Politik

Wie die Freiheit der Wissenschaften bedroht wird – und wie ihre Resilienz aktiv gestärkt werden kann

Die Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft muss auch in Deutschland gegen zunehmende Anfeindungen und Angriffe verteidigt werden. Dabei kommt dem Wissenschaftssystem selbst und allen darin Beteiligten eine zentrale Rolle zu. Gerade sie können und sollten sich aktiv für die Resilienz von Wissenschaft einsetzen – in Kenntnis ihrer eigenen Verwundbarkeiten, in entschiedener Nutzung ihrer gegebenen Handlungsmöglichkeiten und auch im Schulterschluss mit anderen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dies sind die zentralen Thesen eines Positionspapiers (bei zenodo.org), das jetzt von einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vorgelegt worden ist. Vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse und Entwicklungen in zahlreichen Staaten und auch in Deutschland werden darin Gefährdungsszenarien für die Wissenschaftsfreiheit und Optionen für ihren Schutz und ihre Stärkung beschrieben.

Quelle: DFG
Köpfe und Karrieren

Professor Peter Westhoff hielt Abschiedsvorlesung

Prof. Dr. Peter Westhoff hält im Hörsaal 6L der HHU seine Abschiedsvorlesung. Foto und (c): Christian Wagner

Am Freitag, den 3. Juli 2026, hielt Pflanzenforscher Prof. Dr. Peter Westhoff an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) eine Vorlesung zum Abschied mit dem Titel „Von einzelligen Grünalgen zur Kulturpflanze Mais – eine Forschungsreise mit der Photosynthese“. Im Anschluss fand ein informelles Zusammenkommen im Botanischen Garten statt, den Westhoff seit 2010 als Direktor leitete. Die Veranstaltung markiert den Abschluss einer akademischen Laufbahn, die die HHU, die Pflanzenforschung und die deutsche Wissenschaftspolitik über Jahrzehnte hinweg nachhaltig geprägt hat.

Quelle: HHU