Artikel zur Kategorie "Politik"


21. März 2017 · News · Politik

Was die Genom-Editierung ermöglicht

Die Berliner Morgenpost berichtet ausführlich über den Artikel zweier australischer Forscher im Science-Magazin. Sie diskutieren, inwiefern mit den neuen Methoden des Genome Editing erzeugte Pflanzen dazu beitragen können, Lebensmittelknappheit zu überwinden und auf den Klimawandel zu reagieren. Zur Einordnung ihres Artikels mit der Überschrift „Können Superpflanzen den Hunger besiegen?“ befragten die Berliner auch den Agrarökonomen Matin Qaim von der Universität Göttingen.
Quelle: Berliner Morgenpost

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20. März 2017 · News · Politik

ASPB: Wie sich Pflanzenforscher für Wissenschaft einsetzen können

Auch die American Society of Plant Biologists (ASPB) überlegt, wie sie sich für den March for Science engagiert, für den sich auch die DBG einsetzt. Noch wird aber in der ASPB darüber diskutiert, sich am 22. April 2017 den weltweit stattfindenden Demonstrationen für die Wissenschaft als Organisation anzuschließen, wie deren Präsidentin Sally Mackenzie schreibt. Wie auch immer die Diskussion ausgehen wird, sie fordert ihre Mitglieder auf, sich an allen Stellen für die Wissenschaft stark zu machen und auf Regierungsmitglieder und Laien zuzugehen.
Quelle: ASPB Presidents Letter

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20. März 2017 · News · Politik

Wissenschaft darf sich nicht auf Fakten reduzieren

Nur ein umfassendes Wissenschaftsverständnis könne die Antwort auf den aktuellen Populismus sein, meint Kolumnist Uwe Schneidewind in Merton, dem Digitalmagazin des Stifterverbandes für Bildung, Wissenschaft und Innovation. Wissenschaft sei in einer erweiterten Rolle gefragt: Sie muss sich mit der Kraft guter Argumente in gesellschaftliche Prozesse einbringen. Es gelte, die Orientierungsfunktion von Wissenschaft neu zu verstehen, statt lediglich nach einer verbesserten Wissenschaftskommunikation zu rufen.
Quelle: Merton

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17. März 2017 · News · Politik

Genomchirurgie an Nutzpflanzen

Im Radiointerview im Deutschlandfunk beschreibt der australische Forscher Armin Scheben, dass man mit den neuen gentechnischen Methoden wie CRISPR/Cas keine unabwägbaren Risiken eingehe und dass diese Technik nicht mehr Risiken berge, als die herkömmliche Züchtung von Nutzpflanzen mittels Chemikalien und radioaktiver Bestrahlung. Um dem Klimawandel und der wachsenden Weltbevölkerung zu begegnen brauche man neue Nutzpflanzen.
Quelle: Deutschlandfunk

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07. März 2017 · News · Politik

USA: Lebensmittelkonzerne meiden Gentechnik-Rüben

Die Zuckerrüben-Anbauer in den USA geraten zunehmend unter Druck, berichtet das Portal Transgen. Immer mehr große Lebensmittelunternehmen wollen für ihre Produkte keinen Zucker mehr aus gentechnisch veränderten Zuckerrüben. Sie reagieren damit auf die steigende Nachfrage nach „nicht-GVO“-Produkten. Da nahezu alle der in den USA angebauten Zuckerrüben gentechnisch verändert sind, steigt die Nachfrage nach Zuckerrohr.
Quelle. Transgen

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22. Februar 2017 · News · Politik

Neue Regeln zum Schutz vor invasiven Arten beschlossen

Die Bundesregierung hat heute neue Regeln zum Schutz der Artenvielfalt vor invasiven Arten auf den Weg gebracht, meldet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Das Kabinett beschloss ein entsprechendes Durchführungsgesetz zur EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten. Die absichtliche Einfuhr und das unbeabsichtigte Einschleppen von Arten in Regionen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes gehören zu den größten Gefahren für die biologische Vielfalt weltweit. Einige Neuankömmlinge können "invasiv" werden und dann ganze Ökosysteme, Biotope oder Arten schädigen, wenn sie sich etwa massenhaft vermehren und natürlich vorkommende Arten verdrängen. Auch in Deutschland können einige invasive Arten ernsthafte nachteilige Folgen für Natur, Mensch und Wirtschaft haben. Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO)  hatte den Gesetzentwurf des BMUB zu Invasiven Arten Ende Januar kommentiert, thematisiert das Positive und benennt Schwachstellen.
Quelle: BMUB

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19. Februar 2017 · News · Politik

Grüne Gentechnik: Gut, besser, natürlich?

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) fragt sich die Redakteurin Sonja Kastilan wie man die neue Methoden der Züchtung kontrollieren will, wenn sich Unterschiede in den Pflanzen gar nicht mehr identifizieren lassen? Sie berichtet darin über alte und neue Züchtungsformen in der Pflanzenforschung und die Veranstaltung „Brauchen wir eine neue Gentechnik-Definition?“.
Quelle: FAS

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17. Februar 2017 · News · Politik

HRK und dbv begrüßen Entwurf zur Urheberrechts- Reform

Der aktuell diskutierte Referentenentwurf des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz zur Reform des Urheberrechts wird von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) nachdrücklich begrüßt. Die darin vorgesehenen wissenschaftsfreundlichen Änderungen sind die richtige Antwort auf die zunehmende Digitalisierung von Forschung, Lehre und den Methoden des Lebenslangen Lernens und den sich daraus ergebenden innovative Nutzungsmöglichkeiten und neuen technischen Bedingungen.
Quelle: HRK

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15. Februar 2017 · News · Politik

Wissenschaftsfreundliches Urheberrecht für Deutschland unverzichtbar

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt die vom Bundesjustizministerium aktuell initiierten Veränderungen des geltenden Urheberrechts nachdrücklich. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind davon überzeugt, dass die fraglose Anerkennung und Vergütung der Nutzung geistiger Werke heute eingebettet sein muss in ein Urheberrecht, das einer internationalen, offenen und digitalisierten Lehr- und Forschungskultur an Hochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit entspricht. Das meldet die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, eine der unterzeichnenden Organisationen.
Quelle: Helmholtz

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14. Februar 2017 · News · Politik

Experten diskutieren über genom-editierte Pflanzen

Die auch als Genomchirurgie bezeichnete Weiterentwicklung molekulargenetischer Methoden hat eine Debatte ausgelöst, was in der Pflanzenzucht als „gentechnisch veränderter Organismus“ bezeichnet und entsprechend reguliert werden muss und was nicht. In einer heute gemeinsam von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, dem Deutschen Ethikrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Berlin ausgerichteten Diskussionsveranstaltung wird das Thema von Experten aus Wissenschaft und Politik behandelt. Die zentrale Frage ist, ob die Gentechnik-Definition im Gentechnikgesetz vor diesem Hintergrund grundlegend überarbeitet werden muss. Die Leopoldina liefert in der gemeinsamen Pressemitteilung der drei Organisationen vorab kurze Statements der Beteiligten.

Quelle: Leopoldina beim idw

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14. Februar 2017 · News · Meinung · Politik

Experten-Statements zur Gentechnik-Diskussion

Anlässlich der Diskussionsveranstaltung „Brauchen wir eine neue Gentechnik-Definition“ veröffentlichen die Nachrichtenagentur für Wissenschaftsthemen Science Media Center Germany (SMC) und die Initiatoren der o.g. Veranstaltung die Statements von Referenten des Symposiums und weiteren Experten des Fachgebebietes. Die Experten antworten auf die Frage: Welche Gründe sprechen für oder gegen eine neue Definition und Regelung der Grünen Gentechnik? Wie sollte gegebenenfalls die zukünftige Definition lauten und warum?
Die Experten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Prof. Dr. Detlef Bartsch (Leiter der Abteilung Gentechnik im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)
  • Prof. Dr. Katja Becker (Biochemikerin und Molekularbiologin, Universität Gießen, Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, Mitglied der Leopoldina)
  • Dr. Margret Engelhard (Leiterin des Fachgebietes Bewertung gentechnisch-veränderter
  • Organismen/Gentechnikgesetz am Bundesamt für Naturschutz)
  • Jens Kahrmann (Stabsstelle Juristische Angelegenheiten der Gentechnik im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)
  • Prof. Dr. phil. habil. Dr. theol. Bernhard Irrgang (LAAS; Institut für Philosophie,
  • Professur für Technikphilosophie; TU Dresden)
  • Prof. Dr. Urs Niggli (Agrarwissenschaftler, Direktor des Forschungsinstituts für Biologischen Landbau, FiBL)
  • Prof. Dr. Matin Qaim (Professor für Agrarökonomie, Universität Göttingen)
  • Prof. Dr. Dr. h.c.   Wolfgang Stroebe, PhD (Professor der Sozialpsychologie, Universität Groningen, Niederlande, Mitglied der Leopoldina)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Weigel (Pflanzengenetiker und Evolutionsbiologe, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen, Mitglied der Leopoldina)

Quelle: Leopoldina (pdf-Datei)

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14. Februar 2017 · News · Politik

Bundesforschungsministerin Wanka zur neuen Pflanzenzucht

"Die Landwirtschaft steht weltweit vor immer größeren Herausforderungen, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Wir brauchen nicht nur höhere Erträge, sondern vor allem auch robuste Pflanzen, die auch auf kargen, trockenen und versalzten Böden wachsen und trotzdem eine sichere Ernte liefern. Einen entscheidenden Beitrag dazu können neue Züchtungstechniken leisten“, so beginnt das Statement von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich der heute stattfindenden Diskussion über die neuen Genom-Editierungs-Techniken in einer Pressemitteilung mitteilt.
Quelle: BMBF

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13. Februar 2017 · News · Politik · Projekt

Nur qualitativ hochwertige Lebensmittel und Gemeinwohlleistungen fördern

Versuchsfelder mit unterschiedlichen Pflanzenarten am Oberen Hardthof in Gießen. Foto: A. Gorenflo, Justus-Liebig-Uni Gießen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat Anfang Januar ein neues Modell für Agrarsubventionen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2020 vorgestellt. Es geht aus einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Titel „Zukunftsfähige Agrarpolitik – Natur erhalten, Umwelt sichern“ (ZANEXUS) hervor und schlägt ein Punktesystem für verschiedene naturunterstützende Agrarmaßnahmen vor, die nicht vom Markt honoriert werden. Beteiligt war auch der Agrarökologe Prof. Dr. Volkmar Wolters von der Uni Gießen. Im Interview des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung (NeFo) beschreibt er, welche Biodiversität der Politikansatz fördern möchte, welche Stärken das Fördermodell hat und wieso er eine hohe Akzeptanz unter den Landwirten erwartet.
Quelle: Ne-Fo

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10. Februar 2017 · News · Meinung · Politik

Forscher, auf die Barrikaden!

Seit Trump gibt es zum politischen Aufstand der Wissenschaft keine Alternative, kommentiert Kathrin Zinkant in der Süddeutschen Zeitung. Viel zu lange haben sich Gelehrte und Professoren in ihrer akademischen Blase versteckt, leitet sie ihren Artikel ein, in dem sie das Vorhaben des Genetikers Michael Eisen berschreibt, der einen Lehrstuhl an der University of California in Berkeley innehat und nun für den US-Senat kandidieren will. Sie erwähnt darin auch den ScienceMarch.
Quelle: Süddeutsche

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07. Februar 2017 · News · Meinung · Politik

Gentechnik: Die Wissenschaft wird mit Füßen getreten

Formal regelt die neue "Opt-out-Richtlinie 2015/412/EG" der EU die Freisetzung gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen. Praktisch jedoch werde mit deren Inkraftsetzung der Ausstieg aus der Gentechnik vorbereitet. Und die Wissenschaft komme so gut wie gar nicht vor, kommentiert Klaus-Dieter Jany in der aktuellen Ausgabe des Laborjournals. Er befürchtet einen Ausstieg aus der Wissenschaft.
Quelle: Laborjournal

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03. Februar 2017 · News · Politik

Wissenschaftsorganisationen appellieren US-Einreiseverbot zurückzunehmen

Mit einer Stellungnahme haben die deutschen Wissenschaftsorganisationen auf das "immigration"-Dekret von US-Präsident Donald Trump reagiert. Sie stellen klar: Wissenschaftliche Erkenntnisse können nur in einem offenen, freien und internationalen Diskurs gewonnen werden. Hierfür ist der persönliche Austausch über akademische Disziplinen, Nationen und Kulturen hinweg notwendig. Das vom US-Präsidenten am vergangenen Freitag erlassene Dekret ist eine pauschale Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und damit ein Angriff auch auf die Grundwerte der Wissenschaft. Deutsche Wissenschaftsorganisationen sehen daher das Präsidialdekret mit größter Besorgnis, wie die Organisationen in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten. Unterzeichnende waren: Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Leibniz-Gemeinschaft, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Wissenschaftsrat.
Quelle: Helmholtz

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31. Januar 2017 · News · Politik

VBIO kommentiert Gesetzentwurf des BMUB zu Invasiven Arten

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) hat im Rahmen der Verbändeanhörung eine Stellungnahme zum „Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung EU 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten“ vorgelegt. Aus fachlicher Sicht kritisiert der Dachverband die Liste des Bundesumweltministeriums (BMUB), die das zentrale Regelungsinstrument der Verordnung sein soll. Er fordert bei Bedarf mehr personelle bzw. finanzielle Ressourcen und wünscht sich, dass im Abwägungsfall der Schutz von Gesundheit, Umwelt und anderen Arten Priorität gegenüber dem Kostenargument haben wird.
Quelle: VBIO

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28. Januar 2017 · News · Meinung · Politik

Die Wut der US-Wissenschaftler

Wie der Journalist Sebastian Herrmann im Wissenschaftsteil der Wochenendausgabe der Süddeutschen berichtet, planen amerikanische Forschende am 22. April einen Protestmarsch zum Weißen Haus. Sie wollen sich für die Freiheit der Forschung, die Bedeutung unabhängiger Forschungsergebnisse und die Anerkennung von Fakten stark machen. Denn der neue Präsident Trump hat Mitarbeitern der Umweltschutzbehörde EPA untersagt, eigene Pressemitteilungen herauszugeben. Außerdem sollen sie sich Publikationen vor einer Veröffentlichung genehmigen lassen. Herrmann erinnert daran, dass schon einmal Forscher in Scharen ihr Land verlassen haben, wo einer die Freiheit der Forschung massiv eingeschränkt hatte.
Quelle: Süddeutsche

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26. Januar 2017 · News · Politik

Ausbau der taxonomischen Forschung gefordert

Um die Biodiversität zu schützen soll die taxonomische Forschung in Deutschland ausgebaut werden. Das fordern die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD in einem Antrag (18/10971), der am Donnerstagabend erstmals durch den Bundestag beraten werden soll. Darin heißt es, die Grundlage der Erforschung und letztlich auch des Schutzes der biologischen Vielfalt sei die Kenntnis der Arten. Die Taxonomie sei heute mehr als nur die Grundlage des Artenschutzes. "Die Taxonomie ist die grundlegende Wissenschaft für weite Bereiche der Lebenswissenschaften, von der Biodiversitätsforschung über die Wirkstoffforschung bis zur Infektionsmedizin", schreiben Unions- und SPD-Fraktion. Das wird auf der Website Heute im Bundestag (hib) berichtet.
Quelle: hib

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26. Januar 2017 · News · Politik

Gentechnikgesetz enttäuscht Bundesrat

Der Bundesrat zeigt sich über den von der Bundesregierung Deutschlands vorgelegten Vorschlag zur Umsetzung von Anbauverboten für gentechnisch veränderte Pflanzen (GVO) enttäuscht. In einer Unterrichtung der Länderkammer (18/10982) wird der Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Gentechnikgesetzes (18/10459) als zu kompliziert kritisiert. Die Vorlage entspreche nicht der gefundenen Kompromisslinie zu Umsetzung der sogenannten Opt-out-Richtlinie (EU) 2015/412 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2015 zur Änderung der Richtlinie 2001/18/EG. Das wird auf der Website Heute im Bundestag (hib) berichtet.
Quelle: hib

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23. Januar 2017 · News · Meinung · Politik

Politischer Streit: Was ist Grüne Gentechnik?

Müsste die Genschere CRISPR-Cas überhaupt als "Gentechnik" betrachtet werden? Oder ist sie eine  klassische Pflanzenzüchtungdform im Zeitraffermodus? Wie die Pflanzenzucht der Zukunft aussehen sollte, darüber streiten die Pflanzenzüchterin Stephanie Franck und der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner in der Wochenzeitung "die Zeit".
Quelle: Zeit

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20. Januar 2017 · News · Meinung · Politik

Kommentar: Pflanzen aus neuen Zuchtmethoden erlauben

Schon bald könnte es virenresistente Gurken geben, dauerfrische Äpfel und Gewächse, die dem Klimawandel trotzen. Doch viele Menschen misstrauen jeder technischen Manipulation am Erbgut. Die Autorin Kathrin Zinkant mahnt in der Süddeutschen Zeitung die Grüne Gentechnik nicht pauschal zu verhindern, weil dann genau das geschehen würde, was Umweltverbände und Grüne Parteien mit ihrer Forderung zu verhindern wünschen. Die gedruckte Ausgabe der Zeitung illustriert auf einer Doppelseite zudem die sechs wichtigsten Methoden der modernen Pflanzenzüchtung: vom Smart Breeding über die Oligonukleotid-gesteuerte Mutagenese bis hin zur präzisen Genscheren, damit sich die Leser die einzelnen Methoden besser vorstellen können.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

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20. Januar 2017 · News · Meinung · Politik

Alles Gentechnik, alles verbieten?

Über die neuen Zwischentöne in der grünen Debatte um CRISPR und Genome Editing berichtet das Portal Transgen: Gentechnik-Pflanzen verbieten – sei für die Grüne Partei und die Umweltbewegung ein Dogma. Auch neue Genome Editing-Verfahren wie etwa CRISPR wurden über viele Jahre als gefährlich und unerwünscht gebrandmarkten und der Gentechnik zugerechnet. Doch ganz so festgefügt wie es oft den Anschein hat, sei das grüne Lager nicht. Wissenschaftler, pragmatische Öko-Bauern und sogar Greenpeace wüssten, dass eine moderne Pflanzenzüchtung der Schlüssel ist, den Ressourcenverbrauch der Landwirtschaft zu senken. Eine pauschale Ablehnung der neuen Verfahren würden sie nicht teilen.
Quelle: Transgen.de

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17. Januar 2017 · News · Politik

Experten kritisieren Änderung des Gentechnikgesetzes

Der Entwurf zur geplanten Änderung des Gentechnikgesetzes durch die Bundesregierung (18/10459) stößt bei Experten auf Kritik. In einer Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Bundestages bemängelten die Sachverständigen, dass der Entwurf zu kompliziert sei. Über die Debatte berichtet der Deutsche Bundestag. Siehe auch Gesetzentwurf im Wortlaut (pdf).
Quelle: Deutscher Bundestag

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18. Dezember 2016 · News · Politik

EU-Richter entscheiden über die Zukunft des Genome Editings

Immer deutlicher zeichnet sich ab, was mit den neuen Verfahren der Genom Editierung möglich werden könnte, so auch in der Pflanzenforschung. Doch Europa blockiert sich selbst. Sind editierte Pflanzen und Tiere als „gentechnisch verändert“ einzustufen oder gleichen sie eher „natürlichen“ Mutationen? Seit Jahren zögere die EU-Kommission, sich in dieser Frage festzulegen, berichtet das Portal Transgen. Die rechtliche Unsicherheit lähmt die Forschung in Europa. Nun werden wohl die Juristen des Europäischen Gerichtshofs entscheiden.
Quelle: Transgen

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15. Dezember 2016 · News · Politik

Genehmigung von gv-Sojabohnen war rechtens

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat heute entschieden, dass die im Jahr 2014 erteilte Erlaubnis der EU-Kommission, Futter- und Lebensmittel zu vertreiben, die gentechnisch veränderte (gv) Soja enthalten, nicht gegen EU-Recht verstößt. Die Luxemburger Richter wiesen damit eine Klage als unbegründet zurück. Deren Klägern sei es nicht gelungen, Zweifel an dieser Feststellung zu wecken.
Quelle: Europäischer Gerichtshof (pdf-Datei)

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06. Dezember 2016 · News · Politik

Schweiz will Gentech-Moratorium um vier Jahre verlängern

Der Schweizer Nationalrat will Gentech-Moratorium um vier Jahre verlängern, meldet die Neue Züricher Zeitung (NZZ). Damit folge er dem Bundesrat, der das Verbot bis 2021 weiterführen will, wodurch der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Schweiz weiterhin verboten bleibe. Ausnahmen gibt es für Forschungszwecke, um die Forschenden nicht ins Ausland zu vertreiben.
Quelle: NZZ

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03. Dezember 2016 · News · Politik

UN-Konvention zur biologischen Vielfalt sucht Definition für Synthetische Biologie

Was ist eigentlich Synthetische Biologie? Ein wirklich neues Phänomen oder lediglich eine technische Weiterentwicklung? Die Frage sollte auf der diesjährigen UN-Vertragsstaatenkonferenz zu biologischen Vielfalt CBD in Cancun beantwortet werden. Denn sonst entsteht ein Kontrollvakuum mit großen Risiken, befürchtet Dr. Ricarda Steinbrecher, Molekulargenetikerin und Entwicklungsbiologin. Das Vakuum würde Ökosysteme und die Lebenssituation vieler Menschen in Entwicklungsländern betreffen, meldet das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung (Ne-Fo) in einer Pressemitteilung über ihr Interview mit der Biologin.
Quelle: NeFo

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02. Dezember 2016 · News · Politik · Publikation

Elseviers Angebot widerspricht Open Access und fairen Preisen

Nach mehrmonatigen intensiven Verhandlungen hat der Verlag Elsevier der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen ein erstes Angebot für eine bundesweite Lizenz für den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen vorgelegt. Das Angebot entspricht nach Überzeugung der Allianz nicht den Prinzipien von Open Access und einer fairen Preisgestaltung. Das melden die Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung heute, abzurufen bei der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
Quelle: Leoplodina (pdf-Datei)

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01. Dezember 2016 · News · Politik

Biodiversität offensiv verteidigen

Um eine Trendwende beim ungebremsten Verlust der biologischen Vielfalt zu bewirken, müssen die globalen Naturschutzziele von den zuständigen Politikressorts übernommen werden. Einen Anfang soll eine gemeinsame Erklärung der höchsten Staatenvertreter am 3.12. noch im Vorfeld der UN-Vertragstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt machen. In Deutschland geht das Umweltministerium in die "Naturschutzoffensive". Wie man sich die Überzeugungsarbeit in der Bundespolitik vorstellt, erklärt Dr. Elsa Nickel, Abteilungsleiterin „Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung“ des BMUB im Interview des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung (Ne-Fo). Woran dies bisher scheiterte und was helfen würde, erklärt Politologe Dr. Norman Laws von der Leuphana Universität Lüneburg. Wie Sebastian Tilch von NeFo kommentiert würde ein Machtwort der Kanzlerin auch hier helfen.
Quelle: NeFo

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01. Dezember 2016 · News · Politik

Gentechnikgesetz: Änderungsentwurf im Bundestag

Damit der Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen in Deutschland verboten werden kann, legt die Bundesregierung nun einen Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes vor. Hiermit soll insbesondere die Ausnahmeregelung „Opt-out“ gesetzlich verankert werden. Aber auch im Hinblick auf den Forschungszweig der Synthetischen Biologie sind Änderungen vorgesehen. Nun beschäftigt sich der Bundestag mit dem Entwurf, meldet das Portal Biotechnologie. Am morgigen Freitag wird der Änderungsentwurf in den Bundestagsausschüssen und am 16. Dezember im Bundesrat diskutiert werden.
Quelle: Biotechnologie.de

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30. November 2016 · News · Politik

Gesetz zu GVO-Verbot vorgelegt

Der Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) soll in Deutschland verboten werden können. Die Bundesregierung legt dazu einen Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes (18/10459) vor, der die rechtssichere Grundlage für die sogenannte "Opt-out"-Regelung schaffen soll. Mit "Opt-out" ist eine Ausnahmeregelung für die EU-Mitgliedstaaten gemeint, nationale Anbauverbote oder Beschränkungen für GVO, die in der EU zugelassen sind, beschließen zu dürfen. Jeder Mitgliedsstaat soll dadurch selbst über den GVO-Anbau in seinem Hoheitsgebiet entscheiden. Die Änderung des Gentechnikgesetzes erfolgt auf Basis der Richtlinie (EU) 2015/412 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2015 zur Änderung der Richtlinie 2001/18/EG.
Quelle: Bundestag

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29. November 2016 · News · Politik

Umweltministerium will engen Rahmen für neue Gentechniken

Das Umweltministerium sieht neue gentechnische Methoden wie etwa CRISPR/Cas9 in der Landwirtschaft skeptisch und pocht auf strenge Zulassungsprüfungen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Quelle: Reuters

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28. November 2016 · News · Förderung · Politik

Neuorientierung der Forschungsförderung für synthetische Biologie gefordert

Um die Chancen der synthetischen Biologie für den Standort Deutschland zu nutzen, soll sich die Forschungsförderung auf die breite Entwicklung neuer molekularbiologischer Bausteine und Methoden konzentrieren. Die Nutzung dieser Werkzeuge für innovative Produkte und Dienstleistungen soll nachgeschaltet sein – das fordern die Mitglieder der DECHEMA-Fachgruppe Systembiologie und Synthetische Biologie in ihrem neuen Positionspapier „Innovationsmotor Synthetische Biologie“. Wie werden aus Forschungsergebnissen in der synthetischen Biologie praktische Anwendungen? Indem man den Forschern möglichst große Freiheit für die Entwicklung von neuen Forschungswerkzeugen aus der Grundlagenforschung lässt. In der einseitigen Anwendungsorientierung der Forschungsförderung sehen die Wissenschaftler eine Hürde, die die volle Nutzung der Potenziale der synthetischen Biologie behindert. Sie rufen die Fördermittelgeber daher dazu auf, themenoffene Ausschreibungen, Graduiertenschulen und Maßnahmen zum erleichterten Austausch von Doktoranden zwischen Hochschule und Unternehmen zu unterstützen.
Quelle: Dechema

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17. November 2016 · News · Politik

HRK fordert europäische Bildungs-, Forschungs- und Innovationsgemeinschaft

„Die aktuelle Krise der Europäischen Union erfordert ein neues politisches Denken und Handeln", sagt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler. „Europa sucht nach Stützen für den brüchig gewordenen Einigungsprozess. Es muss sich den gewaltigen Herausforderungen stellen, die nicht nur im Bereich der Wirtschaft und der Forschung und Innovation, sondern gerade auch im Bereich der Bildung und Kultur unübersehbar sind. Das zeigen die politischen Spannungen in Europa in Bezug auf den Zustrom von Flüchtlingen, der Aufstieg populistischer Parteien und der Brexit.
Quelle: HRK

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16. November 2016 · News · Politik

Vor- und Nachteile neuer Gen-Verfahren

Neue Gentechnikverfahren werden in allen Bereichen der molekularbiologischen Forschung von großer Bedeutung sein, weil neue Möglichkeiten zum Beispiel für die Aufklärung von Genfunktionen, für die mikrobielle Biotechnologie oder für die Pflanzenzüchtung und Tierzucht eröffnet werden. Das geht aus einer Antwort der deutschen Bundesregierung (18/10301) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Umgang mit neuen Gentechnikverfahren (18/10138) hervor. Als neue Gentechnikverfahren oder neue Gentechnologien bezeichnen die Grünen das Genome Editing-Verfahren, zu denen unter anderem CRISPR/cas9, ODM, TALEN und ZFN zählen. Des Weiteren werden Cisgenesis und Intragenesis, Grafting, Agroinfiltration, RNA-dependent DNA methylation (RdDM) und Reverse Breeding dazu gerechnet. Das meldet die Pressestelle des Bundestages.
Quelle: Bundestag

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05. November 2016 · News · Politik

Gentechnik: „Die Natur ist alles andere als gut“

Der Tagesanzeiger interviewte den emeritierten ETH-Professor Ingo Potrykus, der den Goldenen Reis schuf. 120 Nobelpreisträger wollen seinen mit Vitamin A angereicherten Reis zum Durchbruch verhelfen (die DBG berichtete am 30. Juni 2016). Gentechnik werde verteufelt, kommentiert der emeritierte Schweizer Professor, und Bio werde verklärt.
Quelle: Tagesanzeiger

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02. November 2016 · News · Politik

Nobelpreisträgerin: „Biolandbau mit Gentech-Pflanzen“

Im Tagesspiegel plädiert Nobelpreisträgerin Professorin Christiane Nüsslein-Volhard dafür die Nahrungsmittelproduktion endlich in Einklang mit dem Umweltschutz zu bringen. Um die wachsende Menschheit zu ernähren fordert sie einen Mix aus Biolandbau und Gentechnik in der Landwirtschaft.
Quelle: Tagesspiegel

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02. November 2016 · News · Politik

Bündnis für Green Economy braucht Impulse aus der Forschung

Der Innovations- und Technologiestandort Deutschland soll durch nachhaltiges Wirtschaften gestärkt werden. Entsprechende Empfehlungen, wie dies künftig besser gelingen kann, wurden heute in Berlin vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bereiche Produktion, Konsum und Finanzwirtschaft. Diese sollen durch gemeinsames Handeln von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft künftig noch mehr auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. Wie Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, laut Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sagte: "Nachhaltigkeit steht nicht im Widerspruch zu Wirtschaftswachstum, sondern kann ein Wettbewerbsvorteil für Deutschland sein. Dafür brauchen wir starke Impulse aus der Forschung und ein breites Bündnis für die Green Economy." Noch in diesem Jahr werde eine neue Wissenschaftsplattform starten, die mehr nachhaltige Innovationen durch engere Zusammenarbeit ermöglichen soll. Wanka weiter: "Diese Plattform hilft, neue Allianzen zu knüpfen und neue Partner für nachhaltiges Wirtschaften zu finden."
Quelle: BMBF

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02. November 2016 · News · Politik

Kabinett regelt Verbot von gv-Mais neu

Wie der Deutschlandfunk meldet, hat die Bundesregierung trotz erheblicher Bedenken von Umweltschützern das Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf sieht eine Aufteilung der Verantwortung zwischen Bund und Ländern vor. Kritiker befürchten einen "Flickenteppich" von Ausnahmen, berichtet der Sender.
Quelle: Deutschlandfunk

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02. November 2016 · News · Politik

FAQ zum neuen Gentechnikgesetz

Unter dem Titel „Kommt jetzt doch Genmais auf die Teller?“ hat die Zeit in ihrem Online-Magazin die wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen Gentechnikgesetz des Kabinetts zusammengestellt. Das neue Gesetz sieht ein flächendeckendes Anbauverbot in Deutschland vor, Kritiker fürchten Ausnahmen.
Quelle: Zeit-online

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12. Oktober 2016 · News · Politik

Helmholtz: Digitale Forschungsdaten offen zugänglich machen

Die Helmholtz-Gemeinschaft legt ein Positionspapier zum Umgang mit Forschungsdaten vor. Darüber hinaus fördert sie mit der Helmholtz Data Federation (HDF) die Entwicklung einer international vernetzten Forschungsdateninfrastruktur und tritt der internationalen Initiative Research Data Alliance (RDA) bei. Der offene Zugang zu Forschungsdaten eröffnet der Wissenschaft ein großes Potenzial. Die Vernetzung digitaler Datensammlungen ermöglicht neue Ansätze zur Beantwortung drängender Forschungsfragen. Um den „Datenschatz“ nutzen zu können, sind verlässliche und vertrauenswürdige Informationsinfrastrukturen für die längerfristige Speicherung und den Austausch der stetig wachsenden Datenmengen notwendig.
Quelle: Helmholtz

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10. Oktober 2016 · Politik

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06. Oktober 2016 · News · Politik

Brexit: Gemeinsames Statement des VBIO mit der britischen Royal Society of Biology

Bei ihrem jährlichen Treffen haben der Präsident des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO), Prof. Dr. Bernd Müller-Röber, und der Generalsekretär der britischen Royal Society of Biology (RSB), Mark Downs, das weitere Zusammenwirken beider Länder in den Biowissenschaften erörtert. Neben Überlegungen zu bilateralen Kooperationsmöglichkeiten stand – wenig überraschend – das britische Votum, die EU zu verlassen, im Mittelpunkt der Diskussion. Müller-Röber und Downs stimmten einhellig darin überein, dass die Zusammenarbeit in der Forschung und bei Innovationen wichtig sei. In einem gemeinsamen Statement erklärten sie, wie die Zusammenarbeit der Zukunft aussehen könnte und welche Voraussetzungen dazu nötig werden. Sie fordern deshalb: 

  • neue Wissenschaftsabkommen
  • den Zugang zu Finanzmitteln
  • den weiteren Austausch und die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern
  • vergleichbare rechtliche Standards.

Quelle: VBIO

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29. September 2016 · News · Forscheralltag · Politik

Entfristungsoffensive an Hochschulen gefordert

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder aufgefordert, mit einer "Entfristungsoffensive" für bundesweit 50.000 zusätzliche Dauerstellen an den Hochschulen zu sorgen. Das ist eine der zentralen Forderungen der "Wittenberger Erklärung", die die Bildungsgewerkschaft während der 9. GEW-Wissenschaftskonferenz in Lutherstadt Wittenberg vorgelegt hat. Mit dem Titel "Geld her oder wir schließen" spricht sie sich für folgende Punkte aus:

  1. Bildungs- und Wissenschaftsfinanzierung aus einem Guss 
  2. Ausbau der Grundfinanzierung der Hochschulen
  3. Dauerstellen für Daueraufgaben – für eine Entfristungsoffensive
  4. Bessere Studienbedingungen für eine inklusive Hochschule
  5. Reform der Studienfinanzierung

Details in der Pressemitteilung der GEW und in der Wittenberger Erklärung (pdf)

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27. September 2016 · News · Politik

Nobelpreisträger: EU-Politiker ignorieren „politisch unbequeme“ GVO-Forschung

EU-Politiker würden zwar die Forschung an gentechnisch veränderten Organismen (GVO) begrüßen. Anschließend würden sie aber deren Ergebnisse übergehen, falls ihnen diese zu unbequem seinen, rüffelt der Nobelpreisträger Rich Roberts die Volksvertreter in einem Interview mit dem Portal Euractive.
Quelle: Euractive.de

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19. September 2016 · News · Politik

Brexit: "Ganz schön uncool"

Wie die Deutsche Universitätszeitung (DUZ) berichtet, bemüht sich der britische Wissenschaftssektor nach dem Brexit-Votum offiziell um Schadensbegrenzung. Er proklamiere „business as usual“. Das Magazin konstatiert jedoch bleibende Verunsicherung, die durch die Attacken von Forscherkollegen aus der EU sogar noch angefeuert werde.
Quelle: DUZ

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19. September 2016 · News · Politik

UN Scientific Advisory Board empfiehlt UN-Generalsekretär mehr wissenschaftsbasierte Politikberatung

Der Wissenschaftliche Beirat des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon (UN Scientific Advisory Board, UNSAB) hat einen Arbeitsbericht vorgelegt. Das Dokument wurde dem UN-Generalsekretär gestern am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York übergeben. Darin empfiehlt das Gremium, die wissenschaftsbasierte Politikberatung noch stärker in den Vereinten Nationen zu verankern. An dem Treffen nahmen auch der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Prof. Dr. Jörg Hacker, und die Vorsitzende des UNSAB, UNESCO-Generaldirektorin Irina Bukova, teil. Jörg Hacker ist ad personam Mitglied des international besetzten Gremiums, dem insgesamt 26 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen angehören.
Quelle: Leopoldina

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31. August 2016 · News · Politik

EU-Antwort: Abgrenzung von Gewalt gegen Wissenschaftler

Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, versichert, sich für den Schutz von Wissenschaftlern vor tätlichen Angriffen und die Bedeutung der Wissenschaft einzusetzen. Dies äußerte er in seinem Antwortschreiben auf die gleichlautende Forderung von 35 Wissenschaftsorganisationen, die sich in einem offenen Brief an ihn gewandt hatten, weil die European Food Safety Authority (EFSA) in Italien angegriffen worden war. Unter den Unterzeichnern waren die federführende European Plant Science Organisation (EPSO), der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) und die Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) in denen die DBG Mitglied oder mit denen sie assoziiert ist (die DBG berichtete über den Brief im Juli 2016).
Quelle: EPSO (pdf)

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17. Juli 2016 · News · Politik

Unis spüren erste Folgen des Brexits

Britische Hochschulen beklagen den Ausschluss aus EU-Projekten. Deutschland und die USA würden Forscher abwerben, Forschungsprojekte werden ohne Briten geplant. Das berichtet der TagesSpiegel über die ersten Folgen des Brexits.
Quelle: Tagesspiegel

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04. Juli 2016 · News · Politik

Wissenschaftsbarometer 2016: Vertrauen der Bürger in die Forschung gespalten

Nur 17 % der Befragten vertrauen den Aussagen der Pflanzenwissenschaftler zum Thema Grüne Gentechnik. Grafik: Wissenschaft im Dialog / TNS Emnid, CC BY-ND 4.0

Das Wissenschaftsbarometer betrachtet aktuelle Einstellungen der Bürger zu Wissenschaft und Forschung in einer repräsentativen Umfrage. Eine auffällige Entwicklung: 41 Prozent der Befragten haben in diesem Jahr ein allgemein großes oder sehr großes Interesse an wissenschaftlichen Themen angegeben. Im ersten Wissenschaftsbarometer von 2014 waren es noch 33 Prozent. Und: Bürgerinnen und Bürger wollen stärker in Entscheidungen zu Wissenschaft und Forschung einbezogen werden. Die 1006 Telefoninterviews ergaben aber auch: Nur 17 Prozent glauben Forschenden, wenn es um das Thema Grüne Gentechnik geht. Dieses Ausmaß des Mißtrauens bezeichnet der Kommentator in der SZ, Hanno Charisius, als erschreckend (SZ). Die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka betont dagegen, dass die Menschen in Deutschland der Wissenschaft überwiegend vertrauen würden. Denn 70 Prozent der Menschen widersprächen laut der Umfrage der Behauptung, dass alles in allem die Wissenschaft mehr schadet als nützt (BMBF). Die Umfrage wurde zum dritten Mal von Wissenschaft im Dialog (WiD) herausgegeben.
Quelle: WiD

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04. Juli 2016 · News · Politik

Organisationen fordern Abgrenzung von Gewalt und unabhängige Politikberatung in der EU

Europäische Forschungsorganisationen fordern das Europäische Parlament zu einem Bekenntnis für eine unabhängige wissenschaftliche Politikberatung auf. Wie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) informiert, müssen die EU-Parlamentarier dazu beitragen, in der Bevölkerung für mehr Respekt für die unabhängige wissenschaftliche Politikberatung zu sorgen. Außerdem müssen sie sich deutlicher von tätlichen Angriffen auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler distanzieren. Der VBIO ist einer der 35 Erstunterzeichner des Offenen Briefes. Die von der European Plant Science Organisation (EPSO) koordinierte Äußerung wurde vom VBIO und der Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) gezeichnet; in beiden ist die DBG Mitglied. Daneben teilen weitere europäische Wissenschaftsorganisationen, Akademien und Fachgesellschaften diese Sorge und unterzeichneten den Brief (pdf_Datei). Er wurde dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes am 1. Juli zugesandt.
Quelle: VBIO

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01. Juli 2016 · News · Politik

Brexit: Ende der Milliarden-Sause an britischen Elite-Unis

Viele Forschende sind vom geplanten EU-Ausstieg entsetzt. Hinter den Kulissen beginnt jetzt das Tauziehen um Geld, Studenten und mächtige wissenschaftliche Behörden. Die Süddeutsche Zeitung hat Zahlen und Fakten aus der Forschung auf der Insel zusammengestellt und beantwortet aufkommende Fragen.
Quelle: Süddeutsche

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01. Juli 2016 · News · Politik

Brexit: "Das ERC wäre im Kern gefährdet"

Was der Brexit für die britische und europäische Wissenschaft konkret bedeutet, erläutert Max-Planck-Präsident Professor Martin Stratmann im Interview mit der Tageszeitung die Welt unter der Überschrift "Ein Eigentor für die britische Wissenschaft".
Quelle: die Welt

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01. Juli 2016 · News · Politik

Anbau von Gentechnik-Pflanzen in USA unverändert hoch

Wie das Portal Transgen berichtet, ist der Trend ungebrochen: In den USA setzen die Farmer weiterhin auf gentechnisch veränderte Pflanzen, trotz Kennzeichnung. Die Flächen, auf denen sie Saatgut für gentechnische veränderte Sojabohnen, Mais und Baumwolle ausgebracht haben, sind im diesem Frühjahr wieder gestiegen. Der Anteil gentechnisch veränderter Organismen bei diesen Kulturarten ist nahezu unverändert und liegt weiterhin zwischen 92 und 94 Prozent. Offenbar haben die auch in den USA heftiger werdende kontroverse öffentliche Diskussion und die Forderung nach Kennzeichnung bei den Landwirten nicht dazu geführt, wieder zu konventionellen Sorten zurückzukehren.
Quelle: Transgen

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30. Juni 2016 · News · Forscheralltag · Politik

Gesetz zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls tritt in Kraft

Am 1. Juli tritt das Gesetz zur Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Nagoya-Protokoll in Kraft. Damit müssen nun alle Forscherinnen und Forscher, die mit genetischen Ressourcen / biologischem Material arbeiten, die Regeln zu Zugang und Vorteilsausgleich befolgen, die eigentlich zum Eindämmen von Biopiraterie aufgestellt wurden. Dr. Thomas Hörnschemeyer von der Senckenberg-Gesellschaft war so freundlich und hat für die Gesellschaft für Biologische Systematik mehrere Informationsquellen zusammengestellt. Die Umsetzung kontrolliert das Bundesamt für Naturschutz (BfN), das auch Hilfe für Forschende und Sammlungswissenschaftler bereitstellt.
Quelle: BfN

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30. Juni 2016 · News · Politik

Nobelpreisträger fordern Umdenken bei Grüner Gentechnik

Mit einem offenen Brief wenden sich mehr als 110 Nobelpreisträger an die Organisation Greenpeace und an Regierungen und fordern diese auf, Grüne Gentechnik in der Landwirtschaft zuzulassen. Denn die steigende Weltbevölkerung sei ohne gentechnisch veränderte Pflanzen nicht zu ernähren, zitiert das Magazin Spektrum aus dem Brief. Greenpeace solle vor allem seinen Widerstand gegen den mehr Betacarotin und Provitamin A produzierenden Goldenen Reis aufgeben. Diesen vorzuenthalten sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Gentechnisch hergestellte Nahrungsmittel sind sicher, betonen die Nobelpreisträger, wenn nicht sogar sicherer als andere Nahrungsmittel. Die Nobelpreisträger verwahren sich gegen Meinungsmache und Feldzerstörungen.
Quelle: Spektrum

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29. Juni 2016 · News · Politik

Brexit und Biowissenschaft

Die Entscheidung der britischen Wähler und Wählerinnen die Europäische Union zu verlassen, hat auch in der Wissenschaftsgemeinde überrascht und viele britische Forscher und Forscherinnen blicken in eine ungewisse Zukunft. Der Präsident der Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO), der Pflanzenwissenschaftler Prof. Dr. Bernd Müller-Röber, betont in diesem Zusammenhang die hervorragende Forschungskooperationen, „die ohne die Förderung der EU und die Freizügigkeit in der EU so nicht möglich gewesen wären. Wir sehen nun die Gefahr, dass die Kooperation mit unseren britischen Kollegen und Kolleginnen schwieriger und teilweise vielleicht sogar unmöglich wird.“ Der VBIO hofft, dass sich die britische Regierung auch weiterhin für den akademischen Austausch und die enge Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg einsetzen wird. Auch die biowissenschaftliche Forschung sei auf den freien Austausch von Köpfen und Ideen sowie auf faire und vergleichbare Rahmenbedingungen angewiesen. Das gute partnerschaftliche Verhältnis des VBIO zur britischen Royal Society of Biology dürfe durch den Austritt aus der EU keinen Schaden nehmen.
Quelle: VBIO

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28. Juni 2016 · News · Politik

Anne Glover zum Brexit: "Ich schäme mich für mein Land"

Anne Glover war die oberste Wissenschaftsberaterin der EU. Mit dem Austritt Großbritanniens aus der Staatengemeinschaft befürchtet die schottische Biologin verheerende Folgen für die Forschung im Vereinigten Königreich und befürwortet ein weiteres Referendum in Schottland: „Ich wäre lieber mit Schottland Teil der EU als Partner eines kleinen Englands zu sein“, sagte sie im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Quelle: Süddeutsche

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24. Juni 2016 · News · Politik

Brexit: Was bedeutet das für die Wissenschaft?

Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, lässt viele Forschende besorgt zurück. Welche Konsequenzen der "Brexit" für die Forschung haben wird, sei noch unklar, schreiben die Autoren Daniel Cressey und Alison Abbott und stellen beim Spektrum Verlag mögliche Konsequenzen zusammen.
Quelle: Spektrum

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24. Juni 2016 · News · Politik

Brexit: Tiefer Einschnitt auch für die Hochschulen

„Auch für die Hochschulen stellt der Brexit einen tiefen Einschnitt dar“, sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler, heute in Berlin zu dem gestrigen Votum für einen Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union. „Die Konsequenzen treffen die britischen Hochschulen schwer und mit ihnen den gesamten europäischen Hochschul- und Forschungsraum. Wir müssen uns auf eine schwierige Übergangszeit einstellen. Denn es stehen nun umfangreiche Verhandlungen über die Konditionen für die Einbeziehung des Vereinigten Königreichs in europäische Förder- und Austauschprogramme an. Die britische Rektorenkonferenz Universities UK und die HRK hatten sich anlässlich des Treffens ihrer Präsidien erst am 2. Juni vehement gegen einen Brexit ausgesprochen.
Quelle: HRK

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17. Juni 2016 · News · Politik

1000 Professuren für den Nachwuchs angestrebt

Aus Sicht der Bundesregierung ist der Mangel an planbaren und transparenten Karrierewegen in der Wissenschaft das aktuell größte Problem des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/8759) auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/8536) im Portal Heute im Bundestag (hib). Ende Mai 2016 hatte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern unter anderem den Pakt für den Wissenschaftlichen Nachwuchs vereinbart, der die Förderung von bis zu 1.000 Tenure-Track-Professuren an Universitäten in Deutschland vorsieht. Hierfür stellt der Bund eine Milliarde Euro im Zeitraum von 2017 bis 2032 bereit. Der Übergang auf eine dauerhafte Professur erfolgt automatisch, wenn die bei der Berufung auf die Tenure-Track-Professur vereinbarten Leistungen erbracht worden sind und dies in der Tenure-Evaluation festgestellt wird.
Quelle: hib

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17. Juni 2016 · News · Politik

Exzellenz-Strategie und Innovative Hochschule

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben am 16. Juni die Exzellenzstrategie, das Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ beschlossen. Damit setzen sie ein Signal, dass Wissenschaft, Forschung und Innovation auf der politischen Agenda von Bund und Ländern ganz oben stehen und für die Zukunftssicherung eine entscheidende Rolle spielen. Vorbereitet wurden die drei Programme, die auf Artikel 91b des Grundgesetzes basieren, durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern. Das meldet das BMBF.
Quelle: BMBF

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31. Mai 2016 · News · Politik

EU will Forschungsergebnisse kostenfrei veröffentlichen

Die EU-Minister haben sich darauf geeinigt, bis 2020 öffentlich finanzierte wissenschaftliche Publikationen frei zugänglich zu machen. Die Entscheidung der Minister ist zwar für EU-Staaten nicht bindend, wird jedoch als Meilenstein gesehen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

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30. Mai 2016 · News · Politik

Helmholtz-Gemeinschaft verabschiedet Open-Access-Richtlinie

Wissenschaftliche Publikationen, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sind, sollen der Allgemeinheit offen zur Verfügung stehen. Das sieht eine neue Open-Access-Richtlinie vor, die die Mitgliederversammlung der größten deutschen Forschungsgemeinschaft jetzt verabschiedet hat. Die Publikationen sollen demnach in den Naturwissenschaften spätestens nach sechs Monaten und in den Geistes- und Sozialwissenschaften spätestens nach zwölf Monaten kostenfrei zugänglich sein.
Quelle: Helmholtz-Gemeinschaft

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20. Mai 2016 · News · Politik

GWK beschließt eine Milliarde Euro für wissenschaftlichen Nachwuchs

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat in ihrer heutigen Sitzung einstimmig ein Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf den Weg gebracht. Die endgültige Entscheidung über das Programm treffen die Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund und Ländern am 16. Juni 2016.
Quelle: GWK (pdf-Datei)

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11. Mai 2016 · News · Politik

Förderung wissenschaftlicher Nachwuchs

Die Bundesregierung Deutschlands legt einen Paket zur "Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses" vor. Das kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel (CDU), vor dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwochvormittag in Berlin an. Der Bund will 1.000 Tenure-Track-Professuren schaffen und dafür im Laufe von zehn Jahren eine Milliarde Euro ausgeben, meldet das Portal Heute im Bundestag (hib). Zurzeit laufen die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern dazu, am 16. Juni soll der Pakt zur Verabschiedung kommen. Das Ziel des Paktes ist, einen Strukturwandel im Wissenschaftssystem herbei zu führen und die Karrierewege für junge Wissenschaftler transparenter und planbarer zu machen. So sollen junge Wissenschaftler frühzeitig die Aussicht und Chance erhalten im Anschluss an die Tenure-Track-Professur eine unbefristete Professur zu bekommen, wenn sie den Anforderungen genügen.
Quelle: hib

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11. Mai 2016 · News · Politik

Nie gab es mehr Jobs in Forschung und Entwicklung

In Deutschland sind erstmals mehr als 600.000 Menschen in Forschung und Entwicklung (FuE) tätig. Allein zwischen 2005 und 2014 hat die Zahl neuer FuE-Arbeitsplätze um fast ein Drittel zugenommen. Dies geht aus dem Bundesbericht Forschung und Innovation 2016 hervor, den das Bundeskabinett heute beschlossen hat. Das meldet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Quelle: BMBF

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03. Mai 2016 · News · Politik

Petition wegen Exzellenzinitiative

Mehr als hundert Erstunterzeichner unterstützen eine Petition, die sich gegen die Exzellenzinitiative richtet. Dieser von Bund und Ländern angestrebte Weg, deutsche „Spitzenforschung“ weiterhin mit der Exzellenzinitiative zu fördern, wird von zahlreichen Forschenden, Lehrenden & Studierenden abgelehnt. Das Unterschriftenportal Open Petition legt die Beweggründe des Initiators dar und nennt die bislang unterzeichnenden. Dies sind bis heute mehr als 1500 Unterschreibende.
Quelle: Open Petition

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29. April 2016 · News · Politik

Statuspapier: Mikroalgen als Säule der Bioökonomie

Mikroalgen sind eine wichtige Säule einer zukünftigen Bioökonomie, denn sie produzieren eine Vielfalt hochwertiger Produkte und zwar ohne Konkurrenz zu landwirtschaftlichen Flächen. Um diese Potenziale voll auszuschöpfen, bedarf es allerdings nicht nur gezielter Forschung und Entwicklung, sondern auch geeigneter politischer Rahmenbedingungen. Was genau zu tun ist, stellt die DECHEMA-Fachgruppe Algenbiotechnologie in ihrem neuen Statuspapier „Mikroalgen-Biotechnologie: Gegenwärtiger Stand, Herausforderungen, Ziele“ vor.
Quelle: DECHEMA

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26. April 2016 · News · Politik

Botanischer Garten Berlin unterstützt Umsetzung des Nagoya-Protokolls

Botanische Gärten des IPEN-Netzwerkes geben Pflanzenmaterial nur im Einklang mit der Biodiversitätskonvention weiter. Foto: A. Kirchhoff, BGBM

Biologische Grundlagenforschung und internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit sind ohne den Austausch von Material oder die Anlage von naturkundlichen Sammlungen undenkbar, so dass das Nagoya-Protokoll auch wissenschaftspolitisch eine wichtige Rolle spielt. Das Protokoll ist im Oktober 2014 in Kraft getreten und wurde in Europa durch eine entsprechende Verordnung umgesetzt. Deutschland ist am 21. April 2016 dem Nagoya-Protokoll beigetreten und hat sich somit diesen Grundprinzipien verpflichtet. Botanische Gärten beherbergen eine Fülle von Pflanzenarten aus aller Welt und haben daher bereits 2002 das „International Plant Exchange Network“ (IPEN) ins Leben gerufen. Es regelt in einer Selbstverpflichtung die Nutzung der in Botanischen Gärten befindlichen Pflanzen im Einklang mit der Biodiversitätskonvention. Die berechtigten Interessen der Ursprungsländer dieser Pflanzen werden beachtet. Botanische Gärten des IPEN-Netzwerkes geben deshalb keinerlei Pflanzenmaterial an kommerzielle Nutzer wie Pharmafirmen oder Zierpflanzenzüchter ab, ohne dass sich die jeweiligen Unternehmen vorher mit dem Ursprungsland auf einen Ausgleich der finanziellen Vorteile geeinigt haben. Dies gilt auch für Pflanzen, die schon weit vor dem Nagoya-Protokoll in die Sammlungen gelangten. Somit tragen die botanischen Gärten effektiv dazu bei, dass die Rechte der Ursprungsländer biologischer Vielfalt gewahrt bleiben – sogenannten Biopiraten wird hier kein Schlupfloch geboten. Auch der Botanische Garten Berlin (BGBM) ist Partner im IPEN-Netzwerk und trägt damit auch direkt zur Umsetzung internationaler Konventionen wie der Konvention über die Biologische Vielfalt oder des Nagoya-Protokolls bei.
Quelle: BGBM

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25. April 2016 · News · Politik

US-Behörden: Mit CRISPR gezüchtete Pflanzen sind keine Gentechnik

In fünf Jahren soll in den USA ein neuer, ertragreicher Wachsmais auf den Markt kommen. Das Besondere: Er verdankt seine neuen Eigenschaften einer mit Hilfe das CRISPR/Cas-Verfahrens herbeigeführten Punktmutation. Die neue Technik hat nicht nur die Pflanzenforschung weltweit in eine Aufbruchsstimmung versetzt, sondern auch neue Perspektiven für die praktische Pflanzenzüchtung eröffnet. Damit wurde nun in einer ertragreichen Gelbmaissorte ein bestimmtes, die Stärkebildung steuerndes Gen (Wx1) ausgeschaltet. Der neue Mais ist genauso ertragreich wie Gelbmais, hat aber die hochwertige Stärkezusammensetzung von Wachsmais. Die US-Behörden haben bereits entschieden, dass dieser Wachsmais nicht als „gentechnisch verändert“ einzustufen ist und er damit keinen besonderen gesetzlichen Auflagen unterliegt. Doch er ist nicht das einzige Produkt, bei dem die neuen Genome Editing-Verfahren zur Anwendung kommen, berichtet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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21. April 2016 · News · Politik

GEW: „Fünf Milliarden für 5.000 Tenure-Track-Professuren“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich für eine deutliche Aufstockung des von Bund und Ländern geplanten Programms für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausgesprochen. "Wir brauchen an den Universitäten zusätzlich 5.000 Tenure-Track-Professuren. Nur dann kann der Bedarf an zusätzlichen Hochschullehrerinnen und -lehrern gedeckt werden. Und nur so können Bund und Länder einen wirksamen Impuls für die Schaffung verlässlicher Karrierewege geben", sagte der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller, am Donnerstag in Berlin. Er bezog sich auf Berechnungen, die Anke Burkhardt vom Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg in einer wissenschaftlichen Expertise vorgelegt hatte. Keller bezifferte die Kosten für die Professuren inklusive einer aufgabengerechten Ausstattung auf rund fünf Milliarden Euro. Bund und Länder verhandelten derzeit über ein Nachwuchsprogramm mit einem Volumen von einer Milliarde Euro, berichtet die Gewerkschaft.
Quelle: GEW

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19. April 2016 · News · Politik

Das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz im GEW-Ratgeber

Seit dem 17. März 2016 gilt das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Mit ihrem neuen Ratgeber „Befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft“ gibt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen eine Orientierungshilfe zur Umsetzung an die Hand. Das meldet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO).
Quelle: VBIO

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11. April 2016 · News · Politik

DBU fordert für Landwirtschaft "dritten Weg der Nachhaltigkeit"

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fordert eine offene, sachgerechte und entideologisierte Diskussion über die Zukunft einer wirklich nachhaltigen globalen Landwirtschaft. Die in der öffentlichen Wahrnehmung bestehenden Gegensätze zwischen Bio-Bauern und konventionellen Landwirten müssten abgebaut und Strukturen einer Lebensmittelproduktion geschaffen werden, die ökonomisch tragfähig, sozial vertretbar und ökologisch vorzeigbar seien.
Quelle: DBU

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08. April 2016 · News · Politik

Landwirtschafttechnologien im Fokus der EU

Neue Technologien können zukünftige Herausforderungen der Landwirtschaft lösen. Vor allem soll die Landwirtschaft nachhaltiger werden, berichtet das Portal Pflanzenforschung aus der Europäischen Politik. In einem durch die Europaabgeordnete Anthea McIntyre verfassten Entwurf, über technische Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft in der EU, positioniert sich die Politikerin im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI) im Europäischen Parlament klar für eine Unterstützung neuer Technologien, wie das "Precision Farming".
Quelle: Pflanzenforschung.de

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06. April 2016 · News · Politik

Gentechnik: „Entscheidend ist das Endprodukt“

Widerstandsfähiger gegen Schädlinge, unempfindlicher gegen Trockenheit, höhere Erträge – das ist nur eine kleine Auswahl der Anforderungen, die Nutzpflanzen in Zukunft erfüllen müssen. Die Menschheit braucht neue Kulturpflanzen, die den Veränderungen durch den Klimawandel widerstehen und den steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln befriedigen können. Mit einer neuen Methode, der sogenannten Genom-Editierung, wollen Forschende künftig effizienter als bisher neue Sorten entwickeln. Wenn keine artfremden Gene eingefügt wurden, sind diese Pflanzen nicht von Pflanzen zu unterscheiden, die auf herkömmliche Weise gezüchtet wurden. Detlef Weigel vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen fordert deshalb zusammen mit Kollegen aus den USA und China, solche Genom-editierten Sorten nicht als gentechnisch verändert einzustufen (vgl. auch Meldung vom 28.1.2016). Die MPG hat ihn dazu interviewt.
Quelle: MPG

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06. April 2016 · News · Politik

Freilandversuche mit gv-Pflanzen 2016: EU 7, USA 250

In der EU wurden 2016 bis Ende März sieben neue Anträge auf Freisetzung gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen gestellt, drei in Schweden und je zwei in Großbritannien und Spanien. Laut dem Portal Transgen gingen im gleichen Zeitraum in den USA bereits etwa 250 Anträge ein. Die allermeisten nach wie vor für Mais und Soja. Dabei spielt die Anpassung der Pflanzen an klimatischen Stress eine immer größere Rolle.
Quelle: Transgen

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31. März 2016 · News · Politik

Professoren-Gehälter: Bis zu 1.000 Euro mehr pro Monat je nach Bundesland

Auf rund 760 Euro können sich gegenwärtig die monatlichen Gehaltsunterschiede nach der Reform der W-Besoldung in Bund und Ländern im W2-Grundgehalt summieren. Beim W3-Grundgehalt klafft die Föderalismusschere um fast 1.000 Euro brutto im Monat auseinander. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht des Deutschen Hochschulverbandes hervor, die die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ in ihrer April-Ausgabe veröffentlicht. Über die Gehaltsunterschiede in den einzelnen Bundesländern berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO).
Quelle: VBIO

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31. März 2016 · News · Politik

Noch immer keine Entscheidung zu neuen Pflanzenzuchtmethoden

Sollen neue Pflanzenzuchtmethoden unter die Gesetzgebung für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) fallen? Erneut vertagt die EU-Kommission ihre Rechtsanalyse zu dieser Frage, meldet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) und bezieht sich auf einen Artikel des Portals EurActiv.
Quelle: VBIO

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07. März 2016 · News · Politik

Energiewende und Naturschutz

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) verstärkt und vernetzt seine Forschung zur Vereinbarkeit von Naturschutz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dabei stehen Schutz und Erhalt der Artenvielfalt ebenso auf dem Programm wie die mögliche Entwicklung des Landschaftsbildes im Zuge der Energiewende. Zur Eröffnung einer Tagung, zu der die an den Forschungsvorhaben des BfN Beteiligten in Bonn zusammengekommen waren, forderte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel einen stärkeren Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis.
Quelle: BfN

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01. März 2016 · News · Politik

"Das gängige Karriere-Schema ist frauenfeindlich"

Wie schwierig es für Frauen ist, im typischen Karriere-Schema der Wissenschaft erfolgreich zu sein – und wie man den Forscherinnenberuf frauen- und familienfreundlicher gestalten könnte, besprach der online-Ableger des Magazins Laborjournal mit einer Medizinerin. Ursula Schlötzer-Schrehardt erforscht Glaukomerkrankungen und hat als Frauenbeauftragte und Mentorin Einblick auch in die Karrieren von Biowissenschaftlerinnen. Sie fordert, dass man nicht nur über eine Frauenquote in Führungspositionen spricht, sondern endlich mal den akademischen Mittelbau in den Fokus rückt.
Quelle: Laborjournal

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26. Februar 2016 · News · Politik

Weltbiodiversitätsrat: Bedeutung von Bestäubern und Schutzmaßnahmen

Vier Jahre nach seiner Gründung hat der Weltbiodiversitätsrat IPBES seinen ersten Bericht verabschiedet. Er fasst den aktuellen Stand des Wissens zur Bedeutung, Bedrohung und dem Schutz von Bestäubern zusammen. Seine Zahlen belegen: Bestäubung ist eine essentielle Leistung der Natur für das Wohlergehen und die Gesundheit der Menschen. Bestäubervielfalt ist wichtig für diese Leistung, die aber zunehmend bedroht ist: Neben Lebensraum- und Nahrungsmangel in den monotonen Agrarlandschaften leiden die Tiere auch an Insektiziden wie etwa Neonicotinoiden. Dies wurde nun erstmals auch im Freiland nachgewiesen. Politische Unterstützung kleiner strukturreicherer Landnutzung wären wirksame Gegenmaßnahmen, meint Mitautorin Professorin Alexandra Klein von der Uni Freiburg. Im Interview des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung (NeFo) schildert sie die wichtigsten Aspekte und beschreibt, was den Bericht wertvoll macht.
Quelle: NeFo

Ergebnis der Bestäuberstudie

direkt zum Interview

15. Februar 2016 · News · Politik

"Kartoffeln der Zukunft" - Scheitern am schlechten Gentechnik-Image?

Forschende der Universität Wageningen haben eine Kartoffel entwickelt, die gegen die Kraut- und Knollenfäule resistent ist. Dazu haben sie verschiedene Resistenzgene aus Wildkartoffeln in gängige Kartoffelsorten übertragen. Die neuen Kartoffeln werden als cisgen bezeichnet, da sie nur Erbmaterial aus Kartoffel enthalten. In Freisetzungsversuchen konnten sie bereits unter Beweis stellen, dass ihre Pflanze funktioniert. Dennoch hat die Kartoffel in Europa derzeit keine Chance auf Vermarktung, weil sie nach derzeitigem Recht als gentechnisch veränderter Organismus (GVO) eingestuft wird. Die Wageninger Wissenschaftler treten dafür ein, dass sich das ändert. Das wird ihnen nun vorgeworfen, berichtet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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11. Februar 2016 · News · Politik

Erste Berichte des Weltbiodiversitätsrats fast fertig

Ende Februar treffen sich die 124 Mitgliedstaaten des Weltbiodiversitätsrates IPBES in Kuala Lumpur. Dort sollen die ersten wissenschaftlichen Berichte durch Politikvertreter angenommen werden. Die Berichte beschreiben unter anderem die globale Bedeutung der Bestäuber für die Nahrungssicherung und benennen die Ursachen des starken Schwundes sowie mögliche Maßnahmen. Um die 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Reginen der Erde arbeiten derzeit an zwölf verschiedenen Berichten, die sukzessive bis 2019 vorliegen sollen. Ähnlich dem Weltklimarat bewerten sie dazu bestehende Publikationen und die Wissenslage, sie erstellen keine neuen Studien. Das Ergebnis soll ein konsolidierter, von allen Mitgliedstaaten und relevanten Interessengruppen anerkannter Überblick über das relevante Wissen biologischer Vielfalt sein. Das Dokument steht noch bis zur Verabschiedung durch das IPBES-Plenum unter Embargo. Mitautor Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ in Halle kommentiert den Bericht beim Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung (NeFo).
Quelle: NeFo

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29. Januar 2016 · News · Politik

Mehr Planbarkeit für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Für die Beschäftigung von Doktoranden, wissenschaftlichen Mitarbeitern oder Post-Docs gelten bald neue rechtliche Rahmenbedingungen. Das "Erste Gesetz zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes" hat heute den Bundesrat passiert und kann damit nun bald in Kraft treten. Der Deutsche Bundestag hatte die Gesetzesnovelle am 17. Dezember beschlossen. Das geänderte Wissenschaftszeitvertragsgesetz zielt vor allem darauf, unsachgemäße Kurzbefristungen im Wissenschaftsbetrieb künftig zu unterbinden. Das meldet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Quelle: BMBF

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11. Januar 2016 · News · Politik

Jahresauftakt: DFG unterstreicht Erwartungen an neue Exzellenzinitiative

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zum Auftakt des wissenschaftspolitischen Jahres 2016 die Erwartungen der Wissenschaft an die geplante neue Bund-Länder-Initiative zur Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative unterstrichen. Gut zwei Wochen vor der Übergabe des Berichts einer internationalen Expertenkommission („Imboden-Kommission“) an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) nahmen DFG-Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider und Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek am Montagvormittag in Berlin in einem Pressegespräch Stellung zu den möglichen Zielen und zum Zuschnitt einer neuen Runde des seit 2006 laufenden Programms. Weitere Gesprächspunkte waren die Kriterien und die Rolle von Wissenschaft und Politik im künftigen Entscheidungsverfahren.
Quelle: DFG

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17. Dezember 2015 · News · Politik

UN-Wissenschaftsbeirat identifiziert acht Herausforderungen für nachhaltige Entwicklung

Die Rolle der Wissenschaft bei der Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda und des Klimaabkommens von Paris standen im Zentrum der Debatten des wissenschaftlichen Beirats von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auf einer Tagung am 14. und 15. Dezember 2015 in Sankt Petersburg. 26 führenden Wissenschaftler aus aller Welt legten die acht wichtigsten globalen Herausforderungen aus Sicht der Wissenschaft fest: die nachhaltige Bewirtschaftung der Ozeane, wirksame Schutzsysteme für die biologische Vielfalt, der Schutz gegen Infektionserreger; belastbare Vorhersagen von Wetterextremen, der Abschied von fossilen Treibstoffen, die Trinkwasserversorgung, Strategien zum Bevölkerungswachstum und mehr Gerechtigkeit bei der Ressourcennutzung sowie eine öffentliche Mindestförderung der Grundlagenforschung. Der Beirat (Scientific Advisory Board, SAB) rief dazu auf, "Big Data" effektiver für die Lösung globaler Herausforderungen zu nutzen. Das meldet die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Deutschen UNESCO-Kommission.
Quelle: Leopoldina

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14. Dezember 2015 · News · Politik · Werkzeuge

Gentechnik: Mit CRISPR ändert sich alles

CRISPR: „Damit ändert sich in der Gentechnik alles“, titelte das Wissenschaftsmagazin Nature im Sommer. Mit diesem völlig neuen Verfahren ist es nun möglich, das Erbgut von Organismen „umzuschreiben“ – viel präziser, schneller und einfacher als mit der klassischen Gentechnik. In der Grundlagenforschung wird CRISPR schon länger eingesetzt. Aber nun steht es an der Schwelle erster praktischer Anwendungen – vor allem in der Medizin, aber bald wohl auch in der Tier- und Pflanzenzüchtung. Das Portal Transgen stellt die Technik vor, die das Ändern der arteigenen Gene ermöglicht, und erklärt, warum das Verfahren keine Gentechnik im klassischen Sinn ist.
Quelle: Transgen

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16. November 2015 · News · Politik

BVL: Neue Züchtungstechniken führen nicht zu Gentechnik-Pflanzen

Mit neuen Züchtungstechniken erzeugte Pflanzen sind in der Regel nicht als „gentechnisch verändert“ anzusehen und fallen daher nicht unter die strengen Auflagen des Gentechnik-Gesetzes. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Stellungnahme des BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit). Sie bezieht sich auf bestimmte, als Genome Editing bezeichnete Techniken, mit denen einzelne Bausteine im Erbgut von Pflanzen abgeschaltet oder ausgetauscht werden können, ohne jedoch neue Gene einzuführen. Zuvor waren zwei Rechtsgutachten, die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und mehreren gentechnik-kritischen Gruppen in Auftrag gegeben wurden, zu gegenteiligen Schlussfolgerungen gekommen. Ende des Jahres wird auch die EU-Kommission darüber entscheiden, berichtet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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11. November 2015 · News · Politik

Anhörung: Experten gegen ausufernde Zeitverträge

Wissenschaftliche Stellen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen nicht mehr in so starkem Maß befristet werden wie bisher. Viele Wissenschaftler an Universitäten müssen mit sehr kurzen Vertragslaufzeiten von lediglich bis zu einem Jahr zurechtkommen. Das soll nun geändert werden. Zu dem Thema "Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses" hatte der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwochvormittag zu einer Öffentlichen Anhörung eingeladen. Überwiegend befanden alle geladenen Sachverständigen, dass eine Novellierung des WissZeitVG dringend nötig sei. Das berichtet das Portal „Heute im Bundestag“ (hib).
Quelle: hib

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10. November 2015 · News · Politik

EU-Kommission benennt sieben Wissenschaftler als Berater

Sieben Forschende werden die EU-Kommission in Zukunft beraten. Das gab die Europäische Kommission heute bekannt. Die vier Männer und drei Frauen stemmen aus verschiedenen Forschungsdisziplinen. Das hatte die EU bereits im Frühjahr angekündigt (siehe Meldung vom 27.5.2015) nachdem sie der früheren Amtsinhaberin im Jahr zuvor gekündigt hatte (vgl. Meldung vom 14.11.2014). Neben dem hochrangigen Expertenteam vergibt die EU-Kommission Zuschüsse in Höhe von sechs Millionen Euro, um sich von Europäischen Akademien und wissenschaftlichen Gesellschaften bei der politischen Arbeit beraten zu lassen.
Quelle: EU-Kommission

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10. November 2015 · News · Politik

Neuer Präsident der ASPB setzt sich für Forschungsförderung und Öffentlichkeitsarbeit ein

Der neue Präsident der Amerikanischen Gesellschaft für Pflanzenwissenschaften (ASPB), Richard Dixon, wird sich ebenso sehr für ein besseres Ansehen der Pflanzenforschung in der Öffentlichkeit einsetzen, wie er sich für die Förderung der Forschung stark machen will. Die Öffentlichkeitsarbeit müsse vor allem wegen der Angst der Bevölkerung vor gentechnisch veränderten Pflanzen geleistet werden, begründet er. Sie sei auch deshalb nötig, weil US-Forschende in letzter Zeit gezwungen werden sollten, ihre E-Mails zu veröffentlichen, weil sie beschuldigt wurden, mit der Industrie gemeinsame Sache zu machen. Das geht aus seinem ersten "Brief des Präsidenten" an die Mitglieder der ASPB hervor, für die er sich einsetzen will. Unabhängig davon ob sie im Labor oder im Freiland forschen. Außerdem möchte er die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen verbessern, wie etwa mit Lebensmittelforschern, Sozialwissenschaftlern und Juristen.
Quelle: Blog der ASPB

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02. November 2015 · News · Politik

EU-Kommission entscheidet über neue Züchtungstechniken

Noch in diesem Jahr will die EU-Kommission eine immer wieder aufgeschobene Entscheidung herbeiführen: Fallen Pflanzen, bei denen neue Züchtungsverfahren zur Anwendung kamen, künftig unter die Gentechnik-Gesetze oder nicht? Es ist eine grundsätzliche Weichenstellung für die Pflanzenforschung und –züchtung in Europa, schreibt das Portal Transgen. Von ihr hängt ab, ob die neuen Verfahren ein ähnliches Schicksal erleiden wie die grüne Gentechnik, die in der EU an strengen Auflagen, teuren Zulassungsverfahren, politischem Dauerstreit und fehlender gesellschaftlicher Akzeptanz gescheitet ist, schreibt das Portal.
Quelle: Transgen

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19. Oktober 2015 · Politik

Wissenschaftsrat sieht positive Entwicklung beim Bundesamt für Naturschutz

Im Rahmen seiner vielfältigen gesetzlichen Aufgaben auf den Gebieten des Naturschutzes und der Landschaftspflege leistet das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn nach Auffassung des Wissenschaftsrates kompetente Arbeit. Die Entwicklung und Standardisierung von international anwendbaren Verfahren, wie beispielsweise die Identifizierung von Erzeugnissen aus gefährdeten Tieren oder Pflanzen, erfährt im In- und Ausland große Anerkennung. Auch für die Koordination des ehrenamtlichen Naturschutzes in Deutschland kommt dem BfN eine herausragende Bedeutung zu. Insgesamt hat sich das BfN seit der zurückliegenden Evaluation vor rund acht Jahren positiv weiterent­wickelt.
Quelle: Wissenschaftsrat

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19. Oktober 2015 · News · Politik

Wissenschaftsrat wünscht Besserstellung der Lehre

Der Bericht des Vorsitzenden des Wissenschaftsrates zu aktuellen Tendenzen im Wissenschaftssystem widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Institutionelle Strategien zur Verbesserung der Lehre an Hochschulen“. An Beispielen aus dem Lehralltag wie der Gestaltung von Prüfungen führte Professor Manfred Prenzel aus, wie der Anspruch der Bologna-Reform praktisch umgesetzt werden kann, die Hochschullehre stärker an Zielen und Kompetenzen der Absolventen auszurichten. Er unterstrich die institutionelle Verantwortung der Hochschulen, die Lehre durch geeignete Maßnahmen zu professionalisieren, zum Beispiel durch eine systematische Qualifizierung der Lehrenden oder durch gezielte Anreizsysteme. Der Bericht entwirft damit für verschiedene Akteure im Wissenschaftssystem und für den Wissenschaftsrat selbst Perspektiven, die Leistungsdimension Lehre stärker in den Blickpunkt zu rücken und die Qualität der Lehre an den Hochschulen zu verbessern.
Quelle: Wissenschaftsrat

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15. Oktober 2015 · News · Politik

Bundestag beschließt Beitritt Deutschlands zum Nagoya-Protokoll gegen Biopiraterie

Der Bundestag hat heute das Nagoya-Protokoll zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt in deutsches Recht umgesetzt. Bundesumweltministerin Hendricks: "Das Nagoya-Protokoll hilft, die illegale Nutzung genetischer Ressourcen von Tieren und Pflanzen zu bekämpfen. Das ist wichtig für den Naturschutz, insbesondere in den Entwicklungsländern." Das Abkommen enthält Regeln zum Zugang zu genetischen Ressourcen und deren Nutzung sowie der Verteilung der daraus entstehenden Vorteile, meldet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Vor kurzem hatten Forschende im Bundestag den Gesetzentwurf als zu unkonkret kritisiert (vgl. Meldung vom 30.9.2015).
Quelle: BMUB

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01. Oktober 2015 · News · Politik

Bundesregierung will Ausstiegsklausel auf gv-Maislinien anwenden

Deutschland will den Anbau von gentechnisch verändertem Mais bundesweit verbieten. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat die EU-Kommission offiziell unterrichtet, dass die Bundesregierung für acht verschiedene gv-Maislinien die neue Ausstiegsklausel in Anspruch nehmen will. Nun können die betroffenen Unternehmen sich dazu äußern, ob sie Deutschland aus den Zulassungsanträgen herausnehmen wollen, meldet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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30. September 2015 · News · Politik

Leibniz: Koordinierungsstelle soll Umsetzung der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt sicherstellen

Die Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt eine unabhängige Koordinierungsstelle zur Einhaltung der Ziele des Nagoya-Protokolls. Damit will die Wissenschaftsorganisation die Umsetzung der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt sicherstellen. Anlass ist die heutige öffentliche Anhörung im Ausschuss des Bundestages für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls und zur Durchführung der EU-Verordnung Nr. 511/2014.

Quelle: Leibniz

direkt zur Kurz-Stellungnahme (pdf)

30. September 2015 · News · Politik

Experten rügen Umgang mit Nagoya-Protokoll

Die von der Bundesregierung in einem Gesetzentwurf geplante Umsetzung des Nagoya-Protokolls stößt auf breite Kritik, meldet das Portal des Bundestags. Das wurde während einer öffentlichen Anhörung des Umweltausschusses am Mittwoch, 30. September 2015, deutlich. Dr. Ricardo Gent von der Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie bemängelte das Fehlen der Definitionen zentraler Begriffe. "Nicht geklärt ist etwa der konkrete Anwendungsbereich." Schwerwiegende Kritikpunkte aus der Sicht der Grundlagenforschung brachte Dr. Christoph Häuser im Namen des Leibniz-Instituts für Evolutions- und Biodiversitätsforschung vor. Auch ihm fehlte es an Klarheit. EU-Verordnung und Gesetzentwurf verfehlten das Ziel, die kommerzielle und gewinnorientierte Nutzung der Ressourcen effektiv zu kontrollieren, bemängelte Dr. Cornelia Löhne von der Freien Universität Berlin. Das Nagoya-Protokoll regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der Vorteile, die sich aus ihrer Nutzung ergeben.
Quelle: Bundestag

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29. September 2015 · News · Politik

Akademien und DFG fordern verantwortlichen Umgang mit genome editing

Neue molekularbiologische Methoden, die gezielte Eingriffe in das Erbgut erlauben, eröffnen vielversprechende Möglichkeiten in Forschung und Anwendung. Gleichzeitig machen die unter dem Begriff genome editing (Veränderung des Genoms) zusammengefassten Methoden einen gesamtgesellschaftlichen Dialog über Chancen und Grenzen ihrer Anwendung notwendig. Darauf weisen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech ─ Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in ihrer Stellungnahme zu „Chancen und Grenzen des genome editing“ hin.

Quelle: Leopoldina

direkt zur Stellungsnahme

28. September 2015 · News · Politik

2014: Spuren von Gentechnik-Soja in vielen auch in "Ohne-Gentechnik"-Lebensmitteln

In jedem fünften sojahaltigen Lebensmittel und in 3,7 Prozent der untersuchten Maiserzeugnisse fanden sich Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen. Nur vereinzelt gab es Verstöße gegen die Kennzeichnungs-Vorschriften sowie Funde nicht-zugelassener GVO, bei der Überprüfung des Jahres 2014. Auch "Ohne-Gentechnik"- und Bioprodukte wurden in einzelnen Bundesländern untersucht: Nicht alle erwiesen sich als gentechnik-frei. Erneut fielen den Kontrolleuren zahlreiche gentechnisch veränderte Papayas auf, meldet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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28. September 2015 · News · Politik

BfR fordert Sachlichkeit in der EU-Wirkstoffprüfung von Glyphosat

Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hat in der 40. Sitzung des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am 28. September 2015 über den aktuellen Stand der EU-Wirkstoffprüfung von Glyphosat berichtet. Dabei forderte er mehr Sachlichkeit in der Diskussion und erinnerte an die gesetzlich verankerte Unabhängigkeit des BfR. „Es erfüllt mich mit Sorge, wenn unabhängige Institutionen wie das BfR bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgabe ohne jedwede sachliche Grundlage öffentlichkeitswirksam verdächtigt werden, von der Wirtschaft oder der Politik beeinflusst zu sein“, sagte BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Der Versuch, nicht nur durch Unterstellungen direkten Einfluss auf die wissenschaftliche Bewertung zu nehmen, sondern damit gezielt die fachliche Reputation des BfR und der dort arbeitenden Wissenschaftler zu schädigen, widerspricht auch dem vom Deutschen Bundestag artikulierten Gründungsgedanken.“
Quelle: BfR

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25. September 2015 · Actualia · Politik

DBG macht sich für die Forschung stark

Die Rahmenbedingungen für die Forschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland zu erhalten ist das Ziel des Apells an den Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Getragen vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) und gezeichnet von der DBG sowie drei weiteren Fachgesellschaften soll er eine öffentliche, wirkungsvolle und unabhängige Forschung zu gentechnisch veränderten Organismen auch weiterhin gewährleisten.
zum offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (pdf)

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17. September 2015 · News · Politik

Wie soll Forschung mit Bürgerbeteiligung im Jahr 2020 aussehen?

Bürgerforschung in Deutschland zu stärken, ist das Ziel der Citizen Science-Strategie 2020. Die Erarbeitung dieser Strategie befindet sich in einem Diskussionsprozess, in dessen Verlauf nun ein erstes Rahmenpapier öffentlich kommentiert werden kann. Ziel dieser Konsultation ist es, eine öffentliche Diskussion zum Mehrwert von Citizen Science herbeizuführen. Das Papier zeigt Potenziale, Herausforderungen und Handlungsoptionen für das Zusammenwirken von Forschenden und Bürgerinnen und Bürgern. Vom 19. September bis zum 15. Oktober 2015 haben alle, die Interesse an der Weiterentwicklung von Bürgerforschung in Deutschland haben, die Gelegenheit, den Text online zu kommentieren. Das meldet das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
Details beim UFZ

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17. September 2015 · News · Politik

Séralini soll Whistleblower-Preis für Ratten-Studie erhalten

Die Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW) will Professor Dr. Gilles-Eric Séralini von der französischen Universität Caen am 16. Oktober 2015 in Karlsruhe mit dem Whistleblower-Preis des Jahres auszeichnen. Zwar sei die Publikation über die Fütterung tumoranfälliger Ratten mit gentechnisch verändertem (gv) Mais und Glyphosat vom Fachjournal später aufgrund wissenschaftlicher Mängel zurückgezogen worden, woraufhin er die Ergebnisse später woanders publiziert habe. Der VDW begründet die Auszeichnung Séralinis damit, dass er gezeigt habe, dass das Mittel Glyphosat, als 'wahrscheinlich krebserregend' einzustufen sei. Nach Ansicht des VDW habe der Franzose den wissenschaftlichen Diskurs über die Gesundheitsrisiken des Glyphosat-basierten Herbizids „Roundup“ gefördert. Viele Vereinigungen hatten die Studie seinerzeit kritisiert, weil die Stichprobengrößen zu gering für solide wissenschaftliche Aussagen waren. Unter den Kritikern waren die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Statistiker und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO). Über die heftig geführte Debatte hatte die DBG im Jahr 2012 ausführlich berichtet (Meldungen vom 19.11.2013, 4.10.2012, 1.10.2012, 28.9.2012, 21.9.2012). Die Verbreitung der Studienergebnisse hatte nach Recherchen des Magazins der Spiegel Séralini selbst lanciert (24.9.2012). Der aktuelle Kommentar zur Preisverleihung in der Süddeutschen Zeitung sieht Séralini daher auch eher als Aktivist denn als neutralen Forscher und bedauert, dass sich der VDW blenden ließ. Zuletzt hatte den alle zwei Jahre verliehenen Preis für herausragende Leistungen als Whistleblower Edward Snowden erhalten, der die staatliche Überwachung in den USA publik machte, und dadurch seinen Job und seine Heimat verlor.

Quelle: VDW (pdf)

Querlle: Süddeutsche Zeitung

10. September 2015 · News · Ausbildung · Politik

"Biologie - Quo vadis? - Der neue "BildungVerhinderungsPlan in Baden-Württemberg"

Unter diesem Titel hat der Landesverband Baden-Württemberg des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) ein Positionspapier vorgelegt. Es ist das Ergebnis intensiver Recherche und intensiver Diskussion einer adhoc Arbeitsgruppe. Der Landesverband fordert in dem Papier die Beibehaltung des Faches Biologie in den Klassenstufen 5 und 6 sowie eine Erweiterung des Stundenumfangs des Faches Biologie in der Klassenstufe 10 auf 2 Stunden. Auch die DBG setzt sich für die Erhaltung des Faches Biologie ein (siehe Vier Thesen der DBG zum Ersetzen der Fächer Biologie, Chemie und Physik durch ein Fach „Naturphänomene und Technik“ vom 31.1.2014)
Quelle: VBIO

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02. September 2015 · News · Politik

Bundesregierung beschließt Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Die Bundesregierung verbessert die Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland, schreibt das BMBF in einer Pressemitteilung. Das Bundeskabinett habe dazu heute den Gesetzentwurf zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes beschlossen. Damit sollen unsachgemäße Kurzbefristungen im Wissenschaftsbetrieb künftig unterbunden werden. Bei der sogenannten sachgrundlosen Qualifizierungsbefristung muss die Befristungsdauer laut dem Gesetzentwurf künftig der Dauer der angestrebten Qualifikation - etwa einer Promotion - angemessen sein. Bei einer Befristung wegen Drittmittelfinanzierung soll sie der Dauer der Mittelbewilligung entsprechen. Aus dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz soll sich künftig zudem klar ergeben, dass die sachgrundlose Befristung nur zulässig ist, wenn die Beschäftigung der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung dient. Damit wird zugleich unterbunden, dass Daueraufgaben durch befristetes Personal erledigt werden, das keine wissenschaftliche oder künstlerische Qualifizierung anstrebt.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte bereits im Juli beklagt, dass der Gesetzentwurf noch zu viele Schlupflöcher enthalte.

mehr beim BMBF

mehr bei der GEW

26. August 2015 · News · Politik

Grüne Gentechnik: Deutschland steigt aus, Europa bremst, Amerika beschleunigt

In Nord- und Südamerika steht die Entwicklung bei der Grünen Gentechnik nicht still. Immer neue gentechnisch veränderte Pflanzen werden dort für den Anbau zugelassen. Neue Technologien bringen erste anwendungsreife Produkte hervor. Ganz anders Europa: Deutschland und viele andere Länder werden den Anbau bei sich verbieten. Auch Freilandversuche mit gv-Pflanzen gibt es bis auf wenige Ausnahmen keine mehr. Doch die EU ist weiter von der Einfuhr großer Mengen von Eiweißfuttermitteln und anderer Agrarfrohstoffe abhängig. Der unterschiedliche Umgang mit der Gentechnik wird sich vermehrt in Handelskonflikten niederschlagen, prophezeit das Portal Transgen.
Quelle: Transgen.de

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20. August 2015 · News · Politik

REED+-Mechanismus zum Schutz von Wäldern als Kohlenstoffspeicher

Am REDD+-Mechanismus der Vereinten Nationen zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen aus Entwaldung und Waldschäden in Entwicklungsländern beteiligen sich nach Angaben der Bundesregierung derzeit 17 Staaten auf Seiten der Geberländer und 40 Staaten auf Seiten der Tropenwaldländer. Dabei seien aber Länder, die durch multilaterale Programme unterstützt werden, noch nicht komplett erfasst, schreibt sie in einer Antwort (18/5706) auf eine Kleine Antwort (18/5432) der Fraktion Die Linke. De facto, urteilt die Bundesregierung, würden fast alle relevanten Tropenwaldländer mit REDD+-Maßnahmen unterstützt. Das Portal Heute im Bundestag (hib) zitiert die ganze Antwort der Bundesregierung.
Quelle: hib

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19. August 2015 · News · Politik

Wissenschaftskritik: Warum diese Angst vor Gentechnik - trotz ihrer Unbedenklichkeit?

Warum viele sich gegen die Grüne Gentechnik stellen, auch wenn sie sich eigentlich gegen Landwirtschaftskonzerne in Stellung bringen wollen, erläutert der Kognitionsforscher Stefaan Blancke. In seinem Artikel bei Spektrum.de beleuchtet er die psychologischen Hintergründe.
Quelle: Spektrum

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10. August 2015 · News · Politik

Chancengleichheit von Frauen in der Forschung

Zukünftig soll verstärkt darauf geachtet werden, dass Genderaspekte in den Forschungsprogrammen berücksichtigt werden. Im Pakt für Forschung und Innovation (PFI), der von 2016 bis 2020 in seine dritte Förderphase gehen soll, bleibt die Sicherung der Chancengleichheit ein wichtiges forschungspolitisches Ziel. In diesem Rahmen haben sich die Wissenschaftsorganisationen in ihren Selbstverpflichtungserklärungen zur Gewährung chancengerechter und familienfreundlicher Prozesse und Strukturen bekannt. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/5651) auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (18/5469) hervor. Über weitere Details berichtet das Portal heute im Bundestag (hib).
Quelle: hib

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01. August 2015 · News · Politik

Wenig Geld für Pflanzenforschung in den USA

Dieses Jahr wird amerikanischen Forschern weniger als die Hälfte der empfohlenen Mittel für Agrar- und Lebensmittelforschung bereitgestellt, klagt der Präsident der American Society of Plant Biologists (ASPB), Julian Schroeder. Im Blog der Gesellschaft fordert er daher die Mitglieder auf, sich mehr für die Finanzierung von Forschungsprojekten in den Pflanzen- und Agrarwissenschaften einzusetzen und dazu mit anderen Gesellschaften zu kooperieren, um den weltweiten Herausforderungen begegnen zu können. Quelle: ASPB

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30. Juli 2015 · News · Politik

WissZeitVG: Wanka-Papier wird Referentenentwurf

Anfang Juli hatte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) noch Verwirrung gestiftet: Auf einer Pressekonferenz verteilte sie einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), ihr Haus, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), tat sich mit dem Papier schwer. Auf Anfrage teilte das Ministerium der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schließlich mit, dass es sich bei dem Papier „nicht um einen Referentenentwurf für ein entsprechendes Änderungsgesetz“ handele, sondern um „Vorschläge der Ministerin“. Mit dieser Kommunikationspolitik hat das BMBF für einiges Kopfschütteln gesorgt, berichtet die GEW und stellt auf ihrer Website die Pläne einander gegenüber.
Quelle: GEW

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22. Juli 2015 · News · Politik

Höhe der Förderung von Biotechnologie

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind im Jahr 2014 zum ersten Mal seit dem Jahr 2008 wieder gestiegen. Und zwar um plus 6,2 Prozent, meldet das Portal Heute im Bundestag (hib). Die Ausgaben erreichen nun 954 Millionen Euro und liegen damit über den Zahlen von 2013 (899 Millionen Euro) und 2012 (930 Millionen Euro). Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/5471) auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/5226) hervor.

Quelle: hib

Dagegen sei die Förderung für Biotechnologie in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) deutlich gesunken, rechnet der Branchenverband BIO Deutschland nur einen Tag später aus. Das Programm, welches eine wesentliche Säule der Wachstumsfinanzierung für Biotechnologie-Unternehmen darstellt, wurde 2014 mit 23,9 Mio Euro gefördert. Im Vergleich dazu gab der Bund im Jahr 2012 noch 29,2 Mio Euro für diese Maßnahme aus.

Quelle: BIO Deutschland

20. Juli 2015 · News · Politik

Wanka warnt vor Verlust der Pflanzenzüchtungs-forschung

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) nennt im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) die Grüne Gentechnik als Beispiel dafür, dass die Wissenschaft in Deutschland in der Defensive sei. Dabei genieße die Pflanzenzüchtung in Deutschland weltweit eine Sonderstellung, was kaum einer wisse. Die Vielfalt an Arten, die in Deutschland erforscht werden, wären weltweit einmalig. Wenn das verloren ginge, wäre nirgendwo eine vergleichbare Forschungslandschaft vorhanden, mahnte die Forschungsministerin und wünscht sich kommunikationsstarke Forscher.
Quelle: FAZ

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13. Juli 2015 · News · Politik

Wissenschaftsrat konstatiert hohes Niveau in Umweltbundesamt und Thünen-Institut

Dem Umweltbundesamt (UBA) in Dessau-Roßlau kommen wichtige Aufgaben für den Umweltschutz und die daraus resultierenden gesundheitlichen Belange in Deutschland zu. Das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, Braunschweig, hat die Aufgabe, die Politik zu beraten, wie Agrarflächen, Wälder und Meere unter Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgebots optimal genutzt werden können. Diesen beiden und zwei weiteren, geisteswissenschaftlichen Instituten bescheinigte der Wissenschaftsrat in seiner Sommersitzung eine sehr hohe Leistungsfähigkeit.
Quelle: Wissenschaftsrat

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10. Juli 2015 · News · Politik

Nicht überall erhalten Hiwis den Mindestlohn

Theoretisch sollen auch Hiwis einen Stundenlohn von mindestens 8,50 Euro erhalten. Warum das in der Praxis oft anders aussieht, schildert die online-Ausgabe des Laborjournals. Auch zwischen den Bundesländern gebe es Unterschiede.
Quelle: Laborjournal

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09. Juli 2015 · News · Politik

Rahmengesetz für Gentechnik-Anbauverbot passiert österreichischen Nationalrat

In Österreich bleibt das Anbauverbot genetisch veränderter (gv) Pflanzen erhalten und die Genehmigungshoheit weiterhin bei den Ländern. Grundlage dafür bildet ein "Gentechnik-Anbauverbots-Rahmengesetz", das der Nationalrat verabschiedete, meldet das Portal APA-OTS.
Quelle: APA-OTS

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09. Juli 2015 · News · Politik

Bioökonomierat fordert Umdenken bei Bioenergiepolitik

Die deutsche Bioenergiepolitik benötigt eine neue strategische Ausrichtung, die internationale Herausforderungen berücksichtigt: Dies fordert der Bioökonomierat, ein Beratungsgremium der Bundesregierung, in einem heute veröffentlichten Papier. Zwar bringe Energie aus Biomasse einige Vorteile, weil sie sich – im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien - gut speichern lässt. Sie kann aber nur begrenzt erweitert werden. Vor allem dürfe keine Konkurrenz zu Nahrungsmitteln geschaffen werden, betonte der Rat. Über die Empfehlungen berichtet das Portal Biotechnologie. Um die Tank-vs.-Teller-Problematik entscheiden zu können, hatte die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) bereits im Jahr 2009 mehr Forschung gefordert.

Quelle: Biotechnologie.de

direkt zum Papier des Bioökonomierates

zum Bericht der DBG (2009)

03. Juli 2015 · News · Politik

Nobelpreisträger rufen zum Klimaschutz auf

Anlässlich des Abschlusstags der 65. Lindauer Nobelpreisträgertagung präsentierten und unterzeichneten am heutigen Freitag, den 3. Juli auf der Bodenseeinsel Mainau über 30 Nobelpreisträger eine Deklaration zum Klimawandel. In dieser „Mainauer Deklaration 2015“ heißt es, „dass die Nationen der Welt die Chance der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 nutzen und entschlossen handeln müssen, um die künftigen Emissionen weltweit zu begrenzen“. Anlässlich der 21. UN-Klimakonferenz soll eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls verabschiedet werden. Das berichtet das Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau e.V. beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: idw

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02. Juli 2015 · News · Politik

Gentechnik-Verbot: Bundesländer lancieren neues Gesetz

Fünf rot-grüne Bundesländer machen Druck auf Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Nach Angaben des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) und des Magazins Top-Agrar haben sie sich auf einen Gesetzesentwurf geeinigt, der den Anbau von gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen im gesamten Bundesgebiet verbietet. Sie sehen in Schmidts aktuellem Vorschlag eine Gefahr für die Umwelt, der eine Regelung auf Länderebene vorsieht (vgl. Meldung vom 5.6.2015).
Quelle: VBIO

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30. Juni 2015 · News · Politik

Anhörung zum Wissenschafts-zeitvertragsgesetz: Nachwuchs braucht Sicherheit

Planbare, verlässliche und transparente Karrierewege sind an deutschen Hochschulen gerade für den wissenschaftlichen Nachwuchs nicht die Regel. Oft ist das Gegenteil der Fall. Das wurde in einer öffentlichen Anhörung zu dem Thema "Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes" am Montagnachmittag deutlich. Zu der Anhörung hatte der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des deutschen Bundestages eingeladen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften kommentierte die Anhörung. Beides stellte der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) auf seiner Website zusammen.
Quelle: VBIO

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29. Juni 2015 · News · Politik

DECHEMA setzt sich für Biotechnologie in allen Farben ein

Dass die Grüne Gentechnik in der Debatte über andere Zweige der Biotechnologie – wie etwa der roten oder weißen Biotechnologie – nicht mehr ausgeklammert wird, dafür wollen sich die Vorsitzenden des DECHEMA Zukunftsforums Biotechnologie, Dr. Jochen Schmid (TU München) und Prof. Dr. Kai Muffler (FH Bingen) einsetzen. In ihrem Editorial in der Zeitschrift BIOspektrum empfehlen auch sie unter dem Titel "Grüne Gentechnik - der Ratio eine Chance", dass eine Gefährdungsbeurteilung unabhängig von der eingesetzten Technologie stattfinden muss. Damit schließen sie sich anderen Wissenschaftsorganisationen an, wie etwa dem britischen Biotechnology and Biological Sciences Research Council (BBSRC).
Quelle: BIOspektrum (pdf)

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29. Juni 2015 · News · Politik

Verbote von gv-Pflanzen: Politiker streiten und Wissenschaftler mahnen

Erbittert streiten die politischen Parteien darüber, wer Anbauverbote für gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen verhängen soll: Der Bund oder die Bundesländer (vgl. Meldung vom 5.6.2015). Dass es stichhaltige Gründe für solche Verbote gibt, wird dabei als selbstverständlich angenommen. Dagegen haben sich die großen Wissenschaftsorganisationen gegen "wissenschaftlich unbegründete pauschale Anbauverbote" von gv-Pflanzen ausgesprochen, zuletzt die Dechema. Wie das Dechema-Zukunftsforum empfahlen auch die Wissenschaftsakademien, die "Risikobewertung künftig vor allem auf die spezifischen Eigenschaften neuer Pflanzensorten und nicht auf den Prozess ihrer Erzeugung abzustellen", zitiert das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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24. Juni 2015 · News · Politik

Ratifikation des Nagoya-Protokolls und Auswirkung auf die Forschung

Die Bundesregierung schafft mit einem Gesetzentwurf (18/5219) die Voraussetzungen für die völkerrechtliche Ratifikation des Nagoya-Protokolls aus dem Jahr 2010, das den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der Vorteile, die sich aus ihrer Nutzung ergeben, regelt. Aber noch ist das Gesetz ein Entwurf, der noch vom Deutschen Bundestag debattiert werden muss. Auch die Bundesländer müssen zustimmen. Wird das generelle Ziel des Nagoya Protokolls "geregelter Zugang gegen geregelten Ausgleich" allseits akzeptiert, regt sich bei Wissenschaftlern schon seit längerem Kritik an der Umsetzung des Nagoya-Protokolls auf europäischer und nationaler Ebene. Auch der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) hatte sich hierzu mehrfach kritisch zu Wort gemeldet und vor zu starker Bürokratisierung gewarnt. Jetzt fordert auch der Bioökonomierat, dass Forschung, die sich ausschließlich mit der Sammlung, Evaluierung und Charakterisierung genetischer Ressourcen befasst, von den Dokumentationspflichten der Verordnung entbunden werden sollte, da solche Forschung öffentliche Güter schaffe, die weltweit zugänglich sein sollten.
Quelle: VBIO

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17. Juni 2015 · News · Politik

Jessel für nationales Genpflanzen-Verbot

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Professor Beate Jessel, hat sich am Mittwoch im Umweltausschuss für ein bundesweites Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgesprochen. Das meldet der Deutsche Bundestag. Damit nimmt sie Stellung zu der Uneinigkeit zwischen den drei Parteien, die die derzeitige Bundesregierung stellen (vgl. Meldung vom 5.6.2015).
Quelle: Bundestag

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12. Juni 2015 · News · Politik

Der bizarre Streit um die Gentechnik-Kennzeichnung

Alle gentechnisch veränderten Produkte zu kennzeichnen, das fordert inzwischen die Industrie. Nun halten die Grünen dagegen und warnen vor "Verbraucherverdummung". Ernährungsexperte Udo Pollmer sieht in einem Beitrag in Deutschlandradio-Kultur vertauschte Fronten.
Quelle: Deutschlandradio-Kultur

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09. Juni 2015 · News · Politik

Die Zukunft des Rates für Pflanzenwissenschaften

Der Präsident des Internationalen Pflanzenrates (Global Plant Council, GPC), Professor Bill Davies, erläutert im Blog der Organisation seine Sicht auf die Zukunft des Rates und welche Herausforderungen auf die Pflanzenwissenschaften und die Bevölkerung warten. Er stellt die wichtigsten Aufgaben des Rates heraus und sinniert über zukünftige Handlungsfelder nach.

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09. Juni 2015 · News · Politik

Zeitverträge treiben die Wissenschaft ins Verderben

Eigentlich wollte die große Koalition die Perspektive junger Wissenschaftler verbessern. Doch bislang sei nichts geschehen, beklagt Autor Ronald Preuss in der Süddeutschen Zeitung. Forscher müssen sich weiter nach der Laufzeit von Forschungsprojekten richten und das sei unwürdig. Außerdem verstärke das den Brain-Drain, die Abwanderung der besten Köpfe ins Ausland. Der Autor kritisiert aber nicht nur Politiker sondern auch Hochschullehrer.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

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05. Juni 2015 · News · Politik

Weiterhin Koalitionsdifferenzen wegen gv-Organismen

Die Differenzen zwischen den drei die Regierung bildenden Parteien halten an. In der Süddeutschen Zeitung (SZ) beharrte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf einer nationalen Regelung zum Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft, weil die Menschen gegen "Agrogentechnik" seien, während Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) eine Regelung auf Länderebene vorzieht, weil er sie für rechtlich sicherer hält. Schmidt ist der Meinung, dass Niemand in Deutschland gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Äckern sehen möchte, wie der Tagesspiegel berichtet. Der Tageszeitung zufolge soll ein Gesetzesentwurf die Einrichtung einer Prüfergruppe und direkte Verbote im Einzelfall vorsehen. Mehrere Wissenschaftsorganisationen hatten sich im März ebenfalls für Regelungen auf Länderebene ausgesprochen. Erst vor kurzem hatte sich Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) für die Grüne Gentechnik stark gemacht (vgl. Meldung vom 27.5.2015).

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03. Juni 2015 · News · Politik

Bundesamt: Mit neuem Verfahren gezüchteter Raps ist keine Gentechnik

Es bleibt dabei: Ein mit einem neuen Verfahren gezüchteter Raps ist nicht als gentechnisch veränderter Organismus anzusehen. Er fällt damit nicht unter die strengen Bestimmungen des Gentechnik-Gesetzes. Das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat den Widerspruch mehrerer Umwelt- und Ökoverbände gegen den im März erteilten Bescheid zurückgewiesen. Darin wird der von dem kalifornischen Unternehmen Cibus entwickelte Raps, der mittels der relativ neuen Oligeonukleotid-gesteuerten Mutagenese (OgM/OdM) hergestellt wurde, als Mutationszüchtung eingestuft, die im Gentechnik-Gesetz ausdrücklich ausgenommen ist. Die Verbände halten ihn dagegen für "Gentechnik durch die Hintertür". Über die Debatte berichtet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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01. Juni 2015 · News · Politik

Bundestag behandelt noch im Juni das Anbauverbot von Genpflanzen

Der Opt-out-Mechanismus, der den Mitgliedstaaten der Europäischen Union unter bestimmten Voraussetzungen den Erlass nationaler Anbauverbote für Gentechnik-Pflanzen ermöglicht, ist am Mittwoch, dem 17. Juni 2015, ab 11 Uhr Thema eines öffentlichen Fachgespräches im Umweltausschuss.
Quelle: Bundestag

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28. Mai 2015 · News · Politik

Das große Durcheinander bei der Gentechnik-Kennzeichnung

Die Gentechnik-Kennzeichnung bleibt wie sie ist. Das hat die Bundesregierung in ihrem aktuellen agrarpolitischen Bericht festgestellt, schreibt das Portal Transgen. In der EU gebe es weder in der Kommission noch bei der Mehrheit der Mitgliedstaaten politische Unterstützung für eine Ausweitung der Kennzeichnungspflicht. Gerade in Deutschland wird sie immer wieder gefordert - inzwischen nicht nur von Gegnern, sondern auch von Befürwortern der Grünen Gentechnik. Über die teils widersprüchlichen Begründungen für eine Kennzeichnung berichtet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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27. Mai 2015 · News · Politik

Wanka macht sich für Grüne Gentechnik stark

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat sich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung klar gegen ein Verbot gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen ausgesprochen. Es sei doch absurd, dass Gentechnik in der Medizin erlaubt und bei Pflanzen und Nahrungsmitteln verboten sei, argumentierte die Ministerin nach Angaben des Portals Proplanta. Als rohstoffarmes Land sei Deutschland auf den wissenschaftlichen Fortschritt angewiesen, sagte die CDU-Politikerin, wie das Portal Biotechnologie schreibt. Sie stellte sich damit gegen Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, der einen Gesetzesentwurf für ein nationales Anbauverbot bereits auf den Weg gebracht hat (vgl. Meldungen vom 20.3.2015).

Quelle: Proplanta.de

Quelle: Biotechnologie.de

27. Mai 2015 · News · Politik

Rat der Wissenschaften in der EU

Ab Herbst soll ein Gremium aus sieben Forschenden die EU-Kommission in Wissenschaftsfragen beraten. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung reagiert Präsident Juncker damit auf Kritik an der Streichung der Stelle der wissenschaftlichen Chefberaterin, Anne Glover, vergangenes Jahr (vgl. Meldungen vom 14.11.2014). Aber die Integration des neuen Rates in die EU ist nicht unumstritten, schreibt Autor Kai Kupferschmidt bei der Zeitung. Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) begrüßte die Planungen und erwartet deren rasche Umsetzung. Gerade angesichts der drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen und der Reichweite der Kommissionsentscheidungen sei eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende politische Entscheidungsfindung unabdingbar.

Quelle: Süddeutschen Zeitung

Stellungnahme des: VBIO

22. Mai 2015 · News · Politik

G7 veröffentlicht Fortschrittsbericht zur Biodiversität

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat am 22. Mai 2015 den G7-Elmau-Fortschrittsbericht „Biodiversity – A vital foundation for sustainable development“ veröffentlicht. Die Erstellung des Berichts, in dem die G7-Staaten ihre Bemühungen um den Erhalt der biologischen Vielfalt analysieren, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) sowie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) maßgeblich unterstützt.
Quelle: DIE

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22. Mai 2015 · News · Politik

Biodiversitätsforschung muss sich an neue Herausforderungen anpassen

Biodiversität wird zunehmend als Element globaler Zukunftsfragen denn als eigenes Politik- und Forschungsfeld gesehen. Das macht eine Anpassung von Forschungsstrategien und Förderungen notwendig. Ende September sollen durch die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen wichtige umweltpolitische Weichen gestellt werden. Die Erhaltung und nachhaltige Nutzung von Biodiversität soll dabei als Kernziel verankert werden und so in andere Politikbereiche Eingang finden. Hierfür ist ein Verständnis der Zusammenhänge zwischen menschlichen Aktivitäten und Schwund der Vielfaalt und ihrer Leistungen einerseits und ihrer Bedeutung für das menschliche Wohlergehen andererseits unumgänglich. Das meldet Netzwerkforum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland (NeFo) anlässlich des heutigen Internationalen Tages der biologischen Vielfalt.
Quelle: NeFo

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20. Mai 2015 · News · Politik

Was Sie über gentechnisch veränderte Pflanzen wissen sollten

Autor Lars Fischer hat im Spektrum-Magazin zusammengestellt, wie Frankenfood und Feldbefreier und Wissenschaft gegen Welthunger zusammenpassen. Während Gentechnik in der Medizin bereits Alltag ist, tobt in der Landwirtschaft ein Glaubenskrieg um das große Ganze.
Quelle: Spektrum.de

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19. Mai 2015 · News · Politik

Gentechnik: Sorgt für Transparenz!

Es könnte zu einem Wendepunkt in der festgefahrenen Gentechnik-Debatte führen: Wissenschaftler, Verbraucherschützer und Prominente aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik fordern in einer Petition an den Bundestag, dass alle mit der Gentechnik in Berührung gekommenen Gegenstände als solche auf der Verpackung gekennzeichnet werden.  Dazu zählen die Mehrzahl der Lebensmittel, zahlreiche Arznei- und Futtermittel sowie die Mehrzahl der Wasch- und Reinigungsmittel, aber auch Textilien und anderen Produkte. Unter dem Motto „Mündige Verbraucher fordern: Sorgt endlich für Transparenz“ haben der Vorsitzende des Forums Grüne Vernunft, Minister a.D. Dr. Horst Rehberger, der Vorsitzende der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt, Staatssekretär Marco Tullner, der hessische Vorsitzende des Verbands Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO), Prof. Dr. Wolfgang Nellen, sowie der Vorsitzende des Wissenschaftlerkreises Grüne Gentechnik (WGG), Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany, eine Petition an den Bundestag vorbereitet, die ab heute im Internet freigeschaltet ist, und dort binnen vier Wochen, also bis spätestens 15. Juni 2015, durch Mitzeichnung unterstützt werden kann. Ein Begleitvideo verdeutlicht, wie leer unsere Supermarktregale wären, wenn alle Produkte, die mit Gentechnik in Berührung kamen, dort nicht mehr zu finden wären.

mehr beim VBIO

direkt zum Video bei YouTube (2:37 min)

15. Mai 2015 · News · Politik

Neue Zuse-Gemeinschaft übt Kritik am Fördersystem

Neben den Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen der vier Forschungsgemeinschaften haben sich in Deutschland über die vergangenen Jahrzehnte eine große Anzahl gemeinnütziger privater Institute etabliert, die eine anwendungsnahe Forschung betreiben und eng mit mittelständischen Firmen kooperieren. Ein gemeinsames Sprachrohr für diese Einrichtungen gab es bisher nicht. Das will die neu gegründete „Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse“ ändern, berichtet das Portal Biotechnologie. Ihr erstes Strategiepapier macht auf Nachteile im aktuellen Fördersystem aufmerksam, das vor allem den Status der Großforschungseinrichtungen kritisiert.
Quelle: Biotechnologie.de

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06. Mai 2015 · News · Politik

SPD will Anbau von Gentechnik-Pflanzen bundesweit verbieten

Die Sozialdemokratische Partei (SPD) will den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland verhindern. Mit ihrem heutigen Beschluss zur grünen Gentechnik bekräftigt die SPD-Bundestagsfraktion, dass die EU-Regelung zum sogenannten Opt out konsequent im Sinne des Koalitionsvertrags für bundesweite Verbote genutzt werden soll.

Quelle: Pressemitteilung

direkt zum Positionspapier (pdf)

06. Mai 2015 · News · Politik

Es begann vor 25 Jahren mit Petunien

Vor 25 Jahren, im Mai 1990, starteten Forschende des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln den ersten Freilandversuch mit gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen in Deutschland. Sie hatten in Petunien ein Gen aus Mais übertragen, das die Blütenfarbe von weiß in lachsrot veränderte. Etwa 1200 Freisetzungen wurden seitdem in Deutschland durchgeführt, die meisten um die Jahrtausendwende. Heute finden in Deutschland keine Freilandversuche mit gv-Pflanzen mehr statt, meldet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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30. April 2015 · News · Politik

Neues Info-Portal

Ein neues Portal unter dem Dach der Schweizer Akademie der Naturwissenschaften SCNAT informiert über die Sicherheit, die Anwendung, die Regulierung und weitere wissenschaftliche Erkenntnisse und offene Fragen der Grünen Gentechnik. Damit will das von Wissenschaftlern unterstützte Portal die naturwissenschaftliche, politische, rechtliche und gesellschaftliche Debatte zur Grünen Gentechnik bereichern, wobei vor allem für die Schweiz relevante Informationen und Aktivitäten im Vordergrund stehen. Die Inhalte des Portals stützen sich auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien aus dem In- und Ausland, welche von einer Expertengruppe geprüft, eingeordnet und zusammengefasst werden.
Quelle: Portal grüne Gentechnik

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29. April 2015 · News · Politik

Gesetze gegen Biopiraterie schützen die Artenvielfalt

Das Bundeskabinett hat heute zwei Gesetzentwürfe gebilligt, die den Beitritt Deutschlands zum Nagoya-Protokoll ermöglichen. Das Nagoya-Protokoll ist ein neuartiges Instrument für den internationalen Naturschutz. Es trägt dazu bei, den Wert der biologischen Vielfalt bei der Herstellung neuartiger Produkte besser zu berücksichtigen und setzt wirtschaftliche Anreize für die Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Natur. Die internationale Staatengemeinschaft hat im Jahr 2010 auf der zehnten Weltbiodiversitätskonferenz in Japan das Nagoya-Protokoll beschlossen. Das Nagoya-Protokoll stellt Regeln auf, die zu beachten sind, wenn Tiere, Pflanzen oder sonstige Lebewesen für Forschung und Entwicklung in anderen Ländern genutzt werden. Das meldet das Bundesamt für Naturschutz (BfN).
Quelle: BfN

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28. April 2015 · News · Politik

EU-Parlament für neue Waldstrategie

Vor zwei Tagen  hat das Parlament der EU für eine neue Waldstrategie gestimmt. Sie soll die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, deren ressourceneffiziente Nutzung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Forstsektors sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen fokussieren, fordert das EU-Parlament in einer Entschließung.
Quelle: EU-Parlament

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27. April 2015 · News · Politik

EU-Kommission genehmigt Einfuhr von 19 Gentechnik-Pflanzen

Die EU-Kommission hat für die Einfuhr von 17 gentechnisch veränderten Pflanzen grünes Licht für deren Verwendung in Lebens- und Futtermitteln erteilt. Auch zwei Nelkensorten dürfen als Schnittblumen importiert werden. In Europa sind bisher 58 gentechnisch veränderte Pflanzen als Importware für den Einsatz in Lebensmitteln oder Futtermitteln zugelassen. Dazu gehören Mais, Baumwolle, Sojabohnen, Ölraps und Zuckerrüben. Nach zwei Jahren Pause erteilte die EU-Kommission am 24. April gleich für eine ganze Serie von Gentechnik-Pflanzen die Zulassung für den europäischen Markt. Der Kommission zufolge hätten die nun zugelassenen Gewächse und deren Früchte  "ein vollständiges Zulassungsverfahren durchlaufen" und seien nach Prüfung durch die Lebensmittelbehörde EFSA „sicher“. Über die Zulassung schreibt das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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24. April 2015 · News · Politik

Import für 17 gentechnisch veränderte Pflanzen zugelassen

Die EU-Kommission hat siebzehn gentechnisch veränderte Pflanzen für den Import in die EU und zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln zugelassen, berichtet das Portal Transgen. Die letzte Zulassung hatte die Kommission im November 2013 erteilt.
Quelle: Transgen

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22. April 2015 · News · Politik

Erbgut ohne Gentechnik ändern

Die Tageszeitung die WELT hat mit dem Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle, Prof. Dr. Jörg Hacker, darüber gesprochen, was die neuen Methoden der Gentechnik können, die nicht mehr nachweisbar sind und für die keine Gentechnik im klassischen Sinne mehr bemüht werden muss. Ressortleiter Norbert Lossau befragte Hacker auch zu den ethischen Implikationen.
Quelle: Die Welt

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22. April 2015 · News · Politik

Mehr Entscheidungsfreiheit für Mitgliedstaaten bei Verwendung von GVO in Lebens- und Futtermitteln

Die Europäische Kommission stellt heute das Ergebnis ihrer Überprüfung des Entscheidungsprozesses für die Zulassung genetisch veränderter Organismen (GVO) in Lebens- und Futtermitteln vor. Diese Überprüfung ergab sich aus den politischen Leitlinien, die dem Europäischen Parlament im Juli 2014 vorgestellt worden waren und auf deren Grundlage die Kommission ernannt wurde. Bei der Überprüfung bestätigte sich, dass Änderungen erforderlich sind, die der öffentlichen Meinung Rechnung tragen und die den nationalen Regierungen ein größeres Mitspracherecht in Bezug auf die Verwendung von auf EU-Ebene zugelassenen GVO gewähren – sowohl für den menschlichen Verzehr (Lebensmittel) als auch für die Verfütterung an Tiere (Futtermittel). Aufgrund des Ergebnisses der Überprüfung schlägt die Kommission eine Änderung der Rechtsvorschriften vor, die den Mitgliedstaaten mehr Möglichkeiten einräumen soll, die Verwendung von auf EU-Ebene zugelassenen GVO in Lebens- und Futtermitteln in ihrem Hoheitsgebiet zu beschränken oder zu untersagen.
Quelle: Europäische Kommission

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21. April 2015 · News · Politik

Schweiz hat Freilandversuch mit gv-Kartoffeln genehmigt

Die schweizerische Forschungsanstalt Agroscope darf in den nächsten fünf Jahren gentechnisch veränderte (gv) Kartoffeln im Freiland testen. Das zuständige Bundesamt für Umwelt hat heute die Genehmigung dazu erteilt. Die gv-Kartoffeln sind resistent gegen den Erreger der Kraut- und Knollenfäule. Sie wurden an der Universität Wageningen (Niederlande) entwickelt und sollen nun unter Schweizerischen Anbaubedingungen geprüft werden. Das meldet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen.de

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15. April 2015 · News · Politik

Das Ende der Glyphosat-Ära

In den USA breiten sich zunehmend Unkräuter aus, die gegen das Herbizid Glyphosat resistent geworden sind. Die Landwirtschaft stellt das vor große Probleme. Nun kommen neue gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen auf den Markt. Sie verfügen über mehrere Resistenzen gegen andere Herbizid-Wirkstoffe. Damit wollen die großen Agro-Unternehmen den Farmern Alternativen anbieten, um mit Glyphosat-resistenten Unkräutern fertig zu werden. Der Wirkstoff war in Kombination mit dazu passenden gv-Soja-, Mais- und Baumwollsorten über Jahre als effektives System zur Unkrautbekämpfung in Nord- und Südamerika nahezu flächendeckend genutzt worden. Die akuten Probleme mit Glyphosat-resistenten Unkräutern werden mit den neuen Pflanzen erst einmal gemildert - doch viele Forschende bezweifeln, ob dies eine dauerhafte Lösung sein wird. Über den aktuellen Stand dieser Problematik berichtet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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14. April 2015 · News · Politik

Heilende Pflanzen und Inventur der Flora in Burkina Faso

Der Wilde Veilchenbaum Securidaca longipedunculata wird in Burkina Faso zur Behandlung von Schlangenbissen eingesetzt. Foto und ©: Marco Schmidt, Senckenberg

In einer im Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine veröffentlichten Studie präsentieren Forschende erstmals genaue Zahlen zur Pflanzennutzung in dem westafrikanischen Staat Burkina Faso: 50 Prozent aller Pflanzenarten werden verwendet, davon 36 Prozent für traditionelle Medizin. Die Studie ist wichtig für erfolgreiche Schutzkonzepte, kann aber auch bei der Entwicklung neuer Medikamente helfen. Die Studie haben Forschende des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt in Zusammenarbeit mit Kollegen von der Universität Ouagadougou erstellt.
Quelle: Senckenberg

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13. April 2015 · News · Politik

Präsidenten der deutschen und britischen Rektorenkonferenzen protestieren gegen Kürzung der 2020-Forschungsgelder

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die britische Rektorenkonferenz Universities UK (UUK) haben in einem heute in der britischen Tageszeitung Financial Times veröffentlichten gemeinsamen Beitrag gegen die Kürzungen des europäischen Forschungsprogramms Horizon 2020 protestiert. Die Präsidenten beider Organisationen, Professor Dr. Horst Hippler und Professor Sir Christopher Snowden, zeigen sich sehr besorgt, dass die Verlagerung von 2,7 Milliarden Euro in den neu aufgelegten „Europäischen Fonds für Strategische Investitionen“ (EFSI) die europäische Hochschulforschung schwächt.

mehr bei der HRK (Pressemitteilung)

Protestbrief (engl) bei der HRK

02. April 2015 · News · Politik

Wird das BMBF die Nachhaltigkeitsforschung um 20 Prozent kürzen?

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka muss aus dem Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 480 Millionen Euro an sogenannter „Globaler Minderausgabe“ aufbringen, größtenteils um das Betreuungsgeld zu finanzieren. Das melden der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Demnach müssen zwar auch andere Ministerien etwas dazu beisteuern, aber in geringerem Ausmaß: Das Familienministerium etwa spart nur 2,5 Millionen Euro.
Quelle: DNR

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31. März 2015 · News · Politik

Forscher warnen vor Verbot

In Deutschland wird sehr emotionsgeladen über die Grüne Gentechnik diskutiert. Ab morgen steht es jedem EU-Staat frei, über Zulassung oder Verbot der Pflanzengentechnik zu entscheiden. Das Inforadio des rbb interviewte aus diesem Anlass den Göttinger Agrarökonomen und Erforscher ländlicher Entwicklung Martin Qaim. Qaim ist einer der Autoren der Empfehlung der Wissenschaftsakademien, die vor wenigen Tagen davor warnten ein deutschlandweites Verbot der Grünen Gentechnik einzuführen (vgl. Meldung vom 26.3.2015).
Quelle: Podcast beim rbb

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30. März 2015 · News · Politik

Immer mehr Menschen sehen Umweltschutz nicht als Problem, sondern als Teil der Lösung

Das Umweltbewusstsein der Deutschen wandelt sich. Das belegt die neue Umweltbewusstseinsstudie von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (UBA). Demnach sehen immer mehr Befragte den Umwelt- und Klimaschutz als Teil der Lösung für Zukunftsaufgaben, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) geben an, dass sie den Umwelt- und Klimaschutz für eine grundlegende Bedingung zur Bewältigung von Zukunftsaufgaben wie beispielsweise die Globalisierung halten. 2012 taten dies nur 40 Prozent. Knapp die Hälfte aller Befragten hält Umwelt- und Klimaschutz zudem für eine grundlegende Voraussetzung, um den Wohlstand zu sichern (56 Prozent), die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten (48 Prozent) und Arbeitsplätze zu schaffen (46 Prozent).
Quelle: UBA

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30. März 2015 · News · Politik

Wegen Gesetzen zu Züchtungsverfahren droht Europa den Anschluss zu verlieren

In der Pflanzenzüchtung bahnen sich neue Verfahren an. Anders als bisher wird es damit erstmals möglich, gezielt einzelne Gene abzuschalten oder umzuschreiben. Die Europäische Union zögert noch, ob die damit erzeugten Pflanzen als gentechnisch verändert einzustufen sind und damit unter die strengen Auflagen der Gentechnik-Gesetze fallen. In den USA und auch in China hat man bereits einen anderen Weg eingeschlagen, berichtet das Portal Transgen. Damit zeichnen sich nicht nur neue Probleme im Agrarhandel ab. Die europäische Pflanzenforschung könnte international den Anschluss verlieren.
Quelle: Transgen.de

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26. März 2015 · News · Politik

Akademien gegen generelles Verbot und für wissenschaftsbasierte Einzelfallprüfungen

Neuartige Methoden der Pflanzenzüchtung auf Basis molekulargenetischer Verfahren ermöglichen die Anpassung des Erbguts von Kulturpflanzen an bestimmte Anbaubedingungen und an die Nachfrage. Die resultierenden Sorten lassen sich mitunter nicht mehr von den durch konventionelle Züchtung gewonnenen Pflanzen unterscheiden. Die Nationale Akademie Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften haben aus diesem Anlass eine Stellungnahme mit Empfehlungen zum Umgang mit Methoden molekularer Züchtung veröffentlicht. Sie alle empfehlen u.a. für die Risikobewertung zukünftig vor allem auf die spezifischen Eigenschaften neuer Pflanzensorten und nicht auf den Prozess ihrer Erzeugung abzustellen. Sie sprechen sich außerdem gegen wissenschaftlich unbegründete pauschale Anbauverbote für gentechnisch veränderte Organismen (gvo) aus und empfehlen mit Nachdruck wissenschaftsbasierte Einzelfallprüfungen.
Quelle: Stellungnahme bei der Leopoldina (pdf)

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20. März 2015 · News · Politik

Bundeseinheitliches Verbot in Sicht

Wie der Deutschlandfunk meldet, scheint Bundesagrarminister Christian Schmidt nun doch ein bundesweites Anbauverbot für gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen zu planen. Vor Kurzem hatte er noch verlangt, dass die Bundesländer dies jedes für sich regeln sollen.
Quelle: Deutschlandfunk

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20. März 2015 · News · Politik

Tatsächlich alles Bestens nach Bologna? Die europäische Studienreform am Vorabend der Jerewan-Konferenz

Am 14. und 15. Mai 2015 werden sich die Bildungsministerinnen und Bildungsminister der 47 Unterzeichnerstaaten der Bologna-Erklärung in der armenischen Hauptstadt Jerewan versammeln und die Weichen für die Fortsetzung des Reformprozesses bis 2018 stellen. Für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sei 15 Jahre nach der Einführung von Bologna alles Bestens, meldet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO). Zu einer differenzierten Bilanz kommt dagegen der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Andreas Keller. Er kritisierte die Art und Weise der Umsetzung der Bologna-Reform in Deutschland.

Quelle: VBIO

Pressemitteilung des BMBF

Keller beim Bologna-Symposium des DGB

20. März 2015 · News · Politik

"Die Leute haben keine Ahnung"

Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard kritisiert in einem Interview mit dem Deutschlandfunk, dass die meisten Menschen in Deutschland nichts über die Vorteile gentechnisch veränderter Pflanzen wüssten. In Amerika seien 90 Prozent der Nahrungsmittel gentechnisch verändert - auch dort sei "überhaupt nichts passiert", so Nüsslein-Volhard. In keinem Bereich sei man so pingelig.
Quelle: Deutschlandfunk

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19. März 2015 · News · Politik

Bayern will bessere Arbeitsbedingungen für Nachwuchs-wissenschaftler

Bessere Arbeitsbedingungen und klarere Perspektiven für viele Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an Bayerns Hochschulen werden Grundsätze ermöglichen, auf die sich nun auf Einladung von Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die entsprechenden Gremien verständigt haben. Die „Grundsätze der staatlichen bayerischen Hochschulen zum Umgang mit Befristungen nach Wissenschaftszeitvertragsgesetz und zur Förderung von Karriereperspektiven“ beinhalten u.a. Regelungen zur Gesamtbeschäftigungsdauer, Mindestbefristungen, Halbtagsstellen. Das meldet das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (KM).
Quelle: KM

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19. März 2015 · News · Politik

François Hollande befürwortet Biotechnologien und Gentechnik

Anlässlich der nationalen französischen Landwirtschaftsmesse befürwortete Staatspräsident François Hollande die Wiederaufnahme der Forschung an genetisch veränderten Organismen (GVO) in Frankreich und betonte die Bedeutung der Biotechnologien. Das meldete die Wissenschaftliche Abteilung der Französischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: Französische Botschaft

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17. März 2015 · News · Politik

Wissenschafts-organisationen kritisieren bundesweites Anbauverbot für gv-Pflanzen

Auch in Zukunft wird es wohl keine gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen auf deutschen Äckern geben. Denn die EU ermöglicht, jedem einzelnen Land die Entscheidung, den Anbau von gv-Pflanzen zu verbieten, selbst wenn diese eine europäische Zulassung haben. Die deutschen Wissenschaftsorganisationen kritisieren dies. Bernd Müller-Röber vom Biologen-Dachverband VBIO fordert in der Zeitung Tagesspiegel „eine rationale, wissensbasierte und durchaus kritische Debatte“.  Auch die einzelnen Bundesländer sollten diese Wahlfreiheit haben. Dafür hätten neben dem VBIO auch die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plädiert, schreibt Autor Sascha Karrenberg. Für die Wahlfreiheit der Bundesländer sei auch Landwirtschaftsminister Christian Schmidt.
Quelle: Tagesspiegel

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10. März 2015 · News · Politik

Was eine Pflanze zu einer gentechnisch veränderten macht

Ein mit einem neuen Züchtungsverfahren hergestellter herbizidresistenter Raps ist nach den Bestimmungen des Gentechnik-Gesetzes nicht als gentechnisch veränderter Organismus (GVO) anzusehen. Das hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) der kalifornischen Firma Cibus in einem förmlichen Bescheid mitgeteilt. Die mit dem ODM-Verfahren (Olegonukleotid  gerichtete Mutagenese) gewonnene Rapspflanze weist eine Resistenz gegenüber Herbiziden auf. Schon 2012 hatte die Zentrale Kommission für Biologische Sicherheit mit der ODM-Technik gezüchtete Pflanzen nicht als "gentechnisch verändert" eingestuft. Dagegen stufen Verbände und Organisationen aus der Anti-Gentechnik-Bewegung den Raps "eindeutig als Gentechnik" ein, verweisen auf die "gleichen Bedenken hinsichtlich Risiken und Nebenwirkungen wie bei der klassischen Gentechnik“ und haben Widerspruch eingelegt. Es ist der erste große Konflikt um neue molekularbiologische Verfahren, die zunehmend auch in der Pflanzenzüchtung eingesetzt werden. Über den Streit berichtet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen.de

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26. Februar 2015 · News · Politik

EFI legt Jahresgutachten 2015 zur Forschungs- und Innovationspolitik vor

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat die wichtigsten Initiativen der Bundesregierung im Bereich Forschungs- und Innovationspolitik untersucht. Mit der Aufhebung des Kooperationsverbots im Hochschulbereich gelang ein großer Wurf. Zudem wurden wichtige Ziele für die Innovationspolitik gesetzt: Restriktive steuerrechtliche Regelungen für Wagniskapital sollen überarbeitet und ein Fonds für die Wachstumsfinanzierung deutscher Start-ups aufgelegt werden. Die Kommission mahnt aber zugleich, dass sich Deutschland an der FuE-Intensität der weltweiten Spitzengruppe orientieren muss, wenn es zu den führenden Innovationsnationen aufschließen will. Darüber berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO)
Quelle: VBIO

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26. Februar 2015 · News · Politik

Rektorenkonferenzen warnen: Forschungsstandort Europa in Gefahr

In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren die Hochschulvertretungen aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland die geplante Kürzung der EU-Forschungsförderung. Der Protest richtet sich gegen Pläne der EU-Kommission, das europäische Forschungsprogramm „Horizon 2020“ um rund 2,7 Milliarden Euro zu kürzen. Die damit frei werdenden Mittel sind für den neuen „Europäischen Fonds für Strategische Investitionen“ (EFSI) vorgesehen. Mit dem Fonds sollen private Investitionen in der Euro-Zone mobilisiert und so die Wirtschaft angekurbelt werden, hat der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) eine Meldung der französischen Hochschulrektorenkonferenz (Conférence des présidents d’université, CPU) übersetzt.
Quelle: VBIO

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26. Februar 2015 · News · Politik

Britisches Unterhaus kritisiert gv-Regeln der EU

Aus dem englischen Unterhaus kommt Kritik an der Regulierung gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen in der EU. Der britische Ausschuss für Wissenschaft und Technologie plädiert in einer neuen Studie für eine produktbezogene Regulierung. Der Vorsitzende des Komitees, Andrew Miller MP, beklagte, dass die Opposition gegen gv-Nutzpflanzen in vielen EU-Ländern auf die Werte und Politikverhältnisse zurückzuführen seien, und nichts mit Wissenschaft zu tun hätten.
Quelle: britisches Parlament

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23. Februar 2015 · News · Politik

Nadelöhr Zulassungen für neue Pflanzen

Bislang konzentriert sich der Anbau gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen auf Mais, Sojabohnen und Baumwolle. Zwar wird auch an anderen Kulturarten viel geforscht. Neu entwickelte gv-Pflanzen, die Trockenheit, Überflutung und Schädlingsattacken überstehen oder mit Nährstoffen angereichert wurden, wachsen weltweit in Gewächshäusern und werden in Feldversuchen getestet. Bis zu einer Zulassung haben es bislang aber nur wenige geschafft. Zwei französische Wissenschaftlerinnen haben nun eine Zusammenstellung der wichtigsten Forschungsprojekte veröffentlicht, wie das Portal Transgen berichtet.
Quelle: Transgen

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23. Februar 2015 · News · Politik

Kontroverse zur Regelung von Genpflanzen-Verbot

In der großen Koalition aus CDU, CSU und SPD bahnt sich Streit um die Regelung des geplanten Verbots von EU-weit zugelassenen Genpflanzen in Deutschland an. Bundesagrarminister Christian Schmidt (CDU) will das Verbot nicht auf Bundes-, sondern auf Länderebene umsetzen. Die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) fordert aber eine einheitliche Umsetzung. Das berichtet das Portal Proplanta.
Quelle: Proplanta

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23. Februar 2015 · News · Politik

Meinung der Wissenschaftler und der Öffentlichkeit gehen auseinander

Unter der Überschrift „Gentechnik und die Öffentlichkeit – das große Missverständnis?“ hat sich auf dem Wissenschafts-Blog-Portal Scilogs eine lebhafte Debatte über den Nutzen der Gentechnik entwickelt. Autor Martin Ballaschk, derzeit Doktorand am Leibniz-Institut für molekulare Pharmakologie, berichtet von einer Umfrage in den USA, wo sich die Wissenschaft weitgehend einig ist, dass gentechnisch veränderte Sorten genauso sicher sind wie konventionell gezüchtete Pflanzen. Die breite Öffentlichkeit lehne diese jedoch ab, wohl auch weil sie keinen Kontakt zur Technologie habe. Gentechnik wirke allein durch seine Fremdheit als Bedrohung. Gemeinsam mit seinen Lesern diskutiert er die Erkenntnisse.
Quelle: Scilogs

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18. Februar 2015 · News · Politik

Wissenschaftler fordern Revolution der Landwirtschaft

Bislang gibt es mehrere Vorschläge, wie die rund 9 Mrd. Menschen auf der Erde ernährt werden können, die im Jahr 2050 dort leben werden. Aber die Landwirtschaft lediglich zu intensivieren, wird nicht ausreichen, mahnen die Teilnehmenden der AAAS-Jahrestagung. Von der Jahrestagung der Tagung der non-profit American Association for the Advancement of Science berichtet der Journalist Alfons Deter beim TopAgrar-Magazin.
Quelle: Topagrar.com

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18. Februar 2015 · News · Politik

Verlust biologischer Vielfalt ohne flächendeckende Ursachenerfassung nicht zu stoppen

"Wir müssen und werden mehr tun, um die Strategie konsequent umzusetzen", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bei der Verabschiedung des Indikatorenberichtes 2014. Dieser soll alle zwei Jahre den Fortschritt der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt dokumentieren. Doch trotz der vielfältigen Anstrengungen kommen die Fortschritte zu langsam. "Was fehlt, ist eine bundesweit flächendeckende Erfassung der Ursachen für den Arten- und Lebensraumverlust.", begründet dies der Ökologe Dr. Jens Dauber vom Thünen-Institut im Interview beim Netzwerkforum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland (NeFo). Erst mit einer umfassenden Datengrundlage seien effektive Maßnahmen festzulegen. Doch diese spare sich die Politik bislang, klagt der Forscher.
Quelle: NeFo

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12. Februar 2015 · News · Politik

Leitartikler fordert Sachlichkeit statt Panikmache

Weil eine sachliche Diskussion über das Thema Gentechnik in Nahrungs- und Futtermitteln unmöglich geworden ist, räumt Politikredakteur Sebastian Kaiser im Leitartikel der Badischen Zeitung mit Vorurteilen auf. Rational ließe sich nicht erklären, woher die Paranoia vor der Gentechnik eigentlich komme, zumal keine Studie gezeigt habe, dass das Essen gentechnisch veränderter Nutzpflanzen als gesundheitsgefährdend einstuft wurde. Auch wenn gentechnisch veränderte Pflanzen kein Allheilmittel für alle Probleme sein können, seien jetzt Umweltverbände gefordert, sich für die Grüne Gentechnik einzusetzen.
Quelle: Badische Zeitung

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06. Februar 2015 · News · Politik

Unbedenklichkeit von Gentechnik-Pflanzen, wissenschaftlicher Konsens und Umfrage

Eine Gruppe gentechnikkritischer Wissenschaftler - darunter die indische Aktivistin Vandana Shiva - hat in einem Fachjournal eine Erklärung veröffentlicht, nach der es keinen wissenschaftlichen Konsens über die Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen gebe. Damit widerspreche sie der internationalen Mehrheitsmeinung, berichtet das Portal Transgen. Vor allem aus den USA kam umgehend heftige Kritik. Dort war gerade eine Studie erschienen: Danach halten 87 Prozent der Wissenschaftler den Verzehr von Gentechnik-Lebensmitteln für sicher (vgl. Meldung vom 30.1.2015). In der Bevölkerung ist der Zweifel daran jedoch weit verbreitet.
Quelle: Transgen

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04. Februar 2015 · News · Politik

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt erfordert Nachbesserung

Das Bundeskabinett hat heute den Indikatorenbericht 2014 zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt beschlossen. Wie er zeigt, liegt trotz der vielfältigen Anstrengungen, die bisher unternommen wurden, bei fast allen Indikatoren ein weiter Abstand zwischen dem Ist-Zustand und den jeweiligen Zielwerten. Eines der größten Defizite besteht beim zentralen Indikator "Artenvielfalt und Landschaftsqualität": Dort geht die Schere zwischen Ist-Zustand und Zielwert immer weiter auseinander. Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) verspricht daher dieses Jahr noch eine Initiative zu starten, damit dort, wo sich bei der Umsetzung der Strategie besondere Defizite gezeigt haben, zusätzlich gehandelt wird. Das meldet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Mehrere deutsche Umweltverbände, darunter die Deutsche Umwelthilfe (DUH), appellieren deshalb an Bund und Länder, ihre Bemühungen zum Schutz der biologischen Vielfalt rasch zu intensivieren, um Lebensqualität, natürliche Ressourcen und Vielfalt der Arten wirksam zu sichern.

Quelle: BMUB

s. a. DUH

03. Februar 2015 · News · Politik

Wissenschaftsberaterin der EU bekräftigt: Gentechnik und gv-Pflanzen sind sicher

Die frühere Wissenschaftsberaterin der Europäischen Kommission, Professor Anne Glover, betonte in einem Interview mit der BBC, dass sie zwar keine strikte Befürworterin von gentechnisch veränderten (gv)  Nutzpflanzen ist. Die Technik diese herzustellen und die Pflanzen selbst seien aber sicher, das sei wissenschaftlicher Konsens. Sie wies damit die Kritik mancher NGOs zurück, dass sie diesbezüglich einseitige Meinungen wiedergegeben hätte und dass sie deshalb gefeuert worden wäre, meldet das Portal zum Horizon 2020-Forschungsprogramm der EU-Kommission. Sie sei nur deshalb zurückgetreten, weil ihr Amt mit dem vorhergehenden Kommissionspräsidenten, José Manuel Barroso, verknüpft war, dessen Amtszeit endete.
Quelle: Horizon 2020

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28. Januar 2015 · News · Politik

Weltweite Flächen mit gv-Pflanzen steigen 2014 auf 181 Millionen Hektar

Die mit gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen bewirtschafteten Flächen nehmen weiter zu. 2014 sind sie weltweit erneut um drei Prozent auf nunmehr 181 Millionen Hektar gestiegen, gegenüber 2013 noch einmal ein Plus von sechs Millionen Hektar. Die größten Zuwächse melden USA und Brasilien, meldet das Portal Transgen. In den übrigen der insgesamt 28 Länder haben sich die Flächen mit gv-Pflanzen kaum verändert. Neu hinzugekommen ist Bangladesh. Dort bauen einige Landwirte auf kleineren Flächen eine 2013 zugelassene gv-Aubergine an. Zurückgegangen ist der Anbau von gv-Mais, bei gv-Soja, gv-Baumwolle und gv-Raps stieg er wieder an.
Quelle: Transgen

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28. Januar 2015 · News · Politik

Forschungsprojekte tragen zur EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten bei

Die Mahonie (Mahonia aquifolium) kam als Zierstrauch nach Europa. Seitdem breitet sie sich invasionsartig aus. Foto: André Künzelmann, UFZ

Seit 1. Januar 2015 gilt in allen EU-Staaten eine neue Verordnung über invasive, gebietsfremde Arten. Damit will die Europäische Union gegen einen der Faktoren aktiv vorgehen, die die Artenvielfalt und damit die Ökosystemleistungen bedrohen. Die neue Verordnung hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der Behörden sowie den Handel mit Tieren und Pflanzen. In die Gesetzgebung sind auch Ergebnisse von Forschenden des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) eingeflossen.
Quelle: UFZ

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26. Januar 2015 · News · Politik

Ökonomie und Schutz der Biodiversität

Eine stärkere ökonomische Ausrichtung der Biodiversitätspolitik ist Thema eines Berichts, den das Büro für Technikfolgenabschätzung (TAB) heute dem Deutschen Bundestag im Auftrag des zuständigen Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung vorgelegt hat. Die Wissenschaftler fordern darin, dass die Erhaltung und nachhaltige Nutzung von Biodiversität nicht allein dem Markt überlassen werden sollte. Das meldet das Portal „Heute im Bundestag“ (hib).
Quelle: hib

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23. Januar 2015 · News · Politik

Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau

Im Jahr 2013 sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent auf fast 80,2 Milliarden Euro gestiegen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wuchsen die FuE-Ausgaben der Hochschulen (plus 3,2 Prozent)  sowie der außeruniversitären Forschungseinrichtungen (plus 6,7 Prozent) erneut deutlich an, die Ausgaben der deutschen Wirtschaft verblieben im Jahr 2013 etwa auf dem Niveau des Vorjahres bei 53,6 Milliarden Euro. Dies zeigt die heute veröffentlichte FuE-Erhebung für den Wirtschaftssektor des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.
Quelle: BMBF

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21. Januar 2015 · News · Politik

Weltbiodiversitätsrat beschließt ehrgeizigen Zeitplan für Gutachten zur biologischen Vielfalt

Das internationale zwischenstaatliche Gremium zur wissenschaftlichen Politikberatung für das Thema biologische Vielfalt IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) hat auf seiner jüngsten Sitzung in Bonn weitreichende Beschlüsse für die künftige Ausrichtung seiner Arbeit gefasst. So sollen demnächst mehrere Gutachten zu den Themen Biodiversität, invasive Arten, nachhaltige Nutzung der Biodiversität und Ökosystemleistungen erarbeitet werden. Das erste über Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion soll bereits kommendes Jahr vorliegen. Zudem können sich Interessenvertreter wie Nichtregierungsorganisationen (NGO) an der Arbeit des Gremiums beteiligen. Das melden das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. 
Quelle: BMUB

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19. Januar 2015 · News · Politik

Fazit des IPBES-Treffens

Vor zwei Tagen endete die Tagung des Weltbiodiversitätsrats IPBES (Intergovernmental Science Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) in Bonn. Alle verhandelten Dokumente wurden verabschiedet. Dies ,machte die Delegierten durchweg froh, kommentieren die Fachleute vom Netzwerkforum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland (NeFo), die die Sitzungen begleitet hatten, in ihrem NeFo-Blog.
Quelle: NeFo

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15. Januar 2015 · News · Politik

Studie analysiert Bioökonomie-Politik der G7

Die führenden Industrienationen haben sich in den vergangenen fünf Jahren in der Bioökonomie positioniert. Die Bioökonomie wird nicht nur mit einer ökologischen Transformation, sondern auch mit wirtschaftlichen Chancen verbunden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die der Vorsitzende des Bioökonomierates, Prof. Dr. Joachim von Braun, auf dem Global Forum for Food and Agriculture am 15. Januar in Berlin vorgestellt hat.

Quelle: Bioökonomierat

direkt zur Studie (pdf, 4,5 MB)

15. Januar 2015 · News · Politik

Fachgesellschaften sehen Länder bei der Hochschul-finanzierung weiter in der Pflicht

Die sechs mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften DGGV (Geologie), DMV (Mathematik), DPG (Physik), GDCh (Chemie), GI (Informatik) und VBIO (Biologie) haben sich mit einer gemeinsamen Stellungnahme zur Situation an den deutschen Hochschulen an die zuständigen Ministerien gewandt. Die Fachgesellschaften begrüssen ausdrücklich, dass der Bund sich nach der Änderung von Artikel 91b GG nun dauerhaft an der Hochschulfinanzierung beteiligen darf. Gleichzeitig appellieren sie aber an die Länder, ihr finanzielles Engagement für die Hochschulen keinesfalls zu reduzieren, sondern ebenfalls zu vergrößern.

Quelle: VBIO

zur ausführlichen Stellungnahme (pdf)

14. Januar 2015 · News · Politik

Deutschlands Biodiversitätsexperten beobachten Weltbiodiversitätsrat in Bonn

Der Weltbiodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Science Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) wird nicht nur für die Gesellschaft sondern auch für die Forschungslandschaft immer wichtiger. Denn er wird innerhalb der deutschen Wissenschaft offenbar immer mehr aufgegriffen. Beim derzeitigen 3. Vollversammlung des vor zwei Jahren gegründeten Politikberatungsgremiums seien zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Biodiversitätsforschung vor Ort, auch weit über den Kreis der bereits aktiven Autoren im IPBES-Prozesses hinaus. Das meldet das Netzwerkforum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland (NeFo) und stellt die bereits beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Steckbriefen vor.
Quelle: NeFo

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14. Januar 2015 · News · Politik

Sachverständigenrat fordert deutliche Reduktion der Stickstoffeinträge

Der zu hohe Eintrag von reaktiven Stickstoffverbindungen in die Umwelt gefährdet die menschliche Gesundheit, die Gewässer, die Biodiversität und das Klima. „Die Politik muss dieses bedeutende Umweltproblem entschiedener als bisher angehen. Dies betrifft sowohl die Landwirtschafts-, Verkehrs- als auch die Energiepolitik. Deshalb ist eine Stickstoffstrategie nötig“, fordert Prof. Karin Holm-Müller, die stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU). Heute übergibt der SRU sein Sondergutachten „Stickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes Umweltproblem“ an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Quelle: SRU

Sondergutachten "Stickstoff" (Kurzform)

Sondergutachten "Stickstoff" (Langform)

13. Januar 2015 · News · Politik

Grüne Gentechnik in Deutschland - Ahnungslosigkeit oder Populismus?

Grüne Gentechnik sei für Umwelt und Natur riskant und sollte daher verboten werden, behauptet Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Auch wenn die Mehrheit der Verbraucher gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnen, fragt sich Redakteur Daniel Lingenhöhl auf der Website des Spektrum-Verlages, warum die SPD-Ministerin ein lückenloses Verbot grüner Gentechnik in Deutschland mit einem nicht vorhandenen Risiko für die Umwelt und Natur begründet. Sie will das deutesche Gentechnik-Gesetz so änderen, dass die grüne Gentechnik unter keinen Umständen genutzt werden könne. Mit dieser Forderung regierte Hendricks auf die EU-Entscheidung, die jedem Land eine eigene Regelung in dieser Frage aufträgt (vgl. Meldung vom 13.1.2015).
Quelle: Spektrum

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13. Januar 2015 · News · Politik

Ausstiegsklausel bei Gentechnik-Anbau im Europaparlament beschlossen

Die nationalen Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen sind endgültig beschlossen. Das Europäische Parlament hat heute dem im Dezember ausgehandelten Kompromiss zugestimmt. Die neuen Regelungen sollen im Frühjahr in Kraft treten. Damit können rechtzeitig vor der Aussaat Anbauverbote ausgesprochen werden. Ob in Deutschland solche Verbote bundesweit oder nur in einzelnen Bundesländern gelten sollen, ist noch nicht entschieden. Für ein "lückenloses Verbot" der Grünen Gentechnik hat sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ausgesprochen. Das berichtet das Portal Transgen über die Parlamentsentscheidung.

Quelle: Transgen

mehr beim Europaparlament

12. Januar 2015 · News · Politik

Umweltministerin: Wir brauchen biologische Vielfalt für nachhaltige Entwicklung

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute die dritte Plenarsitzung des Weltbiodiversitätsrats in Bonn eröffnet. Aufgabe des Weltbiodiversitätsrats IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) ist die wissenschaftliche Politikberatung beim Thema biologische Vielfalt. Bis zum 17. Januar 2015 tagt das mit dem Weltklimarat IPCC vergleichbare Gremium im World Conference Center Bonn (WCCB) im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages.
Quelle: Umweltministerium

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12. Januar 2015 · News · Politik

Viele Wünsche, knappe Flächen: Vier Szenarien

Landwirtschaft und Ernährung sollen nachhaltiger und gerechter werden. Die Vorstellungen und Wünsche, wie dies zu erreichen ist, sind vielfältig. Die einen wollen die ökologische Landwirtschaft ausweiten. Die Futtermittelimporte aus Südamerika sollen reduziert werden, um den Regenwald zu schützen. Andere sehen den Schlüssel darin, den Fleischkonsum drastisch zu reduzieren. Die EU möchte den Anteil erneuerbarer Biotreibstoffe verdoppeln, um ihre Klimaziele zu erreichen. Alle diese Vorstellungen haben Auswirkungen auf die Flächennutzung. Aber die landwirtschaftlich nutzbare Fläche ist begrenzt. Schon jetzt belegt Deutschland etwa ein Viertel der für die Ernährung benötigten Fläche im Ausland. Das Portal Pflanzen.Forschung.Ethik. hat auf Basis realistischer Zahlen verschiedene Szenarien durchgespielt, um den zusätzlichen Flächenbedarf oder auch die Flächenersparnis durch einzelne Nutzungsansprüche zu verdeutlichen. In den bebilderten und animierten Szenarien geht es nicht um exakte Berechnungen, sondern um Größenordnungen und Zusammenhänge.
Quelle: Pflanzen.Forschung.Ethik.de

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08. Januar 2015 · News · Politik

Anbau von Gentechnik-Pflanzen in Brasilien steigt weiter

In Brasilien bauen die Landwirte immer mehr gentechnisch veränderte Pflanzen an. Die damit bewirtschafteten Flächen sind in der aktuellen Anbausaison 2014/15 auf 42,2 Millionen Hektar gestiegen. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr geht vor allem auf das Konto von gentechnisch veränderten Sojabohnen, berichtet das Portal Transgen. Brasilien erwartet hier eine Rekordernte von 91 Millionen Tonnen. 93,2 Prozent der in Brasilien angebauten Sojabohnen sind gentechnisch verändert.
Quelle: Transgen

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02. Januar 2015 · News · Politik

Genom-Editierung und Zulassungsregularien

In einem Artikel in der überregionalen Tageszeitung New York Times (NYT) schildert Autor Andrew Pollack wie Firmen die Regularien für genetisch veränderte Organismen unterlaufen können, wenn sie neue Pflanzen mittels Genom-Editierung erfinden. Denn auf diese treffen die bisherigen Vorschriften nicht zu.
Quelle: NYT

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20. Dezember 2014 · News · Politik

Bundesrat stimmt Grundgesetzänderung sowie BAföG-Novelle zu

Die Hochschullandschaft in Deutschland steht vor einer neuen Epoche. Einstimmig hat der Bundesrat heute einer Änderung des Grundgesetzes zugestimmt, die Bund und Ländern neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Wissenschaft öffnet. Die Kooperationen von Bund und Ländern zur Unterstützung der Hochschulen können nun in einer neuen Qualität langfristig und strategisch weiterentwickelt werden. Diese neuen Möglichkeiten kommen Studierenden, Lehrenden und auch der Forschung zu Gute. In seiner heutigen Sitzung stimmte der Bundesrat außerdem der Novellierung des BAföG zu. Über beide Entscheidungen berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO).
Quelle: VBIO

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19. Dezember 2014 · News · Politik

Bund soll Grundgesetzänderung für gute Arbeit in der Wissenschaft nutzen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, einen „Pakt für gute Arbeit in der Wissenschaft“ aufzulegen. Der Anlass: Der Bundesrat hat heute der Lockerung des Kooperationsverbots im Grundgesetz zugestimmt. „Damit ist der Weg für den Bund frei, eine größere Verantwortung für die Gestaltung der Wissenschaftspolitik zu übernehmen. Die Bundesregierung muss die Grundgesetzänderung nutzen, um die Beschäftigungsbedingungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einem ‚Pakt für gute Arbeit in der Wissenschaft‘ zu stabilisieren – im Interesse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch der Kontinuität und damit Qualität von Forschung und Lehre“, sagte der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller.
Quelle: GEW

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19. Dezember 2014 · News · Politik

Macht die Beteiligung der Industrie glaubwürdig oder das Gegenteil?

In Bonn kommen vom 12. bis 17. Januar zum dritten Mal die Vertreter der 126 UN-Mitgliedstaaten des „Weltbiodiversitätsrates“ IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) zusammen. Beschlossen werden sollen unter anderem die geplanten Inhalte der ersten thematischen Berichte, welchen Stellenwert politische Handlungsempfehlungen spielen sollen und, wer in welcher Form zum Prozess beitragen darf. Besonders letzter Punkt entscheidet maßgeblich über die künftige Akzeptanz und somit den Umsetzungserfolg der Politikempfehlungen. Doch noch bevor der erste Bericht erschienen ist, gibt es bereits in genau der Frage zum Beteiligungsrecht Kritik: Es seien Experten aus der Industrie als Autoren des ersten Berichtes zugelassen worden. Den privaten Sektor grundsätzlich auszuschließen, sei falsch, findet Carsten Neßhöver, Projektleiter vom Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung (NeFo). IPBES bezöge bewusst und richtigerweise verschiedene Wissensformen und Sichtweisen ein, um ausgewogen zu sein. Wichtig sei hier allerdings klare Transparenz und Balance in den Entscheidungen. Über den Leitfadens zum Umgang mit Interessenskonflikten der Autoren entscheiden die Staatenvertreter in Bonn.
Quelle: NeFo

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17. Dezember 2014 · News · Politik

Kennzeichnungspflicht

Wie Hanno Charisius in der Tageszeitung Süddeutsche schreibt, müssen Züchter ihre Pflanzen als gentechnisch verändert markieren, selbst wenn sie fremde Gene aus eng verwandten Arten enthalten, die auch mit herkömmlichen Methoden herzustellen wären. Das allerdings würde jahrzehntelang dauern. Der Autor beschreibt unter der Überschrift „Unverkäufliche Kreaturen“, welche verheerenden Folgen die Kennzeichnungspflicht nach sich ziehen kann und zitiert die Ergebnisse eines in der Fachzeitschrift Trends in Plant Science erschienenen Artikels.
Quelle: Süddeutschen

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15. Dezember 2014 · News · Politik

Forschungsförderung

Mit Blick auf die Empfehlungen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf die Fortführung der drei großen Pakte für die Wissenschaft geeinigt: Mit dem Hochschulpakt reagieren Bund und Länder auf die anhaltend hohe Zahl von Studienanfängern und öffnen die Hochschulen auch weiterhin für jeden Studieninteressierten. Der Pakt für Forschung und Innovation stärkt die außeruniversitäre Forschung und sorgt zugleich für moderne Arbeitsbedingungen in den Wissenschaftsorganisationen, die attraktiv für die besten Forscher aus aller Welt sind. Und mit der grundsätzlichen Entscheidung, der Exzellenzinitiative eine neue Kooperation von Bund und Ländern für die Förderung der Spitzenforschung folgen zu lassen, kann die dynamische Entfaltung exzellenter Forschung in Deutschland ungebremst weitergehen. Über die Empfehlungen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) und die Reaktion der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO).
Quelle: VBIO

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14. Dezember 2014 · News · Politik

Wie wir uns in Zukunft ernähren werden

Was essen die Menschen in den USA und Deutschland demnächst? Dieser Frage ging das Autorenteam Ulli Kulke und Elisalex Henckel in der Tageszeitung die Welt am Sonntag nach. Designfood oder Biogemüse, grüne Gentechnik oder alte Sorten? Was schützt die Welt vor Hungersnöten? Welche landwirtschaftlichen Methoden werden vorherrschen? Und fühlen sich kalifornische Biobauern von der Genpistole bedroht?
Quelle: Welt am Sonntag

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04. Dezember 2014 · News · Politik

EU-Länder können über den Anbau von gv-Pflanzen künftig selbst entscheiden

EU-Ministerrat und Europa-Parlament haben sich geeinigt: Künftig können einzelne Mitgliedsstaaten den Anbau gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen auf ihrem Gebiet untersagen. Ein solches Verbot muss für jede neu zugelassene gv-Pflanze einzeln ausgesprochen und begründet werden. Generelle Verbote sind nicht erlaubt. Im Kern hat sich der Ministerrat mit seinen im Sommer beschlossenen Verfahrensregeln durchgesetzt. Die abschließenden Abstimmungen im Januar gelte nur noch als Formsache, schreibt das Portal Transgen.

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02. Dezember 2014 · News · Politik

US-Pflanzenwissenschaftler werden politischer

Der neue Präsident der US-amerikanischen Gesellschaft für Pflanzenwissenschaftler (ASPB), Julian Schroeder, wünscht sich mehr politisches Engagement der Mitglieder. Dazu hat die Gesellschaft eigens neue Seiten in ihrem Webauftritt eingerichtet, auf denen sie Tipps und Links für Outreach und das Treffen mit Politikern anbietet, um die Anliegen der Pflanzenforscher mit vielen Stimmen vorzubringen.
Quelle: Blog der ASPB

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01. Dezember 2014 · News · Politik

Status der Verhandlungen: Nationale Verbote beim Gentechnik-Anbau

Die Verhandlungen zwischen EU-Ministerrat und Europa-Parlament über nationale Ausstiegsklauseln beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen kommen in die entscheidende Phase. Weitgehend unstrittig ist, dass die Mitgliedsstaaten künftig solche Verbote aussprechen können sollen. Doch beim Wie liegen die Vorstellungen noch weit auseinander. Während sich der Ministerrat mit großer Mehrheit für ein zweistufiges Verfahren entschieden hat, wollen Teile des EU-Parlaments und viele NGOs umfassende, "rechtssichere" Verbote der Grünen Gentechnik, ohne dafür im Einzelnen überprüfbare Gründe anführen zu müssen. Anfang Januar soll über die neuen Vorschriften endgültig entschieden werden. Über den Status berichtet das Portal Transgen.

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26. November 2014 · News · Politik

Promotionsphase darf nicht verBolognisiert werden

Mit einem Plädoyer für die Vielfalt der deutschen Promotionsphase und gegen ein europäisches Einheitsmodell der Promotion beteiligt sich der Vorstand des Universitätsverbands zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND) an der europäischen Diskussion zur Weiterentwicklung der Promotionsphase. Im Kern der Diskussion stehen Bestrebungen einiger Bologna-Unterzeichnerstaaten, die Promotionsphase als einen "3. Zyklus" des Bologna-Prozesses europäisch zu harmonisieren und unter strukturellen und formalen Gesichtspunkten an die ersten beiden Studienphasen Bachelor und Master anzugleichen.
Quelle: Uni Jena

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26. November 2014 · News · Politik

HRK: Ohne eigenständige Forschungsleistung keine Promotion

Die Rektorenkonferenzen aus fünf europäischen Ländern warnen davor, das Wesen der Promotion als erster Phase forschungsbasierter Arbeit junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verwässern. In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich die Rektorenkonferenzen aus Frankreich, Polen, Deutschland (HRK), Großbritannien und der Schweiz an die nationalen Wissenschaftsminister sowie an die EU-Kommission. In ihrer gemeinsamen Erklärung fordern die Rektorenkonferenzen, die eigenständige Forschungsleistung als Zentrum der Promotion beizubehalten. Hintergrund sind Überlegungen von Mitgliedstaaten des Bologna-Prozesses (Europäische Studienreform), die Promotionsphase als so genannten „dritten Zyklus“ den beiden ersten Studienzyklen „Bachelor“ und „Master“ äußerlich und strukturell anzugleichen.
Quelle: HRK

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14. November 2014 · News · Politik

Juncker verzichtet auf wissenschaftlichen Berater

EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker hat die britische Zellbiologin Anne Glover als Chief Scientific Advisor der EU-Kommission entlassen. Mehr noch: Das Amt wird gleich ganz abgeschafft. Die Webseite zum wissenschaftlichen Berater ist inzwischen ganz vom Netz genommen. Es ist unklar, was Anne Glover bis zum Auslaufen ihres Vertrages im Januar 2015 noch bewirken darf. Möglicherweise – so der Guardian –  darf sie nicht einmal mehr bei Veranstaltungen auftreten, zu denen sie selbst geladen hat. Wer nun zukünftig die neue EU-Kommission bei Zukunftsfragen von Klima über Gentechnik bis Nanotechnologie wissenschaftlich beraten soll, ist unklar. Mit der Entlassung hat Junker den Forderungen verschiedener Lobbygruppen nachgegeben, die die Abschaffung der Stelle gefordert hatten, weil Glover in ihren Augen zu wissenschaftsfreundlich war (vgl. Meldung vom 6.8.2014[LINK]). Nach Ansicht eines Spektrum-Redakteurs verraten diese Lobbyverbände damit aber ihre Kernthemen.

Quelle: VBIO

abgeschaffte Website des Chief Scientific Advisors

Artikel beim britischen Guardian (engl.)

Meinungsartikel von Lars Fischer bei Spektrum

Artikel „Wenn Evidenz lästig wird“ im Laborjournal

30. Oktober 2014 · News · Politik

GWK entschied über Hochschul-, Forschungs- und Innovationspakt sowie über Programmpauschalen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich heute auf die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der DFG-Programmpauschalen und des Paktes für Forschung und Innovation bis zum Jahr 2020 verständigt. Damit können diese erfolgreichen Bund-Länder-Programme mit einem zusätzlichen Finanzvolumen von 25,3 Mrd. Euro in die nächste Förderphase gehen, wenn die Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern ihnen im Dezember ihre endgültige Zustimmung geben.
Quelle: GWK (pdf)

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29. Oktober 2014 · News · Politik

Hohe Agrobiodiversität besitzt großen volkswirtschaftlichen Wert

Auf die große Bedeutung der biologischen Vielfalt für den Erhalt der volkswirtschaftlich bedeutenden Ökosystemdienstleistungen wies die Präsidentin des Bundesamt für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, beim Agrobiodiversitätsgipfel in Bruchsal hin. Kohlenstoffspeicherung, Grundwasserschutz, landwirtschaftlicher Produktionswert und nicht zuletzt die Schönheit einer Landschaft seien maßgeblich von der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft (Agrobiodiversität) abhängig, so Jessel. Den Finanzbedarf für eine biodiversitätsfreundliche Landbewirtschaftung bezifferte die BfN-Präsidentin auf zwischen 1,1 und 3,2 Milliarden Euro pro Jahr. Dieser Bedarf liegt bei 12-40 % der gegenwärtigen Ausgaben der Agrarpolitik von etwa 8 Milliarden pro Jahr in Deutschland.
Quelle: BfN

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18. September 2014 · News · Politik

EU-Staaten nutzen wenig Biodiversitätsfördermittel

Aus dem EU-Fonds für regionale Entwicklung werden nur wenig Mittel für Projekte zum Schutz der Biodiversität genutzt, meldet das Portal „EU-Koordination des Deutschen Naturschutzrings (DNR) e.V.“. Zudem würden viele Staaten die Effektivität der geförderten Biodiversitätsprojekte nicht hinreichend prüfen. Dies sei das Ergebnis einer Prüfung des europäischen Umweltinformationsdienstes ENDSEurope des Europäischen Rechnungshofes.
Quelle: DNR

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11. September 2014 · News · Politik

Positionspapier vom 32. Deutschen Naturschutztag

Mit der Verabschiedung eines Forderungskataloges an Politik, Gesellschaft und Wirtschaft geht heute der 32. Deutsche Naturschutztag (DNT) in Mainz zu Ende. Damit reagieren die über 800 Fachleute des Deutschen Naturschutzes auf die großen Herausforderungen, denen er sich in den nächsten Jahren im Spannungsfeld unterschiedlicher gesellschaftlicher Anforderungen stellen muss. Der DNT fordert:

  • Ein nationales Schutzgebietsprogramm auflegen – Lücken im Schutzgebietsnetz schließen
  • Landwirtschaft muss den Erhalt der biologischen Vielfalt gewährleisten
  • Pflanzen- und Tierarten konsequent schützen und Datengrundlagen verbessern
  • Den Gewässern mehr Raum geben – Überschwemmungen vorbeugen
  • Kommunale Verantwortung für die biologische Vielfalt wahrnehmen
  • Die Energiewende dauerhaft naturverträglich gestalten

Zur Umsetzung der genannten Forderungen und Aufgaben fordert der DNT, ausreichende personelle und finanzielle Ressourcen in den Naturschutz- und Umweltverwaltungen des Bundes, der Länder und der Kommunen bereit zu stellen. Darüber informiert das Bundesministerium für Naturschutz (BfN).
Quelle: Positionspapier

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08. September 2014 · News · Politik

Hochschulbildung darf nicht auf „Kompetenzen“ reduziert werden

Die Hochschulrektorenkonferenzen aus Frankreich, Deutschland und Polen äußern sich zu den Plänen der künftigen EU-Kommission, den Begriff „Bildung“ (Education) aus den Zuständigkeiten des Ressorts zu streichen: „Im Wissen, dass es sich um vorläufige Pläne handelt, appellieren wir an die künftige EU-Kommission und insbesondere an den für Hochschulbildung zuständigen Kommissar. Wir sind tief besorgt über die Absicht, diesen Zuständigkeitsbereich in ‚Commissioner for Skills, Youth and Multilingualism‘ (Kommissar für Kompetenzen, Jugend und Mehrsprachigkeit) umzubenennen. Darauf weist die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hin.
Quelle: HRK

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05. September 2014 · News · Politik

Neue Hightech-Strategie: Biotechnologie mit Schlüsselrolle

Die Bundesregierung baut ihre Innovationsförderung aus: Am 3. September hat das Bundeskabinett die neue Hightech-Strategie (HTS) beschlossen. Wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Anwendung bringen, um das wirtschaftliche Wachstum anzukurbeln – dieses Ziel verfolgt auch die neue Auflage der Strategie. Die Bundesregierung wird dazu dieses Jahr 11 Milliarden Euro investieren, berichtet das Portal Biotechnologie. Die Biotechnologie wird in dem Papier als eine Schlüsseltechnologie bezeichnet. Die Bioökonomie taucht als Schwerpunkt in der sogenannten Zukunftsaufgabe „Nachhaltiges Wirtschaften und Energie“ auf. Gesundheitsforschung und -wirtschaft wiederum sind bei der Zukunftsaufgabe „Gesund leben“ elementare Bestandteile. Besonders profitieren sollen auch in der neuen Hightech-Strategie kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Quelle: Biotechnologie

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08. August 2014 · News · Politik

Regierungen wollen Auszahlungen für Forschung und Innovation um mehr als 10 Prozent kürzen

Die europäischen Regierungschefs planen für das kommende Jahr eine Kürzung der Auszahlungen für Forschung und Innovation um elf Prozent gegenüber den Vorschlägen der EU-Kommission. Das sei das Ergebnis der EU-Haushaltsverhandlungen 2015, meldet die Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Eine Summe von 1,1 Mrd. Euro stünde nicht mehr zur Verfügung. Dem gegenüber bleiben die Agrarsubventionen mit einer Kürzung von 0,1 Prozent nahezu unangetastet. Dies zeigt ein deutliches Ungleichgewicht. Möglicherweise müssten in der Konsequenz Hochschulen und Kleinere und Mittlere Unternehmen (KMU) monatelang auf das ihnen zustehende Geld warten und mittelfristig könnten sogar ganze Förderlinien eingefroren werden. HRK-Präsident Professor Dr. Horst Hippler forderte das Europaparlament öffentlich auf, die falsche Prioritätensetzung des Rates in den kommenden Verhandlungen zum Haushalt 2015 zu korrigieren.
Quelle: HRK

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04. August 2014 · News · Politik

Pflanzenzüchter klagen gegen komplexe EU-Verordnung

17 deutsche Pflanzenzucht-Unternehmen wehren sich mit einer Klage vor dem Europäischen Gericht (EuG) gegen die EU-Verordnung zur detaillierten Dokumentation von Züchtungsinformationen. Während der Bundesverband deutscher Pflanzenzüchter (BDP) die Ziele dieses Protokolls voll unterstützt, wehren sich eine Reihe seiner Mitgliedsunternehmen gegen die konkrete Umsetzung in EU-Recht. Sie seien auf eine maßgeschneiderte Lösung zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls angewiesen. Das Protokoll regelt die Nutzung von genetischen Ressourcen und den gerechten Vorteilsausgleich. Über die Klage berichtet das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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29. Juli 2014 · News · Politik

NGOs fordern EU-Kommission auf, wissenschaftliche Expertin abzuschaffen

Wissenschaftliche Expertise wird in der EU nicht mehr gebraucht - dies sei die Meinung von neun verschiedenen NGOs, die in einem Brief an den zukünftigen EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker die Abschaffung der Stelle der wissenschaftlichen Chefberaterin des Präsidenten der Europäischen Kommission fordern. Wie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) meldet, kritisieren diese, dass sich auf dieser Stelle zu viel Einfluss in einer Person konzentrieren würde. Die Organisationen scheinen ein Problem damit zu haben, dass die derzeit amtierende wissenschaftliche Beraterin Anne Glover insbesondere bei genetisch veränderter Pflanzen nicht die Meinung von NGOs vertritt. Hier werde frei nach dem Motto gehandelt „wenn man die Wissenschaft nicht ändern kann, dann schaffen wir die Wissenschaftler eben ab“. Dies lehnt der VBIO ab und hat daher einen Brief der britischen Organisation Sense About Science an den zukünftigen EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker unterzeichnet, indem verschiedenste Wissenschaftsorganisationen fordern, die Position der wissenschaftlichen Chefberaterin beizubehalten.

Quelle: VBIO

direkt zum Brief bei Sense About Science

29. Juli 2014 · News · Politik

Über 130.000 neue Studiermöglichkeiten durch den Hochschulpakt

Bund und Länder haben 2012 mehr als 2 Milliarden Euro für den Hochschulpakt 2020 bereitgestellt und damit bundesweit mehr als 130.000 neue Studiermöglichkeiten an deutschen Hochschulen geschaffen. Seit Beginn des Hochschulpakts im Jahr 2007 sind es damit bereits mehr als 470.000, meldet die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK). Damit hat das gemeinsame Bund-Länder-Programm maßgeblich zum Ausbau des deutschen Hochschulsystems beigetragen. Die Mittel des Hochschulpakts werden vor allem zur Einstellung zusätzlichen Personals verwendet. Seit 2005 ist die Zahl des hauptberuflichen wissenschaftlichen Personals um fast 20.000 auf 131.000 Personen (Vollzeitäquivalente ohne drittmittelfinanziertes Personal) im Jahr 2012 angestiegen, das entspricht einem Plus von 16%. Eine Dokumentation der im Rahmen des Hochschulpakts durchgeführten Maßnahmen sowie die zahlenmäßigen Entwicklungen in den Ländern gehen aus dem soeben veröffentlichten Umsetzungsbericht 2012 hervor.
Quelle: GWK (pdf)

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24. Juli 2014 · News · Politik

EU-Länder beschließen neue Anbauregeln für Genpflanzen

Gestern haben die Mitgliedstaaten der EU in Brüssel endgültig ihre Position für eine Änderung des EU-Gentechnikrechts beschlossen. Eine Mehrheit hatte sich bereits im Juni im Umweltrat auf die Möglichkeit nationaler Anbauverbote geeinigt.
Quelle: EU (pdf)

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21. Juli 2014 · News · Politik

Deutsches Gentechnikgesetz soll bald angepasst werden

Die Bundesregierung bereitet eine Novelle des Gentechnikgesetzes vor. Die Eckpunkte für die Gesetzesänderung sollen noch in diesem Jahr festgelegt werden, meldet das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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16. Juli 2014 · News · Politik

Neue Qualität der Kooperation zwischen Bund und Ländern in Deutschland

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf zur Änderung des Artikels 91b des Grundgesetzes beschlossen. Der Entwurf sieht vor, dass der Bund Hochschulen, einzelne Hochschulinstitute oder Institutsverbünde künftig langfristig fördern kann. Gegenwärtig können Bund und Länder gemeinsam außeruniversitäre Forschungseinrichtungen institutionell fördern, während Hochschulen nur in Form von thematisch und zeitlich begrenzten Projekten wie zum Beispiel dem Hochschulpakt zur Finanzierung zusätzlicher Studienanfänger, der Exzellenzinitiative oder dem Professorinnen-Programm durch den Bund unterstützt werden können, meldet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Quelle: BMBF

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09. Juli 2014 · News · Politik

Monitoring-Bericht 2014 zum Pakt für Forschung und Innovation veröffentlicht

Wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) mitteilt, sei Deutschlands Wissenschaft im globalen wissenschaftlichen Wettbewerb gut aufgestellt. Sie trage durch ihre Aktivitäten dazu bei, den High-Tech-Standort Deutschland und seine Wirtschaft im internationalen Wettbewerb sowie die wissenschaftliche und technologische Position zu stärken. Investitionen in Bildung, Forschung und Wissenschaft seien die Basis für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum. Deutschland profitiere von seinem gut aufgestellten Wissenschaftssystem. Der Pakt für Forschung und Innovation sei daher ein wichtiger Baustein in dieser erfolgreichen Entwicklung.
Quelle: Pressemitteilung der GWK
gleich zum ganzen Bericht (pdf, 8,5 MB)

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08. Juli 2014 · News · Politik

Weltbiodiversitätsrat IPBES eröffnet Sekretariat in Bonn

Der UN-Standort Bonn ist seit heute um ein weiteres internationales Sekretariat reicher: Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) eröffnete heute offiziell seinen Sitz in der Bundesstadt am Rhein. Die Bundesregierung stellt der Institution Räume im UN-Tower ("Langer Eugen") zur Verfügung, meldet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Nach dem Vorbild des Weltklimarats IPCC widmet sich auch IPBES der wissenschaftlichen Politikberatung. IPBES steht für Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (dt. "Zwischenstaatliches Gremium zur wissenschaftlichen Politikberatung zu den Themen Biologische Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen"). Das neunköpfige Sekretariat des im April 2012 gegründeten Rates (siehe Meldung am 23.4.2014) wird von Anne Larigauderie geleitet. Der Rat soll politischen Entscheidungsträgern zuverlässig unabhängige und glaubwürdige Informationen über den Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt zur Verfügung stellen. Er wird der Politik zudem wissenschaftlich fundierte Handlungsoptionen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität und der Ökosystemdienstleistungen aufzeigen.
Quelle: BMUB

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04. Juli 2014 · News · Politik

Bioökonomierat: Nutzpflanzenforschung ausbauen

Angesichts eines weltweit steigenden Bedarfs an biobasierten Rohstoffen für Ernährung und technische Nutzung müssen die Produktivität und Effizienz im Anbau pflanzlicher Biomasse gesteigert werden. Zu diesem Schluss kommt der Bioökonomierat, ein beratendes Expertengremium für die Bundesregierung in Deutschland, in einer am 3. Juli erschienen Empfehlung zur Förderpolitik im Bereich Pflanzenforschung. Um zu Pflanzensorten mit höheren Erträgen und besserer Anpassungsfähigkeit zu gelangen, sind den Autoren zufolge unter anderem biotechnologische Methoden und Präzisionszüchtung, aber auch ein besseres Verständnis der existierenden genetischen Vielfalt der Pflanzen unverzichtbar, berichtet das Portal Biotechnologie.

Quelle: Biotechnologie.de

zur Pressemitteilung des Bioökonomierates

zur Kurzanalyse des Bioökonomierates zur Rolle der Pflanzenforschung für den Fortschritt der Bioökonomie

zum Hintergrundpapier des Rates, das bei der Recherche entstand

15. Juni 2014 · News · Politik

Bioökonomierat empfiehlt Kurskorrekturen in der Agrarpolitik

Weitreichende Korrekturen empfiehlt der Bioökonomierat in der nationalen und europäischen Agrarpolitik, denn das Ziel muss sowohl die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit als auch ein verbesserter Umwelt- und Tierschutz sein, berichtet das online-Magazin Top-Agrar über ein Papier zur Landwirtschaft. Dieses hat der Rat unter Federführung vom Präsidenten des Thünen-Instituts, Prof. Folkhard Isermeyer, erarbeitet.
Quelle: TopAgrar

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12. Juni 2014 · News · Politik

EU-Länder dürfen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verbieten, müssen es aber nicht

Der EU-Ministerrat hat heute in Luxemburg einer nationalen Ausstiegsklausel beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zugestimmt, meldet das Portal Transgen. Künftig können ihn einzelne EU-Länder verbieten, auch wenn die betreffende gv-Pflanze zugelassen und wissenschaftlich als sicher bewertet wurde. Deutschland, das sich bisher enthalten hatte, schloss sich nun der Mehrheit an. Nur Belgien und Luxemburg enthielten sich. Doch rechtskräftig sind die neuen Regeln noch nicht. Denn auch das EU-Parlament muss noch zustimmen.
Quelle: Transgen.de

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02. Juni 2014 · News · Politik

DIB beklagt widersprüchliche Gentechnik-Politik

Die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) hat auf ihrer Jahrespressekonferenz die Biotech-Politik der Bundesregierung als  „widersprüchlich“ moniert. Die Jahrespressekonferenz nutzte der Vorsitzende der DIB, Matthias Braun, um die aus Verbandssicht widersprüchliche Biotech-Politik der Bundesregierung zu kritisieren. „Einerseits ist die Biotechnologie für die Bundesregierung ein Leitmarkt für zukünftige Innovationen. Andererseits setzen sich Teile der Regierung dafür ein, dass sogenannte sozioökonomische Kriterien in das naturwissenschaftlich fundierte Zulassungssystem für gentechnisch veränderte Organismen in Europa aufgenommen werden“, so der Verbandschef. Dies schade langfristig den hiesigen Biotech-Unternehmen, berichtet das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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27. Mai 2014 · News · Politik

Aufbruch bei Bildungs- und Forschungskooperation

Die Verwendung der im Koalitionsvertrag zugesicherten zusätzlichen 9 Milliarden Euro für Kitas, Bildung, Forschung und Hochschulen ist geklärt. Der Bund übernimmt die Finanzierung des BAföG vollständig und auf Dauer ab 1. Januar nächsten Jahres, meldet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Länder haben sich verpflichtet, die dadurch jährlich freiwerdenden rund 1,17 Milliarden Euro für Hochschulen und Schulen zur Verfügung zu stellen. Zudem wurde von Koalitionspartnern und Ländern eine Grundgesetzänderung zur Möglichkeit des dauerhaften Engagements des Bundes für Forschung und Lehre an Hochschulen vereinbart. Der Artikel 91 b des Grundgesetzes soll neu gefasst werden. 3 Milliarden Euro stehen in vollem Umfang für Forschung und Entwicklung (FuE) zur Verfügung. Ferner finanziert der Bund weiterhin außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, den Hochschulpakt, den Pakt für Forschung und Innovation und die Exzellenzinitiative.
Quelle: BMBF

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22. Mai 2014 · News · Politik

Die Verbieter überbieten sich

Der Bundestag hat sich gestern mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen für die "Selbstbestimmung der Mitgliedsstaaten beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen" ausgesprochen. Die Bundesregierung wird aufgefordert, "die Möglichkeiten zum nationalen Ausstieg rechtssicher zu verankern". Ein weitergehender Antrag von Bündnis90/Die Grünen und der Linken, der im Kern auf ein dauerhaftes, pauschales Verbot der Grünen Gentechnik hinauslief, fand bei der namentlichen Abstimmung keine Mehrheit. Der grüne Abgeordnete Harald Ebner warf Bundeskanzlerin Angela Merkel "Wahlbetrug" und "Täuschung" vor, meldet das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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22. Mai 2014 · News · Politik

Status Quo: Kampf gegen den Hunger

Ein neuer Ernährungsbericht des International Food Policy Research Institutes (IFPRI) gibt einen Überblick über Schwerpunkte und aktuelle Entwicklungen bei den internationalen Bemühungen, Unter- und Mangelernährung von der Erde zu verbannen. Die Details stellt das Portal Pflanzenforschung vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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22. Mai 2014 · News · Politik

Biodiversität: mehr interdisziplinäre Forschung gefordert

Globale Veränderungen wirken sich immer stärker auf die Gesundheit des Menschen und die der Ökosysteme aus. Zum „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ am 22. Mai fordert Prof. Klement Tockner, Direktor des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), die Politik auf, verstärkt Forschung an den Schnittstellen von Disziplinen zu fördern. Das berichtet der Forschungsverbund Berlin beim Informationsdienst Wissenschaft (idw). „Die Vielfalt des Lebens ist eine Grundvoraussetzung für den langfristigen Wohlstand und die Gesundheit des Menschen“, ruft Tockner in Erinnerung.
Quelle: idw

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21. Mai 2014 · News · Politik

Anbauverbot von Genpflanzen in Deutschland

Nach langem Ringen haben sich die Bundestagsfraktionen von Union und SPD grundsätzlich auf ein deutschlandweites Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen verständigt, berichtet die Wochenzeitung Epoch-Times auf ihrer Website.
Quelle: Epoch-Times

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20. Mai 2014 · News · Politik

Diskussion erst nach der Europawahl

Wie das Landwirtschaftsmagazin Top-Agrar-Online berichtet, werden die Brüsseler Chefdiplomaten der EU-Mitgliedstaaten wohl erst nach der Europawahl am 25. Mai eine Probeabstimmung über neue Regeln für nationale Anbauverbote gentechnisch veränderter Pflanzen durchführen.
Quelle: TopAgrar

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19. Mai 2014 · News · Politik

Die Zukunft des Wissenschaftssystems nicht aufs Spiel setzen

Die Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Dr. Peter Strohschneider, und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Horst Hippler, sowie der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Professor Dr. Wolfgang Marquardt, haben die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Parteien mit Nachdruck aufgefordert, ihre gegenseitige Blockade auf dem Feld der Bildungs- und Wissenschaftspolitik zu überwinden und die drängenden Zukunftsfragen des Hochschul- und Wissenschaftssystems rasch zu lösen.
Quelle: DFG (pdf)

16. Mai 2014 · News · Politik

Bioökonomierat veröffentlicht Leitlinien

In einem neuen Strategiepapier fordert der Deutsche Bioökonomierat ein „richtig dosiertes“ Engagement der Politik für die biobasierte Wirtschaft. Erdöl und Erdgas sind nach den letzten erfolgreichen Funden noch jahrzehntelang verfügbar. Um den Umstieg auf nachwachsende Rohstoffe zu ermöglichen sind politische Eingriffe des Staates nötig. Allerdings sollten sie richtig dosiert sein, um die Wirtschaft nicht zu stark zu belasten, andererseits aber auch die Ziele der Klima- und Umweltpolitik nicht aus den Augen zu verlieren. Der Deutsche Bioökonomierat, das Beratungsorgan der Bundesregierung in Sachen biobasierte Wirtschaft, konstatiert dies in einem nun veröffentlichten Strategiepapier, berichtet das Portal Biotechnologie. In zehn Thesen konzentriert der Rat die Kernempfehlungen für den richtigen Weg in die Bioökonomie.
Quelle: Biotechnologie.de

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12. Mai 2014 · News · Politik

Vermont erster US-Bundesstaat mit Gentechnik-Kennzeichnung – Umsetzung fraglich

Vermont hat als erster US-Bundesstaat eine verbindliche Kennzeichnung für Lebensmittel aus gentechnisch veränderten Organismen eingeführt. In der vergangenen Woche unterzeichnete der demokratische Gouverneur Peter Shumlin ein entsprechendes Gesetz. Doch ob die Vorschriften tatsächlich wirksam werden, hält das Portal Transgen für fraglich.
Quelle: Transgen.de

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07. Mai 2014 · News · Politik

Vorbehalte gegen Grüne Gentechnik

Der Vorschlag der griechischen Ratspräsidentschaft, im Rahmen einer Opt-Out-Klausel die Möglichkeit nationaler Anbauverbote von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) zu schaffen, ist am Mittwochmorgen im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der Bundesrepublik auf Kritik gestoßen. Wie der Dienst Heute im Bundestag (hib) meldet, forderten die Fraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen, die der so genannten Grünen Gentechnik insgesamt kritisch gegenüber stehen, ein Moratorium für die Zulassung des GVO-Anbaus, bis ein neues überarbeitetes Zulassungsverfahren auf Grundlage der Vorschläge des Europäischen Parlaments (EP) von 2011 umgesetzt sei. Die Bundestagsfraktionen kündigten an, einen entsprechenden fraktionsübergreifenden Entschließungsantrag in den Bundestag einbringen zu wollen. Das EP hatte unter anderem die Möglichkeiten für nationale Anbauverbote erweitert, seine Vorschläge wurden aber nie umgesetzt.
Quelle: hib

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07. April 2014 · News · Politik

Funktion der Bezahlung für die „Ökologisierung der Agrarpolitik“ bezweifelt

Von der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik werden voraussichtlich nur geringe Impulse für eine Verbesserung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft ausgehen. Zu dieser Einschätzung sind Wissenschaftler des Thünen-Instituts gelangt, die die Politikbeschlüsse der EU zum sogenannten Greening analysiert haben. In ihrem Bericht bewerten die Thünen-Wissenschaftler unterschiedliche Optionen zur Ausgestaltung des EU-Rahmens in Deutschland. Sie empfehlen, möglichst schnell eine ökologische Begleitforschung zum Greening zu etablieren, um empirische Grundlagen für eine verbesserte Agrarpolitik zu schaffen.
Quelle: Thünen-Institut

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31. März 2014 · News · Politik

Bundesländer Deutschlands für Ausstiegsklausel

In der Debatte um den Anbau gentechnisch veränderter (gv-) Pflanzen in der EU hat sich der Agrarausschuss des Bundesrates vorige Woche fast einstimmig für ein Selbstbestimmungsrecht der Mitgliedstaaten ausgesprochen. Eine Mehrheit der Bundesländer hatte bei den Verhandlungen um die sogenannte opt out-Lösung die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine rechtssichere Möglichkeit für die Mitgliedstaaten stark zu machen.  Damit soll erreicht werden, dass der Anbau der umstrittenen gv-Pflanzen innerhalb ihres Hoheitsgebietes verboten werden kann, berichtet das Portal Biotechnologie. Die Länder lehnen insbesondere den Vorschlag der EU ab, im Falle eines nationalen Anbauverbotes, zunächst das Antrag stellende Unternehmen konsultieren zu müssen. Befürwortet wird hingegen, die Möglichkeiten für Anbauverbote im EU-Gentechnikrecht im Hinblick auf lokale und regionale Umweltauswirkungen oder sozioökonomischer Auswirkungen zu erweitern.
Quelle: Biotechnologie.de

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26. März 2014 · News · Politik

Hendricks: „Die Weichen für mehr Naturschutz stellen“

Bundesnaturschutzministerin Barbara Hendricks (BMUB) will die Weichen für mehr Naturschutz in Deutschland stellen. "Wenn wir gefährdete Tiere und Pflanzen in Deutschland erhalten wollen, brauchen wir eine Kurskorrektur in mehreren Bereichen", sagte Hendricks bei der Vorstellung der neuen Berichte zur Lage der Natur. Die jüngste Bestandsaufnahme zeige neben einigen Erfolgen auch, dass mehr für den Naturschutz getan werden müsse. Als Handlungsfelder benannte Hendricks die Energiepolitik, die Landwirtschaft und den Hochwasserschutz. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN) mahnt in der gemeinsamen Pressemitteilung des BfN und des BMUB, dass die landwirtschaftlich genutzten Lebensräume aus Naturschutzsicht in einem überwiegend schlechten Zustand sind.
Quelle: BfN

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18. März 2014 · News · Politik

Wissenschaftler kritisieren Koalition und befürchten geringere Ausgaben für die Forschung

Deutliche Kritik am Koalitionsvertrag übt das Gutachten für „Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands 2013“ (18/760), das namhafte Wissenschaftler verschiedener Universitäten verfasst haben und die Bundesregierung als Unterrichtung veröffentlich hat. Wie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) auf seiner Website berichtet, heißt es darin: „Der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien gibt an einigen Stellen Anlass zur Befürchtung, dass Investitionen in Forschung und Innovation in den Hintergrund treten werden. Aus innovationspolitischer Perspektive enttäuscht der Vertrag, weil er wesentliche Konzepte, die in den Wahlprogrammen der einzelnen Regierungsparteien enthalten waren, nicht aufnimmt“, schreiben die Mitglieder der Expertenkommission Forschung und Innovation.

mehr beim VBIO

direkt zum Gutachten beim Deutschen Bundestag (pdf)

17. März 2014 · News · Politik

Fünf Bundesländer gegen gv-Pflanzen

Fünf Bundesländer haben im Bundesrat wie erwartet Anträge zum Zulassungsprozedere für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen eingereicht. Sie zielen auf mehr Selbstbestimmung ab. Anlass für die Debatte ist die bevorstehende Zulassung der gentechnisch-veränderten Maissorte 1507 innerhalb der Europäischen Union. Bei einer Abstimmung des EU-Ministerrates im Februar in Brüssel hatten die Anbaugegner nicht die nötige Stimmenmehrheit erhalten. Der Grund: Vier Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, hatten sich eines Votums enthalten (vgl. Meldung vom 12.2.2014). Die Entscheidung liegt nunmehr wieder bei der EU-Kommission.  Gesundheitsminister Tonio Borg hatte bereits angekündigt, die umstrittene Gentechnik-Maissorte zuzulassen, berichtet das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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14. März 2014 · News · Politik

Ist Koexistenz beim Anbau von gv-Mais möglich?

Zumindest theoretisch ist es denkbar, dass auch nach einer EU-Zulassung in Deutschland Landwirte 1507-Mais nutzen und auf ihren Feldern ausbringen wollen. Dann müssten sie jedoch zahlreiche Regeln einhalten, mit denen Vermischungen und Einkreuzungen in konventionelle Maisprodukte vermieden werden sollen. Doch ob eine solche Koexistenz von „gentechnischer“ und konventioneller Erzeugung überhaupt möglich ist, darüber gehen die Meinungen ziemlich auseinander, schildert das Portal „Pflanzen.Forschung.Ethik.“
Quelle: Pflanzen.Forschung.Ethik

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10. März 2014 · News · Politik

Gemischte Bilanz nach achtzehn Jahren Gentechnik-Pflanzen in den USA

Die Landwirte in den USA haben durch gentechnisch veränderte (gv) Nutzpflanzen wirtschaftlich profitiert, obwohl sie inzwischen deutlich mehr für das Saatgut zahlen müssen als zu Beginn der 2000er Jahre. Der Verbrauch von Insektiziden konnte seitdem deutlich gesenkt werden, Herbizide werden dagegen verstärkt eingesetzt, weil Unkräuter resistent geworden sind, berichtet das Portal Transgen. Es zitiert den Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), für den die Erfahrungen mit dem Anbau von gv-Pflanzen ausgewertet wurden. Bei der Entwicklung neuer gv-Nutzpflanzen spielen inziwschen agronomische Merkmale wie die Trockentoleranz oder Produkteigenschaften wie der Nährstoffgehalt eine immer größere Rolle.
Quelle:Transgen

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06. März 2014 · News · Politik

EU diskutiert nationale Anbauverbote

Die EU-Umweltminister haben am 2. März in Brüssel erneut über nationale Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen diskutiert. EU-Zulassungen sollen beschleunigt werden, den EU-Mitgliedsstaaten wird allerdings eine neue Ausstiegsoption offen gehalten. Laut einem eingereichten Entwurf des griechischen EU-Ratsvorsitzes sollen die wissenschaftlichen Legitimierungen für ein nationales Verbot um sozioökonomische Kriterien erweitert werden. Ob des Kompromisses zeichnet sich nach jahrelangem Stillstand nun eine Einigung in der Kommission ab. Sowohl Gentechnik-Gegner als auch Befürworter kritisieren den Entwurf jedoch als halbherzig, resümiert das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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03. März 2014 · News · Politik

Anbau von Gentechnik-Pflanzen: Fast alle wollen die Ausstiegsklausel - Deutschland zögert noch als gedacht

Die Möglichkeit für EU-Mitgliedsstaaten, den Anbau EU-weit zugelassener gentechnisch veränderter Pflanzen bei sich zu verbieten, rückt näher. Nachdem ein erster Anlauf für nationale Ausstiegsklauseln vor zwei Jahren gescheitert war, hat sich der Rat der EU-Umweltminister heute erneut damit beschäftigt. Beschlüsse wurden nicht gefasst. Jedoch hat sich eine deutliche Mehrheit dafür ausgesprochen, die derzeitigen EU-Rechtsvorschriften zu überarbeiten und darin Ausstiegsklauseln vorzusehen. Deutschland hat sich noch nicht eindeutig festgelegt. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) stellte in Aussicht, dass sich die Bundesregierung bald der Mehrheit der Mitgliedsländer anschließen werde.
Quelle: Transgen.de

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27. Februar 2014 · News · Politik

Wenn die Politik Zukunftswissen stiehlt

Die Schulreform, die das Fach Biologie in einem Gemischtwarenladen namens „Naturphänomene und Technik“ aufgehen lassen will, erzürnt Dirk Maxeiner und Michael Miersch in einem Artikel der Tageszeitung „Die Welt“. Auch die DBG hatte in vier Thesen Bedenken gegen die Abschaffung des Schlüsselfaches geäußert.
Quelle: Die Welt

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27. Februar 2014 · News · Politik

EFI-Gutachten kritisiert Innovationspolitik der Bundesregierung und beklagt Abwanderung der Forschenden

Die sechsköpfige Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat zum siebenten Mal ihr Jahresgutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vorgelegt. Am 26. Februar wurde die 260-seitige Expertise an Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht. Die Kritik der Berater fiel dieses Mal besonders deutlich aus. Ihr Urteil: das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist überflüssig, Deutschland in der Hochschulmedizin abgehängt und das deutsche Forschungssystem für Spitzenforscher zu unattraktiv. Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka widersprachen dieser Einschätzung, meldet das Portal Biotechnologie. Wie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO) berichtet, beklagt das Gutachten auch, dass die besten deutschen Wissenschaftler ins Ausland gingen und nicht mehr zurück kämen. Demnach sei das deutsche Forschungssystem für Spitzenforscher derzeit nicht attraktiv genug. Darunter leide die Forschungsqualität in Deutschland.

Quellen: Biotechnologie.de

VBIO

18. Februar 2014 · News · Politik

Zum Baden-Württembergischen Plan, das Fach Biologie abzuschaffen

„Es käme doch auch kein Schulpolitiker auf den Gedanken, die Fächer Englisch, Französisch und Spanisch zu einem Fächerverbund 'Moderne Fremdsprachen' zusammenzuschließen“, begründet ein Praktiker aus der Lehrerausbildung gegenüber der Online-Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“, warum er nichts von dem Ansinnen der Landesregierung in Baden-Württemberg hält, die Fächer Biologie, Physik und Chemie in einem Fach „Naturphänomene und Technik“ aufgehen zu lassen. Auch die DBG hält nichts vor einer Zusammenlegung der drei Fächer und hat dazu vier Thesen aufgestellt.

Quellen: Die Welt

DBG

Petition gegen die Pläne in BW

20. Januar 2014 · News · Politik

Landesregierung in Baden-Württemberg will Biologie in 5. und 6. Klasse abschaffen

Beim Verband der Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) Baden-Württemberg, in dem viele Biologielehrer aber auch Hochschullehrer und freie Biologen organisiert sind, zeigt man sich entsetzt über das aktuelle Vorhaben der grün-roten Landesregierung, den Biologieunterricht in der Orientierungsstufe des Gymnasiums aufzulösen. Der VBIO Baden-Württemberg lehnt diese Pläne nachdrücklich ab und bittet alle, eine Petition zu unterzeichnen, die das verhindern will. Mit ihrer Unterschrift haben sich schon über 3.700 Personen für die Petition stark gemacht.

Der Landesverband bittet: Unterzeichnen auch Sie für ein solides biologisches Grundlagenwissen zukünftiger Generationen!

Quelle: VBIO

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