Hotspots von Pflanzeninvasion verlagern sich von subtropischen auf gemäßigte Regionen
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals hochauflösende globale Karten zum Invasionsrisiko für Tausende gebietsfremder Pflanzenarten unter aktuellen Bedingungen sowie unter zukünftigen Klima- und Landnutzungsszenarien erstellt. Dazu hatten die Forscher*innen globale Daten zur Verbreitung gebietsfremder Pflanzen mit Umweltvariablen kombiniert, um das Invasionsrisiko von 9.701 Arten zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die globalen Hotspots des Pflanzeninvasionsrisikos geografisch verlagern werden, wobei gemäßigte Regionen einem steigenden Risiko ausgesetzt sein werden, während das Risiko in einigen subtropischen Gebieten zurückgehen könnte. Die Studie unter der Leitung der Universität Wien wurde in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.