27. Apr 2018 · Actualia · Veranstaltung

Workshop: Natural Products

Announcement

Workshop of the Natural Products Section of the German Society for Plant Sciences (DBG)
1 - 3 October 2018
Burg Warberg, Warberg, Germany
Registration until: 1 June 2018 (Registration form, Word-Doc)
Abstract submission until: 3 August 2018 (Abstract Template, Word-Doc)

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27. Apr 2018 · News · Forschungsorte

Neuer Forschungsbau für Pflanzengenetik an HHU empfohlen

Logo ‚Plant Environmental Adaptation Center‘ (PEAC). Quelle: HHU

Die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen pflanzlichem Genom und Umweltfaktoren stehen im Forschungsfokus des Plant Environmental Adaptation Center (PEAC). Die Förderung des Baus des neuen Forschungszentrums an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) mit 18 Millionen Euro durch den Bund und das Land NRW wurde nun vom Wissenschaftsrat empfohlen. Das Gebäude soll auf dem Campus der HHU, im Bereich der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät entstehen. Laut Plan beginnt der Bau im Jahr 2021. Die endgültige Förderentscheidung fällt im Juni auf der Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK. Am PEAC wollen Forscherinnen und Forscher ab dem Jahr 2024 untersuchen, welche genetischen Eigenschaften die bestmöglichen Erträge oder Überlebensstrategien von Pflanzen unter spezifischen Umweltszenarios wie etwa Hitze oder Überflutung ermöglichen. Mit PEAC verstärkt die HHU ihre durch den Exzellenzcluster für Pflanzenforschung CEPLAS und das vor der Fertigstellung stehende ‚Zentrum für Synthetische Lebenswissenschaften‘ sichtbare Führungsrolle in diesen Forschungsbereichen.
Quelle: HHU

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26. Mai 2018 · News · Forschungsergebnis

Warum Getreide besser mit Wassermangel zuerchtkommt

Die Vorgänge an einer Blattpore (Stoma) bei Gräsern. Beim Öffnen und Schließen werden Ionen im Shuttle-Transport zwischen Schließ- und Nebenzellen hin und her verschoben. Bild: Dietmar Geiger

Die Landwirtschaft erzeugt aus Gräsern 80 Prozent aller pflanzlichen Nahrungsmittel. Dieser Erfolg liegt unter anderem darin begründet, dass Gräser schneller als andere Pflanzen auf Trockenheit reagieren und Wassermangel besser überstehen können. Wie kommt die größere Toleranz der Gräser gegenüber Trockenheit zustande? Im Fachblatt Current Biology berichten Würzburger Forschende über die Regulation der Blattporen auf molekularer Ebene und verglichen dazu die SLAC1-Kanäle aus mehreren krautigen Pflanzen mit Gräsern. Dabei konnten sie den „Nitratsensor“ der Gräser identifizieren: Er besteht aus einem Motiv von zwei Aminosäuren, das in der Evolution erstmals bei Moosen aufgetreten ist, weiter optimiert wurde und den Schließzellen der Gräser einzigartige Eigenschaften verleiht. „Wir wollen nun herausfinden, ob sich dieser kleine Unterschied nutzen lässt, um auch Kartoffeln, Tomaten oder Raps stresstoleranter zu machen“, sagt Rainer Hedrich, der gemeinsam mit Professor Dietmar Geiger und Dr. Peter Ache von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) am Beispiel der Braugerste untersuchte, warum Gräser stresstoleranter sind als andere Nutzpflanzen.
Quelle: Uni Würzburg

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25. Apr 2018 · News · Anwendung

Algensaft deckt täglichen Vitamin-B12-Bedarf

Student Valentin Kunze hält zwei Flaschen des Algensaftes "Olga" mit den Geschmacksrichtungen Apfel-Aronia und Apfel-Möhre-Ingwer in die Kamera. Foto und © HNEE 2018

Während seines Praxissemesters im Studiengang Öko-Agrarmanagement hat ein Student gemeinsdam mit einer Mosterei ein neues Getränk entwickelt: den Chlorellasaft „Olga“. Den Algensaft gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: Apfel-Aronia und Apfel-Möhre-Ingwer. Wie der Student Valentin Kunze der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) berichtet, stellten sich beide Sorten als besonders lecker in Kombination mit der sehr geschmacksintensiven Chlorella-Alge heraus. Revolutionär ist, dass man allein mit einer Flasche des Safts seinen täglichen Bedarf an Vitamin-B12 decken könne, berichtet der Student.
Quelle: HNEE

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24. Apr 2018 · News · Anwendung

Krankheitserregende Pilz-Gene schneller dingfest machen

Mit einer neuen, iPool-Seq genannten Methode haben Wiener Forschende ein Verfahren entwickelt, mit dem solche Gene sehr viel schneller zu erkennen, mit denen krankheitserregende Pilze Pflanzen infizieren. iPool-Seq steht für insertion pool sequencing, eine spezielle Form der Vermehrung spezifischer DNA-Fragmente via PCR-Amplifikation. Sie wurde entwickelt um diejenigen Gene zu identifizieren, die der Schadpilz Ustilago maydis benötigt um Mais zu infizieren. Die Forschenden vermuten, dass diese Technologie sich nicht nur für die rasche und systematische Identifikation der Schlüsselgene für die Interaktion auch von anderen Mikroben mit Pflanzen eignet, sondern auch bei Tieren inklusive uns Menschen funktionieren sollte. Die Forschenden vom Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) publizierten ihre Arbeit im Fachmagazin PLoS Biology, wie das GMI beim Informationsdienst Wissenschaft (idw) meldet.
Quelle: idw

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24. Apr 2018 · News · Politik · Publikation

HRK: Alle Affiliations auf Paper angeben

Welcher Institution wissenschaftliche Publikationen zugerechnet werden, hat großen Einfluss auf die Position der Institution in internationalen Rankings. Deshalb ist es den Hochschulen wichtig, dass die Zugehörigkeit („Affiliation“) zur jeweiligen Einrichtung von den wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren bei einer Publikation angegeben wird. Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat hierzu entsprechende Leitlinien verabschiedet, dass die Zugehörigkeit zu einer sowie zu mehreren Einrichtungen alle genannt werden sollen.
Quelle: HRK

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23. Apr 2018 · News · Forschungsergebnis

Verschiedene Bäume unterstützen sich gegenseitig

Eine höhere Biodiversität bewirkt eine höhere Produktivität, auch im Wald. Warum das so ist, haben Forschende nun in einem groß angelegten Experiment in China untersucht und geklärt. Die Ergebnisse bestätigen, dass Biodiversität ein bedeutender ökonomischer Faktor für die Forstwirtschaft ist. Das Portal Pflanzenforschung stellt die im Fachjournal Nature Communications erschienene Studie vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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