14. Februar 2017 · News · Politik

Bundesforschungsministerin Wanka zur neuen Pflanzenzucht

"Die Landwirtschaft steht weltweit vor immer größeren Herausforderungen, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Wir brauchen nicht nur höhere Erträge, sondern vor allem auch robuste Pflanzen, die auch auf kargen, trockenen und versalzten Böden wachsen und trotzdem eine sichere Ernte liefern. Einen entscheidenden Beitrag dazu können neue Züchtungstechniken leisten“, so beginnt das Statement von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich der heute stattfindenden Diskussion über die neuen Genom-Editierungs-Techniken in einer Pressemitteilung mitteilt.
Quelle: BMBF

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14. Februar 2017 · News · Politik

Experten diskutieren heute über genom-editierte Pflanzen

Die auch als Genomchirurgie bezeichnete Weiterentwicklung molekulargenetischer Methoden hat eine Debatte ausgelöst, was in der Pflanzenzucht als „gentechnisch veränderter Organismus“ bezeichnet und entsprechend reguliert werden muss und was nicht. In einer heute gemeinsam von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, dem Deutschen Ethikrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Berlin ausgerichteten Diskussionsveranstaltung wird das Thema von Experten aus Wissenschaft und Politik behandelt. Die zentrale Frage ist, ob die Gentechnik-Definition im Gentechnikgesetz vor diesem Hintergrund grundlegend überarbeitet werden muss. Die Leopoldina liefert in der gemeinsamen Pressemitteilung der drei Organisationen vorab kurze Statements der Beteiligten. Ausführliche Statements der Experten lieferte das wie eine Nachrichtenagentur arbeitende Science Media Center Germany (s.u.). Das Portal Bioökonomie liefter eine Zusammenfassung.
Quelle: Leopoldina beim idw

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14. Februar 2017 · News · Meinung · Politik

Experten-Statements zur Gentechnik-Diskussion

Anlässlich der Diskussionsveranstaltung „Brauchen wir eine neue Gentechnik-Definition“ veröffentlichen die Nachrichtenagentur für Wissenschaftsthemen Science Media Center Germany (SMC) und die Initiatoren der o.g. Veranstaltung die Statements von Referenten des Symposiums und weiteren Experten des Fachgebebietes. Die Experten antworten auf die Frage: Welche Gründe sprechen für oder gegen eine neue Definition und Regelung der Grünen Gentechnik? Wie sollte gegebenenfalls die zukünftige Definition lauten und warum?
Die Experten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Prof. Dr. Detlef Bartsch (Leiter der Abteilung Gentechnik im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)
  • Prof. Dr. Katja Becker (Biochemikerin und Molekularbiologin, Universität Gießen, Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, Mitglied der Leopoldina)
  • Dr. Margret Engelhard (Leiterin des Fachgebietes Bewertung gentechnisch-veränderter
  • Organismen/Gentechnikgesetz am Bundesamt für Naturschutz)
  • Jens Kahrmann (Stabsstelle Juristische Angelegenheiten der Gentechnik im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)
  • Prof. Dr. phil. habil. Dr. theol. Bernhard Irrgang (LAAS; Institut für Philosophie,
  • Professur für Technikphilosophie; TU Dresden)
  • Prof. Dr. Urs Niggli (Agrarwissenschaftler, Direktor des Forschungsinstituts für Biologischen Landbau, FiBL)
  • Prof. Dr. Matin Qaim (Professor für Agrarökonomie, Universität Göttingen)
  • Prof. Dr. Dr. h.c.   Wolfgang Stroebe, PhD (Professor der Sozialpsychologie, Universität Groningen, Niederlande, Mitglied der Leopoldina)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Weigel (Pflanzengenetiker und Evolutionsbiologe, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen, Mitglied der Leopoldina)

Quelle: Leopoldina (pdf-Datei)

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13. Februar 2017 · News · Forschungsergebnis

Protein VRS2 steuert die Architektur der Gerstenähren

Getreideähren sind nach regelmäßigen Mustern aufgebaut. Doch wenn das Gen vrs2 fehlt, gerät der Bauplan der Gerstenähren durcheinander. Das beeinflusst auch den Ertrag der Pflanzen. Das Portal Pflanzenforschung stellt die im Fachjournal Nature Genetics erschienen Studie dazu vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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13. Februar 2017 · News · Forschungsergebnis

Umdenken im Naturschutz: Kapazität von Ökosystemen wird wichtiger

In einer gemeinsamen Studie haben Forschende der Universität Leipzig und anderer Forschungseinrichtungen weltweit neue Strategien für den Naturschutz in einer Zeit des rapiden globalen Wandels ausgearbeitet. "Naturschutz was bisher vor allem darauf ausgerichtet, Ökosysteme in ihrem derzeitigen Zustand zu erhalten oder sie in einen historischen, also natürlichen Zustand zurückzuversetzen. Es findet aktuell jedoch ein Paradigmenwechsel statt: Schutzziele werden nun vermehrt darauf ausgelegt, die Kapazität von Ökosystemen zu maximieren, sich an aktuelle und zukünftige Veränderungen anzupassen", fasst Dr. Jan Schnitzler vom Institut für Biologie der Uni Leipzig die im Fachjournal Science erschienene Studie zusammen.
Quelle: Uni Leipzig

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13. Februar 2017 · News · Politik · Projekt

Nur qualitativ hochwertige Lebensmittel und Gemeinwohlleistungen fördern

Versuchsfelder mit unterschiedlichen Pflanzenarten am Oberen Hardthof in Gießen. Foto: A. Gorenflo, Justus-Liebig-Uni Gießen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat Anfang Januar ein neues Modell für Agrarsubventionen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2020 vorgestellt. Es geht aus einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Titel „Zukunftsfähige Agrarpolitik – Natur erhalten, Umwelt sichern“ (ZANEXUS) hervor und schlägt ein Punktesystem für verschiedene naturunterstützende Agrarmaßnahmen vor, die nicht vom Markt honoriert werden. Beteiligt war auch der Agrarökologe Prof. Dr. Volkmar Wolters von der Uni Gießen. Im Interview des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung (NeFo) beschreibt er, welche Biodiversität der Politikansatz fördern möchte, welche Stärken das Fördermodell hat und wieso er eine hohe Akzeptanz unter den Landwirten erwartet.
Quelle: Ne-Fo

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13. Februar 2017 · News · Projekt

Weniger Phosphor und Nitrat durch effizientere Düngung

Zu viel Gülle und Kunstdünger – nach den Verstößen gegen die EU-Nitratrichtlinien steht die deutsche Landwirtschaft in der Kritik. Forschende an der TH Köln entwickeln nun ein Verfahren, um bis zu 25 Prozent des Mineraldüngers bei der Unterfußdüngung von Mais einzusparen – und dadurch den Nitrat- und Phosphoreinsatz deutlich zu reduzieren. Das Forschungsprojekt „Punktgenaue Düngerapplikation bei der Maisaussaat“ (PuDaMa) wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über drei Jahre mit 444.000 Euro gefördert.
Quelle: TH Köln

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