Invasive Pflanzen aus der Luft mit Drohnen und KI erkennen
In feuchten Naturräumen - sogenannten „Feuchten Hochstaudenfluren“ entlang von Fließgewässern - breiten sich invasive Pflanzen häufig schnell und unbemerkt aus. Um diese schwer zugänglichen Lebensräume besser zu schützen und Renaturierungsmaßnahmen zu begleiten, starten Geoinformatiker*innen der Universität Osnabrück gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück und dem Natur- und Geopark TERRA.vita das Projekt „MapAid“. Mit kameragestützten Drohnen und Künstlicher Intelligenz (KI) wollen die Forschenden den Naturschutz in die Luft bringen und dazu die KI mit einem innovativen Ansatz trainieren. Gefördert wird das Projekt, das am 1. September 2026 startet, von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit einer Summe von rund 173.000 Euro.