03. Okt 2014 · News

Die Welt braucht mehr Nutzpflanzenforscher

Um das dräuende Problem zu lösen, wie man die wachsende Weltbevölkerung ernähren kann, braucht es mehr agrarwissenschaftliche Forschung. Aber die gesellschaftliche Unterstützung dafür fehle bislang, mahnt ein online-Artikel des englischen Monatsmagazins National Geographic.
Quelle: National Geographic (engl.)

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02. Okt 2014 · News · Forschungsergebnis

Weibouquet: Mechanismus für die Aromabildung in Weintrauben identifiziert

Mit zunehmender Reife reichern sich immer mehr Aromastoffe in der Haut der Weintrauben an. Foto: J. Frotscher, Hochschule Geisenheim

Die meisten Weine werden aus etwa 20 verschiedenen Rebsorten gekeltert, die alle ein typisches Aroma aufweisen. Verantwortlich dafür sind die Terpene. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM), der Hochschule Geisenheim und der Universität Bonn haben jetzt im Fachjournal Plant Physiology zwei Enzyme beschrieben, die bestimmen, wie hoch der Terpenanteil - und damit die Aromaintensität - in Weintrauben ist. Die Erkenntnisse könnten eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung von Rebsorten spielen.
Quelle: TUM

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02. Okt 2014 · News · Projekt

„Pilz-Kur“ für Tomaten und Kartoffeln

An Tomaten und Kartoffeln soll die Wirkung spezieller Nutzpilze als biologische Pflanzenschutz-mittel untersucht werden, die auf die Pflanzen oder das Saatgut aufgebracht werden. Foto: DBU, © Marco Pollini, piclease

Wenn Drahtwürmer und Blattläuse „zuschlagen“, haben Landwirte nichts zu lachen: Die Wurzeln sind angefressen, die Blätter leergesaugt, die Ernte ruiniert. Bislang greifen Landwirte im Kampf gegen Pflanzenschädlinge häufig zu chemischen Pflanzenschutzmitteln. Doch können Rückstände im Boden und auf den Pflanzen verbleiben, mit teils schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt. „Um Natur und Verbraucher zu schützen, brauchen wir neue umweltschonende Strategien gegen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge“, sagt Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit fachlicher Unterstützung und 570.000 Euro fördert die DBU ein Projekt, in dem die Fachhochschule (FH) Bielefeld, die Georg-August-Universität Göttingen und die e-nema, Gesellschaft für Biotechnologie und biologischen Pflanzenschutz, ein Verfahren entwickeln, das mit Hilfe von Nutzpilzen Kulturpflanzen vor Insekten schützen soll und somit eine Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln darstellen kann.
Quelle: DBU

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01. Okt 2014 · News · Forschungsergebnis

Passionsblumen und Kolibris - Evolution im Wechselschritt

Passionsblumen mit langer Blütenröhre sind hoch spezialisiert: Nur der Schwertschnabelkolibri kann sie bestäuben. Aber die Evolution hin zu einer so extremen Anpassung ist keine Einbahnstraße, wie eine neue Studie zeigt. Mithilfe einer sogenannten molekularen Uhr konnte Professorin Susanne Renner von der Ludwigs-Maximilians-Uni München (LMU) mit ihren Mitarbeitern Stefan Abrahamczyk (inzwischen Uni Bonn) und Daniel Souto-Vilarós nun nachweisen, dass die Abhängigkeit von der Bestäubung durch den Kolibri innerhalb erdgeschichtlich kurzer Zeiträume mehrmals auch wieder rückgängig gemacht wurde. Veröffentlicht haben sie ihre Ergebnisse eines Vergleichs der Gensequenzen von insgesamt 43 Arten der Unterfamilie Tacsonia im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B.
Quelle: LMU

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01. Okt 2014 · News

USA brauchen mehr Pflanzenwissenschaftler

Ein Professor fordert im Fachjournal The Scientist mehr Pflanzenwissenschaftler. Denn die akademischen Einrichtungen der USA würden angesichts der wachsenden Bevölkerung viel zu wenig Doktoranden in den Pflanzenwissenschaften ausbilden, schreibt Professor Alan M. Jones von der University of North Carolina. Wie er in Grafiken belegt, haben sich in den vergangenen Jahren die Menge der Abschlüsse in den Gesundheitswissenschaften vervielfacht, wohingegen die Anzahl der Abschlüsse sowohl in den angewandten Wissenschaften als auch in der Grundlagenforschung stagnierten. Auch die Forschungsetats in den Pflanzenwissenschaften müssten angehoben werden.
Quelle: The Scientist

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30. Sep 2014 · News

Bilder aus lebenden Pflanzen

Der EMBO workshop on in-vivo plant imaging wird vom 9. bis 15.3.2015 in Heidelberg stattfinden. Geschult werden die bis zu 20 Teilnehmenden in folgenden Techniken:

  • Confocal imaging of developing shoot meristems and leaves
  • Light-sheet imaging of roots
  • In vivo imaging of calcium and pH
  • Kinetic microscopy techniques, such as FRAP and FLIM-FRET.

Darüber hinaus werden Vorträge über angrenzende Themen angeboten, wie etwa

  • image segmentation
  • modeling
  • Atomic Force Microscopy (AFM).

Anmeldeschluss ist am 10. Dezember 2014.
Quelle: Workshop-Website

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30. Sep 2014 · News

nternationales Symposium zur beschleunigten DNA-Analyse

Die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts war noch vor zehn Jahren ein milliardenschweres Langzeitprojekt. Mit Hilfe so genannter Next-Generation-Sequencing-Technologien (NGS) braucht man dafür heute nur noch einen Bruchteil der Ressourcen. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) diskutieren vom 7. bis 9. Oktober 2014 mehr als 30 Forschende bei einem internationalen Symposium verschiedener Fachrichtungen neue Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsbeispiele dieser Technologien. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem deutschen Zentrum für integrierte Biodiversitätsforschung (iDiv), dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie Halle (IPB), dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben (IPK) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) statt.
Quelle: MLU

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29. Sep 2014 · News · Forschungsergebnis

Ernährungsweise und weniger Nahrungsabfälle tragen zu einer nachhaltigen Flächennutzung bei

Deutsche beanspruchen 30 Prozent mehr Fläche für ihre Ernährung als in Deutschland zur Verfügung steht. Bedingt durch die derzeitigen Produktions- und Verbrauchsstrukturen werden mehr Produkte importiert als exportiert. Zu diesem Schluss kommt eine in der Zeitschrift Appetite veröffentlichte Studie von Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die den globalen Konkurrenzkampf um die Ressource Boden untersuchen. Durch eine gesunde Ernährung und ein geändertes Wegwerfverhalten könnten die Deutschen jedoch dazu beitragen, den negativen Flächensaldo zu bereinigen.
Quelle: MLU

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29. Sep 2014 · News · Forschungsergebnis

Mehr Fläche für die Landwirtschaft

Forschende prognostizieren in einer im Fachjournal PLoS ONE erschienenen Studie eine Zunahme der landwirtschaftlichen Nutzfläche bis zum Jahr 2100. Der Klimawandel könne die landwirtschaftlich nutzbare Fläche bis zum Jahr 2100 um über 5 Millionen Quadratkilometer vergrößern. Gleichzeitig sinken jedoch die Erträge, wie auch die Qualität und Beschaffenheit der Böden. Über die Studie berichtet das Portal Pflanzenforschung.
Quelle: Pflanzenforschung

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29. Sep 2014 · News · Werkzeuge

PestinfoWiki: wachsende Wissens- und Bildquelle über Schädlinge, Krankheiten oder Unkräuter

2012 ging die weltweit nutzbare Recherchedatenbank PestinfoWiki für Forschende, Studierende und Fachleute online. „Dies war für die Verbreitung der Datenbank mit inzwischen fast 130.000 Publikationen aus den Bereichen Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung der richtige Schritt, da sie jetzt wesentlich stärker genutzt wird. Sie ermöglicht außerdem, dass sich die Experten weltweit einfach und rasch austauschen und vernetzen können,“ sagte Prof. Dr. Stefan Vidal auf der 59. Deutschen Pflanzenschutztagung in Freiburg. Vidal von der Universität Göttingen ist der aktuelle Präsident des Vereins International Society for Pest Information e.V. (ISPI), der das Portal seit dem Jahr 2001 betreibt. Darüber berichtet der Veranstalter der Tagung, das Julius-Kühn-Institut (JKI).
Quelle: JKI
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