Actualia der DBG
23. Apr 2019 · Actualia

Verlängerte Einreichung: DBG-Nachwuchs-Preise

Die Einreichfrist für Nominierungen und Selbstvorschläge für die drei Nachwuchspreise der DBG wurde auf 14. Mai verlängert. Mit den Preisen können Kandidat*innen ausgezeichnet werden, die herausragende Doktorarbeiten oder andere Publikationen in den Pflanzenwissenschaften anfertigten. Mit dem seit 1994 vom Verlag Springer Spektrum gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten Strasburger-Preis soll eine hervorragende und originelle Leistung von promovierten Pflanzenforscher*innen ausgezeichnet werden. Für den ebenfalls mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der gleichnamigen Stiftung bittet die DBG um Hinweise auf herausragende Dissertationen. Mit dem Horst Wiehe-Förderpreis wird eine hervorragende Publikation oder Dissertation ausgezeichnet. Er ist mit 1.500 Euro dotiert. Vorschlagsberechtigt für den Strasburger- und den Wilhelm-Pfeffer-Preis sind (habilitierte) Mitglieder der DBG. Beim Horst Wiehe-Preis haben auch Außenstehende ein Vorschlagsrecht und Selbstvorschläge sind möglich. Die Preisträger*innen werden eingeladen auf der Botanikertagung im September in Rostock ihre Arbeit einem breiten Fachpublikum vorzustellen.

Übersicht aller drei Preise

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02. Apr 2019 · Actualia · Tagungsbericht

Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung

In der Uni Leipzig kamen die Nachwuchsforscherinnen und –forscher zusammen, um Ihre Ergebnisse untereinander sowie mit den Lehrstuhlinhaber*innen in konstruktiver Atmosphäre zu diskutieren und institutsübergreifende Kontakte zu knüpfen. Foto: Sören Schmechta

Zum 17. Mal brachte die diesjährige Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung in Leipzig rund 60 Forschende aus Halle, Dresden, Leipzig und Jena zusammen. Während der zweitägigen Veranstaltung am 8. und 9. März präsentierte vorrangig der wissenschaftliche Nachwuchs neueste Erkenntnisse zur Physiologie und Zellbiologie photosynthetisch aktiver ein- wie mehrzelliger Organismen. Außerdem stellte der Pflanzenphysiologe Christian Wilhelm, ab 1. April Professor emeritus der Universität Leipzig, seine aktiven Pläne für den „Ruhestand“ vor, womit er den Anwesenden neue Denkanstöße für die Ausrichtung der Pflanzenforschung mit auf den Weg gab. Über die Tagung berichtet Doktorandin Vivien Hotter der Universität Jena.

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14. Mär 2019 · Actualia · Tagungsbericht

Molekularbiologie der Pflanzen 2019

Die jungen Forscher*innen nutzen die 32. Jahrestagung der Sektion zum intensiven Austausch mit den bereits etablierten Molekularbiolog*innen und zum Vorstellen der eigenen Forschungsergebnisse. Foto: Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie

Mehr als 140 molekulare Pflanzenwissenschaftler*innen kamen vom 18. bis 21. Februar 2019 zur traditionellen Jahrestagung Molecular Plant Biology der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie in Dabringhausen im Bergischen Land zusammen. Organisator Prof. Dr. Stefan Rensing von der Uni Marburg berichtet über die Themenschwerpunkte der von der DBG geförderten Tagung und nennt die ausgezeichneten Preisträger*innen der Poster- wie Vortragspreise.

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13. Feb 2019 · Actualia

DBG würdigt beste Master-Arbeiten

Zum fünften Mal hat die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) Preise für die besten pflanzenwissenschaftlichen Master-Arbeiten verliehen. Die Themen der sechs ausgezeichneten Arbeiten des Jahres 2018 umfassten:

  • Funktionelle Charakterisierung von zwei Flavonolsynthasen und einer Anthocyanidinsynthase aus Musa acuminata
  • Einfluss der Lysin-Deacetylierung auf die Samenkeimungsphysiologie von Arabidopsis thaliana
  • Untersuchungen zum kompetitiven Vorteil eines funktionsfähigen NPQs in Phaeodactylum tricornutum
  • Charakterisierung des Phänotyps von Arabidopsis-antisense-PGPase-Pflanzen nach Expression cyanobakterieller PGPasen
  • Gezieltes „genome editing“ via CRISPR/Cas9 und Charakterisierung von CDPKs in der Stressantwort
  • Post-translationale Modifikation des TRAPPII Tethering-Complex-Proteins in Arabidopsis

Sie gingen dieses Jahr an eine Biologin und fünf Biologen der Universitäten Bielefeld, Münster, Konstanz, Rostock, TU München und FU Berlin. Die Kurzfassungen der Arbeiten und Bilder stehen nun auf der Website zum Abruf bereit. 

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22. Jan 2019 · Actualia · DBG · Ausschreibung · Nachwuchsförderung

DBG schreibt drei Nachwuchspreise aus

Für ihre begehrten Nachwuchspreise bittet die DBG wieder um Nominierungen geeigneter Kandidat*innen der Pflanzenwissenschaften. Mit dem seit 1994 vom Verlag Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis soll eine hervorragende und originelle Leistung von promovierten Pflanzenforscher*innen ausgezeichnet werden. Für den Wilhelm Pfeffer-Preis der gleichnamigen Stiftung bittet die DBG um Hinweise auf herausragende Dissertationen. Mit dem Horst Wiehe-Förderpreis wird eine hervorragende Publikation oder Dissertation ausgezeichnet. Vorschlagsberechtigt sind (habilitierte) Mitglieder der DBG. Auch Außenstehende haben ein Vorschlagsrecht; Selbstvorschläge sind teils ebenfalls möglich.

Zusammenfassung: Übersicht (pdf)

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22. Jan 2019 · Actualia · DBG · Botanikertagung

Botanikertagung 2019: Registrierung geöffnet

Die Website der Botanikertagung (15. bis 19. September 2019, Rostock) ist realisiert. Wenn Sie sich bis zum 30. Mai anmelden, profitieren Sie von der vergünstigten Early Bird-Registrierung. Für die Tagung stellt die DBG Reise-Stipendien für den wissenschaftlichen Nachwuchs zur Verfügung; die Anmeldungen dafür laufen allerdings bereits zum 15. Mai aus. Abstracts werden bis 30. Mai angenommen, Poster-Abstracts noch bis zum 15. Juli. Die Sessions aus den unterschiedlichsten Disziplinen der Pflanzenwissenschaften sind in der Einladung genannt.

Zur Website der Botanikertagung 2019

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17. Jan 2019 · Actualia · DBG · Nachwuchsförderung

Empfängerinnen der Best-Paper-Preise

Dr. Aleksandra Sapala (links) und Dr. Jutta Baldauf erhalten zu gleichen Teilen den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung 2018. Fotos: privat und Barbara Frommann, Uni Bonn.

Die beiden Pflanzenforscherinnen Dr. Aleksandra Sapala (MPI für Pflanzenzüchtungsforschung Köln, AG Dr. Richard Smith, Prof. Miltos Tsiantis) und Dr. Jutta Baldauf (Uni Bonn, AG Prof. Frank Hochholdinger) werden den Nachwuchs-Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung erhalten. Sapala belegte im Fachmagazin eLife (DOI: 10.7554/eLife.32794) mithilfe von Computersimulationen, warum Pflanzen puzzleförmige Zellen bilden und welche Vorteile diese Form mit sich bringt. Sie zeigte damit auch, dass in der Entwicklung von Pflanzen Physik eine ebenso wichtige Rolle spielt, wie Biochemie und Genetik. Baldauf zeigte mit Kreuzungen von Mais-Inzuchtlinien im Fachmagazin Current Biology (DOI: 10.1016/j.cub.2017.12.027), dass in deren ertragreicheren Nachkommen rund 500 Gene mehr aktiv waren als in den Elternpflanzen und hat damit eine Erklärung für den sog. Heterosis-Effekt entdeckt. Sie identifizierte außerdem evolutionsbiologisch junge Gene, die als Marker für zukünftige Züchtungen dienen können. Angesichts der vielen guten Publikationen verleiht die DBG den Best-Paper-Preis der DBG-eigenen Wilhelm-Pfeffer-Stiftung im Jahr 2018 zweimal (s.a. hier) an herausragende Nachwuchsforscher*innen. Die Stiftung hofft, mit den Stiftungserträgen auch in Zukunft je zwei Preisvergaberunden pro Jahr realisieren zu können, um mehr Aufmerksamkeit für die Forschungsleistungen junger Wissenschaftler*innen in der DBG zu erzeugen. Die beiden o.g. Preisträgerinnen werden die Urkunden der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG während der diesjährigen Botanikertagung in Rostock entgegen nehmen. Ihre Preisgelder erhielten sie bereits.

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05. Dez 2018 · DBG · Botanikertagung · Veranstaltung

Einladung zur Botanikertagung

Faltblatt zur Botanikertagung 2019 zum herunterladen (pdf)

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Botanikertagung ist die größte und bekannteste Konferenz auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Sie ist fester Bestandteil in der pflanzenwissenschaftlichen Szene und wird alle zwei Jahre durch die DBG ausgerichtet. Die Rostocker Tagung 2019 bietet ein breites Programm mit dem Ziel die große Diversität der Pflanzenforschungsthemen in unserer wissenschaftlichen Gesellschaft zu präsentieren. Das Motto der Tagung 2019 "Plant life along gradients" verdeutlicht, dass Pflanzen unterschiedlichen externen und internen Gradienten ausgesetzt sind und auf die sie in vielfältiger Weise reagieren um zu überleben. Acht Plenar- und 21 Symposiumssitzungen umspannen ein weites Feld von einzelligen bis mehrzelligen photosynthetisch-aktiven Organismen, von wissenschaftlichen Grundlagen bis zur Anwendung, von molekularbiologisch-biochemischen bis hin zu ökologischen Themen.

Das Rostocker wissenschaftliche Komitee heißt alle Pflanzenwissenschaftler*innen herzlich willkommen!

Das Faltblatt zur Tagung nennt die Themen der Sessions und verweist auf weitere Details für das Treffen zur Pflanzenforschung 2019 in Rostock. Es steht nun zum Download bereit.

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05. Dez 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Pflanzliche Mitochondrien in neuem Licht

Die Teilnehmenden des Mitochondrien-Meetings vor Schloss Mickeln. Foto: Fatiha Atanjaoui

Das diesjährige Treffen des deutschen pflanzlichen Mitochondrien Netzwerkes GPMN (German Plant Mitochondria Network) fand vom 25. bis 26. Oktober 2018 auf Schloss Mickeln in Düsseldorf statt. Die 35 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren diskutierten zwei Tage mit dem Fokus auf pflanzliche Mitochondrien nicht nur über die neuesten Forschungsergebnisse, sondern auch die zukünftigen Strategien des Netzwerks. Die Organisatorinnen Dr. Jessica Schmitz und PD Dr. Veronica G. Maurino von der Universität Düsseldorf (AG Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen) fassen im Tagungsbericht die Inhalte, wissenschaftlichen Highlights und die ausgezeichneten Beiträge zusammen.

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28. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Retrograde Signale von Mitochondrien und Plastiden

Ein Teil der Teilnehmenden stellte sich zum Gruppenfoto an die Küstenlinie. Foto: Pascal Bodin, CNRS

Über 80 internationale Spezialistinnen und Spezialisten aus 15 Nationen folgten dem Ruf ins französische Roscoff (Bretagne), um dort auf einer Jacques-Monod-Conference über Retrograde Signalling from Endosymbiotic Organelles zu diskutieren. Die führenden Expertinnen und Experten des Gebietes wurden für die aufwändige Anreise mit einem fantastischen Seeblick und einem exzellenten Programm entschädigt. Im Wesentlichen ging es in dieser Tagung darum, zu verstehen wie die genetischen Kompartimente in eukaryotischen Zellen zusammen arbeiten und wie sie miteinander kommunizieren. Fokus der Veranstaltung waren dabei die retrograden Signalwege, die in Organellen wie Plastiden und Mitochondrien entspringen und den Zellkern über Entwicklungs- oder Funktionszustand der jeweiligen Organellen informieren. Im Tagungsbericht schildern die Organisatoren Professor Dr. Thomas Pfannschmidt und Prof. Dr. Matthew J. Terry, welche Forschungsdisziplinen sich dabei erstmals miteinander vernetzten und was der Austausch brachte.

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16. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Tagung der Sektion für Biodiversität und Evolutionsbiologie

Gemeinsame Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie mit der Österreichischen Botanik-Tagung in Klagenfurt. Im Bild: Vortrag von Dr. Helmut Zwander. Foto: Roland K. Eberwein

Insgesamt 134 Forscherinnen und Forscher aus sechs Nationen (Österreich, Deutschland, Italien, Albanien, Serbien, Spanien) waren im September in Klagenfurt am österreichischen Wörthersee zur gemeinsamen Tagung in der pädagogischen Hochschule Kärnten (Viktor Frankl Hochschule) zusammen gekommen, um sich über die jüngsten Forschungsergebnisse auszutauschen. Vom 19. – 22. September 2018 behandelten sie die Vielfalt der botanischen Biodiversitäts- und Evolutionsforschung in 50 Vorträgen und 29 Poster-Präsentationen. Thematisiert wurden sowohl grundlagenwissenschaftliche als auch angewandte Forschungsrichtungen. Veranstaltet wurde die 24. Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie dieses Mal gemeinsam mit der 18. österreichischen Botanik-Tagung. Die stellvertretende Sprecherin der Sektion, Professorin Dr. Alexandra Müllner-Riehl, stellt Themen und Schwerpunkte des wissenschaftlichen Programms vor und berichtet von den Herausforderungen aktueller Forschungsansätze.

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16. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

8. Tagung Arznei- und Gewürzpflanzen-Forschung

Neben zahlreichen Vorträgen zu verschiedensten Themen wie innovativen Anbauverfahren, Produktinnovationen, Züchtung und Pharmakognosie boten die Abendveranstaltungen wie hier im botanischen Garten viele Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Foto: Lüders Moll

„Vielfalt im Dialog mit Mensch und Natur“ – Unter diesem Motto trafen sich vom 10. bis 13. September rund 300 Arzneipflanzenforschende und –interessierte in Bonn. Katharina Luhmer nennt in ihrem Bericht die Themen der Tagung, Workshops und Sessions. Sie macht deutlich, welchen Herausforderungen die Arznei- und Gewürzpflanzenforschung begegnet, welche methodischen Verfahren vorgestellt und welche Poster prämiert wurden.

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13. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Nachwuchsforscher*innen der Sektion Naturstoffe trafen sich auf Burg Warberg

Das Gruppenbild der Teilnehmenden entstand im Innenhof der Burg. Foto: Markus Ehbrecht

Vor allem Nachwuchskräfte waren unter den 50 Teilnehmenden des Workshops der Sektion Pflanzliche Naturstoffe der DBG, die im Oktober auf der niedersächsischen Burg Warberg zusammen gekommen waren. Ute Wittstock und Ludger Beerhues fassen die vielfältigen Themen und Schwerpunkte rund um den Sekundärstoffwechsel zusammen und erklären, welche Maßnahmen es dem Nachwuchs erleichterten, in die wissenschaftliche Diskussion einzusteigen.

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02. Nov 2018 · Actualia

11th International PhD School Plant Development

Der Einladung der Veranstalter zur PhD School Plant Development waren Teilnehmende aus europäischen und außereuropäischen Staaten gefolgt. Foto: PhD School

Mehr als 50 Forschende aus der Pflanzen-Entwicklungsbiologie kamen vom 10. bis 12. Oktober 2018 im Tagungszentrum Benediktushöhe in Retzbach bei Würzburg zum 11. internationalen Nachwuchstreffen zusammen. Das Format der jährlichen PhD School hat sich seit 2008 bewährt: In zehn thematisch organisierten Sitzungen referiert jeweils ein international anerkannter Keynote-Sprecher, gefolgt von zwei Promotionsstudierenden, deren Themen aufgrund der eingereichten Bewerbungen für Kurzvorträge ausgewählt wurden. Außerdem leiten die Studierenden die Sitzungen und moderieren die Diskussionen. Zwei Poster-Sessions gaben zusätzlich Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch, insbesondere für die Teilnehmenden, die keine Vorträge hielten. Organisator Professor Moritz Nowack vom VIB-UGENT Center for Plant Systems Biology im belgischen Gent berichtet über die von der DBG geförderte International PhD School Plant Development und welche Methode einer der Hauptreferenten mit dem Urknall vergleicht.

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07. Sep 2018 · Actualia · DBG · Köpfe und Karrieren · Nachwuchsförderung

Best-Paper-Preis: Empfänger ausgewählt

Dr. Katja Meyer und Dr. Max Lauterbach erhalten den Best Paper-Preis der DBG. Fotos: Janina Lüders (r) und privat

Die DBG zeichnet die beiden Nachwuchswissenschaftler Dr. Katja Meyer (Uni Bielefeld, AG Prof. D. Staiger) und Dr. Max Lauterbach (Uni Mainz, AG Prof. G. Kadereit, nun Australien) mit dem Nachwuchs-Preis für beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung 2018 aus. Meyer passte die iCLIP-Technik (individual nucleotide resolution crosslinking and immunoprecipitation) an Pflanzen an und zeigte im Fachmagazin Genome Biology (DOI: 10.1186/s13059-017-1332-x), dass das RNA-Bindeprotein AtGRP7 tagesrhythmische mRNAs reguliert. Lauterbach verglich im Journal Frontiers in Plant Science (DOI: 10.3389/fpls.2017.01939) fünf Arten von Chenopodien und identifizierte dabei Gene, die bisher in der C4-Photosynthese unbekannt waren. Die beiden Preisträger werden die Urkunden der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG im kommenden Jahr während der Botanikertagung in Rostock entgegen nehmen. Ihre Preisgelder erhalten sie bereits jetzt.

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10. Aug 2018 · Actualia · DBG · Politik

Statement der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) zum EuGH Urteil über Genom-Editierung

Viele Mitglieder der DBG sind enttäuscht vom Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Genom-Editierung bei Pflanzen und der Bewertung ihre Produkte als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen. Viele Kommentare spiegeln die Besorgnis wider, dass diese Entscheidung andauernde und irreparable Nachteile für Forschung und Entwicklung der nötigen ertragreichen und Dürre-, Überschwemmungs- und Nährstoffmangel-toleranten Pflanzengenotypen in Europa nach sich zieht.

Tatsächlich muss die Diskussion darüber beschleunigt werden. Vor allem aber müssen jenseits der Judikative, die den gesetzlichen Rahmen lediglich auslegt und eine der möglichen Interpretationen gewählt hat, die beiden grundsätzlichen Adressaten wieder in den Blick genommen werden: die Öffentlichkeit und die Legislative.

In vielfach ausgewogener Weise wurden die Chancen der Genom-Editierung nach dem Urteil des EuGH in den Medien diskutiert. Dieses Momentum gilt es zu nutzen und auszubauen. Letztendlich müssen vorteilhafte Pflanzen im Feld überzeugen, die mit einer sehr geringen Anzahl an Sequenz-Editierungen die Erträge sichern oder die Nahrungsqualität erhöhen. In Anbetracht des besorgniserregend trockenen und heißen Sommers als Indikator des Klimawandels reift hoffentlich auch in der breiten Öffentlichkeit die Erkenntnis, dass alle sicheren Wege genutzt werden müssen, um unsere Nahrungssicherheit zu realisieren und nachhaltige Anbauweisen zu entwickeln.

Darüber hinaus ist die Legislative anzusprechen, um über gesetzgeberische Maßnahmen eine angemessene Regulierung gegebenenfalls innerhalb des Gentechnikgesetzes zu bewirken, das noch aus dem Jahr 2001 stammt. Der offene Brief von mehr als 60 wissenschaftlichen Institutionen und Forscherpersönlichkeiten an den EU-Kommissionspräsidenten Junker mit Anregungen zur Bewertung neuer Züchtungsmethoden ist eine solche Maßnahme. Die auch von der DBG gezeichneten Vorschläge ermöglichen es dem öffentlichen und privaten Forschungssektor in der EU, im Interesse von Verbrauchern, Züchtern, Landwirten, Wirtschaft und Umwelt, wieder an die Spitze der Innovationen in der Pflanzenzüchtung zu gelangen (siehe: offener Brief, pdf).

Allerdings stellt sich auch die Frage, ob die Namen der Technologien wie „Gentechnik“ und „Genom-Editierung“ vertrauensfördernd sind. Nur Transparenz und Vertrauen zwischen Politik, Gesellschaft und Wissenschaft wird die Basis schaffen, den optimalen Raum zur Entwicklung und Akzeptanz neuer Kulturpflanzen zu schaffen. Was wir brauchen sind kluge sowie sachgerechte Regulierungen und „geneditiert“ als Qualitätslabel.

09. Aug 2018 · Actualia · Ehrenmitglied

Nachruf: Professor Dr. Dr. Otto Ludwig Lange (1927-2017)

Professor Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Otto Ludwig Lange während der Aufnahmen für den arte/hr Film „Die verletzliche Haut der Erde“, 2010. Foto: Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dr. Heribert Schöller, corvusFilm

Der Inhaber des Lehrstuhls für Botanik an der Universität Würzburg etablierte die seinerzeit neue Forschungsdisziplin der Ökophysiologie, in der er die Fähigkeiten von Algen, Moose und Flechten (Kryptogamen) und Gefäßpflanzen zu ergründen suchte. Lange interessierten vor allem die physiologischen, biophysikalischen und biochemischen Anpassungen der Pflanzen an Ihre Umgebung. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen erhielt das Ehrenmitglied der DBG zahlreiche Auszeichnungen. Sein Schüler und späterer Kollege, Professor Dr. Burkard Büdel, erinnert in seinem Nachruf an Leben und wissenschaftliches Werk, Langes wertschätzendes Wesen, das anderen half wo immer es ging, und seinen hohen Anspruch an die Wissenschaftlichkeit.

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DBG Update
22. Mär 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 41

In welcher Pflanze Chloroplasten miteinander konkurrieren, wo zelleigene Redakteure arbeiten und was eine neue molekulare Taschenlampe beleuchtet sind drei der Themen unserer Forschungsnachrichten. Wo PIs sich um 250.000 Euro Projektförderung bewerben oder wo Biodiversitäts-Projekte beantragt werden können, steht in unserer zweiten Forschungsrubrik. 
Die DBG ruft die nahende Deadline in Erinnerung, Nachwuchsforschende für den Strasburger-, Pfeffer- und Horst Wiehe-Preis zu nominieren. Zudem lädt die DBG ein, sich um die Förderung eines eigenen Workshops zu bewerben.
Für die diesjährige Botanikertagung haben inzwischen mehrere Plenarredner*innen zugesagt und eine Leibniz-Preisträgerin wird den öffentlichen Abendvortrag der DBG-eigenen Tagung halten. Junge Teilnehmende, die Mitglied der DBG sind, können Reise-Grants beantragen.

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11. Mär 2019

VBIO-Rückblick - Februar

Der VBIO informiert über seine Stellungnahme zum Plan S, der ab 2020 einen vollständigen und sofortigen offenen Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen verpflichtend einfordert. Damit hat sich der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) mit den anderen großen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften (DVGeo, DMV, DPG und GDCh) gemeinsam zum Open-Acces-Plan-S positioniert. Ein Rückblick auf weitere wissenschaftspolitische Ereignisse sowie auf die Themen, die der Dachverband im Auge behält, runden die Zusammenschau ab.

Link zur Februar Ausgabe (LogIn erforderlich)

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12. Feb 2019

VBIO-Rückblick - Januar

Wie der Dachverband der Biowissenschaften, berichtet, war seine Expertenmeinung bezüglich der Auswirkungen der derzeitigen Rechtsprechung bzgl. Genome Editing von der EU-Kommission gefragt. Ferner berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO), welche zwei Organisationen je ein Organismus zur Mikrobe bzw. Alge des Jahres kürte (Spoiler: unsere Sektion Phykologie ist darunter). Informationen zu weiteren News aus der Forschungspolitik vom Januar 2019 runden die Zusammenschau ab.

Link zur Januar Ausgabe (LogIn)

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26. Jan 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 40

Die zwei Gesichter des Kambiums, eine Hypothese, die nach sieben Jahrzenten endlich belegt wurde, eine neue Gruppe von Abwehrstoffen und  ein Nährstoff, der das Trockenstresshormon Abscisinsäure reguliert, sind Themen der Wissenschaftsnachrichten.

Wen wir mit den Best-Paper-Preisen auszeichneten und welche Preise wir zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses neu ausschreiben, steht in der DBG-Rubrik. Ebenso informieren wir über die Öffnung der Registrierung zu unserer Botanikertagung und bieten dazu Reise-Stipendien an.

zum 40. Newsletter (LogIn - neu)

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10. Jan 2019

VBIO-Aktuell - Dezember

Empfehlenswert ist der Bericht aus dem Landesverband Sachsen, dessen Weiterbildungsveranstaltung „Bildung braucht Persönlichkeit – Wie Lernen gelingt“ sieben Faktoren für „hirngerechtes“ Lehren und Lernen vorstellt. Bereits 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben den offenen Brief „Nach dem EuGH-Urteil zu Genome Editing – Die Politik ist am Zug“ von WGG und Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) unterzeichnet. Berichte von dem praxisorientierten Workshop zum Nagoya-Protokoll und der eignen Bundesdelegiertenversammlung inkl. Wahl des neuen Präsidenten Prof. Dr. Gerhard Haszprunar sind ebenfalls Thema. Hinweise auf weitere Nachrichten runden den Rückblick des Bio-Dachverbandes auf Dezember ab, in dem auch die DBG Mitglied ist.

Link zur Dezember-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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17. Dez 2018 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 39

Welche Wirkungen der Klimawandel auf Wälder hat, welche Lösungen Forschende gefunden haben, um Pflanzen dagegen zu wappnen und wie auch ein Einzeller weltweite Kreisläufe beeinflusst, sind Themen der Forschungsnachrichten. Welche Forschende weltweit am meisten zitiert werden, wer an einer europäischen Strategie für Pflanzenforschung tüftelt, und wie die in Schwung gekommenen Initiativen zur Änderung der Gesetzgebung bzgl. Genome Editing weitergehen beschreiben wir in der zweiten Rubrik. Ganz herzlich möchten Sie die Tagungspräsidentin, Professorin Birgit Piechulla, und die DBG zur kommenden Botanikertagung im Herbst nach Rostock einladen. Schon in diesem frühen Stadium hat Piechulla eine Vielzahl interessanter Sessions zusammengestellt. Die Vielfalt der pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen bilden auch sechs neue Berichte von Tagungen ab, die von der DBG gefördert wurden.
Eine anregende Lektüre, eine entspannte Vorweihnachtszeit, frohe Festtage im Kreise Ihrer Lieben und Freunde und einen guten Start in ein friedvolles und erfolgreiches neues Jahr wünschen das DBG-Präsidium und die Redakteurin

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17. Dez 2018

VBIO-Aktuell - November

Der Offener Brief an die Bundesministerinnen im BMBF, Anja Karliczek, sowie im BMEL, Julia Klöckner, war eine der Aktivitäten des Dachverbandes der Biowissenschaften (VBIO e. V.) im November. Darin fordert er zu einer differenzierten Bewertung, verantwortungsbewusstem Handeln und einem ergebnisorientierten Dialog auf, um das inzwischen veraltete Gentechnikgesetz an die neuen Erkenntnisse der Wissenschaft anzupassen. VBIO bittet außerdem um Vorschläge für den Ars legendi-Fakultätenpreis für herausragende Lehre. Bis zum 15. Januar 2019 haben dafür Dekane, Studiendekane, Fachschaften sowie die lokalen Vertretungen und Juniorenorganisationen der Fachgesellschaften Gelegenheit. Ein kleiner Nachrichtenüberblick und weitere Aktivtäten runden den Rückblick ab.

Link zur November-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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13. Nov 2018

VBIO-Aktuell - Oktober

Der Monatsrückblick des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) enthält diesmal eine Einladung zum Workshop „Nagoya-Protokoll - Herausforderungen und Perspektiven“, den VBU, DECHEMA und VBIO am 3. Dezember 2018 in Frankfurt am Main veranstalten. Der VBIO weist auf die frisch erschienenen „Perspektiven“ hin, sein Buch, in dem 77 Autorinnen und Autoren Auskunft über ihre Karriere nach dem Studium / der Promotion geben. Und der Verband erinnert an die Ausschreibung des Ars legendi-Fakultätenpreises, der noch bis zum 15. Januar 2019 läuft. Aktuelles von A bis Z aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen runden die Oktober-Actualia ab.

Link zur Oktober-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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24. Okt 2018 · DBG · Politik

Europäische Forschende sind für Präzisionszüchtung

Mehr als 85 Europäische Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsorganisationen, darunter unsere Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG), bitten den Europäischen Gerichtshof (EuGH) das Urteil über neue Pflanzen-Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas9 und andere Formen der Genom Editierung zu überarbeiten. Sie alle plädieren dafür, dass Präszisionszüchtung für nachhaltige Landwirtschaft anders gehandhabt werden muss als im Urteil vom 25. Juli 2018. Die Unterzeichnenden fordern, dass Präzisionszüchtungen und Pflanzenzüchtungen ohne Fremd-Gene genau so wie herkömmliche Züchtungen anzusehen sind, weil sie genauso sicher sind. Die Erkenntnisse der Wissenschaft müssen in die Handhabung einfließen und die diesbezügliche Gesetzgebung muss daher schnellstens korrigiert werden. Langfristig muss dann auch das veraltete Gentechnikrecht an die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft angepasst werden. Eine deutsche Übersetzung der belgischen Pressemitteilung bietet das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenforschung in Potsdam auf seiner Website. Wer das Positionspapier unterstützen möchte, kann auch seinen Namen auf der Liste der Unterzeichner hinzufügen. 
Zur Pressemitteilung und offenem (englischen) Brief der Europäischen Initiative und zum Unterzeichnen

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12. Okt 2018 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 38

Eine neu Tomate voller guter Eigenschaften, zwei neue Mess-Methoden und vier frisch geförderte Forschungsverbünde sind Themen in den Forschungsnachrichten. Außerdem: wo es Förderung für ÖkologInnen gibt.
Die DBG reagiert auf das Urteil des EuGH zur Regulierung Genom-editierter Pflanzen, hat Nachwuchskräfte ausgezeichnet und bittet um Vorschläge für die nächste Preisverleihung, um die Pflanzenforschung an den Universitäten zu stärken. Die größte Sektion der DBG lädt zu ihrer Jahrestagung.

zum 38. Newsletter (LogIn)

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06. Jul 2018 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 37

Ein neu entdeckter, sich immer wieder selbst justierender Regulationsweg, könnte in vielen Pflanzen und Organen eine Rolle spielen. Die als vorteilhaft erachteten Symbiosen können auch wieder verschwinden. Und was Bäumen verhilft so alt zu werden, sind Themen in den Forschungsnachrichten.

Politisch engagieren sich viele WissenschatlerInnen und das Präsidium der DBG an mehreren Fronten: NobelpreisträgerInnen setzen sich für Grüne Gentechnik ein, weil das EuGH demnächst darüber entscheiden wird, ob CRISPR-Pflanzen ohne Fremd-DNA als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen sind oder nicht. Gleichzeitig kämpfen Molekularbiologen um den international freien Zugang zu DNA-Sequenzen, über den diese Woche verhandelt wird.

Zum 37. Newsletter (Log-In)

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12. Dez 2017 · Actualia · DBG · Outreach

„Wissenschaft lebt von Netzwerken“

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christ

Die Wissenschaft wird derzeit von Kritikern herausgefordert. Gleichzeitig sollen die Pflanzenwissenschaften Lösungen für drängende Probleme der Menschheit finden. Anlässlich seiner Wiederwahl im September beschreibt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), Professor Karl-Josef Dietz von der Uni Bielefeld, welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt, was die DBG dazu beitragen kann und wie er einst selbst zum Pflanzenforscher wurde. Und er schildert warum die DBG sich – anders als früher – auch außerhalb der Wissenschaft für die Forschung einsetzt.

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Wochen-Chronik
25. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Algen-Mitochondrien ohne DNA

Ein gesunder Dinoflagellat der Gattung Alexandrium. Foto: Yameng Lu, AWI

Die Mitochondrien der parasitischen Algen Amoebophrya ceratii aus der Gruppe der Dinoflagellaten scheinen auch ohne eigenes Erbgut einwandfrei zu funktionieren. Trotz aller akribischen Fahndungsarbeit hat das Team um Uwe John, Biologe am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) keine Spur davon gefunden. Zwei Gene sind offensichtlich verschwunden, das dritte, die Cytochrom c Oxidase 1 (COX1 oder COI) ist in den Zellkern gewandert. Gefunden haben die Forscherinnen und Forscher ihr Studienobjekt innerhalb der Zellen von anderen Dinoflagellaten aus der Gattung Alexandrium. Zu der gehören etliche Arten, die als marine Giftmischer berüchtigt sind und bei Massenentwicklungen dazu neigen, giftige Algenblüten zu bilden. Ganze Teppiche aus diesen Einzellern treiben mitunter im Wasser und produzieren das auch für Menschen gefährliche Nervengift Saxitoxin. Doch es gibt Parasiten, die solche Algenblüten eindämmen können. Zu diesen gehört eine Art namens Amoebophrya ceratii, die im Mittelpunkt der aktuellen Studie stand. Das berichtet ein Team im Fachjournal Science Advances (DOI: 10.1126/sciadv.aav1110).

Quelle: AWI

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24. Apr 2019 · News · Veranstaltung

Symposium: Form und Wachstum von Pflanzen

Das International Symposium on Plant Growth and Form der DFG-Forschergruppe Plant Morphodynamics (FOR2581) wird vom 9. bis 11. September 2019 am Center for Organismal Studies (COS) der Uni Heidelberg stattfinden. Die Themen der organisierenden Pflanzenforscher*innen, Computerspezialist*innen und Physiker*innen umfassen:

  • Mechanics and patterning of plants growth
  • Quantifying cell and tissue growth
  • Modelling plant growth
  • Evolution of plant form

Die Registrierung ist bereits möglich; Abstracts sind bis Mitte Juli erwünscht.

Zur Website der Tagung

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24. Apr 2019 · News · Outreach · Politik

Wissenschaft soll in Dialog mit Gesellschaft

Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, das Vertrauen in die Wissenschaft und die Wissenschaftskommunikation zu stärken. Die Regierung versteht Wissenschaftskommunikation als die allgemeinverständliche Kommunikation und Vermittlung von Forschung und wissenschaftlichen Inhalten an Zielgruppen außerhalb des Wissenschaftsbetriebs. Sie richtet sich vor allem an die Öffentlichkeit, aber auch an Akteure oder Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und anderen Gesellschaftsbereichen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/9355) auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (19/8136). Wissenschaftskommunikation umfasse unterschiedliche Formen der Vermittlung: Sie könne direkt stattfinden, zum Beispiel bei Dialogveranstaltungen, Science Slams, Tagen der offenen Tür, bei Citizen Science-Projekten, aber auch medial erfolgen. Auch Wissenschaftsjournalismus, wissenschaftsbezogene Massenkommunikation, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit können Bestandteil der Wissenschaftskommunikation sein. Das berichtet das Portal Heute im Bundestag (hib).

Quelle: hib

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23. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Wie Licht Gehirnaktivitäten anstoßen kann

Max Dreier, Klaus Gerwert und Stefan Tenningkeit (von links) betrachten die Darstellung eines Proteins. Foto und © Kramer, RUB

Die Optogenetik erlaubt es, Gehirnprozesse mit Licht zu steuern. Sie beruht auf der Nutzung lichtgesteuerter Proteine wie dem Channelrhodopsin-2, einem Ionenkanal, der sich bei Lichteinwirkung öffnet und damit zelluläre Prozesse aktivieren kann. Seine Arbeitsweise haben Forschende der Ruhr-Uni-Bochum (RUB) gemeinsam mit Kolleg*innen der Humboldt-Universität zu Berlin nun in der Fachzeitschrift PNAS dargelegt (DOI: 10.1073/pnas.1805868115). Der eingesetzte Ionenkanal wurde einst durch Grundlagenforschung an der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii entdeckt.

Quelle: RUB

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23. Apr 2019 · News · Förderung

Nachwuchs für nachwachsende Rohstoffe gesucht

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ruft Forschungseinrichtungen dazu auf, Konzepte für Arbeiten zu nachwachsenden Rohstoffen einzureichen. Gefördert werden Gruppen mit bis zu fünf jungen Wissenschaftler*innen, die im Themenbereich „Nachwachsende Rohstoffe“ forschen. Der Förderzeitraum beträgt bis zu fünf Jahre, Projektskizzen können bis zum 16. September 2019 an die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Projektträger des BMEL, gerichtet werden.

Quelle: FNR (pdf)

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18. Apr 2019 · News · Projekt · Veranstaltung

Forschung an „Wieder-Auferstehungs-Pflanzen“

Professor Stefan Porembski (Mitte) betrachtet in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens mit den Promotionsstudierenden Juliane Rexroth und Julius Köhler sogenannte Austrocknungspflanzen. Foto: Thomas Rahr, Uni Rostock

Dürre und Wassermangel werden in Zukunft besonders für die Landwirtschaft weltweit zum Problem. Die Erträge sinken in absehbarer Zeit. Im Botanischen Garten der Universität Rostock mit seinen spezifischen Gewächshäusern wird an sogenannten „Wieder-Auferstehungs-Pflanzen“ geforscht, die besonders gut an extreme Trockenheit angepasst sind. Professor Stefan Porembski, Direktor der Rostocker Einrichtung, leitet das Projekt, das die Rostocker Botaniker*innen haben dieses Thema jetzt mit brasilianischen Wissenschaftler*innen auf einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Workshop diskutiert.

Quelle: Uni Rostock

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18. Apr 2019 · News · Förderung · Politik

Bio-Agenda soll Natur- und Technikwissenschaften voranbringen

Auf den Deutschen Biotechnologietagen in Würzburg erläuterte Andrea Noske, Leiterin des BMBF-Referats „Nachhaltiges Wirtschaften, Bioökonomie“, die Ziele der im Koalitionsvertrag und in der Hightech-Strategie 2025 angekündigten ressortübergreifenden Agenda „Von der Biologie zur Innovation“. Die Bio-Agenda solle die Potenziale der Biologie mittels Natur- und Technikwissenschaften erschließen, und zwar „biobasiert, bioinspiriert und biointelligent“, sagte Noske. Diesen Sommer soll die Bio-Agenda vorgestellt werden, berichtet das Portal Bioökonomie von der Zusammenkunft der Unternehmer aus der Biotech-Branche. Zentral sei die neue Bioökonomie-Strategie der Bundesregierung, die ebenfalls diesen Sommer veröffentlicht werden soll. Und das kommende Wissenschaftsjahr 2020 wird der Bioökonomie gewidmet werden, kündigte Noske an.

Quelle: Bioökonomie

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17. Apr 2019 · News · Politik · VBIO

Dachverband VBIO veröffentlicht Jahresbericht

Jahresbericht 2018. Cover, VBIO

Jetzt ist er online abrufbar, der jüngste Jahresbericht des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VBIO). Er gewährt Einblick in die Aktivitäten und Positionen des Dachverbandes der Biowissenschaften und zeigt, dass der Biologenverband auch 2018 ein überzeugender Ansprechpartner für Politik, Presse und Wissenschaft gewesen ist und um seine Expertise gebeten wurde. Im zurückliegenden Jahr hat er Veranstaltungen zu Access and Benefit Sharing organisiert und sich zur wissenschaftsfreundlichen Regelung des Nagoya Protokolls positioniert. Darüber hinaus bezog der Verband Stellung zum Koalitionsvertrag Von der Biologie zur Innovation sowie zu den Themen Genome Editing und Synthetische Biologie. Die DBG ist eine der 26 dem VBIO beigetretenen biowissenschaftlichen Fachgesellschaften.

Quelle: VBIO

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17. Apr 2019 · News · Veranstaltung

Ohio-Rosskastanie wird zum Champion Tree 2019 gekürt

Anlässlich des internationalen Tages des Baumes küren die Gesellschaft Deutsches Arboretum e. V. und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e. V. am Samstag, den 27. April 2019, eine Ohio-Rosskastanie (Aesculus glabra) als Rekordbaum des Jahres 2019. Der Baum steht im Späth-Arboretum der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) in Berlin-Baumschulenweg. Er hat einen Stammumfang von 2,28 Metern und ist damit der stärkste Vertreter seiner Art in Deutschland. Das meldet die Humboldt-Universität zu Berlin beim Informatioinsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: idw

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16. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Vielfalt kann ökologische und ökonomische Vorteile bringen

Zwischenfruchtanbau wie hier im Landkreis Celle ist Teil der Diversifizierung in der Landwirtschaft. Foto: Julia Rosa-Schleich

Eine Diversifizierung in der Landwirtschaft durch lange Fruchtfolgen oder Strukturelemente wie Hecken und Blühstreifen ist für die Artenvielfalt und viele ökologische Prozesse von Vorteil, oft aber auch mit Kosten für Landwirtinnen und Landwirte verbunden. Welche Maßnahmen sowohl mit ökologischen als auch mit ökonomischen Vorteilen verbunden sind, haben Forschende der Uni Göttingen mit einer systematischen Literaturrecherche untersucht. „Längere Fruchtfolgen, Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte, pfluglose Bodenbearbeitung, Agroforstsysteme und Strukturelemente wie Blühstreifen oder Hecken erhöhen erheblich die Artenvielfalt, können aber auch den Ertrag stabil halten und damit das Ertragsrisiko mindern“, sagt Erstautorin Julia Rosa-Schleich aus der Abteilung Agrarökologie. „Eine solche Diversifizierung kann auch den Schädlings- und Unkrautdruck verringern, so dass der Landwirt dann Kosten für Bekämpfungsmaßnahmen einsparen kann.“. Maßnahmen zur Diversifizierung können auch kombiniert werden wie bei der Verbindung von Nutztierhaltung mit Ackerbau, der konservierenden Bodenbearbeitung oder der Ökologischen Landwirtschaft. Die Ergebnisse erschienen in der Fachzeitschrift Ecological Economics (DOI: https://doi.org/10.1016/j.ecolecon.2019.03.002).

Quelle: Uni Göttingen

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16. Apr 2019 · News · Projekt

Forschungsnetzwerk für rauschfreies Cannabis

Bei den Pflanzen handelt es sich um medizinisches, phytocannabinoides Cannabis. Foto: Astrid Untermann, Uni Hohenheim

Um die Forschung an Cannabis ohne Rauschmittel-Eignung voranzutreiben und auch Unternehmen frühzeitig mit einzubeziehen, hat ein Team der Universität Hohenheim ein deutsch-kanadisches Netzwerk ins Leben gerufen, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Aus Cannabis lassen sich viele gesundheitsfördernde Stoffe gewinnen: die Cannabinoide. Diese seien vor allem in der Medizin, Ernährung oder im Bereich der Körperpflege wertvoll, sagt Prof. Dr. Graeff-Hönninger, die  das Netzwerk ins Leben gerufen hat.

Quelle: Uni Hohenheim

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16. Apr 2019 · News · Politik

Europawahl: Positionen der Parteien zur EU-Hochschulpolitik

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat die im Bundestag vertretenen Parteien zu ihren hochschulpolitischen Standpunkten auf europäischer Ebene befragt. Die Antworten auf sechs Wahlprüfsteine sind auf der HRK-Website einander gegenübergestellt. Der Präsident der HRK bemängelt fehlende Vorschläge für die Umsetzung einer gelungenen Hochschulpolitik bzgl. der Repräsentation der Hochschulen auf EU-Ebene sowie der Hochschulautonomie und betont die Wichtigkeit der Finanzierung von Forschung und Innovation sowie von Bildung und Mobilität.

Quelle: HRK

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15. Apr 2019 · News · Veranstaltung

Öffentliche Führung am Pflanzenphysiologie-Institut

Von Juni bis September findet an jedem ersten Samstag im Monat die öffentliche Führung "Komm ins Beet" am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPIMP) statt. Sie beginnen jeweils um 14.00 Uhr im Wissenschaftspark Potsdam-Golm. Das MPIMP bittet um Anmeldung per Telefon oder E-Mail (bis jeweils Freitagabend 17 Uhr). Das MPIMP gibt einen Einblick in die Geschichte der Pflanzenzüchtung und berichtet über aktuelle Forschungsprojekte des Instituts. Dazu besucht es das Sommergewächshaus und die Freiflächen. Die Termine sind am

  • 1.6.2019: von 14:00 bis 15:30 Uhr (Anmeldeschluss: 31.5.2019)
  • 6.7.2019: von 14:00 bis 15:30 Uhr (Anmeldeschluss: 5.7.2019)
  • 3.8.2019: von 14:00 bis 15:30 Uhr (Anmeldeschluss: 2.8.2019)
  • 7.9.2019: von 14:00 bis 15:30 Uhr (Anmeldeschluss: 6.9.2019)

Quelle: MPIMP

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11. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Wie Pflanzen sich zur Wehr setzen

Dr. Stefanie Ranf testet, ob ausgewachsene Pflanzen mit einer Mutation im LORE-Gen anfälliger für eine Infektion mit pathogenen Bakterien sind. Foto: A. Eckert, TUM

Wodurch die zelluläre Abwehr aktiviert wird haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) im Fachjournal Science (DOI: https://doi.org/10.1126/science.aau1279) beschrieben. Demnach können Rezeptoren in Pflanzenzellen die Bakterien an Hand einfacher molekularer Bausteine identifizieren. „Das Immunsystem der Pflanzen ist raffinierter, als wir gedacht haben“, sagt Dr. Stefanie Ranf vom Lehrstuhl für Phytopathologie der TUM. Zusammen mit einem internationalen Forschungsteam hat die Biochemikerin Substanzen entdeckt, die die pflanzliche Abwehr aktivieren. Bei der Analyse stellten die Forschenden fest, dass nur Proben mit bestimmten kurzen Fettsäurebestandteilen die Pflanzenabwehr auslösten. „Die Strategie der Pflanzenzellen, Bakterien an Hand dieser Grundbausteine zu identifizieren, ist äußerst raffiniert, denn die Bakterien brauchen die 3-Hydroxyfettsäuren und können somit die Immunantwort nicht umgehen“, resümiert Ranf.

Quelle: TUM

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11. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Zusammenspiel von Nütz- und Schädling beeinflusst die Pflanzenevolution

Von Hummeln bestäubter Rübsenkohl hat attraktivere Blüten. Foto: Florian Schiestl, UZH

Wird Rübsenkohl (Brassica rapa) von Hummeln bestäubt, führt dies zur Evolution von attraktiveren Blüten. Diese Entwicklung wird beeinträchtigt, wenn gleichzeitig Raupen den Kohl befallen. Die Hummeln bestäuben die Pflanzen nun weniger gut, so dass diese sich vermehrt selbst bestäuben. Wie stark sich die Effekte von Nütz- und Schädling gegenseitig beeinflussen, untersuchten die Forschenden der Universität Zürich (UZH) in einem Evolutionsexperiment im Gewächshaus. Ihre Ergebnisse publizierten sie im Fachjournal Science (DOI: https://doi.org/10.1126/science.aav6962).

Quelle: UZH

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11. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Kaninchen gefährden Pflanzenvielfalt auf Teneriffa

Aufnahmen im Gelände zur Populationsdichte der Kaninchen in den oberen Lagen des Kanaren-Kiefernwalds. Anhand einer Vielzahl solcher Ringaufnahmen konnte die Populationsdichte der Kaninchen durch zählen ihrer Exkremente über die gesamte Insel ermittelt werden. Im Bild: Victor Bello-Rodríguez von der Universität La Laguna auf Teneriffa zu sehen. Standort auf rund 1900 Meter Höhe. Bildrechte: Severin Irl

Inseln tragen wegen der vielen nur dort heimischen Arten überproportional zur globalen Biodiversität bei. Diese Arten sind aber auch besonders vom Aussterben bedroht. Eine Studie in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences (DOI: http://dx.doi.org/10.1098/rspb.2019.0136) zeigt nun erstmals auf der Skala einer ganzen, sehr vielfältigen Insel, nämlich Teneriffa, dass diese Arten von eingewanderten Pflanzenfressern bevorzugt werden. Das internationale Forschungsteam von Prof. Severin Irl vom Institut für Physische Geographie der Goethe-Universität Frankfurt hat nun erstmals die gesamte und sehr vielfältige Kanareninsel Teneriffa beprobt und bestätigt, dass endemische Arten stärker von Kaninchen gefressen werden als nicht-endemische.

Quelle: Uni Frankfurt

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11. Apr 2019 · News · Projekt

Zukunft der Landwirtschaft ist digital

Eine Drohne überfliegt die Versuchsflächen des ZALF. Foto: Jarno Müller, ZALF

Im April startet das vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. koordinierte Projekt „Agrarsystem der Zukunft: DAKIS ‒ Digitales Wissens- und Informationssystem für die Landwirtschaft“. Gemeinsam mit neun weiteren Forschungseinrichtungen arbeiten die Forschenden an einer Vision der digitalen Landwirtschaft von morgen. Ein digitales Entscheidungssystem für die Praxis soll Anbausysteme mithilfe von Robotik, Sensorik und Computermodellen ökonomisch effizienter und gleichzeitig ökologisch nachhaltiger machen. Insgesamt 7,4 Millionen EUR stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über einen Zeitraum von fünf Jahren hierfür bereit.

Quelle: ZALF

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11. Apr 2019 · News · Politik

Europäische Organisationen im Team für Wissenschaftsfreitheit

Wie der Biologen-Dachverband VBIO meldet, vernetzen sich Europäische Forschungsorgansationen, um die Wissenschaftsfreiheit als fundamentales Gut zu stärken. Das haben die All European Academies (ALLEA), die European University Association (EUA) und Science Europe in einem gemeinsamen Statement bekräftigt.

Quelle: VBIO (engl.)

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10. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Meta-Analyse: Ertragssteigerung vs. Biodiversitätsverlust

Die Intensität der Landnutzung lässt sich anhand verschiedener Indikatoren ableiten (z.B. manuelle Bearbeitung von Ackerland oder Verzicht auf Pestizide -> niedrige Intensität / Nutzung großer Maschinen und chemischem Dünger -> hohe Intensität). In den drei dominierenden Produktionssystemen (Lebensmittel, Futtermittel, Holz) erhöht die Intensivierung den Ertrag (+ 20,3%, roter Pfeil), führt jedoch auch zu einem Artenverlust (-8,9%, blauer Pfeil). Foto: UFZ

Um den Ertrag bewirtschafteter Nutzflächen zu steigern, wird die Landnutzung intensiviert. In welchem Maß der Ertrag dabei zunimmt, und wie hoch gleichzeitig der Verlust der biologischen Vielfalt ausfällt, darüber ist bislang kaum etwas bekannt. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fragte sich, "wieviel Natur verlieren wir durch höhere Erträge?" und hat nun unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) Daten weltweiter Forschungsarbeiten ausgewertet, in denen sowohl Ertrag als auch Biodiversität vor und nach Intensivierungsmaßnahmen untersucht wurden. Die Forschenden mahnen, dass auch landwirtschaftlich genutzte Flächen Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum bieten und dem häufig zu wenig Beachtung geschenkt werde. Bislang wurden die Auswirkungen intensivierter Landnutzung meist nur von einer Seite betrachtet: entweder mit Blick auf den Ertragszuwachs oder den Biodiversitätsverlust. Daher haben die Forschenden nun beide Seiten betrachtet und dazu etwa 10.000 thematisch relevante Studien gesichtet. Nur 115 Studien haben tatsächlich beide Parameter auf den gleichen Flächen untersucht. In den drei untersuchten Produktionssystemen (Lebensmittel, Futtermittel, Holz) erhöht eine Intensivierung zwar den Ertrag (+20%), führt aber gleichzeitig zu einem Artenverlust (-9%). Ihre Meta-Analyse haben sie jetzt im Fachmagazin Global Change Biology (DOI: https://doi.org/10.1111/gcb.14606) veröffentlicht.

Quelle: UFZ

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10. Apr 2019 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Biotech-Trick für Ersatz von Stärke

Forschenden der Uni Leipzig ist ein wichtiger Schritt in der grünen Biotechnologie gelungen. Den Forscherinnen und Forscher unter der Leitung des Algenforschers und Physiologen Prof. Dr. Christian Wilhelm ist es gelungen, Glykolat produzierende Zellfabriken zu schaffen, indem sie Mikroalgen so behandelten, dass sie keine Biomasse bilden, sondern den organischen Kohlenstoff in die Nährlösung als Glykolsäure ausscheiden. Diese kann vielfältig verwendet werden, etwa zur Herstellung von flüssigen oder gasförmigen Energieträgern oder von Kunststoffen. Bei dem von den Biologen angestoßenen Prozess wurden so hohe Konzentrationen erreicht, dass die Nährlösung direkt als Glukoseersatz verwendet werden kann. Ihre Erkenntnisse haben sie schon im Januar in Fachzeitschrift Plant Biotechnology Journal (DOI: https://doi.org/10.1111/pbi.13078) veröffentlicht und heute der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle: Uni Leipzig

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09. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Pflanzen-Vielfalt erhöht Insekten-Vielfalt

Die Strukturvielfalt in einer Wiese - etwa durch hohe und niedrige Pflanzen - beeinflusst die Vielfalt der dort lebenden Insekten. Foto: Alex Fergus

Je mehr Pflanzenarten in Wiesen und Wäldern leben, desto mehr Insektenarten finden dort Lebensraum. Mehr Pflanzenarten erhöhen aber nicht nur die Zahl der Insektenarten, sondern auch die Zahl ihrer Individuen. Gleichzeitig wird die tierische Vielfalt nicht nur von der pflanzlichen Artenvielfalt bestimmt, sondern auch von der pflanzlichen Strukturvielfalt. Dies sind Ergebnisse einer internationalen Zusammenarbeit unter Führung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), die in der Fachzeitschrift Nature Communications (DOI: https://doi.org/10.1038/s41467-019-09448-8) veröffentlicht sind. Sie haben Konsequenzen für die insektenfreundliche Bewirtschaftung von Wiesen und Wäldern.

Quelle: iDiv

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09. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Domestikation: Vom Emmer zum Pastaweizen

Hartweizen als Grundlage für italienische Pasta. Foto: Simona Corneti, IPK

In einer von Italienern geführten Zusammenarbeit internationaler Wissenschaftler*innen ist nun das 10,45 Gigabasenpaare-große (Gbp) Genom der Hartweizen-Sorte „Svevo“ (Triticum turgidum L. ssp. durum) vollständig sequenziert und assembliert worden (s.u.). Dabei führten Forschenden des Leibniz- Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben, die Genomassemblierung basierend auf der Methode der 3D-Capture Sequenzierung (Hi-C) durch. Durch die Sequenzierung konnte nun die Domestizierungsgeschichte des Hartweizens, welcher vom Wilden Emmer (Triticum turgidum ssp. dicoccoides) abstammt, entschlüsselt werden. Zusätzlich wird das neue Wissen zur Gewinnung von Erkenntnissen zu den genetischen Eigenschaften der Kulturpflanze verwendet. So wurde bereits durch den Vergleich der Genome der Emmer Akzession „Zavitan“ und der Hartweizen-Sorte „Svevo“ eine Mutation in der modernen Kulturart gefunden, welche zu einer unerwünschten Anreicherung von Cadmium im Weizenkorn führt. Dank dieser Entdeckung kann diese Eigenschaft nun aus modernen Sorten herausselektiert werden.

Quelle: IPK (pdf)

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08. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Erbgut des Pasta-Weizens kartiert

Ein internationales Konsortium hat die vollständige Genomsequenz des Hartweizens (Triticum durum) veröffentlicht. Ihre Arbeit liefert nicht nur Einblicke in die Entwicklung dieses Getreides hin zur heutigen Kulturpflanze, sondern zeigt auch Möglichkeiten auf, die Pflanze durch gezielte Züchtung zu optimieren. Federführend beteiligt an der Publikation im Fachmagazin Nature Genetics (DOI: https://doi.org/10.1038/s41588-019-0381-3) waren Forschende des Helmholtz Zentrums München, des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben sowie italienische und kanadische Institutionen.

Quelle: Helmholtz München

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05. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Wie sich Pflanzen vor Erregern schützen

Zwei Studien liefern strukturelle Einblicke in die Art und Weise, wie Pflanzen ihr Immunsystem aktivieren. Resistenzen gegen mikrobielle Krankheitserreger zu entwickeln, ähnelt der Strategie von Tieren – und das, obwohl Pflanzen und Tiere durch mehr als eine Milliarde Jahre Evolution getrennt sind. Das belegen die beiden Publikationen, aus dem Labor des Alexander von Humboldt-Professors Jijie Chai an der Universität zu Köln, die beide im Fachjounal Science erschienen sind. Chai und sein Team beobachteten zusammen mit Forscherinnen und Forschern der Tsinghua University und der Chinese Academy of Sciences in Peking die einzelnen molekularen Schritte in der zeitlichen Abfolge des Schutz-Mechanismus mithilfe der hochauflösenden Kryo-Elektronenmikroskopie. Den beiden Studien zufolge entwickeln Pflanzen Resistenzen gegen bestimmte Krankheitserreger, indem sie gerade inaktive NLR-Moleküle aus dem Plasma in daueraktive Komplexe umwandeln. Die beiden Studien sind fgolgendermaßen betitelt: Ligand-triggered allosteric ADP release primes a plant NLR complex (DOI: https://doi.org/10.1126/science.aav5868) und Reconstitution and structure of a plant NLR resistosome conferring immunity (DOI: https://doi.org/10.1126/science.aav5870).

Quelle: Uni Köln

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05. Apr 2019 · News · Köpfe und Karrieren

Ars legendi-Fakultätenpreis für Pflanzenphysiologen

Der Preisträger Dr. Markus Pietrowski (mitte) mit Laudatorin Caren Linnemann und VBIO-Präsidiumsmitglied Prof. Karl-Josef Dietz, dem Präsidenten der DBG. Foto Kay Herschelmann

Der mit 5.000 Euro dotierte Ars legendi-Fakultätenpreis in der Kategorie Biologie 2019 wurde gestern an den Pflanzenforscher Dr. Markus Piotrowski von der Ruhr-Universität Bochum überreicht. Die Jury würdigt damit sein Engagement bei Konzeption, Design und Umsetzung innovativer E-Learning-Konzepte. Der von ihm entwickelte Kurs "PPÜ goes digital" bereitet Studierende interaktiv auf die Grundlagen experimentellen Arbeitens und auf konkrete laborpraktischen Übungen in der Pflanzenphysiologie vor. Der Kurs dient mittlerweile als Best-Practice-Beispiel für die Weiterentwicklung der digitalen Lehre an der Fakultät für Biologie und Biotechnologie und erklärt beispielsweise grundlegende Begriffe wie Stoffmenge, molare Masse, Konzentration und Verdünnung, kurze Video-Tutorials, Gamification-Tools oder Anleitungen für die Nutzung von Computerprogrammen. „Die Nominierung für den Ars legendi-Fakultätenpreis Biologie erfolgte durch unsere Fachschaft, was mich sehr ehrt“, dankte Piotrowski. Der Preis wird seit 2014 in den Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben; für das Fach Biologie stellt der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) die Jury.

Quelle: VBIO

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05. Apr 2019 · News · Köpfe und Karrieren

Fotos der Ars-Legendi-Preisverleihung

Caren Linnemann hielt die Laudatio und VBIO-Präsidiumsmitglied Prof. Karl-Josef Dietz (mitte) gratulierte dem Preisträger des Ars-Legendi-Fakultätenpreises im Fach Biologie Dr. Markus Pietrowski (ganz rechts). Foto: Kay Herschelmann

Alle Fotos: bitte "Weiterlesen" anklicken.

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05. Apr 2019 · News · Ausschreibung

Add-on Fellowships for Interdisciplinary Life Science

Wer als Doktorand*in oder PostDoc einen vertieften Einblick in angrenzende Fachrichtungen erhalten möchte, kann sich um die Add-on Fellowships for Interdisciplinary Life Science der Joachim Herz Stiftung bewerben. Diese unterstützt über einen Zeitraum von zwei Jahren interdisziplinäre Forschung und internationale Vernetzung – flexibel und individuell, mit einem Gesamtbetrag von bis zu 12.500 Euro. Für Fellows mit Kindern werden zudem Mittel in Höhe von bis zu 3.000 Euro für die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Verfügung gestellt. Die Förderung würde im November starten;
Bewerbungsschluss ist am 23. Juni 2019.

Quelle: Joachim Herz Stiftung

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04. Apr 2019 · News · Veranstaltung

Faszination für Pflanzen-(wissenschaften)

Der fünfte "Faszination für Pflanzen"-Tag (Fascination of Plants Day, #FoPD 2019) im Mai (siehe Faltblatt, pdf) wird wieder von Pflanzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern unterstützt (pdf-Datei). Ziel ist es möglichst viele Menschen für Pflanzen und die Bedeutung der Pflanzenwissenschaften für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Nahrungsmittel und Energieträger, Pflanzenzüchtung, nachhaltige Produktion biobasierter Stoffe, wie Papier, Bauholz, oder Medikamente, oder die Rolle von Pflanzen in Naturschutz, Biodiversität und Pflanzenökologie zu begeistern. Dazu eingeladen sind alle von Schulen, über Botanische Gärten, Museen, landwirtschaftliche Betriebe, bis hin zu Produzenten, Forschungsinstituten und Universitäten. Wenn auch Sie eine Veranstaltung, einen Tag der offenen Tür, einen Laborrundgang, ein Experiment oder ähnliches anbieten möchten, sind sie herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich dazu bei dem Pflanzenforscher*in Ihres Landes (pdf-Datei). Anregungen und Ideen bietet eine Übersicht, in der die 1019 Veranstaltungen in 52 Ländern des Jahres 2017 zusammengestellt sind (pdf-Datei). Die Veranstaltungen laufen unter der Schirmherrschaft der Europäischen Pflanzenwissenschaftsorganisation (European Plant Science Organisation, EPSO), deren assoziiertes Mitglied die DBG ist.

Quelle: Fascination of Plants Day

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04. Apr 2019 · News · Köpfe und Karrieren

Nachruf auf den Naturstoffchemiker Prof. Günter Adam

Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) nimmt Abschied von seinem ehemaligen Abteilungsleiter Professor Dr. Günter Adam. Der Naturstoffchemiker starb am 29. März in Halle. Als begeisterter Wirkstoffsucher und Erforscher von pflanzlichen Naturstoffen hat Günter Adam die Geschicke des Instituts nachhaltig geprägt und mitgestaltet. Er war von 1969 bis 1998 zunächst als Arbeitsgruppen- und später als Abteilungsleiter am Institut beschäftigt, pflegte aber auch nach seiner Emeritierung enge Kontakte zum IPB. In vielen der von ihm erforschten Bereichen der Naturstoffchemie galt er als Pionier und Wegbereiter.

Quelle: IPB

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03. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Pflanzenhormon Auxin kann das Wachstum auch hemmen

Erhöhte Auxinkonzentration (blaue Bereiche) an der konkaven Seite des apikalen Hakens eines Keimlings von Arabidopsis thaliana. Aufnahme: Marçal Gallemí Rovira und Eva Benkova group, IST Austria

An der Innenseite der gekrümmten Sprossachse eines Pflanzenkeimlings hemmt die Anhäufung von Auxin das Zellwachstum – entgegengesetzt der bekannten wachstumsanregenden Wirkung von Auxin in vielen anderen Teilen der Pflanze. Das berichten Forschende vom Institute of Science and Technology (IST) Austria im Fachjournal Nature (DOI: http://dx.doi.org/10.1038/s41586-019-1069-7) Die ausgelöste wachstumshemmende Signalkaskade erkläret die Bildung jener typischen Krümmung der Sprossachse, welche der jungen Pflanze nach der Keimung hilft, die Bodendecke zu durchbrechen. Das meldet IST Austria beim Informatiuonsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: idw

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02. Apr 2019 · News · Forschungsergebnis

Herkunft des Safran-Krokus ins griechische Attika zurückverfolgt

Crocus cartwrightianus, der wilde, in Griechenland beheimatete Vorfahre des Gewürz-Krokus. Foto: Frank Blattner, IPK Gatersleben

Der Vorfahre des Safran-Krokus (Crocus sativus), aus dessen Narben das teuerste Gewürz der Welt gewonnen wird, stammt aus Attika. Das berichten Forschende vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) im Fachjournal Molecular Phylogenetics and Evolution (DOI: https://doi.org/10.1016/j.ympev.2019.03.022). Wie sie zeigten, entstand Safran im griechischen Attika durch die Kombination zweier verschiedener Genotypen der wilden Krokus-Art Crocus cartwrightianus. Über die Herkunft des Safran-Krokus wird schon lange spekuliert, da dieses Wissen Pflanzenzüchtern ermöglichen würde, genetische Diversität in die sonst genetisch uniforme Pflanzenart zu bringen. Denn der Safran-Krokus ist eine triploide und männlich-sterile Pflanze, weshalb sie lediglich vegetativ aus Tochterknollen vermehrt werden kann. Deshalb kann die Qualität des Safrans bislang kaum durch das Kreuzen verschiedener Kulturvarietäten verbessert werden. Somit sind alle modernen Safran-Pflanzen genetisch nahezu identisch. Die  Forschungsergebnisse eröffnen nun neue Möglichkeiten. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden durch eine unabhängige, komplementierende Studie der TU Dresden bestätigt (wir berichteten).

Quelle: IPK (pdf)

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02. Apr 2019 · News · Projekt

Landgang der Pflanzen als neues DFG-SPP

Die charophytische Armleuchteralge der Art Chara braunii im Labor, deren Vorfahren einst das Land eroberten. Foto: Christine Kühn, AG Rensing

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt „MAdLand - Molekulare Adaptation an das Land: Evolutionäre Anpassung der Pflanzen an Veränderung“ als Schwerpunktprogramm (SPP). MAdLand erforscht vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen Folgen, wie Pflanzen sich an schwerwiegende Veränderungen ihrer Umwelt anpassen. „MAdLand wird eine der dramatischsten Veränderungen der Umwelt, den Habitatwechsel von Wasser auf felsiges Land, untersuchen, um besser zu verstehen, wie sich Pflanzen an Umweltveränderungen anpassen“, sagt Programm-Koordinator Stefan Rensing von der Uni Marburg. Als die ersten Pflanzen vor circa 500 Millionen Jahren an Land gingen, waren sie mit veränderten Umweltbedingungen konfrontiert. So mussten sich die Pioniere unter anderem gegen Austrocknung oder ultraviolette Sonnenstrahlung schützen. Gleichzeitig verursachte der Landgang der Pflanzen einen dramatischen Wandel. Er veränderte die Erdatmosphäre und die Erdoberfläche: Ohne grüne Landpflanzen würde es heute keine Landtiere geben, und damit auch keine Menschen. Das Programm beginnt voraussichtlich im März 2020 und wird mit rund 6 Millionen Euro zunächst für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert.

Quelle: Uni Marburg

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News · Veranstaltung

Reticulate Evolution: Phylogenetic Symposium 2019

Vom 22. bis 24. November 2019 wird das Evolutionssymposium an der Georg-August-Universität in Göttingen stattfinden. Die Pflanzenforscherin Prof. Dr. Elvira Hörandl vom Lehrstuhl Systematik, Biodiversität und Evolution und der Zoologe Prof. Dr. Christoph Bleidorn vom Lehrstuhl Evolution und Systematik der Göttinger Universität organisieren die Zusammenkunft, für die sie namhafte Sprecher*innen gewannen. Außer dem Konferenz-Dinner ist die Anmeldung kostenfrei. Anmeldungen und Abstract-Einreichung sind bis 31. Oktober erbeten.

zum ersten Circular auf der Uni-Göttingen-Website

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News

Rückblick auf KW 13

„Neue Züchtungs-Technologien können Welternährung verbessern“

"Big Data" für die Artenvielfalt

Niedrige Mutationsrate der Vielwurzeligen Teichlinse

Reis: Phosphor-Stickstoff-Balance entscheidet über Ertrag

Welche Tiere die fleischfressende Wasserfalle erbeutet

Alle Nachrichten dieser Woche

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Rückblick auf KW 12

Wie verletzte Pflanzenzellen ihre Nachbarn warnen

Optischer Sensor könnte Pflanzenzüchtung beschleunigen

Japan will gen-editierte Lebensmittel freigeben

Pflanzen-Wirkstoff bremst aggressiven Augenkrebs 

Alle Nachrichten dieser Woche

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Rückblick auf KW 11

Chloroplasten veranstalten ein evolutionäres Wettrüsten

Genetische Herkunft der Safran-Pflanze geklärt

Artenvielfalt über- und unterirdisch nicht immer gleich 

Meta-Analyse: Ertragsstabilität biologischer vs. konventioneller Landwirtschaft

Alle Nachrichten dieser Woche

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Rückblick auf KW 10

Wildbienen verhungern im Spätsommer im ländlichen Raum

Neue molekulare Visualisierungs-Methode basiert auf CRISPR/Cas9

Baumdiversität in Wäldern stabilisiert Interaktionen zwischen Arten

Biodiversitätskrise: Nur technischer Fortschritt in der Landwirtschaft reicht nicht

Alle Nachrichten dieser Woche

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Rückblick auf KW 9

Wie zelleigene Redakteure genetische Fehler korrigieren

Mechanismus zum Abbau von Chloroplasten-Proteinen

Wie Pilze zum Filter für die Pflanzenausbreitung werden

Weltweit größte Senke für Kohlendioxid in nachwachsenden Wäldern

Alle Nachrichten dieser Woche

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Rückblick auf KW 8

Wildgräser enthalten fremde Gene

Wie der Bau der Zellwand gesteuert wird

Blütchenfruchtbarkeit des Weizens genetisch entschlüsselt

Protein CC1 wichtig für Salzhaushalt

Wie Pflanzen lernten, Wasser zu sparen

Alle Nachrichten dieser Woche

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Rückblick auf KW 7

Wie Ameisen die Fressfeinde von Akazien aufspüren

China und Indien Spitzenreiter beim Begrünen der Erde

Fachgesellschaften zum Open-Acces-Plan-S 

Alle Nachrichten dieser Woche

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Rückblick auf KW 6

Phytomodificine - neue sekundäre Pflanzenstoffe entdeckt

Synthetisches Peptid macht Schnittblumen länger haltbar

Hecken gut für Erdbeerfrüchte

Alle Nachrichten dieser Woche

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Rückblick auf KW 5

Wie Pflanzen mit Eisenmangel umgehen

Was Raps so bitter macht

Funktionieren Mais und Gerste mit Weizen-Resistenzgen im Feld?

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Stellenangebote
25. Apr 2019 · Offene Stellen

W2-Professur mit W3-Tenure

Molekulare Botanik

Technische Universität Kaiserslautern (TUK), Fachbereich Biologie, Kaiserslautern, Deutschland

Start: sobald wie möglich

Deadline: 2. Juni 2019

Details: TUK (pdf)

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11. Apr 2019 · Offene Stellen

PostDoc position

Control of ultrastructural dynamics in photosynthetic thylakoid membranes in plants

Washington State University, Institute of Biological Chemistry, Pullman, WA, USA

Start: summer 2019

Details (pdf)

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10. Apr 2019 · Offene Stellen

PhD position

Expression of the genomes of mitochondria and chloroplasts

Martin Luther University Halle-Wittenberg, Cell Physiology Group, Halle, Germany

Start: 1 July 2019

Deadline: 30 April 2019

Details: Uni Halle (pdf)

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08. Apr 2019 · Offene Stellen

PhD / PostDoc position

Retrograde Signaling

Ludwig Maximilians University, Dept. Biology I, Plant Molecular Biology division, Planegg-Martinsried near Munich, Germany

Deadline: 3 May 2019

Details (pdf)

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05. Apr 2019 · Offene Stellen

Full Professorship (chair)

Systematics, biodiversity and evolution of plants

Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Fakultät für Biologie, München, Germany

Start: 1 April 2021

Deadline: 12 May 2019

Details: LMU

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26. Mär 2019 · Offene Stellen

PhD position

RNA interactome capture in plants

Bielefeld University, Department of RNA Biology and Molecular Physiology, Bielefeld, Germany

Details (pdf)

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DBG-Veranstaltungen
DBG · Veranstaltung

Termine

15. − 19. September 2019 
Botanikertagung: International Plant Science Conference in Rostock

11. - 14. Februar 2020
nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie 

8. - 11. März 2020
nächste Tagung der Sektion Phykologie

16. - 19. September 2020
nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie 

September 2020
kommender PhD Workshop der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

Über die DBG

Portrait

Die DBG ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, bringt Nachwuchskräfte voran, vereint alle Forschergenerationen und unterstützt den Austausch ihrer rund 950 Mitglieder.

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