15. Jun 2014 · News · Politik

Bioökonomierat empfiehlt Kurskorrekturen in der Agrarpolitik

Weitreichende Korrekturen empfiehlt der Bioökonomierat in der nationalen und europäischen Agrarpolitik, denn das Ziel muss sowohl die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit als auch ein verbesserter Umwelt- und Tierschutz sein, berichtet das online-Magazin Top-Agrar über ein Papier zur Landwirtschaft. Dieses hat der Rat unter Federführung vom Präsidenten des Thünen-Instituts, Prof. Folkhard Isermeyer, erarbeitet.
Quelle: TopAgrar

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13. Jun 2014 · News · Forschungsergebnis

Neues Verfahren zur Herstellung extrem starker Cellulosefäden

Mikrofibrillen sind wichtige Bestandteile der pflanzlichen Zellwand. Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, durch das aus den Nanometer feinen Fasern extrem belastbare Fäden für biobasierte Materialien hergestellt werden. Das Portal Pflanzenforschung stellt die im Fachjournal Nature Communications erschienene Studie vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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13. Jun 2014 · News · Projekt

Russischer Löwenzahn könnte bald als nachhaltige Rohstoffquelle auf den Feldern wachsen

Aus der Wurzel des russischen Löwenzahns (Taraxacum koksaghyz) lassen sich nicht nur Naturkautschuk, sondern auch Zuckerersatzstoffe wie Inulin gewinnen. Das PLANT 2030 Forschungsprojekt TARULIN will die Inhaltsstoffe des Löwenzahns für die Gummi- und Lebensmittelindustrie kommerziell nutzbar machen. Das Portal Pflanzenforschung stellt das Projekt vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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13. Jun 2014 · News · Projekt

Ketchup-Riese und Autobauer tüfteln gemeinsam an Bioplastik aus Tomatenfasern

Schilfgras, Hanf und Löwenzahn - die Liste der Biomaterialien, die heute schon in der Automobilindustrie verwendet werden, wird länger. Jetzt steigt auch der Ketchup-Hersteller Heinz mit ein. Gemeinsam mit dem Autobauer Ford erforscht Heinz den Einsatz von Tomaten-Resten als Rohstoff für biobasiertes Plastik, berichtet das Magazin Laborwelt.
Quelle: Laborwelt

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12. Jun 2014 · News

Offene Daten für Wissenschaft und besseres Management unserer natürlichen Ressourcen

ie biologische Vielfalt ist die Grundlage unseres Lebens auf der Erde. Daten darüber sind essentiell für Wissenschaft und das Management natürlicher Ressourcen. Die Bouchout Deklaration formuliert Wege zum besseren Austausch dieser Daten und die Absicht, bestehende Hemmnisse zugunsten freier und offener Daten zu beseitigen. Das Museum für Naturkunde (MfN) in Berlin stellt die Deklaration vor. Wenn Sie zusätzliche Informationen erhalten oder die Deklaration unterzeichnen wollen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an bouchout[at]plazi.org. Den gegenwärtigen Stand der Unterzeichnenden sehen sie auf plazi.org
Quelle: MfN

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12. Jun 2014 · News · Politik

EU-Länder dürfen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verbieten, müssen es aber nicht

Der EU-Ministerrat hat heute in Luxemburg einer nationalen Ausstiegsklausel beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zugestimmt, meldet das Portal Transgen. Künftig können ihn einzelne EU-Länder verbieten, auch wenn die betreffende gv-Pflanze zugelassen und wissenschaftlich als sicher bewertet wurde. Deutschland, das sich bisher enthalten hatte, schloss sich nun der Mehrheit an. Nur Belgien und Luxemburg enthielten sich. Doch rechtskräftig sind die neuen Regeln noch nicht. Denn auch das EU-Parlament muss noch zustimmen.
Quelle: Transgen.de

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12. Jun 2014 · News

Junge Biotechnologen stellen Zukunftspapier vor

Vor 40 Jahren veröffentlichten Experten der Fachgesellschaft Dechema eine Studie mit dem schlichten Titel „Biotechnologie“. Das maschinengetippte Büchlein lotete das Potenzial einer aufstrebenden Zukunftstechnologie aus – und wurde schnell zum einflussreichen Klassiker. In dieser Tradition hat ein Team junger Biotechnologen des Zukunftsforums der Dechema zum runden Jubiläum nun ein neues Zukunftspapier vorgelegt. Das Papier mit dem Titel „Biotechnologie – der Schlüssel zur Bioökonomie“ wurde am 11. Juni im Rahmen einer Festveranstaltung in Berlin vorgestellt. Es liefert einen kompakten Überblick über die Forschungs- und Entwicklungstrends der modernen Biotechnologie, hält sich aber mit Botschaften an Politik und Forschungsförderer zurück. Über das Papier berichtet das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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12. Jun 2014 · News

Klares Bekenntnis zur Biotechnologie und Geburtstagswünsche an Politik und Gesellschaft

Klare Rahmenbedingungen, langfristiges Denken und ein sachlicher gesellschaftlicher Diskurs sind die Voraussetzungen dafür, dass die Biotechnologie ihren Beitrag für eine nachhaltige biobasierte Wirtschaft leisten kann. Widersprüchliche Signale aus der Politik und immer weitergehende Einschränkungen könnten jedoch die Entwicklung der Biotechnologie in Deutschland auch im internationalen Vergleich gefährden. Das waren die Kernaussagen bei der Festveranstaltung „Biotechnologie – Schlüssel zur Bioökonomie“ der DECHEMA am 11. Juni 2014 in Berlin. Anlass war das 40jährige Jubiläum der ersten Biotechnologiestudie im Auftrag des Bundesforschungsministeriums. Gleichzeitig stellte das Zukunftsforum Biotechnologie der DECHEMA seine neue Studie vor.
Quelle: DECHEMA

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11. Jun 2014 · News · Forschungsergebnis

Trockenstress im Tropenwald

Niederschlags-verteilung über Indonesien in mm/Jahr zur Zeit des Wintermonsuns (oben) und im Sommer (unten). Abbildungen: Autorenteam

In einer Studie, die jetzt im Wissenschaftsmagazin Nature Geoscience erschien, belegt ein internationales Forscherteam, dass die Tropenwälder Indonesiens während der letzten 25.000 Jahre höchst unterschiedlich auf Klima- und Niederschlagsänderungen reagierten. Das ergaben Untersuchungen an Sedimentkernen aus dem Pazifischen bzw. dem Indischen Ozean, wie Forschende vom MARUM, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen, herausfanden.
Quelle: MARUM

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11. Jun 2014 · News · Forschungsergebnis

Basis zur Bekämpfung pflanzlicher Viren entdeckt

Wenn pflanzliche Viren die Ernte vernichten, sind Landwirte überall auf der Welt nahezu machtlos. Denn bisher gibt es kein wirksames Mittel gegen die unsichtbaren Wesen mit großem Zerstörungspotential. Jedes Jahr sollen weltweit landwirtschaftliche Verluste in Höhe von etwa 60 Milliarden US-Dollar auf ihr Konto gehen. Nun haben Wissenschaftler einen Ansatzpunkt gefunden, auf dessen Basis sich das erste anti-virale Medikament für Pflanzen entwickeln ließe. Die Forscher konnten zeigen, wie ein Protein eines Pflanzenvirus einen wichtigen Abwehrmechanismus unterdrückt, mit dem die Pflanze genetische Informationen über das Virus speichert. Das Portal Pflanzenforschung stellt die im Fachjournal Plant Cell erschienene Studie vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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11. Jun 2014 · News · Forschungsergebnis

Zertifizierung von Lebensmitteln erhält Artenvielfalt

Artenarmer Sonnenkaffee (oben) und artenreicher Schattenkaffee aus Nicaragua. Fotos: Robert Rice

Die Zertifizierung von Lebensmitteln ist ein geeignetes Mittel, um eine umweltfreundliche Produktion in artenreichen Regionen sowie gleichzeitig eine sozio-ökonomische Besserstellung der dortigen Landwirte zu erreichen. Davon profitieren vor allem die Tropen, die durch den weltweit größten Artenreichtum geprägt sind und dabei besonders tropische Agroforstsysteme, die wegen ihrer großen Biodiversität einen besonderen Platz innerhalb der tropischen Anbauflächen einnehmen. Das haben Agrarökologen unter der Leitung der Universität Göttingen herausgefunden, die sich in ihrer Studie auf Kaffee- und Kakaoplantagen konzentrieren. Die Ergebnisse sind im Fachjournal Conservation Letters erschienen.
Quelle: Uni Göttingen

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10. Jun 2014 · News · Forschungsergebnis

Pfropfung: Auch ohne Sex zu neuen Arten

Natürliche Pfropfung zwischen einer Eiche (links) und einer Buche (rechts). Foto: MPI f. molekulare Pflanzen-physiologie

In der Natur kommt es vor, dass sich zwei unterschiedliche Pflanzenarten miteinander kreuzen. Das ist im Normalfall ein Problem, da die Erbinformation der beiden Eltern nicht zueinander passt. Doch manchmal hilft die Natur mit einem Trick nach. Statt, wie normalerweise üblich, nur jeweils die Hälfte der in Vater und Mutter enthaltenen Erbinformation an die Kinder weiterzugegeben, reichen beide Pflanzen die gesamte Information an die Nachkommen weiter, das heißt die Chromosomensätze werden addiert. So finden die Chromosomen während der Meiose einen passenden Partner, die Pflanzen bleiben fortpflanzungsfähig und eine neue Art ist entstanden. Beispiele für eine solche Allopolyploidie finden wir sowohl bei Wildpflanzen als auch bei Nutzpflanzen wie dem Weizen, dem Raps oder auch der Baumwolle. Die Arbeitsgruppe um Ralph Bock vom Max-Planck-Institut (MPI) für molekulare Pflanzenphysiologie konnte nun erstmalig nachweisen, dass eine solche Artneubildung auch auf ungeschlechtlichem Wege herbeigeführt werden kann. Die Ergebnisse publizierten sie im Fachmagazin Nature.
Quelle: MPI für molekulare Pflanzenphysiologie

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10. Jun 2014 · News · Forschungsergebnis

Stickstoff-Fixierung von Pflanzen – Millionen Jahre alte Symbiose

Knöllchenbakterien an Pflanzenwurzeln. Foto: MPI für Biogeochemi

Wenn Pflanzen mit Stickstoff-fixierenden Bakterien eine Zweckgemeinschaft eingehen, ziehen aus dieser Symbiose beide Partner Wettbewerbsvorteile: Die Pflanzen erhalten von den Bakterien Stickstoff, den sie zum Wachstum benötigen, aber nicht selbst fixieren können. Die Mikroorganismen wiederum finden in den Wurzeln der Pflanzen, mit denen sie die Zweck-Ehe eingehen, Nahrung und geschützten Lebensraum. Bisher war nicht bekannt, wie sich diese Symbiosen zwischen Bakterien und Pflanzen während der Evolution entwickelt haben. Ein internationales Expertenteam, darunter Dr. Jens Kattge vom Max-Planck-Institut (MPI) für Biogeochemie in Jena, hat nun herausgefunden, dass bereits in einem sehr frühen Evolutionsschritt die Grundlage für alle Symbiosen zwischen Pflanzenarten und Stickstoff-fixierenden Bakterien gelegt wurde. Die Studie erschien im Fachjournal Nature Communications.
Quelle: MPI für Biogeochemie

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04. Jun 2014 · News · Forschungsergebnis

Bienen können wichtiger als Dünger sein

Eine Scheinlappenbiene verlässt eine Mandelblüte in Nordkalifornien. Foto: Alexandra-Maria Klein

Das Fehlen von Bienen und anderen wildlebenden Insekten als Bestäuber von Nutzpflanzen kann den Ernteeintrag der Landwirtschaft stärker mindern als ausbleibende Düngung oder stark reduzierte Bewässerung. Findet dagegen Bestäubung in ausreichendem Maß statt, tragen die Pflanzen mehr Früchte, und deren Nährstoffgehalte verändern sich. Diese Ergebnisse hat die Freiburger Ökologin Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den USA in einem Experiment an Mandelbäumen in Kalifornien erzielt. Das Team hat dazu Artikel in den Fachzeitschriften Plant Biology und PLoS ONE veröffentlicht. Für diese und weitere Arbeiten über die Bedeutung von Insekten für die Bestäubung von Kulturpflanzen erhält Alexandra-Maria Klein am Dienstag, 17. Juni 2014, den mit 25.000 Euro dotierten CULTURA-Preis. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. würdigt mit der Auszeichnung europaweit innovative und beispielhafte Arbeitsansätze auf den Gebieten Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie den damit verbundenen Wissenschaften.
Quelle: Uni Freiburg beim idw

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10. Jun 2014 · News

Seit 30 Jahren Botanischer Garten der Universität Osnabrück

Am Sonntag, 15. Juni, feiert die Uni Osnabrück ein besonderes Jubiläum: Vor 30 Jahren wurde der Botanische Garten auf dem Westerberg angesiedelt. Mit seinen zwei ehemaligen Steinbrüchen und mehr als 8.000 Pflanzenarten aus aller Welt zählt er zu den beliebtesten grünen Oasen der Hansestadt. Zum Geburtstag gibt es ab 11 Uhr ein buntes Fest mit Führungen, Kinderprogramm, einem Pflanzenbasar und einer Ausstellung über die Forschungsaktivitäten des Fachbereichs Biologie/Chemie sowie viel Musik. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Uni Osnabrück

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