Artikel zur Kategorie "Forschungsorte"


13. Oktober 2020 · News · Forschungsorte

Neues Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität

Unterwasseraufnahme an der Forschungsplattform Fino in der Nordsee. Foto: Roland Krone, AWI

Die Funktion mariner Ökosysteme – und damit die Grundlage auch menschlichen Wohlbefindens – hängt von der biologischen Vielfalt der Meere ab. Wie der Klimawandel und menschliche Einflüsse die marine Biodiversität verändern, werden Forschende künftig an einem neuen Institut untersuchen: In Oldenburg entsteht ab dem kommenden Jahr das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität, wie der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft jetzt beschlossen hat. Damit werden die Universität Oldenburg und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ihre Forschungsexzellenz auf diesem Feld bündeln und erweitern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Institutionen kooperieren schon seit Langem erfolgreich in zahlreichen Projekten. Das neue Institut ermöglicht es ihnen nun, wesentliche Aspekte der Biodiversität gemeinsam zu erforschen – von der Genetik einzelner Meerestiere, Algen und Bakterien bis hin zur Funktionsanalyse eines ganzen Ökosystems.
Quelle: AWI

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31. Juli 2017 · News · Forschungsorte · Köpfe und Karrieren

Leitungswechsel am IPB

Professor Steffen Abel. Foto: IPB

Ab dem 1. August 2017 wird Professor Steffen Abel das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IBP) in Halle leiten. Als neuer Geschäftsführender Direktor übernimmt er turnusgemäß diese Funktion von Professor Ludger Wessjohann, der seit 2010 das IPB als Vorsitzender des Direktoriums repräsentierte.
Quelle: IPB

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13. Juli 2017 · News · Ausbildung · Forschungsorte

Graduiertenschule untersucht Stresstoleranz

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) entstehen unter dem Namen "Agripoly" zwei neue internationale Graduiertenschulen in den Agrar- und den Polymerwissenschaften, die mit rund vier Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESF) gefördert werden. Die Graduiertenschule in den Pflanzen- und Agrarwissenschaften thematisiert, wie Pflanzen auf biotische wie abiotische Belastungen reagieren und wie diese Reaktionen die Leistungsfähigkeit unserer Kulturpflanzen beeinflussen. "In Zeiten des globalen Klimawandels ist es unausweichlich, verschiedene Stressfaktoren zu betrachten: Steigende Temperaturen etwa betreffen nicht nur die Pflanzen, sondern auch ihre Schädlinge. Das wiederum könnte positive oder negative Folgen für Pflanzen haben", sagt der Pflanzenpathologe Prof. Dr. Holger B. Deising, der die Graduiertenschule gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Humbeck vom Institut für Biologie leitet. Erforscht werden die genetischen Grundlagen der Stresstoleranz bei Pflanzen, aber auch die Signalverarbeitung in Zellen, die Aufnahme von Nährstoffen und wie Kulturpflanzen dazu gebracht werden können, die Qualität und Quantität des Ertrags zu steigern. Die Arbeiten können so einen Beitrag zur langfristigen und nachhaltigen Ernährungssicherheit leisten.
Quelle: Uni Halle

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31. Mai 2017 · News · Forschungsorte

Institut für Funktionelle Marine Biodiversität offiziell gegründet

Gründung des Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversitätsforschung, v.l.n.r.: OB Krogmann, Prof. Dr. Hillebrand, Ministerin Heinen-Kljajic, Prof. Dr. Dr. Piper, Prof. Dr. Lochte. Foto: Uni Oldenburg

Die Bewohnbarkeit unseres Planeten ist eng mit der Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt verknüpft – nicht nur an Land, sondern auch im Wasser. Wie und warum verändert sich die marine Biodiversität im globalen Wandel? Wie wirkt sich diese Veränderung auf marine Ökosysteme und ihre Funktionen aus? Und wie kann die Gesellschaft sich anpassen oder Folgen mildern? Diesen Fragen gehen künftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) nach, das heute an der Universität Oldenburg offiziell gegründet wurde. Die Universität und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) bündeln und erweitern damit ihre Forschungsexzellenz auf diesem Feld. Anlässlich der Eröffnung interviewte das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung (NeFo), den Direktor des neuen Institutes Prof. Helmut Hillebrand.
Quelle: AWI

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17. Mai 2017 · News · Forschungsorte

Forschungsstation für kontrollierte Ökosysteme

Das iDiv-Ecotron auf dem Gelände der UFZ-Versuchsstation Bad Lauchstädt. Foto: Tilo Arnhold, iDiv

Mit einem Festakt ist am Mittwoch in Bad Lauchstädt ein Ecotron als eine zentrale Versuchsplattform des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Betrieb genommen worden. Mit der in ihrer Art einmaligen Anlage wollen Forschende die Folgen des Artenschwundes besser verstehen. In 24 Versuchskammern können künftig unter kontrollierten Bedingungen die Wechselwirkungen der Nahrungskette zwischen Pflanzen, Tieren, Mikroben und Boden untersucht werden. Damit kann man beispielsweise gezielt untersuchen, wie der Verlust von Arten die Ökosysteme beeinflusst. Dazu wurden über 3,7 Millionen Euro in eine moderne Plattform investiert, die vom iDiv Halle-Jena-Leipzig und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam betrieben wird.
Quelle: iDiv

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21. März 2017 · News · Forschungsorte

Teil des European Forest Institutes startet

Zum internationalen Tag des Waldes am 21. März freut sich die Stadt Bonn über eine weitere internationale Organisation am UN Campus: das European Forest Institute (EFI). Dieses europäische Waldinstitut wird von dort aus internationale Forschung zu allen Fragen des Waldes in Europa koordinieren und europäische Politik beraten. Es sollen intelligente Konzepte entwickelt werden, wie Wälder auch in Zukunft bewahrt und zugleich nachhaltig genutzt werden können. In Bonn wird es dabei schwerpunktmäßig um die Widerstandsfähigkeit von Wäldern gehen.
Quelle: Stadt Bonn

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21. März 2017 · News · Forschungsorte

Zentrum für landwirtschaftliche Fernerkundung (FLF) etabliert

Infrarotaufnahme aus dem All (Vegetation = Rottöne, Zuckerrüben und Zwischenfrüchte = orangefarben, offener Boden = bläulich). Quelle: Sentinel 2-Satellit, ESA

Mit dem erfolgreichen Start des Sentinel-2B Satelliten am 7. März 2017 um 2:49 Uhr MEZ ist das Quartett der hochauflösenden Fernerkundungssatelliten des Europäischen Weltraumprogramms „Copernicus“ jetzt komplett. Mit den Sentinels verfügt die landwirtschaftliche Forschung und Praxis über eine völlig neuartige Datenquelle und diese in einer bisher ungeahnten Präzision. Daher hat sich das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, entschlossen, ein Forschungszentrum für landwirtschaftliche Fernerkundung (FLF) als institutsübergreifende Einrichtung zu etablieren.
Quelle: JKI

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20. Dezember 2016 · News · Forschungsorte

Universität Zürich wird globales Zentrum für Biodiversitätsforschung

Vegetationsvielfalt des Waldes auf der Lägern bei Baden mit 44'000 Baumkronen ermittelt mit Fernerkundung. Bild: UZH

Ab 2017 übernimmt die Universität Zürich (UZH) die internationale Koordinationsstelle bioDISCOVERY. Diese unterstützt und koordiniert weltweit Forschungsprojekte mit dem Ziel, den Wandel der biologischen Vielfalt zu überwachen, zu bewerten, besser zu verstehen und vorherzusagen. Der Zuschlag erfolgte speziell aufgrund der Konzentration und Interdisziplinarität des Universitären Forschungsschwerpunkts „Globaler Wandel und Biodiversität“ der UZH.
Quelle: UZH

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01. Dezember 2016 · News · Forschungsorte

Stammbäume vor 150 Jahren in Jena entwickelt

Faksimile vom „Stammbaum des Menschen“ des Zoologen Ernst Haeckel. Foto: Jan-Peter Kasper, FSU

Wie visualisiert man Vielfalt? Mit dieser Frage sahen sich Biologen bereits im 19. Jahrhundert konfrontiert, als ihnen nicht nur die Diversität der Pflanzen- und Tierarten bewusst wurde, sondern auch, dass diese miteinander in Verbindung stehen. Die Antwort lieferte schließlich Ernst Haeckel. Der berühmte Gelehrte schuf ausgehend von der Darwinschen Evolutionstheorie vor genau 150 Jahren in Jena den ersten Darwinschen phylogenetischen Stammbaum der Organismen und veröffentlichte ihn in seiner Schrift „Generelle Morphologie der Organismen“. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature erinnern die Wissenschaftshistoriker und Biologiedidaktiker Prof. Dr. Uwe Hoßfeld und Dr. Georgy S. Levit von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) an dieses Jubiläum des „Tree of Life“ (Baum des Lebens), wie ein Stammbaum im englischen Sprachraum bezeichnet wird.
Quelle: FSU

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03. Oktober 2016 · News · Forschungsorte

Über die Doktoranden-Schmiede iGRAD-Plant

Im Blog der Amerikanischen Gesellschaft für Pflanzenwissenschaften (ASPB) schildert Mary Williams ihre Eindrücke von der Tagung des Doktoranden-Programmes iGRAD-Plant. Im iGRAD-Plant-Programm qualifizieren sich etwa je zur Hälfte deutsche wie ausländische Nachwuchskräfte unter der Federführung von Professor Andreas Weber von der Uni Düsseldorf in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Genetik-Programm der Michigan State University.
Quelle: Blog der ASPB

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06. Juli 2016 · News · Forschungsorte

iDiv erhält zusätzliche Millionen für neue Förderperiode

Eine Bodenprobe wird im Experiment MyDiv entnommen, das das Zusammenwirken verschiedener Baumarten im Freiland untersucht. Foto: Tom Künne, iDiv

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig hat sich mit Erfolg um eine weitere Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beworben. Nach einer internationalen Begutachtung im April beschloss die DFG auf ihrer Hauptausschuss-Sitzung am Dienstag in Mainz, dass das DFG-Forschungszentrum iDiv über weitere vier Jahre finanziert werden soll. Das Fördervolumen steigt gegenüber der ersten Förderperiode um 32 Prozent und liegt nun bei 36,5 Mio. EURO über einen Zeitraum von vier Jahren.
Quelle: iDiv

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05. Juli 2016 · News · Forschungsorte

Forschungszentrum für Biodiversitätsforschung iDiv weitergefördert

Das 2012 als DFG-Forschungszentrum eingerichtete „Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)“ wird nach einer erfolgreichen ersten Förderperiode weitere vier Jahre lang gefördert. Dies beschloss der Hauptausschuss der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungseinrichtung für die Wissenschaft in Deutschland in seiner Sommersitzung im Rahmen der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Mainz. Die drei antragstellenden Hochschulen Universität Leipzig, Friedrich-Schiller-Universität Jena und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhalten damit ab Oktober 2016 rund 36,5 Millionen Euro zuzüglich einer Programmpauschale von 22 Prozent. Als außeruniversitäre Partner tragen das Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, drei Leibniz-Institute aus Braunschweig, Halle und Gatersleben sowie zwei Max-Planck-Institute aus Jena maßgeblich zum Verbund bei, berichtet die DFG beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: DFG

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18. März 2016 · News · Forschungsorte

Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau evaluiert

Die Förderung des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau e.V., Großbeeren und Erfurt (IGZ) soll fortgeführt werden. Allerdings soll diese Einrichtung – im Gegensatz zu anderen drei weiteren ebenfalls positiv bewerteten Leibniz-Einrichtungen – bereits nach vier Jahren erneut überprüft werden. Das hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nach Abschluss der regelmäßigen wissenschaftlichen Evaluierung beschlossen. Das IGZ betreibt anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu Qualität, Gesundheit, Ernährung und Vermehrung von Pflanzen. Ziel ist es, die wissenschaftlichen Voraussetzungen für einen effizienten und nachhaltigen Gartenbau zu schaffen. Der Standort Großbeeren habe sich laut Senat gut entwickelt und soll erhalten bleiben, am Standort Erfurt hingegen stagniere die Entwicklung sowohl strukturell als auch wissenschaftlich. Der Senat beurteilt die dortigen Leistungen als „nicht hinreichend“ und empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung dieses Standorts zu beenden. Um auch auf längere Sicht den Ansprüchen an eine Forschungseinrichtung von überregionaler Bedeutung zu genügen, müsse das IGZ sein wissenschaftliches Profil schärfen und seine Leistungen weiter steigern. Der Leibniz-Senat erwartet, dass die empfohlene Fokussierung auf Großbeeren die Steuerung des Instituts deutlich erleichtern und so zu einer Steigerung der Leistungen führen wird. In vier Jahren soll überprüft werden, wie sich das Institut unter den geänderten Rahmenbedingungen weiterentwickelt hat.

Quelle: Leibniz-Gemeinschaft

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03. Dezember 2015 · News · Forschungsorte

3 Jahre iDiv: eine erste Bilanz

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig hat am Rande seiner ersten iDiv-Konferenz mit einem Festakt eine Bilanz der Startphase gezogen. Innerhalb von drei Jahren ist aus der Neugründung ein Zentrum für Biodiversitätsforschung geworden. So haben die iDiv-Wissenschaftler bisher rund 430 wissenschaftliche Publikationen verfasst – darunter über 30 in Journalen wie Science, Nature oder PNAS. Rund 850 Forschende aus 37 Ländern von allen Kontinenten haben an Workshops des zu iDiv gehörenden Thinktanks teilgenommen. Die Internationalität spiegelt sich auch bei den Beschäftigten wieder: 41 Prozent der Forschenden in iDiv stammt aus dem Ausland. Insgesamt arbeiten inzwischen 163 Beschäftigte am iDiv - künftig werden es bis zu 250 sein. Der Frauenanteil ist bereits beachtlich, meldet das Forschungszentrum.
Quelle: iDiv

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28. Oktober 2015 · News · Forschungsorte

Viele kleine repetitive DNA-Schnipsel in holozentrischen Chromosomen

Noch ist nicht vollständig geklärt, wie Holozentromere aufgebaut sind, denn es scheint vielfältige Variationen von ihnen zu geben. Forschende haben nun erstmals weit verstreute Zentromere und repetitive Sequenzen in der holozentrischen Pflanze Rhynchospora pubera entdeckt. Das Portal Pflanzenforschung stellt die im Fachjournal PNAS erschienene Studie über das zu den Schnabelrieden zählende Sauergras vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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13. Oktober 2015 · News · Forschungsorte

Algentechnikum für die Produktion von Biokerosin und chemischen Wertstoffen eröffnet

Professor Thomas Brück im Algentechnikum auf dem Ludwig Bölkow Campus. Foto: Andreas Heddergott, TUM

Ein weltweit einmaliges Technikum für die Algenzucht hat die Technische Universität München (TUM) in Kooperation mit der Airbus Group auf dem Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn südlich von München aufgebaut. Hier sollen effiziente Verfahren zur Produktion von Biokerosin und chemischen Wertstoffen aus Algen erforscht werden. Heute wird das Technikum feierlich eröffnet.
Quelle: TUM

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01. Juli 2015 · News · Forschungsorte

Digitaler Pflanzenkatalog für Pimpernuss, Rotbuche und Honigbaum in Hohenheim

Botanische Gärten sind wunderbare Orte um sich zu erholen und zugleich etwas zu lernen. Wenn in einem Garten die Pflanzen nicht nur beschildert wären, sondern es zusätzlich auch noch Informationen übers Internet gäbe, wäre dies eine Bereicherung. Damit sich nun auch Besucher der Hohenheimer Gärten ein Bild von der Artenvielfalt machen können, haben Dr. Robert Gliniars und Dr. Helmut Dalitz begonnen, den Bestand der Hohenheimer Gärten zu digitalisieren. Unter http://db.gaerten.uni-hohenheim.de gibt es ab sofort und neu, nicht nur den Lageplan für den Japanischen Sternjasmin oder den Honigbaum, sondern auch ausführliche Informationen, Bilder, Bezeichnungen und Synonyme der jeweiligen Pflanze.
Quelle: Uni Hohenheim

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09. April 2015 · News · Forschungsorte

Zentrum für Bioökonomie ist eines von drei neuen Forschungszentren an der Uni Hohenheim

Knappe Ressourcen, die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung und Umweltverschmutzung erfordern eine Wirtschaftsweise, die Nahrung, Rohstoffe und Energie auf Basis von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen produziert. Diesem Ziel widmet sich die Universität Hohenheim mit ihrer Expertise aus allen Fachbereichen. Das neue Forschungszentrum für Bioökonomie unterstützt und vernetzt die Aktivitäten der Forscher. Es soll auf große und interdisziplinäre Projekte fokussieren und sich darauf konzentrieren fakultätsübergreifende Forschungsprojekte zu akquirieren. Zwei weitere Zentren folgen in den kommenden Monaten: Zum 1. Juli startet das neue Forschungszentrum für Globale Ernährungssicherung & Ökosystemforschung. Dieses Zentrum führt u.a. die Aktivitäten des bisherigen Tropenzentrums fort und erweitert sie. Zurzeit läuft die Ausschreibung für die Geschäftsführung des neuen Forschungszentrums für Gesundheitswissenschaften. Dieses Zentrum verbindet die Wissenschaften wie Biologie, Ernährungswissenschaften und -medizin, Agrar- und Lebensmittelwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die zum Thema Gesundheitserhaltung und Gesundheitsverbesserung forschen. Im Fokus stehen die Faktoren Wachstum und Entwicklung, Lebensstil, Ernährung und Alterung.
Quelle: Uni Hohenheim

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16. März 2015 · News · Forschungsorte

Neues Leistungszentrum für RNA-Bioinformatik

Das RNA-Bioinformatik Zentrum (RBC) nahm Anfang des Monats seine Arbeit auf. „Mit dem RBC wollen wir deutschlandweit eine zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Analyse von RNA-Daten etablieren. Unser Ziel ist die Schaffung einer Plattform, die unterschiedliche Algorithmen und Arbeitsabläufe zur Analyse von RNA-Daten vereint und als Open-Source-Projekt frei zur Verfügung steht“, erklärt Professor Dr. Rolf Backofen. Der Inhaber der Professur Bioinformatik am Institut für Informatik der Albert-Ludwigs-Universität koordiniert das Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Freiburg und Leipzig sowie dem Max-Delbrück Center Berlin. Als eines von sechs Leistungszentren wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2020 mit 3,3 Millionen Euro gefördert.
Quelle: Uni Freiburg

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10. März 2015 · News · Forschungsorte

Bundesumwelt-ministerin eröffnet Neubau für Wildpflanzen-Saatgutbank in Berlin

Die auf unter 8% Wassergehalt getrockneten Samen sind fertig für die Tiefkühllagerung. Foto: Foto: A. Obermüller

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks eröffnet am 27. März 2015 um 12 Uhr den Neubau der Dahlemer Saatgutbank im Botanischen Garten Berlin (BGBM). Die Ministerin Hendricks übernimmt die Schirmherrschaft für Deutschlands älteste Wildpflanzen-Saatgutbank. Rund 7.000 Saatgut-Aufsammlungen aus aller Welt lagern aktuell in der Saatgutbank, viele davon stammen von seltenen und gefährdeten Arten. Eine Ausstellung am Gebäude vermittelt die Aufgabe der Saatgutbank. Der Neubau wurde dank großzügiger Zuwendung engagierter Bürgerinnen und Bürger und mit Hilfe des Berliner Senats für Stadtentwicklung realisiert.
Quelle: BGBM

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18. Februar 2015 · News · Forschungsorte

22 Millionen Euro für Bioinformatik-Zentren

Das Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld leitet ab März ein neues Programm zur Bioinformatik. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert das „Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur“ (de.NBI) bis 2020 mit 22 Millionen Euro. In dem Netzwerk tun sich acht deutsche Zentren zusammen, die für die Bearbeitung bioinformatischer Daten auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften ausgewiesen sind. Als Gemeinschaftseinrichtung bieten sie künftig bioinformatische Dienstleistungen für Forschungsprojekte aus Biotechnologie und Biomedizin an. Außerdem bildet das Netzwerk Forscherinnen und Forscher in der Nutzung von Bioinformatik-Software aus.
Quelle: Uni Bielefeld

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17. Februar 2015 · News · Forschungsorte

Ein Fest für die Artenvielfalt

Das neue Senckenberg Forschungszentrum in Frankfurt untersucht die Wechselwirkungen zwischen Klima und Biodiversität. Ministerin Johanna Wanka vom BMBF sprach bei ihrem Besuch von einem Meilenstein. In Frankfurt wurde die Aufnahme des vormaligen LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) in die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit einem Fest gefeiert. Entstanden ist das neue Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, das zugleich in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen und mit einem jährlichen Fördervolumen von rund 6,5 Millionen Euro verstetigt wird.
Quelle: BMBF

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01. Dezember 2014 · News · Forschungsorte

Sachsen-Anhalt ist reif für nachhaltiges Wachstum in der Bioökonomie

Doktoranden der WCH-Nachwuchsgruppe am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie Foto: Wissenschafts-Campus Halle, Markus Scholz

Pflanzenbasierte Bioökonomie kann dank einer aktuellen Auswahlentscheidung der Leibniz-Gemeinschaft für weitere vier Jahre seine Arbeit fortsetzen. Gemeinsam gefördert wird die regionale Kooperation durch die Leibniz-Gemeinschaft, das Land Sachsen-Anhalt sowie die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).
Quelle: MLU

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31. Oktober 2014 · News · Forschungsorte

Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) erhält Spitzenbewertung vom Wissenschaftsrat

Der Wissenschaftsrat attestiert dem Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) eine exzellente, leistungsstarke Einrichtung zu sein. Das BiK-F wurde im Sommer 2014 im Rahmen seiner angestrebten Eingliederung in die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die zur Leibniz-Gemeinschaft gehört, durch eine unabhängige Gutachtergruppe des Wissenschaftsrates evaluiert. In der jetzt veröffentlichten Stellungnahme befürwortet das Gremium ausdrücklich diese Integration, teilte das BiK-F beim Informationsdienst Wissenschaft (idw) mit.  
Quelle: idw

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11. April 2014 · News · Forschungsorte

Universität Ulm plant Quanten-Bio-Zentrum

Der Wissenschaftsrat hat heute dem Bau des neuen Ulmer Zentrums für Quanten-Biowissenschaften die höchste Förderwürdigkeit bescheinigt und damit den Weg für die Finanzierung geebnet. Das neue Ulmer Forschungszentrum mit einer Fläche von 2.700 Quadratmetern soll in der Nähe des Botanischen Gartens entstehen. Das Forschungsprogramm umfasst vier zentrale Arbeitsbereiche: die Diamant-Quantensensorik, die Anwendungen in der Quantenbiologie, die Funktionalisierung der Diamantsensoren sowie Anwendungen in der Biomedizin. Die Ulmer Forscher hoffen, am neuen Forschungszentrum nicht nur biomedizinischen Fragen, sondern auch grundsätzlichen biologischen Prozessen auf den Grund gehen zu können, indem sie die Struktur und Dynamik einzelner Proteine auf atomarer Ebene aufklären. Aber auch die Bedeutung der Quantendynamik in so grundlegenden Prozessen wie der Photosynthese hoffen die Wissenschaftler dann klären zu können.

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20. März 2014 · News · Forschungsorte

Grünes Licht für die Pflanzenforschung

Die Forschungs- und Publikationsleistungen, die interdisziplinäre Expertise sowie die positive Entwicklung seit der letzten Evaluierung hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle an der Saale bescheinigt. Das IPB wurde im Juli 2013 durch eine unabhängige internationale Gutachtergruppe evaluiert. In seiner jetzt veröffentlichten Stellungnahme schließt sich der Senat der Beurteilung der Bewertungskommission an und empfiehlt Bund und Ländern, das Institut als Einrichtung von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem Interesse, weiter zu fördern, schreibt das IPB.
Quelle: IPB

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20. März 2014 · News · Forschungsorte

Leibniz-Institute für Pflanzenbiochemie und für Marine Tropenökologie positiv evaluiert

Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle an der Saale. Foto: Tom Fechner, IPB

Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle (IPB) und das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie in Bremen (ZMT) sollen weiter gefördert werden. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat heute nach Abschluss der wissenschaftlichen Evaluierung insgesamt fünf Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft Bund und Ländern empfohlen, diese Einrichtungen weiterhin gemeinsam zu fördern. Das meldet die Leibniz-Gemeinschaft beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: idw

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