Artikel zur Kategorie Sektionen


Über uns

Die Sektion Pflanzliche Naturstoffe vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Forschergenerationen, die sich mit vielfältigen Aspekten der Naturstoffforschung beschäftigen, u.a. mit der Biosynthese, den physiologischen und ökologischen Funktionen, der Evolution und der biotechnologischen Produktion pflanzlicher Naturstoffe. Sie unterstützt den Austausch unter ihren Mitgliedern und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Aktivitäten

Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion, die Sektionstagungen, Workshops und Stellenausschreibungen via E-Mail.

Tagungen

Die Sektion Pflanzliche Naturstoffe trifft sich alle zwei Jahre (alternierend mit der Botanikertagung) zu einer Tagung. Neben dem wissenschaftlichen Austausch dienen diese Tagungen vor allem der Nachwuchsförderung. Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs erhalten die Gelegenheit, ihre Arbeiten vorzustellen, sie in informeller Atmosphäre ausführlich zu diskutieren und sich zu vernetzen.

Mitgliedschaft

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro. Der Beitritt zur Sektion ist für Mitglieder unserer Mutter-Organisation, der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), über deren Website möglich.

Für Fragen, Wünsche und Anregungen steht Ihnen die Sprecherin der Sektion gerne zur Verfügung.

Kontakt

Sprecher und Schriftführer

Sprecher

Prof. Dr. Dirk Selmar
Technische Universität Braunschweig
Institut für Angewandte Pflanzenbiologie
Mendelssohnstraße 4
38106 Braunschweig
Tel.: ++49 (0)531-391-5881
E-Mail: d.selmar[at]tu-bs.de
Website: https://www.tu-braunschweig.de/ifp/selmar

Stellvertretender Sprecher

Dr. Helmut Kassner

Uni Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek, Abt. Nutzpflanzenbiologie
Ohnhorststr. 18
D-22609 Hamburg
Tel: +49 (0)40 42816 349
E-Mail: helmut.kassner[at]uni-hamburg.de
Website: https://www.biologie.uni-hamburg.de/biozentrum-klein-flottbek/forschung/bdnp-cierjacks/mitarbeiter/m-cierjacks/hkassner.html

Schriftführerin

Prof. Dr. Jutta Papenbrock
Institut für Botanik
Leibniz Universität Hannover
Herrenhäuser Str. 2
D-30419 Hannover
Tel.: ++49 (0)511 762 3788
Fax: ++49 (0)511 762 19262
E-Mail: Jutta.Papenbrock[at]botanik.uni-hannover.de
Website: https://www.botanik.uni-hannover.de/stoffwechsel.html 

Kontakt

Sprecherin

Prof. Dr. Ute Wittstock
TU Braunschweig
Institut für Pharmazeutische Biologie
Mendelssohnstrasse 1
D-38106 Braunschweig
Germany
Tel.: +49 (0)531 391 5681
E-Mail: u.wittstock[at]tu-braunschweig.de 
Web: http://134.169.98.131/ipb/mitarbeiter/mitarbeiter_detail_fiona.asp?id=4&cname=

Stellvertreterin

Prof. Dr. Maike Petersen
Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie
Philipps-Universität Marburg
Deutschhausstraße 17A
35037 Marburg
Germany
Phone: ++49-(0)6421 2825821
E-Mail: petersen[at]uni-marburg.de
Maike Petersens Gruppe im Internet

Sprecher der Sektion

Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen Ihnen die beiden Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie gerne zur Verfügung:

Erster Sprecher

Prof. Dr. Stefan A. Rensing
Plant Cell Biology
University of Marburg
Germany
Tel: +49 (0)642128-21940
E-Mail: stefan.rensing[at]biologie.uni-marburg.de
Web: http://www.plantco.de

Zweite Sprecherin

Prof. Dr. Andrea Bräutigam
Universität Bielefeld
Computational Biology
Universitätsstraße 25
D-33615 Bielefeld
Tel.: +49 (0)521 106-8753  
E-Mail: andrea.braeutigam[at]uni-bielefeld.de   
Web: https://www.uni-bielefeld.de/biologie/computationalbiology/

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04. Jul 2019

Nachruf: Professor Dr. Reinhard Lieberei (1948 - 2019)

Prof. Dr. Reinhard Lieberei. Foto: privat.

Als international renommierter Wissenschaftler war Reinhard Lieberei stets in vorderster Front an unzähligen Forschungsprojekten der Angewandten Botanik beteiligt. Für die meisten Mitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft ist die Forschung an tropischen Nutzpflanzen unverrückbar mit dem Namen Reinhard Lieberei verbunden. Ob es um die Optimierung der Kakaofermentation ging, die Bekämpfung von Krankheiten des Kautschukbaumes oder die Etablierung nachhaltiger Anbaumethoden in Südamerika - Lieberei prägte durch seine Innovation und Begeisterung viele Forschungsprojekte zu tropischen Nutzpflanzen. Sein beeindruckendes Wissen über diese angewandten Forschungsfelder ist in sein Lehrbuch „Nutzpflanzen“ eingeflossen, das er gemeinsam mit Christoph Reisdorff erstellt hat, einem seiner vielen wissenschaftlichen Schüler. Prof. Dr. Dirk Selmar schildert in seinem Nachruf auch Liebereis Engagement in der Vereinigung für Angewandte Botanik und in der Sektion für Angewandte Botanik in der DBG.

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07. Jan 2019

Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

Die leuchtend roten Schneefelder, die die Blutschneealgen enthalten, erstrecken sich über weite Flächen, wie hier auf dem Doktorbreen-Gletscher in Spitzbergen im August 2004. Foto: Thomas Leya

Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

Wie sich die Schneealge Chlamydomonas nivalis trotz ihrer Auffälligkeit immer wieder zu verbergen versteht stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild (auch zum Download) auf ihrer Website vor.

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07. Jan 2019

Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

Die leuchtend roten Schneefelder, die die Blutschneealgen enthalten, erstrecken sich über weite Flächen, wie hier auf dem Doktorbreen-Gletscher in Spitzbergen im August 2004. Foto: Thomas Leya

Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

Quelle: Sektion Phykologie

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Vorsitz der Sektion

Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen Ihnen die SprecherInnen der Sektion Phykologie gerne zur Verfügung:

1. Vorsitzende / Sprecherin

Prof. Dr. Maria Mittag
Matthias-Schleiden-Institut, Allgemeine Botanik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Am Planetarium 1
07743 Jena
Germany
Tel.: ++49 (0)3641-949201
E-Mail: M.Mittag[at]uni-jena.de
Web: http://www.botanik.uni-jena.de/

2. Vorsitzende / Sprecherin

Prof. Dr. Claudia Büchel
Institut für Molekulare Biowissenschaften
Universität Frankfurt
Max-von-Laue-Straße 9
Biozentrum
60438 Frankfurt
Germany
Tel: +49 69 798 29602
E-Mail: C.Buechel[at]bio.uni-frankfurt.de

Zur Website der Sektion:

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19. Jan 2018

Video: Überlebenskünstlerin ist Alge des Jahres 2018

Video zur Algenforschung an Klebsormidium an der Uni Innsbruck.

Die Universität Innsbruck hat ein Video über die Forschung an Klebsormidium bei YouTube veröffentlicht: Die mehrzellige Grünalge lebt an Land an Orten, wo keine andere Pflanze mehr wachsen kann. Andreas Holzinger erforscht die Fähigkeiten der Alge, die sie vor Austrocknung und gefährlichen UV-Strahlen schützt. Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft, die Klebsormidium zur Alge des Jahres 2018 kürte.
Quelle: Video auf YouTube

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08. Jan 2018

Klebsormidium: Pendler zwischen scheintot und Wiedererwachen ist Alge des Jahres 2018

In der lichtmikroskopischen Aufnahme der Alge Klebsormidium dissectum wird deren Kallose-haltige Zellwand sichtbar, die es ihr erlaubt, sich bei Austrocknung wie eine Ziehharmonika zusammen zu ziehen. Foto und ©: Andreas Holzinger, Universität Innsbruck

Die mehrzellige Grünalge Klebsormidium lebt an Land an solchen Orten, wo keine andere Pflanze mehr wachsen kann. Als weltweit verbreiteter Pionier schafft sie neue Lebensräume, was Farmer und Wüstenanrainer nutzen. Forscher interessieren sich für ihre biologischen Tricks, wie sie zwischen leblos und Wiedererwachen hin und her wechselt. Die Professoren Andreas Holzinger (Universität Innsbruck) und Ulf Karsten (Universität Rostock) erforschen in enger Kooperation die Fähigkeiten, die die Alge vor Austrocknung und gefährlichen UV-Strahlen schützt. Beide sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), die Klebsormidium zur Alge des Jahres 2018 kürte.

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04. Jan 2017

Uralt und immer wieder Pionier: Blaugrüne Felskugel ist Alge des Jahres 2017

Nach dem Aufbrechen der Beacon-Sandstein genannten Felsformation der Antarktis wird die in den obersten Millimetern lebende Blaugrüne Felskugel (Chroococcidiopsis) sichtbar (siehe Pfeile). Sie kommt auch auf anderen Kontinenten vor. Foto: Burkhard Büdel, TU Kaiserslautern

Die Algenforscher der DBG haben die Blaugrüne Felskugel Chroococcidiopsis zur Alge des Jahres 2017 gekürt. Der Einzeller lebt in Steinen und Flechten, trotzt Extrembedingungen und erschließt lebensfeindliche Orte − heute wie wahrscheinlich schon vor Milliarden Jahren, als er den Weg für das Leben der Pflanzen und Tiere ebnete. Für die Blaugrüne Felskugel, die zu den Cyanobakterien zählt und wie alle Algen von Sonnenlicht lebt, interessieren sich Ökologen, Biotechnologen, Wüsten- und Weltraumforscher. Prof. Dr. Burkhard Büdel von der TU Kaiserslautern erforscht sie seit mehr als 30 Jahren. Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der DBG, in der die Algenforscher organisiert sind, die dieses Jahr zum zehnten Mal eine Alge des Jahres vorstellen.

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Kontakt

Sprecher der Sektion

1. Sprecher

Prof. Dr. Dirk Albach
AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
Institut für Biologie und Umweltwissenschaften
Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
Carl von Ossietzky-Strasse 9-11
26111 Oldenburg
Deutschland
Tel.: ++49 (0)441 7983339
E-Mail: dirk.albach[at]uni-oldenburg.de
www.uni-oldenburg.de/plant-evol/ 

Stellvertretende Sektionssprecher

Prof.in Dr. Alexandra Muellner-Riehl
Professur für Molekulare Evolution und Systematik der Pflanzen
Universität Leipzig
E-Mail: muellner-riehl[at]uni-leipzig.de

Dr. Natalia Tkach
Institut für Biologie/Geobotanik und Botanischer Garten
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
E-Mail: natalia.tkach[at]botanik.uni-halle.de

06. Jan 2016

Alge des Jahres 2016: Eisalge Melosira arctica – Gewinnerin oder Verliererin des Klimawandels?

Viele einzellige Melosira arctica hängen in Gallerte verpackt von den sie tragenden Eisschollen in das Meerwasser hinab, manche mehrere Meter weit. Foto und ©: Julian Gutt, AWI

Forschende der Sektion Phykologie haben eine der wichtigsten Algen des Arktischen Ozeans, Melosira arctica, zur Alge des Jahres gekürt. An ihr wollen Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels studieren. „Denn noch kann keiner voraussehen, ob Melosira Opfer oder Profiteur des schmelzenden Meereises werden wird, und noch weiß keiner, warum sie die produktivste Alge in dieser lebensfeindlichen Welt ist“, sagt der Biologe Dr. Klaus Valentin vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Algenforscher organisiert sind, die Melosira zur Alge des Jahres 2016 gewählt haben. Obwohl sie die produktivsten Algen im arktischen Ozean sind, ist bislang nur wenig über ihre Lebensweise bekannt. Das soll ein neues Forschungsprojekt nun ändern und die Fragen der Biologen beantworten.
Quelle: Sektion Phykologie

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06. Jan 2016

Alge des Jahres 2016: Eisalge Melosira arctica – Gewinnerin oder Verliererin des Klimawandels?

Viele einzellige Melosira arctica hängen in Gallerte verpackt von den sie tragenden Eisschollen in das Meerwasser hinab, manche mehrere Meter weit. Foto und ©: Julian Gutt, AWI

Forschende haben eine der wichtigsten Algen des Arktischen Ozeans, Melosira arctica, zur Alge des Jahres 2016 gekürt. An ihr wollen Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels studieren, weil derzeit völlig offen ist, ob Melosira Opfer oder Profiteur des schmelzenden Meereises werden wird. Obwohl sie die produktivsten Algen im Arktischen Ozean sind, ist nur wenig über ihre Lebensweise bekannt. Das soll ein neues Forschungsprojekt nun ändern. Die Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Algenforscher organisiert sind, die Melosira zur Alge des Jahres 2016 gewählt haben, stellt die Alge und das Forschungsprojekt auf ihrer Website in Bild und Text vor.

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Fragilariopsis cylindrus liebt das Extreme

Fragilariopsis cylindrus sieht aus wie Fischstäbchen, lebt im wewigen Eis, vermehrt sich dort aber. Neun dieser Algen liegen hier nebeneinander. Jede Zelle enthält zwei Chloroplasten mit dem Lichtsammelpigment Fucoxanthin, das sie braun färbt. Lichtmikroskopische Aufnahme: Dr. Gerhard Dieckmann, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, AWI.

Algenforscher haben die Kieselalge Fragilariopsis cylindrus zur Alge des Jahres gewählt. „Sie fasziniert uns, weil sie im Eis der Polarmeere, einem der extremsten Lebensräume der Erde, überlebt und sich dort sogar vermehrt“, begründet Professor Dr. Peter Kroth von der Universität Konstanz die Wahl. Auf der Website der Sektion Phykologie schildern die Algenforscher wie die Alge, Dauerfrost, Salzlake und Dunkelheit trotzt.

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Satzung der Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion für Mykologie und Lichenologie)

§ 1

Ziele der Sektionsarbeit

Die Sektion Mykologie und Lichenologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) hat die Förderung von Forschung und Lehre auf dem Fachgebiet der wissenschaftlichen Mykologie.
Die Sektion verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung (Gem Vo) vom 24.1.1953; sie erstrebt keinen wirtschaftlichen Gewinn. Im einzelnen gilt § 4 der Satzung der Deutschen Botanischen Gesellschaft sinngemäß.
Hierzu veranstaltet sie Symposien und unterstützt spezielle Fortbildungsveranstaltungen. Die Mitglieder werden durch Rundschreiben informiert.

§ 2

Mitgliedschaft bei der Sektion

Die Mitgliedschaft bei der Sektion ist an die Voraussetzung einer Mitgliedschaft bei der Deutschen Botanischen Gesellschaft gebunden. Die ordentliche Mitgliedschaft steht allen Mitgliedern der DBG zu. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist formlos bei der/dem Sektionsvorsitzenden zu stellen. Die Mitgliedschaft wird wirksam mit der Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrages für die Deutsche Botanische Gesellschaft und für die Sektion.

Nichtmitglieder der DBG, welche die Ziele der Sektion unterstützen, können nach Entscheid der/des Vorsitzenden als Gäste registriert und zu Versammlungen und anderen Veranstaltungen der Sektion eingeladen werden und dort aktiv teilnehmen.

Die Kündigung der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche Erklärung mit dreimonatiger Frist.

§ 3

Sektionsbeitrag

Die Erfüllung der in § 1 genannten Aufgaben der Sektion werden durch jährliche Beiträge und durch Spenden getragen. Die Höhe des jährlichen Beitrages (z. Zt. 6 €) wird auf der Sektionsversammlung durch Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder festgelegt.

§ 4

Organe der Sektion

Organe der Sektion sind:

a) der Sektionsvorstand
b) die Sektionsversammlung

§ 4.1

Sektionsversammlung

Die Sektionsversammlung erledigt die Sektionsangelegenheiten, soweit diese nicht vom Sektionsvorstand wahrgenommen werden können. Sie ist zuständig für

  1. die Wahl des Sektionsvorstands
  2. einer(s) Kassenprüfer(in)s und seiner/s Stellvertreter(in)s
  3. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts der/des Vorsitzenden und der/des Schatzmeisters(in) sowie Entlastungen derselben
  4. Beschlussfassung über Anträge an die Sektionsversammlung selbst sowie Beschwerden gegen Mitglieder der Vorstandschaft
  5. Entscheidung über Verlust der Mitgliedschaft
  6. Erwerb und Veräußerung von unbeweglichem Eigentum der Sektion und von diesem gleichstehenden Rechten
  7. Änderung der Satzung
  8. Auflösung der Sektion

Die Berufung der Sektionsversammlung geschieht wenigstens einmal innerhalb von 2 Jahren (in der Regel während der Botanikertagung der DBG) durch die/den Ersten oder Zweiten Vorsitzenden, außerdem jederzeit auf Antrag der Mehrheit der jeweiligen Vorstandsmitglieder, in beiden Fällen auf schriftlichem Wege. Die Berufung muss wenigstens 14 Tage vor dem Versammlungstage erfolgen. Die Tagesordnung ist in der Einladung bekannt zugeben.

Stimmberechtigt in der Sektionsversammlung sind alle anwesenden ordentlichen Mitglieder. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, der die Versammlung leitet.

Die gestellten Anträge und gefassten Beschlüsse sowie Form und Ergebnis der Wahlen sind zu beurkunden. Das Protokoll ist von dem Ersten Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.

§ 4.2

Sektionsvorstand

Die Führung der Geschäfte der Sektion innerhalb der DBG steht dem Sektionsvorstand zu, soweit nicht die Sektionsversammlung dazu berufen ist (s. § 4.1).

Der Sektionsvorstand besteht aus:

a) der/dem Ersten Vorsitzenden
b) der/dem Zweiten Vorsitzenden
c) der/dem Schriftführer(in)
d) der/dem Schatzmeister(in)

Die Wahl des Sektionsvorstands erfolgt für einen Zeitraum von jeweils 2 Jahren (Wiederwahl ist zulässig). Die Wahl hat für jede Person gesondert, auf Antrag in geheimer und schriftlicher Wahl zu erfolgen. Zur Gültigkeit der Wahl genügt die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

Scheidet ein Mitglied des Sektionsvorstands während der Amtsdauer aus, so wird dessen Aufgabe durch die/den Ersten und/oder die/den Zweiten Vorsitzenden kommissarisch bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung wahrgenommen. Sie/Er kann hierfür auch eine(n) Vertreter(in) bestellen, die/der längstens bis zur nächsten Wahl amtiert.

Die/der Erste und die/der Zweite Vorsitzende vertreten die Sektion nach außen mit Einzelvertretungsbefugnis. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind zur Vertretung der Sektion nur im Zusammenwirken mit der/dem Ersten oder Zweiten Vorsitzenden befugt.

Im Innenverhältnis sind die Vorstandsmitglieder der Sektionsversammlung der Sektion und dem Vorstand der DBG gegenüber für ihre Tätigkeit verantwortlich.

Die/der Schriftführer(in) führt das Protokoll über die Versammlungen.

Die/der Schatzmeister(in) besorgt die Kassengeschäfte der Sektion. Sie/er legt der Sektionsversammlung einen durch den Kassenprüfer geprüften und mit den nötigen Belegen versehenen Rechnungsbericht vor.

§5

Satzungsänderung

Eine Änderung dieser Satzung ist nur mit Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden, ordentlichen Sektionsmitgliedern möglich.

§ 6

Auflösung der Sektion

Die Auflösung der Sektion kann nur durch einstimmigen Beschluss aller ordentlichen Mitglieder in einer eigens dazu berufenen Sektionsversammlung erfolgen. Diese Absicht ist bei der Einladung allen Mitglieder bekanntzugeben. Im Falle der Auflösung geht das Vermögen der Sektion an die Deutsche Botanische Gesellschaft bzw. an deren Vermögensnachfolger über.

§ 7

Inkrafttreten der Geschäftsordnung

Diese Satzung wurde auf der Sektions-Versammlung am 23.9.2002 in Freiburg mit einfacher Mehrheit aller anwesenden Mitglieder der Sektion beschlossen und in Kraft gesetzt.

Sektionstagung 2012

Die wissenschaftliche Tagung der Sektion Mykologie und Lichenologie der DBG fand in Kooperation mit der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie vom 1.-7. Oktober 2012 im Kloster Drübeck im Harz statt. Der wissenschaftliche Programmteil und die Podiumsdiskussion zur Zukunft der Mykologie in Deutschland fand vom 1. bis 3. Oktober statt.

Treffen 2013

Zum Treffen, das am 1. Oktober 2013 während der Botanikertagung stattfindet, waren alle Mitglieder herzlich in den Kupferbau der Universität Tübingen eingeladen.

Sektionstagung 2014

Das Treffen der Sektion findet gemeinsam mit der Dreiländertagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) vom 29.9. bis 1.10.2014 im saarländischen Mettlach-Orscholz statt. Neben mykologischen Sessions hatte die Sektion ein Symposium zum Thema Pilz-Pflanze-Interaktion organisiert. Im Anschluss an die Konferenz mit englischsprachigen Vorträgen bot die DGfM noch eine viertägige Exkursion an.

Über uns

Aktivitäten

Ziel der Sektion ist, die wissenschaftliche Mykologie einschließlich Lichenologie in allen Teilbereichen zu fördern. Entsprechend nimmt die Sektion innerhalb der DBG alle die Pilz- und Flechtenwissenschaften betreffenden Belange wahr. Alternierend zu den zweijährlich stattfindenden Tagungen der DBG werden Workshops zu ausgewählten Themen veranstaltet.

Namensänderung der Sektion

Die Mitgliederversammlung der Sektion beschloss auf der Sitzung am 1.10.2013 während der Botanikertagung in Tübingen ihren Namen zu ändern in „Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion Mykologie und Lichenologie)“ und diesen für zunächst zwei Jahre zu führen.

Treffen

Archiv: Frühere Sektionstreffen

Mitgliedschaft

Die Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion - in erster Linie bezüglich Symposien - während der Tagung der DBG und über Workshops der Sektion.

Der Mitgliedsbeitrag wurde vorübergehend ausgesetzt.

Wie werde ich Mitglied?

Voraussetzung einer Mitgliedschaft in der Sektion ist die gleichzeitige Mitgliedschaft in der DBG. Die Mitgliedschaft in der Sektion kann durch ein informelles Schreiben an den Sprecher der Sektion beantragt werden.

Satzung

Die Sektion hat eine eigene Satzung (pdf-Datei) neben der Satzung der DBG-Muttergesellschaft.

Kurzportrait: Über uns

Die Sektion fördert die Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Physiologie, Biochemie und Molekularbiologie der Pflanzen. Sie unterstützt die Kommunikation unter ihren rund 200 Mitgliedern (Stand August 2015) über einen E-Mail-Verteiler und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Jedes Jahr veranstaltet die Sektion ein wissenschaftliches Treffen, die Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen". In ihrem eigenen Internetauftritt nennt die Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie die Termine ihrer Treffen und Tagungen, zählt die Vorteile einer Mitgliedschaft auf und präsentiert aktuelle Informationen über ihr Twitterprofil.

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Über uns

In der Sektion Phykologie haben sich die Algenforscher der Gesellschaft zusammengeschlossen. Sie untersuchen Mikro- und Makroalgen unter taxonomischen, physiologischen, ökologischen, molekularbiologischen und angewandten Fragestellungen. Ferner fördert die Sektion den Wissenschaftsnachwuchs sowie den wissenschaftlichen Austausch über diese faszinierenden Organismen.

Im Wechsel mit den Botanikertagungen veranstaltet die Sektion Treffen zu phykologischen Themen, bietet Ansprechpartner für die Presse, und stellt der interessierten Öffentlichkeit die „Alge des Jahres“ vor. Gemeinsam mit ihren Schwesterorganisationen gründete sie Federation of European Phycological Societies (FEPS). In ihrem eigenen Internetauftritt präsentiert die Sektion Phykologie aktuelle Informationen aus der Forschung sowie einen Link zum eigenen Twitterprofil. 

zur Website der Sektion Phykologie

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