30. Apr 2015 · News · Forschungsergebnis

Signal zur Einleitung der Schädlingsabwehr ist doppelt gesichert

Ein Tübinger Forscherteam hat ein bei Pflanzen bisher unbekanntes Signalmolekül entdeckt und seine Funktion bei der Immunantwort im Fachjournal Plant Cell geschildert. Das internationale Team um Dr. Gabriel Schaaf vom Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) belegte, dass aktive Jasmonsäure allein nicht bei der Schädlingsabwehr tätig werden kann. Sie benötigt dazu eine Partner- Substanz aus der Gruppe der Inositolpyrophosphate.

Quelle: Uni Tübingen

siehe auch Artikel bei Pflanzenforschung.de

30. Apr 2015 · News · Projekt

Millionenfinanzierung für Getreide-Screening im Brauwesen

Eine Projektfinanzierung erhält „OptiScreen“ des Fachgebiets Brauwesen der TU Berlin. Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert das Projekt „Rohstoffscreening mit spektral-optischen Verfahren bei der Getreidelagerung“ (OptiScreen) in den nächsten drei Jahren mit mehr als einer Million Euro. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Rohstoff-Screenings zur Verbesserung der Lagerfähigkeit von Getreide (Braugerste). Hierzu sollen optisch-spektroskopische Methoden zur Erkennung von Schimmelpilzen, sogenannten Mykotoxinen, entwickelt werden. Gleichzeitig soll die Erkennung vorhandener Pilznester in Getreidesilos verbessert werden. Die neuen Verfahren zielen darauf ab, bereits vorhandene Getreidesortieranlagen in die Lage zu versetzen, befallene Körner sowie andere Fremdkörper (beispielsweise Larven und Puppen) auszusortieren. Dies kann einerseits direkt beim Einlagern des Getreides, aber auch zu einem späteren Zeitpunkt beim Umlagern des Siloinhalts erfolgen.
Quelle: TU Berlin

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30. Apr 2015 · News · Veranstaltung

Wie nehmen Pflanzen ihre Umwelt wahr?

Mit der Frage, wie Pflanzen Informationen über ihre Umwelt sammeln und sie in ihre Entwicklung integrieren, befasst sich ein Hengstberger-Symposium, das im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg stattfindet. Neben Vorträgen und Posterpräsentationen wird auch ein Workshop angeboten. Darin diskutieren die Teilnehmenden, wie sich Ergebnisse aus der Grundlagenforschung für Landwirtschaft und Umweltschutz nutzbar machen lassen. Zu der Veranstaltung, die vom 4. bis 6. Mai 2015 stattfindet, werden rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben Ländern erwartet.
Quelle: Uni Heidelberg

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30. Apr 2015 · News · Politik

Neues Info-Portal

Ein neues Portal unter dem Dach der Schweizer Akademie der Naturwissenschaften SCNAT informiert über die Sicherheit, die Anwendung, die Regulierung und weitere wissenschaftliche Erkenntnisse und offene Fragen der Grünen Gentechnik. Damit will das von Wissenschaftlern unterstützte Portal die naturwissenschaftliche, politische, rechtliche und gesellschaftliche Debatte zur Grünen Gentechnik bereichern, wobei vor allem für die Schweiz relevante Informationen und Aktivitäten im Vordergrund stehen. Die Inhalte des Portals stützen sich auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien aus dem In- und Ausland, welche von einer Expertengruppe geprüft, eingeordnet und zusammengefasst werden.
Quelle: Portal grüne Gentechnik

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30. Apr 2015 · News · Publikation

Vielzitierte Pflanzenforscher

Die Amerikanische Gesellschaft der Pflanzenforscher (American Society of Plant Biologists, ASPB) hat ausgerechnet, welche Pflanzenforscherinnen und Pflanzenforscher die am meisten zitierten Artikel in den von ihnen herausgegebenen Fachjournalen The Plant Cell und Plant Physiology publiziert haben. Für Europa und Nordamerika liegen die Zahlen für die Jahre zwischen 2009 und 2013 bereits vor. Unter den vielzitierten sind auch mehrere deutsche und schweizer Pflanzenforscher.

Quelle: Blog der ASPB

direkt zum Ranking (pdf)

30. Apr 2015 · News

Welche Abstracts tatsächlich zitiert werden

Das Fachjournal PLOS Computational Biology hat 10 einfache Regeln für wissenschaftliches Schreiben analysiert, die Wissenschaftler anwenden sollten, wenn sie gelesen, zitiert und gefeiert werden wollen. Dazu untersuchten sie mehr als eine Million Abstracts aus acht Disziplinen auf deren Stil und die Häufigkeit hin, wie oft sie zitiert wurden. Am meisten überraschte die drei Autoren aus den USA, dass entgegen dem allgemeinen Hinweis längere Abstracts häufiger zitiert wurden als kurze. Dies führen sie auf die Technik zurück, wie Wissenschaftler neue Studienergebnisse aufstöbern: über Suchbegriffe, die sie in Suchmaschinen eingeben. Sie empfehlen daher ein ausführliches, gut indizierbares, selbsterklärendes Abstract zu schreiben.
Quelle: PLOS Computational Biology

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29. Apr 2015 · News · Projekt

Super-Weizen gesucht

Es ist das größte Weizenzucht-Projekt, das je in Deutschland stattfand: Das Projekt ZUCHTWERT will die Basis für die sogenannte Hybridzüchtung bei Weizen schaffen. „Hybrid-Weizen bringt rund zehn Prozent mehr Ertrag, ist weniger krankheitsanfällig und kommt mit Trockenstress besser klar“, erklärt Dr. Friedrich Longin, Weizen-Experte der Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim. Doch bei Weizen hat die Hybridzüchtung bislang ihre Tücken, die die Forscher nun gemeinsam mit den Kollegen des IPK Gatersleben überwinden wollen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert das Forschungsprojekt mit insgesamt rund 5 Mio. Euro. Die Universität Hohenheim erhält davon rund 370.000 Euro.Qulle: Uni Hohenheim

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29. Apr 2015 · News

Bis zu 1.300 Euro Differenz bei Professoren-Grundgehalt

Auf bis zu 1.100 Euro können sich die Gehaltsunterschiede nach der Reform der W-Besoldung in Bund und Ländern im W2-Grundgehalt summieren. Beim W3-Grundgehalt klafft die Föderalismusschere im Extremfall sogar um mehr als 1.300 Euro brutto monatlich auseinander. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, die in der Mai-Ausgabe seiner Zeitschrift "Forschung & Lehre" veröffentlicht ist. Das zitiert der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) aus einer Pressemitteilung des DHV und nennt konkrete Zahlen.
Quelle: VBIO

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29. Apr 2015 · News · Politik

Gesetze gegen Biopiraterie schützen die Artenvielfalt

Das Bundeskabinett hat heute zwei Gesetzentwürfe gebilligt, die den Beitritt Deutschlands zum Nagoya-Protokoll ermöglichen. Das Nagoya-Protokoll ist ein neuartiges Instrument für den internationalen Naturschutz. Es trägt dazu bei, den Wert der biologischen Vielfalt bei der Herstellung neuartiger Produkte besser zu berücksichtigen und setzt wirtschaftliche Anreize für die Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Natur. Die internationale Staatengemeinschaft hat im Jahr 2010 auf der zehnten Weltbiodiversitätskonferenz in Japan das Nagoya-Protokoll beschlossen. Das Nagoya-Protokoll stellt Regeln auf, die zu beachten sind, wenn Tiere, Pflanzen oder sonstige Lebewesen für Forschung und Entwicklung in anderen Ländern genutzt werden. Das meldet das Bundesamt für Naturschutz (BfN).
Quelle: BfN

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28. Apr 2015 · News · Forschungsergebnis

Gummi aus Löwenzahn: Schlüsselkomponenten der Kautschuk-Entstehung identifiziert

Löwenzahnpflanze (Taraxacum). Foto: Peter Grewer (WWU)

Aus Löwenzahn lässt sich ein begehrtes Produkt gewinnen: Kautschuk. Seit einigen Jahren rückt die robuste und anspruchslose Pflanze daher zunehmend in den Fokus der Gummi herstellenden Industrie. Doch wie entsteht der Kautschuk, der im weißen Milchsaft der Pflanze enthalten ist? Wissenschaftlerteams der Universitäten Münster und der Technischen Universität München (TUM) haben nun Proteine identifiziert, die eine zentrale Rolle bei der Kautschukproduktion in der Pflanze spielen. Darüber berichten sie im Fachjournal Nature Plants. Eine biotechnologische Produktion von Kautschuk rückt damit näher.

Quelle: WWU

und TUM

28. Apr 2015 · News · Forschungsergebnis

Ursachen und Wirkungen des Verlustes an Biodiversität

Intensivere Landbewirtschaftung führte weltweit zu einem Verlust der Artenvielfalt. Und das schon seit rund 500 Jahren, wie eine internationale Studie unter Beteiligung des Max-Planck Instituts für Biogeochemie in Jena belegt, die im Fachjournal Nature erschien. In einer zweiten Studie im Fachjournal Nature Communications warnen Forschende vor den Folgen - nicht nur für die Ökosysteme, sondern auch für das Klima. Das Portal Pflanzenforschung stellt beide Studien vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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28. Apr 2015 · News · Veranstaltung

modellSCHAU im Botanischen Museum Berlin

Seit Jahrhunderten begeistern Pflanzenmodelle aus Wachs, Terrakotta, Gips, Papiermaché oder sogar Glas nicht nur die Sammler und Liebhaber filigraner Ästhetik. Botanische Modelle spielen bis heute eine wichtige Rolle im Unterricht und sind zugleich einzigartige materielle Zeugnisse der Wissenschaftsgeschichte. Wie solche Modelle entstehen, wie wir sie wahrnehmen, und welche Rolle sie in Wissenschaft und Lehre spielen zeigt die Sonderausstellung „modellSCHAU“ im Botanischen Museum Berlin (BGBM), die von heute an bis zum 28. Februar 2016 zu sehen ist.
Quelle: BGBM

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28. Apr 2015 · News · Politik

EU-Parlament für neue Waldstrategie

Vor zwei Tagen  hat das Parlament der EU für eine neue Waldstrategie gestimmt. Sie soll die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, deren ressourceneffiziente Nutzung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Forstsektors sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen fokussieren, fordert das EU-Parlament in einer Entschließung.
Quelle: EU-Parlament

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27. Apr 2015 · News · Forschungsergebnis

Alle Zitruspflanzen haben einen gemeinsamen Vorfahren

Mit Genomanalysen gelang es Forschenden nun die Geschichte von Zitrusfrüchten zu rekonstruieren. Wie sie herausfanden haben die vielfältigen Zitrusarten, die wir heute kennen, einen einzigen Vorfahren: Der evolutionäre Stammbaum beginnt den Ergebnissen zufolge mit der Chinesischen Buchsorange (Severinia buxifolia). Die im Fachjournal Molecular Biology and Evolution erschienene Studie stellt das Portal Pflanzenforschung vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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27. Apr 2015 · News · Politik

EU-Kommission genehmigt Einfuhr von 19 Gentechnik-Pflanzen

Die EU-Kommission hat für die Einfuhr von 17 gentechnisch veränderten Pflanzen grünes Licht für deren Verwendung in Lebens- und Futtermitteln erteilt. Auch zwei Nelkensorten dürfen als Schnittblumen importiert werden. In Europa sind bisher 58 gentechnisch veränderte Pflanzen als Importware für den Einsatz in Lebensmitteln oder Futtermitteln zugelassen. Dazu gehören Mais, Baumwolle, Sojabohnen, Ölraps und Zuckerrüben. Nach zwei Jahren Pause erteilte die EU-Kommission am 24. April gleich für eine ganze Serie von Gentechnik-Pflanzen die Zulassung für den europäischen Markt. Der Kommission zufolge hätten die nun zugelassenen Gewächse und deren Früchte  "ein vollständiges Zulassungsverfahren durchlaufen" und seien nach Prüfung durch die Lebensmittelbehörde EFSA „sicher“. Über die Zulassung schreibt das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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27. Apr 2015 · News · Anwendung

Europäischer Technologietransfer-Preis für autonomen Agrarroboter

Foto: BoniRob, die autonome Feldroboter-Plattform, soll die Arbeit der Landwirte erleichtern. Foto: Hochschule Osnabrück

Bodenqualität messen, Pflanzen züchten und sogar Unkraut jäten: All das kann die autonome, also selbsttätige Agrarroboter-Plattform „BoniRob“. Für ihre Entwicklung erhielten die Forschenden nun den europäischen Preis für Technologietransfer („2015 euRobotics Technology Transfer Award“). Auf dem Europäischen Robotik-Forum in Wien wurde BoniRob mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. An der Entwicklung waren Forschende der Hochschule Osnabrück um Prof. Dr. Arno Ruckelshausen  sowie Kooperationspartner von Deepfield Robotics sowie von den Amazonen-Werken beteiligt.
Quelle: Uni Osnabrück

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27. Apr 2015 · News · Veranstaltung

Bundesweite Ex-situ-Genbank im deutschen Pavillon

Am 1. Mai 2015 öffnet die Weltausstellung Expo 2015 in Mailand ihre Tore. Unter dem Thema „Feeding the planet, energy for life“ werden den Besuchern aus aller Welt bis zum 31. Oktober 2015 Lösungsansätze für die größer werdende Herausforderung der Welternährung präsentiert. Einen wichtigen Ansatz zur Sicherung der Ernährung der Zukunft wird das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung aus Gatersleben (IPK) mit seiner bundesweiten Ex-situ-Genbank für landwirtschaftliche und gartenbauliche Kulturpflanzen im deutschen Pavillon präsentieren.
Quelle: IPK

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