Gentechnik in Deutschland: Forschung zwischen erwünschten Zielen und abgelehnter Technik
Die AG Gentechnologiebericht lädt anlässlich ihrer Publikation „Im Fokus: Forschungshemmnisse und -chancen in Deutschland“ zu einer öffentlichen Abendveranstaltung ein, meldet das Berliner Institut für Gesundheitsforschung in der Charité (BIH). Im Mittelpunkt steht der reale Spagat zwischen gesellschaftlich gewünschten medizinischen, biotechnologischen und agrarwissenschaftlichen Fortschritten und einer nach wie vor skeptischen Haltung gegenüber bestimmten gentechnischen Verfahren. Nach einer Einführung von Boris Fehse stellt Sina Bartfeld die Potenziale der Organoidforschung für Alternativmethoden zu Tierversuchen vor. Ralf Müller-Terpitz wird auf die rechtliche Grundlage für die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen eingehen. Stephan Clemens beleuchtet die aktuelle Situation für Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen und deren Bedeutung und Tobias Erb erläutert, wie vermeintliche Sicherheitsbestimmungen in der Weißen Biotechnologie abgebaut werden könnten. Boris Fehse moderiert den Abend am 2. Dezember 2025 ab 18:00 Uhr im Hörsaal im Kaiserin-Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin. Um Anmeldung wird gebeten.