Actualia der DBG
15. Okt 2019 · Actualia · Tagungsbericht

ZMBP-Summer Academy über Kommunikation

Teilnehmende der Summer Academy 2019. Foto: ZMBP-Summer Academy 2019

Kommunikation war das Thema für die nunmehr vierte Summer Academy, die Doktoranden*innen des Zentrums für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP, Universität Tübingen) seit 2013 alle zwei Jahre von und für Studierende der molekularen und biochemischen Pflanzenwissenschaften organisieren. Von der im September auf der Schwäbischen Alb abgehaltenen Zusammenkunft berichtet Louis-Philippe Maier.

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10. Okt 2019 · Actualia · DBG · Botanikertagung · Tagungsbericht

Botanikertagung: Pflanzenforschung ist essentiell für unsere Zukunft

Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla trug zur Eröffnung der Botanikertagung ein T-Shirt, das das Motto der Tagung Plant Science for our Future zeigte. Foto: Thomas Rahr

Mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als zwei Duzend Ländern kamen im September zur Botanikertagung zusammen, um jüngste Forschungsergebnisse zu diskutieren. Anhand der Plenarvorträge stellt Tagungspräsidentin, Prof. Dr. Birgit Piechulla, die Vielfalt der pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen heraus, die in Rostock besonderes Augenmerk verdienen. Die rasante Entwicklung neuer Züchtungsmethoden u.a. mit CRISPR thematisierte der öffentliche Abendvortrag an der Universität, die dieses Jahr ihre 600-Jahrfeier beging.

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08. Okt 2019 · Actualia · Tagungsbericht

Proteostase-Expert*innen trafen sich in Freiburg

Wissenschaftler*innen aus 16 Ländern kamen in Freiburg zusammen, um sich über den Stand der Proteostase-Forschung auszutauschen und über die Trends der Zukunft zu diskutieren. Foto: Marco Trujillo

Wie reagieren Pflanzen auf Umweltstressoren wie Hitze oder Trockenheit, mit denen sie der Klimawandel zunehmend konfrontiert? Zellen können Stress unter anderem dadurch mindern, indem sie bestimmte Proteine abbauen und die Herstellung neuer Proteine an die veränderten Umweltbedingungen anpassen. Dieses als Protein-Homöostase oder kurz Proteostase bezeichnete Gleichgewicht zwischen Synthese, Faltung, Modifizierung und kontrolliertem Abbau von Proteinen stand im Mittelpunkt der International Conference on Plant Proteostasis, zu der sich etwa 100 Pflanzenforscherinnen und Pflanzenforscher aus aller Welt vom 10. bis 13. September an der Universität Freiburg einfanden. Die Tagung bot Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich mit Expert*innen in diesem jungen und schnell wachsenden Feld auszutauschen und zu vernetzen. Mitorganisator Dr. Marco Trujillo (Freiburg) nennt in seinem englischen Tagungsbericht die Hauptvorträge und die ausgezeichneten Poster.

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28. Sep 2019 · Actualia · DBG · Botanikertagung

Bilder der Botanikertagung

Alle Bilder der Tagung. Fotos: Thomas Rahr et al.

Alle Bilder der Botanikertagung, zu der mehr als 420 Forschende nach Rostock gereist waren, stehen nun im Intranet zur Verfügung. Herzlichen Dank an Photograf Thomas Rahr und alle anderen Fotografinnen und Fotografen!

Zum Intranet (Mitglieder LogIn erforderlich)

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27. Sep 2019 · Actualia · DBG · Botanikertagung

Keine Nachhaltigkeit ohne Pflanzen und Pflanzenforschung

Titelbild des Tagungsbandes. Foto: Thomas Rahr, Uni Rostock

In seiner Begrüßungsrede betonte DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz die Bedeutung der Pflanzenwissenschaften für die Grundbedürfnisse der Menschen und für unsere Gesellschaft. Es gebe „keine Nachhaltigkeit ohne Pflanzen“, sagte Dietz in seiner Begrüßungsansprache zur Eröffnung der internationalen Botanikertagung am 16. September, zu der mehr als 420 Forschende aus 27 Ländern nach Rostock gekommen waren. Wenn sie umweltschonend angebaut werden, sind Pflanzen das nachhaltigste Produktionssystem der Erde! Die Pflanzenforschung selbst kann zu 8 der insgesamt 17 Nachhaltigkeitszielen der UN beitragen, etwa in Form von Wetter- und Stress-resistenten Nutzpflanzen, um das Ziel des „zero hunger“ zu erreichen, oder Pflanzen, die Wasser von Giften befreien, oder Pflanzen als nachhaltige Biomasselieferanten, etc. Dies alles verdeutlicht, wie wichtig die Pflanzenforschung für unsere Zukunft ist.

Lesen Sie die ganze Begrüßungsrede

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27. Sep 2019 · Actualia · DBG

Dank an Präsident der Wilhelm Pfeffer-Stiftung

Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Birgit Piechulla übergab das Präsent an Prof. Dr. Christian Wilhelm. Foto: DBG

Nachdem er im Frühjahr in Ruhestand gegangen war, trat nach 12 Jahren der Präsident der DBG-eigenen Wilhelm Pfeffer-Stiftung, Prof. Dr. Christian Wilhelm, von diesem Amt zurück. Während der Botanikertagung im September in Rostock, dankte DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz seinem Kollegen Wilhelm für dessen ehrenamtliche Präsidentschaft über so viele Jahre  und sein Engegement für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla überreichte ein Präsent. Das Präsidium der Wilhelm Pfeffer-Stiftung entscheidet unter anderem alle zwei Jahre über die Vergabe des Wilhelm Pfeffer-Preises und in den dazwischen liegenden Jahren über die Vergabe des Preises für die Beste Veröffentlichung. Als neuer Präsident der Stiftung wurde Prof. Dr. Severin Sasso gewählt, der seit diesem Frühling Professor für Pflanzenphysiologie an der Universität Leipzig ist.

26. Sep 2019 · Actualia · DBG · Botanikertagung · Nachwuchsförderung

Posterpreise Botanikertagung 2019

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Poster-Preise und des Nicon-Poster-Preises 2019. Foto: Thomas Rahr

Aus den mehr als 190 während der Botanikertagung 2019 in Rostock präsentierten wissenschaftlichen Poster wählten die Teilnehmenden die besten aus. Eine Fachjury zählte die vergebenen Stimmen aus. Folgende Poster von Nachwuchskräften erhielten eine Urkunde und den Betrag von je 137 Euro, weil sich die Gründung der Deutschen Botanischen Gesellschaft in diesem Jahr zum 137ten Mal jährt.

Alle ausgezeichneten Nachwuchstalente und die von ihnen vorgestellten Poster (pdf-Datei)

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25. Sep 2019 · Actualia · DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Heinz Rennenberg wird neues Ehrenmitglied

DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, Ehrenmitglied Prof. em. Dr. Heinz Rennenberg und Laudator Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hartmut Lichtenthaler (v.l.n.r.). Foto: DBG

Einstimmig votierte die Mitgliederversammlung dafür, den Freiburger Forstwissenschaftler Prof. em. Dr. Heinz Rennenberg als neues Ehrenmitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) aufzunehmen. Angeregt hatten dies die vier Pflanzenwissenschaftler*innen Prof. Dr. Robert Hänsch (Braunschweig), Prof.in Dr. Cornelia Herschbach (Freiburg), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hartmut Lichtenthaler (Karlsruhe) und Prof.in Dr. Christiane Werner (Freiburg). Wie Ehrengast Lichtenthaler in der Laudatio (pdf-Datei) herausstellte, könne Rennenberg nicht nur auf ein international hoch anerkanntes wissenschaftliches Werk mit vielen internationalen Kooperationen schauen, sondern auch auf ein erfolgreiches, 16 jähriges Wirken als Editor-in-Chief unserer Fachzeitschrift Plant Biology. Er engagierte sich als Präsident für die Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) und für unsere Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie in der DBG und für die Deutsche Botanik insgesamt.

weitere Aufnahme

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24. Sep 2019 · Actualia · DBG

Dank an Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz

Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla und Schriftführerin Prof. Dr. Caroline Müller (von links). Foto: DBG

Im Namen des gesamten DBG Präsidiums dankte Schriftführerin, Prof. Dr. Caroline Müller, dem zum Jahresende aus dem Amt scheidenden Präsidenten der DBG, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz aus Bielefeld, ganz herzlich für seine Erfolge sowie seine kooperative Art, die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) in den vergangenen acht Jahren zu führen. Ein weiteres Präsent erhielt der Präsident während der Mitgliederversammlung von Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla, die ihm für das angenehme Zusammenwirken bei der Organisation der diesjährigen Botanikertagung dankte.

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23. Sep 2019 · Actualia · DBG

Neuer Präsident und neues Präsidiumsmitglied gewählt

Prof. Dr. Andreas Meyer (links) und der neu gewählte Präsident, Prof. Dr. Andreas Weber. Fotos: privat

Ohne Gegenstimme wurde Prof. Dr. Andreas Weber vom Lehrstuhl für Biochemie der Pflanzen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) am 18. September 2019 während der DBG Mitgliederversammlung in Rostock zum neuen Präsidenten der DBG gewählt. Der bisherige Präsident, Professor Dr. Karl-Josef Dietz von der Universität Bielefeld stellte sich nach acht Jahren nicht mehr zur Wahl. Weber, der zur Wahl nicht anwesend sein konnte, würdigte auf Twitter die Leistungen seines Vorgängers und bewunderte dessen partizipatorischen Führungsstil. Weber ist Sprecher des Exzellenzclusters CEPLAS (Cluster of Excellence on Plant Sciences), ist Direktor des Düsseldorfer Zentrums für Synthetische Lebenswissenschaften und seit 2015 gewähltes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde Prof. Dr. Andreas Meyer, Professur für Chemical Signalling am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) der Universität Bonn neu in das erweiterte Präsidium der DBG gewählt. Er folgt auf Professorin Dr. Brigit Piechulla und wird die kommende Botanikertagung vom 29. Aug. bis 2. Sept. 2021 in Bonn organisieren. Beide werden ihre Ämter satzungsgemäß mit dem ersten Januar 2020 antreten. Alle übrigen Mitglieder des DBG-Präsidiums wurden bei der Wahl in ihren Ämtern bestätigt.

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05. Dez 2018 · DBG · Botanikertagung · Veranstaltung

Einladung zur Botanikertagung

Faltblatt zur Botanikertagung 2019 zum herunterladen (pdf)

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Botanikertagung ist die größte und bekannteste Konferenz auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Sie ist fester Bestandteil in der pflanzenwissenschaftlichen Szene und wird alle zwei Jahre durch die DBG ausgerichtet. Die Rostocker Tagung 2019 bietet ein breites Programm mit dem Ziel die große Diversität der Pflanzenforschungsthemen in unserer wissenschaftlichen Gesellschaft zu präsentieren. Das Motto der Tagung 2019 "Plant life along gradients" verdeutlicht, dass Pflanzen unterschiedlichen externen und internen Gradienten ausgesetzt sind und auf die sie in vielfältiger Weise reagieren um zu überleben. Acht Plenar- und 21 Symposiumssitzungen umspannen ein weites Feld von einzelligen bis mehrzelligen photosynthetisch-aktiven Organismen, von wissenschaftlichen Grundlagen bis zur Anwendung, von molekularbiologisch-biochemischen bis hin zu ökologischen Themen.

Das Rostocker wissenschaftliche Komitee heißt alle Pflanzenwissenschaftler*innen herzlich willkommen!

Das Faltblatt zur Tagung nennt die Themen der Sessions und verweist auf weitere Details für das Treffen zur Pflanzenforschung 2019 in Rostock. Es steht nun zum Download bereit.

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05. Dez 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Pflanzliche Mitochondrien in neuem Licht

Die Teilnehmenden des Mitochondrien-Meetings vor Schloss Mickeln. Foto: Fatiha Atanjaoui

Das diesjährige Treffen des deutschen pflanzlichen Mitochondrien Netzwerkes GPMN (German Plant Mitochondria Network) fand vom 25. bis 26. Oktober 2018 auf Schloss Mickeln in Düsseldorf statt. Die 35 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren diskutierten zwei Tage mit dem Fokus auf pflanzliche Mitochondrien nicht nur über die neuesten Forschungsergebnisse, sondern auch die zukünftigen Strategien des Netzwerks. Die Organisatorinnen Dr. Jessica Schmitz und PD Dr. Veronica G. Maurino von der Universität Düsseldorf (AG Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen) fassen im Tagungsbericht die Inhalte, wissenschaftlichen Highlights und die ausgezeichneten Beiträge zusammen.

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28. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Retrograde Signale von Mitochondrien und Plastiden

Ein Teil der Teilnehmenden stellte sich zum Gruppenfoto an die Küstenlinie. Foto: Pascal Bodin, CNRS

Über 80 internationale Spezialistinnen und Spezialisten aus 15 Nationen folgten dem Ruf ins französische Roscoff (Bretagne), um dort auf einer Jacques-Monod-Conference über Retrograde Signalling from Endosymbiotic Organelles zu diskutieren. Die führenden Expertinnen und Experten des Gebietes wurden für die aufwändige Anreise mit einem fantastischen Seeblick und einem exzellenten Programm entschädigt. Im Wesentlichen ging es in dieser Tagung darum, zu verstehen wie die genetischen Kompartimente in eukaryotischen Zellen zusammen arbeiten und wie sie miteinander kommunizieren. Fokus der Veranstaltung waren dabei die retrograden Signalwege, die in Organellen wie Plastiden und Mitochondrien entspringen und den Zellkern über Entwicklungs- oder Funktionszustand der jeweiligen Organellen informieren. Im Tagungsbericht schildern die Organisatoren Professor Dr. Thomas Pfannschmidt und Prof. Dr. Matthew J. Terry, welche Forschungsdisziplinen sich dabei erstmals miteinander vernetzten und was der Austausch brachte.

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16. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Tagung der Sektion für Biodiversität und Evolutionsbiologie

Gemeinsame Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie mit der Österreichischen Botanik-Tagung in Klagenfurt. Im Bild: Vortrag von Dr. Helmut Zwander. Foto: Roland K. Eberwein

Insgesamt 134 Forscherinnen und Forscher aus sechs Nationen (Österreich, Deutschland, Italien, Albanien, Serbien, Spanien) waren im September in Klagenfurt am österreichischen Wörthersee zur gemeinsamen Tagung in der pädagogischen Hochschule Kärnten (Viktor Frankl Hochschule) zusammen gekommen, um sich über die jüngsten Forschungsergebnisse auszutauschen. Vom 19. – 22. September 2018 behandelten sie die Vielfalt der botanischen Biodiversitäts- und Evolutionsforschung in 50 Vorträgen und 29 Poster-Präsentationen. Thematisiert wurden sowohl grundlagenwissenschaftliche als auch angewandte Forschungsrichtungen. Veranstaltet wurde die 24. Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie dieses Mal gemeinsam mit der 18. österreichischen Botanik-Tagung. Die stellvertretende Sprecherin der Sektion, Professorin Dr. Alexandra Müllner-Riehl, stellt Themen und Schwerpunkte des wissenschaftlichen Programms vor und berichtet von den Herausforderungen aktueller Forschungsansätze.

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16. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

8. Tagung Arznei- und Gewürzpflanzen-Forschung

Neben zahlreichen Vorträgen zu verschiedensten Themen wie innovativen Anbauverfahren, Produktinnovationen, Züchtung und Pharmakognosie boten die Abendveranstaltungen wie hier im botanischen Garten viele Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Foto: Lüders Moll

„Vielfalt im Dialog mit Mensch und Natur“ – Unter diesem Motto trafen sich vom 10. bis 13. September rund 300 Arzneipflanzenforschende und –interessierte in Bonn. Katharina Luhmer nennt in ihrem Bericht die Themen der Tagung, Workshops und Sessions. Sie macht deutlich, welchen Herausforderungen die Arznei- und Gewürzpflanzenforschung begegnet, welche methodischen Verfahren vorgestellt und welche Poster prämiert wurden.

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13. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Nachwuchsforscher*innen der Sektion Naturstoffe trafen sich auf Burg Warberg

Das Gruppenbild der Teilnehmenden entstand im Innenhof der Burg. Foto: Markus Ehbrecht

Vor allem Nachwuchskräfte waren unter den 50 Teilnehmenden des Workshops der Sektion Pflanzliche Naturstoffe der DBG, die im Oktober auf der niedersächsischen Burg Warberg zusammen gekommen waren. Ute Wittstock und Ludger Beerhues fassen die vielfältigen Themen und Schwerpunkte rund um den Sekundärstoffwechsel zusammen und erklären, welche Maßnahmen es dem Nachwuchs erleichterten, in die wissenschaftliche Diskussion einzusteigen.

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02. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

11th International PhD School Plant Development

Der Einladung der Veranstalter zur PhD School Plant Development waren Teilnehmende aus europäischen und außereuropäischen Staaten gefolgt. Foto: PhD School

Mehr als 50 Forschende aus der Pflanzen-Entwicklungsbiologie kamen vom 10. bis 12. Oktober 2018 im Tagungszentrum Benediktushöhe in Retzbach bei Würzburg zum 11. internationalen Nachwuchstreffen zusammen. Das Format der jährlichen PhD School hat sich seit 2008 bewährt: In zehn thematisch organisierten Sitzungen referiert jeweils ein international anerkannter Keynote-Sprecher, gefolgt von zwei Promotionsstudierenden, deren Themen aufgrund der eingereichten Bewerbungen für Kurzvorträge ausgewählt wurden. Außerdem leiten die Studierenden die Sitzungen und moderieren die Diskussionen. Zwei Poster-Sessions gaben zusätzlich Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch, insbesondere für die Teilnehmenden, die keine Vorträge hielten. Organisator Professor Moritz Nowack vom VIB-UGENT Center for Plant Systems Biology im belgischen Gent berichtet über die von der DBG geförderte International PhD School Plant Development und welche Methode einer der Hauptreferenten mit dem Urknall vergleicht.

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07. Sep 2018 · Actualia · DBG · Köpfe und Karrieren · Nachwuchsförderung

Best-Paper-Preis: Empfänger ausgewählt

Dr. Katja Meyer und Dr. Max Lauterbach erhalten den Best Paper-Preis der DBG. Fotos: Janina Lüders (r) und privat

Die DBG zeichnet die beiden Nachwuchswissenschaftler Dr. Katja Meyer (Uni Bielefeld, AG Prof. D. Staiger) und Dr. Max Lauterbach (Uni Mainz, AG Prof. G. Kadereit, nun Australien) mit dem Nachwuchs-Preis für beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung 2018 aus. Meyer passte die iCLIP-Technik (individual nucleotide resolution crosslinking and immunoprecipitation) an Pflanzen an und zeigte im Fachmagazin Genome Biology (DOI: 10.1186/s13059-017-1332-x), dass das RNA-Bindeprotein AtGRP7 tagesrhythmische mRNAs reguliert. Lauterbach verglich im Journal Frontiers in Plant Science (DOI: 10.3389/fpls.2017.01939) fünf Arten von Chenopodien und identifizierte dabei Gene, die bisher in der C4-Photosynthese unbekannt waren. Die beiden Preisträger werden die Urkunden der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG im kommenden Jahr während der Botanikertagung in Rostock entgegen nehmen. Ihre Preisgelder erhalten sie bereits jetzt.

mehr zu den Nachwuchspreisen der DBG

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10. Aug 2018 · Actualia · DBG · Politik

Statement der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) zum EuGH Urteil über Genom-Editierung

Viele Mitglieder der DBG sind enttäuscht vom Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Genom-Editierung bei Pflanzen und der Bewertung ihre Produkte als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen. Viele Kommentare spiegeln die Besorgnis wider, dass diese Entscheidung andauernde und irreparable Nachteile für Forschung und Entwicklung der nötigen ertragreichen und Dürre-, Überschwemmungs- und Nährstoffmangel-toleranten Pflanzengenotypen in Europa nach sich zieht.

Tatsächlich muss die Diskussion darüber beschleunigt werden. Vor allem aber müssen jenseits der Judikative, die den gesetzlichen Rahmen lediglich auslegt und eine der möglichen Interpretationen gewählt hat, die beiden grundsätzlichen Adressaten wieder in den Blick genommen werden: die Öffentlichkeit und die Legislative.

In vielfach ausgewogener Weise wurden die Chancen der Genom-Editierung nach dem Urteil des EuGH in den Medien diskutiert. Dieses Momentum gilt es zu nutzen und auszubauen. Letztendlich müssen vorteilhafte Pflanzen im Feld überzeugen, die mit einer sehr geringen Anzahl an Sequenz-Editierungen die Erträge sichern oder die Nahrungsqualität erhöhen. In Anbetracht des besorgniserregend trockenen und heißen Sommers als Indikator des Klimawandels reift hoffentlich auch in der breiten Öffentlichkeit die Erkenntnis, dass alle sicheren Wege genutzt werden müssen, um unsere Nahrungssicherheit zu realisieren und nachhaltige Anbauweisen zu entwickeln.

Darüber hinaus ist die Legislative anzusprechen, um über gesetzgeberische Maßnahmen eine angemessene Regulierung gegebenenfalls innerhalb des Gentechnikgesetzes zu bewirken, das noch aus dem Jahr 2001 stammt. Der offene Brief von mehr als 60 wissenschaftlichen Institutionen und Forscherpersönlichkeiten an den EU-Kommissionspräsidenten Junker mit Anregungen zur Bewertung neuer Züchtungsmethoden ist eine solche Maßnahme. Die auch von der DBG gezeichneten Vorschläge ermöglichen es dem öffentlichen und privaten Forschungssektor in der EU, im Interesse von Verbrauchern, Züchtern, Landwirten, Wirtschaft und Umwelt, wieder an die Spitze der Innovationen in der Pflanzenzüchtung zu gelangen (siehe: offener Brief, pdf).

Allerdings stellt sich auch die Frage, ob die Namen der Technologien wie „Gentechnik“ und „Genom-Editierung“ vertrauensfördernd sind. Nur Transparenz und Vertrauen zwischen Politik, Gesellschaft und Wissenschaft wird die Basis schaffen, den optimalen Raum zur Entwicklung und Akzeptanz neuer Kulturpflanzen zu schaffen. Was wir brauchen sind kluge sowie sachgerechte Regulierungen und „geneditiert“ als Qualitätslabel.

09. Aug 2018 · Actualia · Ehrenmitglied

Nachruf: Professor Dr. Dr. Otto Ludwig Lange (1927-2017)

Professor Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Otto Ludwig Lange während der Aufnahmen für den arte/hr Film „Die verletzliche Haut der Erde“, 2010. Foto: Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dr. Heribert Schöller, corvusFilm

Der Inhaber des Lehrstuhls für Botanik an der Universität Würzburg etablierte die seinerzeit neue Forschungsdisziplin der Ökophysiologie, in der er die Fähigkeiten von Algen, Moose und Flechten (Kryptogamen) und Gefäßpflanzen zu ergründen suchte. Lange interessierten vor allem die physiologischen, biophysikalischen und biochemischen Anpassungen der Pflanzen an Ihre Umgebung. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen erhielt das Ehrenmitglied der DBG zahlreiche Auszeichnungen. Sein Schüler und späterer Kollege, Professor Dr. Burkard Büdel, erinnert in seinem Nachruf an Leben und wissenschaftliches Werk, Langes wertschätzendes Wesen, das anderen half wo immer es ging, und seinen hohen Anspruch an die Wissenschaftlichkeit.

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DBG Update
11. Okt 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 44

Das älteste ökologische Freilandexperiment im Tropenwald, wie schlecht heimische Arabidopsis-Individuen auf die Klimakrise vorbereitet sind und ein neuer Biosensor zum Messen von Stressreaktionen sind Themen in den Forschungsnachrichten.

Wo Ihre Stimme als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler erwünscht wird, an welchen Stellen sich die DBG für die Pflanzenforschung und die Wissenschaft eingesetzt hat und welche Entscheidungen bei unserer Mitgliederversammlung getroffen wurden, steht in den beiden darauffolgenden Rubriken. Außerdem berichten wir von der Präsidiumswahl der DBG und über die Wahlergebnisse von zwei unserer sechs Sektionen.

zum 44. Newsletter (LogIn erforderlich)

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16. Sep 2019 · DBG · Pressemitteilung

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert eine nachhaltige Ressourcen- und Klimapolitik

Entscheidungen über die Ressourcen unserer Erde müssen nachhaltig und wissenschaftsbasiert sein. Zur Eröffnung der Botanikertagung an der Universität Rostock, zu der sich mehr als 420 Pflanzenforschende angemeldet haben, fordert das Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft die Beteiligten am Klimakabinett und alle Parteien auf, nachhaltige und mutige Entscheidungen zu treffen, um die Ressourcen unseres Planeten und das Klima nachhaltig zu schützen.

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08. Okt 2019

VBIO-Rückblick - September

Wie der Dachverband der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften VBIO berichtet, führte er gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertreter des Wissenschaftlerkreises Grüne Gentechnik (WGG) führten im September sehr konstruktive Gespräche mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Außerdem hat er sich an EU-Akteure gewandt und die explizite Nennung des Begriffs "Forschung" als Zuständigkeitsbereich der Kommission gefordert, nachdem dieses Kommissariat in Zukunft „Innovation und Jugend“ heißen soll. Weitere News aus der Forschungspolitik vom September runden den Rückblick ab.

Link zur September-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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09. Sep 2019 · DBG · Nachwuchsförderung · Presse · Pressemitteilung

Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

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Ansprechpartner

Eduard Strasburger-Preisträger: Dr. Constantin Mario Zohner

ETH Zürich
Universitätsstrasse 16
8092 Zürich
Schweiz
Tel.: +41 44 633 83 87
E-Mail: constantin.zohner[at]t-online.de  

Wilhelm Pfeffer-Preisträgerin: Dr. Jessica Lee Erickson

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institutsbereich Genetik
Prof. Dr. Ulla Bonas Labor
Weinbergweg 10 – Biologicum
06120 Halle (Saale)
Deutschland
Tel.: +49 345 5526286
E-Mail: jessica.erickson2525[at]gmail.com  

Wilhelm Pfeffer-Preisträger: Dr. Moisés Expósito Alonso

Carnegie's Department of Plant Biology
Stanford University
260 Panama Street
Stanford, CA 94305, USA
E-Mail: mexpositoalonso[at]carnegiescience.edu

Horst Wiehe-Förderpreisträgerin: Dr. Eva-Sophie Wallner

Stanford University
Dominique Bergmann lab
371 Serra Mall
Stanford, CA 94305-5020, USA
Tel.: +1 650 665-3913
E-Mail: ewallner[at]stanford.edu 

Laudator: Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG)

Lehrstuhl Biochemie und Physiologie der Pflanzen, Fakultät für Biologie, Universität Bielefeld, Postfach 100131, 33501 Bielefeld, Deutschland
Tel.: +49-(0)521-106 5589
E-Mail: karl-josef.dietz[at]uni-bielefeld.de
Website: http://web.biologie.uni-bielefeld.de/pflanzenbiochemie/

Laudator: Prof. Dr. Christian Wilhelm, Präsident der Wilhelm Pfeffer-Stiftung der DBG

Institut für Biologie, Abteilung Pflanzenphysiologie, Johannisallee 21-23, 04103 Leipzig, Deutschland
Tel.: +49-(0)341-9736870
E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de
Web: https://biologie.biphaps.uni-leipzig.de/ag/pflaphys/

Titel der ausgezeichneten Arbeiten

Constantin Mario Zohner (2016): The biogeography, evolution, and function of leaf-out phenology studied with experimental, monitoring, and phylogenetic approaches. Dissertation, Fakultät für Biologie, Ludwig-Maximilians-Universität München. https://edoc.ub.uni-muenchen.de/21673/1/Zohner_Constantin.pdf  

Jessica Lee Erickson (2019): Shaping plastid stromules.  Dissertation, Faculty of Biology, Department of Plant Physiology, Martin Luther University Halle-Wittenberg. DOI: http://dx.doi.org/10.25673/13909

Moisés Expósito Alonso (2018): On climate change and genetic evolution in Arabidopsis thaliana. Dissertation. Max Planck Institute for Developmental Biology and Eberhard Karls University of Tübingen. DOI: http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26332  

Eva-Sophie Wallner (2018): Early events in phloem formation: Exploring the molecular network of SMXL3/4/5, Fakultät für Biowissenschaften. Heidelberg, Universität Heidelberg. Dissertation (Dr. rer. nat): 128. DOI: http://doi.org/10.11588/heidok.00025313 URL: www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/25313

Hintergrundinformationen

Seit 1994 verleiht die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) den Eduard Strasburger-Preis für hervorragende und originelle Leistungen. Das Preisgeld wird alle zwei Jahre von Springer Spektrum (www.springer-spektrum.de) bereitgestellt. Die Stiftung wurde aus Anlass der 100jährigen Wiederkehr des Erscheinens der ersten Auflage des "Lehrbuchs der Botanik für Hochschulen" von Eduard Strasburger, Fritz Noll, Heinrich Schenck und A. F. Wilhelm Schimper aus dem Jahr 1894 eingerichtet. Die Wahl des Preisträgers erfolgt durch eine Jury, die aus den Autorinnen und Autoren der nächsten Auflage des „Strasburger Lehrbuch der Botanik", dem Präsidenten der DBG und der Biologieplanerin von Springer Spektrum besteht. Details:
https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/eduard-strasburger-preis.html

Die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) verleiht seit 1990 den Wilhelm Pfeffer-Preis für eine herausragende Dissertation aus den Pflanzenwissenschaften. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro und die Auszeichnung durch die Wilhelm Pfeffer-Stiftung soll die Karriere junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern. Sie wird von einer Jury aus Mitgliedern des Vorstands der Wilhelm Pfeffer-Stiftung gewählt. Details: https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/wilhelm-pfeffer-preis.html

Die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) verleiht den Horst Wiehe-Förderpreis alle zwei Jahre für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ausschließlich pflanzenwissenschaftliches Thema. Berücksichtigt werden nur Arbeiten junger Wissenschaftler/innen bis zur erfolgten Habilitation oder hervorragende Dissertationen. Der mit mindestens 1.500 Euro dotierte Preis stammt aus der Stiftung von Horst Wiehe, der der DBG einen Betrag zur Auszeichnung von Nachwuchswissenschaftlern bereitstellte. Details: https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/horst-wiehe-preis.html

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, bringt Nachwuchskräfte voran, vereint alle Forschergenerationen und unterstützt den wissenschaftlichen Austausch ihrer rund 850 Mitglieder. Die DBG ist eines der Gründungsmitglieder des Biologen-Dachverbandes VBIO. Mehr: www.deutsche-botanische-gesellschaft.de

09. Sep 2019

VBIO-Rückblick - August

Grundlagenforschung braucht mehr Wertschätzung, eine wirksame und längerfristige Finanzierung und die strukturelle Absicherung der dort Beschäftigten. Auch die Wissenschaftskommunikation muss ausgebaut werden, fordert der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VBIO) in seinem Positionspapier (siehe hier), das die DBG unterzeichnet hat. Außerdem berichtet der Dachverband in seiner Rückschau auf August von Bürgerinitiativen in der EU sowie über Wissenschaftsfreiheit, Gleichstellung und andere wissenschaftspolitisch relevante Themen.

Link zur August-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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03. Sep 2019 · DBG · Politik

Grundlagenforschung wertschätzen, fördern und kommunizieren

Grundlagenforschung braucht mehr Wertschätzung, eine wirksame und längerfristige Finanzierung und die strukturelle Absicherung der dort Beschäftigten. Auch die Wissenschaftskommunikation muss ausgebaut werden, fordert der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VBIO) in seinem Positionspapier. Diese Positionen teilt die DBG, die im Dachverband der Biolog*innen Mitglied ist, und das Papier gemeinsam mit weiteren 12 biowissenschaftlichen Fachgesellschaften gezeichnet hat.

Quelle: VBIO

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25. Jul 2019 · DBG · Politik

Für genetische Präzisionsmethoden und nachhaltige Nutzpflanzen

Auch die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) und ihre Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie (SPPMB) appellieren an das neu gewählte Europäische Parlament und die Kommission der Europäischen Union (EU), das veraltete Gentechnikrecht aus dem Jahr 2001 an den Kenntnisstand der Wissenschaft und die internationalen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu modernisieren. Gemeinsam mit 115 anderen Wissenschaftsorganisationen und -instituten plädieren sie dafür die Nutzung neuer Präzisionsmethoden der Genomeditierung zur Zucht von Kulturpflanzen zu vereinfachen, um eine nachhaltige Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion in der EU zu ermöglichen.

Lesen Sie das gemeinsame Statement (pdf), ins Deutsche übertragen von

  • Prof. Dr. Holger Puchta (Botanisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie, KIT),
  • Prof. Dr. Claus Schwechheimer (Systembiologie der Pflanzen, Technische Universität München, TUM),
  • Prof. Dr. Caroline Gutjahr (Pflanzengenetik, Technische Universität München, TUM),
  • Prof. Dr. Andreas Graner (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, IPK) und
  • Prof. Dr. Ralph Bock (Max Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam)
  • Prof. Dr. Andreas P.M.Weber (Biochemie der Pflanzen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
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08. Jul 2019

Nachruf: Professor Dr. Hans-Walter Heldt (1934- 2019)

Hans-Walter Heldt an seinem 80. Geburtstag. Foto: Birgit Piechulla

Der Pflanzenbiochemiker hat in über 250 Publikationen die Welt der pflanzlichen Stoff- und Membran-Transporter sowie die involvierten biochemischen Vorgänge aufgeklärt. Dazu betrat der Lehrstuhl-Inhaber an der Georg-August-Universität Göttingen immer wieder methodisches Neuland, erhielt dafür international bedeutende Auszeichnungen und stellte die Wissenschaft und seine Menschenfreundlichkeit über vorherrschende Anschauungen. Zahlreiche Professorinnen und Professoren gingen aus seinem Institut hervor, wie seine Schülerin, Professorin Dr. Birgit Piechulla (Uni Rostock) in ihrem Nachruf berichtet. Der Inhaber des Göttinger Lehrstuhls Biochemie der Pflanze und dortiger Institutsbegründer Hans-Walter Heldt verstarb unerwartet am 18. Mai 2019 im Alter von 85 Jahren. Er ist/war einer der führenden Pflanzenbiochemiker weltweit, sein besonderes Forschungsinteresse galt Transportprozessen innerhalb der Pflanze.

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05. Jul 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 43

Zwei neue Förder-Tools zum Netzwerken und Ideen-Austausch hat das Präsidium für Mitglieder entwickelt. Welche Wurzel-Gene vor Fäulnis schützen und welche deren Wachstum lenken, wie Blattformen entstehen, was den Blühzeitpunkt reguliert und wie Pflanzen Hilferufe modulieren sind Themen in den Forschungsnachrichten. Weitere Themen aus Wissenschaft und Politik sowie Tagungen und Termine runden den letzten Newsletter vor unserer Botanikertagung ab.

zum 43. Newsletter (LogIn erforderlich)

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04. Jul 2019 · Sektionen

Nachruf: Professor Dr. Reinhard Lieberei (1948 - 2019)

Prof. Dr. Reinhard Lieberei. Foto: privat.

Als international renommierter Wissenschaftler war Reinhard Lieberei stets in vorderster Front an unzähligen Forschungsprojekten der Angewandten Botanik beteiligt. Für die meisten Mitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft ist die Forschung an tropischen Nutzpflanzen unverrückbar mit dem Namen Reinhard Lieberei verbunden. Ob es um die Optimierung der Kakaofermentation ging, die Bekämpfung von Krankheiten des Kautschukbaumes oder die Etablierung nachhaltiger Anbaumethoden in Südamerika - Lieberei prägte durch seine Innovation und Begeisterung viele Forschungsprojekte zu tropischen Nutzpflanzen. Sein beeindruckendes Wissen über diese angewandten Forschungsfelder ist in sein Lehrbuch „Nutzpflanzen“ eingeflossen, das er gemeinsam mit Christoph Reisdorff erstellt hat, einem seiner vielen wissenschaftlichen Schüler. Prof. Dr. Dirk Selmar schildert in seinem Nachruf auch Liebereis Engagement in der Vereinigung für Angewandte Botanik und in der Sektion für Angewandte Botanik in der DBG.

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27. Jun 2019

VBIO: Treffen der Fachgesellschaften

Anfang Juni kamen die Vertreter der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften beim Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) zusammen:

  • sie wählten (unseren DBG-Präsidenten) Prof. Dr. Karl-Josef Dietz zum 1. Vorsitzenden im Deutschen Nationalkomitee Biologie (DNK) in der International Union of Biological Sciences (IUBS)
  • thematisierten Änderungen im Publikationswesen (Plan S)
  • berichteten über ihr Positionspapier zur Grundlagenforschung
  • besprachen ihren Input zu Acess and Benefit Sharing und Digitalen Sequenzinformationen (Nagoya-Protokoll)
  • gründeten eine neue Arbeitsgruppe: Biowissenschaften und Nachhaltigkeit mit Prof. Dr. Karl-Josef Dietz als Ansprechpartner

zur einseitigen Zusammenfassung des Treffens im Intranet (LogIn erforderlich)

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04. Jun 2019 · News · Ausschreibung

Erster Schüler-Wettbewerb: Mit Algen die Zukunft gestalten

Dank der vielen Arten und Verwendungen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Projekte rund um das Thema Algen für den Wettbewerb. Fotos: Mitwirkende in der Sektion Phykologie

Alle Schülerinnen und Schüler in Gymnasien, Gesamtschulen und ähnlichen Einrichtungen können Projekte einreichen zum ersten Wettbewerb „Mit Algen die Zukunft gestalten“. Jedes Projekt kann teilnehmen, sofern die Einreichenden 16 Jahre oder älter sind. Den Preistragenden winken neben Auszeichnung und Preisgeld auch eine Einladung zur nächsten wissenschaftlichen Konferenz der Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft, in der die ausschreibenden Algenforscherinnen und -forscher organisiert sind. Vom 8. bis 11. März 2020 in Steinfeld in der Eifel können die Preistragenden ihr Projekt den Forscherinnen und Forschern vorstellen. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2020.

Quelle: Sektion Phykologie in der DBG

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17. Mai 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 42

Wie Kartoffelpflanzen trotz Hitze Knollen liefern können, wessen Mitochondrien auch ohne DNA funktionieren und wo Auxin das Wachstum hemmt steht in unseren Forschungsnachrichten. In der zweiten Rubrik stellen wir das einzige der neuen DFG-Schwerpunktprogramme mit pflanzenwissenschaftlichem Fokus vor, nennen das neu eingerichtete Graduiertenkolleg und berichten, wie Sie sich für die Grundlagenforschung engagieren können.
Alle Mitglieder der DBG sind ganz herzlich zur Botanikertagung und zur dort stattfindenden Mitgliederversammlung im Herbst nach Rostock eingeladen. Die DBG hat die Frist zur Bewerbung für die Reisestipendien zur Teilnahme an der Botanikertagung um eine Woche verlängert. Sie möchte außerdem an die Deadline zum Einreichen von Vortragsthemen und an die bald endende, günstige Early-Bird-Registrierung erinnern.
In der DBG-Rubrik erfahren Sie, welche Autor*innen ab 1. Juli 2019 in unserer Zeitschrift Plant Biology ohne Gebühr Open Access publizieren können.

zum 42. Newsletter (LogIn erforderlich)

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22. Mär 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 41

In welcher Pflanze Chloroplasten miteinander konkurrieren, wo zelleigene Redakteure arbeiten und was eine neue molekulare Taschenlampe beleuchtet sind drei der Themen unserer Forschungsnachrichten. Wo PIs sich um 250.000 Euro Projektförderung bewerben oder wo Biodiversitäts-Projekte beantragt werden können, steht in unserer zweiten Forschungsrubrik. 
Die DBG ruft die nahende Deadline in Erinnerung, Nachwuchsforschende für den Strasburger-, Pfeffer- und Horst Wiehe-Preis zu nominieren. Zudem lädt die DBG ein, sich um die Förderung eines eigenen Workshops zu bewerben.
Für die diesjährige Botanikertagung haben inzwischen mehrere Plenarredner*innen zugesagt und eine Leibniz-Preisträgerin wird den öffentlichen Abendvortrag der DBG-eigenen Tagung halten. Junge Teilnehmende, die Mitglied der DBG sind, können Reise-Grants beantragen.

zum 41. Newsletter (LogIn erforderlich)

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24. Okt 2018 · DBG · Politik

Europäische Forschende sind für Präzisionszüchtung

Mehr als 85 Europäische Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsorganisationen, darunter unsere Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG), bitten den Europäischen Gerichtshof (EuGH) das Urteil über neue Pflanzen-Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas9 und andere Formen der Genom Editierung zu überarbeiten. Sie alle plädieren dafür, dass Präszisionszüchtung für nachhaltige Landwirtschaft anders gehandhabt werden muss als im Urteil vom 25. Juli 2018. Die Unterzeichnenden fordern, dass Präzisionszüchtungen und Pflanzenzüchtungen ohne Fremd-Gene genau so wie herkömmliche Züchtungen anzusehen sind, weil sie genauso sicher sind. Die Erkenntnisse der Wissenschaft müssen in die Handhabung einfließen und die diesbezügliche Gesetzgebung muss daher schnellstens korrigiert werden. Langfristig muss dann auch das veraltete Gentechnikrecht an die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft angepasst werden. Eine deutsche Übersetzung der belgischen Pressemitteilung bietet das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenforschung in Potsdam auf seiner Website. Wer das Positionspapier unterstützen möchte, kann auch seinen Namen auf der Liste der Unterzeichner hinzufügen. 
Zur Pressemitteilung und offenem (englischen) Brief der Europäischen Initiative und zum Unterzeichnen

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12. Dez 2017 · Actualia · DBG · Outreach

„Wissenschaft lebt von Netzwerken“

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christ

Die Wissenschaft wird derzeit von Kritikern herausgefordert. Gleichzeitig sollen die Pflanzenwissenschaften Lösungen für drängende Probleme der Menschheit finden. Anlässlich seiner Wiederwahl im September beschreibt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), Professor Karl-Josef Dietz von der Uni Bielefeld, welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt, was die DBG dazu beitragen kann und wie er einst selbst zum Pflanzenforscher wurde. Und er schildert warum die DBG sich – anders als früher – auch außerhalb der Wissenschaft für die Forschung einsetzt.

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Wochen-Chronik
21. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Permafrostregion setzt mehr und mehr CO2 frei

Messstation auf “Samoylov Island” im zentralen Lena-Delta in Sibirien. Foto: Torsten Sachs, GFZ

Eine große Überblicksstudie erfasst die arktischen Kohlendioxid-Emissionen aus mehr als 100 Messstationen. Das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ ist mit einer Station im sibirischen Lena-Delta beteiligt. Der Studie in Nature Climate Change (https://www.nature.com/articles/s41558-019-0604-8) zufolge übersteigen die winterlichen Emissionen bereits heute schon die Kohlenstoffaufnahme während der Vegetationsperiode.Das meldet das GFZ beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: GFZ beim idw

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21. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Wälder auf dem Radar

Mittels Radar lässt sich die Artenvielfalt in Wäldern erheben. Das Bild zeigt einen komplexen Bergmischwald. Grafik: Nationalpark Bayerischer Wald

Mit frei verfügbaren Radardaten von Satelliten lässt sich die Biodiversität in Wäldern sehr gut analysieren. Sogar kleinste Insekten können damit zuverlässig erfasst werden, berichten Forschende der Universität Würzburg im Fachjournal Nature Communications (DOI: https://doi.org/10.1038/s41467-019-12737-x).

Quelle: Uni Würzburg

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21. Okt 2019 · News · Veranstaltung

Wissen & Bildung gegen den Artenschwund

Bis zu 80 Prozent weniger Schmetterlinge, Käfer, Bienen und andere Insekten innerhalb weniger Jahrzehnte – dieser Rückgang alarmiert. Ein Faktor ist dabei die Wissenserosion in Sachen Natur und Umwelt. „Sind Biologen fit für die Rettung der Biodiversität?“ ist die Frage, die sich rund 200 Biologen aus ganz Baden-Württemberg beim Landesbiologentag am 26. Oktober 2019 an der Universität Hohenheim in Stuttgart stellen werden. Auf der Tagung soll diskutiert werden, wie es in den verschiedensten Bereichen der Zivilgesellschaft um das Artenwissen bestellt ist. Den landesweiten Biologentag und 12. Umweltbildungskongress veranstaltet die Umweltakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit der Universität Hohenheim und dem Verband der Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin Baden-Württemberg e.V. (VBIO).

Quelle: VBIO

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21. Okt 2019 · News · Veranstaltung

Big Data - ein Quantensprung in Biologie und Medizin

Samstag, 9. November 2019 findet im isas Dortmund der Landesbiologentag zum Thema „Big Data - ein Quantensprung in Biologie und Medizin“ des Biologiedachverbandes VBIO statt. Obgleich „Big data“ in aller Munde ist, weiß so mancher mit diesem Schlagwort nicht viel anzufangen. Die Auswertung solcher Daten dient dabei beispielsweise der Gesundheitsforschung bzw. der personalisierten Medizin aber auch der Agrag-, Ernährungs- sowie Umweltforschung. So können biologische Daten in Zeiten des Klimawandels politische Entscheidungsprozesse unterstützen.

  • Wie diese Daten in Biologie und Medizin angewendet werden, wird uns Prof. Sickmann vom ISAS in Dortmund nahe bringen.
  • Zur personalisierten Medizin am Beispiel Lungenkrebs referiert Frau Dr. George von der Uni Köln.
  • Welchen Einfluss hat unser jeweiliges Mikrobiom beispielsweise auf das Immunsystem? Dazu referiert Frau Prof. Stecher von der TU München.
  • Und last not least: Was leistet die Genomik für die Meresbiologie? Das beantwortet uns Prof. Amann vom MPI Bremen.

Anmeldungen sind nur bis 25. Oktober möglich.

Quelle: VBIO Landesverband NRW

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18. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Bonner Forschende kritisieren Studie zu Wiederaufforstung und Klimawandel

Große Säugetiere sorgen dafür, dass sich in Savannen natürlicherweise nur ein sehr lockerer Waldbestand ausbildet. In der Simulation wird das Wiederaufforstungs-Potenzial derartiger Gebiete überbewertet. Foto: Eike Luedeling, Uni Bonn

Anfang Juli machte eine Studie in der Fachzeitschrift Science weltweit Schlagzeilen: Die Erde könnte demnach 4,4 Milliarden Hektar Wald tragen, 900 Millionen mehr als heute. Durch Wiederaufforstung ließen sich daher 205 Gigatonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen und der Klimawandel effektiv bremsen. Wissenschaftler*innen der Universität Bonn sowie von World Agroforestry halten diese Zahlen für weit übertrieben: Ihnen zufolge basieren sie auf stark vereinfachten oder fragwürdigen Annahmen. Ihre Replik erscheint am 18. Oktober ebenfalls in der Zeitschrift Science (DOI: https://dx.doi.org/10.1126/science.aay7988).

Quelle: Uni Bonn

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18. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Artenvielfalt verändert sich im Wasser stärker als an Land

An vielen Orten auf der ganzen Welt finden rasante Veränderungen der Biodiversität statt. Doch nicht überall ändert sich die Artenvielfalt gleich. Eine neue Studie im Fachmagazin Science (DOI: https://doi.org/10.1126/science.aaw1620) zeigt, dass sich die Zusammensetzung der Arten in marinen Ökosystemen stärker verändert als an Land. Geleitet wurde die Untersuchung vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) sowie der Universität von St. Andreas in Schottland.

Quelle: Uni Halle

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18. Okt 2019 · News · Ausschreibung · Förderung

Fördermittel für umweltverträglichen Pflanzenschutz im Gartenbau

Bis zum 4. Dezember 2019 können Forschungseinrichtungen und Unternehmen innovative Projektideen zum biologischen Pflanzenschutz im ökologischen und konventionellen Gartenbau bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) einreichen. Grundlage hierfür ist die „Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen nicht-chemischer Pflanzenschutzverfahren im Gartenbau“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Die Bekanntmachung umfasst pflanzliche Kulturen im geschützten Anbau sowie Freilandanbau aus den Bereichen Obstbau, Baumschule, Gemüsebau, Stauden und Zierpflanzen sowie Pflanzen für öffentliche Grünflächen.

Quelle: BLE beim idw

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18. Okt 2019 · News · Politik

Bürgerwissenschaften als Forschungsmethode etablieren

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verstärkt sein Engagement für Bürgerwissenschaften. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: "Wir wollen einen selbstverständlichen und alltäglichen Kontakt zwischen Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürgern aufbauen. Deswegen regen wir mit der jetzigen Förderung Forschungseinrichtungen und Forschende dazu an, dauerhafte Modelle für eine Zusammenarbeit zu etablieren – denn nur eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern über einen längeren Zeitraum schafft optimale Voraussetzungen für gegenseitiges Lernen und den Wissenstransfer.

Quelle: BMBF

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17. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

„Rauchmelder“ in Pflanzen steuert auch das Wachstum von Wurzelhaaren

Prof. Dr. Caroline Gutjahr mit Keimlingen der Ackerschmalwand (Arabidopsis). Foto: Andreas Battenberg / TUM

Pflanzenwurzeln können vieles: Sie wachsen in die Länge, um an Wasser zu kommen, sie können sich biegen, um Steinen auszuweichen und sie bilden feine Wurzelhaare aus, um mehr Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen zu können. Ein Forschungsteam hat nun die Funktionsweise eines wichtigen Regulators dieser Maschinerie aufgeklärt und in der Fachzeitschrift PLOS Genetics (DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pgen.1008327) veröffentlicht. Das KAI2 genannte Rezeptorprotein kann bestimmte Moleküle „riechen“, die beim Verbrennen von Pflanzenmaterial entstehen, und setzt anschließend eine Signalkaskade in Gang, die zum Keimen des Samens führt. Ein von Caroline Gutjahr, Professorin für Pflanzengenetik an der School of Life Sciences Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM), angeführtes Forschungsteam fand nun heraus, dass es auch bei der Regulierung des Wachstums von Wurzeln eine wichtige Rolle spielt.

Quelle: TUM

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17. Okt 2019 · News · Veranstaltung

Disziplinübergreifendes Treffen für Evolutionsforscher*innen

Vom 30. März bis 2. April 2020 treffen sich Wissenschaftler*innen aus der Botanik, der Zoologie, Mikrobiologie sowie Medizin und Philosophie zum disziplinübergreifenden Austausch beim 2nd Münster Evolution Meeting (MEM, siehe auch Flyer der Keynotespeaker, pdf). Abstracts werden bis 15. Januar 2020 angenommen. Anmelden kann man sich bis 13. März 2020 für eine Tagungsgebühr von 80 Euro. Siehe auch Twitter für Updates (@MEMWWU)

mehr auf der Tagungswebsite

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17. Okt 2019 · News · Projekt

Kirschanbau: Auxin statt Kupferpräparate

Kirschbäume sind oft von Bakterienbrand bedroht. Als Alternative zu umweltschädlichen Kupferpräparaten soll ein natürliches Pflanzenhormon als Ersatz tetestet werden. Foto: Gotthard Augst, piclease für DBU

Um eine ertragreiche Süßkirschen-Ernte sicherzustellen und Bakterienbrand zu verhindern, behandeln Obstbauern insbesondere im Ökolandbau ihre Kirschbäume oft mit Kupferpräparaten. Unbehandelt führt diese Krankheit zu massiven Schäden an Blättern und Früchten. Kupferpräparate belasten jedoch die
Ökosysteme. Kupfer ist ein giftiges Schwermetall und beeinträchtigt Nährstoffkreisläufe – die Vielfalt der Arten wird so gefährdet. In einem Projekt der Humboldt-Universität zu Berlin soll nun der natürliche Pflanzeninhaltsstoff Auxin als Alternative zu den schädlichen Kupferpräparaten erprobt und etabliert werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt fachlich und finanziell mit rund 312.000 Euro.

Quelle: DBU

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16. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Artenvielfalt nutzt der Landwirtschaft

Eine mit Pollen beladene Hosenbiene an einer Wegwarte: Zahlreiche Bienenarten tragen zur Bestäubung in Agrarlandschaften bei. Foto: Ingolf Steffan-Dewenter, Uni Würzburg

Rund 20 Prozent der Agrarflächen weltweit bringen heute weniger Erträge als vor 20 Jahren. Schuld daran sei der Mensch, so die Welternährungsorganisation FAO: Er habe nicht genug für den Schutz des Artenreichtums getan. Der Mensch müsse für eine möglichst große Biodiversität sorgen, um sich die Gratis-Dienstleistungen der Natur nachhaltig zu sichern. Es genüge nicht, auf einige wenige Arten als Bestäuber oder Schädlingsbekämpfer zu vertrauen. Dieses Fazit zieht nun auch ein internationales Forschungsteam im Fachmagazin Science Advances (DOI: https://doi.org/10.1126/sciadv.aax0121). Die mehr als 100 beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 89 Studien ausgewertet, in denen der Zusammenhang zwischen Landnutzung, Biodiversität und den Gratis-Dienstleistungen der Ökosysteme erforscht wurde. Die Studien fanden an fast 1500 Standorten weltweit statt. Durchgeführt wurde diese Meta-Studie federführend von Matteo Dainese (jetzt Eurac Research, Bozen), Emily Martin und Ingolf Steffan-Dewenter vom Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg.

Quelle: JMU Würzburg

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16. Okt 2019 · News · Anwendung

Wichtige Kenngrößen in der Genforschung jahrelang falsch berechnet?

Falsche Weizensorten kultiviert oder weniger gute Bullen zur Züchtung von milchstarken Kühen ausgesucht: Bei Selektionsentscheidungen in der Landwirtschaft und Behandlungen von Krankheiten wurden in der Vergangenheit möglicherweise falsche genetische Faktoren zugrunde gelegt. Das beschreiben die Mathematiker Dr. Nicholas Schreck und Prof. Dr. Martin Schlather von der Universität Mannheim in einer Studie mit dem Titel Best Prediction of the Additive Genomic Variance in Random-Effects Models. Sie veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift Genetics (DOI: https://doi.org/10.1534/genetics.119.302324). Es sei denkbar, dass die bislang verwendete Methode in der Vergangenheit dazu geführt habe, dass Landwirte nicht die resistentesten Weizensorten auswählten, vermutet Dr. Nicholas Schreck, der die Studie geleitet hat.

Quelle: Uni Mannheim

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15. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Blasentang zeigt gekoppelte Reaktionen auf Umweltveränderungen

Gesunder Blasentang. Foto: Uli Kunz

Mehr kurzzeitige Hitzewellen, langfristig Erwärmung und Versauerung, zunehmende Überdüngung und Sauerstoffarmut – marine Ökosysteme sind vielfältigen Veränderungen ausgesetzt. Ebenso vielfältig sind die Reaktionen der im Meer lebenden Organismen auf einzelne dieser Faktoren. Biologinnen und Biologen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel konnten jetzt erstmals bei einer Großalge nachweisen, dass ihre Antwort auf unterschiedliche Umweltveränderungen positiv und negativ gekoppelt sein können – was zu einer Beschleunigung oder Ausbremsung ihrer Anpassung führt. Die Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift Scientific Reports (DOI: https://doi.org/10.1038/s41598-019-51099-8) erschienen.

Quelle: GEOMAR

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11. Okt 2019 · News · Köpfe und Karrieren · Projekt

ERC Synergy Grant für Münchner Pflanzenforscher

Professor Dario Leister im Gewächshaus. Foto: LMU

Professor Dario Leister von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erhält als Sprecher des Projekts „PhotoRedesign: Redesigning the Photosynthetic Light Reactions“ einen ERC Synergy Grant des Europäischen Forschungsrats. Mit Synergy Grants fördert der Europäische Forschungsrat (ERC) Teams von zwei bis vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zu „Fortschritten an den Grenzen des Wissens führen“. Mit dem Projekt PhotoRedesign hat sich das Team um Leister nichts weniger vorgenommen, als die Prozesse der Photosynthese zu verbessern. Das Ziel ist es, mithilfe von Sonnenenergie effizienter Biomasse aufzubauen. Bei der Photosynthese spalten Pflanzen mithilfe des Sonnenlichts Wasser und produzieren so Sauerstoff und energiereiche Verbindungen. Bei dieser komplexen chemischen Reaktion wird jedoch nur ein Teil der Sonnenenergie genutzt. Im Rahmen ihres ERC-Synergy-Projekts wollen die Forscher Konzepte entwickeln, wie sich das Sonnenlicht photochemisch noch besser nutzen lässt. Damit könnten die Forscher die Grundlagen dafür schaffen, den Ertrag von Algen und Pflanzen zu steigern und die Möglichkeiten der Energiegewinnung zu verbessern. Entscheidend ist dafür der multidisziplinäre Zugang: Neben Leister sind Professor Josef Komenda vom AlgaTech Center in Trebon, Tschechien, und Professor Neil Hunter von der University of Sheffield, führende Wissenschaftler im Projekt.

Quelle: LMU

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11. Okt 2019 · News · Köpfe und Karrieren · Projekt

ERC-Grant für Potsdamer Gletscher-Algenforscherin

Liane G. Benning des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ hat den Grant mit dem Projekt „DEEP PURPLE“ eingeworben. Sie will herausfinden, wie Schneealgen die Eisschmelze auf Grönland beeinflussen. Gemeinsam mit Kollegen erforscht sie Zusammenhang zwischen Geologie, Geochemie, Biologie und Klima anhand der zunehmenden Algenblüte auf arktischen Schnee- und Eisflächen. Auf Grönland untersuchen die Teams aus Aarhus, Bristol und Potsdam, wie die Gletscheralgen wachsen und mit ihrem eisigen Lebensraum interagieren. Die rosa- bis purpurfarbenen Mikroorganismen verdunkeln die Oberfläche der Eisschilde und beschleunigen damit das Abschmelzen der Gletscher.

Quelle: GFZ

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10. Okt 2019 · News · Veranstaltung

querFELDein TALKS: Interaktive Podiumsdiskussion

Unter dem Titel „Dürre Aussichten? Landwirtschaft im Klimawandel“ findet am 16. Oktober um 18:00 Uhr eine interaktive Podiumsdiskussion im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin statt. Auf dem Podium diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam Vorschläge für eine klimarobustere Landwirtschaft der Zukunft.
Teilnehmende der Podiumsdiskussion:

  • Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Dr. Christiane Paulus, Abteilungsleiterin für „Naturschutz und nachhaltige Landnutzung“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
  • Prof. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen
  • Dr. Kirsten Tackmann, Agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die LINKE
  • Benedikt Bösel, Landwirt und Geschäftsführer Schlossgut Alt Madlitz

Die Veranstaltung ist kostenlos eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Quelle: ZALF

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09. Okt 2019 · News · Politik

Quo vadis Landwirtschaft?

Die Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KLU) schlägt für fünf Bereiche eine Neuausrichtung hin zu einer nachhaltigeren Agrarwirtschaft vor:

  • bei den Nährstoffüberschüssen
  • beim Ernährungssystem
  • im internationaler Agrarhandel
  • der Entwicklung des ländlichen Raumes
  • in der Digitalisierung.

Quelle: Umweltbundesamt

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08. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Neue Methode zur Gen-Entschlüsselung bei Pflanzen

Prof. Dr. Tim Beissinger arbeitet während der Pflanzphase des Experiments auf einem Traktor. Foto: Abiskar Gyawali

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat eine neue Methode entwickelt, um Gene, welche Pflanzenmerkmale steuern, effizienter zu identifizieren. Damit können auch Pflanzenzüchter kostengünstige und nachhaltige Pflanzensorten entwickeln, insbesondere Obst-, Gemüse- und Getreidekulturen. Diese landen nicht nur auf unserem Esstisch, sondern können auch die Lage der Welternährung verbessern. Die Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift BMC Plant Biology (DOI: https://doi.org/10.1186/s12870-019-2000-y) veröffentlicht.

Quelle: Uni Göttingen

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08. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Globaler Süden leidet am stärksten unter Klimawandel und Landnutzung

Bis zum Jahr 2050 könnten bis zu fünf Milliarden Menschen von Wasserverschmutzung, Küstenstürmen oder unbestäubten Nutzpflanzen bedroht sein – ein Großteil davon in Entwicklungsländern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachmagazin Science (DOI: 10.1126/science.aaw3372), die von einem internationalen Forscherteam verfasst wurde, darunter ein Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Die Forschenden erstellten eine hochauflösende globale Karte, welche die Leistungen der Natur für den Menschen darstellt. Diese sogenannten Ökosystemleistungen sind durch die vom Menschen verursachte Schädigung der Ökosysteme und der Biodiversität bedroht. Die neue Karte kann helfen, politische Entscheidungen zum Schutz der Natur zu verbessern – sowohl lokal als auch global.

Quelle: iDiv

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08. Okt 2019 · News · Politik

„Goldener Reis“ zählt zu den einflussreichsten Projekten der letzten 50 Jahre

Die Farbe verrät den Gehalt an Provitamin A: Goldener Reis zeigt dank der Vitaminzugabe einen gelben Schimmer. Foto: goldenrice.org

Der Goldene Reis ist um ein Vielfaches reicher an Provitamin A als andere Reissorten. Damit kann er Mangelerscheinungen entgegenwirken, an denen weltweit viele Menschen leiden, für die Reis das Grundnahrungsmittel ist. Prof. Dr. Peter Beyer, emeritierter Professor am Institut für Biologie der Universität Freiburg, und Prof. Dr. Ingo Potrykus, emeritierter Professor am Institut für Pflanzenwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich/Schweiz, haben den gentechnisch veränderten Reis in den 1990er-Jahren entwickelt. Nun hat das Projektmanagement-Institut (PMI) den Goldenen Reis als eines der einflussreichsten Projekte der letzten 50 Jahre honoriert und in die Top-10-Liste in der Kategorie „Gesundheit“ aufgenommen, berichtet die Universität Freiburg.

Quelle: Uni Freiburg

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08. Okt 2019 · News · Förderung · Politik

Ihre Stimme für die Wissenschaft: Fachkollegien-Wahl der DFG

Vom 21. Oktober bis zum 18. November können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Mitglieder in den neuen Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mittels online-System wählen. An der Auswahl der Kandidat*innen war die DBG beteiligt. Die Fachkollegien sind drei Jahre lang (2020 bis 2023) für die Begutachtung von Forschungsanträgen zuständig. Die Kollegien sind folgendermaßen gegliedert:

202: Pflanzenwissenschaften
202-01 Evolution und Systematik der Pflanzen und Pilze
202-02 Ökologie und Biodiversität der Pflanzen und Ökosysteme
202-03 Organismische Interaktionen, chemische Ökologie und Mikrobiome pflanzlicher Systeme
202-04 Pflanzenphysiologie
202-05 Biochemie und Biophysik der Pflanzen
202-06 Zell- und Entwicklungsbiologie der Pflanzen
202-07 Genetik der Pflanzen

207:  Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin
207-02 Pflanzenzüchtung, Pflanzenpathologie
207-03 Pflanzenbau, Pflanzenernährung, Agrartechnik
207-04 Ökologie der Landnutzung
207-06 Forstwissenschaften

Wie man seine Stimmen abgibt, erklärt das Informationsvideo der DFG Schritt für Schritt bei YouTube https://www.youtube.com/watch?time_continue=47&v=m8kzpX-mv18

Quelle: DFG

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08. Okt 2019 · News · Ausbildung · Politik

Akademische Nachwuchsführungskräfte formulieren Leitlinien

Die Rechte und Pflichten von Nachwuchsführungskräften an Hochschulen sind häufig sehr unklar geregelt. Die Ansprüche an die Wissenschaftler sind hoch, der Grad ihrer Selbständigkeit wird aber weitgehend durch die jeweiligen Vorgesetzten bestimmt. Das Zukunftsforum der DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie hat in einer Stellungnahme Leitlinien formuliert, um die Verantwortung und Rahmenbedingungen der Arbeit von Nachwuchsführungskräften besser zu regeln.

Quelle: DECHEMA

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07. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Wie Pflanzen sich vor Pilzen abschotten

Pflanzen schützen sich vor Pilzen und anderen Krankheitserregern (Pathogenen), indem sie ihre Stomata verschließen. Bild: Michaela Kopischke

Wie die Pflanze den Pilz erkennt und über welche molekulare Signalkette das Chitin des Pilzes zum Verschließen der pflanzlichen Stomata führt beschreiben Würzburger und Münchner Forschende in der Zeitschrift eLife (DOI: https://doi.org/10.7554/eLife.44474.001).

Quelle: Uni Würzburg

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02. Okt 2019 · News · Politik

Neuen Waldschäden richtig vorbeugen

Durch Borkenkäfer abgetötete Fichten am Lusen im Nationalpark Bayerischer Wald. Ökologen plädieren dafür, diese Form des Totholzes vermehrt im Wald zu belassen. Foto: Simon Thorn, Uni Würzburg

Ökolog*innen der Universität Würzburg plädieren für eine andere Lösung, als die, welche die Bundesregierung gegen das „Waldsterben 2.0“ anstrebt. Die Bundesregierung möchte abgestorbene Bäume aus den Wäldern schaffen und in großem Stil aufforsten. Die Wissenschaftler plädieren dagegen für einen radikalen Wandel. Im Fachmagazin Science (DOI: https://doi.org/10.1126/science.aaz3476) schlagen die Waldökologen Simon Thorn, Jörg Müller und Alexandro Leverkus von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) vor, Totholz nicht restlos zu entfernen und nicht im großen Stil wiederaufzuforsten. Ihnen zufolge sollten auf natürlich entstehenden Lichtungen unterschiedlichste einheimische Baumarten nachwachsen. Die Subventionen für die Forstwirtschaft sollten besser eine vielfältige Baum- und Altersstruktur sowie zeitweilig existierende Lichtungen fördern. Diese Strategie komme wirtschaftlich wichtigen Baumarten und stark bedrohten Insekten gleichzeitig zugute.

Quelle: Uni Würzburg

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02. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Neue Erkenntnisse zur genomischen Signatur der Koevolution

Wirt-Alge mit daran haftenden Virus-Partikeln. Foto und (c): Lutz Becks

Mit einem Modellsystem aus Chlorella variabilis-Algen (Wirt) und dem Riesenvirus Paramecium bursaria Chlorella Virus 1 (PBCV-1), die sich beide ausschließlich asexuell reproduzieren, gelang es einem internationalen Forschungsteam unter Beteiligung von Limnolog*innen der Universität Konstanz nachzuweisen, dass rapide genomische Veränderungen bei antagonistischen Spezies-Interaktionen durch wechselseitige Auswirkungen von Ökologie und Evolution bestimmt werden. Koevolution entsteht durch selektive Sweeps bei Wirt und Virus, die von phänotypischen Veränderungen und Populationswachstum begleitet werden. Der Ansatz der Studie lässt sich am besten als experimentelle Evolution beschreiben.
im Fachmagazin Science Advances (DOI: https://doi.org/10.1126/sciadv.aax0530).

Quelle: Uni Konstanz

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02. Okt 2019 · News · Ausbildung · Ausschreibung

Für gute Lehre: Ars legendi-Fakultätenpreis 2020 ausgeschrieben

Zum siebten Mal loben der Stifterverband, die Gesellschaft Deutscher Chemiker, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) den mit 5.000 Euro dotierten Ars legendi-Fakultätenpreis für Mathematik und Naturwissenschaften aus. Der Preis wird jährlich in den vier Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben, wie die GDCh berichtet. Die Preisträgerinnen und Preisträger sollen sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung hervorheben. Bewerbungsschluss ist am 15. Januar 2020.

Quelle: Stifterverband

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01. Okt 2019 · News · Forschungsergebnis

Erreger-Genom des Sojabohnenrostes entschlüsselt

Einem weltweiten Konsortium mit Beteiligung der RWTH Aachen und der Universität Hohenheim in Stuttgart ist es nun gelungen, das komplexe Genom des Erregers des Sojabohnenrostes vollkommen zu entschlüsseln. Die Mitglieder des Konsortiums hoffen, dass durch die Erkenntnisse neue Strategien entwickelt werden können, um den Schaderreger zu bekämpfen, der zu Ertragsverlusten von bis zu 90 Prozent führen kann. Alle verfügbaren Daten sind öffentlich abrufbar unter https://mycocosm.jgi.doe.gov/Phapa1/Phapa1.home.html.

Quelle: RWTH Aachen

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News

Rückblick auf KW 39

Pflanzen erobern ehemalige Gletscherflächen überraschend schnell

Risiko für gleichzeitige Dürreperioden in Weizenanbaugebieten steigt

Neutronentomographie zeigt, wie Wurzeln "trinken"

Mit Genschere zu nikotinfreiem Tabak

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News

Rückblick auf KW 38

Alpenflora im Klimawandel: Pflanzen reagieren mit "Verspätung"

Überraschende Details der Photosynthese

Wie Algen pinke Pigmente herstellen  

Mittelhäufige Pflanzenarten sind am stärksten zurückgegangen

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News

Rückblick auf KW 37

Resistente Bohnen dank moderner Pflanzenzüchtung

Alpine Ökosysteme im Klimawandel: Auf den Boden kommt es an

„Wasser pflanzen“ ist möglich und könnte Dürre und Trockenheit entgegenwirken

Globaler Samenhandel verbreitet Schadorganismen

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News

Rückblick auf KW 36

Vielfalt erhöht die Widerstandskraft  

Plantagen binden CO2 und bringen Regen in die Wüste 

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News

Rückblick auf KW 35

Klimawandel bedroht genetische Vielfalt der europäischen Pflanzenwelt

Neuer Biosensor gewährt Einblick in pflanzliche Stressreaktion

Frühes Leben auf der Erde durch Enzym limitiert

Wie Pflanzen sich zwischen Wachstum und Verteidigung entscheiden

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News

Rückblick auf KW 34

Inventur beim Immunabwehrprozess der Pflanze

Pflanzenschutz: neuartiger Impfbaukasten entwickelt

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News

Rückblick auf KW 33

Dem Geheimnis kranker Kartoffeln auf der Spur

Gestresste Pflanzen müssen Eisen im Griff haben 

Neue Einblicke in die metabolische Dynamik

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News

Rückblick auf KW 32

Artenvielfalt schwindet schneller als bislang angenommen

Evolutionäre Dynamiken

Wie die Photosythese Wasser spaltet 

Kleine Ackerflächen fördern die Biodiversität

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News

Rückblick auf KW 31

Salizylsäure-Synthese in Pflanzen aufgeklärt

Als Wurzeln lernten, der Schwerkraft zu folgen

Hawaiis alte Inseln beheimaten die meisten Arten

Palmen werden heimisch als Folge des Klimawandels

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Stellenangebote
22. Okt 2019 · Offene Stellen

Doktorand*innen-Stelle (Wiss. Mitarbeiter/-in, Praedoc, m/w/d)

Antarktis und Arktis: Biodiversität benthischer Diatomeen, Referenzbibliothek und eDNA Metabarcoding

Freie Universität Berlin, Botanischer Garten und Botanisches Museum (BGBM), Berlin, Deutschland

Deadline: 11 November 2019

Details: FU Berlin

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17. Okt 2019 · Offene Stellen

Doktorand*in

Proteintransportapparate, Membranproteinkomplexe, intrazellulären Proteinsortierung, Membrantransport, Assemblierung kerncodierter Organellproteine

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Fakultät für Biowissenschaften, Institut für Biologie - Pflanzenphysiologie

Start: 1. Januar 2020

Deadline: 30 Oktober 2019

Details (pdf)

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17. Okt 2019 · Offene Stellen

PostDoc position (5 years)

Streptophyte algal stress responses

Georg-August-Universität Göttingen, Department of Applied Bioinformatics, Institute for Microbiology and Genetics, Göttingen, Germany

Start: 1 December 2019

Deadline: 7 November 2019

Details (pdf)

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17. Okt 2019 · Offene Stellen

Kurator*in (Teilzeit 50%)

Botanik, Lebendsammlung

Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (SNSB), am Botanischen Garten München-Nymphenburg, München, Deutschland

Start: sobald wie möglich

Deadline: 30 November 2019

Details (pdf)

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10. Okt 2019 · Offene Stellen

2 PhD positions

Molecular Plant Biology, Genetics, Synthetic Biology, Biotechnology and Computational Biology

Internationaler Graduiertenkolleg iGRAD-Plant (IRTG 2466), Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, Düsseldorf, Germany (http://www.igrad-plant.hhu.de)

Start: 1 May 2020

Deadline: 10 November 2019

Details (pdf)

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04. Okt 2019 · Offene Stellen

Doktorand*in

Pflanzenökologie

Philipps-Universität Marburg, Fachbereich Biologie, Ökologie, Marburg, Deutschland

Start: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Deadline: 1 November 2019

Details (pdf)

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02. Okt 2019 · Offene Stellen

Several PhD positions (structured graduate programme)

Plant sciences

Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS) Graduate School, Germany

Start: October 2020

Deadline: 31 October 2019

Details (pdf)

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02. Okt 2019 · Offene Stellen

PhD position

Fern mycorrhizal ecology

University of Zürich, Department of Systematic and Evolutionary Botany, Zürich, Switzerland

Start: 1 March 2020

Deadline: 30 October 2019

Details (pdf)

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02. Okt 2019 · Offene Stellen

W2-Professur

Innovative Anbausysteme und Pflanzenbau in der Ökologischen Landwirtschaft

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung, Triesdorf, Deutschland

Start: Sommersemester 2020 (oder später)

Deadline: 4 November 2019

Details (pdf)

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01. Okt 2019 · Offene Stellen

PhD position

Plant evolutionary ecology: herbicides resistance

University of Münster, Institute for Evolution and Biodiversity, Plant Adaptation-in-Action group, Münster, Germany

Start: preferentially before Jan. 2020

Details (pdf)

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01. Okt 2019 · Offene Stellen

PostDoc position

Botany / Bioinformatics: Phylogeny of Marcgraviaceae

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), Senckenberg Research Institute and Natural History Museum Frankfurt, Frankfurt a.M., Germany

Start: as soon as possible

Deadline: 30 November 2019

Details (pdf)

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30. Sep 2019 · Offene Stellen

Entwickler (m/w/d)

Webanwendungen: FloraWebPlus - Fachinformationen zur Flora von Deutschland

Museum für Naturkunde (Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung), Abteilung Botanik, Görlitz, Deutschland

Start: Sobald wie möglich

Deadline: 27 Oktober 2019

Details (pdf)

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30. Sep 2019 · Offene Stellen

W3-Professur

Phytopathologie

Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Gießen, Germany

Start: 1 April 2022

Deadline:  31 October 2019

Details. Uni Gießen (pdf)

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23. Sep 2019 · Offene Stellen

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d)

Entwicklung und Funktion von Pflanzen-Mikroben Interaktionen - Schwerpunkt Mykorrhiza

Universität zu Köln, Botanisches Institut (und CEPLAS), Köln, Deutschland

Start: sobald wie möglich

Deadline: 20 Oktober 2019

Details (pdf)

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DBG-Veranstaltungen
DBG · Veranstaltung

Termine

11. - 14. Februar 2020
nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: https://pflanzen-molekularbiologie.de/conference

8. - 11. März 2020
nächste Tagung der Sektion Phykologie: http://www.phykologentagung.de

16. - 19. September 2020
nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie 

September 2020
kommender PhD Workshop der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

29. Aug. - 2. Sept 2021
International Plant Science Conference, Botanikertagung, in Bonn

Über die DBG

Portrait

Die DBG ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, bringt Nachwuchskräfte voran, vereint alle Forschergenerationen und unterstützt den Austausch ihrer rund 950 Mitglieder.

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DBG

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