Actualia der DBG
12. Sep 2019 · Actualia · Botanikertagung · Veranstaltung

Botanikertagung startet Montag

Wir freuen uns die Forschenden zur Botanikertagung (Hashtag: #BT2019DBG) in Rostock zu begrüßen, die diesen Sonntagabend unter dem Motto Plant Science for our Future beginnt. Dort stellen die mehr als 420 angemeldeten Wissenschaftler*innen die neuesten Ergebnisse der Pflanzenforschung vor. Am Montag laden wir zum öffentlichen Abendvortrag "Neue Techniken in der Pflanzenzüchtung" von Professorin Ulla Bonas. Sie zeigt, wie die modernen Methoden der Genomeditierung, wie etwa CRISPR/Cas, die Pflanzenzüchtung im letzten Jahrzehnt revolutioniert haben. In mehr als 20 weiteren Fachsitzungen werden verschiedene Schwerpunkte der Pflanzenwissenschaften erörtert, von Ökologie, Physiologie, Biodiversität, über Molekular- und Zellbiologie bis hin zu Klimawandel und Pflanzenresistenz.

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09. Aug 2019 · Actualia · Tagungsbericht

Treffen der IUBS Mitglieder in Oslo und deutsche Vertretung

Die Gesundheit der Natur und des Menschen, der Erhalt der Biodiversität und die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen sind grundsätzliche Herausforderungen der Menschheit, die nur mit biologischem Wissen verstanden und angegangen werden können. Sie lassen sich meist nur gemeinsam und international - weniger gut in nationalen Projekten - untersuchen und bewältigen. Die International Union of Biological Sciences (IUBS), in der die DBG über das DNK Mitglied ist, katalysiert den Dialog und die Wissensvermittlung. Dazu organisiert sie wissenschaftliche Projekte zu brennenden Fragen wie des Klimawandels, der Biodiversität, der Big Data Science sowie zur biologischen Bildung auf multilateraler und globaler Ebene und motiviert zur Beteiligung. Von der jüngsten Mitgliederversammlung (33rd General Assembly, vom 30.7. bis 2.8.2019) und den neu beschlossenen bzw. fortgeführten Programmen berichtet der Vorsitzende des DNK, gleichzeitig unser DBG-Präsident, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Dietz wurde während der Versammlung im norwegischen Oslo an der Norway Academy of Sciences and Letters in das erweitere Präsidium der IUBS gewählt.

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29. Jul 2019 · Actualia · Tagungsbericht

Zukunft der Redox-Forschung

Nicht nur der derzeitige Stand der Forschung sondern auch die Themen und Trends der Zukunft diskutierte die Redox-Forschungs-Community im Münchner Künstlerhaus. Foto: Rosina Ludwig, Helmholtz Zentrum München

Rund 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trafen sich vom 10. bis 12. Juli in München. Die aus 24 Ländern aus allen Teilen der Welt stammenden Forscher*innen präsentierten auf der 14th International Conference on Reactive Oxygen and Nitrogen Species in Plants genannten Tagung ihre neuesten Arbeiten, thematisierten Redox-Forschungstrends und diskutierten die zukünftigen Herausforderungen der Erforschung der Sauerstoff- wie Stickstoff-vermittelten Signal-Übertragung in Pflanzen. Die etablierte Tagung fand bereits zum 14ten Mal statt und bot vor allem jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten anderer Institute auszutauschen und zu vernetzen. In überaus freundlicher Atmosphäre fanden im Künstlerhaus in Münchens Zentrum inspirierende wissenschaftliche Diskussionen mit 56 Vorträgen und 95 Postern statt, wie Christian Lindermayr vom Helmholtz Zentrum München berichtet.

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26. Jul 2019 · Actualia

Plant Science Student Conference (PSSC) 2019

Zur 15. PSSC kamen Nachwuchswissenschaftler*innen in Halle am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) zusammen, um sich über ihre Forschungsergebnisse auszutauschen und um neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Pflanzenbiochemie zu erlangen. Foto: Jonas Kessel

Die 15. Studierenden-Konferenz für Pflanzenforschung fand dieses Jahr am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle unter dem Motto Let Science Bloom statt. Dieses jährliche Treffen sticht vor allem durch sein einmaliges Konzept hervor: Es handelt sich hierbei um eine Konferenz von und ausschließlich für Doktorand*innen. Die Nachwuchswissenschaftler*innen des jeweiligen Institutes sind von Anfang an selbst für die Planung und Organisation verantwortlich. So konnten 90 Doktorand*innen auch in diesem Jahr fünf herausragende Professoren und Gruppenleiter überzeugen als Gastsprechende vorzutragen und konkrete Karriere-Tipps zu geben.

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16. Jul 2019 · Actualia · Tagungsbericht

First Landing-Tagung: Wie Algen das Land eroberten

Im spanischen Sevilla tauschen sich die aus Asien, Amerika, Australien und Europa zusammengekommen Expertinnen und Experten darüber aus, wie der vor Jahrmillionen stattgefundene Landgang der Pflanzen mit heute lebenden Algen, die als Modelle dienen, rekonstruiert werden kann. Foto: Conor Geoghegan

Forschende aus vier Kontinenten trafen bei der Expert*innen-Tagung in Sevilla zusammen, um den Landgang der Pflanzen an der Gruppe streptophytischer Algen zu thematisieren. Organisiert von PD Dr. Henrik Buschmann und Prof. Dr. Andreas Holzinger stellt der erstgenannte Algenforscher die vier wissenschaftlichen Sessions in seinem Tagungsbericht vor und gibt einen Ausblick, wohin die Forschung in Zukunft geht.

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04. Jul 2019 · Actualia · DBG · Nachwuchsförderung

50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

Grafik: delalidela, iStockphoto

Exklusiv für Mitglieder steht ein neues Förderinstrument für angehende Pflanzenwissenschaftler*innen zum Abruf bereit, die ein anderes Labor besuchen möchten. Etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben und denen dafür keine eigenen Fördermittel zur Verfügung stehen. Dazu vergibt die DBG bis zu 50 Reise-Stipendien pro Jahr für junge Wissenschaftler*innen in Höhe von bis zu je 400 Euro. Das Präsidium der DBG entscheidet über die Bewilligung der Stipendien.

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04. Jul 2019 · Actualia · DBG · Ausschreibung · Förderung

Eduard Strasburger-Workshops der DBG zu Hot Topics

Grafik: Ellagrin, iStockphoto

Die DBG fordert ihre Mitglieder auf, Konzepte für eine pflanzenwissenschaftliche „Hot Topic“-Tagung einzureichen. Wenn Sie ein Konzept für eine kleinere Tagung zu einem heißen und aktuellen Thema der Pflanzenwissenschaften haben, schlagen Sie dies bitte dem Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) vor. Im Rahmen des Eduard Strasburger-Workshops bietet die DBG eine Unterstützung von bis zu 10.000 Euro für die Durchführung dieser Tagung.

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01. Jun 2019 · Actualia · DBG · Botanikertagung

Botanikertagung 2019: Early-Bird verlängert

Die günstigen Early-Bird-Tarife sind bis Montag, 3.6.2019, 8:00 a.m., verlängert. Wer sich für die Botanikertagung (15. bis 19. September 2019, Rostock) anmelden möchte, kann noch bis Montag von den Tarifen profitieren. Auch Abstracts werden noch bis zu diesem Termin angenommen.

Poster-Abstracts können noch bis zum 15. Juli eingereicht werden. Die Sessions aus den unterschiedlichsten Disziplinen der Pflanzenwissenschaften sind in der Einladung genannt.

Zur Website der Botanikertagung 2019

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10. Mai 2019 · Actualia

Mitglieder-Versammlung

Am 18. September 2019 lädt Generalsekretärin der DBG, Prof. Dr. Caroline Müller, alle DBG-Mitglieder von 12:30 bis 14.00 Uhr ganz herzlich zur Mitgliederversammlung mit Neuwahl ein. Dafür steht während der diesjährigen Botanikertagung der Audimax, Ulmenstraße 69, der Universität Rostock zur Verfügung. Für ein Lunchpaket sorgt die DBG, sodass die Zeit doppelt genutzt werden kann. Das Einladungsschreiben nennt die Tagesordnungspunkte. Das gesamte Präsidium der DBG sieht der Versammlung mit Freude entgegen.

zur Einladung und Tagesordnung

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23. Apr 2019 · Actualia

Verlängerte Einreichung: DBG-Nachwuchs-Preise

Die Einreichfrist für Nominierungen und Selbstvorschläge für die drei Nachwuchspreise der DBG wurde auf 14. Mai verlängert. Mit den Preisen können Kandidat*innen ausgezeichnet werden, die herausragende Doktorarbeiten oder andere Publikationen in den Pflanzenwissenschaften anfertigten. Mit dem seit 1994 vom Verlag Springer Spektrum gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten Strasburger-Preis soll eine hervorragende und originelle Leistung von promovierten Pflanzenforscher*innen ausgezeichnet werden. Für den ebenfalls mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der gleichnamigen Stiftung bittet die DBG um Hinweise auf herausragende Dissertationen. Mit dem Horst Wiehe-Förderpreis wird eine hervorragende Publikation oder Dissertation ausgezeichnet. Er ist mit 2.000 Euro dotiert. Vorschlagsberechtigt für den Strasburger- und den Wilhelm-Pfeffer-Preis sind (habilitierte) Mitglieder der DBG. Beim Horst Wiehe-Preis haben auch Außenstehende ein Vorschlagsrecht und Selbstvorschläge sind möglich. Die Preisträger*innen werden eingeladen auf der Botanikertagung im September in Rostock ihre Arbeit einem breiten Fachpublikum vorzustellen.

Übersicht aller drei Preise

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05. Dez 2018 · DBG · Botanikertagung · Veranstaltung

Einladung zur Botanikertagung

Faltblatt zur Botanikertagung 2019 zum herunterladen (pdf)

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Botanikertagung ist die größte und bekannteste Konferenz auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Sie ist fester Bestandteil in der pflanzenwissenschaftlichen Szene und wird alle zwei Jahre durch die DBG ausgerichtet. Die Rostocker Tagung 2019 bietet ein breites Programm mit dem Ziel die große Diversität der Pflanzenforschungsthemen in unserer wissenschaftlichen Gesellschaft zu präsentieren. Das Motto der Tagung 2019 "Plant life along gradients" verdeutlicht, dass Pflanzen unterschiedlichen externen und internen Gradienten ausgesetzt sind und auf die sie in vielfältiger Weise reagieren um zu überleben. Acht Plenar- und 21 Symposiumssitzungen umspannen ein weites Feld von einzelligen bis mehrzelligen photosynthetisch-aktiven Organismen, von wissenschaftlichen Grundlagen bis zur Anwendung, von molekularbiologisch-biochemischen bis hin zu ökologischen Themen.

Das Rostocker wissenschaftliche Komitee heißt alle Pflanzenwissenschaftler*innen herzlich willkommen!

Das Faltblatt zur Tagung nennt die Themen der Sessions und verweist auf weitere Details für das Treffen zur Pflanzenforschung 2019 in Rostock. Es steht nun zum Download bereit.

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05. Dez 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Pflanzliche Mitochondrien in neuem Licht

Die Teilnehmenden des Mitochondrien-Meetings vor Schloss Mickeln. Foto: Fatiha Atanjaoui

Das diesjährige Treffen des deutschen pflanzlichen Mitochondrien Netzwerkes GPMN (German Plant Mitochondria Network) fand vom 25. bis 26. Oktober 2018 auf Schloss Mickeln in Düsseldorf statt. Die 35 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren diskutierten zwei Tage mit dem Fokus auf pflanzliche Mitochondrien nicht nur über die neuesten Forschungsergebnisse, sondern auch die zukünftigen Strategien des Netzwerks. Die Organisatorinnen Dr. Jessica Schmitz und PD Dr. Veronica G. Maurino von der Universität Düsseldorf (AG Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen) fassen im Tagungsbericht die Inhalte, wissenschaftlichen Highlights und die ausgezeichneten Beiträge zusammen.

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28. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Retrograde Signale von Mitochondrien und Plastiden

Ein Teil der Teilnehmenden stellte sich zum Gruppenfoto an die Küstenlinie. Foto: Pascal Bodin, CNRS

Über 80 internationale Spezialistinnen und Spezialisten aus 15 Nationen folgten dem Ruf ins französische Roscoff (Bretagne), um dort auf einer Jacques-Monod-Conference über Retrograde Signalling from Endosymbiotic Organelles zu diskutieren. Die führenden Expertinnen und Experten des Gebietes wurden für die aufwändige Anreise mit einem fantastischen Seeblick und einem exzellenten Programm entschädigt. Im Wesentlichen ging es in dieser Tagung darum, zu verstehen wie die genetischen Kompartimente in eukaryotischen Zellen zusammen arbeiten und wie sie miteinander kommunizieren. Fokus der Veranstaltung waren dabei die retrograden Signalwege, die in Organellen wie Plastiden und Mitochondrien entspringen und den Zellkern über Entwicklungs- oder Funktionszustand der jeweiligen Organellen informieren. Im Tagungsbericht schildern die Organisatoren Professor Dr. Thomas Pfannschmidt und Prof. Dr. Matthew J. Terry, welche Forschungsdisziplinen sich dabei erstmals miteinander vernetzten und was der Austausch brachte.

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16. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Tagung der Sektion für Biodiversität und Evolutionsbiologie

Gemeinsame Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie mit der Österreichischen Botanik-Tagung in Klagenfurt. Im Bild: Vortrag von Dr. Helmut Zwander. Foto: Roland K. Eberwein

Insgesamt 134 Forscherinnen und Forscher aus sechs Nationen (Österreich, Deutschland, Italien, Albanien, Serbien, Spanien) waren im September in Klagenfurt am österreichischen Wörthersee zur gemeinsamen Tagung in der pädagogischen Hochschule Kärnten (Viktor Frankl Hochschule) zusammen gekommen, um sich über die jüngsten Forschungsergebnisse auszutauschen. Vom 19. – 22. September 2018 behandelten sie die Vielfalt der botanischen Biodiversitäts- und Evolutionsforschung in 50 Vorträgen und 29 Poster-Präsentationen. Thematisiert wurden sowohl grundlagenwissenschaftliche als auch angewandte Forschungsrichtungen. Veranstaltet wurde die 24. Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie dieses Mal gemeinsam mit der 18. österreichischen Botanik-Tagung. Die stellvertretende Sprecherin der Sektion, Professorin Dr. Alexandra Müllner-Riehl, stellt Themen und Schwerpunkte des wissenschaftlichen Programms vor und berichtet von den Herausforderungen aktueller Forschungsansätze.

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16. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

8. Tagung Arznei- und Gewürzpflanzen-Forschung

Neben zahlreichen Vorträgen zu verschiedensten Themen wie innovativen Anbauverfahren, Produktinnovationen, Züchtung und Pharmakognosie boten die Abendveranstaltungen wie hier im botanischen Garten viele Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Foto: Lüders Moll

„Vielfalt im Dialog mit Mensch und Natur“ – Unter diesem Motto trafen sich vom 10. bis 13. September rund 300 Arzneipflanzenforschende und –interessierte in Bonn. Katharina Luhmer nennt in ihrem Bericht die Themen der Tagung, Workshops und Sessions. Sie macht deutlich, welchen Herausforderungen die Arznei- und Gewürzpflanzenforschung begegnet, welche methodischen Verfahren vorgestellt und welche Poster prämiert wurden.

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13. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

Nachwuchsforscher*innen der Sektion Naturstoffe trafen sich auf Burg Warberg

Das Gruppenbild der Teilnehmenden entstand im Innenhof der Burg. Foto: Markus Ehbrecht

Vor allem Nachwuchskräfte waren unter den 50 Teilnehmenden des Workshops der Sektion Pflanzliche Naturstoffe der DBG, die im Oktober auf der niedersächsischen Burg Warberg zusammen gekommen waren. Ute Wittstock und Ludger Beerhues fassen die vielfältigen Themen und Schwerpunkte rund um den Sekundärstoffwechsel zusammen und erklären, welche Maßnahmen es dem Nachwuchs erleichterten, in die wissenschaftliche Diskussion einzusteigen.

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02. Nov 2018 · Actualia · Tagungsbericht

11th International PhD School Plant Development

Der Einladung der Veranstalter zur PhD School Plant Development waren Teilnehmende aus europäischen und außereuropäischen Staaten gefolgt. Foto: PhD School

Mehr als 50 Forschende aus der Pflanzen-Entwicklungsbiologie kamen vom 10. bis 12. Oktober 2018 im Tagungszentrum Benediktushöhe in Retzbach bei Würzburg zum 11. internationalen Nachwuchstreffen zusammen. Das Format der jährlichen PhD School hat sich seit 2008 bewährt: In zehn thematisch organisierten Sitzungen referiert jeweils ein international anerkannter Keynote-Sprecher, gefolgt von zwei Promotionsstudierenden, deren Themen aufgrund der eingereichten Bewerbungen für Kurzvorträge ausgewählt wurden. Außerdem leiten die Studierenden die Sitzungen und moderieren die Diskussionen. Zwei Poster-Sessions gaben zusätzlich Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch, insbesondere für die Teilnehmenden, die keine Vorträge hielten. Organisator Professor Moritz Nowack vom VIB-UGENT Center for Plant Systems Biology im belgischen Gent berichtet über die von der DBG geförderte International PhD School Plant Development und welche Methode einer der Hauptreferenten mit dem Urknall vergleicht.

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07. Sep 2018 · Actualia · DBG · Köpfe und Karrieren · Nachwuchsförderung

Best-Paper-Preis: Empfänger ausgewählt

Dr. Katja Meyer und Dr. Max Lauterbach erhalten den Best Paper-Preis der DBG. Fotos: Janina Lüders (r) und privat

Die DBG zeichnet die beiden Nachwuchswissenschaftler Dr. Katja Meyer (Uni Bielefeld, AG Prof. D. Staiger) und Dr. Max Lauterbach (Uni Mainz, AG Prof. G. Kadereit, nun Australien) mit dem Nachwuchs-Preis für beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung 2018 aus. Meyer passte die iCLIP-Technik (individual nucleotide resolution crosslinking and immunoprecipitation) an Pflanzen an und zeigte im Fachmagazin Genome Biology (DOI: 10.1186/s13059-017-1332-x), dass das RNA-Bindeprotein AtGRP7 tagesrhythmische mRNAs reguliert. Lauterbach verglich im Journal Frontiers in Plant Science (DOI: 10.3389/fpls.2017.01939) fünf Arten von Chenopodien und identifizierte dabei Gene, die bisher in der C4-Photosynthese unbekannt waren. Die beiden Preisträger werden die Urkunden der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG im kommenden Jahr während der Botanikertagung in Rostock entgegen nehmen. Ihre Preisgelder erhalten sie bereits jetzt.

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10. Aug 2018 · Actualia · DBG · Politik

Statement der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) zum EuGH Urteil über Genom-Editierung

Viele Mitglieder der DBG sind enttäuscht vom Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Genom-Editierung bei Pflanzen und der Bewertung ihre Produkte als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen. Viele Kommentare spiegeln die Besorgnis wider, dass diese Entscheidung andauernde und irreparable Nachteile für Forschung und Entwicklung der nötigen ertragreichen und Dürre-, Überschwemmungs- und Nährstoffmangel-toleranten Pflanzengenotypen in Europa nach sich zieht.

Tatsächlich muss die Diskussion darüber beschleunigt werden. Vor allem aber müssen jenseits der Judikative, die den gesetzlichen Rahmen lediglich auslegt und eine der möglichen Interpretationen gewählt hat, die beiden grundsätzlichen Adressaten wieder in den Blick genommen werden: die Öffentlichkeit und die Legislative.

In vielfach ausgewogener Weise wurden die Chancen der Genom-Editierung nach dem Urteil des EuGH in den Medien diskutiert. Dieses Momentum gilt es zu nutzen und auszubauen. Letztendlich müssen vorteilhafte Pflanzen im Feld überzeugen, die mit einer sehr geringen Anzahl an Sequenz-Editierungen die Erträge sichern oder die Nahrungsqualität erhöhen. In Anbetracht des besorgniserregend trockenen und heißen Sommers als Indikator des Klimawandels reift hoffentlich auch in der breiten Öffentlichkeit die Erkenntnis, dass alle sicheren Wege genutzt werden müssen, um unsere Nahrungssicherheit zu realisieren und nachhaltige Anbauweisen zu entwickeln.

Darüber hinaus ist die Legislative anzusprechen, um über gesetzgeberische Maßnahmen eine angemessene Regulierung gegebenenfalls innerhalb des Gentechnikgesetzes zu bewirken, das noch aus dem Jahr 2001 stammt. Der offene Brief von mehr als 60 wissenschaftlichen Institutionen und Forscherpersönlichkeiten an den EU-Kommissionspräsidenten Junker mit Anregungen zur Bewertung neuer Züchtungsmethoden ist eine solche Maßnahme. Die auch von der DBG gezeichneten Vorschläge ermöglichen es dem öffentlichen und privaten Forschungssektor in der EU, im Interesse von Verbrauchern, Züchtern, Landwirten, Wirtschaft und Umwelt, wieder an die Spitze der Innovationen in der Pflanzenzüchtung zu gelangen (siehe: offener Brief, pdf).

Allerdings stellt sich auch die Frage, ob die Namen der Technologien wie „Gentechnik“ und „Genom-Editierung“ vertrauensfördernd sind. Nur Transparenz und Vertrauen zwischen Politik, Gesellschaft und Wissenschaft wird die Basis schaffen, den optimalen Raum zur Entwicklung und Akzeptanz neuer Kulturpflanzen zu schaffen. Was wir brauchen sind kluge sowie sachgerechte Regulierungen und „geneditiert“ als Qualitätslabel.

09. Aug 2018 · Actualia · Ehrenmitglied

Nachruf: Professor Dr. Dr. Otto Ludwig Lange (1927-2017)

Professor Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Otto Ludwig Lange während der Aufnahmen für den arte/hr Film „Die verletzliche Haut der Erde“, 2010. Foto: Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dr. Heribert Schöller, corvusFilm

Der Inhaber des Lehrstuhls für Botanik an der Universität Würzburg etablierte die seinerzeit neue Forschungsdisziplin der Ökophysiologie, in der er die Fähigkeiten von Algen, Moose und Flechten (Kryptogamen) und Gefäßpflanzen zu ergründen suchte. Lange interessierten vor allem die physiologischen, biophysikalischen und biochemischen Anpassungen der Pflanzen an Ihre Umgebung. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen erhielt das Ehrenmitglied der DBG zahlreiche Auszeichnungen. Sein Schüler und späterer Kollege, Professor Dr. Burkard Büdel, erinnert in seinem Nachruf an Leben und wissenschaftliches Werk, Langes wertschätzendes Wesen, das anderen half wo immer es ging, und seinen hohen Anspruch an die Wissenschaftlichkeit.

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Newsroom
16. Sep 2019 · DBG · Pressemitteilung

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert eine nachhaltige Ressourcen- und Klimapolitik

Entscheidungen über die Ressourcen unserer Erde müssen nachhaltig und wissenschaftsbasiert sein. Zur Eröffnung der Botanikertagung an der Universität Rostock, zu der sich mehr als 420 Pflanzenforschende angemeldet haben, fordert das Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft die Beteiligten am Klimakabinett und alle Parteien auf, nachhaltige und mutige Entscheidungen zu treffen, um die Ressourcen unseres Planeten und das Klima nachhaltig zu schützen.

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09. Sep 2019 · DBG · Nachwuchsförderung · Presse · Pressemitteilung

Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

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07. Jan 2019 · Pressemitteilung · Sektionen

Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

Die leuchtend roten Schneefelder, die die Blutschneealgen enthalten, erstrecken sich über weite Flächen, wie hier auf dem Doktorbreen-Gletscher in Spitzbergen im August 2004. Foto: Thomas Leya

Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

Wie sich die Schneealge Chlamydomonas nivalis trotz ihrer Auffälligkeit immer wieder zu verbergen versteht stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild (auch zum Download) auf ihrer Website vor.

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08. Jan 2018 · News · Pressemitteilung · Sektionen

Klebsormidium: Pendler zwischen scheintot und Wiedererwachen ist Alge des Jahres 2018

In der lichtmikroskopischen Aufnahme der Alge Klebsormidium dissectum wird deren Kallose-haltige Zellwand sichtbar, die es ihr erlaubt, sich bei Austrocknung wie eine Ziehharmonika zusammen zu ziehen. Foto und ©: Andreas Holzinger, Universität Innsbruck

Die mehrzellige Grünalge Klebsormidium lebt an Land an solchen Orten, wo keine andere Pflanze mehr wachsen kann. Als weltweit verbreiteter Pionier schafft sie neue Lebensräume, was Farmer und Wüstenanrainer nutzen. Forscher interessieren sich für ihre biologischen Tricks, wie sie zwischen leblos und Wiedererwachen hin und her wechselt. Die Professoren Andreas Holzinger (Universität Innsbruck) und Ulf Karsten (Universität Rostock) erforschen in enger Kooperation die Fähigkeiten, die die Alge vor Austrocknung und gefährlichen UV-Strahlen schützt. Beide sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), die Klebsormidium zur Alge des Jahres 2018 kürte.

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12. Sep 2017 · Pressemitteilung

Drei ausgezeichnete Pflanzenwissenschaftler

Die Preisträger während der Arbeit (v. links im Kreis): Inês Barbosa, Birgit Oelschlägel und Severin Irl. Fotos: Schwechheimer Lab, Birgit Oelschlägel und Angel Rebolé.

Wo neue Pflanzenarten entstehen, eine Pfeilwinde, die Räuber reinlegt, und wie ein Enzym das Pflanzenhormon Auxin reguliert, sind im Forschungsfokus von Dr. Severin Irl, Dr. Birgit Oelschlägel und Dr. Inês Barbosa. Die drei erhalten die diesjährigen Wissenschaftspreise der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) für herausragende Nachwuchskräfte. Sie nehmen ihre Auszeichnungen am Dienstag, 19. September, während der Botanikertagung in Kiel entgegen und stellen den mehr als 450 angemeldeten Pflanzenwissenschaftlern ihre jüngsten Forschungsergebnisse vor.

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12. Sep 2017 · Pressemitteilung

Fotos zur Pressemitteilung: Drei ausgezeichnete Pflanzenwissenschaftler

Aristolochia rotunda-Blüte mit einer von ihr angelockten Halmfliege, die am Rand der Kesselfalle sitzt. Foto und Copyright: Birgit Oelschlägel

Nutzungsrechte: Die Bilder sind freigegeben für die redaktionelle Berichterstattung über die diesjährigen Preisverleihungen und die hier erwähnten wissenschaftlichen Ergebnisse der drei Preisträger/-innen. Bitte nennen Sie jeweils die angegebenen Urheber. Für andere Nutzungsformen kontaktieren Sie bitte die Urheber.

weitere Fotos zum Download in Druckqualität

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12. Sep 2017

Kontakte

Eduard Strasburger-Preisträger: Dr. Severin D. H. Irl

Lehrstuhl für Biogeografie, Universität Bayreuth
Telefon: +49 (0)921-552299
E-Mail: Severin.Irl[at]uni-bayreuth.de
Website:  http://www.biogeo.uni-bayreuth.de/biogeo/de/mitarbeiter/mit/mitarbeiter_detail.php?id_obj=85540

Horst Wiehe-Förderpreisträgerin: Dr. Birgit Oelschlägel

Lehrstuhl für Botanik, Arbeitsgruppe Prof. Christoph Neinhuis, TU Dresden
Tel.: +49 (0)351-463 34070
E-Mail: birgit.oelschlaegel[at]tu-dresden.de 
Website: https://tu-dresden.de/mn/biologie/botanik/botanik

Wilhelm Pfeffer-Preisträgerin: Dr. Inês C Ramos Barbosa

Laboratoire de Biologie Cellulaire Végétale, Département de Biologie, Moléculaire Végétale (DBMV), Biophore, UNIL-Sorge, University of Lausanne, 1015 Lausanne, Suisse
E-Mail: ines.barbosa[at]unil.ch  
Website: http://wp.unil.ch/geldnerlab/lab-members/current/

Laudator: Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG)

Lehrstuhl Biochemie und Physiologie der Pflanzen, Fakultät für Biologie, Universität Bielefeld, Postfach 100131, 33501 Bielefeld
Tel.: +49-(0)521-106 5589
E-Mail: karl-josef.dietz[at]uni-bielefeld.de
Website: http://web.biologie.uni-bielefeld.de/pflanzenbiochemie/

Laudator: Prof. Dr. Christian Wilhelm, Präsident der Wilhelm Pfeffer-Stiftung der DBG

Institut für Biologie, Abteilung Pflanzenphysiologie, Johannisallee 21-23, 04103 Leipzig
Telefon: +49-(0)341-9736870
E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de
Web: https://biologie.biphaps.uni-leipzig.de/ag/pflaphys/ 

Titel der ausgezeichneten Arbeiten

Irl SDH, Harter DEV, Steinbauer MJ, Puyol Gallego D, Fernández-Palacios JM, Jentsch A, Beierkuhnlein C (2015): Climate vs. topography – spatial patterns of plant species diversity and endemism on a high-elevation island. Journal of Ecology, 103, 1621–1633. DOI: 10.1111/1365-2745.12463

Oelschlägel B, v. Tschirnhaus M, Nuss M, Nikolić T, Wanke S, Dötterl S, Neinhuis C (2016): Spatio-temporal patterns in pollination of deceptive Aristolochia rotunda L. (Aristolochiaceae). Plant Biology 18: 928-937. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/plb.12503/full

Oelschlägel B, Nuss M, von Tschirnhaus M, Pätzold C, Neinhuis C, Dötterl S, Wanke S (2015): The betrayed thief - the extraordinary strategy of Aristolochia rotunda to deceive its pollinators. New Phytol 206, 342-351. DOI: 10.1111/nph.13210

Barbosa IC (2015): Trafficking and polarity control of the D6 PROTEIN KINASE from Arabidopsis thaliana. Doktorarbeit an der Technischen Universität München (TUM). Wesentliche Teile sind publiziert in:
Barbosa IC, Shikata H, Zourelidou M, Heilmann M, Heilmann I, Schwechheimer ( (2016): Phospholipid composition and a polybasic motif determine D6 PROTEIN KINASE polar association with the plasma membrane and tropic responses. Development 143(24):4687-4700. DOI: 10.1242/dev.137117
Barbosa IC, Zourelidou M, Willige BC, Weller B, Schwechheimer C (2014): "D6 PROTEIN KINASE activates auxin transport-dependent growth and PIN-FORMED phosphorylation at the plasma membrane. Developmental Cell 29(6):674-685. DOI: 10.1016/j.devcel.2014.05.006

Hintergrund

Seit 1994 verleiht die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) den Eduard Strasburger-Preis für hervorragende und originelle Leistungen. Das Preisgeld wird alle zwei Jahre von Springer Spektrum (www.springer-spektrum.de) bereitgestellt. Die Stiftung wurde aus Anlass der 100jährigen Wiederkehr des Erscheinens der ersten Auflage des "Lehrbuchs der Botanik für Hochschulen" von Eduard Strasburger, Fritz Noll, Heinrich Schenck und A. F. Wilhelm Schimper aus dem Jahr 1894 eingerichtet. Die Wahl des Preisträgers erfolgt durch eine Jury, die aus den Autoren der nächsten Auflage des „Strasburger Lehrbuch der Botanik", dem Präsidenten der DBG und dem Biologieplaner von Springer Spektrum besteht. Details:
https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/eduard-strasburger-preis.html

Die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) verleiht den Horst Wiehe-Förderpreis alle zwei Jahre für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ausschließlich botanisches Thema. Berücksichtigt werden nur Arbeiten junger Wissenschaftler/innen bis zur erfolgten Habilitation oder hervorragende Dissertationen. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis stammt aus der Stiftung von Horst Wiehe, der der DBG einen Betrag zur Auszeichnung von Nachwuchswissenschaftlern bereitstellte. Details: https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/horst-wiehe-preis.html

Die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) verleiht seit 1990 den Wilhelm-Pfeffer-Preis für eine herausragende Dissertation aus der Botanik. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro und die Auszeichnung durch die Wilhelm-Pfeffer-Stiftung soll die Karriere junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern. Sie wird von einer Jury aus Mitgliedern des Vorstands der Wilhelm Pfeffer-Stiftung gewählt. Details: https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/wilhelm-pfeffer-preis.html

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, bringt Nachwuchskräfte voran, vereint alle Forschergenerationen und unterstützt den wissenschaftlichen Austausch ihrer rund 850 Mitglieder. Mehr: www.deutsche-botanische-gesellschaft.de

04. Jan 2017 · News · Pressemitteilung · Sektionen

Uralt und immer wieder Pionier: Blaugrüne Felskugel ist Alge des Jahres 2017

Nach dem Aufbrechen der Beacon-Sandstein genannten Felsformation der Antarktis wird die in den obersten Millimetern lebende Blaugrüne Felskugel (Chroococcidiopsis) sichtbar (siehe Pfeile). Sie kommt auch auf anderen Kontinenten vor. Foto: Burkhard Büdel, TU Kaiserslautern

Die Algenforscher der DBG haben die Blaugrüne Felskugel Chroococcidiopsis zur Alge des Jahres 2017 gekürt. Der Einzeller lebt in Steinen und Flechten, trotzt Extrembedingungen und erschließt lebensfeindliche Orte − heute wie wahrscheinlich schon vor Milliarden Jahren, als er den Weg für das Leben der Pflanzen und Tiere ebnete. Für die Blaugrüne Felskugel, die zu den Cyanobakterien zählt und wie alle Algen von Sonnenlicht lebt, interessieren sich Ökologen, Biotechnologen, Wüsten- und Weltraumforscher. Prof. Dr. Burkhard Büdel von der TU Kaiserslautern erforscht sie seit mehr als 30 Jahren. Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der DBG, in der die Algenforscher organisiert sind, die dieses Jahr zum zehnten Mal eine Alge des Jahres vorstellen.

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06. Jan 2016 · News · Pressemitteilung · Sektionen

Alge des Jahres 2016: Eisalge Melosira arctica – Gewinnerin oder Verliererin des Klimawandels?

Viele einzellige Melosira arctica hängen in Gallerte verpackt von den sie tragenden Eisschollen in das Meerwasser hinab, manche mehrere Meter weit. Foto und ©: Julian Gutt, AWI

Forschende haben eine der wichtigsten Algen des Arktischen Ozeans, Melosira arctica, zur Alge des Jahres 2016 gekürt. An ihr wollen Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels studieren, weil derzeit völlig offen ist, ob Melosira Opfer oder Profiteur des schmelzenden Meereises werden wird. Obwohl sie die produktivsten Algen im Arktischen Ozean sind, ist nur wenig über ihre Lebensweise bekannt. Das soll ein neues Forschungsprojekt nun ändern. Die Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Algenforscher organisiert sind, die Melosira zur Alge des Jahres 2016 gewählt haben, stellt die Alge und das Forschungsprojekt auf ihrer Website in Bild und Text vor.

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26. Aug 2015 · DBG · Pressemitteilung

Ausgezeichnet: Fleischfressende Modellpflanze für Evolutionsstudien zur Genomgröße

Andreas Fleischmann fotografiert einen fleischfressenden Sonnentau in einem Sumpfgebiet Westaustraliens. Foto: Thomas Carow

Weil er Pflanzen der Gattung Genlisea (Reusenfallen) so gründlich untersuchte, dass diese sich zu neuen Modellorganismen für Genomstudien mausern können, erhält Dr. Andreas Fleischmann den diesjährigen Strasburger-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Diese fleischfressenden Pflanzen eignen sich besonders dafür zu erforschen, wie und warum es einige Organismen schaffen, ihren gesamten Bauplan und ihre gesamte Erbinformation auf sehr wenig „Speicherplatz“ unterzubringen, während andere − oft sogar nahe verwandte Arten − dafür ein Vielfaches mehr benötigen. Diese Frage beschäftigt Evolutionsbiologen schon lange. Fleischmann erhält den mit 2.500 Euro dotierten, von Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis, am Montag, den 31. August 2015 während der diesjährigen Botanikertagung in Freising aus den Händen des Präsidenten der DBG, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz.

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26. Aug 2015 · DBG · Pressemitteilung

Ausgezeichnet: DNA-Barcoding zur Gewässergüteanalyse mit Kieselalgen

Jonas Zimmernann erhält den Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Foto: privat

Jonas Zimmermann erhält Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft

Weil er das DNA-Barcoding als neue Methode für Gewässergüteanalysen mit Kieselalgen etablierte, erhält Dr. Jonas Zimmermann den diesjährigen Horst Wiehe-Förderpreis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner Dissertation identifizierte Zimmermann diejenigen Abschnitte auf der Erbsubstanz, die sich als zuverlässige Marker für das DNA-Barcoding eignen, einer mit den Strichcodes auf Waren im Supermarkt vergleichbaren Erkennungsmethode. Dabei entdeckte er auch vier neue Arten von Kieselalgen in Berliner Gewässern, die der Wissenschaft bis dato völlig unbekannt waren. Die neue Methode wird in Zukunft Umweltanalysen erleichtern, die zur Überwachung von Gewässern in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgeschrieben sind. Da er gleichzeitig bestehende Referenz-Datenbanken verbesserte, profitieren nicht nur Umweltbiologen sondern auch alle Kieselalgenforscher von seiner Arbeit. Zimmermann, der inzwischen am Botanischen Garten und Botanischen Museum in Berlin (BGBM) arbeitet, erhält den mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchspreis während der Botanikertagung am Montag, den 31. August 2015, in München aus den Händen von Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, dem Präsidenten der DBG.

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26. Aug 2015 · DBG · Pressemitteilung

Ausgezeichnet: Endemische Pflanzen in Inseln auf Inseln

Manuel Steinbauer erhält den Wilhelm Pfeffer-Preis 2015 für seine herausragende, theoretische Arbeit zu den Verbreitungsmustern von Pflanzen am 31. August während der Botanikertagung in Freising.

Wilhelm Pfeffer-Preis der DBG geht an Dr. Manuel Steinbauer

Weil er herausfand, wo auf Inseln besonders viele, nur dort lebende, endemische Pflanzen vorkommen und ökologische Theorien weiterentwickelte, erhält der Biogeograph Dr. Manuel Steinbauer von der Universität Bayreuth den diesjährigen, mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG).

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05. Jan 2015 · Pressemitteilung · Sektionen

Meersalat Ulva kommt nur mit den richtigen Bakterien in Form

Ulva wächst bandförmig oder wie ein Salatblatt. Fotos und © Thomas Wichard, Universität Jena

Er wächst bandförmig oder wie ein Salatblatt, aber nur wenn Bakterien die Differenzierungs- und Entwicklungsprogramme der Grünalge anwerfen. Wie die Alge dies sicherstellt, schildert die Sektion Phykologie in Text und Bild auf ihrer Website.

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06. Jan 2014 · Pressemitteilung · Sektionen

Chlamydomonas reinhardtii - schneller Schwimmer steht Modell

Das Video zeigt die schraubenförmigen Schwimmbewegungen von Chlamydomonas reinhardtii im Lichtmikroskop.

Der auf der ganzen Welt verbreitete Einzeller misst Licht, schwimmt schneller als der Weltrekordhalter im Brustschwimmen. Die winzige Alge mauserte sich zum Modell-Organismus, an dem die Forschergemeinde ganz verschiedene Dinge untersucht. Sogar neue Forschungszweige in der Neurobiologie und Medizin etablierten sich ausgehend von der Alge: etwa die Optogenetik, die genetisch modifizierte Zellen als Lichtschalter einsetzt. Die Sektion Phykologie stellt das Modell in Text, Bild und Video auf ihrer Website vor.

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DBG Update
11. Sep 2019 · News · Veranstaltung

Öffentlicher Vortrag: Neue Techniken in der Pflanzenzüchtung

Prof. Dr. Ulla Bonas. Foto: Christoph Rieken, Leopoldina

Pflanzengenetikerin Professorin Ulla Bonas (Uni Halle-Wittenberg), zugleich Vize-Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Halle) und Wissenschaftliche Direktorin des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs (Greifswald), spricht am 16. September 2019, 19 Uhr, in einem öffentlichen Vortrag während unserer Botanikertagung über "Neue molekulare Techniken in der Pflanzenzüchtung" im Audimax der Universität Rostock auf dem Campus Ulmenstraße. Pflanzen werden seit etwa 12.000 Jahren gezüchtet und ständig genetisch verändert, um beispielsweise die Erträge und Stressresistenz zu erhöhen oder sie stabiler gegen Krankheiten zu machen. Neben spontan auftretenden Mutationen wurden in den letzten 150 Jahren Pflanzenlinien nach Mutagenese, also durch Bestrahlung oder chemische Agenzien auf neue und erwünschte Eigenschaften selektiert. Während durch solche DNA-Sequenzänderungen Mutationen im gesamten Genom entstehen ("Schrotschussprinzip"), hat die gerichtete Einführung spezifischer Mutationen durch neue molekulare Techniken die Pflanzenzüchtung im letzten Jahrzehnt revolutioniert. Was die so genannten "programmierbaren Genscheren" bewirken, darüber wird Professorin Bonas in ihrem Vortrag sprechen.

Quelle: Uni Rostock (beim idw)

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03. Sep 2019 · DBG · Politik

Grundlagenforschung wertschätzen, fördern und kommunizieren

Grundlagenforschung braucht mehr Wertschätzung, eine wirksame und längerfristige Finanzierung und die strukturelle Absicherung der dort Beschäftigten. Auch die Wissenschaftskommunikation muss ausgebaut werden, fordert der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VBIO) in seinem Positionspapier. Diese Positionen teilt die DBG, die im Dachverband der Biolog*innen Mitglied ist, und das Papier gemeinsam mit weiteren 12 biowissenschaftlichen Fachgesellschaften gezeichnet hat.

Quelle: VBIO

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10. Aug 2019

VBIO-Rückblick - Juli

In seinem monatlichen Tätigkeitsbericht nennt der Biologen-Dachverband VBIO u.a.

  • seine neue Arbeitsgruppe Biowissenschaften und Nachhaltigkeit, die das Thema konzeptionell vorantreiben und einen Vorschlag für Themenauswahl bzw. Fokussierung (Didaktik/Vermittlung) machen wird. Ansprechpartner ist hier unser DBG-Präsident, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz
  • sein Positionspapier zur Schulbiologioe. Darin bekräftogt er, wie wichtig biowissenschaftliche Erkenntnisse zur Beantwortung wesentlicher Zukunftsfragen etwa für Gesundheit, Ernährung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind. Lehrkräfte müssen daher sowohl über hohe fachwissenschaftliche als auch fachdidaktische Kompetenzen verfügen
  • dass er sich zur Novellierung der Gentechniksicherheitsverordnung nochmals an das BMEL in Bezug auf die Verschärfung der „Weiterbildungsregelung“ durch den Bundesrat gewandt hat

Weitere Nachrichten aus Politik und Biologie runden den Rückblick des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) ab, in dem auch die DBG Mitglied ist.

Link zur Juli-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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25. Jul 2019 · DBG · Politik

Für genetische Präzisionsmethoden und nachhaltige Nutzpflanzen

Auch die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) und ihre Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie (SPPMB) appellieren an das neu gewählte Europäische Parlament und die Kommission der Europäischen Union (EU), das veraltete Gentechnikrecht aus dem Jahr 2001 an den Kenntnisstand der Wissenschaft und die internationalen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu modernisieren. Gemeinsam mit 115 anderen Wissenschaftsorganisationen und -instituten plädieren sie dafür die Nutzung neuer Präzisionsmethoden der Genomeditierung zur Zucht von Kulturpflanzen zu vereinfachen, um eine nachhaltige Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion in der EU zu ermöglichen.

Lesen Sie das gemeinsame Statement (pdf), ins Deutsche übertragen von

  • Prof. Dr. Holger Puchta (Botanisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie, KIT),
  • Prof. Dr. Claus Schwechheimer (Systembiologie der Pflanzen, Technische Universität München, TUM),
  • Prof. Dr. Caroline Gutjahr (Pflanzengenetik, Technische Universität München, TUM),
  • Prof. Dr. Andreas Graner (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, IPK) und
  • Prof. Dr. Ralph Bock (Max Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam)
  • Prof. Dr. Andreas P.M.Weber (Biochemie der Pflanzen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
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09. Jul 2019

VBIO-Rückblick - Juni

In seinem Rückblick auf den vergangegenen Monat berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) unter anderem von seinem (und wgg's) Fachgespräch zum Thema Genome Editing mit Vertreter*innen des BMU und des BfN. Informationen über Forschungspolitik im Allgemeinen und die Aktivitäten des Bio-Dachverbandes im Besonderen,in dem auch die DBG Mitglied ist runden das Schreiben ab.

Link zur Juni-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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08. Jul 2019 · Actualia

Nachruf: Professor Dr. Hans-Walter Heldt (1934- 2019)

Hans-Walter Heldt an seinem 80. Geburtstag. Foto: Birgit Piechulla

Der Pflanzenbiochemiker hat in über 250 Publikationen die Welt der pflanzlichen Stoff- und Membran-Transporter sowie die involvierten biochemischen Vorgänge aufgeklärt. Dazu betrat der Lehrstuhl-Inhaber an der Georg-August-Universität Göttingen immer wieder methodisches Neuland, erhielt dafür international bedeutende Auszeichnungen und stellte die Wissenschaft und seine Menschenfreundlichkeit über vorherrschende Anschauungen. Zahlreiche Professorinnen und Professoren gingen aus seinem Institut hervor, wie seine Schülerin, Professorin Dr. Birgit Piechulla (Uni Rostock) in ihrem Nachruf berichtet. Der Inhaber des Göttinger Lehrstuhls Biochemie der Pflanze und dortiger Institutsbegründer Hans-Walter Heldt verstarb unerwartet am 18. Mai 2019 im Alter von 85 Jahren. Er ist/war einer der führenden Pflanzenbiochemiker weltweit, sein besonderes Forschungsinteresse galt Transportprozessen innerhalb der Pflanze.

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05. Jul 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 43

Zwei neue Förder-Tools zum Netzwerken und Ideen-Austausch hat das Präsidium für Mitglieder entwickelt. Welche Wurzel-Gene vor Fäulnis schützen und welche deren Wachstum lenken, wie Blattformen entstehen, was den Blühzeitpunkt reguliert und wie Pflanzen Hilferufe modulieren sind Themen in den Forschungsnachrichten. Weitere Themen aus Wissenschaft und Politik sowie Tagungen und Termine runden den letzten Newsletter vor unserer Botanikertagung ab.

zum 43. Newsletter (LogIn erforderlich)

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04. Jul 2019 · Actualia · Sektionen

Nachruf: Professor Dr. Reinhard Lieberei (1948 - 2019)

Prof. Dr. Reinhard Lieberei. Foto: privat.

Als international renommierter Wissenschaftler war Reinhard Lieberei stets in vorderster Front an unzähligen Forschungsprojekten der Angewandten Botanik beteiligt. Für die meisten Mitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft ist die Forschung an tropischen Nutzpflanzen unverrückbar mit dem Namen Reinhard Lieberei verbunden. Ob es um die Optimierung der Kakaofermentation ging, die Bekämpfung von Krankheiten des Kautschukbaumes oder die Etablierung nachhaltiger Anbaumethoden in Südamerika - Lieberei prägte durch seine Innovation und Begeisterung viele Forschungsprojekte zu tropischen Nutzpflanzen. Sein beeindruckendes Wissen über diese angewandten Forschungsfelder ist in sein Lehrbuch „Nutzpflanzen“ eingeflossen, das er gemeinsam mit Christoph Reisdorff erstellt hat, einem seiner vielen wissenschaftlichen Schüler. Prof. Dr. Dirk Selmar schildert in seinem Nachruf auch Liebereis Engagement in der Vereinigung für Angewandte Botanik und in der Sektion für Angewandte Botanik in der DBG.

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27. Jun 2019

VBIO: Treffen der Fachgesellschaften

Anfang Juni kamen die Vertreter der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften beim Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) zusammen:

  • sie wählten (unseren DBG-Präsidenten) Prof. Dr. Karl-Josef Dietz zum 1. Vorsitzenden im Deutschen Nationalkomitee Biologie (DNK) in der International Union of Biological Sciences (IUBS)
  • thematisierten Änderungen im Publikationswesen (Plan S)
  • berichteten über ihr Positionspapier zur Grundlagenforschung
  • besprachen ihren Input zu Acess and Benefit Sharing und Digitalen Sequenzinformationen (Nagoya-Protokoll)
  • gründeten eine neue Arbeitsgruppe: Biowissenschaften und Nachhaltigkeit mit Prof. Dr. Karl-Josef Dietz als Ansprechpartner

zur einseitigen Zusammenfassung des Treffens im Intranet (LogIn erforderlich)

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04. Jun 2019 · News · Ausschreibung

Erster Schüler-Wettbewerb: Mit Algen die Zukunft gestalten

Dank der vielen Arten und Verwendungen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Projekte rund um das Thema Algen für den Wettbewerb. Fotos: Mitwirkende in der Sektion Phykologie

Alle Schülerinnen und Schüler in Gymnasien, Gesamtschulen und ähnlichen Einrichtungen können Projekte einreichen zum ersten Wettbewerb „Mit Algen die Zukunft gestalten“. Jedes Projekt kann teilnehmen, sofern die Einreichenden 16 Jahre oder älter sind. Den Preistragenden winken neben Auszeichnung und Preisgeld auch eine Einladung zur nächsten wissenschaftlichen Konferenz der Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft, in der die ausschreibenden Algenforscherinnen und -forscher organisiert sind. Vom 8. bis 11. März 2020 in Steinfeld in der Eifel können die Preistragenden ihr Projekt den Forscherinnen und Forschern vorstellen. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2020.

Quelle: Sektion Phykologie in der DBG

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13. Jun 2019

VBIO-Rückblick - Mai

Der VBIO hat gemeinsam mit anderen Institutionen seinen wissenschaftlichen Input beim Sekretariat der Biodiversitätskonvention eingereicht. Außerdem berichtet der Dachverband der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften und Bio-Lehrer*innenverband (Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V., VBIO):

  • Der CETAF-Verhaltenskodex für den Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechtem Vorteilsausgleich (Access and Benefit Sharing, ABS) ist von der Europäischen Kommission offiziell als erstes bewährtes Verfahren für ABS anerkannt worden.
  • Der Verband betont wie wichtig Forschungsdaten-Management ist.
  • Zitiert eine Antwort des Bundestages, in dem Deutschland neben den USA als führende Nation bei der optogenetischen Forschung erwähnt wird (bekanntlich startete diese Forschung mit Grundlagenforschung an Algen).

Weitere Nachrichten aus der deutschen Forschungspolitik runden den Rückblick auf Mai ab.

Link zur Mai-Ausgabe (LogIn erforderlich)

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17. Mai 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 42

Wie Kartoffelpflanzen trotz Hitze Knollen liefern können, wessen Mitochondrien auch ohne DNA funktionieren und wo Auxin das Wachstum hemmt steht in unseren Forschungsnachrichten. In der zweiten Rubrik stellen wir das einzige der neuen DFG-Schwerpunktprogramme mit pflanzenwissenschaftlichem Fokus vor, nennen das neu eingerichtete Graduiertenkolleg und berichten, wie Sie sich für die Grundlagenforschung engagieren können.
Alle Mitglieder der DBG sind ganz herzlich zur Botanikertagung und zur dort stattfindenden Mitgliederversammlung im Herbst nach Rostock eingeladen. Die DBG hat die Frist zur Bewerbung für die Reisestipendien zur Teilnahme an der Botanikertagung um eine Woche verlängert. Sie möchte außerdem an die Deadline zum Einreichen von Vortragsthemen und an die bald endende, günstige Early-Bird-Registrierung erinnern.
In der DBG-Rubrik erfahren Sie, welche Autor*innen ab 1. Juli 2019 in unserer Zeitschrift Plant Biology ohne Gebühr Open Access publizieren können.

zum 42. Newsletter (LogIn erforderlich)

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22. Mär 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 41

In welcher Pflanze Chloroplasten miteinander konkurrieren, wo zelleigene Redakteure arbeiten und was eine neue molekulare Taschenlampe beleuchtet sind drei der Themen unserer Forschungsnachrichten. Wo PIs sich um 250.000 Euro Projektförderung bewerben oder wo Biodiversitäts-Projekte beantragt werden können, steht in unserer zweiten Forschungsrubrik. 
Die DBG ruft die nahende Deadline in Erinnerung, Nachwuchsforschende für den Strasburger-, Pfeffer- und Horst Wiehe-Preis zu nominieren. Zudem lädt die DBG ein, sich um die Förderung eines eigenen Workshops zu bewerben.
Für die diesjährige Botanikertagung haben inzwischen mehrere Plenarredner*innen zugesagt und eine Leibniz-Preisträgerin wird den öffentlichen Abendvortrag der DBG-eigenen Tagung halten. Junge Teilnehmende, die Mitglied der DBG sind, können Reise-Grants beantragen.

zum 41. Newsletter (LogIn erforderlich)

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26. Jan 2019 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 40

Die zwei Gesichter des Kambiums, eine Hypothese, die nach sieben Jahrzenten endlich belegt wurde, eine neue Gruppe von Abwehrstoffen und  ein Nährstoff, der das Trockenstresshormon Abscisinsäure reguliert, sind Themen der Wissenschaftsnachrichten.

Wen wir mit den Best-Paper-Preisen auszeichneten und welche Preise wir zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses neu ausschreiben, steht in der DBG-Rubrik. Ebenso informieren wir über die Öffnung der Registrierung zu unserer Botanikertagung und bieten dazu Reise-Stipendien an.

zum 40. Newsletter (LogIn - neu)

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24. Okt 2018 · DBG · Politik

Europäische Forschende sind für Präzisionszüchtung

Mehr als 85 Europäische Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsorganisationen, darunter unsere Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG), bitten den Europäischen Gerichtshof (EuGH) das Urteil über neue Pflanzen-Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas9 und andere Formen der Genom Editierung zu überarbeiten. Sie alle plädieren dafür, dass Präszisionszüchtung für nachhaltige Landwirtschaft anders gehandhabt werden muss als im Urteil vom 25. Juli 2018. Die Unterzeichnenden fordern, dass Präzisionszüchtungen und Pflanzenzüchtungen ohne Fremd-Gene genau so wie herkömmliche Züchtungen anzusehen sind, weil sie genauso sicher sind. Die Erkenntnisse der Wissenschaft müssen in die Handhabung einfließen und die diesbezügliche Gesetzgebung muss daher schnellstens korrigiert werden. Langfristig muss dann auch das veraltete Gentechnikrecht an die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft angepasst werden. Eine deutsche Übersetzung der belgischen Pressemitteilung bietet das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenforschung in Potsdam auf seiner Website. Wer das Positionspapier unterstützen möchte, kann auch seinen Namen auf der Liste der Unterzeichner hinzufügen. 
Zur Pressemitteilung und offenem (englischen) Brief der Europäischen Initiative und zum Unterzeichnen

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12. Dez 2017 · Actualia · DBG · Outreach

„Wissenschaft lebt von Netzwerken“

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christ

Die Wissenschaft wird derzeit von Kritikern herausgefordert. Gleichzeitig sollen die Pflanzenwissenschaften Lösungen für drängende Probleme der Menschheit finden. Anlässlich seiner Wiederwahl im September beschreibt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), Professor Karl-Josef Dietz von der Uni Bielefeld, welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt, was die DBG dazu beitragen kann und wie er einst selbst zum Pflanzenforscher wurde. Und er schildert warum die DBG sich – anders als früher – auch außerhalb der Wissenschaft für die Forschung einsetzt.

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Wochen-Chronik
13. Sep 2019 · News · Forschungsergebnis

Alpine Ökosysteme im Klimawandel: Auf den Boden kommt es an

Welche alpinen Pflanzen vom Klimawandel profitieren, hängt stark vom Boden ab, der Wasser und Nährstoffe zur Verfügung stellt. Der Bayrische Enzian ist von vielen Schweizer Berggipfeln verschwunden. Foto: Frank Hagedorn, WSL

Die Alpenflora verändert sich rasant mit dem Klimawandel. Die Böden sind dabei ein entscheidender Faktor, sie speichern etwa die grössten CO2-Mengen. Wie sich alpine Böden in einer wärmeren Zukunft ändern, ist jedoch weitgehend unbekannt. Das sollte geändert werden, betonen Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) im Fachjournal Science (DOI: https://www.doi.org/10.1126/science.aax4737).

Quelle: WSL

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12. Sep 2019 · News · Ausbildung · Politik

1.000 neue Tenure-Track-Professuren

Wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) vergangenen Donnerstag meldete, werden 1.000 zusätzliche Tenure-Track-Professuren für den wissenschaftlichen Nachwuchs bewilligt. Manche Unis erhalten nur 2 und andere 28 Professuren. In einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren hat das Auswahlgremium heute 532 Tenure-Track-Professuren an 57 Hochschulen zur Förderung ausgewählt.

Quelle: GWK  (pdf)

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11. Sep 2019 · News · Forschungsergebnis

Resistente Bohnen dank moderner Pflanzenzüchtung

Eine genetische Auswahlmethode hilft afrikanischen Züchterinnen und Züchtern solche Bohnen weiterzuzüchten, die gegen den Pilz resistent sind. Foto: Georgina Smith, CIAT

Mit einer neuen Methode können rasch und gezielt krankheitsresistente Bohnen für verschiedene Weltregionen gezüchtet werden, die die Ernährungssicherheit von Selbstversorgern in Ländern in den Tropen verbessern können. Kern der neuen Methode ist, von Bohnen, die sich potenziell für die Züchtung neuer resistenter Sorten eignen, ein genetisches Profil zu erheben. Dieses Profil gibt im Voraus Auskunft darüber, ob die Nachkommen, die aus der Kreuzung zweier Sorten hervorgehen, gegen verschiedene lokal vorkommende Stämme des krankheitserregenden Pilzes (sogenannte Pathotypen) resistent
gegen die Angular-Leaf-Spot-Krankheit sind. Das berichten Forschende u.a. der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) heute im Fachjournal Frontiers in Plant Science (DOI: https://doi.org/10.3389/fpls.2019.01126).

Quelle: ETH Zürich

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11. Sep 2019 · News · Forschungsergebnis

„Wasser pflanzen“ ist möglich und könnte Dürre und Trockenheit entgegenwirken

Die Art der Vegetation und Landnutzung spielt für die Wasserspeicherung und -verteilung eine wichtige Rolle. Foto: Lukas Kleine, IGB

Der Wasserhaushalt einer Landschaft pendelt immer häufiger zwischen den Extremen Dürre und Überflutung. Die Art der Vegetation und Landnutzung spielt für die Wasserspeicherung und -verteilung eine wichtige Rolle. Zusammen mit Kollegen aus Schottland und den USA haben Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ein mathematisches Modell erarbeitet, das die komplexen Zusammenhänge zwischen Vegetation, Boden und Wasserhaushalt darstellen kann. Sie zeigen im Fachjournal Hydrological Processes (DOI: https://doi.org/10.1002/hyp.13480) beispielsweise, dass in Buchenwäldern Wasser vermehrt zwischen dem Boden und der Vegetation zirkuliert und die Verdunstungsrate hoch ist, während Grasbedeckung die Grundwasserneubildung fördert.

Quelle: IGB

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11. Sep 2019 · News · Veranstaltung

Klimawandel: Forscher aus aller Welt diskutieren Strategien für Pflanzen

Professorin Birgit Piechulla ist Tagungspräsidentin der internationalen Botanikertagung in Rostock. Foto: Edeltraut Altrichter, Uni Rostock

Unter dem Motto ‚Pflanzenwissenschaften für unsere Zukunft‘ (Plant Science for our Future) treffen sich vom 15. bis zum 19. September 2019 über 400 Pflanzenforscher*innen aus 27 Ländern an der Uni Rostock zur Botanikertagung. „Es ist die größte und bekannteste Konferenz auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften im deutschsprachigen Raum“, unterstreicht Professorin Dr. Birgit Piechulla. Die Tagung ist fester Bestandteil in den Pflanzenwissenschaften und wird alle zwei Jahre durch unsere 137 Jahre alte Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) ausgerichtet. In mehr als 20 Schwerpunktveranstaltungen diskutieren die Forschenden jüngste Forschungsergebnisse zum Klimawandel, resistente Pflanzen, Stress, Artenvielfalt, Biotechnologie, Genomeditierung, u.v.a.m.

Quelle: Uni Rostock

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10. Sep 2019 · News · Forschungsergebnis

Globaler Samenhandel verbreitet Schadorganismen

Eichel der im Westen Nordamerikas beheimateten Oregon-Eiche (Quercus garryana) mit Pilzbefall und Frassschäden durch Rüsselkäferlarven. Bild: Iva Franić, CABI

Der weltweite Handel mit Baumsamen ist nicht so sicher wie bisher angenommen. Forschende der Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), des CABI und weiterer Institutionen zeigen, dass mit dem Saatgut auch zahlreiche schädliche Insekten und Pilze verbreitet werden. Diese stellen ein grosses Risiko für Bäume und Waldökosysteme dar, berichten die Forschenden im Fachmagazin Ecological Applications (DOI: https://doi.org/10.1002/eap.1971).

Quelle: WSL

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09. Sep 2019 · News · Politik · Projekt

Positionspapier: Wälder intensiver an den Klimawandel anpassen

Trockenschäden an Buchen in Thüringen. Foto: Franz Kroiher

Der Deutsche Verband Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) hat ein Positionspapier veröffentlicht, mit dem er die Diskussion um die Anpassung der Wälder an den Klimawandel versachlichen will, die nach zwei heißen und trockenen Sommern vor allem von Extrempositionen bestimmt ist. Die Wissenschaftler*innen plädieren für eine rasche und aktive Anpassung der Wälder an den Klimawandel. Dadurch sollen auch zukünftig die vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft an den Wald erfüllt werden, vom Rohstoff Holz über den Klimaschutz und die Erhaltung der Biodiversität bis zur Erholung. Im Rahmen der Waldanpassung müssen alle waldbaulichen Möglichkeiten genutzt werden, um Mischbestände mit Baumarten und Herkünften zu begründen, die sowohl an das herrschende als auch zukünftige Klima angepasst sind. Dabei sollten neben Pflanzung und Saat auch natürliche Prozesse der Wiederbewaldung und Naturverjüngung genutzt werden. Die Klimaanpassung der Wälder ist unverzichtbar, meldet das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei.

Quelle: Thünen

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09. Sep 2019 · News · Projekt

Betriebsanleitung für das Erbgut einer Zelle

Dominic Simm, Prof. Dr. Stephan Waack, Dr. Martin Kollmar, Stefanie Pinkert (Gründungsförderung Universität Göttingen), Dr. Stefanie Mühlhausen und Dr. Florian Odronitz (v.l.). Foto: Stefanie Mühlhausen

Die Genom-Annotation von Pflanzen in der Agrarindustrie und von biotechnologisch relevanten Pilzen will eine Ausgründung von Forscher*innen der Uni Göttingen verbessern. Die Forschenden aus der Bioinformatik erhalten dazu eine Fördersumme in Höhe von gut einer Million Euro. Mit diesem Betrag unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in den kommenden zwei Jahren Personal- und Sachausgaben des Projekts „Genometation“. Inhaltlich beantwortet das Projekt die Frage „Wie schreibt man die Betriebsanleitung für das Erbgut einer Zelle?“.

Quelle: Uni Göttingen

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05. Sep 2019 · News · Forschungsergebnis

Vielfalt erhöht die Widerstandskraft

Fünf-Baumarten-Mischung auf einem Feld des Sardinilla-Experiments. Foto: Florian Schnabel, Uni Freiburg

Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stressoren als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind: Diesen Befund haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Freiburg anhand von Daten aus dem weltweit ältesten Freilandexperiment zur Diversität tropischer Baumarten bestätigt. Die ausgewerteten Jahresdaten zu Umfang und Höhe der Bäume, die als Indikatoren für die Produktivität und Stabilität des Ökosystems gelten und aus dem 2001 in Panama gestarteten Sardinilla-Experiment stammen, sind aus dem Zeitraum von 2006 bis 2016. Das Team mit Doktorand Florian Schnabel hat seine Ergebnisse im Fachjournal Global Change Biology (DOI: https://doi.org/10.1111/gcb.14792) veröffentlicht.

Quelle: Uni Freiburg

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04. Sep 2019 · News · Forschungsergebnis

Plantagen binden CO2 und bringen Regen in die Wüste

Wo Jojoba-Plantagen am effektivsten dazu beitragen können, dem Klimawandel entgegenzuwirken, haben Forschende untersucht. Foto: Oliver Branch, Uni Hohenheim

Großflächige Plantagen in Wüstenregionen haben gleich mehrere Vorteile. An welchen Stellen sie am effektivsten dem Klimawandel entgegenwirken, das haben Dr. Oliver Branch und Prof. Dr. Volker Wulfmeyer von der Universität Hohenheim in Stuttgart mit einem neuen, globalen Index herausgefunden, den sie im Fachjournal PNAS vorstellen (DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1904754116). Die wesentlichsten Effekte von Plantagen bestehen darin, dass sie die mittlere Temperatur senken und Niederschlag auslösen können. Diese besondere Bio-Geoengineering-Methode ist in Bezug auf die Klimakrise interessant, da die Plantagen so der Ausbreitung der Wüsten entgegenwirken können. Zum anderen binden die Pflanzen Kohlenstoffdioxid und helfen so dabei, Kohlenstoff zu speichern.

Quelle: Uni Hohenheim

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02. Sep 2019 · News · Projekt

EU fördert Vorbereitung europäischer Infrastruktur zur Langzeit-Forschung an Ökosystemen

Quantifizierung des Gasaustauschs verschiedener Baumarten / SMEAR II, Hyytiälä- Forststation, Universität Helsinki (Finnland). Foto: Juho Aalto

Mit der finanziellen Förderung von zwei Projekten in Höhe von insgesamt 14 Millionen Euro schlägt die EU ein weiteres wichtiges Kapitel in der Entwicklung einer dauerhaften Infrastruktur für die Langzeit-Ökosystemforschung in Europa auf. Diese Projektfinanzierung wird sowohl bedeutende organisatorische Fortschritte ermöglichen als auch die wissenschaftliche Arbeit an den Standorten und Plattformen von eLTER erheblich vorantreiben. Insgesamt sind 34 Partner aus 24 Ländern an diesen Projekten beteiligt. Den Kern der europäischen Forschungsinfrastruktur eLTER RI (European Long-Term Ecosystem, critical zone and socio-ecological Research Infrastructure) werden ca. 250 ausgewählte Standorte bilden, die alle biogeografischen Gebiete in Europa abdecken und in denen biologische, biogeochemische, hydrologische und sozio-ökologische Daten nach gemeinsamen Standards erhoben und analysiert werden, berichtet das daran beteiligte und in Leipzig ansässige Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Quelle: UFZ

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29. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis · Politik

Anthropogener Klimawandel unbestritten

Dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird, ist in der Fachwelt nahezu unbestritten. Darauf verweist die Bundesregierung in einer Antwort (19/12631) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/12228). Die Bundesregierung ist laut Antwort inzwischen der Auffassung, "dass 99 Prozent der Wissenschaftler, die Fachaufsätze zum Klimaschutz veröffentlichen, der Überzeugung sind, dass der Klimawandel durch den Menschen verursacht ist". Die AfD-Fraktion hatte in der Anfrage unter anderem auf Aussagen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) Bezug genommen, die im Mai 2019 im Bundestag gesagt habe, dass "97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler" sagten, der Klimawandel sei menschengemacht, und nach weiteren Studien gefragt, bersichtet Heute im Bundestag (hib) .

Quelle: hib

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28. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Klimawandel bedroht genetische Vielfalt der europäischen Pflanzenwelt

Die Forscher haben die Anpassungsfähigkeit von Arabidopsis-Pflanzen an den Klimawandel in Gewächshäusern untersucht. Die Art wird unter dem immer trockener werdenden Klima rund um das Mittelmeer ihre genetische Vielfalt verlieren. Foto und ©: M. Exposito-Alonso, MPI f. Entwicklungsbiologie

Der Klimawandel gefährdet das Überleben vieler Pflanzenarten in Europa. Ein Team aus Wissenschaftlern, das von Forschern des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen koordiniert wurde, hat herausgefunden, dass nur wenige Individuen der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) die notwendigen Genvarianten besitzen, um dem im Jahr 2050 in Europa herrschenden Klima trotzen zu können, wie sie im Fachmagazin Nature berichten (DOI: https://doi.org/10.1038/s41586-019-1520-9). Dieser Befund lässt sich sehr wahrscheinlich auch auf andere Pflanzenarten übertragen. Mit Hilfe der Ergebnisse können Forscher vorhersagen, wo eine Art am meisten von den Folgen des Klimawandels betroffen sein wird.

Quelle: MPI für Entwicklungsbiologie

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28. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Frühes Leben auf der Erde durch Enzym limitiert

Über 2 Milliarden Jahre lang, bis Pflanzen das Festland besiedelten, blieb der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre bei 2 % stabil. Ein Verantwortlich dafür kann das Enzym Nitrogenase gewesen sein. Grafik: William Martin, HHU

In der frühen Erdgeschichte blieb der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre für rund zwei Milliarden Jahre lang so niedrig, dass sich kein Leben an Land entwickeln konnte. Forscher aus London haben zusammen mit Prof. Dr. William F. Martin vom Institut für Molekulare Evolution der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) nun in einem einzelnen Enzym, der sogenannten Nitrogenase, einen möglichen Grund für diese lange Stagnation der Evolution erkannt. Ihre Theorie stellen sie in der Zeitschrift Trends in Plant Science (DOI: https://doi.org/10.1016/j.tplants.2019.07.007) vor.

Quelle: HHU

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28. Aug 2019 · News · Köpfe und Karrieren

Eva Stukenbrock neues Mitglied in bedeutendem internationalen Wissenschaftskolleg

Seit 2019 CIFAR-Mitglied: Eva Stukenbrock, Professorin für Umweltgenomik an der CAU und Fellow am MPI-EB in Plön. Foto und ©: Stefan Kolbe, Uni Kiel

Die Kieler Professorin für Umweltgenomik Dr. Eva Stukenbrock erforscht als Fellow am Canadian Institute for Advanced Research (CIFAR) in Toronto, wie Pilze Gesundheit, Ernährung und die Umwelt beeinflussen. CIFAR gilt als einer der aktuell bedeutendsten Thinktanks weltweit. Die Entscheidung des kanadischen Komitees beruht insbesondere auf Stukenbrocks herausragenden Forschungen zu den Beziehungen von Pflanzen und Mikroorganismen, der ihnen zugrundeliegenden evolutionären Genomik und künftigen Anwendungen im nachhaltigen Pflanzenschutz. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf bestimmten Pilzen, die als Schädlinge den Weizenanbau bedrohen. An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) setzt sie sich zudem dafür ein, im von ihr geleiteten ‚Kiel Plant Center‘ (KPC) die Pflanzenforschenden verschiedener Disziplinen zusammenzuführen und gemeinsam wissenschaftliche Grundlagen für die Erhaltung der Pflanzengesundheit zu schaffen.

Quelle: CAU

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28. Aug 2019 · News · Veranstaltung

Wiedervernässung von Mooren

Vom 10. bis 13. September 2019 werden mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zur internationalen WETSCAPES-Konferenz (https://www.wetscapes.uni-rostock.de/) an der Universität Rostock über die Wiedervernässung trockengelegter Moore diskutieren. Dass eine Wiedervernässung der Moore einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, darüber ist sich die Fachwelt einig. Eine Wiedervernässung senkt die Freisetzung schädlicher Treibhausgase. Dabei gehen jedoch ehemals trockengelegte landwirtschaftliche Nutzflächen verloren.
Bei der Tagung soll insbesondere die Frage geklärt werden, wie Wiedervernässung land- und forstwirtschaftlicher Moorflächen mit fortgesetzter wirtschaftlicher Nutzung kombiniert werden kann. Neueste Erkenntnisse über die bei der Wiedervernässung ablaufenden Prozesse in Boden, Wasser und Luft werden von Wissenschaftlern und Anwendern vorgestellt und zusammengebracht, die an natürlichen, künstlich entwässerten oder wiedervernässten Mooren arbeiten.

Quelle: Wetscapes beim idw

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27. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Neuer Biosensor gewährt Einblick in pflanzliche Stressreaktion

Mikroskopiebilder (FRET-Verfahren) zeigen drei Regionen einer Wurzel und jeweils die Phosphatidylsäure unter Salzstress im zeitlichen Verlauf (v.l.n.r.). Unterschiedliche Farben zeigen Veränderungen. Aufnahmen: W. Li et al., Nature Plants, Uni Münster

Es sind winzige Signalmoleküle, die bedeutende Rollen für die Vorgänge in Lebewesen spielen. Wie genau diese Stoffe funktionieren, ist aber häufig noch unbekannt. Ein internationales Team von Forschenden haben zusammen mit Lukas Wallrad und Jörg Kudla von der Uni Münster eine Methode entwickelt, mit der sie einem wichtigen Botenstoff in Pflanzen besser auf die Spur kommen können – der Phosphatidylsäure. Mit einem neuen Biosensor verfolgen sie die Aktivität der Phosphatidylsäure erstmals räumlich und zeitlich nach. Die Methode ist auch für die Untersuchung von Pflanzen interessant, die sich in Stresssituationen befinden, zum Beispiel salzigen Böden ausgesetzt sind. Die Studie ist in Nature Plants (DOI: https://doi.org/10.1038/s41477-019-0497-6) erschienen.

Quelle: Uni Münster

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27. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Wie Pflanzen sich zwischen Wachstum und Verteidigung entscheiden

HBI1 kontrolliert das Wachstum und die Verteidigungsreaktionen durch transkriptionelle Regulierung der ROS-Homeostasis. Es kommt zur Inkompatibilität zwischen Wachstums- und Verteidigungsprogrammen. Grafik: Cell Reports, CC BY-NC http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/

Um zu überleben, müssen Pflanzen jeden Tag erneut einen Kompromiss zwischen Wachstum und Verteidigung finden. Sie benötigen beide Funktionen, um sich erfolgreich zu vermehren. Jedoch können die meisten Pflanzen nicht beides gleichzeitig tun. Die Mechanismen dieses ungewöhnlichen Arrangements lagen lange Zeit im Dunkeln und es wurde vermutet, dass die Limitierung von Energie die Abwägung zwischen Wachstum und Verteidigung, den sogenannten „growth-defense trade-off“, verursacht. Aufgrund der widersprüchlichen Natur der zwei Vorgänge – beide werden vom selben Transkriptionsfaktor reguliert, benötigen jedoch gegensätzliche ROS-Gehalte – konnten die Forschenden belegen, dass der „growth-defense trade-off“ an der Inkompatibilität der Signalwege liegt und nicht an den begrenzten Energieressourcen. Das publizierten die Forschenden vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben im Fachmagazin Cell Reports (DOI: https://doi.org/10.1016/j.celrep.2019.07.029).

Quelle: IPK (pdf)

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27. Aug 2019 · News · Politik

Zehn Thesen zur Wissenschafts­freiheit

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat ein Memorandum „Zehn Thesen zur Wissenschaftsfreiheit“ veröffentlicht. Ziel ist, die Freiheit der Wissenschaft hervorzu­heben und sie für künftige Herausforderungen zu stärken.

Quelle: wissenschaftsfreiheit.de (pdf)

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27. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Wie Pflanzen ihre CO2-Nutzung messen

Gasaustausch über die Stomata: Kohlendioxid wird aufgenommen, gleichzeitig werden pro aufgenommenem CO2-Molekül hunderte Moleküle Wasser (H2O) abgegeben. Bild: Rainer Hedrich und Peter Ache, Uni Würzburg

Trockenheit bedeutet für Pflanzen eine Gratwanderung: Sie müssen sich abschotten, um nicht zu viel Wasser zu verlieren, bekommen dann aber kaum Kohlendioxid ab. Ein Sensor-Netzwerk sorgt hier für die richtige Balance, berichten Forschende der Uni Würzburg im Fachmagazin Nature Plants (DOI: https://doi.org/10.1038/s41477-019-0490-0).

Quelle: Uni Würzburg

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22. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Inventur beim Immunabwehrprozess der Pflanze

Die Werkzeuge, mit denen Pflanzen krankheitsverursachende Mikroben erkennen und bekämpfen, wurden jetzt von einem Team internationaler Forscherinnen und Forscher katalogisiert. Die Ergebnisse sind im Fachjournal Cell publiziert (DOI: https://doi.org/10.1016/j.cell.2019.07.038).

Quelle: MPI f Entwicklungsbiologie

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21. Aug 2019 · News · Forschungsergebnis

Pflanzenschutz: neuartiger Impfbaukasten entwickelt

Einfach, schnell und flexibel: Künftig könnten Pflanzen deutlich leichter gegen Viren geimpft werden. Ein neues Verfahren dafür haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) und des Nationalen Forschungsrats in Italien (CNR) entwickelt. Damit lassen sich schnell passgenaue Wirkstoffe gegen verschiedene Krankheitserreger identifizieren und produzieren. Über ihre Arbeit berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nucleic Acids Research (DOI: https://doi.org/10.1093/nar/gkz678).

Quelle: MLU

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News

Rückblick auf KW 33

Dem Geheimnis kranker Kartoffeln auf der Spur

Gestresste Pflanzen müssen Eisen im Griff haben 

Neue Einblicke in die metabolische Dynamik

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 32

Artenvielfalt schwindet schneller als bislang angenommen

Evolutionäre Dynamiken

Wie die Photosythese Wasser spaltet 

Kleine Ackerflächen fördern die Biodiversität

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 31

Salizylsäure-Synthese in Pflanzen aufgeklärt

Als Wurzeln lernten, der Schwerkraft zu folgen

Hawaiis alte Inseln beheimaten die meisten Arten

Palmen werden heimisch als Folge des Klimawandels

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 30

Keimfähigkeitstest für Saatgutbanken entwickelt

Institutionen fordern Modernisierung des europäischen Gentechnik-Gesetzes

Kleine Helfer für den Regenwald

Wie die Natur Wasserstoff produzierende Enzyme baut

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 29

Wie der Klimawandel Beziehungen stört

Wie Gene aus Blattzellen das Wurzelwachstum beeinflussen

Flechten der Atacama-Wüste können Wasserbedarf aus Luftfeuchtigkeit decken

Immunsystem von Tabak-Pflanzen funktioniert anders als bei Arabidopsis

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 28

Trends in der Landwirtschaft bedrohen Ernährungssicherheit

Älteste vollständig erhaltene Lilie entdeckt

Diese Gerste trotzt Hitze, Salz und Dürre

Venusfliegenfalle spürt sogar Moskitos

Neue Kieselalgen-Gattung entdeckt 

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 27

Wie Aufforstung das Klima beeinflussen kann

Wo sich es sich wirklich lohnt, Regenwald zu renaturieren

Chemische Sprache von Pflanzen ist kontextabhängig

Sektionssprecher Andreas Weber in DFG-Senat gewählt 

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 26

Gestresste Pflanzen blühen früher

Globale Datenbank der regionalen Pflanzenvielfalt veröffentlicht

Die zwei Gesichter des Jekyll Gens

Rätsel um Ursprung der europäischen Kartoffel gelöst

Alle Nachrichten dieser Woche

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News

Rückblick auf KW 25

Neue Weizensorten für widrige Anbaubedingungen 

Genom der Weisstanne entschlüsselt

Wie entbehrliche B-Chromosomen vorrangig vererbt werden

Alle Nachrichten dieser Woche

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Stellenangebote
13. Sep 2019 · Offene Stellen

Doktorand*in

Plastidenfunktionen in extraplastidäre Signaltransduktionsprozesse

Freie Universität Berlin, Dahlem Center of Plant Sciences, AG Pflanzenphysiologie, Berlin, Deutschland

Details (pdf)

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13. Sep 2019 · Offene Stellen

Doktorand*in

Steuerung des plastidären antioxidativen Systems

Freie Universität Berlin, Dahlem Center of Plant Sciences, AG Pflanzenphysiologie, Berlin, Deutschland

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13. Sep 2019 · Offene Stellen

Doktorand*in

Genomische Signaturen ökologischer Artbildung und paralleler Evolution bei Eichen

Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung für Forstgenetik und Forstpflanzenzüchtung, Göttingen, Deutschland

Start: sobald wie möglich

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13. Sep 2019 · Offene Stellen

Wissenschaftliches Volontariat

Museum für Naturkunde

Museum für Naturkunde, Kulturbetriebe Dortmund, Dortmund, Deutschland  

Deadline: 1 Oktober 2019

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09. Sep 2019 · Offene Stellen

W1 Professorship (with Tenure Track)

Plant Cell Biology

Kiel University, Faculty of Mathematics and Natural Sciences, Botanical Institute, Kiel, Germany

Start: 1 October 2020

Deadline: 20 October 2019

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06. Sep 2019 · Offene Stellen

PhD position

Plant Cell Biology

Technische Universität München, Systems Biology, Life Sciences Campus in Freising-Weihenstephan, Germany

Start: available immediately

Deadline: position will remain open until filled

Details (pdf)

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02. Sep 2019 · Offene Stellen

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (m/w/d)

Maisgenetik

Universität Bonn, Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES), Arbeitsgruppe “Crop Functional Genomics”, Bonn, Deutschland

Deadline: 14 Oktober 2019

Details (pdf)

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02. Sep 2019 · Offene Stellen

Wissenschaftliche Mitarbeit (TV-L E13, 50 %)

Pflanzenphysiologie

Universität Greifswald, Institut für Botanik und Landschaftsökologie, Labor für Pflanzenphysiologie, Greifswald, Deutschland

Start: zum nächst möglichen Zeitpunkt

Details (pdf)

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02. Sep 2019 · Offene Stellen

Product Specialist

Climate chambers for plant growth, ecology and entomology

CLF PlantClimatics, Wertingen, Germany

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DBG-Veranstaltungen
DBG · Veranstaltung

Termine

15. − 19. September 2019 
Botanikertagung: International Plant Science Conference in Rostock

11. - 14. Februar 2020
nächste Tagung der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie 

8. - 11. März 2020
nächste Tagung der Sektion Phykologie

16. - 19. September 2020
nächste Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie 

September 2020
kommender PhD Workshop der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

Über die DBG

Portrait

Die DBG ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, bringt Nachwuchskräfte voran, vereint alle Forschergenerationen und unterstützt den Austausch ihrer rund 950 Mitglieder.

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