Actualia der DBG
10. Aug 2018 · Actualia · DBG · Politik

Statement der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) zum EuGH Urteil über Genom-Editierung

Viele Mitglieder der DBG sind enttäuscht vom Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Genom-Editierung bei Pflanzen und der Bewertung ihre Produkte als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen. Viele Kommentare spiegeln die Besorgnis wider, dass diese Entscheidung andauernde und irreparable Nachteile für Forschung und Entwicklung der nötigen ertragreichen und Dürre-, Überschwemmungs- und Nährstoffmangel-toleranten Pflanzengenotypen in Europa nach sich zieht.

Tatsächlich muss die Diskussion darüber beschleunigt werden. Vor allem aber müssen jenseits der Judikative, die den gesetzlichen Rahmen lediglich auslegt und eine der möglichen Interpretationen gewählt hat, die beiden grundsätzlichen Adressaten wieder in den Blick genommen werden: die Öffentlichkeit und die Legislative.

In vielfach ausgewogener Weise wurden die Chancen der Genom-Editierung nach dem Urteil des EuGH in den Medien diskutiert. Dieses Momentum gilt es zu nutzen und auszubauen. Letztendlich müssen vorteilhafte Pflanzen im Feld überzeugen, die mit einer sehr geringen Anzahl an Sequenz-Editierungen die Erträge sichern oder die Nahrungsqualität erhöhen. In Anbetracht des besorgniserregend trockenen und heißen Sommers als Indikator des Klimawandels reift hoffentlich auch in der breiten Öffentlichkeit die Erkenntnis, dass alle sicheren Wege genutzt werden müssen, um unsere Nahrungssicherheit zu realisieren und nachhaltige Anbauweisen zu entwickeln.

Darüber hinaus ist die Legislative anzusprechen, um über gesetzgeberische Maßnahmen eine angemessene Regulierung gegebenenfalls innerhalb des Gentechnikgesetzes zu bewirken, das noch aus dem Jahr 2001 stammt. Der offene Brief von mehr als 60 wissenschaftlichen Institutionen und Forscherpersönlichkeiten an den EU-Kommissionspräsidenten Junker mit Anregungen zur Bewertung neuer Züchtungsmethoden ist eine solche Maßnahme. Die auch von der DBG gezeichneten Vorschläge ermöglichen es dem öffentlichen und privaten Forschungssektor in der EU, im Interesse von Verbrauchern, Züchtern, Landwirten, Wirtschaft und Umwelt, wieder an die Spitze der Innovationen in der Pflanzenzüchtung zu gelangen (siehe: offener Brief, pdf).

Allerdings stellt sich auch die Frage, ob die Namen der Technologien wie „Gentechnik“ und „Genom-Editierung“ vertrauensfördernd sind. Nur Transparenz und Vertrauen zwischen Politik, Gesellschaft und Wissenschaft wird die Basis schaffen, den optimalen Raum zur Entwicklung und Akzeptanz neuer Kulturpflanzen zu schaffen. Was wir brauchen sind kluge sowie sachgerechte Regulierungen und „geneditiert“ als Qualitätslabel.

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09. Aug 2018 · Actualia · Ehrenmitglied

Nachruf: Professor Dr. Dr. Otto Ludwig Lange (1927-2017)

Professor Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Otto Ludwig Lange während der Aufnahmen für den arte/hr Film „Die verletzliche Haut der Erde“, 2010. Foto: Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dr. Heribert Schöller, corvusFilm

Der Inhaber des Lehrstuhls für Botanik an der Universität Würzburg etablierte die seinerzeit neue Forschungsdisziplin der Ökophysiologie, in der er die Fähigkeiten von Algen, Moose und Flechten (Kryptogamen) und Gefäßpflanzen zu ergründen suchte. Lange interessierten vor allem die physiologischen, biophysikalischen und biochemischen Anpassungen der Pflanzen an Ihre Umgebung. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen erhielt das Ehrenmitglied der DBG zahlreiche Auszeichnungen. Sein Schüler und späterer Kollege, Professor Dr. Burkard Büdel, erinnert in seinem Nachruf an Leben und wissenschaftliches Werk, Langes wertschätzendes Wesen, das anderen half wo immer es ging, und seinen hohen Anspruch an die Wissenschaftlichkeit.

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17. Mai 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Strasburger-Workshop: Mitochondrien, Kraftpakete der Pflanzen

Die Teilnehmenden des Eduard Strasburger-Workshops stellten sich am 2. Tag der Veranstaltung zum Gruppenfoto im Innenhof des Instituts für Zelluläre und Molekulare Botanik der Universität Bonn auf. Foto: Dietrich Dmitriev

Die Funktionen pflanzlicher Mitochondrien und anderer Organellen thematisierte der vierte Eduard Strasburger Workshop an der Uni Bonn. Die beiden Organisatorinnen, Dr. Stefanie Müller-Schüssele und Dr. Mareike Schallenberg-Rüdinger, berichten in ihrer Tagungsnachlese von den wertvollen Tipps und Erfahrungen, die vor allem die NachwuchsforscherInnen zur grafischen Darstellung von Forschungsergebnissen sowie zum Elevator Pitching und zur Poster-Präsentation erhielten. Die Vorträge etablierter Forschender brachten eine rege Diskussion in Gang, sodass auch fortgeschrittene Teilnehmende viel wertvolles Feedback und den ein oder anderen neuen Blickwinkel auf ihre Arbeit erhielten.

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17. Apr 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Tagung Molekularbiologie der Pflanzen in Dabringhausen

Bei fast frühlingshaftem Wetter stellte sich ein Teil der Teilnehmenden auf der Terrasse des Tagungshotels zum Gruppenfoto. Foto: SPPMB

Die 31. Tagung „Molekularbiologie der Pflanzen“ der Sektion für Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft fand vom 20. bis 23. Februar 2018 statt. Die Organisatoren, Dorothee Staiger, Katja Meyer und Alexander Steffen, berichten in ihrer Tagungsnachlese über die wesentlichen Forschungsergebnisse, die auf der Tagung präsentiert wurden, und die Preisträgerinnen und Preisträger der Reinhold von Sengbusch-Preise.

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22. Mär 2018 · Actualia · Tagungsbericht

17. Tagung der Sektion Phykologie

Bei herrlichem Sonnenschein stellten sich die Teilnehmenden zum Gruppenfoto vor das Haus der Berge. Foto: Kerstin Hoef-Emden

Über 100 Algenforscherinnen und -forscher aus sechs Ländern waren im März in Berchtesgaden zusammen gekommen, um sich über die jüngsten Forschungsergebnisse auszutauschen. Sie behandelten die ganze Vielfalt der Algenforschung in mehr als 40 Vorträgen und thematisierten Genome, Transkriptome, Metabolome, Metabarcoding sowie Aspekte zum Global Change neben Physiologie und angewandter Algenforschung. Der neu gewählte Beirat, Dr. Thomas Leya berichtet nicht nur über die Themen und Schwerpunkte, sondern auch über die Vorstandswahl, die preisgekrönten Nachwuchskräfte und erklärt, warum Professor Dr. Christian Wiencke mit der Ehren-Medaille der Sektion ausgezeichnet wurde.

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21. Mär 2018 · Actualia · Nachwuchsförderung · Veranstaltung

Programm: Eduard Strasburger Workshop Mitochondrien

Das Programm des Eduard-Strasburger Workshops mit dem Titel Power Plants in Plants – Mitochondrial Functions in the Green Lineage ist fertig und informiert über RednerInnen und die Titel der Vorträge sowie über den Tagungsort und den öffentlichen Nahverkehr. Die Organisatorinnen, Dr. Stefanie Müller-Schüssele und Dr. Mareike Schallenberg-Rüdinger, freuen sich auf eine interessante Tagung vom 17. bis 19. April 2018 on Bonn.

> Programm (pdf-Datei)

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20. Feb 2018 · Actualia · Nachwuchsförderung · Veranstaltung

Einladung: Eduard Strasburger Workshop Mitochondrien

Vom 17. bis 19. April diskutieren Nachwuchsforscherinnen und -forscher die Funktion der Mitochondrien als Kraftwerke der Pflanze an der Uni Bonn. Anmeldungen für den von der DBG geförderten Eduard-Strasburger Workshop mit dem Titel Power Plants in Plants – Mitochondrial Functions in the Green Lineage sind ab sofort möglich. Die Organisatorinnen, Dr. Stefanie Müller-Schüssele und Dr. Mareike Schallenberg-Rüdinger, freuen sich auf Ihre Anmeldung bis zum 10. März 2018 und einen interessanten Workshop.

> Poster: speakers and schedule (pdf-Datei)

> Anmeldung (Word-dotx-Datei)

> Venue: Bonn University, Institute for Cellular and Molecular Biology (IZMB), Kirschallee 1, 53115 Bonn, Germany

15. Feb 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung

Die Teilnehmenden der 16. Mitteldeutschen Pflanzenphysiologie-Tagung stellten sich im Biologie-Bau der TU Dresden zur Aufnahme. Foto: Susann Auer

Mit ungebremstem Erfolg fand die Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung nun bereits zum 16. Mal mit etwa 60 Teilnehmenden statt – diesmal am 9. und 10. Februar 2018 in Dresden. Dort erweiterte sich der Kreis der pflanzenphysiologisch arbeitenden Gruppen um zwei weitere aus Halle, was die Themenvielfalt noch einmal breiter und spannender machte. Von der Tagung für Nachwuchsforscherinnen und –forscher berichtet Organisatorin Prof. Dr. Jutta Ludwig-Müller. Die Dresdner Professorin nennt die Forschungsschwerpunkte der Nachwuchskräfte, berichtet über „Okapi-“ und „Giraffen-“Mutanten und schildert, was die Vorträge der DBG-geförderten Zusammenkunft diesmal noch besser machte.

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26. Jan 2018 · Actualia · Köpfe und Karrieren · Nachwuchsförderung

DBG würdigt beste Master-Arbeiten

Die Uni Bielefeld verlieh Urkunden für die besten Master-Arbeiten des Jahres 2017, darunter für die beste pflanzenwissenschaftliche Masterarbeit, die die Deutsche Botanische Gesellschaft an Jan Hendrik Hoerner verlieh (dritter von rechts). An der Bielefelder Veranstaltung nahmen 13 Fakultäten mit etwa 3.000 Absolventinnen und Absolventen teil. Foto und Copyright: Ch. Weische, Uni Bielefeld am 6.12.2017

Warum invasive Nacktschnecken manche Salatköpfe verschlingen und andere verschmähen war Thema einer der ausgezeichneten Masterarbeiten (kleiner Tipp: es liegt nicht direkt am Salat). Die anderen thematisierten, welche Funktionen N-glykosylierte Proteine in Pflanzen haben, was auf genetischer Ebene passiert, wenn die Entwicklung der Chloroplasten gehemmt wird, oder welche Substanzen einer invasiven Pflanze erhebliche Ernteausfälle verursachen. Und eine Arbeit klärte die Identität dreier schon vor mehr als 100 Jahren beschriebenen Taxa der einzelligen Trachelomonas Algen. Bereits zum vierten Mal hat die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) damit Preise für die besten pflanzenwissenschaftlichen Master-Arbeiten verliehen. Sie gingen dieses Jahr an drei Biologinnen und zwei Biologen an den Universitäten Bielefeld, Münster, Salzburg, Kiel sowie an der Münchner LMU. Die Kurzfassungen der Arbeiten und Bilder stehen nun auf der Website zum Abruf bereit.
Zur Übersicht aller ausgezeichneten MSc Arbeiten

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03. Jan 2018 · Actualia · Tagungsbericht

From Tree Physiology to Ecosystem Physiology

80 Teilnehmende aus dem In- und Ausland kamen zum Symposium in das Schloss Reinach, Munzigen bei Freiburg. Foto: Cornelia Herschbach, Uni Freiburg

Zum zweitägigen Symposium „From tree pyhsiology to ecosystem physiology“ kamen die Forschenden vom 28. bis zum 29. September nach Munzingen in der Nähe Freiburgs zusammen, das anlässlich der Emeritierung von Professor Heinz Rennenberg veranstaltet wurde. Für internationales Flair sorgten 23 Teilnehmende, die aus Übersee und dem europäischen Ausland angereist waren. 10 Plenarvorträge international ausgewiesener Experten sorgten für ein hohes wissenschaftliches Niveau der Tagung. Organisatorin Professorin Christiane Werner und ihre Kollegin Professorin Cornelia Herschbach nennen in ihrem Bericht die Rednerinnen und Redner sowie die übergeordneten Themen.

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12. Dez 2017 · Actualia · DBG · Outreach

„Wissenschaft lebt von Netzwerken“

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christ

Die Wissenschaft wird derzeit von Kritikern herausgefordert. Gleichzeitig sollen die Pflanzenwissenschaften Lösungen für drängende Probleme der Menschheit finden. Anlässlich seiner Wiederwahl im September beschreibt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), Professor Karl-Josef Dietz von der Uni Bielefeld, welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt, was die DBG dazu beitragen kann und wie er einst selbst zum Pflanzenforscher wurde. Und er schildert warum die DBG sich – anders als früher – auch außerhalb der Wissenschaft für die Forschung einsetzt.

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08. Dez 2017 · Actualia · Tagungsbericht

10. Internationales Doktorandenkolleg für Entwicklungsbiologie

Die jungen Teilnehmenden tauschten sich intensiv über ihre wissenschaftliche Arbeit aus, sowohl untereinander als auch mit den geladenen etablierten Forschenden. Auch neue Kooperationen und Netzwerke sind schon Dank der PhD School entstanden. Foto: PhD School

Knapp 60 vorwiegend junge Forschende aus elf Ländern trafen sich zur zehnten International PhD School Plant Development, die in Retzbach nahe Würzburg stattfand. Professorin Rita Groß-Hardt schildert in ihrer Tagungsnachlese die Motivation der Gründungsväter, schildert das Konzept der Tagung und die technischen Fortschritte in der pflanzlichen Entwicklungsbiologie. Und sie nennt die beiden Preisträger für den besten Vortrag und das beste Poster zu den Themen Pflanzen mit drei Eltern sowie Epigenetik.

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07. Dez 2017 · Actualia · Tagungsbericht

Endosymbioseforscher am Bodensee

Viele Nachwuchsforscher tauschten sich mit Etablierten über (zell-)innere Symbiosen aus und kamen zum Foto auf dem Universitätscampus zusammen. Foto: Alexander Haas

In Konstanz am Bodensee traf sich vom 3. bis 6. September 2017 die Deutsche Sektion der International Society of Endocytobiology (ISE). Organisator Professor Peter Kroth berichtet in seiner Tagungsnachlese von Vorträgen über Zellen, Organellen und Symbiosen, den Sonderfall Plastiden und von Meeresschnecken, die sich Plastiden einverleiben und für sich nutzen. Die Teilnehmenden erinnerten sich in einem Ehrenvortrag an den Ulmer Professor Dr. Axel Brennicke, der vielen Forschenden weit über die Biologie hinaus bekannt war, und kürten Preisträger für beste Vorträge und Poster. 

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23. Nov 2017 · Actualia

Nachruf: Professor Dr. Otto Kandler (1920–2017)

Professor Dr. Dr. h.c. Otto Kandler mit dem Modell von Pseudomurein. Foto: privat, mit freundlicher Genehmigung der Familie Kandler

Ehrenmitglied der DBG Otto Kandler, Inhaber des Lehrstuhls für Botanik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wurde als Kind für seine Darwin-Begeisterung bestraft, doch sein biologisches Interesse blieb. Er widmete sich zahlreichen Disziplinen: Er untersuchte Physiologie, Biochemie und Systematik von Pflanzen und Bakterien und entdeckte physiologische Prozesse, wie erstmals die lichtabhängige ATP-Bildung in vivo oder die Synthese verzweigt-kettiger Monosaccharide. Gemeinsam mit Carl Woese entwickelte er das Drei-Domänen-Konzept des Lebens. Kandler ist vor kurzem im Alter von 96 Jahren verstorben. Sein Schüler, Professor Dr. Widmar Tanner, erinnert in seinem Nachruf an Leben und wissenschaftliches Werk der vielfach ausgezeichneten, temperamentvollen und diskutier-freudigen Wissenschaftlerpersönlichkeit.

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21. Nov 2017 · Actualia · Tagungsbericht

Botanikertagung 2017: Dänische und internationale Perspektive

Ein Teil der Teilnehmer fand sich in einer Pause zum Gruppenfoto auf dem Campus der Universität Kiel (CAU) zusammen. Foto: Christian-Urban, CAU

„Pflanzenwissenschaften in einer sich wandelnden Welt“, war das Motto, unter dem die diesjährige Botanikertagung vom 17. bis zum 21. September an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) in Kiel stattfand. Erstmals war die Tagung in enger Kooperation mit dänischen Kollegen durchgeführt worden, die vom interdisziplinären Konzept begeistert waren. Tagungspräsidentin Professorin Karin Krupinska berichtet in ihrer Tagungsnachlese außerdem von den Vorteilen für Nachwuchswissenschaftler und warum der interdisziplinäre Austausch wichtig bleibt, um die Zukunft zu sichern.

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07. Nov 2017 · Actualia · Tagungsbericht

Symposium zum Andenken an Prof. Diter von Wettstein

Mehr als 50 Forschende gedachten dem Forscher, die schon vor der Start der Botanikertagung teils aus Übersee nach Kiel gereist waren. Foto: Karl-Heinz Kogel

Diter von Wettstein war ein renommierter Pflanzengenetiker und -züchter, der 13. April 2017 nach einem erfüllten Leben als Wissenschaftler im Alter von 87 Jahren in Kopenhagen verstarb. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler gedachten seiner in einem wissenschaftlichen Satellitensymposium vor der diesjährigen Botanikertagung der DBG am 17. September in Kiel. In seinem Bericht erinnern die Organisatoren Prof. Karl-Heinz Kogel (Gießen), Prof. Mats Hansson (Lund) und Prof. Karin Krupinska (Kiel) an Wettsteins berufliche Stationen, Forschungsthemen und Auszeichnungen und spannen eine Brücke hin zu den aktuellen Forschungsthemen und –vorträgen der Wegbegleiter von Wettsteins.

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03. Nov 2017 · Actualia · Nachwuchsförderung

Strasburger-Workshop: Kooperation und Konflikt zweier Genome

Die Teilnehmenden am dritten Workshop zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses waren aus mehr als fünf Ländern angereist. Foto: Niklas Buhk

Der 3. Eduard Strasburger Workshop mit dem Titel Two Genomes in one Cell - Communication and Conflict lockte mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Polyploidie- und Hybridisierungsforschung nach Bremen. Dort thematisierten sie, welche Schwierigkeiten Zellen meistern, die ihre Chromosomensätze mischen oder gar vervielfältigen. Der Workshop fand vom 30. August und 1. September 2017 statt unter der Regie der Nachwuchswissenschaftler Dawit Girma Tekleyohans, Niklas Buhk und Thomas Nakel der Universitäten Oldenburg und Bremen. Die vorwiegend jungen Nachwuchskräfte reisten aus mehreren Nationen an, darunter Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden und Pakistan, was die internationale Relevanz des Themas unterstreicht. Die Organisatoren berichten in ihrer Tagungsnachlese unter anderem über neue Modellpflanzen, einen Genomschock, eine Methode zum Nachweis von drei Eltern und in welcher Weise junge Forschende bevorzugt wurden.

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02. Nov 2017 · Actualia · Tagungsbericht

N-term 2017: Proteinspezialisten treffen sich in Halle

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „N-term 2017“ kurz nach der Aufforderung ...and now, show your favorite N-terminal amino acid in single-letter code! Foto: Antje Hellmuth, IPB Halle

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt thematisierten vom 11.-13. September 2017 am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle/Saale das Schicksal von Proteinen. Die Tagung N-term 2017 – Proteostasis via the N-terminus lockte über 100 SpezialistInnen zu über 40 Vorträgen aus Tier- und Pflanzenwissenschaften sowie Medizin und Biotechnologie in die Saalestadt. Trotz dieser vermeintlich unterschiedlichen Fachgebiete vereinte die Experten die Proteinhomöostase oder Proteostase, also die Regulierung von Eiweißen in lebenden Zellen. Hauptorganisator Nico Dissmeyer berichtet in seiner Tagungsnachlese über das erste interdisziplinäre Zusammentreffen der Proteinexperten, die besten Poster und Vorträge sowie über ein Forschungsthema, in dem die Pflanzenwissenschaften stark vertreten sind. Eine Fortführung der Tagung ist bereits geplant.

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29. Sep 2017 · Actualia

Fotos: Botanikertagung 2017 in Kiel

Alle Bilder der Tagung.

Im Intranet sind nun die Aufnahmen der Botanikertagung 2017 verfügbar. Herzlichen Dank an alle Fotografinnen und Fotografen.

zum Intranet (LogIn)

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27. Sep 2017 · Actualia · Tagungsbericht

Wenn Botanik, Kunst, Kultur und Literatur zusammentreffen

Der mehr als 300 Jahre alte Botanische Garten von Halle mit der von Carl Gotthard Langhans erbauten Sternwarte sorgte für eine wunderbare Tagungsatmosphäre. Foto: Jana Kittelmann

Mehr als 60 Teilnehmende kamen im September in Halle zum internationalen Symposium „Botanik und Ästhetik“ zusammen. Sie tauschten sich auf dem interdisziplinären Treffen erstmals medien-, epochen- und fächerübergreifend über das Thema aus und verbanden Buchillustrationen, Pflanzenbildherstellung, Kunst, Literatur, Philosophie, Architektur, Gartenkunst, Pflanzengeographie und Pflanzenökologie. Neben den Naturforschern Goethe, Humboldt, von Haller und Haeckel fielen Namen wie Wassily Kandinsky und Paul Klee. Die Vorträge hielten Doktoranden und PostDocs der verschiedensten Disziplinen und international bekannte Forschende, berichtet Dr. Jana Kittelmann in ihrer Tagungsnachlese.

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DBG Update
09. Aug 2018

VBIO-Aktuell - Juli

Auch der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) ist enttäuscht über das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Genom Editing. Die Unterscheidung zwischen „in vitro“ und „in vivo“-Mutagenese in der vom Gericht vorgenommenen Weise ist für den Verband sachlich nicht gerechtfertigt. Zur Landtagswahl in Hessen bereitet der Verband wieder "Wahlprüfsteine" vor, d.h. Fragen, wie sich die politischen Parteien auf Landesebene zu biowissenschaftlichen bzw. biopolitischen Problemen positionieren und bittet dazu um Vorschläge bis 15. August. Zusammenfassungen aktueller Themen der Forschungspolitik und Biowissenschaften runden den Bericht des Biologie-Dachverbandes ab.

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01. Aug 2018

Umfrage zur Digitalisierung von Sammlungen

Das Europäische Forschungsprojekt ICEDIG (www.icedig.eu) bittet zur Teilnahme an einer Umfrage zur Digitalisierung naturkundlicher Sammlungen in Privathand. Diese seien häufig „versteckt“ können aber – im Verborgenen – unschätzbar wertvolle Exemplare für bestimmte Taxa oder geographische Regionen beherbergen. Der Fragebogen umfasst 20 Fragen (auf Deutsch) und sollte nicht länger als 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Die DBG bittet ihre Mitglieder sich kurz Zeit dafür zu nehmen und die weiteren Informationen der Projektleitenden anzuschauen, die wir im Intranet bereitstellen. Den Forschenden des Naturalis Biodiversity Center im niederländischen Leiden wäre sehr geholfen, wenn Sie ihn vor dem 17. September ausfüllen würden.

zu Projekt und Umfrage im Intranet (LogIn)

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10. Jul 2018

VBIO-Aktuell - Juni

Diesmal verweist der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) auf seine gemeinsam mit über 50 internationalen Organisationen gezeichnete Erklärung zu Digitalen Sequenzinformationen sowie auf sein Statement zum Cartagena-Protokoll, das der Dachverband gemeinsam mit der German Association of Synthetic Biology (GASB) für die Beratungsvorlage zum 22. SBSTTA-Treffen vorbereitet hat. Informationen über weitere Themen aus anderen Feldern der Forschungspolitik runden den Tätigkeitsbericht ab.

zu den Themen des VBIO im Intranet (LogIn)

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06. Jul 2018 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 37

Ein neu entdeckter, sich immer wieder selbst justierender Regulationsweg, könnte in vielen Pflanzen und Organen eine Rolle spielen. Die als vorteilhaft erachteten Symbiosen können auch wieder verschwinden. Und was Bäumen verhilft so alt zu werden, sind Themen in den Forschungsnachrichten.

Politisch engagieren sich viele WissenschatlerInnen und das Präsidium der DBG an mehreren Fronten: NobelpreisträgerInnen setzen sich für Grüne Gentechnik ein, weil das EuGH demnächst darüber entscheiden wird, ob CRISPR-Pflanzen ohne Fremd-DNA als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen sind oder nicht. Gleichzeitig kämpfen Molekularbiologen um den international freien Zugang zu DNA-Sequenzen, über den diese Woche verhandelt wird.

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13. Jun 2018

VBIO-Aktuell - Mai

Wie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) berichtet sind seine Positionen zum Genome Editing, die der Verband gemeinsam mit dem Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik an die Entscheidungsträger vor der Entscheidung des EUGH versandte, positiv aufgenommen worden. Kurzinformationen zu anderen Schwerpunkten der Forschungspolitik und der Rückblick auf diejenigen Themen, die der Dachverband im Auge behält, runden die Zusammenschau ab.

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20. Mai 2018 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 36

Wie Pflanzen schnappen, Energie zwischenspeichern und welche Fähigkeiten bereits ursprüngliche Pflanzen hatten, sind Themen der Forschungsnews. Besonders hervorheben möchten wir auch den unermüdlichen Elan, mit dem sich Forschende dafür engagieren, dass wissenschaftliche Fakten anerkannt werden.

Die DBG informiert über ihren Einsatz für Forschungsgelder und organisatorische Maßnahmen zur Harmonisierung in der EU. Sie wartet mit zwei Tagungsberichten auf und lädt Sie ein, sich um eine Förderung Ihrer Tagungen zu bewerben.

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14. Mai 2018

VBIO-Aktuell - April

Im seinem Nachrichten-Rückblick auf den Monat April verweist der VBIO auf sein Dossier zum Genome Editing, das die Haltungen der EU-Kommission, der europäischen Regierungen und des europäischen Gerichtshofes enthält und außerdem die Standpunkte deutscher Behörden, der Wissenschaft und den eigenen Standpunkt des Biowissenschafts-Dachverbandes zusammenfasst. Auch enthalten: Eine Studie zu den ungleichen Chancen auf Hochschulbildung in Akademiker- vs. nicht-Akademiker-Familien. Weitere Themen über Forschungspolitik im Allgemeinen und die Aktivitäten des Bio-Dachverbandes im Speziellen runden den Rückblick ab.

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13. Apr 2018 · DBG · Politik

DBG fordert mehr Forschungsförderung der EU für 2021-27

Die Deutsche Botanische Gesellschaft unterstützt die Initiative More Funds For Research&Innovation. Deren Manifest ruft dazu auf, deutlich mehr Finanzmittel für Forschung und Innovation für die Jahre 2021 bis 2027 (in Multiannual Financial Framework, MFF) durch die EU bereit zu stellen; besonders für die wichtigen Schwerpunkte Landwirtschaftspolitik, Zusammenhalt und Wettbewerbsfähigkeit. Denn nur so kann dringend notwendige Forschung geleistet werden. Bekanntermaßen war das Budget im Forschungs-Programm Horizon 2020 deutlich unterfinanziert und das darf sich nicht wiederholen. Nur ausreichende Investitionen helfen, hochwertige und qualitativ wertvolle Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, Wachstum zu fördern und Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Nur diese Maßnahmen werden ein nachhaltiges Wachstum der ganzen EU ermöglichen. Wissenschaft und Forschung kommen allen EU-Bürgern zugute. Neu entwickelte Produkte werden bald das Leben aller Menschen beeinflussen. Nur Forschung und Entwicklung werden die Wettbewerbsfähigkeit der EU erhalten bzw. die EU wieder auf Wachstumskurs bringen. Da dies nicht nur einzelne sondern sehr viele Disziplinen voranbringt, ist es wichtig, das Budget für künftige Forschung und Entwicklung zu steigern. Über die Mittel für den zukünftigen Haushalt wird der EU-Rat in den kommenden Monaten entschieden. Das o.g. Manifest haben bis zum heutigen Tag bereits 1518 Forschende, wissenschaftliche Gesellschaften, Forschungsverbünde sowie forschende Unternehmen unterzeichnet, auch der Präsident der DBG im Namen aller Mitglieder.

Weitere Informationen:

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10. Apr 2018 · News · Veranstaltung

Sektionstagung: Biodiversität & Evolution

Seit heute ist die Anmeldung zur 24. Internationalen Tagung der Sektion für Biodiversität und Evolutionsbiologie in der DBG möglich, die sie gemeinsam mit der 18. Österreichischen Botanik-Tagung veranstaltet. Sie wird vom Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten und vom Landesmuseum für Kärnten organisiert und vom 19. – 22. September 2018 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten in Klagenfurt am Wörthersee abgehalten.
zur Tagungswebsite

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06. Apr 2018

VBIO-Aktuell - März

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) berichtet im Rückblick auf den Monat März u.a. über seinen, gemeinsam mit vier anderen der großen Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften herausgegebenen Aufruf an die Mitglieder am March for Science teilzunehmen. Seit Mitte März sind dazu zwei Internetseiten im Netz http://www.wissenschaft-verbindet.de/index.html (allgemein) und http://www.science-bridgescultures.de/index.html (March for Science). Ein Rückblick auf weitere politische Entscheidungen außerhalb des Verbandes sowie auf die Themen, die der Dachverband im Auge behält, runden die Zusammenschau ab.
zu den Details im Intranet (LogIn erforderlich)

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23. Mär 2018 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 35

Warum seltene Pflanzen selten sind, wie man Pflanzen-Gene anvisiert und was in Tomaten steckt, sind Nachrichten der Forschungsrubrik. In der Forschungswelt und Politikrubrik geht es diesmal um unsere Sektionstagung in den Medien, erfolgreiche Pflanzenforscher, digitale Sequenzen, Quoten und Stimmen zum Koalitionsvertrag.
Die DBG informiert über den Strasburger-Workshop, wartet mit zwei Berichten erfolgreicher Tagungen auf und wünscht sich eine rege Teilnahme am March for Science im April.

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DBG · Outreach · Politik

DBG für March for Science

Science bridges cultures – Wissenschaft verbindet. Gemeinsames Logo von fünf naturwissenschaftlich-mathematischen Fachgesellschaften.

Der zweite March for Science findet weltweit am 14. April 2018 statt. Zehntausende Menschen, unter Ihnen viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, werden für die Freiheit und Anerkennung der Wissenschaft demonstrieren. Die DBG unterstützt den March for Science. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Wissenschaft in ihrer Vielfalt faktenbasierte Erkenntnisse erarbeitet und vermittelt, die wesentliche Orientierung für gesellschaftliche und politische Entscheidungen geben. Wissenschaftliche Fakten sind als Grundlage für den gesellschaftlichen Diskurs nicht verhandelbar, solange nicht andere Analysen und Studien gleichen wissenschaftlichen Standards zu weiterführenden Erkenntnissen führen. Alternative und willkürliche Behauptungen müssen bloßgestellt werden und geeignete Erwiderung erfahren. Nur wissensbasierte Entscheidungen sind tragfähig für unser aller Zukunft. Auch im vergangenen Jahr hat die DBG die Märsche unterstützt.

Weiterführende Informationen

Deutsche Initiativen  https://marchforscience.de/

Teilnehmende Städte: https://sciencemarchger.wordpress.com/auch-in-deiner-stadt/

Gemeinsamer Aufruf von fünf naturwissenschaftlich-mathematischen Fachgesellschaften: http://www.science-bridges-cultures.de/index.html

Unterstützende Organisationen und Wissenschaftler: https://sciencemarchger.wordpress.com/unterstuetzer/ 

Twitter: https://twitter.com/ScienceMarchGER 

Facebook: https://www.facebook.com/ScienceMarchGER 

USA und weltweit: https://www.marchforscience.com

29. Jan 2018 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 34

Welche genetischen Eigenschaften Weizen und Mais stärken, wie Sex-Verzicht und räumliche Verbreitung zusammenhängen und warum die Biosynthese eines Hormons auch nach vielen Jahren noch für eine Überraschung gut ist, sind Themen dieser Ausgabe.
Die DBG empfiehlt ihre neue Schnuppermitgliedschaft und die ausgezeichneten Master-Arbeiten.

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12. Dez 2017 · Actualia · DBG · Outreach

„Wissenschaft lebt von Netzwerken“

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christ

Die Wissenschaft wird derzeit von Kritikern herausgefordert. Gleichzeitig sollen die Pflanzenwissenschaften Lösungen für drängende Probleme der Menschheit finden. Anlässlich seiner Wiederwahl im September beschreibt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), Professor Karl-Josef Dietz von der Uni Bielefeld, welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt, was die DBG dazu beitragen kann und wie er einst selbst zum Pflanzenforscher wurde. Und er schildert warum die DBG sich – anders als früher – auch außerhalb der Wissenschaft für die Forschung einsetzt.

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Wochen-Chronik
09. Aug 2018 · News · Forschungsergebnis

Pflanzen und Tiere dirigieren ihr Zusammenleben gemeinsam

Foto: Blüte mit dem sie bestäubenden Nektarvogel. Foto und Copyright: Eike Lena Neuschulz

Ökosysteme sind gewaltige Netzwerke, in denen Tier- und Pflanzenarten vielfältig miteinander zusammenhängen. Dieses Teamwork zwischen den Arten ist besonders bei Bestäubung und Samenausbreitung wichtig. Wie eine Studie unter der Leitung von Senckenberg-WissenschaftlerInnen zeigt, entscheiden klimatische Bedingungen darüber, ob Pflanzen- oder Tierarten das Zusammenspiel in diesen Netzwerken bestimmen. "In Ökosystemen mit hohem Niederschlag sind die Pflanzen typischerweise sehr unterschiedlich und weisen eine hohe funktionelle Vielfalt auf. Je höher diese funktionelle Vielfalt ist, desto stärker können sich ihre tierischen Partner spezialisieren. Die Pflanzen sind damit hier für die Spezialisierung der Tiere maßgeblich“, erklärt Dr. Jörg Albrecht, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Erstautor einer neuen Studie zu diesem Thema. Für die Vielfalt der Tiere ist dagegen die Durschnittstemperatur wichtiger als der Niederschlag. Im Rahmen der Studie hatten Albrecht und seine Kollegen aus Deutschland, der Schweiz und Tansania fünf Jahre lang knapp 15.000 Interaktionen zwischen Pflanzen, ihren tierischen Bestäubern und Samenausbreitern beobachtet und ausgewertet. Die Studie ist nun im Fachmagazin Nature Communications erschienen.
Quelle: Senckenberg

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08. Aug 2018 · News · Forschungsorte

Jubiläum: Zehn Jahre BiKF

Mit einem Festakt hat das Frankfurter Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiKF) heute sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Am 1. Juli 2008 fiel der Startschuss für das damals noch LOEWE-, mittlerweile Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (SBiK-F). Im interdisziplinär ausgerichteten Zentrum erforschen WissenschaftlerInnen, wie sich Klima und biologische Vielfalt gestern, heute und morgen verändert haben oder verändern werden. Beispielsweise bezifferten sie erstmals, wie viel genetische Biodiversität durch das Artensterben verloren gehen könnte, identifizierten die Gewinner und Verlierer des Klimawandels in Mitteleuropa und weltweit und zeigten, dass die Gesellschaft das Überleben bestimmter Pflanzenarten im Blick behalten muss, da deren Verschwinden über die Nahrungskette einen Domino-Effekt bei Tieren auslösen kann. Außerdem untersuchten Forscher des Instituts unter anderem, wie sich exotische Mücken in Deutschland ausbreiten, und modellierten, dass der Klimawandel der afrikanischen Savanne mehr Bäume bescheren könnte.
Quelle: Senckenberg

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07. Aug 2018 · News · Forschungsorte

Jubiläum: 20 Jahre Klima- und Landwirtschaftsforschung

Weltweit einmalig: die Klimafolgenforschungsstation in Linden-Leihgestern. Foto: Wolfgang Obermaier

Wie wirkt sich die steigende atmosphärische Kohlendioxid-Konzentration auf Grünland aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich Pflanzenökologinnen und -ökologen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) seit mehr als 20 Jahren. Das Besondere daran: Sie forschen nicht im Labor oder im Gewächshaus sondern im Freiland. Die Luft über den Versuchsflächen wird dabei so mit Kohlendioxid (CO2) angereichert, dass die Pflanzen einer Konzentration ausgesetzt sind wie wir sie etwa Mitte des Jahrhunderts erwarten. Verändern sich die auftretenden Arten und der Ernteertrag? Dies sind wichtige Fragen für die Landwirtschaft der Zukunft. Einige Ergebnisse dieser weltweit einmaligen Klimafolgenforschung im Freiland werden am 23. August 2018 bei einer Jubiläumsfeier und am 26. August 2018 beim Tag der offenen Tür in der Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation am Steinweg in Linden-Leihgestern von 11 bis 16 Uhr präsentiert.
Quelle: JLU

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06. Aug 2018 · News · Forschungsergebnis

Schrumpfender Lebensraum stört Zusammenspiel der Arten

Kalkmagerrasen bei Göttingen. Foto: Abteilung Agrarökologie

Agrarökologen der Universität Göttingen haben in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Gießen und Würzburg nachgewiesen, dass sich Pflanzen- und Insektengemeinschaften durch die Verkleinerung von Kalkmagerrasen ändern und so auch die Struktur von Nahrungsnetzen zwischen diesen Arten beeinflussen. Mit diesen Ergebnissen kann vorhergesagt werden, wie stabil diese Netze sind, wenn der Lebensraum weiter eingeschränkt wird. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution erschienen.
Quelle: Uni Göttingen

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06. Aug 2018 · News · Forschungsergebnis

Pflanzen steuern Fotosynthese unabhängig ihrer Herkunft einheitlich

Mikroskopische Aufnahme eines Chloroplasten, in dem die Photosynthese stattfindet. Aufnahme: Dr. Alexander Hertle, MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie

Ob sich die Erzeugung der Fotosynthese-Proteine zwischen Landpflanzen und Algen unterscheidet, haben Forschende um Juniorprofessor Dr. Felix Willmund der TU Kaiserslautern gemeinsam mit KollegInnen um Dr. Reimo Zoschke vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPI-MP) in Potsdam-Golm. Dazu haben sie die Translation einer Grünalge, von Tabakpflanzen und der Ackerschmalwand mit Hilfe der neuen Methode des sogenannten Ribosomen-Profiling untersucht. Wie sie herausfanden werden dieselben Proteinmengen bei allen drei Pflanzen gebildet, wenn auch mit unterschiedlichen Strategien. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig diese Proteine für Pflanzen sind, unabhängig vom Lebensraum. Die Erkenntnisse der Studie können helfen, Nutzpflanzen resistenter für den Klimawandel zu machen. Die Arbeit ist in der Fachzeitschrift Nature Plants erschienen.
Quelle: TU Kaiserslautern

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06. Aug 2018 · News · Politik

Petition: Entscheidung zum Genom-Editing des EuGH

Der französische Pflanzenforscher Benoît Lacombe hat während der internationalen Konferenz zur Molekularbiologie der Pflanzen (IPMB2018) in Montpellier eine Petition zur Überprüfung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum Genom-Editing gestartet. Darin fordert er die Überprüfung der Entscheidung. Denn das Urteil besage, dass alle Pflanzen, die mit den neuen Verfahren des Genom-Editings - wie CRISPR/Cas9 oder TALEN – erzeugt werden, als genetisch veränderte Organismen (GVO) eingestuft werden sollen, was eine spezielle Kennzeichnungspflicht und spezielle Sicherheitsprüfung vor deren Zulassung erfordert. Der Forscher argumentiert, dass die diesem Urteil zugrundeliegenden Begründungen der Richter den bisherigen wissenschaftlichen Ergebnissen widersprechen. Die Petition auf dem Portal Change.org fordert, dass das Urteil anhand wissenschaftlicher Fakten und Evidenz überprüft werden muss und dass dabei alle Anstrengungen unternommen werden müssen, sowohl die Nahrungsmittelsicherheit als auch die Landwirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu verbessern.
Zur Petition bei Change.org

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02. Aug 2018 · News · Forschungsergebnis

Erbgut des Teufelszwirn enthält auch Fremd-DNA

Der parasitäre Teufelszwirn (Cuscuta campestris) befällt verschiedene Pflanzen und verursacht hohe Ernteschäden. Jetzt wurde erstmals das Erbgut des Parasiten analysiert und im Fachmagazin Nature Communications publiziert. Demnach hat der Ernteschädling 1.736 Gene weniger als „normale“ Pflanzen, die er als Parasit auch nicht benötigt. So fehlen ihm beispielsweise Gene, die andere Pflanzen für die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Boden brauchen. Ab und zu verleibt er sich sogar die fremde DNA seines Wirtes ein (horizontaler Gentransfer). Wie das Portal Pflanzenforschung berichtet, waren an der Entschlüsselung des Genoms Forschende der RWTH AAchen und des Forschungszentrums Jülich beteiligt.
Quelle: Pflanzenforschung

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01. Aug 2018 · News · Forschungsergebnis

Frostschutz in lebenden Eis-Algen studiert

Einkristalle in einer Lösung von Frostschutzproteinen bei unterschiedlichen Temperaturen. Foto: Maddalena Bayer-Giraldi, AWI

Forschende haben neue Wirkungsphänomene von Frostschutzproteinen aus Eisalgen im Fachjournal PNAS vorgestellt. Sie haben den Frostschutzmechanismus von im Meereis lebenden Mikroalgen aus der Perspektive des physikalischen Kristallwachstums angeschaut, nicht wie bisherige Studien auf Basis der biochemischen Vorgänge. Dazu beobachtete das Team vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) gemeinsam mit internationalen Kollegen in lebenden #Eisalgen namens Fragilariopsis cylindrus Form und Wachstum der Eiskristalle. Diese im ewigen Eis überlebende Alge, hatten Algenforscher der Sektion Phykologie in der DBG zur Alge des Jahres 2011 gekürt.
Quelle: AWI

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01. Aug 2018 · News · Forschungsergebnis

Leistung der Wälder von Tieren und Pilzen gefördert

Subtropische Wälder wie dieser in Ost-China im Schutzgebiet Gutianshan sind besonders artenreich. Foto: Sabine Both

Wie eine Studie zeigt, hat neben der Vielfalt der Baumarten auch jene der Tier- und Pilzarten entscheidenden Einfluss auf die Leistung von Wäldern, wie Holzproduktion, CO2-Speicherung und Klimaregulation. Die Studie basiert auf zehn Jahren Forschung in artenreichen Wäldern der Subtropen. Ein Forscherteam unter Federführung des Forschungszentrums Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die Ergebnisse in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Sie verdeutlichen, dass Biodiversität ganzheitlich betrachtet werden muss, um die Leistungsfähigkeit von Wäldern zu erhalten.
Quelle: iDiv

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01. Aug 2018 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Tomaten-DNA macht Brustimplantate fälschungssicher

Dr. Storsberg, Wissenschaftler am Fraunhofer IAP und Gutachter in Gerichtsverfahren, die Brustimplantate betreffen, untersucht ein Brustimplantat mit austretender Gelfüllung. Foto und © Fraunhofer IAP

Jahrelang hat ein französisches Unternehmen Brustimplantate aus billigen Industrie-Silikonkomponenten verkauft. Der Skandal, der 2010 erstmals für Schlagzeilen sorgte, beschäftigt bis heute die Gerichte. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das derartigen Betrug verhindert. Künftig können Hersteller Implantate fälschungssicher kennzeichnen – mit Hilfe von verkapselter Tomaten-DNA. Denn diese erwies sich als ideales Markierungsmaterial und wurde aus Tomatenblättern als genomische DNA (gDNA) isoliert und in die Silikonmatrix der Implantate eingebettet.
Quelle: Fraunhofer

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30. Jul 2018 · News · Forschungsergebnis

Wurzelentwicklung neu beschrieben

Eine Wurzelkappe löst sich von der Wurzelspitze der Ackerschmalwand-Pflanze. Aufnahme: Ivan Kulik, IST Austria

Wenn die Pflanzenwurzel wächst, schützt eine Wurzelkappe ihre zerbrechliche Spitze. Alle paar Stunden geht die alte Kappe verloren und eine neue ersetzt sie. Das stellte die Wissenschaft bisher vor eine Frage: Wie wissen die Zellen an der Spitze, wann sie sterben müssen, und wie wissen die Zellen weiter hinten, wann sie sich teilen und eine neue Schicht bilden - zumal diese Zellen mehrere Zellreihen voneinander entfernt sind? ForscherInnen der Universität Oslo und des Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) haben dieses Kommunikationsproblem nun teilweise gelöst. Wie sie in der heutigen Ausgabe von Nature Plants schreiben, konnten die ForscherInnen zum ersten Mal regelmäßige Zyklen von Verlust und Nachwachsen der Wurzelspitze in Echtzeit beobachten mit einem Laser-Scanning-Mikroskop, das auf die Seite gekippt wurde. Dabei entdeckten sie das Signal, ein kleines Peptid, genannt IDL1, und den Rezeptor HSL2, die diesen Prozess koordinieren (https://doi.org/10.1038/s41477-018-0212-z).
Quelle: IST Austria (beim idw)

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30. Jul 2018 · News · Köpfe und Karrieren

Junior-Forschungsgruppe zum Klimawandel

Dr. Lisa Hülsmann. Foto und (c): privat

Dr. Lisa Hülsmann, Institut für Pflanzenwissenschaften an der Uni Regensburg, erhält im Rahmen des Bayerischen Netzwerks für Klimaforschung (bayklif) eine Förderung von über 800.000 Euro zur Einrichtung einer Juniorforschungsgruppe für Prognosen für Waldökosysteme an der Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin. Ziel ist es, robuste Vorhersageinstrumente zu entwickeln, indem umfangreiche europäische Walddaten mithilfe moderner Methoden der Datenassimilation in einen Waldsimulator integriert werden.
Quelle: Uni Regensburg

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News

Rückblick auf KW 30

Blattläuse manipulieren ihren Pflanzensaft

Europäischer Gerichtshof beurteilt Genome Editing als GMO

An Land vor unserer Zeit

Raubverleger und Pseudo-Zeitschriften

Flechten und Moose tragen zum globalen Wasserkreislauf bei

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 29

Auxin vermittelt zwischen Mutterpflanze und Embryo

Pflanzliche Mutter-Kind-Kommunikation

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 28

Algengenom zeigt: Feste Zellwand bereitete Landgang vor

Evolution neuer Paarungstypen  

Nachruf auf die Strand-Schmiele

SBSTTA 22: Digitale Sequenz Information - Keine Einigung in Sicht

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 27

Neuer Mechanismus der Fotosynthese-Regulation

Palmöl: Kosten-Nutzen und Lösungsansätze

Hitzewellen können Küstenökosysteme verändern

Wie das Nagoya Protocol nicht nach hinten losgeht

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 26

Symbiose-Steuerung zwischen Algen und Nesseltieren

Neuer Wirkungsmechanismus des Pflanzenhormons Auxin nachgewiesen

Genetik der Ananas-Familie entschlüsselt

Selbstheilende Samenkapseln 

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 25

Stieleichen-Genom offenbart Geheimnis der Langlebigkeit von Bäumen

Was die Ausbreitung von Arten in der Natur beschränkt

Ölkörperchen in Sojabohnen

Palmöl: Die CO2-Kosten der Abholzung

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 24

Victoriahaus: Wasserpflanzen-Sammlung wiedereröffnet

Neue Klasse von Kaffeesäurederivaten in Obst und Gemüse

Veränderte Reissorten gegen Eisen- und Zinkmangel

Zuviel Stickstoff schadet Waldbaum-Pilz-Symbiosen

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 23

Neu entdeckter Regulationsprozess erklärt pflanzliche Entwicklung 

Bio-Insektenspray vergrault Schadinsekten

Heilende Bananenschalen  

Agro-Forstwirtschaft: Kaffee mit Pfeilgiftfrosch

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 22

Ackerbohnen von Gartenhummeln effizienter bestäubt als von Honigbienen

Photosynthese-Evolution: Horizontaler Transfer der Maschinerie zwischen Bakterien

Photosynthese - der Baum als Effizienzwunder  

Ur-Gerstenpopulation rekonstruiert

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 21

Raubzüge ins Rapsfeld

Europas letzte Urwälder kartiert

Wenn Symbiosen verloren gehen

Genetische Vielfalt schützt vor Krankheiten 

Leopoldina-Experten fordern strengere Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel

Alle Nachrichten dieser Woche

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Stellenangebote
10. Aug 2018 · Offene Stellen

Several PhD positions

Algae research and coastal processes

DFG Research Training Group ‘Baltic TRANSCOAST’, University of Rostock and Leibniz-Institute for Baltic Sea Research (IOW), Rostock, Germany

Starting: 2019

Deadline: 7 September 2018

To German advertisement: https://www.uni-rostock.de/fileadmin/uni-rostock/Stellenausschreibungen/D101-18.pdf

Topics and online application:
https://www.baltic-transcoast.uni-rostock.de/news/opportunities/call-for-phd-students-2nd-cohort/

30. Jul 2018 · Offene Stellen

PostDoc position

Phenotyping of Plant-Pathogen Interaction

University of Copenhagen, Department of Plant and Environmental Sciences, Faculty of Science, Copenhagen, Danmark

Start: 1 October 2018

Deadline: 19 August 2018

Details (pdf)

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21. Jul 2018 · Offene Stellen

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc)

Ribonukleoproteinkomplexe der pflanzlichen Streßantwort und biologischen Zeitmessung

Universität Bielefeld, Fakultät für Biologie, RNA Biologie und Molekulare Physiologie, Bielefeld, Deutschland

Start: 1. Oktober 2018

Deadline: 2. August 2018

Details (pdf)

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13. Jul 2018 · Offene Stellen

Professor

Crop Physiology

Technische Universität München (TUM), TUM School of Life Sciences Weihenstephan, Departments Plant Sciences and/or Ecology and Ecosystem Management, Weihenstephan close to Munich, Germany

Deadline: 29 August 2018

Details: TUM

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13. Jul 2018 · Offene Stellen

Tenure Track Assistant Professor

Plant-Insect Interactions

Technische Universität München (TUM), TUM School of Life Sciences Weihenstephan, Weihenstephan close to Munich, Germany

Start: summer semester 2019

Deadline: 31 August 2018

Details: TUM

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13. Jul 2018 · Offene Stellen

Professor

Functional Plant Ecology

Technical University of Munich (TUM), TUM School of Life Sciences Weihenstephan, Weihenstephan close to Munich, Germany

Deadline: 29 August 2018

Details: TUM

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13. Jul 2018 · Offene Stellen

Independent Junior Research Group Leader

Plant Sciences

University of Cologne, Faculty of Mathematics and Natural Sciences, Botanical Institute and Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS), Cologne. Germany

Start: 1 January 2019

Deadline: 15 August 2018

Details: University of Cologne (pdf)

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11. Jul 2018 · Offene Stellen

Lecturer

Botany and Plant Science (Plant Ecology)

National University of Ireland Galway, Galway, Ireland

Deadline: 20 August 2018

Details (jpg)

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09. Jul 2018 · Offene Stellen

W3-Professur

Pflanzenpathologie

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Landwirtschaftliche Fakultät, Bonn, Deutschland

Start: sobald wie möglich

Deadline: 15 September 2018

Details: Uni Bonn

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28. Jun 2018 · Offene Stellen

Full Professorship (W3)

Molecular Botany

Ulm University, Institute of Molecular Botany, Ulm, Germany

Deadline: 31 August 2018

Details: Ulm University (pdf)

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11. Jun 2018 · Offene Stellen

PostDoc position

Plant Physiology

Goethe University Frankfurt, Institute of Molecular Biosciences, group of Prof. Dr. C. Büchel, Frankfurt a.M., Germany

Start: 16 October 2018

Deadline: 31 August 2018

Details (pdf)

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Veranstaltungen der DBG
Über die DBG

Portrait

Die DBG ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, bringt Nachwuchskräfte voran, vereint alle Forschergenerationen und unterstützt den Austausch ihrer rund 950 Mitglieder.

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