Actualia der DBG
Actualia · Tagungsbericht

Plant Science Student Conference in Halle (Saale)

Einige der 60 Teilnehmenden der PSSC stellten sich vor dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle (IPB) für das Gruppenfoto zusammen. Foto: IPB

Die 19. Plant Science Student Conference (PSSC 2024) fand vom 17. bis 20. Juni 2024 am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) statt. Die Konferenz steht für eine fast zwei Jahrzehnte währende Tradition zwischen dem IPB und dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), bei der Doktoranden und Doktorandinnen der Institute andere Studierende der Pflanzenwissenschaften einladen, um ihr Wissen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und eine wissenschaftliche Konferenz in studentenfreundlicher Atmosphäre zu erleben. In diesem Jahr nahmen ca. 60 Doktorand*innen teil, die nicht nur vom IPB und IPK, sondern auch von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) kamen. Außerdem wurden Prof. Dr. Gabriel Schaaf von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Dr. Marie Barberon von der Universität Genf und Prof. Dr. Stefanie Ranf-Zipproth von der Universität Freiburg als Keynote-Speaker eingeladen. Als Teil des Organisationsteams berichten Max Jonas Paulmann, Lilly Eger und Jolina Marx vom IPB, dass die Teilnehmer vier aufregende Tage voller inspirierender Wissenschaft, fruchtbarem Austausch und - natürlich - leckerem Essen verbrachten.

-> ganzen Bericht in English lesen

Weiterlesen
Actualia · DBG

Bitte Wünsche für Satzungsänderungen einreichen

Wie beim Town Hall Meeting Anfang des Jahres diskutiert und im letzten Newsletter angekündigt, hat unsere Generalsekretärin, Prof. Dr. Caroline Müller, einen Vorschlag für eine aktualisierte Satzung an alle Mitglieder versendet. Über die Vorschläge und Satzungsänderungen soll bei unserer nächsten Mitgliederversammlung am 17. September 2024 in Halle während unserer Botanik-Tagung abgestimmt werden. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen Verbesserungs-/Veränderungsvorschläge bis spätestens 30. Juni 2024 einzureichen.

Actualia

Invited speakers: hot topic workshop on chloroplasts for ECRs

Logo of the workshop "co- and posttranslational control in chloroplasts" by Jens Mühlenbeck

The speakers invited to DBG's second Eduard Strasburger Hot Topic Workshop "Co- and posttranslational control in chloroplasts" (#DBGHotTop2024) in Münster, Germany, from 18 – 20 November 2024, are

  • Carmela Giglione, University of Paris-Saclay
  • Bernhard Grimm, HU Berlin
  • Manajit Hayer-Hartl, MPI Martinsried
  • Georg Hochberg, MPI Marburg
  • Paul Javis, University of Oxford
  • Matt Johnson, University of Sheffield
  • Dario Leister, LMU München
  • Paula Mulo, University of Turku
  • Klaas J. van Wijk, Cornell Universit

Registration is planned to start in June 2024. Attendance to the workshop is free for ECRs. The workshop will be organised by Dr Jürgen Eirich and Jens Mühlenbeck from the Institute for Plant Biology and Biotechnology at Münster University. More to come on the workshop's website soon.

To workshop website Co- and posttranslational control in chloroplasts
Actualia · DBG

Einladung: Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl im September

Alle unsere Mitglieder sind herzlich zur kommenden Mitgliederversammlung am Dienstag, den 17. September 2024, im Rahmen der Botanik-Tagung an die Martin-Luther Universität Halle eingeladen. Die Mitgliederversammlung findet in Englischer Sprache im Hörsaal XXII, Universitätsplatz 1, D-06108 Halle von 12:30 bis 14:00 Uhr statt; es gibt ein Lunch-Paket. Die Einladung haben alle Mitglieder kürzlich mit dem Newsletter erhalten. Das Präsidium der DBG sieht unserem Treffen mit Freude auf ein Wiedersehen entgegen.

Einladung mit allen Tagesordnungspunkten herunterladen (pdf-Datei)

Download
Actualia · Veranstaltung · WissKomm

May 18th is international Fascination of Plants Day (FoPD)

The seventh international “Fascination of Plants Day” (#plantday) will be launched by plant scientists across the world under the umbrella of the European Plant Science Organisation (EPSO), in which our DBG is an associated member. The goal of this activity is to get as many people as possible around the world fascinated by plants and enthused about the importance of plant science for agriculture and sustainable production of nutritious food, as well as for horticulture, forestry and the production of plant-based non-food products such as paper, timber, chemicals, energy and pharmaceuticals. Activities can happen from 1st March to 30th November 2024, with a peak around 18th May. In 2022 a total of 810 events in over 54 countries were held (for more details see power-point file as well as facts and figures 2024). If you would like to add your activity or event, please submit it to the organisers. The password to do so will be send to our members in the next DBG newsletter. The organisers also provide a PR toolbox with Logos, Posters and things like that to help you in promoting your event. 

To FoPD Website

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

Erste internationale PlantAct! Konferenz: Wie Pflanzenwissenschaft die Klimakrise anpacken kann

Einige Teilnehmende der ersten PlantACT! Konferenz in Düsseldorf stellten sich zum Gruppenfoto. Foto: Brigitte Haumann, CEPLAS

Während der ersten internationalen PlantACT! Konferenz diskutieren in Düsseldorf mehr als 100 Forschende, welchen Beitrag die Nutzpflanzenforschung leisten kann, um der Klimakrise zu begegnen. Co-Konferenzorganisator Andreas Weber stellt in seinem Tagungsbericht drei Ansatzpunkte wissenschaftsbasierter Strategien vor. Der Bericht schlägt weitere Forschungsdisziplinen vor, mit denen die Pflanzenwissenschaften dabei zusammenwirken könnten. Workshops über die Kommunikation von Forschungsergebnissen und eine öffentliche Podiumsdiskussion rundeten die erste Veranstaltung in dieser Form ab, die kommendes Jahr in Spanien fortgesetzt werden soll.

-> ganzen Bericht in English lesen

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

Molecular Biology of Plants Conference 2024

190 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilten und diskutierten ihre Ergebnisse während der Molecular Biology of Plants Conference (MBP2024) an der Sportschule Hennef. Foto: José Ugalde

Die 37. Tagung Molekularbiologie der Pflanzen (MBP2024) fand vom 4. bis 7. März 2024 in der Sportschule Hennef (bei Bonn) statt. Tagungspräsidentin Ute Höcker (Universität zu Köln) berichtet über wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Höhepunkte der Tagung. Dazu zählten die beiden Keynotes über männlich-weibliche Interaktionen während der Endospermentwicklung und wie Kartoffelpflanzen die oberirdische Knollenbildung verhindern. Sie nennt auch die Gewinnerinnen und Gewinner der Preise für die besten Vorträge, die besten Poster und für Wissenschaftskommunikation sowie zur Karriere-Tipp-Session und den Ausgang des Fußballspiels zwischen einem PI-Team und einem Team aus Doktorand*innen und PostDocs. Die Sportschule Hennef hat sich als neuer Tagungsort einmal mehr als erstklassiger Ersatz für unseren bisherigen in Dabringhausen erwiesen.

-> ganzen Bericht in English lesen

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

22. Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung 2024

Gruppenfoto der Konferenz. Foto: Julie Zedler

Dieses Jahr fand die Mitteldeutsche Pflanzenphysiologietagung zum 22. mal statt und wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgerichtet. Über 70 Teilnehmende – ein Großteil Wissenschaftler*innen im frühen Karrierestadium (BSc, MSc Studierende, Promovierende) - kamen zusammen, um den neuesten Stand von Projekten der Pflanzenwissenschaften in Dresden, Halle, Leipzig und Jena zu erfahren. Insgesamt wurden 16 Vorträge und 9 Poster vorgestellt, welche Einblicke in diverse Forschungsthemen von Grundlagenforschung bis zu anwendungsorientierter Forschung und von unizellulären Cyanobakterien bis hin zu höheren Pflanzen boten. Die Keynote-Sprecherin Julia Kehr (Universität Hamburg) berichtete über aktuelle Forschung beim long-distance RNA Signaling in Pflanzen, was auch im Live-stream verfolgt werden konnte. Die Organisierenden um Alexandra Furch und Julie Zedler blicken auf eine lebhafte Tagung zurück, welche viele Diskussionen angeregt hat und danken der DBG für die Unterstützung unserer Wissenschaftler*innen im frühen Karrierestadium.

-> ganzer Konferenzbericht in English

Weiterlesen
Actualia

Nachruf: Professor Dr. Friedrich Ehrendorfer (1927 – 2023)

Friedrich Ehrendorfer, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2000. Foto: privat

Unser Ehrenmitglied, der Evolutionsforscher, Pionier der Karyotaxonomie, Lehrbuchautor und Initiator der Florenkartierung Mitteleuropas, Professor Friedrich Ehrendorfer, ist am 28. November 2023 im 97. Lebensjahr gestorben. Ehrendorfer klärte an der Universität Wien nicht nur die komplexe Evolution und Verwandtschaft unter Labkräutern und Rötegewächsen mit multidisziplinären Ansätzen auf, sondern verfasste mehr als 200 Publikationen und zwei Kapitel in Strasburgers Lehrbuch der Botanik. Er vertiefte sich bereits in taxonomische Fragestellungen auch wenn diese Fachrichtung seinerzeit als unseriös galt und erst später Anerkennung erfuhr. Die Exkursionen des Pflanzenkenners waren bei den Studierenden beliebt, erinnert Ehrendorfers Mitarbeiter, der Taxonom Prof. Manfred A. Fischer in seinem Nachruf. Ehrendorfer erhielt mehrere Auszeichnungen für sein wissenschaftliches Werk, das in seinen zahlreichen Publikationen und in den von ihm ausgebildeten Taxonominnen und Taxonomen weiterlebt.

Weiterlesen
Actualia · Nachwuchsförderung

Ausschreibung der drei DBG-Nachwuchspreise

Für ihre begehrten Nachwuchspreise bittet unsere Gesellschaft wieder um Nominierungen geeigneter Kandidat*innen aus den Pflanzenwissenschaften. Mit dem seit 1994 vom Verlag Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis soll eine hervorragende und originelle Leistung eines promovierten Pflanzenforschers / einer Pflanzenforscherin ausgezeichnet werden. Für den Wilhelm Pfeffer-Preis unserer gleichnamigen Stiftung bittet die DBG ihre Mitglieder um Hinweise auf herausragende Dissertationen. Mit dem Horst Wiehe-Förderpreis wird eine hervorragende Publikation oder Dissertation ausgezeichnet. Vorschlagsberechtigt sind (habilitierte) Mitglieder der DBG (Strasburger-Preis). Auch Außenstehende haben ein Vorschlagsrecht (Pfeffer-Preis); Selbstvorschläge sind ebenfalls möglich (Wiehe-Preis): siehe Übersicht der Wissenschaftspreise der DBG. Bewerbungsschluss für die drei Auszeichnungen ist jeweils der 1. Mai 2024.

Zusammenfassung: Übersicht (pdf)

Download
Actualia · Tagungsbericht

Symposium ehrt den Gründungspräsidenten der Deutschen Botanischen Gesellschaft

Wissenschaftler Nathanael Pringsheim (1823 - 1894) hat den Befruchtungsvorgang erstmals live in Algen beobachtet. Foto: Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek, gemeinfrei

Anlässlich des 200. Geburtstages des Algenwissenschaftlers Nathanael Pringsheim (30.11.1823 - 6.10.1894) veranstaltete das Matthias-Schleiden-Institut an der Universität Jena, an dem Pringsheim etwa vier Jahre als Professor forschte, am 19. Dezember ein Symposium. In ihren einführenden Worten reihte Algenforscherin Professorin Dr. Maria Mittag (Friedrich-Schiller-Universität Jena) Pringsheim in die Reihe der herausragenden Professoren des Jenaer Instituts ein. Unser Präsident, Prof. Dr. Andreas Weber (HHU Düsseldorf), berichtete über die Geschichte unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), die Pringsheim im Jahr 1882 in Berlin gegründet hatte, unter dem Titel „Von 1882 bis 2023: 141 Jahre Förderung der Pflanzenwissenschaften“. Pringsheim leitete unsere DBG bis zu seinem Tod im Jahr 1894. Vor allem prägte er den Übergang von einem Verein zu einer wissenschaftlichen Gesellschaft maßgeblich [1]. Weiterhin führte Prof. Dr. Andreas Deutsch (TU Dresden) in die sexuelle Revolution der Algenforschung ein und nannte bedeutende wissenschaftliche Erkenntnisse, die Pringsheim den Algen entlockte: "Nathanael Pringsheim konnte in einer unscheinbaren Alge beobachten, wie männliche Geschlechtszellen gezielt auf weibliche Eizellen zuschwammen und sich mit ihnen vereinigten. Diese im Jahr 1855 gemachte Entdeckung war eine wissenschaftliche Sensation“, schreibt Deutsch in seinem aktuellen Buch [2]. Dies sei die erste direkte Beobachtung des Befruchtungsprozesses in einem lebenden Organismus gewesen.

---

[1] Ekkehard Höxtermann (Hrsg., 2007): 125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft. Festschrift anlässlich der Botanikertagung in Hamburg. Basilisken-Presse, Marburg

[2] Andreas Deutsch (2023): Urformen der Sexualität. Wie Nathanael Pringsheim den Algen die Unschuld nahm. GNT-Verlag, Diepholz

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

Treffen der DBG-Sektion Pflanzliche Naturstoffe

Benjamin Chavez vom IPK Gatersleben stellte neue Ergebnisse zur Tropanalkaloid-Biosynthese vor. Foto: Maike Petersen

Die Forschung von Wissenschaftler*innen im frühen Karrierestadium und ihre Vernetzung standen im Mittelpunkt der Tagung Specialized products from plants and microbes – a natural source for biologically active compounds der Sektion Pflanzliche Naturstoffe der DBG. Kompetent und enthusiastisch präsentierten und diskutierten die mehr als zwanzig Teilnehmenden ihre Forschungsthemen aus dem weiten Gebiet der pflanzlichen und mikrobiellen Naturstoffe. Prof. Dr. Maike Petersen und Prof. Dr. Ute Wittstock fassen die Themen und Forschungsschwerpunkte zusammen und stellen heraus, in welcher Weise die Teilnehmenden von der Zusammenkunft profitierten, die die DBG finanziell gefördert hat.

Weiterlesen
Actualia · DBG

Erfolge und Strategien für die DBG

Über die DNA unserer wissenschaftlichen Gesellschaft berieten sich die Mitglieder des DBG-Präsidiums, der Sektionen und weitere in der DBG Engagierte (v.l.n.r): Prof. Dr. Caroline Müller (DBG Generalsekretärin), Prof. Dr. Jutta Ludwig-Müller (Herausgeberin der Actualia), Prof. Dr. Edgar Peiter (Tagungspräsident), Prof. Dr. Christian Zörb (im Präsidium der Federation of European Societies of Plant Biology, FESPB), Prof. Dr. Andreas Weber (DBG Präsident), Prof. Dr. Raimund Tenhaken (DBG Schatzmeister), Prof. Dr. Iris Finkemeier (DBG Präsidium), Dr. Thomas Leya (Sektion Phykologie), Dr. Sophie de Vries (Sektion Interaktionen) und Prof. Dr. Ute Wittstock (Sektion Pflanzliche Naturstoffe). Foto: Esther Schwarz-Weig

Förderungen für Forschende im frühen Karrierestadium (ECR), Mitgestaltungsmöglichkeiten für Mitglieder, Workshops für Weiterbildungen sowie das Thema Outreach in Politik und Gesellschaft waren nur einige der Punkte, die bei einem Präsidiumstreffen auf den Prüfstand gestellt wurden. Mit Moderation unserer Kommunikatorin, Dr. Esther Schwarz-Weig, stellten die Teilnehmenden zum einen zusammen, was sie an unserer DBG begeistert. Zum anderen entwickelten sie Lösungen, um auf die Herausforderungen wissenschaftlicher Gesellschaften zu reagieren, die sich durch den Wandel in der Forschung, des Publikationswesens, der Wissenschaftspolitik sowie der Netzwerkbildung und Kommunikation ergeben. Um alle darüber zu informieren und ihr aktives Mitwirken zu ermöglichen, wird es demnächst ein digitales Town-Hall-Meeting für alle Mitglieder geben.

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

Symposium “Plant evolution in a changing world”

Fast 100 Teilnehmende kamen zum Symposium und ließen sich vor dem Gewächshaus des Botanischen Gartens der Universität Gießen von der Fotografin ablichten. Foto: Annalena Kurzweil

Das Symposium unserer Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie fand vom 23. bis 26. August an der Universität Gießen im Vortragsgebäude der Herrmann Hoffmann Akademie statt. Insgesamt nahmen 94 Wissenschaftler*innen teil (nach nur vier kurzfristige Absagen), darunter waren 34 Studierende. Mit zwei internationalen Keynote-Speakern konnten die Organisatoren Prof. Dr. Volker Wissemann, Prof. Dr. Elvira Hörandl, Dr. Anže Žerdoner Čalasan und Dr. Natalia Tkach ein europäisches Publikum begrüßen, wobei die meisten Teilnehmenden aus Deutschland kamen. Das Programm umfasste 19 Vorträge und 21 Poster von Studierenden. Das Geschlechterverhältnis bei den eingeladenen Vortragenden war 2:2, und es präsentierten 17 weibliche vs. 13 männliche Redner, was die starke Präsenz von Frauen in den frühen Karrierestufen der Systematik widerspiegelt. Elvira Hörandl fasst die wissenschaftlichen Höhepunkte zusammen, nennt die ausgezeichneten Preisträger*innen und berichtet über das Treffen der Sektion mit Wahlen der Sprecher*innen.

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

Workshop Plant Evolution: chances and challenges in a changing world

Ein Teil der Teilnehmenden kam vor dem Veranstaltungsgebäude zusammen, dem Zentrum für molekulare Biowissenschaften (ZMB) der Universität Kiel: Foto: Foto: Rosemary Wilson

Am 6. und 7. Juli kamen mehr als 50 Forschende am Kieler Zentrum für Pflanzenwissenschaften zusammen zum Workshop Evolution der Pflanzen mit besonderem Augenmerk auf die Anpassungen von Pflanzen an die Landlebensweise. Das Programm mit Keynotes internationaler Expert*innen, Kurzvorträgen von Forschenden im frühen Karrierestadium sowie zwei Poster-Sessions deckte ein breites Spektrum an Themen ab und regte zu lebhaften Diskussionen und Austausch an. Organisatorin Prof. Dr. Birgit Classen fasst die Themen des Workshops und der Forschungsdisziplin in Englisch zusammen und berichtet, warum Grundlagenforschung zu den Anpassungen an das Landleben vor Millionen von Jahren auch für aktuelle und angewandte Fragestellungen wichtig ist.

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung 2023

Die Mitglieder der Pflanzenphysiologie-Gruppen von vier Universitäten diskutierten ihre jüngsten Forschungsergebnisse. Foto: Torsten Jakob

Mehr als 50 Forschende trafen sich in Leipzig, darunter zahlreiche Forschende im frühen Karrierestadium, und diskutierten ausgiebig pflanzenphysiologische Themen. Sie präsentierten ihr Forschungsthemen und erhielten Feedback und Anregungen von anderen Forschenden aus verwandten Forschungsdisziplinen. Die Themen führten über die verschiedensten Organismengruppen von einzelligen Cyanobakterien und Mikroalgen bis hin zu Gefäßpflanzen. Auch wenn die meisten Vorträge der Grundlagenforschung entstammten, wurden die Präsentationen aus der Angewandten Forschung am lebhaftesten diskutiert. Über die Tagung, die konkreten Themen der Vorträge und in welcher Weise die angehenden Forscherinnen und Forscher von der DBG-geförderten Tagung profitierten, berichten Dr. Raimund Nagel und Dr. Torsten Jakob aus dem Organisationsteam um Prof. Dr. Severin Sasso.

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

European Plant Cytoskeletal Club (EPCC) 2023

Ein Teil der 60 Teilnehmenden kam vor dem Leibniz Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) zusammen. Photo: Katharina Bürstenbinder's lab

Mehrere Dutzend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als zehn Ländern kamen im Juni in Halle (Saale) zusammen, um die neuesten Ergebnisse der Zytoskelett-Forschung an Pflanzen zu diskutieren. Organisatorin Katharina Bürstenbinder berichtet über die aktuellen Schwerpunkte in dieser Forschungsdisziplin, die mit Preisen ausgezeichneten Präsentationen und in welcher Form die vielen teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im frühen Karrierestadium von dem Treffen profitierten, das von unserer DBG gefördert worden war.

Weiterlesen
Actualia · Tagungsbericht

Plant Science Student Conference (PSSC) 2023

Ein Teil der mehr als 100 Teilnehmenden der diesjährigen PSSC in Gatersleben. Foto: IPK Gatersleben

Die diesjährige Plant Science Student Conference fand vom 3. bis 4. Juli 2023 am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben statt, zum ersten Mal wieder in Präsenz seit 2019. Bei der Konzeption der 18ten PSSC fokussierten das Organisationsteam bestehend aus Doktorand*innen des IPK auf eine Intensivierung der Kooperationen mit Doktorand*innen des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) Halle, Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS) und anderen Instituten. Insgesamt hatten sich 100 Teilnehmer*innen – fast ausschließlich Doktorand*innen - registriert und erfreulicherweise kamen auch fast alle zur Konferenz. Zusammen mit eingeladenen Sprecher*innen wie Wilma van Esse (Wageningen), Tobias Züst (Zürich), Cathy Westhues (Göttingen) und Elliot Heffner (Corteva R&D) genossen alle Teilnehmer*innen die freundliche und konstruktive Atmosphäre vor Ort.
Das Konzept der Konferenz kombinierte Impulse von führenden Wissenschaftler*innen mit Einblicken in die Forschung der Doktorand*innen und Workshops zur Verbesserung der Hard und Soft Skills. Die Anwesenheit von Repräsentant*innen der Sponsoring-Partner ermöglichte überdies aktuelle Forschungsthemen mit Vertreter*innen aus der Industrie zu diskutieren. Stephanie Frohn berichtet über die wissenschaftlichen Schwerpunkte der u.a. von der DBG geförderten Tagung.

Weiterlesen
Actualia · Köpfe und Karrieren

Ausgezeichnet: Wie Eiweiße die korrekte Zellteilung koordinieren

Die Preisträgerin Dr. Pratibha Kumari analysiert Pflanzenquerschnitte am Lichtmikroskop, um die Anatomie der Zellen zu untersuchen. Foto: Anne Honsel, UPSC

Die Wilhelm-Pfeffer-Stiftung unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) verleiht Dr. Prathiba Kumari den mit 1.000 Euro dotierten Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung. „Frau Dr. Kumari hat in der veröffentlichten Arbeit eine Klasse von Proteinen identifiziert, welche die korrekte Festlegung der Zellteilungsebene regulieren und damit eine Schlüsselrolle bei der pflanzlichen Zellteilung spielen“, begründet das Präsidium der Stiftung seine Entscheidung. Diese IQD-Proteine sind mit dem inneren Zytoskelett-Gerüst der Pflanzenzellen verknüpft und damit Teil eines Navigationssystems, das den räumlichen Verlauf der Zellteilung koordiniert. Entsprechend zeigen Pflanzen mit fehlenden IQD-Proteinen auffällig chaotisch angeordnete Wurzelzellen. Mit ihrem in der Zeitschrift Nature Plants ("IQ67 DOMAIN proteins facilitate preprophase band formation and division-plane orientation"; DOI: 10.1038/s41477-021-00923-z) veröffentlichten Fachartikel hat Dr. Kumari aus der Arbeitsgruppe von Dr. Katharina Bürstenbinder vom Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle unser Verständnis der Zellteilung in der Modellpflanze Arabidopsis thaliana und damit von Pflanzenwachstum und -entwicklung maßgeblich erweitert. Dr. Kumari, die inzwischen als PostDoc am Umeå Plant Science Centre der Universität für Agrarwissenschaften (SLU) in Schweden forscht, wird die Urkunde auf der Botanik-Tagung 2024 in Halle verliehen werden, das Preisgeld erhält die Pflanzenforscherin schon jetzt.

Mehr zu den Nachwuchspreisen der DBG

Weiterlesen
Actualia

Nachruf: Professor Dr. August Wilhelm Alfermann (1942 - 2023)

Prof. Dr. August Wilhelm Alfermann bei einer Tagung der Sektion Pflanzliche Naturstoffe, mit freundlicher Genehmigung der Familie Alfermann. Foto: Maike Petersen

Im Winter verstarb Professor Alfermann, eines der Gründungsmitglieder unserer Sektion Pflanzliche Naturstoffe. In ihrem Nachruf erinnert Prof. Dr. Maike Petersen nicht nur an einen Pionier der Produktion medizinischer Wirkstoffe für das Herz und gegen Krebs und einen Erforscher pflanzlicher Biosynthesewege, sondern auch an einen herzlichen Menschen: Alfermann hatte stets ein offenes Ohr und förderte viele junge Wissenschaftler*innen. An seinem Institut an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entstanden so zahlreiche Freundschaften und sogar Ehen.

Weiterlesen
DBG Update
DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 73

This Newsletter provides you with the latest update on our international Botanik-Tagung in September in Halle, Germany. You are invited to join, meet, and mingle with your scientific community and make use of the exchange of new research results and scientific ideas. You are welcome to enjoy the conference party, make use of childcare arrangements, and are invited to the workshops and excursions. Feel free to shape our scientific society by joining the Sections’ as well as DBG’s member assemblies and participate in the elections.

Die Wissenschaftsrubrik informiert über einen neu entdeckten Stickstoff-Fühler, wie sich Immun-Moleküle verpacken, wie viele Millionen Tonnen Kohlenstoff Seetang speichert, und klärt auf, warum Tipp-Ex-Korrektur-Proteine nicht überall arbeiten.

zum 73. Newsletter (LogIn erforderlich)

Weiterlesen

VBIO-Rückblick - Mai 2024

Gemeinsam mit anderen wissenschaftlichen Fachgesellschaften hat sich der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) mit einem Schreiben zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz an die Abgeordneten des Ausschusses für Bildung und Forschung gewandt. Außerdem verweist der Dachverband auf den VBIO-Jahresbericht 2023 und zeigt, wo er seine online-Angebote ausgebaut hat und wo er sich in politischen Entscheidungen eingebracht hat.

Link zur Mai-Ausgabe (LogIn erforderlich)

Weiterlesen
DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 72

Our international Botanik-Tagung in Halle in September is already on the horizon and this issue of the newsletter informs about most recent news like workshops, excursions, Section’s sessions and keynotes. There are only a few days left to submit your contribution to the Botanik-Tagung. Don’t miss this opportunity and join the largest conference entitled “Growing Solutions for Growing Challenges” in the heart of Europe. Discuss latest research results with the people behind papers, mingle with your scientific community and experts in the fields, and get an update on neighboring scientific disciplines.
Since several deadlines are in May, it is also worth checking out the two conference rubrics.
In den anderen Rubriken stehen u.a.: Faszinierende neu entdeckte Symbiosen, wie ein Ereignis in der Evolution Formenvielfalt hervorbrachte, wie Peptide Befruchtungsprozesse steuern und wie Pflanzen das Klima beeinflussen (nicht nur umgekehrt!). Über ein frisch bewilligtes Graduiertenkolleg sowie über Stipendien für den Blick über den Tellerrand informiert der Newsletter ebenfalls.

zum 72. Newsletter (LogIn erforderlich)

Weiterlesen

VBIO-Rückblick - April 2024

Die Publikation „Perspektiven – Berufsbilder von und für Biologen und Biowissenschaftler“ ist neu aufgelegt, berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in der Zusammenfassung seiner Aktivitäten im vergangenen Monat. In der komplett überarbeiteten und erweiterten elften Auflage berichten 87 Biowissenschaftlerinnen und Biowissenschaftler über ihren Karriereweg und geben Tipps, wie Berufseinstieg oder Stellenwechsel gelingen können. Sie wird vom VBIO in Kooperation mit der Austrian Biologist Association (ABA) herausgegeben. Außerdem verweist der Dachverband auf seine online-Veranstaltung "Erfolgreich im Job – auch ohne Doktortitel" am 23. Mai. Ein Rückblick auf Biologie_Nachrichten, politische Entscheidungen außerhalb des Verbandes sowie auf die Themen, die der Dachverband im Auge behält, runden die Zusammenschau ab.

Link zur April-Ausgabe (LogIn erforderlich)

Weiterlesen

VBIO-Rückblick - März 2024

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) berichtet in der Zusammenfassung seiner Aktititäten im vergangenen Monat u.a. über die Ars legendi Preisträgerin 2024 im Fachberich Biologie, Nina Keul von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie lehrt disziplinübergreifend in den Studiengängen „Marine Geoscience“ sowie „Biological Oceanography“ und entwickelte dazu vielfältige und innovative Lehrformate, um die forschungsorientierte Ausbildung zu schärfen. Außerdem verweist der Dachverband auf seinen nächsten Online-Fortbildungsvortrag in der Reihe Faszination Biologie, bei dem Pflanzenwissenschaftler Prof. Dr. Jörg-Peter Schnitzler am 24. April präsentiert: „Der Duft der Pflanzen – ein flüchtiges Alphabet zur Kommunikation mit ihrer Umwelt“. Sowie die Veranstaltung Softskill Seminar "Master/Promotion in Biologie: was nun, was tun?" mit Prof. Dr. Gerhard Haszprunar am 6. Mai.

Link zur März-Ausgabe (LogIn erforderlich)

Weiterlesen
DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 71

Wie Pflanzengene und Zuckertransporter das Mikrobiom mitbestimmen, wie ein neuer Lebensraum die pflanzliche Abwehr beeinflusst und welche pflanzenwissenschaftliche Forschungsgruppe gerade frisch bewilligt wurde, steht in den ersten Rubriken.
DBG asks you to nominate early career candidates for our three prestigious science awards. They will be invited to Halle to present their findings at our Botanik-Tagung. Thanks to conference chair Edgar Peiter and the great team around him, we can already look forward to meeting you and your team members at our well-known Botanik-Tagung, our International Plant Science Conference in Halle in September. Join this largest conference in the heart of Europe entitled “Growing Solutions for Growing Challenges”. Discuss latest research results with the people behind papers, mingle with your scientific community, and get an update on neighboring scientific disciplines. One of the recommended reviews in our journal Plant Biology summarizes gene editing tools targeting on genes to develop disease‐resistant plants and the other on the world’s largest mimicry system. Please also note the various deadlines listed in the two conference sections of our newsletter, some of them will expire soon.

zum 71. Newsletter (LogIn erforderlich)

Weiterlesen

VBIO-Rückblick - Februar 2024

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) hat das Positionspapier „Wissenschaftskommunikation“ vorgelegt. Es skizziert die Besonderheiten der Biologie und formuliert Empfehlungen an Forschungsfördernde, Hochschulen, Akademien sowie Wissenschafts- und Bildungspolitik. Der Dachverband plädiert u.a. für die stärkere Professionalisierung von Wissenschaftler*innen sowie grundlegende biologisch-fachliche Qualifikationen von Vermittelnden aus der Kommunikation. Neu ist auch die inzwischen 11., völlig überarbeiteten Auflage, des VBIO-Bandes „Perspektiven – Berufsbilder von und für Biologen“. Terminhinweise und Nachrichten aus Hochschul- und Forschungspolitik ergänzen den Rückblick auf den Monat Februar.

Link zur Februar-Ausgabe (LogIn erforderlich)

Weiterlesen

VBIO-Rückblick - Januar 2024

Im Dezember kommentierte der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) den Rohentwurf „messbare Ziele Klimaanpassungsstrategie“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Im gleichen Monat gemahnte der Biologie-Dachverband im Konzert mit weiteren mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften, dass Wissenschaft verbinde und ein offener Diskurs sowie die internationale Zusammenarbeit unabdingbar seien. Sie seien bestürzt über die antidemokratischen und nationalistischen Ansätze in Deutschland, die einzelne Personen und ganze Gruppen bedrohen und ausgrenzen. Eine  Zusammenstellung aus Hochschul- und Wissenschaftspolitik desselben Monats runden die Rückschau ab.

Link zur Januar-Ausgabe (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 70

Wann der älteste komplexe Vorfahre von Landpflanzen und Algen lebte, wie mehr Fettsäuren in Samen transportiert werden und mit welchem Trick es gelang, gezielt Protonen in Zellen zu schicken und dabei einen neuen Säuresensor zu entdecken, steht in der Forschungsrubrik. Wie man Roboter im eigenen Labor mit Sprache zur Arbeit antreibt und welche Themen jüngst Forschungsfinanzierung ergatterten, steht in der zweiten Rubrik.
DBG’s international Botanik-Tagung conference is getting more and more interesting every day, since not only 29 internationally leading plenary and keynote speakers are expected to attend but the event also offers to meet your scientific family and the people behind papers. Since first-come-first-serve travel grants are already in the making, we suggest to think about your participation already now.
Recently our DBG has awarded 18 master theses. In short DBG will be looking for nominations to award exceptional plant scientists and invite the awardees to Halle.
A review on the ecology, physiology, and emerging technologies on mycorrhization in trees in our journal Plant Biology as well as a conference overview rounds of the Newsletter.

zum 70. Newsletter (LogIn erforderlich)

Weiterlesen

VBIO-Rückblick - Dezember 2023

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) berichtet über seine Stellungnahme im schriftlichen Anhörungsverfahren und die Vorschläge zur Konkretisierung der „verbindlichen fachlich-inhaltlichen Aspekte“ sowie zu den neu definierten Kompetenzbereichen im Fach Biologie sowie über das erste Treffen der Nachwuchsorganisation. Außerdem erinnert der Dachverband an das nahende Bewerbungsende des Ars legendi-Fakultätenpreises für Biologie am 26. Januar 2024.

Link zum Rückbilck auf Dezember (LogIn erforderlich)

Weiterlesen
DBG · Veranstaltung

Invitation: DBG's first Town Hall Meeting

Dear members of the German Society for Plant Sciences,

you are invited to participate in the first town hall meeting of our society on 9th January 2024 at 3 p.m. Topics:

  • News about our society (short report from strategy workshop of board, change of “Satzung” etc)
  • Possibilities for engagement in the DBG board
  • Possibilities for early career researchers
  • Reminder: Workshops, prizes
  • Plant Biology Journal (faces behind the papers,...)
  • Your suggestions and ideas

Join via Zoom (see link in your e-mail or in the Newsletter in our Intranet).

Andreas Weber and DBG's board

DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 69

Ob früher tatsächlich mehr Lametta war, ist nicht wissenschaftlich untersucht. Dass es noch viel früher jedoch eine größere Blütenvielfalt gab, steht in den Forschungsergebnissen. Erfahren Sie, wie Kannenpflanzen zu Fleischfressern wurden, vor welcher Institutstüre man Arabidopsis neues Wissen entlockte, wie Pflanzen Stress abbauen und warum der Geschmack eines Grünkohls nicht dem eines anderen Grünkohls gleicht. Außerdem: Vier laufende Ausschreibungen, wo Gelder und Belohnungen winken, sowie zwei Einladungen unserer DBG (eine bereits im Januar!).
The recommended review summarizes allelopathy and allelobiosis. Both have never been systematically reviewed thus far. Moreover the authors provide recent research on the application of allelopathy and allelobiosis in agroecosystems in future studies.

zum 69. Newsletter (Log-In erforderlich)

Weiterlesen
DBG · Politik

Stellungnahme: DBG zum Regulierungsvorschlag der EU für Neue Genomische Techniken

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission vom 5. Juli 2023 zur Regulierung der Nutzung von mit neuen genomischen Techniken (NGT) erzeugten Sorten, um das Gentechnik-Recht an den aktuellen Wissensstand anzupassen. Es hat sich aus wissenschaftlicher Sicht als sinnvoll erwiesen, neue Pflanzensorten nach ihren Eigenschaften und nicht nach Art ihrer Erzeugung zu bewerten. Die DBG schätzt die Vorschläge der EU zur Kategorisierung und den einzelnen genetischen Änderungen im Folgenden ein und schlägt konkrete Präzisierungen vor.

Weiterlesen

Umfrage zeigt hohen Bedarf an Freilandstudien mit gentechnisch veränderten Pflanzen

Abbildung 1: Häufigkeit der Pflanzenarten oder Pflanzengattungen, die in Freilandstudien untersucht werden sollten. Insgesamt wurden 229 Antworten gegeben. Die Kategorie Bäume umfasst Pappel, Fagus, Picea und Sequoiadendron.

Eine online-Befragung unter Pflanzenwissenschaftler*innen in Deutschland zeigt großen Bedarf an Freilandstudien mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Nur mit Studien im Freiland lassen sich aussagekräftige Ergebnisse z.B. zur Ertragsbildung sowie Klima- und Stresstoleranz gewinnen. Vor gezielter Zerstörung gesicherte Freilandflächen (sog. Protected Sites) sind ein Lösungsansatz. Für 83 Prozent der Teilnehmer*innen an der Umfrage eröffnen sich damit neue Forschungsperspektiven. Die Einrichtung solcher zerstörungssicheren Freilandflächen kann die internationale Konkurrenzsituation der Pflanzenwissenschaften in Deutschland grundlegend verbessern. Dies ist wichtig, weil derzeit auch genomeditierte Pflanzen unter die Regularien des Gentechnikgesetzes fallen. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf  ̶̶  unabhängig von einer zukünftigen, an den Stand wissenschaftlicher Erkenntnis angepassten Neuregulierung genomeditierter Pflanzen in der EU.

zu den Ergebnissen und Abbildungen

Weiterlesen
Wochen-Chronik
News · Forschungsergebnis

Mangrovenpflanzungen speichern in bis zu 40 Jahren 75% des Kohlenstoffs natürlicher Mangrovenwälder

Angepflanzte Mangroven in der Segara Anakan Lagune im Süden der indonesischen Insel Java. Foto: Tim Jennerjahn, ZMT

Angepflanzte Mangrovenwälder können in 20 bis 40 Jahren 75 Prozent des Kohlenstoffs natürlich vorkommender Bestände binden. Das zeigt eine Studie unter Mitwirkung des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT), die jetzt im Fachjournal Science Advances veröffentlicht wurde. Dazu hatte ein internationales Team von 24 Forschenden aus 12 Ländern untersucht, ob angepflanzte Mangroven den Kohlenstoffbestand, also die in der Biomasse und dem Boden eines Mangrovenökosystems gespeicherte C-Menge, natürlich vorkommender Bäume erreichen können und wie lange dies dauert. Die Analyse des internationalen Forschungsteams, geleitet von der US-amerikanischen Forstverwaltung (USFS), gibt neue Einblicke in das Potenzial von Mangroven-Aufforstung für den Klimaschutz.

Quelle: ZMT

Weiterlesen
News · Politik

Kritik an europäischem Waldmonitoring-Vorschlag

Markierter Baum auf der Fläche des Projektes Langfristige Waldökologieforschung in Vordemwald. Foto: Tamara Baumann, WSL

Die Europäische Kommission plant, die Wälder genauer zu beobachten, und zwar mit Daten vom Boden und aus der Luft kombiniert. Ihr Vorschlag ignoriert jedoch wichtige, bestehende Ressourcen, bemängeln Waldforschende aus ganz Europa in einem 20 Waldforschende aus diversen europäischen Ländern in einem Meinungsartikel in der Fachzeitschrift Forest Ecology and Management. Auch weil manche, bereits laufende Programme und Monitoring-Projekte nicht berücksichtigt wurden. Zwei Forscher der Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) erläutern Gründe und Gegenvorschläge.

Quelle: WSL beim idw

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Wie sich pflanzliche Kältespezialisten an die Umwelt anpassen können

Löffelkräuter in den spanischen Pyrenäen auf etwa 2.000 Metern Höhe. Foto: Marcus A. Koch

Welchen Einfluss die Duplikation des Genoms auf das Anpassungspotential von Pflanzen hat, haben Forschende der Universitäten Heidelberg, Nottingham und Prag haben anhand der Löffelkräuter (Cochlearia excelsa) untersucht. Die in der Fachzeitschrift Nature Communications publizierten Ergebnisse zeigen, dass Polyploide – Arten mit mehr als zwei Chromosomensätzen – eine Anhäufung von strukturellen Mutationen mit Signalen für eine mögliche lokale Anpassung aufweisen können. Sie sind damit in der Lage, immer wieder von Neuem ökologische Nischen zu besetzen.

Quelle: Uni Heidelberg

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Algen statt Korallen - Riffinsel vor Makassar passt sich an

Nah am Meeresspiegel: Die Insel Langkai liegt knapp 1,8 Meter über dem mittleren Meeresspiegel. Immer wieder tragen Wellen Sediment vom Strand ab und spülen neues Sediment auf. Darum ist eine kontinuierliche Lieferung von neuem Material wichtig. Foto: Dominik Kneer, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

Obwohl sie von geschädigten Korallenriffen umgeben ist, ist eine Riffinsel im indonesischen Spermonde Archipel nicht geschrumpft, sondern weitergewachsen. Riffinseln reagieren demnach dynamisch auf Umweltveränderungen, die ihre Riffsysteme stören. Das legt eine neue Studie im Fachmagazin Sedimentary Geology von Forschenden des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen nahe, die die Zusammensetzung der besiedelten Riffinsel Langkai vor Makassar untersucht und den Verlauf der Küstenlinie der Insel seit 1999 rekonstruiert haben. Dazu hatten Wissenschaftler*innen mehr als 50 Sedimentkerne von der Insel entnommen und sie im Labor auf ihre Zusammensetzung und die Veränderung durch die Zeit untersucht. „Tatsächlich haben wir in den Sedimenten, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte entlang der Küste von Langkai abgelagert hatten, weniger Skelettstücke von Korallen entdeckt,“ erklärt Yannis Kappelmann, Doktorand in der Arbeitsgruppe Geoökologie und Karbonatsedimentologie. „Deutlich größer war dafür der Anteil der kalkbildenden Grünalge Halimeda – ein Zeichen, dass die Riffe um Langkai infolge der veränderten Umweltbedingungen nunmehr von Algen dominiert werden.“

Quelle: ZMT

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Zukünftiger Stickstoffbedarf im Weizenanbau kalkuliert

In einem letzte Woche veröffentlichten Beitrag in der Fachzeitschrift Nature Plants konnten die Autorinnen und Autoren anhand von Simulationsexperimenten zeigen, dass in den kommenden Jahren die Düngung mit Stickstoff im Weizenanbau bis um das Vierfache ansteigen muss, um das Ertragspotential der Sorten für die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung auszuschöpfen. Diese erhöhte Stickstoffmenge würde allerdings negative Auswirkungen auf die Ökosysteme in der Agrarlandschaft mit sich bringen. Forschende des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) waren an der Studie beteiligt.​​

Quelle: ZALF

Weiterlesen
News · Projekt

SharpGreens: Studie zum Einfluss der Gemüsekohl-Vielfalt auf menschliche Gesundheit wird fortgesetzt

Auf dem SharpGreens-Demonstrationsfeld am IGZ wachsen jeweils 50 Grün- und Blumenkohl-Sorten. Foto: J. Vogt, IGZ

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) setzt die Forschungsarbeiten zur gesundheitlichen Wirkung der Vielfalt von Gemüsekohl im Projekt SharpGreens fort. Die zweite Projektphase untersucht, wie eine vielfältige Ernährung reich an Gemüsekohl die Gesundheit beeinflusst. Eine humane Interventionsstudie am Universitätsklinikum Freiburg erforscht dabei die Auswirkungen auf die Immunfunktionen und das Darmmikrobiom. Ziel ist auch, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft zu schärfen. Gestern fand das Auftakttreffen der Projektpartnerinnen am IGZ statt, bei dem der Kohlanbau für die geplante Humanstudie besichtigt wurde.

Quelle: IGZ

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Neu beschriebenes Bakterium macht Hoffnung auf Bekämpfung des Eschentriebsterbens

In einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Systematic and Applied Microbiology erschienen ist, beschreiben Forschende ein Bakterium, das als aussichtsreicher Kandidat bei der biologischen Kontrolle gegen das Eschentriebsterben gilt. Seit Anfang der 1990er Jahre werden Eschen (Fraxinus excelsior) massiv von einem Pilz befallen, der Äste und Triebe sowie letztlich den gesamten Baum absterben lässt. Trotz intensiver Bemühungen ist es der Forschung bisher noch nicht gelungen, wirksame Bekämpfungsmaßnahmen zu finden. Das von Forschenden des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) neu beschriebene Bakterium Schauerella fraxinea könnte ein aussichtsreicher Kandidat für die biologische Kontrolle der Krankheit werden.

Quelle: ZALF

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Komplettes Erbgut und Gift-Gene der Mikroalge der Oder-Katastrophe entschlüsselt

Ein Schwarm von Prymnesien (aus einer Zellkultur des IGB) befällt eine zugegebene Kieselalge. Die Mikroalgen lysieren diese, um den aufgelösten Zellinhalt aufzunehmen. Aufnahme: Karla Münzner, IGB

Forscherinnen und Forscher haben das Erbgut der Mikroalge mit dem wissenschaftlichen Sammelnamen Prymnesium parvum, oft auch ‚Goldalge‘ genannt, sequenziert. Dabei konnten sie die Gensequenzen ausmachen, die für die Giftbildung verantwortlich sind. Die Studie unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wurde in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht. Im Sommer 2022 verendeten in der Oder rund 1.000 Tonnen Fische, Muscheln und Schnecken. Die Katastrophe war zwar vom Menschen verursacht, doch die unmittelbare Todesursache war das Gift der Mikroalge  Prymnesium parvum. Seitdem haben sich diese Einzeller dauerhaft in der Oder angesiedelt.

Quelle: IGB

Weiterlesen
News · Anwendung · Forschungsergebnis

Mit Pflanzen-App die Folgen des Klimawandels verstehen

Mithilfe der App Flora Incognita lassen sich Pflanzen unkompliziert mit dem Smartphone bestimmen. Foto: Flora Incognita

Ein Forschungsteam hat einen Algorithmus entwickelt, der Beobachtungsdaten der App Flora Incognita analysiert. Daraus lassen sich ökologische Muster ableiten, die Aufschluss über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenwelt geben. Die Studie unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig wurde im Fachmagazin Methods in Ecology and Evolution veröffentlicht.

Quelle: iDiv

Weiterlesen
News · Politik

Wie Wissenschaft besser zum Agrar- und Ernährungswandel beitragen kann

Der Wissenschaftsrat empfiehlt eine Neuorientierung der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften. Denn weltweit leiden über 800 Millionen Menschen Hunger, etwa zwei Milliarden sind übergewichtig. Wie Nahrungsmittel heute produziert und verarbeitet werden, trägt außerdem zum Klimawandel sowie Biodiversitätsverlust bei und begünstigt prekäre Arbeitsbedingungen. Damit sich das ändert, müssen die Agrar- und Ernährungssysteme grundsätzlich transformiert werden. Maßgeblich können die Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften sowie die angrenzenden Disziplinen dazu beitragen. Hierfür muss sich das Wissenschaftsfeld jedoch selbst verändern, wie der Wissenschaftsrat (WR) in seinen Empfehlungen „Perspektiven der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften“ analysiert. Zwar sind die betreffenden Disziplinen international anerkannt und im deutschen Wissenschaftssystem breit verankert – von den Hochschulen bis zu den Ressortforschungseinrichtungen –, doch sie sind zugleich fragmentiert und nicht ausreichend auf die notwendigen Transformationsaufgaben ausgerichtet. „Die Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften müssen sich neu orientieren und systemisch untereinander und mit angrenzenden Disziplinen – von der Medizin bis zu den Sozialwissenschaften – zusammenwirken, um zur Lösung der großen, mit der weltweiten Ernährung verbundenen Probleme beizutragen“, erklärt der Vorsitzende des Wissenschaftsrats Wolfgang Wick.

Quelle: WR

Weiterlesen
News · Politik

Biodiversitätsindikatoren vorgelegt für Agrarpolitik

Blühstreifen in einer Agrarlandschaft. Foto: Josephine Kuhlow, Thünen-Institut

Der Verlust der Artenvielfalt gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit – auch und vor allem in den Agrarlandschaften. Bisher ist es jedoch nicht möglich, bundesweite Aussagen über den Zustand und die Veränderungen der biologischen Vielfalt dort zu treffen. Das soll sich durch die Arbeit des MonViA-Verbundprojektes ändern. Ein erstes Ergebnis haben die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun vorgelegt: eine Sammlung von 41 Indikatoren, mit deren Hilfe die Entwicklung der biologischen Vielfalt wildlebender Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sowie die genetische Vielfalt der Nutzpflanzen und -tiere in Agrarräumen gemessen werden kann.  Das vorgeschlagene Indikatoren-Set umfasst mit der Einteilung in Lebensräume, Organismen und Genetik die drei Ebenen der Biodiversität. Vervollständigt wird der Bericht durch die Prüfung von Monitoringansätzen, die Erprobung von innovativen und bestandsschonenden Erfassungsmethoden wie Kamerafallen oder auch die gemeinsame Auswertung von Daten aus dem Naturschutz und der Landwirtschaft, meldet das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei.

Quelle: Thünen

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Gräser im Nebel: Pflanzen sorgen für Leben in der Wüste

Das Namib-Dünen-Buschmanngras Stipagrostis sabulicola kann Feuchtigkeit in Form von Nebel und Tau aus der Luft kondensieren. Foto: Senckenberg

Die Rolle des Wüstengrases Stipagrostis sabulicola in der afrikanischen Namib-Wüste haben Forschende untersucht. In einer Studie zeigen sie, dass die Pflanze in der Lage ist Feuchtigkeit aus Nebelereignissen aufzunehmen und so eine essenzielle Grundlage eines – insgesamt unerwartet komplexen – Nahrungsnetzes in der von Dürre geprägten Landschaft darstellt. Die Ergebnisse der Forschenden vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) an der Universität Tübingen und dem Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz erschienen im Fachjournal Scientific Reports.

Quelle: Senckenberg

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Landwirtschaft der Zukunft: Studie zeigt enormes Potenzial von Permakultur

Permakultur ist eine nachhaltige Form der Landwirtschaft. Mit dem Wechselspiel aus Hügelbeeten, Teichen und Gehölzen bietet sie in diesem Beispiel neben Lebensmitteln auch viele Ökosystemdienstleistungen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Foto: Thomas Baumann, CC-BY-NC

Eine Studie hat erstmals im größeren Umfang gezeigt, dass Permakultur in der Landwirtschaft eine deutliche Verbesserung für Biodiversität, Bodenqualität und Kohlenstoffspeicherung mit sich bringt. Angesichts der Herausforderungen von Klimawandel und Artensterben könnte diese Art der Kultivierung demnach eine echte Alternative für den konventionellen Anbau sein – und Umweltschutz und ertragreiche Landwirtschaft unter einen Hut bringen. Das berichten Forschende der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) gemeinsam mit der BOKU University im Fachmagazin Communications Earth & Environment.

Quelle: RPTU

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Schädigung der Tropenwälder durch Menschen größer als angenommen

Waldzerstörung durch selektive Abholzung, Feuer und Randeffekte. Foto: Clement Bourgoin, 2018

Tropenwälder sind für den Schutz der biologischen Vielfalt und des Klimas unerlässlich. Ihr Bestand geht durch Abholzung und Umwandlung für die Landwirtschaft, den Bergbau oder Infrastruktur zurück. Oft wird aber übersehen, dass auch die verbleibenden Wälder durch menschliche Einflüsse kontinuierlich fragmentiert und geschädigt werden. Mittels Fernerkundungsdaten und modernsten Methoden der Datenanalyse haben Forschende u.a. des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie nun erstmalig einen Überblick über das Ausmaß und die langfristigen Auswirkungen der Schädigung feuchter Tropenwälder gewonnen. Ihre in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass die Auswirkungen dieser Schädigung größer sind als bisher angenommen.

Quelle: MPI für Biogeochemie beim idw

Weiterlesen
News · Förderung

Neue Forschungsgruppe zur Agroforstwirtschaft

Agroforstsystem auf dem Gladbacherhof, einem Lehr- und Versuchsbetrieb für Ökologischen Landbau der JLU. Foto: Michael Hauschild

Agroforstsysteme sind eine traditionelle Form der Landnutzung, bei der Bäume oder Sträucher in Ackerkulturen und/oder Tierhaltung integriert werden. Mit dieser Form der Landwirtschaft beschäftigt sich eine neue Forschungsgruppe an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Die DFG-Forschungsgruppe „Agroforstwirtschaft für eine nachhaltige multifunktionale Landwirtschaft (FORMULA)“ hat sich zum Ziel gesetzt, die bislang wenig untersuchten Synergien von Agroforstsystemen, ihre ökologischen Zusammenhänge und ihren Nutzen für den Menschen zu beleuchten. Sprecher ist Professor Dr. Lutz Breuer. Insgesamt hat die DFG neun neue Forschungsgruppen eingerichtet, die zunächst für vier Jahre gefördert werden, wie die Förderorganisation vor zwei Tagen mitteilte.

Quelle: JLU

Weiterlesen
News · Politik

DFG-Senatskommission fordert Entbürokratisierung bei Umsetzung des Gentechnikrechts

Die Mitglieder der Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben Empfehlungen zur Vereinfachung und Vereinheitlichung des Verwaltungsvollzugs bei gentechnischen Arbeiten der Sicherheitsstufe S1 gegeben. Sie hat kurzfristig umsetzbare Empfehlungen erarbeitet, um den bürokratischen Aufwand in gentechnischen Anlagen zumindest auf der niedrigsten von vier Sicherheitsstufen (S1) abzubauen. Ziel ist es, dort ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheitsanforderungen und wissenschaftsförderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen herzustellen.

Quelle: DFG

Weiterlesen
News · Förderung

Wie sich Pilze an ihre Wirtspflanzen anpassen

Es ist bereits viel bekannt über die molekularen Mechanismen, die den Wechselwirkungen zwischen Wirtspflanzen und den sie befallenden Pilzen zugrunde liegen. Wie sich Pilze an eine bestimmte Nische ihrer Wirtspflanze – also den Teil, den der Pilz besiedelt – anpassen, ist jedoch wenig verstanden. Diese Frage untersucht die frisch bewilligte Forschungsgruppe „Mechanismen der Adaptation an die Wirts-Nische in Pflanzen-besiedelnden Pilzen“. Der Fokus der Wissenschaftler*innen liegt dabei auf dem Wettbewerb von Pilzen mit weiteren Arten von Mikroorganismen innerhalb der Pflanzennische. Sprecher ist Professor Dr. Gunther Döhlemann von der Universität zu Köln. Die Forschungsgruppe ist eine der neun neu von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten Projekte.

Quelle: DFG (siehe auch Uni Köln vom 11.7.2024)

Weiterlesen
News · Förderung

Beziehungen planktonischer Lebensgemeinschaften

In der ökologischen Forschung mehren sich die Hinweise darauf, dass die Formen der Interaktion zwischen Arten in Artengemeinschaften – also etwa Räuber-Beute-Beziehungen, Konkurrenz oder gegenseitig vorteilhafte Beziehungen – nicht, wie bisher angenommen, fest vorgegeben sind. Vielmehr werden sie offenbar von den vorherrschenden Umweltbedingungen und veränderten Populationsdichten beeinflusst. Wie dies tatsächlich zusammenhängt, ist noch nicht bekannt. Die Forschungsgruppe „Dichteabhängige Symbiose in planktonischen Systemen – DynaSym“ will diese Lücke schließen, indem sie die Wechselwirkungen von Organismen in aquatischen Systemen untersucht und damit einen Beitrag zum Verständnis der komplexen Dynamik von Lebensgemeinschaften liefert. Sprecher der neuen Forschungsgruppe, deren Förderung heute durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekanntgegeben wurde, ist Professor Dr. Lutz Becks von der Universität Konstanz.

Quelle: Uni Konstanz

Weiterlesen
News · Förderung

Verlängert: Wirtspflanzen-Mikroben-Kommunikation

Für eine weitere Förderperiode verlängert wurde die Forschungsruppe “exRNA”: Kommunikation in der Wirtspflanzen-Mikroben-Interaktion durch extrazelluläre RNA, deren Sprecherin Professorin Dr. Julia Kehr von der Universität Hamburg ist. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute gemeinsam mit der Förderung von neun neuen Forschungsgruppen bekannt.

Quelle: DFG

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Blütenpflanzen entwickelten sich explosionsartig in enormer Vielfalt

Wie eine internationale Studie von 279 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 27 Ländern zeigt, haben sich die Blütenpflanzen zu einem frühen Zeitpunkt explosionsartig in einer enormen Vielfalt entwickelt. Schon in der frühen Kreidezeit vor 130 Millionen Jahren waren mehr als 80 Prozent der heute existierenden Ordnungen der Angiospermen vorhanden. Im Datensatz befinden sich auch jahrhundertealte Herbarblätter, darunter auch Pflanzenarten, die seit langem als ausgestorben gelten. Mittels einer verbesserten Technologie für DNA-Sequenzierung, entschlüsselten die Forschenden von jeder dieser Pflanzen 353 Gene aus dem Kerngenom. Der Stammbaum der Pflanzen wurde mit über 200 Fossilien „kalibriert“. Dr. Marc Appelhans, Kurator des Herbariums der Universität Göttingen, war als Spezialist für die Zitrusgewächse Teil des Projektes. Die Ergebnisse der Studie sind im April in der Fachzeitschrift Nature erschienen.

Quelle: Uni Göttingen

Weiterlesen
News · Projekt

Biologische Blaupause für nachhaltigen Kohlenstoff-Kreislauf gesucht

Aus der mikrobiologischen Erforschung von Algen gewinnt Felix Willmund Erkenntnisse, die im LOEWE-Schwerpunkt RobuCop die künstliche Photosynthese als Waffe gegen den Klimawandel schärfen soll. Foto: Rolf K. Wegst, Uni Marburg

Im neuen LOEWE-Schwerpunkt „Robuste Chloroplasten für die natürliche und synthetische Kohlenstoff-Fixierung“, kurz RobuCop, suchen Forschende unter wissenschaftlicher Koordination von Prof. Felix Willmund nach neuen Lösungsansätzen für eine nachhaltige Zukunft. Sie erforschen die natürlichen Mechanismen der Umwandlung und Reduktion des klimaschädlichen Kohlendioxids und setzen durch künstliche Photosynthese neue Meilensteine für eine nachhaltigere Nahrungs- und Energieversorgung. Das Forschungsprojekt wird mit über 4,4 Millionen Euro für vier Jahre von 2025 bis 2028 gefördert. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen über natürliche Prinzipien sollen auf synthetischem Wege Enzyme optimiert und ganze Stoffwechselwege so in Mikroalgen und Pflanzenzellen integriert werden, dass sie Kohlendioxid robuster und effizienter umwandeln können. RobuCop setzt genau dort an: es untersucht die molekularen Mechanismen, mit denen Chloroplasten auf Umweltveränderungen reagieren und etabliert neue Methoden, um in Chloroplasten mithilfe synthetischer Biologie einen nachhaltigen Kohlenstoff-Kreislauf zu implementieren. Dabei nutzt RobuCop neue und innovative Labortechniken im Bereich der Automatisierung und Robotik, die die industrielle Anwendung der Forschungsergebnisse ermöglichen wird. Am multidisziplinären Forschungsprojekt RobuCop arbeiten Expert*innen der Mikrobiologie, Chemie und Pflanzenwissenschaften zusammen.

Quelle: Uni Marburg

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

So kommen Algen an Stickstoff zum Wachsen

Die den Rhizobien-zugehörigen stickstofffixierenden Symbionten (mit fluoreszierenden Gensonden markiert in orange und grün) befinden sich innerhalb von Kieselalgen, die im tropischen Nordatlantik gesammelt wurden. Foto: Mertcan Esti, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie Bremen

In einer neuen Studie haben Wissenschafter*innen des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie, des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Wien eine bisher unbekannte Partnerschaft entdeckt: Eine marine Kieselalge und ein Bakterium, die gemeinsam für einen großen Teil der Stickstoff-Fixierung im Ozean verantwortlich sein können. Es zeigte sich, dass diese Lebensgemeinschaft in den Weltmeeren weit verbreitet ist. Diese winzigen Organismen spielen also wahrscheinlich eine Hauptrolle bei der weltweiten marinen Stickstoff-Fixierung und sind daher entscheidend, um die Produktivität der Meere und die globale Aufnahme von Kohlendioxid durch den Ozean zu gewährleisten. Der neu beschriebene, bakterielle Symbiont ist eng verwandt mit den stickstoff-fixierenden Rhizobien, die mit vielen Kulturpflanzen zusammenleben. Diese Entdeckung könnte also auch neue Wege für die Entwicklung von stickstoff-fixierenden Pflanzen eröffnen. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Print-Ausgabe des Fachmagazins Nature veröffentlicht.

Quelle: Uni Wien

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Analyse neuweltlicher Seidenpflanzengewächse beschreibt 55 Arten

Orthosia retinaculata (Schltr.) Liede & Meve. Foto: H.A. Keller, Facultad de Ciencias Forestales, Universidad Nacional de Misiones, Instituto de Botánica del Nordeste, Corrientes

Klein, aber detailreich sind Blüten der Gattung Orthosia, für die Forschende der Pflanzensystematik an der Universität Bayreuth nun nach jahrzehntelanger Bearbeitung erstmals einen vollständigen Überblick vorgelegt haben. Insgesamt konnten 55 Arten abgegrenzt und beschrieben werden, doppelt so viele wie erwartet. Die Ergebnisse stellt das Team im Fachmagazin Annals of the Missouri Botanical Garden vor.

Quelle: Uni Bayreuth

Weiterlesen
News · Anwendung

EU-Projekt Zukunftswald: nachhaltiger Waldumbau auf regionaler Ebene

Das Titelbild der „Praxisanleitung für nachhaltigen Waldumbau“ zeigt einen Wald südlich von Westerschondorf, Landkreis Landsberg am Lech. Julian Leitenstorfer

Im EU-LIFE Projekt Future Forest im Landkreis Landsberg am Lech ist es gelungen, ein einfaches System für Waldbesitzende zur Beurteilung ihrer Wälder zu entwickeln. Dabei werden Wälder mit Fokus auf intensiv durchwurzelte und regenwurmreiche Böden umgebaut und Ökosystemleistungen des Waldes in Wert gesetzt, berichtet die Hochchule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Bei der Abschlussveranstaltung im Juni 2024 in Landsberg am Lech stellten die Forschenden die 28-seitige „Praxisanleitung für nachhaltigen Waldumbau“ vor. Diese enthält die wichtigsten Projektergebnisse und die im Projekt entwickelte „Waldeinwertung“ sowie zwei Modelle für die regionale Honorierung von Ökosystemleistungen des Waldes. Zusätzlich zur Praxisanleitung gaben die Projektbeteiligten im März das „Handbuch für nachhaltigen Waldumbau“ heraus.

Quelle: HSWT

Weiterlesen
News · Anwendung · Projekt

Ökosystem Wald klimagerecht entwickeln

Neuer Wald unter abgestorbenen Fichten: Im Harz sind die Einflüsse des Klimawandels überall sichtbar. Foto: Johannes Kamp

Wie wirkt sich der Klimawandel auf das Ökosystem Wald aus und wie kann der Wald klimagerecht entwickelt werden? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen werden in zwei Zukunftslaboren am Zentrum Klimaforschung Niedersachsen forschen: Im Zukunftslabor „FoResLab – Future Lab towards Forests Resilient to Climate Change“ unter der Leitung der Universität Göttingen wird ein inter- und transdisziplinäres Team der Frage nachgehen, wie wir Wälder resilient gegenüber Klimaveränderungen machen können. Zwei weitere Arbeitsgruppen der Universität sind am Zukunftslabor „DIVERSA“ beteiligt. Das Land Niedersachsen fördert mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro für sechs Jahre.

Quelle: uni Göttingen

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Acker-Unkräuter helfen bei der Schädlings-Bekämpfung

Dr. Séverin Hatt (Bild) hat zusammen mit Prof. Dr. Thomas Döring die Auswirkung von Misch-Anbau, Blühstreifen und Unkräutern auf den Schädlingsbefall untersucht. Foto: Uni Bonn

Um Schädlinge auf dem Acker zu bekämpfen, kann es helfen, einige Unkräuter zwischen den Feldpflanzen stehen zu lassen. In diese Richtung deutet zumindest eine aktuelle Studie der Universität Bonn. Besonders positive Effekte erzielte dieser Schritt in Kombination mit weiteren Maßnahmen: dem gleichzeitigen Anbau verschiedener Pflanzen und der Anlage von Blühstreifen. Die Ergebnisse sind nun im Journal of Pest Science erschienen.

Quelle: Uni Bonn

Weiterlesen
News · Projekt

Umwelt-DNA zur Analyse von Klima-Anpassungen

Ein neues Forschungsprojekt wird Umwelt-DNA nutzen, um zu erörtern, wie der Anbau von Nutzpflanzen und deren Widerstandsfähigkeit an den Klimawandel angepasst werden können. Im Projekt AEGIS blicken die internationalen Forschenden in die Vergangenheit: Wie haben sich Ökosysteme und Arten an ein sich veränderndes Klima angepasst, und wie kann dieses Wissen auf die Herausforderungen der heutigen Landwirtschaft angewandt werden? „Mit Hilfe von Ökosystemmodellen können wir herausfinden, welche Kombinationen von Arten die nachhaltigsten Ökosysteme schaffen. Dieses Wissen kann als Blaupause dienen, um klimaresistente Lebensmittelsysteme zu schaffen, die sowohl die von uns angebauten Pflanzen als auch die Nachhaltigkeit der Umgebungen, in denen sie wachsen, verbessern“, erklärt Projektleiter Prof. Eske Willerslev (Universität Kopenhagen). Es wird für zunächst sieben Jahre mit 78 Millionen Euro von der Novo Nordisk-Stiftung und dem Wellcome Trust gefördert. Auch Forschende vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen um Prof. Kai-Uwe Hinrichs, Dr. Lars Wörmer, Dr. Ursula Röhl und Dr. Enno Schefuß des Fachbereichs Geowissenschaften werden maßgeblich beteiligt sein.

Quelle: Uni Bremen beim idw

Weiterlesen
News · Politik

Appell: Sommerurlaub bitte ohne Pflanzensouvenirs

Bild der Kampagne #PlantHealth4Life der European Food Safety Authority (EFSA). https://www.efsa.europa.eu/de/plh4l Quelle: EFSA

Wer von einer Reise außerhalb der EU zurückkehrt, bringt gerne Pflanzen oder Pflanzenteile mit: Samen und Ableger für Hobby-Gärtner, Zapfen und Äste als Dekoration, oder frisches Obst als Reiseproviant. Keine gute Idee! Als koordinierende, nationale Behörde im Bereich der Pflanzengesundheit warnt das Julius Kühn-Institut (JKI) Reisende davor, unbedacht Pflanzenmaterial in die EU einzuführen: All diesen Mitbringseln können unbemerkt Insekten, Pilze oder Bakterien anhaften, in Holz reisen Käferlarven mit und Viren schlummern in den Blättern exotischer Zierpflanzen. „Schadorganismen aus Nicht-EU-Ländern können große wirtschaftliche, aber auch ökologische Schäden in der EU und Deutschland verursachen,“ erklärt Dr. Bernhard Schäfer, Institutsleiter des zuständigen Fachinstituts am JKI, „Selbst innerhalb der EU sollte darauf verzichtet werden, einfach so Pflanzen oder Bodenmaterial von einem Land ins nächste zu transportieren.“ Mandelbäume aus Mallorca könnten zum Beispiel mit dem Bakterium Xylella fastidiosa befallen sein – dieses infiziert neben Mandel, Weinrebe, Olive, Kirsche und Pflaume auch zahlreiche Zierpflanzen (z. B. Oleander) oder Laubbäume wie Ahorn, Eiche, Platane und Ulme.

Quelle: JKI

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Abläufe im Photosystem II mithilfe neuartiger elektronenmikroskopischer Verfahren entschlüsselt

Die atomaren Interaktionen in der Proteinstruktur des Photosystems II hat ein internationales Forschungsteam mithilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie in einer noch nie dagewesenen Auflösung auf Nanometer-Ebene sichtbar gemacht. Damit liefert es einen Schlüssel zur Aufklärung grundlegender biochemischer Prozesse, der über die Photosynthese hinaus auch für andere Forschungsdisziplinen wichtig ist. Die Ergebnisse stellt das Team von Wissenschaftler*innen der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), der schwedischen Universitäten Umeå und Uppsala sowie der Universität Potsdam im Fachmagazin Science vor.

Quelle: HU Berlin

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

"Stickstoff-Fühler": Wie Algen ihr Zellwachstum optimieren

Anja Hemschemeier untersucht die detaillierten Prozesse, die in Algen ablaufen. Foto und (c): RUB, Anja Hemschemeier untersucht die detaillierten Prozesse, die in Algen ablaufen. Foto und (c): Marquard, RUB

Eine bislang rätselhafte Verlängerung an einem stärkeabbauenden Enzym könnte bei Algen eine Art Fühler sein, wie viel Stickstoff gerade vorhanden ist. Gibt es davon reichlich, setzen die Algenzellen schnell viele Bausteine für ihr Wachstum frei. Das Boschumer Forschungsteam um Privatdozentin Dr. Anja Hemschemeier und Dr. Lisa Scholtysek aus der Photobiotechnologie-Gruppe an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) berichtet in der Zeitschrift Plant Direct über ihre Studie an der Alpha-Amylase aus der Mikroalge Chlamydomonas reinhardtii.

Quelle: RUB

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Verminderung von Algenblüten reduziert krankheitserregende Vibrionen in der Ostsee

Krankheitserregende Bakterien der Art Vibrio vulnificus lassen sich in der Ostsee über die Reduzierung von Algenblüten teilweise kontrollieren. Zu diesem Schluss kommen die Mikrobiologen David Riedinger und Matthias Labrenz vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) in einer ostseeweit angelegten Studie über Vibrio vulnificus. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment veröffentlicht.

Quelle: IOW

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Insekten beschleunigen die Evolution von Pflanzen

Die hummelbestäubten Experimentalpflanzen zeigten die deutlichsten Unterschiede auf Kalkboden (rechts) und Tuffboden (links). Foto: UZH

Ein Forschungsteam hat herausgefunden, dass Pflanzen von verschiedenen Interaktionen mit Bestäubern und Pflanzenfressern profitieren. So sind Pflanzen, die von Insekten bestäubt werden und sich gegen Fressfeinde wehren müssen, evolutionär besser an verschiedene Bodentypen angepasst. Die Ergebnisse hat das Team der Universität Zürich (UZH) in zwei Publikationen m Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Quelle: UZH

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Welches Kraut gegen Klimaveränderungen gewachsen ist

Ein Halbtrockenrasen im Jenaer Pennickental diente in der aktuellen Studie als Versuchsfläche. Foto: Till Deilmann, Uni Jena

Botanische Gärten beherbergen Pflanzen aus aller Welt und sind daher für Forschende ideale Untersuchungsplattformen, um herauszufinden, wie unterschiedliche Pflanzen auf Veränderungen – etwa in Folge des Klimawandels – reagieren. Zahlreiche wissenschaftliche Studien werden mittlerweile in Kooperation mit Botanischen Gärten durchgeführt, so auch im Projekt „PhenObs“ des Integrativen Zentrum für Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv). In einer aktuellen Studie , die im Fachmagazin Ecology and Evolution erschien, hat ein Team der Universität Jena jetzt zeigen können, dass die in Botanischen Gärten zu beobachtende Anpassungsfähigkeit von Arten auch Rückschlüsse auf natürliche Umgebungen ermöglichen, wie die Forschenden um Prof. Dr. Christine Römermann vom Institut für Ökologie und Evolution berichten. Die gemeinsame Studie mit iDiv belegt den Wert von Botanischen Gärten für Untersuchungen zur Anpassungsfähigkeit von Pflanzen an den Klimawandel

Quelle: Uni Jena

Weiterlesen
News · Politik

Schäden durch invasive Arten werden unterbewertet

In einer breit angelegten Befragung haben Forschende der Goethe-Universität und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt die Sichtweise und Wahrnehmung von Interessenvertreter*innen in Deutschland zum Thema invasive Arten untersucht. Die Ergebnisse der im Fachjournal Biological Invasions erschienenen Studie zeigen, dass alle befragten Interessengruppen die Verbreitung von invasiven Arten als Problem wahrnehmen und ein hohes Interesse an der Thematik haben. Der wirtschaftliche Schaden, den invasive Arten jährlich in Deutschland verursachen, sowie deren Vielfalt wurden aber in allen Gruppen deutlich unterschätzt.

Quelle: Senckenberg

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Künstliches Nachtschatten-Molekül wirkt gegen Leukämiezellen

Nachtschattengewächse, wie etwa die Kartoffel, Tomate oder Aubergine, enthalten viele medizinisch interessante Wirkstoffe. Aus einer Gruppe davon, den Withanoliden, haben Forschende am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften nun eine künstliche Variante identifiziert, die hochspezifisch gegen Leukämiezellen wirkt. Modernsten chemischen und genetischen Hochdurchsatzanalysen gelang dem Team um Georg Winter nicht nur, die Wirksamkeit zu bestätigen, sondern auch den Wirkmechanismus aufzuklären: Das Molekül stört den Cholesterin-Stoffwechsel der Tumorzellen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology publiziert.

Quelle: CeMM

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

KI zeigt, wie Ackerpflanzen sich entwickeln werden

Die Software wird mit Fotos von verschiedenen Wachstumsstadien (links) trainiert. Danach kann sie auf Basis eines einzelnen Ausgangsfotos von einem anderen Feld modellieren, wie sich die Kultur entwickeln wird. Grafik: Lukas Drees, Uni Bonn

Forschende der Universität Bonn haben eine Software entwickelt, die das Wachstum von Ackerpflanzen simulieren kann. Dazu fütterten sie einen lernfähigen Algorithmus mit Tausenden von Fotos aus Feldexperimenten. Das Verfahren lernte dadurch, auf Basis eines einzigen Ausgangsbildes die zukünftige Entwicklung angebauter Pflanzen zu visualisieren. Anhand der bei diesem Prozess erzeugten Bilder lassen sich Parameter wie die Blattfläche oder auch der Ertrag treffsicher abschätzen. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Plant Methods erschienen.

Quelle: Uni Bonn

Weiterlesen
News · Politik

EU-Umweltrat sagt "Ja" zum Nature Restoration Law

Die umstrittene europäische Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Law) hat überraschend die letzte Hürde genommen und ist am 17. Juni vom EU-Umweltrat verabschiedet worden. Prof. Dr. Josef Settele, Agrarbiologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), erklärt die Verbesserungen, die die Verordnung für den Naturschutz bringt, und warum Renaturierung so wichtig ist.

Quelle: UFZ

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Wie sich Samenkörner in den Ruhezustand versetzen

Um den widrigen Bedingungen des mediterranen Sommers zu entgehen, verzögern manche Samen ihre Keimung bis die heißen und trockenen Zeiten vorbei sind. Anhand des Pflanzenmodells Aethionema arabicum hat ein Forschungsteam zum ersten Mal einen lichtinduzierten Mechanismus beschrieben, der eine sekundäre Samenruhe im Sommer bewirkt. Die Ergebnisse um Zsuzsanna Mérai aus der Gruppe von Liam Dolan am Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wurden im Fachjournal Current Biology veröffentlicht.

Quelle: GMI

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Die Kunst des Gleichgewichts – ein Balanceakt der pflanzlichen Immunantwort

Eine neue Studie in der Zeitschtrift Nature hat gezeigt, dass entscheidende pflanzliche Immunmoleküle sich untereinander in einen Verbund verpacken und auf diese Weise vor unerwünschter Aktivierung geschützt werden. Das berichtet ein Team um unter der Leitung von Jijie Chai von der Westlake University in China und Paul Schulze-Lefert vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln.

Quelle: MPIPZ

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Neue genetische Uhr entdeckt älteste bekannte Meerespflanze: Seegrasklon ist mehr als 1.400 Jahre alt

Die Seegraswiese der Ostsee ist keine Population, sondern ein Klon. Foto: Pekka Tuuri

Ein internationales Forschungsteam hat mit Hilfe einer neuartigen genetischen Uhr die älteste bisher bekannte Meerespflanze entdeckt. Es handelt sich um einen 1.400 Jahre alten Seegras-Klon aus der Ostsee, der aus der Zeit der Völkerwanderung stammt. Das Forschungsprojekt ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis und zum Schutz mariner Ökosysteme. Die Studie unter der Leitung von Professor Dr. Thorsten Reusch vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist heute in der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution erschienen.

Quelle: GEOMAR

Weiterlesen
News · Forschungsorte

Neues Institut: erforscht Funktionen und die Vielfalt von Pflanzen in Jena

Am achten Senckenberg-Institut soll zukünftig der Biodiversitätswandel im Anthropozän mit modernen und innovativen Methoden in zeitlicher Tiefe und räumlicher Breite umfänglich analysiert werden. Foto: Johanna Jahn, Uni Jena

Heute wurde das Senckenberg Institut für Pflanzenvielfalt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena gegründet. In Anwesenheit von Minister Wolfgang Tiefensee sowie Minister Timon Gremmels wurde das Institut als Bestandteil Senckenbergs in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Das neue Institut beherbergt unter anderem das Herbarium Haussknecht – mit etwa 3,5 Millionen Belegen eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen von Pflanzen. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger gratulierte in einer Videobotschaft und betonte, dass „auch der Wissenschaftsstandort Deutschland von der Neugründung profitiere“.

Quelle: Senckenberg

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Etablierung von Kirschlorbeer in mitteleuropäischen Wäldern

Prunus laurocerasus verbreitet sich in mitteleuropäischen Wäldern, hier in einem Wald in Baden-Württemberg. Foto: Stefan Abrahamczyk

Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist eine der beliebtesten Gartenpflanzen und wird vor allem als Heckenpflanze eingesetzt, da die Art immergrün ist und sehr dicht wächst. Genau diese Merkmale machen den Kirschlorbeer allerdings zum potentiellen Problem, wenn er sich in heimischen Wäldern etabliert, da er möglicherweise andere Arten verdrängt. In einer Studie analysierte Dr. Stefan Abrahamczyk, Botaniker am Naturkundemuseum Stuttgart (SMNS), gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der Universität Bonn die Verbreitung der Pflanze im Kottenforst, einem großen Waldgebiet bei Bonn. Die Daten zeigen, dass sich der Kirschlorbeer hier etabliert, was auch in anderen mitteleuropäischen Wäldern zu beobachten ist. Dabei begünstigt der Klimawandel die starke Verbreitung der Art. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden nun in einem Artikel in der Fachzeitschrift Biological Invasions veröffentlicht.

Quelle: SMNS

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Johanniskräuter: wichtige Schritte der Biosynthese entdeckt

Extrakte des Echten Johanniskrauts dienen der Behandlung von Depressionen. Verwendet werden die blühenden Zweigspitzen. Foto: Ludger Beerhues, TU Braunschweig

Das Echte Johanniskraut gehört zu den bekanntesten Arzneipflanzen. Weltweit gibt es über 500 Arten. Ihre komplexen Inhaltsstoffe haben vielversprechende medizinische Eigenschaften. Allerdings sind ihre Isolierung und Synthese schwierig. Am Institut für Pharmazeutische Biologie der Technischen Universität Braunschweig haben Wissenschaftler*innen zwei neuartige Enzyme nachgewiesen, die alternative Molekülvarianten bilden. Das eröffnet die Chance, die komplexen Inhaltsstoffe biotechnologisch zu gewinnen. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Communications.

Quelle: TU Braunschweig beim idw

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Artenreichtum in der Land(wirt)schaft

Die biologische Vielfalt in Agrarökosystemen profitiert von einer vielfältigen Umgebung mit einer hohen Zahl an Feldfrüchten, darunter auch Bienen und andere Nützlinge wie Laufkäfer und Spinnen. Foto: Mareike Oponczewski

Intensive Landwirtschaft gilt als eine Ursache des weltweiten Artensterbens. Eine vielfältige Landschaft kann jedoch die Biodiversität auf dem Acker erheblich fördern. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), das Studien aus Europa, Asien, Nord- und Südamerika analysiert hat. Demnach profitieren zahlreiche Wildtier- und -pflanzenarten auf landwirtschaftlichen Feldern von einer vielfältigen Umgebung mit einer hohen Zahl an Feldfrüchten, darunter Vögel, Bienen und andere Nützlinge wie Laufkäfer und Spinnen. Die Untersuchung unter Leitung der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur ist im Fachmagazin Ecology Letters erschienen.

Quelle: JLU

Weiterlesen
News

Appell an Saatguthersteller: Hybrid-Luzerne erobert Berlin

Hybrid-Luzerne (Medicago x varia). Foto: Thomas Borsch. (c): Botanischer Garten Berlin

Sie hat das Potential, ganze Flächen umzukrempeln: die Hybrid-Luzerne (Medicago x varia), auch Bastard-Luzerne genannt. War sie in Berlin lange nur vereinzelt anzutreffen, so hat sich das in den vergangenen Jahren massiv geändert. Heute blüht sie im gesamten Stadtgebiet am Wegesrand, in Parks, auf dem Mittelstreifen oder auf privaten Rasenflächen. Und das mit weitreichenden Folgen. Der Botanische Garten Berlin ruft jetzt u.a. Saatguthersteller zum Handeln auf, damit die Berliner Pflanzenvielfalt erhalten bleibt.  

Quelle: Botanischer Garten Berlin

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Gemüse nimmt chemische Stoffe aus Autoreifen auf

Autoreifen enthalten hunderte von chemischen Additiven, die sich aus ihnen herauslösen können. So gelangen sie in Nutzpflanzen und anschließend in die Nahrungskette. Forscher*innen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft der Universität Wien haben nun erstmals chemische Rückstände aus Reifenabrieb in Blattgemüse nachgewiesen. Die Konzentrationen waren zwar gering, der Nachweis dennoch eindeutig. Ein Befund, der etwa auch für Medikamentenrückstände in pflanzlichen Nahrungsmitteln bekannt ist. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Frontiers in Environmental Science.

Quelle: Uni Wien

Weiterlesen
News · Forschungsergebnis

Aufgeklärtes Katalytisches Zentrum erleichtert Weg zu Wasserstoff aus Algenenzymen

Thomas Happe, Rieke Haas und Ulf-Peter Apfel (von links) untersuchten das katalytische Zentrum der Algen im Detail, um die Voraussetzungen für die Wasserstoffherstellung besser zu verstehen. Foto und (C): Marquard, RUB

Manche Algen sind in der Lage, unter bestimmten Bedingungen Wasserstoff herzustellen, einen begehrten grünen Energieträger. Seine Herstellung läuft im einzigartigen katalytischen Zentrum der einzelligen Algen ab und funktioniert nur, wenn auch entsprechende Kofaktoren der verantwortlichen Proteine anwesend sind. Den Zusammenbau eines solchen Kofaktors, des sogenannten Wasserstoff-Clusters, konnten Forschende der Ruhr-Universität Bochum (RUB) aufklären. Sie beschreiben insbesondere die bisher ungeklärte Rolle des Enzyms HydF, das an den letzten Schritten des Zusammenbaus beteiligt ist, in der Zeitschrift Journal of the American Chemical Society (JACS) vom 31. Mai 2024. 

Quelle: RUB

Weiterlesen
News · Politik

Stellungnahme zur Wiederherstellung der Natur

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert darin die Bundesregierung auf, die „Wiederherstellung der Natur in Deutschland anzugehen“. Der Bericht betont, dass Natur nicht nur geschützt, sondern ihr Zustand dringend aktiv verbessert werden müsse. Zentrale Forderung der 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind dabei bessere Rahmenbedingungen für die Wiederherstellung von Natur, Flächen „zukunftsfähig zu bewirtschaften“ sowie eine „ambitionierte Renaturierungspolitik“ in Deutschland und in Europa. Der SRU unterstreicht in dem 92-seitigen Papier die Bedeutung von Fördermaßnahmen für den Natürlichen Klimaschutz, unter anderem im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz. Die Stellungnahme ist gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen (WBBGR) sowie dem Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik (WBW) entstanden und liegt als Unterrichtung (20/11595) der Bundesregierung vor, berichtet Heute im Bundestag (hib).

Quelle: hib

Weiterlesen
News · Förderung

Transregio The Green Hub wird weiter gefördert

Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) wird vier weitere Jahre im Rahmen der Transregio-Programme The Green Hub Spitzenforschung betreiben. Im Sonderforschungsbereich untersucht wie sich Nutzpflanzen an umweltbedingten Stress anpassen. The Green Hub zielt darauf ab, besser zu verstehen, welche Rolle die Chloroplasten bei den komplexen Reaktionen von Pflanzen auf Temperatur- oder Lichtstress spielen. „Bedingt durch den rapiden Klimawandel müssen möglichst rasch stresstolerante Nutzpflanzen gezüchtet werden“, erklärt Biologieprofessor Ekkehard Neuhaus, Standortsprecher von Green Hub. „Im Zentralprojekt, das an der RPTU verortet ist, übertragen wir Erkenntnisse, die an Modellpflanzen gewonnen wurden und Potenzial zur Verbesserung der Stresstoleranz haben, auf die Ölsaat Leindotter (Camelia sativa).“ Leindotter wird unter anderem in Nordamerika und Kanada, neben Raps, zur Gewinnung von Pflanzenölen angebaut. Am Freitag hatte die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Anschlussförderung bekannt gegeben.

Quelle: RPTU

Weiterlesen
Stellenangebote
Offene Stellen

Research associate / PhD student (m/f/d)

Investigate plants, their structural elements and materials as models in order to derive design principles for future construction with carbon fiber reinforced concrete

Technical University of Dresden, Faculty of Biology, Chair of Botany, within DFG funded CRC/Transregio 280, Dresden, Germany

Start: at the earliest date possible

Deadline: 2 August 2024

Details (pdf)

Download
Offene Stellen

PhD position (m/f/d)

Molecular Plant Biodiversity

Ludwig-Maximilians-Universität München, Phylogenomik und Systematik der Pflanzen oder Pilze, DFG-funded Collaborative Research Centre (CRC) 1211 "Earth - Evolution at the Dry Limit", Munich, Germany

Start: as soon as possible

Deadline: 19 August 2024

Details: LMU

Weiterlesen
Offene Stellen

2 PostDoc positions (m/f/d)

Physiology of yield stability

University of Hohenheim, department of physiology of yield stability, Hohenheim close to Stuttgart, Germany

Deadline: 12 August 2024

Details: University of Hohenheim

Weiterlesen
Offene Stellen

Research and Teaching Assistant / Akademischer Rat a.Z. (m/f/d)

Plant Biodiversity

Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Faculty of Biology, plant phylogenomics and systematics group, Munich, Germany

Start: As soon as possible

Deadline: 31 July 2024

Details: LMU

Weiterlesen
Offene Stellen

Wissenschaftliche Mitarbeit / PostDoc position

Regulationsmechanismen des pflanzlichen Energiestoffwechsels

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), DFG-Forschungsgruppe PlantsCoChallenge, Botanisches Institut und Botanischer Garten, Kiel, Deutschland

Start: 1 September 2024

Deadline: 21 Juli 2024

Details (pdf)

Download
Offene Stellen

Wissenschaftliche Mitarbeit, Tenure-Track Vollzeit, Teilzeit ggf. möglich (m/w/d)

Molekulare Evolution der Pflanzen und ihrer Interaktionen

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), Abteilung Botanik und Molekulare Evolutionsforschung, Frankfurt am Main, Deutschland

Start: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Deadline: 21 Juli 2024

Details (pdf)

Download
Offene Stellen

6 PhD positions, 1 PostDoc position, 1 Coordinator position (m/f/d)

New DFG-funded Research Unit "PlantsCoChallenge" (5640) to analyse plant stress adaptations

At 6 German Universities Institutes in Kiel (CAU and GEOMAR), Berlin (IGB), Münster and Tübingen (EKUT), Germany

Details (pdf)

Download
DBG-Veranstaltungen

Geförderte Tagungen 2024

Co- and posttranslational control in chloroplasts - DBG's Eduard Strasburger-HOT TOPIC-Workshop

18 - 20 November 2024
Münster, Germany
Antragstellend: Dr. Jürgen Eirich

1st International Workshops on Alpine and Mountain Plants (iWAMP)

23 - 25 October 2024
San Michele all'Adige, Italy
Antragstellend: Dr. Stefan Martens
Website: https://sites.google.com/fmach.it/iwamp2024 

Botanik-Tagung, International Conference of the German Society for Plant Sciences

15 - 19 September 2024
Halle Saale, Germany
Antragstellend: Prof. Dr. Egar Peiter
Website: https://botanik-tagung.de

Symposium of the International Society of Endocytobiology 2024

10 - 12 September 2024
Bochum, Germany
Antragstellend: Prof. Dr. Danja Schünemann
Website: http://www.chromera.org/konference/ise-symposium-2024/

International Conference on Thermomorphogenesis

4 - 6 September 2024
Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Deutschland
Antragstellend: Dr. Daniel Maag
Details erfahren Sie von Dr. Maag

18th Symposium on Insect-Plant Relationships (SIP)

4 - 8 August 2024
Universität Bielefeld, Deutschland
Antragstellend: Dr. Rabea Schweiger
Tagungswebsite: www.uni-bielefeld.de/sip2024

International Symposium on Iron Nutrition and Interactions in Plants (ISINIP)

8 - 11 July 2024 (excursion 12th July)
Düsseldorf, Deutschland
Antragstellend: Prof. Dr. Petra Bauer
Tagungswebsite: https://www.isinip2024.de

Mitochondria and Chloroplasts - Energy Transducing Organelles: Fundamental Processes and Translation in Agriculture and Medicine

Gordon Research Conference
7 - 12 Juli 2024
Barcelona, Spain
Antragstellend: Prof. Dr. Andreas Weber
Tagungswebsite: https://www.grc.org/plant-metabolic-engineering-conference

2nd European Photosynthesis Congress (ePS2): ePS Young Session

24 - 25 Juni 2024
Padua, Italien
Antragstellend: Dr. Anja Krieger-Liszkay
Tagungswebsite: https://www.eps2.org/eps-young 

Plant Science Student Conference (PSSC) 2024

17 - 20 Juni 2024
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), Halle (Saale), Germany
Antragstellend: Jolina Marx, Prof. Dr. Tina Romais

PlantACT! Plants for Climate Action Conference

10 - 13 März 2024
Heinrich-Heine-University Düsseldorf, Germany
Antragstellend: Prof. Dr. Andreas Weber
Siehe Tagungsbericht in den Actualia

37th Molecular Biology of Plants

Of our Section Plant Physiology and Molecular Biology
4 - 7 March 2024
Sportschule Hennef, Deutschland
Antragstellend: Prof. Dr. Ute Höcker
Siehe Tagungsbericht in den Actualia

22. Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung

23 - 24 Februar 2024
Universität Jena, Deutschland
Antragstellend: Jun.-Prof. Dr. Julie Zedler und PD Dr. Alexandra Furch
Siehe Tagungsbericht in den Actualia

Empfohlen
Plant Biology · DBG

Review: past 200 year timeline and modelled future rate of expansion of Scotch broom

A timeline of Scotch broom’s global expansion highlights threats to ecological processes and the need for an enhanced monitoring program.

Cytisus scoparius (L.) Link, commonly referred to as Scotch broom, is a Mediterranean shrub capable of thriving in a variety of ecosystems that has invaded every habitable continent on Earth. The authors PW Hacker and NC Coops here present a timeline and estimated rate of expansion from 1816 to 2016. They also model its expected range over the next 70 years, and highlight the need for investigation into its expansion mechanisms and the establishment of monitoring programs.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology (2024) DOI: 10.1111/plb.13662

Plant Biology · DBG

Review: Water for agriculture - more crop per drop

The scarce resource water is vital for agriculture, serving multiple functions in biomass growth, and improving water use efficiency is crucial in crop production.

It is challenging to maintain high crop yields, even in arid and drought-prone regions that depend on irrigation. In this review authors Geilfus, Zörb, Jones, Wimmer & Schmöckel explain water use efficiency (WUE) and options to improve water use and thus crop yield. Nutrient management might represent another possibility to manipulate water uptake and use by plants. An emerging topic involves agroforest co-cultivation, where trees in the system facilitate water transfer through hydraulic lift, benefiting neighbouring crops. Other options to enhance crop yield per water use are also discussed.

Read paper in our scientific journal Plant Biology open access (2024) DOI: 10.1111/plb.13652

Plant Biology · DBG

New Method: lifetime mesophyll conductance

Mesophyll conductance integrated over the lifetime of the leaf is calculated from the isotopic composition of epicuticular wax harvested separately from the adaxial and abaxial sides of hypostomatous leaves and can be partitioned into gas and liquid phases.

Breeding of new plant varieties with lower mesophyll resistance for CO2 diffusion requires knowledge of its diffusion components. Authors Janová, Kubásek, Grams, Zeisler-Diehl, Schreiber & Šantrůćek therefore tested a new method to estimate relative drawdowns of CO2 concentration across hypostomatous leaves of Fagus sylvatica integrated over the lifetime of the leaf. The new method shows that intercellular components is minor but not negligible part of CO2 diffusion and reflects leaf anatomy traits, i.e. leaf mass per area and thickness.

Read paper in our scientific journal Plant Biology open access (2024) DOI: 10.1111/plb.13655

Plant Biology · DBG

CRISPR‐Cas9 and beyond - review summarizes target genes for developing disease‐resistant plants

Genome-editing technology is a promising strategy for protecting food security against yield losses of crops due to unpredictable climate change and plant diseases.

In their paper the authors Park et al. provide a brief overview of recent progress in genome-editing technologies, including zinc-finger nucleases (ZFNs), transcription activator-like effector nucleases (TALENs), and clustered regularly interspaced short palindromic repeats (CRISPR)-associated protein 9 (Cas9) technologies. They classify disease resistant mutants of Arabidopsis thaliana and several crop plants based on the roles or functions of the mutated genes in plant immunity and suggest potential target genes for molecular breeding of genome-edited disease-resistant plants. Genome editing technologies are resilient tools for sustainable development and promising solutions for coping with climate change and population increases.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2024) DOI: 10.1111/plb.13625

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers and reviews via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: the world’s largest mimicry system

Mimics of pollen, anthers, stamens, and androecia, their models and pollen eating bees and hoverflies constitute the world’s largest mimicry system.

In the open access paper "pollen, anther, stamen, and androecium mimicry" authors Lunau, De Camargo and Brito review the hypotheses, why the yellow UV-absorbing floral centre is so frequent in angiosperms. They review the pollen, anther, stamen, and androecium mimicry (PASAM) hypotheses, present new and published data on pollenating and pollen-collecting pollinators’ responses to PASAM structures and discuss how widespread these systems are around the globe. Their ultimate goal is to promote the idea that PASAM is a plausible first approach to understanding floral colour patterns in angiosperms.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2024) DOI: 10.1111/plb.13628

Plant Biology · DBG

Review: Mycorrhization in trees - ecology, physiology, and emerging technologies

Mycorrhization in trees impacts ecological and physiological dynamics of a forest ecosystem.

The paper summarizes the ecological and physiological significance of mycorrhization. As the authors Chaudhury et al. describe: Dual mycorrhization relationships in trees and even triple relationships among trees, mycorrhizal fungi and bacteria offer an interesting physiological system to understand how plants interact with other organisms for better survival. Besides, studies indicate additional roles of mycorrhization in learning, memorizing and communication between host trees through a common mycorrhizal network (CMN). Recent observations in trees suggest that mycorrhization may even promote tolerance to multiple abiotic (e.g., drought, salt, heavy metal stress) and biotic (e.g. fungi) stresses. Due to the extent of physiological reliance, local adaptation of trees is heavily impacted by the mycorrhizal community. This knowledge opens the possibility of a non-GMO avenue to promote tree growth and development. Indeed, mycorrhization could impact growth of trees in nurseries and subsequent survival of the inoculated trees in field conditions.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2024) DOI: 10.1111/plb.13613

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review on allelopathy and allelobiosis: efficient and economical alternatives in agroecosystems

The paper summarizes allelopathy and allelobiosis in inter-specific, intra-specific, plant-microorganism, and plant-insect context, and discusses the involved substances, their mechanisms, as well as environmental factors influencing allelopathic/signal molecule production and spread.

In their review authors Han et al. summarize and classify allelochemicals and chemical signals according to their function and structure in relation to environmental factors and generation and diffusion of such signals, since allelopathy and allelobiosis have never been systematically reviewed thus far. Moreover the authors provide recent research on the application of allelopathy and allelobiosis in agroecosystems in future studies.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2023) DOI: 10.1111/plb.13582 

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: Oxygen transport in plants under hypoxia/anoxia - diffusion and convection

In waterlogged environments, plant root aeration mainly relies on diffusion through aerenchyma, although some emergent and floating-leaved plants utilize pressurized flows to facilitate gas movement within their stems and rhizomes

In the article "An overview of oxygen transport in plants: diffusion and convection" author G. G. Striker summarizes how plants under hypoxia/anoxia ensure a steady oxygen supply to their cells and identifies three types of pressurized (convective) flows: humidity-induced pressurization (positive pressure), thermal osmosis (positive pressure with air flow against the heat gradient), and venturi-induced suction (negative pressure) caused by wind passing over broken culms.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2023) DOI: 10.1111/plb.13558.

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: Divergence of non-flying mammal-pollinated plants

The pollination system and evolutionary transition of Mucuna in Asia are unique, reflecting the divergence of the non-flying mammal-pollinated plants

In the article "Evolution of a non-flying mammal-dependent pollination system in Asian Mucuna (Fabaceae)" author S. Kobayashi summarizes the available knowledge of pollination in Asian Mucuna (Fabaceae), a genus mainly distributed in the tropics, and discusses the evolution of plants pollinated by non-flying mammals in Asia. Nineteen pollinator species have been recorded and pollination systems have been categorized into four types. An examination of the relationship between Mucuna species and their pollinators from the lineage perspective revealed that all species in Mucuna, subgenus Macrocarpa, which are distributed in Asia, are pollinated exclusively by non-flying mammals, f.e. from squirrel species.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2023) DOI: 10.1111/plb.13557.

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: Genetics underlying wheat grain protein content and grain protein deviation

Independent studies converge on genomic regions significantly associated with wheat grain protein content and grain protein deviation

In their review "Recent advances in the genetics underlying wheat grain protein content (GPC) and grain protein deviation (GPD) in hexaploid wheat", the authors Paina and Gregersen summarize the scientific findings about the genetics underlying wheat GPC and GPD, representing the relationship between grain protein content and yield), together with the performance of genomic prediction models characterizing these traits. A total of 364 significant loci related to GPC and GPD are positioned on the hexaploid wheat genome, one of the most important global crops which therefore is of major interest in breeding programs.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2023) DOI: 10.1111/plb.13550 (Open Access)

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: How gibberellin molecular metabolism orchestrates plant development

Gibberellin pathways have emerged as multi-signals integrators for plant development through complex feedback regulations and cross-talks

In their article "Molecular gibberellin (GA) pathways as conserved integrators for adaptive responses" Bouré and Arnaud summarize the elements of GA metabolism and signalling pathways, with emphasis on the key role of the GA/GID1/DELLA complex as a conserved developmental integrator. They also discuss how the GA signalling pathway - together with feedback regulation on GA metabolism -  contributes to the integration of endogenous and exogenous signals to provide an adaptive output.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2023). DOI: 10.1111/plb.13549.

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: Vulnerability, resilience, and adaptive capacity of Mediterranean forests under climate change

Factors that affect vulnerability and mechanisms that influence resilience of forests.

The autors Touhami et al. review the current state of knowledge on the effects of climate change on sclerophyllous and semi-deciduous forest ecosystems in Tunisia. They found alarming results concerning the tree cover lost to fires, as well as shifted phenological parameters like start and end of the green season. And they call upon scientists, policymakers, and managers to adapt Mediterranean forests to climate change.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2023). DOI: 10.1111/plb.13524

(DBG's members are able to access Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: How proline functions under high temperatures and how genetic engineering may help to develop temperature-smart crops

Proline aids in various activities associated with plant growth and development under extreme temperatures, and genetic engineering of proline biosynthesis genes may aid in the design of temperature-smart future crops.

In their review "assessment of proline function in higher plants under extreme temperatures" authors Raza, Charagh, Abbas et al conclude that exogenous application of proline and genetic engineering of proline genes promise ways to develop temperature-smart future crop plants to combat impending climate change crisis.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2023). DOI: 10.1111/plb.13510

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: How metabolism of plant lipids and plant responses to abiotic stressors interact

The review summarizes the interactions between plant lipids and abiotic stressors.

In their review "Functions and interaction of plant lipid signalling under abiotic stresses" the authors Liang, Huang, Liu, Chen and Li describe the metabolism of plant lipids and discuss their involvement in plant responses to abiotic stress. Thereby they also provide necessary background for further research on the interactions between plant lipids and abiotic stress. Several summary diagrams as well as a comprehensive model of interactions between plant lipids and abiotic stresses is summarized in a graph.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology 2023, DOI: 10.1111/plb.13507

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: Rice anther tapetum - a vital reproductive cell layer for sporopollenin biosynthesis and pollen exine patterning

Summary of the regulation of tapetum and pollen formation, focused on the role of AT-Hook DNA binding proteins in tapetal and exine patterning

Findings on rice tapetum development, including genomic, transcriptomic and proteomic studies are reviewed by the authors Tariq, Yaseen, Xu, Rehman, Bibi and Uzair. They also describe tapetal programmed cell death (PCD), sporopollenin biosynthesis, ROS activity for tapetum
function and its role in male reproductive development. They summarize the role of the tapetum in male fertility using rice as a model system, and provide information that can be applied in rice hybridization and that of other major crops.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology (2022). DOI: 10.1111/plb.13485

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: Plant water uptake modelling - added value of cross-disciplinary approaches

Factors influencing water uptake and complementary interdisciplinary hybrid models of plant water uptake

The authors Dubbert, Couvreur, Kübert, and Werner summarize how interdisciplinary hybrid plant water uptake models add the value of a broader conceptual view of soil-plant feedbacks of water, nutrient and carbon cycling. The main goal is to highlight how the four dominant model approaches can be and have been used to create interdisciplinary hybrid models enabling a holistic system understanding that also embeds plant water uptake plasticity into a broader conceptual view of soil–plant feedbacks of water, nutrient and carbon cycling, or reflects observed drought responses of plant–soil feedbacks and their dynamics under, that is, drought.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology 25 (2021) 32–42. DOI: 10.1111/plb.13478.

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Review: Grass species with smoke-released seed dormancy: A response to climate and fire regime but not photosynthetic pathway

Among worldwide grass species, four types of smoke-assisted seed dormancy release can be recognized, based on % with C4 photosynthesis, vegetation type, rainfall seasonality, and type and frequency of fire

In the review author Lamont summarizes the worldwide literature for reports on germination responses among grasses, whose photosynthetic pathway was known, to treatment by smoke and obtained information for 217 species and 126 genera. Thus, even though C3 and C4 grasses are equally capable of expressing smoke sensitivity, their response depends on the region’s climate and fire regime that also dictate which photosynthetic pathway dominates.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13479

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Plant Biology · DBG

Viewpoint: Is a spice missing from the recipe? The intra-cellular localization of vanillin biosynthesis needs further investigations

The biosynthesis of the flavor compound Vanillin is still controversial; specifically the role of the last enzyme of the pathway, vanillin synthase

Authors Diamond, Barnabé and Desgagné-Penix raise questions on the interpretation of data obtained from the technique used and on the true localization of the biosynthetic enzymes in V. planifolia. They discuss the findings surrounding the cellular-localization and activity of enzymes of vanillin biosynthesis. This will help to further understand the pathway and urge for additional research study to resolve the current debate in the biosynthesis of the most popular flavor compound in the world.

Read whole viewpoint in our scientific journal Plant Biology DOI: 10.1111/plb.13465

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

Newsroom
Pressemitteilung

Alge des Jahres 2024: Sargassum – von schädigenden Massenblüten zum nachhaltigen Rohstoff

Sargassum fluitans. Die gut sichbaren Schwimmblasen erlauben ein Treiben an der Meeresoberfläche. Foto: Miriam Philippi

Die Weltmeere beherbergen zahlreiche Algenarten, von mikroskopisch kleinen Einzellern bis hin zu meterlangen Seetangen. Zu letzteren gehört auch die freischwimmende Braunalge Sargassum (Golftang), die mit ihren Massenblüten die Oberfläche des atlantischen Ozeans von Afrika bis Amerika durchspannen kann. Dr. Mar Fernández-Méndez und Dr. Miriam Philippi vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI), erforschen die Kohlenstoff- und Nährstoffkreisläufe dieser Massenblüten, deren Funktion als vielfältiger, artenreicher Lebensraum sowie ihr Potenzial, erdölbasierte Stoffe zu ersetzen und gleichzeitig CO2 zu binden. Die Sargassum-Arten, S. natans und S. fluitans, kommen ausschließlich als freischwimmende Algen vor, was sie zu einer Besonderheit unter den Großalgen macht. Die Algenforscher*innen der Deutschen Botanischen Gesellschaft haben Sargassum deshalb zur Alge des Jahres 2024 gekürt.

Weiterlesen bei der Sektion Phykologie

Weiterlesen
DBG · Politik

Stellungnahme: DBG zum Regulierungsvorschlag der EU für Neue Genomische Techniken

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission vom 5. Juli 2023 zur Regulierung der Nutzung von mit neuen genomischen Techniken (NGT) erzeugten Sorten, um das Gentechnik-Recht an den aktuellen Wissensstand anzupassen. Es hat sich aus wissenschaftlicher Sicht als sinnvoll erwiesen, neue Pflanzensorten nach ihren Eigenschaften und nicht nach Art ihrer Erzeugung zu bewerten. Die DBG schätzt die Vorschläge der EU zur Kategorisierung und den einzelnen genetischen Änderungen im Folgenden ein und schlägt konkrete Präzisierungen vor.

Weiterlesen
Pressemitteilung

Alge des Jahres 2023: Die landlebende Jochalge Serritaenia baut ihren eigenen Sonnenschirm

Serritaenia-Kolonien auf den Blättchen des Frauenhaarmooses, gesammelt im Oberbergischen Land. Foto: Sebastian Hess

Die feuchten Wälder des ozeanisch geprägten westlichen Deutschlands beherbergen eine reiche Algenflora. Anna Busch und Dr. Sebastian Hess von der Universität zu Köln untersuchen seit einigen Jahren schwärzliche Überzüge auf Moosen, Totholz und Baumstämmen. Diese entpuppten sich durch ihre mikroskopischen und genetischen Analysen als eine neue Mikroalgen-Gattung mit einer bis dato unbekannten und ziemlich einzigartigen Sonnenschutzstrategie. Wie die Biolog*innen herausfanden, bilden die Algen farbige Gallerthüllen, die effizient Licht und UV-Strahlung blocken und so ein Leben an Land ermöglichen. Busch und Hess, die der „Sonnenschirmalge“ auch einen wissenschaftlichen Namen verliehen haben, sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Diese kürte die Gattung Serritaenia aufgrund ihrer bemerkenswerten Fähigkeiten zur Alge des Jahres 2023.

Weiterlesen
DBG · Pressemitteilung

Drei Wissenschaftspreise verliehen: Photosynthese, Fertilität und Pfropfen

Die drei Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Rabea Meyberg, Dr. Meike Hüdig und M.Sc. Kai Steffen Bartusch. Fotos: Rabea Meyberg, Manuel Balparda, Syahfitri Retno Wulandari

Wie ein effizientes Enzym der Photosynthese funktioniert, warum sich ein Moos nicht mehr sexuell vermehren konnte, und wie Temperatur und ein Hormon das Ergebnis beim Pfropfen verbessern, sind die Themen der drei Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Meike Hüdig, Dr. Rabea Meyberg und M.Sc. Kai Steffen Bartusch erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanik-Tagung, International Conference of the German Society for Plant Sciences, vom 28. August bis 1. September in Bonn. Die mit jeweils 2.000 bis 2.500 Euro dotierten Preise für Forscherinnen und Forscher im frühen Karrierestadium sollen die wissenschaftliche Laufbahn der drei beflügeln, wie schon die früher verliehenen Auszeichnungen der DBG.

Details zu den Forschungsergebnissen, Papern und alle Fotos

Weiterlesen
Pressemitteilung · Sektionen

Alge des Jahres 2022: Panzergeißler Stylodinium droht zu verschwinden, bevor seine kuriose Lebensweise erforscht ist

Die kugelförmige Alge Stylodinium cf. bavariense aus den ehemaligen Torfstichen nahe des bayerischen Seeon heftet sich mit einem Stiel an eine fadenförmige Alge, nachdem sie ihr schwimmendes Stadium aufgegeben hat. Lichtmikroskopische Aufnahme: Corinna Romeikat, Ludwig-Maximilians-Universität München

Eine im Verborgenen heimischer Moore lebende Alge namens Stylodinium haben Forschende zur Alge des Jahres 2022 gewählt. Sie heftet sich an andere Algen an, auch wenn sie eigentlich selbst schwimmen kann, und gibt daher Rätsel auf. Doch der einzellige Panzergeißler droht gemeinsam mit seinem Lebensraum zu verschwinden, noch bevor seine den Aufsitzerpflanzen im Regenwald ähnliche Lebensweise erforscht ist. Stylodinium dient außerdem der Erkennung ökologisch intakter Moor-Gewässer. Die Stielalge kann der Biodiversitäts- und Klimaforschung dienen, wenn deren Arten zweifelsfrei bestimmbar werden. Daran arbeiten Teams um Prof. Dr. Marc Gottschling von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Dr. Urban Tillmann vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Beide Algenforscher sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Wissenschaftler*innen organisiert sind, die Stylodinium zur Alge des Jahres gewählt haben.

Die Alge des Jahres 2022 stellen die beteiligten Forscher*innen auf der Website der Sektion Phykologie in Text und Bild vor.

Weiterlesen
Pressemitteilung

Alge des Jahres 2021: Schlauchalge Vaucheria velutina verändert das Wattenmeer

Die sich rasch ausbreitende Alge Vaucheria velutina häuft über sandigem Wattboden große Mengen Schlick an (linke Seite). Am Horizont liegt die Insel Sylt. Foto: Karsten Reise

Weit draußen im Sylter Watt, wo sonst Seehunde auf Sandbänken dösen, steckte der Wattforscher Karsten Reise vom Alfred-Wegener-Institut dieses Jahr unverhofft in weichem Schlick fest. Hier entdeckte er im Sommer erstmals Schlauchalgen, die über weite Flächen verbreitet waren und sonst nur am Ufer wachsen. In den Vaucheria-Algen verfängt sich der Schlick, wodurch die Gänge der Wattwürmer verstopft werden. Somit verändert sich das Weltnaturerbe Wattenmeer. Wie Nataliya Rybalka von der Universität Göttingen durch molekulargenetische Analysen herausfand, stammen die gelbgrünen Vaucheria velutina Algen von nur einem Mutter-Organismus ab. Die von diesem Klon besiedelten Areale dehnten sich schnell auf einer Fläche von mehr als 280 Fußballfeldern aus. Aufgrund ihrer plötzlichen Dominanz und den absehbaren ökologischen Folgen haben Algenforscher in der Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft Vaucheria velutina zur Alge des Jahres 2021 gewählt.

Weiterlesen
Pressemitteilung

Chromera velia, autonomer Verwandter prominenter Parasiten ist Alge des Jahres 2020

Die Alge Chromera velia im Lichtmikroskop. Die Chloroplasten mit dem einzigartigen genetischen Code erscheinen im Lichtmikroskop goldbraun. Aufnahme: Miroslav Oborník

Die Alge Chromera velia lebt im australischen Great Barrier Reef in Gesellschaft von Korallen. Sie ist verwandt mit Parasiten wie den Malaria-Erregern. Die Alge kann jedoch ohne Wirt leben, wohingegen Parasiten von ihren Wirten abhängig sind. Chromera velia verbindet die Lebensweise freilebender Algen mit der von Parasiten. Sie hilft so die Evolution der Krankheitserreger zu verstehen. Algenforscherinnen und Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) haben Chromera velia nun zur Alge des Jahres 2020 gewählt.

Weiterlesen
DBG · Pressemitteilung

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert eine nachhaltige Ressourcen- und Klimapolitik

Entscheidungen über die Ressourcen unserer Erde müssen nachhaltig und wissenschaftsbasiert sein. Zur Eröffnung der Botanikertagung an der Universität Rostock, zu der sich mehr als 420 Pflanzenforschende angemeldet haben, fordert das Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft die Beteiligten am Klimakabinett und alle Parteien auf, nachhaltige und mutige Entscheidungen zu treffen, um die Ressourcen unseres Planeten und das Klima nachhaltig zu schützen.

Weiterlesen
DBG · Nachwuchsförderung · Presse · Pressemitteilung

Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

Weiterlesen
Pressemitteilung · Sektionen

Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

Die leuchtend roten Schneefelder, die die Blutschneealgen enthalten, erstrecken sich über weite Flächen, wie hier auf dem Doktorbreen-Gletscher in Spitzbergen im August 2004. Foto: Thomas Leya

Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

Wie sich die Schneealge Chlamydomonas nivalis trotz ihrer Auffälligkeit immer wieder zu verbergen versteht stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild (auch zum Download) auf ihrer Website vor.

Weiterlesen
Über die DBG

Portrait

Die DBG ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, fördert Wissenschaftler*innen im frühen Karrierestadium, vereint alle Forschungsgenerationen und unterstützt den Austausch ihrer mehr als 1.000 Mitglieder.

Weiterlesen
Mitgliedschaft