Artikel zur Kategorie "DBG"


DBG

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) e.V., Berlin

Vertreten durch

Das Präsidium der DBG

Kontakt / Geschäftsstellen

Dr. Thomas Janßen
Schriftführer
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Biologie
AG Botanik und Arboretum
Späth-Arboretum
Späthstr. 80/81
12437 Berlin
Germany
Tel. +49 (0)30 636 6941
Fax +49 (0)30 636 9446
E-Mail: thomas.janssen[at]biologie.hu-berlin.de

Prof. Dr. Caroline Müller
Generalsekretärin
Lehrstuhl für Chemische Ökologie, Universität Bielefeld, Fakultät für
Biologie, W1-142, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Tel.: +49 521 106-5524
Tel. (Sekretariat): +49 521 106-67041
Fax: +49 521 106-2963
E-Mail: caroline.mueller[at]uni-bielefeld.de

Registereintrag

Eintragung im Vereinsregister Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: VR 2872 B

Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken

Die Bilder dieser Wesbite stammen von den jeweils angegebenen Quellen oder wurden der DBG freundlicherweise von ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt: Dominik Begerow, Maximilian Berthold, Ute Bürstenbinder, Karin Glaser, Vera Göhre, Daniela Mandel, Oscar Perez, Volker Wissemann, Monique Liebers. Manche stammen von "The Images and Design Community www.iStockphoto.com" Copyright: fotolinchen, nasenmann, AndreasReh, Sandralise, Yuri, Jacob Wackerhausen und strukolga.

Fremdsprachige Seiten

Soweit Teile des Internetauftritts auch in anderen Sprachen als Deutsch angeboten werden, ist dies ausschließlich ein Service für an der DBG Interessierte, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Die rechtsverbindliche Sprache ist Deutsch.

Redaktion und Konzeption

www.WissensWorte.de, E-Mail: dbg[at]wissensworte.de

Webmaster

E-Mail: webmaster[at]deutsche-botanische-gesellschaft.de

Haftung / Datenschutz

Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss und unsere Datenschutzbestimmungen.

Dieses Impressum gilt auch für folgende Onlinepräsenzen

Twitter: User https://twitter.com/PlantScienceDBG und https://twitter.com/PlantSciDBG_en
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Quelle

Impressumgenerator von http://www.e-recht24.de

DBG · Sektionen

Über uns

Die Sektion Pflanzliche Naturstoffe vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Forschergenerationen, die sich mit vielfältigen Aspekten der Naturstoffforschung beschäftigen, u.a. mit der Biosynthese, den physiologischen und ökologischen Funktionen, der Evolution und der biotechnologischen Produktion pflanzlicher Naturstoffe. Sie unterstützt den Austausch unter ihren Mitgliedern und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Aktivitäten

Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion, die Sektionstagungen, Workshops und Stellenausschreibungen via E-Mail.

Tagungen

Die Sektion Pflanzliche Naturstoffe trifft sich alle zwei Jahre (alternierend mit der Botanikertagung) zu einer Tagung. Neben dem wissenschaftlichen Austausch dienen diese Tagungen vor allem der Nachwuchsförderung. Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs erhalten die Gelegenheit, ihre Arbeiten vorzustellen, sie in informeller Atmosphäre ausführlich zu diskutieren und sich zu vernetzen.

Die kommende Sektionstagung findet vom 2. bis 4. Oktober 2020 in Jena statt. 

Mitgliedschaft

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro. Der Beitritt zur Sektion ist für Mitglieder unserer Mutter-Organisation, der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), über deren Website möglich.

Für Fragen, Wünsche und Anregungen steht Ihnen die Sprecherin der Sektion gerne zur Verfügung.

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DBG · Ausschreibung

Aktuelle Ausschreibung: "Beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung"

Die DBG prämiert wieder herausragende Publikationen des Vorjahres, die aus einer Master-, Diplom- oder Promotionsarbeit hervorgegangen sind. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit den erforderlichen Unterlagen bis zum 31. März 2020 beim Präsidenten der DBG-eigenen Wilhelm Pfeffer-Stiftung ein:

Prof. Dr. Severin Sasso
Pflanzenphysiologie
Universität Leipzig
Institut für Biologie
Johannisallee 21-23
04103 Leipzig
Deutschland
E-Mail: severin.sasso@uni-leipzig.de

DBG · Nachwuchsförderung

Beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung

Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung prämiert alle zwei Jahre - im Wechsel mit dem Wilhelm-Pfeffer-Preis - die beste Veröffentlichung des Jahres mit einem Preis von 1.000 Euro. Der Preis für die beste Veröffentlichung der Wilhelm Pfeffer-Stiftung ist nur zu vergeben für Publikationen, die aus Diplom-, Masterarbeiten oder Promotionen hervorgegangen sind.

Die Preistragenden und die ausgezeichnete Veröffentlichung werden am Eröffnungstag der Botanikertagung 2021 vorgestellt und die Arbeit auf der Website der DBG präsentiert.

Vorschlagsberechtigt sind alle DBG-Mitglieder, auch Selbstvorschläge sind möglich. Der Preis ist teilbar. Ein Anrecht auf den Preis, salopp auch Best-Paper-Preis genannt, besteht nicht. 

Bewerbung

Folgende Unterlagen sind für eine erfolgreiche Bewerbung einzureichen:

  • Publikation (als pdf-Datei)
  • Gutachten der Reviewer des Journals
  • Kurzgutachten des/der betreuenden Hochschullehrers/-in (ca. eine Seite).
    Dieses Gutachten soll auch eine Aussage enthalten, in welchem Rahmen (Master-/Diplom-/Promotionsarbeit) die Veröffentlichung entstanden ist.

    Termine

    Bewerbungen können einmal im Jahr eingereicht werden (zum 31. März). Bewerbungen richten Sie bitte an den Präsidenten (siehe: Vorstand) der Wilhelm Pfeffer-Stiftung. Die Ausschreibungen werden jeweils auf der Website der DBG veröffentlicht.

    03. Jan 2020 ·  Actualia · DBG

    Neuer Präsident und neues Vorstandsmitglied im Amt

    Prof. Dr. Andreas Weber (rechts) und Prof. Dr. Andreas Meyer. Fotos: privat

    Seit erstem Januar arbeitet das Präsidium unserer Gesellschaft in teils neuer Besetzung. Zu den neun schon länger amtierenden Vorstandsmitgliedern kommen seit Anfang des Jahres zwei neue Pflanzenwissenschaftler, die während der Botanikertagung vergangenen September während der Botanikertagung in Rostock einstimmig gewählt worden waren: Unser neuer Präsident, Prof. Dr. Andreas Weber, ist Molekularbiologe an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und folgt auf unseren langjährigen Präsidenten, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, der sich nicht zur Wahl gestellt hatte. Prof. Dr. Andreas Meyer von der Uni Bonn ist Mitglied des erweiterten Präsidiums und wird 2021 die kommende Botanikertagung organisieren. Alle anderen Präsidiumsmitglieder waren wiedergewählt worden.

    Prof. Dr. Stefan Rensing (Uni Marburg), Sprecher unserer Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie, und Prof. Dr. Ute Wittstock (TU Braunschweig), Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe, hatten ihre Ämter bereits direkt nach ihrer Wahl im September angetreten.

    siehe: Vorstellung der beiden Neuen

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    DBG · Sektionen

    Kontakt

    Sprecher und Schriftführer

    Sprecher

    Prof. Dr. Dirk Selmar
    Technische Universität Braunschweig
    Institut für Angewandte Pflanzenbiologie
    Mendelssohnstraße 4
    38106 Braunschweig
    Tel.: ++49 (0)531-391-5881
    E-Mail: d.selmar[at]tu-bs.de
    Website: https://www.tu-braunschweig.de/ifp/selmar

    Stellvertretender Sprecher

    Dr. Helmut Kassner

    Uni Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek, Abt. Nutzpflanzenbiologie
    Ohnhorststr. 18
    D-22609 Hamburg
    Tel: +49 (0)40 42816 349
    E-Mail: helmut.kassner[at]uni-hamburg.de
    Website: https://www.biologie.uni-hamburg.de/biozentrum-klein-flottbek/forschung/bdnp-cierjacks/mitarbeiter/m-cierjacks/hkassner.html

    Schriftführerin

    Prof. Dr. Jutta Papenbrock
    Institut für Botanik
    Leibniz Universität Hannover
    Herrenhäuser Str. 2
    D-30419 Hannover
    Tel.: ++49 (0)511 762 3788
    Fax: ++49 (0)511 762 19262
    E-Mail: Jutta.Papenbrock[at]botanik.uni-hannover.de
    Website: https://www.botanik.uni-hannover.de/stoffwechsel.html 

    DBG

    Präsidium ab September 2019

    Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat vier Präsidiumsmitglieder:

    Präsident

    Prof. Dr. Severin Sasso
    Institut für Biologie
    Abtl. Pflanzenphysiologie
    Johannisallee 21-23
    04103 Leipzig
    Tel.: ++49 (0) 341-9736893
    E-Mail: severin.sasso[at]uni-leipzig.de
    Web: https://biologie.lw.uni-leipzig.de/de/institut/ag/pflaphys

    Schatzmeister

    o.Univ. Prof. Dr. Raimund Tenhaken
    Pflanzenphysiologie
    Universität Salzburg
    Hellbrunnerstr. 34
    5020 Salzburg, Austria
    Tel: ++43 (0)662 8044 5551
    Fax: ++43 (0)662 8044 619
    E-Mail: raimund.tenhaken[at]sbg.ac.at

    Weitere Mitglieder

    Apl. Prof. Dr. Gudrun Kadereit (Vize-Präsidentin)
    Institut für Molekulare Physiologie
    AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
    Herbarium MJG
    Anselm-Franz-von-Bentzelweg 9a
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    55099 Mainz
    Tel.: ++49- (0)6131-3922537
    Fax ++49- (0)6131-3923524
    Web: http://iabserv.biologie.uni-mainz.de/eng/442.php
    E-Mail: clausing<AT>uni-mainz.de

    Prof. Dr. Stefan Hoth
    Professur Molekulare Pflanzenphysiologie
    Abteilungsleiter 
    Biozentrum Klein Flottbek
    Raum: 2.043
    Ohnhorststr. 18
    22609 Hamburg
    Tel.: +49 (0)40 42816-582
    Fax: +49 (0)40 42816-696
    E-Mail: stefan.hoth[at]uni-hamburg.de

    09. Dez 2019 ·  DBG

    45. Newsletter der DBG

    Warum Grünkohl erst nach dem ersten Frost schmeckt, in wie vielen Pflanzenfamilien die C4-Photosynthese „erfunden“ wurde und dass horizontaler Gentransfer von Bakterien in Algen erst den Landgang der Pflanzen möglich machte, sind Themen in unseren Forschungsnachrichten.
    Forschende sollen mehr über ihre Wissenschaft informieren, wünschen sich Bürgerinnen und Bürger. Derweil etabliert die Wissenschaftsministerin das Thema Wissenschaftskommunikation als Voraussetzung für zukünftige Förderungen. Und unser zum Jahresende ausscheidende Präsident blickt auf seine Amtszeit zurück.

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    09. Dez 2019 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 45

    Warum Grünkohl erst nach dem ersten Frost schmeckt, in wie vielen Pflanzenfamilien die C4-Photosynthese „erfunden“ wurde und dass horizontaler Gentransfer von Bakterien in Algen erst den Landgang der Pflanzen möglich machte, sind Themen in unseren Forschungsnachrichten.Forschende sollen mehr über ihre Wissenschaft informieren, wünschen sich Bürgerinnen und Bürger. Derweil etabliert die Wissenschaftsministerin das Thema Wissenschaftskommunikation als Voraussetzung für zukünftige Förderungen. Und unser zum Jahresende ausscheidende Präsident blickt auf seine Amtszeit zurück.

    zum 45. Newsletter (Log-in erforderlich)

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Erik Pischke (Universität Rostock)

    Erik Pischke erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Rostock im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel: Die Rolle der Leucin-Biosynthese für die Blei-Toleranz in Arabidopsis thaliana

    Das Schwermetall Blei kann das Wachstum von verschiedenen Ökotypen und Mutanten von Arabidopsis thaliana (dt. Acker-Schmalwand) beeinflussen und eine essentielle Rolle spielt dabei ein Enzym, welches Teil des Leucin-Biosyntheseweges ist.


    Um die molekularen Mechanismen für eine Blei-Toleranz zu identifizieren, wurde die natürliche Varianz von verschiedenen Ökotypen von A. thaliana gegenüber Blei getestet. Dafür wurden sogenannte Liquid Seedling Assays (Flüssig-Wachstumsversuche) durchgeführt und die Länge der Wurzel von Pflanzen, die unter Bleistress angezogen wurden, konnten gemessen werden. Genomweite Assoziierungsstudien wiesen auf Enzyme des Leucin-Biosyntheseweges hin und daher wurden entsprechende Mutanten untersucht. Diese zeigten eine ausgeprägte Hypersensitivität gegenüber dem Schwermetall im Vergleich zum Referanz-Wildtyp. Der beobachtete Phänotyp konnte durch eine Leucin-Zugabe im Medium anteilig komplementiert werden. Weiterführende Experimente werden zum Ziel haben, die grundlegenden genetischen und metabolischen Hintergründe für den Einfluss von Blei auf die Leucin-Biosynthese in A. thaliana zu klären.

    ___

    Erik Pischke fertigte die externe Masterarbeit der Universität Rostock am Lehrstuhl für Pflanzengenetik von Prof. Dr. Renate Horn in Kooperation mit der Universität Bayreuth am Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stephan Clemens an.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Nicola Schmidt (Technische Universität Dresden)

    Rübenpflanzen waren das Studienobjekt von Nicola Schmidt, die sie im Gewächshaus des Biologischen Instituts der TU Dresden untersuchte.

    Nicola Schmidt erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Technischen Universität Dresden im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Charakterisierung des endogenen Pflanzenpararetrovirus beetEPRV3 im Genom der Zuckerrübe Beta vulgaris, einem Vertreter der Florendoviren aus der Familie der Caulimoviridae

    Erstmals wurden die drei Endopararetrovirus-Familien im Zuckerrübengenom beschrieben und mit Fokus auf die Familie beetEPRV3 auf ihre Eigenschaften untersucht. Es wurde deutlich, dass sich alle beetEPRV-Familien in ihrer elementaren Struktur voneinander unterscheiden, was erste Rückschlüsse auf deren evolutionäre Entwicklung zuließ. Zudem wurde eine Einbettung der viralen Sequenzen in äußerst AT-reiche Heterochromatinbereiche festgestellt. Aufgrund dieser Tatsache konnten Hypothesen aufgestellt werden, die die fehlende Virulenz der beetEPRVs erklären.

    Endopararetroviren (EPRVs) sind im Tier- und Pflanzenreich weit verbreitet und zeichnen sich durch eine Integration ihrer DNA ins Wirtsgenom aus. Eine Reaktivierung kann Krankheitsbilder auslösen, so zum Beispiel bekannt bei Tabak oder Petunie. Mithilfe umfassender bioinformatischer Methoden erfolgte in dieser Arbeit eine Identifizierung der EPRVs im Zuckerrübengenom und deren phylogenetische Zuordnung zu den Florendoviren, einer sehr abundanten Gattung der Caulimoviridae. Für alle drei Familien wurde die Elementstruktur rekonstruiert, wobei sich herausstellte, dass zwei Familien (beetEPRV1 und beetEPRV3) intakte Kopien besitzen, während die dritte Virus-Familie (beetEPRV2) deutlich fragmentierter ist. Die Familie beetEPPRV3 wurde darüber hinaus mittels molekularbiologischer und cytogenetischer Methoden wie der Southern-Hybridisierung und der Fluoreszenz in situ Hybridisierung untersucht. Es zeigte sich, dass EPRVs dieser Familie häufig in stark kompaktierten, repetitiven und somit schwer zugänglichen DNA-Bereichen akkumulieren, wodurch sie einer Eliminierung aus dem Zuckerrüben-Genom entgehen konnten. Diese Erkenntnisse tragen zum Verständnis der Virulenzentstehung von EPRVs bei, die in einigen Wirtspflanzen über lange Zeit erhalten geblieben ist.

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    Nicola Schmidt fertigte die Arbeit am Lehrstuhl für Zell- und Molekularbiologie der Pflanzen in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Schmidt an.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Paul David Grünhofer (Universität Bonn)

    Paul David Grünhofer erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Bildung und chemische Zusammensetzung von Suberin in Pappelwurzeln

    Grünhofer analysierte, wann und wo Suberin in die Zellwände von Pappelwurzeln eingelagert wird und wie dies chemisch zusammengesetzt ist. Ein Großteil der Ergebnisse umfasst Kontroll- sowie osmotische Stressbedingungen.

    Suberinisierung des Wurzelgewebes dient der Pflanze als Schutzmechanismus gegenüber vielzähligen biotischen sowie abiotischen Stressfaktoren. Mittels in-vitro Gewebekulturen, hydroponischen Aufbauten, Fluoreszenzmikroskopie und Gaschromatographie wurde die gewebespezifische Bildung von Suberin unter Kontroll- und Stressbedingungen untersucht. Der Hauptfokus lag zunächst auf dem Etablieren einer wissenschaftlich standardisierten und reproduzierbaren Vorgehensweise zur Gewinnung und unkomplizierten Behandlung von Pappelwurzeln mit verschiedenen Stressszenarien, um eine solide Basis für zukünftige Untersuchungen zu legen. Darüber hinaus konnte unter Zuhilfenahme von Fluoreszenzmikroskopie bereits gezeigt werden, dass unter Einfluss von mildem osmotischem Stress (-0,4 MPa) die Suberinisierung in Pappelwurzeln früher beginnt, also verschoben in Richtung der Wurzelspitze, als unter Kontrollbedingungen. Eine analytische Aufbereitung und gaschromatographische Untersuchung des gewonnenen Wurzelgewebes zeigte eine bemerkenswert hohe Übereinstimmung der Suberinkomposition mit dem häufig verwendeten Modellorganismus Arabidopsis thaliana. Eine quantitative Auswertung, also die Beantwortung der Frage ob der leichte osmotische Stress eine tatsächlich erhöhte Suberinisierung induziert, konnte innerhalb der Arbeit aus zeitlichen Gründen nicht fertiggestellt werden. Diese, sowie auch Tests mit stärkeren osmotischen Potenzialen (-0,6 MPa und ‑0,8 MPa) und Behandlungen der Wurzeln mit Salzstress folgen jedoch in der nahtlos angeschlossenen Doktorarbeit. Interessant sind diese Fragestellungen vor allem, da durch die steigenden Temperaturen in der Zukunft Wasser- (repräsentiert durch osmotischen Stress) und dadurch bedingt auch Salzstress in den Böden deutlich häufiger vorzufinden sein werden.

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    Paul David Grünhofer fertigte die Arbeit am Institut für Zelluläre und Molekulare Botanik (IZMB) in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Lukas Schreiber an.

    DBG

    Präsidium ab September 2019

    Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat vier Präsidiumsmitglieder:

    Präsident

    Prof. Dr. Severin Sasso
    Institut für Biologie
    Abtl. Pflanzenphysiologie
    Johannisallee 21-23
    04103 Leipzig
    Tel.: ++49 (0) 341-9736893
    E-Mail: severin.sasso[at]uni-leipzig.de
    Web: https://biologie.lw.uni-leipzig.de/de/institut/ag/pflaphys

    Schatzmeister

    o.Univ. Prof. Dr. Raimund Tenhaken
    Pflanzenphysiologie
    Universität Salzburg
    Hellbrunnerstr. 34
    5020 Salzburg, Austria
    Tel: ++43 (0)662 8044 5551
    Fax: ++43 (0)662 8044 619
    E-Mail: raimund.tenhaken[at]sbg.ac.at

    Weitere Mitglieder

    Apl. Prof. Dr. Gudrun Kadereit
    Institut für Molekulare Physiologie
    AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
    Herbarium MJG
    Anselm-Franz-von-Bentzelweg 9a
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    55099 Mainz
    Tel.: ++49- (0)6131-3922537
    Fax ++49- (0)6131-3923524
    Web: http://iabserv.biologie.uni-mainz.de/eng/442.php
    E-Mail: clausing<AT>uni-mainz.de

    Prof. Dr. Stefan Hoth
    Professur Molekulare Pflanzenphysiologie
    Abteilungsleiter 
    Biozentrum Klein Flottbek
    Raum: 2.043
    Ohnhorststr. 18
    22609 Hamburg
    Tel.: +49 (0)40 42816-582
    Fax: +49 (0)40 42816-696
    E-Mail: stefan.hoth[at]uni-hamburg.de

    DBG · Veranstaltung

    Termine

    3. - 5. Februar 2020
    Eduard Strasburger Workshop der DBG: Diversity of chemical and molecular signaling networks in plant-microbe interactions

    11. - 14. Februar 2020
    nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: https://pflanzen-molekularbiologie.de/conference

    8. - 11. März 2020
    nächste Tagung der Sektion Phykologie: http://www.phykologentagung.de

    16. - 19. September 2020
    nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie 

    September 2020
    kommender PhD Workshop der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

    29. Aug. - 2. Sept 2021
    International Plant Science Conference, Botanikertagung, in Bonn

    DBG · Nachwuchsförderung

    Philipp Zamzow (Universität Bielefeld)

    Eine Streuobstfläche mit gutem Pflegestatus. Die Bäume zeigen ein regelmäßiges Zurückschneiden der Äste und sind von Schutzzäunen umgeben. Der Unterwuchs wird nicht zu oft gemäht und die Nähe zu einem Wald ist gegeben. Aufnahme vom 23.05.2018. Foto: Philipp Zamzow

    Philipp Zamzow erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der Arbeit: Entwicklung und Bewertung ausgewählter Streuobstbestände der Stadt Bergkamen zwischen 1990 und 2018

    In dieser Arbeit wurden zwei Aspekte genauer untersucht: Zum einen wurde die Entwicklung und der aktuelle Zustand der Streuobstflächen Bergkamens festgehalten und überprüft, was in der bisherigen Stadtgeschichte nur einmal im Jahr 1990 stattfand, zum anderen diente diese Arbeit einer Überprüfung der festgelegten Minimumkriterien des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für die Unterschutzstellung von Streuobstwiesen- und weiden.

    Zu den Ergebnissen sowie zum Plan der untersuchten Flächen

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Nathalie Hering (KIT Karlsruhe)

    Nathalie Hering erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    In-situ Hybridisierung in Salvia Blüten und nahverwandten Lamiaceae Arten zur Detektion von Entwicklungsgenen

    Sie beschreibt das unerwartete Vorkommen von B-Klassen Identitätsgenen im Ovar adulter Salvia Blüten sowie nahverwandter Lamiaceaen.

    Die Blüte stellt eine evolutionäre Schlüssel-Innovation zur Arterhaltung dar, da eine bestimmte Interaktion zwischen Blüte und Bestäuber für viele Arten der Schlüssel ist, ihre genetische Linie zu bewahren. Innerhalb der Blütenentwicklung soll es sogenannte Genes of Speciation geben, welche maßgeblich am Aufbau von Reproduktionsbarrieren beteiligt sind. Anhand deren könnte die Debatte um das Artkonzept gelöst werden, da eine Analyse dieser Gene es ermöglichen könnte, die Arten systematisch korrekt zu klassifizieren. Um die Blütenentwicklung in Salvia und nahverwandten Lamiaceaen verstehen zu können, wurde das zeitliche und räumliche Expressionsmuster beteiligter homöotischer Gene vergleichend betrachtet. Innerhalb dieser Arbeit wurde die Expression der B-Klassen Entwicklungsgene GLOBOSA (GLO) und DEFICIENS (DEF) in adulten Salvia Blüten sowie nahverwandten Lamiaceaen qualitativ und quantitativ sowie mit Hilfe der in-situ Hybridisierung (ISH) untersucht. Die ISH ist eine molekularbiologische Methode zum spezifischen Nachweis von Nukleinsäuren in der Zelle von histologischen Schnittpräparaten in vivo. Mithilfe dieser Methode konnten die Entwicklungsgene GLO und DEF erfolgreich im Ovar und Staubblatt von Blüten der Lamiaceaen via ISH lokalisiert werden.

    Das Vorkommen des B-Klassen Identitätsgens GLO in den Staubblättern entspricht dem ABC-Modell nach Coen und Meyerowitz. Die unerwartete Lokalisierung der beiden Entwicklungsgene GLO und DEF im Ovar könnte auf ein evolutionär junges, unbekanntes Protein hindeuten oder aber auf eine Repression der Entwicklungsgene durch eine unbekannte microRNA im vierten Blütenkreis hinweisen. Das Vorkommen der Entwicklungsgene in der Blüte wird durch die qualitative und quantitative Genexpressionsanalyse bestätigt. Genaue zeitliche Expressionsmuster der Entwicklungsgene konnten nicht detektiert werden, lediglich dass diese Gene vermehrt in späten Entwicklungsstadien der Blüte vorkommen. Dennoch lässt das Vorkommen des Entwicklungsgens DEF im Blatt eine frühe Involvierung in das kombinatorische Netzwerk der Blütenentwicklung offen, neben seiner eigentlichen Funktion als B-Klassen Identitätsgen.

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    Nathalie Hering fertigte die Arbeit am Botanischen Institut I, Abteilung für Biodiversität des Karlsruher Instituts für Technologie in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Nick an.

    DBG · Ausbildung · Förderung

    Empfänger der Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Bislang haben folgende (Nachwuchs-)wissenschaftler*innen ein DBG-Reise-Stipendium für einen Laborbesuch erhalten und dort folgende Projekte initiiert bzw. neue Techniken der Pflanzenforschung erlernt:

    DBG · Nachwuchsförderung

    Mary Beyer (Paris-Lodron-Universität Salzburg)

    Mary Beyer erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Paris-Lodron-Universität Salzburg im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Fungiert Schwer-Metall-Hyperakkumulation in Noccaea caerulescens als Abwehrmechanismus gegen Herbivoren?

    Wie sie herausfand können Schwermetalle eine abschreckende Wirkung auf Herbivoren haben, was wiederum die elemental defence hypothesis unterstützt. Allerdings zeigten die Fraßversuche auch, dass die Wirkung dieses Effektes stark von der Art des Schwermetalls und der Spezies des Herbivoren abhängt.

    Das Ziel dieser Studie war es neue Erkenntnisse zur elemental defence hypothesis zu erlangen. Nach dieser Theorie fungieren Schwermettale als Abwehrmechanismus, indem sie Herbivoren & Pathogene abwehren oder abtöten, was zu einer verstärkten Akkumulation in bestimmen Pflanzen (Hyperakkumulatoren) führte. Hierzu wurden ein free choice feeding trial mit vier verschiedenen Herbivoren (Arion vulgaris, Vanessa cardui, Plutella xylostella und Pieris rapae) durchgeführt. Den Herbivoren wurde dabei Pflanzen der Spezies Noccaea caerulescens angeboten, welche mit verschieden Nickel- & Zink-Konzentrationen behandelt wurden. Anschließend wurde der Fraßschaden an jeder Pflanze ermittelt was wiederrum Aufschluss darüber gab, ob Nickel und/oder Zink eine abschreckende Wirkung auf das Fressverhalten dieser Herbivoren haben.

    Die Ergebnisse zeigen, dass eine signifikante Korrelation zwischen dem Zink-Gehalt in Pflanzen und dem Fressverhalten von Herbivoren besteht. Der Fraßschaden ist bei mit Zink behandelten Pflanzen bis zu 20% geringer als bei unbehandelten Pflanzen. Allerdings haben mit Nickel behandelte Pflanzen nicht denselben, eindeutigen Effekt gezeigt, auch wenn eine Tendenz zu erkennen war, dass Pflanzen mit hohem Nickel-Gehalt von manchen Herbivoren eher vermieden wurden. Dies zeigt, dass die Wirkung der akkumulierten Schwermetalle stark von der Art des Schwermetalls und der Spezies des Herbivoren abhängt.

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    Mary Beyer fertigte die Arbeit am Institut für Ökologie und Evolution der Universität Salzburg in der Arbeitsgruppe von Prof. Hans-Peter Comes an.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Jannes Höpke (Universität Oldenburg)

    Links: Jannes Hökpe herbarisiert Pflanzen in der Süd-Ukraine. Foto: Simon Pfanzelt Rechts: Veronica barrelieri subsp. crassifolia an dessen Typus-Lokalität (SW Rumänien). Foto: Jannes Höpke

    Jannes Höpke erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Die komplizierte Artgrenze zwichen Veronica spicata und V. orchidea (Plantaginaceae)

    Höpke untersuchte ob die beiden Arten Ähriger Ehrenpreis (Veronica spicata) und der verwandte Veronica orchidea natürlich hybridisieren. Zum ersten mal wurde systematisch der Einfluss von fehlenden Daten und fehlender Allel-Dosis-Information vergleichend für populationsgenetische Methoden wie PCA/PCoA und STRUCTURE verglichen. Zudem konnte erstmals Material von den Typen Lokalitäten der Arten V. barrelieri subsp. crassifolia und V. tzesnae untersucht werden.

    Das Ziel war es die potentiell hybridisierenden Arten Veronica spicata und V. orchidea (Plantaginaceae) bezüglich Ihrer komplizierten Artabgrenzung zu untersuchen. Hierfür wurden die beiden Arten, zusammen mit anderen morphologisch nahstehenden Arten, mittels Genotyping-by-Sequencing (GBS) analysiert. Die gleiche Fragestellung wurde von Bardy et al. (2011) mittels der AFLP-Methode bereits nachgegangen, jedoch konnten diese Ergebnisse nicht exakt reproduziert werden. Um dies besser zu verstehen im Hinblick auf gemischte Ploidiegerade, dem Einfluss von fehlenden Daten und fehlender Allel-Dosis-Information auf populationsgenetische Analyse-Methoden, wurden Simulationen und Untersuchungen von den GBS-Daten durchgeführt, um die Hintergründe für die Unterschiede herauszufinden. Dabei wurde ein Fehler im Programm ipyrad herausgearbeitet, die Bedeutung von Paralogen analysiert und Unterschiede zwischen der Codierung von AFLP und diploidisierten SNP-Daten herausgearbeitet. 

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    Jannes Höpke fertigte die Arbeit am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften in der Arbeitsgruppe Biodiversität und Evolution der Pflanzen von Prof. Dr. Dirk Albach an.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Felix Rehms (Universität Münster)

    Felix Rehms erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Entwicklung und Anwendung genetisch codierter Fluoreszenzsensoren für Hypoxie-Untersuchungen in Pflanzen

    Rehms wies eine Akkumulation des sekundären Botenstoffes Ca2+ in energiearmen Zellen und eine darauffolgende Calcium-Signal-Weiterleitung während andauernder Sauerstoff-Restriktion in Arabidopsis thaliana Keimlingen nach. Darüber hinaus dokumentierte er den Beginn der Entwicklung von genetisch codierten fluoreszenten Sauerstoffsensoren für die Verwendung in Pflanzen.

    In Anbetracht der Häufung von Extremniederschlägen und Fluten im Rahmen des Klimawandels wird die Toleranz gegenüber Sauerstoffmangel (Hypoxie, der vermutlich heftigste mit Flutungen einhergehende Pflanzenstress) ein immer wichtigeres landwirtschaftliches Züchtungsmerkmal, dessen Mechanismen bisher noch weitgehend unbekannt sind.

    Um die Rolle von Second Messengers in der pflanzlichen Wahrnehmung und Signalweiterleitung von Hypoxie-Zuständen beziehungsweise der (durch Inhibition der aeroben Atmung) resultierenden Energiekrise aufzuklären wurden im Rahmen dieser Arbeit genetisch codierte fluoreszierende Sensoren der cytosolischen Konzentration von Ca2+ und ATP verwendet. Diese ermöglichten die mikroskopische Untersuchung von „überfluteten“ Arabidopsis thaliana Keimlingen in räumlicher und zeitlicher Auflösung.

    Auf diese Art und Weise konnten mehrere Ca2+-Wellen angezeigt werden, die mutmaßlich durch den Zusammenbruch des zellulären Energiehaushaltes und daraus folgender Beeinträchtigung von aktiven Transportprozessen zur Aufrechterhaltung von Ionengradienten ausgelöst wurden. Ausgehend von den ersten ATP-erschöpften Geweben und Zellen können sich diese Wellen durch den gesamten Keimling ausbreiten. Die Dynamik der Wellen und der Vergleich mit der ATP-Konzentration deutet dabei darauf hin, dass die Signal-Propagation ein aktiver Prozess ist, der nicht ausschließlich auf Energiemangel und passivem Ionen-Einstrom beruht.

    Zusätzlich wurde im Rahmen dieser Arbeit mit der Entwicklung von genetisch codierten fluoreszierenden Sauerstoff-Indikatoren begonnen. Solche Sauerstoff-Sensoren könnten in jedwedem Gewebe exprimiert und in-vivo verwendet werden. Anders als bisherige chemische oder physikalische Messmöglichkeiten wird dadurch kein zusätzlicher Stress erzeugt. Insofern wären sie ideal zur Aufklärung der Sauerstoff-Abhängigkeit von Signalen in hypoxischen Pflanzen. Die Unabhängigkeit von pflanzlichen Adaptions- und Wachstumsmechanismen ermöglicht außerdem möglicherweise die Identifikation von hypoxische Gewebe-Nischen, die nicht durch hypoxische Marker-Gene angezeigt werden.

     

    ___

    Felix Rehms fertigte die Arbeit am Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen (IBBP), Abteilung Molekulargenetik und Zellbiologie der Pflanzen, in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jörg Kudla an.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    2019

    Im Jahr 2019 bewerteten die Repräsentant*innen der DBG an folgenden Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

    Helen Ballasus (Universität Leipzig)
    Species effects on temperature regulation mechanisms in the tree canopies at the Leipzig canopy crane
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    Mary Beyer (Paris-Lodron-Universität Salzburg)
    Fungiert Schwer-Metall-Hyperakkumulation in Noccaea caerulescens als Abwehrmechanismus gegen Herbivoren?
    mehr in der Zusammenfassung

    Paul David Grünhofer (Universität Bonn)
    Bildung und chemische Zusammensetzung von Suberin in Pappelwurzeln
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    Natalie Hering (Karlsruher Institut für Technologie, KIT)
    In-situ Hybridisierung in Salvia Blüten und nahverwandten Lamiaceae Arten zur Detektion von Entwicklungsgenen
    mehr in der Zusammenfassung

    Jannes Höpke (Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg)
    Die komplizierte Artgrenze zwichen Veronica spicata und V. orchidea (Plantaginaceae)
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    Melanie Kastl (Universität Köln)
    Functional characterization of the Ustilago maydis organ-specific effectors: UMAG05306 and UMAG11060
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    Erik Pischke (Universität Rostock)
    Die Rolle der Leucin-Biosynthese für die Blei-Toleranz in Arabidopsis thaliana
    mehr in der Zusammenfassung

    Felix Rehms (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
    Entwicklung und Anwendung genetisch codierter Fluoreszenzsensoren für Hypoxie-Untersuchungen in Pflanzen
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    Nicola Schmidt (Technische Universität Dresden)
    Charakterisierung des endogenen Pflanzenpararetrovirus beetEPRV3 im Genom der Zuckerrübe Beta vulgaris, einem Vertreter der Florendoviren aus der Familie der Caulimoviridae
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    Philipp Zamzow (Universität Bielefeld)
    Entwicklung und Bewertung ausgewählter Streuobstbestände der Stadt Bergkamen zwischen 1990 und 2018
    mehr in der Zusammenfassung mit Bildern

    DBG · Veranstaltung

    Termine

    11. - 14. Februar 2020
    nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: https://pflanzen-molekularbiologie.de/conference

    8. - 11. März 2020
    nächste Tagung der Sektion Phykologie: http://www.phykologentagung.de

    16. - 19. September 2020
    nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie 

    September 2020
    kommender PhD Workshop der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

    29. Aug. - 2. Sept 2021
    International Plant Science Conference, Botanikertagung, in Bonn

    11. Okt 2019 ·  DBG

    44. Newsletter der DBG

    Das älteste ökologische Freilandexperiment im Tropenwald, wie schlecht heimische Arabidopsis-Individuen auf die Klimakrise vorbereitet sind und ein neuer Biosensor zum Messen von Stressreaktionen sind Themen in den Forschungsnachrichten.

    Wo Ihre Stimme als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler erwünscht wird, an welchen Stellen sich die DBG für die Pflanzenforschung und die Wissenschaft eingesetzt hat und welche Entscheidungen bei unserer Mitgliederversammlung getroffen wurden, steht in den beiden darauffolgenden Rubriken. Außerdem berichten wir von der Präsidiumswahl der DBG und über die Wahlergebnisse von zwei unserer sechs Sektionen.

    zum DBG-Newsletter (pdf-Datei)

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    11. Okt 2019 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 44

    Das älteste ökologische Freilandexperiment im Tropenwald, wie schlecht heimische Arabidopsis-Individuen auf die Klimakrise vorbereitet sind und ein neuer Biosensor zum Messen von Stressreaktionen sind Themen in den Forschungsnachrichten.

    Wo Ihre Stimme als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler erwünscht wird, an welchen Stellen sich die DBG für die Pflanzenforschung und die Wissenschaft eingesetzt hat und welche Entscheidungen bei unserer Mitgliederversammlung getroffen wurden, steht in den beiden darauffolgenden Rubriken. Außerdem berichten wir von der Präsidiumswahl der DBG und über die Wahlergebnisse von zwei unserer sechs Sektionen.

    zum 44. Newsletter (LogIn erforderlich)

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    10. Okt 2019 ·  Actualia · DBG · Botanikertagung · Tagungsbericht

    Botanikertagung: Pflanzenforschung ist essentiell für unsere Zukunft

    Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla trug zur Eröffnung der Botanikertagung ein T-Shirt, das das Motto der Tagung Plant Science for our Future zeigte. Foto: Thomas Rahr

    Mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als zwei Duzend Ländern kamen im September zur Botanikertagung zusammen, um jüngste Forschungsergebnisse zu diskutieren. Anhand der Plenarvorträge stellt Tagungspräsidentin, Prof. Dr. Birgit Piechulla, die Vielfalt der pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen heraus, die in Rostock besonderes Augenmerk verdienen. Die rasante Entwicklung neuer Züchtungsmethoden u.a. mit CRISPR thematisierte der öffentliche Abendvortrag an der Universität, die dieses Jahr ihre 600-Jahrfeier beging.

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    DBG · Sektionen

    Kontakt

    Sprecherin

    Prof. Dr. Ute Wittstock
    TU Braunschweig
    Institut für Pharmazeutische Biologie
    Mendelssohnstrasse 1
    D-38106 Braunschweig
    Germany
    Tel.: +49 (0)531 391 5681
    E-Mail: u.wittstock[at]tu-braunschweig.de 
    Web: http://134.169.98.131/ipb/mitarbeiter/mitarbeiter_detail_fiona.asp?id=4&cname=

    Stellvertreterin

    Prof. Dr. Maike Petersen
    Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie
    Philipps-Universität Marburg
    Deutschhausstraße 17A
    35037 Marburg
    Germany
    Phone: ++49-(0)6421 2825821
    E-Mail: petersen[at]uni-marburg.de
    Maike Petersens Gruppe im Internet

    DBG

    Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie

    Prof. Dr. Stefan A. Rensing. Foto: H. Lichtenthaler

    Prof. Dr. Stefan A. Rensing

    Philipps-Universität Marburg
    Plant Cell Biology
    Karl-von-Frisch-Str. 8
    35043 Marburg
    Deutschland
    Tel: +49 (0)642128-21940
    E-Mail: stefan.rensing[at]biologie.uni-marburg.de
    Web: http://www.plantco.de

    DBG

    Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

    Prof. Dr. Ute Wittstock. Foto: privat

    Prof. Dr. Ute Wittstock

    TU Braunschweig
    Institut für Pharmazeutische Biologie
    Mendelssohnstrasse 1
    D-38106 Braunschweig
    Germany
    Tel.: +49 (0)531 391 5681
    E-Mail: u.wittstock[at]tu-braunschweig.de 
    Web: http://134.169.98.131/ipb/mitarbeiter/mitarbeiter_detail_fiona.asp?id=4&cname=

    DBG

    Erweiterter Vorstand

    Prof. Dr. Andreas Meyer

    Prof. Dr. Andreas Meyer

    INRES
    Professur für Chemical Signalling
    Friedrich-Ebert-Allee 144
    53113 Bonn
    Deutschland
    Tel.: +49 228 73 60353
    Fax: +49 228 73 60333
    E-Mail: andreas.meyer@uni-bonn.de
    Web: https://www.redox.uni-bonn.de/de/mitarbeiter/Prof-Dr-Andreas-Meyer

    Sekretariat Tel.: +49 228 73 60331

    DBG

    Präsident

    Prof. Dr. Andreas P.M. Weber

    Prof. Dr. Andreas P.M. Weber

    Institute for Plant Biochemistry
    Heinrich-Heine-University
    Universitaetsstrasse 1
    40225 Duesseldorf
    Deutschland
    Tel:: +49-211-81-12347
    Fax: +49-211-81-13706
    E-Mail: andreas.weber@uni-duesseldorf.de
    Web: https:///www.plant-biochemistry.hhu.de/

    DBG

    Präsidium (2020 - 2022)

    Das Präsidium der DBG setzt sich aus dem Geschäftsführenden und dem Erweiterten Vorstand zusammen. Die vier Mitglieder des Geschäftsführenden sowie zwei Mitglieder des Erweiterten Vorstands werden in der Mitgliederversammlung für zwei Jahre in geheimer Wahl bestimmt. Weitere Mitglieder des Erweiterten Vorstands sind die Vorsitzenden aus fünf Sektionen der DBG.

    Geschäftsführender Vorstand (2020 - 2020)

    Präsident: Prof. Dr. Andreas Weber

    Schatzmeister: Prof. Dr. Raimund Tenhaken

    Generalsekretärin: Prof. Dr. Caroline Müller

    Schriftführer: Dr. Thomas Janßen

    Erweiterer Vorstand (2020 - 2022)

    Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Andreas Meyer

    Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Iris Finkemeier 

    Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: Prof. Dr. Stefan Rensing

    Sprecher der Sektion Biodiversität und Evolutionsforschung: Prof. Dr. Dirk Albach

    Sprecherin der Sektion Phykologie: Prof. Dr. Maria Mittag

    Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe: Prof. Dr. Ute Wittstock

    Sprecher der Sektion Angewandte Botanik: Prof. Dr. Dirk Selmar

    Stellvertreter

    Stellvertretendes Mitglied (beratend): Sprecher der Sektion Interaktionen (vormals Sektion für Mykologie und Lichenologie) Prof. Dr. Dominik Begerow

    DBG

    Präsidium ab September 2019

    Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat vier Präsidiumsmitglieder:

    Präsident

    Prof. Dr. Severin Sasso
    Institut für Biologie
    Abtl. Pflanzenphysiologie
    Johannisallee 21-23
    04103 Leipzig
    Tel.: ++49 (0) 341-9736893
    E-Mail: severin.sasso[at]uni-leipzig.de
    Web: https://biologie.lw.uni-leipzig.de/de/institut/ag/pflaphys

    Schatzmeister

    o.Univ. Prof. Dr. Raimund Tenhaken
    Pflanzenphysiologie
    Universität Salzburg
    Hellbrunnerstr. 34
    5020 Salzburg, Austria
    Tel: ++43 (0)662 8044 5551
    Fax: ++43 (0)662 8044 619
    E-Mail: raimund.tenhaken[at]sbg.ac.at

    Weitere Mitglieder

    Apl. Prof. Dr. Gudrun Kadereit (stellvertretende Präsidentin)
    Institut für Molekulare Physiologie
    AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
    Herbarium MJG
    Anselm-Franz-von-Bentzelweg 9a
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    55099 Mainz
    Tel.: ++49- (0)6131-3922537
    Fax ++49- (0)6131-3923524
    Web: http://iabserv.biologie.uni-mainz.de/eng/442.php
    E-Mail: clausing<AT>uni-mainz.de

    Prof. Dr. Stefan Hoth
    Professur Molekulare Pflanzenphysiologie
    Abteilungsleiter 
    Biozentrum Klein Flottbek
    Raum: 2.043
    Ohnhorststr. 18
    22609 Hamburg
    Tel.: +49 (0)40 42816-582
    Fax: +49 (0)40 42816-696
    E-Mail: stefan.hoth[at]uni-hamburg.de

    28. Sep 2019 ·  Actualia · DBG · Botanikertagung

    Bilder der Botanikertagung

    Alle Bilder der Tagung. Fotos: Thomas Rahr et al.

    Alle Bilder der Botanikertagung, zu der mehr als 420 Forschende nach Rostock gereist waren, stehen nun im Intranet zur Verfügung. Herzlichen Dank an Photograf Thomas Rahr und alle anderen Fotografinnen und Fotografen!

    Zum Intranet (Mitglieder LogIn erforderlich)

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    28. Sep 2019 ·  Actualia · DBG · Botanikertagung

    Images of the Botanikertagung

    Alle Bilder der Tagung. Fotos: Thomas Rahr et al.

    All images of the Botanikertagung, our international Plant Science Conference for which more than 420 participants from 27 countryies have come to Rostock, are now available in the Intranet. Many thanks to photographer Thomas Rahr and all other photographers!

    ti Intranet (member's LogIn)

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    27. Sep 2019 ·  Actualia · DBG

    Dank an Präsident der Wilhelm Pfeffer-Stiftung

    Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Birgit Piechulla übergab das Präsent an Prof. Dr. Christian Wilhelm. Foto: DBG

    Nachdem er im Frühjahr in Ruhestand gegangen war, trat nach 12 Jahren der Präsident der DBG-eigenen Wilhelm Pfeffer-Stiftung, Prof. Dr. Christian Wilhelm, von diesem Amt zurück. Während der Botanikertagung im September in Rostock, dankte DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz seinem Kollegen Wilhelm für dessen ehrenamtliche Präsidentschaft über so viele Jahre  und sein Engegement für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla überreichte ein Präsent. Das Präsidium der Wilhelm Pfeffer-Stiftung entscheidet unter anderem alle zwei Jahre über die Vergabe des Wilhelm Pfeffer-Preises und in den dazwischen liegenden Jahren über die Vergabe des Preises für die Beste Veröffentlichung. Als neuer Präsident der Stiftung wurde Prof. Dr. Severin Sasso gewählt, der seit diesem Frühling Professor für Pflanzenphysiologie an der Universität Leipzig ist.

    27. Sep 2019 ·  Actualia · DBG · Botanikertagung

    Keine Nachhaltigkeit ohne Pflanzen und Pflanzenforschung

    Titelbild des Tagungsbandes. Foto: Thomas Rahr, Uni Rostock

    In seiner Begrüßungsrede betonte DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz die Bedeutung der Pflanzenwissenschaften für die Grundbedürfnisse der Menschen und für unsere Gesellschaft. Es gebe „keine Nachhaltigkeit ohne Pflanzen“, sagte Dietz in seiner Begrüßungsansprache zur Eröffnung der internationalen Botanikertagung am 16. September, zu der mehr als 420 Forschende aus 27 Ländern nach Rostock gekommen waren. Wenn sie umweltschonend angebaut werden, sind Pflanzen das nachhaltigste Produktionssystem der Erde! Die Pflanzenforschung selbst kann zu 8 der insgesamt 17 Nachhaltigkeitszielen der UN beitragen, etwa in Form von Wetter- und Stress-resistenten Nutzpflanzen, um das Ziel des „zero hunger“ zu erreichen, oder Pflanzen, die Wasser von Giften befreien, oder Pflanzen als nachhaltige Biomasselieferanten, etc. Dies alles verdeutlicht, wie wichtig die Pflanzenforschung für unsere Zukunft ist.

    Lesen Sie die ganze Begrüßungsrede

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    DBG · Botanikertagung

    Poster-Preise

    Verleihung der Preise für die besten Poster
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    DBG · Botanikertagung

    Social Evening

    Festliches Dinner im Kurhaus Warnemünde
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    DBG · Botanikertagung

    Tag 2 und Wilhelm Pfeffer-Preis

    Bilder des 2. Tages und von der Verleihung des Wilhelm Pfeffer-Preises.
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    DBG · Botanikertagung

    Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie

    Stefan Rensing und Andrea Bräutigam wurden zum neuen Sprecher und zur neuen Sprecherin gewählt
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    DBG · Botanikertagung

    Tag 3 und Eduard Strasburger-Preis

    Bilder des 3. Tagungstages und von der Verleihung des Eduard Strasburger-Preises.
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    DBG · Botanikertagung

    Mitgliederversammlung

    Bilder der Mitgliederversammlung und Ehrungen
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    DBG · Botanikertagung

    Poster-Session

    Poster-Session am Mittwoch, den 18. September 2019
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    DBG · Botanikertagung

    Öffentlicher Abendvortrag

    Ulla Bonas (Halle an der Saale): Neue molekulare Techniken in der Pflanzenzüchtung
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    DBG · Botanikertagung

    Nagoya-Workshop

    Die Podiumsmitglieder des Workshops
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    DBG · Botanikertagung

    Tag 1 und Horst Wiehe-Preis

    Bilder der Tagungseröffnung und von der Verleihung des Horst Wiehe-Preises.
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    DBG · Botanikertagung

    Eindrücke vom Kongress

    Zur Tagung an den Ulmen-Campus der Universität Rostock kamen mehr als 420 Forscher*innen aus 27 Ländern
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    26. Sep 2019 ·  Actualia · DBG · Botanikertagung · Nachwuchsförderung

    Posterpreise Botanikertagung 2019

    Die Preisträgerinnen und Preisträger der Poster-Preise und des Nicon-Poster-Preises 2019. Foto: Thomas Rahr

    Aus den mehr als 190 während der Botanikertagung 2019 in Rostock präsentierten wissenschaftlichen Poster wählten die Teilnehmenden die besten aus. Eine Fachjury zählte die vergebenen Stimmen aus. Folgende Poster von Nachwuchskräften erhielten eine Urkunde und den Betrag von je 137 Euro, weil sich die Gründung der Deutschen Botanischen Gesellschaft in diesem Jahr zum 137ten Mal jährt.

    Alle ausgezeichneten Nachwuchstalente und die von ihnen vorgestellten Poster (pdf-Datei)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Heinz Rennenberg (*1949); Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Heinz Rennenberg, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2019. Foto: privat

    Heinz Rennenberg erbrachte herausragende wissenschaftliche Pionierleistungen zum Schwefel-Stoffwechsel der Pflanzen, zum Austausch klimarelevanter Spurengase wie etwa Methan zwischen Bio- und Atmosphäre sowie in Physiologie, Ökophysiologie und Molekularbiologie der Bäume. Über viele Jahre war er darüber hinaus Editor in Chief unserer Fachzeitschrift Plant Biology sowie Präsident der Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) und engagierte sich in unserer Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie. Zudem ist er Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. In der Laudatio zählen die vier antragstellenden Pflanzenwissenschaftler*innen weitere Ergebnisse von Rennenbergs Engagement und wissenschaftlichen Leistungen heraus. 

    Ganze Laudatio lesen (pdf-Datei)

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    25. Sep 2019 ·  Actualia · DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Heinz Rennenberg wird neues Ehrenmitglied

    DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, Ehrenmitglied Prof. em. Dr. Heinz Rennenberg und Laudator Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hartmut Lichtenthaler (v.l.n.r.). Foto: DBG

    Einstimmig votierte die Mitgliederversammlung dafür, den Freiburger Forstwissenschaftler Prof. em. Dr. Heinz Rennenberg als neues Ehrenmitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) aufzunehmen. Angeregt hatten dies die vier Pflanzenwissenschaftler*innen Prof. Dr. Robert Hänsch (Braunschweig), Prof.in Dr. Cornelia Herschbach (Freiburg), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hartmut Lichtenthaler (Karlsruhe) und Prof.in Dr. Christiane Werner (Freiburg). Wie Ehrengast Lichtenthaler in der Laudatio (pdf-Datei) herausstellte, könne Rennenberg nicht nur auf ein international hoch anerkanntes wissenschaftliches Werk mit vielen internationalen Kooperationen schauen, sondern auch auf ein erfolgreiches, 16 jähriges Wirken als Editor-in-Chief unserer Fachzeitschrift Plant Biology. Er engagierte sich als Präsident für die Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) und für unsere Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie in der DBG und für die Deutsche Botanik insgesamt.

    weitere Aufnahme

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    DBG · Veranstaltung

    Termine

    11. - 14. Februar 2020
    nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie 

    8. - 11. März 2020
    nächste Tagung der Sektion Phykologie

    16. - 19. September 2020
    nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie 

    September 2020
    kommender PhD Workshop der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

    29. Aug. - 2. Sept 2021
    International Plant Science Conference, Botanikertagung, in Bonn

    24. Sep 2019 ·  Actualia · DBG

    Dank an Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz

    Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla und Schriftführerin Prof. Dr. Caroline Müller (von links). Foto: DBG

    Im Namen des gesamten DBG Präsidiums dankte Schriftführerin, Prof. Dr. Caroline Müller, dem zum Jahresende aus dem Amt scheidenden Präsidenten der DBG, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz aus Bielefeld, ganz herzlich für seine Erfolge sowie seine kooperative Art, die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) in den vergangenen acht Jahren zu führen. Ein weiteres Präsent erhielt der Präsident während der Mitgliederversammlung von Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla, die ihm für das angenehme Zusammenwirken bei der Organisation der diesjährigen Botanikertagung dankte.

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    23. Sep 2019 ·  Actualia · DBG

    Neuer Präsident und neues Präsidiumsmitglied gewählt

    Prof. Dr. Andreas Meyer (links) und der neu gewählte Präsident, Prof. Dr. Andreas Weber. Fotos: privat

    Ohne Gegenstimme wurde Prof. Dr. Andreas Weber vom Lehrstuhl für Biochemie der Pflanzen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) am 18. September 2019 während der DBG Mitgliederversammlung in Rostock zum neuen Präsidenten der DBG gewählt. Der bisherige Präsident, Professor Dr. Karl-Josef Dietz von der Universität Bielefeld stellte sich nach acht Jahren nicht mehr zur Wahl. Weber, der zur Wahl nicht anwesend sein konnte, würdigte auf Twitter die Leistungen seines Vorgängers und bewunderte dessen partizipatorischen Führungsstil. Weber ist Sprecher des Exzellenzclusters CEPLAS (Cluster of Excellence on Plant Sciences), ist Direktor des Düsseldorfer Zentrums für Synthetische Lebenswissenschaften und seit 2015 gewähltes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
    Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde Prof. Dr. Andreas Meyer, Professur für Chemical Signalling am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) der Universität Bonn neu in das erweiterte Präsidium der DBG gewählt. Er folgt auf Professorin Dr. Brigit Piechulla und wird die kommende Botanikertagung vom 29. Aug. bis 2. Sept. 2021 in Bonn organisieren. Beide werden ihre Ämter satzungsgemäß mit dem ersten Januar 2020 antreten. Alle übrigen Mitglieder des DBG-Präsidiums wurden bei der Wahl in ihren Ämtern bestätigt.

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    16. Sep 2019 ·  DBG · Pressemitteilung

    Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert eine nachhaltige Ressourcen- und Klimapolitik

    Entscheidungen über die Ressourcen unserer Erde müssen nachhaltig und wissenschaftsbasiert sein. Zur Eröffnung der Botanikertagung an der Universität Rostock, zu der sich mehr als 420 Pflanzenforschende angemeldet haben, fordert das Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft die Beteiligten am Klimakabinett und alle Parteien auf, nachhaltige und mutige Entscheidungen zu treffen, um die Ressourcen unseres Planeten und das Klima nachhaltig zu schützen.

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    09. Sep 2019 ·  DBG · Nachwuchsförderung · Presse · Pressemitteilung

    Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

    Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

    Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

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    09. Sep 2019 ·  DBG · Nachwuchsförderung · Presse · Pressemitteilung

    Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

    Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

    Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

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    09. Sep 2019 ·  DBG · Pressemitteilung

    Vier ausgezeichnete Pflanzenforscherinnen und –Forscher

    Nutzungsrechte

    Die Bilder sind freigegeben für die redaktionelle Berichterstattung über die diesjährigen Preisverleihungen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) (Vier ausgezeichnete Pflanzenforscherinnen und –Forscher) und die hier erwähnten wissenschaftlichen Ergebnisse der vier Preisträger*innen. Bitte nennen Sie jeweils die angegebenen Urheber. Für andere Nutzungsformen kontaktieren Sie bitte die Urheber und Rechteinhaber.

    03. Sep 2019 ·  DBG · Politik

    Grundlagenforschung wertschätzen, fördern und kommunizieren

    Grundlagenforschung braucht mehr Wertschätzung, eine wirksame und längerfristige Finanzierung und die strukturelle Absicherung der dort Beschäftigten. Auch die Wissenschaftskommunikation muss ausgebaut werden, fordert der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VBIO) in seinem Positionspapier. Diese Positionen teilt die DBG, die im Dachverband der Biolog*innen Mitglied ist, und das Papier gemeinsam mit weiteren 12 biowissenschaftlichen Fachgesellschaften gezeichnet hat.

    Quelle: VBIO

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    25. Jul 2019 ·  DBG · Politik

    Für genetische Präzisionsmethoden und nachhaltige Nutzpflanzen

    Auch die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) und ihre Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie (SPPMB) appellieren an das neu gewählte Europäische Parlament und die Kommission der Europäischen Union (EU), das veraltete Gentechnikrecht aus dem Jahr 2001 an den Kenntnisstand der Wissenschaft und die internationalen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu modernisieren. Gemeinsam mit 115 anderen Wissenschaftsorganisationen und -instituten plädieren sie dafür die Nutzung neuer Präzisionsmethoden der Genomeditierung zur Zucht von Kulturpflanzen zu vereinfachen, um eine nachhaltige Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion in der EU zu ermöglichen.

    Lesen Sie das gemeinsame Statement (pdf), ins Deutsche übertragen von

    • Prof. Dr. Holger Puchta (Botanisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie, KIT),
    • Prof. Dr. Claus Schwechheimer (Systembiologie der Pflanzen, Technische Universität München, TUM),
    • Prof. Dr. Caroline Gutjahr (Pflanzengenetik, Technische Universität München, TUM),
    • Prof. Dr. Andreas Graner (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, IPK) und
    • Prof. Dr. Ralph Bock (Max Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam)
    • Prof. Dr. Andreas P.M.Weber (Biochemie der Pflanzen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
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    05. Jul 2019 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 43

    Zwei neue Förder-Tools zum Netzwerken und Ideen-Austausch hat das Präsidium für Mitglieder entwickelt. Welche Wurzel-Gene vor Fäulnis schützen und welche deren Wachstum lenken, wie Blattformen entstehen, was den Blühzeitpunkt reguliert und wie Pflanzen Hilferufe modulieren sind Themen in den Forschungsnachrichten. Weitere Themen aus Wissenschaft und Politik sowie Tagungen und Termine runden den letzten Newsletter vor unserer Botanikertagung ab.

    zum 43. Newsletter (LogIn erforderlich)

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    05. Jul 2019 ·  DBG

    43. Newsletter der DBG

    Zwei neue Förder-Tools zum Netzwerken und Ideen-Austausch hat das Präsidium für Mitglieder entwickelt. Welche Wurzel-Gene vor Fäulnis schützen und welche deren Wachstum lenken, wie Blattformen entstehen, was den Blühzeitpunkt reguliert und wie Pflanzen Hilferufe modulieren sind Themen in den Forschungsnachrichten. Weitere Themen aus Wissenschaft und Politik sowie Tagungen und Termine runden den letzten Newsletter vor unserer Botanikertagung ab.

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    04. Jul 2019 ·  Actualia · DBG · Nachwuchsförderung

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Grafik: delalidela, iStockphoto

    Exklusiv für Mitglieder steht ein neues Förderinstrument für angehende Pflanzenwissenschaftler*innen zum Abruf bereit, die ein anderes Labor besuchen möchten. Etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben und denen dafür keine eigenen Fördermittel zur Verfügung stehen. Dazu vergibt die DBG bis zu 50 Reise-Stipendien pro Jahr für junge Wissenschaftler*innen in Höhe von bis zu je 400 Euro. Das Präsidium der DBG entscheidet über die Bewilligung der Stipendien.

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    04. Jul 2019 ·  Actualia · DBG · Ausschreibung · Förderung

    Eduard Strasburger-Workshops der DBG zu Hot Topics

    Grafik: Ellagrin, iStockphoto

    Die DBG fordert ihre Mitglieder auf, Konzepte für eine pflanzenwissenschaftliche „Hot Topic“-Tagung einzureichen. Wenn Sie ein Konzept für eine kleinere Tagung zu einem heißen und aktuellen Thema der Pflanzenwissenschaften haben, schlagen Sie dies bitte dem Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) vor. Im Rahmen des Eduard Strasburger-Workshops bietet die DBG eine Unterstützung von bis zu 10.000 Euro für die Durchführung dieser Tagung.

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    DBG · Ausschreibung · Förderung

    Eduard Strasburger-Workshops der DBG zu Hot Topics

    Grafik: Ellagrin, iStockphoto

    Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert ihre Mitglieder auf, Konzepte für eine pflanzenwissenschaftliche „Hot Topic“-Tagung einzureichen. Wenn Sie ein Konzept für eine kleinere Tagung zu einem heißen und aktuellen Thema der Pflanzenwissenschaften haben, schlagen Sie dies bitte dem Präsidium der DBG vor. Im Rahmen des Eduard Strasburger-Workshops bietet die DBG eine Unterstützung von bis zu 10.000 Euro für die Durchführung dieser Tagung.

    Wichtige Kriterien für die erfolgreiche Bewerbung sind

    1. die breite wissenschaftliche oder gesellschaftliche Bedeutung des Themas,
    2. ein die Teildisziplinen überspannendes oder interdisziplinäres Format und
    3. die Einbindung von Nachwuchswissenschaftler*innen.

    Wenn (1) oder (2) auf der einen Seite und (3) auf der anderen Seite erfüllt sind, senden Sie bitte Ihren Vorschlag an die Generalsekretärin der DBG. Gerne können Sie auch eine Voranfrage zum Thema an die Generalsekretärin senden.

    Antrag und Ausschreibung

    Ausschreibung

    Anträge zur Ausrichtung eines Eduard Strasburger-HOT TOPIC-Workshops können jederzeit bei der Generalsekretärin der DBG eingereicht werden.

    Antragsunterlagen

    zu Antrags-Formular und Dokumentation (pdf)

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    DBG · Ausbildung · Ausschreibung · Förderung

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Grafik: delalidela, iStockphoto

    Exklusiv für Mitglieder steht ein neues Förderinstrument für angehende Pflanzenwissenschaftler*innen zum Abruf bereit, die ein anderes Labor besuchen möchten. Etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben und denen dafür keine eigenen Fördermittel zur Verfügung stehen. Dazu vergibt die DBG bis zu 50 Reise-Stipendien pro Jahr für junge Wissenschaftler*innen in Höhe von bis zu je 400 Euro. Das Präsidium der DBG entscheidet (in der Regel innerhalb 1 Woche) über die Bewilligung der Stipendien.

    Voraussetzungen

    • Die Antragstellenden sind Mitglied der DBG (Sie können auch rückwirkend Mitglied werden für mindestens zwei Jahre)
    • Antragsberechtigt sind Doktorand*innen oder PostDocs bis 5 Jahre nach der Promotion
    • Aufenthalt von mindestens 4 Werktagen im besuchten Labor
    • Pro Labor-Tag werden maximal 80 Euro pauschal für die Reise und den Aufenthalt bewilligt bis zu einer Summe von maximal 400 Euro
    • Die Antragstellenden belegen die Einladung durch das zu besuchende Institut
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass ihnen dafür keine hinreichenden anderen Mittel zur Verfügung stehen
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass sie die Reisekostenabrechnungen der DBG vorlegen
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass sie die Reisekosten und Erstattung der DBG in ihrer Steuererklärung angeben werden (Mehrfachfinanzierungen sind ausgeschlossen)
    • Nach Beendigung des Laboraufenthalts listet die DBG den Stipendienempfangenden unter Angabe der Heimatuniversität, der gastgebenden Institution sowie des Kurztitels auf ihrer Internetseite.

    Zum Bewerbungsformular im Intranet (LogIn erforderlich)

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    02. Jul 2019 ·  DBG · Ausbildung · Ausschreibung · Förderung

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Exklusiv für Mitglieder steht ein neues Förderinstrument für angehende Pflanzenwissenschaftler*innen zum Abruf bereit, die ein anderes Labor besuchen möchten. Etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben und denen dafür keine eigenen Fördermittel zur Verfügung stehen. Dazu vergibt die DBG bis zu 50 Reise-Stipendien pro Jahr für junge Wissenschaftler*innen in Höhe von bis zu je 400 Euro. Das Präsidium der DBG entscheidet (in der Regel innerhalb 1 Woche) über die Bewilligung der Stipendien.

    Voraussetzungen

    • Die Antragstellenden sind Mitglied der DBG
    • Antragsberechtigt sind Doktorand*innen oder PostDocs bis 5 Jahre nach der Promotion
    • Aufenthalt von mindestens 4 Werktagen im besuchten Labor
    • Pro Labor-Tag werden maximal 80 Euro pauschal für die Reise und den Aufenthalt bewilligt bis zu einer Summe von maximal 400 Euro
    • Die Antragstellenden belegen die Einladung durch das zu besuchende Institut
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass ihnen dafür keine hinreichenden anderen Mittel zur Verfügung stehen
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass sie die Reisekostenabrechnungen der DBG vorlegen
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass sie die Reisekosten und Erstattung der DBG in ihrer Steuererklärung angeben werden (Mehrfachfinanzierungen sind ausgeschlossen)
    • Nach Beendigung des Laboraufenthalts listet die DBG den Stipendienempfangenden unter Angabe der Heimatuniversität, der gastgebenden Institution sowie des Kurztitels auf ihrer Internetseite.
    02. Jul 2019 ·  DBG · Nachwuchsförderung

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Die DBG vergibt Reise-Stipendien für junge Wissenschaftler*innen, die ein anderes Labor aufsuchen, etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben, in Höhe von bis zu 400 Euro.

    > Bewerbungsverfahren: Reise-Stipendium

    > Auszahlung des Stipendiums

    > Zum online-Bewerbungsformular

    02. Jul 2019 ·  DBG · Nachwuchsförderung

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Die DBG vergibt Reise-Stipendien für junge Wissenschaftler*innen, die ein anderes Labor aufsuchen, etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben, in Höhe von bis zu 400 Euro.

    > Bewerbungsverfahren: Reise-Stipendium

    > Auszahlung des Stipendiums

    > Zum online-Bewerbungsformular

    01. Jun 2019 ·  Actualia · DBG · Botanikertagung

    Botanikertagung 2019: Early-Bird verlängert

    Die günstigen Early-Bird-Tarife sind bis Montag, 3.6.2019, 8:00 a.m., verlängert. Wer sich für die Botanikertagung (15. bis 19. September 2019, Rostock) anmelden möchte, kann noch bis Montag von den Tarifen profitieren. Auch Abstracts werden noch bis zu diesem Termin angenommen.

    Poster-Abstracts können noch bis zum 15. Juli eingereicht werden. Die Sessions aus den unterschiedlichsten Disziplinen der Pflanzenwissenschaften sind in der Einladung genannt.

    Zur Website der Botanikertagung 2019

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    17. Mai 2019 ·  DBG · Nachwuchsförderung

    Reise-Stipendien: Botanikertagung 2019

    Die DBG vergibt bis zu 100 Reise-Stipendien für junge Wissenschaftler*innen, die aktiv an der Botanikertagung (15.-19.09.2019 in Rostock) teilnehmen und Mitglied der DBG sind, in Höhe von bis zu 350 Euro.

    > Bewerbung: Reise-Stipendium (Mitglieder-LogIn erforderlich)

    Bewerbungsschluss ist verlängert auf den 24. Mai 2019

    17. Mai 2019 ·  DBG

    42. Newsletter der DBG

    Wie Kartoffelpflanzen trotz Hitze Knollen liefern können, wessen Mitochondrien auch ohne DNA funktionieren und wo Auxin das Wachstum hemmt steht in unseren Forschungsnachrichten. In der zweiten Rubrik stellen wir das einzige der neuen DFG-Schwerpunktprogramme mit pflanzenwissenschaftlichem Fokus vor, nennen das neu eingerichtete Graduiertenkolleg und berichten, wie Sie sich für die Grundlagenforschung engagieren können.
    Alle Mitglieder der DBG sind ganz herzlich zur Botanikertagung und zur dort stattfindenden Mitgliederversammlung im Herbst nach Rostock eingeladen. Die DBG hat die Frist zur Bewerbung für die Reisestipendien zur Teilnahme an der Botanikertagung um eine Woche verlängert (s.u.). Sie möchte außerdem an die Deadline zum Einreichen von Vortragsthemen und an die bald endende, günstige Early-Bird-Registrierung erinnern.
    In der DBG-Rubrik erfahren Sie, welche Autor*innen ab 1. Juli 2019 in unserer Zeitschrift Plant Biology ohne Gebühr Open Access publizieren können.

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    17. Mai 2019 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 42

    Wie Kartoffelpflanzen trotz Hitze Knollen liefern können, wessen Mitochondrien auch ohne DNA funktionieren und wo Auxin das Wachstum hemmt steht in unseren Forschungsnachrichten. In der zweiten Rubrik stellen wir das einzige der neuen DFG-Schwerpunktprogramme mit pflanzenwissenschaftlichem Fokus vor, nennen das neu eingerichtete Graduiertenkolleg und berichten, wie Sie sich für die Grundlagenforschung engagieren können.
    Alle Mitglieder der DBG sind ganz herzlich zur Botanikertagung und zur dort stattfindenden Mitgliederversammlung im Herbst nach Rostock eingeladen. Die DBG hat die Frist zur Bewerbung für die Reisestipendien zur Teilnahme an der Botanikertagung um eine Woche verlängert. Sie möchte außerdem an die Deadline zum Einreichen von Vortragsthemen und an die bald endende, günstige Early-Bird-Registrierung erinnern.
    In der DBG-Rubrik erfahren Sie, welche Autor*innen ab 1. Juli 2019 in unserer Zeitschrift Plant Biology ohne Gebühr Open Access publizieren können.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    5. Eduard Strasburger Workshop

    Diversity of chemical and molecular signaling networks in plant-microbe interactions

    3. - 5. Februar 2020

    Aim

    The aim of the workshop is to connect diverse topics in the field of plant–microbe interaction. This will support the exchange of information, further the understanding of interactions, and enable collaboration between researchers with different approaches, such as genetics, chemistry, diversity and evolution, to explore the complexities that underpin plant microbe interaction. At the workshop we will further discuss how outreach can be improved and visibility can be increased in the public. The workshop covers the three following topics:

    • Microbial diversity in the context of plant-microbe interaction
    • Chemical and molecular biology of plant-microbe interaction
    • Evolution of plant-microbe interaction.
    • Number of participants: 26

    Location

    Bildungs- und Tagungshaus am Rhein, Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, D-53639 Königswinter

    Coordinators

    • Sophie de Vries - Institute of Population Genetics, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
    • Janina von Dahlen - Institute of Population Genetics, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
    • Lena Steins - Institute of Evolution and Biodiversity of Plants, Geobotany, Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    • Sebastian Klenner - Institute of Evolution and Biodiversity of Plants, Geobotany, Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    • Tom Maus - Institute of Evolution and Biodiversity of Plants, Geobotany, Ruhr-Universität Bochum, Bochum

    Patron

    Prof. Dr. Dominik Begerow - Institute of Evolution and Biodiversity of Plants, Geobotany, Ruhr-University Bochum, 44780 Bochum

    Website

    https://chemolpmi.wordpress.com

    DBG · Veranstaltung

    Termine

    18. − 21. Februar 2019
    nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie 

    15. − 19. September 2019 
    Botanikertagung in Rostock

    22. Mär 2019 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 41

    In welcher Pflanze Chloroplasten miteinander konkurrieren, wo zelleigene Redakteure arbeiten und was eine neue molekulare Taschenlampe beleuchtet sind drei der Themen unserer Forschungsnachrichten. Wo PIs sich um 250.000 Euro Projektförderung bewerben oder wo Biodiversitäts-Projekte beantragt werden können, steht in unserer zweiten Forschungsrubrik. 
    Die DBG ruft die nahende Deadline in Erinnerung, Nachwuchsforschende für den Strasburger-, Pfeffer- und Horst Wiehe-Preis zu nominieren. Zudem lädt die DBG ein, sich um die Förderung eines eigenen Workshops zu bewerben.
    Für die diesjährige Botanikertagung haben inzwischen mehrere Plenarredner*innen zugesagt und eine Leibniz-Preisträgerin wird den öffentlichen Abendvortrag der DBG-eigenen Tagung halten. Junge Teilnehmende, die Mitglied der DBG sind, können Reise-Grants beantragen.

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    22. Mär 2019 ·  DBG

    Newsletter Nr. 41

    In welcher Pflanze Chloroplasten miteinander konkurrieren, wo zelleigene Redakteure arbeiten und was eine neue molekulare Taschenlampe beleuchtet sind drei der Themen unserer Forschungsnachrichten. Wo PIs sich um 250.000 Euro Projektförderung bewerben oder wo Biodiversitäts-Projekte beantragt werden können, steht in unserer zweiten Forschungsrubrik.
    Die DBG ruft die nahende Deadline in Erinnerung, Nachwuchsforschende für den Strasburger-, Pfeffer- und Horst Wiehe-Preis zu nominieren. Zudem lädt die DBG ein, sich um die Förderung eines eigenen Workshops zu bewerben.
    Für die diesjährige Botanikertagung haben inzwischen mehrere Plenarredner*innen zugesagt und eine Leibniz-Preisträgerin wird den öffentlichen Abendvortrag der DBG-eigenen Tagung halten. Junge Teilnehmende können Reise-Grants beantragen.

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    26. Jan 2019 ·  DBG

    Newsletter Nr. 40

    Die zwei Gesichter des Kambiums, eine Hypothese, die nach sieben Jahrzenten endlich belegt wurde, eine neue Gruppe von Abwehrstoffen und ein Nährstoff, der das Trockenstresshormon Abscisinsäure reguliert, sind Themen der Wissenschaftsnachrichten.

    Wen wir mit den Best-Paper-Preisen auszeichneten und welche Preise wir zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses neu ausschreiben, steht in der DBG-Rubrik. Ebenso informieren wir über die Öffnung der Registrierung zu unserer Botanikertagung und bieten dazu Reise-Stipendien an. Bitte beachten Sie auch den neuen Zugang zum Intranet.

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    26. Jan 2019 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 40

    Die zwei Gesichter des Kambiums, eine Hypothese, die nach sieben Jahrzenten endlich belegt wurde, eine neue Gruppe von Abwehrstoffen und  ein Nährstoff, der das Trockenstresshormon Abscisinsäure reguliert, sind Themen der Wissenschaftsnachrichten.

    Wen wir mit den Best-Paper-Preisen auszeichneten und welche Preise wir zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses neu ausschreiben, steht in der DBG-Rubrik. Ebenso informieren wir über die Öffnung der Registrierung zu unserer Botanikertagung und bieten dazu Reise-Stipendien an.

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    22. Jan 2019 ·  Actualia · DBG · Botanikertagung

    Botanikertagung 2019: Registrierung geöffnet

    Die Website der Botanikertagung (15. bis 19. September 2019, Rostock) ist realisiert. Wenn Sie sich bis zum 30. Mai anmelden, profitieren Sie von der vergünstigten Early Bird-Registrierung. Für die Tagung stellt die DBG Reise-Stipendien für den wissenschaftlichen Nachwuchs zur Verfügung; die Anmeldungen dafür laufen allerdings bereits zum 15. Mai aus. Abstracts werden bis 30. Mai angenommen, Poster-Abstracts noch bis zum 15. Juli. Die Sessions aus den unterschiedlichsten Disziplinen der Pflanzenwissenschaften sind in der Einladung genannt.

    Zur Website der Botanikertagung 2019

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    22. Jan 2019 ·  Actualia · DBG · Ausschreibung · Nachwuchsförderung

    DBG schreibt drei Nachwuchspreise aus

    Für ihre begehrten Nachwuchspreise bittet die DBG wieder um Nominierungen geeigneter Kandidat*innen der Pflanzenwissenschaften. Mit dem seit 1994 vom Verlag Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis soll eine hervorragende und originelle Leistung von promovierten Pflanzenforscher*innen ausgezeichnet werden. Für den Wilhelm Pfeffer-Preis der gleichnamigen Stiftung bittet die DBG um Hinweise auf herausragende Dissertationen. Mit dem Horst Wiehe-Förderpreis wird eine hervorragende Publikation oder Dissertation ausgezeichnet. Vorschlagsberechtigt sind (habilitierte) Mitglieder der DBG. Auch Außenstehende haben ein Vorschlagsrecht; Selbstvorschläge sind teils ebenfalls möglich.

    Zusammenfassung: Übersicht (pdf)

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    22. Jan 2019 ·  DBG · Ausschreibung

    Aspiranten für den Wilhelm Pfeffer-Preis 2019 gesucht

    Der Wilhelm Pfeffer-Preis der DBG wird für eine herausragende Dissertation aus den Pflanzenwissenschaften verliehen und ist nicht nur mit 2.500 Euro dotiert. Der Preisträger bzw. die Preisträgerin wird eingeladen, seine / ihre Doktorarbeit auf der kommenden Botanikertagung sowie im Journal Plant Biology vorstellen. Thematisch können sich die Arbeiten über alle Disziplinen der Pflanzenwissenschaften erstrecken. Die DBG bittet alle ihre Mitglieder um Vorschläge für geeignete Kandidatinnen und Kandidaten. Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 14. Mai 2019 beim Präsidenten der Wilhelm Pfeffer-Stiftung, Prof. Dr. Christian Wilhelm, ein.

    Details im Ausschreibungstext (pdf)

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    22. Jan 2019 ·  DBG · Ausschreibung

    Aspiranten für 2019 gesucht: Eduard Strasburger-Preis

    Der Strasburger-Preis zeichnet hervorragende und originelle Leistungen promovierter Nachwuchskräfte in den Pflanzenwissenschaften aus. Er ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert und lädt den Preisträger / die Preisträgerin ein, die Ergebnisse auf der größten Tagung für Pflanzenwissenschaftler im deutschsprachigen Raum zu präsentieren, der Botanikertagung. Das Preisgeld wird vom Springer Spektrum Verlag gestiftet. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt die beste Arbeit unter den eingehenden Bewerbungen aus. Vorschlagberechtigt sind habilitierte Mitglieder der DBG. Bewerbungsschluss ist am 14. Mai 2019.

    Details im Ausschreibungstext (pdf)

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    22. Jan 2019 ·  DBG · Ausschreibung

    Aspiranten für den Horst Wiehe-Förderpreis 2019 gesucht

    Der nach Horst Wiehe benannte Preis kann für jede hervorragende und originelle Leistung eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin über ein ausschließlich botanisches Thema verliehen werden. Er ist mit 2.000 Euro dotiert. Die Preisträgerin / der Preisträger erhält die Auszeichnung bei der Eröffnungssitzung der kommenden Botanikertagung und wird eingeladen, dort ihre / seine Forschung in einem Vortrag zu präsentieren. Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 14. Mai 2019 bei der Generalsekretärin der DBG, Prof. Dr. Caroline Müller ein; auch Selbstvorschläge sind möglich.

    Details im Ausschreibungstext (pdf)

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    18. Jan 2019 ·  DBG · Nachwuchsförderung

    Reise-Stipendien: Botanikertagung 2019

    Die DBG vergibt bis zu 100 Reise-Stipendien für junge Wissenschaftler*innen, die aktiv an der Botanikertagung (15.-19.09.2019 in Rostock) teilnehmen und Mitglied der DBG sind, in Höhe von bis zu 350 Euro.

    > Bewerbung: Reise-Stipendium (Mitglieder-LogIn erforderlich)

    Bewerbungsschluss ist am 15. Mai 2019

    18. Jan 2019 ·  DBG · Botanikertagung

    Reise-Stipendien: Botanikertagung 2019

    Die DBG vergibt Reise-Stipendien für junge Mitglieder, die aktiv an der Botanikertagung 2019 in Rostock teilnehmen.

    > Reisekosten-Stipendien

    17. Jan 2019 ·  Actualia · DBG · Nachwuchsförderung

    Empfängerinnen der Best-Paper-Preise

    Dr. Aleksandra Sapala (links) und Dr. Jutta Baldauf erhalten zu gleichen Teilen den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung 2018. Fotos: privat und Barbara Frommann, Uni Bonn.

    Die beiden Pflanzenforscherinnen Dr. Aleksandra Sapala (MPI für Pflanzenzüchtungsforschung Köln, AG Dr. Richard Smith, Prof. Miltos Tsiantis) und Dr. Jutta Baldauf (Uni Bonn, AG Prof. Frank Hochholdinger) werden den Nachwuchs-Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung erhalten. Sapala belegte im Fachmagazin eLife (DOI: 10.7554/eLife.32794) mithilfe von Computersimulationen, warum Pflanzen puzzleförmige Zellen bilden und welche Vorteile diese Form mit sich bringt. Sie zeigte damit auch, dass in der Entwicklung von Pflanzen Physik eine ebenso wichtige Rolle spielt, wie Biochemie und Genetik. Baldauf zeigte mit Kreuzungen von Mais-Inzuchtlinien im Fachmagazin Current Biology (DOI: 10.1016/j.cub.2017.12.027), dass in deren ertragreicheren Nachkommen rund 500 Gene mehr aktiv waren als in den Elternpflanzen und hat damit eine Erklärung für den sog. Heterosis-Effekt entdeckt. Sie identifizierte außerdem evolutionsbiologisch junge Gene, die als Marker für zukünftige Züchtungen dienen können. Angesichts der vielen guten Publikationen verleiht die DBG den Best-Paper-Preis der DBG-eigenen Wilhelm-Pfeffer-Stiftung im Jahr 2018 zweimal (s.a. hier) an herausragende Nachwuchsforscher*innen. Die Stiftung hofft, mit den Stiftungserträgen auch in Zukunft je zwei Preisvergaberunden pro Jahr realisieren zu können, um mehr Aufmerksamkeit für die Forschungsleistungen junger Wissenschaftler*innen in der DBG zu erzeugen. Die beiden o.g. Preisträgerinnen werden die Urkunden der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG während der diesjährigen Botanikertagung in Rostock entgegen nehmen. Ihre Preisgelder erhielten sie bereits.

    mehr zu den Nachwuchspreisen der DBG

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Mareike Busche (Universität Bielefeld)

    A) Eine der untersuchten Bananen-Pflanzen. B) Das Blatt der Pflanze weist verschiedene Pigmentierungen auf. Rote Segmente könnten auf die Akkumulation von Anthocyanen zurückzuführen sein.

    Mareike Busche erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2018 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Funktionelle Charakterisierung von zwei Flavonolsynthasen und einer Anthocyanidinsynthase aus Musa acuminata"

    Die Arbeit trägt zum Verständnis der Synthese von Flavonolen und Anthocyanidinen in Musa acuminata (Banane) bei und bietet eine Grundlage für weitere Forschung zur erhöhten Produktion von Flavonoiden durch die Analyse zweier beteiligter Enzyme.

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    17. Dez 2018 ·  News · DBG

    Bio-Dachverband VBIO beschließt höhere Beiträge

    Die satzungsgemäße Bundesdelegiertenversammlung des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) fand in diesem Jahr am 14. Dezember in Berlin statt. Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick: Der VBIO wählt einen neuen Präsidenten. Der frisch gebackene Präsident, Prof. Dr. Gerhard Haszprunar: „Der VBIO ist in den letzten Jahren gut vorangekommen. .. Aber die Herausforderungen für die Vertretung der Biowissenschaften sind im gleichen Zeitraum auch deutlich gewachsen. Wir beobachten in Teilen der Gesetzgebung eine zunehmend kritische, zuweilen gar feindliche Einstellung gegenüber Wissenschaft im Allgemeinen und Biowissenschaften im Speziellen“. Die finanzielle Situation des VBIO macht eine solidarische Erhöhung aller Mitgliedsbeiträge erforderlich. Nachdem die Mitgliedsbeiträge seit dem Jahr 2010 nicht mehr erhöht wurden, beschloss eine große Mehrheit der Delegierten eine solidarische Anpassung der Mitgliedsbeiträge um 20%, die bereits zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll. Das betrifft auch die DBG, die Mitglied im VBIO ist.
    Quelle: VBIO

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    17. Dez 2018 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 39

    Welche Wirkungen der Klimawandel auf Wälder hat, welche Lösungen Forschende gefunden haben, um Pflanzen dagegen zu wappnen und wie auch ein Einzeller weltweite Kreisläufe beeinflusst, sind Themen der Forschungsnachrichten. Welche Forschende weltweit am meisten zitiert werden, wer an einer europäischen Strategie für Pflanzenforschung tüftelt, und wie die in Schwung gekommenen Initiativen zur Änderung der Gesetzgebung bzgl. Genome Editing weitergehen beschreiben wir in der zweiten Rubrik. Ganz herzlich möchten Sie die Tagungspräsidentin, Professorin Birgit Piechulla, und die DBG zur kommenden Botanikertagung im Herbst nach Rostock einladen. Schon in diesem frühen Stadium hat Piechulla eine Vielzahl interessanter Sessions zusammengestellt. Die Vielfalt der pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen bilden auch sechs neue Berichte von Tagungen ab, die von der DBG gefördert wurden.
    Eine anregende Lektüre, eine entspannte Vorweihnachtszeit, frohe Festtage im Kreise Ihrer Lieben und Freunde und einen guten Start in ein friedvolles und erfolgreiches neues Jahr wünschen das DBG-Präsidium und die Redakteurin.

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    17. Dez 2018 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 39

    Welche Wirkungen der Klimawandel auf Wälder hat, welche Lösungen Forschende gefunden haben, um Pflanzen dagegen zu wappnen und wie auch ein Einzeller weltweite Kreisläufe beeinflusst, sind Themen der Forschungsnachrichten. Welche Forschende weltweit am meisten zitiert werden, wer an einer europäischen Strategie für Pflanzenforschung tüftelt, und wie die in Schwung gekommenen Initiativen zur Änderung der Gesetzgebung bzgl. Genome Editing weitergehen beschreiben wir in der zweiten Rubrik. Ganz herzlich möchten Sie die Tagungspräsidentin, Professorin Birgit Piechulla, und die DBG zur kommenden Botanikertagung im Herbst nach Rostock einladen. Schon in diesem frühen Stadium hat Piechulla eine Vielzahl interessanter Sessions zusammengestellt. Die Vielfalt der pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen bilden auch sechs neue Berichte von Tagungen ab, die von der DBG gefördert wurden.
    Eine anregende Lektüre, eine entspannte Vorweihnachtszeit, frohe Festtage im Kreise Ihrer Lieben und Freunde und einen guten Start in ein friedvolles und erfolgreiches neues Jahr wünschen das DBG-Präsidium und die Redakteurin

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Bewerbungsverfahren: Reisestipendium

    Die DBG vergibt maximal 100 Reise-Stipendien für junge Wissenschaftler*innen, die an der Botanikertagung (15.-19.09.2019 in Rostock) teilnehmen, in Höhe von bis zu 350 Euro.

    Voraussetzungen

    • Sie sind Mitglied der DBG (Sie können noch bis zur Einreichung des Antrags Mitglied werden)
    • Sie sind Nachwuchswissenschaftler*in und haben keine volle Stelle inne
    • Sie arbeiten an einem pflanzenwissenschaftlichen Thema
    • Sie nehmen aktiv an der Tagung teil und stellen ein Poster vor oder halten einen (Kurz-)Vortrag
    • Sie weisen nach der Tagung Ihre Ausgaben durch Belege nach
    • Mehrfachfinanzierungen sind ausgeschlossen

    Beantragung

    Füllen Sie bitte das > Antrags-Formular aus, das an den Schatzmeister der Gesellschaft weitergeleitet wird. Sie erhalten eine kurze Bestätigung des Einganges Ihrer Bewerbung. Sie erhalten bis 26. Mai eine Rückmeldung, ob Ihnen ein Stipendium gewährt wird.

    Abgabe-Termin

    Bitte reichen Sie Ihren Antrag bis 24. Mai 2019 (verlängert) ein. 

    Entscheidung

    Sie werden vom Ausgang Ihrer Bewerbung unterrichtet.

    Erstattet werden

    Reisekosten
    Die DBG erstattet entweder ein Bahnticket 2. Klasse, ein Busticket oder eine Fahrtkostenpauschale bei PKW-Nutzung. Bitte wählen Sie die jeweils günstigere Variante aus.

    Übernachtungskosten
    Die DBG übernimmt die Übernachtungskosten maximal bis zu den vom Finanzamt festgelegten Sätzen.

    Tagungsgebühr

    Die DBG übernimmt die Tagungsgebühr.

    05. Dez 2018 ·  DBG · Botanikertagung · Veranstaltung

    Einladung zur Botanikertagung

    Faltblatt zur Botanikertagung 2019 zum herunterladen (pdf)

    Liebe Kollegen und Kolleginnen,

    die Botanikertagung ist die größte und bekannteste Konferenz auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Sie ist fester Bestandteil in der pflanzenwissenschaftlichen Szene und wird alle zwei Jahre durch die DBG ausgerichtet. Die Rostocker Tagung 2019 bietet ein breites Programm mit dem Ziel die große Diversität der Pflanzenforschungsthemen in unserer wissenschaftlichen Gesellschaft zu präsentieren. Das Motto der Tagung 2019 "Plant life along gradients" verdeutlicht, dass Pflanzen unterschiedlichen externen und internen Gradienten ausgesetzt sind und auf die sie in vielfältiger Weise reagieren um zu überleben. Acht Plenar- und 21 Symposiumssitzungen umspannen ein weites Feld von einzelligen bis mehrzelligen photosynthetisch-aktiven Organismen, von wissenschaftlichen Grundlagen bis zur Anwendung, von molekularbiologisch-biochemischen bis hin zu ökologischen Themen.

    Das Rostocker wissenschaftliche Komitee heißt alle Pflanzenwissenschaftler*innen herzlich willkommen!

    Das Faltblatt zur Tagung nennt die Themen der Sessions und verweist auf weitere Details für das Treffen zur Pflanzenforschung 2019 in Rostock. Es steht nun zum Download bereit.

    Download
    DBG · Nachwuchsförderung

    Benjamin Al (TU München)

    Benjamin Al  erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der TU München im Jahr 2018 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Elucidation of the biological significance of post-translational modifications of Arabidopsis TRAPPII tethering complex proteins"

    Al charakterisierte das Modul TRAPPII, das eine entscheidende Komponente für die Stressphysiologie und Anpassungsfähigkeit von Pflanzen ist

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Michael Gasper (Universität Münster)

    Arabidopsis thaliana Col-0 Samen vor (A) und nach (B) Vollendung der Keimung (weißer Balken = 500 µM). Die Keimung im engeren Sinne ist beendet, wenn die Radikula des Embryos das mikropylare Endosperm durchdringt.

    Michael Gasper erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Münster im Jahr 2018 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Einfluss der Lysin-Deacetylierung auf die Samenkeimungsphysiologie von Arabidopsis thaliana"

    Die chemische Inhibierung der Lysin Deacetylasen während der Samenkeimung führte zu einer Verringerung der Keimungsgeschwindigkeit. Genetische Analysen zeigten, dass die Lysin Deacetylasen hormonelle Signale während der Samenkeimung beeinflussen können.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Marc Adam Halder (Universität Konstanz)

    Marc Adam Halder erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Konstanz im Jahr 2018 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Investigating the competitive advantage of functional NPQ in Phaeodactylum tricornutum"

    Unter naturnah simulierten Lichtbedingungen wurde in Kompetitionsexperimenten erstmals der Einfluss des Nicht Photochemischen Quenchings auf die Wachstumsperformance einer Kieselalge untersucht.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Stefan Lucius (Universität Rostock)

    Stefan Lucius erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Rostock im Jahr 2018 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Charakterisierung des Phänotyps von Arabidopsis-antisense-PGPase-Pflanzen nach Expression cyanobakterieller PGPasen"

    In dieser Arbeit wurde untersucht, inwieweit die Expression vier potentieller 2-Phosphoglykolat-Phosphatasen (PGPasen) aus dem Cyanobakterium Synechocystis sp. PCC 6803 eine Komplementation des photorespiratorischen Phänotyps von Arabidopsis thaliana-antisense-PGPase-Pflanzen ermöglicht.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Fabian-Philipp Sylvester (FU Berlin)

    Fabian-Philipp Sylvester erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der FU Berlin im Jahr 2018 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Gezieltes „genome editing“ via CRISPR/Cas9 und Charakterisierung von CDPKs in der Stressantwort"

    Diese Arbeit zeigt das große Potential des CRISPR/Cas9-Systems hinsichtlich der Untersuchung von gekoppelt vererbten Isoformen einer Genfamilie, hier anhand eines CDPK Gen-Clusters von Arabidopsis thaliana. Mit diesem System gelang es Sylvester, erstmals auch eine Dreifachmutante, mit einer weiteren CDPK Isoform, zu erzeugen.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    2018

    Im Jahr 2018 bewerteten die Repräsentaten der DBG an den folgenden Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

    Benjamin Al (TU München)
    Elucidation of the biological significance of post-translational modifications of Arabidopsis TRAPPII tethering complex proteins
    mehr in der Zusammenfassung

    Mareike Busche (Universität Bielefeld)
    Funktionelle Charakterisierung von zwei Flavonolsynthasen und einer Anthocyanidinsynthase aus Musa acuminata
    mehr in der Zusammenfassung mit Bild

    Michael Gasper (Universität Münster)
    Einfluss der Lysin-Deacetylierung auf die Samenkeimungsphysiologie von Arabidopsis thaliana
    mehr in der Zusammenfassung mit Bild

    Marc Halder (Universität Konstanz)
    Untersuchungen zum kompetitiven Vorteil eines funktionsfähigen NPQs in Phaeodactylum tricornutum
    mehr in der Zusammenfassung

    Stefan Lucius (Universität Rostock):
    Charakterisierung des Phänotyps von Arabidopsis-antisense-PGPase-Pflanzen nach Expression cyanobakterieller PGPasen
    mehr in der Zusammenfassung

    Fabian-Philipp Sylvester (FU Berlin)
    Gezieltes „genome editing“ via CRISPR/Cas9 und Charakterisierung von CDPKs in der Stressantwort
    mehr in der Zusammenfassung

    24. Okt 2018 ·  DBG · Politik

    Europäische Forschende sind für Präzisionszüchtung

    Mehr als 85 Europäische Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsorganisationen, darunter unsere Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG), bitten den Europäischen Gerichtshof (EuGH) das Urteil über neue Pflanzen-Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas9 und andere Formen der Genom Editierung zu überarbeiten. Sie alle plädieren dafür, dass Präszisionszüchtung für nachhaltige Landwirtschaft anders gehandhabt werden muss als im Urteil vom 25. Juli 2018. Die Unterzeichnenden fordern, dass Präzisionszüchtungen und Pflanzenzüchtungen ohne Fremd-Gene genau so wie herkömmliche Züchtungen anzusehen sind, weil sie genauso sicher sind. Die Erkenntnisse der Wissenschaft müssen in die Handhabung einfließen und die diesbezügliche Gesetzgebung muss daher schnellstens korrigiert werden. Langfristig muss dann auch das veraltete Gentechnikrecht an die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft angepasst werden. Eine deutsche Übersetzung der belgischen Pressemitteilung bietet das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenforschung in Potsdam auf seiner Website. Wer das Positionspapier unterstützen möchte, kann auch seinen Namen auf der Liste der Unterzeichner hinzufügen. 
    Zur Pressemitteilung und offenem (englischen) Brief der Europäischen Initiative und zum Unterzeichnen

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    12. Okt 2018 ·  DBG

    38. Newsletter der DBG

    Eine neu Tomate voller guter Eigenschaften, zwei neue Mess-Methoden und vier frisch geförderte Forschungsverbünde sind Themen in den Forschungsnachrichten. Außerdem: wo es Förderung für ÖkologInnen gibt. Die DBG reagiert auf das Urteil des EuGH zur Regulierung Genom-editierter Pflanzen, hat Nachwuchskräfte ausgezeichnet und bittet um Vorschläge für die nächste Preisverleihung, um die Pflanzenforschung vor Ort zu stärken. Die größte Sektion der DBG lädt zu ihrer Jahrestagung. 

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    12. Okt 2018 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 38

    Eine neu Tomate voller guter Eigenschaften, zwei neue Mess-Methoden und vier frisch geförderte Forschungsverbünde sind Themen in den Forschungsnachrichten. Außerdem: wo es Förderung für ÖkologInnen gibt.
    Die DBG reagiert auf das Urteil des EuGH zur Regulierung Genom-editierter Pflanzen, hat Nachwuchskräfte ausgezeichnet und bittet um Vorschläge für die nächste Preisverleihung, um die Pflanzenforschung an den Universitäten zu stärken. Die größte Sektion der DBG lädt zu ihrer Jahrestagung.

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    DBG · Veranstaltung

    Termine

    15. − 19. September 2019 
    Botanikertagung: International Plant Science Conference in Rostock

    11. - 14. Februar 2020
    nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie 

    8. - 11. März 2020
    nächste Tagung der Sektion Phykologie

    16. - 19. September 2020
    nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie 

    September 2020
    kommender PhD Workshop der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

    07. Sep 2018 ·  Actualia · DBG · Köpfe und Karrieren · Nachwuchsförderung

    Best-Paper-Preis: Empfänger ausgewählt

    Dr. Katja Meyer und Dr. Max Lauterbach erhalten den Best Paper-Preis der DBG. Fotos: Janina Lüders (r) und privat

    Die DBG zeichnet die beiden Nachwuchswissenschaftler Dr. Katja Meyer (Uni Bielefeld, AG Prof. D. Staiger) und Dr. Max Lauterbach (Uni Mainz, AG Prof. G. Kadereit, nun Australien) mit dem Nachwuchs-Preis für beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung 2018 aus. Meyer passte die iCLIP-Technik (individual nucleotide resolution crosslinking and immunoprecipitation) an Pflanzen an und zeigte im Fachmagazin Genome Biology (DOI: 10.1186/s13059-017-1332-x), dass das RNA-Bindeprotein AtGRP7 tagesrhythmische mRNAs reguliert. Lauterbach verglich im Journal Frontiers in Plant Science (DOI: 10.3389/fpls.2017.01939) fünf Arten von Chenopodien und identifizierte dabei Gene, die bisher in der C4-Photosynthese unbekannt waren. Die beiden Preisträger werden die Urkunden der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG im kommenden Jahr während der Botanikertagung in Rostock entgegen nehmen. Ihre Preisgelder erhalten sie bereits jetzt.

    mehr zu den Nachwuchspreisen der DBG

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    10. Aug 2018 ·  Actualia · DBG · Politik

    Statement der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) zum EuGH Urteil über Genom-Editierung

    Viele Mitglieder der DBG sind enttäuscht vom Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Genom-Editierung bei Pflanzen und der Bewertung ihre Produkte als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen. Viele Kommentare spiegeln die Besorgnis wider, dass diese Entscheidung andauernde und irreparable Nachteile für Forschung und Entwicklung der nötigen ertragreichen und Dürre-, Überschwemmungs- und Nährstoffmangel-toleranten Pflanzengenotypen in Europa nach sich zieht.

    Tatsächlich muss die Diskussion darüber beschleunigt werden. Vor allem aber müssen jenseits der Judikative, die den gesetzlichen Rahmen lediglich auslegt und eine der möglichen Interpretationen gewählt hat, die beiden grundsätzlichen Adressaten wieder in den Blick genommen werden: die Öffentlichkeit und die Legislative.

    In vielfach ausgewogener Weise wurden die Chancen der Genom-Editierung nach dem Urteil des EuGH in den Medien diskutiert. Dieses Momentum gilt es zu nutzen und auszubauen. Letztendlich müssen vorteilhafte Pflanzen im Feld überzeugen, die mit einer sehr geringen Anzahl an Sequenz-Editierungen die Erträge sichern oder die Nahrungsqualität erhöhen. In Anbetracht des besorgniserregend trockenen und heißen Sommers als Indikator des Klimawandels reift hoffentlich auch in der breiten Öffentlichkeit die Erkenntnis, dass alle sicheren Wege genutzt werden müssen, um unsere Nahrungssicherheit zu realisieren und nachhaltige Anbauweisen zu entwickeln.

    Darüber hinaus ist die Legislative anzusprechen, um über gesetzgeberische Maßnahmen eine angemessene Regulierung gegebenenfalls innerhalb des Gentechnikgesetzes zu bewirken, das noch aus dem Jahr 2001 stammt. Der offene Brief von mehr als 60 wissenschaftlichen Institutionen und Forscherpersönlichkeiten an den EU-Kommissionspräsidenten Junker mit Anregungen zur Bewertung neuer Züchtungsmethoden ist eine solche Maßnahme. Die auch von der DBG gezeichneten Vorschläge ermöglichen es dem öffentlichen und privaten Forschungssektor in der EU, im Interesse von Verbrauchern, Züchtern, Landwirten, Wirtschaft und Umwelt, wieder an die Spitze der Innovationen in der Pflanzenzüchtung zu gelangen (siehe: offener Brief, pdf).

    Allerdings stellt sich auch die Frage, ob die Namen der Technologien wie „Gentechnik“ und „Genom-Editierung“ vertrauensfördernd sind. Nur Transparenz und Vertrauen zwischen Politik, Gesellschaft und Wissenschaft wird die Basis schaffen, den optimalen Raum zur Entwicklung und Akzeptanz neuer Kulturpflanzen zu schaffen. Was wir brauchen sind kluge sowie sachgerechte Regulierungen und „geneditiert“ als Qualitätslabel.

    06. Jul 2018 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 37

    Ein neu entdeckter, sich immer wieder selbst justierender Regulationsweg, könnte in vielen Pflanzen und Organen eine Rolle spielen. Die als vorteilhaft erachteten Symbiosen können auch wieder verschwinden. Und was Bäumen verhilft so alt zu werden, sind Themen in den Forschungsnachrichten.

    Politisch engagieren sich viele WissenschatlerInnen und das Präsidium der DBG an mehreren Fronten: NobelpreisträgerInnen setzen sich für Grüne Gentechnik ein, weil das EuGH demnächst darüber entscheiden wird, ob CRISPR-Pflanzen ohne Fremd-DNA als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen sind oder nicht. Gleichzeitig kämpfen Molekularbiologen um den international freien Zugang zu DNA-Sequenzen, über den diese Woche verhandelt wird.

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    06. Jul 2018 ·  DBG

    37. Newsletter der DBG

    Ein neu entdeckter, sich immer wieder selbst justierender Regulationsweg, könnte in vielen Pflanzen und Organen eine Rolle spielen. Die als vorteilhaft erachteten Symbiosen können auch wieder verschwinden. Und was Bäumen verhilft so alt zu werden, sind Themen in den Forschungsnachrichten.

    Politisch engagieren sich viele WissenschatlerInnen und das Präsidium der DBG an mehreren Fronten: NobelpreisträgerInnen setzen sich für Grüne Gentechnik ein, weil das EuGH demnächst darüber entscheiden wird, ob CRISPR-Pflanzen ohne Fremd-DNA als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen sind oder nicht. Gleichzeitig kämpfen Molekularbiologen um den international freien Zugang zu DNA-Sequenzen, über den diese Woche verhandelt wird.

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    29. Jun 2018 ·  DBG · Botanikertagung · Veranstaltung

    Poster kommende Botanikertagung

    Konferenz-Poster Botanikertagung 2019 zum herunterladen (pdf)

    Zur kommenden Botanikertagung der DBG Plant life along gradients lädt Tagungspräsidentin Birgit Piechulla gemeinsam mit ihrem Scientific Board und den OrganisatorInnen vom 15–19 September 2019 an die Uni Rostock

    Wissenschaftliches Komitee:

    • Prof. Dr. Inge Broer
    • Prof. Dr. Bärbel Gerowitt
    • Prof. Dr. Martin Hagemann
    • Prof. Dr. Renate Horn
    • Prof. Dr. Ulf Karsten
    • Prof. Dr. Stefan Porembski
    • Prof. Dr. Hendrik Schubert
    • Prof. Dr. Christine Struck

    Konferenz-Poster Botanikertagung 2019 herunterladen (pdf)

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Linda Titkemeier (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

    Linda Titkemeier erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Jahr 2017 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Entwicklung geeigneter Lernhilfen für die Pflanzenbestimmungsübungen.
    Eine Studie zur Erfassung der Kenntnisse von Schülern und Studenten im Bereich Pflanzenaufbau/Artenkenntnis."

    Diese Arbeit untersucht erstmals den Wissenszuwachs von Biologiestudierenden durch Pflanzenbestimmungskurse und thematisiert darauf aufbauend Möglichkeiten zur weiteren Lernsteigerung.

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    DBG

    Fachjournal der DBG

    Plant Biology ist ein internationales Fachjournal mit breitem Themenspektrum aus allen botanischen Disziplinen, wie Physiologie, Molekular-, Zell- und Entwicklungsbiologie, Genetik, Ökologie, Evolution, Ökophysiologie, Pflanzen-Mikroben-Interaktionen und Mykologie. Die DBG veröffentlicht Plant Biology gemeinsam mit der Königlichen Botanischen Gesellschaft der Niederlande. Herausgeber der Plant Biology sind Prof. Dr. Heinz Rennenberg (Freiburg) und Prof. Dr. J. Theo M. Elzenga (Groningen).

    Papers, Reviews, Themen und Thesen

    In Plant Biology publizieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Forschungsergebnisse im Original oder verfassen Reviews. In der Rubrik "Acute Views" diskutieren sie aktuelle Themen und Thesen und können provokante Ansichten darstellen. Zuvor begutachten unabhängige Experten in einem zügigen Review-Prozess die eingereichten Artikel. 

    Historisches und neuer Verlag

    Plant Biology ist die Nachfolgerin der von 1882 bis 1987 von der DBG herausgegebenen "Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft" und der von 1988 bis 1998 erschienenen "Botanica Acta".

    In den Jahren 1999-2007 erschien das Fachjournal beim Thieme-Verlag. Seit Januar 2008 erscheint das Fachjournal der Gesellschaft nun alle zwei Monate bei Wiley-Blackwell.

    Zugang

    Mitglieder der DBG können über das Intranet auf alle Artikel des Fachjournals zugreifen.

    Die einzelnen Ausgaben stehen hinter einer Bezahl-Schranke auch auf der Verlags-Website zur Verfügung.

    DBG · Botanikertagung

    Tagungsbilder

    Botanikertagung 2019

    Botanikertagung 2017

    Botanikertagung 2015

    Botanikertagung 2013

    20. Mai 2018 ·  DBG

    36. Newsletter der DBG

    Wie Pflanzen schnappen, Energie zwischenspeichern und welche Fähigkeiten bereits ursprüngliche Pflanzen hatten, sind Themen der Forschungsnews. Besonders hervorheben möchten wir auch den unermüdlichen Elan, mit dem sich Forschende dafür engagieren, dass wissenschaftliche Fakten anerkannt werden.
    Die DBG informiert über ihren Einsatz für Forschungsgelder und organisatorische Maßnahmen zur Harmonisierung in der EU. Sie wartet mit zwei Tagungsberichten auf und lädt Sie ein, sich um eine Förderung Ihrer Tagungen zu bewerben.

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    20. Mai 2018 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 36

    Wie Pflanzen schnappen, Energie zwischenspeichern und welche Fähigkeiten bereits ursprüngliche Pflanzen hatten, sind Themen der Forschungsnews. Besonders hervorheben möchten wir auch den unermüdlichen Elan, mit dem sich Forschende dafür engagieren, dass wissenschaftliche Fakten anerkannt werden.

    Die DBG informiert über ihren Einsatz für Forschungsgelder und organisatorische Maßnahmen zur Harmonisierung in der EU. Sie wartet mit zwei Tagungsberichten auf und lädt Sie ein, sich um eine Förderung Ihrer Tagungen zu bewerben.

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    17. Mai 2018 ·  DBG · Ausschreibung

    Ausschreibung "Best-Paper-Preis" verlängert

    Ausschreibung "Best-Paper-Preis" verlängert Wenn Sie Ihrem Lebenslauf ein Sternchen hinzufügen möchten, weil Externe Ihre Arbeit beguchachtet für für auszeichnunsgwürdig befunden haben, bewerben Sie sich für den Best Paper-Preis. Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der DBG prämiert wieder hervorragende Publikationen, die aus Masterarbeiten oder Promotionen hervorgegangen sind. Vorschläge werden gerne auch von etablierten ForscherInnen entgegen genommen, die Ihrem Nachwuchs den Weg ebnen möchten. Die Frist wurde einmalig verlängert. Und 1.000 Euro winken obendrein. Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit den erforderlichen Unterlagen bis zum 15. Juni 2018 zum Präsidenten der DBG-eigenen Wilhelm Pfeffer-Stiftung:

    Prof. Dr. Christian Wilhelm
    Institut für Biologie
    Abteilung Pflanzenphysiologie
    Universität Leipzig
    Johannisallee 23
    04103 Leipzig
    E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de

    13. Apr 2018 ·  DBG · Politik

    DBG fordert mehr Forschungsförderung der EU für 2021-27

    Die Deutsche Botanische Gesellschaft unterstützt die Initiative More Funds For Research&Innovation. Deren Manifest ruft dazu auf, deutlich mehr Finanzmittel für Forschung und Innovation für die Jahre 2021 bis 2027 (in Multiannual Financial Framework, MFF) durch die EU bereit zu stellen; besonders für die wichtigen Schwerpunkte Landwirtschaftspolitik, Zusammenhalt und Wettbewerbsfähigkeit. Denn nur so kann dringend notwendige Forschung geleistet werden. Bekanntermaßen war das Budget im Forschungs-Programm Horizon 2020 deutlich unterfinanziert und das darf sich nicht wiederholen. Nur ausreichende Investitionen helfen, hochwertige und qualitativ wertvolle Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, Wachstum zu fördern und Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Nur diese Maßnahmen werden ein nachhaltiges Wachstum der ganzen EU ermöglichen. Wissenschaft und Forschung kommen allen EU-Bürgern zugute. Neu entwickelte Produkte werden bald das Leben aller Menschen beeinflussen. Nur Forschung und Entwicklung werden die Wettbewerbsfähigkeit der EU erhalten bzw. die EU wieder auf Wachstumskurs bringen. Da dies nicht nur einzelne sondern sehr viele Disziplinen voranbringt, ist es wichtig, das Budget für künftige Forschung und Entwicklung zu steigern. Über die Mittel für den zukünftigen Haushalt wird der EU-Rat in den kommenden Monaten entschieden. Das o.g. Manifest haben bis zum heutigen Tag bereits 1518 Forschende, wissenschaftliche Gesellschaften, Forschungsverbünde sowie forschende Unternehmen unterzeichnet, auch der Präsident der DBG im Namen aller Mitglieder.

    Weitere Informationen:

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    23. Mär 2018 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 35

    Warum seltene Pflanzen selten sind, wie man Pflanzen-Gene anvisiert und was in Tomaten steckt, sind Nachrichten der Forschungsrubrik. In der Forschungswelt und Politikrubrik geht es diesmal um unsere Sektionstagung in den Medien, erfolgreiche Pflanzenforscher, digitale Sequenzen, Quoten und Stimmen zum Koalitionsvertrag.
    Die DBG informiert über den Strasburger-Workshop, wartet mit zwei Berichten erfolgreicher Tagungen auf und wünscht sich eine rege Teilnahme am March for Science im April.

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    23. Mär 2018 ·  DBG

    35. Newsletter der DBG

    Warum seltene Pflanzen selten sind, wie man Pflanzen-Gene anvisiert und was in Tomaten steckt, sind Nachrichten der Forschungsrubrik. In der Forschungswelt und Politikrubrik geht es diesmal um unsere Sektionstagung in den Medien, erfolgreiche Pflanzenforscher, digitale Sequenzen, Quoten und Stimmen zum Koalitionsvertrag.
    Die DBG informiert über den Strasburger-Workshop, wartet mit zwei Berichten erfolgreicher Tagungen auf und wünscht sich eine rege Teilnahme am March for Science im April.

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    DBG · Outreach · Politik

    DBG für March for Science

    Science bridges cultures – Wissenschaft verbindet. Gemeinsames Logo von fünf naturwissenschaftlich-mathematischen Fachgesellschaften.

    Der zweite March for Science findet weltweit am 14. April 2018 statt. Zehntausende Menschen, unter Ihnen viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, werden für die Freiheit und Anerkennung der Wissenschaft demonstrieren. Die DBG unterstützt den March for Science. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Wissenschaft in ihrer Vielfalt faktenbasierte Erkenntnisse erarbeitet und vermittelt, die wesentliche Orientierung für gesellschaftliche und politische Entscheidungen geben. Wissenschaftliche Fakten sind als Grundlage für den gesellschaftlichen Diskurs nicht verhandelbar, solange nicht andere Analysen und Studien gleichen wissenschaftlichen Standards zu weiterführenden Erkenntnissen führen. Alternative und willkürliche Behauptungen müssen bloßgestellt werden und geeignete Erwiderung erfahren. Nur wissensbasierte Entscheidungen sind tragfähig für unser aller Zukunft. Auch im vergangenen Jahr hat die DBG die Märsche unterstützt.

    Weiterführende Informationen

    Deutsche Initiativen  https://marchforscience.de/

    Teilnehmende Städte: https://sciencemarchger.wordpress.com/auch-in-deiner-stadt/

    Gemeinsamer Aufruf von fünf naturwissenschaftlich-mathematischen Fachgesellschaften: http://www.science-bridges-cultures.de/index.html

    Unterstützende Organisationen und Wissenschaftler: https://sciencemarchger.wordpress.com/unterstuetzer/ 

    Twitter: https://twitter.com/ScienceMarchGER 

    Facebook: https://www.facebook.com/ScienceMarchGER 

    USA und weltweit: https://www.marchforscience.com

    29. Jan 2018 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 34

    Welche genetischen Eigenschaften Weizen und Mais stärken, wie Sex-Verzicht und räumliche Verbreitung zusammenhängen und warum die Biosynthese eines Hormons auch nach vielen Jahren noch für eine Überraschung gut ist, sind Themen dieser Ausgabe.
    Die DBG empfiehlt ihre neue Schnuppermitgliedschaft und die ausgezeichneten Master-Arbeiten.

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    29. Jan 2018 ·  DBG

    34. Newsletter der DBG

    Welche genetischen Eigenschaften Weizen und Mais stärken, wie Sex-Verzicht und räumliche Verbreitung zusammenhängen und warum die Biosynthese eines Hormons auch nach vielen Jahren noch für eine Überraschung gut ist.
    Der Präsident schreibt zur Aufnahme der Twitter-Aktivitäten der Gesellschaft. Die DBG empfiehlt ihre neue Schnuppermitgliedschaft und die ausgezeichneten Master-Arbeiten.

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    26. Jan 2018 ·  DBG · Ausschreibung

    Ausschreibung "Best-Paper-Preis"

    Die DBG prämiert wieder hervorragende Publikationen, die aus Masterarbeiten oder Promotionen hervorgegangen sind. Vorschlagsberechtigt sind alle DBG-Mitglieder, auch Selbstvorschläge sind möglich. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung für den mit 1.000 Euro dotierten Preis mit dem Titel Wilhelm-Pfeffer-Preis der DBG für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung mit den erforderlichen Unterlagen bis zum 31. März 2018 beim Präsidenten der DBG-eigenen Wilhelm Pfeffer-Stiftung ein:

    Prof. Dr. Christian Wilhelm
    Institut für Biologie
    Abteilung Pflanzenphysiologie
    Universität Leipzig
    Johannisallee 23
    04103 Leipzig
    E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de

    DBG

    Mitglied werden

    Wenn Sie Mitglied werden möchten, füllen Sie bitte unser online-Formular aus.

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    12. Jan 2018 ·  DBG

    Neue Generalsekretärin und neues Sekretariat der DBG

    Liebe Mitglieder,

    die neue Generalsekretärin der DBG, Frau Professorin Dr. Caroline Müller, wird Ihnen auch über ihre Sekretärin, Frau Christine Fiebig, E-Mails zukommen lassen. Sie werden daher in Zukunft den Newsletter der DBG und die Hinweise auf die jüngsten Artikel des Journals Plant Biology von Frau Fiebig (E-Mail: christine.fiebig[at]uni-bielefeld.de) erhalten.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Anike Schaller (Universität Kiel)

    Um die Entwicklung von Chloroplasten zu unterbinden, wurden Keimlinge von Arabidopsis thaliana auf Medium mit dem Translations-Hemmstoff-Spectinomycin angezogen: A, B Kontrollpflanzen ohne Hemmstoff; C, D Keimlinge mit Hemmstoff. Bilder und copyright: Anike Schaller, Uni Kiel

    Anike Schaller erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Jahr 2017 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Untersuchung zur Rolle von WHIRLY-Proteinen in der Kommunikation zwischen Zellkern und Organellen"

    Wie Schaller zeigte, führt eine Hemmung der Chloroplastenentwicklung dazu, dass im Zellkern verstärkt Gene aktiv werden, die für mitochondriale Anti-Stress-Proteine wie WHIRLY2 kodieren.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Birte Peters (Universität Salzburg)

    Eine Nacktschnecke Arion vulgaris im Verhaltens-Bioassay mit sterilen Salatblättern, die mit unterschiedlichen Bakterienstämmen beimpft waren. Foto: Birte Peters

    Birte Peters erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Salzburg im Jahr 2017 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Epiphytic bacteria on lettuce affect the feeding behavior of an invasive pest slug"

    Die Studie zeigt zum ersten Mal, dass natürlich vorkommende Bakterien, die mit der Blattoberfläche von Salatblättern assoziiert sind, einen Einfluss auf das Fressverhalten von Nacktschnecken haben, eines generalistischen Herbivoren.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Hannah Elisa Krawczyk (Universität Münster)

    Hannah Elisa Krawczyk erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Jahr 2017 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Einfluss der komplexen N-Glykosylierung auf die Brassinosteroid-Signalweiterleitung in Arabidopsis thaliana"

    Hannah Elisa Krawczyk untersuchte, welche Funktionen N-glykosylierte Proteinen in Pflanzen haben. Sie fand nun einen Zusammenhang zwischen der Unfähigkeit komplexe oder hybride N-Glykane im Golgi-Apparat bilden zu können und einer veränderten Sensibilität gegenüber den beiden Pflanzenhormonen Brassinolid (BL) und Abscisinsäure (ABA).

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Jan Hendrik Hoerner (Universität Bielefeld)

    A) Die Modelpflanze Erodium cicutarium (L.) L’Hér. ex Aiton. B) Die gelappten Kotyledonen sind ein wichtiges Erkennungsmerkmal, welches E. cicutarium von anderen Arten der Gattung unterscheidet. C) Die behaarte und spitze Samenhülse begünstigt Zoochorie. D) Aufwickelnde Granne des trockenen und reifen E. cicutarium Samens. Gelang der Samen auf den Boden, sorgt Feuchtigkeit dafür die spiralförmige Struktur zu entwinden und bohrt den Samen mit der spitzen Samenhülse voran in den Boden. Grafik: Jan Hendrik Hoerner

    Jan Hendrik Hoerner erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2017 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Allelopathische Effekte der invasiven Pflanze Erodium cicutarium auf landwirtschaftliche Nutzpflanzen"

    Der invasive Reiherschnabel (Erodium cicutarium) verringert die Erntemengen zahlreicher Nutzpflanzen Nordamerikas teils drastisch. Jan Hendrik Hoerner untersuchte, welchen Anteil sogenannte Allelopathika daran haben, also von den Reiherschnäbeln produzierte chemische Substanzen, welche die Entwicklung anderer Pflanzen beeinflusst. Er trennte phenolische Verbindungen auf und zeigte deren wachstumshemmende Wirkung, die sich bereits in sehr geringen Konzentrationen entfaltete.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Anže Žerdoner Čalasan (Ludwig-Maximilians-Universität München)

    Abb. C: Elektronenmikroskopische Aufnahme von Trachelomonas Zellen in verschiedenen ontogenetischen Stadien. Abb. F: Lichtmikroskopische Aufnahme einer Trachelomonas Zelle während des Schlüpfens. Aufnahmen: Anže Žerdoner Čalasan, LMU

    Anže Žerdoner Čalasan erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Jahr 2017 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Morphologische, phylogenetische und taxonomische Analyse von ausgewählten Trachelomonas (Euglenida) Stämmen"

    Anže Žerdoner Čalasan klärte die Identität dreier vor mehr als 100 Jahren beschriebener Taxa von Trachelomonas und konnte dabei auch genetische Informationen zur eindeutigen Artenbestimmung generieren.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    2017

    Im Jahr 2017 bewerteten die Repräsentaten der DBG an mehreren Hochschulen Master-Arbeiten aus Botanik und Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten bislang (in alphabetischer Reihenfolge):

    Anže Žerdoner Čalasan (Ludwig-Maximilians-Universität München)
    Morphological, phylogenetic and taxonomic analysis of selected Trachelomonas (Euglenida) strains
    mehr in der Zusammenfassung mit Bild

    Jan Hendrik Hoerner (Universität Bielefeld)
    Allelopathic effects of the invasive plant Erodium cicutarium on agricultural crop plants
    mehr in der Zusammenfassung mit zwei Bildern

    Hannah Elisa Krawczyk (Universität Münster)
    Influence of complex-type N-glycosylation on brassinosteroid signaling in Arabidopsis thaliana
    mehr in der Zusammenfassung mit Bild

    Birte Peters (Universität Salzburg)
    Epiphytic bacteria on lettuce affect the feeding behavior of an invasive pest slug
    mehr in der Zusammenfassung mit zwei Bildern

    Anike Schaller (Universität Kiel)
    Untersuchungen zur Rolle von WHIRLY-Proteinen in der Kommunikation zwischen Zellkern und Organellen
    mehr in der Zusammenfassung mit Bild

    Linda Titkemeier (Carl von Ossietzky-University Oldenburg)
    Entwicklung geeigneter Lernhilfen für die Pflanzenbestimmungsübungen
    mehr in der Zusammenfassung

    12. Dez 2017 ·  Actualia · DBG · Outreach

    „Wissenschaft lebt von Netzwerken“

    Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christ

    Die Wissenschaft wird derzeit von Kritikern herausgefordert. Gleichzeitig sollen die Pflanzenwissenschaften Lösungen für drängende Probleme der Menschheit finden. Anlässlich seiner Wiederwahl im September beschreibt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), Professor Karl-Josef Dietz von der Uni Bielefeld, welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt, was die DBG dazu beitragen kann und wie er einst selbst zum Pflanzenforscher wurde. Und er schildert warum die DBG sich – anders als früher – auch außerhalb der Wissenschaft für die Forschung einsetzt.

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    12. Dez 2017 ·  DBG

    33. Newsletter der DBG

    Welches Schlüssel-Enzym der Photosynthese nun für Optimierungen zur Verfügung steht, wie fremde Stoffwechselwege auch in nicht-transformierbare Pflanzen integriert werden können und wie Bakterien Grünalgen ausschalten, sind Themen der Forschungsrubrik. Außerdem sind die weltweiten Zitierungen von Forschenden wieder frisch ausgezählt.
    Zum 135jährigen Jubiläum der DBG erzählt der Präsident der DBG im Interview, warum Netzwerken so wichtig ist, welche Herausforderungen er für die Pflanzenwissenschaften sieht und wie sich die DBG dazu stellt. Die Organisatoren von sechs geförderten Tagungen dieses Herbstes berichten und die DBG informiert über eigene und weitere Fördermöglichkeiten für Nachwuchskräfte. 

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    12. Dez 2017 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 33

    Welches Schlüssel-Enzym der Photosynthese nun für Optimierungen zur Verfügung steht, wie fremde Stoffwechselwege auch in nicht-transformierbare Pflanzen integriert werden können und wie Bakterien Grünalgen ausschalten, sind Themen der Forschungsrubrik. Außerdem sind die weltweiten Zitierungen von Forschenden wieder frisch ausgezählt.
    Zum 135jährigen Jubiläum der DBG erzählt der Präsident der DBG im Interview, warum Netzwerken so wichtig ist, welche Herausforderungen er für die Pflanzenwissenschaften sieht und wie sich die DBG dazu stellt.
    Die Organisatoren von sechs geförderten Tagungen dieses Herbstes berichten und die DBG informiert über eigene und weitere Fördermöglichkeiten für Nachwuchskräfte. 

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    24. Okt 2017 ·  News · DBG · Politik

    Pflanzen für Milliarden - Botanikertagung Kiel

    In der Diskussionsrunde (v.l.n.r): Friedhelm Taube, Andreas Graner, Karl-Josef Dietz, Andreas Weber, Stig Tanzmann und Frank Wolter. Foto: DBG

    Pflanzen produzieren ungefähr 95 % des derzeitigen Kalorienbedarfes der Welt. Doch können wir mit diesen Pflanzen die Welt in 20 Jahren noch ernähren? Fachleute verschiedener Disziplinen diskutierten darüber auf der diesjährigen Botanikertagung der DBG in Kiel. Mirl Trötsch berichtet in der Zeitschrift Biologie in unserer Zeit (BIUZ) über den Abend, dass es viel Ausdauer und Innovationen bedarf, die Pflanzen der Zukunft zu entwickeln und die Landwirtschaft nachhaltiger zu machen, um zukünftig neun Milliarden Menschen gut zu ernähren. Der Verlag hat den Artikel noch bis Februar 2018 frei zugänglich geschaltet.
    Quelle: BIUZ 5/2017, Seite 290

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    DBG

    Erweiterter Vorstand

    Prof. Dr. Birgit Piechulla. Foto: privat

    Prof. Dr. Birgit Piechulla

    Universität Rostock
    Lehrstuhl für Biochemie
    Albert-Einstein-Str. 3
    D-18059 Rostock
    Germany
    Tel.: +49 381 4986130
    Fax: +49 3814986132
    E-Mail: birgit.piechulla[at]uni-rostock.de
    Website: https://www.biochemie.uni-rostock.de/

    DBG

    Generalsekretärin

    Prof. Dr. Caroline Müller. Foto: privat

    Prof. Dr. Caroline Müller

    Lehrstuhl für Chemische Ökologie, Universität Bielefeld, Fakultät für
    Biologie, W1-142, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
    Tel.: +49 521 106-5524
    Tel. (Sekretariat): +49 521 106-67041
    Fax: +49 521 106-2963
    E-Mail: caroline.mueller[at]uni-bielefeld.de
    Website: https://www.uni-bielefeld.de/biologie/ChemOekologie/

    DBG

    Präsidium (2018 - 2019)

    Das Präsidium der DBG setzt sich aus dem Geschäftsführenden und dem Erweiterten Vorstand zusammen. Die vier Mitglieder des Geschäftsführenden sowie zwei Mitglieder des Erweiterten Vorstands werden in der Mitgliederversammlung für zwei Jahre in geheimer Wahl bestimmt. Weitere Mitglieder des Erweiterten Vorstands sind die Vorsitzenden aus fünf Sektionen der DBG.

    Geschäftsführender Vorstand (2018 - 2019)

    Präsident: Prof. Dr. Karl-Josef Dietz

    Schatzmeister: Prof. Dr. Raimund Tenhaken

    Generalsekretärin: Prof. Dr. Caroline Müller

    Schriftführer: Dr. Thomas Janßen

    Erweiterer Vorstand (2018 - 2019)

    Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Birgit Piechulla

    Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Iris Finkemeier 

    Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: Prof. Dr. Andreas Weber

    Sprecher der Sektion Biodiversität und Evolutionsforschung: Prof. Dr. Dirk Albach

    Sprecher der Sektion Phykologie: Prof. Dr. Maria Mittag

    Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe: Prof. Dr. Wolfgang Kreis

    Sprecher der Sektion Angewandte Botanik: Prof. Dr. Dirk Selmar

     

    Stellvertreter

    Stellvertretendes Mitglied (beratend): Sprecher der Sektion Interaktionen (vormals Sektion für Mykologie und Lichenologie) Prof. Dr. Dominik Begerow

    06. Okt 2017 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 32

    Fett hat schon vor 100derten Millionen Jahren das Überleben gesichert. In Erdbeeren entscheidet ein Gen über die Fruchtmenge, was neue Zuchtansätze erlaubt. Zwei pflanzenwissenschaftliche Anträge haben die erste Hürde in der Exzellenz-Initiative genommen. Und warum Forscher Diskriminierung nicht erkennen. All dies sind Themen dieser Ausgabe.

    Die DBG blickt zurück auf eine erfolgreiche Botanikertagung, hat ab Januar Neue im Präsidium sowie zwei neue Ehrenmitglieder. Auch eine Sektion hat über ihre Sprecher entschieden. Drei Sektionen laden zu Tagungen im kommenden Jahr. Und bei einer endet bereits zum 31. des Monats der günstige Early-Bird-Rabatt.

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    06. Okt 2017 ·  DBG

    32. Newsletter der DBG

    Fett hat schon vor 100derten Millionen Jahren das Überleben gesichert. In Erdbeeren entscheidet ein Gen über die Fruchtmenge, was neue Zuchtansätze erlaubt. Zwei pflanzenwissenschaftliche Anträge haben die erste Hürde in der Exzellenz-Initiative genommen. Und warum Forscher Diskriminierung nicht erkennen. All dies sind Themen dieser Ausgabe.

    Die DBG blickt zurück auf eine erfolgreiche Botanikertagung, hat ab Januar Neue im Präsidium sowie zwei neue Ehrenmitglieder. Auch eine Sektion hat über ihre Sprecher entschieden. Drei Sektionen laden zu Tagungen im kommenden Jahr. Und bei einer endet bereits zum 31. des Monats der günstige Early-Bird-Rabatt.

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    DBG · Botanikertagung

    Eindrücke vom Kongress

    Zur Tagung waren mehr als 470 Forschende nach Kiel gereist. Foto: Christian Urban, CAU

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    DBG · Botanikertagung

    Schiffsturn

    Zum Conference Dinner trafen sich die Teilnehmenden während eines vierstündigen Schiffsturns in der Kieler Förde. Foto: Luca

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    DBG · Botanikertagung

    Eröffnung der Konferenz

    Tagugspräsidentin, Prof. Dr. Karin Krupinska, und der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, hießen alle Teilnehmenden herzlich willkommen.

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    DBG · Botanikertagung

    Abendvortrag und Podium

    In der Diskussionsrunde (v.l.n.r) Friedhelm Taube, Andreas Graner, Karl-Josef Dietz, Andreas Weber, Stig Tanzmann und Frank Wolter.

    Nach dem öffentlichen Abendvortrag wurde das Thema in der Podiumsdiskussion vertieft.

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    DBG · Botanikertagung

    Wissenschaftspreise

    Merlet Behncke-Braunbeck vom Springer Verlag und DBG-Präsident, Prof. Karl-Josef Dietz (rechts), gratulierten einem der drei Preisträger, Dr. Severin Irl. Foto: Sarah Koch

    Die DBG zeichnete zwei herausragende Nachwuchsforscherinnen und einen Forscher mit Preisen aus.

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    DBG · Botanikertagung

    Herzlicher Dank

    Herzlich gedankt wurde dem Generalsekretär der DBG, Professor Dr. Volker Wissemann (Mitte) und Annalena Mehl, die beide viele Jahre viel ehrenamtliche Arbeit für die DBG geleistet haben und diese Arbeit zum Ende des Jahres ausklingen lassen werden. Sie erhielten Präsente vom Präsidenten, Prof. Karl-Josef Dietz.

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    DBG · Botanikertagung

    Posterpreise

    Die Erstellerinnen und Ersteller der besten wissenschaftlichen Poster wurden geehrt. Foto: Luca

     

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    DBG · Botanikertagung

    Farewell, Dank und BT2019

    Ein herzliches Dankeschön ging an die Leiterinnen des Organisationsteams, Andrea Arndt, Dr. Christine Desel und Cornelia Herzog-Truxa (v.l.n.r.). Foto: Luca

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Renate Scheibe (*1949); Universität Osnabrück

    Renate Scheibe, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2017. Foto: Uwe Lewandowsi

    Wie Pflanzen die Photosynthese regulieren und das Redox-Gleichgewicht in ihren Zellen aufrechterhalten, auch wenn sich die Umwelt ständig ändert, vor der sie ja nicht weglaufen können, steht im Forschungsschwerpunkt von Renate Scheibe. Die international anerkannte Pflanzenwissenschaftlerin brachte die Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie der DBG voran, ebnete angehenden Jungforschern den Weg und hat vier Absolventen auf Professuren geführt. Sie vertritt die pflanzenbiologische Forschung in der Öffentlichkeit und ist Ombudsmann für die gute wissenschaftliche Praxis.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hartmut Lichtenthaler (*1934); Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)

    Hartmut Lichtenthaler, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2017. Foto: privat

    Wie die Photosynthese funktioniert, die Biochemie der Chloroplasten und wie Pflanzen auf Stressoren reagieren, hat Hartmut Lichtenthaler eingehend untersucht und entdeckte den plastidären Isoprenoid-Biosyntheseweg (DOXP/MEP Pathway). Der anerkannte Pflanzenphysiologe förderte darüber hinaus die europäische Kooperation der Pflanzenphysiologen, war Gründungsmitglied der FESPP (Federation of European Societies of Plant Physiology) und förderte die Integration der im Osten Deutschlands und Europas arbeitenden Kolleginnen und Kollegen bereits lange vor und verstärkt nach dem Fall der Mauer. Er setzte sich für den Nachwuchs ein, indem er unter anderem eine viele Jahre laufende Reihe von Photosynthese Workshops anschob. Neben vielen Auszeichnungen erhielt er 2015 den angesehenen Lifetime Achievement Award for Photosynthesis (DOI: 10.1007/s11120-015-0211-0).
    Details in der Laudatio (pdf)

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    26. Sep 2017 ·  Actualia · DBG · Ehrenmitglied

    Zwei neue Ehrenmitglieder

    Prof. Hartmut Lichtenthaler und Prof.in Renate Scheibe wurden einstimmig in die Reihen der Ehrenmitglieder der DBG aufgenommen. Fotos: privat

    Die Pflanzenphysiologin Professorin Renate Scheibe von der Universität Osnabrück und der Photosyntheseforscher Professor Hartmut Lichtenthaler sind in Kiel von den Mitgliedern der DBG zu zwei neuen Ehrenmitgliedern der Gesellschaft ernannt worden. Beide sind herausragende Forschende, haben sich für den wissenschaftlichen Nachwuchs und die DBG, insbesondere deren Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie, stark gemacht.

    Laudatio auf Professorin Renate Scheibe von Prof. Ekkehard Neuhaus (pdf-Datei)

    Laudatio auf Professor Hartmut Lichtenthaler von Prof. Holger Puchta und Prof. Peter Nick (pdf-Datei)

    26. Sep 2017 ·  Actualia · DBG

    Neu in das Präsidium gewählt

    Caroline Müller (links) und Birgit Piechulla wurden einstimmig ins Präsidium der DBG gewählt. Fotos: privat

    Die Professorinnen Caroline Müller von der Universität Bielefeld und Birgit Piechulla von der Universität Rostock wurden bei der jüngsten Mitgliederversammlung in Kiel einstimmig in das Präsidium der DBG gewählt. Müller wird neue Generalsekretärin und folgt zum Jahreswechsel auf Professor Volker Wissemann, der nach vielen Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Als Professorin für chemische Ökologie untersucht Müller die Kommunikation zwischen Individuen derselben sowie verschiedener Arten sowie zwischen Pflanzen und anderen Organismen. Piechulla ist als Mitglied des erweiterten Vorstands gewählt und wird mit dem offiziellen Amtsantritt im Januar auf Professorin Karin Krupinska folgen. Sie ist Biochemikerin, Co-Verfasserin des bekannten Lehrbuchs Pflanzenbiochemie und wird 2019 die kommende Botanikertagung in Rostock organisieren. Alle anderen amtierenden Präsidiumsmitglieder wurden ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt.

    DBG · Veranstaltung

    Termine

    19. − 22. September 2018
    nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie

    1. − 3. Oktober 2018
    Workshop of the Natural Products Section 

    18. − 21. Februar 2019
    nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie 

    15. − 19. September 2019 
    Botanikertagung in Rostock

    Actualia · DBG · Botanikertagung

    Eröffnungsrede: erfolgreiches Zusammenwirken

    Karl-Josef Dietz ermunterte die Teilnehmenden ihr Netzwerk zu erweitern. Foto: esw

    Der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, begrüßte die Teilnehmenden der Botanikertagung 2017. Er zeigte anhand der zunehmenden Zusammenarbeit erfolgreicher Pflanzenforscher, wie wichtig das Netzwerken und Treffen Gleichgesinnter bleibt. Daher ermunterte er alle Teilnehmenden, die Chancen reichlich zu nutzen, die die internationale Botanikertagung und das große Netzwerk der DBG bieten. Sein Dank galt den Vortragenden und Postererstellern, der Tagungspräsidentin, Prof. Dr. Karin Krupinksa und ihrem Team, die viele Dänische Kolleginnen und Kollegen einbanden, und allen, die zur Tagung beitragen.

    Lesen Sie die ganze Ansprache (mit weiterem Bild)

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    20. Sep 2017 ·  DBG

    Neue Materialien zur Mitgliedergewinnung

    Anlässlich der Botanikertagung 2017 hat die DBG neue Faltblätter und Postkarten sowie ein neues Roll-Up-Banner erhalten. Wenn Sie mit den Materialien dazu beitragen möchten, weitere Mitglieder für die DBG zu gewinnen, können Sie die Materialien gerne beim Präsidenten, Karl-Josef Dietz, anfordern. Schreiben Sie ihm dazu bitte eine E-Mail karl-josef.dietz[at]uni-bielefeld.de

    DBG · Veranstaltung

    Termine

    17. 21. September 2017
    internationale Botanikertagung in Kiel, Deutschland
    mit Mitgliederversammlung am 20. September 2017

    20. 23. Februar 2018
    31. Tagung Molekularbiologie der Pflanzen in Dabringhausen (Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie)

    11. - 14. März 2018
    nächste Tagung der Sektion Phykologie in Berchtesgaden

    17. Aug 2017 ·  News · DBG · Ehrenmitglied

    Botaniker Otto L. Lange gestorben

    Botanik-Professor Otto Ludwig Lange. Foto: Robert Emmerich

    Er war ein vielfach ausgezeichneter Botanik-Professor und gehörte zu den Begründern der Ökophysiologie. Nun ist Otto Ludwig Lange, einer der ersten Leibniz-Preisträger, im Alter von 89 Jahren gestorben, meldet die Universität Würzburg beim Informationsdienst Wissenschaft (idw). Drei Flechten tragen seinen Namen; eine davon heißt Jackelixia ottolangei. 2002 wurde der Professor Ehrenmitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Die DBG verliert mit ihm einen klugen Kopf und ein engagiertes Mitglied.
    Quelle: idw

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    DBG

    Vorteile der Mitgliedschaft

    Mitglieder der DBG

    • sind Teil eines großen Netzwerkes aus angehenden und etablierten Forschenden (> Über uns)
    • erhalten online-Vollzugriff zum Fachjournal Plant Biology
    • profitieren von einer vergünstigten Teilnahme an der Botanikertagung
    • können sich in Fachsektionen organisieren
    • erhalten auf Antrag finanzielle Unterstützung für eigene Fachtagungen und die Teilnahme von Nachwuchskräften
    • erhalten Fachinformationen der Kolleginnen und Kollegen über die Actualia
    • erhalten im Newsletter regelmäßig Informationen über soziale und politische Neuerungen, Förderungen und Forschungsnachrichten sowie Trends, Themen und Tagungen der Wissenschafts-Community
    • schlagen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Personen für das Fachkollegium Pflanzenwissenschaften vor
    • profitieren als Nachwuchskräfte von vergün­stigten Mitgliedsbeiträgen sowie Reiskostenzuschüssen und können exklusiv Strasburger-Workshops ausrichten
    • sind automatisch Mitglied der Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) und anderer Dachverbände und können sich um die Forschungsförderungen der FESPB bewerben

    DBG-Mitglieder unterstützen unsere gemeinsamen Ziele, stärken die Pflanzenwissenschaft und verleihen ihr Schlagkraft in wissenschaftlichen, gesell­schaftlichen und politischen Diskussionen.

    Neumitglieder genießen anfangs einen reduzierten Beitragssatz.

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    DBG · Pressemitteilung

    Archiv

    Weitere Meldungen finden Sie im Archiv.

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    07. Jul 2017 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 31

    CRISPR lässt DNA in lebenden Zellen leuchten, eine Methodenkombination spürt Resistenzgene in Rüben auf und ein Magazin hat nachgezählt, wer wie häufig zitiert wird. Dies und weitere Forschungs-News sind Thema unseres Newsletters.

    Nur noch bis Montag haben Sie Gelegenheit, Ihren Beitrag zur internationalen Botanikertagung im September anzumelden. Einige Veranstaltungen sind nahezu ausgebucht und für junge Forschende stehen Reisekosten-Förderungen bereit.

    Das Präsidium freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Ihnen in Kiel, wo am 20. September unsere Mitgliederversammlung stattfinden wird. Bitte kommen Sie und diskutieren mit uns, wie sich die DBG zum Wohle der Pflanzenwissenschaften und unserer Gesellschaft zukunftsfest aufstellen soll.

    Stöbern Sie auch durch die Tagungs- und Kongresshinweise, von denen neben Botanikertagung und Strasburger-Workshop drei weitere von der DBG gefördert werden.

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    07. Jul 2017 ·  DBG

    31. Newsletter der DBG

    CRISPR lässt DNA in lebenden Zellen leuchten, eine Methodenkombination spürt Resistenzgene in Rüben auf und ein Magazin hat nachgezählt, wer wie häufig zitiert wird. Dies und weitere Forschungs-News sind Thema unseres Newsletters.

    Nur noch bis Montag haben Sie Gelegenheit, Ihren Beitrag zur Botanikertagung im September anzumelden. Einige Veranstaltungen sind nahezu ausgebucht und für junge Forschende stehen Reisekosten-Förderungen bereit. Motivieren Sie einen oder mehrere Nachwuchskräfte Ihrer Gruppe, dort ihren/seinen Beitrag einem internationalen Auditorium vorzustellen und Erfahrung bei einer größeren Tagung zu sammeln. Viele von uns haben ihre ersten Poster und Vorträge auf einer Botanikertagung präsentiert.

    Das Präsidium freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Ihnen in Kiel, wo am 20. September unsere Mitgliederversammlung stattfinden wird. Bitte kommen Sie und diskutieren mit uns, wie sich die DBG zum Wohle der Pflanzenwissenschaften und unserer Gesellschaft zukunftsfest aufstellen soll. Gerne können Sie Ihre Gedanken vorab unserem Präsidenten Prof. Karl-Josef Dietz mitteilen, der sich mit Freude mit Ihnen austauscht. Lassen Sie uns gemeinsam unsere Gesellschaft gestalten.

    Stöbern Sie auch durch die Tagungs- und Kongresshinweise, von denen neben Botanikertagung und Strasburger-Workshop drei weitere von der DBG gefördert werden.

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    23. Jun 2017 ·  DBG

    Nachruf: Professor Ulrich Heber (1930–2016)

    Ulrich Heber bei den Rundgeprächen zur Photosynthese in Wallenfels 1998. Foto: Renate Scheibe

    Die Deutsche Botanische Gesellschaft erinnert an Ulrich Heber als einen begeisterten Pflanzenphysiologen, visionären Diskutanten und Kosmopoliten. Sein hauptsächliches Forschungsinteresse galt dem integrierenden Verständnis der Photosynthese, von den Ereignissen im Elektronentransport, der Regulation im Calvin-Benson-Zyklus, des Stoffaustauschs bis hin zu den Reaktionen in einer austrocknenden Flechte oder in Waldbäumen. Ulrich Heber lehrte und forschte auf dem Lehrstuhl für Botanik I in Würzburg, auf dem einst Julius von Sachs die Pflanzenphysiologie entwickelte. Er war Mitglied der Akademie der Wissenschaften Leopoldina und erhielt zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen. Er verließ uns im Alter von 85 Jahren an seinem Lieblingsort, in der Natur weilend in seinem Heimatdorf Höckendorf bei Dresden, schreibt DBG-Präsident Professor Karl-Josef Dietz in seinem Nachruf.

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    24. Mai 2017 ·  DBG · Veranstaltung

    Frühbucher-Rabatt endet

    Nur noch bis zum 31. Mai können Frühbucher von der günstigen Anmeldung zur internationalen Botanikertagung BT2017 profitieren (wurde wegen des neuen Symposiums verlängert). Diese findet unter dem Motto Plant Research in a Changing World vom 17. bis 21. September 2017 in Kiel statt. Kommen auch Sie zur Zusammenkunft der Pflanzenforscherinnen und -forscher, netzwerken Sie vier Tage lang und tauschen sich über neueste Forschungstrends und bislang unveröffentlichte Ergebnisse aus. Die Konferenz der Deutschen Botanischen Gesellschaft bietet Vorträge renommierter Expertinnen und Experten, Posterpräsentationen und Workshops. Junge DBG-Mitglieder können Reiskostenzuschüsse beantragen (s. Intranet). 

    Zur Anmeldung auf der Konferenz-Website

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    22. Mai 2017 ·  DBG · Newsletter

    30. Newsletter der DBG

    Wie Blütenpflanzen die Reproduktion starten, welche Konflikttheorie nun widerlegt ist und warum Algen nach Musikern benannt wurden sind Thema unserer Forschungsnachrichten. Darin finden Sie auch die frisch geförderten Großprojekte der DFG, die mit ERC-Grants bedachten Köpfe sowie eine Nachlese zum March for Science.

    Die DBG macht auf das erweiterte Programm der internationalen Botanikertagung aufmerksam, zu dem sich mehr und mehr renommierte Forschende anmelden. Zwei Tagungsnachlesen betrachten die Zusammenkünfte junger und etablierter, physiologisch und molekularbiologisch arbeitender Pflanzenwissenschaftler.

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    22. Mai 2017 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 30

    Wie Blütenpflanzen die Reproduktion starten, welche Konflikttheorie nun widerlegt ist und warum Algen nach Musikern benannt wurden sind Thema unserer Forschungsnachrichten. Darin finden Sie auch die frisch geförderten Großprojekte der DFG, die mit ERC-Grants bedachten Köpfe sowie eine Nachlese zum March for Science.

    Die DBG macht auf das erweiterte Programm der internationalen Botanikertagung aufmerksam, zu dem sich mehr und mehr renommierte Forschende anmelden. Zwei Tagungsnachlesen betrachten die Zusammenkünfte junger und etablierter, physiologisch und molekularbiologisch arbeitender Pflanzenwissenschaftlerinnen und - wissenschaftler.

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    05. Mai 2017 ·  DBG · Veranstaltung

    Frühbucher-Rabatt endet

    Nur noch bis zum 15. Mai können Frühbucher von der günstigen Anmeldung zur internationalen Botanikertagung BT2017 profitieren. Diese findet unter dem Motto Plant Research in a Changing World vom 17. bis 21. September 2017 in Kiel statt. Kommen auch Sie zur Zusammenkunft der Pflanzenforscherinnen und -forscher, netzwerken Sie vier Tage lang und tauschen sich über neueste Forschungstrends und bislang unveröffentlichte Ergebnisse aus. Die Konferenz der Deutschen Botanischen Gesellschaft bietet Vorträge renommierter Expertinnen und Experten, Posterpräsentationen und Workshops. Junge DBG-Mitglieder können Reiskostenzuschüsse beantragen (s. Intranet). 

    Zur Anmeldung auf der Konferenz-Website

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    31. Mär 2017 ·  DBG · Newsletter

    29. Newsletter der DBG

    Die Forschungs-News geben Einblick in die Regulation des Blühzeitpunktes im Frühling, die Evolution des Fruchtknotens und was Bestäuber mit Züchtern gemein haben. Außerdem stellen wir eine neue Fachzeitschrift sowie einen Service zur Archivierung von Forschungsdaten vor.
    Die DBG informiert, wie sie die Teilnahme des Nachwuchses an der Botanikertagung erleichtert und macht auf zahlreiche Symposien, Tagungen und Trainings aufmerksam, bei denen sie ebenfalls die Teilhabe von Nachwuchskräften fördert. Ferner ermuntert sie ihre Mitglieder an zwei Outreach-Veranstaltungen teilzunehmen und freut sich bereits auf den persönlichen Austausch mit Ihnen bei der Botanikertagung im September mit Seebriese und Schiffsturn.

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    31. Mär 2017 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 29

    Die Forschungs-News geben Einblick in die Regulation des Blühzeitpunktes im Frühling, die Evolution des Fruchtknotens und was Bestäuber mit Züchtern gemein haben. Außerdem stellen wir eine neue Fachzeitschrift sowie einen Service zur Archivierung von Forschungsdaten vor.
    Die DBG informiert, wie sie die Teilnahme des Nachwuchses an der Botanikertagung erleichtert und macht auf zahlreiche Symposien, Tagungen und Trainings aufmerksam, bei denen sie ebenfalls die Teilhabe von Nachwuchskräften fördert. Ferner ermuntert sie ihre Mitglieder an zwei Outreach-Veranstaltungen teilzunehmen und freut sich bereits auf den persönlichen Austausch mit Ihnen bei der Botanikertagung im September mit Seebriese und Schiffsturn.

    zum 29. Newsletter (im Intranet)

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    13. Feb 2017 ·  Actualia · DBG · Nachwuchsförderung

    Kostenzuschuss für die Botanikertagung

    Die DBG vergibt auch dieses Jahr wieder Zuschüsse für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit einem Vortrag oder einem Poster an der Botanikertagung teilnehmen. Sie ist Studierenden sowie nicht voll vergüteten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorbehalten, die Mitglied der DBG sind.

    Reisekostenzuschuss: Details und Antragsformular im Intranet

    > erst Mitglied werden

    DBG · Nachwuchsförderung

    Herbert Braunschmid (Universität Salzburg)

    Gemessene Blütenmerkmale: Länge und Höhe des Labellums; Breite der zentralen Öffnung (a) und Höhe des hinteren Ausgangs (b, mit einer Biene, die den Ausgang verlässt). Foto: Herbert Braunschmid

    Herbert Braunschmid erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Salzburg im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Divergierende Blütenmerkmale und Bestäuber von Cypripedium calceolus L."

    Die Arbeit analysiert, ob sich die Blütenmerkmale des Gelben Frauenschuhs (Cypripedium calceolus) wegen des Selektionsdrucks verschiedener Bestäuber auf verschiedenen Höhenstufen unterscheiden.

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    03. Feb 2017 ·  DBG · Newsletter

    28. Newsletter der DBG

    In der Forschungsrubrik: Widerlegung einer viele Jahre geltenden Annahme über Venusfliegenfallen, vielfacher und Millionen Jahre alter Gentransfer zwischen höheren Pflanzen, sowie fossile Pflanzenstrukturen, die sich noch bewegen können. Außerdem Tipps für den Zugriff auf Veröffentlichungen, die sonst hinter einer Zugangssperre liegen, und zwei Initiativen, zu denen sich Forschende und Wissenschaftsfreunde weltweit zusammenschließen, um Zeichen zu setzen.

    Diesmal bietet die DBG ihren Mitgliedern auf allen Stufen der Karriereleiter exklusive Angebote: Für Nachwuchskräfte, Master-Studierende, DoktorandInnen, PostDocs und etablierte Forschende. Die Botanikertagung im September lockt mit Seebriese, Schiffstörn sowie der Bekanntgabe der Plenarvorträge und Sessions-Chairs.

    zum DBG-Newsletter (pdf-Datei)

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    03. Feb 2017 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 28

    In der Forschungsrubrik: Widerlegung einer viele Jahre geltenden Annahme über Venusfliegenfallen, vielfacher und Millionen Jahre alter Gentransfer zwischen höheren Pflanzen, sowie fossile Pflanzenstrukturen, die sich noch bewegen können. Außerdem Tipps für den Zugriff auf Veröffentlichungen, die sonst hinter einer Zugangssperre liegen, und zwei Initiativen, zu denen sich Forschende und Wissenschaftsfreunde weltweit zusammenschließen, um Zeichen zu setzen.

    Diesmal bietet die DBG ihren Mitgliedern auf allen Stufen der Karriereleiter exklusive Angebote: Für Nachwuchskräfte, Master-Studierende, DoktorandInnen, PostDocs und etablierte Forschende. Die Botanikertagung im September lockt mit Seebriese, Schiffstörn sowie der Bekanntgabe der Plenarvorträge und Sessions-Chairs.

    zum 28. Newsletter: login

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Wilena Telman (Universität Bielefeld)

    Wilena Telman erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Zur Funktion des 2-Cystein Peroxiredoxins und des Cyclophilins 20-3 innerhalb des Redox-regulatorischen Netzwerks von A. thaliana"

    Wie die Arbeit zeigt, beeinflusst das chloroplastidäre 2-CysPrx-Cyp20-3-Modul die Redox-, Protein- und Thiolhomöostase bei der zellulären Stressanpassung.

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    16. Dez 2016 ·  DBG · Ausschreibung

    Aspiranten für den Wilhelm Pfeffer-Preis 2017 gesucht

    Der Wilhelm Pfeffer-Preis der DBG wird für eine herausragende Dissertation aus den Pflanzenwissenschaften verliehen und ist nicht nur mit 2.500 Euro dotiert. Der Preisträger bzw. die Preisträgerin wird eingeladen, seine / ihre Doktorarbeit auf der kommenden Botanikertagung sowie im Journal Plant Biology vorstellen. Thematisch können sich die Arbeiten über alle Disziplinen der Pflanzenwissenschaften erstrecken. Die DBG bittet alle ihre Mitglieder um Vorschläge für geeignete Kandidatinnen und Kandidaten. Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 28. Februar 2017 beim Präsidenten der Wilhelm Pfeffer-Stiftung, Prof. Dr. Christian Wilhelm, ein.

    Details im Ausschreibungstext (pdf)

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    16. Dez 2016 ·  DBG · Ausschreibung

    Aspiranten für den Horst Wiehe-Förderpreis 2017 gesucht

    Der nach Horst Wiehe benannte Preis kann für jede hervorragende und originelle Leistung eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin über ein ausschließlich botanisches Thema verliehen werden. Er ist mit 2.000 Euro dotiert. Die Preisträgerin / der Preisträger erhält die Auszeichnung bei der Eröffnungssitzung der kommenden Botanikertagung und wird eingeladen, dort ihre / seine Forschung in einem Vortrag zu präsentieren. Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 28. Februar 2017 beim Generalsekretär der DBG, Prof. Dr. Volker Wissemann ein; auch Selbstvorschläge sind möglich.

    Details im Ausschreibungstext (pdf)

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    13. Dez 2016 ·  Actualia · DBG

    Biowissenschaftler besorgt über Auswirkungen des Gentechnikgesetzes

    Unter dem Titel „Biowissenschaftler zur Debatte um die Änderung des Gentechnikgesetzes“, hat der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) gemeinsam mit wissenschaftlichen Fachgesellschaften wie unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft sowie der Molekularbiologie und Biotechnologie ein Statement veröffentlicht. Die nun vorgeschlagenen Änderungen des Gentechnikgesetzes sollen der Umsetzung der europäischen Opt-out-Richtlinie in Deutschland dienen. In ihrem Statement bringen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem ihre Sorge über die wenig rational geführte Debatte zum Ausdruck, erläutern die Signalwirkung der Entscheidung und weisen auf die im Vergleich zu anderen Branchen unverhältnismäßige Benachteiligung der modernen Pflanzenforschung hin.

    Kurzform in der Pressemitteilung beim VBIO

    zum vollständigen Text des Statements (gemeinsam mit sieben Fach- und Dachgesellschaften, pdf-Datei)

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Ina Burghardt (Goethe Universität Frankfurt)

    State I-State II-Transition-Messungen der fkbp-Mutante. Pflanzen wurden in State I gebracht. Danach wurde die Antennenbewegung als Quotient der aktuellen Maximalfluoreszenz / Start-Maximalfluoreszenz über die Zeit als Falschfarbenbild (links, nach 10 min) oder graphisch (rechts) dargestellt. Grafik: Ina Burghardt

    Ina Burghardt erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Goethe-Universität Frankfurt im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Der Einfluss drei plastidärer Immunophiline auf die Lichtanpassung von Arabidopsis thaliana."

    Für plastidäre Immunophiline des FKBP-Typs wird eine Rolle in der Assemblierung und Regulation von Photosynthese-Komplexen vermutet. In dieser Arbeit zeigte sich, dass eine Null-Mutation eines dieser Gene zum Verlust der Bewegung der Hauptlichtsammelantenne (LHC II) führt, obwohl die dafür zuständige STN7-Kinase aktiv ist.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Laura Mosebach Universität Münster

    Der photosynthetische Apparat. Linearer Elektronentransport (LEF), cyclischer Elektronentransport (CEF) und die Funktion des transmembranen Protonengradienten. Elektronentransfer und Protonentranslokation sind gekoppelt, sodass LEF und CEF zur Bildung des Protonengradienten beitragen. LEF beinhaltet Wasserspaltung und NADPH Produktion. Der Protonengradient treibt ATP Synthese, induziert nicht-photochemisches Quenching (qE) und übt photosynthetische Kontrolle aus. LHC = Lichtsammelkomplex; PS = Photosystem; Cyt b6f = Cytochrom b6f Komplex; PC = Plastocyanin; FDX = Ferredoxin; FNR = FDX:NADP+ Reduktase; ATPase = CF1-F0-ATP-Synthase; PGRL1 = PGR5-ähnlicher photosynthetischer Phänotyp; PGR5 = Protonengradient Regulation 5. Oben links: Chlamydomonas reinhardtii Quelle der Algenzelle: Pflanzenforschung.de (http://www.pflanzenforschung.de/de/themen/pflanzen-im-fokus/chlamydomonas/) Grafik: Laura Mosebach

    Laura Mosebach erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Münster im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Regulation des photosynthetischen Elektronen Transports in Chlamydomonas reinhardtii in Abhängigkeit von PGRL1 und PGR5

    Die Proteine PGRL1 und PGR5 tragen möglicherweise zur Bindung der Ferredoxin:NADP+ Reduktase (FNR) an die Thylakoidmembran der Alge bei, an der der photosynthetische Elektronentransport stattfindet

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    25. Nov 2016 ·  DBG

    27. Newsletter der DBG

    Gleich zwei Nachrichten handeln davon, wie Forschende mit modernen Methoden die Vergangenheit enträtseln. Lesen Sie außerdem, warum eine Pflanze als Bombendetektor von sich Reden macht, welcher derzeit in den USA forschende Pflanzenwissenschaftler nach Deutschland zurückgewünscht wird und wie abgedunkelte Wurzeln Licht registrieren.

    Die Zusammenkunft der DBG-Mitglieder mit Pflanzenforschern aus der ganzen Welt zur Botanikertagung im September 2017 wirft ihre Schatten voraus. Als Mitglied erhalten Sie hier erste Informationen, bevor die Tagungswebsite im Dezember offiziell ihre Pforten öffnet. Außerdem möchte die DBG gerne herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und  wissenschaftler mit Preisen auszeichnen, um deren Karriere zu befeuern. Tagungsberichte, Nachrichten aus den Sektionen inklusive einer Einladung sowie der Terminkalender runden den Newsletter ab.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    2016

    Im Jahr 2016 bewerteten die Repräsentaten der DBG an den teilnehmenden Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

    Herbert Braunschmid (Universität Salzburg)
    Divergent floral traits and pollinators of Cypripedium calceolus L.
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    Ina Burghardt (Goethe Universität Frankfurt)
    Der Einfluss drei plastidärer Immunophiline auf die Lichtanpassung von Arabidopsis thaliana.
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    Dominika Kundel (Universität Konstanz)
    Auswirkung der Applikation von Bio-Effektoren auf das Wachstum von Mais und Effekt von Bio-Effektoren auf die Gemeinschaft der Wurzel assoziierten arbuskulärer Mykorrhiza Pilze.
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    Laura Mosebach (Universität Münster)
    Regulation des photosynthetischen Elektronen Transports in Chlamydomonas reinhardtii in Abhängigkeit von PGRL1 und PGR5
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    Wilena Telman (Universität Bielefeld)
    Zur Funktion des 2-Cystein Peroxiredoxins und des Cyclophilin 20-3 innerhalb des Redox-regulatorischen Netzwerks von A. thaliana.
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    Paulina Anna Zigelski (Universität Hamburg)
    “Molekulare Biogeographie des Syzygium guineense Komplexes: Wie Umwelt und Genetik die ‚Suffrutizierung‘ in Afrikas Miombo Region bedingen“
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    DBG · Nachwuchsförderung

    Dominika Kundel (Universität Konstanz)

    Dominika Kundel nimmt die Wachstumsparameter auf. Foto: Andreas Basler, Forschungsinstitut für biologischen Landbau Schweiz (FiBL)

    Dominika Kundel erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Konstanz im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Auswirkung der Applikation von Bio-Effektoren auf das Wachstum von Mais und Effekt von Bio-Effektoren auf die Gemeinschaft der Wurzel assoziierten arbuskulärer Mykorrhiza Pilze."

    Bio-Effektoren wie pflanzliche Extrakte und kleinste Bodenlebewesen könnten die Düngerpraxis verbessern und damit die Landwirtschaft. Der eingesetzte qPCR-Ansatz bewährte sich und kann zur Quantifizierung verschiedener arbuskuläre Mykorrhizapilze Arten angewendet werden.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Paulina Anna Zigelski

    Phänotypische Vielfalt von Syzygium guineense (s.l.) S. benguellense (mitte links) und S. cordatum (oben rechts). Diese morphologische Diversität ist eine Folge der Anpassung an verschiedene Habitate des südlichen Afrika, z.B. Flüsse, Schwemmflächen, offene Grasländer, mehr oder weniger offene Wälder und Gebirge. Fotos: Paulina Zigelski

    Paulina Anna Zigelski erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Hamburg im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Molekulare Biogeographie des Syzygium guineense Komplexes: Wie Umwelt und Genetik die ‚Suffrutizierung‘ in Afrikas Miombo Region bedingen"

    Erstmals wurden die Ursprünge der „unterirdischen Bäume“ im südlichen Afrika anhand einer Model-Art im Detail untersucht: Bei ihrer Entstehung spielen genetische und ökologische Faktoren eine tragende Rolle.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    2015

    Im Jahr 2015 bewerteten die Repräsentaten der DBG an sechs Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

    Christoph Hahn (Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg):
    Die Vielfältigkeit von Grünkohl: Untersuchung des Glucosinolatgehaltes und Analyse von Verwandtschaftsverhältnissen
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    Barbara Jakobs (Universität Konstanz):
    Charakterisierung der physiologischen Funktion der mitochondrialen Protease DEG10 in Arabidopsis thaliana
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    Stefanie Jung (Justus-Liebig-Universität Gießen):
    Salztoleranz und genetische Variabilität von Prunus serotina Erh.
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    Johanna Kozak (Technische Universität München):
    Zwergwüchsige, subalpine Nadelwälder auf Permafrostlinsen unterhalb der Baumgrenze in den Schweizer Alpen
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    Christoph Tim Krannich (Universität Rostock):
    Rolle des Ethylensignalweges im Hinblick auf Trockentoleranz und Lagerung von Kartoffeln
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    Franziska Walther (Goethe-Universität Frankfurt):
    Flora und Vegetation von Pflasterfugen in Frankfurt am Main
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    Eva Laura von der Heyde (Universität Bielefeld):
    Untersuchung artspezifischer Genfamilien in Volvox carteri
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    DBG · Nachwuchsförderung

    2014

    Im Jahr 2014 bewerteten die Repräsentaten der DBG an 13 Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

    Philip Albers (FU Berlin):
    In vivo regulation of Arabidopsis thaliana CPK5 in plant pathogen defense
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    Christodoulos Filippis (Goethe-Universität Frankfurt):
    Untersuchungen zur Rolle von PaRCF1 und PaRCF2 bei der Organisation von Atmungskettensuperkomplexen bei Podospora anserina
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    Simon Fraas (Universität Hamburg):
    Hansa-Trace - Ein System zur automatischen Hochdurchsatz-Erfassung der schnellen Wachstums-effekte bei Arabidopsis thaliana L HEYNH
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    Klaus Herburger (Universität Innsbruck):
    Zellwandkomponenten und ökophysiologische Charakterisierung der streptophytischen Grünalgen Klebsormidium sp. und Zygnema sp.
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    Marcel Kansy (Universität Leipzig):
    Einfluss von Lipiden auf die Struktur und Funktion von Photosystem II
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    Friedrich Kirsch (Universität Rostock):
    Integration des cyanobakteriellen Glyceratwegs aus Synechocystis sp. PCC6803 in die Photorespiration von Arabidopsis thaliana
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    Christian Köttig (TU München):
    Redoxregulation von Proteinposphatasen des Typs C2
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    Verena Lauströer (Universität Bielefeld):Influence of mycotrophic degree on growth response for two plant species in single and competition treatments under conditions promoting parasitism by arbuscular mycorrhizal fungimore in the summary with images

    Maximilian Lauterbach (Johannes Gutenberg-Universität Mainz):
    Phylogeny and biogeography of Zygophyllum s.l. (Zygophyllaceae)
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    Frederic Schramm (Philipps-Universität Marburg):
    Analysis of the peroxisomal membrane proteome of the diatom Phaeodactylum tricornutum and in vivo localization studies of putative peroxisomal proteins
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    Sophie Steinhagen (Justus-Liebig-Universität Giessen):
    Ultrastruktur der Zellen von Cryptochlora perforans (Chlorarachniophyta)
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    Florian Ulm (TU Kaiserslautern):
    Below ground processes of a native and an invasive legume as a driver for nitrogen distribution on community scale
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    Sebastian Wittek (Universität zu Köln):
    Prosoaulax, a dinoflagellate with mysterious plastids
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    DBG · Veranstaltung

    Termine

    30. August - 1. September 2017
    3. Strasburger-Workshop of the DBG "Two genomes in one cell - communication and conflict"

    17. 21. September 2017
    nächste internationale Botanikertagung in Kiel

    20. 23. Februar 2018
    31. Tagung Molekularbiologie der Pflanzen in Dabringhausen (Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie)

    11. - 14. März 2018
    nächste Tagung der Sektion Phykologie in Berchtesgaden

    31. Okt 2016 ·  DBG · Ausschreibung

    Aspiranten für 2017 gesucht: Eduard Strasburger-Preis

    Der Strasburger-Preis zeichnet hervorragende und originelle Leistungen promovierter Nachwuchskräfte in den Pflanzenwissenschaften aus. Er ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert und lädt den Preisträger / die Preisträgerin ein, die Ergebnisse auf der größten Tagung für Pflanzenwissenschaftler im deutschsprachigen Raum zu präsentieren, der Botanikertagung. Das Preisgeld wird vom Springer Spektrum Verlag gestiftet. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt die beste Arbeit unter den eingehenden Bewerbungen aus. Vorschlagberechtigt sind habilitierte Mitglieder der DBG. Bewerbungsschluss ist am 1. Februar 2017.

    Details im Ausschreibungstext (pdf)

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    23. Sep 2016 ·  DBG · Newsletter

    26. Newsletter der DBG

    Unsere Gesellschaft hat sich im Verbund mit anderen Organisationen für einen pragmatischen Umgang mit dem Genome Editing im aktuellen Rechtsrahmen eingesetzt. Sie bittet in diesem Newsletter außerdem um Vorschläge für Aspiranten auf die ausgeschriebenen Auszeichnungen, hat Tagungsnachlesen zusammengestellt und serviert exklusiv für Mitglieder den ersten Appetithappen für die kommende Botanikertagung.

    In den Forschungsnews: Bäume registrieren Tierspeichel, ein Griffel-Gen schützt vor Eigenbefruchtung und wie Mykorrhiza-Pilze mit Klee anbandeln.

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    23. Sep 2016 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 26

    Die DBG hat sich im Verbund mit anderen Organisationen für einen pragmatischen Umgang mit dem Genome Editing im aktuellen Rechtsrahmen eingesetzt. Sie bittet in diesem Newsletter außerdem um Vorschläge für Aspiranten auf die ausgeschriebenen Auszeichnungen, hat Tagungsnachlesen zusammengestellt und serviert exklusiv für Mitglieder den ersten Appetithappen für die kommende Botanikertagung.

    In den Forschungsnews: Bäume registrieren Tierspeichel, ein Griffel-Gen schützt vor Eigenbefruchtung und wie Mykorrhiza-Pilze mit Klee anbandeln.

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    20. Sep 2016 ·  Actualia · DBG

    Präsident der DBG im neuen Präsidium des VBIO

    Professor Karl-Josef Dietz, amtierender Präsident der DBG, ist eines der neuen Präsidiumsmitglieder im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO). Sprecherin der dort organsierten Fachgesellschaften wird weiterhin Professorin Dr. Felicitas Pfeifer sein, die in der turnusgemäßen Wahl am 16. September im Amt bestätigt wurde. Wiedergewählt wurde auch der Präsident des VBIO, der Pflanzenforscher Professor Dr. Bernd Müller-Röber. Die Agenda der diesjährigen Bundesdelegiertenkonferenz des VBIO war gut gefüllt: Neben Kurzberichten zu Aktivitäten und Finanzen standen jedoch der Abschluss der Satzungsreform sowie ein Ausblick auf das "Jubiläumsjahr" 2017 im Mittelpunkt, in dem der VBIO zehn Jahre bestehen wird.
    Weitere Details nennt der VBIO, in dem auch die DBG vertreten ist.

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    DBG · Sektionen

    Kontakt

    Sprecher der Sektion

    1. Sprecher

    Prof. Dr. Dirk Albach
    AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
    Institut für Biologie und Umweltwissenschaften
    Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
    Carl von Ossietzky-Strasse 9-11
    26111 Oldenburg
    Deutschland
    Tel.: ++49 (0)441 7983339
    E-Mail: dirk.albach[at]uni-oldenburg.de
    www.uni-oldenburg.de/plant-evol/ 

    Stellvertretende Sektionssprecher

    Prof.in Dr. Alexandra Muellner-Riehl
    Professur für Molekulare Evolution und Systematik der Pflanzen
    Universität Leipzig
    E-Mail: muellner-riehl[at]uni-leipzig.de

    Dr. Natalia Tkach
    Institut für Biologie/Geobotanik und Botanischer Garten
    Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    E-Mail: natalia.tkach[at]botanik.uni-halle.de

    14. Sep 2016 ·  Actualia · DBG

    Genome Editing: pragmatischer Umgang befürwortet

    Unter dem Titel „Genome Editing bei Pflanzen: Vorschlag für einen pragmatischen Umgang im aktuellen Rechtsrahmen“, hat der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) gemeinsam mit Mitgliedsgesellschaften wie unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft sowie aus den Bereichen Molekularbiologie und Biotechnologie ein Impulspapier (pdf-Datei) vorgelegt. Durch bestimmte Verfahren entstandene Pflanzenlinien, die keine Transgene enthalten und sich nicht von Linien unterscheiden, die durch herkömmliche Verfahren der Mutagenese bzw. durch in der Natur vorkommende Mutationen entstanden sind, fallen nach Ansicht des Biologenverbandes nicht unter § 3.3 des geltenden Gentechnikgesetzes. Mit den neuen Verfahren von Gen-Editierung, zu deren Werkzeugen neben TALEN, Zinkfingernukleasen und ODM auch das CRISPR-Cas9-System gehört, kann das Erbgut von Organismen punktgenau und mit hoher Präzision verändert werden. Diese Veränderungen lassen sich dabei mitunter nicht von jenen unterscheiden, die in der Natur vorkommen oder mit Hilfe konventioneller Methoden erzeugt werden. Zwei der drei Gruppen von Genome Editing-Verfahren würden gemäß der vom VBIO vorgeschlagenen Interpretation nicht unter die Begriffsbestimmung nach § 3.3 des geltenden Gentechnikgesetzes fallen.

    Ganzes Impulspapier lesen (pdf-Datei)

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    13. Jul 2016 ·  DBG · Ausschreibung

    Ausschreibung "Best-Paper-Preis" 2016

    Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung für den Wilhelm-Pfeffer-Preis der DBG für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung mit den erforderlichen Unterlagen bis zum 15. Oktober 2016 beim Präsidenten der Wilhelm Pfeffer-Stiftung ein.

    Prof. Dr. Christian Wilhelm
    Institut für Biologie
    Abteilung Pflanzenphysiologie
    Universität Leipzig
    Johannisallee 23
    04103 Leipzig
    E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de

    08. Jul 2016 ·  DBG

    25. Newsletter der DBG

    Die Forschungsrubrik enthält gleich mehrere politische Nachrichten, was dem Brexit, dem Leviten lesen der Nobelpreisträger und der Forderung nach mehr Respekt für die Wissenschaft geschuldet ist. Diesmal außerdem: explodierende Schoten, Arabidopsis-Genom-Gruppen und die drei Wiegen der Photosynthese sowie frisch gefördert und Forschungsgeld nach dem Brexit.

    Noch vor dem nächsten Newsletter endet die Frist zur Anmeldung zum Strasburger-Workshop und zur Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie. Zwei weitere Sektionen sehen ebenfalls ihren Treffen entgegen. Der Newsletter schildert ferner, wie die Gesellschaft mit der Auszeichnung der besten Master-Arbeiten gleich zwei ihrer Ziele gemeinsam realisiert.

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    08. Jul 2016 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 25

    Die Forschungsrubrik enthält gleich mehrere politische Nachrichten, was dem Brexit, dem Leviten lesen der Nobelpreisträger und der Forderung nach mehr Respekt für die Wissenschaft geschuldet ist. Diesmal außerdem: explodierende Schoten, Arabidopsis-Genom-Gruppen und die drei Wiegen der Photosynthese sowie frisch gefördert und Forschungsgeld nach dem Brexit.

    Noch vor dem nächsten Newsletter endet die Frist zur Anmeldung zum Strasburger-Workshop und zur Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie. Zwei weitere Sektionen sehen ebenfalls ihren Treffen entgegen. Der Newsletter schildert ferner, wie die Gesellschaft mit der Auszeichnung der besten Master-Arbeiten gleich zwei ihrer Ziele gemeinsam realisiert.

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    13. Mai 2016 ·  DBG

    24. Newsletter der DBG

    Nur noch bis Sonntag können Sie sich für das Satelliten-Symposium über Elektronen- und Protonentransport in der Photosynthese anmelden, das die DBG finanziell unterstützt. Dieses und fünf weitere von der DBG geförderte Tagungen finden Sie in diesem Newsletter. Darunter auch den Strasburger-Workshop, der nicht nur die Qualifikation der anreisenden Nachwuchs-forscher erhöhen wird, sondern auch den Lebenslauf der Organisatoren aufzupeppen vermag. Das Präsidium ist bereits gespannt, wer als nächstes den Strasburger-Workshop beantragen und organisieren wird.

    Drei Sektionen laden zu ihren diesjährigen Treffen nach Bernried, Meisdorf und München, wohingegen sich die Mitglieder der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie bereits trafen und über ihre Zusammenkunft in Dabringhausen berichten.

    Über Pfingsten möchten wir Sie auch mit frischen Forschungsergebnissen versorgen: Jüngst entdeckten Pflanzenwissenschaftler ein neues Kompartiment in Algen, charakterisierten erstmals ein völlig neuartiges Verhalten von Proteinen und beschrieben bis März mehr als 2000 neue Gefäßpflanzen.

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    13. Mai 2016 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 24

    Nur noch bis Sonntag können Sie sich für das Satelliten-Symposium über Elektronen- und Protonentransport in der Photosynthese anmelden, das die DBG finanziell unterstützt. Dieses und fünf weitere von der DBG geförderte Tagungen finden Sie in diesem Newsletter. Darunter auch den Strasburger-Workshop, der nicht nur die Qualifikation der anreisenden Nachwuchs-forscher erhöhen wird, sondern auch den Lebenslauf der Organisatoren aufzupeppen vermag. Das Präsidium ist bereits gespannt, wer als nächstes den Strasburger-Workshop beantragen und organisieren wird.

    Drei Sektionen laden zu ihren diesjährigen Treffen nach Bernried, Meisdorf und München, wohingegen sich die Mitglieder der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie bereits trafen und über ihre Zusammenkunft in Dabringhausen berichten.

    Über Pfingsten möchten wir Sie auch mit frischen Forschungsergebnissen versorgen: Jüngst entdeckten Pflanzenwissenschaftler ein neues Kompartiment in Algen, charakterisierten erstmals ein völlig neuartiges Verhalten von Proteinen und beschrieben in nur einem Jahr mehr als 2000 neue Gefäßpflanzen.

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    24. Mär 2016 ·  DBG

    23. Newsletter der DBG

    Das Präsidium der DBG wünscht Ihnen ein erwärmendes Frühlingserwachen und frohe Ostertage. Dies ist die ideale Zeit, um sich von der Natur inspirieren zu lassen und Hypothesen und Konzepte jenseits von Arabidopsis zu entwickeln. Und so freuen wir uns, dass der zweite Eduard Strasburger-Workshop im September zum Thema „Phylogenomics - The next generation of evolutionary botany“ in München stattfinden wird. Dieses Workshop-Format der DBG fördert den wissenschaftlichen Diskurs, die Zusammenkunft und das Netzwerkeln junger Forschender. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Vorschläge für weitere Eduard Strasburger-Workshops an uns herantragen. Wenn Sie darüber hinaus die eine oder andere der Tagungen, die in diesem Newsletter zusammengestellt sind, zur wissenschaftlichen Reise anregt, freut dies das Präsidium ebenfalls.

    Welche Pflanze einerseits Eintrittskarten für ihre Wurzeln ausgibt und andererseits mit ihrem Immunsystem dagegenhält ist eines der Themen in den Forschungsnachrichten. Außerdem: wie Organellen einst entstanden und was es bringt, Rezeptoren mit einer neuen Methode festzuhalten.

    Die Sektionen Phykologie hat ein neues Funktionärsteam gewählt und berichtet von den wissenschaftlichen Highlights ihrer jüngsten Tagung.

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    24. Mär 2016 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 23

    Das Präsidium der DBG wünscht Ihnen ein erwärmendes Frühlingserwachen und frohe Ostertage. Dies ist die ideale Zeit, um sich von der Natur inspirieren zu lassen und Hypothesen und Konzepte jenseits von Arabidopsis zu entwickeln. Und so freuen wir uns, dass der zweite Eduard Strasburger-Workshop im September zum Thema „Phylogenomics - The next generation of evolutionary botany“ in München stattfinden wird. Dieses Workshop-Format der DBG fördert den wissenschaftlichen Diskurs, die Zusammenkunft und das Netzwerkeln junger Forschender. Wenn Sie darüber hinaus die eine oder andere der Tagungen, die in diesem Newsletter zusammengestellt sind, zur wissenschaftlichen Reise anregt, freut dies das Präsidium ebenfalls.

    Welche Pflanze einerseits Eintrittskarten für ihre Wurzeln ausgibt und andererseits mit ihrem Immunsystem dagegenhält ist eines der Themen in den Forschungsnachrichten. Außerdem: wie Organellen einst entstanden und was es bringt, Rezeptoren mit einer neuen Methode festzuhalten.

    Die Sektionen Phykologie hat ein neues Funktionärsteam gewählt und berichtet von den wissenschaftlichen Highlights ihrer jüngsten Tagung.

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    29. Jan 2016 ·  DBG

    22. Newsletter der DBG

    Wie Pflanzen zählen, welches Gen die Entwicklung von Embryonen reguliert und wofür es 5000 Schweizer Franken Unterstützung gibt, sind Themen aus der Nachrichtenredaktion. Außerdem in diesem Newsletter: welchem Pflanzenforscher das Geld gestrichen wurde, welche Studien über gv-Soja manipuliert wurden und was das Auszählen der Zitationen ergab.

    Die DBG hat die Preise für die besten Master-Arbeiten des vergangenen Jahres verliehen und nennt die Preisträgerinnen und Preisträger, die Institute und Universitäten und präsentiert die Abstracts.

    Die Sektion Pflanzenphysiologie hat sich gleich an zwei virtuellen Orten neu aufgestellt und hat sich ein neues Aussehen gegeben. Die Sektion Phykologie brachte die Algenforschung in den Medien und drei der sechs DBG-Sektionen freuen sich auf ihre kommenden Tagungen.

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    29. Jan 2016 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 22

    Wie Pflanzen zählen, welches Gen die Entwicklung von Embryonen reguliert und wofür es 5000 Schweizer Franken Unterstützung gibt, sind Themen aus der Nachrichtenredaktion. Außerdem in diesem Newsletter: welchem Pflanzenforscher das Geld gestrichen wurde, welche Studien über gv-Soja manipuliert wurden und was das Auszählen der Zitationen ergab.

    Die DBG hat die Preise für die besten Master-Arbeiten des vergangenen Jahres verliehen und nennt die Preisträgerinnen und Preisträger, die Institute und Universitäten und präsentiert die Abstracts.

    Die Sektion Pflanzenphysiologie hat sich gleich an zwei virtuellen Orten neu aufgestellt und hat sich ein neues Aussehen gegeben. Die Sektion Phykologie brachte die Algenforschung in den Medien und drei der sechs DBG-Sektionen freuen sich auf ihre kommenden Tagungen.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Barbara Jakobs

    Barbara Jakobs erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Konstanz im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Charakterisierung der physiologischen Funktion der mitochondrialen Protease DEG10 in Arabidopsis thaliana"

    Sie belegte mit einer Kombination physiologischer genetischer Analysen erstmals, dass das Protein DEG10 eine wichtige Rolle für das Wurzelwachstum in der Ackerschmalwand spielt, insbesondere bei Temperaturstress.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Johanna Kozak

    Schnitt und Grundriss des Transekts im Untersuchungsgebiet Brüeltobel, Appenzeller Alpen- mit Angabe der Pflanzengrößen (y-Achse). Grafik: Johanna Kozak

    Johanna Kozak erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Technischen Universität München (TUM) im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Zwergwüchsige, subalpine Nadelwälder auf Permafrostlinsen unterhalb der Baumgrenze in den Schweizer Alpen"

    Die erste pflanzensoziologische Analyse der zwergwüchsigen Pflanzen deutet auf zwei verschiedene Gesellschaftsausprägungen hin, die nun weiter analysiert werden können.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Stefanie Jung

    Stefanie Janine Jung erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Salztoleranz und genetische Variabilität von Prunus serotina Ehrh."

    Wie sie herausfand, kann der Erfolg der invasiven Pflanze nicht durch eine erhöhte Salztoleranz erklärt werden, obwohl die Spätblühende Traubenkirsche in verschiedenen Entwicklungsstadien unterschiedlich tolerant gegenüber salzhaltigen Aerosolen ist.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Franziska Walther

    Der Erstfund von Mazus pumilus in Deutschland wächst in Pflasterfugen der Frankfurter Innenstadt. Foto: K. Stich

    Franziska Walther erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Goethe-Universität Frankfurt im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Flora und Vegetation von Pflasterfugen in Frankfurt am Main"

    Auf nur 1 % der Stadtfläche fand sie fast ein Viertel aller bislang für Frankfurt am Main gemeldeten Sippen auch in Fugen, darunter ein spontanes Vorkommen von Mazus pumilus, der Erstfund dieser Sippe in Deutschland.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Christoph Tim Krannich

    Christoph Tim Krannich erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Rostock im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Rolle des Ethylensignalweges im Hinblick auf Trockentoleranz und Lagerung von Kartoffeln"

    Molekulare SSR-Marker für die praktische Züchtung wurden entwickelt und an zwei Kartoffelsortimenten getestet, wobei ein Marker signifikant mit Trockentoleranz assoziiert war.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Eva Laura von der Heyde

    Lichtmikroskopische Aufnahme der Alge Volvox carteri während der embryonalen Zellteilungen (links) und im adulten Stadium (rechts). Die vielzelligen Grünalgen besitzen zwei verschiedene Zelltypen. An der Kugeloberfläche befinden sich etwa 2000 kleine, somatische Zellen (Körperzellen), welche sowohl einfache „Augen“, als auch je zwei Flagellen zur Fortbewegung besitzen. Die einzelnen somatischen Zellen sind den einzelligen Vorfahren der Volvocales vermutlich sehr ähnlich. Innerhalb der Sphäroide befinden sich deutlich größere, reproduktive Zellen, die sich durch eine Reihe von Zellteilungen zu den Tochtersphäroiden der nächsten Generation entwickeln. Foto: Eva L. von der Heyde

    Eva Laura von der Heyde erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Untersuchung artspezifischer Genfamilien in Volvox carteri"

    Sie identifizierte und untersuchte diejenigen Genfamilien der vielzelligen Grünalge Volvox carteri, die im Laufe der Evolution von einzelligen Organismen zu Vielzellern neu entstanden sind und die somit für vielzelliges Leben von entscheidender Bedeutung sein könnten.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Christoph Hahn

    Viele Grünkohlsorten unterscheiden sich sowohl in Farbe, Form und Krausheit ihrer Blätter als auch in Wuchshöhe und -form. Foto: Christoph Hahn, Vera Mageney

    Christoph Hahn erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Oldenburg im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Die Vielfältigkeit von Grünkohl: Untersuchung des Glucosinolatgehaltes und Analyse von Verwandtschaftsverhältnissen"

    Die Arbeit vergleicht den Gehalt von fünf Glucosinolaten in 25 verschiedenen Grünkohlsorten mit deren Verwandtschaftsbeziehungen. Sie verdeutlichen die Diversität von Grünkohl und die Bedeutung eines umfassenden Genpools für die Züchtung neuer Sorten.

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    01. Jan 2016 ·  Actualia · DBG

    Drei neue Präsidiumsmitglieder im Amt

    Raimund Tenhaken (links), Iris Finkemeier (oben) und Karin Krupinska. Fotos: privat (2), Laura Grahn, WWU (1)

    Seit erstem Januar arbeitet der Vorstand der Gesellschaft in teilweise neuer Besetzung. Zu den acht schon länger amtierenden Vorstandsmitgliedern kommen seit Anfang des Jahres zwei neue Pflanzenwissenschaftlerinnen und ein Pflanzenwissenschaftler, die während der Botanikertagung vergangenen August in Freising einstimmig gewählt worden waren: Professor Dr. Raimund Tenhaken von der Uni Salzburg wird neuer Schatzmeister der DBG und die Professorinnen Dr. Karin Krupinska von der Christian Albrechts-Uni (CAU) zu Kiel und Dr. Iris Finkemeier von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) sind nun Mitglieder des Erweiterten Vorstands.
    siehe: Vorstellung der Neuen nach deren Wahl im letzten Jahr

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    27. Nov 2015 ·  DBG · Newsletter

    21. Newsletter der DBG

    Welche neuen Ansatzpunkte die Grundlagenforschung den Anwendern und Züchtern an die Hand gibt, sind Themen in der Forschungsrubrik. Lesen Sie außerdem, wie Organe miteinander chatten, wie Pflanzen zu Zombies werden und was das Forscherhirn in Erregung versetzt.

    Die DBG stellt ihre neue Website vor. In den Tagungsnachlesen erfahren sie, worüber sich junge Entwicklungsbiologen austauschten, was Anwender über Next Generation Sequencing erfuhren und was diejenigen Forschenden besprachen, die pflanzliche Reaktionen auf Attacken von Mikroben und Insekten analysieren.

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    27. Nov 2015 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 21

    Welche neuen Ansatzpunkte die Grundlagenforschung den Anwendern und Züchtern an die Hand gibt, sind Themen in der Forschungsrubrik. Lesen Sie außerdem, wie Pflanzenorgane miteinander chatten, wie Pflanzen zu Zombies werden und was das Forscherhirn in Erregung versetzt.

    Die DBG stellt ihre neue Website vor. In den Tagungsnachlesen erfahren sie, worüber sich junge Entwicklungsbiologen austauschten, was Anwender über Next Generation Sequencing erfuhren und was diejenigen Forschenden besprachen, die pflanzliche Reaktionen auf Attacken von Mikroben und Insekten analysieren.

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    DBG

    Angebote für Mitglieder

    Nachwuchskräfte erhalten eine finanzielle Unterstützung, wenn sie aktiv an der Botanikertagung teilnehmen.

    Mitglieder finden hier eine Liste mit Exkursionszielen und Praktikumsadressen.

    Mitglieder der DBG sparen, wenn sie auch Mitglied im VBIO sind.

    Zur Festschrift über die Geschichte der DBG und wissenswertes aus den Pflanzenwissenschaften anlässlich des 125jährigen Jubiläums 2007.

    DBG · Veranstaltung

    Termine

    21. − 24. Februar 2017
    30. Tagung Molekularbiologie der Pflanzen in Dabringhausen

    17. 21. September 2017
    nächste internationale Botanikertagung in Kiel

    DBG

    Festschrift: 125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft - Dateien

    Inhalt

    "Die Natur ist einem Netze gleich, worin keine Masche für sich allein gelöst werden kann" - Zur Kulturgeschichte des naturwissenschaftlichen Vereinswesens im 18. und 19. Jahrhundert
    Von Volker Wissemann

    Der Botanische Verein der Provinz Brandenburg und die Gründung der Deutschen Botanischen Gesellschaft
    Von Ekkehard Höxtermann

    Nathanael Pringsheim (1823-1894) - Ein Blick auf die „Karte“ des Gründungspräsidenten der Deutschen Botanischen Gesellschaft
    Von Ekkehard Höxtermann

    125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft - Eindrücke und Gedanken
    Von Dieter Mollenhauer

    DBG

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    DBG-Logo für Internet, Präsentation und Print

    Für Internet und Power Point Präsentationen

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    Größe: 5,89 x 13,12 cm (b x h), 372 x 167 Pixel (b x h)
    RGB Modus

    Für Print-Anwendungen (Pixelgraph)

    Auflösung: 600 P/i (tif file, 1 MB)
    Größe: 3.2 x 1.4 cm (b x h), 764 x 334 Pixel (b x h)
    CMYK Modus

    Auflösung: 300 P/i (pdf file, 1,5 MB)
    Größe: DIN A4
    CMYK Modus

    DBG

    Festschrift: 125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft

    Festschrift der DBG mit einem Blütenkranz des "Neuen Blumenbuches" von Maria Sibylla Merian (Nürnberg 1680).

    Jubiläumsgabe anlässlich der Botanikertagung in Hamburg vom 3. bis 7. September 2007

    Herausgegeben von Ekkehard Höxtermann

    Basilisken-Presse, Marburg an der Lahn, August 2007, ISBN 978-3-925347-93-1, mit 152 Seiten, 18 Abbildungen, 5 Tabellen

    Inhalt

    "Die Natur ist einem Netze gleich, worin keine Masche für sich allein gelöst werden kann" - Zur Kulturgeschichte des naturwissenschaftlichen Vereinswesens im 18. und 19. Jahrhundert
    Von Volker Wissemann

    Der Botanische Verein der Provinz Brandenburg und die Gründung der Deutschen Botanischen Gesellschaft
    Von Ekkehard Höxtermann

    Nathanael Pringsheim (1823-1894) - Ein Blick auf die „Karte“ des Gründungspräsidenten der Deutschen Botanischen Gesellschaft
    Von Ekkehard Höxtermann

    125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft - Eindrücke und Gedanken
    Von Dieter Mollenhauer

    Übersicht: Ehrenmitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft

    DBG

    Bankverbindung der DBG

    Sparkasse Leipzig

    IBAN: DE5086 0555 9211 0087 1515
    BIC: WELA DE 8L

    bzw.: BLZ: 860 555 92, Konto-Nr: 11 00 87 15 15

    DBG

    Festschrift: 125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft

    Festschrift der DBG mit einem Blütenkranz des "Neuen Blumenbuches" von Maria Sibylla Merian (Nürnberg 1680).

    Jubiläumsgabe anlässlich der Botanikertagung in Hamburg vom 3. bis 7. September 2007

    Herausgegeben von Ekkehard Höxtermann

    Basilisken-Presse, Marburg an der Lahn, August 2007, ISBN 978-3-925347-93-1, mit 152 Seiten, 18 Abbildungen, 5 Tabellen

    Inhalt

    "Die Natur ist einem Netze gleich, worin keine Masche für sich allein gelöst werden kann" - Zur Kulturgeschichte des naturwissenschaftlichen Vereinswesens im 18. und 19. Jahrhundert
    Von Volker Wissemann

    Der Botanische Verein der Provinz Brandenburg und die Gründung der Deutschen Botanischen Gesellschaft
    Von Ekkehard Höxtermann

    Nathanael Pringsheim (1823-1894) - Ein Blick auf die „Karte“ des Gründungspräsidenten der Deutschen Botanischen Gesellschaft
    Von Ekkehard Höxtermann

    125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft - Eindrücke und Gedanken
    Von Dieter Mollenhauer

    Übersicht: Ehrenmitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft

    Mitglieder können die Festschrift im Intranet bestellen.

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    DBG

    125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft

    Im Jahre 1882 gründete Nathanael Pringsheim, der deutsche Botaniker, die Deutsche Botanische Gesellschaft. Anlässlich des 125. Geburtstages erschien eine Jubiläumsschrift im Jahr 2007, in der Mitglieder der Gesellschaft die heutigen Pflanzenwissenschaften in eine historische Perspektive stellen: Ekkehard Höxtermann schildert die Gründung des Vereins und portraitiert den Gründungsvater. Volker Wissemann beschreibt die Kulturgeschichte des naturwissenschaftlichen Vereinswesens im 18. sowie 19. Jahrhundert und Dieter Mollenhauer gibt seine Eindrücke und Gedanken über 125 Jahre DBG preis. Alle Teilnehmenden der diesjährigen Botanikertagung haben das Buch als Geschenk in Hamburg erhalten.

    Aus Anlaß des Geburtstages stelle sich der amtierende Vorstand der Gesellschaft einem Interview und sprach über jüngste Erfolge und Zukunftspläne.

    DBG

    Leben und Werk Simon Schwendeners (1829-1919)

    Simon Schwendener (1899). © Ber. d. dtsch. bot. Ges. Bd 40

    "Im Kampfe um wissenschaftliche Dinge"

    "... was mir vorschwebt, ist eine ... anatomisch-physiologische Betrachtung ... welche das ... tote Lehrgebäude der Anatomie durch die Klarlegung der Beziehungen zwischen Bau und Funktion zu ergänzen und neu zu beleben hätte", beschrieb Schwendener das Ziel seiner Forschung.

    Erfolg im Kampf

    Eigentlich sollte der junge Schwendener den Bauernhof des Vaters übernehmen. Er wurde jedoch erst Lehrer und später ermöglichte ihm ein kleines Erbe ein Studium der Naturwissenschaften an der Universität Zürich. 1856 wurde er dort summa cum laude promoviert. Dies war der Beginn einer über 50 Jahre währenden Wissenschaftlerlaufbahn, auf die Schwendener stolz zurückblickte: "Im Kampfe um wissenschaftliche Dinge bin ich alt geworden, aber in diesem Kampfe habe ich auch Erfolge gehabt."

    Bis 80 in Berlin geforscht

    Nach der Promotion begann er unter Leitung von Carl Wilhelm von Nägeli den Bau des Flechtenthallus zu untersuchen. Als dessen Assistent arbeitete er in München, wo er sich bald habilitierte. 1876 folgte er einem Ruf als Ordinarius nach Basel und 1877 nach Tübingen. Wieder ein Jahr später ging er nach Berlin, wo er bis zu seinem 80. Lebensjahr wirkte.

    "Schwendnerische Einfalt" widerlegt

    Schon Schwendeners erste Arbeiten erregten Aufsehen: Er zeigte als erster, daß Flechten Doppelorganismen sind, die aus Pilz und Alge bestehen. Diese damals revolutionäre Auffassung wurde zunächst vor allem von Lichenologen bekämpft: William Nylander sprach sogar von einer "stultitia Schwendeneriana" (Schwendnerische Einfalt [1]). Bald danach aber konnten Barnetzki (1869), Reess (1871), Stahl (1877) und Bornet (1873) Schwendeners Symbiose-Auffassung beweisen.

    Neben seinen Studien über die Flechten schrieb er gemeinsam mit seinem Lehrer Nägeli das zweibändige Werk "Das Mikroskop". In Basel folgte "Das mechanische System im anatomischen Bau der Monokotylen" (1874).

    Pflanzen mechanistisch betrachtet

    Wie Schwendener erkannte, müssen Bau und Funktion des Gewebes, das der Pflanze Halt gibt, zusammenhängen: Die Konstruktion des Gewebes folgt den Prinzipien der Mechanik. Diese ungewohnt mathematisch-physikalische Betrachtung des Lebendigen stiess damals bei manchen Botanikern auf vehemente Ablehnung.

    Der Bau der Blattgelenke

    Schwendener schritt jedoch auf dem von ihm eingeschlagenen Weg erfolgreich fort. Ihn interessierten vor allem die Mechanismen: Er untersuchte den Bau der Blattgelenke, das Saftsteigen und vor allem die Blattstellung.

    Bewegung der Spaltöffnungen

    Ausserdem demonstrierte er, wie die charakteristischen Wandverdickungen der Schließzellen in enger Beziehung zur Funktion der Spaltöffnungen stehen. Die Ergebnisse Schwendeners Untersuchungen über den Bewegungsmechanismus der Spaltöffnungen (Amaryllideen-, Gramineen-Typ) sind in alle Lehrbücher der Botanik eingegangen.

    ____

    [1] Mägdefrau, K.: "Geschichte der Botanik. Leben und Leistung großer Forscher" (Stuttgart, Gustav Fischer Verlag, 2. Auflage, 1992).

    Text und Copyright: Dr. Esther Schwarz-Weig

    DBG · Sektionen

    Kontakt

    Sprecher

    Prof. Dr. Wolfgang Kreis
    Chair of Pharmaceutical Biology
    Department Biologie
    Universität Erlangen-Nürnberg
    Staudtstr. 5
    91058 Erlangen
    Phone: ++49-(0)9131-852-8241
    E-Mail: wolfgang.kreis[at]fau.de
    Web: http://www.pharmbio.nat.uni-erlangen.de/English/home.shtml

    Prof. Dr. Maike Petersen
    Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie
    Philipps-Universität Marburg
    Deutschhausstraße 17A
    35037 Marburg
    Germany
    Phone: ++49-(0)6421 2825821
    E-Mail: petersen[at]uni-marburg.de
    Maike Petersens Gruppe im Internet

    DBG · Sektionen

    Kontakt

    Sprecher, Kassenwart und Schriftführer

    Sprecher

    Prof. Dr. Dirk Selmar
    Technische Universität Braunschweig
    Institut für Angewandte Pflanzenbiologie
    Mendelssohnstraße 4
    38106 Braunschweig
    Tel.: ++49 (0)531-391-5881
    E-Mail: d.selmar[at]tu-bs.de
    Website: https://www.tu-braunschweig.de/ifp/selmar

    Stellvertretende Sprecherin

    Prof. Dr. Erika Kothe
    Institut für Mikrobiologie
    Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Neugasse 25
    D-07745 Jena
    Tel.: +49 (0)3641 949291
    E-Mail: erika.kothe[at]rz.uni-jena.de
    Website: http://www.mikrobiologie.uni-jena.de/cms/index.php/de/mikrobielle-kommunikation-pmp-19/prof-erika-kothe-pmp-41

    Kassenwart

    Dr. Helmut Kassner
    Uni Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek, Abt. Nutzpflanzenbiologie
    Ohnhorststr. 18
    D-22609 Hamburg
    Tel: +49 (0)40 42816 349
    E-Mail: helmut.kassner[at]uni-hamburg.de
    Website: https://www.biologie.uni-hamburg.de/biozentrum-klein-flottbek/forschung/bdnp-cierjacks/mitarbeiter/m-cierjacks/hkassner.html

    Schriftführerin

    Prof. Dr. Jutta Papenbrock
    Institut für Botanik
    Leibniz Universität Hannover
    Herrenhäuser Str. 2
    D-30419 Hannover
    Tel.: ++49 (0)511 762 3788
    Fax: ++49 (0)511 762 19262
    E-Mail: Jutta.Papenbrock[at]botanik.uni-hannover.de
    Website: https://www.botanik.uni-hannover.de/stoffwechsel.html 

    DBG

    Die DBG ist Mitglied in der European Plant Science Organisation (EPSO)

    Die DBG unterhält ein internationales Netzwerk und ist seit April 2009 assoziiertes Mitglied der unabhängigen akademischen Organisation EPSO – zusätzlich zu seiner Mitgliedschaft im Deutschen Nationalkomitee Biologie (DNK). EPSO spricht für mehr als 200 wissenschaftliche Institute und Universitäten aus über 30 Ländern, die über 28.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitarbeiter repräsentieren. Sie alle arbeiten gemeinsam daran, die Pflanzenwissenschaften voranzubringen.

    EPSO’s Aufgaben stimmen mit den Zielen der DBG überein:

    • den Einfluss und die Sichtbarkeit der Pflanzenwissenschaften in Europa zu erhöhen
    • zu einem besseren Verständnis der Pflanzenwissenschaften beizutragen, die Finanzierung der Grundlagenforschung zu verbessern und Forschungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern
    • die Erforschung der Pflanzen und an Pflanzen Forschende zu unterstützen
    • zukünftige Programme in den Pflanzenwissenschaften europaweit zu diskutieren
    • sich als Autorität als unabhängige Beratungsinstitution über Pflanzenwissenschaften zu positionieren
    • Training und Weiterbildung für Pflanzenwissenschaftler anzubieten damit diese den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen können in der Züchtung, Landwirtschaft, Gartenbau, Waldwirtschaft, Pflanzenökologie und anderen mit den Pflanzenwissenschaften verbundenen Disziplinen.

    Zur EPSO zählen vorwiegend Institute mit akademischen Mitgliedern sowie Einzelmitgliedschaften, die allen Berufsgruppen offen stehen. In den vergangenen zehn Jahren hat die Organisation folgende Ziele erreicht:

    • Sie schuf Forschungsmöglichkeiten im Pflanzensektor in den Europäischen Rahmenprogrammen (Framework Programms FR6 & FR7)
    • Die Organisation begleitete die Forschungsprogramme ERA-Net Plant Genomics / CAPS und Knowledge Based Bio-Economy (KBBE)
    • EPSO ist Gründungsmitglied des Global Plant Councils und der Wissenschaftsinitiative ISE (Initiative for Science in Europe), das die Bildung des European Research Councils (ERC) begünstigte.
    • Die Organisation ist einer der großen Stakeholder der Europäischen Technologie Platform Plants for the Future (Plant EPT) und koordinierte das strategische Bioökonomie-Projekt mit 9 ETPs, deren Ergebnis ein Weißbuch war.

    Die Organisation will die an die Finanzierung der Grundlagenforschung verbessern, damit diese die großen Herausforderungen der Zukunft angehen können, wie sichere  Nahungsmittel und Energieträger, eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Pflanzenzüchtung, Biodiversität und Pflanzenökologie. Sie stellt ihr Wissen für die Forschungsprogramme FP7 und Horizon 2020 zur Verfügung und unterstützt weltweite Zusammenarbeit.

    Um die öffentliche Wahrnehmung zu verbessern, organisiert EPSO jährlich einen “Fascination of Plants Day”, der am 18. Mai 2012 zum ersten mal stattfand und seidem immer um diesen Zeitpunkt herum stattdfindet.

    DBG

    Die DBG ist Mitglied der Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB)

    Die FESPB, deren Mitglied die DBG seit 2013 ist, ist ein Zusammenschluss nationaler und regionaler pflanzenwissenschaftlicher Gesellschaften in Europa. Sie wurde 1978 gegründet und stellt Europas größte Organisation für Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftler dar.

    Die Föderation unterstützt die Pflanzenforschung, den Austausch zwischen den Europäischen Forscherinnen und Forschern und die Ausbildung in den Pflanzenwissenschaften. Sie fördert die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse in den sechs mit ihr verbundenen Zeitschriften:

    Bis 2013 war nur die Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie Teil des europäischen Dachverbandes. Nun genießen alle DBG-Mitglieder die Vorteile der FESPB:

    • Bezug des FESPB Newsletters
    • Vergünstigte Teilnahme an dem alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Plant Biology Kongress (alle geraden Jahreszahlen). In den Jahren 2012 und 2014 werden diese gemeinsam mit der European Plant Science Organisation (EPSO) organisiert.
    • Zugang zu den Protokollen und Informationen im Intranet der FESPB
    • Beiträge im FESPB Newsletter zu verbreiten (Stellenausschreibungen, Stipendien, Kongressinformationen, etc.) sowie Beiträge im Forum im Intranet der FESPB zur Diskussion zu stellen.

    Die FESPB ist Gründungsmitglied des im Jahre 2009 aus der Taufe gehobenen Global Plant Councils, das Strategien koordiniert und entwickelt, um zentrale Probleme der Menschheit zu lösen, die Antworten aus den Pflanzenwissenschaften benötigen. Dies sind:

    • Überwindung des Hungers in der Welt
    • Gesundheit und Wohlergehen der Menschen
    • Klimawandel
    • Engergie
    • Nachhaltigkeit und Umweltschutz

    Welche Ziele das Global Plant Council dabei im Detail anstrebt, steht auf der Website der FESPB unter: http://www.fespb.org/fespb/content/mission-purpose

    DBG

    DBG ist Mitglied im DNK

    Die Gesellschaft ist Mitglied im Deutschen Nationalkomitee (DNK), das die Interessen der Biowissenschaftlerinnen und Biowissenschaftler in den internationalen Gremien vertritt, vorwiegend in der International Union of Biological Sciences (IUBS, Internationale Union der biologischen Gesellschaften) und der International Union of Microbiological Societies (IUMS, Internationale Vereinigung mikrobiologischer Gesellschaften).

    IUBS und IUMS wiederum sind Mitglied im International Council of Scientific Unions (ICSU, Internationaler Rat der Wissenschaften).

    DBG

    DBG ist Teil des VBiO und Gründungsmitglied des Vorgängers

    Der VBIO (Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V.) ist der Dachverband der Bio- und Lebenswissenschaften in Deutschland. Die DBG kooperiert eng mit dem Verband, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

    Der VBIO vertritt 5.000 individuelle Mitglieder, über 35.000 Mitglieder in Fachgesellschaften sowie über 80 Firmen und Institutionen. Er eint alle, die in den Bereichen Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin tätig sind: in Forschung, Hochschule, Schule, Industrie, Verwaltung und Selbstständigkeit.

    Der Dachverband will die Perspektiven der biowissenschaftlichen Fächer und der Biowissenschaftler selbst verbessern. Er engagiert sich für den biowissenschaftlichen Nachwuchs von der Schule über das Studium bis hin zu Berufseinstieg und Promotion. Er wehrt sich dagegen, die Biologie zu einer „Naturwissenschaft zweiter Klasse“ zu machen. Sei es in den Lehrplänen der Schulen oder innerhab der Wissenschaften. Der VBIO fördert den Dialog über den Stellenwert der modernen Biowissenschaften in der Gesellschaft und bezieht dabei bewusst alle biowissenschaftlichen Teildisziplinen mit ein.

    Historie

    Der VBIO ging am 31. Mai 2007 aus der Fusion der Verbände VdBiol (Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften) und vbbm (Verbund biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften) hervor. Die DBG hatte gemeinsam mit 12 anderen wissenschaftlichen Gesellschaften am 17. März 2004 den Verbund biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften (vbbm) e.V. gründet.

    DBG

    Präsidium

    Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat vier Vorstandsmitglieder:

    Präsident

    Prof. Dr. Christian Wilhelm
    Institut für Biologie I
    Abteilung Pflanzenphysiologie
    Universität Leipzig
    Johannisallee 21-23
    D-04103 Leipzig
    Tel: ++49 (0)341 9736874
    Fax ++49 (0)341 9736899
    E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de

    Schatzmeister

    PD Dr. Klaus Appenroth
    Institut für Allgemeine Botanik und Pflanzenphysiologie
    Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Dornburgstr. 159
    D-07743 Jena
    Tel: ++49 (0)3641 949 233
    Fax: ++49 (0)3641 949232
    E-Mail: Klaus.Appenroth[at]uni-jena.de

    Weitere Mitglieder

    Prof. Dr. Thomas Borsch
    Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem,
    Freie Universität Berlin,
    Königin-Luise-Straße 6-8,
    D-14191 Berlin,
    Germany.
    Tel: ++49 (0)30 838-50133
    Fax: ++49 (0)30 838-50218
    E-Mail: direktor[at]bgbm.org

    Prof. Dr. Ralph Bock
    Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie
    Am Mühlenberg 1
    D-14476 Potsdam-Golm
    Germany
    Tel: ++49 (0)331 567 8700
    Fax:  ++49 (0)331 567 8701
    E-Mail: RBock[at]mpimp-golm.mpg.de

    DBG

    AFGN coordinator

    Marília K. F de Campos, PhD

    University of Tuebingen
    Auf der Morgenstelle 32
    72076 Tuebingen
    Germany

    Tel: +49 (0)7071 2978725

    E-Mail: marilia.campos[at]zmbp.uni-tuebingen.de

    Prof. Dr. Klaus Harter

    Universität Tübingen
    ZMBP, Pflanzenphysiologie
    Auf der Morgenstelle 32
    D-72076 Tübingen / Germany

    Tel.: ++49-7071/29-72605

    E-Mail: klaus.harter[at]zmbp.uni-tuebingen.de

    Web: http://www.zmbp.uni-tuebingen.de/plant-physiology/research-groups/harter.html

    DBG

    Arbeitsgruppe Arabidopsis Functional Genomics Network

    Die Arbeitsgruppe AFGN (Arabidopsis Functional Genomics Network) bündelt die Forschung an der Modellpflanze Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana). Die vom Tübinger Pflanzenphysiologen Prof. Dr. Klaus Harter koordinierte Gruppe vernetzt ihre Mitglieder, veranstaltet Tagungen, engagiert sich in übergeordneten, internationalen Komitees und dokumentiert die weltweite Forschung. Das Netzwerke richtete die DBG im Jahr 2012 ein.

    Ihre Mitglieder wollen diesen multidisziplinären Forschungszweig mit entwicklungsgenetischer, zellbiologischer, systembiologischer und molekularbiologischer Ausrichtung voranbringen, der längst in andere Richtungen ausstrahlt, wie etwa in die Populationsgenetik, die molekulare Ökologie oder die genetische Diversitätsforschung. 

    Die Gruppe unterhält eine Website mit Informationen über aktuell Projekte, Termine, Dokumente und hilfreiche Verknüpfungen.

    Alle zwei Jahre richtet die AFGN das Tri-National Arabidopsis Meeting (TNAM) aus, vertritt die deutsche Arabidopsis-Community im “Multinational Arabidopsis Steering Committee (MASC)”, entsendet Mitglieder in die MASC Sub-Committees und verfasst den Beitrag für den MASC Report, der die weltweiten Fortschritte in der Arabidopsis-Genomforschung dokumentiert. Über die AFGN und MASC sind wichtige wissenschaftliche Expertisen zugänglich, wie etwa über Bioinformatics, Metabolomics, Natural Variation/Comparative Genomics, Phenomics Proteomics, Systems Biology.

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    DBG · Förderung

    Tagungen für ExpertInnnen

    Die DBG unterstützt auf Antrag Tagungen, um die wissenschaftliche Diskussion und den Austausch der Forschenden zu fördern. Der Gesellschaft liegt vor allem daran, die Teilnahme von NachwuchsforscherInnen zu unterstützen.

    Wenn Sie eine Förderung für Ihre Tagung beantragen möchten, können Sie dies bei der Generalsekretärin im Präsidium der DBG beantragen (zum Antrag, pdf-Datei).

    DBG · Förderung

    Schirmherrschaft

    Seit 2009 fördert die Gesellschaft Fachtagungen durch logistische Unterstützung als Schirmherrin. Der Gesellschaft liegt vor allem daran, die Teilnahme von NachwuchsforscherInnen zu unterstützen und die direkte Kommunikation unter den WissenschaftlerInnen zu fördern.

    Wenn Sie eine Förderung beantragen möchten, wenden Sie sich bitte an den Vorstand der DBG: E-Mail.

    Folgende Tagungen unterstützte die DBG bislang als Schirmherrin:

    Tagung

    Unterstützung der DBG

    30. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen"
    21.-24.2.2017, Dabringhausen

    Schirmherrschaft und logistische Förderung

    29. Tagung "Molecular Biology of Plants"
    23. - 26.2.2016, Dabringhausen

    Schirmherrschaft und logistische Förderung

    28. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen"
    24.2. bis 27.2.2015, Dabringhausen

    Schirmherrschaft und logistische Förderung

    27. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen",
    25. - 28. Feb. 2014, Dabringhausen, Germany

    Schirmherrschaft und logistische Förderung

    26. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen",
    26. Feb. to 1. März 2013, Dabringhausen, Germany

    Schirmherrschaft und logistische Förderung

    25. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen",
    Feb. 2012, Dabringhausen, Germany

    Schirmherrschaft und logistische Förderung

    24. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen",
    22. - 25. Feb. 2011, Dabringhausen, Germany

    Schirmherrschaft und logistische Förderung
    Siehe Tagungsbericht

    23. Tagung Pflanzen-Molekularbiologie,
    23. - 26. Feb. 2010,
    Dabringhausen, Germany

    Schirmherrschaft und logistische Förderung
    Siehe Tagungsbericht

    22. Tagung Pflanzen-Molekularbiologie,
    17. - 20. Feb. 2009,
    Dabringhausen, Germany

    Schirmherrschaft und logistische Förderung

     

     

    DBG · Förderung

    Tagungen und Tagungsförderung

    Die DBG ermöglicht den wissenschaftlichen Austausch der Forschenden bei ihrem internationalen Kongress "Botanikertagung", der alle zwei Jahre die ganze Bandbreite pflanzenwissenschaftlicher Themen aufgreift.

    Darüber hinaus unterstützt sie auf mehrfache Weise Fachtagungen, um die wissenschaftliche Diskussion und den Austausch der Forschenden zu fördern:

    DBG · Nachwuchsförderung

    Förderung

    Junge Forschende zu unterstützen ist für die DBG wichtig. Dazu hat sie verschiedene Förderungskonzepte entwickelt: Wissenschaftspreise, Workshops von Nachwuchskräften für junge Forscherinnen und Forscher, Reisekostenerstattungen und Tagungsförderung.

    DBG

    Sektionstagung 2015

    Während der Botanikertagug “From Molecules to the Field” in Freising wird sich die Sektion zum Vortrag der Keynote-Sprecherin Dr. Pamela Soltis (University of Florida, Montag, 31.8.2015, 11:15 h), den Sessions „Biodiversity“ (Vorsitz Christian Wirth, Montag, 31.8.2015, 13:30 h) und „Systematics“ (Vorsitz Susanne Renner, Mittwoch, 2.9.2015, 18:15 h) und für einen Workshop/Symposium mit dem Titel “Chromosomal and biogeographic evolutionary patterns in plants” (Montag, 31.8.15, 20:00 h) treffen. Wir hoffen, dass die verlockende Gegend und die diverse Tagung viele Systematikerinnen und Systematiker ermutigt zur Botanikertagung zu kommen!

    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Dr. h.c. Erwin Bünning (1906-1990), Universität Tübingen

    Erwin Bünning, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: Mohr

    Der Entdecker der "Inneren Uhr" und Mitbegründer der Chronobiologie war einer der bedeutendsten Biologen. Das Mitglied der National Academy of Science (USA) und der deutschen Akademie der Wissenschaften legte Wert darauf, als "Biologe" und nicht als "Botaniker" bezeichnet zu werden, auch wenn er vorwiegend mit Pflanzen arbeitete. Über sein Vorbild Wilhelm Pfeffer - nach dem einer der Preise der DBG benannt ist - schrieb Bünning ein ganzes Buch.
    Quelle: Chandrashekaran, J. Biosci. 31: 5-12 (2006).

    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Drs. h.c. Michael Evenari (1904-1989), Universität Jerusalem, Israel

    Micheal Evenari, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: DBG

    Evenari zählt zu den Pionieren der physiologischen und experimentellen Ökologie. Seine Beiträge zur Samenkeimung und den Agrarökosystemen der Negev-Wüste bereichern die Botanik. Dabei verband er archäologische, meteorologische, geologische, bodenkundliche und landwirtschaftliche Techniken mit der Pflanzenökologie und -physiologie.

    Details in der Laudatio (pdf-Datei)

    Nachruf auf Michael Evenari (pdf-Datei)

    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Dr. h.c. Robert Hegnauer (1919-2007); Laboratorium f. Exp. Pflanzen-Systematik, Leiden, Niederlande

    Robert Hegnauer, Ehrenmtglied der Gesellschaft; Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung

    Hegnauers Arbeiten zur Phytochemie der Pflanzen sind weltbekannt. Er schrieb das sechsbändige Werk "Chemotaxonomie der Pflanzen", in dem er die Organismen anhand der Inhaltsstoffe klassifizierte. Er ist Ehrenmitglied mehrerer Gesellschaften und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

    Weiterlesen
    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Andrei L'vovich Kursanov (1902–1999), Timiriasev Institute of Plant Physiology, Moscow, Russland

    Prof. Dr. L. A. Kursanov, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: privat

    Kursanovs Hauptinteresse galt dem Transport der Metabolite. Mit seinen Mitarbeitern untersuchte der Pflanzenphysiologe die Strukturen und Mechanismen des inter- und intra-zellulären sowie des Langstrecken-Transportes. Wie Nosov schrieb, zeichnete ihn seine Gabe aus, auch Dinge, die anscheinend nichts miteinander zu tun haben, zusammen zu bringen.
    Quelle: Nosov, Russ. J. Plant Physiol., 49: 5-6, 2002.

    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Anton Lang (1913-1996), Michigan State University, East Lansing, USA

    Anton Lang, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: Irene Lang Kleiman & Lydia Lang

    In Russland geboren, untersuchte Lang in Deutschland und später in den USA physiologische Phänomene: die Blütenbildung, die photoperiodische Reaktion der Langtag-Pflanzen und die Vernalisation, die durch niedrige Temperaturen ausgelöste Keimung oder Blütenbildung. Lang, den seine Freunde "Antoscha" nannten, erforschte die Wirkung des Pflanzenhormons Auxin und die Synthese des Gibberellin-Hormones. Details im Nachruf von H.F. Linskens und G. Melchers (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Karl Mägdefrau (1907-1999); Universität Tübingen

    Karl Mägdefrau, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: DBG

    Zu Beginn seiner Laufbahn setzte sich Mägdefrau mit dem Wasserhaushalt auseinander und widmete sich später dem Aufbau und der wissenschaftlichen Leitung des Botanischen Gartens in Tübingen. Mägdefrau wird wegen seiner guten Pflanzenzeichnungen und Blockdiagramme sowie seiner klaren Sprache geschätzt, die seinen zahlreichen Büchern zum Erfolg verhalfen.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Marschner (1929-1996); Universität Stuttgart-Hohenheim

    Horst Marschner, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: Marschner

    Pflanzenernährung war Marschners Thema: ihn interessierten die Aufnahme der Mineralstoffe sowie deren Transport und Funktion, ferner die Mykorrhizierung - die gegenseitige Förderung von Pilzen und Pflanzen - sowie die Anpassung von Pflanzen an ungünstige Standorte. Dabei versuchte er stets die Grundlagenforschung mit praktischen Anwendungen zu verbinden. Die DBG wird sein kritisches Lächeln, sein offenes Ohr und sein mitreißendes Interesse vermissen.
    Details im Nachruf (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Johann Georg Friedrich Melchers (1906-1997); Max-Planck-Institut für Biologie, Tübingen

    Johann Georg Friedrich Melchers, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: MPI für Entwicklungsbiologie, Tübingen

    Melchers Interesse für die Genetik kam von den Pflanzenviren, die er gemeinsam mit Anton Lang erforscht hatte. Später fusionierte er Protoplasten und schuf die erste Tomoffel und Kermate (Hybriden aus Tomaten und Kartoffeln). Der "General Motor of Biotechnology", wie er auch genannt wurde, beeinflusste die Forschungspolitik der Max-Planck-Gesellschaft nachhaltig und räumte der Grundlagenforschung höchste Priorität ein.
    Details in der Nachruf (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Wilhelm Nultsch (1927-2011); Universität Marburg

    Wilhelm Nultsch, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: privat

    Nultsch ist fast jedem Biologen wegen seines Lehrbuches "Allgemeine Botanik" und dem "Mikroskopisch-botanischen Praktikum" bekannt. In seinen Ämtern in zahlreichen Gremien sowie als Vorsitzender der DBG (1985-1994) gestaltete er die Universitäts- und Forschungslandschaft Deutschlands und trieb die Botanik voran. Er erforschte die Fotobiologie mariner Organismen und wurde stets als "Herr Professor" angeredet, auch wenn er gar nicht so unnahbar war.

    Details in der Laudatio (pdf)

    Nachruf auf Wilhelm Nultsch von Professor Dieter Hanelt

    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. André Pirson (1910-2004); Ernst August Universität Göttingen

    André Pirson, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: privat

    Pirson erforschte die Physiologie und Photosynthese der Algen - vorwiegend die der Grünalgen Chlorella und Hydrodictyon. Bekannt sind auch seine Arbeiten über die Rolle des Mangans in der Photosynthese. Über 10 Jahre lenkte er die Gesellschaft als deren Präsident.

    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Tadeus Reichstein (1897-1996); Institut f. Organische Chemie, Basel, Schweiz

    Tadeus Reichstein; Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: Prof. Dr. Christoph Tamm & Depart. of Chemistry, Michigan State University

    Reichstein erhielt 1950 den Nobel-Preis für Medizin für seine bahnbrechenden Entdeckungen über die Struktur und Wirkung der Nebennierenrinden-Hormone, wie beispielsweise des Aldosterons, das gelegentlich auch als Dursthormon bezeichnet wird. Er erkannte ferner den therapeutischen Nutzen des Cortisons und entwickelte ein Verfahren zur industriellen Herstellung von Vitamin C.
    Biografie auf den Seiten des Nobel-Preis-Komitees

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Wilhelm Simonis (1909-2003); Universität Würzburg

    Wilhelm Simonis, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: privat

    Als erster Biologe Deutschlands setzte Simonis radioaktive Isotope ein, um die Photosynthese zu untersuchen. In Vorträgen, Publikationen und durch Gremienarbeit engagierte sich Simonis für die Umwelt. Dabei analysierte er auch den Einfluss ionisierender Strahlung auf pflanzliche Membranen. Simonis prägte die "Fortschritte der Botanik" in den Bänden 14 bis 20 und wurde für seine Arbeit in der Universitätsverwaltung und der Nachwuchsförderung geehrt.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter Sitte (*1929-2015); Universität Freiburg

    Peter Sitte, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2000. Foto: Wolfdieter Sitte

    Den Feinstrukturen der Pflanzenzelle gilt Sittes wissenschaftliches Interesse: Er unterschied erstmals zwischen Chromo- und Gerontoplasten und prägte Begriffe wie akkrustierte Zellwände oder komplexe Plastiden. Sitte wirkte an vielen Lehrbüchern mit, publizierte zahlreiche Artikel und gründete die Zeitschrift "Biologie in unserer Zeit"

    Details in der Laudatio (pdf)

    Nachruf auf Peter Sitte von Tim Kunkel

    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Wolfgang Haupt (1921-2005); Fr.-Alexander-Universität Erlangen

    Wolfgang Haupt, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: DBG

    Der Pflanzenphysiologe Haupt erforschte die Blütenbildung, die Polaritäts-Induktion sowie die Chloroplastenbewegung durch Licht, das Phytochrom-System und die lichtabhängige Farnsporenkeimung. Die Gesellschaft dankt ihm besonders für seine Tätigkeit als DBG-Präsident in den Jahren 1979 bis 1985.
    Leben und Werk im Nachruf auf Prof. Wolfgang Haupt (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Walter (1898-1989); Universität Stuttgart-Hohenheim

    Heinrich Walter, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: DBG

    Ökologische Fragen, die er durch intensive Beobachtung der Natur generierte, mit Experimenten zu klären war Walters Hauptgebiet. Die gemeinsam mit seiner Frau, Dr. Erna Walter, erforschten Vegetationszonen beschrieb er in zahlreichen geobotanischen Büchern. Der Ökophysiologe engagierte sich als Hochschullehrer für den Nachwuchs: Seine Frau und er begründeten das "A. F. W. Schimper-Stipendium".
    Details im Nachruf (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Frits Warmolt Went (1903-1990); Desert Research Institute, University of Nevada, USA

    Frits Warmold Went, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: DBG

    Went ist der Vater des Phytotrons, einer von ihm konstruierten Klimakammer, in denen er Temperatur und Feuchtigkeit konstant hielt, um die Wirkung der Pflanzenhormone zu untersuchen. Der niederländische Forscher lieferte zahlreiche Ideen für Botanische Gärten und erbaute den kuppelförmigen Gewächshaus-Komplex des Missouri Botanical Gardens auf. Auch ökologische Fragen analysierte er, wie die Samenkeimung in der trockenen Wüste und den Epiphytismus in den Tropen.
    Details im Nachruf (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hubert Ziegler (*1924-2009); TU München

    Hubert Ziegler, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: privat

    Die wissenschaftliche Interessen Zieglers waren breit gefächert: vom Energiestoffwechsel, über die Zellstreckung, die Interpretation der Sink-Source-Gefälle für den Ferntransport gelöster Stoffe, ökophysiologische Anpassungen, die Lichtregulation der Photosynthese bis zur Funktion der Schließzellen. Seine brillanten Ideen und originelle Fragestellungen ziehen sich durch seine gesamte Forschung und münden in mehr als 340 Publikationen. In den Jahren 1968-1969 war er Vorsitzender der Gesellschaft.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Harry Beevers (1924-2004), University of California, Santa Cruz, USA

    Harry Beevers, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: UCSC & DBG

    Harry Beevers war einer der führenden Pflanzenphysiologen des 20 Jahrhunderts. Er erforschte hauptsächlich Stoffwechselwege und fand den Ort der Schlüsselenzyme für die Umwandlung von Fetten in Kohlenhydrate. Beevers entdeckte die Glyoxysomen, kleine Organelle in manchen Pflanzenzellen.
    Details im Nachruf (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otto Ludwig Lange (1927-2017); Universität Würzburg

    Otto Ludwig Lange, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2002. Foto: Wilma Kreßmann

    Als Ökophysiologe interessierten Lange zunächst die Mechanismen der Temperatur- und Hitzeresistenz arider Pflanzen. Mit seinen Gasmessungen revolutionierte er darauf die Messtechnik für Vorgänge von Wasserhaushalt und Photosynthese der Pflanzen vor allem unter Freilandbedingungen. Später reicht sein wissenschaftliches Interesse von den Flechten bis zu den Bäumen, von der Vegetationskunde bis zur Ökophysiologie. Neben Büchern schrieb Lange etwa 400 Publikationen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Walter Larcher (*1929); Universität Innsbruck

    Walter Larcher, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2002. Foto: privat

    Larcher gilt als Wegbereiter der modernen Pflanzenökologie. Als Lehrer, Forscher und Berater findet er weltweit Anerkennung. Sein Lehrbuch über Ökophysiologie wurde in viele Sprachen übersetzt. Auch seinen anderen Büchern und Artikeln verhilft seine Fähigkeit, Sachverhalte "in Bilder zu gießen" zum Erfolg, worauf zahlreiche internationale Ehrungen folgen.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Ulrich Lüttge (*1936); TU Darmstadt

    Ulrich Lüttge, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2002. Foto: privat

    Drei Themen haben es Lüttge besonders angetan: vakuoläre ATPasen, die Ökophysiologie tropischer Epi-, Xero- und Halophyten sowie endogene Rhythmen. Über sie schrieb er mehr als 440 Artikel sowie zahlreiche Bücher, in denen sich seine Begeisterung auf die Leser überträgt. Die DBG dankt ihm darüber hinaus für seine Erfolge als Chefeditor der Zeitschrift Botanica Acta der späteren Plant Biology.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Karl Esser (*1924); Ruhr-Uni Bochum

    Karl Esser, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 1996. Foto: privat

    Wie kaum ein anderer prägte Esser die Forschung und Lehre der Genetik der Pilze. Er schrieb mehrere Lehrbücher und etablierte die Pilzgenetik als neues Fach an den Hochschulen. Viele seiner Schüler sind heute als Hochschullehrer oder Wissenschaftler in der Industrie erfolgreich. Für die Gesellschaft hat er internationale Beziehungen geknüpft.

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Ulf-Ingo Flügge (*1948), Universität zu Köln

    Ulf-Ingo Flügge, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2013. Foto: privat

    Seit seiner Doktorarbeit erforschte Flügge Translokatoren und publizierte bislang mehr als 190 wissenschaftliche Arbeiten über Transportvorgänge, Transporter, Metabolite, Stoffwechselwege und Chloroplasten. Der Leibniz-Preisträger machte sich für alle Pflanzenforscher stark, indem er nicht nur die „Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie“ und später als Präsident die gesamte Deutsche Botanische Gesellschaft mit seiner "argumentativ überzeugenden Art" entscheidend prägte, sondern auch durch sein Wirken in zahlreichen anderen Ämtern.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Dr. Dr. h.c. Anita Hoffmann (*1926); Bonn, Deutschland

    Anita Hoffmann, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 1986. Foto: privat

    Anita Hoffmann wurde 1986 in Anerkennung ihrer Verdienste um die Forschungsförderung in der Botanik zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt.

    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Regine Kahmann (*1948), MPI für terrestrische Mikrobiologie Marburg

    Regine Kahmann, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2013. Foto: Gabriele Kircher

    Was passiert, wenn der Brandpilz Ustilago maydis Maispflanzen befällt, die Pflanzenabwehr unterdrückt und den Stoffwechsel seiner Wirtspflanze umprogrammiert, hat Regine Kahmann erforscht. Die Max-Planck-Direktorin sezierte auf molekularer Ebene, wie die beiden so unterschiedlichen Organismen dabei interagieren und kommunizieren. Obwohl sie als Mikrobiologin startete hat sie ein Forschungsfeld etabliert, das die Disziplinen Molekularbiologie der Pflanzen und Mykologie verbindet, und ist ein Vorbild für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Otto Kandler (1920-2017); LMU München

    Otto Kandler, seit 1991 Ehrenmitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Foto: privat

    Gemeinsam mit Carl Woese entdeckte Kandler die Archaeen und schlug einen Stammbaum des Lebens mit den drei Domänen Archaeen, Bakterien und Eukayoten vor. In der Pflanzenphysiologie waren Kandlers Schwerpunkte Auxine, Photosynthese, Oligosaccharide und Chemotaxonomie; in der Mikrobiologie die Zellwände von Bakterien und Archaeen zur Untersuchung der frühen Evolution des Lebens. Er untersuchte auch die Mikrobiologie von Milch, Abwässern, die Produktion von Biogas sowie Waldschäden. Er war entschiedener Kritiker des sogenannten „Waldsterbens“. Kandler ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Mohr (1930-2016); Universität Freiburg

    Hans Mohr, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2000. Foto: Lehrstuhl für Botanik in Freiburg

    Der Physiologe Mohr analysierte, wie Licht die Pflanzenentwicklung steuert: Er etablierte den Senfkeimling als Modellpflanze, entdeckte bereits vor der breiten Nutzung gentechnischer Methoden die differentielle Genaktivierung auf die Phytochrom-Wirkung und schrieb das erfolgreiche "Lehrbuch der Pflanzenphysiologie". Geehrt wird Mohr auch wegen seines Engagements als Wissenschaftler in der Gesellschaft: sein Credo von einer offenen, unvoreingenommenen und unparteiischen Wissenschaft vertritt er stets überzeugend.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Dr. h.c. Benno Parthier (1932-2019); Institut für Pflanzenbiochemie, Halle/S.

    Benno Parthier, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2007. Foto: Schink, Agentur punctum

    Dank Parthiers Zivilcourage erzielte er trotz der sozialistischen Zeit in den 70iger und 80iger Jahren in Halle an der Saale Richtung weisende Ergebnisse: Er erklärte die Wirkung und Biosynthese der Jasmonate, pflanzlicher Stresshormone. Nach der Wende setzte sich der Biochemiker erfolgreich für die Vereinigung der beiden Wissenschaftssysteme ein. Auch in seinen Funktionen als Mitglied wissenschaftlicher Gremien und Akademien sowie als Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften förderte Parthier die Pflanzenwissenschaften nachhaltig.
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    DBG · Ehrenmitglied

    PhD Peter H. Raven (*1936); Missouri Botanical Garden, St. Louis, USA

    Peter H. Raven, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 1992. Foto: Kristi Foster. Courtesy Missouri Botanical Garden

    Peter Raven ist ein auf der ganzen Welt bekannter Botaniker, der sich vor allem für den Erhalt der Biodiversität einsetzt. Er ist Experte für die Flora Chinas und schrieb darüber zahlreiche Bücher und Beiträge. Das bekannte Botanik-Lehrbuch "Biology of Plants" stammt ebenfalls von ihm. Mehr als 36 Jahre lang leitete Raven den Missouri Botanical Garden. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
    Details im englischen Lebenslauf

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Peter Schopfer (*1938); Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Peter Schopfer, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2013. Foto: privat

    Wie Licht die pflanzliche Entwicklung beeinflusst ist das Forschungsthema Schopfers. Seinen Fokus richtete er auf die Mechanismen der Phytochromwirkung und lichtregulierter Enzyme und wie Licht mit Pflanzenhormonen zusammen wirkt. Die Ergebnisse publizierte er in zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln. Bekannt ist der Physiologe Schopfer vielen Pflanzenforschern wegen seiner Lehrbücher und den gemeinsam mit seinem Kollegen Axel Brennecke verfassten Klassiker „Pflanzenphysiologie“. Auch nach seiner Pensionierung tüftelt er an neuen Forschungsfragen, deren Antworten er ebenfalls in prominenten Fachzeitschriften publiziert.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. emer. Dr. Masashi Tazawa (*1930); Universität Tokyo, Japan

    Masashi Tazawa, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 1995. Foto: privat

    Um die Physiologie pflanzlicher Membranen zu studieren, erdachte Tazawa grundlegende Experimente: die Perfusionstechnik, die Turgorwaage zum Messen des osmotischen Druckes und der Plasmaströmung. In deutschen und japanischen Laboren analysiert er Wasser- und Ionentransport, Salztoleranz, Erregungsvorgänge sowie die Regulation von Protonenpumpen. Die DBG dankt ihm für seine jahrzehntelangen Verdienste in der deutsch-japanischen Verständigung unter Botanikern.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Gerhard Wagenitz (1927-2017); Universität Göttingen

    Gerhard Wagenitz, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2007. Foto: Jürgen Wagenitz

    Wagenitz war ein einzigartiger Kenner der Pflanzenwelt und weltweit führender Systematiker der Korbblütler. Seine zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und seine Bücher - wie beispielsweise das "Wörterbuch der Botanik" - sind auch heute noch aktuell.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG
    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Friedrich Ehrendorfer (*1927); Universität Wien

    Friedrich Ehrendorfer, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2000. Foto: privat

    Ehrendorfer etablierte die interdisziplinäre Pflanzensystematik in Europa, indem er die Systematik mit der Cytogenetik, der Evolutionsforschung und der Phylogenie verband. Sein Forschungsschwerpunkt sind Untersuchungen zur karyologischen, molekularen und vergleichenden Evolutionsforschung und Biosystematik der Höheren Pflanzen. Sein wesentlicher Verdienst ist der stete interdisziplinäre Dialog zwischen einzelnen botanischen Disziplinen.

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    DBG · Ehrenmitglied

    Prof. em. Dr. Dr. h.c. Erwin Beck (*1937); Universität Bayreuth

    Erwin Beck, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2007. Foto: privat

    Als Wissenschaftler untersuchte Beck zunächst physiologische Zusammenhänge. Später nutzte er physiologische Methoden um ökologische Fragen zu beantworten. Ausgezeichnet wird er vor allem für seine Verdienste in der Forschungs- und Nachwuchsförderung: Beck gründete beispielsweise den ersten Graduiertenkolleg in Deutschland und ist aktives Mitglied zahlreicher Forschungs-Gremien. Von 1995 bis 2002 lenkte er die Geschickte der Gesellschaft als deren Präsident.
    Details in der Laudatio (pdf)

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Learning by doing

    Die Hände helfen: Die Amerikanerin Erin Stempinksi war überrascht, wie wenige Worte ausreichen, um ihrem Mentor Eike Mayland-Quellhorst etwas zu erklären. Foto: Volker Wissemann, Universität Gießen

    Endlich eine helfende Hand bei der eigenen Doktorarbeit. Was wie ein Traum klingt, ermöglicht der DAAD: Die DBG sponserte viele Jahre jeweils drei RISE-Stipendien für ausländische Studierende, die deutsche Graduierte bei der Forschung unterstützten. Was das für die Beteiligten bringt, beschreibt die Redakteurin der Gesellschaft. Zusätzlich verrät sie Tipps und Tricks, wie man einen Praktikanten für sich gewinnt, denn diese sollte man ein wenig locken.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    RISE

    Zehn Jahre lang übernahm die Gesellschaft Patenschaften, um den Austausch junger WissenschaftlerInnen zu fördern. Die DBG unterstützte in dieser Form das RISE-Programm (Research Internship in Science and Engineering) des Deutsch Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in den Jahren 2005 bis 2015, von dem es zwei Varianten gibt:

    Gäste in Deutschland

    Amerikanische, kanadische und britische Studierende besuchen deutsche Hochschulen und Institute und arbeiten mit hiesigen Doktorandinnen und Doktoranden zusammen. Von der Kooperation profitieren beide. Oder wie es eine Teilnehmerin formulierte: "The internship furthered my career in three major ways."

    Deutsche in Nordamerika

    Deutsche Studierende können auch ein Projekt während eines Praktikums in Nordamerika realisieren.

    Was das Praktikum in Deutschland den Graduierten und den Gästen bringt

    Hintergrund zum RISE-Prorgamm des DAAD (s. Actualia 2007)

    Wie eine Amerikanerin ihren Aufenthalt hier zusammenfasst: "...an experience of a lifetime"

    direkt zum RISE-Programm des DAAD

    25. Sep 2015 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 20

    Sieben- bis achtmal mehr Bäume als bislang vermutet wachsen auf unserem Planeten. Pflanzen beschert der Klimawandel auch völlig neue Konkurrenzsituationen, ist ein weiteres Thema der Forschungsnachrichten. In der Personalia-Rubrik können wir diesmal mit der Wahl einer Pflanzenwissenschaftlerin in die Spitze der Wissenschaftsakademie aufwarten und mit der fragwürdigen Auszeichnung eines Wissenschaftlers, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte. Auch deshalb macht sich die DBG für die Forschung stark.

    Der Gesprächsstoff ging auch den Teilnehmenden der Botanikertagung nicht aus. Die DBG stellt Ergebnisse und Impressionen davon für Sie zusammen: Sie nennt Ihnen mehrere tatsächlich auszeichnungswerte Forscherinnen und Forscher, schildert die Wahlergebnisse, portraitiert die Neuen im Präsidium und dankt mit einer Medaille für den Einsatz für die Gesellschaft. Links zu Bildern von der Botanikertagung, Termine und Tagungen sowie Neuigkeiten aus den Sektionen runden den Newsletter ab.

    zum 20. Newsletter im Intranet

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    25. Sep 2015 ·  DBG

    20. Newsletter der DBG

    Sieben- bis achtmal mehr Bäume als bislang vermutet wachsen auf unserem Planeten. Pflanzen beschert der Klimawandel auch völlig neue Konkurrenzsituationen, ist ein weiteres Thema der Forschungsnachrichten. In der Personalia-Rubrik können wir diesmal mit der Wahl einer Pflanzenwissenschaftlerin in die Spitze der Wissenschaftsakademie aufwarten und mit der fragwürdigen Auszeichnung eines Wissenschaftlers, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte. Auch deshalb macht sich die DBG für die Forschung stark.

    Der Gesprächsstoff ging auch den Teilnehmenden der Botanikertagung nicht aus. Die DBG stellt Ergebnisse und Impressionen davon für Sie zusammen: Sie nennt Ihnen mehrere tatsächlich auszeichnungswerte Forscherinnen und Forscher, schildert die Wahlergebnisse, portraitiert die Neuen im Präsidium und dankt mit einer Medaille für den Einsatz für die Gesellschaft. Links zu Bildern von der Botanikertagung, Termine und Tagungen sowie Neuigkeiten aus den Sektionen runden den Newsletter ab.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Friedrich Kirsch

    Friedrich Kirsch erhielt den Preis für die beste botanische Master-Arbeit, die an der Universität Rostock im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Integration des cyanobakteriellen Glyceratwegs aus Synechocystis sp. PCC6803 in die Photorespiration von Arabidopsis thaliana"

    Er fand einen cyanobakteriellen "Bypass" der pflanzlichen Photorespiration

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Verena Lauströer

    Experimental set-up: climate chamber and pots for single and competition plants. Photo: Verena Lauströer

    Verena Lauströer erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Influence of mycotrophic degree on growth response for two plant species in single and competition treatments under conditions promoting parasitism by arbuscular mycorrhizal fungi"

    New understanding of species-specific reactions dependent on mycotrophy level on AMF induced parasitism-promoting conditions

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Frederic D. Schramm

    Subzelluläre Lokalisation von Pex12-eGFP-Fusionsproteinen in der Diatomee Phaeodactylum tricornutum. Durch die Lokalisierung des fluoreszenz-markierten Membranproteins Pex12 können die Peroxisomen visualisiert werden. Diese befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur komplexen Plastide, einem charakteristischen Organell der Diatomeen. DIC, Differentialinterferenzkontrast, PAF, Plastidenautofluoreszenz, Overlay, Überlagerung der beiden Fluoreszenzkanäle. Der Maßstabsbalken entspricht 10 µm. Aufnahme: Frederic D. Schramm

    Frederic D. Schramm erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Philipps-Universität Marburg im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Analysis of the peroxisomal membrane proteome of the diatom Phaeodactylum tricornutum and in vivo localization studies of putative peroxisomal proteins"

    Damit gewährte er einen Einblick in das Proteom der Peroxisomen der Kieselalge Phaeodactylum tricornutum

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Marcel Kansy

    Marcel Kansy erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Leipzig im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Einfluss von Lipiden auf die Struktur und Funktion von Photosystem II"

    Wie er herausfand, unterstützen Lipide der Chloroplastenmembran die Struktur und Funktion des Photosystems II oder leiten dessen Auflösung ein

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Simon Fraas

    Abbildung 1 a: Scanner-Aufbau für Wurzelwachstumsmessung. b: Typische Rohbilder der Wurzeln junger Arabidopsis-thaliana Pflanze. c: Scanner-Aufbau für Hypokotyle. d: Gescanntes Hypokotyl. e-h: Verarbeitungsprozess der Bilder: Ein Rohbild einer Wurzel (e) wird zunächst in eine reine Schwarz-Weiß-Darstellung verwandelt (f), skelettiert (g) und die Wurzellänge anhand des Linienzuges der Mittelachse exakt ermittelt (h). Aufnahmen: Simon Fraas

    Simon Fraas erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Hamburg im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Hansa-Trace - Ein System zur automatischen Hochdurchsatz-Erfassung der schnellen Wachstumseffekte bei Arabidopsis thaliana L. HEYNH"

    Die Software Hansa-Trace misst schnelles Wurzelwachstum und unterstützt Hochdurchsatz-Phänotypisierung

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Philip Albers

    Philip Albers erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Freien Universiät Berlin im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "In vivo regulation of Arabidopsis thaliana CPK5 in plant pathogen defense"

    Regulationsmechanismen des zentralen Enzyms CPK5 in der pflanzlichen Bakterienabwehr

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Klaus Herburger

    Lichtmikroskopische Aufnahmen (DIC) von Zellfilamenten einiger der im Rahmen der Masterarbeit untersuchten streptophytischen Grünalgen. (a) Klebsormidium crenulatum, (b) Klebsormidium nitens „Bot. Garden II“, (c) Zygnema sp. „Saalach“ und (d) Zygnema sp. „Elmau-Alm“. Maßstabbalken = 20 µm. Aufnahmen: Klaus Herburger

    Klaus Herburger erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck im Jahr 20xx erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Zellwandkomponenten und ökophysiologische Charakterisierung der streptophytischen Grünalgen Klebsormidium sp. und Zygnema sp."

    Der Preisträger stellte die zellulären und physiologischen Anpassungen von Grünalgen an das Landleben dar

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Sebastian Wittek

    Modifizierung zelleigener Plastiden in Prosoaulax. A Transmissionselektronische (TEM) Aufnahme einer Zelle im Nahrungsüberfluss mit reduzierten Plastiden (rP) und Nahrungsvakuolen (Nv). B Lichtmikroskopische (LM) Aufnahme einer Zelle im Nahrungsüberfluss. C Detailaufnahme eines reduzierten Plastiden. D TEM Aufnahme einer Zelle in Nahrungsknappheit mit stark vergrößerten Plastiden (P). E LM Aufnahme einer Zelle mit stark vergrößerten Plastiden. F Detailaufnahme eines stark vergrößerten Plastiden. Aufnahmen: Sebastian Wittek.

    Sebastian Wittek erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität zu Köln im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Prosoaulax – A Dinoflagellate with Mysterious Plastids"

    Er zeigte, dass manche mixotrophe Prosoaulax-Dinoflagellaten ihre Plastiden nutzen um Nahrungsmangel zu überbrücken.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Florian Ulm

    1. Corema album, ein natives Heidekrautgewächs, in dieser Arbeit als Bioindikator verwendet. 2. Acacia longifolia, eine invasive Leguminose aus Australien. 3. Das Primärdünensystem im Süden von Portugal (Pinheiro da Cruz, N 38°15.2’ W 8°45.8’). Zu sehen ist das Ökosystem ohne Invasion. Fotos: Florian Ulm.

    Florian Ulm erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Kaiserslautern im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Below ground processes of a native and an invasive legume as a driver for nitrogen distribution on community scale"

    Weil er beschrieb, wie Veränderungen in der Rhizosphäre den Erfolg einer pflanzlichen Invasion beeinflussen

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Maximilian Lauterbach

    Max Lauterbach fotografiert Zygophyllum botulifolium in der Nähe von Toorberg im südafrikanischen Breede River District. Foto: Dirk Bellstedt.

    Maximilian Lauterbach erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Wüsten-Pflanzen der Gruppe Zygophyllum s.l. zeigen enorme Vielfalt und evolutionäre Flexibilität in ihrer Blattanatomie"

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Christian Köttig

    Christian Köttig erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Technischen Universität München im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Redoxregulation von Proteinphosphatasen des Typs 2C"

    Er untersuchte die Redoxregulation der Proteinphosphatasen ABI1, ABI2, HAB1 und PP2CA durch Wasserstoffperoxid

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Sophie Steinhagen

    Lichtmikroskopische Aufnahmen von Cryptochlora perforans: Abgebildet ist das amöboide, frei bewegliche Stadium in differentiellem Interferenzkontrast. Erkennbar sind die aus Zellplasma bestehenden Pseudopodien, welche sich zur Nahrungsaufnahme ins Medium erstrecken und der Ortsveränderung dienen (Maßstab 20 µm). Aufnahme: Reinhard Schnetter, Uni Gießen

    Sophie Steinhagen erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Ultrastructure of cells of Cryptochlora perforans (Chlorarachniophyta)"

    Ihr gelang der erste Nachweis des zusätzlichen Zellkerns in der grünen Amöbe Cryptochlora perforans

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Christodoulos Filippis

    Christodoulos Filippis erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der ausgezeichneten Arbeit

    "Untersuchungen zur Rolle von PaRCF1 und PaRCF2 bei der Organisation von Atmungskettensuperkomplexen bei Podospora anserina’ "

    Wie er herausfand, ist das Protein PaRCF1 essentiell für die Bildung Komplex-IV-enthaltender Superkomplexe in dem Pilz Podospora anserina

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Preiträgerinnen und Preisträger

    Seit dem Jahr 2014 verleiht die Deutsche Botanische Gesellschaft jedes Jahr Preise für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an jeder der daran teilnehmenden Hochschule vergeben wird. Folgende Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher erhielten diese Auszeichnung bislang:

    DBG · Nachwuchsförderung

    Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit

    Einmal jährlich verleiht die DBG einen Preis für die „beste“ botanische Master-Arbeit, die an jeder der daran teilnehmenden Hochschulen abgegeben wurde. Der Preis umfasst eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro.

    Bewerbungs- und Vergabemodus

    Dazu reichen die Antragstellenden ihre Arbeit an den an jeder Hochschule genannten Repräsentanten der DBG ganzjährig ein. Dieser entscheidet gemeinsam mit weiteren botanisch interessierten Hochschullehrenden derselben Hochschule im Oktober, welches die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit eines Jahres ist. Vor Ort wird auch entschieden, wie dieser Preis überreicht wird, etwa während der Jahresfeier der Fakultät, im Laufe einer Absolventenfeier oder im persönlichen Gespräch. Die ausgezeichneten Arbeiten werden mit Namen, Thema und einer knappen Zusammenfassung im Internetauftritt der DBG genannt werden.

    Veröffentlichung einer Zusammenfassung

    Die auf der Website der DBG zu veröffentlichende schriftliche Zusammenfassung der mit dem Preis ausgezeichneten Master-Arbeit soll neben dem Namen des Preisträgers/der Preisträgerin und dem Titel der ausgezeichneten Arbeit einen einleitenden Satz enthalten, ein bis zwei Sätze zur Methodik und dann die Ergebnisse in wenigen Sätzen allgemeinverständlich zusammenfassen und mit einem kleinen Fazit bzw. Ausblick enden. Im Internet haben wir außerdem die Möglichkeit, dies mit dem einem bis zwei Grafiken als „Appetizer“ zu ergänzen. Bitte nennen Sie auch einen Link unter dem die Arbeit im Web zu finden ist, damit interessierte Leser tiefer in die Materie einsteigen können. Bitte schicken Sie den Text als Word-Dokument und die Bilder als Originale innerhalb von vier Wochen an die folgende Adresse: masterarbeit[at]deutsche-botanische-gesellschaft.de 

    DBG

    Satzung

    Satzung der Horst Wiehe-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V.

    § 1

    Das Stiftungskapital von 50.000,- (fünfzigtausend) Deutsche Mark (25.564,50 EURO) - gespendet 1991 von Herrn Horst Wiehe - ist von der Deutschen Botanischen Gesellschaft so anzulegen, dass aus seinem Ertrag der Stiftungspreis bestritten werden kann. Eine Änderung der Satzung durch den Vorstand der DBG erfolgte am 16.2.2012 in Zusammenhang mit der Erhöhung des Stiftungskapitals auf 75.564,50 EURO aus Mitteln der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    § 2

    Der Preis trägt den Namen "Förderpreis der Horst Wiehe-Stiftung". Er wird vergeben für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ausschließlich botanisches Thema. Berücksichtigt werden nur Arbeiten junger Wissenschaftler/innen bis zur erfolgten Habilitation, aber auch hervorragende Dissertationen. Bei multipler Autorschaft soll der Preis an denjenigen fallen, der den entscheidenden wissenschaftlichen Beitrag geleistet hat. Die Autoren/innen können beliebiger Nationalität sein.

    § 3

    Der Preis besteht aus:

    • einer Urkunde, die den Namen des/der Preisträgers/in sowie den Titel der preisgekrönten Arbeit enthält und vom Präsidenten der Gesellschaft unterzeichnet ist.
    • einem Geldbetrag. Der Vorstand der DBG entscheidet zeitnah vor der Verleihung über die Höhe des Preisgeldes.

    Der Preis kann auf zwei Preisträger verteilt werden.

    § 4

    Der Preis wird erstmals 1993, künftig alle 2 Jahre verliehen. Ein Ertragsüberschuss, entstanden auch durch eine eventuelle Nichtverleihung des Preises, kann dem Stiftungskapital zugeschlagen werden.

    § 5

    Bei Anwachsen des Stiftungskapitals kann die Dotation des Preises erhöht werden, wenn es die Verzinsung erlaubt. Hierüber entscheidet der Vorstand. Die Verwaltungskosten sind so niedrig wie möglich zu halten.

    § 6

    Der Vorstand der Deutschen Botanischen Gesellschaft stellt gleichzeitig die Jury dar. Die Breite des Faches ist zu berücksichtigen. Die Jury entscheidet über die Verleihung des Preises mit einfacher Stimmenmehrheit.

    § 7

    Der Preis wird auf der dem Entscheid der Jury folgenden Mitgliederversammlung der Gesellschaft/ Botanikertagung durch den Präsidenten überreicht.

    § 8

    Vorschläge zur Prämierung können von jedermann an den Vorstand der Gesellschaft gerichtet werden. Man kann sich auch selbst um den Preis bewerben.

    Im Namen der Deutschen Botanischen Gesellschaft dankt der Gesamtvorstand Herrn Horst Wiehe für diese großzügige Stiftung, die eine weitere Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unseres Fachgebietes ermöglicht.
    _____________________

    Satzung veröffentlicht in "BOTANICA ACTA", Band 104, A 9-10 (1991). Die Ausschreibung des Preises erfolgt auf der Website der DBG, früher auch in den Zeitschriften Plant Biology bzw. Actualia (früher: BOTANICA ACTA).

    DBG · Nachwuchsförderung

    Preiträgerinnen und Preisträger des Horst Wiehe-Preises

    Die DBG verleiht den Horst Wiehe-Preis im zwei-Jahres-Turnus für eine herausragende Dissertation. Folgende Wissenschaftler erhielten diese Auszeichnung bislang:

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Förderpreis der Horst Wiehe-Stiftung

    Der Horst Wiehe-Preis wird alle zwei Jahre für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ausschliesslich botanisches Thema verliehen. Berücksichtigt werden nur Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zur erfolgten Habilitation oder hervorragende Dissertationen.

    Der Preis besteht aus:

    • Einer Urkunde, die den Namen des/der Preisträgers/in sowie den Titel der preisgekrönten Arbeit enthält und vom Präsidenten der Gesellschaft unterzeichnet ist.
    • Aus einem Geldbetrag von Euro 1.500,- (eintausendfünfhundert). Mit dem Anwachsen des Stiftungskapitals kann der Betrag schrittweise erhöht werden

    Der Preis kann auf zwei Preisträger*innen verteilt werden.

    Stiftungsgründer

    Der Braunschweiger Horst Wiehe hat der DBG einen Gesamtbetrag in Höhe von 50.000 DM (25.564,50 Euro) gestiftet, aus dem der Horst Wiehe-Förderpreis verliehen werden soll. Der Gesamtvorstand hat am 2.10.1990 der Annahme der Stiftung zugestimmt, für welche Horst Wiehe eine Satzung vorgegeben hat.

    17. Sep 2015 ·  DBG · Botanikertagung

    Fotos: Botanikertagung in Freising (2015)

    Alle Bilder der Tagung

    Auf der Website sind nun alle Aufnahmen der Botanikertagung 2015 verfügbar. Die erste Seite verschafft eine Übersicht aller Impressionen, die Natalie Kowalski von der TUM einfing.
    zur Übersicht

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    17. Sep 2015 ·  DBG · Botanikertagung

    Botanikertagung in Freising (2015)

    Alle Bilder der Tagung

    Auf der Website sind nun alle Aufnahmen der Botanikertagung 2015 verfügbar. Die erste Seite verschafft eine Übersicht aller Impressionen, die Natalie Kowalski von der TUM einfing.
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    DBG

    Leben und Werk Eduard Strasburgers (1844-1912)

    Eduard Strasburger

    "Die Wissenschaft ist ein steter Fluss"

    Schon im vorletzten Jahrhundert schrieb der Pflanzenwissenschaftler das bekannteste botanische Lehrbuch, das auch heute noch verlegt wird. Doch manche seiner revolutionären Erkenntnisse wurden heftig angegriffen und andere erst nach vielen Jahrzehnten endgültig bewiesen.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Preiträgerinnen und Preisträger des Strasburger-Preises

    Die DBG verleiht den 1994 vom Spektrum Akademischer Verlag (nun Springer-Spektrum) gestifteten Strasburger-Preis im zwei-Jahres-Turnus für eine herausragende botanische Arbeit einer oder eines Promovierten. Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten diese Auszeichnung bislang:

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    DBG

    Satzung

    Die Satzung für die Verleihung des Eduard Strasburger-Preises beschreibt die Bewerbungsmodalitäten, das Verfahren, die Zusammensetzung der Jury, die Höhe der Dotierung und die Historie, warum der Verlag Springer Spektrum den Preis verleiht.
    Zur Satzung (pdf-Datei, 0,1 MB)

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Eduard Strasburger-Preis der DBG

    Mit dem Strasburger-Preis wird alle zwei Jahre eine hervorragende und originelle Leistung eines promovierten Wissenschaftlers oder einer promovierten Wissenschaftlerin aus dem Gesamtbereich der Botanik ausgezeichnet.

    Der Preis wird vom Verlag Springer Spektrum bereitgestellt, der diese Stiftung vom Gustav Fischer Verlag übernahm. Die Stiftung wurde aus Anlass der 100jährigen Wiederkehr des Erscheinens der ersten Auflage des "Lehrbuchs der Botanik für Hochschulen" von Eduard Strasburger, Fritz Noll, Heinrich Schenck und A. F. Wilhelm Schimper aus dem Jahr 1894 eingerichtet.

    Jury

    Die Auswahl des/der Preisträgers/in erfolgt durch eine Jury. Diese besteht aus den Autoren der zum Bewerbungstermin um den Strasburger-Preis in Planung befindlichen Auflage des Strasburgers "Lehrbuch der Botanik" sowie dem Präsidenten der DBG und dem Biologielektor von Springer Spektrum.

    Der Preis wird seit 1994 von der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. (DBG) gemäß der Satzung (pdf-file, 0,1 MB) verliehen.

    Der Preis umfasst

    • einer Urkunde mit dem Namen des/der Preisträgers/in, dem Titel der preisgekrönten Arbeit und der Unterschrift des Präsidenten der DBG sowie
    • ein Preisgeld von 2.500 Euro.

    Der Preis wird während der Eröffnungssitzung der Jahrestagung der DBG (Botanikertagung) vom Vorsitzenden vergeben.

    Nachwuchskräfte vorschlagen

    Kandidatinnen und Kadnidaten für den Strasburger-Preis können von allen habilitierten Mitgliedern der DBG benannt werden. Der/Die Preisträger/in darf das 35. Lebensjahr bei Einreichung der Bewerbung noch nicht vollendet haben. Die Vorschläge müssen jeweils bis zum 1. Dezember des einer DBG-Tagung vorausgehenden Jahres bei Springer Spektrum eingereicht werden. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Weitere Einzelheiten über die Bewerbungsmodalitäten sind in der Satzung (pdf) angegeben.

    Termine und Ausschreibung

    Die Ausschreibung des Preises erfolgt auf der Website der DBG.

    DBG

    Leben und Werk Wilhelm Pfeffers (1845-1920)

    Pflanzenphysiologe Wilhelm Pfeffer (1905) © Ber. d. dtsch. bot. Ges. Bd. 38

    "Rastlos und unablässig über pflanzenphysiologische Probleme nachgedacht"

    Auch früher strebten viele Forscher eine Professur an. Damals reichte es oft schon aus, ein Schüler Wilhelm Pfeffers zu sein, um berufen zu werden[1]. Doch was zeichnete den Botaniker Wilhem Pfeffer aus?

    Viele Fächer

    Während Pfeffer eine Lehre in der Apotheke des Vaters absolvierte, mikroskopierte er bereits Pflanzenzellen und legte umfangreiche Objekt-Sammlungen an. Nach der Gehilfenprüfung studierte er Chemie und Physik an der Universität Göttingen, dazu Geologie, Paläontologie und Mineralogie.

    Mit 20 promoviert

    Nach nur vier Semestern Studium verfaßte er seine Dissertation über Derivate des Glyzerins im Alter von 20 Jahren. In der darauffolgenden Zeit als Apothekergehilfe in Chur (Schweiz) systematisierte er Laubmoose und schrieb eine "Bryogeographie der rhätischen Alpen". In Marburg legte Pfeffer die pharmazeutische Staatsprüfung ab und untersuchte nebenbei die Blütenbildung der Primulaceen.

    Über Blüten zur Photosystese

    Mit Experimenten zum Öffnen und Schliessen der Blüten habilitierte sich Pfeffer 1871. Am Würzburger Institut bei Julius Sachs legte er seinen Forschungsschwerpunkt endgültig auf die Pflanzenphysiologie: Er analysierte das Wirkungsspektrum der Photosynthese.

    Ruf nach Leipzig

    Nur zwei Jahre nach der Habilitation wurde er auf ein Extraordinariat für Pharmakognosie und Botanik nach Bonn berufen, 1877 als Ordinarius nach Basel und ein Jahr später nach Tübingen. Schon dort umgaben ihn zahlreiche Schüler, wovon auch sein vielzitiertes Werk "Untersuchungen aus dem Botanischen Institut Tübingen" zeugt. 1887 folgte er einem Ruf nach Leipzig, wo er bis zu seinem Tode arbeitete.

    Pfeffer will sich "nicht blamieren" und reizt Mimosen

    Pfeffer war stets kühl und vorsichtig, stets darauf bedacht, sich keine Blösse zu geben und sich nicht "zu blamieren", wie er selbst sagte. In der Forschung beschritt er jedoch neue Wege: Indem er Mimosenblätter reizte, entdeckte er deren "hohe hydrostatische Druckkraft". Die physikalischen Ursachen beschrieb er in den berühmten "Osmotischen Untersuchungen" (1877).

    "Pfeffer'sche Zelle"

    Die Ergebnisse seiner Analysen zur Chemotaxis der Spermatozoiden, Flagellaten und Bakterien sind in alle Lehrbücher eingegangen und die "Pfeffer'sche Zelle" ist auch heute noch ein Begriff für jeden Biologen. Ihn interessierte darüberhinaus die Physik des Protoplasten, die Schlafbewegungen der Blätter sowie die thermo- und photonastischen Blütenbewegungen.

    Begründer der neuen Pflanzenphysiologie

    Durch Pfeffers zweibändiges "Lehrbuch der Pflanzenphysiologie", das auch ins Englische und Französische übersetzt wurde, stieg er zum internationalen Lehrer der Botanik auf. Neben Julius Sachs wird er zum Begründer einer neuen Pflanzenphysiologie.

    "in der Einseitigkeit ermöglichten Tiefe"

    "Pfeffers Meisterschaft zeigte sich schon in der weisen Beschränkung, die er sich bewusst auferlegte, ..., und in der schon durch solche Einseitigkeit ermöglichten Tiefe", schreibt Hans Fittig, Pfeffers Chemieprofessor. "Indem er rastlos und unablässig bloss über pflanzenphysiologische Probleme nachdachte, war er ... imstande, sie in ihrer ganzen Breite zu erfassen und in ihrer Tiefe zu ergründen."

    Erfolgreiche Schüler aus dem "Mekka der Pflanzenphysiologie"

    Pfeffer forschte und so wurde das Leipziger Institut zu einem "Mekka der Pflanzenphysiologie", schreibt Mägdefrau[1]. Viele Botaniker kamen nach ihrer Doktorarbeit zu ihm. Eine Festschrift zu seinem 70. Geburtstag listet 260 seiner Schüler auf, die aus allen Teilen der Erde stammten. Etwa 100 davon arbeiteten später selbst als Hochschullehrer.

    Text und Copyright: Dr. Esther Schwarz-Weig

    _____
    [1] Mägdefrau, K.: "Geschichte der Botanik. Leben und Leistung großer Forscher" (Stuttgart, Gustav Fischer Verlag, 2. Auflage, 1992).

    DBG · Nachwuchsförderung

    Preisträgerinnen und Preisträger des Wilhelm Pfeffer-Preises

    Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung. Die Wilhem Pfeffer-Stiftung verleiht diese Auszeichnung im zwei-Jahres-Turnus für Veröffentlichungen, die aus einer Master-, Diplom- oder Doktorarbeit hervorgingen.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung

    Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung prämiert alle zwei Jahre - im Wechsel mit dem Wilhelm-Pfeffer-Preis - die beste Veröffentlichung des Jahres mit einem Preis von 1.000 Euro. Der Preis für die beste Veröffentlichung der Wilhelm Pfeffer-Stiftung ist nur zu vergeben für Publikationen, die aus Diplom-, Masterarbeiten oder Promotionen hervorgegangen sind. Der Preis ist teilbar. Ein Anrecht auf den Preis, salopp auch Best-Paper-Preis genannt, besteht nicht.

    Bewerbung

    Folgende Unterlagen sind für eine erfolgreiche Bewerbung einzureichen:

    • Sonderdruck der Arbeit oder pdf-file der online-Publikation
    • Exemplar der Diplom-/Master-/Promotionsarbeit
    • Gutachten der Reviewer des Journals
    • Abschlusszeugnis und Urkunde aus der hervorgeht, dass das Thema der Veröffentlichung inhaltlich dem Examensthema entsprach.
    • Kurzgutachten des betreuenden Hochschullehrers (ca. eine Seite)

    Termine

    Bewerbungen können zweimal im Jahr gestellt werden (zum 31. März und zum 30. September). Bewerbungen richten Sie bitte an den Präsidenten (siehe: Vorstand) der Wilhelm Pfeffer-Stiftung. Die Ausschreibungen werden jeweils auf der Website der DBG veröffentlicht.

    DBG · Sektionen

    Sprecher der Sektion Angewandte Botanik

    Dirk Selmar. Foto: privat

    Prof. Dr. Dirk Selmar

    Technische Universität Braunschweig
    Institut für Angewandte Pflanzenbiologie
    Mendelssohnstraße 4
    38106 Braunschweig
    Tel.: ++49 (0)531-391-5881
    E-Mail: d.selmar[at]tu-bs.de
    Website: https://www.tu-braunschweig.de/ifp/selmar

    DBG · Sektionen

    Sprecher der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

    Wolfgang Kreis, Foto: privat

    Prof. Dr. Wolfgang Kreis

    Chair of Pharmaceutical Biology
    Department Biologie - Universität Erlangen-Nürnberg
    Staudtstr. 5
    91058 Erlangen
    Germany
    e-mail: wolfgang.kreis[at]fau.de
    Web: http://www.pharmbio.nat.uni-erlangen.de/English/home.shtml

    DBG

    Erweiterter Vorstand

    Iris Finkemeier. Foto und Copyright: Laura Grahn, WWU

    Prof. Dr. Iris Finkemeier

    Plant Physiology
    Institute for Plant Biology and Biotechnology
    WWU Münster
    Schlossplatz 7
    48149 Münster
    Germany
    Telefon: +49 (0)251-83-23805
    E-Mail: iris.finkemeier[at]uni-muenster.de
    Web: https://www.uni-muenster.de/Biologie.IBBP/agfinkemeier/arbeitsgruppe/iris_finkemeier.html

    DBG

    Erweiterter Vorstand

    Karin Krupinska. Foto: privat

    Prof. Dr. Karin Krupinska

    Botanisches Institut und Botanischer Garten
    Abt: Biologie der Pflanzenzelle
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Am Botanischen Garten 1-9
    D-24098 Kiel
    Telefon: +49 431 880 4240
    E-Mail: kkrupinska[at]bot.uni-kiel.de
    Web: https://www.uni-kiel.de/krupinska/krupinska.html

    DBG

    Schatzmeister

    Raimund Tenhaken. Foto: privat

    o. Univ. Prof. Dr. Raimund Tenhaken

    FB Zellbiologie
    Abteilung Pflanzenphysiologie
    Hellbrunnerstr. 34
    5020 Salzburg
    Austria
    Telefon: ++43 662 8044 5551
    Fax: ++43 662 8044 5996
    E-Mail: raimund.tenhaken[at]sbg.ac.at
    Web: http://www.uni-salzburg.at/zbio/tenhaken

    DBG

    Vorstand (2016 - 2017)

    Der Vorstand der DBG setzt sich aus dem Geschäftsführenden und dem Erweiterten Vorstand zusammen. Die vier Mitglieder des Geschäftsführenden sowie zwei Mitglieder des Erweiterten Vorstands werden in der Mitgliederversammlung für zwei Jahre in geheimer Wahl bestimmt. Weitere Mitglieder des Erweiterten Vorstands sind die Vorsitzenden der fünf Sektionen der DBG.

    Geschäftsführender Vorstand (2016 - 2017)

    Präsident: Prof. Dr. Karl-Josef Dietz

    Schatzmeister: Prof. Dr. Raimund Tenhaken

    Generalsekretär: Prof. Dr. Volker Wissemann

    Schriftführer: Dr. Thomas Janßen

    Erweiterer Vorstand (2016 - 2017)

    Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Karin Krupinska

    Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Iris Finkemeier 

    Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: Prof. Dr. Andreas Weber

    Sprecher der Sektion Biodiversität und Evolutionsforschung: Prof. Dr. Dirk Albach

    Sprecherin der Sektion Phykologie: Dr. Regine Jahn

    Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe: Prof. Dr. Wolfgang Kreis

    Sprecher der Sektion Angewandte Botanik: Prof. Dr. Dirk Selmar

     

    Stellvertreter

    Stellvertretendes Mitglied (beratend): Sprecher der Sektion Interaktionen (vormals Sektion für Mykologie und Lichenologie) Prof. Dr. Dominik Begerow

    09. Sep 2015 ·  Actualia · DBG

    Drei Neue ins Präsidium gewählt

    Raimund Tenhaken (links), Iris Finkemeier (oben) und Karin Krupinska. Fotos: privat (2), Laura Grahn, WWU (1)

    Bei der jüngsten Versammlung wählten die Mitglieder der DBG drei neue Funktionäre und bestätigten das übrige Präsidium im Amt: Als neuen Schatzmeister stellte sich Professor Dr. Raimund Tenhaken von der Uni Salzburg zur Verfügung, der einstimmig gewählt wurde. Ebenso einstimmig sind Professorin Dr. Karin Krupinska (Uni Kiel) und Professorin Dr. Iris Finkemeier (Uni Münster, WWU) zu Mitgliedern des Erweiterten Vorstands gewählt. Der bisherige Schatzmeister, PD. Dr. Klaus-Jürgen Appenroth, und die beiden gewählten Mitglieder des erweiterten Vorstands, Prof. Dr. Birgit Piechulla und Prof. Dr. Ralf R. Mendel, hatten sich nicht erneut zur Wahl gestellt. Als geschäftsführende Vorstandsmitglieder wurden Professor Karl-Josef Dietz als Präsident, Professor Volker Wissemann als Generalsekretär und Dr. Thomas Janßen als Schriftführer (ebenfalls einstimmig) im Amt bestätigt. Die zweijährige Amtszeit des Vorstands beginnt satzungsgemäß zum ersten Januar des kommenden Jahres.

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    09. Sep 2015 ·  Actualia · DBG

    Simon Schwendner-Medaille für Klaus-Jürgen Appenroth

    Klaus-Jürgen Appenroth (links) erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Karl-Josef Dietz. Foto: Natalie Kowalski

    Für seine langjährigen Verdienste um die DBG, verlieh der Präsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, PD Dr. Klaus Jürgen Appenroth die Simon Schwendener-Medaille. Appenroth hat in schwierigen Zeiten das Steuer übernommen und das Amt des Schatzmeisters viele Jahre geführt. Dafür ist ihm die Gesellschaft sehr dankbar.

    zur Urkunde (pdf)

    zur Laudatio (pdf)

    09. Sep 2015 ·  DBG · Nachwuchsförderung

    Ausgezeichnete Nachwuchsforscher

    Der Präsident der DBG, Professor Karl-Josef Dietz, gratulierte den Preisträgern, Dr. Jonas Zimmermann, Dr. Manuel Steinbauer und Dr. Andreas Fleischmann (v.l.n.r)

    DBG verleiht drei Wissenschaftspreise

    Zur Eröffnung der Botanikertagung 2015 wurden die drei Preise der DBG zur Auszeichnung hervorragender Nachwuchswissenschaftler verliehen:

    Eduard Strasburger-Preis 2015
    an
    Dr. Andreas Fleischmann
    Evolution of genome size and chromosome number in the carnivorous plant genus Genlisea (Lentibulariaceae), with a new estimate of the minimum genome size in angiosperms. Ann Bot. 114(8): 1651-1663
    mehr in der Pressemitteilung und in der Laudatio (pdf)

    Wilhelm Pfeffer-Preis 2015
    an
    Dr. Manuel Steinbauer
    The Effect of Spatial and Environmental Drivers on Patterns in Species Richness and Composition, Dissertation Uni Bayreuth
    mehr in der Pressemitteilung und in der Laudatio (pdf)

    Horst Wiehe-Preis 2015
    an
    Dr. Jonas Zimmermann
    Design and valuation of DNA-Barcoding high throughput methods for analyzing diatom diversity: a test case along a south-north gradient in Central Europe (Rivers Lusatian Neisse/Oder), Dissertation Uni Giessen
    mehr in der Pressemitteilung

    DBG · Nachwuchsförderung

    Preisträgerinnen und Preisträger des Wilhelm Pfeffer-Preises

    Die Wilhem Pfeffer-Stiftung der DBG verleiht den Wilhelm Pfeffer-Preis im zwei-Jahres-Turnus. Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten diese Auszeichnung bislang:

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    DBG

    Satzung

    Satzung der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V.

    § 1 Name, Rechtsform, Sitz

    (1)   Die Stiftung führt den Name „Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V.
    (2)   Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Leipzig.

    § 2 Zweck

    (1)   Zweck der Stiftung ist die Förderung der Pflanzenwissenschaften durch gezielte Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

    (2)   Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

    1. Förderung der Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern an Fachtagungen, Symposien, Workshops und Exkursionen durch Übernahme von Tagungsgebühren und Zuschüssen zu Reisekosten sowie durch Prämierung von wissenschaftlichen
    2. die Auszeichnung hervorragender wissenschaftlicher Einzelleistungen auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften durch den Wilhelm Pfeffer-Preis gem. §§ 4 ff. dieser Satzung,
    3. weitere im Einzelnen vom Stiftungsvorstand zu beschließende Maßnahmen wissenschaftlicher Art, die der Nachwuchsförderung im Bereich der Pflanzenwissenschaften dienen.

    (3)   Ein Rechtsanspruch auf die Zuwendung von Stiftungsmitteln besteht nicht.

    (4)   Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

    (5)   Die Stiftung ist selbstlos tätig, sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

    § 3 Vermögen, Verwendung der Mittel

    (1)   Das Stiftungsvermögen besteht zum Zeitpunkt der Genehmigung aus Wertpapieren im Gesamtwert von rd. 250.000,- EURO.

    (2)   Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Zur Erfüllung des Stiftungszwecks dürfen nur dessen Erträge sowie etwaige Zuwendungen herangezogen werden, soweit diese nicht als Zustiftungen zur Erhöhung des Stiftungsvermögens bestimmt sind. In einzelnen Geschäftsjahren darf auch das Vermögen selbst angegriffen werden, wenn die Rückführung des entnommenen Betrages innerhalb der nächsten 4 Jahre sichergestellt ist oder die Inanspruchnahme des Stiftungsvermögens wegen wesentlicher Veränderungen der Verhältnisse angezeigt erscheint, soweit der Vorstand dies zuvor durch einstimmig gefassten Beschluss festgestellt hat.

    (3)   Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    § 4 Wilhelm Pfeffer-Preis

    (1)   Die Wilhelm-Pfeffer-Stiftung verleiht zur Anerkennung und Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Wilhelm-Pfeffer-Preis für eine herausragende wissenschaftliche Leistung auf dem gesamten Gebiet der Botanik.

    (2)   Der Preis umfasst:

    • eine Urkunde, die den Namen der Preisträgerin bzw. des Preisträgers sowie den Titel der preisgekrönten Arbeit enthält und von der Präsidentin/dem Präsidenten der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung unterzeichnet ist,
    • einen Geldbetrag in Höhe von derzeit 2.500 (zweitausendfünfhundert) EURO,
    • einen Reisekostenzuschuss an die Preisträgerin bzw. den Preisträger zur Teilnahme an der Botanikertagung.

    Die Preisüberreichung findet während der Botanikertagung statt.

    Eine Teilung des Preises ist ausgeschlossen.

    (3)   Der Preis wird im zweijährigen Turnus vergeben. Die Urkunde und das Preisgeld werden während der entsprechenden Tagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung von der Präsidentin/dem Präsidenten der Wilhelm Pfeffer-Stiftung überreicht.

    (4)   Vorschläge zur Auszeichnung einer wissenschaftlichen Leistung können nur von ordentlichen Mitgliedern und von Ehrenmitgliedern der Deutschen Botanischen Gesellschaft bis zum 31. Januar des Jahres der Preisverleihung an die Präsidentin/den Präsidenten der Wilhelm Pfeffer-Stiftung gerichtet werden. Selbstvorschläge sind ausgeschlossen.

    Mitgliedschaft der Preisträger in der Deutschen Botanischen Gesellschaft wird nicht vorausgesetzt.

    (5)   Der Vorstand entscheidet über die Preisvergabe mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Präsidentin/der Präsident. Zur Entscheidungsfindung kann der Vorstand der Wilhelm Pfeffer-Stiftung Experten als Gutachter heranziehen.

    Die Entscheidung des Vorstandes findet ihren Niederschlag in der Laudatio, die bei der Verleihung des Preises verlesen und in den ACTUALIA (Geschäftsnachrichten) veröffentlicht wird.

    Hat ein Mitglied des Vorstandes der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung einen Vorschlag zur Auszeichnung einer wissenschaftlichen Leistung mit dem Wilhelm Pfeffer-Preis unterbreitet, ist es von der Begutachtung und Entscheidungsfindung ausgeschlossen.

    Sollte der Vorstand der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung zu der Meinung gelangen, dass keine der vorgeschlagenen wissenschaftlichen Arbeiten eine hervorragende Qualität erreicht, so wird für die betreffende Zweijahresperiode kein Preis verliehen.

    (6)  Der/die Preisträger/in/innen sind gehalten, die preisgekrönte/n Arbeit/en in einem Vortrag während der jeweiligen Jahrestagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft vorzustellen.

    § 5 Stiftungsorgane

    (1)   Organe der Stiftung sind:

    1. der Stiftungsrat
    2. der Vorstand

    (2)   Die Mitglieder der Stiftungsorgane üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie haben Anspruch auf Ersatz ihrer nachgewiesenen Auslagen.

    § 6 Stiftungsrat

    Der Stiftungsrat besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. Den Vorsitz führt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    § 7 Vorstand

    (1) Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern und wird vom Stiftungsrat auf die Dauer von fünf Jahren berufen. Wiederberufung ist zulässig.

    (2) Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann der Stiftungsrat mit einer zwei Drittel Mehrheit Mitglieder des Vorstandes abberufen.  Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus, beruft der Stiftungsrat ein neues Mitglied in den Vorstand.  Der Vorstand ergänzt sich selbst durch Zuwahl, falls die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. nicht mehr existiert. Er ist zur Zuwahl eines neuen Mitgliedes auch dann berechtigt, wenn 6 Monate nach dem Ausscheiden eines Mitgliedes die/der Nachfolgerin/er noch nicht berufen wurde.

    (3)   Zurückgetretene Mitglieder des Vorstandes führen ihr Amt bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolger weiter.

    § 8 Vorsitz, Beschlussfassung

    (1)   Die Präsidentin/der Präsident der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung und seine Stellvertreterin/sein Stellvertreter werden vom Vorstand aus seiner Mitte gewählt.

    (2)   Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Sitzungen oder im Wege schriftlicher Abstimmung. Die/der Vorsitzende oder die/der stellvertretende Vorsitzende lädt alle Vorstandsmitglieder schriftlich unter Mitteilung der genauen Tagesordnung zur Sitzung ein oder fordert sie zur schriftlichen Abstimmung auf. An einer Abstimmung müssen sich mindestens ¾ der Vorstandsmitglieder beteiligen.

    (3)   Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden oder der sich an einer schriftlichen Abstimmung beteiligenden Mitglieder gefasst, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die Präsidentin/der Präsident den Ausschlag.

    (4)   Die Aufhebung der Wilhelm Pfeffer-Stiftung, ihre Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Änderung ihres Zweckes kann nur in einer Sitzung bei Anwesenheit sämtlicher Vorstandsmitglieder einstimmig beschlossen werden und bedarf der Zustimmung der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    (5)   Bei Auflösung, Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke  ist das Vermögen der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung zu übertragen auf

    a)     die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung der Pflanzenwissenschaften zu verwenden hat, oder

    b)     eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung der Förderung pflanzenwissenschaftlicher Forschung.

    (6)   Über die Sitzungen des Vorstands ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten.

    § 9 Aufgaben des Vorstands, Vertretung

    (1)   Der Vorstand verwaltet die Stiftung nach Maßgabe der Satzung in eigener Verantwortung. Er hat dabei den Willen des Stifters so wirksam und nachhaltig wie möglich zu erfüllen. Die Vorstandsmitglieder sind zur gewissenhaften und sparsamen Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel verpflichtet.

    (2)   Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich durch seine Mitglieder je einzeln.

    (3) Der Vorstand hat nach folgende Pflichten:

    1. Er zeigt unverzüglich die jeweilige Zusammensetzung des Vorstandes einschließlich der Verteilung der Ämter innerhalb des Vorstandes an und belegt die Angaben durch Wahlniederschriften, Bestellungsurkunden, Annahme- bzw. Rücktrittserklärungen oder sonstige Beweisunterlagen. Ebenso sind die Anschriften der Stiftung und der Mitglieder des Stiftungsvorstandes anzuzeigen. Bei Berufung oder Abberufung eines Vorstandsmitgliedes durch den Stiftungsrat erhält die Aufsichtsbehörde den Beleg durch das Berufungs-/Abberufungsschreiben in Verbindung mit dem die Unterzeichner legitimierenden Vereinsregisterauszug.
    2. Bei der Aufsichtsbehörde ist ein Jahresbericht, bestehend aus dem Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks und der Jahresabrechnung mit einer Vermögensübersicht einzureichen, und zwar soll dies innerhalb von vier Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres geschehen. Der Vorstandsbeschluss über die Feststellung des Jahresberichtes ist beizufügen.
    3. Werden Beschlüsse über Satzungsänderungen, Aufhebung der Stiftung oder ihre Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung gefasst, ist die Genehmigung dieser Beschlüsse durch die Aufsichtsbehörde durch die Präsidentin/den Präsidenten oder ein anderes vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied bei der Aufsichtsbehörde zu beantragen.

    (publiziert in Plant Biology 7 (2005), Nr. 6, Seite N15-N17)

    DBG

    Über die Stiftung

    Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. (DBG) ist ein selbständiges Förderungsinstrument der DBG. Sie unterstützt den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften und Botanik materiell und ideell.

    Die Stiftung verleiht Preise

    Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung den Wilhelm-Pfeffer-Preis an junge Wissenschaftler*innen für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften.

    Außerdem vergibt die Wilhelm Pfeffer Stiftung jährlich einen Preis für die beste Veröffentlichung eines jungen Nachwuchswissenschaftlers. Dieser Preis ist zugleich verbunden mit einer 3jährigen Gratismitgliedschaft in der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Die Stiftung wirkt durch ihren Vorstand.

    Der Pflanzenphysiologe Wilhelm Pfeffer

    Benannt ist die in Leipzig ansässige Stiftung nach dem Pflanzenphysiologen Wilhelm Pfeffer, der von 1887 bis 1920 an der Universität Leipzig lehrte. Er stellte wegweisend die Pflanzenwissenschaften auf eine neue experimentelle Grundlage, indem er das physikalische und chemische Wissen seiner Zeit in die Botanik integrierte. Mit seinen Beiträgen zur Osmose, der Bewegung und zur Energetik gelangte er zu Weltruhm und beeinflusste durch die Vielzahl seiner Schüler auf den Lehrstühlen in aller Welt die Botanische Forschung und Lehre global und nachhaltig.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Wilhelm Pfeffer-Preis der DBG

    Für eine herausragende Dissertation aus dem gesamten Gebiet der Botanik verleiht die DBG den Wilhelm Pfeffer-Preis zur Anerkennung und Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

    Der Preis der Wilhelm Pfeffer-Stiftung umfasst

    • eine Urkunde, die den Namen der Preisträgerin bzw. des Preisträgers, den Titel der preisgekrönten Arbeit sowie ihren Erscheinungsort und das Erscheinungsdatum enthält und von der/dem Vorsitzenden des Stiftungsvorstands unterzeichnet ist.
    • einen Geldbetrag in Höhe von 2500,- Euro
    • einen Reiskostenzuschuss an die Preisträgerin bzw. den Preisträger zur Teilnahme an der Botanikertagung. Die Preisüberreichung findet während der Botanikertagung statt.

    Eine Teilung des Preises ist ausgeschlossen.

    Ausschreibung

    Die Auschreibungen und Bewerbungsfristen werden jeweils aktuell auf der Website der DBG bekannt gegeben.

    Kandidaten vorschlagen

    Vorschläge zur Auszeichnung einer Dissertation können nur von ordentlichen Mitgliedern und von Ehrenmitgliedern der Deutschen Botanischen Gesellschaft gemacht werden. Selbstvorschläge sind ausgeschlossen.

    Die Vorschläge sind schriftlich zu begründen. Dissertation, Lebenslauf und gegebenenfalls Schriftenverzeichnis der/des Vorgeschlagenen sind jeweils dreifach beizufügen.

    Die Preisträgerinnen oder Preisträger sollen an einer wissenschaftlichen Hochschule promoviert worden sein. Sie sollen zum Zeitpunkt ihrer Promotion in der Regel das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben (ggf. um Wehr-, Zivildienst- oder Kindererziehungszeiten verlängert). Die Promotion soll zum Stichtag der Einreichung der Vorschläge nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

    Die Preisträgerin oder der Preisträger ist gehalten, im Anschluss an die Preisverleihung ihre preisgekrönte Arbeit in einem halbstündigen Vortrag vorzustellen, der in das Programm der Jahrestagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft aufgenommen wird (Botanikertagung). Das Manuskript des Vortrages ist der Redaktion der Zeitschrift Plant Biology zur Veröffentlichung einzureichen.

    Der Vorschlag für den Pfeffer-Preis muss mit den vollständigen Unterlagen einmal als Hardcopy und einmal als elektronische Ausfertigung jeweils bei der im Ausschreibungstext genannten Person eingegangen sein.

    Begutachtung und Termin

    Informationen über das Begutachtungs- und Auswahlverfahren sind der Satzung der Wilhelm Pfeffer-Stiftung zu entnehmen (erstmals publiziert in Plant Biology 7 (2005), Nr. 6, Seite N15-N17).

    DBG

    Förderpreise und Auszeichnungen

    Förderpreise

    Die Deutsche Botanische Gesellschaft verleiht Preise, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und um botanische Meisterleistungen zu würdigen: Sie überreicht den Wilhelm Pfeffer-Preis für bedeutende Dissertationen, einen Preis für die beste Veröffentlichung und den Horst Wiehe-Förderpreis für eine wissenschaftliche Arbeit. Jedes Jahr verleiht die Gesellschaft einen Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an einer der beteiligten Hochschulen angefertigt wurde.

    Sie ist darüber hinaus an der Verleihung des Strasburger-Preises für herausragende und originelle Leistungen eines Promovierten auf dem Gebiet der Botanik beteiligt.

    Auszeichnungen

    Neben diesen Preisen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verleiht die DBG die Simon-Schwendener-Medaille für Verdienste um die Gesellschaft und / oder deren Ziele.

    Die Gesellschaft ernennt Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftler sowie Persönlichkeiten mit anerkannten wissenschaftlichen Verdiensten um die Botanik zu ihren Ehrenmitgliedern.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Auslandskontakte (RISE)

    Die Gesellschaft unterstützt seit vielen Jahren das RISE-Programm (Research Internship in Science and Engeneering) des Deutsch Akademischen Austauschdienstes (DAAD): junge Nachwuchskräfte aus Übersee oder Großbritannien forschen mehrere Wochen gemeinsam mit Doktorandinnen und Doktoranden an einer deutschen Hochschule. Deutsche können sich auch für Praktika in Nordamerika bewerben.

    Momentan keine Beteiligung der DBG.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Geförderte Teilnahme

    Die Gesellschaft sponsert auf Antrag solche Tagungen über Pflanzenforschung und Botanik, wenn sie die Teilnahme für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern erleichtert.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Reisekosten-Stipendien

    Die Gesellschaft vergibt Reisekostenzuschüsse an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit einem Vortrag oder Poster am Kongress der DBG, der Botanikertagung teilnehmen. Antragstermine und Modalitäten werden den Mitgliedern jeweils im Newsletter und im Intranet bekannt gegeben.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Eduard Strasburger Workshop

    Angehende Pflanzenforscher und Pfanzenfoscherinnen können sich um die Ausrichtung des „Eduard Strasburger-Workshops - von jungen Wissenschaftlern für junge Wissenschaftler“ bewerben. Dieses Format eines DBG-getragenen Workshops zur Förderung junger Pflanzenwissenschaftler soll durch eine kleine Gruppe Graduierter unter der Schirmherrschaft einer wissenschaftlichen Einrichtung organisiert werden, etwa zwei Tage dauern und für etwa 25-40 Teilnehmende ausgerichtet werden. Die DBG stellt dafür jeweils bis zu 5.000 Euro zur Verfügung.

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    DBG · Nachwuchsförderung

    Auszeichnungen und Wissenschaftspreise

    Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern ist eines der Hauptziele der DBG. Dazu verleiht sie Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten junger Forscherinnen und Forscher. So kann sie mehr Aufmerksamkeit auf sie lenken und ihrer Karriere Auftrieb verleihen. Die DBG

    Jedes Jahr verleiht die Gesellschaft Preise für die besten pflanzenwissenschaftlichen Master-Arbeiten, die an den daran teilnehmenden Hochschulen angefertigt wurden.

    26. Aug 2015 ·  DBG · Pressemitteilung

    Ausgezeichnet: DNA-Barcoding zur Gewässergüteanalyse mit Kieselalgen

    Jonas Zimmernann erhält den Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Foto: privat

    Jonas Zimmermann erhält Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft

    Weil er das DNA-Barcoding als neue Methode für Gewässergüteanalysen mit Kieselalgen etablierte, erhält Dr. Jonas Zimmermann den diesjährigen Horst Wiehe-Förderpreis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner Dissertation identifizierte Zimmermann diejenigen Abschnitte auf der Erbsubstanz, die sich als zuverlässige Marker für das DNA-Barcoding eignen, einer mit den Strichcodes auf Waren im Supermarkt vergleichbaren Erkennungsmethode. Dabei entdeckte er auch vier neue Arten von Kieselalgen in Berliner Gewässern, die der Wissenschaft bis dato völlig unbekannt waren. Die neue Methode wird in Zukunft Umweltanalysen erleichtern, die zur Überwachung von Gewässern in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgeschrieben sind. Da er gleichzeitig bestehende Referenz-Datenbanken verbesserte, profitieren nicht nur Umweltbiologen sondern auch alle Kieselalgenforscher von seiner Arbeit. Zimmermann, der inzwischen am Botanischen Garten und Botanischen Museum in Berlin (BGBM) arbeitet, erhält den mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchspreis während der Botanikertagung am Montag, den 31. August 2015, in München aus den Händen von Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, dem Präsidenten der DBG.

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    26. Aug 2015 ·  DBG · Pressemitteilung

    Ausgezeichnet: Endemische Pflanzen in Inseln auf Inseln

    Manuel Steinbauer erhält den Wilhelm Pfeffer-Preis 2015 für seine herausragende, theoretische Arbeit zu den Verbreitungsmustern von Pflanzen am 31. August während der Botanikertagung in Freising.

    Wilhelm Pfeffer-Preis der DBG geht an Dr. Manuel Steinbauer

    Weil er herausfand, wo auf Inseln besonders viele, nur dort lebende, endemische Pflanzen vorkommen und ökologische Theorien weiterentwickelte, erhält der Biogeograph Dr. Manuel Steinbauer von der Universität Bayreuth den diesjährigen, mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG).

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    26. Aug 2015 ·  DBG · Pressemitteilung

    Ausgezeichnet: Fleischfressende Modellpflanze für Evolutionsstudien zur Genomgröße

    Andreas Fleischmann fotografiert einen fleischfressenden Sonnentau in einem Sumpfgebiet Westaustraliens. Foto: Thomas Carow

    Weil er Pflanzen der Gattung Genlisea (Reusenfallen) so gründlich untersuchte, dass diese sich zu neuen Modellorganismen für Genomstudien mausern können, erhält Dr. Andreas Fleischmann den diesjährigen Strasburger-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Diese fleischfressenden Pflanzen eignen sich besonders dafür zu erforschen, wie und warum es einige Organismen schaffen, ihren gesamten Bauplan und ihre gesamte Erbinformation auf sehr wenig „Speicherplatz“ unterzubringen, während andere − oft sogar nahe verwandte Arten − dafür ein Vielfaches mehr benötigen. Diese Frage beschäftigt Evolutionsbiologen schon lange. Fleischmann erhält den mit 2.500 Euro dotierten, von Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis, am Montag, den 31. August 2015 während der diesjährigen Botanikertagung in Freising aus den Händen des Präsidenten der DBG, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz.

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    DBG

    Jetzt Mitglied werden

    Wenn Sie die Pflanzenwissenschaften stärken, die Ziele der Gesellschaft realisiert und von den Vorteilen eines starken Netzwerkes profitiern möchten, füllen Sie bitte unser online-Formular aus und schicken dem Schatzmeister Ihre unterschriebene Einzugsermächtigung zurück.

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    DBG

    Newsletter für Mitglieder

    Alle zwei Monate informiert der Newsletter alle DBG-Mitglieder über Nachrichten aus der Pflanzenforschung, Trends, Themen und Termine der Wissenschafts-Community sowie jüngste Entwicklungen in der Gesellschaft und den sechs Fachsektionen.

    Den Mitgliedern stehen alle Newsletter im Intranet zur Verfügung

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    DBG

    Vorteile der Mitgliedschaft

    In der DBG treffen Sie Forscherinnen und Forscher, die ihre Expertise aus allen Disziplinen der Pflanzenwissenschaften einbringen. In unseren Sektionen arbeiten und diskutieren die Spezialisten einzelner Wissensgebiete miteinander.

    Unsere Mitglieder unterstützen die Ziele der DBG, verleihen ihren Aktionen mehr Schlagkraft und fördern damit die Wissenschaft. Durch ihre Mitgliedschaft verleihen sie den Pflanzenwissenschaften ihre Stimme in wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Diskussionen.

    Newsletter und Fachjournal

    Alle zwei Monate informiert der DBG-Newsletter die Mitglieder über Nachrichten aus der Pflanzenforschung, Trends und Themen der Wissenschafts-Community und Neuigkeiten aus der DBG und ihren Sektionen.

    Alle Mitglieder der DBG erhalten das Fachjournal Plant Biology, die seit 2008 bei Wiley-Blackwell erscheint.

    Treffen und Tagungen

    Um den Erfahrungsaustausch zu fördern, unterstützt die Gesellschaft regelmäßige Treffen

    • wie die im zweijährigen Rhythmus stattfindende internationale Botanikertagung, die Themen der gesamten Pflanzenwissenschaften behandelt und für Mitglieder deutlich günstiger ist,
    • sowie Tagungen zu speziellen Wissensgebieten.

    Nachwuchsförderung

    Die DBG fördert junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ideell und finanziell.

    Fachkollegium

    Der Vorstand der DBG schlägt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Personen für das Fachkollegium Pflanzenwissenschaften vor, das Begutachtungen durch die DFG bewertet und der Qualitätssicherung dient. Über diese Tätigkeit und weitere Perspektiven in der Gesellschaft informierte das Präsidium in einem Interview im August 2007.

    Mitglieder und Mitgliedschaft

    Die DBG hat rund 950 Mitglieder aus mehr als 15 Ländern. Als Mitglied können der Gesellschaft alle beitreten, die sich wissenschaftlich mit Pflanzen oder einem verwandten Fach beschäftigen oder die Arbeit der Gesellschaft durch ihre Mitwirkung fördern möchten.

    Noch Fragen?

    Viele Fragen hat Präsident, Porf. Dr. Karl-Josef Dietz, im Interview 2017 beantwortet. Für weitere Fragen steht das Präsidium der Gesellschaft gerne zur Verfügung, in dem auch die Sektionssprecherinnen und -sprecher vertreten sind. Neben dem Gesamtvorstand beantworten auch die Kontaktpersonen an den Universitäten vor Ort gerne Ihre Fragen.

    DBG · Pressemitteilung

    Presse und Medien

    Die DBG unterstützt Journalistinnen und Journalisten bei ihren Recherchen und vermittelt gerne Experten. Medienvertreter wenden sich bitte an Redaktion[at]deutsche-botanische-gesellschaft.de, dann können wir Ihre Anfrage gezielt an die Ansprechpartner weiterleiten.

    Mit ihren Pressemitteilungen informiert sie über die von ihr verliehenen Preise und die ausgezeichneten Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Seit dem Jahr 2007 wählt die Sektion Phykologie je eine Alge des Jahres, die sie der interessierten Öffentlichkeit vorstellt.

    Gerne stehen Ihnen das Präsidium und die Sprecher der Sektionen als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

    DBG · Nachwuchsförderung

    Exklusiv für Nachwuchsforscher von Nachuchsforschern

    Die DBG unterstützt auf Antrag das Zusammenkommen von Nachwuchswissenschaftlern, um deren wissenschaftlichen Austausch zu fördern. Der Gesellschaft liegt vor allem daran, die interdisziplinäre und sektionsübergreifende Netzwerkbildung von NachwuchsforscherInnen zu unterstützen.

    Vergabemodus und Details zum Eduard Strasburger-Workshop (pdf)

    Wenn Sie den Eduard Strasburger-Workshop ausrichten möchten, bewerben Sie sich bitte mit genannten Unterlagen.

    Actualia · DBG

    Herausgeber der Actualia

    Prof. Dr. Christian Wilhelm

    Institute of Biology
    Plant Physiology
    Johannisallee 21-23
    04103 Leipzig
    GERMANY

    Sekretariat Frau Schindler:
    Phone: +49 (0)341 9736870
    E-Mail: schindle[at]rz.uni-leipzig.de

    Christian Wilhelm:
    Phone: +49 (0)341 9736874
    Fax: +49 (0)341 9736899
    E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de

    Web: https://biologie.biphaps.uni-leipzig.de/en/ag/plant-physiology/

    17. Jul 2015 ·  DBG · Newsletter

    Newsletter Nr. 19

    Wie wilder Tabak Tiere manipuliert und täuscht, welche Vegetation die Erderwärmung beeinflusst, und welche Sanktionen ein renommierter Pflanzenforscher wegen geschönter Abbildungen erfährt, sind Themen des Newsletters.

    Der Vorstand der DBG freut sich auf ein persönliches Treffen während der Botanikertagung im August, wo der Präsident eine Wiedervereinigung präsentieren kann.

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    17. Jul 2015 ·  DBG

    Neunzehnter Newsletter der DBG

    Wie wilder Tabak Tiere manipuliert und täuscht, welche Vegetation die Erderwärmung beeinflusst, und welche Sanktionen ein renommierter Pflanzenforscher wegen geschönter Abbildungen erfährt, sind Themen dieses Newsletters.

    Um die Anregungen und Wünsche bittet der Vorstand der DBG, damit er sich für die Pflanzenforschung und die Anliegen der Mitglieder einsetzen kann. Er freut sich bereits auf ein persönliches Treffen im August während der Botanikertagung. Dort wird der Präsident aller Voraussicht nach eine Wiedervereinigung präsentieren.

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    DBG · Sektionen

    Satzung der Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion für Mykologie und Lichenologie)

    § 1

    Ziele der Sektionsarbeit

    Die Sektion Mykologie und Lichenologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) hat die Förderung von Forschung und Lehre auf dem Fachgebiet der wissenschaftlichen Mykologie.
    Die Sektion verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung (Gem Vo) vom 24.1.1953; sie erstrebt keinen wirtschaftlichen Gewinn. Im einzelnen gilt § 4 der Satzung der Deutschen Botanischen Gesellschaft sinngemäß.
    Hierzu veranstaltet sie Symposien und unterstützt spezielle Fortbildungsveranstaltungen. Die Mitglieder werden durch Rundschreiben informiert.

    § 2

    Mitgliedschaft bei der Sektion

    Die Mitgliedschaft bei der Sektion ist an die Voraussetzung einer Mitgliedschaft bei der Deutschen Botanischen Gesellschaft gebunden. Die ordentliche Mitgliedschaft steht allen Mitgliedern der DBG zu. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist formlos bei der/dem Sektionsvorsitzenden zu stellen. Die Mitgliedschaft wird wirksam mit der Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrages für die Deutsche Botanische Gesellschaft und für die Sektion.

    Nichtmitglieder der DBG, welche die Ziele der Sektion unterstützen, können nach Entscheid der/des Vorsitzenden als Gäste registriert und zu Versammlungen und anderen Veranstaltungen der Sektion eingeladen werden und dort aktiv teilnehmen.

    Die Kündigung der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche Erklärung mit dreimonatiger Frist.

    § 3

    Sektionsbeitrag

    Die Erfüllung der in § 1 genannten Aufgaben der Sektion werden durch jährliche Beiträge und durch Spenden getragen. Die Höhe des jährlichen Beitrages (z. Zt. 6 €) wird auf der Sektionsversammlung durch Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder festgelegt.

    § 4

    Organe der Sektion

    Organe der Sektion sind:

    a) der Sektionsvorstand
    b) die Sektionsversammlung

    § 4.1

    Sektionsversammlung

    Die Sektionsversammlung erledigt die Sektionsangelegenheiten, soweit diese nicht vom Sektionsvorstand wahrgenommen werden können. Sie ist zuständig für

    1. die Wahl des Sektionsvorstands
    2. einer(s) Kassenprüfer(in)s und seiner/s Stellvertreter(in)s
    3. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts der/des Vorsitzenden und der/des Schatzmeisters(in) sowie Entlastungen derselben
    4. Beschlussfassung über Anträge an die Sektionsversammlung selbst sowie Beschwerden gegen Mitglieder der Vorstandschaft
    5. Entscheidung über Verlust der Mitgliedschaft
    6. Erwerb und Veräußerung von unbeweglichem Eigentum der Sektion und von diesem gleichstehenden Rechten
    7. Änderung der Satzung
    8. Auflösung der Sektion

    Die Berufung der Sektionsversammlung geschieht wenigstens einmal innerhalb von 2 Jahren (in der Regel während der Botanikertagung der DBG) durch die/den Ersten oder Zweiten Vorsitzenden, außerdem jederzeit auf Antrag der Mehrheit der jeweiligen Vorstandsmitglieder, in beiden Fällen auf schriftlichem Wege. Die Berufung muss wenigstens 14 Tage vor dem Versammlungstage erfolgen. Die Tagesordnung ist in der Einladung bekannt zugeben.

    Stimmberechtigt in der Sektionsversammlung sind alle anwesenden ordentlichen Mitglieder. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, der die Versammlung leitet.

    Die gestellten Anträge und gefassten Beschlüsse sowie Form und Ergebnis der Wahlen sind zu beurkunden. Das Protokoll ist von dem Ersten Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.

    § 4.2

    Sektionsvorstand

    Die Führung der Geschäfte der Sektion innerhalb der DBG steht dem Sektionsvorstand zu, soweit nicht die Sektionsversammlung dazu berufen ist (s. § 4.1).

    Der Sektionsvorstand besteht aus:

    a) der/dem Ersten Vorsitzenden
    b) der/dem Zweiten Vorsitzenden
    c) der/dem Schriftführer(in)
    d) der/dem Schatzmeister(in)

    Die Wahl des Sektionsvorstands erfolgt für einen Zeitraum von jeweils 2 Jahren (Wiederwahl ist zulässig). Die Wahl hat für jede Person gesondert, auf Antrag in geheimer und schriftlicher Wahl zu erfolgen. Zur Gültigkeit der Wahl genügt die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

    Scheidet ein Mitglied des Sektionsvorstands während der Amtsdauer aus, so wird dessen Aufgabe durch die/den Ersten und/oder die/den Zweiten Vorsitzenden kommissarisch bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung wahrgenommen. Sie/Er kann hierfür auch eine(n) Vertreter(in) bestellen, die/der längstens bis zur nächsten Wahl amtiert.

    Die/der Erste und die/der Zweite Vorsitzende vertreten die Sektion nach außen mit Einzelvertretungsbefugnis. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind zur Vertretung der Sektion nur im Zusammenwirken mit der/dem Ersten oder Zweiten Vorsitzenden befugt.

    Im Innenverhältnis sind die Vorstandsmitglieder der Sektionsversammlung der Sektion und dem Vorstand der DBG gegenüber für ihre Tätigkeit verantwortlich.

    Die/der Schriftführer(in) führt das Protokoll über die Versammlungen.

    Die/der Schatzmeister(in) besorgt die Kassengeschäfte der Sektion. Sie/er legt der Sektionsversammlung einen durch den Kassenprüfer geprüften und mit den nötigen Belegen versehenen Rechnungsbericht vor.

    §5

    Satzungsänderung

    Eine Änderung dieser Satzung ist nur mit Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden, ordentlichen Sektionsmitgliedern möglich.

    § 6

    Auflösung der Sektion

    Die Auflösung der Sektion kann nur durch einstimmigen Beschluss aller ordentlichen Mitglieder in einer eigens dazu berufenen Sektionsversammlung erfolgen. Diese Absicht ist bei der Einladung allen Mitglieder bekanntzugeben. Im Falle der Auflösung geht das Vermögen der Sektion an die Deutsche Botanische Gesellschaft bzw. an deren Vermögensnachfolger über.

    § 7

    Inkrafttreten der Geschäftsordnung

    Diese Satzung wurde auf der Sektions-Versammlung am 23.9.2002 in Freiburg mit einfacher Mehrheit aller anwesenden Mitglieder der Sektion beschlossen und in Kraft gesetzt.

    DBG · Sektionen

    Sektionstagung 2012

    Die wissenschaftliche Tagung der Sektion Mykologie und Lichenologie der DBG fand in Kooperation mit der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie vom 1.-7. Oktober 2012 im Kloster Drübeck im Harz statt. Der wissenschaftliche Programmteil und die Podiumsdiskussion zur Zukunft der Mykologie in Deutschland fand vom 1. bis 3. Oktober statt.

    DBG · Sektionen

    Treffen 2013

    Zum Treffen, das am 1. Oktober 2013 während der Botanikertagung stattfindet, waren alle Mitglieder herzlich in den Kupferbau der Universität Tübingen eingeladen.

    DBG · Sektionen

    Sektionstagung 2014

    Das Treffen der Sektion findet gemeinsam mit der Dreiländertagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) vom 29.9. bis 1.10.2014 im saarländischen Mettlach-Orscholz statt. Neben mykologischen Sessions hatte die Sektion ein Symposium zum Thema Pilz-Pflanze-Interaktion organisiert. Im Anschluss an die Konferenz mit englischsprachigen Vorträgen bot die DGfM noch eine viertägige Exkursion an.

    DBG

    Satzung

    geändert am 17. September 2000

    I. Allgemeines

    § 1

    Die Deutsche Botanische Gesellschaft fördert Wissenschaft, Forschung und Wissensverbreitung auf dem Gebiet der Botanik auf übernationaler Ebene, vornehmlich im deutschen Sprachraum. Sie arbeitet in diesem Sinne mit anderen wissenschaftlichen Gesellschaften zusammen.

    § 2

    Die Deutsche Botanische Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin; sie ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eingetragen.

    § 3

    Vorstand des Vereins im Sinne des bürgerlichen Gesetzbuches ist der Präsident (§ 23 Ziffer 1), der Generalsekretär (§ 23 Ziffer 2) und der Schatzmeister (§ 23 Ziffer 3). Jeder von ihnen allein vertritt die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich.

    § 4

    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    II. Tätigkeiten der Gesellschaft

    § 5

    Die Tätigkeit der Gesellschaft umfaßt vorwiegend:

    • Die Veranstaltung öffentlicher wissenschaftlicher Tagungen.
    • Die Föderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Pflanzenwissenschaften durch Zuschüsse zur Teilnahme an Tagungen und anfallender Reisekosten, durch die Durchführung von allgemein zugänglichen Seminaren und workshops und durch Prämierung herausragender Veröffentlichungen im Rahmen der Botanikertagung.
    • Die Unterstützung ihrer Sektionen bei der Planung und Durchführung oben genannter Aktivitäten.
    • Die Herausgabe eigener Publikationen. Diese Publikationen werden von der Gesellschaft redaktionell bearbeitet und verantwortet. Die Gesellschaft verlegt die Publikationen nicht selbst.
    • Die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften an die Gesellschaft durch zeitnahe Veröffentlichung von Tagungsergebnissen.

    § 6

    Mitglieder können sich zu Fachsektionen zusammenschließen. Die Gründung von Sektionen bedarf der Zustimmung des Gesamtvorstandes, die Sektionen bleiben rechtlich unselbständig und begründen keine finanziellen Ansprüche an die Gesellschaft. Ihre Mitglieder müssen Mitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft sein.

    Die Fachsektionen verwalten sich selbst und erstellen dazu Satzungen. In diesen ist auch die Wahl des Sektionsvorsitzenden zu regeln. Die Amtsperioden der Sektionsvorsitzenden sollen zeitgleich mit den Amtsperioden des Gesamtvorstandes sein.

    III. Mitglieder

    § 7

    Die Gesellschaft besteht aus ordentlichen Mitgliedern, fördernden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

    § 8

    Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die sich wissenschaftlich mit der Botanik oder einem verwandten Fach beschäftigt oder die Arbeiten der Gesellschaft durch ihre Mitwirkung zu fördern bereit ist.

    § 9

    Wer der Gesellschaft beizutreten wünscht, beantragt dies schriftlich beim Geschäftsführenden Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Die Aufnahme kann jeweils zum 01.01. oder 01.07. eines Jahres erfolgen. Bei Eintritt zum 01.07. ist nur der halbe Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Mitgliedschaft wird wirksam mit der Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrages.

    § 10

    Als förderndes Mitglied kann aufgenommen werden, wer die Bestrebungen der Gesellschaft in besonderem Maße finanziell unterstützt. Es kann persönliche oder unpersönliche fördernde Mitglieder geben. Die fördernden Mitglieder haben einfaches Stimmrecht, können aber nicht dem Vorstand angehören.

    § 11

    Zu Ehrenmitgliedern können Botaniker mit anerkannten wissenschaftlichen Verdiensten ernannt werden, außerdem Gelehrte aus anderen Fächern und Persönlichkeiten, die sich um die Pflanzenwissenschaften verdient gemacht haben. Die Zahl der Ehrenmitglieder darf 25 nicht überschreiten. Die Ehrenmitglieder haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder; sie sind von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit. Die Ehrenmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit der Anwesenden gewählt. Der Antrag hierzu kann vom Gesamtvorstand oder von mindestens 20 Mitgliedern gestellt werden.

    § 12

    Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist jeweils im Januar bzw. im Juli (bei Eintritt zum 01.07.) zu entrichten. Hierdurch erwirbt das Mitglied das Anrecht auf den kostenfreien Bezug der wissenschaftlichen Zeitschrift und der Mitteilungen der Gesellschaft für das laufende Mitgliedsjahr bzw. für dessen 2. Hälfte.

    § 13

    Der Austritt aus der Gesellschaft erfolgt durch ausdrückliche Erklärung; diese muß schriftlich bis zum 30. September bei der Geschäftsführung eingegangen sein, wenn sie für das kommende Jahr wirksam sein soll. Wer mit der Zahlung des laufenden Jahresbeitrages trotz 3-maliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist, kann auf Beschluß des Geschäftsführenden Vorstandes aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

    §14

    Tod, Austritt oder Ausschluß eines Mitgliedes, sowie der Konkurs über das Vermögen eines Mitgliedes begründen keinen Anspruch an das Vermögen der Gesellschaft.

    IV. Organe der Gesellschaft

    § 15

    Die Organe der Gesellschaft sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

    IV a) Die Mitgliederversammlung

    § 16

    Die Mitgliederversammlung findet mindestens alle zwei Jahre statt, in der Regel in Verbindung mit einer wissenschaftlichen Tagung der Gesellschaft. Eine Mitgliederversammlung ist außerdem innerhalb von vier Monaten einzuberufen, wenn mindestens 50 Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes beim Vorstand beantragen. Die Mitgliederversammlung wählt den Geschäftsführenden Vorstand und die 2 weiteren Mitglieder des Gesamtvorstandes, die nicht Vorsitzende einer der Sektionen sind. Für den Fall, daß mehr als 5 Sektionen bestehen (§ 22), wählt sie auch die Vertreter der Sektionsvorsitzenden im Gesamtvorstand.

    § 17

    Die Mitgliederversammlung nimmt die Berichte des Geschäftsführenden Vorstandes und der Kassenprüfer entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstandes. Sie beschließt über Satzungsänderungen (vergl. § 29).

    Außerdem wählt sie zwei Kassenprüfer aus ihren Reihen und 3 Mitglieder als Wahlausschuß; diese dürfen dem amtierenden und dem zu wählenden Vorstand nicht angehören. Die Mitgliederversammlung setzt unter Berücksichtigung der finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft den Jahresbeitrag fest.

    § 18

    Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß mit viermonatiger Ladungsfrist einberufen und die endgültige Tagesordnung fristgemäß (§ 19) in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") bekanntgemacht wurde. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder (Satzungsänderungen sind hiervon ausgenommen, § 29).

    § 19

    Anträge zur Tagesordnung müssen zwei Monate vor dem Versammlungstermin schriftlich beim Geschäftsführenden Vorstand eingegangen sein. Sie müssen in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn sie von mindestens 20 Mitgliedern unterschrieben sind. Spätestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung wird die endgültige Tagesordnung in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") bekanntgemacht.

    § 20

    Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden durch ein Protokoll beurkundet, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist den Mitgliedern vorzugsweise in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") zur Kenntnis zu bringen.

    § 21

    Der Geschäftsführende Vorstand kann über alle von ihm als dringlich erachteten Angelegenheiten einen Beschluß durch schriftliche Befragung aller Mitglieder herbeiführen. Ein solcher Beschluß ist gültig, wenn die Zahl der innerhalb vier Wochen nach Aufgabe der Anfrage bei der Post eingegangenen Ja-Stimmen die Zahl der Nein-Stimmen übertrifft.

    IV b) Der Vorstand

    § 22

    Der Gesamtvorstand besteht aus:

    1. dem Geschäftsführenden Vorstand
    2. fünf Vorsitzenden der Sektionen
    3. zwei weiteren Mitgliedern

    Die Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder darf 11 nicht überschreiten. Werden mehr als 5 Sektionen gegründet, so wählt die Mitgliederversammlung unter den Sektionsvorsitzenden 5 Vertreter für den Gesamtvorstand aus.

    § 23

    Der Geschäftsführende Vorstand besteht aus:

    1. dem Präsidenten
    2. dem Generalsekretär
    3. dem Schatzmeister
    4. dem Schriftführer

    Die Vorstandsmitglieder vertreten sich in der angeführten Reihenfolge. Bei längerfristigem Ausfall des Präsidenten oder des Generalsekretärs bestellt der Geschäftsführende Vorstand einen Vertreter, der bis zur nächsten Wahl amtiert. Bei Ausfall beider Posten sind Neuwahlen anzusetzen. Die Amtszeit des Gesamtvorstandes beträgt 2 Jahre. Der gewählte Vorstand bleibt bis zur Bestellung des nachfolgenden im Amt.

    § 24

    Der Geschäftsführende Vorstand und die beiden weiteren Mitglieder des Gesamtvorstandes werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Wenn mehr als 5 Sektionen bestehen, wählt die Mitgliederversammlung außerdem diejenigen 5 Sektionsvorsitzenden, die dem Gesamtvorstand angehören sollen.

    Wahlvorschläge können von allen ordentlichen Mitgliedern beim Geschäftsführenden Vorstand schriftlich eingereicht werden. Diese müssen spätestens 3 Wochen vor dem Wahltermin eingegangen sein. Weitere Vorschläge können auch in der Mitgliederversammlung eingebracht werden. Die Wahlvorschläge werden vom Generalsekretär unterbreitet. Von den zur Wahl Vorgeschlagenen muß eine Erklärung beigefügt sein, daß sie im Falle ihrer Wahl diese annehmen. Wiederwahl ist zulässig. Es kann einzeln über Vorstandsmitglieder oder enbloc über einen gesamten Wahlvorschlag abgestimmt werden. Die Abstimmung erfolgt in der Regel schriftlich und geheim. Für die Durchführung der Wahl wählt die Mitgliederversammlung aus ihren Reihen 3 Mitglieder als Wahlausschuß. Dieser führt die Wahl durch und stellt das Ergebnis fest. Bei den Wahlen entscheidet die relative Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Stimmengleichheit das Los. Die Wahl der Sektionsvorsitzenden wird in den Sektionssatzungen geregelt.

    § 25

    Das Wahlergebnis wird allen Mitgliedern in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") zur Kenntnis gebracht.

    § 26

    Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten zuständig, die nicht durch die Mitgliederversammlung (siehe § 17) geregelt werden. Er erläßt eine Geschäftsordnung für sich und den Geschäftsführenden Vorstand und gibt sie der Mitgliederversammlung bekannt. Für die Beratung spezieller Angelegenheiten kann der Vorstand Kommissionen einsetzen. Er legt jeweils Ort und Termin der Mitgliederversammlung fest und bestellt den Tagungspräsidenten sowie dessen Stellvertreter.

    Der Gesamtvorstand bestellt den Chefredakteur (Editor-in-Chief) der wissenschaftlichen Zeitschrift und dessen Stellvertreter im Einvernehmen mit dem Verlag sowie die weiteren Redaktionsmitglieder. Der Chefredakteur und sein Stellvertreter nehmen an den Sitzungen des Gesamtvorstandes mit beratender Stimme teil.

    Der Gesamtvorstand regelt die Gewährung von Beitragsermäßigungen.

    § 27

    Der Gesamtvorstand kann mit einstimmigem Beschluß Personen, die sich um die Deutsche Botanisches Gesellschaft in besonders hohem Maße verdient gemacht haben, mit der Simon Schwendener Medaille auszeichnen. Er hat darüber der Mitgliederversammlung zu berichten.

    § 28

    Der Geschäftsführende Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Gesamtvorstandes aus. Der Geschäftsführende Vorstand ist für die laufenden Geschäfte zuständig.

    V. Satzungsänderungen

    § 29

    Änderungen der Satzung können nur durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der Anwesenden erfolgen, wenn sie vom Vorstand oder mindestens 20 ordentlichen Mitgliedern beantragt werden. Diese Anträge müssen begründet zusammen mit der Tagesordnung vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht sein.

    Änderungen an der Satzung, die durch eine Änderung der Gesetzgebung oder durch Verordnung oder behördliche Anordnung notwendig werden, kann der Geschäftsführende Vorstand beschließen; die Mitglieder sind hiervon durch Veröffentlichung in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") in Kenntnis zu setzen.

    VI. Auflösung der Gesellschaft

    § 30

    Die Auflösung kann nur erfolgen, wenn sie von mindestens 50 ordentlichen Mitgliedern beantragt ist, und wenn der Antrag nach den für Satzungsänderungen gültigen Vorschriften dem Vorstand und den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht und auf der Mitgliederversammlung, falls in derselben mindestens 50 ordentliche Mitglieder anwesend sind, durch Dreiviertelmehrheit angenommen ist. Dieser Beschluß bedarf der Gültigkeitserklärung durch schriftliche Abstimmung sämtlicher Mitglieder und wird erst ausführbar, wenn von den innerhalb von sechs Wochen nach der Aufgabe bei der Post eingehenden Stimmen drei Viertel dafür sind.

    § 31

    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung (z.B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft) für die Förderung der pflanzenwissenschaftlichen Forschung.

    § 32

    Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens bei Auflösung der Gesellschaft sowie Beschlüsse über Satzungsänderungen, die die Zwecke der Gesellschaft und deren Vermögensverwendung betreffen, sind vor dem Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.

    __________________
    gez. Dr. Hans-Peter Haschke
    (Schatzmeister der Gesellschaft)

    DBG · Sektionen

    Über uns

    Aktivitäten

    Ziel der Sektion ist, die wissenschaftliche Mykologie einschließlich Lichenologie in allen Teilbereichen zu fördern. Entsprechend nimmt die Sektion innerhalb der DBG alle die Pilz- und Flechtenwissenschaften betreffenden Belange wahr. Alternierend zu den zweijährlich stattfindenden Tagungen der DBG werden Workshops zu ausgewählten Themen veranstaltet.

    Namensänderung der Sektion

    Die Mitgliederversammlung der Sektion beschloss auf der Sitzung am 1.10.2013 während der Botanikertagung in Tübingen ihren Namen zu ändern in „Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion Mykologie und Lichenologie)“ und diesen für zunächst zwei Jahre zu führen.

    Treffen

    Archiv: Frühere Sektionstreffen

    Mitgliedschaft

    Die Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion - in erster Linie bezüglich Symposien - während der Tagung der DBG und über Workshops der Sektion.

    Der Mitgliedsbeitrag wurde vorübergehend ausgesetzt.

    Wie werde ich Mitglied?

    Voraussetzung einer Mitgliedschaft in der Sektion ist die gleichzeitige Mitgliedschaft in der DBG. Die Mitgliedschaft in der Sektion kann durch ein informelles Schreiben an den Sprecher der Sektion beantragt werden.

    Satzung

    Die Sektion hat eine eigene Satzung (pdf-Datei) neben der Satzung der DBG-Muttergesellschaft.

    DBG · Sektionen

    Über uns

    Aktivitäten

    Die Sektion fördert die Forschung und Lehre auf allen Gebieten des pflanzlichen Sekundärstoffwechsels. Die Mitglieder geben einander Hilfestellung in allen Belangen der Naturstoffforschung. Die Sektion veranstaltet spezielle Doktorand/innen-Tagungen in den Jahren zwischen den Botanikertagungen.

    In ihrem englischsprachigen Internetauftritt präsentiert die Sektion Pflanzliche Naturstoffe ihre kommenden Treffen, ihre Satzung und ein Archiv vergangener Tagungen.

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    DBG · Sektionen

    Über uns

    Die "Sektion Angewandte Botanik" formierte sich im August 2015 als nunmehr sechste Sektion der DBG parallel zur Auflösung der "Vereinigung für Angewandte Botanik (VAB)".

    Ziele

    Die Sektion fördert die Wissenschaft auf dem Gebiet der Angewandten Botanik. Sie stärkt die Verbindung zwischen Grundlagenwissenschaften und praxisorientierten Bereichen der Pflanzenwissenschaften und Botanik, konkret in der Land- und Forstwirtschaft, in Obst- und Gartenbau, in der Landschaftspflege sowie im Umweltschutz. Sie setzt sich für alle Belange der Angewandten Pflanzenforschung ein und stärkt den Austausch zwischen ihren Mitgliedern und fördert die Kommunikation mit der Öffentlichkeit.

    Forschungsschwerpunkte

    Ihre Mitglieder adressieren vorrangig Fragestellungen aus den angewandten Wissenschaftsbereichen: Pflanzenphysiologie, Ökologie, Pflanzenbau, Ökotoxikologie, Umweltforschung, pflanzliche Biotechnologie, incl. in vitro-Technologie, Pflanzenproduktion, Nachernteprozesse, Pflanze-Mikroben-Wechselwirkung, pflanzliche Naturstoffe, biochemische Ökologie, Ethnobotanik, qualitätsbestimmende Parameter von Pflanzen und Pflanzenproduktion, Wirtschaftsbotanik.

    Aktivitäten

    Die Sektion bringt theoretische und praktische Wissenschaften zusammen und bietet den Forschenden ein Forum. Sie veranstaltet – in der Regel zwischen den alle zwei Jahre stattfindenden Botanikertagungen – Symposien und Workshops.

    Sie ist Ansprechpartner in politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen. Die Sektion benennt praxisorientierte Fachwissenschaftlerinnen und Experten mit Beratungskompetenz für fachliche Fragen in Ämtern und der Öffentlichkeit.

    Eine zentrale Aufgabe der Sektion ist die Herausgabe und Weiterführung des Wissenschaftsmagazins "Journal of Applied Botany and Food Quality / Angewandte Botanik" (gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsforschung Pflanzliche Nahrungsmittel, DGQ).

    Siehe auch -> Geschäftsordnung der Sektion Angewandte Botanik (pdf)

    Vorteile einer Mitgliedschaft

    In der Sektion treffen Sie Forscherinnen und Forscher, die an verwandten Themen arbeiten, und d