14. Jun 2019 · News · Forschungsergebnis

Signale aus der Pflanzenzelle

Die Aktivität des Ionenkanals TPC1 in der Vakuolenmembran (gelb) ist für die elektrische Erregbarkeit der Vakuole essentiell. Bild: Dawid Jaslan, Uni Würzburg

Was die elektrische Kommunikation der Pflanzen angeht, haben Forschende der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg jetzt eine Wissenslücke geschlossen. Sie fanden heraus, dass der Ionenkanal TPC1 an der elektrischen Erregbarkeit der Pflanzenzelle beteiligt ist. Die Vakuolen von Pflanzenzellen lassen sich elektrisch erregen. Bislang war nicht genau bekannt, welche Funktion dieser Kanal, der auch beim Menschen vorkommt, überhaupt erfüllt. Sie publizierten ihre Ergebnisse im Fachjournal Nature Communications (DOI: doi.org/10.1038/s41467-019-10599-x). Der Züchtung eröffnet das auf lange Sicht vielleicht neue Wege zu Pflanzen, die resistenter gegen Schädlinge, Hitze oder Trockenheit sind – diese Eigenschaften wären angesichts des Klimawandels von Vorteil.

Quelle: Uni Würzburg

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12. Jun 2019 · News · Forschungsorte

Botanischer Garten Rostock feiert 80 Jahre Freigelände

Im Freigelände grünt und blüht es überall. Foto und Copyright: Uni Rostock, ITMZ

Als das acht Hektar große Freigelände des Botanischen Gartens der Universität Rostock an der Hamburger Straße zu Pfingsten 1939 eröffnet wurde, lag es noch am Rande der Stadt. 80 Jahre später ist es eine grüne Oase inmitten der Stadt, die jährlich etwa 40.000 Besucherinnen und Besucher anzieht. Auf dem Freigelände gibt es Kleinlandschaften, deren Pflanzenwelt mit rund 7.000 Arten von allen Kontinenten der Welt kommt, dazu zählt auch ein 20 Meter hoher Schneeglöckchenbaum.

Quelle: Uni Rostock

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12. Jun 2019 · News · Veranstaltung

Über die heilende Wirkung aus Pflanzen und Natur

Am heutigen Mittwoch, den 12. Juni, startet der 19. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Ethnopharmakologie (ISE). Die TU Dresden ist erstmalig Gastgeber der dreitägigen Veranstaltung mit dem Motto Bridging cultures and continents, bei der über 150 Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt zusammentreffen. Sie teilen ihr Wissen über Ethnopharmakologie (auch Ethnobotanik), traditionelle Arzneimittel und Nahrungsbestandteile hinsichtlich ihrer medizinischen Wirksamkeit.

Quelle: TU Dresden

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