und der Tagungspräsident freuen sich auf unser Wiedersehen bei der Botanik-Tagung in Bonn und gratulieren den drei großen Forschungsverbünden, die erfolgreich eine Förderung einwarben.

The Editors and Editor in Chief of our journal Plant Biology, Professor Christiane Werner, recommend two reviews about the revision of positive interactions in mixed forests under drought and the roles of glutamine synthetase isoenzymes in Arabidopsis thaliana which differ from other plants.

zum 61. Newsletter (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
13. Mai 2022 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 60

Welche Pflanzen dem Menschen bei der Bewältigung der Klimakrise helfen können, wieviel früher eigentlich Frühblüher blühen, und wie nur ein Pflanzengen die Artenvielfalt eines ganzen Mini-Ökosystems beeinflusst, sind Ergebnisse unserer Forschungsnachrichten.  
Bei welchen beiden Konsultationen Ihre Expertise gefragt ist. Sowie ein Update zu unserer Botanik-Tagung, International Conference of the German Society for Plant Sciences, mit Mitgliederversammlung. Tagungsberichte und Veranstaltungshinweise runden unseren Newsletter ab.

zum 60. Newsletter (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
04. Apr 2022 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 59

Welcher Trick das Kartoffelgenom zu entschlüsseln half, was eine weiterentwickelte Genschere in Pflanzen nun ermöglicht, wie Pflanzen Polyspermie unterbinden und warum die Venusfliegenfalle vielleicht bald der Arzneimittelforschung dienen könnte, sind Themen in den Forschungsnachrichten.  
Das Präsidium der DBG lädt herzlich zur Mitbestimmung und Wahl bei unserer nächsten Mitgliederversammlung in Bonn. Es freut sich nicht nur über die Zusagen der acht Plenary Speaker zu unserer Botanik-Tagung, sondern auch auf die Diskussionen und den fachlichen Austausch in den mehr als 20 Sessions über aktuelle Themen der Pflanzenforschung in Bonn. Unser Präsident regt an, in Bonn auch deshalb zusammen zu kommen, um Förderquellen für die Forschung zu erschließen, die die interne Konkurrenz in den Fachgebieten nicht noch weiter verschärfen. Nur noch rund zwei Wochen hat Zeit, wer seinem Nachwuchs einen unserer Wissenschaftspreise und einen Auftritt in der Forschungs-Community angedeihen lassen möchte. Die European Plant Science Organisation assistiert, um Ukrainische Pflanzenforschende mit Laboren in ganz Europa zusammen zu bringen.

zum 59. Newsletter (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
14. Mär 2022

EPSOs Statement zum Krieg in der Ukraine und Hilfe für Ukrainische Forschende

Die Organisation für Pflanzenwissenschaften in Europa (European Plant Science Organisation, EPSO) veröffentlichte ein Statement gegen den Krieg in der Ukraine und Hilfe für ukrainische Forschende. Damit will EPSO, in dem die DBG assoziiertes Mitglied ist, dazu beitragen ein besseres Europa und eine bessere Welt zu realisieren, mit Listen, die ukrainischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hilft, ein Gastlabor zu finden.

Hier steht EPSOs Statement, in dem die Organisation auch auf internationale Gesetze hinweist (Genfer Konvention und Konvention der UN):
https://epsoweb.org/epso/scientists-contributing-to-building-a-better-europe-and-world-stop-war-in-ukraine-offer-support-to-ukrainian-scientists/2022/02/28/

Wenn Sie auch Ihr Labor auf die ständig erweiterte Liste der gastgebenden Institute setzen möchten, nutzen Sie bitte diesen Link zu einem Google-Formular: https://www.google.com/url?q=https://urldefense.com/v3/__https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeRGe5Da_b6GGyC6VT7CLGViGs06SzeuX7wRKpC4K5tnvlhgg/viewform?usp%3Dsf_link__;!!C5qS4YX3!XnBWdlPAURTnwcPm57vNyo8-fN22nGHUvvPxL_RNPg4FR-40RmUPbMQ0l5qxmDHB$&sa=D&source=editors&ust=1646826005305500&usg=AOvVaw24bwgzVzsQ060tb-Fs3sTi

Wenn Sie nach einem Gast-Labor suchen, rufen Sie bitte dieses ständig erweiterte Google-Formular auf: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1HqTKukfJGpmowQnSh4CoFn3T6HXcNS1T1pK-Xx9CknQ/edit#gid=320641758

08. Mär 2022

VBIO-Rückblick - Februar 2022

Im jüngsten Rückblick auf die Arbeit des Dachverbandes verweist der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) auf sein gemeinsam mit drei anderen großen naturwissenschaftlichen Organisationen veröffentlichtes Statement "Wissenschaft verbindet" - Statement gegen den Krieg in der Ukraine. Außerdem verweist er auf den Schüler-Wettbewerb unserer Sektion Phykologie "Mit Algen die Zukunft gestalten". Eine Zusammenschau weiterer Nachdichten aus der Wissenschaftspolitik rundet die Zusammenschau ab.

Link zur Februar Ausgabe (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
17. Feb 2022 · News

Zweiter Schüler*innen-Preis: Mit Algen die Zukunft gestalten

Die vielen Algen-Arten und deren Verwendungen ermöglichen zahlreiche Projekte für den Wettbewerb zum Schüler*innen-Preis. Fotos: Mitwirkende in der Sektion Phykologie

Alle Schülerinnen und Schüler in Gymnasien, Gesamtschulen und ähnlichen Einrichtungen können Projekte zum zweiten Wettbewerb „Mit Algen die Zukunft gestalten“ bei unserer Sektion Phykologie einreichen. Jedes Projekt kann teilnehmen, sofern die Einreichenden 16 Jahre oder älter sind. Den Preistragenden winken nicht nur eine Auszeichnung und ein Sachpreis, sondern auch eine Einladung zur nächsten wissenschaftlichen Konferenz der Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft, in der die ausschreibenden Algen-Forscher*innen organisiert sind. Vom 12. bis 15. März 2023 in Jena können die Preistragenden ihr Projekt den Forscherinnen und Forschern vorstellen. Einsendeschluss ist der 30. November 2022. Der Flyer (pdf-Datei) fasst alle Informationen zusammen.

Quelle: Sektion Phykologie

Weiterlesen
15. Feb 2022 · News · Köpfe und Karrieren · Sektionen

Scicomm-Award: Grüne Gentechnik als Teil einer nachhaltigen Zukunft

David Spencer erhält den diesjährigen Preis für Wissenschaftskommunikation. Foto: privat

Für seine humorvolle wie kreative Art, Pflanzenforschung und Grüne Gentechnik allgemeinverständlich zu veranschaulichen, erhält der Pflanzenwissenschaftler David Spencer den diesjährigen Scicomm-Preis für Wissenschaftskommunikation von unserer Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie (SPPMB) in der Deutschen Botanischen Gesellschaft während der virtuell veranstalteten Konferenz Molecular Biology of Plants verliehen.

Quelle: SPPMB

Weiterlesen
04. Feb 2022 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 58

Wie Hormone mitmischen, damit Pflanzen in die „Pubertät“ kommen und sich vor Hitze schützen, was in Pflanzen und Böden fließt, wenn man einen ganzen Wald austrocknet, was zur Biodiversitätskrise beiträgt und welche Sätze über Evolution im Lehrbuch wohl umgeschrieben werden müssen, sind Themen in den Wissenschaftsnachrichten.

Unser Tagungspräsident lädt herzlich zur kommenden Botanik-Tagung nach Bonn, für die Nachwuchskräfte sich schon jetzt um Reise-Stipendien bewerben können. Wir rufen auf, Nominierungen für die drei Wissenschaftspreise zur Stärkung des Nachwuchses einzureichen. Ferner haben wir die 16 Preisträger*innen der Besten Master-Arbeiten bekannt gegeben und freuen uns auf Bewerbungen für den nächsten Strasburger-Hot-Topic-Workshop sowie für Labor-Besuch-Stipendien.

zum 58. Newsletter (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
03. Dez 2021 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 57

Welche Überraschungen die Genome kryptischer Algen offenbaren, wie KI hilft, die Bindungsspezifika von Transkriptionsfaktoren zu analysieren und welche Wasserpflanze es Landpflanzen gleichtut und vom Zusammenleben mit Bakterien profitiert, sind drei der Themen unserer Nachrichten aus der Forschung.

Tatatata, unsere DBG freut sich, die diesjährige Preisträgerin des Best-Paper-Preises bekannt zu geben, und dass die ersten Master-Preis-Auszeichnungen bereits verliehen werden konnten. Sie gratuliert außerdem dem jungen Team aus Deutschland, das den ersten Preis im internationalen Wettbewerb errang für ihr synbio-Projekt, das die Entwicklung neuer, klimaresistenter Nutzpflanzen beschleunigen könnte.

Editors and Chief Editor Prof. Christiane Werner of our journal Plant Biology recommend three reviews: on auxin’s role in plant development, on virus eradication and plant vaccination, and on the analysis of new genes in genome-wide identification studies.

zum 57. Newsletter (LogIn erforderlich)

Weiterlesen
18. Mär 2021 · DBG · Politik

Stellungnahme: Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft

Das „Trilemma der Landnutzung“ im Spannungsfeld zwischen Ernährungssicherung, Klimawandel und Erhalt der Biodiversität veranschaulicht der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) in seinem aktuellen Gutachten. Unter dem Titel „Landwende im Anthropozän: Von der Konkurrenz zur Integration“ liefert das WBGU-Gutachten mehrere passende Lösungsvorschläge. Dass im Gutachten das Potential und die sowohl wissenschaftlich wie politisch anerkannten Lösungsmöglichkeiten der Pflanzenforschung inklusive der neuen Züchtungsmethoden jedoch kaum vorkommen, bedauern mehrere wissenschaftliche Gesellschaften und Vereine in ihrem Brief an die Ministerinnen Svenja Schulze (BMU) und Anja Karliczek (BMBF). Die Pflanzenwissenschaft kann die Grundlagen für neue Anwendungen bereitstellen und darf daher in den Lösungsvorschlägen nicht fehlen. Neben den im Bericht des WBGU erwähnten Maßnahmen bieten die züchterische Nutzung von genetischen Ressourcen und neue Züchtungstechniken wie die Genomeditierung zügig umzusetzende Lösungen für eine produktive, ressourcensparende sowie nachhaltige Landwirtschaft, um auf die derzeit wichtigsten Herausforderungen reagieren zu können. Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG), die Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ), die Deutsche Gesellschaft für Pflanzenernährung (DGP), der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO), das Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen sowie das Öko-Progressive Netzwerk e.V. appellieren daher an die Ministerinnen, die Potentiale der Pflanzenforschung und -züchtung für eine nachhaltige Landwirtschaft zu nutzen. Sie alle bieten ihre fachliche Expertise als unabhängige Expertinnen und Experten für Pflanzenwissenschaften, Pflanzengenetik, Pflanzenzüchtung, Agrarökonomie und Agrarökologie an.

zum gemeinsamen Brief an die Ministerinnen (pdf)

Download
09. Sep 2020 · DBG · Politik

Statement: Keine Nachweismethode für genomeditierte Nutzpflanzen

Die gentechnische Methode, mit der ein genetisch veränderter Raps erzeugt wurde, lässt sich nicht mit einer quantitativen Polymerasekettenreaktion (qPCR) nachweisen. Dies kann nicht so funktionieren, wie es ein kürzlich in der Zeitschrift Foods erschienener Artikel nahelegt1). Die im Foods-Artikel beschriebene Methode eignet sich lediglich für den Nachweis und die Quantifizierung einer spezifischen Punktmutation im Gen AHAS1C. Diese Mutation ist in der von der Firma Cibus entwickelten Raps-Sorte Falco enthalten, die resistent gegen Sulfonylharnstoff- und Imidazolinon-Herbizide ist. Die Methode weist also lediglich ein spezielles DNA-Muster in dieser Raps-Pflanze nach.

Die in der Zeitschrift erwähnte Methode eignet sich jedoch nicht, die Ursache der Punktmutation festzustellen, also ob sie durch die modernen Methoden der Genomeditierung entstand oder durch ungerichtete, zufällige Mutagenese etwa nach radioaktiver Bestrahlung. Somit steht auch keine Methode zur Verfügung, mit Genscheren erzeugte Nutzpflanzen durch eine quantitative Polymerasekettenreaktion (qPCR) nachzuweisen.

Es ist zudem keineswegs sicher, dass die untersuchten Rapslinien tatsächlich durch Genomeditierung mit Hilfe der Oligonukleotid-vermittelten Mutagenese (ODM) erzeugt wurden. Im Gegenteil ist vielmehr davon auszugehen, dass die Punktmutation in dem oben genannten Gen der Elternlinie BnALS-57 nicht durch ODM, sondern spontan während der Gewebekultur entstanden ist (somaklonale Variation), wie eine Studie nahelegt2).
 
Diese Methode ist somit ungeeignet, durch Genomeditierung erzeugtes Saatgut (im Sinne der EU Direktive 2001/18/EC) von nicht reguliertem Saatgut (also in der EU-Direktive ausgenommenen Verfahren wie Strahlungs- oder chemische Mutagenese) zu unterscheiden.

Eine Nachweismethode für die genetischen Veränderungen von Pflanzen, die mit den neuen Verfahren der Genom-Editerung entstanden sind, wäre die Voraussetzung um die oben erwähnte, vom EuGH erlassene Richtlinie umsetzen zu können. Demnach müssen die neuen Methoden wie die frühere Gentechnik reguliert werden, in der jedoch oft fremde Gene eingebracht wurden, die sich einfach nachweisen lassen.

Auch wenn der Foods-Artikel dies nahelegt, ist es weiterhin nicht möglich mit Genomeditierung erzeugte Nutzpflanzen von in der Natur zufällig mutierten oder durch radioaktive bzw. chemische Mutagenese entstandenen Pflanzen zu unterscheiden.   

Die DBG appelliert daher weiterhin an das Europäische Parlament und die Europäische Kommission, die bestehende europäische Richtlinie für die Präzisionszüchtung für Pflanzen, zu überarbeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Genomeditierung zu berücksichtigen.

---

Prof. Dr. Andreas P.M. Weber (Biochemie der Pflanzen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf),
Sprecher des Exzellenz-Clusters für Pflanzenforschung CEPLAS und
Präsident unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG)


1) Chhalliyil et al. (2020): A Real-Time Quantitative PCR Method Specific for Detection and Quantification of the First Commercialized Genome-Edited Plant. Foods, 9, 1245

2) Novel Food Information - Cibus Canola Event 5715 (Imidazolinone and Sulfonylurea Herbicide Tolerant). https://www.canada.ca/en/health-canada/services/food-nutrition/genetically-modified-foods-other-novel-foods/approved-products/novel-food-information-cibus-canola-event-5715-imidazolinone-sulfonylurea-herbicide-tolerant.html). Kanadisches Gesundheitsministerium, abgerufen am 9.9.2020

24. Jul 2020 · DBG · Politik

Öffentliche Stellungnahme zur Genomeditierung von Nutzpflanzen

Die EU und Neuseeland stechen mit ihrer derzeitigen Regulation der neuen Methoden für Präzisionszüchtung heraus (nach Schmidt, Belisle, Frommer (2020), EMBO Rep 2020, e50680, https://doi.org/10.15252/embr.202050680)

132 Europäische Forschungseinrichtungen und wissenschaftliche Verbände - darunter unsere DBG – appellieren an das Europäische Parlament und die Europäische Kommission die bestehende europäische Richtlinie für die Präzisionszüchtung für Pflanzen, auch unter dem Begriff Genomeditierung bekannt, zu überarbeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Genomeditierung zu berücksichtigen. Das ist nicht nur wichtig, um nachhaltige Wege aus der COVID-19 Krise zu finden sondern auch, weil die Genomeditierung zahlreiche Lösungen bietet für eine einfache, zielgerichtete und schnelle Zucht klimaresistenter Nutzpflanzen. Auch die Entwicklung von Pflanzen, die weniger Düngemittel und Pestizide benötigen, ist mit diesen Methoden effizienter. Das schont die natürlichen Ressourcen unserer Erde und unterstützt daher das Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals ,SDGs)“ der Vereinten Nationen sowie des Green Deal der EU. Das European Sustainable Agriculture through Genome Editing (EU-SAGE) Netzwerk, unter der die oben genannten Institutionen vereint sind, empfiehlt der Europäischen Kommission, diese Tatsachen zum Nutzen und zum Wohlergehen aller EU-Bürgerinnen und EU-Bürger anzuerkennen und die rechtlichen Regelungen zur Nutzung der Genomeditierung für Nutz- und Kulturpflanzen an den Stand der Forschung anzupassen. In ihrer öffentlichen Stellungnahme zitiert EU-SAGE die wissenschaftlichen Studien für die erfolgreiche Zucht genomeditierter Nutzpflanzen mit erhöhter Widerstandskraft gegenüber den Folgen des Klimawandels, mit größerer Resistenz gegenüber Schädlingen und Krankheiten und daher verbessertem Ernteertrag. Auch Studien zum verringerten Pestizideinsatz bei Reis, Wein, Weizen, Tomaten sowie Grapefruits gibt es inzwischen. Daneben lassen sich mit dieser Technik auch die gesundheitsrelevanten Eigenschaften von Obst- und Gemüsesorten mit Präzisionszüchtung beschleunigen, wie Studien belegen.

Lesen Sie die ganze Statement von EU-SAGE (pdf), ins Deutsche übertragen von

Download
16. Sep 2019 · DBG · Pressemitteilung

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert eine nachhaltige Ressourcen- und Klimapolitik

Entscheidungen über die Ressourcen unserer Erde müssen nachhaltig und wissenschaftsbasiert sein. Zur Eröffnung der Botanikertagung an der Universität Rostock, zu der sich mehr als 420 Pflanzenforschende angemeldet haben, fordert das Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft die Beteiligten am Klimakabinett und alle Parteien auf, nachhaltige und mutige Entscheidungen zu treffen, um die Ressourcen unseres Planeten und das Klima nachhaltig zu schützen.

Weiterlesen
Wochen-Chronik
30. Nov 2022 · News · Politik

Falsche Anreize: Forscher kritisieren EU-Plan zur Klimaneutralität

Landnutzungs- und Klimaforscher kritisieren die EU-Pläne zur CO2-Reduzierung im Rahmen des Pakets Fit for 55. In einem Kommentar im Fachjournal Nature weist ein Team von Wissenschaftlern, darunter Dr. Thomas Kastner vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum Frankfurt, auf die Versäumnisse und Risiken der geplanten Regelungen hin. Das geplante „Fit for 55“-Paket enthalte viele sehr gute Ansätze – gleichzeitig würden durch falsche Anreize in der EU aber künftig noch mehr wertvolle Flächen für den Holz- statt Nahrungsmittelanbau sowie für die Gewinnung von Bio-Kraftstoffen genutzt. Dies treibe unter anderem die Auslagerung der Nahrungsmittelproduktion ins Ausland und damit die Abholzung von Wäldern weiter voran, so die Forscher. Die Förderung der Bioenergie wirke sich so negativ auf CO2-Speicherung und Biodiversität aus.

Quelle: Senckenberg

Weiterlesen
29. Nov 2022 · News · Politik

Frankfurter Erklärung: Gemeinsam für die biologische Vielfalt

Eine Woche vor Beginn der 15. Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt (CBD COP15) in Montreal fordert ein Bündnis deutscher Wissenschafts- und Nichtregierungsorganisationen in seiner heute veröffentlichten „Frankfurter Erklärung“, das Wirtschaften gegen die Natur zu beenden. Die Organisationen stellen in ihrem Positionspapier Forderungen an die Bundesregierung und die Europäische Union für ein Gelingen des Weltnaturgipfels. Gleichzeitig machen sie konkrete Vorschläge, um eine naturverträgliche Wirtschaft zum Standard zu machen. Dabei bieten sie ihre Expertise zur Lösung der dringendsten Herausforderung der Menschheit an – der „Zwillingskrise“ aus Biodiversitätsverlust und Klimawandel.

Quelle: Senckenberg

Weiterlesen
28. Nov 2022 · News · Projekt

Biodiversitätsverlust im Anthropozän

Das „Herbarium Haussknecht“ ist mit etwa 3,5 Millionen Pflanzenbelegen eines der bedeutendsten europäischen Herbarien. Foto: Jan-Peter Kasper, Uni Jena

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich vollumfänglich für das strategische Erweiterungsvorhaben „Anthropocene Biodiversity Loss“ der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ausgesprochen. Der zuständige GWK-Ausschuss folgte am 20. September 2022 der im Juli vorausgegangenen Empfehlung des Wissenschaftsrats, die Senckenberg-Erweiterung in die Haushaltsaufstellung für das Jahr 2024 aufzunehmen. Drei Schwerpunkte werden im Rahmen des Konzeptes dauerhaft etabliert: Collectomics, Biodiversity Genomics und die Solutions Labs. Ein achtes Senckenberg-Institut wird in Jena gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität etabliert.

Quelle: Senckenberg

Weiterlesen
25. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Der Klimawandel in den Wäldern Norddeutschlands

Typischer Buchenwald in Norddeutschland: Die Forschenden entnahmen an insgesamt 30 Standorten Holzbohrkerne von dominanten Bäumen für ihre Studie. Foto: Banzragch Bat-Enerel

Immer mehr Bäume leiden an den Folgen des menschgemachten Klimawandels der vergangenen Jahrzehnte. Das Wachstum der Rotbuche – vor allem in Mitteleuropa zuhause und Deutschlands wichtigste heimische Waldbaumart – geht bislang vor allem im Süden Europas zurück. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen konnte nun zeigen, dass die Rotbuche auch in Norddeutschland im Sommer unter zunehmendem Dürrestress leidet, wie sie im Fachmagazin Global Change Biology berichten.

Quelle: Uni Göttingen

Weiterlesen
25. Nov 2022 · News · Förderung

Neuer SFB/Transregio: Interaktionen zwischen Pflanzen und Mikroorganismen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung der Spitzenforschung an den Hochschulen 13 neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Der SFB/Transregio PlantMicrobe „Genetische Diversität, die biotische Interaktionen von Pflanzen gestaltet“ beleuchtet eine Vielzahl grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen, die alle Facetten der Pflanzen-Mikroben-Interaktion beleuchten und dabei sowohl die Symbiose als auch die Pathogenese in den Blick nehmen. Denn die Wechselwirkung zwischen Pflanzen und Mikroben ist ein entscheidender Faktor bei der Pflanzengesundheit. An der Schnittstelle zwischen Pflanzenwissenschaften und Mikrobiologie sollen mithilfe moderner Ansätze aus der Biochemie, der Genetik sowie mit vergleichenden Omics-Analysen Erkenntnisse gewonnen werden, die langfristig dazu beitragen, die Pflanzengesundheit und somit die Pflanzenproduktivität durch die optimale Nutzung natürlicher Mechanismen zu verbessern. Sprecher sind Professor Dr. Martin Parniske (siehe Pressemitteilung der LMU München) und Professorin Rosa Lozano-Durán vom Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) der Universität Tübingen. Mitantragstellend war auch die Technische Universität München.

Quelle: DFG

Weiterlesen
23. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Wichtige Enzyme für Umweltanpassung von Pflanzen entdeckt

Forschende haben bislang unbekannte molekulare Mechanismen entdeckt, mit denen sich Pflanzen an ihre Umwelt anpassen. Das ist wichtiges Grundlagenwissen in Zeiten der Klimaveränderung. In der Arbeitsgruppe Physiologie und Biochemie der Pflanzen der Universität Konstanz ist es gelungen, erstmals zwei sogenannte deubiquitinierende Enzyme zu identifizieren, die am molekularen Mechanismus dieses Anpassungsprozesses beteiligt sind. Die Studie publizierten die Forschenden in Nature Communications.

Quelle: Uni Konstanz

Weiterlesen
23. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Abwehr von Schädlingen: Viele Pflanzen helfen sich selbst

Eine Meta-Analyse ergab erstmals, dass viele Pflanzenfamilien dieselben Abwehrmerkmale gegen bestimmte Insektengruppen einsetzen. So nutzen beispielsweise Kohlgewächse und Gräser ähnliche Strategien, um sich vor Blattläusen zu schützen. In der im Fachmagazin Scientific Reports erschienenen Studie schildern die Forschenden der Leibniz Universität Hannover außerdem, dass insektenresistente Pflanzen in der Regel einen höheren Gehalt an bestimmten organischen Chemikalien sowie eine höhere Dichte an haarähnlichen Strukturen (Trichomen) auf ihren Blättern aufweisen. Diese Abwehrstrategien scheinen es den Insekten zu erschweren, die Pflanze anzustechen oder zu sondieren und an den Pflanzensaft zu gelangen, und sie sind in der Regel gegen viele Arten von saugenden Insekten wirksam. Diese Gemeinsamkeiten deuten darauf hin, dass es möglich sein könnte, Pflanzensorten zu entwickeln, die eine breite Resistenz gegen Insekten aufweisen. Es sind jedoch eingehendere Studien auf Ebene der Pflanzen- und Insektenarten erforderlich, um festzustellen, ob verschiedene Insektenarten innerhalb derselben Familie oder Gruppe ähnlich auf die Pflanzenabwehr reagieren.

Quelle: Uni Hannover

Weiterlesen
21. Nov 2022 · News · Politik

HRK besorgt über Stagnation bei der Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) nimmt mit großer Sorge zur Kenntnis, dass die Fortschritte bei der angemessenen Berücksichtigung von Frauen auf den akademischen Karrierestufen trotz zahlreicher Fördermaßnahmen und Initiativen immer noch zu gering ausfallen. Die jüngst von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) veröffentlichte 26. Datenfortschreibung zur Chancengleichheit belegt, dass der prozentuale Anteil von Wissenschaftlerinnen an den Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen gegenüber den Vorjahren zwar erneut gestiegen ist, aber auf den höheren Karrierestufen de facto stagniert.

Quelle: HRK

Weiterlesen
18. Nov 2022 · News

1.274 Farn- und Blütenpflanzen stehen auf der neuen "Roten Liste" Österreichs

Zarter Gauchheil (Lysimachia tenella) ist vom Aussterben bedroht. Solch kleinwüchsige Arten können sich oft nicht gegen die Konkurrenz hochwüchsiger Arten behaupten, die heute durch das erhöhte Nährstoffangebot gefördert werden. Foto: C: H. Wittmann

Viele Farn- und Blütenpflanzen sind heute in der heimischen Natur selten geworden, zu viele Arten sind bereits ausgestorben oder verschollen. Unter der Leitung von Luise Ehrendorfer vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien wurde nun in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Kenner*innen der österreichischen Flora nach über 20 Jahren eine aktualisierte Rote Liste erstellt. Die Zahl der gefährdeten Arten in Österreich hat seit der letzten Veröffentlichung zugenommen: 66 Arten sind heute österreichweit ausgestorben bzw. verschollen, 235 Arten sind vom Aussterben bedroht, dazu kommen weitere 973 Arten, die in geringerem oder selten auch unbekanntem Ausmaß gefährdet sind.

Quelle: Uni Wien

Weiterlesen
16. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Pflanzen zwischen Licht und Schatten

Wie die Pflanzen ihre Photosynthese bei wechselnden Lichtbedingungen optimieren können, haben Forschende untersucht. Dabei deckten sie die Bedeutung zweier Schlüsselproteine für die dynamische Steuerung der Photosynthese in Arabidopsis thaliana auf. Wie sie zeigen, haben sowohl die Lichtmenge, als auch die Anzahl von Lichtveränderung einen starken Einfluss auf die Funktion der beiden Ionentransportproteine mit den Bezeichnungen VCCN1 und KEA3. Die Studie der Forschenden vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie erschien im Journal New Phytologist.

Quelle: MPI für für Molekulare Pflanzenphysiologie

Weiterlesen
16. Nov 2022 · News · Veranstaltung

Materialsysteme mit lebensähnlichen Eigenschaften und Funktionen

Der Exzellenzcluster livMatS der Universität Freiburg veranstaltet vom 21. bis 24. März 2023 die 1st International Conference and Scientific Exhibition on Living Materials Systems | Energy Autonomy – Adaptivity – Longevity – Societal Implications. Die Konferenz wird internationale Forschende zu einem Austausch über Materialsysteme mit lebensähnlichen Eigenschaften und Funktionen in Freiburg zusammenbringen. Außerdem sollen mögliche technische Anwendungen in Form von Proof-of-Concept-Demonstratoren oder Prototypen vorgestellt werden. Die Themen der englischsprachigen Konferenz sind:

  • Energy autonomy: solar, thermal and mechanical energy harvesting, and storage
  • Adaptivity: response to the environment, training and learning
  • Longevity: avoiding, removing, and coping with damage
  • Societal implications: sustainability, psychological acceptance and decisions, philosophy and ethics
  • Demonstrators: proof-of-concept demonstrators, prototypical products

Sie werden in Plenary und Invited Talks diskutiert, für die der Cluster zahlreiche renommierte Vortragende gewinnen konnte, darunter den Chemie-Nobelpreisträger von 1987, Prof. Jean-Marie Lehn, mit einer Keynote zum Thema From Supramolecular Towards Adaptive Materials. Wenn Sie sich anmelden und beitragen möchten, können Sie noch bis 30. November 2022 ein Vortrags- oder Poster-Abstract einreichen.

Details auf der Website der Konferenz

Weiterlesen
15. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Wie Mangan an den Verbrauchsort kommt

Das Team koppelte ein fluoreszierendes Protein an den Mangan-Verteiler BICAT3, um dessen Aktivität in der Pflanze nachzuverfolgen. Die blauen Stellen zeigen, wo das Protein aktiv ist. Aufnahme: Jie He, MLU

In umfangreichen Experimenten an der Modellpflanze Arabidopsis thaliana konnten die Forscherinnen und Forscher zeigen, dass das Protein BICAT3 dafür verantwortlich ist, dass Mangan an die richtigen Stellen in Pflanzenzellen transportiert wird. Ist es defekt, hat das einen verheerenden Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen: Ihre Blätter sind deutlich kleiner und sie bilden weniger Samen als sonst. Die Transportwege für Mangan in Pflanzen und die Rolle von BICAT3 beschreibt das Team unter Leitung von Edgar Peiter von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im Fachjournal Plant Physiology. Die Ergebnisse könnten eine Grundlage dafür darstellen, das Wachstum von Nutzpflanzen zu verbessern.

Quelle: MLU

Weiterlesen
15. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Weltkarte der Pflanzenvielfalt zusammengestellt

Globale Verteilung der phylogenetischen Vielfalt der Pflanzen, wie sie anhand der Verteilung von 300.000 Pflanzenarten in 830 regionalen Floren weltweit vorhergesagt wurde. Grafik: New Phytologist, https://doi.org/10.1111/nph.18533

Warum gibt es an manchen Orten mehr Pflanzenarten als an anderen? Warum ist die Vielfalt in den Tropen am größten? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Artenvielfalt und Umweltbedingungen? Um diese Fragen zu beantworten, hat ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen die Verteilung von Pflanzenvielfalt auf der ganzen Welt rekonstruiert und hochauflösende Vorhersagen darüber gemacht, wie viele Pflanzenarten es wo gibt. Ihre Ergebnisse schildern sie im Fachmagazin New Phytologist.

Quelle: Uni Göttingen

Weiterlesen
15. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Biodiversität von Wiesen- und Weideflächen kann Gewinn für Natur, Landwirtschaft und Tourismus sein

Vogelbeobachtungen – wie hier in der Brandenburgischen Schorfheide – sind eine von insgesamt 16 Ökosystemleistungen, die in der Studie untersucht wurden. Foto: Peter Manning, SGN

Ein internationales Team um die Senckenberg-Forscher*innen Dr. Gaëtane Le Provost und Dr. Peter Manning hat in einer langangelegten Studie nachgewiesen, wie wichtig die Biodiversität von Wiesenflächen für ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen und unterschiedliche Interessengruppen ist, vom Tourismus bis zur Landwirtschaft. Die jetzt in der Zeitschrift Nature Ecology & Evolution erschienene Studie weitet dabei erstmals den Blick auf insgesamt 16 Ökosystemleistungen – von ökologisch bis kulturell – und betrachtet die Biodiversität landwirtschaftlich genutzter Wiesen- und Weideflächen im großen Maßstab.  

Quelle: Senckenberg

Weiterlesen
15. Nov 2022 · News · Ausschreibung

Ars legendi-Fakultätenpreis für Gute Lehre 2023 ausgeschrieben

Bereits zum zehnten Mal loben der Stifterverband, die Gesellschaft Deutscher Chemiker, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) den Ars legendi-Fakultätenpreis für Mathematik und Naturwissenschaften aus. Der Preis wird jährlich in den vier Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit je 5000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden für ihre herausragenden, innovativen und beispielgebenden Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung ausgezeichnet. Bewerbungsschluss ist der 30. Januar 2023.

Quelle: VBIO

Weiterlesen
10. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt ist die Umwandlung von Wäldern und Grünland

Die Umwandlung von naturnahen Wäldern und Grünland in landwirtschaftliche Flächen ist hauptverantwortlich für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt. Die ausbeuterische Nutzung wildlebender Tiere und Pflanzen ist zweitwichtigste Ursache, gefolgt von Umweltverschmutzung. Der Klimawandel ist bislang nur der viertstärkste Treiber. Dies zeigt eine internationale Studie unter der Leitung von Universidad Nacional de Córdoba (UNC), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), iDiv und Natural History Museum London. Die im Fachmagazin Science Advances erschienene Studie macht deutlich, dass der Kampf gegen den Klimawandel allein nicht ausreicht, um den weiteren Verlust der biologischen Vielfalt zu verhindern.

Quelle: iDiv

Weiterlesen
10. Nov 2022 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Grenzüberschreitender Datenfluss für die Flora des Böhmerwaldes

Das Resedablättrige Schaumkraut (Cardamine resedifolia)kommt nur noch als Relikt im Böhmerwald vor sowie in den Hochgebirgen Europas. Foto: W. Diewald, SNSB-BSM

Ein deutsch-tschechisches Forscherteam stellt eine neue binationale Dateninfrastruktur vor. Das Projekt „Flora des Böhmerwaldes“ erschloss wissenschaftliche Daten sowohl aus historischen Artenmonitoringprojekten beider Länder als auch neue Datenbestände zur aktuellen Pflanzenvielfalt des Böhmerwaldes. Die Daten sind online in deutscher und tschechischer Sprache verfügbar. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler*innen unter Federführung der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) nun im Biodiversity Data Journal. Die Dienste werden in den nächsten Jahren im Rahmen des NFDI4Biodiversity-Konsortiums und des SNSB Projekts zur Flora von Bayern weiterentwickelt.

Quelle: SNSB

Weiterlesen
10. Nov 2022 · News · Projekt

Forstprojekt „WAIKLIM – Waldbau im Klimawandel“ gestartet

Lücken im sächsischen Altbaumbestand geben zukunftsfähigen Baumarten Raum. Foto: Sven Wagner

Das Forschungsvorhaben zur Entwicklung klimawandeltauglicher Wälder an der Professur für Waldbau ist bewilligt worden. Darin wird der Frage nachgegangen, wie es junge Bäume schaffen, trotz Klimastress aufgrund von Hitze und Dürre zu vitalen Bäumen heranzuwachsen. Das Verbundvorhaben „WAIKLIM – Waldbau im Klimawandel“ soll Aufschluss darüber geben, wie in Wälder eingegriffen werden sollte, damit junge Forstpflanzen bestmögliche Etablierungs- und Wachstumschancen unter veränderten Klimabedingungen bekommen. Prof. Sven Wagner, Inhaber der Professur für Waldbau der TU Dresden, übernimmt die Projektleitung von WAIKLIM. Das Gesamtvolumen der Förderung beträgt mehr als zwei Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Quelle: TU Dresden

Weiterlesen
09. Nov 2022 · News · Politik

Kabinett beschließt Nationale Moorschutzstrategie für Klima- und Biodiversitätsschutz

Das Bundeskabinett hat heute die von Bundesumweltministerin Steffi Lemke vorgelegte Nationale Moorschutzstrategie beschlossen, die Teil des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz ist. Mit dem Plan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) soll ein Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet sowie die für Moorgebiete typische Artenvielfalt besser geschützt und wiederhergestellt werden. Mit diesen Maßnahmen wirkt die Nationale Moorschutzstrategie auch den Folgen der Klimakrise entgegen und sie unterstützt eine nachhaltige Bewirtschaftung von Moorböden.

Quelle: BMUV

Weiterlesen
09. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Herkunft, Umwelt, DNA: Epigenetik des Acker-Hellerkrauts

Aus Samen europaweiter Populationen des Acker-Hellerkrauts (Thlaspi arvense) wurden für die Studie Pflanzen im Gewächshaus unter standardisierten Bedingungen herangezogen. Foto: Dario Galanti

Um die Bedeutung epigenetischer Veränderungen für die Evolution von Pflanzen besser zu verstehen, untersuchte ein internationales Forschungsteam in einer europaweiten Studie zahlreiche Populationen des Acker-Hellerkrauts. Die Forscherinnen und Forscher verknüpften DNA-Sequenzen und Umweltdaten der Herkunftsorte mit der epigenetischen Variation dieser Wildpflanze. Ihren Ergebnissen zufolge wird ein großer Teil der epigenetischen Markierungen vor allem durch die DNA-Sequenz bestimmt. Ein Teil der epigenetischen Variation steht aber stark im Zusammenhang mit den klimatischen Bedingungen der Pflanzen-Herkunftsorte. Die Studie hat das Team unter der Leitung von Professor Oliver Bossdorf vom Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen in der Fachzeitschrift PLoS Genetics veröffentlicht. In der Landwirtschaft könnte das Acker-Hellerkraut künftig als Winterdeckfrucht und als Grundlage für Biokraftstoff an Bedeutung gewinnen.

Quelle: Uni Tübingen

Weiterlesen
07. Nov 2022 · News · Ausbildung · Förderung

Graduiertenkolleg "Beschleunigung des Zuchtfortschrittes" bewillgt

Ein neues, internationales Graduiertenkolleg an der Justus-Liebig-Universität Gießen untersucht in Kooperation mit der australischen Universtät Queensland, wie sich Nutzpflanzen an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen können. Außerdem analysiert es, wie sich mit den so gewonnenen Erkenntnissen der Zuchtfortschritt der Pflanzen beschleunigen lässt. Mit neuartigen Methoden, Datensätzen und integrativen Analyseansätzen zur daten- und biotechnologieorientierten Verbesserung des Zuchtfortschritts wollen sie vor allem weniger intensiv beforschte Nutzpflanzen in den Blick nehmen: Die Ackerbohne sowie Sorghum dienen zunächst als Beispielpflanzen. Ihr internationales Graduiertenkolleg trägt den Titel „Beschleunigung des Zuchtfortschrittes“; Sprecher an der Universität Gießen ist Professor Dr. Rod Snowdon.

Quelle: DFG

Weiterlesen
03. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Freiland-Studie: Wie Licht die Pflanzenvielfalt im Grünland beeinflusst

Mithilfe von LED-Lampen manipulierten die Forschenden das Licht, um herauszufinden, unter welchen Bedingungen wuchsstarke Pflanzen die Oberhand gewinnen. Foto: André Künzelmann, UFZ

Durch überschüssige Nährstoffe und/oder das Fehlen von Pflanzenfressern gelangt weniger Licht in die untere Vegetationsschicht des Grünlands. Dann dominieren wenige wuchsstarke Arten und die Pflanzenvielfalt geht zurück. Dieser Zusammenhang wurde bislang nur indirekt hergestellt, aber nie experimentell im Freiland. Nun hat ein internationales Team, u.a. mit Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), die dominierende Rolle der Lichtkonkurrenz experimentell belegen können und im Fachjournal Nature veröffentlicht.

Quelle: UFZ

Weiterlesen
02. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Photosynthese: Hilfsfaktor sorgt für effiziente Energiegewinnung

Auch wenn noch nicht klar ist, wie ATP-Synthasen in der Zelle aufgebaut werden, haben Forschende nun am Modellorganismus Arabidopsis thaliana die Rolle des Hilfsfaktors CGL160 aufgeklärt. Das Protein CGL160 übernimmt eine zentrale Rolle, indem es den Bestandteil CF1 (coupling factor 1) der ATP-Synthase rekrutiert. „Das Protein CGL160 sitzt mit seiner Basis in der Thylakoidmembran, während seine N-terminale Domäne wie eine Angel herausragt und den löslichen CF1 Teil der ATP-Synthasen aus der Flüssigkeit im Inneren der Chloroplasten fischt. Dieser Teil des Proteins bindet das CF1 ‚Köpfchen‘ und erleichtert die Verknüpfung mit dem in der Thylakoidmembran verankerten Teil der ATP-Synthase, was deren Bildung deutlich effizienter gestaltet“, erläutert Thilo Rühle, der die Ergebnisse gemeinsam mit Bennet Reiter und Prof. Dario Leister im Fachmagazin The Plant Cell schildert.

Quelle: LMU

Weiterlesen
01. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Neue Resistenzen von Wintergerste gegen Viren etabliert

Wintergerste. Fotos: R. Hoffie, IPK

Mit der Genschere Cas9 haben Forschende ein Gen in der Gerste mit der Genschere Cas9 so verändernt, dass für die Wintergerste neue Resistenzen gegen bedeutende Viren zur Verfügung stehen. Das berichten Forschende um Robert Hoffie aus der Arbeitsgruppe „Pflanzliche Reproduktionsbiologie“ des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben im Plant Biotechnology Journal. Die Ergebnisse sind vielversprechend: „Die gezielt veränderten Pflanzen waren im Gewächshausversuch nicht nur resistent gegen eine Infektion mit dem Gerstenmosaikvirus (BaMMV), sondern es gab auch keine negativen Auswirkungen auf Wachstum und Ertrag,“ fasst Hoffie zusammen. „Die Studie zeigt beispielhaft, wie wir das Material der Genbank heute mit überaus effizienten und präzisen biotechnologischen Werkzeugen wie der Genschere Cas9 für die Pflanzenzüchtung nutzen können“, kommentiert Dr. Jochen Kumlehn, Leiter der Studie und Leiter der Arbeitsgruppe „Pflanzliche Reproduktionsbiologie“. Zugleich öffnen sich mit den neuen Erkenntnissen auch weitere Forschungsansätze. So ist davon auszugehen, dass die Veränderung von PDIL-Genen auch in anderen Pflanzenarten zu Virusresistenzen führen kann.

Quelle: IPK (pdf)

Weiterlesen
01. Nov 2022 · News · Forschungsergebnis

Wie Biotopdaten Wissenslücken zur Artenvielfalt schließen

Auch Trockene Sandheiden gehören zu den Biotopen, die in Hamburg anzutreffen sind. Foto: Christiane Buchwald

Die Daten aus Biotopkartierungen können dabei helfen, die Forschung zur Artenvielfalt voranzubringen. Die darin enthaltenen Angaben geben Aufschluss über die örtliche Entwicklung der Pflanzenwelt bis in die 1980er Jahre zurück – eine Zeit, aus der fast keine Quellen vorhanden sind. Wie diese Kartierungsdaten für die Forschung genutzt werden können, zeigt ein Team der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft am Beispiel der Hansestadt. Die Auswertung im Fachjournal Ecosphere zeigt auch: Dort sind in den vergangenen Jahrzehnten artenreiche Lebensräume zugunsten von Bauland deutlich zurückgegangen.  

Quelle: MLU

Weiterlesen
31. Okt 2022 · News · Forschungsergebnis

Vegetation reguliert Energieaustausch in der Arktis

Grasdominierte Tundra mit Zwergsträuchern im Nationalpark Kytalyk, in der sibirischen Arktis. Foto: Gabriela Schaepman-Strub, UZH

Die Klimaerwärmung lässt in der Arktis den Permafrost auftauen, Gletscher schmelzen und führt zu Vegetationsveränderungen, extremer Trockenheit und Feuern. Diese Entwicklungen hängen stark vom Energieaustausch zwischen Atmosphäre und Boden ab. Forscherinnen der Universität Zürich zeigen nun, dass unterschiedliche Pflanzengemeinschaften in der Tundra diesen Energieaustausch stark beeinflussen, in Klimamodellen aber nicht berücksichtigt werden. "Die Erkenntnisse zu den Energieflüssen in der Arktis sind besonders wichtig, da der Erhalt des Permafrostes insbesondere davon abhängt, wie gross der Wärmefluss in den Boden ist", sagt Professorin Gabriela Schaepman-Strub von der Universität Zürich (UZH). Die im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichten Studiendaten ermöglichen es nun, die Auswirkungen der verschiedenen Pflanzengemeinschaften und ihrer räumlichen Verteilung in Klimavorhersagen aufzunehmen. So kann mit verfeinerten Klimamodelle berechnet werden, ob und wie stark die Tundren-Vegetation in der Arktis den Boden kühl halten kann.

Quelle: UZH

Weiterlesen
27. Okt 2022 · News · Forschungsergebnis

Stoffwechselprodukt aus Granatapfel stärkt tumorbekämpfende Immunzellen im Labor

Granatäpfel enthalten ein Stoffwechselprodukt, das tumorbekämpfende T-Zellen stärkt. Foto: Markus Bernards

Wie eine Studie von Georg-Speyer-Haus, Goethe-Universität Frankfurt und LOEWE-Zentrum Frankfurt Cancer Institute (FCI) im präklinischen Modell sowie in Untersuchungen an menschlichen Immunzellen zeigen konnte, verbessert Urolithin A die Funktion von Immunzellen in ihrem Kampf gegen Krebs nachhaltig. Tumorbekämpfende T-Zellen werden nach einer Behandlung mit dem Stoffwechselprodukt aus Granatäpfeln zu T-Gedächtnisstammzellen, die aufgrund ihrer Teilungsfähigkeit ständig das Immunsystem mit verjüngten, nicht erschöpften T-Zellen versorgen. Das berichten Forschende aus dem Georg-Speyer-Haus in Frankfurt und der Goethe-Universität Frankfurt über ihr interdisziplinäres Projekt des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute über den neuen Ansatz zur Therapie von Darmkrebs im Fachjournal Immunity. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Labor planen die Forschenden die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen: Die Anwendung von Urolithin A soll in nächsten Schritten zur Therapie von Personen mit Darmkrebs im Rahmen von klinischen Studien untersucht werden.

Quelle: Uni Frankfurt

Weiterlesen
24. Okt 2022 · News · Forschungsergebnis

Mehr Biomasse, weniger Artenvielfalt

Untersuchungsfläche im Jena-Experiment, eines der weltweit ältesten Biodiversitätsexperimente. Hier der Plot des NutNet-Experiments. Foto: Anne Ebeling

Forschende finden die Ursachen für den Artenrückgang in Pflanzengemeinschaften im Grasland durch menschengemachte Nährstoffeinträge. Bei verstärkten Nährstoffeinträgen im Grasland gehen über längere Zeiträume mehr Arten verloren als neu hinzukommen. Außerdem siedeln sich weniger neue Arten an als unter natürlicher Nährstoffverfügbarkeit. Diese neuen Erkenntnisse erklären, weshalb Nährstoffüberschüsse die Pflanzenvielfalt im Grasland verringern. Dass Nährstoffüberschüsse die Artenvielfalt reduzieren, ist lang bekannt, jedoch war bislang unklar, wie es dazu kommt. Mit ihrem weltweiten Experiment tragen die Forschenden unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wesentlich dazu bei, die Reaktion von Ökosystemen auf menschlich verursachte Nährstoffeinträge zu verstehen. Die Ergebnisse hat das Team in der Fachzeitschrift Ecology Letters veröffentlicht.

Quelle: iDiv

Weiterlesen
24. Okt 2022 · News · Politik

EU-Umweltrat beschließt Mandat für ambitionierten globalen Rahmen für biologische Vielfalt

Beim Rat der EU-Umweltministerinnen und -minister hat sich Bundesumweltministerin Steffi Lemke erfolgreich für eine ehrgeizige Rolle der EU bei der anstehenden Weltnaturkonferenz (CBD COP 15) in Montreal eingesetzt. Die 27 Mitgliedstaaten haben heute eine gemeinsame Richtschnur für die Verhandlungen bei der CBD COP vom 7. bis 19. Dezember festgelegt. Die EU geht nun mit einem starken Mandat in die Verhandlungen für einen ambitionierten globalen Rahmen für biologische Vielfalt und spricht sich unter anderem für das Ziel aus, 30 Prozent der Fläche an Land und auf dem Meer bis zum Jahr 2030 unter Schutz zu stellen. Das meldet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV).

Quelle: BMUV

Weiterlesen
20. Okt 2022 · News · Forschungsergebnis

Feenkreise: Pflanzen organisieren sich selbst

Drohnenaufnahme eines Autos im NamibRand-Naturreservat, eine der Feenkreisregionen in Namibia, wo die Forschenden Gräser, Bodenfeuchte und Infiltration untersuchten (April 2022). Aufnahme: Dr. Stephan Getzin

Fast ein halbes Jahrhundert lang haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über den Ursprung der Feenkreise in Namibia gerätselt. Zwei Haupttheorien lauteten: Entweder waren Termiten dafür verantwortlich, oder die Pflanzen organisierten sich irgendwie selbst. Jetzt hat ein Forschungsteam der Universität Göttingen von zwei außergewöhnlich guten Niederschlagsperioden in der Namib-Wüste profitiert: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten zeigen, dass die Gräser innerhalb der Feenkreise unmittelbar nach dem Regen abstarben, aber Termitenaktivität nicht die Ursache für die kahlen Flecken war, wie sie in der Fachzeitschrift Perspectives in Plant Ecology, Evolution and Systematics berichten.

Quelle: Uni Göttingen

Weiterlesen
20. Okt 2022 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Globale Vegetationskarten aus Handy-Daten

Die Ergebnisse zeigen, welches Potenzial die Nutzung von Bürgerdaten, z. B. von iNaturalist, für die Kartierung von Pflanzenmerkmalen auf globaler Ebene hat. Foto: Tony Iwane, iDiv

Infomationslücken in globalen Karten zu Pflanzenmerkmalen können mit Daten aus Naturbestimmungsapps geschlossen werden. Dies konnten Forschende der Universität Leipzig, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und weiterer Einrichtungen mit Daten der beliebten App iNaturalist zeigen. Ergänzt mit Daten zu Pflanzenmerkmalen ergeben iNaturalist-Daten wesentlich präzisere Karten als bisherige Ansätze, die auf Extrapolation kleiner Datenbanken basieren. Die neuen Karten bilden unter anderem eine verbesserte Grundlage für das Verständnis von Pflanzen-Umwelt -Interaktionen und zur Erdsystemmodellierung. Die Studie wurde in Nature Ecology and Evolution veröffentlicht.

Quelle: iDiv

Weiterlesen
19. Okt 2022 · News · Forschungsergebnis

Mehr Verlierer: Wie sich die Pflanzenvielfalt in Deutschland in den letzten 100 Jahren verändert hat

Die Kornblume gehört zu den "Verlierern", ihr Bestand ist in den vergangenen 100 Jahren stark zurückgegangen. Foto: André Künzelmann, UFZ

In Deutschlands Pflanzenwelt hat es in den letzten einhundert Jahren deutlich mehr Verlierer als Gewinner gegeben. Während die Bestände vieler Arten geschrumpft sind, konnten einige ihre Vorkommen massiv ausweiten. Gewinne und Verluste sind also sehr ungleich verteilt. Das aber ist ein Indiz für einen großräumigen Verlust an Artenvielfalt, warnt ein Forschungsteam um Dr. Ute Jandt und Prof. Dr. Helge Bruelheide von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) im Fachjournal Nature Scientific Data.

Quelle: MLU

Weiterlesen
19. Okt 2022 · News · Forschungsergebnis

Neuer Stop in der zellulären Müllabfuhr

Der pflanzliche Autophagie-Adaptor CFS1 ist an der äußeren Autophagosomenmembran lokalisiert. Aufnahme: Dagdas Lab. (c): ©Dagdas/JCB/GMI

Ein „Nabe und Speiche"-System ermöglicht es Pflanzenzellen, den zellulären Transport effizient zu koordinieren. Dies gilt insbesondere für den Autophagie-Prozess, die zelluläre Müllabfuhr. Spezialisierte Vesikel, die Autophagosomen, verschlingen schädliche Moleküle und transportieren sie in die Vakuole, wo sie abgebaut werden. Auf diesem Weg reifen die Autophagosomen durch molekulare Mechanismen, die in Pflanzen wenig erforscht sind. Forschende des Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (GMI) liefern neue Erkenntnisse über diese Mechanismen. Ihre Ergebnisse haben sie im Journal of Cell Biology veröffentlicht.

Quelle: GMI

Weiterlesen
18. Okt 2022 · News · Forschungsergebnis

Pflanzen messen im Boden verfügbare Mangankonzentration mit der Wurzel

Arabidopsis-Pflanzen bei Manganmangel; die Veränderungen der zytoplasmatischen Kalziumkonzentration wurden mithilfe des Kalzium-Biosensors GCaMP6f-mCherry sichtbar gemacht. Aufnahmen: AG Kudla, WWU

Ein deutsch-chinesisches Forscherteam hat nun bei der Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana) erstmals gezeigt, wie Pflanzen einen Manganmangel wahrnehmen und welche Prozesse auf molekularer Ebene in der Pflanze stattfinden. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Jörg Kudla vom Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wiesen nach, dass eine bisher unentdeckte Zellgruppe in der Pflanzenwurzel dabei eine entscheidende Rolle spielt. Dies schildern sie im Fachblatt PNAS. Von den Ergebnissen erhoffen sich die Wissenschaftler*innen perspektivisch Ansätze, um Pflanzen gegen Manganmangel widerstandsfähiger zu machen. Manganmangel kommt häufig in alkalischen und kalkhaltigen Böden vor.

Quelle: WWU

Weiterlesen
17. Okt 2022 · News · Forschungsergebnis

Koloniales Erbe Europas prägt bis heute die Pflanzenwelt

Durch koloniale Handelspolitik wurden die Floren besetzter Gebiete geprägt, diese Veränderungen sind bis heute sichtbar und finden teils immer noch statt. Das stellte ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Biodiversitätsforscher Bernd Lenzner und Franz Essl von der Universität Wien fest. Die Pflanzenwelten in Gebieten, die ehemals von der gleichen Kolonialmacht besetzt wurden, ähneln einander heute noch stark. Diese Ähnlichkeit nimmt zudem mit der Länge der ehemaligen Besetzung zu. Die neuen Erkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution veröffentlicht.

Quelle: Uni Wien

Weiterlesen
17. Okt 2022 · News · Ausbildung

Lehrpläne ohne Evolutionstheorie beeinflussen Einstellung zur Wissenschaft und Berufswahl

Das Streichen der Evolutionstheorie aus Lehrplänen in Schulen erhöht die Wissenschaftsskepsis und beeinflusst die Berufswahl der Schülerinnen und Schüler, zeigt eine neuen Studie. „Die Schüler lehnen die Evolutionstheorie häufig noch im Erwachsenenalter ab. Darüber hinaus verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich für einen naturwissenschaftlichen Beruf entscheiden“, sagt Benjamin Arold, Forscher am ifo Institut und der ETH Zürich. Die Folgen für die Berufswahl seien vor allem in den Lebenswissenschaften wie der Biologie zu sehen. Die Studie zeigt, dass wissenschaftsskeptische Lehrpläne in den USA langfristige Folgen für die Einstellung zur Wissenschaft und für Lebensentscheidungen haben. Dieses Ergebnis könnte auch für andere Länder bedeutend sein.

Quelle: VBIO

Weiterlesen
News · Förderung

"BEN Biodiversity – Ecology – Nature“ – Postdoc-Förderprogramm zu Küstenökosystemen

Mit dem Ziel, die Untersuchung der Funktionalität von Küstenökosystemen im Nord- und Ostseeraum zu fördern, setzt die Bauer-Hollmann Stiftung ihr Postdoc-Förderprogramm BEN Biodiversity – Ecology – Nature 2023 fort. Die Ausschreibungsrunde ist jetzt gestartet: Noch bis zum 15. Januar 2023 können sich Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus dem Bereich der Lebenswissenschaften mit innovativen Projektideen bewerben – es winkt eine Förderung in Höhe von insgesamt bis zu 100.000 Euro über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren. Die Bauer-Hollmann Stiftung setzt das Postdoc-Programm 2023 wieder in Kooperation mit Glaser- und Stemmler-Stiftung um. Das meldet der Stifterverband, der die Website der Stiftung unterhält.

Quelle: Stifterverband

Weiterlesen
Stellenangebote
25. Nov 2022 · Offene Stellen

Research assistant (PhD student, m/f/d)

Plant and microbiome responses to land use

Philipps University  of Marburg, Faculty of Biology, Evolutionary Ecology of Plants, Marburg, Germany

Start: a.s.a.p.

Deadline: 18 December 2022

Details (pdf)

Download
22. Nov 2022 · Offene Stellen

Biologin / Biologe (m/w/d)

Naturschutz und Artenschutz: Flora

Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Hannover-Hildesheim, Deutschland

Deadline: 15 Dezember 2022

Details (pdf)

Download
18. Nov 2022 · Offene Stellen

9 PhD positions (m/f/d)

Plant-bacteria interactions

Interdisciplinary Research Cluster Tree-M, Universities of Marburg, Gießen and MPI for terrestrial Microbiology, Marburg and Gießen, Germany

Start: as soon as possible

Deadline: 4 December 2022

Details (pdf)

Download
17. Nov 2022 · Offene Stellen

Senior scientist (m/f/d)

Molecular plant physiology: sugar metabolism and sugar toxicity

Paris Lodron University Salzburg, Department of Environment and Biodiversity, Salzburg, Austria

Deadline: 7 December 2022

Details (pdf)

Download
16. Nov 2022 · Offene Stellen

PhD position (m/f/d)

Molecular Biology and Biochemistry: Signalling by a plant-like cryptochrome in diatoms

Goethe University Frankfurt, Institute of Molecular Biosciences, Frankfurt, Germany

Start: as soon as possible, 1 July 2023 the latest

Deadline: 31 January 2023

Details (pdf) - please scoll down for English text

Download
16. Nov 2022 · Offene Stellen

Technische Assistenz (m/w/d)

Genomics Core Facility

Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (SNSB), München, Deutschland

Start: 1 Januar 2023

Deadline: 15 Dezember 2022

Details: SNSB

Weiterlesen
14. Nov 2022 · Offene Stellen

PostDoc research position (m/f/d)

Synthetic leaf-like structures to study differentiation and developmental trajectories/programs

Cluster of Excellence on Plant Sciences CEPLAS, Heinrich Heine University, Düsseldorf, Germany

Starts: next possible date

Details: CEPLAS website

Weiterlesen
14. Nov 2022 · Offene Stellen

PostDoc research position (m/f/d)

Genetic causes and physiological consequences of natural variation in leaf complexity

Cluster of Excellence on Plant Sciences CEPLAS, Max Planck Institute for Plant Breeding Research (MPIPZ), Cologne, Germany

Starts: next possible date

Details: CEPLAS website

Weiterlesen
14. Nov 2022 · Offene Stellen

PostDoc research position (m/f/d)

Synthetic biology reconstruction and optogenetics approach towards a quantitative analysis of plant signalling networks

Cluster of Excellence on Plant Sciences CEPLAS, Heinrich Heine University, Düsseldorf, Germany

Starts: next possible date

Details: CEPLAS website

Weiterlesen
14. Nov 2022 · Offene Stellen

PostDoc research position (m/f/d)

Towards a synthetic leaf - vasculature pattern

Cluster of Excellence on Plant Sciences CEPLAS, Heinrich Heine University, Düsseldorf, Germany

Starts: next possible date

Details: CEPLAS website

Weiterlesen
03. Nov 2022 · Offene Stellen

7 PhD positions (m/f/d)

International Max Planck Research School (IMPRS) on Understanding Complex Plant Traits using Computational and Evolutionary Approaches

Max Planck Institute for Plant Breeding Research (MPIPZ), Cologne, Germany and University of Cologne, Germany

Start: Typically between June and October 2023

Deadline: 6 January 2023

Details (pdf)

Download
25. Okt 2022 · Offene Stellen

PostDoc / Scientist / Group Leader (m/f/d)

Molecular Phytopathology with a Focus on Barley Crops

Technical University of Munich, TUM School of Life Sciences at Freising-Weihenstephan, Phytopathology, Freising close to Munich

Deadline: 30 November 2022

Details (pdf)

Download
25. Okt 2022 · Offene Stellen

PhD position (m/f/d)

Hormonal Regulation of Plant Stress Responses

Technische Universität (TU) Braunschweig, Plant Biology, Braunschweig, Germany

Start: can be freely chosen

Deadline: 30 November 2022

Details: TU Braunschweig

Weiterlesen
24. Okt 2022 · Offene Stellen

Wissenschaftliche Mitarbeit / PostDoc (m/w/d)

Pflanzenmolekularbiologie / -biochemie: Molekulare Signale in und von parasitären Pflanzen

Georg-August-Universität Göttingen, Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften, Göttingen, Deutschland

Start: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Deadline: 1 Dezember 2022

Details (pdf)

Download
20. Okt 2022 · Offene Stellen

PhD position (m/f/d)

Molecular Chemical Ecology: Metabolic and biochemical causes mediating invasiveness of Canadian goldenrod (Solidago canadensis)

University of Würzburg, Department of Pharmaceutical Biology, Julius-von-Sachs Institute for Plant Science, Würzburg, Germany

Start: a.s.a.p.

Deadline: applications will be accepted until the position is filled

Details (pdf)

Download
18. Okt 2022 · Offene Stellen

PhD position (m/f/d)

From humid tropics into the arid zones: phylogenomics of Amaranthaceae sensu stricto (Caryophyllales)

Ludwig-Maximilians-University Munich, Faculty of Biology, Systematics, Biodiversity & Evolution of Plants, Munich, Germany

Start: 1 April 2023

Deadline: 15 December 2022

Details (pdf)

Download
01. Okt 2022 · Offene Stellen

4 PhD positions (m/f/d)

Topics:

  • A comparative approach to the 3-dimensional structure of the plantmicrobe interface using FIB/SEM tomography
  • Enhancing photosynthesis by synthetic biology and adaptive laboratory evolution
  • Acclimation to fluctuating light: cyclic electron flow
  • Tissue-specific regulation of lipid polyester synthesis genes controlling oxygen permeation into Lotus japonicus nodules

Graduate School Life Science Munich, Ludwig Maximilian University (LMU), München, Germany

Deadline: 30 November 2022

Application Link: https://www.lsm.bio.lmu.de/apply/pdh_projects/index.html

Details on the 4 plant projects (pdf)

Download
DBG-Veranstaltungen
DBG · Veranstaltung

Termine

Molecular Biology of Plants (#MBP2023), Tagung unserer Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie, Sportschule Hennef, 6 - 9 Februar 2023

Wiss. Tagung der Sektion Phykologie, in Jena, 12 - 15 März 2023

Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie, in Gießen, 23 - 26 August 2023

Botanik-Tagung International Conference of our German Society for Plant Sciences, in Halle a.d.Saale, 15 - 19 September 2024

Empfohlen
11. Nov 2022 · Plant Biology · DBG

Review: Grass species with smoke-released seed dormancy: A response to climate and fire regime but not photosynthetic pathway

Among worldwide grass species, four types of smoke-assisted seed dormancy release can be recognized, based on % with C4 photosynthesis, vegetation type, rainfall seasonality, and type and frequency of fire

In the review author Lamont summarizes the worldwide literature for reports on germination responses among grasses, whose photosynthetic pathway was known, to treatment by smoke and obtained information for 217 species and 126 genera. Thus, even though C3 and C4 grasses are equally capable of expressing smoke sensitivity, their response depends on the region’s climate and fire regime that also dictate which photosynthetic pathway dominates.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13479

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

11. Nov 2022 · Plant Biology · DBG

Viewpoint: Is a spice missing from the recipe? The intra-cellular localization of vanillin biosynthesis needs further investigations

The biosynthesis of the flavor compound Vanillin is still controversial; specifically the role of the last enzyme of the pathway, vanillin synthase

Authors Diamond, Barnabé and Desgagné-Penix raise questions on the interpretation of data obtained from the technique used and on the true localization of the biosynthetic enzymes in V. planifolia. They discuss the findings surrounding the cellular-localization and activity of enzymes of vanillin biosynthesis. This will help to further understand the pathway and urge for additional research study to resolve the current debate in the biosynthesis of the most popular flavor compound in the world.

Read whole viewpoint in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13465

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

11. Nov 2022 · Plant Biology · DBG

Review: Possible mechanisms underlying the compensation effect upon the suppression of AOX1a

Decreased relative amounts of reduced ascorbate at stable reactive-oxygen-species (ROS) levels owing to compensation in AOX-suppressed plants might indicate stress development

Author Garmash in the review with the title "Suppression of mitochondrial alternative oxidase can result in upregulation of the ROS scavenging network: some possible mechanisms underlying the compensation effect" proposes that the decrease in the relative amount of reduced ascorbate at stable ROS levels as a result of compensation in AOX1a-suppressed plants is a sign of stress development.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13477

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

09. Nov 2022 · Plant Biology · DBG

Review: How magnetic fields affect plants

The magnetic field interacts with plants and accelerates metabolism through signaling pathways, which results in a higher germination rate, and improved growth and production (click to enlarge)

In their paper "Growth, physiological, biochemical and molecular changes in plants induced by magnetic fields" the authors Hafeez, Zahra, Ahmad et al. describe the effects of altering magnetic field conditions (higher or lower values than the Earth’s geomagnetic field) on physiological and biochemical processes of plants: Magnetic field application play a role in changing several physiological processes and could be a potential affordable, reusable and safe practice for enhancing crop productivity by changing physiological and biochemical processes.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13459

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

17. Okt 2022 · Plant Biology · DBG

Review: Roadmap to improve photosynthetic efficiency in staple crops

Roadmap to imporve photosynthetic efficiency in staple crops. (click to enlarge)

Based on the current experimental advances authors Pradhan, Panda, Bishi, et al. in their review "Progress and prospects of C4 trait engineering in plants" summarize novel biotechnological crop improvement strategies that might help to incorporate C4 photosynthetic traits into C3 crops for sustaining food, fiber and fuel production around the globe. They not only report on successes but also on failures and highlight the pros and cons of using rice as a model plant for short-, medium- and long-term goals of genetic engineering.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology open access. DOI: 10.1111/plb.13446

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

14. Okt 2022 · Plant Biology · DBG

Review: How arbuscular mycorrhizal fungi affect the accumulation of secondary metabolites of Traditional Chinese medicinal plants

In their review "Arbuscular mycorrhizal fungi: Effects on secondary metabolite accumulation of traditional Chinese medicines", the authors Ran, Ding, Cao et al. discuss the effects of arbuscular mycorrhizal fungi on secondary metabolites in Traditional Chinese medicine and the mechanism of arbuscular mycorrhizal fungi regulating the biosynthesis of secondary metabolites. The results could be used to provide new ideas and methods for improving the quality of Traditional Chinese medicine.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology open access. DOI: 10.1111/plb.13449

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

11. Okt 2022 · Plant Biology · DBG

Review: physiological mechanisms how selenium improves heavy metal stress tolerance in plants

Selenium improves the tolerance to heavy metal stress of plants in several ways.

In their review "Advances in physiological mechanisms of selenium to improve heavy metal stress tolerance in plants" the authors Lai, Yang, Rao et al. summarize several antagonistic effects of selenium on heavy metal stressors such as cadmium and mercury. The review helps to comprehensively understand the physiological mechanism of selenium in plant tolerance to heavy metal stress of plants, and provides theoretical support for the practical application of selenium in environmental remediation and agricultural development.

Read whole review in our scientific journal Plant Biology open access. DOI: 10.1111/plb.13435

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

22. Sep 2022 · Plant Biology · DBG

How the 2018 hot drought brings Pinus sylvestris to a tipping point and whether the ecosystem recovers

The 2018 hot drought severely impaired hydraulic functionality in a Scots Pine forest, causing accelerated tree mortality rates, which ultimately led to a tipping point for the ecosystem.

In their research paper "Central European 2018 hot drought shifts scots pine forest to its tipping point" published in July 2022 authors Haberstroh et al. analyse the severe negative impacts of the hot drought in 2018 on a Pinus sylvestris forests in southwest Germany. The co-occurrence of unfavourable site-specific conditions with recurrent severe droughts resulted in accelerated mortality. Thus, the 2018 hot drought pushed the P. sylvestris stand towards its tipping point, with a subsequent vegetation shift to a broadleaf-dominated forest. To draw this conclusions the authors had analysed needle water potential, carbon assimilation and volatile organic compound (VOC) emissions. The impact and recovery were assessed as ecosystem carbon exchange, normalized difference vegetation index (NDVI) from satellite data and tree mortality data.

Read whole open access paper in our scientific journal Plant Biology (2022). DOI: 10.1111/plb.13455

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

14. Sep 2022 · Plant Biology · DBG

How isoprenoid emission capacities vary in response to ecophysiological and environmental controls in Amazonian ecosystems

Amazonian tree species emit less isoprene but more larger isoprenoids in response to abiotic stress.

From the data measured and published in their paper "Seasonal shifts in isoprenoid emission composition from three hyperdominant tree species in central Amazonia" Gomes Alves and the 12 other authors suggest that emission composition shifts are part of a plastic response to increasing abiotic stress (e.g. heat and drought) and reduced photosynthetic supply of substrates for isoprenoid synthesis. They emphasize that future focus should be put on emission composition shifts that are part of a plastic response to increasing abiotic stress (e.g. heat and drought) and reduced photosynthetic supply of substrates for isoprenoid synthesis.

Read whole open access paper in our scientific journal Plant Biology (2022) 24, 721-. DOI: 10.1111/plb.13419

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

21. Jun 2022 · Plant Biology · DBG

Review: Likely roles of the distinct cytosol- and plastidlocated Glutamine synthetase isoenzymes in A. thaliana

Arabidopsis thaliana revels a species-specific functional redundancy of the Glutamine Synthetase gene family, having an isoenzyme compensation mechanism that prevents gene loss of function.

In their review "Glutamine synthetase: an unlikely case of functional redundancy in Arabidopsis thaliana" the authors Moreira, Coimbra and Melo integrate analyses on the likely roles of the distinct cytosol- and plastidlocated Glutamine synthetase (GS) isoenzymes in the model plant, highlighting the redundancy of the GS gene family specifically occurring in this plant. This is in contrast to GS isoenzymes that were observed in nitrogen metabolism in species like Oryza sativa and Zea mays.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13408

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

12. Mai 2022 · Plant Biology · DBG

Review: Hydrogen sulphide - an emerging regulator of plant defence signalling

Hydrogen sulfide enhances plant immunity against invading pathogens.

A growing body of evidence indicates potential role of H2S in plant defence, particularly against bacterial and fungal pathogens. Recent studies suggested that the gaseous signalling molecule participates in plant defence potentially by

  1. regulating glutathione metabolism,
  2. inducing expression of pathogenesis-related (PR) and other defence-related genes,
  3. modulating enzyme activity through post-translational modifications, and
  4. interacting with phytohormones such as jasmonic acid, ethylene and auxin.

The authors Choudhary, Singh, Khatri, and Gupta discuss the biosynthesis, metabolism and interaction of H2S with phytohormones, and highlight evidence gathered so far to support the emerging roles of H2S in plant defence against invading pathogens.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13376.

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

11. Mai 2022 · Plant Biology · DBG

Review: How H2S mitigates adverse effects of abiotic stress

Application of exogenous hydrogen sulfide induces changes, at the biochemical and molecular level, that mitigate the detrimental effects of diverse abiotic stressors.

Since signalling molecules like hydrogen sulfide (H2S) play a crucial role in mitigating the adverse effects of environmental stresses in plants it is important to understand the several physiological and biochemical mechanisms. The authors review recent advances in understanding the beneficial roles of H2S in conferring multiple abiotic stress tolerance in plants. And discuss the interaction and crosstalk between H2S and other signal molecules and highlight some genetic engineering-based current and future directions.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13368

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

10. Mai 2022 · Plant Biology · DBG

Review: How H2S and NO crosstalk during waterlogging stress in legume crops

Hydrogen sulfide and Nitric oxide modulate the key traits, which are responsible for waterlogging tolerance in legumes

In their review the authors Tyagi, Sharma, Ali, and Gaikwad summarize the crosstalk of the important plant signalling molecules hydrogen sulphide (H2S) and nitric oxide (NO) during waterlogging stress in legumes, which are emitted from plants and soil microbes and that are known to regulate key physiological pathways. They provide an overall summary on H2S and NO, including biosynthesis, biological importance, crosstalk, transporter regulation as well as understanding their role during waterlogging using ‘multi-omics’ approach.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13319

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

28. Mär 2022 · Plant Biology · DBG

Seed biologists beware: Estimates of initial viability based on ungerminated seeds at the end of an experiment may be error-prone

It is recommended to determine initial seed viability at the start of the experiment, since prolonged duration of ungerminated seeds in germination treatments can lead to loss of viability.

In his viewpoint paper Author Lamont asks for caution against the routine use of end-of-trial germination and viability of ungerminated seeds as an estimate of initial viability in determining germination success of various treatments. He analyses Leucadendron species and in his paper also explores ways to deal with the problem and to preference estimates of initial viability to be undertaken on a separate sample of seeds concurrently with the experiment as this avoids the risk of seed death during the trial.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2022) DOI: 10.1111/plb.13407

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

25. Mär 2022 · Plant Biology · DBG

Review: Expression and roles of GRAS gene family in plant growth, signal transduction, biotic and abiotic stress resistance and symbiosis formation

The GRAS gene family plays an important role in plant signaling, arbuscular mycorrhizal association as well as biotic and abiotic stress tolerance during various stage of plant growth and development.

In their review, the authors Khan, Xiong, Zhang, Liu, Yaseen und Hui highlight the diverse roles of GRAS in plant systems that could be useful in enhancing crop productivity through genetic modification, especially of crops. It is the first review to report the role and function of the GRAS gene family in plant systems.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2021) DOI: 10.1111/plb.13364

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

24. Mär 2022 · Plant Biology · DBG

Does plant leaf flammability converge with increasing radiant heat flux in Australian fire-prone woodlands?

Leaf flammability patterns are significantly affected by increasing radiant heat flux, with important implications for integrating leaf flammability into wildfire models.

From their findings the authors Krix, Murray and Murray conclude that leaf flammability is significantly affected by increasing radiant heat flux. In their paper “Increasing radiant heat flux affects leaf flammability patterns in plant species of eastern Australian fire-prone woodlands” they suggest that of the flammability attributes assessed, flame duration is the most informative to include in wildfire models which explicitly consider species’ flammability, given that differences among species in flame duration are maintained across a radiant heat flux gradient.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology 24 (2022) 302–312. DOI: 10.1111/plb.13381

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

20. Jan 2022 · Plant Biology · DBG

Review: Significance of miRNA in enhancement of flavonoid biosynthesis

miRNAs regulate flavonoid biosynthesis by acting on structural genes in the flavonoid biosynthesis pathway or by indirectly acting transcription complex to effecting structural genes.

In their review Yang, Han, Li, Ye, and Xu summarize the biosynthesis and mechanisms of miRNA, and provides a summary of the mechanisms of miRNAs involved in production of flavonoids, in order to elucidate the biosynthesis pathway and complex regulatory network of plant flavonoids. They aim to provide new insights into improving the content of flavonoid active ingredients in plants.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2021). DOI: 10.1111/plb.13361

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

18. Jan 2022 · Plant Biology · DBG

How seedling's shoot:root ratio, moiture gradient and species niche are associated

The seedling shoot:root ratio has a general adaptive role of in relation to the species niche position on the soil moisture gradient in temperate grassland species.

In their research paper "Shoot:root ratio of seedlings is associated with species niche on soil moisture gradient", Mašková, Maternová, Tĕšitel explore evolutionary adaptations determining plant early growth strategies in 15 herbaceous genera of temperate grasslands differing in their requirements for soil water availability. Linear mixed-effect models identified the length-based shoot:root ratio of seedlings was positively associated with soil moisture requirements in a congeneric species comparison. Nitrogen and phosphorus seed concentrations had an additional negative effect on the shoot:root ratio. Neither of these trends was found for the mass-based shoot:root ratio.
They thus demonstrated for the first time that there might be a general adaptation modifying the seedling shoot:root ratio according to the species niche position on the soil moisture gradient in temperate grassland species across a broad range of angiosperm phylogeny. This adaptation seems to be affected by seed mineral nutrient reserves and may
operate in parallel to the well-known phenotypic plasticity.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2021). DOI: 10.1111/plb.13352.

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

01. Dez 2021 · Plant Biology · DBG

Review: Genome-wide identification studies – A primer to explore new genes in plant species

Genome-wide studies provide an initial framework to identify gene families in plant genomes and further characterize their gene structures, evolutionary relationships, protein interactions, gene expression patterns in various tissues and predict putative gene functions using various computational tools.

Genome data have accumulated rapidly in recent years, doubling roughly after every 6 months due to the influx of next-generation sequencing technologies. A plethora of plant genomes are available in comprehensive public databases. This easy access to data provides an opportunity to explore genome datasets and recruit new genes in various plant species not possible a decade ago. In the past few years, many gene families have been published using these public datasets. These genome-wide studies identify and characterize gene members, gene structures, evolutionary relationships, expression patterns, protein interactions and gene ontologies, and predict putative gene functions using various computational tools. Such studies provide meaningful information and an initial framework for further functional elucidation. The review by I. Safder, G. Shao, Z. Sheng, P. Hu, and S. Tang provides a concise layout of approaches used in these gene family studies and demonstrates an outline for employing various plant genome datasets in future studies.

Read whole review in our scientific journal Plant Biology Early View. DOI: https://doi.org/10.1111/plb.13340

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Newsroom
29. Nov 2022 · Pressemitteilung

Alge des Jahres 2023: Die landlebende Jochalge Serritaenia baut ihren eigenen Sonnenschirm

Serritaenia-Kolonien auf den Blättchen des Frauenhaarmooses, gesammelt im Oberbergischen Land. Foto: Sebastian Hess

Die feuchten Wälder des ozeanisch geprägten westlichen Deutschlands beherbergen eine reiche Algenflora. Anna Busch und Dr. Sebastian Hess von der Universität zu Köln untersuchen seit einigen Jahren schwärzliche Überzüge auf Moosen, Totholz und Baumstämmen. Diese entpuppten sich durch ihre mikroskopischen und genetischen Analysen als eine neue Mikroalgen-Gattung mit einer bis dato unbekannten und ziemlich einzigartigen Sonnenschutzstrategie. Wie die Biolog*innen herausfanden, bilden die Algen farbige Gallerthüllen, die effizient Licht und UV-Strahlung blocken und so ein Leben an Land ermöglichen. Busch und Hess, die der „Sonnenschirmalge“ auch einen wissenschaftlichen Namen verliehen haben, sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Diese kürte die Gattung Serritaenia aufgrund ihrer bemerkenswerten Fähigkeiten zur Alge des Jahres 2023.

Weiterlesen
01. Sep 2022 · DBG · Pressemitteilung

Drei Wissenschaftspreise verliehen: Photosynthese, Fertilität und Pfropfen

Die drei Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Rabea Meyberg, Dr. Meike Hüdig und M.Sc. Kai Steffen Bartusch. Fotos: Rabea Meyberg, Manuel Balparda, Syahfitri Retno Wulandari

Wie ein effizientes Enzym der Photosynthese funktioniert, warum sich ein Moos nicht mehr sexuell vermehren konnte, und wie Temperatur und ein Hormon das Ergebnis beim Pfropfen verbessern, sind die Themen der drei Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Meike Hüdig, Dr. Rabea Meyberg und M.Sc. Kai Steffen Bartusch erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanik-Tagung, International Conference of the German Society for Plant Sciences, vom 28. August bis 1. September in Bonn. Die mit jeweils 2.000 bis 2.500 Euro dotierten Preise für Forscherinnen und Forscher im frühen Karrierestadium sollen die wissenschaftliche Laufbahn der drei beflügeln, wie schon die früher verliehenen Auszeichnungen der DBG.

Details zu den Forschungsergebnissen, Papern und alle Fotos

Weiterlesen
02. Dez 2021 · Pressemitteilung · Sektionen

Alge des Jahres 2022: Panzergeißler Stylodinium droht zu verschwinden, bevor seine kuriose Lebensweise erforscht ist

Die kugelförmige Alge Stylodinium cf. bavariense aus den ehemaligen Torfstichen nahe des bayerischen Seeon heftet sich mit einem Stiel an eine fadenförmige Alge, nachdem sie ihr schwimmendes Stadium aufgegeben hat. Lichtmikroskopische Aufnahme: Corinna Romeikat, Ludwig-Maximilians-Universität München

Eine im Verborgenen heimischer Moore lebende Alge namens Stylodinium haben Forschende zur Alge des Jahres 2022 gewählt. Sie heftet sich an andere Algen an, auch wenn sie eigentlich selbst schwimmen kann, und gibt daher Rätsel auf. Doch der einzellige Panzergeißler droht gemeinsam mit seinem Lebensraum zu verschwinden, noch bevor seine den Aufsitzerpflanzen im Regenwald ähnliche Lebensweise erforscht ist. Stylodinium dient außerdem der Erkennung ökologisch intakter Moor-Gewässer. Die Stielalge kann der Biodiversitäts- und Klimaforschung dienen, wenn deren Arten zweifelsfrei bestimmbar werden. Daran arbeiten Teams um Prof. Dr. Marc Gottschling von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Dr. Urban Tillmann vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Beide Algenforscher sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Wissenschaftler*innen organisiert sind, die Stylodinium zur Alge des Jahres gewählt haben.

Die Alge des Jahres 2022 stellen die beteiligten Forscher*innen auf der Website der Sektion Phykologie in Text und Bild vor.

Weiterlesen
21. Dez 2020 · Pressemitteilung

Alge des Jahres 2021: Schlauchalge Vaucheria velutina verändert das Wattenmeer

Die sich rasch ausbreitende Alge Vaucheria velutina häuft über sandigem Wattboden große Mengen Schlick an (linke Seite). Am Horizont liegt die Insel Sylt. Foto: Karsten Reise

Weit draußen im Sylter Watt, wo sonst Seehunde auf Sandbänken dösen, steckte der Wattforscher Karsten Reise vom Alfred-Wegener-Institut dieses Jahr unverhofft in weichem Schlick fest. Hier entdeckte er im Sommer erstmals Schlauchalgen, die über weite Flächen verbreitet waren und sonst nur am Ufer wachsen. In den Vaucheria-Algen verfängt sich der Schlick, wodurch die Gänge der Wattwürmer verstopft werden. Somit verändert sich das Weltnaturerbe Wattenmeer. Wie Nataliya Rybalka von der Universität Göttingen durch molekulargenetische Analysen herausfand, stammen die gelbgrünen Vaucheria velutina Algen von nur einem Mutter-Organismus ab. Die von diesem Klon besiedelten Areale dehnten sich schnell auf einer Fläche von mehr als 280 Fußballfeldern aus. Aufgrund ihrer plötzlichen Dominanz und den absehbaren ökologischen Folgen haben Algenforscher in der Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft Vaucheria velutina zur Alge des Jahres 2021 gewählt.

Weiterlesen
16. Sep 2019 · DBG · Pressemitteilung

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert eine nachhaltige Ressourcen- und Klimapolitik

Entscheidungen über die Ressourcen unserer Erde müssen nachhaltig und wissenschaftsbasiert sein. Zur Eröffnung der Botanikertagung an der Universität Rostock, zu der sich mehr als 420 Pflanzenforschende angemeldet haben, fordert das Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft die Beteiligten am Klimakabinett und alle Parteien auf, nachhaltige und mutige Entscheidungen zu treffen, um die Ressourcen unseres Planeten und das Klima nachhaltig zu schützen.

Weiterlesen
09. Sep 2019 · DBG · Nachwuchsförderung · Presse · Pressemitteilung

Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

Weiterlesen
09. Jan 2020 · Pressemitteilung

Chromera velia, autonomer Verwandter prominenter Parasiten ist Alge des Jahres 2020

Die Alge Chromera velia im Lichtmikroskop. Die Chloroplasten mit dem einzigartigen genetischen Code erscheinen im Lichtmikroskop goldbraun. Aufnahme: Miroslav Oborník

Die Alge Chromera velia lebt im australischen Great Barrier Reef in Gesellschaft von Korallen. Sie ist verwandt mit Parasiten wie den Malaria-Erregern. Die Alge kann jedoch ohne Wirt leben, wohingegen Parasiten von ihren Wirten abhängig sind. Chromera velia verbindet die Lebensweise freilebender Algen mit der von Parasiten. Sie hilft so die Evolution der Krankheitserreger zu verstehen. Algenforscherinnen und Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) haben Chromera velia nun zur Alge des Jahres 2020 gewählt.

Weiterlesen
07. Jan 2019 · Pressemitteilung · Sektionen

Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

Die leuchtend roten Schneefelder, die die Blutschneealgen enthalten, erstrecken sich über weite Flächen, wie hier auf dem Doktorbreen-Gletscher in Spitzbergen im August 2004. Foto: Thomas Leya

Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

Wie sich die Schneealge Chlamydomonas nivalis trotz ihrer Auffälligkeit immer wieder zu verbergen versteht stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild (auch zum Download) auf ihrer Website vor.

Weiterlesen
Über die DBG

Portrait

Die DBG ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, fördert Wissenschaftler*innen im frühen Karrierestadium, vereint alle Forschungsgenerationen und unterstützt den Austausch ihrer mehr als 1.000 Mitglieder.

Weiterlesen
Mitgliedschaft