Artikel zur Kategorie Veranstaltung


22. Mär 2020

Kommende Sektionstagung: verschoben

Die 25. Internationale Tagung der Sektion für Biodiversität und Evolutionsbiologie in der DBG muss aufgrund der aktuellen Lage verschoben werden. Wir werden Sie weiterhin informieren.

12. Mär 2020

Nahrung für unsere Zukunft

Die zweite Kölner Food for Future Konferenz wird am 14. und 15. September 2020 an der Universität zu Köln stattfinden. Themen sind die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion, die Optimierung von Ernten, die Veränderungen der Landnutzung und ihre Auswirkungen auf den ländlichen Alltag. Außerdem wird es eine kostenlose, englischsprachige Podiumsdiskussion für die Öffentlichkeit geben, die eine Anmeldung erfordert. Die Themen der englischsprachigen Konferenz, zu der bis 15. Mai Abstracts erbeten werden, thematisiert

  • Functional Food
  • Plant-Environment Interactions
  • Urbanization and Development
  • Food and Rural Livelihoods

Zum 15. Mai endet auch der Frühbucher-Rabatt.

Details auf der Konferenz-Website

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13. Feb 2020

Workshop on Access and Benefit-Sharing

Der Workshop des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit dem Titel Access and Benefit-Sharing - Putting the Nagoya Protocol in practice: Issues and approches for biotechnology companies in Germany wird am Mittwoch, 11. März 2020, von 9:30 – 17:00 Uhr in Frankfurt stattfinden (siehe Anfahrtsbeschreibung, pdf). Der Workshop soll dazu beitragen, Basiswissen zu Access and Benefit-Sharing zu vermitteln, den Unternehmen ihre Sorgfaltspflicht im Zusammenhang mit dem Nagoya-Protokoll in verschiedenen Phasen der Forschung und Entwicklung aufzuzeigen und eine Hilfestellung bei dem Einrichten von ABS-Compliance im Unternehmen zu geben: Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten? Wie sind Konzepte wie „die Nutzung genetischer Ressourcen“ zu interpretieren? Wie baut ein Unternehmen ein wirksames ABS-Compliance-System auf? Der Workshop findet in englischer Sprache statt.

Details vom VCI (pdf)

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14. Jan 2020

Pflanzenernährung, Wachstum und Interaktionen mit der Umwelt

Zur vierten internationalen Konferenz Plant Nutrition, Growth & Environment Interaction trifft sich die Forschungs-Community am 24 und 25 Februar 2020 in Wien. Themen der englischsprachigen Tagung in Österreich sind:

  • Plant-Microorganism Interactions
  • Nutrient Availability in Soils, Toxicity & Remediation
  • Nutrient Uptake, Transport & Homeostasis
  • Nutrient Functions in Plants
  • Nutrient Management & Fertilizers in Crop Production
  • Plant Nutrition, Crop Productivity & Food Quality
  • Plant-Environment Interaction & Global Climate Change

Abstracts werden noch bis 20. Januar 2020 angenommen. Zur Tagung laden Prof. Karl H. Mühling (Kiel University, Chair, Scientific Program) und Prof. Alisher Touraev (VISCEA, Local Organizer).

Quelle: Tagungswebsite

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13. Jan 2020

Leopoldina und Leibniz-Institut gedenken des Molekularbiologen Benno Parthier

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) veranstalten zu Ehren des am 25. August 2019 verstorbenen Altpräsidenten und ehemaligen Institutsdirektors Professor Benno Parthier eine Gedenkfeier in Halle (Saale). Der Biochemiker war neben zahlreichen anderen Auszeichnungen von 2007 bis zu seinem Tod am 25. August 2019 Ehrenmitglied unserer Gesellschaft. In Halle werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Politikerinnen und Politiker diesen Monat die Leistungen und Verdienste des Molekularbiologen und Wissenschaftsmanagers würdigen. Die Gedenkfeier für den Altpräsidenten der Leopoldina Prof. Dr. Dr. h.c. Benno Parthier findet am Donnerstag, 23. Januar 2020, von 11:00 bis 17:00 Uhr im Festsaal der Leopoldina, Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale) statt. Die Leopoldina bittet um Anmelkdungen zu der Veranstaltung.

Quelle: Leoplodina

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25. Nov 2019

Chlamydomonas-Expert*innen treffen sich in Frankreich

Zur International Conference on the Cell and Molecular Biology of Chlamydomonas ("Chlamy 2020") kommen vom 24. bis 29. Mai die Wissenschftler*innen auf der französischen Insel Embiez zusammen, die mit dem Algen-Modell forschen. Die Tagung findet bereits zum 19. Mal statt und dient vor allem dazu, das bestehnde Netzwerk um Neumitglieder zu erweitern und die neuesten Ergebnisse in freundschaftlicher Atmosphäre zu diskutieren. Die DBG fördert die Veranstaltung. Das Organisatoren-Team um Olivier Vallon und Michael Schroda schreibt:

The green alga Chlamydomonas reinhardtii is as a key model organism for many fundamental aspects of cell biology, from cilia and motility to photosynthesis and organelle biogenesis. The ease with which it can be grown, genetically manipulated and biochemically analyzed has allowed many historical discoveries: flagellar motility by microtubule sliding, uniparental inheritance of the chloroplast genome, subunit composition of the photosynthetic enzymes, nuclear control of chloroplast gene expression, transformation of the plastid and mitochondrial genomes, etiology of many human genetic disorders, Channelrhodopsins etc... Today, thanks to well annotated genomes, comprehensive collections of mutants and state-of-the art molecular tools for genome engineering, Chlamydomonas research is exploding with breakthrough discoveries obtained by the coupling of genetics, biophysics, advanced microscopic imaging, single cell mechanics, synthetic biology etc.

The Chlamydomonas meeting, held since the 1970s alternatively on all continents, is remarkable by its emphasis on sharing unpublished results and by the openness of exchange in a tightly-knit community. For the lastest editions, we boast about 30% newcomers each time, testifying of the development of Chlamydomonas research. The main function of the meeting is to maintain this highly collaborative spirit in spite of the diversity of Chlamydomonas research, to develop a shared knowledge of the organism behind the model.

Details auf der im Aufbau befindlichen Website

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07. Nov 2019

Herausforderungen für die Pflanzenzüchtung der Zukunft

Öffentliche Veranstaltung am 20. November in Düsseldorf. Bild: CEPLAS

Beim Thema Klimawandel wird ein wichtiger Aspekt dabei meist vernachlässigt: die Auswirkungen auf unsere Nutzpflanzen und damit die Sicherstellung unserer Ernährung. Es ist bekannt, dass sich schon kleine Temperaturunterschiede extrem auf die Gesundheit und den Ernteertrag unserer Nutzpflanzen auswirken können. Wie also sollen Weizen, Mais und Co. in Zukunft mit den sich verändernden Klimabedingungen klar kommen? Was kann und muss die Pflanzenforschung und -züchtung tun, um die Versorgung mit pflanzenbasierten Rohstoffen auch zukünftig zu gewährleisten? Welche Lösungsansätze gibt es bereits? Diesen und weiteren Fragen beantworten Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

  • Michael Schmitt, Physikalische Chemie, Organisator der Ringvorlesung "Klimawandel und ich"
  • Benjamin Stich, Quantitative Genetik und Genomik der Pflanzen,
  • Andreas Weber, Institut für Biochemie der Pflanzen, Sprecher des Clusters of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS)

auf der Veranstaltung "Hitzesommer, Überschwemmungen & Co. Vor welchen Herausforderungen steht die Pflanzenzüchtung der Zukunft?". Am 20. November 2019, 18-21 Uhr, im Goethe-Museum, Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, Jacobistr. 2, 40211 Düsseldorf. Bitte melden Sie sich dazu bei CEPLAS an.

Quelle: CEPLAS

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22. Okt 2019

Klimaextreme erfordern risikobewusste nachhaltige Entwicklung – jetzt!

Konferenzteilnehmer*innen auf Schloss Herrenhausen. Foto: David Carreño Hansen für VolkswagenStiftung

Berichte über klimatische Extremereignisse wie Dürren, Hitzewellen, Starkregen oder heftige Stürme sind mittlerweile Bestandteil der täglichen Nachrichten. Über 130 Expert*innen aus Forschung und Praxis unterschiedlicher Disziplinen, einschließlich Vertreter*innen von UN-Organisationen, der Weltbank sowie Versicherungen, unterstrichen bei einer Konferenz in Hannover, dass Klimaextreme zu den größten Bedrohungen für das menschliche Wohlergehen und die nachhaltige Entwicklung gehören. Die Konferenzteilnehmer*innen aus mehr als 30 Ländern betonten unisono, dass ein stärkerer Fokus auf Risikobewusstsein bei der Umsetzung der 17 von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs, der Agenda 2030) notwendig ist, um die mit Klimaextremen verbundenen gesellschaftlichen Gefahren deutlich zu reduzieren. Um dies zu fördern, müssen das Übereinkommen von Paris zur Bekämpfung des Klimawandels, die SDGs und das Sendai Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge 2015 - 2030 zusammengeführt werden. Die Herrenhäuser Konferenz Extreme Events – Building Climate Resilient Societies, gefördert von der VolkswagenStiftung, fand vom 9. bis 11. Oktober 2019 in Hannover statt.

Quelle: MPI f Biogeochemie

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21. Okt 2019

Big Data - ein Quantensprung in Biologie und Medizin

Samstag, 9. November 2019 findet im isas Dortmund der Landesbiologentag zum Thema „Big Data - ein Quantensprung in Biologie und Medizin“ des Biologiedachverbandes VBIO statt. Obgleich „Big data“ in aller Munde ist, weiß so mancher mit diesem Schlagwort nicht viel anzufangen. Die Auswertung solcher Daten dient dabei beispielsweise der Gesundheitsforschung bzw. der personalisierten Medizin aber auch der Agrag-, Ernährungs- sowie Umweltforschung. So können biologische Daten in Zeiten des Klimawandels politische Entscheidungsprozesse unterstützen.

  • Wie diese Daten in Biologie und Medizin angewendet werden, wird uns Prof. Sickmann vom ISAS in Dortmund nahe bringen.
  • Zur personalisierten Medizin am Beispiel Lungenkrebs referiert Frau Dr. George von der Uni Köln.
  • Welchen Einfluss hat unser jeweiliges Mikrobiom beispielsweise auf das Immunsystem? Dazu referiert Frau Prof. Stecher von der TU München.
  • Und last not least: Was leistet die Genomik für die Meresbiologie? Das beantwortet uns Prof. Amann vom MPI Bremen.

Anmeldungen sind nur bis 25. Oktober möglich.

Quelle: VBIO Landesverband NRW

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21. Okt 2019

Wissen & Bildung gegen den Artenschwund

Bis zu 80 Prozent weniger Schmetterlinge, Käfer, Bienen und andere Insekten innerhalb weniger Jahrzehnte – dieser Rückgang alarmiert. Ein Faktor ist dabei die Wissenserosion in Sachen Natur und Umwelt. „Sind Biologen fit für die Rettung der Biodiversität?“ ist die Frage, die sich rund 200 Biologen aus ganz Baden-Württemberg beim Landesbiologentag am 26. Oktober 2019 an der Universität Hohenheim in Stuttgart stellen werden. Auf der Tagung soll diskutiert werden, wie es in den verschiedensten Bereichen der Zivilgesellschaft um das Artenwissen bestellt ist. Den landesweiten Biologentag und 12. Umweltbildungskongress veranstaltet die Umweltakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit der Universität Hohenheim und dem Verband der Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin Baden-Württemberg e.V. (VBIO).

Quelle: VBIO

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17. Okt 2019

Disziplinübergreifendes Treffen für Evolutionsforscher*innen

Vom 30. März bis 2. April 2020 treffen sich Wissenschaftler*innen aus der Botanik, der Zoologie, Mikrobiologie sowie Medizin und Philosophie zum disziplinübergreifenden Austausch beim 2nd Münster Evolution Meeting (MEM, siehe auch Flyer der Keynotespeaker, pdf). Abstracts werden bis 15. Januar 2020 angenommen. Anmelden kann man sich bis 13. März 2020 für eine Tagungsgebühr von 80 Euro. Siehe auch Twitter für Updates (@MEMWWU)

mehr auf der Tagungswebsite

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10. Okt 2019

querFELDein TALKS: Interaktive Podiumsdiskussion

Unter dem Titel „Dürre Aussichten? Landwirtschaft im Klimawandel“ findet am 16. Oktober um 18:00 Uhr eine interaktive Podiumsdiskussion im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin statt. Auf dem Podium diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam Vorschläge für eine klimarobustere Landwirtschaft der Zukunft.
Teilnehmende der Podiumsdiskussion:

  • Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Dr. Christiane Paulus, Abteilungsleiterin für „Naturschutz und nachhaltige Landnutzung“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
  • Prof. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen
  • Dr. Kirsten Tackmann, Agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die LINKE
  • Benedikt Bösel, Landwirt und Geschäftsführer Schlossgut Alt Madlitz

Die Veranstaltung ist kostenlos eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Quelle: ZALF

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12. Sep 2019

Botanikertagung startet Montag

Wir freuen uns die Forschenden zur Botanikertagung (Hashtag: #BT2019DBG) in Rostock zu begrüßen, die diesen Sonntagabend unter dem Motto Plant Science for our Future beginnt. Dort stellen die mehr als 420 angemeldeten Wissenschaftler*innen die neuesten Ergebnisse der Pflanzenforschung vor. Am Montag laden wir zum öffentlichen Abendvortrag "Neue Techniken in der Pflanzenzüchtung" von Professorin Ulla Bonas. Sie zeigt, wie die modernen Methoden der Genomeditierung, wie etwa CRISPR/Cas, die Pflanzenzüchtung im letzten Jahrzehnt revolutioniert haben. In mehr als 20 weiteren Fachsitzungen werden verschiedene Schwerpunkte der Pflanzenwissenschaften erörtert, von Ökologie, Physiologie, Biodiversität, über Molekular- und Zellbiologie bis hin zu Klimawandel und Pflanzenresistenz.

zur Website der Konferenz

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11. Sep 2019

Klimawandel: Forscher aus aller Welt diskutieren Strategien für Pflanzen

Professorin Birgit Piechulla ist Tagungspräsidentin der internationalen Botanikertagung in Rostock. Foto: Edeltraut Altrichter, Uni Rostock

Unter dem Motto ‚Pflanzenwissenschaften für unsere Zukunft‘ (Plant Science for our Future) treffen sich vom 15. bis zum 19. September 2019 über 400 Pflanzenforscher*innen aus 27 Ländern an der Uni Rostock zur Botanikertagung. „Es ist die größte und bekannteste Konferenz auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften im deutschsprachigen Raum“, unterstreicht Professorin Dr. Birgit Piechulla. Die Tagung ist fester Bestandteil in den Pflanzenwissenschaften und wird alle zwei Jahre durch unsere 137 Jahre alte Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) ausgerichtet. In mehr als 20 Schwerpunktveranstaltungen diskutieren die Forschenden jüngste Forschungsergebnisse zum Klimawandel, resistente Pflanzen, Stress, Artenvielfalt, Biotechnologie, Genomeditierung, u.v.a.m.

Quelle: Uni Rostock

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11. Sep 2019

Öffentlicher Vortrag: Neue Techniken in der Pflanzenzüchtung

Prof. Dr. Ulla Bonas. Foto: Christoph Rieken, Leopoldina

Pflanzengenetikerin Professorin Ulla Bonas (Uni Halle-Wittenberg), zugleich Vize-Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Halle) und Wissenschaftliche Direktorin des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs (Greifswald), spricht am 16. September 2019, 19 Uhr, in einem öffentlichen Vortrag während unserer Botanikertagung über "Neue molekulare Techniken in der Pflanzenzüchtung" im Audimax der Universität Rostock auf dem Campus Ulmenstraße. Pflanzen werden seit etwa 12.000 Jahren gezüchtet und ständig genetisch verändert, um beispielsweise die Erträge und Stressresistenz zu erhöhen oder sie stabiler gegen Krankheiten zu machen. Neben spontan auftretenden Mutationen wurden in den letzten 150 Jahren Pflanzenlinien nach Mutagenese, also durch Bestrahlung oder chemische Agenzien auf neue und erwünschte Eigenschaften selektiert. Während durch solche DNA-Sequenzänderungen Mutationen im gesamten Genom entstehen ("Schrotschussprinzip"), hat die gerichtete Einführung spezifischer Mutationen durch neue molekulare Techniken die Pflanzenzüchtung im letzten Jahrzehnt revolutioniert. Was die so genannten "programmierbaren Genscheren" bewirken, darüber wird Professorin Bonas in ihrem Vortrag sprechen.

Quelle: Uni Rostock (beim idw)

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11. Sep 2019

Öffentlicher Vortrag: Neue Techniken in der Pflanzenzüchtung

Prof. Dr. Ulla Bonas. Foto: Christoph Rieken, Leopoldina

Pflanzengenetikerin Professorin Ulla Bonas (Uni Halle-Wittenberg), zugleich Vize-Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Halle) und Wissenschaftliche Direktorin des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs (Greifswald), spricht am 16. September 2019, 19 Uhr, in einem öffentlichen Vortrag während unserer Botanikertagung über "Neue molekulare Techniken in der Pflanzenzüchtung" im Audimax der Universität Rostock auf dem Campus Ulmenstraße. Pflanzen werden seit etwa 12.000 Jahren gezüchtet und ständig genetisch verändert, um beispielsweise die Erträge und Stressresistenz zu erhöhen oder sie stabiler gegen Krankheiten zu machen. Neben spontan auftretenden Mutationen wurden in den letzten 150 Jahren Pflanzenlinien nach Mutagenese, also durch Bestrahlung oder chemische Agenzien auf neue und erwünschte Eigenschaften selektiert. Während durch solche DNA-Sequenzänderungen Mutationen im gesamten Genom entstehen ("Schrotschussprinzip"), hat die gerichtete Einführung spezifischer Mutationen durch neue molekulare Techniken die Pflanzenzüchtung im letzten Jahrzehnt revolutioniert. Was die so genannten "programmierbaren Genscheren" bewirken, darüber wird Professorin Bonas in ihrem Vortrag sprechen.

Quelle: Uni Rostock (beim idw)

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28. Aug 2019

Wiedervernässung von Mooren

Vom 10. bis 13. September 2019 werden mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zur internationalen WETSCAPES-Konferenz (https://www.wetscapes.uni-rostock.de/) an der Universität Rostock über die Wiedervernässung trockengelegter Moore diskutieren. Dass eine Wiedervernässung der Moore einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, darüber ist sich die Fachwelt einig. Eine Wiedervernässung senkt die Freisetzung schädlicher Treibhausgase. Dabei gehen jedoch ehemals trockengelegte landwirtschaftliche Nutzflächen verloren.
Bei der Tagung soll insbesondere die Frage geklärt werden, wie Wiedervernässung land- und forstwirtschaftlicher Moorflächen mit fortgesetzter wirtschaftlicher Nutzung kombiniert werden kann. Neueste Erkenntnisse über die bei der Wiedervernässung ablaufenden Prozesse in Boden, Wasser und Luft werden von Wissenschaftlern und Anwendern vorgestellt und zusammengebracht, die an natürlichen, künstlich entwässerten oder wiedervernässten Mooren arbeiten.

Quelle: Wetscapes beim idw

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12. Aug 2019

Meeresleuchten: Biolumineszente Algen in einer Ostsee des Wandels

Meeresleuchten, hervorgerufen durch die Alge Alexandrium ostenfeldii, ist seit rund 20 Jahren verstärkt in der Ostsee zu beobachten. Foto: Daniel Erikson, SYKE, IOW

Beim kommenden „Warnemünder Abend“ am 15. August 2019 wird  Dr. Anke Kremp über winzige Algen berichten, die bei massenhaftem Auftreten Meeresleuchten in der Ostsee hervorrufen. Die Meeresbiologin vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) erläutert darin u.a. mögliche Gründe für ihr vermehrtes Auftreten. Zusätzlich haben in dieser Woche Besucher des „Warnemünder Abends“ die Möglichkeit, im Anschluss an den Vortrag die Installation „Breath“ des finnischen Fern Orchestra anzuschauen, in der es ebenfalls um Leuchtalgen aus der Ostsee geht (s.a.: Nachricht dazu). Beginn ist 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Quelle: IOW

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08. Aug 2019

Kunstprojekt mit Licht aus Leuchtalgen

Die leuchtende Panzergeißelalge Alexandrium ostenfeldii in einem Kulturgefäß - sie wird zum Hauptdarsteller beim Kunstprojekt „BREATH“. Foto: Fern Orchestra

Vom 13. bis 16. August 2019 präsentiert das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) das Kunstprojekt „BREATH“ (zu Deutsch: Atem) des finnischen FERN ORCHESTRA. Die Installation, bei der sich Behälter mit Kulturen der biolumineszenten Alge Alexandrium ostenfeldii zu Musik bewegen und dadurch eindrucksvolle Lichteffekte erzeugen, ist jeweils von 11 Uhr und 17 Uhr in der IOW-Forschungsvilla zu sehen. Neben den Künstlern, die mit ihren Arbeiten fundamentale ökologische Wechselwirkungen und insbesondere durch Menschen verursachte Umweltprobleme thematisieren, sind auch IOW-Experten vor Ort, um fachliche Hintergründe zu erläutern. Der Eintritt ist frei.

Quelle: IOW

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29. Jul 2019

CEPLAS Conference for PostDocs: für die eigene Nachwuchsgruppe

Von 14. bis 16. Oktober wird am CEPLAS (Cluster of Excellence on Plant Sciences) eine Konferenz für Pflanzen-Wissenschaftler*innen stattfinden, die eine eigene, unabhängige Forschungsgruppe aufbauen möchten. Bewerbungen für die begehrten Plätze sind noch bis 12. August möglich.

Quelle: CEPLAS (pdf)

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11. Jul 2019

Die nächste industrielle Revolution kommt aus der Natur

Dr. Markus Wolperdinger, Leiter des Fraunhofer IGB, erklärte, dass biobasierte Innovationen eine wichtige Rolle beim Übergang zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft spielen. Foto: Fraunhofer

"Die Zukunft nachhaltiger Wertschöpfungssysteme" lautete ein Workshop zur Biologischen Transformation der Europäischen Technologieplattform ManuFUTURE und des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB Ende Juni in Brüssel. Rund 40 Experten aus Industrie, Politik und Forschung diskutierten, wie Materialien, Strukturen und Prozesse der Natur zukünftig die Fertigung nachhaltig gestalten können. Parallel dazu veröffentlichte die Europäische Kommission einen ersten Entwurf des "Strategischen Plans" für das zukünftige Forschungsrahmenprogramm "Horizont Europa", in der auch bioinspirierte und biointegrierte Fertigungsverfahren adressiert werden.

Quelle: Fraunhofer IGB

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01. Jul 2019

Böden, Bienen und Maschinen

„Artenvielfalt, Landwirtschaft und Künstliche Intelligenz – wie geht das zusammen?“ So lautet die zentrale Frage der sog. Unterhausdebatte (ein Format der Wissenschaftskommunikation), zu der Wissenschaft im Dialog und Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina alle Interessierten am Freitag, 5. Juli 2019, um 21 Uhr in den Vortragssaal der Leopoldina, Jägerberg 1 in Halle (Saale) einladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Runde der Expert*innen besteht aus

  • Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein von der Universität Freiburg
  • Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz‐Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Halle (Saale)
  • Prof. Dr. Andreas Graner vom Leibniz‐Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung IPK Gatersleben
  • Prof. Dr. Frank Ewert vom Leibniz‐Zentrum für Agrarlandschaftsforschung ZALF e.V. Müncheberg
  • Dr. Sebastian Lakner von der Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Thomas Borsch vom Botanischen Garten Berlin.

Die Debatte wird moderiert von den Wissenschaftsjournalisten Michael Stang und Susan Schädlich.

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01. Jul 2019

Türen auf für Nachtschwärmer

Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) hat auch in diesem Jahr zur Langen Nacht der Wissenschaften die Türen weit geöffnet für neugierige Schlaufüchse aller Altersklassen. Auf unserer Straße der Experimente gibt es wie immer ein buntes Mitmachprogramm mit Farben, Formeln und Gerüchen. Gefragt sind Wissen und Geschicklichkeit, denn alle Preise und das Nachwuchsforscherdiplom müssen sich im spannenden Pflanzenquiz trickreich erkniffelt werden. Überraschende Aha-Effekte sind nicht ausgeschlossen. Neben dem beliebten Kräuter-, Samen-, Düfte- und Dingsbumsquiz stehen weitere Highlights auf dem Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften am IPB am Weinberg 3 von 17:00 bis 22:30 Uhr.

Quelle: IPB

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01. Jul 2019

Ehrenkolloquium für Professor Merbach

Zu Ehren von Prof. Dr. Wolfgang Merbachs 80. Geburtstag veranstalten die Fördergesellschaft für Agrarwissenschaften e. V., das Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Internationale Arbeitsgemeinschaft für Dauerversuche (IOSDV) auf Anregung von Kolleg*innen, Schüler*innen und Freund*innen des Jubilars am 18. Juli ein Kolloquium. Dazu laden die Organisatoren recht herzlich ein.

zum Programm (pdf)

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20. Jun 2019

Strategien gegen das Maniok-Virus

Wurzel der Cassava-Pflanze, von Cassava brown streak virus (CBSV) befallen. Foto: Stephan Winter, DSMZ

Für rund eine halbe Milliarde Menschen v.a. südlich der Sahelzone sind die stärkehaltigen Wurzeln der Cassava-Pflanze das wichtigste Grundnahrungsmittel, das auch als Maniok bekannt ist. Doch die Versorgung mit dieser ansonsten robusten Feldfrucht ist in Gefahr: Ein Virus (Cassava brown streak virus, CBSV) infiziert Cassava-Pflanzen und lässt ihre Wurzeln absterben. Da die Infektion am oberirdischen Teil der Pflanzen kaum Spuren hinterlässt, fällt der Befall zumeist erst auf, wenn sie geerntet werden. Um die effektivsten Strategien zu besprechen, wie die weitere Ausbreitung der Krankheit in die wichtigsten Anbauländer Nigeria oder Kongo verhindert werden kann, treffen sich derzeit auf Initiative des internationalen Züchtungsprojekts NextGen-Cassava Züchter aus der ganzen Welt zu einem mehrtägigen intensiven Austausch am Julius Kühn-Institut (JKI) im niedersächsischen Braunschweig. Bei dem Treffen diskutieren die Forschenden, wie die Züchtung von Cassava-Pflanzen beschleunigt werden kann, die gegen das Virus resistent sind.

Quelle: JKI

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12. Jun 2019

Über die heilende Wirkung aus Pflanzen und Natur

Am heutigen Mittwoch, den 12. Juni, startet der 19. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Ethnopharmakologie (ISE). Die TU Dresden ist erstmalig Gastgeber der dreitägigen Veranstaltung mit dem Motto Bridging cultures and continents, bei der über 150 Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt zusammentreffen. Sie teilen ihr Wissen über Ethnopharmakologie (auch Ethnobotanik), traditionelle Arzneimittel und Nahrungsbestandteile hinsichtlich ihrer medizinischen Wirksamkeit.

Quelle: TU Dresden

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04. Jun 2019

Feldtag 2019: Wie Rispenhirse die Artenvielfalt auf dem Acker beleben kann

Rundgang auf Gut Wilmersdorf beim Feldtag 2018. Foto und ©: HNEE

Beim Feldtag der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) am 18. Juni 2019 werden alternative Nutzpflanzen diskutiert, die sowohl Bodenstrukturen verbessern als auch die Agrobiodiversität ankurbeln können. Auf der Lehr- und Forschungsstation Gut Wilmersdorf treffen sich Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen zum Austausch. Anmeldungen bis 14. Juni noch möglich.

Quelle: HNEE

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31. Mai 2019

Vom Ursprung zur Zukunft – wie Mikroalgen das Land erobern

Mikroalgen unter dem Mikroskop. Aufnahme und copyright: Frank Fox, MZCH

Mikroalgen sind mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Sie sind häufig die Ersten, die neue Lebensräume besiedeln und somit als Pioniere eine besondere Rolle spielen. Im Rahmen der „Fenster in die Wissenschaft 2019“ haben Bachelor-Studierende der Biologie eine Ausstellung entwickelt. Sie zeigt, wie es Mikroalgen vor 500 Millionen Jahren gelang, das Land zu besiedeln und welche Möglichkeiten sie bieten, unser heutiges Leben zu bereichern. Das Team um Dr. Klaus von Schwartzenberg vom Fachbereich Biologie der Universität Hamburg eröffnet die Ausstellung mit einem Wissenschaftssonntag am 2. Juni 2019, von 13.00 bis 16.00 Uhr im Loki Schmidt Haus, Hamburg. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird im Loki Schmidt Haus bis 29. März 2020 zu sehen sein.

Quelle: Uni Hamburg

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30. Mai 2019

Vortrag: Wie Metaorganismen funktionieren

Im öffentlichen Abendvortrag referiert Professor Dr. Dr. h. c. Thomas Bosch (Universität Kiel) im Rahmen der Vortragsreihe „Molekulare Grundlagen des Lebens“ über das Funktionieren von Metaorganismen. Eine neue Generation von Technologien deckt eine große Zahl von Mikroben auf, die mit Pflanzen, Tieren und dem Menschen in einer engen und oft funktionellen Beziehung stehen. Störungen dieser Partnerschaft haben bei allen Organismen einschließlich des Menschen erhebliche Konsequenzen. Wir sehen Tiere und den Menschen daher als Metaorganismen und verstehen darunter komplexe Lebensgemeinschaften aus vielen Arten, die sich während der vergangenen Millionen Jahre gemeinsam entwickelt haben. Das Funktionieren dieser multi-organismischen Einheit entscheidet über Gesundheit oder Krankheit und ist damit ein zentraler Aspekt in Biologie und Medizin. Am 3. Juni 2019 von 18:00 - 19:30 Uhr am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald.

Quelle: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

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28. Mai 2019

Tübingens Botanischer Garten lädt zur 50-Jahr-Feier

Botanischer Garten der Uni Tübingen. Foto: Alexandra Kehl

Mit einer Fläche von zehn Hektar Freiland und 3.000 Quadratmetern Gewächshausfläche ist der Botanische Garten der Uni Tübingen eine wichtige Einrichtung für Lehre und Forschung und zugleich Erholungs- und Bildungsort für Besucherinnen und Besucher. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laden zum Mitfeiern des Jubiläums ein: Am Sonntag, 2. Juni, um 10 Uhr findet ein Festakt im Hörsaal N10 (Auf der Morgenstelle 3) statt. Es spricht Professor Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen; den Festvortrag zum Thema „Alte und neue Aufgaben Botanischer Gärten im 21. Jahrhundert“ hält Professor Max Weigend, Präsident des Verbands der Botanischen Gärten. Anschließend gibt es einen Sektempfang und die Fotokunstausstellung von Anne Nisch wird im Botanischen Garten am Seerosenteich eröffnet. Den ganzen Tag über finden Vorträge, Führungen und viele Aktionen statt. Es gibt unter anderem Führungen durch das Sukkulenten- und Kanarenhaus und zur Pflanzenwelt der Schwäbischen Alb, die Künstlerin Anne Nisch beantwortet Fragen zur Ausstellung und am Seerosenteich tritt das Jazz-Trio „Face to Face“ mit zwei Konzerten auf. Kinder können ein Wüstengärtchen pflanzen, Kakteensamen aussäen oder erhalten bei der Kinderführung „Die Wüste lebt“ spannende Einblicke in die Pflanzenwelt der Wüste.

Quelle: Uni Tübingen

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22. Mai 2019

Augsburger Pflanzenbücher aus sechs Jahrhunderten

Joseph, Erzherzog von Österreich; Margarethe von Thurn und Taxis: Atlas der Heilpflanzen des Praelaten Kneipp, 1905. Aufnahme: UB Augsburg, 02/VIII.4.2.105

Eine Ausstellung, in der erstmals botanische Schriften aus den historischen Bestände der Universitätsbibliothek Augsburg zur Botanik – begleitet von großformatigen Bannern mit Digitalisaten und Texten zur Augsburger Medizingeschichte – präsentiert werden, wird am 23. Mai 2019 um 18.00 Uhr in der Zentralbibliothek der UB Augsburg eröffnet. Die Ausstellung „Augsburger Pflanzenbücher aus sechs Jahrhunderten“ blättert knapp 40 Bände auf, die in erster Linie aus der Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek entstammen. Das Spektrum der Exponate reicht von der spätmittelalterlichen Handschrift des 'Buchs der Natur' (1348/50) von Konrad von Megenberg bis zu den 'Arzneipflanzen-Merkblättern des Kaiserlichen Gesundheitsamts' aus dem Jahr 1918. Die Ausstellung wird bis zum 19. Juli 2019 zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Uni Augsburg

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20. Mai 2019

Zum Chimborazo, der Wiege der Pflanzen-Biogeographie

In der vierten Kosmos-Lesung der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin folgt am 23. Mai 2019 die Makroökologin Dr. Naia Morueta-Holme, University of Copenhagen, den Fußstapfen Humboldts auf dem Chimborazo unter dem Titel: A journey to Chimborazo, cradle of plant geography. Sie erforscht seine richtungsweisenden Einsichten in die Muster der Natur, die Höhenstufen am Chimborazo, seine Bedeutung für die Pflanzengeographie und die Relevanz seiner holistischen Vorgehensweise für die Lösung heutiger Herausforderungen im Bereich der Biodiversitätsforschung. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist notwendig.

Quelle: HU Berlin

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13. Mai 2019

Zukunftskonzepte für die globale Ernährung

Das Portal Bioökonomie fasst die „World Food Convention“, ein Format des Berliner Tagesspiegels, der Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringt, um eines der drängendsten Probleme unserer Zeit zu diskutieren: die Zukunft unser Ernährung in einer Welt mit neun Milliarden Menschen.

Quelle: Bioökonomie.de

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08. Mai 2019

DECHEMA-Tag zum Genome-Editing in der Pflanzenzüchtung

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie sich verschiedene Methoden des Genome Editing voneinander unterscheiden und was sich hinter „CRISPR-cas“ verbirgt? Dieses sperrige Akronym steht für einen Paradigmenwechsel bei der Veränderung von Erbgut. Punktgenaue Eingriffe in das Genom erlauben die Behandlung von Erbkrankheiten und neue Möglichkeiten der Pflanzenzüchtung. Doch ob und wie die gezielte Mutation von Erbgut auch in Europa Anwendung finden wird, hängt stark von politischen Entscheidungen ab. Der DECHEMA-Tag der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA) am 23. Mai in Frankfurt bietet die Gelegenheit sich darüber zu informieren und mit Experten zu diskutieren.  

Quelle: DECHEMA

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08. Mai 2019

Pflanzensammler: Von Alexander von Humboldt entdeckte Zierpflanzen

Die Expedition Alexander von Humboldts und Aimé Bonplands nach Süd- und Zentralamerika in den Jahren 1799 bis 1804 gilt seit langem als eine der bedeutendsten Forschungsreisen nach Amerika. Humboldt beschrieb dort als Erster die Symptome der Höhenkrankheit, erforschte Vulkane, nahm astrologische Beobachtungen vor, entdeckte die kalte Meeresströmung an der Westküste Südamerikas und untersuchte die Düngeeigenschaften des sich an der Küste Limas auftürmenden Vogelkots (Guano). Weniger bekannt ist, dass Alexander von Humboldt auch große Mengen Pflanzen nach Europa brachte. Einige davon gehören heute zu beliebten Zierpflanzen, wie Dahlie, die Zinnie und die Angelonie, aber auch weit verbreitete „Unkräuter“. Die Ausstellung „Pflanzensammler – Die Entdeckung von Zierpflanzen durch Alexander von Humboldt“ zeigt aus Anlass des 250. Geburtstags Humboldts vom 15. bis 23. Mai 2019 im Lichthof der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) einige der von dem Forscher und Entdecker eingeführten Pflanzen und stellt ihre Ursprungsländer sowie deren Weiterentwicklung durch Züchtungsmethoden und Kulturverfahren vor. Die Ausstellung wird gemeinsam von dem Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften und dem Team #WIRSINDHUMBOLDT veranstaltet.

Quelle: Humboldt-Uni

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06. Mai 2019

Diskussion: ‚Glyphosat: Warum nicht? Auf keinen Fall! – Wer blickt da noch durch?‘

Glyphosat ist das weltweit am meisten verbreitete Unkrautvernichtungsmittel. In den vergangenen Jahren entwickelte sich jedoch über den Einsatz der Chemikalie eine kontroverse öffentliche Diskussion. Der Exzellenzcluster CEPLAS (Cluster of Excellence on Plant Sciences) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) veranstaltet am 20. Mai ab 18 Uhr einen Diskussionsabend zum Thema Glyphosat. Die Veranstaltung, die diesmal in das weltweite ‚Pint of Science Festival‘ eingebunden ist, richtet sich an die breite Öffentlichkeit.

Quelle: CEPLAS

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03. Mai 2019

Internationaler “Fascination of Plants Day”: offene Türen in Malchow

Am Samstag, den 18. Mai öffnet das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Malchow auf der Insel Poel seine Türen. Unter dem Motto „Schätze im Norden“ lädt die Teilsammlung Nord des IPK nach Malchow/Poel ein. Öl- und Futterpflanzen finden im Norden Deutschlands an diesem Tag eine beachtenswerte Bühne. Pflanzenforschende in aller Welt begehen am 18. Mai den Fascination of Plants Day (den Aktionstag Pflanze). An diesem Tag stehen Pflanzen, als  unsere Lebensbasis, im Fokus der Aufmerksamkeit. Dazu öffnet auch das IPK 10 bis 14 Uhr seine Tore und präsentiert eine Schatzkammer voll pflanzengenetischer Ressourcen. Siehe: Programm.

Details: IPK beim idw

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03. Mai 2019

Sonderausstellung „Nutz‘ Pflanzen bewusst“

Aus Nutzpflanzen werden viele Dinge unseres Alltags hergestellt. Für deren Produktion benötigen wir immer mehr Flächen. Das „Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)“ möchte mit der Wanderausstellung „Nutz´ Pflanzen bewusst“ für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Ackerland und den darauf angebauten Nutzpflanzen sensibilisieren. Soja, Raps, Mais, Zuckerrohr und Ölpalme sind globale Player in der Landwirtschaft. Am Beispiel der zentralen Themen Ernährung, Biodiversität, Gentechnik, Mobilität und Menschenrechte beschäftigt sich die Ausstellung mit Fragen nach gerechtem Zugang und gerechter Verteilung landwirtschaftlicher Ressourcen. Sie wirft einen Blick auf Lösungsansätze für eine nachhaltige Nutzung und will dazu anregen, selbst aktiv zu werden. Die Ausstellung wird im Loki Schmidt Haus – dem Museum für Nutzpflanzen der Universität Hamburg – vom 9. Mai bis 29. September 2019 zu sehen sein.

Quelle: Uni Hamburg

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02. Mai 2019

March for Science: Wissenschaft verbindet

Die fünf großen naturwissenschaftlich-mathematischen Fachgesellschaften, DVGeo - DMV - DPG - GDCh - VBIO, rufen gemeinsam zur Beteiligung am March for Science auf. Am 4. Mai 2019 findet erneut ein March for Science statt. In vielen Städten weltweit werden wieder tausende Menschen – nicht nur Wissenschaftler*innen – auf die Straße gehen, um für die Wissenschaft zu demonstrieren.Neben vielen Transparenten wird man auch die Worte „Science Bridges Cultures“ auf Ansteck-Buttons bemerken können. Unter diesem Motto haben fünf wissenschaftliche Fachgesellschaften ihre insgesamt über 130.000 Mitglieder zur Teilnahme am March for Science 2019 aufgerufen:

  • der Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo)
  • die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV)
  • die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)
  • die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)
  • der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO), in dem die DBG Mitglied ist.

Quelle: VBIO

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24. Apr 2019

Symposium: Form und Wachstum von Pflanzen

Das International Symposium on Plant Growth and Form der DFG-Forschergruppe Plant Morphodynamics (FOR2581) wird vom 9. bis 11. September 2019 am Center for Organismal Studies (COS) der Uni Heidelberg stattfinden. Die Themen der organisierenden Pflanzenforscher*innen, Computerspezialist*innen und Physiker*innen umfassen:

  • Mechanics and patterning of plants growth
  • Quantifying cell and tissue growth
  • Modelling plant growth
  • Evolution of plant form

Die Registrierung ist bereits möglich; Abstracts sind bis Mitte Juli erwünscht.

Zur Website der Tagung

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18. Apr 2019

Forschung an „Wieder-Auferstehungs-Pflanzen“

Professor Stefan Porembski (Mitte) betrachtet in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens mit den Promotionsstudierenden Juliane Rexroth und Julius Köhler sogenannte Austrocknungspflanzen. Foto: Thomas Rahr, Uni Rostock

Dürre und Wassermangel werden in Zukunft besonders für die Landwirtschaft weltweit zum Problem. Die Erträge sinken in absehbarer Zeit. Im Botanischen Garten der Universität Rostock mit seinen spezifischen Gewächshäusern wird an sogenannten „Wieder-Auferstehungs-Pflanzen“ geforscht, die besonders gut an extreme Trockenheit angepasst sind. Professor Stefan Porembski, Direktor der Rostocker Einrichtung, leitet das Projekt, das die Rostocker Botaniker*innen haben dieses Thema jetzt mit brasilianischen Wissenschaftler*innen auf einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Workshop diskutiert.

Quelle: Uni Rostock

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17. Apr 2019

Ohio-Rosskastanie wird zum Champion Tree 2019 gekürt

Anlässlich des internationalen Tages des Baumes küren die Gesellschaft Deutsches Arboretum e. V. und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e. V. am Samstag, den 27. April 2019, eine Ohio-Rosskastanie (Aesculus glabra) als Rekordbaum des Jahres 2019. Der Baum steht im Späth-Arboretum der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) in Berlin-Baumschulenweg. Er hat einen Stammumfang von 2,28 Metern und ist damit der stärkste Vertreter seiner Art in Deutschland. Das meldet die Humboldt-Universität zu Berlin beim Informatioinsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: idw

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15. Apr 2019

Öffentliche Führung am Pflanzenphysiologie-Institut

Von Juni bis September findet an jedem ersten Samstag im Monat die öffentliche Führung "Komm ins Beet" am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPIMP) statt. Sie beginnen jeweils um 14.00 Uhr im Wissenschaftspark Potsdam-Golm. Das MPIMP bittet um Anmeldung per Telefon oder E-Mail (bis jeweils Freitagabend 17 Uhr). Das MPIMP gibt einen Einblick in die Geschichte der Pflanzenzüchtung und berichtet über aktuelle Forschungsprojekte des Instituts. Dazu besucht es das Sommergewächshaus und die Freiflächen. Die Termine sind am

  • 1.6.2019: von 14:00 bis 15:30 Uhr (Anmeldeschluss: 31.5.2019)
  • 6.7.2019: von 14:00 bis 15:30 Uhr (Anmeldeschluss: 5.7.2019)
  • 3.8.2019: von 14:00 bis 15:30 Uhr (Anmeldeschluss: 2.8.2019)
  • 7.9.2019: von 14:00 bis 15:30 Uhr (Anmeldeschluss: 6.9.2019)

Quelle: MPIMP

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04. Apr 2019

Faszination für Pflanzen-(wissenschaften)

Der fünfte "Faszination für Pflanzen"-Tag (Fascination of Plants Day, #FoPD 2019) im Mai (siehe Faltblatt, pdf) wird wieder von Pflanzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern unterstützt (pdf-Datei). Ziel ist es möglichst viele Menschen für Pflanzen und die Bedeutung der Pflanzenwissenschaften für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Nahrungsmittel und Energieträger, Pflanzenzüchtung, nachhaltige Produktion biobasierter Stoffe, wie Papier, Bauholz, oder Medikamente, oder die Rolle von Pflanzen in Naturschutz, Biodiversität und Pflanzenökologie zu begeistern. Dazu eingeladen sind alle von Schulen, über Botanische Gärten, Museen, landwirtschaftliche Betriebe, bis hin zu Produzenten, Forschungsinstituten und Universitäten. Wenn auch Sie eine Veranstaltung, einen Tag der offenen Tür, einen Laborrundgang, ein Experiment oder ähnliches anbieten möchten, sind sie herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich dazu bei dem Pflanzenforscher*in Ihres Landes (pdf-Datei). Anregungen und Ideen bietet eine Übersicht, in der die 1019 Veranstaltungen in 52 Ländern des Jahres 2017 zusammengestellt sind (pdf-Datei). Die Veranstaltungen laufen unter der Schirmherrschaft der Europäischen Pflanzenwissenschaftsorganisation (European Plant Science Organisation, EPSO), deren assoziiertes Mitglied die DBG ist.

Quelle: Fascination of Plants Day

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28. Mär 2019

Symposium: Alexander von Humboldt und die Erdsystemforschung

Aus Anlass des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldts in diesem Jahr veranstaltet die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina gemeinsam mit der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, dem Zusammenschluss der geowissenschaftlichen Gesellschaften und Forschungsinstitute in Deutschland, am 20. und 21. Juni 2019 ein zweitägiges internationales Symposium in Halle (Saale). Es steht unter dem Titel „From von Humboldt into the Anthropocene“. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die wissenschaftlichen Themen und Errungenschaften des großen Naturforschers sowohl aus der Perspektive der Lebenszeit Humboldts als auch aus der Sicht der Forschung der Gegenwart beleuchtet. Konferenzsprache ist Englisch. Die Tagung ist für alle Interessierte offen. Teilnahme- und Anmeldeinformationen finden Sie bei der Leopoldina.

Quelle: Leopoldina

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Reticulate Evolution: Phylogenetic Symposium 2019

Vom 22. bis 24. November 2019 wird das Evolutionssymposium an der Georg-August-Universität in Göttingen stattfinden. Die Pflanzenforscherin Prof. Dr. Elvira Hörandl vom Lehrstuhl Systematik, Biodiversität und Evolution und der Zoologe Prof. Dr. Christoph Bleidorn vom Lehrstuhl Evolution und Systematik der Göttinger Universität organisieren die Zusammenkunft, für die sie namhafte Sprecher*innen gewannen. Außer dem Konferenz-Dinner ist die Anmeldung kostenfrei. Anmeldungen und Abstract-Einreichung sind bis 31. Oktober erbeten.

zum ersten Circular auf der Uni-Göttingen-Website

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18. Mär 2019

Start der Pflanzen-Bioinformatiker-Tagung

Netzwerken und Erfahrungen austauschen am Rande der Konferenz. Foto: Julie-Sophie Himpe, IPK Gatersleben

Heute begann mit 112 Teilnehmenden aus 15 Ländern die 15. Gaterslebener Research Conference (GRC2019) am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben. Mit dem Titel GRC2019 – Applied Bioinformatics for Crops widmet sich die diesjährige Konferenz vom 18. bis 20. März der Bioinformatik in den Pflanzenwissenschaften. Die Forschung an Kulturpflanzen wird mit der Herausforderung großer Datenmengen konfrontiert. Die Bioinformatik hilft diese „Big Data“ zu strukturieren, zu integrieren und zu verknüpfen, aber auch besser zu analysieren, zu modellieren und zu visualisieren. Dabei kommen vermehrt Verfahren des maschinellen Lernens und der KI – der künstlichen Intelligenz – zum Einsatz. Aktuelle Hochdurchsatztechnologien in der Pflanzenforschung erzeugen immer größere Mengen hochdimensionaler Daten. Diese sollen den FAIR Prinzipien folgend auffindbar (findable), zugänglich (accessible), interoperabel (interoperable) und wiederverwendbar (re-usable) sein, um so neue und tiefere Einblicke in komplexe biologische Systeme wie unsere Kulturpflanzen, zu ermöglichen.

Quelle: IPK (pdf)

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14. Mär 2019

70 Jahre Grundgesetz: Allianz-Kampagne zur Wissenschaftsfreiheit

„Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“ heißt es in Artikel 5 des Grundgesetzes, das vor 70 Jahren in Deutschland in Kraft trat. Die Wissenschaft nimmt den Jahrestag zum Anlass, über die Erfolgsgeschichte, die Chancen, aber auch die Gefährdungen dieser Freiheit zu debattieren und zu fragen, welche Verantwortung daraus erwächst. „Freiheit ist unser System. Gemeinsam für die Wissenschaft“ ist – angestoßen von der Max-Planck-Gesellschaft – eine Initiative der Allianz der zehn großen deutschen Wissenschaftsorganisationen. Ziel ist es, in einer Reihe von Veranstaltungen, Reden, Debatten und Meinungsbeiträgen die Bedeutung der Unabhängigkeit von Forschung und Lehre zu betonen, sich gleichzeitig kritisch mit eigenen Entwicklungen auseinanderzusetzen sowie mögliche Gefahren für die Wissenschaftsfreiheit (siehe: wissenschaftsfreiheit.de) in den Blick zu rücken. Die zehn Mitglieder der Allianz sind: Alexander von Humboldt-Stiftung, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Wissenschaftsrat.

Quelle: Leopoldina

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12. Mär 2019

Beiträge für den 12. Bundesalgen-Stammtisch

Wie können algenbasierte Produkte langfristig als eine wichtige Säule der Bioökonomie etabliert werden? Darum geht es beim 12. Bundesalgenstammtisch – dem Treffpunkt für alle, die sich aus Sicht von Wissenschaft und Industrie mit Entwicklung und Anwendung von (Mikro-)Algen beschäftigen. Die veranstaltende DECHEMA sucht Beiträg für nachhaltige und effiziente Lösungsansätzen entlang der Algen-Wertschöpfungskette – von der Nährstoffzufuhr über das Reaktordesign, die Aufarbeitung und die Markteinführung der Produkte.

Quelle: DECHEMA

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31. Jan 2019

Humboldt und die Pflanzenwelt der Berge im Klimawandel

Das Wirken des Universalgelehrten und Leopoldina-Mitglieds Alexander von Humboldt hinterließ in der Wissenschaft und Philosophie weltweit zahlreiche Spuren. Anlässlich des 250. Geburtstags von Humboldt lädt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina am 12. Februar 2019 von 16.30 bis 19.00 Uhr in den Festsaal der Leopoldina zu „Humboldt und die Berge – Die Auswirkungen des Klimawandels auf ein bedrohtes Ökosystem“ nach Halle (Saale). Als Humboldt im Jahr 1802 den damals als höchsten Berg der Welt geltenden Chimborazo im heutigen Ecuador bestieg, vermerkte er detailliert, welche Pflanzen auf welcher Höhe und unter welchen Bedingungen wuchsen. Seit seiner Expedition vor über 200 Jahren hat sich die Pflanzenwelt am Chimborazo dramatisch verändert: Die Vegetationsstufen haben sich inzwischen um rund 500 Meter bergauf verschoben. Der Gletscherrand des Vulkans liegt ebenfalls fast 500 Meter höher als zu Humboldts Zeiten. Diese bereits heute sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels verdeutlichen eindringlich, welchen Bedrohungen die Ökosysteme vieler Bergregionen ausgesetzt sind. Die Veranstaltung ist kostenfrei; um Anmeldung wird gebeten.

Quelle: Leopoldina

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29. Jan 2019

Wie Sammlungen Fragen des globalen Wandels beantworten können

Die Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS) lädt vom 24. − 27. Februar 2019 alle Taxonom*innen, Systematiker*innen, Kurator*innen, Biodiversitätsforschende und Museumsmenschen zu ihrer Jahrestagung mit dem Thema How collections can inform about the drivers of global change: climate change, habitat change, pollution, or invasive species nach München. Organisator*innen sind diesmal: Die Pflanzenwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Renner (federführend, LMU-München) und der Zoologe Dr. Michael Ohl (Naturkunde Museum Berlin, Präsident der GfBS). Am 27. Februar gibt es neben dem wissenschaftlichen Programm zwei Workshops:  

  • Wie kommt (m)ein Thema in die Medien
  • Efficient Strategies to Submit DNA Sequences to Public Sequence Repositories such as EMBL/ENA

Registrierungen sind noch bis 17. Februar auf der Tagungswebsite möglich: http://www.sysbot.biologie.uni-muenchen.de/en/gfbs_2019/

Quelle: GfBS

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28. Jan 2019

Botanischer Garten Kiel feiert 350. Gründungsjubiläum

Gaben den Startschuss für das Jubiläumsprogramm (von links):Dr. Martin Nickol (Kustos), Michael Braun und Susanne Petersen (Technische Leitung), Prof. Dietrich Ober (Direktor) und CAU-Präsident Prof. Lutz Kipp. Foto: CAU

Anlässlich seiner Gründung vor 350 Jahren finden im Botanischen Garten Kiel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) über das ganze Jahr zahlreiche Jubiläumsaktionen, bunte und geflügelte Programmpunkte und lehrreiche Veranstaltungen statt.  Zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gartens sei ein umfangreiches Programm mit rund 50 Terminen entstanden, betonte Professor Dietrich Ober, Direktor des Botanischen Gartens: „Für die bewährten Formate wie Freundeskreisvorträge konnten wir Sprecherinnen und Sprecher aus verschiedenen Teilen Europas gewinnen. Diese Vorträge sind anlässlich des Jubiläums in diesem Jahr für die Öffentlichkeit kostenfrei". Hinzu kommen zahlreiche Seminare, Lehrwanderungen und Sonderführungen. In den Seminaren geht es um das praktische Erleben, zum Beispiel wie Stauden fachgerecht vermehrt und Saat fachgerecht geerntet und gelagert werden. Die rund 50 Veranstaltungen im Botanischen Garten Kiel sind im Programmheft zusammengestellt (pdf).

Quelle: Uni Kiel

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22. Jan 2019

Internationaler Moos-Forschungs-Kongress

Vom 9. bis 12. Juli 2019 laden die International Association of Bryologists (IAB), die International Molecular Moss Science Society (iMOSS) und die Spanish Bryological Association (Sociedad Española de Briología, SEB) zum Joint IAB/iMOSS Bryophyte Meeting. Den Frühbucherrabatt für den im Königlichen Botanischen Garten (CSIC) im Spanischen Madrid stattfindenden Kongress sichert man sich bei Anmeldung bis zum 15. April. Abstracts werden noch bis 31. Mai angenommen. Weitere Details auf der Website.

Quelle: Tagungswebsite

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04. Jan 2019

Gentechnik & Ökolandwirtschaft - warum nicht?

Die Humboldt-Universität zu Berlin und das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) lädt alle Interessierten ein, sich im Ambiente des Sauriersaals in die faszinierende Welt der Wissenschaft entführen zu lassen. Am Freitag, den 15. März 2019, spricht Professor Dr. Dr. hc. Urs Niggli vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau und fragt: "Gentechnik & Ökolandwirtschaft - warum nicht?" Der Vortrag startet um 19:30 Uhr und wird bis 22:00 Uhr gehen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Quelle: MfN

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14. Dez 2018

Workshop: Das Innenleben der Pflanzen live analysieren

Der EMBO-Kurs Functional Live Imaging of Plants wird vom 21. - 31. Mai 2019 im japanischen Nagoya stattfinden. 40% der Zeit wird die Thematik in Vorträgen vorgestellt, 60% der Zeit stehen für praktische Erfahrung und Bildanalysen zur Verfügung. Anmeldungen und Abstracts sind bis 10. Februar erwünscht. Rückmeldung über die Annahme eines Beitrages erhält man laut Tagungswebsite bis 25. Februar.
Details auf der Tagungswebsite

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14. Dez 2018

Tri-National Arabidopsis Meeting

Das trinationale Treffen der Arabidospis-Community wird vom 10. - 12. April 2019 an der ETH Zürich stattfinden. Erwartet werden rund 250 Forschende hauptsächlich aus Europa. Anerkannte Plenarredner*innen stehen bereits fest (siehe Flyer, pdf). Vom Frühbucherrabatt kann man nur noch bis 31. Dezember 2018 profitieren, Abstracts und Poster können bis 15. Januar angemeldet werden. Das Organisationskommitee besteht aus

  • Manuela Dahinden,
  • Stefan Grob,
  • Wilhelm Gruissem,
  • Kinga Rutowicz,
  • Clara Sanchez-Rodriguez,
  • Diana Santelia,
  • Kentaro Shimizu,
  • Sara Simonini,
  • Olivier Voinnet.

Details auf der Tagungswebsite

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05. Dez 2018

Einladung zur Botanikertagung

Faltblatt zur Botanikertagung 2019 zum herunterladen (pdf)

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Botanikertagung ist die größte und bekannteste Konferenz auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Sie ist fester Bestandteil in der pflanzenwissenschaftlichen Szene und wird alle zwei Jahre durch die DBG ausgerichtet. Die Rostocker Tagung 2019 bietet ein breites Programm mit dem Ziel die große Diversität der Pflanzenforschungsthemen in unserer wissenschaftlichen Gesellschaft zu präsentieren. Das Motto der Tagung 2019 "Plant life along gradients" verdeutlicht, dass Pflanzen unterschiedlichen externen und internen Gradienten ausgesetzt sind und auf die sie in vielfältiger Weise reagieren um zu überleben. Acht Plenar- und 21 Symposiumssitzungen umspannen ein weites Feld von einzelligen bis mehrzelligen photosynthetisch-aktiven Organismen, von wissenschaftlichen Grundlagen bis zur Anwendung, von molekularbiologisch-biochemischen bis hin zu ökologischen Themen.

Das Rostocker wissenschaftliche Komitee heißt alle Pflanzenwissenschaftler*innen herzlich willkommen!

Das Faltblatt zur Tagung nennt die Themen der Sessions und verweist auf weitere Details für das Treffen zur Pflanzenforschung 2019 in Rostock. Es steht nun zum Download bereit.

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13. Nov 2018

UN-Biodiversitätskonferenz – Botschaft der Jugend

Vom 14.-29.11. treffen sich die Mitgliedsstaaten des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD) in Ägypten zur COP-14 u.a. um zu diskutieren, wie es nach dem Ablauf der selbstgesteckten Ziele nach 2020 weitergehen soll. Der Schwund von Arten und Lebensräumen ist ungebremst, die bisherigen Maßnahmen reichen nicht. Die Folgen werden vor allem die Jungen und nachfolgende Generationen tragen. Diese müssten auch an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Dafür setzt sich Adina Arth, Jugendbotschafterin der UN-Dekade Biologische Vielfalt, in Sharm El-Sheikh ein. Wie genau, erzählt sie im Interview: „Es ist unsere Zukunft, lasst sie uns gestalten!“ Das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland (NeFo) ist vor Ort dabei und hat eine Info-Seite zu den Themen eingerichtet.
Quelle: NeFo

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05. Nov 2018

Angepasst? – gestresste Pflanzen im Fokus eines Symposiums

Mit der Stresstoleranz von Nutzpflanzen beschäftigt sich das Internationale Pflanzenstress-Symposium 2018, zu dem der Molekularbiologe Bernd Müller-Röber nach Potsdam eingeladen hat. Es findet am 13. und 14. November im Inselhotel statt. Das Symposium ist ein europäisches Forum für junge und erfahrene Wissenschaftler, die sich mit Pflanzenstressforschung beschäftigen. Anliegen des Treffens ist es, einen Überblick über oxidativen und abiotischen Stress von Pflanzen zu geben sowie Lösungen zur Stressminderung zu diskutieren. Das Symposium versteht sich auch als Brücke zwischen Grundlagen- und angewandter Wissenschaft mit dem Ziel, den Ertrag von Kulturpflanzen zu verbessern. Das meldet die Uni Potsdam beim Informatiuonsdienst Wissenschaft (idw)
Quelle: idw

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18. Okt 2018

Evolutionsforscher tagen in Kiel

Rund 80 internationale Forschende tagen im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms (SPP) 1819 „Schnelle Evolutionäre Anpassung“ im Kieler Wissenschaftspark. Das von der Universität Hohenheim geleitete SPP beschäftigt sich mit der Erforschung der Mechanismen und Auswirkungen schneller evolutionärer Anpassungen zwischen verschiedenen Organismen, von der Pflanze bis zum Menschen. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die sich unter dem Dach des Kiel Evolution Center (KEC) mehr und mehr zu einem Schwerpunkt der deutschen Evolutionsbiologie entwickelt, ist mit mehreren Arbeitsgruppen an diesem umfangreichen Forschungsprojekt beteiligt. Die evolutionären Wechselwirkungen zwischen Nutzpflanzen und Schädlingen, die Entwicklung von Behandlungsresistenzen verschiedener Krankheitserreger oder die Auswirkungen einer sich verändernden Meeresumwelt auf die Zusammensetzung der dort lebenden Mikroorganismen sind nur einige der Themen, die an den drei Konferenztagen diskutiert werden.
Quelle: CAU

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10. Okt 2018

Algen Modelsysteme im Aufwind

Das Symposium Algal Model Systems on the rise: understanding and exploiting the algae to land plant transistion fokussiert auf die Evolution der Charophyta und die Präadaptationen, welche den Landgang ermöglichten. Dazu laden die Organisatoren Henrik Buschmann (Osnabrück) und Andreas Holzinger (Innsbruck) am 30. Juni 2019 ins spanische Sevilla. Das Treffen der Forschenden ist als Satelliten-Symposium vor der Haupttagung der Society for Experimental Biology (SEB 2.-5. Juli) konzipiert und wird von der DBG gefördert. Der inhaltliche Fokus liegt auf

  • Molecular biology of charophyte algae
  • Phylogenomics
  • Cell biology and EvoDevo of algae
  • CRISPR and transformation technology
  • Synthetic biology of algae
  • Terrestrialization and pre-adaptation

Quelle: SEB

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27. Sep 2018

Konferenz: Gute Gentechnik, böse Gentechnik?

Zum Thema Gentechnik gibt es unterschiedliche Meinungen: In der Pflanzenzucht stößt der Einsatz gentechnischer Verfahren auf Ablehnung. In der Humanmedizin ist die Gesellschaft denselben Methoden gegenüber positiv eingestellt. Woher kommt diese Entwicklung? Welche Argumente gibt es für oder gegen den Einsatz gentechnischer Verfahren? Gibt es einen Unterschied zwischen dem Einsatz bei Pflanzen und in der Humanmedizin? Diesen Fragen geht eine interdisziplinäre Konferenz zu den Narrativen und Anspruchsgruppen bei der Anwendung der Genomeditierung in der grünen und roten Gentechnik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) nach, die am 10. und 11. Oktober am Universitätsplatz stattfindet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Quelle: MLU

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21. Sep 2018

Mit Informatik biologische Vielfalt untersuchen und erhalten

Beim Jena-Experiment, das während der Tagung besucht wird, fallen zahlreiche Daten an, die mit informationstechnischen Mitteln gesammelt und ausgewertet werden. Foto: Anne Günther, FSU

Mit Hilfe neuer Technologien und Systeme sollen mehr Langzeitstudien erstellt und Wechselwirkungen zwischen Organismen analysiert werden, um die Biodiversität zu untersuchen und zu erhalten. Daraus ergibt sich eine immer größer werdende Datenmenge, deren Auswertung nur gemeinsam mit der Informatik gelingen kann. Welche Verfahren sich dafür am besten eignen, darüber diskutieren rund 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der Schnittstelle von Ökologie und Informatik arbeiten, vom 24. bis 29. September 2018 bei einer internationalen Konferenz an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU). Die 10th International Conference on Ecological Informatics – ICEI2018 findet zum ersten Mal in Deutschland statt. Sie thematisieren u.a. neue Errungenschaften der Ökoakustik, Biorobotik und im maschinellen Lernen, berichtet die FSU beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: idw

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26. Jul 2018

Tagung des Mitochondrien-Netzwerkes

Zum Meeting des Mitochondrien-Netzwerkes Plant Mitochondria in New Light laden die Beteiligten unter der Federführung von PD Veronica Maurino vom 25. bis 26. Oktober 2018 an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Das Projekt ist Teil einer deutschen Initiative, die untersucht, wie die rasche Anpassung mitochondrialer Funktionen während des Übergangs von Dunkelheit zu Licht in grünen Pflanzengeweben gesteuert wird. Die DBG fördert die Teilnahme angehender Forscherinnen und Forscher.

Tagungsposter (pdf)

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10. Jul 2018

Diskussion: Pflanzenproduktion und Biodiversität in der Landwirtschaft

Auch Wildbienen sind vom Artenrückgang betroffen. Foto: Martin Hasselmann, Uni Hohenheim

Kommende Woche thematiesieren Vorträge anlässlich des Landwirtschaftlichen Hochschultages 2018 an der Uni Hohenheim die Herausforderungen für Pflanzenproduktion und Erhalt der Biodiversität. Der Landwirtschaft wird oft der Artenrückgang angelastet. Sie greift in Ökosysteme ein und kann so die biologische Vielfalt gefährden. Andererseits bewirtschaftet sie rund 50 Prozent der Gesamtfläche in Deutschland – was ihr Möglichkeiten eröffnet, einen großen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten. Wie die Landwirtschaft dieser Verantwortung begegnen kann, diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Praxis am 19. Juli um 9:30 Uhr, dem diesjährigen Landwirtschaftlichen Hochschultag „Biodiversität in der Landwirtschaft – Herausforderung für die Pflanzenproduktion“ in Stuttgart.
Quelle: Uni Hohenheim

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04. Jul 2018

Erste Food for Future Konferenz in Köln

Zur 1st Cologne Conference on Food for Future werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Akademie und Industrie erwartet, die innovative Möglichkeiten der Lebensmittelproduktion diskutieren und neue Forschungswege erörtern, die zur Ernährungssicherheit beitragen können. Die Tagung, die vom 5. bis 7. September 2018 im Rautenstrauch-Joest-Museum stattfindet, thematisiert die Schwepunkte Orphan Crops, Functional Food und Innovative Food Sources & Production Systems. Die Liste der eingeladenen Sprecherinnen und Sprecher umfasst:

  • Dieter Birnbacher Universität Düsseldorf, Germany
  • Allen Van Deynze University of California, Davis, USA
  • Ian Graham University of York, UK
  • Arnold van Huis Wageningen University & Research, Netherlands
  • Cathie Martin John Innes Centre, UK
  • Johnathan Napier Rothamsted Research, UK
  • Mikaela Neequaye Quadram Institute, UK
  • Ulrich Schurr Forschungszentrum Jülich, Germany
  • Alison Smith University of Cambridge, UK
  • Uwe Sonnewald Universität Erlangen-Nürnberg, Germany
  • Zerihun Tadele University of Bern, Switzerland
  • Christopher Zeppenfeld SWARM Nutrition GmbH, Germany

Anmeldungen und das Einreichen von Abstracts sind bis zum 31. Juli möglich.
Zur Konferenz-Website

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29. Jun 2018

Poster kommende Botanikertagung

Konferenz-Poster Botanikertagung 2019 zum herunterladen (pdf)

Zur kommenden Botanikertagung der DBG Plant life along gradients lädt Tagungspräsidentin Birgit Piechulla gemeinsam mit ihrem Scientific Board und den OrganisatorInnen vom 15–19 September 2019 an die Uni Rostock

Wissenschaftliches Komitee:

  • Prof. Dr. Inge Broer
  • Prof. Dr. Bärbel Gerowitt
  • Prof. Dr. Martin Hagemann
  • Prof. Dr. Renate Horn
  • Prof. Dr. Ulf Karsten
  • Prof. Dr. Stefan Porembski
  • Prof. Dr. Hendrik Schubert
  • Prof. Dr. Christine Struck

Konferenz-Poster Botanikertagung 2019 herunterladen (pdf)

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25. Jun 2018

Nobelpreisträgerin plädiert für mehr Wissenschaft in politischen Entscheidungen

Die Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn mahnte evidenzbasierte Entscheidungen in der Politik an. Foto: Ch. Flemming, Lindau Nobel Laureate Meetings

Wissenschaftliche Beweise als Antwort auf Fake News – unter diesem Leitgedanken steht die Eröffnung der 68. Lindauer Nobelpreisträgertagung am vergangenen Sonntag in der Inselhalle Lindau. Die Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn hielt zur Eröffnung der Lindauer Tagung eine Grundsatzrede aus der Perspektive einer Spitzenwissenschaftlerin. Sie widmete sich der Forschungspolitik und plädierte für eine stärkere Einbindung von Wissenschaft in politische Entscheidungen, um im „postfaktischen“ Zeitalter bestehen zu können. Bis zum 29. Juni kommen 39 Nobelpreisträger und 600 Nachwuchswissenschaftler am Bodensee zum Austausch zusammen. Die Tagung ist der Physiologie und Medizin gewidmet und befasst sich mit der Rolle der Wissenschaft in einem postfaktischen Zeitalter, der Forschung zur inneren Uhr, der Gentechnik sowie der wissenschaftlichen Publikationspraxis. Als Medizintagung stellt sie gleich zwei Rekorde auf: noch nie nahmen so viele Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreistärger teil und noch nie war das Teilnehmerfeld mit 84 Herkunftsländern so vielfältig.
Quelle: Lindau Nobel Laureate Meetings

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18. Jun 2018

Auftakt für Biodiversitäts-Zentrum

Vor dem Hintergrund der globalen Biodiversitätskrise gründet das Museum für Naturkunde Berlin das "Zentrum für Integrative Biodiversitätsentdeckung". Im Rahmen des Kick-offs des neuen Zentrums lädt das Museum für Naturkunde Berlin zu einem Podiumsgespräch zum Thema Insektensterben mit dem Titel „Wie bekommt die Natur ihre Stimme zurück“. Denn derzeit beobachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Bürgerinnen und Bürger einen dramatischen Rückgang der Insektenarten in Deutschland und weltweit. Um Nachhaltigkeit zu leben müssen wir um das Leben auf der Erde wissen und es mit neuesten Methoden erforschen. Jeder Mondkrater ist entdeckt, aber nur ca. 10 % aller Arten auf der Erde sind Schätzungen zufolge bekannt. Viele Arten sterben bereits vor ihrer Entdeckung aus. Das Funktionieren der weltweiten Ökosysteme und die Existenz der Menschheit hängen davon ab, das Artensterben schnell aufzuhalten. Zugespitzt gesagt: erst sterben die Insekten, die Bestäuber der Nutzpflanzen, die, die am Anfang der Nahrungskette stehen – und dann der Mensch. Zum Podiumsgespräch am Montag, den 2. Juli lädt das Museum für Naturkunde Berlin um 19.30 Uhr in die Invalidenstrasse 43 herzlich ein. Auf dem Podium diskutiert auch Prof. Dr. Susanne S. Renner: Lehrstuhlinhaberin für Systematische Botanik und Mykologie an der LMU München sowie Direktorin der Botanischen Staatssammlung und des Botanischen Gartens München.
Quelle: Museum für Naturkunde Berlin

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16. Jun 2018

Victoriahaus: Wasserpflanzen-Sammlung wiedereröffnet

Das Victoriahaus im Botanischen Garten Berlin. Foto: Ch. Hillmann-Huber, BGBM

Zusammen mit hunderten weiteren tropischen Sumpf- und Wasserpflanzen ist die beliebte Riesenseerose Victoria wieder im Herzen der Gewächshausanlage des Botanischen Gartens der Freien Universität Berlin zu besuchen. Nach zwölf langen Jahren ist das Victoriahaus mit einer der weltweit wichtigsten Wasserpflanzen-Sammlungen zurück. Mit einem Festakt wurde das Victoriahaus am Freitag, 15. Juni 2018 im Beisein von über 600 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur im Botanischen Garten Berlins (BGBM) wiedereröffnet.
Quelle: BGBM

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05. Jun 2018

Versuchsstationen der Uni Hohenheim laden zu Aktionstagen ein

Anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Universität Hohenheim präsentiert sie Agrar-Forschung zum Anfassen. Drei Außenstellen der Versuchsstation Agrarwissenschaften bieten verschiedenen Aktionen, Einblicke in gegenwärtige Forschungsversuche und Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen. Am 10. Juni auf dem Ihinger Hof bei Renningen, am 24. Juni auf der Versuchsstation Eckartsweier bei Kehl und am 21. Juli auf dem Unteren Lindenhof in Eningen.  
Quelle: Uni Hohenheim

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25. Mai 2018

Zukunft der Landwirtschaft ist wissensbasiert

Die Universität Vechta lockte zur „Strategiekonferenz: Zukunft agrar Nordwest“ mehr als 220 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung. Sie diskutierten Ziele und Wege zu einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nordwesten Niedersachsens. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie der Wandel zu einer akzeptierten, umweltverträglichen und wirtschaftlich erfolgreichen Landwirtschaft in Niedersachsen gelingen kann. Nur wenn Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiteten, könnten neue Verfahren, Produkte und Geschäftsmodelle ihre volle Kraft entfalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, belastbare Fakten und Unternehmergeist spielten dabei eine große Rolle. Eingeladen zur Konferenz hatte der Verbund „Transformationswissenschaft agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“, ein Verbund aus niedersächsischen Hochschulen und Wirtschaftseinrichtungen.
Quelle: Universität Vechta

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09. Mai 2018

Workshop Angewandte Botanik

Vom 27. bis 28. September 2018 lädt die Sektion Angewandte Botanik zu ihrem Workshop für den Nachwuchs an die Uni Stuttgart Hohenheim. Im Fokus stehen die Vorträge der NachwuchswissenschaftlerInnen zu Themen der Angewandten Pflanzenwissenschaften. Die Reisekosten der Studierenden und DoktorandInnen sollen von der Sektion und der DBG übernommen werden.

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08. Mai 2018

Arznei- und Gewürzpflanzenforschung

Die Sektion Angewandte Botanik der DBG unterstützt aktiv die 8. Tagung für Arznei- und Gewürzpflanzenforschung des Deutschen Fachausschusses (DFA) "Arznei- und Gewürzpflanzen". Die Forschenden reisen vom 10. bis 13. September 2018 in Bonn. Anmeldung und weitere Details auf der Website.
Quelle: DFA-AGA

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07. Mai 2018

PBT2018: DBG-Mitglieder profitieren von vergünstigten Tagungsgebühren

Das Programm der Plant Biology Europe (PBE2018) Konferenz in Kopenhagen, der größten Konferenz für Pflanzenforschung im europäischen Raum, ist nun online. Die Inhalte der Tagung, die vom 18-21 Juni in der dänischen Hauptstadt stattfinden wird, umfasst 30 Vorträge eingeladener Rednerinnen und Redner sowie 48 Vorträge, die aus den eingereichten Abstracts ausgewählt wurden. Thematisiert werden: 

  • Phenotyping on different scales
  • Photosynthetic diversity
  • New breeding technologies
  • Seeds for the future
  • Niche crops
  • Plant Microbiome
  • Environmental Resilience
  • Genome evolution and Natural Products

Zur Konferenz laden der Europäische Dachverband für Pflanzenwissenschaften FESPB (Federation of European Societies of Plant Biology) sowie die EPSO (European Plant Science Organisation) gemeinsam. DBG-Mitglieder können sich zu den reduzierten Konferenzgebühren anmelden, weil die DBG Mitglied der FESPB ist.
Zur Tagungs-Website

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17. Apr 2018

Konferenz: Mikroalgen für Umwelt und Wertschöpfung

Der jährlich stattfindende „Bundesalgenstammtisch“ ist die deutschsprachige Kommunikationsplattform für alle, die mit der Algenbiotechnologie in Wissenschaft und Industrie befasst sind und findet dieses Jahr statt am 27. und 28. September am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Deadline für Beitragseinreichung ist der 2. Mai 2018. Mikroalgen liefern nicht nur wichtige Feinchemikalien und Wirkstoffe für die Pharma- und Kosmetikindustrie, sondern können auch essentielle Additive für die Futter- und Lebensmittelindustrie bereitstellen. Sie haben auch ein enormes Potential für Anwendungen im Umweltbereich, beispielsweise zur Reinigung von Abwässern, Bindung von Schwermetallen oder zum Abbau organischer Schadstoffe. Das Alles qualifiziert die Mikroalgen als vielseitig biotechnologisch nutzbare Organismen mit einem enormen wirtschaftlichen Potenzial. Die Diskussion neuer Ansätze, dieses Potential zu heben, ist Anliegen des Treffens. Dasmeldet die DECHEMA beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: idw

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