24. Februar 2017 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Methode: Kaltes Plasma zum Einschleusen

Im Vergleich zu Säugetierzellen ist das Einschleusen von Proteinen in lebende Pflanzenzellen in vivo nach wie vor schwierig. Ein Grund ist die Zellwand der Pflanzen. Ein interdisziplinäres Team von Forschenden hat nun eine Methode entwickelt, die auf Plasmatechnologie basiert und den Protein-Import erleichtert. Wie die im Fachjournal PLoS ONE vorgestellte Technik funktioniert, schildert das Portal Pflanzenforschung.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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23. Februar 2017 · News · Veranstaltung

Workshop: Interzelluläre Kommunikation in Pflanzen

Der Workshop Intercellular communication in development and disease wird vom 10. bis 15. Juli 2017 in Berlin stattfinden und fokussiert auf die Vorgänge zwischen Pflanzenzellen. Er wendet sich an Forschende, die Zell-zu-Zell-Kommunikation untersuchen, und hat das Ziel, die Gemeinsamkeiten der multizellulären Antworten und der interzellulären Koordination in der Pflanze zu verstehen. Die OrganisatorInnen Christine Faulkner (John Innes Centre, UK), Julia Kehr (Universität Hamburg) und Friedrich Kragler (MPI für molekulare Pflanzenphysiologie, Golm) freuen sich auf Ihre Abstratcs bis zum 28. April. Dann endet auch die Anmeldefrist für den Workshop.
Details auf der EMBO-Website

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22. Februar 2017 · News · Forschungsergebnis

Methode: Mit Google Ökosystem-Services vermessen

Google Street View Auto in den Straßen von Honolulu. Foto: Bob Bobster, CC BY 2.0, Wikimedia commons

Um zu messen, wie Straßenbäume städtische Ökosysteme beeinflussen und regulieren, haben Forschende nun eine Methode etabliert. Dazu nutzen sie 100.000 Bilder des Online-Dienstes Google Street View. Die Forschenden des Future Cities Laboratory der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich in Singapur publizierten die Methode und ihre Ergebnisse im Fachjournal Ecological Indicators.
Quelle: ETH Zürich

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22. Februar 2017 · News · Forschungsergebnis

Landnutzungsänderungen setzen mehr CO2 frei als angenommen

Wie Forschende Ende Januar feststellten sind die bisherigen Berechnungsmodelle die CO2-Freisetzung durch Landnutzungsänderungen besonders bei Wäldern unterschätzt. Das Portal Pflanzenforschung schildert die Ergebnisse im Detail.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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22. Februar 2017 · News · Projekt

Erträge stabilisieren

Die Ernten und Erträge trotz häufiger werdender extremer Wettereignisse zu stabilisieren, ist das Ziel einer neuen fach- und institutionenübergreifenden Forschungsallianz. Gefragt sind Kulturpflanzen, die auch bei zunehmenden Extremwettereignissen wie Hitzewellen und langanhaltenden Trockenheitsperioden zuverlässige Erträge liefern. Die beteiligten Forschenden wollen dazu die neuen Techniken der molekularen Grundlagenwissenschaften erstmals systematisch für den praktischen Züchtungsprozess nutzbar machen. Dazu soll das Erbgut der wilden Vorläufer der Nutzpflanzen analysiert werden, um auffällige Stellen in der DNA aufzuspüren, die mit den gewünschten Fähigkeiten in Verbindung gebracht werden. Das Projekt wird von der Universität Hohenheim geleitet und mit einer Fördersumme von 900.000 Euro vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) unterstützt. Die Universitäten Hohenheim und Tübingen sowie das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie Tübingen steuern als Projektpartner zusammen ebenfalls rund 900.000 Euro aus eigenen Mitteln bei.
Quelle: Uni Hohenheim

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22. Februar 2017 · News · Politik

Neue Regeln zum Schutz vor invasiven Arten beschlossen

Die Bundesregierung hat heute neue Regeln zum Schutz der Artenvielfalt vor invasiven Arten auf den Weg gebracht, meldet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Das Kabinett beschloss ein entsprechendes Durchführungsgesetz zur EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten. Die absichtliche Einfuhr und das unbeabsichtigte Einschleppen von Arten in Regionen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes gehören zu den größten Gefahren für die biologische Vielfalt weltweit. Einige Neuankömmlinge können "invasiv" werden und dann ganze Ökosysteme, Biotope oder Arten schädigen, wenn sie sich etwa massenhaft vermehren und natürlich vorkommende Arten verdrängen. Auch in Deutschland können einige invasive Arten ernsthafte nachteilige Folgen für Natur, Mensch und Wirtschaft haben. Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO)  hatte den Gesetzentwurf des BMUB zu Invasiven Arten Ende Januar kommentiert, thematisiert das Positive und benennt Schwachstellen.
Quelle: BMUB

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21. Februar 2017 · News · Projekt

Grüne Zukunft: Pflanzenzüchtung für die Bioökonomie

Stellen Sie sich vor unsere Gesellschaft würde dem Erdöl entsagen und unsere Industrie stattdessen auf der nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen basieren. Dieser Strukturwandel von einer erdöl- zu einer bio-basierten Wirtschaft hat bereits begonnen. Damit er gelingen kann, ist eine ressourcenschonende pflanzliche Produktion unabdingbar. Hier setzt das Förderprogramm „Pflanzenzüchtungsforschung für die Bioökonomie“ an. Das Portal Pflanzenforschung stellt die ersten 22 Projekte vor, die von den Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit einem Fördervolumen von rund 37,5 Millionen ausgestattet wurden. Darunter Projekte mit Nutzpflanzen, wie Weizen, Zuckerrüben oder Yams. Forschungsschwerpunkte über die Photosyntheseleistung, das Mikrobiom des Bodens oder die Nutzung der natürlichen Biodiversität für die Zucht. Sie alle haben das Ziel, die Bioökonomie voranzutreiben.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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20. Februar 2017 · News · Forschungsergebnis

Mehr wärmeliebende Organismen durch Klimawandel

In Deutschland hat seit 1980 der Bestand von wärmeliebenden Arten zugenommen. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme belegt, dass dieser Trend besonders ausgeprägt bei wärmeliebenden Arten an Land ist. Am stärksten nahmen laut der kürzlich im Fachjournal Nature Ecology and Evolution veröffentlichten Studie unter der Leitung von Senckenberg Wissenschaftlerinnen wärmeliebende Vögel, Schmetterlinge, Bodenorganismen und Flechten zu. Die klimawandelbedingte Temperaturerhöhung hat sich anscheinend in den letzten 30 Jahren großflächig auf die Entwicklung des Bestands von Arten ausgewirkt.
Quelle: Senckenberg

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20. Februar 2017 · News · Veranstaltung

Summer School: NGS, Bioinformatik und Phylogenie

Die Black Forest Summer School thematisiert vom 24. bis 27. Juli 2017 Next Generation Sequencing (NGS) für Abstammungs- und Verwandtschaftsanalysen. Die Vorträge von Experten und die Präsentationen der Teilnehmenden vertiefen das Wissen über zur Verfügung stehende Werkzeuge und bioinformatische Plattformen, die dabei helfen, NGS-Daten zu prozessieren, zu analysieren und für phylogenetische Studien zu interpretieren. Die Summer School im Hochschwarzwald richtet sich an Master- und PhD-Studierende sowie beginnende PostDocs, die einen molekularbiologischen Hintergrund haben. Sie lehrt jedoch nicht das Programmieren selbst. Organisator Professor Stefan Rensing freut sich vom 20. Februar bis 27. Juni auf Anmeldungen über die Website Plantco.
Quelle: Plantco.de

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