Actualia der DBG
09. Aug 2019 · Actualia · Tagungsbericht

Treffen der IUBS Mitglieder in Oslo und deutsche Vertretung

Die Gesundheit der Natur und des Menschen, der Erhalt der Biodiversität und die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen sind grundsätzliche Herausforderungen der Menschheit, die nur mit biologischem Wissen verstanden und angegangen werden können. Sie lassen sich meist nur gemeinsam und international - weniger gut in nationalen Projekten - untersuchen und bewältigen. Die International Union of Biological Sciences (IUBS), in der die DBG über das DNK Mitglied ist, katalysiert den Dialog und die Wissensvermittlung. Dazu organisiert sie wissenschaftliche Projekte zu brennenden Fragen wie des Klimawandels, der Biodiversität, der Big Data Science sowie zur biologischen Bildung auf multilateraler und globaler Ebene und motiviert zur Beteiligung. Von der jüngsten Mitgliederversammlung (33rd General Assembly, vom 30.7. bis 2.8.2019) und den neu beschlossenen bzw. fortgeführten Programmen berichtet der Vorsitzende des DNK, gleichzeitig unser DBG-Präsident, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Dietz wurde während der Versammlung im norwegischen Oslo an der Norway Academy of Sciences and Letters in das erweitere Präsidium der IUBS gewählt.

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29. Jul 2019 · Actualia · Tagungsbericht

Zukunft der Redox-Forschung

Nicht nur der derzeitige Stand der Forschung sondern auch die Themen und Trends der Zukunft diskutierte die Redox-Forschungs-Community im Münchner Künstlerhaus. Foto: Rosina Ludwig, Helmholtz Zentrum München

Rund 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trafen sich vom 10. bis 12. Juli in München. Die aus 24 Ländern aus allen Teilen der Welt stammenden Forscher*innen präsentierten auf der 14th International Conference on Reactive Oxygen and Nitrogen Species in Plants genannten Tagung ihre neuesten Arbeiten, thematisierten Redox-Forschungstrends und diskutierten die zukünftigen Herausforderungen der Erforschung der Sauerstoff- wie Stickstoff-vermittelten Signal-Übertragung in Pflanzen. Die etablierte Tagung fand bereits zum 14ten Mal statt und bot vor allem jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten anderer Institute auszutauschen und zu vernetzen. In überaus freundlicher Atmosphäre fanden im Künstlerhaus in Münchens Zentrum inspirierende wissenschaftliche Diskussionen mit 56 Vorträgen und 95 Postern statt, wie Christian Lindermayr vom Helmholtz Zentrum München berichtet.

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26. Jul 2019 · Actualia

Plant Science Student Conference (PSSC) 2019

Zur 15. PSSC kamen Nachwuchswissenschaftler*innen in Halle am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) zusammen, um sich über ihre Forschungsergebnisse auszutauschen und um neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Pflanzenbiochemie zu erlangen. Foto: Jonas Kessel

Die 15. Studierenden-Konferenz für Pflanzenforschung fand dieses Jahr am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle unter dem Motto Let Science Bloom statt. Dieses jährliche Treffen sticht vor allem durch sein einmaliges Konzept hervor: Es handelt sich hierbei um eine Konferenz von und ausschließlich für Doktorand*innen. Die Nachwuchswissenschaftler*innen des jeweiligen Institutes sind von Anfang an selbst für die Planung und Organisation verantwortlich. So konnten 90 Doktorand*innen auch in diesem Jahr fünf herausragende Professoren und Gruppenleiter überzeugen als Gastsprechende vorzutragen und konkrete Karriere-Tipps zu geben.

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16. Jul 2019 · Actualia · Tagungsbericht

First Landing-Tagung: Wie Algen das Land eroberten

Im spanischen Sevilla tauschen sich die aus Asien, Amerika, Australien und Europa zusammengekommen Expertinnen und Experten darüber aus, wie der vor Jahrmillionen stattgefundene Landgang der Pflanzen mit heute lebenden Algen, die als Modelle dienen, rekonstruiert werden kann. Foto: Conor Geoghegan

Forschende aus vier Kontinenten trafen bei der Expert*innen-Tagung in Sevilla zusammen, um den Landgang der Pflanzen an der Gruppe streptophytischer Algen zu thematisieren. Organisiert von PD Dr. Henrik Buschmann und Prof. Dr. Andreas Holzinger stellt der erstgenannte Algenforscher die vier wissenschaftlichen Sessions in seinem Tagungsbericht vor und gibt einen Ausblick, wohin die Forschung in Zukunft geht.

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04. Jul 2019 · Actualia · DBG · Nachwuchsförderung

50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

Grafik: delalidela, iStockphoto

Exklusiv für Mitglieder steht ein neues Förderinstrument für angehende Pflanzenwissenschaftler*innen zum Abruf bereit, die ein anderes Labor besuchen möchten. Etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben und denen dafür keine eigenen Fördermittel zur Verfügung stehen. Dazu vergibt die DBG bis zu 50 Reise-Stipendien pro Jahr für junge Wissenschaftler*innen in Höhe von bis zu je 400 Euro. Das Präsidium der DBG entscheidet über die Bewilligung der Stipendien.

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04. Jul 2019 · Actualia · DBG · Ausschreibung · Förderung

Eduard Strasburger-Workshops der DBG zu Hot Topics

Grafik: Ellagrin, iStockphoto

Die DBG fordert ihre Mitglieder auf, Konzepte für eine pflanzenwissenschaftliche „Hot Topic“-Tagung einzureichen. Wenn Sie ein Konzept für eine kleinere Tagung zu einem heißen und aktuellen Thema der Pflanzenwissenschaften haben, schlagen Sie dies bitte dem Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) vor. Im Rahmen des Eduard Strasburger-Workshops bietet die DBG eine Unterstützung von bis zu 10.000 Euro für die Durchführung dieser Tagung.

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01. Jun 2019 · Actualia · DBG · Botanikertagung

Botanikertagung 2019: Early-Bird verlängert

Die günstigen Early-Bird-Tarife sind bis Montag, 3.6.2019, 8:00 a.m., verlängert. Wer sich für die Botanikertagung (15. bis 19. September 2019, Rostock) anmelden möchte, kann noch bis Montag von den Tarifen profitieren. Auch Abstracts werden noch bis zu diesem Termin angenommen.

Poster-Abstracts können noch bis zum 15. Juli eingereicht werden. Die Sessions aus den unterschiedlichsten Disziplinen der Pflanzenwissenschaften sind in der Einladung genannt.

Zur Website der Botanikertagung 2019

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10. Mai 2019 · Actualia

Mitglieder-Versammlung

Am 18. September 2019 lädt Generalsekretärin der DBG, Prof. Dr. Caroline Müller, alle DBG-Mitglieder von 12:30 bis 14.00 Uhr ganz herzlich zur Mitgliederversammlung mit Neuwahl ein. Dafür steht während der diesjährigen Botanikertagung der Audimax, Ulmenstraße 69, der Universität Rostock zur Verfügung. Für ein Lunchpaket sorgt die DBG, sodass die Zeit doppelt genutzt werden kann. Das Einladungsschreiben nennt die Tagesordnungspunkte. Das gesamte Präsidium der DBG sieht der Versammlung mit Freude entgegen.

zur Einladung und Tagesordnung

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23. Apr 2019 · Actualia

Verlängerte Einreichung: DBG-Nachwuchs-Preise

Die Einreichfrist für Nominierungen und Selbstvorschläge für die drei Nachwuchspreise der DBG wurde auf 14. Mai verlängert. Mit den Preisen können Kandidat*innen ausgezeichnet werden, die herausragende Doktorarbeiten oder andere Publikationen in den Pflanzenwissenschaften anfertigten. Mit dem seit 1994 vom Verlag Springer Spektrum gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten Strasburger-Preis soll eine hervorragende und originelle Leistung von promovierten Pflanzenforscher*innen ausgezeichnet werden. Für den ebenfalls mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der gleichnamigen Stiftung bittet die DBG um Hinweise auf herausragende Dissertationen. Mit dem Horst Wiehe-Förderpreis wird eine hervorragende Publikation oder Dissertation ausgezeichnet. Er ist mit 2.000 Euro dotiert. Vorschlagsberechtigt für den Strasburger- und den Wilhelm-Pfeffer-Preis sind (habilitierte) Mitglieder der DBG. Beim Horst Wiehe-Preis haben auch Außenstehende ein Vorschlagsrecht und Selbstvorschläge sind möglich. Die Preisträger*innen werden eingeladen auf der Botanikertagung im September in Rostock ihre Arbeit einem breiten Fachpublikum vorzustellen.

Übersicht aller drei Preise

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02. Apr 2019 · Actualia · Tagungsbericht

Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung

In der Uni Leipzig kamen die Nachwuchsforscherinnen und –forscher zusammen, um Ihre Ergebnisse untereinander sowie mit den Lehrstuhlinhaber*innen in konstruktiver Atmosphäre zu diskutieren und institutsübergreifende Kontakte zu knüpfen. Foto: Sören Schmechta

Zum 17. Mal brachte die diesjährige Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung in Leipzig rund 60 Forschende aus Halle, Dresden, Leipzig und Jena zusammen. Während der zweitägigen Veranstaltung am 8. und 9. März präsentierte vorrangig der wissenschaftliche Nachwuchs neueste Erkenntnisse zur Physiologie und Zellbiologie photosynthetisch aktiver ein- wie mehrzelliger Organismen. Außerdem stellte der Pflanzenphysiologe Christian Wilhelm, ab 1. April Professor emeritus der Universität Leipzig, seine aktiven Pläne für den „Ruhestand“ vor, womit er den Anwesenden neue Denkanstöße für die Ausrichtung der Pflanzenforschung mit auf den Weg gab. Über die Tagung berichtet Doktorandin Vivien Hotter der Universität Jena.

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05. Dez 2018 · DBG · Botanikertagung · Veranstaltung

Einladung zur Botanikertagung

Faltblatt zur Botanikertagung 2019 zum herunterladen (pdf)

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Botanikertagung ist die größte und bekannteste Konferenz auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Sie ist fester Bestandteil in der pflanzenwissenschaftlichen Szene und wird alle zwei Jahre durch die DBG ausgerichtet. Die Rostocker Tagung 2019 bietet ein breites Programm mit dem Ziel die große Diversität der Pflanzenforschungsthemen in unserer wissenschaftlichen Gesellschaft zu präsentieren. Das Motto der Tagung 2019 "Plant life along gradients" verdeutlicht, dass Pflanzen unterschiedlichen externen und internen Gradienten ausgesetzt sind und auf die sie in vielfältiger Weise reagieren um zu überleben. Acht Plenar- und 21 Symposiumssitzungen umspannen ein weites Feld von einzelligen bis mehrzelligen photosynthetisch-aktiven Organismen, von wissenschaftlichen Grundlagen bis zur Anwendung, von molekularbiologisch-biochemischen bis hin zu ökologischen Themen.

Das Rostocker wissenschaftliche Komitee heißt alle Pflanzenwissenschaftler*innen herzlich willkommen!

Das Faltblatt zur Tagung nennt die Themen der Sessions und verweist auf weitere Details für das Treffen zur Pflanzenforschung 2019 in Rostock. Es steht nun zum Download bereit.

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05. Dez 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Pflanzliche Mitochondrien in neuem Licht

Die Teilnehmenden des Mitochondrien-Meetings vor Schloss Mickeln. Foto: Fatiha Atanjaoui

Das diesjährige Treffen des deutschen pflanzlichen Mitochondrien Netzwerkes GPMN (German Plant Mitochondria Network) fand vom 25. bis 26. Oktober 2018 auf Schloss Mickeln in Düsseldorf statt. Die 35 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren diskutierten zwei Tage mit dem Fokus auf pflanzliche Mitochondrien nicht nur über die neuesten Forschungsergebnisse, sondern auch die zukünftigen Strategien des Netzwerks. Die Organisatorinnen Dr. Jessica Schmitz und PD Dr. Veronica G. Maurino von der Universität Düsseldorf (AG Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen) fassen im Tagungsbericht die Inhalte, wissenschaftlichen Highlights und die ausgezeichneten Beiträge zusammen.

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28. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Retrograde Signale von Mitochondrien und Plastiden

Ein Teil der Teilnehmenden stellte sich zum Gruppenfoto an die Küstenlinie. Foto: Pascal Bodin, CNRS

Über 80 internationale Spezialistinnen und Spezialisten aus 15 Nationen folgten dem Ruf ins französische Roscoff (Bretagne), um dort auf einer Jacques-Monod-Conference über Retrograde Signalling from Endosymbiotic Organelles zu diskutieren. Die führenden Expertinnen und Experten des Gebietes wurden für die aufwändige Anreise mit einem fantastischen Seeblick und einem exzellenten Programm entschädigt. Im Wesentlichen ging es in dieser Tagung darum, zu verstehen wie die genetischen Kompartimente in eukaryotischen Zellen zusammen arbeiten und wie sie miteinander kommunizieren. Fokus der Veranstaltung waren dabei die retrograden Signalwege, die in Organellen wie Plastiden und Mitochondrien entspringen und den Zellkern über Entwicklungs- oder Funktionszustand der jeweiligen Organellen informieren. Im Tagungsbericht schildern die Organisatoren Professor Dr. Thomas Pfannschmidt und Prof. Dr. Matthew J. Terry, welche Forschungsdisziplinen sich dabei erstmals miteinander vernetzten und was der Austausch brachte.

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16. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Tagung der Sektion für Biodiversität und Evolutionsbiologie

Gemeinsame Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie mit der Österreichischen Botanik-Tagung in Klagenfurt. Im Bild: Vortrag von Dr. Helmut Zwander. Foto: Roland K. Eberwein

Insgesamt 134 Forscherinnen und Forscher aus sechs Nationen (Österreich, Deutschland, Italien, Albanien, Serbien, Spanien) waren im September in Klagenfurt am österreichischen Wörthersee zur gemeinsamen Tagung in der pädagogischen Hochschule Kärnten (Viktor Frankl Hochschule) zusammen gekommen, um sich über die jüngsten Forschungsergebnisse auszutauschen. Vom 19. – 22. September 2018 behandelten sie die Vielfalt der botanischen Biodiversitäts- und Evolutionsforschung in 50 Vorträgen und 29 Poster-Präsentationen. Thematisiert wurden sowohl grundlagenwissenschaftliche als auch angewandte Forschungsrichtungen. Veranstaltet wurde die 24. Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie dieses Mal gemeinsam mit der 18. österreichischen Botanik-Tagung. Die stellvertretende Sprecherin der Sektion, Professorin Dr. Alexandra Müllner-Riehl, stellt Themen und Schwerpunkte des wissenschaftlichen Programms vor und berichtet von den Herausforderungen aktueller Forschungsansätze.

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16. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

8. Tagung Arznei- und Gewürzpflanzen-Forschung

Neben zahlreichen Vorträgen zu verschiedensten Themen wie innovativen Anbauverfahren, Produktinnovationen, Züchtung und Pharmakognosie boten die Abendveranstaltungen wie hier im botanischen Garten viele Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Foto: Lüders Moll

„Vielfalt im Dialog mit Mensch und Natur“ – Unter diesem Motto trafen sich vom 10. bis 13. September rund 300 Arzneipflanzenforschende und –interessierte in Bonn. Katharina Luhmer nennt in ihrem Bericht die Themen der Tagung, Workshops und Sessions. Sie macht deutlich, welchen Herausforderungen die Arznei- und Gewürzpflanzenforschung begegnet, welche methodischen Verfahren vorgestellt und welche Poster prämiert wurden.

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13. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Nachwuchsforscher*innen der Sektion Naturstoffe trafen sich auf Burg Warberg

Das Gruppenbild der Teilnehmenden entstand im Innenhof der Burg. Foto: Markus Ehbrecht

Vor allem Nachwuchskräfte waren unter den 50 Teilnehmenden des Workshops der Sektion Pflanzliche Naturstoffe der DBG, die im Oktober auf der niedersächsischen Burg Warberg zusammen gekommen waren. Ute Wittstock und Ludger Beerhues fassen die vielfältigen Themen und Schwerpunkte rund um den Sekundärstoffwechsel zusammen und erklären, welche Maßnahmen es dem Nachwuchs erleichterten, in die wissenschaftliche Diskussion einzusteigen.

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02. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

11th International PhD School Plant Development

Der Einladung der Veranstalter zur PhD School Plant Development waren Teilnehmende aus europäischen und außereuropäischen Staaten gefolgt. Foto: PhD School

Mehr als 50 Forschende aus der Pflanzen-Entwicklungsbiologie kamen vom 10. bis 12. Oktober 2018 im Tagungszentrum Benediktushöhe in Retzbach bei Würzburg zum 11. internationalen Nachwuchstreffen zusammen. Das Format der jährlichen PhD School hat sich seit 2008 bewährt: In zehn thematisch organisierten Sitzungen referiert jeweils ein international anerkannter Keynote-Sprecher, gefolgt von zwei Promotionsstudierenden, deren Themen aufgrund der eingereichten Bewerbungen für Kurzvorträge ausgewählt wurden. Außerdem leiten die Studierenden die Sitzungen und moderieren die Diskussionen. Zwei Poster-Sessions gaben zusätzlich Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch, insbesondere für die Teilnehmenden, die keine Vorträge hielten. Organisator Professor Moritz Nowack vom VIB-UGENT Center for Plant Systems Biology im belgischen Gent berichtet über die von der DBG geförderte International PhD School Plant Development und welche Methode einer der Hauptreferenten mit dem Urknall vergleicht.

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07. Sep 2018 · Actualia · DBG · Köpfe und Karrieren · Nachwuchsförderung

Best-Paper-Preis: Empfänger ausgewählt

Dr. Katja Meyer und Dr. Max Lauterbach erhalten den Best Paper-Preis der DBG. Fotos: Janina Lüders (r) und privat

Die DBG zeichnet die beiden Nachwuchswissenschaftler Dr. Katja Meyer (Uni Bielefeld, AG Prof. D. Staiger) und Dr. Max Lauterbach (Uni Mainz, AG Prof. G. Kadereit, nun Australien) mit dem Nachwuchs-Preis für beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung 2018 aus. Meyer passte die iCLIP-Technik (individual nucleotide resolution crosslinking and immunoprecipitation) an Pflanzen an und zeigte im Fachmagazin Genome Biology (DOI: 10.1186/s13059-017-1332-x), dass das RNA-Bindeprotein AtGRP7 tagesrhythmische mRNAs reguliert. Lauterbach verglich im Journal Frontiers in Plant Science (DOI: 10.3389/fpls.2017.01939) fünf Arten von Chenopodien und identifizierte dabei Gene, die bisher in der C4-Photosynthese unbekannt waren. Die beiden Preisträger werden die Urkunden der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG im kommenden Jahr während der Botanikertagung in Rostock entgegen nehmen. Ihre Preisgelder erhalten sie bereits jetzt.

mehr zu den Nachwuchspreisen der DBG

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10. Aug 2018 · Actualia · DBG · Politik

Statement der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) zum EuGH Urteil über Genom-Editierung

Viele Mitglieder der DBG sind enttäuscht vom Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Genom-Editierung bei Pflanzen und der Bewertung ihre Produkte als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen. Viele Kommentare spiegeln die Besorgnis wider, dass diese Entscheidung andauernde und irreparable Nachteile für Forschung und Entwicklung der nötigen ertragreichen und Dürre-, Überschwemmungs- und Nährstoffmangel-toleranten Pflanzengenotypen in Europa nach sich zieht.

Tatsächlich muss die Diskussion darüber beschleunigt werden. Vor allem aber müssen jenseits der Judikative, die den gesetzlichen Rahmen lediglich auslegt und eine der möglichen Interpretationen gewählt hat, die beiden grundsätzlichen Adressaten wieder in den Blick genommen werden: die Öffentlichkeit und die Legislative.

In vielfach ausgewogener Weise wurden die Chancen der Genom-Editierung nach dem Urteil des EuGH in den Medien diskutiert. Dieses Momentum gilt es zu nutzen und auszubauen. Letztendlich müssen vorteilhafte Pflanzen im Feld überzeugen, die mit einer sehr geringen Anzahl an Sequenz-Editierungen die Erträge sichern oder die Nahrungsqualität erhöhen. In Anbetracht des besorgniserregend trockenen und heißen Sommers als Indikator des Klimawandels reift hoffentlich auch in der breiten Öffentlichkeit die Erkenntnis, dass alle sicheren Wege genutzt werden müssen, um unsere Nahrungssicherheit zu realisieren und nachhaltige Anbauweisen zu entwickeln.

Darüber hinaus ist die Legislative anzusprechen, um über gesetzgeberische Maßnahmen eine angemessene Regulierung gegebenenfalls innerhalb des Gentechnikgesetzes zu bewirken, das noch aus dem Jahr 2001 stammt. Der offene Brief von mehr als 60 wissenschaftlichen Institutionen und Forscherpersönlichkeiten an den EU-Kommissionspräsidenten Junker mit Anregungen zur Bewertung neuer Züchtungsmethoden ist eine solche Maßnahme. Die auch von der DBG gezeichneten Vorschläge ermöglichen es dem öffentlichen und privaten Forschungssektor in der EU, im Interesse von Verbrauchern, Züchtern, Landwirten, Wirtschaft und Umwelt, wieder an die Spitze der Innovationen in der Pflanzenzüchtung zu gelangen (siehe: offener Brief, pdf).

Allerdings stellt sich auch die Frage, ob die Namen der Technologien wie „Gentechnik“ und „Genom-Editierung“ vertrauensfördernd sind. Nur Transparenz und Vertrauen zwischen Politik, Gesellschaft und Wissenschaft wird die Basis schaffen, den optimalen Raum zur Entwicklung und Akzeptanz neuer Kulturpflanzen zu schaffen. Was wir brauchen sind kluge sowie sachgerechte Regulierungen und „geneditiert“ als Qualitätslabel.

09. Aug 2018 · Actualia · Ehrenmitglied

Nachruf: Professor Dr. Dr. Otto Ludwig Lange (1927-2017)

Professor Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Otto Ludwig Lange während der Aufnahmen für den arte/hr Film „Die verletzliche Haut der Erde“, 2010. Foto: Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dr. Heribert Schöller, corvusFilm

Der Inhaber des Lehrstuhls für Botanik an der Universität Würzburg etablierte die seinerzeit neue Forschungsdisziplin der Ökophysiologie, in der er die Fähigkeiten von Algen, Moose und Flechten (Kryptogamen) und Gefäßpflanzen zu ergründen suchte. Lange interessierten vor allem die physiologischen, biophysikalischen und biochemischen Anpassungen der Pflanzen an Ihre Umgebung. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen erhielt das Ehrenmitglied der DBG zahlreiche Auszeichnungen. Sein Schüler und späterer Kollege, Professor Dr. Burkard Büdel, erinnert in seinem Nachruf an Leben und wissenschaftliches Werk, Langes wertschätzendes Wesen, das anderen half wo immer es ging, und seinen hohen Anspruch an die Wissenschaftlichkeit.

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DBG Update
10. Aug 2019

VBIO-Rückblick - Juli

In seinem monatlichen Tätigkeitsbericht nennt der Biologen-Dachverband VBIO u.a.

  • seine neue Arbeitsgruppe Biowissenschaften und Nachhaltigkeit, die das Thema konzeptionell vorantreiben und einen Vorschlag für Themenauswahl bzw. Fokussierung (Didaktik/Vermittlung) machen wird. Ansprechpartner ist hier unser DBG-Präsident, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz
  • sein Positionspapier zur Schulbiologioe. Darin bekräftogt er, wie wichtig biowissenschaftliche Erkenntnisse zur Beantwortung wesentlicher Zukunftsfragen etwa für Gesundheit, Ernährung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind. Lehrkräfte müssen daher sowohl über hohe fachwissenschaftliche als auch fachdidaktische Kompetenzen verfügen
  • dass er sich zur Novellierung der Gentechniksicherheitsverordnung nochmals an das BMEL in Bezug auf die Verschärfung der „Weiterbildungsregelung“ durch den Bundesrat gewandt hat

Weitere Nachrichten aus Politik und Biologie runden den Rückblick des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) ab, in dem auch die DBG Mitglied ist.

Link zur Juli-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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25. Jul 2019 · DBG · Politik

Für genetische Präzisionsmethoden und nachhaltige Nutzpflanzen

Auch die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) und ihre Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie (SPPMB) appellieren an das neu gewählte Europäische Parlament und die Kommission der Europäischen Union (EU), das veraltete Gentechnikrecht aus dem Jahr 2001 an den Kenntnisstand der Wissenschaft und die internationalen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu modernisieren. Gemeinsam mit 115 anderen Wissenschaftsorganisationen und -instituten plädieren sie dafür die Nutzung neuer Präzisionsmethoden der Genomeditierung zur Zucht von Kulturpflanzen zu vereinfachen, um eine nachhaltige Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion in der EU zu ermöglichen.

Lesen Sie das gemeinsame Statement (pdf), ins Deutsche übertragen von

  • Prof. Dr. Holger Puchta (Botanisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie, KIT),
  • Prof. Dr. Claus Schwechheimer (Systembiologie der Pflanzen, Technische Universität München, TUM),
  • Prof. Dr. Caroline Gutjahr (Pflanzengenetik, Technische Universität München, TUM),
  • Prof. Dr. Andreas Graner (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, IPK) und
  • Prof. Dr. Ralph Bock (Max Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam)
  • Prof. Dr. Andreas P.M.Weber (Biochemie der Pflanzen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
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09. Jul 2019

VBIO-Rückblick - Juni

In seinem Rückblick auf den vergangegenen Monat berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) unter anderem von seinem (und wgg's) Fachgespräch zum Thema Genome Editing mit Vertreter*innen des BMU und des BfN. Informationen über Forschungspolitik im Allgemeinen und die Aktivitäten des Bio-Dachverbandes im Besonderen,in dem auch die DBG Mitglied ist runden das Schreiben ab.

Link zur Juni-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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08. Jul 2019 · Actualia

Nachruf: Professor Dr. Hans-Walter Heldt (1934- 2019)

Hans-Walter Heldt an seinem 80. Geburtstag. Foto: Birgit Piechulla

Der Pflanzenbiochemiker hat in über 250 Publikationen die Welt der pflanzlichen Stoff- und Membran-Transporter sowie die involvierten biochemischen Vorgänge aufgeklärt. Dazu betrat der Lehrstuhl-Inhaber an der Georg-August-Universität Göttingen immer wieder methodisches Neuland, erhielt dafür international bedeutende Auszeichnungen und stellte die Wissenschaft und seine Menschenfreundlichkeit über vorherrschende Anschauungen. Zahlreiche Professorinnen und Professoren gingen aus seinem Institut hervor, wie seine Schülerin, Professorin Dr. Birgit Piechulla (Uni Rostock) in ihrem Nachruf berichtet. Der Inhaber des Göttinger Lehrstuhls Biochemie der Pflanze und dortiger Institutsbegründer Hans-Walter Heldt verstarb unerwartet am 18. Mai 2019 im Alter von 85 Jahren. Er ist/war einer der führenden Pflanzenbiochemiker weltweit, sein besonderes Forschungsinteresse galt Transportprozessen innerhalb der Pflanze.

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05. Jul 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 43

Zwei neue Förder-Tools zum Netzwerken und Ideen-Austausch hat das Präsidium für Mitglieder entwickelt. Welche Wurzel-Gene vor Fäulnis schützen und welche deren Wachstum lenken, wie Blattformen entstehen, was den Blühzeitpunkt reguliert und wie Pflanzen Hilferufe modulieren sind Themen in den Forschungsnachrichten. Weitere Themen aus Wissenschaft und Politik sowie Tagungen und Termine runden den letzten Newsletter vor unserer Botanikertagung ab.

zum 43. Newsletter (LogIn erforderlich)

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04. Jul 2019 · Actualia · Sektionen

Nachruf: Professor Dr. Reinhard Lieberei (1948 - 2019)

Prof. Dr. Reinhard Lieberei. Foto: privat.

Als international renommierter Wissenschaftler war Reinhard Lieberei stets in vorderster Front an unzähligen Forschungsprojekten der Angewandten Botanik beteiligt. Für die meisten Mitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft ist die Forschung an tropischen Nutzpflanzen unverrückbar mit dem Namen Reinhard Lieberei verbunden. Ob es um die Optimierung der Kakaofermentation ging, die Bekämpfung von Krankheiten des Kautschukbaumes oder die Etablierung nachhaltiger Anbaumethoden in Südamerika - Lieberei prägte durch seine Innovation und Begeisterung viele Forschungsprojekte zu tropischen Nutzpflanzen. Sein beeindruckendes Wissen über diese angewandten Forschungsfelder ist in sein Lehrbuch „Nutzpflanzen“ eingeflossen, das er gemeinsam mit Christoph Reisdorff erstellt hat, einem seiner vielen wissenschaftlichen Schüler. Prof. Dr. Dirk Selmar schildert in seinem Nachruf auch Liebereis Engagement in der Vereinigung für Angewandte Botanik und in der Sektion für Angewandte Botanik in der DBG.

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27. Jun 2019

VBIO: Treffen der Fachgesellschaften

Anfang Juni kamen die Vertreter der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften beim Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) zusammen:

  • sie wählten (unseren DBG-Präsidenten) Prof. Dr. Karl-Josef Dietz zum 1. Vorsitzenden im Deutschen Nationalkomitee Biologie (DNK) in der International Union of Biological Sciences (IUBS)
  • thematisierten Änderungen im Publikationswesen (Plan S)
  • berichteten über ihr Positionspapier zur Grundlagenforschung
  • besprachen ihren Input zu Acess and Benefit Sharing und Digitalen Sequenzinformationen (Nagoya-Protokoll)
  • gründeten eine neue Arbeitsgruppe: Biowissenschaften und Nachhaltigkeit mit Prof. Dr. Karl-Josef Dietz als Ansprechpartner

zur einseitigen Zusammenfassung des Treffens im Intranet (LogIn erforderlich)

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04. Jun 2019 · News · Ausschreibung

Erster Schüler-Wettbewerb: Mit Algen die Zukunft gestalten

Dank der vielen Arten und Verwendungen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Projekte rund um das Thema Algen für den Wettbewerb. Fotos: Mitwirkende in der Sektion Phykologie

Alle Schülerinnen und Schüler in Gymnasien, Gesamtschulen und ähnlichen Einrichtungen können Projekte einreichen zum ersten Wettbewerb „Mit Algen die Zukunft gestalten“. Jedes Projekt kann teilnehmen, sofern die Einreichenden 16 Jahre oder älter sind. Den Preistragenden winken neben Auszeichnung und Preisgeld auch eine Einladung zur nächsten wissenschaftlichen Konferenz der Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft, in der die ausschreibenden Algenforscherinnen und -forscher organisiert sind. Vom 8. bis 11. März 2020 in Steinfeld in der Eifel können die Preistragenden ihr Projekt den Forscherinnen und Forschern vorstellen. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2020.

Quelle: Sektion Phykologie in der DBG

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13. Jun 2019

VBIO-Rückblick - Mai

Der VBIO hat gemeinsam mit anderen Institutionen seinen wissenschaftlichen Input beim Sekretariat der Biodiversitätskonvention eingereicht. Außerdem berichtet der Dachverband der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften und Bio-Lehrer*innenverband (Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V., VBIO):

  • Der CETAF-Verhaltenskodex für den Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechtem Vorteilsausgleich (Access and Benefit Sharing, ABS) ist von der Europäischen Kommission offiziell als erstes bewährtes Verfahren für ABS anerkannt worden.
  • Der Verband betont wie wichtig Forschungsdaten-Management ist.
  • Zitiert eine Antwort des Bundestages, in dem Deutschland neben den USA als führende Nation bei der optogenetischen Forschung erwähnt wird (bekanntlich startete diese Forschung mit Grundlagenforschung an Algen).

Weitere Nachrichten aus der deutschen Forschungspolitik runden den Rückblick auf Mai ab.

Link zur Mai-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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17. Mai 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 42

Wie Kartoffelpflanzen trotz Hitze Knollen liefern können, wessen Mitochondrien auch ohne DNA funktionieren und wo Auxin das Wachstum hemmt steht in unseren Forschungsnachrichten. In der zweiten Rubrik stellen wir das einzige der neuen DFG-Schwerpunktprogramme mit pflanzenwissenschaftlichem Fokus vor, nennen das neu eingerichtete Graduiertenkolleg und berichten, wie Sie sich für die Grundlagenforschung engagieren können.
Alle Mitglieder der DBG sind ganz herzlich zur Botanikertagung und zur dort stattfindenden Mitgliederversammlung im Herbst nach Rostock eingeladen. Die DBG hat die Frist zur Bewerbung für die Reisestipendien zur Teilnahme an der Botanikertagung um eine Woche verlängert. Sie möchte außerdem an die Deadline zum Einreichen von Vortragsthemen und an die bald endende, günstige Early-Bird-Registrierung erinnern.
In der DBG-Rubrik erfahren Sie, welche Autor*innen ab 1. Juli 2019 in unserer Zeitschrift Plant Biology ohne Gebühr Open Access publizieren können.

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22. Mär 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 41

In welcher Pflanze Chloroplasten miteinander konkurrieren, wo zelleigene Redakteure arbeiten und was eine neue molekulare Taschenlampe beleuchtet sind drei der Themen unserer Forschungsnachrichten. Wo PIs sich um 250.000 Euro Projektförderung bewerben oder wo Biodiversitäts-Projekte beantragt werden können, steht in unserer zweiten Forschungsrubrik. 
Die DBG ruft die nahende Deadline in Erinnerung, Nachwuchsforschende für den Strasburger-, Pfeffer- und Horst Wiehe-Preis zu nominieren. Zudem lädt die DBG ein, sich um die Förderung eines eigenen Workshops zu bewerben.
Für die diesjährige Botanikertagung haben inzwischen mehrere Plenarredner*innen zugesagt und eine Leibniz-Preisträgerin wird den öffentlichen Abendvortrag der DBG-eigenen Tagung halten. Junge Teilnehmende, die Mitglied der DBG sind, können Reise-Grants beantragen.

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26. Jan 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 40

Die zwei Gesichter des Kambiums, eine Hypothese, die nach sieben Jahrzenten endlich belegt wurde, eine neue Gruppe von Abwehrstoffen und  ein Nährstoff, der das Trockenstresshormon Abscisinsäure reguliert, sind Themen der Wissenschaftsnachrichten.

Wen wir mit den Best-Paper-Preisen auszeichneten und welche Preise wir zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses neu ausschreiben, steht in der DBG-Rubrik. Ebenso informieren wir über die Öffnung der Registrierung zu unserer Botanikertagung und bieten dazu Reise-Stipendien an.

zum 40. Newsletter (LogIn - neu)

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24. Okt 2018 · DBG · Politik

Europäische Forschende sind für Präzisionszüchtung

Mehr als 85 Europäische Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsorganisationen, darunter unsere Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG), bitten den Europäischen Gerichtshof (EuGH) das Urteil über neue Pflanzen-Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas9 und andere Formen der Genom Editierung zu überarbeiten. Sie alle plädieren dafür, dass Präszisionszüchtung für nachhaltige Landwirtschaft anders gehandhabt werden muss als im Urteil vom 25. Juli 2018. Die Unterzeichnenden fordern, dass Präzisionszüchtungen und Pflanzenzüchtungen ohne Fremd-Gene genau so wie herkömmliche Züchtungen anzusehen sind, weil sie genauso sicher sind. Die Erkenntnisse der Wissenschaft müssen in die Handhabung einfließen und die diesbezügliche Gesetzgebung muss daher schnellstens korrigiert werden. Langfristig muss dann auch das veraltete Gentechnikrecht an die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft angepasst werden. Eine deutsche Übersetzung der belgischen Pressemitteilung bietet das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenforschung in Potsdam auf seiner Website. Wer das Positionspapier unterstützen möchte, kann auch seinen Namen auf der Liste der Unterzeichner hinzufügen. 
Zur Pressemitteilung und offenem (englischen) Brief der Europäischen Initiative und zum Unterzeichnen

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12. Dez 2017 · Actualia · DBG · Outreach

„Wissenschaft lebt von Netzwerken“

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christ

Die Wissenschaft wird derzeit von Kritikern herausgefordert. Gleichzeitig sollen die Pflanzenwissenschaften Lösungen für drängende Probleme der Menschheit finden. Anlässlich seiner Wiederwahl im September beschreibt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), Professor Karl-Josef Dietz von der Uni Bielefeld, welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt, was die DBG dazu beitragen kann und wie er einst selbst zum Pflanzenforscher wurde. Und er schildert warum die DBG sich – anders als früher – auch außerhalb der Wissenschaft für die Forschung einsetzt.

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Wochen-Chronik
16. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Dem Geheimnis kranker Kartoffeln auf der Spur

Eine Spore von Phytophthora dringt in die Blatt-Epidermiszelle einer Arabidopsispflanze ein, deren Immunsystem zuvor durch Mutationen geschwächt wurde. Foto: Lore Westphal, IPB

Die Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel ist eine der bedeutendsten Pflanzenkrankheiten unserer Zeit, verursacht deren Erreger, Phytophthora infestans, doch weltweite Ernteausfälle von etwa 20 Prozent im Jahr. Forschende des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle analysieren die Mechanismen der Krankheitsentstehung und fragen sie sich nicht nur, warum der Erreger seine Wirtskartoffelpflanze krank macht, sondern auch, warum er die meisten anderen Pflanzen nicht besiedeln und krank machen kann. Diese sogenannte Nichtwirtsresistenz gegen den Befall von Phytophthora wird an der Modellpflanze  Arabidopsis thaliana untersucht. Nun konnten die Hallenser Forschenden um Professor Sabine Rosahl zwei neue Substanzen isolieren, die eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Phytophthora spielen. Eine der neu entdeckten Indol-Verbindungen wirkt dabei nicht direkt auf den Erreger, sondern sorgt vermutlich als Signalstoff für die Verstärkung der pflanzlichen Abwehrreaktion. Der Befund wurde in der Fachzeitschrift Journal of Biological Chemistry (DOI: https://doi.org/10.1074/jbc.RA119.007676) veröffentlicht.

Quelle: IPB

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15. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Gestresste Pflanzen müssen Eisen im Griff haben

Pflanzen müssen viele verschiedene Nährstoffe aufnehmen, deren Verfügbarkeit oft variiert. In Mangelphasen aktivieren sie andere genetische Programme, besonders für den Umgang mit Eisen. Grafik: Rumen Ivanov, HHU

Wenn Landpflanzen die Nahrung schwindet, müssen sie auf diesen Stressfaktor reagieren. Pflanzenforscher*innen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) haben anhand von vorhandenem Datenmaterial untersucht, welche Gene diese im Stressfall aktivieren und wofür sie stehen. Ihre Ergebnisse publizierte das Team um Pflanzenforscherin Dr. Tzvetina Brumbarova und Pflanzenforscher PD Dr. Rumen Ivanov vom HHU-Institut für Botanik in der Fachzeitschrift iScience (DOI: https://doi.org/10.1016/j.isci.2019.07.045).

Quelle: HHU

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15. Aug 2019 · News · Köpfe und Karrieren

Sofja Kovalevskaja-Preise 2019

Dr. Tonni Grube Andersen erhält einen der sechs mit bis zu 1,65 Millionen Euro Preisgeld dotierten Sofja Kovalevskaja-Preise der Alexander von Humboldt-Stiftung. Am Kölner Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung wird er bei Gastgeber Prof. Dr. Paul Schulze-Lefert erforschen, wie Pflanzen mit Mikroben auf zellulärer Ebene interagieren. Titel des Projektes lautet: Das verborgene Leben der Pflanzen. Der in Dänemark geborene Pflanzenforscher arbeitet derzeit noch an der Schweizer Universität von Lausanne.

Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung

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12. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Neue Einblicke in die metabolische Dynamik

Biologen haben untersucht, wie sich Proteine und Stoffwechselprodukte auf die verschiedenen Zellorganellen verteilen. Einem Team um den Biologen Thomas Nägele, Professor für evolutionäre Zellbiologie der Pflanzen, ist es nun in der Modellpflanze Arabidopsis thaliana erstmals gelungen, für eine Vielzahl an Proteinen und Stoffwechselprodukten gleichzeitig zu bestimmen, wie sie sich auf bestimmte Kompartimente verteilen, um damit deren metabolische Dynamik aufzuklären. Nägeles Team an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat nun eine bewährte Methode – die sogenannte nicht-wässrige Fraktionierung – so verfeinert und mit Hochdurchsatzanalysen kombiniert, dass sie Zellen quasi in ihre Einzelteile zerlegen und das Inventar ihrer Kompartimente untersuchen konnten. Darüber brichten sie am 30. Juli in The Plant Journal (DOI: https://doi.org/10.1111/tpj.14472).

Quelle: LMU

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12. Aug 2019 · News · Anwendung

Blütenbunte Begrünung im Weinbau in Steillagen

Terrassenweinberg ein Jahr nach Neuanlage mit vielfältiger Begrünung. Foto: Ilona Leyer, HS Geisenheim

Ein Forschungsprojekt der Hochschule Geisenheim gibt Aufschluss darüber, wie neu angelegte Querterrassenweinberge effizient und dabei naturschutzgerecht begrünt werden können. Ziel ist eine Begrünung der Böschungen, die Erosion verhindert und artenreiche Lebensräume bietet. 2018 wurden verschiedene Saatmischungen mit unterschiedlichen Techniken auf die kahlen Böschungen von neu geschobenen Terrassenweinbergen im Mittelrheintal aufgebracht. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor. Projektleiterin Ilona Leyer, Professorin am Institut für angewandte Ökologie der Hochschule Geisenheim: „Nach der Einsaat letztes Jahr kam die große Trockenheit und dann im Juni ein extremes Starkregenereignis. Wir hatten Sorge, dass die Ansaat zusammen mit dem Boden der steilen Böschungen runtergespült würde. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz waren letzten Sommer deutlich die Rosetten der aufgelaufenen Stauden erkennbar und auch die Erosion war im Vergleich zu in Falllinie gepflanzten Jungfeldern gering. Dies lässt erwarten, dass Terrassenweinberge bei den zu erwartenden Klimaveränderungen gut aufgestellt sind“.

Quelle: HS Geisenheim

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12. Aug 2019 · News · Veranstaltung

Meeresleuchten: Biolumineszente Algen in einer Ostsee des Wandels

Meeresleuchten, hervorgerufen durch die Alge Alexandrium ostenfeldii, ist seit rund 20 Jahren verstärkt in der Ostsee zu beobachten. Foto: Daniel Erikson, SYKE, IOW

Beim kommenden „Warnemünder Abend“ am 15. August 2019 wird  Dr. Anke Kremp über winzige Algen berichten, die bei massenhaftem Auftreten Meeresleuchten in der Ostsee hervorrufen. Die Meeresbiologin vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) erläutert darin u.a. mögliche Gründe für ihr vermehrtes Auftreten. Zusätzlich haben in dieser Woche Besucher des „Warnemünder Abends“ die Möglichkeit, im Anschluss an den Vortrag die Installation „Breath“ des finnischen Fern Orchestra anzuschauen, in der es ebenfalls um Leuchtalgen aus der Ostsee geht (s.a.: Nachricht dazu). Beginn ist 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Quelle: IOW

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12. Aug 2019 · News · Förderung

Nicht-chemischer Pflanzenschutz im Gartenbau

Bis zum 04. Dezember 2019 können innovative Projektideen zum Pflanzenschutz im Gartenbau bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden. Mit der aktuellen Bekanntmachung „Innovationen für einen nicht-chemischen Pflanzenschutz im Gartenbau“ fordert das Bundeslandwirtschaftsministerium Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf, sich an dem Förderaufruf mit innovativen und praxisorientierten Lösungen zu beteiligen.

Quelle: BLE (pdf)

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08. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Wie die Photosythese Wasser spaltet

Die Studie zeigt, wie der Komplex aktiviert wird und die kontrollierte Aufnahme von Wasser aus der Umgebung des Proteins abläuft. Grafik und (c): MPI CEC

Ein internationales Forschungsteam hat neue Ergebnisse zum Ablauf der Wasserspaltung in der natürlichen Photosynthese publiziert. Es untersuchte ein photosynthetisches Enzym, das für die biologische Wasserspaltung im sogenannten Photosystem II verantwortlich ist. Die Studie zeigt, wie dieser Komplex aktiviert wird und die kontrollierte Aufnahme von Wasser aus der Umgebung des Proteins abläuft. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass das Enzym atmet, um die Wassermoleküle aufzunehmen“, sagt Nick Cox, ehemaliger Gruppenleiter in der Abteilung von Prof. Wolfgang Lubitz am Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC). „Auf halben Weg durch den Reaktionszyklus beginnt das Enzym sich zu dehnen wie eine Ziehharmonika und ermöglicht damit die Bindung eines Wassermoleküls an den Mangan-Cluster.“ Über ihre Ergebnisse berichten die Forschenden im Fachjournal PNAS (DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1817526116). Das berichtet das MPI CEC beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: MPI CEC beim idw

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08. Aug 2019 · News · Veranstaltung

Kunstprojekt mit Licht aus Leuchtalgen

Die leuchtende Panzergeißelalge Alexandrium ostenfeldii in einem Kulturgefäß - sie wird zum Hauptdarsteller beim Kunstprojekt „BREATH“. Foto: Fern Orchestra

Vom 13. bis 16. August 2019 präsentiert das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) das Kunstprojekt „BREATH“ (zu Deutsch: Atem) des finnischen FERN ORCHESTRA. Die Installation, bei der sich Behälter mit Kulturen der biolumineszenten Alge Alexandrium ostenfeldii zu Musik bewegen und dadurch eindrucksvolle Lichteffekte erzeugen, ist jeweils von 11 Uhr und 17 Uhr in der IOW-Forschungsvilla zu sehen. Neben den Künstlern, die mit ihren Arbeiten fundamentale ökologische Wechselwirkungen und insbesondere durch Menschen verursachte Umweltprobleme thematisieren, sind auch IOW-Experten vor Ort, um fachliche Hintergründe zu erläutern. Der Eintritt ist frei.

Quelle: IOW

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08. Aug 2019 · News · Anwendung

Jeder zweite Konsument würde Produkte aus vertikaler Landwirtschaft kaufen

Eine vertikale Farm, die in frühere Industriegebäude gebaut werden kann. Foto: Growing Underground, Uni Göttingen

Steigende Bevölkerungszahlen und schlechtere Wetterbedingungen durch den Klimawandel erschweren die Produktion von ausreichend gesunden und frischen Lebensmitteln. Einen Beitrag zur Lösung dieses Problems könnte die sogenannte vertikale Landwirtschaft leisten. Hierbei wird das Gemüse und Obst in Etagen übereinander angebaut. Dieses System benötigt weder direktes Sonnenlicht noch Ackerboden, da die Pflanzen in Nährlösungen bei künstlichem Licht oder Tageslicht wachsen. Ein Wissenschaftlerteam der Universität Göttingen hat die Akzeptanz von vertikalen Anbausystemen untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Sustainability (DOI: https://doi.org/10.3390/su11154052) erschienen.

Quelle: Uni Göttingen

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07. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Artenvielfalt schwindet schneller als bislang angenommen

Weltkarte der Biodiversitäts-Hotspots: Die Karte zeigt den Einfluss von Klimawandel und Landwirtschaft in den Hotspots bis zum Jahr 2050. Die rot gefärbten Bereiche sind dabei besonders gefährdet – zum Beispiel die Philippinen, Madagaskar oder die Karibischen Inseln. Blaue Hotspots sind nicht oder nur wenig gefährdet. Karte: Uni Hamburg

Die Zerstörung wichtiger Lebensräume für Pflanzen und Tiere weltweit schreitet noch schneller und in größerem Ausmaß voran als bislang angenommen. Das zeigt die neue Untersuchung eines internationalen Forschungsteams, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg beteiligt sind. Die Forschenden haben Prognosen für 33 artenreiche und gleichzeitig besonders bedrohte Gebiete weltweit erstellt, für die sogenannten „Hotspots“ der Biodiversität.
„Alle Hotspots zusammen entsprechen nur 2,5 Prozent der Erdoberfläche, beherbergen aber über 50 Prozent aller Pflanzen- und Wirbeltierarten der Erde“, erklärt Livia Rasche vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) an der Universität Hamburg. Erstmals berücksichtigte die Hauptautorin der Studie die Auswirkungen der beiden wichtigsten Faktoren: Landwirtschaft und Klimawandel. Die Ergebnisse erschienen jetzt in der Fachzeitschrift Conservation Letters (DOI: https://doi.org/10.1111/conl.12668).

Quelle: Uni Hamburg

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06. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Kleine Ackerflächen fördern die Biodiversität

Eine heterogene und artenreiche Agrarlandschaft mit einem Mosaik unterschiedlicher und kleiner Ackerflächen wie hier beim spanischen Lleida. Foto: Uni Göttingen

Kleine Felder und vielen Arten von Nutzpflanzen fördern die Biodiversität in Agrarlandschaften. Vor allem eine Verkleinerung der Ackerflächen unter sechs Hektar führt zu einer stark erhöhten Artenvielfalt, weil auf diese Weise viele Insekten-, Vogel- und Pflanzenarten unterschiedliche Ressourcen nutzen können. Auch fördert eine Landschaft mit vielen Rändern die Lebensraum-Vernetzung. Das ist das Ergebnis einer Studie in acht Regionen in Europa und Nordamerika, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen beteiligt waren. Die Arbeit wurde am 29. Juli in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS, DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1906419116) veröffentlicht und heute der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle: Uni Göttingen

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05. Aug 2019 · News · Ausbildung · Outreach

Genschere für die Schule - Broschüre über Genome Editing

Das Neue Heft GENOMXPRESS SCHOLAE 6 arbeitet aktuelle Forschung zu "Genome Editing bei Nutzpflanzen" direkt für den Unterricht auf. Lehrkräfte können außerdem kostenlos ein Didaktikheft bestellen. Foto und ©: Arlt, PLANT 2030, Titelgestaltung © Tricklabor

Die Zeitschrift GENOMXPRESS SCHOLÆ bringt aktuelle naturwissenschaftliche Forschungsthemen in den Schulunterricht. Die nun erschienene sechste Ausgabe behandelt das Thema „Genomeditierung bei Nutzpflanzen“. Die Entwicklung der Genomeditierung als molekularbiologisches Präzisionswerkzeug ist eines der bahnbrechendsten wissenschaftlichen Ereignisse unserer Zeit. In Zukunft wird es kaum einen Lebensbereich geben, der nicht direkt oder indirekt von Genomeditierung berührt sein wird. Für unsere Gesellschaft ergeben sich daraus fundamentale Fragestellungen, die einer offenen und sachlichen Debatte bedürfen. Die aktuelle Ausgabe trägt dazu bei, dieses aktuelle Forschungsthema in den Schulunterricht der Sekundarstufe II einzubringen. Schülerinnen und Schüler können die biologischen Hintergründe begreifen, die gesellschaftlichen Implikationen durchdringen und den notwendigen Debatten unserer Gesellschaft auf Augenhöhe begegnen. Der GENOMXPRESS SCHOLÆ 6 ist ein Kooperationsprojekt der PLANT 2030 Geschäftsstelle und ELSA-GEA. Die Herausgabe wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Der GENOMXPRESS SCHOLÆ ist kostenlos und kann gedruckt oder in elektronischer Form bezogen werden.

Quelle: Pflanzenforschung.de

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02. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Salizylsäure-Synthese in Pflanzen aufgeklärt

Prof. Ivo Feußner lässt sich den Wachstumsstand der Pflanzen von Dmitrij Rekhter zeigen. Foto: Philipp Niemeyer

Die schmerzlindernde Wirkung von Salizylsäure, die heute leicht modifiziert als Aspirin verkauft wird, ist seit Jahrtausenden bekannt. Salizylsäure ist nicht nur ein Medikament, sondern auch ein Stresshormon der Pflanzen, das für die Abwehr schädlicher Krankheitserreger unerlässlich ist. Unbekannt war jedoch, wie Pflanzen dieses Hormon erzeugen. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Uni Göttingen hat nun gemeinsam mit der University of British Columbia in Vancouver die Biosynthese der Salizylsäure aufgeklärt und deren Synthese in der Zeitschrift Science (https://science.sciencemag.org/content/365/6452/498.abstract) erläutert.

Quelle: Uni Göttingen

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02. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Als Wurzeln lernten, der Schwerkraft zu folgen

Links: langsamer Gravitropismus bei einem nach 0, 6, 12, 24 und 36 Stunden; rechts: schneller Gravitropismus beim Nacktsamer P. taeda nach 0, 1, 3, 6 und 12 Stunden. Bilder und ©: Yuzhou Zhang, Friml Gruppe, IST Austria

Wie und wann in der Evolutions Pflanzen die Schwerkraft wahrnehmen und sich an ihr orientieren konnten, war bislang nicht bekannt. Dieser Gravitropismus genannte Prozess ist in Blütenpflanzen wie Arabidopsis thaliana gut untersucht. Ein systematischer Vergleich über das gesamte Pflanzenreich hinweg und entsprechende Kenntnis über seine evolutionären Ursprünge fehlten jedoch bislang. PflanzenbiologInnen am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) gelang es nun, entscheidende Bausteine und Prozesse zu identifizieren. Dazu ließen sie die Wurzeln von Moosen, Bärlappgewächsen, Farnen, Nacktsamern und Blühpflanzen in waagrechter Position wachsen und beobachteten wann die Wurzeln begannen, sich nach unten zu biegen, um der Schwerkraft zu folgen. Bereits Moosen, sowie frühe Gefäßpflanzen wie Bärlappgewächse und Farne zeigten ein von der Schwerkraft getriebenes Wurzelwachstum, allerdings nur in sehr rudimentärem Ausmaß und zudem sehr langsam. Dagegen zeigten Samenpflanzen (Nacktsamer und Blühpflanzen), die erstmalig vor rund 350 Millionen Jahren auftraten, ein schnelleres und damit viel effizienteres Wurzelwachstum in Richtung der Schwerkraft. Die Ergebnisse publizierten sie im Fachmagazin Nature Communications (DOI: http://dx.doi.org/10.1038/s41467-019-11471-8).

Quelle: IST Austria

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01. Aug 2019 · News · Anwendung · In den Medien

Algen als Biokraftwerke

Wie der Deutschlandfunk berichtet, scheiterte der Einsatz von Algen zur Energiegewinnung bislang meist deshalb, dass diese zu schnell wuchsen. Leipziger Forschende haben nun einen Weg gefunden, wie Algen ohne Wachstum Bio-Kraftstoff produzieren. Die Algen produzieren bei Sonnenlicht Glykolat, eine Vorstufe des Zuckers. Das Glykolat wird anschließend zu Methan vergärt, der sich als Kraftstoff verwenden lässt. Das Besondere an der Methode der Forschenden um Prof. Christian Wilhelm: Die Algen wachsen nicht, sondern stellen aus Kohlendioxid und Licht nur Glykolat her.

Quelle: Deutschlandfunk

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30. Jul 2019 · News · Forschungsergebnis

Palmen werden heimisch als Folge des Klimawandels

Im Bild dominieren sie den Unterwuchs eines Laubwaldes im Tessin. Foto und ©: Brigitte Marazzi

Die heißen Sommer und milden Winter der vergangenen Jahre als Folge des sich beschleunigenden Klimawandels haben deutliche Auswirkungen auf die Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten. Während sich viele heimische Arten in höhere Lagen zurückziehen, breiten sich Wärme liebende Arten aus. Darunter befinden sich auch viele vom Menschen eingeführte exotische Tier- und Pflanzenarten. Erstmals wurden in den letzten Jahren in Österreich sogar Vorkommen verwilderter Palmen (Trachycarpus fortunei) nachgewiesen, wie eine Studie im Fachmagazin BioInvasions Records (DOI: https://doi.org/10.3391/bir.2019.8.3.01) von Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien zeigt.

Quelle: Uni Wien

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30. Jul 2019 · News · Forschungsergebnis

Wie Grünflächen in Städten das Wohlbefinden fördern

Grünanlagen mit Rasenflächen und Bäumen tun Stadtbewohnern gut – warum das so ist, haben Forschende nun auf neuronaler Ebene untersucht. Foto: Gabi Zachmann, KIT

Grünflächen in der Innenstadt können das Wohlbefinden im Alltag von Stadtbewohnerinnen und -bewohnern unmittelbar verbessern. Das zeigt eine interdisziplinäre Studie, an der das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt war. Demnach profitieren von den Grünflächen vor allem Menschen, bei denen die Gehirnkapazität, negative Gefühle selbst zu regulieren, vermindert ist. Die Studie, die Epidemiologie, Psychologie, Neuroimaging und Geoinformatik verbindet, ist in der Zeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht (DOI: 10.1038/s41593-019-0451-y).

Quelle: KIT

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30. Jul 2019 · News · Forschungsergebnis

Hawaiis alte Inseln beheimaten die meisten Arten

Ko'olau Gebirgskette auf Oahu, der drittgrößten der hawaiianischen Inseln. Die Forscher untersuchten auch die Auswirkungen der eingeführten Arten auf die Biodiversität. Foto: William Weaver

Das Verständnis, wie die Biodiversität durch mehrere Kräfte geformt wird, ist entscheidend für den Schutz seltener Arten und einzigartiger Ökosysteme. Ein internationales Forschungsteam hat festgestellt, dass die Biodiversität auf älteren Inseln höher ist als auf jüngeren. Darüber hinaus fanden sie heraus, dass eingeführte Arten die Auswirkungen des Inselalters auf die Muster der lokalen Biodiversität verwässern. Die Ergebnisse veröffentlichte das Team unter der Leitung der Uni Göttingen, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) sowie der University of Hawai'i in Mānoa in der Fachzeitschrift PNAS (DOI: 10.1073/pnas.1901954116).

Quelle: Uni Göttingen

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29. Jul 2019 · News · Ausbildung · Projekt

Bayerischer Verbundkolleg „Life Sciences und Grüne Technologien"

Feuchtwiese im mittelfränkischen Altmühltal, dem Projektgebiet von Baumanns Forschungsarbeit. Der abgebildete Große Wiesenknopf ist nur noch selten auf normalen Wiesen zu finden. Foto: M. Rudner, HSWT

Das jüngste Verbundkolleg des Bayerischen Wissenschaftsforums—BayWISS hat die erste Doktorandin aufgenommen: Esther Baumann startet im BayWISS-Verbundkolleg „Life Sciences und Grüne Technologien" in die Verbundpromotion. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) als Sitzhochschule, die Technische Hochschule Deggendorf und die Universität Bayreuth tragen das Verbundkolleg gemeinsam. Es fördert kooperativ betreute Promotionen innerhalb Bayerns im Bereich Lebenswissenschaften, die einen starken Anwendungsbezug und das Ziel nachhaltiger Entwicklung vorweisen.

Quelle: HSWT

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29. Jul 2019 · News · Förderung · Veranstaltung

CEPLAS Conference for PostDocs: für die eigene Nachwuchsgruppe

Von 14. bis 16. Oktober wird am CEPLAS (Cluster of Excellence on Plant Sciences) eine Konferenz für Pflanzen-Wissenschaftler*innen stattfinden, die eine eigene, unabhängige Forschungsgruppe aufbauen möchten. Bewerbungen für die begehrten Plätze sind noch bis 12. August möglich.

Quelle: CEPLAS (pdf)

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29. Jul 2019 · News · Projekt

Im Fokus: Deutschlands Alleen

Eine typische Allee in Brandenburg. Foto und © Annemarie Wilitzki, HNEE

Bislang fehlen Daten zu bestehenden Alleen im Bundesgebiet, um flächenübergreifende Maßnahmen zu etablieren. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) erfasst nun erstmals bundesweit Alleen und Baumreihen auf Basis von Geodaten, um sie langfristig zu schützen.

Quelle: HNEE

 

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News

Rückblick auf KW 30

Keimfähigkeitstest für Saatgutbanken entwickelt

Institutionen fordern Modernisierung des europäischen Gentechnik-Gesetzes

Kleine Helfer für den Regenwald

Wie die Natur Wasserstoff produzierende Enzyme baut

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 29

Wie der Klimawandel Beziehungen stört

Wie Gene aus Blattzellen das Wurzelwachstum beeinflussen

Flechten der Atacama-Wüste können Wasserbedarf aus Luftfeuchtigkeit decken

Immunsystem von Tabak-Pflanzen funktioniert anders als bei Arabidopsis

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 28

Trends in der Landwirtschaft bedrohen Ernährungssicherheit

Älteste vollständig erhaltene Lilie entdeckt

Diese Gerste trotzt Hitze, Salz und Dürre

Venusfliegenfalle spürt sogar Moskitos

Neue Kieselalgen-Gattung entdeckt 

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 27

Wie Aufforstung das Klima beeinflussen kann

Wo sich es sich wirklich lohnt, Regenwald zu renaturieren

Chemische Sprache von Pflanzen ist kontextabhängig

Sektionssprecher Andreas Weber in DFG-Senat gewählt 

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 26

Gestresste Pflanzen blühen früher

Globale Datenbank der regionalen Pflanzenvielfalt veröffentlicht

Die zwei Gesichter des Jekyll Gens

Rätsel um Ursprung der europäischen Kartoffel gelöst

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 25

Neue Weizensorten für widrige Anbaubedingungen 

Genom der Weisstanne entschlüsselt

Wie entbehrliche B-Chromosomen vorrangig vererbt werden

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 24

Signale aus der Pflanzenzelle

VBIO-Stellungnahme: Digitale Sequenz-Informationen (DSI)

Botanischer Garten Rostock feiert 80 Jahre Freigelände

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 23

Wie Brassinosteroide Wurzeln bei Stickstoffmangel wachsen lassen

Gen gegen Wurzelfäule in Schneckenklee identifiziert

Stärken und Schwächen von Waldschutz-Konzepten 

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 22

Die Wurzeln der Apfelbäume

Dominoeffekt beim Artensterben gefährdet Biodiversität zusätzlich

Kartoffel-Züchtung mit neuen Methoden beschleunigen

Alle Nachrichten dieser Woche

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Stellenangebote
12. Aug 2019 · Offene Stellen

2 PostDoc positions

Plant cell and molecular biology

Technical University of Munich (TUM), Life Sciences campus, Plant Systems Biology / Proteomics and Bioanalytics, Weihenstephan near Munich, Germany

Start & Deadline: positions are available immediately and will remain open until filled

Details (pdf)

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09. Aug 2019 · Offene Stellen

2 PhD positions

Plant cell and molecular biology

Technical University of Munich (TUM), Life Sciences campus, Plant Systems Biology, Weihenstephan near Munich, Germany

Start & Deadline: positions are available immediately and will remain open until filled

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06. Aug 2019 · Offene Stellen

PhD position

Characterization of genes and proteins of the parasitic model plant Phtheirospermum japonicum

University of Hohenheim, Department of Plant Physiology and Biochemistry, near Stuttgart, Germany

Start: immediately

Details (pdf)

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26. Jul 2019 · Offene Stellen

Wissenschaftliche Mitarbeitsstelle

Molekulare Pflanzenbiologie

Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen (IBBP), Plant Energy Biology, Münster, Deutschland

Start der Begutachtung: 5 September 2019

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19. Jul 2019 · Offene Stellen

2 wissenschaftliche Expert*innen

Datenwissenschaften

CEPLAS (Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften), Heinrich Heine Universität und Universität zu Köln, Düsseldorf und Köln, Deutschland

Start: nächstmöglich

Deadline: 14 August 2019

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17. Jul 2019 · Offene Stellen

PhD position

Regulation cyanobacterial cAMP sensing

University of Rostock, Department of Plant Physiology, Rostock, Germany

Start: October 2019

Details (pdf)

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17. Jul 2019 · Offene Stellen

Doktorandenstelle (m/w/d)

Mechanisms of root system adaptation to hypoxic stress in Arabidopsis’

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Entwicklungsbiologie und Physiologie der Pflanzen, Kiel, Deutschland

Details (pdf)

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15. Jul 2019 · Offene Stellen

Assistant Curator (f/m/d)

Neotropical Botany

Field Museum, Chicago, IL, USA

Review of applications starts: 2 September, 2019

Details (pdf)

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11. Jul 2019 · Offene Stellen

Brückenprofessur
(W2-Professur auf Zeit mit Tenure-Track nach W2)

Wurzel-Wissenschaften

Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben, Deutschland

Deadline: 15 September 2019  

Details: IPK

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17. Jun 2019 · Offene Stellen

2 Promotionsstellen

Sauerstoffmangel bei Pflanzen

Universität Bayreuth, Pflanzenphysiologie, Pflanzengenetik, Bayreuth, Deutschland

Start: 1 Sept. 2019

Details (pdf)

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DBG-Veranstaltungen
DBG · Veranstaltung

Termine

15. − 19. September 2019 
Botanikertagung: International Plant Science Conference in Rostock

11. - 14. Februar 2020
nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie 

8. - 11. März 2020
nächste Tagung der Sektion Phykologie

16. - 19. September 2020
nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie 

September 2020
kommender PhD Workshop der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

Über die DBG

Portrait

Die DBG ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, bringt Nachwuchskräfte voran, vereint alle Forschergenerationen und unterstützt den Austausch ihrer rund 950 Mitglieder.

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Mitgliedschaft
DBG

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Wenn Sie die Pflanzenwissenschaften stärken, die Ziele der Gesellschaft realisiert und von den Vorteilen eines starken Netzwerkes profitiern möchten, füllen Sie bitte unser online-Formular aus und schicken dem Schatzmeister Ihre unterschriebene Einzugsermächtigung zurück.

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