10. Jan 2014 · News · Projekt

Wasserlinsen - ein unscheinbares Wasserkraut macht Karriere

Mit der gleichen Pflanze erst Abwässer reinigen und dann Tiere füttern oder Energie gewinnen? Mit der Wasserlinse - bei uns auch als Entengrütze bekannt - könnte das bald möglich sein. Wo und wie Forschende daran arbeiten, aus der winzigen Wasserpflanze eine Nutzpflanze der Zukunft zu machen, beschreibt das Portal Pflanzenforschung.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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09. Jan 2014 · News · Forschungsergebnis

Mikroalgen und Wasserpflanzen können den Abbau der radioaktiven Belastung in Fukushima unterstützen

Seit dem schweren Erdbeben, das im Jahr 2011 große Schäden am Kernkraftwerk Fukushima 1 verursacht hat, untersuchen japanische Pflanzenwissenschaftler die Folgen der radioaktiven Belastung für Wild- und Kulturpflanzen. In einer Sonderausgabe der Fachzeitschrift Journal of Plant Research werden Forschungsthemen vorgestellt, die zeigen, wie konkret sich die Radioaktivität auf das Zusammenleben der Menschen und die Natur auswirkt, berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO).
Quelle: VBIO

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09. Jan 2014 · News · Publikation

Neuer Herausgeber der ältesten botanischen Zeitschrift will neue Schwerpunkte

Zum 1. Januar hat Prof. Hermann Heilmeier vom Institut für Biowissenschaften der TU Bergakademie Freiberg für die nächsten neun Jahre die Herausgeberschaft für die älteste wissenschaftlich-botanische Zeitschrift der Welt übernommen. „Mein besonderes Anliegen ist es, diese Tradition [der Zeitschrift Anm. der Red.] fortzuführen. Ich möchte jedoch auch vermehrt aktuelle Forschungsgebiete aufnehmen, wie zum Beispiel die Wechselwirkungen zwischen Organismen, insbesondere die Blütenbiologie, Pflanzen-Mikroben-Interaktionen sowie die Bedeutung der Biodiversität für Ökosystemprozesse“, erklärte Herausgeber Prof. Hermann Heilmeier. Die Zeitschrift erscheint seit 1818 ununterbrochen und trägt in voller Länge den englischen Titel „Flora - Morphology, Distribution, Functional Ecology of Plants“.
Quelle: TU Bergakademie Freiberg

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09. Jan 2014 · News · Veranstaltung

Forschung an Kulturpflanzen im EU-Programm Horizon 2020

Am 4. April 2014 wird in Quedlinburg ein Symposium umfangreiche Informationen zum EU-Programm Horizon 2020 vermitteln, die sich vor allem an Wissenschaftler mit Interesse an EU-weiten Kooperationen zur Erforschung von Kulturpflanzen. Beim Symposium sprechen Referenten der DG-AGRI (European Commission - Agriculture and Rural Development), der DG-RTD (European Commission - Research and Innovation Development), dem Projektträger Jülich, der EPSO (European Plant Science Organisation) und anderen Organisationen. Anmeldeschluss ist der 10. März 2014. Das detaillierte Programm wird in Kürze im Internet des Julius Kühn-Instituts (JKI) verfügbar sein, meldet das JKI beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: idw

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09. Jan 2014 · News · Veranstaltung

Pflanzenschutztagung - Beiträge bis Ende Januar

Vom 23. bis 26. September 2014 wird die 59. Deutsche Pflanzenschutztagung an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau stattfinden. Die Fachveranstaltung für Phytomedizin und Pflanzenschutz lädt ein, sich über die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen auszutauschen. Beiträge werden bis zum 31. Januar 2014 angenommen. Näheres auf der Website.
Quelle: Pflanzenschutztagung.de

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08. Jan 2014 · News

Mensch beeinflusst Ökosysteme - aber das soll differenzierter gesehen werden

Wissenschaft in luftiger Höhe: Steven Paul Sylvester erkundet die Pflanzenwelt am Felsvorsprung. Foto: Felix Heitkamp, Universität Göttingen

Dass der Mensch die Umwelt verändert, ist unbestritten. Doch wie stark wirkt sich die traditionelle Landnutzung auf lange Sicht aus? Um diese Frage zu beantworten, vergleichen Wissenschaftler des Instituts für Umweltwissenschaften Landau an der Universität Koblenz-Landau sowie der Universitäten Göttingen und Zürich Landschaften in den Hochanden, die seit vielen Jahrtausenden bewirtschaftet werden, mit noch vollständig unberührten Tier- und Pflanzenwelten die auf Felsvorsprüngen in 4.000 bis 5.000 Meter Höhe leben. „Das Projekt zeigt, dass die bislang meist sehr negative Bewertung des menschlichen Einflusses wesentlich differenzierter vorgenommen werden sollte, da es zumindest in den Anden dadurch mehr und häufigere Arten gibt“, fasst der Geoökologe Prof. Dr. Hermann Jungkunst zusammen.
Quelle: Uni Koblenz-Landau beim Informationsdienst Wissenschaft (idw)

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08. Jan 2014 · News · Forschungsergebnis

Das Klima verändert die Höhenverteilung von Pflanzen und Tieren

Aufgrund steigender Temperaturen stoßen Pflanzen in höhere Regionen vor wie etwa der Clusius-Gämswurz (Doronicum clusii). Foto: Jörg Schmill

Die Pflanzen, Schmetterlinge und Vögel in den Schweizer Tieflagen sind im Zeitraum 2003 - 2010 zwischen 8 und 42 Meter die Hügel hinauf gewandert. Das berichten die Biologen Dr. Tobias Roth und PD Dr. Valentin Amrhein von der Universität Basel der Universität Basel im Online-Fachmagazin Plos One. Die Ergebnisse beruhen auf Daten des Schweizer Biodiversitäts-Monitoring, in dem auf landesweit verteilten Flächen Pflanzen und Tiere bis in eine Höhe von etwa 3.000 Metern gezählt werden. Quelle: Uni Basel

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07. Okt 2015 · Projekt

Umweltfreundlichere Klebstoffe aus Lignin

Aromatische Verbindungen aus dem Holzbestandteil Lignin könnten bei der Herstellung von Klebstoffen oder Lacken erdölbasierte Substanzen ersetzen und damit „grünere“ Produkte ermöglichen. Allerdings lassen sich die Aromaten in einer verwertbaren Form bislang sehr schwer aus dem Lignin herauslösen. Forschende am Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) in Leuna entwickeln ein neues Verfahren, um die begehrten Substanzen leichter zugänglich zu machen. Erste Ergebnisse präsentieren sie vom 17. bis 26. Januar auf der "Grünen Woche" in Berlin.
Quelle: Fraunhofer

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07. Jan 2014 · News · Forschungsergebnis

Schlüssel-Gen für Blattbewegung entdeckt

Forschende der Universität Potsdam und des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie haben ein SHYG genanntes Schlüssel-Gen entdeckt, das Wachstumsprozesse der Pflanzen bei Überschwemmungen steuert. Wie das Team um Dr. Salma Balazadeh und Prof. Dr. Bernd Müller-Röber in der Zeitschrift The Plant Cell erstmals zeigt, koordiniert SHYG die Synthese des gasförmigen Hormons Ethylen.

Quellen: Uni Potsdam beim idw

und Artikel bei Biotechnologie.de

06. Jan 2014 · News

EU-Bewertung von Glyphosat: Bundesamt fordert besseres Risikomanagement für biologische Vielfalt

Bei der Neubewertung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Glyphosat in der EU ist ein Etappenziel erreicht: Deutschland, das in der EU als Berichterstatter für den Wirkstoff Glyphosat fungiert, hat den Entwurf des Bewertungsberichts an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übergeben. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass Glyphosat die EU-Kriterien erfüllt und dass damit die Voraussetzungen für eine weitere Genehmigung als Pflanzenschutzmittelwirkstoff vorliegen. Dem Bericht zufolge gehen von Glyphosat keine Gefahren für die Gesundheit aus. Es wird aber ein verbessertes Risikomanagement zum Schutz der biologischen Vielfalt empfohlen. Das meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).
Quelle: BLV

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06. Jan 2014 · News

Schneller Schwimmer wird Alge des Jahres 2014

Mit ihrem Augenfleck (Pfeil) misst C. reinhardtii Licht. Foto: Thomas Nolte und Maria Mittag, Universität Jena

Die Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft organisiert sind, hat Chlamydomonas reinhardtii zur „Alge des Jahres 2014“ gewählt. Die auf der ganzen Welt verbreitete Grünalge misst Licht, schwimmt schneller als der Weltrekordhalter im Brustschwimmen und wird nicht nur von Pflanzenforschern sondern auch von Medizinern geschätzt. Die Mikroalge mauserte sich zum Modell, an dem die Forschergemeinde ganz verschiedene Dinge untersucht: etwa wie sie sich tagsüber und nachts verhält und was ihre innere Uhr steuert, wie sie ohne echte Augen Licht wahrnimmt und in gezielte Bewegungen umsetzt, oder wie sie überschüssiges Wasser abpumpt, um nicht zu platzen. Sogar neue Forschungszweige in der Neurobiologie und Medizin etablierten sich ausgehend von der winzigen Alge, die 8-mal dünner als ein Blatt Papier ist. Die Jenaer Phykologin Prof. Maria Mittag, stellt den Algenwinzling vor, mit dem sie arbeitet. Mittag ist Sprecherin einer acht-köpfige Wissenschaftlergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), welche gemeinsam „Licht-gesteuerte Reaktionen in einzelligen Modell-Algen“ erforscht.
Quelle: Sektion Phykologie

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