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Philip Albers

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Philip Albers erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Freien Universiät Berlin im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"In vivo regulation of Arabidopsis thaliana CPK5 in plant pathogen defense"

Regulationsmechanismen des zentralen Enzyms CPK5 in der pflanzlichen Bakterienabwehr

Die Kalzium-abhängige Proteinkinase CPK5 aus Arabidopsis thaliana spielt eine Schlüsselrolle in der pflanzlichen Immunabwehr. Zum Zeitpunkt der Arbeit war bekannt, dass CPK5 unmittelbar nach einem Bakterienangriff aktiviert wird und als Teil einer Signalkette die Information über den Angriff über sog. Reaktive Sauerstoffspezies (ROS, engl. reactive oxygen species) entlang der Plasmamembran von Zelle zu Zelle innerhalb der Pflanze weitergibt.

Mit Hilfe konfokaler Laser-Scanning-Mikroskopie konnten durch die Masterarbeit nun neue Einblicke in die Lokalisation von CPK5 in Abhängigkeit der Enzymaktivität gewonnen werden. So zeigte sich, dass sich die Verteilung von aktivem und inaktivem CPK5 an der Plasmamembran unterscheidet.

Darüber hinaus wurde mittels molekularbiologischen und biochemischen Methoden die Interaktion von CPK5 mit einem kleinen Hitzeschockprotein (sHSP, engl. small heat shock protein) funktionell charakterisiert. Die Ergebnisse zeigen, dass CPK5 durch die Interaktion mit dem Hitzeschockprotein in seiner enzymatischen Aktivität gehemmt wird, was auf einen möglichen Regulationsmechanismus von CPK5 schließen lässt.
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Philip Albers fertigte die Arbeit in der Abteilung Biochemie der Pflanzen bei Prof. Dr. Tina Romeis an.