13. Okt 2017 · News · Anwendung · In den Medien

Algen, Rohstoff der Zukunft

Unter dem Titel "Alleskönner" schildert Judith Blage in der Süddeutschen Zeitung wo an Algen geforscht und was inzwischen aus Algen gemacht werden kann: Öko-Sprit, biologisch abbaubares Plastik, Wärmespender für Wohnungen und vielleicht sogar neue Medikamente.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

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13. Okt 2017 · News · Publikation

Forschungszentrum Jülich nationaler Kontaktpunkt für Open Access

Seit gut einem Jahr verhandeln die deutschen Wissenschaftsorganisationen unter dem Dach des Projekts DEAL mit den großen Wissenschaftsverlagen Elsevier, Wiley und SpringerNature über bundesweite Verträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals). Zukünftig sollen wissenschaftliche Artikel als Open Access veröffentlicht werden. Damit würde das Lesen wissenschaftlicher Beiträge uneingeschränkt und kostenlos möglich. Lediglich für die Publikation würden einmalig Kosten anfallen. Die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich und die Universitätsbibliothek Bielefeld leiten das Projekt OA2020-DE.
Quelle: FZ Jülich

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12. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Satelliten erfassen Photosynthese mit hoher Auflösung

Die Abbildung zeigt die monatliche Chlorophyll-Fluoreszenz (SIF), erhoben von verschiedenen Satelliten-Instrumenten. Grafik: Philipp Köhler, GFZ

Das Klima wird wesentlich vom globalen Kreislauf des Kohlenstoffs beeinflusst. Pflanzen entziehen durch Photosynthese klimaschädliches Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre und bauen dies in Biomasse ein, als Energie- und Rohstofflieferant für höhere Lebewesen. Doch wie viel atmosphärisches Kohlendioxid wird wo, wann und in welchen Ökosystemen umgesetzt? Diese Frage kann nun mit Hilfe des NASA-Satelliten OCO-2 sehr viel präziser und flächendeckender beantwortet werden. Eine Gruppe Forschender mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums Potsdam (GFZ) und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, Jena, (BGC-MPI) nutzte hierfür die verbesserte Erfassung der solarinduzierten Chlorophyll-Fluoreszenz durch OCO-2, wie sie im Fachjournal Science berichten. 
Quelle: BGC-MPI

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12. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Waldnähe macht Hirnstruktur von Großstädtern stressresistenter

Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat erstmals den Zusammenhang zwischen wohnortnaher Natur und der Hirngesundheit von Großstädtern untersucht. Wie sie im Fachmagazin Scientific Reports schildern haben Stadt-Menschen, in deren Nähe sich Natur wie Wald, städtische Grün- oder Wasserflächen sowie Brachland befinden, eine physiologisch gesunde Struktur des Mandelkerns auch Amygdala genannt. Sie können deswegen vermutlich auch besser mit Stress umgehen. Ein Ergebnis, das auch für die Städteplanung relevant ist.
Quelle: MPG

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12. Okt 2017 · News · Politik · Publikation

DEAL und Springer Nature: Erste Ergebnisse der Verhandlungen

Das Projekt DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisationen und der Verlag Springer Nature stehen in Verhandlungen über ein zukunftsorientiertes Modell des Publizierens und Lesens wissenschaftlicher Literatur. Nach der letzten Gesprächsrunde berichteten der Sprecher des DEAL-Projektlenkungsausschusses und Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler, und Dagmar Laging, Vice President Institutional Sales Europe bei Springer Nature, dass man in grundsätzlichen Fragen bereits Annäherung erzielen konnte.
Quelle: HRK

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12. Okt 2017 · News · Politik · Publikation

Wissenschaftler legen Herausgeberschaft von Elsevier-Zeitschriften nieder

Im Zuge der Auseinandersetzungen der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit dem Wissenschaftsverlag Elsevier legen erste Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Mitarbeit als Herausgeber und Mitglieder der Editorial und Advisory Boards für Zeitschriften des Verlags nieder. Damit positionieren sie sich gegen die bislang erfolglos gebliebenen Verhandlungen mit dem Verlag über bundesweite Verträge für den Zugang zu elektronischen Fachzeitschriften. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Horst Hippler, kündigte an, dass in den kommenden Wochen die Namen weiterer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler veröffentlicht werden, die ebenfalls ihre Herausgeberschaft von Elsevier-Zeitschriften niederlegen.
Quelle: HRK

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11. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Wie sich steigende CO2-Konzentrationen auswirken

Der Forschungsverbund FACE2FACE aus fünf Institutionen hat in seiner Abschlussveranstaltung an der Hochschule Geisenheim University die Ergebnisse präsentiert, wie sich steigende atmosphärische CO2-Konzentrationen auf die Ökosysteme Grünland und Weinberg auswirken. Dazu hatten sie diese im Freiland unter Bedingungen des Klimawandels simuliert und anschließend untersucht. In einer Pressemitteilung stellen sie die wichtigsten Änderungen in beiden Ökosystemen vor.
Quelle: Hochschule Geisenheim

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11. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Warum sich eingewandertes Seegras im Mittelmeer ausbreitet

Das tropische Seegras Halophila stipulacea aus dem Indischen Ozean und dem Roten Meer besiedelt das Mittelmeer sehr erfolgreich. Warum das so ist, hat ein internationales Team unter Leitung der Universität Bremen untersucht. Wie sie im Fachjournal Limnology and Oceanography (Open Access) schildern, spielen Bakterien, die in großer Zahl auf dem Seegras leben, eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung der Seegras-Pflanze. Denn sie tragen dazu bei, die Pflanze mit wichtigen Nährstoffen und hier vor allem elementarem Stickstoff zu versorgen, der für Wachstum und Reproduktion essentiell ist. Denn die Bakterien - nicht aber die Seegräser - können ihn aus dem Wasser fixieren. Perioden mit geringer Verfügbarkeit von stickstoffhaltigen Nährstoffen wie Nitrat im Wasser konnten so gut ausgeglichen werden, wie zum Beispiel im Sommer im Roten Meer. Inwieweit sich die invasive Art Halophila stipulacea das für das Mittelmeer einzigartige Neptunsgras Posidonia oceanica verdrängen könnte, sei allerdings noch unklar.
Quelle: Uni Bremen

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11. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Vom Haplotyp zum Phänotyp

Die steigende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Rohstoffen und der Klimawandel schrauben die Anforderungen an Nutzpflanzen in die Höhe. Wissen über Gene und Genvarianten wird daher immer wichtiger, um Umweltanpassungen zu verstehen, berichtet das Portal Pflanzenforschung über eine Publikation im Fachjournal Frontiers in Plant Science. Demnach können Haplotyp-Analysen einen wertvollen Beitrag leisten, denn Haplotyp-Analysen machen diese besser auffindbar.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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11. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Deutschlands Schutzgebiete sind Klimawandel nicht gewappnet

Ausgetrockneter Teich in einem europäischen Schutzgebiet in Brandenburg: Nach Untersuchungen der HNEE wirkt jetziges Naturschutzmanagement nicht effektiv genug dem Klimawandel entgegen. Foto und ©: Pierre Ibisch, HNEE

Erstmals liegen Prinzipien zur Bewertung und Verbesserung der Klimawandel-Robustheit im Naturschutz vor. Diese hat ein Forschungsteam der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und der Universität Potsdam vorgelegt, 11 Prinzipien sowie 44 Kriterien zur Anpassung an den Klimawandel fürs Naturschutzmanagement entwickelt und ausgewählte Schutzgebiete in Deutschland dahingehend untersucht. Die in der Fachzeitschrift PLoS ONE publizierten Ergebnisse sind äußerst bedenklich: Trotz langjähriger Diskussionen zum Klimawandel ist der Naturschutz noch immer nicht für ihn gewappnet. Vor allem die Gebiete mit europäischem Schutzstatus (Natura 2000) erfüllen die Anforderungen unzureichend.
Quelle: HNEE

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11. Okt 2017 · News · Publikation

Nationaler Open-Access-Kontaktpunkt: Uni Bielefeld

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat im Rahmen der Schwerpunktinitiative Digitale Information einen „Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt (OA2020-DE)“ für Deutschland eingerichtet. Ziel des Projektes ist das Schaffen von Voraussetzungen für eine großflächige Umsetzung der Open-Access-Transformation wissenschaftlicher Zeitschriften, wie sie die OA2020-Initiative auf globaler Ebene verfolgt. Der Fokus der Transformation richtet sich darauf, die heute bereits vorhandenen und im Subskriptionsmodell vertriebenen elektronischen Zeitschriften künftig nach einem Open-Access-basierten Geschäftsmodell anzubieten. Hier finden sich auch Überschneidungen zum ebenfalls von der Allianz geförderten DEAL-Projekt. Die Universitätsbibliothek Bielefeld und die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich leiten, unterstützt von einer Projektgruppe (http://oa2020-de.org/projektorganisation.html), das Projekt OA2020-DE.
Quelle: Uni Bielefeld

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11. Okt 2017 · News · Forscheralltag

Kooperation unter Forschenden ist geschlechterspezifisch

Auch wenn sich internationale Forschung immer mehr zu einem stark kompetitiven Feld entwickelt, sind Forschende meist sehr gewillt ihr Wissen und ihre Arbeit mit anderen zu teilen. Dies gilt vor allem für den Austausch unter männlichen Kollegen, weniger allerdings für Frauen untereinander, deren Kooperation mit ihren männlichen Kollegen sowie für Männer, die ihre Arbeit mit Frauen teilen sollten. In der Wissenschaft teilen also vor allem Männer ihr Wissen untereinander. Ein internationales Forschungsteam um einen Wiener Kognitionsbiologen hat diese Verhaltensmuster unter Forschenden aufgedeckt und im Fachjournal Scientific Reports veröffentlicht.
Quelle: Uni Wien

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10. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Phosphat-Aufnahme am Mangelstandort erhöht

Um sich auch auf Phosphat-armen Böden mit dem wichtigen Element zu versorgen, interagiert die Gänsekresse (Arabis alpina) auch mit nicht-Mykorrhiza-Pilzen. Die Anwesenheit dieser Pilze im Boden sorgt für besseres Wachstum. Das haben Forschende vom Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS) herausgefunden und im Fachmagazin PNAS publiziert.
Quelle: CEPLAS

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10. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden

Pflanzen- und Tierarten versuchen sich durch Änderung ihrer Verbreitungsgebiete dem Klimawandel anzupassen. Intensiv vom Menschen genutzte Landschaften lassen solche Anpassungen aber immer weniger zu. Eine Forschergruppe des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat nun erstmals nachgewiesen, dass Maßnahmen wie die Rückwandlung von Land in naturnahe Lebensräume wichtig sind, ihrer Wirksamkeit aber zumindest in Mitteleuropa klare Grenzen gesetzt sind. Insbesondere das regionale Aussterben eines Teils der untersuchten Arten lässt sich auch mit beträchtlichem Aufwand kaum verhindern. Die Studie erscheint im Fachjournal Nature Climate Change.
Quelle: Uni Wien

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10. Okt 2017 · News · Politik

Wissenschaft und Forschung für die Zukunft weiter stärken

Wissenschaft und Wirtschaft formulieren erstmals gemeinsame Empfehlungen für neue Legislaturperiode. Zur neuen Legislaturperiode und zur bevorstehenden Regierungsbildung haben die Spitzenverbände der Wirtschaft und die großen Wissenschaftsorganisationen erstmals gemeinsame Empfehlungen für eine wirksame Forschungs- und Innovationspolitik formuliert. Diese wurden nun an die Entscheidungsträger im politischen Raum gesandt und veröffentlicht. Zu den Unterzeichnern der Erklärung „Wissenschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft weiter stärken“ gehört auf Seiten der Wissenschaft auch die DFG.
Quelle: DFG-Stellungnahme (pdf)

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09. Okt 2017 · News · Forschungsergebnis

Wasserlinsen als Phosphor-Recycler

Die Studenten Johann Liebeton und Leon Werner der TU Darmstadt haben schon zu Schulzeiten begonnen, sich mit einem wichtigen Thema wissenschaftlich auseinanderzusetzen: der essentiellen, aber knapper werdenden Ressource Phosphor. Gemeinsam forschen Sie an Wasserlinsen, um ihrer große Vision eines nachhaltigen Phosphatzyklus ein Stück näher zu kommen. Das Portal Pflanzenforschung stellt ihr Wirken vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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09. Okt 2017 · News · Köpfe und Karrieren

Rudolf-Mansfeld-Preis: Masterarbeit zur Vielfalt des Grünkohls

Der Preisträger des Rudolf-Mansfeld-Preises Christoph Hahn (Mitte) und Andreas Graner, Direktor des IPK, Ulrike Lohwasser, Hans-Michael Strube und Viktor Korzun (v. l. n. r.) der Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung. Bild: Roxana Lange, IPK

Die Masterarbeit zur Diversität von Grünkohl zeichnete die Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e. V. heute mit dem Rudolf-Mansfeld-Preis 2017 aus. Preisträger Christoph Hahn hat 2015 an der C. v. O. Universität Oldenburg seinen Masterabschluss erworben. Hahn hatte bereis im vorjahr den Preis für die beste Masterarbeit der Uni Oldenburg der DBG erhalten. Wie der Vorsitzende der jetzt verleihenden Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung, Viktor Korzun, erklärt, demonstrieren seine Ergebnisse die Vielfältigkeit dieser Kulturart und zeigen einmal mehr, wie wichtig es sei, die genetische Diversität von Nutzpflanzen für die Züchtung zu bewahren. Hahn promoviert derzeit an der Universität Oldenburg und untersucht weiterhin Verwandtschaftsbeziehungen und Inhaltsstoffe von Grünkohl. Die Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung fördert die Forschung am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) ideell und finanziell und macht sich vor allem dafür stark, pflanzengenetische Ressourcen weiterzuentwickeln. 
Quelle: IPK Gatersleben (pdf)

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