16. Jan 2019 · News · Forschungsergebnis

Fossile coralline Rotalgen sind 300 Millionen Jahre älter als gedacht

Die neu entdeckte coralline Rotalge namens Aguirrea fluegelii in einem Dünnschliff aus 430 Millionen Jahre altem Gestein. Bild: Sebastian Teichert, FAU

Bislang gingen Paläontologen davon aus, dass es coralline Rotalgen seit 130 Millionen Jahren gibt, also seit dem Zeitalter der Dinosaurier. Diese Einordnung muss nun revidiert werden: Forschende vom GeoZentrum Nordbayern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) beschreiben zusammen mit Kolleg*innen von der australischen La Trobe University im Fachmagazin Palaeontology (DOI: doi.org/10.1111/pala.12418) Fossilien, die belegen, dass coralline Rotalgen bereits vor 430 Millionen Jahren existierten. „Durch unseren Fund müssen wir einen ganz neuen Blick auf den Fossilbericht werfen“, erklärt Dr. Sebastian Teichert. Denn bis jetzt galt ein höheres Alter der corallinen Rotalgen als so unwahrscheinlich, dass Fossilien, die in älteren Gesteinsschichten als der Kreidezeit gefunden wurden, allein wegen ihres Alters meist gar nicht erst als coralline Rotalgen in Betracht gezogen wurden.

Quelle: FAU

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15. Jan 2019 · News

Wiley und Projekt DEAL unterzeichnen Einigung zu „Open Access“

John Wiley & Sons, Inc., ein weltweit führendes Unternehmen in Forschung und Lehre, gab heute eine bundesweite Partnerschaftsvereinbarung mit dem Projekt DEAL bekannt, das fast 700 akademische Einrichtungen in Deutschland als Konsortium repräsentiert. Gegen eine jährliche Gebühr ermöglicht diese richtungsweisende geschlossene Dreijahresvereinbarung allen Projekt DEAL-Institutionen den Zugang zu den wissenschaftlichen Journals von Wiley zurück bis ins Jahr 1997. Forscher an Projekt DEAL-Institutionen können Artikel als „Open Access“ in Wiley Zeitschriften veröffentlichen. Das berichtet die Hochschulrektorenkonferenz (HRK).

Quelle: HRK

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14. Jan 2019 · News

Monitoring-Zentrum zur Biodiversität geplant

Die Bundesregierung will im Frühsommer 2019 ein Konzept zur Einrichtung eines wissenschaftlichen Monitoring-Zentrums zur Biodiversität verabschieden. Für das Zentrum sei von einer Aufbauphase von ein bis zwei Jahren auszugehen, bevor die volle Arbeitsfähigkeit hergestellt sein wird, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (19/6683) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/6283). Fragen zum Mittelbedarf und zum Inhalt des Konzepts für das Zentrum könnten aktuell noch nicht beantwortet werden, schreibt die Bundesregierung.

Quelle: Bundestag (hib)

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