01. Sep 2016 · News · Forschungsergebnis

Circadianer Stress bei Pflanzen entdeckt

Eine Veränderung des Tag-Nacht-Rhythmus‘ kann bei Pflanzen Stress auslösen: circadianen Stress. Denn Pflanzen stimmen ihre physiologischen und entwicklungsbedingten Prozesse auf den Tagesverlauf ab. Kommt es zu einer Veränderung des Licht-Dunkel-Rhythmus, so wirkt sich das negativ auf die innere Uhr von Arabidopsis-Pflanzen aus. Das Pflanzenhormon Cytokinin spielt beim Schutz vor diesem Stress eine wichtige Rolle, schreiben die Forschenden im Fachjournal Plant Cell. Das Portal Pflanzenforschung stellt die Studie vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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31. Aug 2016 · News · Politik

EU-Antwort: Abgrenzung von Gewalt gegen Wissenschaftler

Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, versichert, sich für den Schutz von Wissenschaftlern vor tätlichen Angriffen und die Bedeutung der Wissenschaft einzusetzen. Dies äußerte er in seinem Antwortschreiben auf die gleichlautende Forderung von 35 Wissenschaftsorganisationen, die sich in einem offenen Brief an ihn gewandt hatten, weil die European Food Safety Authority (EFSA) in Italien angegriffen worden war. Unter den Unterzeichnern waren die federführende European Plant Science Organisation (EPSO), der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) und die Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) in denen die DBG Mitglied oder mit denen sie assoziiert ist (die DBG berichtete über den Brief im Juli 2016).
Quelle: EPSO (pdf)

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30. Aug 2016 · News · Ausschreibung

Für gute Lehre: Ars legendi-Fakultätenpreis 2017

Zum vierten Mal loben der Stifterverband, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Verband für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) den Ars legendi-Fakultätenpreis für Mathematik und Naturwissenschaften aus. Der Preis wird jährlich in den vier Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben, und ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger sollen sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung hervorheben. Bis zum 6. Januar 2017 können Fakultäten und Fachbereiche, Fachschaften und lokale Vertretungen der Fachgesellschaften Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen. Auch Eigenbewerbungen sind zulässig.
Quelle: VBIO

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29. Aug 2016 · News · Forschungsergebnis

Amazonaswald: Biodiversität kann Klimarisiken mindern

Wald mit einer großen Vielfalt von Pflanzen kann besser auf Klimastress reagieren. Das haben Forschende jetzt für das Amazonas-Gebiet in umfassenden Computer-Simulationen dargelegt, die den Artenreichtum von Bäumen dort mit einberechnen. Biodiversität kann demnach ein wirksames Mittel sein, Klimarisiken abzumildern, und sollte nicht nur im Naturschutzkontext betrachtet werden, schreiben die Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PiK) im Fachjournal Nature Climate Change.
Quelle: PiK

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29. Aug 2016 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Nährstoffaufnahme von Wurzeln live beobachtet

Maximilian Weigand von der Universität Bonn am Rhizotron. Foto und ©: Volker Lannert, Uni Bonn

Um die molekularbiologischen Nährstoffflüsse zwischen Boden und Wurzel besser zu verstehen, haben Forschende der Uni Bonn Wurzel-Aktivitäten direkt mit Hilfe der elektrischen Impedanz-Tomografie sichtbar gemacht. Mit Hilfe der aus der Medizin bekannten Technik untersuchten sie die Wurzel-Aktivitäten lebender Pflanzen. Das Portal Pflanzenforschung stellt die im Fachmagazin Biogeosciences erschienene Studie vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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29. Aug 2016 · News · Projekt

Smarte Messboje: Gewässer-Schadstoffe effektiv im Blick

Derzeitige Einsatzmethode des Multi-Algensensors – künftig wird sie im Verbund mit weiteren Sensoren automatisiert von Bojen aus betrieben. Foto: bbe Moldaenke, KIT

Weltweit sind Seen, Flüsse und Küsten durch hohe Nährstoffeinträge bedroht. Zu einem Überangebot (Eutrophierung) führen etwa Nitrat oder Phosphate aus Abwässern oder Düngemitteln. Die Folge: Algen und Cyanobakterien – wachsen unkontrolliert und können Giftstoffe freisetzen. Für Trinkwasserversorgung und Gewässerschutz ist eine Überwachung daher unverzichtbar. In einem Verbundprojekt entwickeln Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zusammen mit Partnern nun ein intelligentes Monitoring-System. Ziel ist es, Technologien in einer tiefenprofilierenden Multisensor-Messboje zusammenzuführen, mit der sich Gewässer und Algenwachstum überwachen lassen. Das BMBF fördert das Vorhaben.
Quelle: KIT

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