05. Sep 2019 · News · Forschungsergebnis

Vielfalt erhöht die Widerstandskraft

Fünf-Baumarten-Mischung auf einem Feld des Sardinilla-Experiments. Foto: Florian Schnabel, Uni Freiburg

Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stressoren als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind: Diesen Befund haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Freiburg anhand von Daten aus dem weltweit ältesten Freilandexperiment zur Diversität tropischer Baumarten bestätigt. Die ausgewerteten Jahresdaten zu Umfang und Höhe der Bäume, die als Indikatoren für die Produktivität und Stabilität des Ökosystems gelten und aus dem 2001 in Panama gestarteten Sardinilla-Experiment stammen, sind aus dem Zeitraum von 2006 bis 2016. Das Team mit Doktorand Florian Schnabel hat seine Ergebnisse im Fachjournal Global Change Biology (DOI: https://doi.org/10.1111/gcb.14792) veröffentlicht.

Quelle: Uni Freiburg

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04. Sep 2019 · News · Forschungsergebnis

Plantagen binden CO2 und bringen Regen in die Wüste

Wo Jojoba-Plantagen am effektivsten dazu beitragen können, dem Klimawandel entgegenzuwirken, haben Forschende untersucht. Foto: Oliver Branch, Uni Hohenheim

Großflächige Plantagen in Wüstenregionen haben gleich mehrere Vorteile. An welchen Stellen sie am effektivsten dem Klimawandel entgegenwirken, das haben Dr. Oliver Branch und Prof. Dr. Volker Wulfmeyer von der Universität Hohenheim in Stuttgart mit einem neuen, globalen Index herausgefunden, den sie im Fachjournal PNAS vorstellen (DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1904754116). Die wesentlichsten Effekte von Plantagen bestehen darin, dass sie die mittlere Temperatur senken und Niederschlag auslösen können. Diese besondere Bio-Geoengineering-Methode ist in Bezug auf die Klimakrise interessant, da die Plantagen so der Ausbreitung der Wüsten entgegenwirken können. Zum anderen binden die Pflanzen Kohlenstoffdioxid und helfen so dabei, Kohlenstoff zu speichern.

Quelle: Uni Hohenheim

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02. Sep 2019 · News · Projekt

EU fördert Vorbereitung europäischer Infrastruktur zur Langzeit-Forschung an Ökosystemen

Quantifizierung des Gasaustauschs verschiedener Baumarten / SMEAR II, Hyytiälä- Forststation, Universität Helsinki (Finnland). Foto: Juho Aalto

Mit der finanziellen Förderung von zwei Projekten in Höhe von insgesamt 14 Millionen Euro schlägt die EU ein weiteres wichtiges Kapitel in der Entwicklung einer dauerhaften Infrastruktur für die Langzeit-Ökosystemforschung in Europa auf. Diese Projektfinanzierung wird sowohl bedeutende organisatorische Fortschritte ermöglichen als auch die wissenschaftliche Arbeit an den Standorten und Plattformen von eLTER erheblich vorantreiben. Insgesamt sind 34 Partner aus 24 Ländern an diesen Projekten beteiligt. Den Kern der europäischen Forschungsinfrastruktur eLTER RI (European Long-Term Ecosystem, critical zone and socio-ecological Research Infrastructure) werden ca. 250 ausgewählte Standorte bilden, die alle biogeografischen Gebiete in Europa abdecken und in denen biologische, biogeochemische, hydrologische und sozio-ökologische Daten nach gemeinsamen Standards erhoben und analysiert werden, berichtet das daran beteiligte und in Leipzig ansässige Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Quelle: UFZ

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