20. Apr 2022 · News · Forschungsergebnis

Neuronales Netzwerk kann Höhe von Bäumen aus Satellitenbildern ablesen

Mit Hilfe eines künstlichen neuronalen Netzwerks haben Forschende eine erste hochaufgelöste globale Vegetationshöhen-​Karte aus Satellitenbildern für das Jahr 2020 erstellt. Im Lab entwickeln die Forschenden Machine-​Learning-Algorithmen, die es ermöglichen, grossflächige Umweltdaten automatisch zu analysieren. Einer dieser Forscher ist Nico Lang der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich). In seiner Doktorarbeit hat er einen Ansatz – basierend auf neuronalen Netzwerken – entwickelt, um aus optischen Satellitenbildern die Vegetationshöhe ableiten zu können. Daraus konnte er die erste Vegetationshöhen-​Karte Global Canopy Height Map erstellen, welche die gesamte Erde abdeckt. Ihre Ergebnisse publizierten sie bei arXiv. Die Karte könnte entscheidende Hinweise gegen den Klimawandel und das Artensterben liefern.

Quelle: ETH Zürich

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20. Apr 2022 · News · Projekt

Nachhaltige Nutzung von Ökosystemen

Internationales Forschungsvorhaben soll nachhaltige Nutzung von Ökosystemen fördern. Foto und (c): Burkhard, LUH

Die Ressourcen biologischer Vielfalt so zu nutzen, dass sie bewahrt bleiben und bereits geschädigte Ökosysteme sich gleichzeitig regenerieren können: Das ist das Ziel des europaweiten Forschungsvorhabens SELINA (Science for Evidence-based and sustainabLe decIsions about Natural capital), dessen Koordination an der Leibniz Universität Hannover (LUH) angesiedelt ist und das zum 1. Juli 2022 startet. Die Europäische Union (EU) fördert das Projekt innerhalb ihres neuen HORIZON-Forschungsrahmenprogramms mit einem Gesamtvolumen von 13 Millionen Euro. Insgesamt sind 50 Partner aus allen 27 EU-Mitgliedsstaaten, Norwegen, der Schweiz, Israel und Großbritannien beteiligt. Hinzu kommen weitere Partner aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Quelle: LUH

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19. Apr 2022 · News · Forschungsergebnis

Resistenzen gegen Weizen-Verzwergungsvirus entdeckt

Unterschiedlich stark ausgeprägte Symptome des Weizenverzwergungsvirus bei infizierten Pflanzen. Der Weizen ganz rechts ist symptomfrei. Foto: Anne-Kathrin Pfrieme, JKI

In einer genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) mit 500 Weizenvarianten haben Forschende des Julius Kühn-Instituts (JKI) 14 Gen-Orte identifiziert, die mit konstant geringen Ertragsverlusten durch das Weizen-Verzwergungsvirus assoziiert waren. Diese sogenannten QTL (engl. quantitative trait loci) könnten für die Züchtung neuer virusresistenter Weizensorten genutzt werden, berichten die Forschenden im Fachmagazin Frontiers in Plant Science.

Quelle: JKI

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19. Apr 2022 · News

Alte Gemüsesorten: SaatGut-Erhalter-Netzwerk geht online

Unter dem Slogan „Wir bringen alte Gemüsesorten aus der Genbank zurück auf den Teller!“ stellen die Samenbau- und Gemüsebau-Betriebe des SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost ab 1. Mai 2022 wissenswerte Informationen rund um die Erhaltungsarbeit sowie Bezugsquellen von Saatgut, Jungpflanzen und Frischgemüse alter Gemüsesorten vor. Dazu haben sich das SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost zusammen mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin) und dem Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen (VERN e.V.) zusammen getan.

Quelle: HNEE

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