11. Mär 2016 · News · Veranstaltung

Ökophysiologie des Wurzelraumes

Die 27. wissenschaftliche Arbeitstagung mit dem Titel „Ökophysiologie des Wurzelraumes“
wird vom 12. bis 13. September 2016 in der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen –Anhalt) stattfinden. Themenschwerpunkte sind: Morphologie, Physiologie und Biochemie der Wurzeln, Pflanzen-Mikroben-Interaktionen, Rhizosphärenprozesse und ihre Beeinflussbarkeit, Zusammensetzung und Funktion wurzelbürtiger C- und N-Verbindungen; Stoffaufnahme, -umsetzung und -festlegung im Wurzelraum. Organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. W. Merbach und Prof. Dr. Jürgen Augustin. Veranstalter sind das Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther- Universität Halle- Wittenberg in Verbindung mit der Fördergesellschaft für Agrarwissenschaften Halle e. V., der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenernährung, der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, Kommission IV, und das Institut für Landschaftsstoffdynamik im ZALF Müncheberg. Teilnahme- und Vortragsanmeldung bitte bis 25. August 2016 an den Organisator.

Details zur Tagung (pdf-Datei)

Anmeldeformular (als Word-Datei) / Anmeldeformular (als pdf-Datei)

11. Mär 2016 · News · Forschungsergebnis

Schlüsselenzym zur Regulation der Samenruhe entdeckt

Den optimalen Zeitpunkt zum Keimen zu nutzen, ist für Pflanzen überlebenswichtig. Auch in der Landwirtschaft hängt viel davon ab, dass Pflanzen rechtzeitig aus der Samenruhe erwachen. Forschende haben nun ein Schlüsselenzym für den Weckruf entdeckt, das diesen Mechanismus bei Weizen und Gerste reguliert. Ein wichtiger Schritt, um den inneren Wecker zukünftig  besser stellen zu können. Über zwei im Fachmagazin Current Biology erschienene Studien berichtet das Portal Pflanzenforschung.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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10. Mär 2016 · News

Steigende Kohlendioxid-Konzentration vermindert Weizenqualität

Schlechtere Backeigenschaften, weniger Nährstoffe, Gefahr der Fehlernährung: Diese Probleme kommen auf den Weizen zu, meldet die Uni Hohenheim. Ursache seien der Klimawandel und der wachsende Anteil des Klimagases CO2 in der Atmosphäre. Diese Erkenntnisse gewannen Forschende um Prof. Dr. Andreas Fangmeier in sogenannten Klimakammern: Darin simulierten sie die Klimabedingungen in 30 Jahren und untersuchten, wie sie sich auf Ertrag und Qualität von Weizen als Modellpflanze auswirken.
Quelle: Uni Hohenheim

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10. Mär 2016 · News · Projekt

EU-Projekt “GoodBerry”

Sind die Winter zu warm, verkürzen sich die Blatt- und Blütenstiele von Erdbeeren. Foto: Hochschule Geisenheim

Das von der Universität Málaga koordiniert EU-Projekt GoodBerry soll neue Erkenntnisse zur Anpassung von Sorten an unterschiedliche klimatische Bedingungen sowie dessen Einfluss auf die Fruchtqualität der Beeren liefern. Dazu untersucht das Forscherkonsortium Erdbeeren, Himbeeren und Schwarzen Johannisbeeren als Modellpflanzen. Wie die Hochschule Geisenheim beim Informationsdienst Wissenschaft (idw) meldet, ist sie mit insgesamt drei Instituten am Konsortium beteiligt.
Quelle: idw

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09. Mär 2016 · News · Forschungsergebnis

Big-Data-Methode detektiert Pflanzenkrankheiten

Pflanzenkrankheiten machen sich oft durch charakteristische Verfärbungen von Blättern, Blüten oder Stängeln bemerkbar. Eine neue Studie stellt nun einen schnellen und treffsicheren Ansatz vor, mit dem sich diese Symptome automatisiert erkennen lassen. Das Forscherteam nutzte dazu eine Methode aus der computergestützten Dokumentenanalyse. Die Suchmaschine Google setzt ähnliche Verfahren bei der Suche nach Webseiten ein. Die Arbeit der Universität Bonn, der TU Dortmund und des Fraunhofer-Instituts IAIS in Sankt Augustin erscheint im Fachjournal Scientific Reports.
Quelle: Uni Bonn

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09. Mär 2016 · News · Köpfe und Karrieren

Ars legendi-Fakultätenpreises für "MoBi4all" von Dorothea Kaufmann

Dr. Dorothea Kaufmann von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg erhält den diesjährigen Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in Mathematik und den Naturwissenschaften im Fachbereich Biowissenschaften. Kaufmann vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB) der Uni Heidelberg ist als Studienkoordinatorin und Dozentin für die Studiengänge Pharmazie und Molekulare Biotechnologie tätig. Sie wird für das von ihr entwickelte Gesamtkonzept „MoBi4all“ ausgezeichnet. Es besteht aus frühester Forschungsorientierung, einem umfangreichen Lehrangebot mit externen Dozentinnen und Dozenten, der stetigen Weiterentwicklung von Lehrinhalten sowie sogenanntem peer-based-learning. Dabei lernen Studierende von anderen Studierenden, was ihre Eigenverantwortung für den Wissensgewinn stärken und Studierenden-interne Lehr-Lern-Prozesse anregen soll. Neben einem Mentorenprogramm gibt es beispielsweise ein Multiplikatorensystem, in dessen Rahmen Teilnehmer eines Seminars für Schlüsselqualifikationen die Inhalte anschließend in eigenen Kurz-Seminaren an Kommilitonen weitergeben. Der Ars legendi-Fakultätenpreis, der herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnet wurde bereits zum dritten Mal vergeben, u. a. ausgelobt vom Verband für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) ausgelobt. Die feierliche Preisverleihung findet am 5. April 2016 in Frankfurt am Main statt. Die Gewinner erhalten pro Kategorie 5.000 Euro.
Quelle: VBIO

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09. Mär 2016 · News

Die Neugeburt der Gentechnik – unerreicht präzise, unerreicht sicher?

Auf dem 61. ZeitForum Wissenschaft diskutierten am 2. März 2016 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie Forschende verschiedener Disziplinen, wie das Genome Editing die Gentechnik verändert: Prof. Dr. Jens Boch vom Institut für Pflanzengenetik an der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr. Bärbel Friedrich, Mikrobiologin und Vizepräsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Prof. Dr. Peter Dabrock, evangelischer Theologe und Professor für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Ethik der Universität Erlangen-Nürnberg und stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrats sowie Prof. Dr. Hans R. Schöler, geschäftsführender Direktor, Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin. Es moderierten Andreas Sentker (Die Zeit) und  Uli Blumenthal (Deutschlandfunk). Die Diskussion kann beim Audiodatei-Anbieter Soundcloud nachgehört werden. 

Quelle: Soundcloud

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08. Mär 2016 · News · Meinung

Die Paper-Piraten

Die Website Sci-Hub umgeht die Paywalls von wissenschaftlichen Journals und Fachzeitschriften. Wie das Laborjournal in seiner online-Ausgabe berichtet, macht die illegale Website die Verlage nervös und viele Forschende glücklich. Zur PDF-Piraterie nimmt Autor Hans Zauner in sechs Punkten Stellung.
Quelle: Laborjournal

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08. Mär 2016 · News · Veranstaltung

Europäisches Forschernetzwerk lässt Bäume twittern

STReESS-Logo. (© STReESS)

Der Wald geht online: Europäische Forscher ermöglichen es Bäumen, in Echtzeit zu berichten, wie sich der Klimawandel auf sie auswirkt. Verdunstung, Wasserfluss durch den Baumkörper und selbst kleinste Zuwachsreaktionen der Bäume sind im Internet direkt nachverfolgbar. Die „Twittering Trees“ liefern den Forschern des europäischen COST-Netzwerks „STReESS“ neue Erkenntnisse, wie Bäume und Wälder auf zunehmenden Hitze- und Trockenstress reagieren. Die „twitternden Bäume“ und viele weitere spannende Ergebnisse europaweiter Studien zur Wirkung von Extremwetterlagen auf Wälder werden am Donnerstag, den 14. April 2016, nachmittags ab 14 Uhr auf einem interaktiven Wissenschafts-Event unter dem Motto „Science meets Society“ in Joachimsthal bei Berlin vorgestellt. Das meldet das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: idw

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07. Mär 2016 · News · Forschungsergebnis

In Zeitlupe: Wie Pflanzenzellen Proteine transportieren

Links: Tabakzelle mit Ankerproteinen im Endoplasmatischen Retikulum (ER, grün) und abbauenden Enzymen in der Vakuole (rot) ohne Immunkomplexe zwischen Anker und Rezeptor. Rechts: Die Immunkomplexe "halten" den Rezeptor (grün) "fest". Das führt zur Überlagerung der Signale von Rezeptor und abbauenden Enzyme (rot) im ER und belegt die Bindung (Überlagerte Signale sind gelb dargestellt). Abbildung: Peter Pimpl, Uni Tübingen

Der Transport von abbauenden Proteinen innerhalb der Zelle vom endoplasmatischen Retikulum (ER) zur Vakuole wird über Rezeporen vermittelt. Indem sie diese Rezeptoren mit einer neuen Methode "festhielten", beobachteten Forschende quasi in Zeitlupe die Interaktionen zwischen den Rezeptoren und den abbauenden Enzymen in lebenden Zellen. Mit der neu entwickelten Methode gelang es der Forschungsgruppe von Dr. Peter Pimpl vom Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) der Universität Tübingen, zu zeigen, wie die Vakuole ständig mit abbauenden Enzymen versorgt wird. Demnach endet die Rezeptor-vermittelte Sortierung löslicher Eiweiße am trans-Golgi Netzwerk/frühen Endosom. Die Ergebnisse publizierte das Team im Fachjournal Nature Plants.
Quelle: Uni Tübingen

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07. Mär 2016 · News · Forschungsergebnis

Zugriff auf die Quantenwelt der Pflanzen

In einem internationalen Projekt mit deutscher Beteiligung ist es gelungen, die Bewegungsrichtung von Elektronen mit einem Freie-Elektronen-Laser zu kontrollieren. Dies eröffnet einen völlig neuen Zugriff und eine neuartige Steuerung chemischer, physischer und biologischer Prozesse im subatomaren Bereich. Weit oben auf der Wunschliste der Forschenden steht die Photosynthese, berichtet das Portal Pflanzenforschung über eine im Fachjournal Nature Photonics erschienene Studie.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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07. Mär 2016 · News · Forschungsergebnis

Klimawandel senkt Afrikas Anbaupotenzial

Wie ein Forscherteam berechnete, eignen sich etwa 60 Prozent der afrikanischen Anbaugebiete südlich der Sahara nicht mehr für den Bohnenanbau. © Foto: N. Palmer, The Chartered Institute of Architectural Technologists (CIAT)

Der Klimawandel hat insbesondere im Afrika südlich der Sahara dramatische Folgen. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn hat berechnet, dass dort bis zum Ende des Jahrhunderts das Anbaupotenzial von drei wichtigen Grundnahrungsmitteln stark sinkt: bis zu 30 Prozent der Anbaugebiete von Mais und Bananen sind davon betroffen sowie bis zu 60 Prozent der Bohnenanbaugebiete. Um weiterhin lebenswichtige Grundnahrungsmittel produzieren zu können, muss sich die Landwirtschaft auf grundlegende Veränderungen vorbereiten. Für diese Anpassungsstrategien berechneten die Forschenden erstmals Zeitfenster und publizierten die Ergebnisse im Fachjournal Nature Climate Change.
Quelle: Uni Bonn

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07. Mär 2016 · News · Forschungsergebnis

Limnologen beobachten Algen-Mutationen in Echtzeit

Algenblüte an der Gewässeroberfläche. Foto: G. Christiansen, ILIM

Cyanobakterien (phototrophe Mikroorganismen) in Gewässern können klimatische und anthropogene Einflüsse anzeigen, etwa durch das Auftreten von Algenblüten. Forschende um Rainer Kurmayer vom Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, der Universität Innsbruck haben nun die Basis dafür geschaffen, die Bildung von dabei entstehenden Giften auf genetischer Ebene vorherzusagen. Die Erbanlagen für die Synthese dieser Gifte unterliegen Veränderungen, die aufgrund der Vielzahl der involvierten Gen-Orte kaum in Echtzeit zu untersuchen sind. In einem soeben im Fachjournal BMC Microbiology erschienen Artikel dokumentieren die Forschenden, wie sie das durch die Isolation von Einzelfilamenten und die Verwendung sensitiver „Proof-Reading Polymerasen“ nun möglich gemacht haben. Das berichtet die Uni Innsbruck beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: idw

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07. Mär 2016 · News · Politik

Energiewende und Naturschutz

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) verstärkt und vernetzt seine Forschung zur Vereinbarkeit von Naturschutz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dabei stehen Schutz und Erhalt der Artenvielfalt ebenso auf dem Programm wie die mögliche Entwicklung des Landschaftsbildes im Zuge der Energiewende. Zur Eröffnung einer Tagung, zu der die an den Forschungsvorhaben des BfN Beteiligten in Bonn zusammengekommen waren, forderte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel einen stärkeren Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis.
Quelle: BfN

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