Artikel zur Kategorie Sektionen


Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie

Prof. Dr. Andreas Weber. Foto: privat

Prof. Dr. Andreas Weber

Institut für Biochemie der Pflanzen
Heinrich-Heine-Universität
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Deutschland
Tel: ++49-(0)211 / 81-12347
E-Mail: andreas.weber@uni-duesseldorf.de
http://www.plant-biochemistry.hhu.de

Der Sprecher der Sektion Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie ist geborenes Mitglied im erweiterten Vorstand der DBG.

Expertengruppen

Die Mitglieder der DBG schließen sich teils zu Sektionen zusammen (siehe Satzung §6), die - zwischen den Botanikertagungen - eigene wissenschaftliche Symposien in ihrem jeweiligen Spezialgebiet veranstalten. Sie vernetzen sich und tauschen Informationen Ihres Fachgebietes miteinander aus. Die DBG hat derzeit sechs Sektionen:

Mitgliedschaft in den Sektionen

Der Beitritt zu den Sektionen geschieht auf freiwilliger Basis. Unabhängig vom Jahresbeitrag für die DBG erheben manche Sektionen eigene Mitgliedsbeiträge. Generell können neue Mitglieder einer Sektion bis zu drei Jahren angehören, bevor sie auch Mitglied der DBG werden ("Schnupperphase").

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Kurzportrait: Über uns

Die Sektion fördert die Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Physiologie, Biochemie und Molekularbiologie der Pflanzen. Sie unterstützt die Kommunikation unter ihren rund 200 Mitgliedern (Stand August 2015) über einen E-Mail-Verteiler und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Jedes Jahr veranstaltet die Sektion ein wissenschaftliches Treffen, die Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen". In ihrem eigenen Internetauftritt nennt die Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie die Termine ihrer Treffen und Tagungen, zählt die Vorteile einer Mitgliedschaft auf und präsentiert aktuelle Informationen über ihr Twitterprofil.

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Über uns

Aktivitäten

Ziel der Sektion ist, die wissenschaftliche Mykologie einschließlich Lichenologie in allen Teilbereichen zu fördern. Entsprechend nimmt die Sektion innerhalb der DBG alle die Pilz- und Flechtenwissenschaften betreffenden Belange wahr. Alternierend zu den zweijährlich stattfindenden Tagungen der DBG werden Workshops zu ausgewählten Themen veranstaltet.

Namensänderung der Sektion

Die Mitgliederversammlung der Sektion beschloss auf der Sitzung am 1.10.2013 während der Botanikertagung in Tübingen ihren Namen zu ändern in „Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion Mykologie und Lichenologie)“ und diesen für zunächst zwei Jahre zu führen.

Treffen

Archiv: Frühere Sektionstreffen

Mitgliedschaft

Die Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion - in erster Linie bezüglich Symposien - während der Tagung der DBG und über Workshops der Sektion.

Der Mitgliedsbeitrag wurde vorübergehend ausgesetzt.

Wie werde ich Mitglied?

Voraussetzung einer Mitgliedschaft in der Sektion ist die gleichzeitige Mitgliedschaft in der DBG. Die Mitgliedschaft in der Sektion kann durch ein informelles Schreiben an den Sprecher der Sektion beantragt werden.

Satzung

Die Sektion hat eine eigene Satzung (pdf-Datei) neben der Satzung der DBG-Muttergesellschaft.

Über uns

Aktivitäten

 

Sektionstreffen 2014

Dieses Jahr wurde die Zusammenkunft der Nachwuchsforscher im Rahmen eines Strasburger-Workshops [Link] unter dem Titel "Postgraduate workshop of the section „Pflanzliche Naturstoffe“. Er fand vom 21.9. - 23. 9. 2014 in der Nürnberger Jugendherberge statt. Themenfokus:
Small Natural Products: Biochemistry, genetics, ecology, chemistry, evolution

Sektionstreffen 2013

Im Jahr 2013 trafen sich die Mitglieder der Sektion während der Botanikertagung in Tübingen.

Sektionstreffen 2012

Die Tagung der Sektion „Pflanzliche Naturstoffe“ fand vom 30. September bis 2. Oktober 2012 im Michaeliskloster in Hildesheim statt. Inhaltlich richtete sich der Focus auf Naturstoffe und ihre Bedeutung hinsichtlich Biochemie, Genetik, Ökologie, Chemie, Evolution und Anwendung.

Sektionstagung 2014

Das Treffen der Sektion findet gemeinsam mit der Dreiländertagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) vom 29.9. bis 1.10.2014 im saarländischen Mettlach-Orscholz statt. Neben mykologischen Sessions hatte die Sektion ein Symposium zum Thema Pilz-Pflanze-Interaktion organisiert. Im Anschluss an die Konferenz mit englischsprachigen Vorträgen bot die DGfM noch eine viertägige Exkursion an.

Treffen 2013

Zum Treffen, das am 1. Oktober 2013 während der Botanikertagung stattfindet, waren alle Mitglieder herzlich in den Kupferbau der Universität Tübingen eingeladen.

Sektionstagung 2012

Die wissenschaftliche Tagung der Sektion Mykologie und Lichenologie der DBG fand in Kooperation mit der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie vom 1.-7. Oktober 2012 im Kloster Drübeck im Harz statt. Der wissenschaftliche Programmteil und die Podiumsdiskussion zur Zukunft der Mykologie in Deutschland fand vom 1. bis 3. Oktober statt.

Satzung der Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion für Mykologie und Lichenologie)

§ 1

Ziele der Sektionsarbeit

Die Sektion Mykologie und Lichenologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) hat die Förderung von Forschung und Lehre auf dem Fachgebiet der wissenschaftlichen Mykologie.
Die Sektion verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung (Gem Vo) vom 24.1.1953; sie erstrebt keinen wirtschaftlichen Gewinn. Im einzelnen gilt § 4 der Satzung der Deutschen Botanischen Gesellschaft sinngemäß.
Hierzu veranstaltet sie Symposien und unterstützt spezielle Fortbildungsveranstaltungen. Die Mitglieder werden durch Rundschreiben informiert.

§ 2

Mitgliedschaft bei der Sektion

Die Mitgliedschaft bei der Sektion ist an die Voraussetzung einer Mitgliedschaft bei der Deutschen Botanischen Gesellschaft gebunden. Die ordentliche Mitgliedschaft steht allen Mitgliedern der DBG zu. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist formlos bei der/dem Sektionsvorsitzenden zu stellen. Die Mitgliedschaft wird wirksam mit der Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrages für die Deutsche Botanische Gesellschaft und für die Sektion.

Nichtmitglieder der DBG, welche die Ziele der Sektion unterstützen, können nach Entscheid der/des Vorsitzenden als Gäste registriert und zu Versammlungen und anderen Veranstaltungen der Sektion eingeladen werden und dort aktiv teilnehmen.

Die Kündigung der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche Erklärung mit dreimonatiger Frist.

§ 3

Sektionsbeitrag

Die Erfüllung der in § 1 genannten Aufgaben der Sektion werden durch jährliche Beiträge und durch Spenden getragen. Die Höhe des jährlichen Beitrages (z. Zt. 6 €) wird auf der Sektionsversammlung durch Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder festgelegt.

§ 4

Organe der Sektion

Organe der Sektion sind:

a) der Sektionsvorstand
b) die Sektionsversammlung

§ 4.1

Sektionsversammlung

Die Sektionsversammlung erledigt die Sektionsangelegenheiten, soweit diese nicht vom Sektionsvorstand wahrgenommen werden können. Sie ist zuständig für

  1. die Wahl des Sektionsvorstands
  2. einer(s) Kassenprüfer(in)s und seiner/s Stellvertreter(in)s
  3. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts der/des Vorsitzenden und der/des Schatzmeisters(in) sowie Entlastungen derselben
  4. Beschlussfassung über Anträge an die Sektionsversammlung selbst sowie Beschwerden gegen Mitglieder der Vorstandschaft
  5. Entscheidung über Verlust der Mitgliedschaft
  6. Erwerb und Veräußerung von unbeweglichem Eigentum der Sektion und von diesem gleichstehenden Rechten
  7. Änderung der Satzung
  8. Auflösung der Sektion

Die Berufung der Sektionsversammlung geschieht wenigstens einmal innerhalb von 2 Jahren (in der Regel während der Botanikertagung der DBG) durch die/den Ersten oder Zweiten Vorsitzenden, außerdem jederzeit auf Antrag der Mehrheit der jeweiligen Vorstandsmitglieder, in beiden Fällen auf schriftlichem Wege. Die Berufung muss wenigstens 14 Tage vor dem Versammlungstage erfolgen. Die Tagesordnung ist in der Einladung bekannt zugeben.

Stimmberechtigt in der Sektionsversammlung sind alle anwesenden ordentlichen Mitglieder. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, der die Versammlung leitet.

Die gestellten Anträge und gefassten Beschlüsse sowie Form und Ergebnis der Wahlen sind zu beurkunden. Das Protokoll ist von dem Ersten Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.

§ 4.2

Sektionsvorstand

Die Führung der Geschäfte der Sektion innerhalb der DBG steht dem Sektionsvorstand zu, soweit nicht die Sektionsversammlung dazu berufen ist (s. § 4.1).

Der Sektionsvorstand besteht aus:

a) der/dem Ersten Vorsitzenden
b) der/dem Zweiten Vorsitzenden
c) der/dem Schriftführer(in)
d) der/dem Schatzmeister(in)

Die Wahl des Sektionsvorstands erfolgt für einen Zeitraum von jeweils 2 Jahren (Wiederwahl ist zulässig). Die Wahl hat für jede Person gesondert, auf Antrag in geheimer und schriftlicher Wahl zu erfolgen. Zur Gültigkeit der Wahl genügt die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

Scheidet ein Mitglied des Sektionsvorstands während der Amtsdauer aus, so wird dessen Aufgabe durch die/den Ersten und/oder die/den Zweiten Vorsitzenden kommissarisch bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung wahrgenommen. Sie/Er kann hierfür auch eine(n) Vertreter(in) bestellen, die/der längstens bis zur nächsten Wahl amtiert.

Die/der Erste und die/der Zweite Vorsitzende vertreten die Sektion nach außen mit Einzelvertretungsbefugnis. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind zur Vertretung der Sektion nur im Zusammenwirken mit der/dem Ersten oder Zweiten Vorsitzenden befugt.

Im Innenverhältnis sind die Vorstandsmitglieder der Sektionsversammlung der Sektion und dem Vorstand der DBG gegenüber für ihre Tätigkeit verantwortlich.

Die/der Schriftführer(in) führt das Protokoll über die Versammlungen.

Die/der Schatzmeister(in) besorgt die Kassengeschäfte der Sektion. Sie/er legt der Sektionsversammlung einen durch den Kassenprüfer geprüften und mit den nötigen Belegen versehenen Rechnungsbericht vor.

§5

Satzungsänderung

Eine Änderung dieser Satzung ist nur mit Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden, ordentlichen Sektionsmitgliedern möglich.

§ 6

Auflösung der Sektion

Die Auflösung der Sektion kann nur durch einstimmigen Beschluss aller ordentlichen Mitglieder in einer eigens dazu berufenen Sektionsversammlung erfolgen. Diese Absicht ist bei der Einladung allen Mitglieder bekanntzugeben. Im Falle der Auflösung geht das Vermögen der Sektion an die Deutsche Botanische Gesellschaft bzw. an deren Vermögensnachfolger über.

§ 7

Inkrafttreten der Geschäftsordnung

Diese Satzung wurde auf der Sektions-Versammlung am 23.9.2002 in Freiburg mit einfacher Mehrheit aller anwesenden Mitglieder der Sektion beschlossen und in Kraft gesetzt.

01. Nov 2013

Sektion ändert ihren Namen und lädt alle Interaktionsforscher ein

Die Mitgliederversammlung der Sektion Mykologie und Lichenologie beschloss auf ihrer Mitgliederversammlung am 1.10.2013 ihren Namen in "Sektion für Interaktionen zu ändern. Diskutiert wurde der Namenswechsel schon seit Mai und damit vor dem Treffen auf der Botanikertagung in Tübingen (vgl.: Actualia-Bericht 16.5.2013). Insbesondere wurde über den Vorschlag „Sektion für Pilz-Pflanz-Interaktion“ während der Mitgliederversammlung debattiert und eine Ausweitung in „Sektion für Interaktionen“ – um auch andere Interkationen einzuschließen – angedacht. Deshalb führt die Sektion für die nächsten zwei Jahre einen Doppelnamen „Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion Mykologie und Lichenologie)“. Der Sprecher der Sektion, Prof. Dr. Dominik Begerow, lädt alle an Interaktionen zwischen Pflanzen und anderen Organismen forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, sich der Sektion anzuschließen und das nächste Sektionstreffen aktiv mitzugestalten. Über Ihre Vorschläge zur Themenfindung und weitere Anregungen freut sich der Sprecher im Namen aller Sektionsmitglieder. E-Mail: dominik.begerow[at]rub.de

17. Mai 2013

Umbenennung der Sektion Mykologie und Lichenologie

Interaktionen zwischen Pilzen und Pflanzen und ihren Forschern

Die Sektion "Mykologie und Lichenologie" diskutiert derzeit darüber, den Namen der Sektion in "Pilz-Pflanze Interaktionen" umzubenennen, um den Forschungsschwerpunkten innerhalb der DBG Rechnung zu tragen. Der Sprecher der Sektion, Prof. Dr. Dominik Begerow, lädt dazu ein, an der Versammlung der Sektion während der Botanikertagung teilzunehmen, während der er die weiteren Aktivitäten der Sektion vorstellen, diskutieren und mit allen Interessierten abstimmen möchte. Welchen Hintergrund dies hat und welche neuen Aktivitäten in der Sektion durch Ihr Kommen angestoßen werden können, schildert Begerow in einem kurzen Artikel und freut sich auf Ihr Kommen, Ihr Feedback und Ihre Anregungen.

Lesen Sie die Begründung des Sprechers, Professor Dr. Dominik Begerow

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02. Jan 2012

Armleuchteralge Chara – bedrohter Pionier mit Hang zur Dominanz

Die Struppige Armleuchteralge (Chara horrida) war nach 1980 in ganz Deutschland verschwunden, und wurde von Algenforschern vor wenigen Jahren in den Boddengewässern vor der Ostseeinsel Hiddensee wieder entdeckt. Foto: © Sven Dahlke, Biologische Station Hiddensee.

Welche Strategien einzelne Arten der Gattung verfolgen, stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild auf ihrer Website vor.

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05. Jan 2015

Meersalat Ulva kommt nur mit den richtigen Bakterien in Form

Ulva wächst bandförmig oder wie ein Salatblatt. Fotos und © Thomas Wichard, Universität Jena

Er wächst bandförmig oder wie ein Salatblatt, aber nur wenn Bakterien die Differenzierungs- und Entwicklungsprogramme der Grünalge anwerfen. Wie die Alge dies sicherstellt, schildert die Sektion Phykologie in Text und Bild auf ihrer Website.

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06. Jan 2014

Chlamydomonas reinhardtii - schneller Schwimmer steht Modell

Das Video zeigt die schraubenförmigen Schwimmbewegungen von Chlamydomonas reinhardtii im Lichtmikroskop.

Der auf der ganzen Welt verbreitete Einzeller misst Licht, schwimmt schneller als der Weltrekordhalter im Brustschwimmen. Die winzige Alge mauserte sich zum Modell-Organismus, an dem die Forschergemeinde ganz verschiedene Dinge untersucht. Sogar neue Forschungszweige in der Neurobiologie und Medizin etablierten sich ausgehend von der Alge: etwa die Optogenetik, die genetisch modifizierte Zellen als Lichtschalter einsetzt. Die Sektion Phykologie stellt das Modell in Text, Bild und Video auf ihrer Website vor.

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02. Jan 2013

Lingulodinium polyedrum lässt das Meer leuchten

Im September 2011 ließen Massen des Einzellers Lingulodinium polyedrum die Wellen vor der Küste Kaliforniens nahe San Diego blau aufleuchten. Foto: © Mit freundlicher Genehmigung von Prof. em. Christopher J. Wills, University of California, San Diego.

Der mit einem Panzer und zwei Geißeln ausgestattete Dinoflagellat fasziniert nicht nur die Forschenden sondern auch Skipper und Strandgänger, weil er sich unter bestimmten Bedingungen massenhaft vermehren und nachts das Meer blau leuchten lassen kann. Wie das geht und warum das Leuchten nicht ganz ungefhährlich ist, beschreibt die Sektion Phykologie auf ihrer Website.

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Fragilariopsis cylindrus liebt das Extreme

Fragilariopsis cylindrus sieht aus wie Fischstäbchen, lebt im wewigen Eis, vermehrt sich dort aber. Neun dieser Algen liegen hier nebeneinander. Jede Zelle enthält zwei Chloroplasten mit dem Lichtsammelpigment Fucoxanthin, das sie braun färbt. Lichtmikroskopische Aufnahme: Dr. Gerhard Dieckmann, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, AWI.

Algenforscher haben die Kieselalge Fragilariopsis cylindrus zur Alge des Jahres gewählt. „Sie fasziniert uns, weil sie im Eis der Polarmeere, einem der extremsten Lebensräume der Erde, überlebt und sich dort sogar vermehrt“, begründet Professor Dr. Peter Kroth von der Universität Konstanz die Wahl. Auf der Website der Sektion Phykologie schildern die Algenforscher wie die Alge, Dauerfrost, Salzlake und Dunkelheit trotzt.

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08. Dez 2009

Die Froschlaichalge zeigt saubere Gewässer an

Am Zentralfaden entspringen in regelmäßigen Abständen dicht gedrängte Wirtel, die der Froschlaichalge, Batrachospermum, ein perlschnurartiges Aussehen verleihen. Sie bestehen aus verzweigten Zellfäden. Mikroskopische Aufnahme: Dr. Johanna Knappe, Philipps-Universität Marburg)

Froschlaichalgen der Gattung Batrachospermum werden immer rarer, da ihr Lebensraum schwindet. Die Algenexperten der Sektion Phykologie stellen die Alge vor und möchten auf diese gefährdete Pflanze unserer heimischen Gewässer aufmerksam machen.

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21. Jan 2009

Emilinania huxleyi - ein Algenzwerg, der auf das weltweite Klima wirkt

Algenblüte vor der Küste Islands, die die NASA dokumentierte. Die türkisen Schleier im Wasser lassen auf Billionen Emiliania huxleyi im Phytoplankton schließen. Foto: NASA/GSFC, MODIS Rapid Response

Warum eine winzige Alge das Klimia der ganzen Erde beeinflussen kann, stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild auf ihrer Website vor.

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08. Apr 2008

Micrasterias - unsterblich und doch auf der Roten Liste

Das gegabelte Scheibensternchen (Micrasterias furcata) hat einen Durchmesser von nur 0,2 Millimeter und lebt in Mooren. In der Roten Liste von 2008 ist es als stark gefährdet eingestuft: Seit seiner ersten Beschreibung konnte es nur dreimal in ganz Deutschland aufgespürt werden. Foto: Dr. Monika Engels, Zieralgen-Kulturensammlung, Universität Hamburg)

Micrasterias, aus dem Griechischen abgeleitet etwa „kleines Sternchen“, ist eine stark bedrohte, formen- und artenreiche Algengattung. Sie gilt als unsterblich, weil sie sich durch ungeschlechtliche Teilung vermehren kann. Dennoch stehen in Deutschland die meisten Micrasterias auf der Roten Liste. Warum das so ist, stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild auf ihrer Website vor.

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03. Apr 2007

Seetang ist Alges des Jahres 2007

Bei Niedrigwasser fällt der bis zu vier Meter lange Fingertang (Laminaria digitata) vor der Küste Helgolands trocken. Foto: Annekatrin Enge, Biologische Anstalt Helgoland des Alfred-Wegener-Instituts

Laminaria-Seetang wird mehrere Meter groß, bildet mit anderen Großalgen den „Regenwald des Meeres“ und wird in vielen Lebensmitteln und Kosmetika verwendet. Was den Tang sonst noch auszeichnet, schildert die Sektion Phykologie auf ihrer Website, die dieses Jahr das erste mal eine Alge des Jahres wählte.

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Sektionstreffen 2015

2015 trafen sich die Mitglieder der Sektion während der Botanikertagung an der TUM in Freising. Dort wurde Prof. Dr. Wolfgang Kreis zum neuen ersten Sprecher gewählt.

17. Sep 2009

Neue Mitglieder im erweiterten DBG-Vorstand

Die Mitglieder der Gesellschaft wählten am zehnten September während der Botanikertagung Professor Birgit Piechulla von der Universität Rostock in den erweiterten Vorstand der Gesellschaft. Sie wird das Amt ab Januar des kommenden Jahres von Professor Marianne Popp aus Wien übernehmen. Der geschäftsführende Vorstand der Gesellschaft wurde in der Wahl im Amt bestätigt.

Für zwei der fünf Sektionen setzen sich ab Januar neue Sprecher ein, die ebenfalls zum erweiterten Vorstand zählen: Der bisherige Stellvertreter der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie, Professor Andreas Weber von der Universität Düsseldorf, wird ab Januar auf den amtierenden Sprecher, Professor Karl-Joseph Dietz, folgen. Weber wurde ebenso wie sein Stellvertreter, Professor Christoph Peterhänsel von der Universität Hannover, einstimmig gewählt. In der Sektion Mykologie und Lichenologie wird Professor Dominik Begerow von der Ruhr-Uni Bochum im Januar Professor Reinhard Agerer ablösen.

06. Jan 2016

Alge des Jahres 2016: Eisalge Melosira arctica – Gewinnerin oder Verliererin des Klimawandels?

Viele einzellige Melosira arctica hängen in Gallerte verpackt von den sie tragenden Eisschollen in das Meerwasser hinab, manche mehrere Meter weit. Foto und ©: Julian Gutt, AWI

Forschende der Sektion Phykologie haben eine der wichtigsten Algen des Arktischen Ozeans, Melosira arctica, zur Alge des Jahres gekürt. An ihr wollen Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels studieren. „Denn noch kann keiner voraussehen, ob Melosira Opfer oder Profiteur des schmelzenden Meereises werden wird, und noch weiß keiner, warum sie die produktivste Alge in dieser lebensfeindlichen Welt ist“, sagt der Biologe Dr. Klaus Valentin vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Algenforscher organisiert sind, die Melosira zur Alge des Jahres 2016 gewählt haben. Obwohl sie die produktivsten Algen im arktischen Ozean sind, ist bislang nur wenig über ihre Lebensweise bekannt. Das soll ein neues Forschungsprojekt nun ändern und die Fragen der Biologen beantworten.
Quelle: Sektion Phykologie

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06. Jan 2016

Alge des Jahres 2016: Eisalge Melosira arctica – Gewinnerin oder Verliererin des Klimawandels?

Viele einzellige Melosira arctica hängen in Gallerte verpackt von den sie tragenden Eisschollen in das Meerwasser hinab, manche mehrere Meter weit. Foto und ©: Julian Gutt, AWI

Forschende haben eine der wichtigsten Algen des Arktischen Ozeans, Melosira arctica, zur Alge des Jahres 2016 gekürt. An ihr wollen Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels studieren, weil derzeit völlig offen ist, ob Melosira Opfer oder Profiteur des schmelzenden Meereises werden wird. Obwohl sie die produktivsten Algen im Arktischen Ozean sind, ist nur wenig über ihre Lebensweise bekannt. Das soll ein neues Forschungsprojekt nun ändern. Die Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Algenforscher organisiert sind, die Melosira zur Alge des Jahres 2016 gewählt haben, stellt die Alge und das Forschungsprojekt auf ihrer Website in Bild und Text vor.

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Sektionstreffen 2016

Der Workshop für Postgraduierte der Sektion Pflanzliche Naturstoffe in der DBG wird vom 11. bis 13. September 2016 im Parkhotel Schloss Meisdorf nahe Falkenstein in Sachsen-Anhalt stattfinden. Unter dem Titel „Biology of Small Molecule Natural Products” tauschen sich alle an pflanzlichen Naturstoffen forschende Nachwuchskräfte aus. Organisiert wurde die Tagung von PD Dr. Hans-Peter Mock vom IPK Gatersleben, Leibniz Institute of Plant Genetics and Crop Plant Research.

04. Jan 2017

Uralt und immer wieder Pionier: Blaugrüne Felskugel ist Alge des Jahres 2017

Nach dem Aufbrechen der Beacon-Sandstein genannten Felsformation der Antarktis wird die in den obersten Millimetern lebende Blaugrüne Felskugel (Chroococcidiopsis) sichtbar (siehe Pfeile). Sie kommt auch auf anderen Kontinenten vor. Foto: Burkhard Büdel, TU Kaiserslautern

Die Algenforscher der DBG haben die Blaugrüne Felskugel Chroococcidiopsis zur Alge des Jahres 2017 gekürt. Der Einzeller lebt in Steinen und Flechten, trotzt Extrembedingungen und erschließt lebensfeindliche Orte − heute wie wahrscheinlich schon vor Milliarden Jahren, als er den Weg für das Leben der Pflanzen und Tiere ebnete. Für die Blaugrüne Felskugel, die zu den Cyanobakterien zählt und wie alle Algen von Sonnenlicht lebt, interessieren sich Ökologen, Biotechnologen, Wüsten- und Weltraumforscher. Prof. Dr. Burkhard Büdel von der TU Kaiserslautern erforscht sie seit mehr als 30 Jahren. Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der DBG, in der die Algenforscher organisiert sind, die dieses Jahr zum zehnten Mal eine Alge des Jahres vorstellen.

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08. Jan 2018

Klebsormidium: Pendler zwischen scheintot und Wiedererwachen ist Alge des Jahres 2018

In der lichtmikroskopischen Aufnahme der Alge Klebsormidium dissectum wird deren Kallose-haltige Zellwand sichtbar, die es ihr erlaubt, sich bei Austrocknung wie eine Ziehharmonika zusammen zu ziehen. Foto und ©: Andreas Holzinger, Universität Innsbruck

Die mehrzellige Grünalge Klebsormidium lebt an Land an solchen Orten, wo keine andere Pflanze mehr wachsen kann. Als weltweit verbreiteter Pionier schafft sie neue Lebensräume, was Farmer und Wüstenanrainer nutzen. Forscher interessieren sich für ihre biologischen Tricks, wie sie zwischen leblos und Wiedererwachen hin und her wechselt. Die Professoren Andreas Holzinger (Universität Innsbruck) und Ulf Karsten (Universität Rostock) erforschen in enger Kooperation die Fähigkeiten, die die Alge vor Austrocknung und gefährlichen UV-Strahlen schützt. Beide sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), die Klebsormidium zur Alge des Jahres 2018 kürte.

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19. Jan 2018

Video: Überlebenskünstlerin ist Alge des Jahres 2018

Video zur Algenforschung an Klebsormidium an der Uni Innsbruck.

Die Universität Innsbruck hat ein Video über die Forschung an Klebsormidium bei YouTube veröffentlicht: Die mehrzellige Grünalge lebt an Land an Orten, wo keine andere Pflanze mehr wachsen kann. Andreas Holzinger erforscht die Fähigkeiten der Alge, die sie vor Austrocknung und gefährlichen UV-Strahlen schützt. Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft, die Klebsormidium zur Alge des Jahres 2018 kürte.
Quelle: Video auf YouTube

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Vorsitz der Sektion

Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen Ihnen die SprecherInnen der Sektion Phykologie gerne zur Verfügung:

1. Vorsitzende / Sprecherin

Prof. Dr. Maria Mittag
Matthias-Schleiden-Institut, Allgemeine Botanik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Am Planetarium 1
07743 Jena
Germany
Tel.: ++49 (0)3641-949201
E-Mail: M.Mittag[at]uni-jena.de
Web: http://www.botanik.uni-jena.de/

2. Vorsitzende / Sprecherin

Prof. Dr. Claudia Büchel
Institut für Molekulare Biowissenschaften
Universität Frankfurt
Max-von-Laue-Straße 9
Biozentrum
60438 Frankfurt
Germany
Tel: +49 69 798 29602
E-Mail: C.Buechel[at]bio.uni-frankfurt.de

Zur Website der Sektion:

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07. Jan 2019

Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

Die leuchtend roten Schneefelder, die die Blutschneealgen enthalten, erstrecken sich über weite Flächen, wie hier auf dem Doktorbreen-Gletscher in Spitzbergen im August 2004. Foto: Thomas Leya

Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

Wie sich die Schneealge Chlamydomonas nivalis trotz ihrer Auffälligkeit immer wieder zu verbergen versteht stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild (auch zum Download) auf ihrer Website vor.

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07. Jan 2019

Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

Die leuchtend roten Schneefelder, die die Blutschneealgen enthalten, erstrecken sich über weite Flächen, wie hier auf dem Doktorbreen-Gletscher in Spitzbergen im August 2004. Foto: Thomas Leya

Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

Quelle: Sektion Phykologie

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04. Jul 2019

Nachruf: Professor Dr. Reinhard Lieberei (1948 - 2019)

Prof. Dr. Reinhard Lieberei. Foto: privat.

Als international renommierter Wissenschaftler war Reinhard Lieberei stets in vorderster Front an unzähligen Forschungsprojekten der Angewandten Botanik beteiligt. Für die meisten Mitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft ist die Forschung an tropischen Nutzpflanzen unverrückbar mit dem Namen Reinhard Lieberei verbunden. Ob es um die Optimierung der Kakaofermentation ging, die Bekämpfung von Krankheiten des Kautschukbaumes oder die Etablierung nachhaltiger Anbaumethoden in Südamerika - Lieberei prägte durch seine Innovation und Begeisterung viele Forschungsprojekte zu tropischen Nutzpflanzen. Sein beeindruckendes Wissen über diese angewandten Forschungsfelder ist in sein Lehrbuch „Nutzpflanzen“ eingeflossen, das er gemeinsam mit Christoph Reisdorff erstellt hat, einem seiner vielen wissenschaftlichen Schüler. Prof. Dr. Dirk Selmar schildert in seinem Nachruf auch Liebereis Engagement in der Vereinigung für Angewandte Botanik und in der Sektion für Angewandte Botanik in der DBG.

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Sprecher der Sektion

Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen Ihnen die beiden Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie gerne zur Verfügung:

Erster Sprecher

Prof. Dr. Stefan A. Rensing
Plant Cell Biology
University of Marburg
Germany
Tel: +49 (0)642128-21940
E-Mail: stefan.rensing[at]biologie.uni-marburg.de
Web: http://www.plantco.de

Zweite Sprecherin

Prof. Dr. Andrea Bräutigam
Universität Bielefeld
Computational Biology
Universitätsstraße 25
D-33615 Bielefeld
Tel.: +49 (0)521 106-8753  
E-Mail: andrea.braeutigam[at]uni-bielefeld.de   
Web: https://www.uni-bielefeld.de/biologie/computationalbiology/

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Kontakt

Sprecherin

Prof. Dr. Ute Wittstock
TU Braunschweig
Institut für Pharmazeutische Biologie
Mendelssohnstrasse 1
D-38106 Braunschweig
Germany
Tel.: +49 (0)531 391 5681
E-Mail: u.wittstock[at]tu-braunschweig.de 
Web: http://134.169.98.131/ipb/mitarbeiter/mitarbeiter_detail_fiona.asp?id=4&cname=

Stellvertreterin

Prof. Dr. Maike Petersen
Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie
Philipps-Universität Marburg
Deutschhausstraße 17A
35037 Marburg
Germany
Phone: ++49-(0)6421 2825821
E-Mail: petersen[at]uni-marburg.de
Maike Petersens Gruppe im Internet

Kontakt

Sprecher und Schriftführer

Sprecher

Prof. Dr. Dirk Selmar
Technische Universität Braunschweig
Institut für Angewandte Pflanzenbiologie
Mendelssohnstraße 4
38106 Braunschweig
Tel.: ++49 (0)531-391-5881
E-Mail: d.selmar[at]tu-bs.de
Website: https://www.tu-braunschweig.de/ifp/selmar

Stellvertretender Sprecher

Dr. Helmut Kassner

Uni Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek, Abt. Nutzpflanzenbiologie
Ohnhorststr. 18
D-22609 Hamburg
Tel: +49 (0)40 42816 349
E-Mail: helmut.kassner[at]uni-hamburg.de
Website: https://www.biologie.uni-hamburg.de/biozentrum-klein-flottbek/forschung/bdnp-cierjacks/mitarbeiter/m-cierjacks/hkassner.html

Schriftführerin

Prof. Dr. Jutta Papenbrock
Institut für Botanik
Leibniz Universität Hannover
Herrenhäuser Str. 2
D-30419 Hannover
Tel.: ++49 (0)511 762 3788
Fax: ++49 (0)511 762 19262
E-Mail: Jutta.Papenbrock[at]botanik.uni-hannover.de
Website: https://www.botanik.uni-hannover.de/stoffwechsel.html 

Über uns

Die Sektion Pflanzliche Naturstoffe vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Forschergenerationen, die sich mit vielfältigen Aspekten der Naturstoffforschung beschäftigen, u.a. mit der Biosynthese, den physiologischen und ökologischen Funktionen, der Evolution und der biotechnologischen Produktion pflanzlicher Naturstoffe. Sie unterstützt den Austausch unter ihren Mitgliedern und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Aktivitäten

Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion, die Sektionstagungen, Workshops und Stellenausschreibungen via E-Mail.

Tagungen

Die Sektion Pflanzliche Naturstoffe trifft sich alle zwei Jahre (alternierend mit der Botanikertagung) zu einer Tagung. Neben dem wissenschaftlichen Austausch dienen diese Tagungen vor allem der Nachwuchsförderung. Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs erhalten die Gelegenheit, ihre Arbeiten vorzustellen, sie in informeller Atmosphäre ausführlich zu diskutieren und sich zu vernetzen.

Mitgliedschaft

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro. Der Beitritt zur Sektion ist für Mitglieder unserer Mutter-Organisation, der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), über deren Website möglich.

Für Fragen, Wünsche und Anregungen steht Ihnen die Sprecherin der Sektion gerne zur Verfügung.

21. Dez 2020

Eingeschleppte Schlauchalge verändert das Wattenmeer

Die sich rasch ausbreitende Alge Vaucheria velutina häuft über sandigem Wattboden große Mengen Schlick an (linke Seite). Am Horizont liegt die Insel Sylt. Foto: Karsten Reise

Die Schlauchalge Vaucheria velutina ist die „Alge des Jahres 2021“. Die Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. wählte die eingeschleppte Algenart, die dieses Jahr erstmals im norddeutschen Wattenmeer nachgewiesen wurde, „aufgrund ihrer plötzlichen Dominanz und der unabsehbaren ökologischen Folgen“, die ihre Anwesenheit dort mit sich bringen könnte. In den Schläuchen der Alge, die normalerweise nur am Ufer wächst, verfängt sich der Schlick, wodurch die Gänge der Wattwürmer verstopft werden. Somit verändert sich das Weltnaturerbe Wattenmeer. Der Wattforscher Prof. em. Dr. Karsten Reise vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) hatte die Alge im vergangenen Sommer vor der Insel Sylt entdeckt, die Molekularbiologin Dr. Nataliya Rybalka von der Universität Göttingen analysierte anschließend die Genproben.

Quelle: Uni Göttingen

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19. Mär 2021

Treffen bei der nächsten DGfM-Tagung

Während der 100-jährigen Jubiläumstagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) findet am 6. und 7. Oktober 2021 auch eine internationale, wissenschaftliche Tagung statt. Unsere Sektion Interaktionen organisiert ein Symposium und trägt damit zu einem breiten Programm bei. Sektionssprecher Prof. Dr. Dominik Begerow hofft, die internationalen Gäste

  • Dr. M. Cathy Aime, Purdue University, USA;
  • Dr J. Jennifer Luangsaard, BIOTEC, Thailand;
  • Prof. Dr. Pedro Crous, WFBI, Utrecht, Netherlands;
  • Dr. Miroslav Kolařík, Czech Academy of Science, Czech Republic;
  • Prof. Dr. Cobus Visagie, FABI, Pretoria, South Africa.

auch in Blaubeuren nahe Tübingen empfangen zu können. Wer sich bis 30. April anmeldet profitiert von der Early Bird Rate. Weitere Informationen in Kürze bei der DGfM.

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Über uns

In der Sektion Phykologie haben sich die Algenforscher der Gesellschaft zusammengeschlossen. Sie untersuchen Mikro- und Makroalgen unter taxonomischen, physiologischen, ökologischen, molekularbiologischen und angewandten Fragestellungen. Ferner fördert die Sektion den Wissenschaftsnachwuchs sowie den wissenschaftlichen Austausch über diese faszinierenden Organismen.

Im Wechsel mit den Botanikertagungen veranstaltet die Sektion Treffen zu phykologischen Themen, bietet Ansprechpartner für die Presse, und stellt der interessierten Öffentlichkeit die „Alge des Jahres“ vor. Gemeinsam mit ihren Schwesterorganisationen gründete sie Federation of European Phycological Societies (FEPS). Die Sektion hat einen eigenen Internetauftritt. 

zur Website der Sektion Phykologie

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Kontakt

Sprecherin der Sektion

1. Sprecher

Prof. Dr. Elvira Hörandl
University of Goettingen
Albrecht-von-Haller Institute for Plant Sciences
Department of Systematics, Biodiversity and Evolution of Plants (with Herbarium)
Untere Karspuele 2
D-37073 Goettingen
Germany
Tel.: +49 (0)551 / 39 7843
E-Mail: Elvira.Hoerandl [at] biologie.uni-goettingen.de
Web: https://www.uni-goettingen.de/de/153591.html

Stellvertretende Sektionssprecher*innen

Dr. Natalia Tkach
Institut für Biologie/Geobotanik und Botanischer Garten
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
E-Mail: natalia.tkach[at]botanik.uni-halle.de

Dr. Anze Zerdoner Calasan
Ludwig Maximilian University of Munich
Faculty of Biology
Systematics, Biodiversity and Evolution of Plants
Menzinger Str. 67
80638 München
Germany
Tel.: +49 (0)89 17861 194
E-Mail: A.Zerdoner [at] lmu.de
Website: https://www.en.sysbot.bio.lmu.de/people/posphd/zerdoner/index.html

02. Dez 2021

Alge des Jahres 2022: Panzergeißler Stylodinium droht zu verschwinden, bevor seine kuriose Lebensweise erforscht ist

Die kugelförmige Alge Stylodinium cf. bavariense aus den ehemaligen Torfstichen nahe des bayerischen Seeon heftet sich mit einem Stiel an eine fadenförmige Alge, nachdem sie ihr schwimmendes Stadium aufgegeben hat. Lichtmikroskopische Aufnahme: Corinna Romeikat, Ludwig-Maximilians-Universität München

Eine im Verborgenen heimischer Moore lebende Alge namens Stylodinium haben Forschende zur Alge des Jahres 2022 gewählt. Sie heftet sich an andere Algen an, auch wenn sie eigentlich selbst schwimmen kann, und gibt daher Rätsel auf. Doch der einzellige Panzergeißler droht gemeinsam mit seinem Lebensraum zu verschwinden, noch bevor seine den Aufsitzerpflanzen im Regenwald ähnliche Lebensweise erforscht ist. Stylodinium dient außerdem der Erkennung ökologisch intakter Moor-Gewässer. Die Stielalge kann der Biodiversitäts- und Klimaforschung dienen, wenn deren Arten zweifelsfrei bestimmbar werden. Daran arbeiten Teams um Prof. Dr. Marc Gottschling von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Dr. Urban Tillmann vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Beide Algenforscher sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Wissenschaftler*innen organisiert sind, die Stylodinium zur Alge des Jahres gewählt haben.

Die Alge des Jahres 2022 stellen die beteiligten Forscher*innen auf der Website der Sektion Phykologie in Text und Bild vor.

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