Artikel zur Kategorie "Karriere"


05. Jun 2018 · News · Karriere

Karrierelust oder Karrierefrust in der Wissenschaft

Was die Karrieren von Strategen und Wissenschaftsverliebten unterscheidet, was der "Postdoc-Flaschenhals" ist und warum viele mit ihrer Zukunft fremdeln. Unter der Überschrift "Frust!" berichtet das Fachmagazin Zeit Campus am 23. Mai über die Situation vieler Akademiker an Universitäten.
Quelle: Zeit Campus

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23. Feb 2018 · News · Karriere · Politik

Für mehr Chancengleichheit an den Hochschulen

Das Professorinnen-Programm geht in die dritte Runde. Es ist das zentrale Instrument von Bund und Ländern, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern, die Zahl von Frauen in Spitzenfunktionen in der Wissenschaft zu steigern und die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen zu verbessern. Denn Frauen machen heute häufiger Abitur als Männer, sie studieren häufiger, und sie verfassen fast die Hälfte aller Promotionen. Damit auch mehr Frauen sich für Berufswege in der Wissenschaft entscheiden, will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit diesem Programm strukturelle Veränderungen herbeiführen.
Quelle: BMBF

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18. Jan 2018 · News · Karriere · Nachwuchsförderung

Neue Einstein-Programme für internationale Spitzenberufungen

Die Einstein Stiftung Berlin ergänzt ihr Förderportfolio um weitere Förderprogramme: Mit Hilfe von „Einstein-Profil-Professuren“ sollen an den Berliner Universitäten zusätzliche Stellen geschaffen werden, die für den Wissenschaftsstandort von strategischer Bedeutung sind. Zur Förderung der Wissenschaftsfreiheit sollen zudem zeitlich befristet „Einstein-Gastprofessuren“ sowie „Einstein Junior Scholarships“ ermöglicht werden.
Quelle: Einstein Stiftung

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10. Nov 2017 · News · Karriere · Politik

GWK beschließt Fortführung des Professorinnen-Programms

Eine Erfolgsschichte geht weiter: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Fortführung des Professorinnenprogramm bis 2022 beschlossen. Bereits im Juni 2017 hat die GWK sich grundsätzlich für die Fortführung des seit 2008 von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Programms ausgesprochen, heute wurde die bis 2022 laufende dritte Runde endgültig beschlossen.
Quelle: GWK (pdf)

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19. Sep 2017 · News · Ausbildung · Karriere

Lohnt sich der Doktortitel finanziell?

Das fragte sich ein Gehaltsportal und untersuchte dazu 30.676 Datensätze vieler Branchen, darunter auch Juristen und Geisteswissenschaftler. Demnach kann der Doktortitel in Naturwissenschaften jedoch einen erheblichen Gehaltsunterschied von rund 12.000 Euro pro Jahr bewirken, im Vergleich zu einem Master-Abschluss. Auf einzelne naturwissenschaftliche Disziplinen brach das Portal die Zahlen allerdings nicht herunter.
Quelle: Gehalt.de

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24. Mär 2017 · News · Karriere

Chancen auf eine Professur

Bei Spektrum hat man nachgerechnet, wie gut die Chancen auf eine Professur stehen und stellt die Frage: befindet sich die wissenschaftliche Karriere in der Sackgasse? René Krempkow rechnet nach und betont, dass man erstens die einzelnen Fächer auseinanderhalten sollte und zweitens die Zahlen der Vergangenheit nicht in die Zukunft übertragen kann, ohne zu beachten, wie viele Professoren demnächst in Ruhestand gehen werden.
Quelle: Spektrum 

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11. Apr 2016 · News · Karriere

Karrierewege für Pflanzenforscher

Mehr Nachwuchswissenschaftler werden derzeit ausgebildet, als später Professuren zur Verfügung stehen. Daher berichtet der Blog der American Society of Plant Biologists (ASPB) über die zahlreichen Wege, die junge Pflanzenwissenschaftler einschlagen und wie sie ihre Expertise erweitern können, sodass ihnen mehrere Türen offen stehen. Der Artikel „Career building: Where do you want to go and how will you get there?” von Mary Williams nennt konkrete Ziele und anzustrebende Projekte. Sie schildert auch, wie erworbene Zusatzqualifikationen am besten im Lebenslauf zitiert werden können und empfiehlt das Soziale Netzwerk Twitter. Ihr Blogbeitrag startet mit ihrem Vortrag, den sie vor kurzem am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam gehalten hat.
Quelle: ASPB-Blog

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05. Nov 2015 · News · Karriere

Publikationen und Geschlechtsunterschiede

Forscherinnen in Deutschland produzieren mehr wissenschaftliche Artikel wenn sie in Fächern arbeiten, die männlich dominiert sind, als in Fächern in denen das Geschlechterverhältnis ausgeglichen ist. Bei ausgeglichenem Verhältnis produzieren allerdings vor allem junge Forscherinnen weniger Publikationen als ihre männlichen Kollegen. Erst nach 10 Jahren ist dieses Verhältnis wieder ausgeglichen, weshalb die Autoren empfehlen, Frauen vor allem in der Mitte ihrer Karriere zu fördern. Zwar hat sich von 2010 bis 2014 die Zahl der Forscherinnen auf knapp 31 % (insgesamt 54.742) erhöht, das Verhältnis von Forscherinnen zu Forschern ist also noch nicht ausgeglichen. In Feldern, in denen das Geschlechterverhältnis ausgeglichen ist, suchen sich deutsche Wissenschaftlerinnen eher eigene Themen und erhöhen damit die Diversität wissenschaftlicher Forschung. Die Ergebnisse über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutscher Forscherinnen und Forscher hat der Elsevier-Verlag in einer Studie veröffentlicht. 

Quellen: Übersicht bei Elsevier

Infografiken bei Elsevier

Studie im Detail (pdf)

01. Nov 2015 · News · Karriere

Gehalt: Biotechnologen überflügeln Kliniker in Nordamerika

Im Jahr 2015 haben die Gehälter der nordamerikanischen Biotechnologen erstmals die der klinischen Forscher überflügelt, die bislang die Meistverdienenden dieser Branche waren. In den Lebenswissenschaften arbeitende Akademiker verdienen darüber hinaus rund 40.000 US-Dollar mehr, wenn sie in den USA oder Canada arbeiten, als wenn sie in Europa beschäftigt sind. Zu diesen Ergebnissen kommt das Magazin The Scientist anhand der Angaben, die sie mittels elektronischen Umfrage von 4700 Teilnehmenden erhielten.
Quelle: The Scientist

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17. Jul 2015 · News · Karriere

Wege von Pflanzen-wissenschaftlern

Die meisten Pflanzenwissenschaftler bleiben in der akademischen Welt und streben auch eine solche Karriere an. Es gibt aber eine große Unsicherheit unter den Jungforschern, die genau diesen Berufsweg einschlagen wollen. Das sind die beiden wichtigsten Erkenntnisse, die die amerikanische Gesellschaft für Pflanzenwissenschaftler (ASPB) aus der Umfrage unter ihren Mitgliedern ablas. Die ARPB stellt die Ergebnisse in ihrem Blog vor und bietet dort auch eine zusammenfassende Grafik. Diese veranschaulicht, in welchen Disziplinen die Antwortgeber forschen, was sie antreibt oder welche Karrierewege diejenigen einschlugen, die die akademische Welt verließen.

Quelle: Blog der ASPB

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19. Mai 2015 · News · Karriere

Wie eine Pflanzenwissenschaftlerin Zuhörer fesselt

Wer die Fragen, die hinter dem eigenen Forschungsprojekt stehen, mitteilt, nimmt seine Zuhörer für sich ein. Außerdem hilft diese Herangehensweise, die Meinung "Pflanzen sind langweilig", gar nicht erst aufkommen zu lassen. So lautet einer von mehreren Ratschlägen, die die Pflanzenwissenschaftlerin und Expertin für Wissenschaftskommunikation Anne Osterrieder von der britischen Oxford Brookes University im Interview mit dem Global Plant Council nennt. Man solle sich außerdem fragen, ob man sich an Menschen wendet, die sich bereits für Pflanzenwissenschaften interessieren, oder ob man neue Zuhörer für das Thema einnehmen will.
Quelle: Interview beim Global Plant Council

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06. Mai 2015 · News · Karriere

Was man als Wissenschaftler für seine Reputation tun kann

Die drei wichtigsten Eigenschaften die den Wert von Immobilien bestimmen, lauten: Lage, Lage, Lage. In der Wissenschaft sind dies Reputation, Reputation und Reputation. So fasst es ein Feature zusammen, das im Fachjournal Nature erschien. Es schildert, wie es eine Biologin schaffte von einer Wurmspezialistin zur weltweit gefragten Expertin für Meeresbiologie, Computerprogrammierung und Genomics zu werden. Demnach arbeitete sie vor allem daran, ihre Reputation als interdisziplinäre Wissenschaftlerin zu festigen und sich als potentielle Kooperationspartnerin zu profilieren. Zwar können auch der h-Index und Publikationszahlen die Karriere antreiben, wer aber außerdem gehaltvolle Peer-Reviews von sich gibt, Soziale Medien richtig nutzt und mit anderen zusammenarbeitet, habe schon viel gewonnen.
Quelle: Nature

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23. Apr 2015 · News · Karriere

Familie-Hansen-Preis 2015 geht an Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier


Die Preisträgerin des "Familie-Hansen-Preises 2015" steht fest: Kuratorium und Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation haben Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier die mit 75.000 Euro dotierte Auszeichnung zuerkannt. Damit werden ihre Durchbrüche auf dem Gebiet Genom-Editierung gewürdigt. Die Alexander von Humboldt-Professorin Charpentier ist Leiterin der Abteilung "Regulation in der Infektionsbiologie" am Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover. Daneben ist sie Gast-Professorin am Labor für Molekulare Infektionsmedizin in Schweden (MIMS). Ihre Forschungsarbeiten führten zur Entwicklung der CRISPR-Cas9-Technologie, einer Art molekularen Schere bestehend aus einem Duplex von zwei RNAs und einem Protein. Der Mechanismus kann als leistungsstarke Technologie zur Gen-Editierung genutzt werden. Dies wird als Revolution in der Biologie angesehen und bereits heute in Laboren auf der ganzen Welt in unterschiedlichsten Anwendungen genutzt. Die feierliche Verleihung durch den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Dr. Marijn Dekkers, erfolgt am 15. Juni 2015 im Rahmen eines Festaktes in Berlin.
Quelle: Bayer

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24. Nov 2014 · News · Karriere

Biologenverband VBIO wählt Pflanzengenomforscher Bernd Müller-Röber als neuen Präsidenten

Neuer Präsident des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) ist Prof. Dr. Bernd Müller-Röber von der Universität Potsdam. Der bisherige Vizepräsident des Biologenverbandes wurde bei der jährlichen Bundesdelegiertenkonferenz in Würzburg am 21. November in sein neues Amt gewählt und löst Prof. Dr. Wolfgang Nellen ab. Müller-Röber möchte die biowissenschaftliche Community von innen stärken, indem er Kolleginnen und Kollegen aus den Universitäten und Forschungseinrichtungen einbindet, und die Biowissenschaften und Ihre Forderungen an Politik und Gesellschaft nach außen sichtbar machen. Ebenfalls auf der Tagesordnung standen Neuwahlen zum Präsidium. Prof. Dr. Felicitas Pfeifer von der TU Darmstadt wurde als neue Sprecherin der Fachgesellschaften gewählt.

Quelle: VBIO zu Müller-Röber

sowie über das VBIO-Zusammentreffen

12. Nov 2014 · News · Karriere

3-Millionen-Dollar-Preis für Helmholtz-Forscherin Charpentier

Megapreis für einen Shooting Star der Wissenschaft: Emmanuelle Charpentier vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ist bei einer glamourösen Gala im kalifornischen Mountain View der hochdotierte Breakthrough Prize in Life Sciences verliehen worden. Die gebürtige Französin ist eine von insgesamt sechs Biowissenschaftlern, denen die mit je drei Millionen US-Dollar dotierte Auszeichnung überreicht wurde. Gemeinsam mit Jennifer Doudna von der University of California in Berkeley wurde Charpentier für die Entwicklung des CRISPR-Cas9-Systems geehrt, ein Werkzeug, mit dem sich sehr präzise und elegant Genveränderungen durchführen lassen. Über die Verleihung berichtet das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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11. Jul 2014 · News · Karriere

10 Tipps wie Studierende am meisten von einer Konferenz profitieren

Die  US-amerikanische Gesellschaft der Pflanzenwissenschaftler (ASPB) listet auf ihrem Blog zehn Tipps, wie man das meiste aus seiner Teilnahme an einer Konferenz herausholen kann. Sie fasst damit einen Artikel aus David Shiffmans Blog zusammen.

  • Während der Studienlaufbahn sollte man (mindestens) an einer Konferenz teilnehmen.
  • Man sollte sich vorher einlesen, vorab E-Mails schreiben, und vorausplanen, damit man nichts versäumt.
  • Es ist erlaubt, zwischen Parallel-Sessions hin- und herzuwechseln.
  • Man soll eine “elevator speech” / “elevator pitch” vorbereiten, also innerhalb der Zeitspanne einer Fahrstuhlfahrt in zwei bis drei allgemeinverständlichen Sätzen sein Forschungsthema zusammenfassen können.
  • Niemals alleine Essen gehen.
  • Man sollte Visitenkarten mitnehmen. Das ist kein Witz!
  • Man soll keine Hemmungen haben, ältere oder berühmte Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler anzusprechen.
  • Ausschau halten nach Menschen, die so aussehen, als würden sie keinen kennen.
  • Schon vorher, während und nach der Tagung auf Twitter aktiv sein.
  • Wer rechtzeitig plant, kann eine Tagung günstiger gestalten.

Quelle: David Shiffman

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14. Apr 2014 · News · Karriere

In welchen Berufen US-Amerikaner nach dem PhD landen

Welches Ziel Naturwissenschaftler nach einem amerikanischen PhD-Abschluss in Biomedical Sciences erreichen, zeigt eine Übersichtsgrafik bei der American Society for Cell Biology (ABCB).
Quelle: ABCB

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03. Mär 2014 · News · Karriere

Vier Forderungen damit Kinder die Karriere nicht beeinträchtigen

Wie man die akademische Welt für Frauen attraktiver macht, um sie zu verleiten, wegen der Familienplanung nicht die Hochschule zu verlassen, beschreibt Mary Ann Mason in ihrem Artikel “How to Level the Playing Field for Women in Science“ im Magazin The Chronicle of Higher Education. Sie schlägt vier Reformen vor, damit ein Baby für Frauen (und auch für Männer!) nicht mehr zum Karriere-Hindernis wird. Sie leitet ihre Empfehlungen aus den Ergebnissen ihre Studie über den Werdegang tausender amerikanischer Graduierter ab, die sie im Laufe mehrerer Jahre begleitet hatte. Wie sie mit ihrem Team herausfand, ist die Geburt von Kinder oft ein Karrieretreiber für Männer wohingegen das Ereignis für Frauen ein Karriere-Killer ist.
Quelle: The Chronicle of Higher Education

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