Wenn die Garúa verschwindet: Neue FOR untersucht die Zukunft der Galápagos-Nebelwälder
Spätestens seit den Forschungen von Charles Darwin ist das Galápagos-Archipel in Ecuador für seine einzigartige endemische Artenvielfalt bekannt. Gleichzeitig gehört es zu den am stärksten gefährdeten Ökosystemen der Erde – insbesondere durch den Klimawandel und invasive Arten. Um besser zu verstehen, wie diese Einflüsse eines der wichtigsten Ökosysteme der Inseln verändern könnten, untersucht die neue, an der Philipps-Universität Marburg koordinierte Forschungsgruppe (FOR) namens GArua (Water relations and plant invasion in the Galápagos ARchipelago Under climAte change) die Wechselwirkungen zwischen Wasserverfügbarkeit, Nebelwäldern und Biodiversität auf dem Archipel unter dem Einfluss des Klimawandels. Die Philipps-Universität Marburg koordiniert die Forschungsgruppe, die auf Galápagos eng mit der Charles Darwin Foundation (CDF) sowie deren strategischem Partner, der Galápagos National Park Directorate (GNPD), zusammenarbeitet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben in der ersten Förderphase mit rund fünf Millionen Euro über vier Jahre.