Artikel zur Kategorie "DBG"


22. Mai 2017 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 30

Wie Blütenpflanzen die Reproduktion starten, welche Konflikttheorie nun widerlegt ist und warum Algen nach Musikern benannt wurden sind Thema unserer Forschungsnachrichten. Darin finden Sie auch die frisch geförderten Großprojekte der DFG, die mit ERC-Grants bedachten Köpfe sowie eine Nachlese zum March for Science.

Die DBG macht auf das erweiterte Programm der internationalen Botanikertagung aufmerksam, zu dem sich mehr und mehr renommierte Forschende anmelden. Zwei Tagungsnachlesen betrachten die Zusammenkünfte junger und etablierter, physiologisch und molekularbiologisch arbeitender Pflanzenwissenschaftlerinnen und - wissenschaftler.

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31. März 2017 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 29

Die Forschungs-News geben Einblick in die Regulation des Blühzeitpunktes im Frühling, die Evolution des Fruchtknotens und was Bestäuber mit Züchtern gemein haben. Außerdem stellen wir eine neue Fachzeitschrift sowie einen Service zur Archivierung von Forschungsdaten vor.
Die DBG informiert, wie sie die Teilnahme des Nachwuchses an der Botanikertagung erleichtert und macht auf zahlreiche Symposien, Tagungen und Trainings aufmerksam, bei denen sie ebenfalls die Teilhabe von Nachwuchskräften fördert. Ferner ermuntert sie ihre Mitglieder an zwei Outreach-Veranstaltungen teilzunehmen und freut sich bereits auf den persönlichen Austausch mit Ihnen bei der Botanikertagung im September mit Seebriese und Schiffsturn.

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13. Februar 2017 · Actualia · DBG · Nachwuchsförderung

Kostenzuschuss für die Botanikertagung

Die DBG vergibt auch dieses Jahr wieder Zuschüsse für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit einem Vortrag oder einem Poster an der Botanikertagung teilnehmen. Sie ist Studierenden sowie nicht voll vergüteten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorbehalten, die Mitglied der DBG sind.

Details und Antragsformular im Intranet der DBG

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DBG · Nachwuchsförderung

Herbert Braunschmid (Universität Salzburg)

Gemessene Blütenmerkmale: Länge und Höhe des Labellums; Breite der zentralen Öffnung (a) und Höhe des hinteren Ausgangs (b, mit einer Biene, die den Ausgang verlässt). Foto: Herbert Braunschmid

Herbert Braunschmid erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Salzburg im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Divergierende Blütenmerkmale und Bestäuber von Cypripedium calceolus L."

Die Arbeit analysiert, ob sich die Blütenmerkmale des Gelben Frauenschuhs (Cypripedium calceolus) wegen des Selektionsdrucks verschiedener Bestäuber auf verschiedenen Höhenstufen unterscheiden.

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03. Februar 2017 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 28

In der Forschungsrubrik: Widerlegung einer viele Jahre geltenden Annahme über Venusfliegenfallen, vielfacher und Millionen Jahre alter Gentransfer zwischen höheren Pflanzen, sowie fossile Pflanzenstrukturen, die sich noch bewegen können. Außerdem Tipps für den Zugriff auf Veröffentlichungen, die sonst hinter einer Zugangssperre liegen, und zwei Initiativen, zu denen sich Forschende und Wissenschaftsfreunde weltweit zusammenschließen, um Zeichen zu setzen.

Diesmal bietet die DBG ihren Mitgliedern auf allen Stufen der Karriereleiter exklusive Angebote: Für Nachwuchskräfte, Master-Studierende, DoktorandInnen, PostDocs und etablierte Forschende. Die Botanikertagung im September lockt mit Seebriese, Schiffstörn sowie der Bekanntgabe der Plenarvorträge und Sessions-Chairs.

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DBG · Nachwuchsförderung

Wilena Telman (Universität Bielefeld)

Wilena Telman erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Zur Funktion des 2-Cystein Peroxiredoxins und des Cyclophilins 20-3 innerhalb des Redox-regulatorischen Netzwerks von A. thaliana"

Wie die Arbeit zeigt, beeinflusst das chloroplastidäre 2-CysPrx-Cyp20-3-Modul die Redox-, Protein- und Thiolhomöostase bei der zellulären Stressanpassung.

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13. Dezember 2016 · Actualia · DBG

Biowissenschaftler besorgt über Auswirkungen des Gentechnikgesetzes

Unter dem Titel „Biowissenschaftler zur Debatte um die Änderung des Gentechnikgesetzes“, hat der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) gemeinsam mit wissenschaftlichen Fachgesellschaften wie unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft sowie der Molekularbiologie und Biotechnologie ein Statement veröffentlicht. Die nun vorgeschlagenen Änderungen des Gentechnikgesetzes sollen der Umsetzung der europäischen Opt-out-Richtlinie in Deutschland dienen. In ihrem Statement bringen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem ihre Sorge über die wenig rational geführte Debatte zum Ausdruck, erläutern die Signalwirkung der Entscheidung und weisen auf die im Vergleich zu anderen Branchen unverhältnismäßige Benachteiligung der modernen Pflanzenforschung hin.

Kurzform in der Pressemitteilung beim VBIO

zum vollständigen Text des Statements (gemeinsam mit sieben Fach- und Dachgesellschaften, pdf-Datei)

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DBG · Nachwuchsförderung

Ina Burghardt (Goethe Universität Frankfurt)

State I-State II-Transition-Messungen der fkbp-Mutante. Pflanzen wurden in State I gebracht. Danach wurde die Antennenbewegung als Quotient der aktuellen Maximalfluoreszenz / Start-Maximalfluoreszenz über die Zeit als Falschfarbenbild (links, nach 10 min) oder graphisch (rechts) dargestellt. Grafik: Ina Burghardt

Ina Burghardt erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Goethe-Universität Frankfurt im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Der Einfluss drei plastidärer Immunophiline auf die Lichtanpassung von Arabidopsis thaliana."

Für plastidäre Immunophiline des FKBP-Typs wird eine Rolle in der Assemblierung und Regulation von Photosynthese-Komplexen vermutet. In dieser Arbeit zeigte sich, dass eine Null-Mutation eines dieser Gene zum Verlust der Bewegung der Hauptlichtsammelantenne (LHC II) führt, obwohl die dafür zuständige STN7-Kinase aktiv ist.

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DBG · Nachwuchsförderung

Laura Mosebach Universität Münster

Der photosynthetische Apparat. Linearer Elektronentransport (LEF), cyclischer Elektronentransport (CEF) und die Funktion des transmembranen Protonengradienten. Elektronentransfer und Protonentranslokation sind gekoppelt, sodass LEF und CEF zur Bildung des Protonengradienten beitragen. LEF beinhaltet Wasserspaltung und NADPH Produktion. Der Protonengradient treibt ATP Synthese, induziert nicht-photochemisches Quenching (qE) und übt photosynthetische Kontrolle aus. LHC = Lichtsammelkomplex; PS = Photosystem; Cyt b6f = Cytochrom b6f Komplex; PC = Plastocyanin; FDX = Ferredoxin; FNR = FDX:NADP+ Reduktase; ATPase = CF1-F0-ATP-Synthase; PGRL1 = PGR5-ähnlicher photosynthetischer Phänotyp; PGR5 = Protonengradient Regulation 5. Oben links: Chlamydomonas reinhardtii Quelle der Algenzelle: Pflanzenforschung.de (http://www.pflanzenforschung.de/de/themen/pflanzen-im-fokus/chlamydomonas/) Grafik: Laura Mosebach

Laura Mosebach erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Münster im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Regulation des photosynthetischen Elektronen Transports in Chlamydomonas reinhardtii in Abhängigkeit von PGRL1 und PGR5

Die Proteine PGRL1 und PGR5 tragen möglicherweise zur Bindung der Ferredoxin:NADP+ Reduktase (FNR) an die Thylakoidmembran der Alge bei, an der der photosynthetische Elektronentransport stattfindet

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DBG · Nachwuchsförderung

2016

Im Jahr 2016 bewerteten die Repräsentaten der DBG an den teilnehmenden Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

Herbert Braunschmid (Universität Salzburg)
Divergent floral traits and pollinators of Cypripedium calceolus L.
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Ina Burghardt (Goethe Universität Frankfurt)
Der Einfluss drei plastidärer Immunophiline auf die Lichtanpassung von Arabidopsis thaliana.
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Dominika Kundel (Universität Konstanz)
Auswirkung der Applikation von Bio-Effektoren auf das Wachstum von Mais und Effekt von Bio-Effektoren auf die Gemeinschaft der Wurzel assoziierten arbuskulärer Mykorrhiza Pilze.
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Laura Mosebach (Universität Münster)
Regulation des photosynthetischen Elektronen Transports in Chlamydomonas reinhardtii in Abhängigkeit von PGRL1 und PGR5
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Wilena Telman (Universität Bielefeld)
Zur Funktion des 2-Cystein Peroxiredoxins und des Cyclophilin 20-3 innerhalb des Redox-regulatorischen Netzwerks von A. thaliana.
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Paulina Anna Zigelski (Universität Hamburg)
“Molekulare Biogeographie des Syzygium guineense Komplexes: Wie Umwelt und Genetik die ‚Suffrutizierung‘ in Afrikas Miombo Region bedingen“
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DBG · Nachwuchsförderung

Dominika Kundel (Universität Konstanz)

Dominika Kundel nimmt die Wachstumsparameter auf. Foto: Andreas Basler, Forschungsinstitut für biologischen Landbau Schweiz (FiBL)

Dominika Kundel erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Konstanz im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Auswirkung der Applikation von Bio-Effektoren auf das Wachstum von Mais und Effekt von Bio-Effektoren auf die Gemeinschaft der Wurzel assoziierten arbuskulärer Mykorrhiza Pilze."

Bio-Effektoren wie pflanzliche Extrakte und kleinste Bodenlebewesen könnten die Düngerpraxis verbessern und damit die Landwirtschaft. Der eingesetzte qPCR-Ansatz bewährte sich und kann zur Quantifizierung verschiedener arbuskuläre Mykorrhizapilze Arten angewendet werden.

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DBG · Nachwuchsförderung

Paulina Anna Zigelski

Phänotypische Vielfalt von Syzygium guineense (s.l.) S. benguellense (mitte links) und S. cordatum (oben rechts). Diese morphologische Diversität ist eine Folge der Anpassung an verschiedene Habitate des südlichen Afrika, z.B. Flüsse, Schwemmflächen, offene Grasländer, mehr oder weniger offene Wälder und Gebirge. Fotos: Paulina Zigelski

Paulina Anna Zigelski erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Hamburg im Jahr 2016 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Molekulare Biogeographie des Syzygium guineense Komplexes: Wie Umwelt und Genetik die ‚Suffrutizierung‘ in Afrikas Miombo Region bedingen"

Erstmals wurden die Ursprünge der „unterirdischen Bäume“ im südlichen Afrika anhand einer Model-Art im Detail untersucht: Bei ihrer Entstehung spielen genetische und ökologische Faktoren eine tragende Rolle.

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DBG · Nachwuchsförderung

2015

Im Jahr 2015 bewerteten die Repräsentaten der DBG an sechs Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

Christoph Hahn (Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg):
Die Vielfältigkeit von Grünkohl: Untersuchung des Glucosinolatgehaltes und Analyse von Verwandtschaftsverhältnissen
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Barbara Jakobs (Universität Konstanz):
Charakterisierung der physiologischen Funktion der mitochondrialen Protease DEG10 in Arabidopsis thaliana
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Stefanie Jung (Justus-Liebig-Universität Gießen):
Salztoleranz und genetische Variabilität von Prunus serotina Erh.
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Johanna Kozak (Technische Universität München):
Zwergwüchsige, subalpine Nadelwälder auf Permafrostlinsen unterhalb der Baumgrenze in den Schweizer Alpen
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Christoph Tim Krannich (Universität Rostock):
Rolle des Ethylensignalweges im Hinblick auf Trockentoleranz und Lagerung von Kartoffeln
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Franziska Walther (Goethe-Universität Frankfurt):
Flora und Vegetation von Pflasterfugen in Frankfurt am Main
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Eva Laura von der Heyde (Universität Bielefeld):
Untersuchung artspezifischer Genfamilien in Volvox carteri
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DBG · Nachwuchsförderung

2014

Im Jahr 2014 bewerteten die Repräsentaten der DBG an 13 Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

Philip Albers (FU Berlin):
In vivo regulation of Arabidopsis thaliana CPK5 in plant pathogen defense
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Christodoulos Filippis (Goethe-Universität Frankfurt):
Untersuchungen zur Rolle von PaRCF1 und PaRCF2 bei der Organisation von Atmungskettensuperkomplexen bei Podospora anserina
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Simon Fraas (Universität Hamburg):
Hansa-Trace - Ein System zur automatischen Hochdurchsatz-Erfassung der schnellen Wachstums-effekte bei Arabidopsis thaliana L HEYNH
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Klaus Herburger (Universität Innsbruck):
Zellwandkomponenten und ökophysiologische Charakterisierung der streptophytischen Grünalgen Klebsormidium sp. und Zygnema sp.
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Marcel Kansy (Universität Leipzig):
Einfluss von Lipiden auf die Struktur und Funktion von Photosystem II
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Friedrich Kirsch (Universität Rostock):
Integration des cyanobakteriellen Glyceratwegs aus Synechocystis sp. PCC6803 in die Photorespiration von Arabidopsis thaliana
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Christian Köttig (TU München):
Redoxregulation von Proteinposphatasen des Typs C2
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Verena Lauströer (Universität Bielefeld):Influence of mycotrophic degree on growth response for two plant species in single and competition treatments under conditions promoting parasitism by arbuscular mycorrhizal fungimore in the summary with images

Maximilian Lauterbach (Johannes Gutenberg-Universität Mainz):
Phylogeny and biogeography of Zygophyllum s.l. (Zygophyllaceae)
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Frederic Schramm (Philipps-Universität Marburg):
Analysis of the peroxisomal membrane proteome of the diatom Phaeodactylum tricornutum and in vivo localization studies of putative peroxisomal proteins
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Sophie Steinhagen (Justus-Liebig-Universität Giessen):
Ultrastruktur der Zellen von Cryptochlora perforans (Chlorarachniophyta)
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Florian Ulm (TU Kaiserslautern):
Below ground processes of a native and an invasive legume as a driver for nitrogen distribution on community scale
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Sebastian Wittek (Universität zu Köln):
Prosoaulax, a dinoflagellate with mysterious plastids
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DBG · Veranstaltung

Termine

17. 21. September 2017
nächste internationale Botanikertagung in Kiel

20. 23. Februar 2018
31. Tagung Molekularbiologie der Pflanzen in Dabringhausen (Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie)

11. - 14. März 2018
nächste Tagung der Sektion Phykologie in Berchtesgaden

23. September 2016 · DBG

Newsletter Nr. 26

Die DBG hat sich im Verbund mit anderen Organisationen für einen pragmatischen Umgang mit dem Genome Editing im aktuellen Rechtsrahmen eingesetzt. Sie bittet in diesem Newsletter außerdem um Vorschläge für Aspiranten auf die ausgeschriebenen Auszeichnungen, hat Tagungsnachlesen zusammengestellt und serviert exklusiv für Mitglieder den ersten Appetithappen für die kommende Botanikertagung.

In den Forschungsnews: Bäume registrieren Tierspeichel, ein Griffel-Gen schützt vor Eigenbefruchtung und wie Mykorrhiza-Pilze mit Klee anbandeln.

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23. September 2016 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 26

Die DBG hat sich im Verbund mit anderen Organisationen für einen pragmatischen Umgang mit dem Genome Editing im aktuellen Rechtsrahmen eingesetzt. Sie bittet in diesem Newsletter außerdem um Vorschläge für Aspiranten auf die ausgeschriebenen Auszeichnungen, hat Tagungsnachlesen zusammengestellt und serviert exklusiv für Mitglieder den ersten Appetithappen für die kommende Botanikertagung.

In den Forschungsnews: Bäume registrieren Tierspeichel, ein Griffel-Gen schützt vor Eigenbefruchtung und wie Mykorrhiza-Pilze mit Klee anbandeln.

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20. September 2016 · Actualia · DBG

Präsident der DBG im neuen Präsidium des VBIO

Professor Karl-Josef Dietz, amtierender Präsident der DBG, ist eines der neuen Präsidiumsmitglieder im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO). Sprecherin der dort organsierten Fachgesellschaften wird weiterhin Professorin Dr. Felicitas Pfeifer sein, die in der turnusgemäßen Wahl am 16. September im Amt bestätigt wurde. Wiedergewählt wurde auch der Präsident des VBIO, der Pflanzenforscher Professor Dr. Bernd Müller-Röber. Die Agenda der diesjährigen Bundesdelegiertenkonferenz des VBIO war gut gefüllt: Neben Kurzberichten zu Aktivitäten und Finanzen standen jedoch der Abschluss der Satzungsreform sowie ein Ausblick auf das "Jubiläumsjahr" 2017 im Mittelpunkt, in dem der VBIO zehn Jahre bestehen wird.
Weitere Details nennt der VBIO, in dem auch die DBG vertreten ist.

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DBG · Sektionen

Kontakt

Sprecher der Sektion

1. Sprecher

Prof. Dr. Dirk Albach
AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
Institut für Biologie und Umweltwissenschaften
Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
Carl von Ossietzky-Strasse 9-11
26111 Oldenburg
Deutschland
Tel.: ++49 (0)441 7983339
E-Mail: dirk.albach@uni-oldenburg.de
www.uni-oldenburg.de/plant-evol/ 

Stellvertretende Sektionssprecher

Prof.in Dr. Alexandra Muellner-Riehl
Professur für Molekulare Evolution und Systematik der Pflanzen
Universität Leipzig
E-Mail: muellner-riehl@uni-leipzig.de

Prof. Dr. Jochen Heinrichs
Systematische Botanik und Mykologie
Ludwig-Maximilians-Universität München
E-Mail: jheinrichs@lmu.de

14. September 2016 · Actualia · DBG

Genome Editing: pragmatischer Umgang befürwortet

Unter dem Titel „Genome Editing bei Pflanzen: Vorschlag für einen pragmatischen Umgang im aktuellen Rechtsrahmen“, hat der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) gemeinsam mit Mitgliedsgesellschaften wie unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft sowie aus den Bereichen Molekularbiologie und Biotechnologie ein Impulspapier (pdf-Datei) vorgelegt. Durch bestimmte Verfahren entstandene Pflanzenlinien, die keine Transgene enthalten und sich nicht von Linien unterscheiden, die durch herkömmliche Verfahren der Mutagenese bzw. durch in der Natur vorkommende Mutationen entstanden sind, fallen nach Ansicht des Biologenverbandes nicht unter § 3.3 des geltenden Gentechnikgesetzes. Mit den neuen Verfahren von Gen-Editierung, zu deren Werkzeugen neben TALEN, Zinkfingernukleasen und ODM auch das CRISPR-Cas9-System gehört, kann das Erbgut von Organismen punktgenau und mit hoher Präzision verändert werden. Diese Veränderungen lassen sich dabei mitunter nicht von jenen unterscheiden, die in der Natur vorkommen oder mit Hilfe konventioneller Methoden erzeugt werden. Zwei der drei Gruppen von Genome Editing-Verfahren würden gemäß der vom VBIO vorgeschlagenen Interpretation nicht unter die Begriffsbestimmung nach § 3.3 des geltenden Gentechnikgesetzes fallen.

Ganzes Impulspapier lesen (pdf-Datei)

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08. Juli 2016 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 25

Die Forschungsrubrik enthält gleich mehrere politische Nachrichten, was dem Brexit, dem Leviten lesen der Nobelpreisträger und der Forderung nach mehr Respekt für die Wissenschaft geschuldet ist. Diesmal außerdem: explodierende Schoten, Arabidopsis-Genom-Gruppen und die drei Wiegen der Photosynthese sowie frisch gefördert und Forschungsgeld nach dem Brexit.

Noch vor dem nächsten Newsletter endet die Frist zur Anmeldung zum Strasburger-Workshop und zur Tagung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie. Zwei weitere Sektionen sehen ebenfalls ihren Treffen entgegen. Der Newsletter schildert ferner, wie die Gesellschaft mit der Auszeichnung der besten Master-Arbeiten gleich zwei ihrer Ziele gemeinsam realisiert.

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13. Mai 2016 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 24

Nur noch bis Sonntag können Sie sich für das Satelliten-Symposium über Elektronen- und Protonentransport in der Photosynthese anmelden, das die DBG finanziell unterstützt. Dieses und fünf weitere von der DBG geförderte Tagungen finden Sie in diesem Newsletter. Darunter auch den Strasburger-Workshop, der nicht nur die Qualifikation der anreisenden Nachwuchs-forscher erhöhen wird, sondern auch den Lebenslauf der Organisatoren aufzupeppen vermag. Das Präsidium ist bereits gespannt, wer als nächstes den Strasburger-Workshop beantragen und organisieren wird.

Drei Sektionen laden zu ihren diesjährigen Treffen nach Bernried, Meisdorf und München, wohingegen sich die Mitglieder der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie bereits trafen und über ihre Zusammenkunft in Dabringhausen berichten.

Über Pfingsten möchten wir Sie auch mit frischen Forschungsergebnissen versorgen: Jüngst entdeckten Pflanzenwissenschaftler ein neues Kompartiment in Algen, charakterisierten erstmals ein völlig neuartiges Verhalten von Proteinen und beschrieben in nur einem Jahr mehr als 2000 neue Gefäßpflanzen.

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24. März 2016 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 23

Das Präsidium der DBG wünscht Ihnen ein erwärmendes Frühlingserwachen und frohe Ostertage. Dies ist die ideale Zeit, um sich von der Natur inspirieren zu lassen und Hypothesen und Konzepte jenseits von Arabidopsis zu entwickeln. Und so freuen wir uns, dass der zweite Eduard Strasburger-Workshop im September zum Thema „Phylogenomics - The next generation of evolutionary botany“ in München stattfinden wird. Dieses Workshop-Format der DBG fördert den wissenschaftlichen Diskurs, die Zusammenkunft und das Netzwerkeln junger Forschender. Wenn Sie darüber hinaus die eine oder andere der Tagungen, die in diesem Newsletter zusammengestellt sind, zur wissenschaftlichen Reise anregt, freut dies das Präsidium ebenfalls.

Welche Pflanze einerseits Eintrittskarten für ihre Wurzeln ausgibt und andererseits mit ihrem Immunsystem dagegenhält ist eines der Themen in den Forschungsnachrichten. Außerdem: wie Organellen einst entstanden und was es bringt, Rezeptoren mit einer neuen Methode festzuhalten.

Die Sektionen Phykologie hat ein neues Funktionärsteam gewählt und berichtet von den wissenschaftlichen Highlights ihrer jüngsten Tagung.

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29. Januar 2016 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 22

Wie Pflanzen zählen, welches Gen die Entwicklung von Embryonen reguliert und wofür es 5000 Schweizer Franken Unterstützung gibt, sind Themen aus der Nachrichtenredaktion. Außerdem in diesem Newsletter: welchem Pflanzenforscher das Geld gestrichen wurde, welche Studien über gv-Soja manipuliert wurden und was das Auszählen der Zitationen ergab.

Die DBG hat die Preise für die besten Master-Arbeiten des vergangenen Jahres verliehen und nennt die Preisträgerinnen und Preisträger, die Institute und Universitäten und präsentiert die Abstracts.

Die Sektion Pflanzenphysiologie hat sich gleich an zwei virtuellen Orten neu aufgestellt und hat sich ein neues Aussehen gegeben. Die Sektion Phykologie brachte die Algenforschung in den Medien und drei der sechs DBG-Sektionen freuen sich auf ihre kommenden Tagungen.

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DBG · Nachwuchsförderung

Barbara Jakobs

Barbara Jakobs erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Konstanz im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Charakterisierung der physiologischen Funktion der mitochondrialen Protease DEG10 in Arabidopsis thaliana"

Sie belegte mit einer Kombination physiologischer genetischer Analysen erstmals, dass das Protein DEG10 eine wichtige Rolle für das Wurzelwachstum in der Ackerschmalwand spielt, insbesondere bei Temperaturstress.

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DBG · Nachwuchsförderung

Johanna Kozak

Schnitt und Grundriss des Transekts im Untersuchungsgebiet Brüeltobel, Appenzeller Alpen- mit Angabe der Pflanzengrößen (y-Achse). Grafik: Johanna Kozak

Johanna Kozak erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Technischen Universität München (TUM) im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Zwergwüchsige, subalpine Nadelwälder auf Permafrostlinsen unterhalb der Baumgrenze in den Schweizer Alpen"

Die erste pflanzensoziologische Analyse der zwergwüchsigen Pflanzen deutet auf zwei verschiedene Gesellschaftsausprägungen hin, die nun weiter analysiert werden können.

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DBG · Nachwuchsförderung

Stefanie Jung

Stefanie Janine Jung erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Salztoleranz und genetische Variabilität von Prunus serotina Ehrh."

Wie sie herausfand, kann der Erfolg der invasiven Pflanze nicht durch eine erhöhte Salztoleranz erklärt werden, obwohl die Spätblühende Traubenkirsche in verschiedenen Entwicklungsstadien unterschiedlich tolerant gegenüber salzhaltigen Aerosolen ist.

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DBG · Nachwuchsförderung

Franziska Walther

Der Erstfund von Mazus pumilus in Deutschland wächst in Pflasterfugen der Frankfurter Innenstadt. Foto: K. Stich

Franziska Walther erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Goethe-Universität Frankfurt im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Flora und Vegetation von Pflasterfugen in Frankfurt am Main"

Auf nur 1 % der Stadtfläche fand sie fast ein Viertel aller bislang für Frankfurt am Main gemeldeten Sippen auch in Fugen, darunter ein spontanes Vorkommen von Mazus pumilus, der Erstfund dieser Sippe in Deutschland.

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DBG · Nachwuchsförderung

Christoph Tim Krannich

Christoph Tim Krannich erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Rostock im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Rolle des Ethylensignalweges im Hinblick auf Trockentoleranz und Lagerung von Kartoffeln"

Molekulare SSR-Marker für die praktische Züchtung wurden entwickelt und an zwei Kartoffelsortimenten getestet, wobei ein Marker signifikant mit Trockentoleranz assoziiert war.

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DBG · Nachwuchsförderung

Eva Laura von der Heyde

Lichtmikroskopische Aufnahme der Alge Volvox carteri während der embryonalen Zellteilungen (links) und im adulten Stadium (rechts). Die vielzelligen Grünalgen besitzen zwei verschiedene Zelltypen. An der Kugeloberfläche befinden sich etwa 2000 kleine, somatische Zellen (Körperzellen), welche sowohl einfache „Augen“, als auch je zwei Flagellen zur Fortbewegung besitzen. Die einzelnen somatischen Zellen sind den einzelligen Vorfahren der Volvocales vermutlich sehr ähnlich. Innerhalb der Sphäroide befinden sich deutlich größere, reproduktive Zellen, die sich durch eine Reihe von Zellteilungen zu den Tochtersphäroiden der nächsten Generation entwickeln. Foto: Eva L. von der Heyde

Eva Laura von der Heyde erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Untersuchung artspezifischer Genfamilien in Volvox carteri"

Sie identifizierte und untersuchte diejenigen Genfamilien der vielzelligen Grünalge Volvox carteri, die im Laufe der Evolution von einzelligen Organismen zu Vielzellern neu entstanden sind und die somit für vielzelliges Leben von entscheidender Bedeutung sein könnten.

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DBG · Nachwuchsförderung

Christoph Hahn

Viele Grünkohlsorten unterscheiden sich sowohl in Farbe, Form und Krausheit ihrer Blätter als auch in Wuchshöhe und -form. Foto: Christoph Hahn, Vera Mageney

Christoph Hahn erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Oldenburg im Jahr 2015 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Die Vielfältigkeit von Grünkohl: Untersuchung des Glucosinolatgehaltes und Analyse von Verwandtschaftsverhältnissen"

Die Arbeit vergleicht den Gehalt von fünf Glucosinolaten in 25 verschiedenen Grünkohlsorten mit deren Verwandtschaftsbeziehungen. Sie verdeutlichen die Diversität von Grünkohl und die Bedeutung eines umfassenden Genpools für die Züchtung neuer Sorten.

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01. Januar 2016 · Actualia · DBG

Drei neue Präsidiumsmitglieder im Amt

Raimund Tenhaken (links), Iris Finkemeier (oben) und Karin Krupinska. Fotos: privat (2), Laura Grahn, WWU (1)

Seit erstem Januar arbeitet der Vorstand der Gesellschaft in teilweise neuer Besetzung. Zu den acht schon länger amtierenden Vorstandsmitgliedern kommen seit Anfang des Jahres zwei neue Pflanzenwissenschaftlerinnen und ein Pflanzenwissenschaftler, die während der Botanikertagung vergangenen August in Freising einstimmig gewählt worden waren: Professor Dr. Raimund Tenhaken von der Uni Salzburg wird neuer Schatzmeister der DBG und die Professorinnen Dr. Karin Krupinska von der Christian Albrechts-Uni (CAU) zu Kiel und Dr. Iris Finkemeier von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) sind nun Mitglieder des Erweiterten Vorstands.
siehe: Vorstellung der Neuen nach deren Wahl im letzten Jahr

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27. November 2015 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 21

Welche neuen Ansatzpunkte die Grundlagenforschung den Anwendern und Züchtern an die Hand gibt, sind Themen in der Forschungsrubrik. Lesen Sie außerdem, wie Pflanzenorgane miteinander chatten, wie Pflanzen zu Zombies werden und was das Forscherhirn in Erregung versetzt.

Die DBG stellt ihre neue Website vor. In den Tagungsnachlesen erfahren sie, worüber sich junge Entwicklungsbiologen austauschten, was Anwender über Next Generation Sequencing erfuhren und was diejenigen Forschenden besprachen, die pflanzliche Reaktionen auf Attacken von Mikroben und Insekten analysieren.

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Festschrift: 125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft

Festschrift der DBG mit einem Blütenkranz des "Neuen Blumenbuches" von Maria Sibylla Merian (Nürnberg 1680).

Jubiläumsgabe anlässlich der Botanikertagung in Hamburg vom 3. bis 7. September 2007

Herausgegeben von Ekkehard Höxtermann

Basilisken-Presse, Marburg an der Lahn, August 2007, ISBN 978-3-925347-93-1, mit 152 Seiten, 18 Abbildungen, 5 Tabellen

Inhalt

"Die Natur ist einem Netze gleich, worin keine Masche für sich allein gelöst werden kann" - Zur Kulturgeschichte des naturwissenschaftlichen Vereinswesens im 18. und 19. Jahrhundert
Von Volker Wissemann

Der Botanische Verein der Provinz Brandenburg und die Gründung der Deutschen Botanischen Gesellschaft
Von Ekkehard Höxtermann

Nathanael Pringsheim (1823-1894) - Ein Blick auf die „Karte“ des Gründungspräsidenten der Deutschen Botanischen Gesellschaft
Von Ekkehard Höxtermann

125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft - Eindrücke und Gedanken
Von Dieter Mollenhauer

Übersicht: Ehrenmitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft

Mitglieder können die Festschrift im Intranet bestellen.

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DBG

125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft

Im Jahre 1882 gründete Nathanael Pringsheim, der deutsche Botaniker, die Deutsche Botanische Gesellschaft. Anlässlich des 125. Geburtstages erschien eine Jubiläumsschrift im Jahr 2007, in der Mitglieder der Gesellschaft die heutigen Pflanzenwissenschaften in eine historische Perspektive stellen: Ekkehard Höxtermann schildert die Gründung des Vereins und portraitiert den Gründungsvater. Volker Wissemann beschreibt die Kulturgeschichte des naturwissenschaftlichen Vereinswesens im 18. sowie 19. Jahrhundert und Dieter Mollenhauer gibt seine Eindrücke und Gedanken über 125 Jahre DBG preis. Alle Teilnehmenden der diesjährigen Botanikertagung haben das Buch als Geschenk in Hamburg erhalten.

Aus Anlaß des Geburtstages stelle sich der amtierende Vorstand der Gesellschaft einem Interview und sprach über jüngste Erfolge und Zukunftspläne.

DBG

Leben und Werk Simon Schwendeners (1829-1919)

Simon Schwendener (1899). © Ber. d. dtsch. bot. Ges. Bd 40

"Im Kampfe um wissenschaftliche Dinge"

"... was mir vorschwebt, ist eine ... anatomisch-physiologische Betrachtung ... welche das ... tote Lehrgebäude der Anatomie durch die Klarlegung der Beziehungen zwischen Bau und Funktion zu ergänzen und neu zu beleben hätte", beschrieb Schwendener das Ziel seiner Forschung.

Erfolg im Kampf

Eigentlich sollte der junge Schwendener den Bauernhof des Vaters übernehmen. Er wurde jedoch erst Lehrer und später ermöglichte ihm ein kleines Erbe ein Studium der Naturwissenschaften an der Universität Zürich. 1856 wurde er dort summa cum laude promoviert. Dies war der Beginn einer über 50 Jahre währenden Wissenschaftlerlaufbahn, auf die Schwendener stolz zurückblickte: "Im Kampfe um wissenschaftliche Dinge bin ich alt geworden, aber in diesem Kampfe habe ich auch Erfolge gehabt."

Bis 80 in Berlin geforscht

Nach der Promotion begann er unter Leitung von Carl Wilhelm von Nägeli den Bau des Flechtenthallus zu untersuchen. Als dessen Assistent arbeitete er in München, wo er sich bald habilitierte. 1876 folgte er einem Ruf als Ordinarius nach Basel und 1877 nach Tübingen. Wieder ein Jahr später ging er nach Berlin, wo er bis zu seinem 80. Lebensjahr wirkte.

"Schwendnerische Einfalt" widerlegt

Schon Schwendeners erste Arbeiten erregten Aufsehen: Er zeigte als erster, daß Flechten Doppelorganismen sind, die aus Pilz und Alge bestehen. Diese damals revolutionäre Auffassung wurde zunächst vor allem von Lichenologen bekämpft: William Nylander sprach sogar von einer "stultitia Schwendeneriana" (Schwendnerische Einfalt [1]). Bald danach aber konnten Barnetzki (1869), Reess (1871), Stahl (1877) und Bornet (1873) Schwendeners Symbiose-Auffassung beweisen.

Neben seinen Studien über die Flechten schrieb er gemeinsam mit seinem Lehrer Nägeli das zweibändige Werk "Das Mikroskop". In Basel folgte "Das mechanische System im anatomischen Bau der Monokotylen" (1874).

Pflanzen mechanistisch betrachtet

Wie Schwendener erkannte, müssen Bau und Funktion des Gewebes, das der Pflanze Halt gibt, zusammenhängen: Die Konstruktion des Gewebes folgt den Prinzipien der Mechanik. Diese ungewohnt mathematisch-physikalische Betrachtung des Lebendigen stiess damals bei manchen Botanikern auf vehemente Ablehnung.

Der Bau der Blattgelenke

Schwendener schritt jedoch auf dem von ihm eingeschlagenen Weg erfolgreich fort. Ihn interessierten vor allem die Mechanismen: Er untersuchte den Bau der Blattgelenke, das Saftsteigen und vor allem die Blattstellung.

Bewegung der Spaltöffnungen

Ausserdem demonstrierte er, wie die charakteristischen Wandverdickungen der Schließzellen in enger Beziehung zur Funktion der Spaltöffnungen stehen. Die Ergebnisse Schwendeners Untersuchungen über den Bewegungsmechanismus der Spaltöffnungen (Amaryllideen-, Gramineen-Typ) sind in alle Lehrbücher der Botanik eingegangen.

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[1] Mägdefrau, K.: "Geschichte der Botanik. Leben und Leistung großer Forscher" (Stuttgart, Gustav Fischer Verlag, 2. Auflage, 1992).

Text und Copyright: Dr. Esther Schwarz-Weig

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Kontakt

Sprecher

Prof. Dr. Wolfgang Kreis
Chair of Pharmaceutical Biology
Department Biologie
Universität Erlangen-Nürnberg
Staudtstr. 5
91058 Erlangen
Phone: ++49-(0)9131-852-8241
E-Mail: wolfgang.kreis[at]fau.de
Web: http://www.pharmbio.nat.uni-erlangen.de/English/home.shtml

Prof. Dr. Maike Petersen
Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie
Philipps-Universität Marburg
Deutschhausstraße 17A
35037 Marburg
Germany
Phone: ++49-(0)6421 2825821
E-Mail: petersen[at]uni-marburg.de
Maike Petersens Gruppe im Internet

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Kontakt

Sprecher, Kassenwart und Schriftführer

Sprecher

Prof. Dr. Dirk Selmar
Technische Universität Braunschweig
Institut für Angewandte Pflanzenbiologie
Mendelssohnstraße 4
38106 Braunschweig
Tel.: ++49 (0)531-391-5881
E-Mail: d.selmar[at]tu-bs.de
Website: https://www.tu-braunschweig.de/ifp/selmar

Stellvertretende Sprecherin

Prof. Dr. Erika Kothe
Institut für Mikrobiologie
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Neugasse 25
D-07745 Jena
Tel.: +49 (0)3641 949291
E-Mail: erika.kothe[at]rz.uni-jena.de
Website: http://www.mikrobiologie.uni-jena.de/cms/index.php/de/mikrobielle-kommunikation-pmp-19/prof-erika-kothe-pmp-41

Kassenwart

Dr. Helmut Kassner
Uni Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek, Abt. Nutzpflanzenbiologie
Ohnhorststr. 18
D-22609 Hamburg
Tel: +49 (0)40 42816 349
E-Mail: helmut.kassner[at]uni-hamburg.de
Website: https://www.biologie.uni-hamburg.de/biozentrum-klein-flottbek/forschung/bdnp-cierjacks/mitarbeiter/m-cierjacks/hkassner.html

Schriftführerin

Prof. Dr. Jutta Papenbrock
Institut für Botanik
Leibniz Universität Hannover
Herrenhäuser Str. 2
D-30419 Hannover
Tel.: ++49 (0)511 762 3788
Fax: ++49 (0)511 762 19262
E-Mail: Jutta.Papenbrock[at]botanik.uni-hannover.de
Website: https://www.botanik.uni-hannover.de/stoffwechsel.html 

DBG

Die DBG ist Mitglied in der European Plant Science Organisation (EPSO)

Die DBG unterhält ein internationales Netzwerk und ist seit April 2009 assoziiertes Mitglied der unabhängigen akademischen Organisation EPSO – zusätzlich zu seiner Mitgliedschaft im Deutschen Nationalkomitee Biologie (DNK). EPSO spricht für mehr als 200 wissenschaftliche Institute und Universitäten aus über 30 Ländern, die über 28.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitarbeiter repräsentieren. Sie alle arbeiten gemeinsam daran, die Pflanzenwissenschaften voranzubringen.

EPSO’s Aufgaben stimmen mit den Zielen der DBG überein:

  • den Einfluss und die Sichtbarkeit der Pflanzenwissenschaften in Europa zu erhöhen
  • zu einem besseren Verständnis der Pflanzenwissenschaften beizutragen, die Finanzierung der Grundlagenforschung zu verbessern und Forschungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern
  • die Erforschung der Pflanzen und an Pflanzen Forschende zu unterstützen
  • zukünftige Programme in den Pflanzenwissenschaften europaweit zu diskutieren
  • sich als Autorität als unabhängige Beratungsinstitution über Pflanzenwissenschaften zu positionieren
  • Training und Weiterbildung für Pflanzenwissenschaftler anzubieten damit diese den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen können in der Züchtung, Landwirtschaft, Gartenbau, Waldwirtschaft, Pflanzenökologie und anderen mit den Pflanzenwissenschaften verbundenen Disziplinen.

Zur EPSO zählen vorwiegend Institute mit akademischen Mitgliedern sowie Einzelmitgliedschaften, die allen Berufsgruppen offen stehen. In den vergangenen zehn Jahren hat die Organisation folgende Ziele erreicht:

  • Sie schuf Forschungsmöglichkeiten im Pflanzensektor in den Europäischen Rahmenprogrammen (Framework Programms FR6 & FR7)
  • Die Organisation begleitete die Forschungsprogramme ERA-Net Plant Genomics / CAPS und Knowledge Based Bio-Economy (KBBE)
  • EPSO ist Gründungsmitglied des Global Plant Councils und der Wissenschaftsinitiative ISE (Initiative for Science in Europe), das die Bildung des European Research Councils (ERC) begünstigte.
  • Die Organisation ist einer der großen Stakeholder der Europäischen Technologie Platform Plants for the Future (Plant EPT) und koordinierte das strategische Bioökonomie-Projekt mit 9 ETPs, deren Ergebnis ein Weißbuch war.

Die Organisation will die an die Finanzierung der Grundlagenforschung verbessern, damit diese die großen Herausforderungen der Zukunft angehen können, wie sichere  Nahungsmittel und Energieträger, eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Pflanzenzüchtung, Biodiversität und Pflanzenökologie. Sie stellt ihr Wissen für die Forschungsprogramme FP7 und Horizon 2020 zur Verfügung und unterstützt weltweite Zusammenarbeit.

Um die öffentliche Wahrnehmung zu verbessern, organisiert EPSO jährlich einen “Fascination of Plants Day”, der am 18. Mai 2012 zum ersten mal stattfand und seidem immer um diesen Zeitpunkt herum stattdfindet.

DBG

Die DBG ist Mitglied der Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB)

Die FESPB, deren Mitglied die DBG seit 2013 ist, ist ein Zusammenschluss nationaler und regionaler pflanzenwissenschaftlicher Gesellschaften in Europa. Sie wurde 1978 gegründet und stellt Europas größte Organisation für Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftler dar.

Die Föderation unterstützt die Pflanzenforschung, den Austausch zwischen den Europäischen Forscherinnen und Forschern und die Ausbildung in den Pflanzenwissenschaften. Sie fördert die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse in den sechs mit ihr verbundenen Zeitschriften:

Bis 2013 war nur die Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie Teil des europäischen Dachverbandes. Nun genießen alle DBG-Mitglieder die Vorteile der FESPB:

  • Bezug des FESPB Newsletters
  • Vergünstigte Teilnahme an dem alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Plant Biology Kongress (alle geraden Jahreszahlen). In den Jahren 2012 und 2014 werden diese gemeinsam mit der European Plant Science Organisation (EPSO) organisiert.
  • Zugang zu den Protokollen und Informationen im Intranet der FESPB
  • Beiträge im FESPB Newsletter zu verbreiten (Stellenausschreibungen, Stipendien, Kongressinformationen, etc.) sowie Beiträge im Forum im Intranet der FESPB zur Diskussion zu stellen.

Die FESPB ist Gründungsmitglied des im Jahre 2009 aus der Taufe gehobenen Global Plant Councils, das Strategien koordiniert und entwickelt, um zentrale Probleme der Menschheit zu lösen, die Antworten aus den Pflanzenwissenschaften benötigen. Dies sind:

  • Überwindung des Hungers in der Welt
  • Gesundheit und Wohlergehen der Menschen
  • Klimawandel
  • Engergie
  • Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Welche Ziele das Global Plant Council dabei im Detail anstrebt, steht auf der Website der FESPB unter: http://www.fespb.org/fespb/content/mission-purpose

DBG

DBG ist Mitglied im DNK

Die Gesellschaft ist Mitglied im Deutschen Nationalkomitee (DNK), das die Interessen der Biowissenschaftlerinnen und Biowissenschaftler in den internationalen Gremien vertritt, vorwiegend in der International Union of Biological Sciences (IUBS, Internationale Union der biologischen Gesellschaften) und der International Union of Microbiological Societies (IUMS, Internationale Vereinigung mikrobiologischer Gesellschaften).

IUBS und IUMS wiederum sind Mitglied im International Council of Scientific Unions (ICSU, Internationaler Rat der Wissenschaften).

DBG

DBG ist Teil des VBiO und Gründungsmitglied des Vorgängers

Der VBIO (Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V.) ist der Dachverband der Bio- und Lebenswissenschaften in Deutschland. Die DBG kooperiert eng mit dem Verband, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Der VBIO vertritt 5.000 individuelle Mitglieder, über 35.000 Mitglieder in Fachgesellschaften sowie über 80 Firmen und Institutionen. Er eint alle, die in den Bereichen Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin tätig sind: in Forschung, Hochschule, Schule, Industrie, Verwaltung und Selbstständigkeit.

Der Dachverband will die Perspektiven der biowissenschaftlichen Fächer und der Biowissenschaftler selbst verbessern. Er engagiert sich für den biowissenschaftlichen Nachwuchs von der Schule über das Studium bis hin zu Berufseinstieg und Promotion. Er wehrt sich dagegen, die Biologie zu einer „Naturwissenschaft zweiter Klasse“ zu machen. Sei es in den Lehrplänen der Schulen oder innerhab der Wissenschaften. Der VBIO fördert den Dialog über den Stellenwert der modernen Biowissenschaften in der Gesellschaft und bezieht dabei bewusst alle biowissenschaftlichen Teildisziplinen mit ein.

Historie

Der VBIO ging am 31. Mai 2007 aus der Fusion der Verbände VdBiol (Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften) und vbbm (Verbund biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften) hervor. Die DBG hatte gemeinsam mit 12 anderen wissenschaftlichen Gesellschaften am 17. März 2004 den Verbund biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften (vbbm) e.V. gründet.

DBG

AFGN coordinator

Marília K. F de Campos, PhD

University of Tuebingen
Auf der Morgenstelle 32
72076 Tuebingen
Germany

Tel: +49 (0)7071 2978725

E-Mail: marilia.campos[at]zmbp.uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Klaus Harter

Universität Tübingen
ZMBP, Pflanzenphysiologie
Auf der Morgenstelle 32
D-72076 Tübingen / Germany

Tel.: ++49-7071/29-72605

E-Mail: klaus.harter[at]zmbp.uni-tuebingen.de

Web: http://www.zmbp.uni-tuebingen.de/plant-physiology/research-groups/harter.html

DBG

Arbeitsgruppe Arabidopsis Functional Genomics Network

Die Arbeitsgruppe AFGN (Arabidopsis Functional Genomics Network) bündelt die Forschung an der Modellpflanze Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana). Die vom Tübinger Pflanzenphysiologen Prof. Dr. Klaus Harter koordinierte Gruppe vernetzt ihre Mitglieder, veranstaltet Tagungen, engagiert sich in übergeordneten, internationalen Komitees und dokumentiert die weltweite Forschung. Das Netzwerke richtete die DBG im Jahr 2012 ein.

Ihre Mitglieder wollen diesen multidisziplinären Forschungszweig mit entwicklungsgenetischer, zellbiologischer, systembiologischer und molekularbiologischer Ausrichtung voranbringen, der längst in andere Richtungen ausstrahlt, wie etwa in die Populationsgenetik, die molekulare Ökologie oder die genetische Diversitätsforschung. 

Die Gruppe unterhält eine Website mit Informationen über aktuell Projekte, Termine, Dokumente und hilfreiche Verknüpfungen.

Alle zwei Jahre richtet die AFGN das Tri-National Arabidopsis Meeting (TNAM) aus, vertritt die deutsche Arabidopsis-Community im “Multinational Arabidopsis Steering Committee (MASC)”, entsendet Mitglieder in die MASC Sub-Committees und verfasst den Beitrag für den MASC Report, der die weltweiten Fortschritte in der Arabidopsis-Genomforschung dokumentiert. Über die AFGN und MASC sind wichtige wissenschaftliche Expertisen zugänglich, wie etwa über Bioinformatics, Metabolomics, Natural Variation/Comparative Genomics, Phenomics Proteomics, Systems Biology.

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DBG · Förderung

Tagungen für ExpertInnnen

Die DBG unterstützt auf Antrag Tagungen, um die wissenschaftliche Diskussion und den Austausch der Forschenden zu fördern. Der Gesellschaft liegt vor allem daran, die Teilnahme von NachwuchsforscherInnen zu unterstützen.

Wenn Sie eine Förderung für Ihre Tagung beantragen möchten, können Sie dies beim Generalsekretär im Präsidium der DBG beantragen (zum Antrag, pdf-Datei).

DBG · Förderung

Schirmherrschaft

Seit 2009 fördert die Gesellschaft Fachtagungen durch logistische Unterstützung als Schirmherrin. Der Gesellschaft liegt vor allem daran, die Teilnahme von NachwuchsforscherInnen zu unterstützen und die direkte Kommunikation unter den WissenschaftlerInnen zu fördern.

Wenn Sie eine Förderung beantragen möchten, wenden Sie sich bitte an den Vorstand der DBG: E-Mail.

Folgende Tagungen unterstützte die DBG bislang als Schirmherrin:

Tagung

Unterstützung der DBG

30. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen"
21.-24.2.2017, Dabringhausen

Schirmherrschaft und logistische Förderung

29. Tagung "Molecular Biology of Plants"
23. - 26.2.2016, Dabringhausen

Schirmherrschaft und logistische Förderung

28. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen"
24.2. bis 27.2.2015, Dabringhausen

Schirmherrschaft und logistische Förderung

27. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen",
25. - 28. Feb. 2014, Dabringhausen, Germany

Schirmherrschaft und logistische Förderung

26. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen",
26. Feb. to 1. März 2013, Dabringhausen, Germany

Schirmherrschaft und logistische Förderung

25. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen",
Feb. 2012, Dabringhausen, Germany

Schirmherrschaft und logistische Förderung

24. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen",
22. - 25. Feb. 2011, Dabringhausen, Germany

Schirmherrschaft und logistische Förderung
Siehe Tagungsbericht

23. Tagung Pflanzen-Molekularbiologie,
23. - 26. Feb. 2010,
Dabringhausen, Germany

Schirmherrschaft und logistische Förderung
Siehe Tagungsbericht

22. Tagung Pflanzen-Molekularbiologie,
17. - 20. Feb. 2009,
Dabringhausen, Germany

Schirmherrschaft und logistische Förderung

 

 

 

DBG · Förderung

Tagungen und Tagungsförderung

Die DBG ermöglicht den wissenschaftlichen Austausch der Forschenden bei ihrem internationalen Kongress "Botanikertagung", der alle zwei Jahre die ganze Bandbreite pflanzenwissenschaftlicher Themen aufgreift.

Darüber hinaus unterstützt sie auf mehrfache Weise Fachtagungen, um die wissenschaftliche Diskussion und den Austausch der Forschenden zu fördern:

DBG · Nachwuchsförderung

Förderung

Junge Forschende zu unterstützen ist für die DBG wichtig. Dazu hat sie verschiedene Förderungskonzepte entwickelt: Wissenschaftspreise, Workshops von Nachwuchskräften für junge Forscherinnen und Forscher, Reisekostenerstattungen und Tagungsförderung.

DBG

Sektionstagung 2015

Während der Botanikertagug “From Molecules to the Field” in Freising wird sich die Sektion zum Vortrag der Keynote-Sprecherin Dr. Pamela Soltis (University of Florida, Montag, 31.8.2015, 11:15 h), den Sessions „Biodiversity“ (Vorsitz Christian Wirth, Montag, 31.8.2015, 13:30 h) und „Systematics“ (Vorsitz Susanne Renner, Mittwoch, 2.9.2015, 18:15 h) und für einen Workshop/Symposium mit dem Titel “Chromosomal and biogeographic evolutionary patterns in plants” (Montag, 31.8.15, 20:00 h) treffen. Wir hoffen, dass die verlockende Gegend und die diverse Tagung viele Systematikerinnen und Systematiker ermutigt zur Botanikertagung zu kommen!

DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Dr. h.c. Erwin Bünning (1906-1990), Universität Tübingen

Erwin Bünning, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: Mohr

Der Entdecker der "Inneren Uhr" und Mitbegründer der Chronobiologie war einer der bedeutendsten Biologen. Das Mitglied der National Academy of Science (USA) und der deutschen Akademie der Wissenschaften legte Wert darauf, als "Biologe" und nicht als "Botaniker" bezeichnet zu werden, auch wenn er vorwiegend mit Pflanzen arbeitete. Über sein Vorbild Wilhelm Pfeffer - nach dem einer der Preise der DBG benannt ist - schrieb Bünning ein ganzes Buch.
Quelle: Chandrashekaran, J. Biosci. 31: 5-12 (2006).

DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Drs. h.c. Michael Evenari (1904-1989), Universität Jerusalem, Israel

Micheal Evenari, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: DBG

Evenari zählt zu den Pionieren der physiologischen und experimentellen Ökologie. Seine Beiträge zur Samenkeimung und den Agrarökosystemen der Negev-Wüste bereichern die Botanik. Dabei verband er archäologische, meteorologische, geologische, bodenkundliche und landwirtschaftliche Techniken mit der Pflanzenökologie und -physiologie.

Details in der Laudatio (pdf-Datei)

Nachruf auf Michael Evenari (pdf-Datei)

DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Robert Hegnauer (1919-2007); Laboratorium f. Exp. Pflanzen-Systematik, Leiden, Niederlande

Robert Hegnauer, Ehrenmtglied der Gesellschaft; Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung

Hegnauers Arbeiten zur Phytochemie der Pflanzen sind weltbekannt. Er schrieb das sechsbändige Werk "Chemotaxonomie der Pflanzen", in dem er die Organismen anhand der Inhaltsstoffe klassifizierte. Er ist Ehrenmitglied mehrerer Gesellschaften und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Andrei L'vovich Kursanov (1902–1999), Timiriasev Institute of Plant Physiology, Moscow, Russland

Prof. Dr. L. A. Kursanov, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: privat

Kursanovs Hauptinteresse galt dem Transport der Metabolite. Mit seinen Mitarbeitern untersuchte der Pflanzenphysiologe die Strukturen und Mechanismen des inter- und intra-zellulären sowie des Langstrecken-Transportes. Wie Nosov schrieb, zeichnete ihn seine Gabe aus, auch Dinge, die anscheinend nichts miteinander zu tun haben, zusammen zu bringen.
Quelle: Nosov, Russ. J. Plant Physiol., 49: 5-6, 2002.

DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Anton Lang (1913-1996), Michigan State University, East Lansing, USA

Anton Lang, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: Irene Lang Kleiman & Lydia Lang

In Russland geboren, untersuchte Lang in Deutschland und später in den USA physiologische Phänomene: die Blütenbildung, die photoperiodische Reaktion der Langtag-Pflanzen und die Vernalisation, die durch niedrige Temperaturen ausgelöste Keimung oder Blütenbildung. Lang, den seine Freunde "Antoscha" nannten, erforschte die Wirkung des Pflanzenhormons Auxin und die Synthese des Gibberellin-Hormones. Details im Nachruf von H.F. Linskens und G. Melchers (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Karl Mägdefrau (1907-1999); Universität Tübingen

Karl Mägdefrau, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: DBG

Zu Beginn seiner Laufbahn setzte sich Mägdefrau mit dem Wasserhaushalt auseinander und widmete sich später dem Aufbau und der wissenschaftlichen Leitung des Botanischen Gartens in Tübingen. Mägdefrau wird wegen seiner guten Pflanzenzeichnungen und Blockdiagramme sowie seiner klaren Sprache geschätzt, die seinen zahlreichen Büchern zum Erfolg verhalfen.
Details in der Laudatio (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Marschner (1929-1996); Universität Stuttgart-Hohenheim

Horst Marschner, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: Marschner

Pflanzenernährung war Marschners Thema: ihn interessierten die Aufnahme der Mineralstoffe sowie deren Transport und Funktion, ferner die Mykorrhizierung - die gegenseitige Förderung von Pilzen und Pflanzen - sowie die Anpassung von Pflanzen an ungünstige Standorte. Dabei versuchte er stets die Grundlagenforschung mit praktischen Anwendungen zu verbinden. Die DBG wird sein kritisches Lächeln, sein offenes Ohr und sein mitreißendes Interesse vermissen.
Details im Nachruf (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Johann Georg Friedrich Melchers (1906-1997); Max-Planck-Institut für Biologie, Tübingen

Johann Georg Friedrich Melchers, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: MPI für Entwicklungsbiologie, Tübingen

Melchers Interesse für die Genetik kam von den Pflanzenviren, die er gemeinsam mit Anton Lang erforscht hatte. Später fusionierte er Protoplasten und schuf die erste Tomoffel und Kermate (Hybriden aus Tomaten und Kartoffeln). Der "General Motor of Biotechnology", wie er auch genannt wurde, beeinflusste die Forschungspolitik der Max-Planck-Gesellschaft nachhaltig und räumte der Grundlagenforschung höchste Priorität ein.
Details in der Nachruf (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Wilhelm Nultsch (1927-2011); Universität Marburg

Wilhelm Nultsch, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: privat

Nultsch ist fast jedem Biologen wegen seines Lehrbuches "Allgemeine Botanik" und dem "Mikroskopisch-botanischen Praktikum" bekannt. In seinen Ämtern in zahlreichen Gremien sowie als Vorsitzender der DBG (1985-1994) gestaltete er die Universitäts- und Forschungslandschaft Deutschlands und trieb die Botanik voran. Er erforschte die Fotobiologie mariner Organismen und wurde stets als "Herr Professor" angeredet, auch wenn er gar nicht so unnahbar war.

Details in der Laudatio (pdf)

Nachruf auf Wilhelm Nultsch von Professor Dieter Hanelt

DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. André Pirson (1910-2004); Ernst August Universität Göttingen

André Pirson, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: privat

Pirson erforschte die Physiologie und Photosynthese der Algen - vorwiegend die der Grünalgen Chlorella und Hydrodictyon. Bekannt sind auch seine Arbeiten über die Rolle des Mangans in der Photosynthese. Über 10 Jahre lenkte er die Gesellschaft als deren Präsident.

DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Tadeus Reichstein (1897-1996); Institut f. Organische Chemie, Basel, Schweiz

Tadeus Reichstein; Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: Prof. Dr. Christoph Tamm & Depart. of Chemistry, Michigan State University

Reichstein erhielt 1950 den Nobel-Preis für Medizin für seine bahnbrechenden Entdeckungen über die Struktur und Wirkung der Nebennierenrinden-Hormone, wie beispielsweise des Aldosterons, das gelegentlich auch als Dursthormon bezeichnet wird. Er erkannte ferner den therapeutischen Nutzen des Cortisons und entwickelte ein Verfahren zur industriellen Herstellung von Vitamin C.
Biografie auf den Seiten des Nobel-Preis-Komitees

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Wilhelm Simonis (1909-2003); Universität Würzburg

Wilhelm Simonis, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: privat

Als erster Biologe Deutschlands setzte Simonis radioaktive Isotope ein, um die Photosynthese zu untersuchen. In Vorträgen, Publikationen und durch Gremienarbeit engagierte sich Simonis für die Umwelt. Dabei analysierte er auch den Einfluss ionisierender Strahlung auf pflanzliche Membranen. Simonis prägte die "Fortschritte der Botanik" in den Bänden 14 bis 20 und wurde für seine Arbeit in der Universitätsverwaltung und der Nachwuchsförderung geehrt.
Details in der Laudatio (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter Sitte (*1929-2015); Universität Freiburg

Peter Sitte, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2000. Foto: Wolfdieter Sitte

Den Feinstrukturen der Pflanzenzelle gilt Sittes wissenschaftliches Interesse: Er unterschied erstmals zwischen Chromo- und Gerontoplasten und prägte Begriffe wie akkrustierte Zellwände oder komplexe Plastiden. Sitte wirkte an vielen Lehrbüchern mit, publizierte zahlreiche Artikel und gründete die Zeitschrift "Biologie in unserer Zeit"

Details in der Laudatio (pdf)

Nachruf auf Peter Sitte von Tim Kunkel

DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Wolfgang Haupt (1921-2005); Fr.-Alexander-Universität Erlangen

Wolfgang Haupt, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: DBG

Der Pflanzenphysiologe Haupt erforschte die Blütenbildung, die Polaritäts-Induktion sowie die Chloroplastenbewegung durch Licht, das Phytochrom-System und die lichtabhängige Farnsporenkeimung. Die Gesellschaft dankt ihm besonders für seine Tätigkeit als DBG-Präsident in den Jahren 1979 bis 1985.
Leben und Werk im Nachruf auf Prof. Wolfgang Haupt (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Walter (1898-1989); Universität Stuttgart-Hohenheim

Heinrich Walter, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: DBG

Ökologische Fragen, die er durch intensive Beobachtung der Natur generierte, mit Experimenten zu klären war Walters Hauptgebiet. Die gemeinsam mit seiner Frau, Dr. Erna Walter, erforschten Vegetationszonen beschrieb er in zahlreichen geobotanischen Büchern. Der Ökophysiologe engagierte sich als Hochschullehrer für den Nachwuchs: Seine Frau und er begründeten das "A. F. W. Schimper-Stipendium".
Details im Nachruf (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Frits Warmolt Went (1903-1990); Desert Research Institute, University of Nevada, USA

Frits Warmold Went, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: DBG

Went ist der Vater des Phytotrons, einer von ihm konstruierten Klimakammer, in denen er Temperatur und Feuchtigkeit konstant hielt, um die Wirkung der Pflanzenhormone zu untersuchen. Der niederländische Forscher lieferte zahlreiche Ideen für Botanische Gärten und erbaute den kuppelförmigen Gewächshaus-Komplex des Missouri Botanical Gardens auf. Auch ökologische Fragen analysierte er, wie die Samenkeimung in der trockenen Wüste und den Epiphytismus in den Tropen.
Details im Nachruf (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hubert Ziegler (*1924-2009); TU München

Hubert Ziegler, Ehrenmitglied der Gesellschaft. Foto: privat

Die wissenschaftliche Interessen Zieglers waren breit gefächert: vom Energiestoffwechsel, über die Zellstreckung, die Interpretation der Sink-Source-Gefälle für den Ferntransport gelöster Stoffe, ökophysiologische Anpassungen, die Lichtregulation der Photosynthese bis zur Funktion der Schließzellen. Seine brillanten Ideen und originelle Fragestellungen ziehen sich durch seine gesamte Forschung und münden in mehr als 340 Publikationen. In den Jahren 1968-1969 war er Vorsitzender der Gesellschaft.
Details in der Laudatio (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Harry Beevers (1924-2004), University of California, Santa Cruz, USA

Harry Beevers, Ehrenmitglied der Gesellschaft; Foto: UCSC & DBG

Harry Beevers war einer der führenden Pflanzenphysiologen des 20 Jahrhunderts. Er erforschte hauptsächlich Stoffwechselwege und fand den Ort der Schlüsselenzyme für die Umwandlung von Fetten in Kohlenhydrate. Beevers entdeckte die Glyoxysomen, kleine Organelle in manchen Pflanzenzellen.
Details im Nachruf (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otto Ludwig Lange (*1927); Universität Würzburg

Otto Ludwig Lange, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2002. Foto: Wilma Kreßmann

Als Ökophysiologe interessierten Lange zunächst die Mechanismen der Temperatur- und Hitzeresistenz arider Pflanzen. Mit seinen Gasmessungen revolutionierte er darauf die Messtechnik für Vorgänge von Wasserhaushalt und Photosynthese der Pflanzen vor allem unter Freilandbedingungen. Später reicht sein wissenschaftliches Interesse von den Flechten bis zu den Bäumen, von der Vegetationskunde bis zur Ökophysiologie. Neben Büchern schrieb Lange etwa 400 Publikationen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
Details in der Laudatio (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Walter Larcher (*1929); Universität Innsbruck

Walter Larcher, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2002. Foto: privat

Larcher gilt als Wegbereiter der modernen Pflanzenökologie. Als Lehrer, Forscher und Berater findet er weltweit Anerkennung. Sein Lehrbuch über Ökophysiologie wurde in viele Sprachen übersetzt. Auch seinen anderen Büchern und Artikeln verhilft seine Fähigkeit, Sachverhalte "in Bilder zu gießen" zum Erfolg, worauf zahlreiche internationale Ehrungen folgen.
Details in der Laudatio (pdf)

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Ulrich Lüttge (*1936); TU Darmstadt

Ulrich Lüttge, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2002. Foto: privat

Drei Themen haben es Lüttge besonders angetan: vakuoläre ATPasen, die Ökophysiologie tropischer Epi-, Xero- und Halophyten sowie endogene Rhythmen. Über sie schrieb er mehr als 440 Artikel sowie zahlreiche Bücher, in denen sich seine Begeisterung auf die Leser überträgt. Die DBG dankt ihm darüber hinaus für seine Erfolge als Chefeditor der Zeitschrift Botanica Acta der späteren Plant Biology.
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DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Karl Esser (*1924); Ruhr-Uni Bochum, Deutschland

Karl Esser, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 1996. Foto: privat

Wie kaum ein anderer prägte Esser die Forschung und Lehre der Genetik der Pilze. Er schrieb mehrere Lehrbücher und etablierte die Pilzgenetik als neues Fach an den Hochschulen. Viele seiner Schüler sind heute als Hochschullehrer oder Wissenschaftler in der Industrie erfolgreich. Für die Gesellschaft hat er internationale Beziehungen geknüpft.

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Ulf-Ingo Flügge (*1948), Universität zu Köln, Deutschland

Ulf-Ingo Flügge, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2013. Foto: privat

Seit seiner Doktorarbeit erforschte Flügge Translokatoren und publizierte bislang mehr als 190 wissenschaftliche Arbeiten über Transportvorgänge, Transporter, Metabolite, Stoffwechselwege und Chloroplasten. Der Leibniz-Preisträger machte sich für alle Pflanzenforscher stark, indem er nicht nur die „Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie“ und später als Präsident die gesamte Deutsche Botanische Gesellschaft mit seiner "argumentativ überzeugenden Art" entscheidend prägte, sondern auch durch sein Wirken in zahlreichen anderen Ämtern.
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DBG · Ehrenmitglied

Dr. Dr. h.c. Anita Hoffmann (*1926); Bonn, Deutschland

Anita Hoffmann, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 1986. Foto: privat

Anita Hoffmann wurde 1986 in Anerkennung ihrer Verdienste um die Forschungsförderung in der Botanik zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt.

DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Regine Kahmann (*1948), MPI für terrestrische Mikrobiologie Marburg

Regine Kahmann, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2013. Foto: Gabriele Kircher

Was passiert, wenn der Brandpilz Ustilago maydis Maispflanzen befällt, die Pflanzenabwehr unterdrückt und den Stoffwechsel seiner Wirtspflanze umprogrammiert, hat Regine Kahmann erforscht. Die Max-Planck-Direktorin sezierte auf molekularer Ebene, wie die beiden so unterschiedlichen Organismen dabei interagieren und kommunizieren. Obwohl sie als Mikrobiologin startete hat sie ein Forschungsfeld etabliert, das die Disziplinen Molekularbiologie der Pflanzen und Mykologie verbindet, und ist ein Vorbild für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
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DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Otto Kandler (*1920); LMU München

Otto Kandler, seit 1991 Ehrenmitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Foto: privat

Gemeinsam mit Carl Woese entdeckte Kandler die Archaeen und schlug einen Stammbaum des Lebens mit den drei Domänen Archaeen, Bakterien und Eukayoten vor. In der Pflanzenphysiologie waren Kandlers Schwerpunkte Auxine, Photosynthese, Oligosaccharide und Chemotaxonomie; in der Mikrobiologie die Zellwände von Bakterien und Archaeen zur Untersuchung der frühen Evolution des Lebens. Er untersuchte auch die Mikrobiologie von Milch, Abwässern, die Produktion von Biogas sowie Waldschäden. Er war entschiedener Kritiker des sogenannten „Waldsterbens“. Kandler ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
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DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Mohr (1930-2016); Universität Freiburg

Hans Mohr, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2000. Foto: Lehrstuhl für Botanik in Freiburg

Der Physiologe Mohr analysierte, wie Licht die Pflanzenentwicklung steuert: Er etablierte den Senfkeimling als Modellpflanze, entdeckte bereits vor der breiten Nutzung gentechnischer Methoden die differentielle Genaktivierung auf die Phytochrom-Wirkung und schrieb das erfolgreiche "Lehrbuch der Pflanzenphysiologie". Geehrt wird Mohr auch wegen seines Engagements als Wissenschaftler in der Gesellschaft: sein Credo von einer offenen, unvoreingenommenen und unparteiischen Wissenschaft vertritt er stets überzeugend.
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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Dr. h.c. Benno Parthier (*1932); Institut für Pflanzenbiochemie, Halle/S.

Benno Parthier, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2007. Foto: Schink, Agentur punctum

Dank Parthiers Zivilcourage erzielte er trotz der sozialistischen Zeit in den 70iger und 80iger Jahren in Halle an der Saale Richtung weisende Ergebnisse: Er erklärte die Wirkung und Biosynthese der Jasmonate, pflanzlicher Stresshormone. Nach der Wende setzte sich der Biochemiker erfolgreich für die Vereinigung der beiden Wissenschaftssysteme ein. Auch in seinen Funktionen als Mitglied wissenschaftlicher Gremien und Akademien sowie als Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften förderte Parthier die Pflanzenwissenschaften nachhaltig.
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DBG · Ehrenmitglied

PhD Peter H. Raven (*1936); Missouri Botanical Garden, St. Louis, USA

Peter H. Raven, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 1992. Foto: Kristi Foster. Courtesy Missouri Botanical Garden

Peter Raven ist ein auf der ganzen Welt bekannter Botaniker, der sich vor allem für den Erhalt der Biodiversität einsetzt. Er ist Experte für die Flora Chinas und schrieb darüber zahlreiche Bücher und Beiträge. Das bekannte Botanik-Lehrbuch "Biology of Plants" stammt ebenfalls von ihm. Mehr als 36 Jahre lang leitete Raven den Missouri Botanical Garden. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
Details im englischen Lebenslauf

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Peter Schopfer (*1938); Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Peter Schopfer, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2013. Foto: privat

Wie Licht die pflanzliche Entwicklung beeinflusst ist das Forschungsthema Schopfers. Seinen Fokus richtete er auf die Mechanismen der Phytochromwirkung und lichtregulierter Enzyme und wie Licht mit Pflanzenhormonen zusammen wirkt. Die Ergebnisse publizierte er in zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln. Bekannt ist der Physiologe Schopfer vielen Pflanzenforschern wegen seiner Lehrbücher und den gemeinsam mit seinem Kollegen Axel Brennecke verfassten Klassiker „Pflanzenphysiologie“. Auch nach seiner Pensionierung tüftelt er an neuen Forschungsfragen, deren Antworten er ebenfalls in prominenten Fachzeitschriften publiziert.
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DBG · Ehrenmitglied

Prof. emer. Dr. Masashi Tazawa (*1930); Universität Tokyo, Japan

Masashi Tazawa, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 1995. Foto: privat

Um die Physiologie pflanzlicher Membranen zu studieren, erdachte Tazawa grundlegende Experimente: die Perfusionstechnik, die Turgorwaage zum Messen des osmotischen Druckes und der Plasmaströmung. In deutschen und japanischen Laboren analysiert er Wasser- und Ionentransport, Salztoleranz, Erregungsvorgänge sowie die Regulation von Protonenpumpen. Die DBG dankt ihm für seine jahrzehntelangen Verdienste in der deutsch-japanischen Verständigung unter Botanikern.
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DBG · Ehrenmitglied

Prof. Dr. Gerhard Wagenitz (1927-2017); Universität Göttingen

Gerhard Wagenitz, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2007. Foto: Jürgen Wagenitz

Wagenitz war ein einzigartiger Kenner der Pflanzenwelt und weltweit führender Systematiker der Korbblütler. Seine zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und seine Bücher - wie beispielsweise das "Wörterbuch der Botanik" - sind auch heute noch aktuell.
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DBG
DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Friedrich Ehrendorfer (*1927); Universität Wien, Österreich

Friedrich Ehrendorfer, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2000. Foto: privat

Ehrendorfer etablierte die interdisziplinäre Pflanzensystematik in Europa, indem er die Systematik mit der Cytogenetik, der Evolutionsforschung und der Phylogenie verband. Sein Forschungsschwerpunkt sind Untersuchungen zur karyologischen, molekularen und vergleichenden Evolutionsforschung und Biosystematik der Höheren Pflanzen. Sein wesentlicher Verdienst ist der stete interdisziplinäre Dialog zwischen einzelnen botanischen Disziplinen.

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DBG · Ehrenmitglied

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Erwin Beck (*1937); Universität Bayreuth, Deutschland

Erwin Beck, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2007. Foto: privat

Als Wissenschaftler untersuchte Beck zunächst physiologische Zusammenhänge. Später nutzte er physiologische Methoden um ökologische Fragen zu beantworten. Ausgezeichnet wird er vor allem für seine Verdienste in der Forschungs- und Nachwuchsförderung: Beck gründete beispielsweise den ersten Graduiertenkolleg in Deutschland und ist aktives Mitglied zahlreicher Forschungs-Gremien. Von 1995 bis 2002 lenkte er die Geschickte der Gesellschaft als deren Präsident.
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DBG · Nachwuchsförderung

Learning by doing

Die Hände helfen: Die Amerikanerin Erin Stempinksi war überrascht, wie wenige Worte ausreichen, um ihrem Mentor Eike Mayland-Quellhorst etwas zu erklären. Foto: Volker Wissemann, Universität Gießen

Endlich eine helfende Hand bei der eigenen Doktorarbeit. Was wie ein Traum klingt, ermöglicht die DBG: Sie sponsert jedes Jahr drei RISE-Stipendien für ausländische Studierende, die deutsche Graduierte bei der Forschung unterstützten. Was das für die Beteiligten bringt, beschreibt die Redakteurin der Gesellschaft. Zusätzlich verrät sie Tipps und Tricks, wie man einen Praktikanten für sich gewinnt, denn um diese muss man ein wenig werben.

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DBG · Nachwuchsförderung

RISE

Zehn Jahre lang übernahm die Gesellschaft Patenschaften, um den Austausch junger WissenschaftlerInnen zu fördern. Die DBG unterstützte in dieser Form das RISE-Programm (Research Internship in Science and Engineering) des Deutsch Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in den Jahren 2005 bis 2015, von dem es zwei Varianten gibt:

Gäste in Deutschland

Amerikanische, kanadische und britische Studierende besuchen deutsche Hochschulen und Institute und arbeiten mit hiesigen Doktorandinnen und Doktoranden zusammen. Von der Kooperation profitieren beide. Oder wie es eine Teilnehmerin formulierte: "The internship furthered my career in three major ways."

Deutsche in Nordamerika

Deutsche Studierende können auch ein Projekt während eines Praktikums in Nordamerika realisieren.

Was das Praktikum in Deutschland den Graduierten und den Gästen bringt

Hintergrund zum RISE-Prorgamm des DAAD (s. Actualia 2007)

Wie eine Amerikanerin ihren Aufenthalt hier zusammenfasst: "...an experience of a lifetime"

direkt zum RISE-Programm des DAAD

25. September 2015 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 20

Sieben- bis achtmal mehr Bäume als bislang vermutet wachsen auf unserem Planeten. Pflanzen beschert der Klimawandel auch völlig neue Konkurrenzsituationen, ist ein weiteres Thema der Forschungsnachrichten. In der Personalia-Rubrik können wir diesmal mit der Wahl einer Pflanzenwissenschaftlerin in die Spitze der Wissenschaftsakademie aufwarten und mit der fragwürdigen Auszeichnung eines Wissenschaftlers, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte. Auch deshalb macht sich die DBG für die Forschung stark.

Der Gesprächsstoff ging auch den Teilnehmenden der Botanikertagung nicht aus. Die DBG stellt Ergebnisse und Impressionen davon für Sie zusammen: Sie nennt Ihnen mehrere tatsächlich auszeichnungswerte Forscherinnen und Forscher, schildert die Wahlergebnisse, portraitiert die Neuen im Präsidium und dankt mit einer Medaille für den Einsatz für die Gesellschaft. Links zu Bildern von der Botanikertagung, Termine und Tagungen sowie Neuigkeiten aus den Sektionen runden den Newsletter ab.

zum 20. Newsletter im Intranet

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DBG · Nachwuchsförderung

Friedrich Kirsch

Friedrich Kirsch erhielt den Preis für die beste botanische Master-Arbeit, die an der Universität Rostock im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Integration des cyanobakteriellen Glyceratwegs aus Synechocystis sp. PCC6803 in die Photorespiration von Arabidopsis thaliana"

Er fand einen cyanobakteriellen "Bypass" der pflanzlichen Photorespiration

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DBG · Nachwuchsförderung

Verena Lauströer

Experimental set-up: climate chamber and pots for single and competition plants. Photo: Verena Lauströer

Verena Lauströer erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Influence of mycotrophic degree on growth response for two plant species in single and competition treatments under conditions promoting parasitism by arbuscular mycorrhizal fungi"

New understanding of species-specific reactions dependent on mycotrophy level on AMF induced parasitism-promoting conditions

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DBG · Nachwuchsförderung

Frederic D. Schramm

Subzelluläre Lokalisation von Pex12-eGFP-Fusionsproteinen in der Diatomee Phaeodactylum tricornutum. Durch die Lokalisierung des fluoreszenz-markierten Membranproteins Pex12 können die Peroxisomen visualisiert werden. Diese befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur komplexen Plastide, einem charakteristischen Organell der Diatomeen. DIC, Differentialinterferenzkontrast, PAF, Plastidenautofluoreszenz, Overlay, Überlagerung der beiden Fluoreszenzkanäle. Der Maßstabsbalken entspricht 10 µm. Aufnahme: Frederic D. Schramm

Frederic D. Schramm erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Philipps-Universität Marburg im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Analysis of the peroxisomal membrane proteome of the diatom Phaeodactylum tricornutum and in vivo localization studies of putative peroxisomal proteins"

Damit gewährte er einen Einblick in das Proteom der Peroxisomen der Kieselalge Phaeodactylum tricornutum

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DBG · Nachwuchsförderung

Marcel Kansy

Marcel Kansy erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Leipzig im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Einfluss von Lipiden auf die Struktur und Funktion von Photosystem II"

Wie er herausfand, unterstützen Lipide der Chloroplastenmembran die Struktur und Funktion des Photosystems II oder leiten dessen Auflösung ein

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DBG · Nachwuchsförderung

Simon Fraas

Abbildung 1 a: Scanner-Aufbau für Wurzelwachstumsmessung. b: Typische Rohbilder der Wurzeln junger Arabidopsis-thaliana Pflanze. c: Scanner-Aufbau für Hypokotyle. d: Gescanntes Hypokotyl. e-h: Verarbeitungsprozess der Bilder: Ein Rohbild einer Wurzel (e) wird zunächst in eine reine Schwarz-Weiß-Darstellung verwandelt (f), skelettiert (g) und die Wurzellänge anhand des Linienzuges der Mittelachse exakt ermittelt (h). Aufnahmen: Simon Fraas

Simon Fraas erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Hamburg im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Hansa-Trace - Ein System zur automatischen Hochdurchsatz-Erfassung der schnellen Wachstumseffekte bei Arabidopsis thaliana L. HEYNH"

Die Software Hansa-Trace misst schnelles Wurzelwachstum und unterstützt Hochdurchsatz-Phänotypisierung

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DBG · Nachwuchsförderung

Philip Albers

Philip Albers erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Freien Universiät Berlin im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"In vivo regulation of Arabidopsis thaliana CPK5 in plant pathogen defense"

Regulationsmechanismen des zentralen Enzyms CPK5 in der pflanzlichen Bakterienabwehr

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DBG · Nachwuchsförderung

Klaus Herburger

Lichtmikroskopische Aufnahmen (DIC) von Zellfilamenten einiger der im Rahmen der Masterarbeit untersuchten streptophytischen Grünalgen. (a) Klebsormidium crenulatum, (b) Klebsormidium nitens „Bot. Garden II“, (c) Zygnema sp. „Saalach“ und (d) Zygnema sp. „Elmau-Alm“. Maßstabbalken = 20 µm. Aufnahmen: Klaus Herburger

Klaus Herburger erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck im Jahr 20xx erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Zellwandkomponenten und ökophysiologische Charakterisierung der streptophytischen Grünalgen Klebsormidium sp. und Zygnema sp."

Der Preisträger stellte die zellulären und physiologischen Anpassungen von Grünalgen an das Landleben dar

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DBG · Nachwuchsförderung

Sebastian Wittek

Modifizierung zelleigener Plastiden in Prosoaulax. A Transmissionselektronische (TEM) Aufnahme einer Zelle im Nahrungsüberfluss mit reduzierten Plastiden (rP) und Nahrungsvakuolen (Nv). B Lichtmikroskopische (LM) Aufnahme einer Zelle im Nahrungsüberfluss. C Detailaufnahme eines reduzierten Plastiden. D TEM Aufnahme einer Zelle in Nahrungsknappheit mit stark vergrößerten Plastiden (P). E LM Aufnahme einer Zelle mit stark vergrößerten Plastiden. F Detailaufnahme eines stark vergrößerten Plastiden. Aufnahmen: Sebastian Wittek.

Sebastian Wittek erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität zu Köln im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Prosoaulax – A Dinoflagellate with Mysterious Plastids"

Er zeigte, dass manche mixotrophe Prosoaulax-Dinoflagellaten ihre Plastiden nutzen um Nahrungsmangel zu überbrücken.

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DBG · Nachwuchsförderung

Florian Ulm

1. Corema album, ein natives Heidekrautgewächs, in dieser Arbeit als Bioindikator verwendet. 2. Acacia longifolia, eine invasive Leguminose aus Australien. 3. Das Primärdünensystem im Süden von Portugal (Pinheiro da Cruz, N 38°15.2’ W 8°45.8’). Zu sehen ist das Ökosystem ohne Invasion. Fotos: Florian Ulm.

Florian Ulm erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Kaiserslautern im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Below ground processes of a native and an invasive legume as a driver for nitrogen distribution on community scale"

Weil er beschrieb, wie Veränderungen in der Rhizosphäre den Erfolg einer pflanzlichen Invasion beeinflussen

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DBG · Nachwuchsförderung

Maximilian Lauterbach

Max Lauterbach fotografiert Zygophyllum botulifolium in der Nähe von Toorberg im südafrikanischen Breede River District. Foto: Dirk Bellstedt.

Maximilian Lauterbach erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Wüsten-Pflanzen der Gruppe Zygophyllum s.l. zeigen enorme Vielfalt und evolutionäre Flexibilität in ihrer Blattanatomie"

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DBG · Nachwuchsförderung

Christian Köttig

Christian Köttig erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Technischen Universität München im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Redoxregulation von Proteinphosphatasen des Typs 2C"

Er untersuchte die Redoxregulation der Proteinphosphatasen ABI1, ABI2, HAB1 und PP2CA durch Wasserstoffperoxid

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DBG · Nachwuchsförderung

Sophie Steinhagen

Lichtmikroskopische Aufnahmen von Cryptochlora perforans: Abgebildet ist das amöboide, frei bewegliche Stadium in differentiellem Interferenzkontrast. Erkennbar sind die aus Zellplasma bestehenden Pseudopodien, welche sich zur Nahrungsaufnahme ins Medium erstrecken und der Ortsveränderung dienen (Maßstab 20 µm). Aufnahme: Reinhard Schnetter, Uni Gießen

Sophie Steinhagen erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Ultrastructure of cells of Cryptochlora perforans (Chlorarachniophyta)"

Ihr gelang der erste Nachweis des zusätzlichen Zellkerns in der grünen Amöbe Cryptochlora perforans

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DBG · Nachwuchsförderung

Christodoulos Filippis

Christodoulos Filippis erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt im Jahr 2014 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel der ausgezeichneten Arbeit

"Untersuchungen zur Rolle von PaRCF1 und PaRCF2 bei der Organisation von Atmungskettensuperkomplexen bei Podospora anserina’ "

Wie er herausfand, ist das Protein PaRCF1 essentiell für die Bildung Komplex-IV-enthaltender Superkomplexe in dem Pilz Podospora anserina

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DBG · Nachwuchsförderung

Preiträgerinnen und Preisträger

Seit dem Jahr 2014 verleiht die Deutsche Botanische Gesellschaft jedes Jahr Preise für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an jeder der daran teilnehmenden Hochschule vergeben wird. Folgende Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher erhielten diese Auszeichnung bislang:

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Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit

Einmal jährlich verleiht die DBG einen Preis für die „beste“ botanische Master-Arbeit, die an jeder der daran teilnehmenden Hochschulen abgegeben wurde. Der Preis umfasst eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro.

Bewerbungs- und Vergabemodus

Dazu reichen die Antragsteller ihre Arbeit an den an jeder Hochschule genannten Repräsentanten der DBG ganzjährig ein. Dieser entscheidet gemeinsam mit weiteren botanisch interessierten Hochschullehrenden derselben Hochschule im Oktober, welches die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit eines Jahres ist. Vor Ort wird auch entschieden, wie dieser Preis überreicht wird, etwa während der Jahresfeier der Fakultät, im Laufe einer Absolventenfeier oder im persönlichen Gespräch. Die ausgezeichneten Arbeiten werden mit Namen, Thema und einer knappen Zusammenfassung im Internetauftritt der DBG genannt werden.

Veröffentlichung einer Zusammenfassung

Die auf der Website der DBG zu veröffentlichende schriftliche Zusammenfassung der mit dem Preis ausgezeichneten Master-Arbeit soll neben dem Namen des Preisträgers und dem Titel der ausgezeichneten Arbeit einen einleitenden Satz enthalten, ein bis zwei Sätze zur Methodik und dann die Ergebnisse in wenigen Sätzen allgemeinverständlich zusammenfassen und mit einem kleinen Fazit bzw. Ausblick enden. Im Internet haben wir außerdem die Möglichkeit, dies mit dem einem bis zwei Grafiken als „Appetizer“ zu ergänzen. Bitte nennen Sie auch einen Link unter dem die Arbeit im Web zu finden ist, damit interessierte Leser tiefer in die Materie einsteigen können. Bitte schicken Sie den Text als Word-Dokument und die Bilder als Originale innerhalb von vier Wochen an die folgende Adresse: masterarbeit@deutsche-botanische-gesellschaft.de 

DBG

Satzung

Satzung der Horst Wiehe-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V.

§ 1

Das Stiftungskapital von 50.000,- (fünfzigtausend) Deutsche Mark (25.564,50 EURO) - gespendet 1991 von Herrn Horst Wiehe - ist von der Deutschen Botanischen Gesellschaft so anzulegen, dass aus seinem Ertrag der Stiftungspreis bestritten werden kann. Eine Änderung der Satzung durch den Vorstand der DBG erfolgte am 16.2.2012 in Zusammenhang mit der Erhöhung des Stiftungskapitals auf 75.564,50 EURO aus Mitteln der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

§ 2

Der Preis trägt den Namen "Förderpreis der Horst Wiehe-Stiftung". Er wird vergeben für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ausschließlich botanisches Thema. Berücksichtigt werden nur Arbeiten junger Wissenschaftler/innen bis zur erfolgten Habilitation, aber auch hervorragende Dissertationen. Bei multipler Autorschaft soll der Preis an denjenigen fallen, der den entscheidenden wissenschaftlichen Beitrag geleistet hat. Die Autoren/innen können beliebiger Nationalität sein.

§ 3

Der Preis besteht aus:

  • einer Urkunde, die den Namen des/der Preisträgers/in sowie den Titel der preisgekrönten Arbeit enthält und vom Präsidenten der Gesellschaft unterzeichnet ist.
  • einem Geldbetrag. Der Vorstand der DBG entscheidet zeitnah vor der Verleihung über die Höhe des Preisgeldes.

Der Preis kann auf zwei Preisträger verteilt werden.

§ 4

Der Preis wird erstmals 1993, künftig alle 2 Jahre verliehen. Ein Ertragsüberschuss, entstanden auch durch eine eventuelle Nichtverleihung des Preises, kann dem Stiftungskapital zugeschlagen werden.

§ 5

Bei Anwachsen des Stiftungskapitals kann die Dotation des Preises erhöht werden, wenn es die Verzinsung erlaubt. Hierüber entscheidet der Vorstand. Die Verwaltungskosten sind so niedrig wie möglich zu halten.

§ 6

Der Vorstand der Deutschen Botanischen Gesellschaft stellt gleichzeitig die Jury dar. Die Breite des Faches ist zu berücksichtigen. Die Jury entscheidet über die Verleihung des Preises mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 7

Der Preis wird auf der dem Entscheid der Jury folgenden Mitgliederversammlung der Gesellschaft/ Botanikertagung durch den Präsidenten überreicht.

§ 8

Vorschläge zur Prämierung können von jedermann an den Vorstand der Gesellschaft gerichtet werden. Man kann sich auch selbst um den Preis bewerben.

Im Namen der Deutschen Botanischen Gesellschaft dankt der Gesamtvorstand Herrn Horst Wiehe für diese großzügige Stiftung, die eine weitere Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unseres Fachgebietes ermöglicht.
_____________________

Satzung veröffentlicht in "BOTANICA ACTA", Band 104, A 9-10 (1991). Die Ausschreibung des Preises erfolgt auf der Website der DBG, früher auch in den Zeitschriften Plant Biology bzw. Actualia (früher: BOTANICA ACTA).

DBG · Nachwuchsförderung

Preiträgerinnen und Preisträger des Horst Wiehe-Preises

Die DBG verleiht den Horst Wiehe-Preis im zwei-Jahres-Turnus für eine herausragende Dissertation. Folgende Wissenschaftler erhielten diese Auszeichnung bislang:

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DBG · Nachwuchsförderung

Förderpreis der Horst Wiehe-Stiftung

Der Horst Wiehe-Preis wird alle zwei Jahre für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ausschliesslich botanisches Thema verliehen. Berücksichtigt werden nur Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zur erfolgten Habilitation oder hervorragende Dissertationen.

Der Preis besteht aus:

  • Einer Urkunde, die den Namen des/der Preisträgers/in sowie den Titel der preisgekrönten Arbeit enthält und vom Präsidenten der Gesellschaft unterzeichnet ist.
  • Aus einem Geldbetrag von Euro 1500,- (eintausendfünfhundert). Mit dem Anwachsen des Stiftungskapitals kann der Betrag schrittweise erhöht werden

Der Preis kann auf zwei Preisträger verteilt werden.

Stiftungsgründer

Der Braunschweiger Horst Wiehe hat der DBG einen Gesamtbetrag in Höhe von 50.000 DM (25.564,50 Euro) gestiftet, aus dem der Horst Wiehe-Förderpreis verliehen werden soll. Der Gesamtvorstand hat am 2.10.1990 der Annahme der Stiftung zugestimmt, für welche Horst Wiehe eine Satzung vorgegeben hat.

17. September 2015 · DBG · Botanikertagung

Fotos: Botanikertagung in Freising (2015)

Alle Bilder der Tagung

Auf der Website sind nun alle Aufnahmen der Botanikertagung 2015 verfügbar. Die erste Seite verschafft eine Übersicht aller Impressionen, die Natalie Kowalski von der TUM einfing.
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17. September 2015 · DBG · Botanikertagung

Botanikertagung in Freising (2015)

Alle Bilder der Tagung

Auf der Website sind nun alle Aufnahmen der Botanikertagung 2015 verfügbar. Die erste Seite verschafft eine Übersicht aller Impressionen, die Natalie Kowalski von der TUM einfing.
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Leben und Werk Eduard Strasburgers (1844-1912)

Eduard Strasburger

"Die Wissenschaft ist ein steter Fluss"

Schon im vorletzten Jahrhundert schrieb der Pflanzenwissenschaftler das bekannteste botanische Lehrbuch, das auch heute noch verlegt wird. Doch manche seiner revolutionären Erkenntnisse wurden heftig angegriffen und andere erst nach vielen Jahrzehnten endgültig bewiesen.

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DBG · Nachwuchsförderung

Preiträgerinnen und Preisträger des Strasburger-Preises

Die DBG verleiht den 1994 vom Spektrum Akademischer Verlag (nun Springer-Spektrum) gestifteten Strasburger-Preis im zwei-Jahres-Turnus für eine herausragende botanische Arbeit einer oder eines Promovierten. Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten diese Auszeichnung bislang:

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DBG

Satzung

Die Satzung für die Verleihung des Eduard Strasburger-Preises beschreibt die Bewerbungsmodalitäten, das Verfahren, die Zusammensetzung der Jury, die Höhe der Dotierung und die Historie, warum der Verlag Springer Spektrum den Preis verleiht.
Zur Satzung (pdf-Datei, 0,1 MB)

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DBG · Nachwuchsförderung

Eduard Strasburger-Preis der DBG

Mit dem Strasburger-Preis wird alle zwei Jahre eine hervorragende und originelle Leistung eines promovierten Wissenschaftlers oder einer promovierten Wissenschaftlerin aus dem Gesamtbereich der Botanik ausgezeichnet.

Der Preis wird vom Verlag Springer Spektrum bereitgestellt, der diese Stiftung vom Gustav Fischer Verlag übernahm. Die Stiftung wurde aus Anlass der 100jährigen Wiederkehr des Erscheinens der ersten Auflage des "Lehrbuchs der Botanik für Hochschulen" von Eduard Strasburger, Fritz Noll, Heinrich Schenck und A. F. Wilhelm Schimper aus dem Jahr 1894 eingerichtet.

Jury

Die Auswahl des/der Preisträgers/in erfolgt durch eine Jury. Diese besteht aus den Autoren der zum Bewerbungstermin um den Strasburger-Preis in Planung befindlichen Auflage des Strasburgers "Lehrbuch der Botanik" sowie dem Präsidenten der DBG und dem Biologielektor von Springer Spektrum.

Der Preis wird seit 1994 von der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. (DBG) gemäß der Satzung (pdf-file, 0,1 MB) verliehen.

Der Preis umfasst

  • einer Urkunde mit dem Namen des/der Preisträgers/in, dem Titel der preisgekrönten Arbeit und der Unterschrift des Präsidenten der DBG sowie
  • ein Preisgeld von 2.500 Euro.

Der Preis wird während der Eröffnungssitzung der Jahrestagung der DBG (Botanikertagung) vom Vorsitzenden vergeben.

Nachwuchskräfte vorschlagen

Kandidatinnen und Kadnidaten für den Strasburger-Preis können von allen habilitierten Mitgliedern der DBG benannt werden. Der/Die Preisträger/in darf das 35. Lebensjahr bei Einreichung der Bewerbung noch nicht vollendet haben. Die Vorschläge müssen jeweils bis zum 1. Dezember des einer DBG-Tagung vorausgehenden Jahres bei Springer Spektrum eingereicht werden. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Weitere Einzelheiten über die Bewerbungsmodalitäten sind in der Satzung (pdf) angegeben.

Termine und Ausschreibung

Die Ausschreibung des Preises erfolgt auf der Website der DBG.

DBG

Leben und Werk Wilhelm Pfeffers (1845-1920)

Pflanzenphysiologe Wilhelm Pfeffer (1905) © Ber. d. dtsch. bot. Ges. Bd. 38

"Rastlos und unablässig über pflanzenphysiologische Probleme nachgedacht"

Auch früher strebten viele Forscher eine Professur an. Damals reichte es oft schon aus, ein Schüler Wilhelm Pfeffers zu sein, um berufen zu werden[1]. Doch was zeichnete den Botaniker Wilhem Pfeffer aus?

Viele Fächer

Während Pfeffer eine Lehre in der Apotheke des Vaters absolvierte, mikroskopierte er bereits Pflanzenzellen und legte umfangreiche Objekt-Sammlungen an. Nach der Gehilfenprüfung studierte er Chemie und Physik an der Universität Göttingen, dazu Geologie, Paläontologie und Mineralogie.

Mit 20 promoviert

Nach nur vier Semestern Studium verfaßte er seine Dissertation über Derivate des Glyzerins im Alter von 20 Jahren. In der darauffolgenden Zeit als Apothekergehilfe in Chur (Schweiz) systematisierte er Laubmoose und schrieb eine "Bryogeographie der rhätischen Alpen". In Marburg legte Pfeffer die pharmazeutische Staatsprüfung ab und untersuchte nebenbei die Blütenbildung der Primulaceen.

Über Blüten zur Photosystese

Mit Experimenten zum Öffnen und Schliessen der Blüten habilitierte sich Pfeffer 1871. Am Würzburger Institut bei Julius Sachs legte er seinen Forschungsschwerpunkt endgültig auf die Pflanzenphysiologie: Er analysierte das Wirkungsspektrum der Photosynthese.

Ruf nach Leipzig

Nur zwei Jahre nach der Habilitation wurde er auf ein Extraordinariat für Pharmakognosie und Botanik nach Bonn berufen, 1877 als Ordinarius nach Basel und ein Jahr später nach Tübingen. Schon dort umgaben ihn zahlreiche Schüler, wovon auch sein vielzitiertes Werk "Untersuchungen aus dem Botanischen Institut Tübingen" zeugt. 1887 folgte er einem Ruf nach Leipzig, wo er bis zu seinem Tode arbeitete.

Pfeffer will sich "nicht blamieren" und reizt Mimosen

Pfeffer war stets kühl und vorsichtig, stets darauf bedacht, sich keine Blösse zu geben und sich nicht "zu blamieren", wie er selbst sagte. In der Forschung beschritt er jedoch neue Wege: Indem er Mimosenblätter reizte, entdeckte er deren "hohe hydrostatische Druckkraft". Die physikalischen Ursachen beschrieb er in den berühmten "Osmotischen Untersuchungen" (1877).

"Pfeffer'sche Zelle"

Die Ergebnisse seiner Analysen zur Chemotaxis der Spermatozoiden, Flagellaten und Bakterien sind in alle Lehrbücher eingegangen und die "Pfeffer'sche Zelle" ist auch heute noch ein Begriff für jeden Biologen. Ihn interessierte darüberhinaus die Physik des Protoplasten, die Schlafbewegungen der Blätter sowie die thermo- und photonastischen Blütenbewegungen.

Begründer der neuen Pflanzenphysiologie

Durch Pfeffers zweibändiges "Lehrbuch der Pflanzenphysiologie", das auch ins Englische und Französische übersetzt wurde, stieg er zum internationalen Lehrer der Botanik auf. Neben Julius Sachs wird er zum Begründer einer neuen Pflanzenphysiologie.

"in der Einseitigkeit ermöglichten Tiefe"

"Pfeffers Meisterschaft zeigte sich schon in der weisen Beschränkung, die er sich bewusst auferlegte, ..., und in der schon durch solche Einseitigkeit ermöglichten Tiefe", schreibt Hans Fittig, Pfeffers Chemieprofessor. "Indem er rastlos und unablässig bloss über pflanzenphysiologische Probleme nachdachte, war er ... imstande, sie in ihrer ganzen Breite zu erfassen und in ihrer Tiefe zu ergründen."

Erfolgreiche Schüler aus dem "Mekka der Pflanzenphysiologie"

Pfeffer forschte und so wurde das Leipziger Institut zu einem "Mekka der Pflanzenphysiologie", schreibt Mägdefrau[1]. Viele Botaniker kamen nach ihrer Doktorarbeit zu ihm. Eine Festschrift zu seinem 70. Geburtstag listet 260 seiner Schüler auf, die aus allen Teilen der Erde stammten. Etwa 100 davon arbeiteten später selbst als Hochschullehrer.

Text und Copyright: Dr. Esther Schwarz-Weig

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[1] Mägdefrau, K.: "Geschichte der Botanik. Leben und Leistung großer Forscher" (Stuttgart, Gustav Fischer Verlag, 2. Auflage, 1992).

DBG · Nachwuchsförderung

Preisträgerinnen und Preisträger des Wilhelm Pfeffer-Preises

Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung. Die Wilhem Pfeffer-Stiftung verleiht diese Auszeichnung im zwei-Jahres-Turnus für Veröffentlichungen, die aus einer Master-, Diplom- oder Doktorarbeit hervorgingen.

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DBG · Nachwuchsförderung

Beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung

Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung prämiert alle zwei Jahre - im Wechsel mit dem Wilhelm-Pfeffer-Preis - die beste Veröffentlichung des Jahres mit einem Preis von 1.000 Euro. Der Preis für die beste Veröffentlichung der Wilhelm Pfeffer-Stiftung ist nur zu vergeben für Publikationen, die aus Diplom-, Masterarbeiten oder Promotionen hervorgegangen sind. Der Preis ist teilbar. Ein Anrecht auf den Preis, salopp auch Best-Paper-Preis genannt, besteht nicht.

Bewerbung

Folgende Unterlagen sind für eine erfolgreiche Bewerbung einzureichen:

  • Sonderdruck der Arbeit oder pdf-file der online-Publikation
  • Exemplar der Diplom-/Master-/Promotionsarbeit
  • Gutachten der Reviewer des Journals
  • Abschlusszeugnis und Urkunde aus der hervorgeht, dass das Thema der Veröffentlichung inhaltlich dem Examensthema entsprach.
  • Kurzgutachten des betreuenden Hochschullehrers (ca. eine Seite)

Termine

Bewerbungen können zweimal im Jahr gestellt werden. Bewerbungen richten Sie bitte an den Präsidenten (siehe: Vorstand) der Wilhelm Pfeffer-Stiftung. Die Ausschreibungen werden jeweils auf der Website der DBG veröffentlicht.

DBG · Sektionen

Sprecher der Sektion Angewandte Botanik

Dirk Selmar. Foto: privat

Prof. Dr. Dirk Selmar

Technische Universität Braunschweig
Institut für Angewandte Pflanzenbiologie
Mendelssohnstraße 4
38106 Braunschweig
Tel.: ++49 (0)531-391-5881
E-Mail: d.selmar[at]tu-bs.de
Website: https://www.tu-braunschweig.de/ifp/selmar

DBG · Sektionen

Sprecher der Sektion Pflanzliche Naturstoffe

Wolfgang Kreis, Foto: privat

Prof. Dr. Wolfgang Kreis

Chair of Pharmaceutical Biology
Department Biologie - Universität Erlangen-Nürnberg
Staudtstr. 5
91058 Erlangen
Germany
e-mail: wolfgang.kreis[at]fau.de
Web: http://www.pharmbio.nat.uni-erlangen.de/English/home.shtml

DBG

Erweiterter Vorstand

Iris Finkemeier. Foto und Copyright: Laura Grahn, WWU

Prof. Dr. Iris Finkemeier

Plant Physiology
Institute for Plant Biology and Biotechnology
WWU Münster
Schlossplatz 7
48149 Münster
Germany
Telefon: +49 (0)251-83-23805
E-Mail: iris.finkemeier[at]uni-muenster.de
Web: http://www.uni-muenster.de/Biologie.IBBP/agfinkemeier/arbeitsgruppe/iris_finkemeier.html

DBG

Erweiterter Vorstand

Karin Krupinska. Foto: privat

Prof. Dr. Karin Krupinska

Botanisches Institut und Botanischer Garten
Abt: Biologie der Pflanzenzelle
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Am Botanischen Garten 1-9
D-24098 Kiel
Telefon: +49 431 880 4240
E-Mail: kkrupinska[at]bot.uni-kiel.de
Web: https://www.uni-kiel.de/krupinska/krupinska.html

DBG

Schatzmeister

Raimund Tenhaken. Foto: privat

o. Univ. Prof. Dr. Raimund Tenhaken

FB Zellbiologie
Abteilung Pflanzenphysiologie
Hellbrunnerstr. 34
5020 Salzburg
Austria
Telefon: ++43 662 8044 5551
Fax: ++43 662 8044 5996
E-Mail: raimund.tenhaken[at]sbg.ac.at
Web: http://www.uni-salzburg.at/zbio/tenhaken

DBG

Vorstand (2016 - 2017)

Der Vorstand der DBG setzt sich aus dem Geschäftsführenden und dem Erweiterten Vorstand zusammen. Die vier Mitglieder des Geschäftsführenden sowie zwei Mitglieder des Erweiterten Vorstands werden in der Mitgliederversammlung für zwei Jahre in geheimer Wahl bestimmt. Weitere Mitglieder des Erweiterten Vorstands sind die Vorsitzenden der fünf Sektionen der DBG.

Geschäftsführender Vorstand (2016 - 2017)

Präsident: Prof. Dr. Karl-Josef Dietz

Schatzmeister: Prof. Dr. Raimund Tenhaken

Generalsekretär: Prof. Dr. Volker Wissemann

Schriftführer: Dr. Thomas Janßen

Erweiterer Vorstand (2016 - 2017)

Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Karin Krupinska

Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Iris Finkemeier 

Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: Prof. Dr. Andreas Weber

Sprecher der Sektion Biodiversität und Evolutionsforschung: Prof. Dr. Dirk Albach

Sprecherin der Sektion Phykologie: Dr. Regine Jahn

Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe: Prof. Dr. Wolfgang Kreis

Sprecher der Sektion Angewandte Botanik: Prof. Dr. Dirk Selmar

 

Stellvertreter

Stellvertretendes Mitglied (beratend): Sprecher der Sektion Interaktionen (vormals Sektion für Mykologie und Lichenologie) Prof. Dr. Dominik Begerow

09. September 2015 · Actualia · DBG

Drei Neue ins Präsidium gewählt

Raimund Tenhaken (links), Iris Finkemeier (oben) und Karin Krupinska. Fotos: privat (2), Laura Grahn, WWU (1)

Bei der jüngsten Versammlung wählten die Mitglieder der DBG drei neue Funktionäre und bestätigten das übrige Präsidium im Amt: Als neuen Schatzmeister stellte sich Professor Dr. Raimund Tenhaken von der Uni Salzburg zur Verfügung, der einstimmig gewählt wurde. Ebenso einstimmig sind Professorin Dr. Karin Krupinska (Uni Kiel) und Professorin Dr. Iris Finkemeier (Uni Münster, WWU) zu Mitgliedern des Erweiterten Vorstands gewählt. Der bisherige Schatzmeister, PD. Dr. Klaus-Jürgen Appenroth, und die beiden gewählten Mitglieder des erweiterten Vorstands, Prof. Dr. Birgit Piechulla und Prof. Dr. Ralf R. Mendel, hatten sich nicht erneut zur Wahl gestellt. Als geschäftsführende Vorstandsmitglieder wurden Professor Karl-Josef Dietz als Präsident, Professor Volker Wissemann als Generalsekretär und Dr. Thomas Janßen als Schriftführer (ebenfalls einstimmig) im Amt bestätigt. Die zweijährige Amtszeit des Vorstands beginnt satzungsgemäß zum ersten Januar des kommenden Jahres.

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09. September 2015 · Actualia · DBG

Simon Schwendner-Medaille für Klaus-Jürgen Appenroth

Klaus-Jürgen Appenroth (links) erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Karl-Josef Dietz. Foto: Natalie Kowalski

Für seine langjährigen Verdienste um die DBG, verlieh der Präsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, PD Dr. Klaus Jürgen Appenroth die Simon Schwendener-Medaille. Appenroth hat in schwierigen Zeiten das Steuer übernommen und das Amt des Schatzmeisters viele Jahre geführt. Dafür ist ihm die Gesellschaft sehr dankbar.

zur Urkunde (pdf)

zur Laudatio (pdf)

09. September 2015 · DBG · Nachwuchsförderung

Ausgezeichnete Nachwuchsforscher

Der Präsident der DBG, Professor Karl-Josef Dietz, gratulierte den Preisträgern, Dr. Jonas Zimmermann, Dr. Manuel Steinbauer und Dr. Andreas Fleischmann (v.l.n.r)

DBG verleiht drei Wissenschaftspreise

Zur Eröffnung der Botanikertagung 2015 wurden die drei Preise der DBG zur Auszeichnung hervorragender Nachwuchswissenschaftler verliehen:

Eduard Strasburger-Preis 2015
an
Dr. Andreas Fleischmann
Evolution of genome size and chromosome number in the carnivorous plant genus Genlisea (Lentibulariaceae), with a new estimate of the minimum genome size in angiosperms. Ann Bot. 114(8): 1651-1663
mehr in der Pressemitteilung und in der Laudatio (pdf)

Wilhelm Pfeffer-Preis 2015
an
Dr. Manuel Steinbauer
The Effect of Spatial and Environmental Drivers on Patterns in Species Richness and Composition, Dissertation Uni Bayreuth
mehr in der Pressemitteilung und in der Laudatio (pdf)

Horst Wiehe-Preis 2015
an
Dr. Jonas Zimmermann
Design and valuation of DNA-Barcoding high throughput methods for analyzing diatom diversity: a test case along a south-north gradient in Central Europe (Rivers Lusatian Neisse/Oder), Dissertation Uni Giessen
mehr in der Pressemitteilung

DBG

Fachjournal der DBG

Plant Biology ist ein internationales Fachjournal mit breitem Themenspektrum aus allen botanischen Disziplinen, wie Physiologie, Molekular-, Zell- und Entwicklungsbiologie, Genetik, Ökologie, Evolution, Ökophysiologie, Pflanzen-Mikroben-Interaktionen und Mykologie. Die DBG veröffentlicht Plant Biology gemeinsam mit der Königlichen Botanischen Gesellschaft der Niederlande. Herausgeber der Plant Biology sind Prof. Dr. Heinz Rennenberg (Freiburg) und Prof. Dr. J. Theo M. Elzenga (Groningen).

Papers, Reviews, Themen und Thesen

In Plant Biology publizieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Forschungsergebnisse im Original oder verfassen Reviews. In der Rubrik "Acute Views" diskutieren sie aktuelle Themen und Thesen und können provokante Ansichten darstellen. Zuvor begutachten unabhängige Experten in einem zügigen Review-Prozess die eingereichten Artikel. 

Historisches und neuer Verlag

Plant Biology ist die Nachfolgerin der von 1882 bis 1987 von der DBG herausgegebenen "Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft" und der von 1988 bis 1998 erschienenen "Botanica Acta".

In den Jahren 1999-2007 erschien das Fachjournal beim Thieme-Verlag. Seit Januar 2008 erscheint das Fachjournal der Gesellschaft nun alle zwei Monate bei Wiley-Blackwell.

Zugang

Mitglieder der DBG können über das Intranet auf alle Artikel des Fachjournals zugreifen.

DBG · Nachwuchsförderung

Preisträgerinnen und Preisträger des Wilhelm Pfeffer-Preises

Die Wilhem Pfeffer-Stiftung der DBG verleiht den Wilhelm Pfeffer-Preis im zwei-Jahres-Turnus. Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten diese Auszeichnung bislang:

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DBG

Präsidium ab Dezember 2015

Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat vier Vorstandsmitglieder:

Präsident

Prof. Dr. Christian Wilhelm
Institut für Biologie I
Abteilung Pflanzenphysiologie
Universität Leipzig
Johannisallee 21-23
D-04103 Leipzig
Tel: ++49 (0)341 9736874
Fax ++49 (0)341 9736899
E-Mail: cwilhelm@rz.uni-leipzig.de

Schatzmeister

o.Univ. Prof. Dr. Raimund Tenhaken
Pflanzenphysiologie
Universität Salzburg
Hellbrunnerstr. 34
5020 Salzburg, Austria
Tel: ++43 (0)662 8044 5551
Fax: ++43 (0)662 8044 619
E-Mail: raimund.tenhaken[at]sbg.ac.at

Weitere Mitglieder

Prof. Dr. Regine Claßen-Bockhoff (stellvertretende Präsidentin)
Johannes Gutenberg-Universität
Institut für Spezielle Botanik
Anselm-Franz-von-Bentzel-Weg 9 a
55099 Mainz
Tel: ++49 (0)6131-39 24103
Fax: ++49 (0)6131-39 23524
E-Mail: classenb[at]uni-mainz.de

Prof. Dr. Stefan Hoth
Professur Molekulare Pflanzenphysiologie
Abteilungsleiter 
Biozentrum Klein Flottbek
Raum: 2.043
Ohnhorststr. 18
22609 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 42816-582
Fax: +49 (0)40 42816-696
E-Mail: stefan.hoth[at]uni-hamburg.de

DBG

Satzung

Satzung der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V.

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz

(1)   Die Stiftung führt den Name „Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V.
(2)   Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Leipzig.

§ 2 Zweck

(1)   Zweck der Stiftung ist die Förderung der Pflanzenwissenschaften durch gezielte Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

(2)   Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  1. Förderung der Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern an Fachtagungen, Symposien, Workshops und Exkursionen durch Übernahme von Tagungsgebühren und Zuschüssen zu Reisekosten sowie durch Prämierung von wissenschaftlichen
  2. die Auszeichnung hervorragender wissenschaftlicher Einzelleistungen auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften durch den Wilhelm Pfeffer-Preis gem. §§ 4 ff. dieser Satzung,
  3. weitere im Einzelnen vom Stiftungsvorstand zu beschließende Maßnahmen wissenschaftlicher Art, die der Nachwuchsförderung im Bereich der Pflanzenwissenschaften dienen.

(3)   Ein Rechtsanspruch auf die Zuwendung von Stiftungsmitteln besteht nicht.

(4)   Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(5)   Die Stiftung ist selbstlos tätig, sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

§ 3 Vermögen, Verwendung der Mittel

(1)   Das Stiftungsvermögen besteht zum Zeitpunkt der Genehmigung aus Wertpapieren im Gesamtwert von rd. 250.000,- EURO.

(2)   Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Zur Erfüllung des Stiftungszwecks dürfen nur dessen Erträge sowie etwaige Zuwendungen herangezogen werden, soweit diese nicht als Zustiftungen zur Erhöhung des Stiftungsvermögens bestimmt sind. In einzelnen Geschäftsjahren darf auch das Vermögen selbst angegriffen werden, wenn die Rückführung des entnommenen Betrages innerhalb der nächsten 4 Jahre sichergestellt ist oder die Inanspruchnahme des Stiftungsvermögens wegen wesentlicher Veränderungen der Verhältnisse angezeigt erscheint, soweit der Vorstand dies zuvor durch einstimmig gefassten Beschluss festgestellt hat.

(3)   Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Wilhelm Pfeffer-Preis

(1)   Die Wilhelm-Pfeffer-Stiftung verleiht zur Anerkennung und Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Wilhelm-Pfeffer-Preis für eine herausragende wissenschaftliche Leistung auf dem gesamten Gebiet der Botanik.

(2)   Der Preis umfasst:

  • eine Urkunde, die den Namen der Preisträgerin bzw. des Preisträgers sowie den Titel der preisgekrönten Arbeit enthält und von der Präsidentin/dem Präsidenten der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung unterzeichnet ist,
  • einen Geldbetrag in Höhe von derzeit 2.500 (zweitausendfünfhundert) EURO,
  • einen Reisekostenzuschuss an die Preisträgerin bzw. den Preisträger zur Teilnahme an der Botanikertagung.

Die Preisüberreichung findet während der Botanikertagung statt.

Eine Teilung des Preises ist ausgeschlossen.

(3)   Der Preis wird im zweijährigen Turnus vergeben. Die Urkunde und das Preisgeld werden während der entsprechenden Tagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung von der Präsidentin/dem Präsidenten der Wilhelm Pfeffer-Stiftung überreicht.

(4)   Vorschläge zur Auszeichnung einer wissenschaftlichen Leistung können nur von ordentlichen Mitgliedern und von Ehrenmitgliedern der Deutschen Botanischen Gesellschaft bis zum 31. Januar des Jahres der Preisverleihung an die Präsidentin/den Präsidenten der Wilhelm Pfeffer-Stiftung gerichtet werden. Selbstvorschläge sind ausgeschlossen.

Mitgliedschaft der Preisträger in der Deutschen Botanischen Gesellschaft wird nicht vorausgesetzt.

(5)   Der Vorstand entscheidet über die Preisvergabe mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Präsidentin/der Präsident. Zur Entscheidungsfindung kann der Vorstand der Wilhelm Pfeffer-Stiftung Experten als Gutachter heranziehen.

Die Entscheidung des Vorstandes findet ihren Niederschlag in der Laudatio, die bei der Verleihung des Preises verlesen und in den ACTUALIA (Geschäftsnachrichten) veröffentlicht wird.

Hat ein Mitglied des Vorstandes der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung einen Vorschlag zur Auszeichnung einer wissenschaftlichen Leistung mit dem Wilhelm Pfeffer-Preis unterbreitet, ist es von der Begutachtung und Entscheidungsfindung ausgeschlossen.

Sollte der Vorstand der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung zu der Meinung gelangen, dass keine der vorgeschlagenen wissenschaftlichen Arbeiten eine hervorragende Qualität erreicht, so wird für die betreffende Zweijahresperiode kein Preis verliehen.

(6)  Der/die Preisträger/in/innen sind gehalten, die preisgekrönte/n Arbeit/en in einem Vortrag während der jeweiligen Jahrestagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft vorzustellen.

§ 5 Stiftungsorgane

(1)   Organe der Stiftung sind:

  1. der Stiftungsrat
  2. der Vorstand

(2)   Die Mitglieder der Stiftungsorgane üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie haben Anspruch auf Ersatz ihrer nachgewiesenen Auslagen.

§ 6 Stiftungsrat

Der Stiftungsrat besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. Den Vorsitz führt der Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern und wird vom Stiftungsrat auf die Dauer von fünf Jahren berufen. Wiederberufung ist zulässig.

(2) Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann der Stiftungsrat mit einer zwei Drittel Mehrheit Mitglieder des Vorstandes abberufen.  Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus, beruft der Stiftungsrat ein neues Mitglied in den Vorstand.  Der Vorstand ergänzt sich selbst durch Zuwahl, falls die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. nicht mehr existiert. Er ist zur Zuwahl eines neuen Mitgliedes auch dann berechtigt, wenn 6 Monate nach dem Ausscheiden eines Mitgliedes die/der Nachfolgerin/er noch nicht berufen wurde.

(3)   Zurückgetretene Mitglieder des Vorstandes führen ihr Amt bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolger weiter.

§ 8 Vorsitz, Beschlussfassung

(1)   Die Präsidentin/der Präsident der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung und seine Stellvertreterin/sein Stellvertreter werden vom Vorstand aus seiner Mitte gewählt.

(2)   Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Sitzungen oder im Wege schriftlicher Abstimmung. Die/der Vorsitzende oder die/der stellvertretende Vorsitzende lädt alle Vorstandsmitglieder schriftlich unter Mitteilung der genauen Tagesordnung zur Sitzung ein oder fordert sie zur schriftlichen Abstimmung auf. An einer Abstimmung müssen sich mindestens ¾ der Vorstandsmitglieder beteiligen.

(3)   Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden oder der sich an einer schriftlichen Abstimmung beteiligenden Mitglieder gefasst, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die Präsidentin/der Präsident den Ausschlag.

(4)   Die Aufhebung der Wilhelm Pfeffer-Stiftung, ihre Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Änderung ihres Zweckes kann nur in einer Sitzung bei Anwesenheit sämtlicher Vorstandsmitglieder einstimmig beschlossen werden und bedarf der Zustimmung der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

(5)   Bei Auflösung, Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke  ist das Vermögen der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung zu übertragen auf

a)     die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung der Pflanzenwissenschaften zu verwenden hat, oder

b)     eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung der Förderung pflanzenwissenschaftlicher Forschung.

(6)   Über die Sitzungen des Vorstands ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten.

§ 9 Aufgaben des Vorstands, Vertretung

(1)   Der Vorstand verwaltet die Stiftung nach Maßgabe der Satzung in eigener Verantwortung. Er hat dabei den Willen des Stifters so wirksam und nachhaltig wie möglich zu erfüllen. Die Vorstandsmitglieder sind zur gewissenhaften und sparsamen Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel verpflichtet.

(2)   Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich durch seine Mitglieder je einzeln.

(3) Der Vorstand hat nach folgende Pflichten:

  1. Er zeigt unverzüglich die jeweilige Zusammensetzung des Vorstandes einschließlich der Verteilung der Ämter innerhalb des Vorstandes an und belegt die Angaben durch Wahlniederschriften, Bestellungsurkunden, Annahme- bzw. Rücktrittserklärungen oder sonstige Beweisunterlagen. Ebenso sind die Anschriften der Stiftung und der Mitglieder des Stiftungsvorstandes anzuzeigen. Bei Berufung oder Abberufung eines Vorstandsmitgliedes durch den Stiftungsrat erhält die Aufsichtsbehörde den Beleg durch das Berufungs-/Abberufungsschreiben in Verbindung mit dem die Unterzeichner legitimierenden Vereinsregisterauszug.
  2. Bei der Aufsichtsbehörde ist ein Jahresbericht, bestehend aus dem Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks und der Jahresabrechnung mit einer Vermögensübersicht einzureichen, und zwar soll dies innerhalb von vier Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres geschehen. Der Vorstandsbeschluss über die Feststellung des Jahresberichtes ist beizufügen.
  3. Werden Beschlüsse über Satzungsänderungen, Aufhebung der Stiftung oder ihre Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung gefasst, ist die Genehmigung dieser Beschlüsse durch die Aufsichtsbehörde durch die Präsidentin/den Präsidenten oder ein anderes vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied bei der Aufsichtsbehörde zu beantragen.

(publiziert in Plant Biology 7 (2005), Nr. 6, Seite N15-N17)

DBG

Über die Stiftung

Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. (DBG) ist ein selbständiges Förderungsinstrument der DBG. Sie unterstützt den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften und Botanik materiell und ideell.

Die Stiftung verleiht Preise

Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung den Wilhelm-Pfeffer-Preis an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften.

Außerdem vergibt die Wilhelm Pfeffer Stiftung jährlich einen Preis für die beste Veröffentlichung eines jungen Nachwuchswissenschaftlers. Dieser Preis ist zugleich verbunden mit einer 3jährigen Gratismitgliedschaft in der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Die Stiftung wirkt durch ihren Vorstand.

Der Pflanzenphysiologe Wilhelm Pfeffer

Benannt ist die in Leipzig ansässige Stiftung nach dem Pflanzenphysiologen Wilhelm Pfeffer, der von 1887 bis 1920 an der Universität Leipzig lehrte. Er stellte wegweisend die Pflanzenwissenschaften auf eine neue experimentelle Grundlage, indem er das physikalische und chemische Wissen seiner Zeit in die Botanik integrierte. Mit seinen Beiträgen zur Osmose, der Bewegung und zur Energetik gelangte er zu Weltruhm und beeinflusste durch die Vielzahl seiner Schüler auf den Lehrstühlen in aller Welt die Botanische Forschung und Lehre global und nachhaltig.

DBG · Nachwuchsförderung

Wilhelm Pfeffer-Preis der DBG

Für eine herausragende Dissertation aus dem gesamten Gebiet der Botanik verleiht die DBG den Wilhelm Pfeffer-Preis zur Anerkennung und Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Der Preis der Wilhelm Pfeffer-Stiftung umfasst

  • eine Urkunde, die den Namen der Preisträgerin bzw. des Preisträgers, den Titel der preisgekrönten Arbeit sowie ihren Erscheinungsort und das Erscheinungsdatum enthält und von der/dem Vorsitzenden des Stiftungsvorstands unterzeichnet ist.
  • einen Geldbetrag in Höhe von 2500,- Euro
  • einen Reiskostenzuschuss an die Preisträgerin bzw. den Preisträger zur Teilnahme an der Botanikertagung. Die Preisüberreichung findet während der Botanikertagung statt.

Eine Teilung des Preises ist ausgeschlossen.

Ausschreibung

Die Auschreibungen und Bewerbungsfristen werden jeweils aktuell auf der Website der DBG bekannt gegeben.

Kandidaten vorschlagen

Vorschläge zur Auszeichnung einer Dissertation können nur von ordentlichen Mitgliedern und von Ehrenmitgliedern der Deutschen Botanischen Gesellschaft gemacht werden. Selbstvorschläge sind ausgeschlossen.

Die Vorschläge sind schriftlich zu begründen. Dissertation, Lebenslauf und gegebenenfalls Schriftenverzeichnis der/des Vorgeschlagenen sind jeweils dreifach beizufügen.

Die Preisträgerinnen oder Preisträger sollen an einer wissenschaftlichen Hochschule promoviert worden sein. Sie sollen zum Zeitpunkt ihrer Promotion in der Regel das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben (ggf. um Wehr-, Zivildienst- oder Kindererziehungszeiten verlängert). Die Promotion soll zum Stichtag der Einreichung der Vorschläge nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

Die Preisträgerin oder der Preisträger ist gehalten, im Anschluss an die Preisverleihung ihre preisgekrönte Arbeit in einem halbstündigen Vortrag vorzustellen, der in das Programm der Jahrestagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft aufgenommen wird (Botanikertagung). Das Manuskript des Vortrages ist der Redaktion der Zeitschrift Plant Biology zur Veröffentlichung einzureichen.

Der Vorschlag für den Pfeffer-Preis muss mit den vollständigen Unterlagen einmal als Hardcopy und einmal als elektronische Ausfertigung jeweils bei der im Ausschreibungstext genannten Person eingegangen sein.

Begutachtung und Termin

Informationen über das Begutachtungs- und Auswahlverfahren sind der Satzung der Wilhelm Pfeffer-Stiftung zu entnehmen (erstmals publiziert in Plant Biology 7 (2005), Nr. 6, Seite N15-N17).

DBG

Förderpreise und Auszeichnungen

Förderpreise

Die Deutsche Botanische Gesellschaft verleiht Preise, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und um botanische Meisterleistungen zu würdigen: Sie überreicht den Wilhelm Pfeffer-Preis für bedeutende Dissertationen, einen Preis für die beste Veröffentlichung und den Horst Wiehe-Förderpreis für eine wissenschaftliche Arbeit. Jedes Jahr verleiht die Gesellschaft einen Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an einer der beteiligten Hochschulen angefertigt wurde.

Sie ist darüber hinaus an der Verleihung des Strasburger-Preises für herausragende und originelle Leistungen eines Promovierten auf dem Gebiet der Botanik beteiligt.

Auszeichnungen

Neben diesen Preisen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verleiht die DBG die Simon-Schwendener-Medaille für Verdienste um die Gesellschaft und / oder deren Ziele.

Die Gesellschaft ernennt Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftler sowie Persönlichkeiten mit anerkannten wissenschaftlichen Verdiensten um die Botanik zu ihren Ehrenmitgliedern.

DBG · Nachwuchsförderung

Auslandskontakte (RISE)

Die Gesellschaft unterstützt seit vielen Jahren das RISE-Programm (Research Internship in Science and Engeneering) des Deutsch Akademischen Austauschdienstes (DAAD): junge Nachwuchskräfte aus Übersee oder Großbritannien forschen mehrere Wochen gemeinsam mit Doktorandinnen und Doktoranden an einer deutschen Hochschule. Deutsche können sich auch für Praktika in Nordamerika bewerben.

Momentan keine Beteiligung der DBG.

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DBG · Nachwuchsförderung

Geförderte Teilnahme

Die Gesellschaft sponsert auf Antrag solche Tagungen über Pflanzenforschung und Botanik, wenn sie die Teilnahme für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern erleichtert.

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DBG · Nachwuchsförderung

Reisekostenzuschuss

Die Gesellschaft vergibt Reisekostenzuschüsse an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit einem Vortrag oder Poster am Kongress der DBG, der Botanikertagung teilnehmen. Sie ist Studierenden sowie nicht voll vergüteten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorbehalten, die DBG-Mitglied sind. Die Antragstermine und Modalitäten werden jeweils im Internen Bereich, der unseren Mitgliedern vorbehalten ist, bekannt gegeben.
weiter zum Intranet

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DBG · Nachwuchsförderung

Eduard Strasburger Workshop

Angehende Pflanzenforscher und Pfanzenfoscherinnen können sich um die Ausrichtung des „Eduard Strasburger-Workshops - von jungen Wissenschaftlern für junge Wissenschaftler“ bewerben. Dieses Format eines DBG-getragenen Workshops zur Förderung junger Pflanzenwissenschaftler soll durch eine kleine Gruppe Graduierter unter der Schirmherrschaft einer wissenschaftlichen Einrichtung organisiert werden, etwa zwei Tage dauern und für etwa 25-40 Teilnehmende ausgerichtet werden. Die DBG stellt dafür jeweils bis zu 5.000 Euro zur Verfügung.

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DBG · Nachwuchsförderung

Auszeichnungen und Wissenschaftspreise

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern ist eines der Hauptziele der DBG. Dazu verleiht sie Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten junger Forscherinnen und Forscher. So kann sie mehr Aufmerksamkeit auf sie lenken und ihrer Karriere Auftrieb verleihen. Die DBG

Jedes Jahr verleiht die Gesellschaft Preise für die besten pflanzenwissenschaftlichen Master-Arbeiten, die an den daran teilnehmenden Hochschulen angefertigt wurden.

26. August 2015 · DBG · Pressemitteilung

Ausgezeichnet: DNA-Barcoding zur Gewässergüteanalyse mit Kieselalgen

Jonas Zimmernann erhält den Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Foto: privat

Jonas Zimmermann erhält Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft

Weil er das DNA-Barcoding als neue Methode für Gewässergüteanalysen mit Kieselalgen etablierte, erhält Dr. Jonas Zimmermann den diesjährigen Horst Wiehe-Förderpreis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner Dissertation identifizierte Zimmermann diejenigen Abschnitte auf der Erbsubstanz, die sich als zuverlässige Marker für das DNA-Barcoding eignen, einer mit den Strichcodes auf Waren im Supermarkt vergleichbaren Erkennungsmethode. Dabei entdeckte er auch vier neue Arten von Kieselalgen in Berliner Gewässern, die der Wissenschaft bis dato völlig unbekannt waren. Die neue Methode wird in Zukunft Umweltanalysen erleichtern, die zur Überwachung von Gewässern in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgeschrieben sind. Da er gleichzeitig bestehende Referenz-Datenbanken verbesserte, profitieren nicht nur Umweltbiologen sondern auch alle Kieselalgenforscher von seiner Arbeit. Zimmermann, der inzwischen am Botanischen Garten und Botanischen Museum in Berlin (BGBM) arbeitet, erhält den mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchspreis während der Botanikertagung am Montag, den 31. August 2015, in München aus den Händen von Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, dem Präsidenten der DBG.

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26. August 2015 · DBG · Pressemitteilung

Ausgezeichnet: Endemische Pflanzen in Inseln auf Inseln

Manuel Steinbauer erhält den Wilhelm Pfeffer-Preis 2015 für seine herausragende, theoretische Arbeit zu den Verbreitungsmustern von Pflanzen am 31. August während der Botanikertagung in Freising.

Wilhelm Pfeffer-Preis der DBG geht an Dr. Manuel Steinbauer

Weil er herausfand, wo auf Inseln besonders viele, nur dort lebende, endemische Pflanzen vorkommen und ökologische Theorien weiterentwickelte, erhält der Biogeograph Dr. Manuel Steinbauer von der Universität Bayreuth den diesjährigen, mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG).

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26. August 2015 · DBG · Pressemitteilung

Ausgezeichnet: Fleischfressende Modellpflanze für Evolutionsstudien zur Genomgröße

Andreas Fleischmann fotografiert einen fleischfressenden Sonnentau in einem Sumpfgebiet Westaustraliens. Foto: Thomas Carow

Weil er Pflanzen der Gattung Genlisea (Reusenfallen) so gründlich untersuchte, dass diese sich zu neuen Modellorganismen für Genomstudien mausern können, erhält Dr. Andreas Fleischmann den diesjährigen Strasburger-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Diese fleischfressenden Pflanzen eignen sich besonders dafür zu erforschen, wie und warum es einige Organismen schaffen, ihren gesamten Bauplan und ihre gesamte Erbinformation auf sehr wenig „Speicherplatz“ unterzubringen, während andere − oft sogar nahe verwandte Arten − dafür ein Vielfaches mehr benötigen. Diese Frage beschäftigt Evolutionsbiologen schon lange. Fleischmann erhält den mit 2.500 Euro dotierten, von Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis, am Montag, den 31. August 2015 während der diesjährigen Botanikertagung in Freising aus den Händen des Präsidenten der DBG, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz.

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DBG

Antrag auf Mitgliedschaft

Wenn Sie die Pflanzenwissenschaften stärken und die Ziele der Gesellschaft realisiert sehen möchten, füllen Sie bitte einen Antrag auf Mitgliedschaft (pdf) aus, um der Gesellschaft beizutreten.

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Newsletter für Mitglieder

Alle zwei Monate informiert der Newsletter alle DBG-Mitglieder über Nachrichten aus der Pflanzenforschung, Trends, Themen und Termine der Wissenschafts-Community sowie jüngste Entwicklungen in der Gesellschaft und den sechs Fachsektionen.

Den Mitgliedern stehen alle Newsletter im Intranet zur Verfügung

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DBG

Mitgliedschaft und Mitglieder

In der DBG treffen Sie Forscherinnen und Forscher, die ihre Expertise aus allen Disziplinen der Pflanzenwissenschaften einbringen. In unseren Sektionen arbeiten und diskutieren die Spezialisten einzelner Wissensgebiete miteinander.

Unsere Mitglieder unterstützen die Ziele der DBG, verleihen ihren Aktionen mehr Schlagkraft und fördern damit die Wissenschaft. Durch ihre Mitgliedschaft verleihen sie den Pflanzenwissenschaften ihre Stimme in wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Diskussionen.

Newsletter und Fachjournal

Alle zwei Monate informiert der DBG-Newsletter die Mitglieder über Nachrichten aus der Pflanzenforschung, Trends und Themen der Wissenschafts-Community und Neuigkeiten aus der DBG und ihren Sektionen. Alle Mitglieder der DBG erhalten das Fachjournal Plant Biology, die seit 2008 bei Wiley-Blackwell erscheint.

Treffen und Tagungen

Um den Erfahrungsaustausch zu fördern, unterstützt die Gesellschaft regelmäßige Treffen wie die im zweijährigen Rhythmus stattfindende internationale Botanikertagung, die Themen der gesamten Pflanzenwissenschaften behandelt, sowie Tagungen zu speziellen Wissensgebieten. Die Teilnahme an der Botanikertagung ist für Mitglieder deutlich günstiger als für Nichtmitglieder.

Nachwuchsförderung

Die DBG fördert junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ideell und finanziell. Sie verleiht Preise an herausragende Nachwuchskräfte, um deren Karriere voranzubringen. Die Gesellschaft gewährt Reisebeihilfen, um die Teilnahme an der Botanikertagung zu ermöglichen. Sie hat den Eduard Strasburger-Workshop für junge Forscher ins Leben gerufen und unterstützt Kongresse, Workshops und Tagungen, um die Teilnahme von Nachwuchskräften zu ermöglichen.

Fachkollegium

Der Vorstand der DBG schlägt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Personen für das Fachkollegium Pflanzenwissenschaften vor, das Begutachtungen durch die DFG bewertet und der Qualitätssicherung dient. Über diese Tätigkeit und weitere Perspektiven in der Gesellschaft informierte der Vorstand in einem Interview im August 2007.

Mitglieder und Mitgliedschaft

Die DBG hat rund 950 Mitglieder aus mehr als 15 Ländern. Als Mitglied können der Gesellschaft alle beitreten, die sich wissenschaftlich mit Pflanzen oder einem verwandten Fach beschäftigen oder die Arbeit der Gesellschaft durch ihre Mitwirkung fördern möchten.

Mitgliedsbeitrag

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 70,- Euro. Studierende bezahlen einen ermäßigten Jahresbeitrag von 35,- Euro, wenn sie beim Eintritt und jeweils zum Jahresende dem Schatzmeister der Gesellschaft eine gültige Immatrikulationsbescheinigung vorlegen. Über die Bewilligung von Beitragsermäßigungen in besonderen Fällen entscheidet satzungsgemäß der geschäftsführende Vorstand auf Antrag. Der Mitgliedsbeitrag wird im Januar eines jeden Jahres eingezogen.

Noch Fragen?

Für weitere Fragen steht der Vorstand der Gesellschaft gerne zur Verfügung, in dem auch die Sektionsprecherinnen und -sprecher vertreten sind. Neben dem Gesamtvorstand beantworten auch die Kontaktpersonen an den Universitäten vor Ort gerne Ihre Fragen.

DBG · Pressemitteilung

Presse und Medien

Die DBG unterstützt Journalistinnen und Journalisten bei ihren Recherchen und vermittelt gerne Experten. Medienvertreter wenden sich bitte an Redaktion@deutsche-botanische-gesellschaft.de, dann können wir Ihre Anfrage gezielt an die Ansprechpartner weiterleiten.

Mit ihren Pressemitteilungen informiert sie über die von ihr verliehenen Preise und die ausgezeichneten Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Seit dem Jahr 2007 wählt die Sektion Phykologie je eine Alge des Jahres, die sie der interessierten Öffentlichkeit vorstellt.

DBG

2014

Rund 50 Teilnehmende trafen sich zum ersten Eduard Strasburger-Workshop in der Nürnberger Burg. Foto: Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie, FAU

Die Organsiatoren Nadine Meitingen (Postdoc) und Daniel Geiger (Dd) berichten über den ersten Eduard Strasburger-Workshop in den Actualia der DBG, der unter dem Titel “Linking the biochemistry of small natural products to ecology and evolution” vom 21. - 23. September 2014 in Nürnberg stattfand und folgendes Programm (pdf) hatte.

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DBG · Nachwuchsförderung

Exklusiv für Nachwuchsforscher von Nachuchsforschern

Die DBG unterstützt auf Antrag das Zusammenkommen von Nachwuchswissenschaftlern, um deren wissenschaftlichen Austausch zu fördern. Der Gesellschaft liegt vor allem daran, die interdisziplinäre und sektionsübergreifende Netzwerkbildung von NachwuchsforscherInnen zu unterstützen.

Vergabemodus und Details zum Eduard Strasburger-Workshop (pdf)

Wenn Sie den Eduard Strasburger-Workshop ausrichten möchten, bewerben Sie sich bitte mit genannten Unterlagen.

Actualia · DBG

Präsident der Wilhelm Pfeffer-Stiftung der DBG

Prof. Dr. Christian Wilhelm

Institute of Biology
Plant Physiology
Johannisallee 21-23
04103 Leipzig
GERMANY

Sekretariat Frau Schindler:
Phone: +49 (0)341 9736870
E-Mail: schindle[at]rz.uni-leipzig.de

Christian Wilhelm:
Phone: +49 (0)341 9736874
Fax: +49 (0)341 9736899
E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de

Web: https://biologie.biphaps.uni-leipzig.de/en/ag/plant-physiology/

Actualia · DBG

Herausgeber der Actualia

Prof. Dr. Christian Wilhelm

Institute of Biology
Plant Physiology
Johannisallee 21-23
04103 Leipzig
GERMANY

Sekretariat Frau Schindler:
Phone: +49 (0)341 9736870
E-Mail: schindle[at]rz.uni-leipzig.de

Christian Wilhelm:
Phone: +49 (0)341 9736874
Fax: +49 (0)341 9736899
E-Mail: cwilhelm[at]rz.uni-leipzig.de

Web: https://biologie.biphaps.uni-leipzig.de/en/ag/plant-physiology/

17. Juli 2015 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 19

Wie wilder Tabak Tiere manipuliert und täuscht, welche Vegetation die Erderwärmung beeinflusst, und welche Sanktionen ein renommierter Pflanzenforscher wegen geschönter Abbildungen erfährt, sind Themen des Newsletters.

Der Vorstand der DBG freut sich auf ein persönliches Treffen während der Botanikertagung im August, wo der Präsident eine Wiedervereinigung präsentieren kann.

zum 19. Newsletter im Intranet

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DBG · Sektionen

Satzung der Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion für Mykologie und Lichenologie)

§ 1

Ziele der Sektionsarbeit

Die Sektion Mykologie und Lichenologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) hat die Förderung von Forschung und Lehre auf dem Fachgebiet der wissenschaftlichen Mykologie.
Die Sektion verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung (Gem Vo) vom 24.1.1953; sie erstrebt keinen wirtschaftlichen Gewinn. Im einzelnen gilt § 4 der Satzung der Deutschen Botanischen Gesellschaft sinngemäß.
Hierzu veranstaltet sie Symposien und unterstützt spezielle Fortbildungsveranstaltungen. Die Mitglieder werden durch Rundschreiben informiert.

§ 2

Mitgliedschaft bei der Sektion

Die Mitgliedschaft bei der Sektion ist an die Voraussetzung einer Mitgliedschaft bei der Deutschen Botanischen Gesellschaft gebunden. Die ordentliche Mitgliedschaft steht allen Mitgliedern der DBG zu. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist formlos bei der/dem Sektionsvorsitzenden zu stellen. Die Mitgliedschaft wird wirksam mit der Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrages für die Deutsche Botanische Gesellschaft und für die Sektion.

Nichtmitglieder der DBG, welche die Ziele der Sektion unterstützen, können nach Entscheid der/des Vorsitzenden als Gäste registriert und zu Versammlungen und anderen Veranstaltungen der Sektion eingeladen werden und dort aktiv teilnehmen.

Die Kündigung der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche Erklärung mit dreimonatiger Frist.

§ 3

Sektionsbeitrag

Die Erfüllung der in § 1 genannten Aufgaben der Sektion werden durch jährliche Beiträge und durch Spenden getragen. Die Höhe des jährlichen Beitrages (z. Zt. 6 €) wird auf der Sektionsversammlung durch Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder festgelegt.

§ 4

Organe der Sektion

Organe der Sektion sind:

a) der Sektionsvorstand
b) die Sektionsversammlung

§ 4.1

Sektionsversammlung

Die Sektionsversammlung erledigt die Sektionsangelegenheiten, soweit diese nicht vom Sektionsvorstand wahrgenommen werden können. Sie ist zuständig für

  1. die Wahl des Sektionsvorstands
  2. einer(s) Kassenprüfer(in)s und seiner/s Stellvertreter(in)s
  3. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts der/des Vorsitzenden und der/des Schatzmeisters(in) sowie Entlastungen derselben
  4. Beschlussfassung über Anträge an die Sektionsversammlung selbst sowie Beschwerden gegen Mitglieder der Vorstandschaft
  5. Entscheidung über Verlust der Mitgliedschaft
  6. Erwerb und Veräußerung von unbeweglichem Eigentum der Sektion und von diesem gleichstehenden Rechten
  7. Änderung der Satzung
  8. Auflösung der Sektion

Die Berufung der Sektionsversammlung geschieht wenigstens einmal innerhalb von 2 Jahren (in der Regel während der Botanikertagung der DBG) durch die/den Ersten oder Zweiten Vorsitzenden, außerdem jederzeit auf Antrag der Mehrheit der jeweiligen Vorstandsmitglieder, in beiden Fällen auf schriftlichem Wege. Die Berufung muss wenigstens 14 Tage vor dem Versammlungstage erfolgen. Die Tagesordnung ist in der Einladung bekannt zugeben.

Stimmberechtigt in der Sektionsversammlung sind alle anwesenden ordentlichen Mitglieder. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, der die Versammlung leitet.

Die gestellten Anträge und gefassten Beschlüsse sowie Form und Ergebnis der Wahlen sind zu beurkunden. Das Protokoll ist von dem Ersten Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.

§ 4.2

Sektionsvorstand

Die Führung der Geschäfte der Sektion innerhalb der DBG steht dem Sektionsvorstand zu, soweit nicht die Sektionsversammlung dazu berufen ist (s. § 4.1).

Der Sektionsvorstand besteht aus:

a) der/dem Ersten Vorsitzenden
b) der/dem Zweiten Vorsitzenden
c) der/dem Schriftführer(in)
d) der/dem Schatzmeister(in)

Die Wahl des Sektionsvorstands erfolgt für einen Zeitraum von jeweils 2 Jahren (Wiederwahl ist zulässig). Die Wahl hat für jede Person gesondert, auf Antrag in geheimer und schriftlicher Wahl zu erfolgen. Zur Gültigkeit der Wahl genügt die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

Scheidet ein Mitglied des Sektionsvorstands während der Amtsdauer aus, so wird dessen Aufgabe durch die/den Ersten und/oder die/den Zweiten Vorsitzenden kommissarisch bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung wahrgenommen. Sie/Er kann hierfür auch eine(n) Vertreter(in) bestellen, die/der längstens bis zur nächsten Wahl amtiert.

Die/der Erste und die/der Zweite Vorsitzende vertreten die Sektion nach außen mit Einzelvertretungsbefugnis. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind zur Vertretung der Sektion nur im Zusammenwirken mit der/dem Ersten oder Zweiten Vorsitzenden befugt.

Im Innenverhältnis sind die Vorstandsmitglieder der Sektionsversammlung der Sektion und dem Vorstand der DBG gegenüber für ihre Tätigkeit verantwortlich.

Die/der Schriftführer(in) führt das Protokoll über die Versammlungen.

Die/der Schatzmeister(in) besorgt die Kassengeschäfte der Sektion. Sie/er legt der Sektionsversammlung einen durch den Kassenprüfer geprüften und mit den nötigen Belegen versehenen Rechnungsbericht vor.

§5

Satzungsänderung

Eine Änderung dieser Satzung ist nur mit Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden, ordentlichen Sektionsmitgliedern möglich.

§ 6

Auflösung der Sektion

Die Auflösung der Sektion kann nur durch einstimmigen Beschluss aller ordentlichen Mitglieder in einer eigens dazu berufenen Sektionsversammlung erfolgen. Diese Absicht ist bei der Einladung allen Mitglieder bekanntzugeben. Im Falle der Auflösung geht das Vermögen der Sektion an die Deutsche Botanische Gesellschaft bzw. an deren Vermögensnachfolger über.

§ 7

Inkrafttreten der Geschäftsordnung

Diese Satzung wurde auf der Sektions-Versammlung am 23.9.2002 in Freiburg mit einfacher Mehrheit aller anwesenden Mitglieder der Sektion beschlossen und in Kraft gesetzt.

DBG · Sektionen

Sektionstagung 2012

Die wissenschaftliche Tagung der Sektion Mykologie und Lichenologie der DBG fand in Kooperation mit der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie vom 1.-7. Oktober 2012 im Kloster Drübeck im Harz statt. Der wissenschaftliche Programmteil und die Podiumsdiskussion zur Zukunft der Mykologie in Deutschland fand vom 1. bis 3. Oktober statt.

DBG · Sektionen

Treffen 2013

Zum Treffen, das am 1. Oktober 2013 während der Botanikertagung stattfindet, waren alle Mitglieder herzlich in den Kupferbau der Universität Tübingen eingeladen.

DBG · Sektionen

Sektionstagung 2014

Das Treffen der Sektion findet gemeinsam mit der Dreiländertagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) vom 29.9. bis 1.10.2014 im saarländischen Mettlach-Orscholz statt. Neben mykologischen Sessions hatte die Sektion ein Symposium zum Thema Pilz-Pflanze-Interaktion organisiert. Im Anschluss an die Konferenz mit englischsprachigen Vorträgen bot die DGfM noch eine viertägige Exkursion an.

DBG

Satzung

geändert am 17. September 2000

I. Allgemeines

§ 1

Die Deutsche Botanische Gesellschaft fördert Wissenschaft, Forschung und Wissensverbreitung auf dem Gebiet der Botanik auf übernationaler Ebene, vornehmlich im deutschen Sprachraum. Sie arbeitet in diesem Sinne mit anderen wissenschaftlichen Gesellschaften zusammen.

§ 2

Die Deutsche Botanische Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin; sie ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eingetragen.

§ 3

Vorstand des Vereins im Sinne des bürgerlichen Gesetzbuches ist der Präsident (§ 23 Ziffer 1), der Generalsekretär (§ 23 Ziffer 2) und der Schatzmeister (§ 23 Ziffer 3). Jeder von ihnen allein vertritt die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich.

§ 4

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

II. Tätigkeiten der Gesellschaft

§ 5

Die Tätigkeit der Gesellschaft umfaßt vorwiegend:

  • Die Veranstaltung öffentlicher wissenschaftlicher Tagungen.
  • Die Föderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Pflanzenwissenschaften durch Zuschüsse zur Teilnahme an Tagungen und anfallender Reisekosten, durch die Durchführung von allgemein zugänglichen Seminaren und workshops und durch Prämierung herausragender Veröffentlichungen im Rahmen der Botanikertagung.
  • Die Unterstützung ihrer Sektionen bei der Planung und Durchführung oben genannter Aktivitäten.
  • Die Herausgabe eigener Publikationen. Diese Publikationen werden von der Gesellschaft redaktionell bearbeitet und verantwortet. Die Gesellschaft verlegt die Publikationen nicht selbst.
  • Die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften an die Gesellschaft durch zeitnahe Veröffentlichung von Tagungsergebnissen.

§ 6

Mitglieder können sich zu Fachsektionen zusammenschließen. Die Gründung von Sektionen bedarf der Zustimmung des Gesamtvorstandes, die Sektionen bleiben rechtlich unselbständig und begründen keine finanziellen Ansprüche an die Gesellschaft. Ihre Mitglieder müssen Mitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft sein.

Die Fachsektionen verwalten sich selbst und erstellen dazu Satzungen. In diesen ist auch die Wahl des Sektionsvorsitzenden zu regeln. Die Amtsperioden der Sektionsvorsitzenden sollen zeitgleich mit den Amtsperioden des Gesamtvorstandes sein.

III. Mitglieder

§ 7

Die Gesellschaft besteht aus ordentlichen Mitgliedern, fördernden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

§ 8

Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die sich wissenschaftlich mit der Botanik oder einem verwandten Fach beschäftigt oder die Arbeiten der Gesellschaft durch ihre Mitwirkung zu fördern bereit ist.

§ 9

Wer der Gesellschaft beizutreten wünscht, beantragt dies schriftlich beim Geschäftsführenden Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Die Aufnahme kann jeweils zum 01.01. oder 01.07. eines Jahres erfolgen. Bei Eintritt zum 01.07. ist nur der halbe Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Mitgliedschaft wird wirksam mit der Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrages.

§ 10

Als förderndes Mitglied kann aufgenommen werden, wer die Bestrebungen der Gesellschaft in besonderem Maße finanziell unterstützt. Es kann persönliche oder unpersönliche fördernde Mitglieder geben. Die fördernden Mitglieder haben einfaches Stimmrecht, können aber nicht dem Vorstand angehören.

§ 11

Zu Ehrenmitgliedern können Botaniker mit anerkannten wissenschaftlichen Verdiensten ernannt werden, außerdem Gelehrte aus anderen Fächern und Persönlichkeiten, die sich um die Pflanzenwissenschaften verdient gemacht haben. Die Zahl der Ehrenmitglieder darf 25 nicht überschreiten. Die Ehrenmitglieder haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder; sie sind von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit. Die Ehrenmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit der Anwesenden gewählt. Der Antrag hierzu kann vom Gesamtvorstand oder von mindestens 20 Mitgliedern gestellt werden.

§ 12

Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist jeweils im Januar bzw. im Juli (bei Eintritt zum 01.07.) zu entrichten. Hierdurch erwirbt das Mitglied das Anrecht auf den kostenfreien Bezug der wissenschaftlichen Zeitschrift und der Mitteilungen der Gesellschaft für das laufende Mitgliedsjahr bzw. für dessen 2. Hälfte.

§ 13

Der Austritt aus der Gesellschaft erfolgt durch ausdrückliche Erklärung; diese muß schriftlich bis zum 30. September bei der Geschäftsführung eingegangen sein, wenn sie für das kommende Jahr wirksam sein soll. Wer mit der Zahlung des laufenden Jahresbeitrages trotz 3-maliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist, kann auf Beschluß des Geschäftsführenden Vorstandes aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

§14

Tod, Austritt oder Ausschluß eines Mitgliedes, sowie der Konkurs über das Vermögen eines Mitgliedes begründen keinen Anspruch an das Vermögen der Gesellschaft.

IV. Organe der Gesellschaft

§ 15

Die Organe der Gesellschaft sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

IV a) Die Mitgliederversammlung

§ 16

Die Mitgliederversammlung findet mindestens alle zwei Jahre statt, in der Regel in Verbindung mit einer wissenschaftlichen Tagung der Gesellschaft. Eine Mitgliederversammlung ist außerdem innerhalb von vier Monaten einzuberufen, wenn mindestens 50 Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes beim Vorstand beantragen. Die Mitgliederversammlung wählt den Geschäftsführenden Vorstand und die 2 weiteren Mitglieder des Gesamtvorstandes, die nicht Vorsitzende einer der Sektionen sind. Für den Fall, daß mehr als 5 Sektionen bestehen (§ 22), wählt sie auch die Vertreter der Sektionsvorsitzenden im Gesamtvorstand.

§ 17

Die Mitgliederversammlung nimmt die Berichte des Geschäftsführenden Vorstandes und der Kassenprüfer entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstandes. Sie beschließt über Satzungsänderungen (vergl. § 29).

Außerdem wählt sie zwei Kassenprüfer aus ihren Reihen und 3 Mitglieder als Wahlausschuß; diese dürfen dem amtierenden und dem zu wählenden Vorstand nicht angehören. Die Mitgliederversammlung setzt unter Berücksichtigung der finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft den Jahresbeitrag fest.

§ 18

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß mit viermonatiger Ladungsfrist einberufen und die endgültige Tagesordnung fristgemäß (§ 19) in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") bekanntgemacht wurde. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder (Satzungsänderungen sind hiervon ausgenommen, § 29).

§ 19

Anträge zur Tagesordnung müssen zwei Monate vor dem Versammlungstermin schriftlich beim Geschäftsführenden Vorstand eingegangen sein. Sie müssen in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn sie von mindestens 20 Mitgliedern unterschrieben sind. Spätestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung wird die endgültige Tagesordnung in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") bekanntgemacht.

§ 20

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden durch ein Protokoll beurkundet, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist den Mitgliedern vorzugsweise in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") zur Kenntnis zu bringen.

§ 21

Der Geschäftsführende Vorstand kann über alle von ihm als dringlich erachteten Angelegenheiten einen Beschluß durch schriftliche Befragung aller Mitglieder herbeiführen. Ein solcher Beschluß ist gültig, wenn die Zahl der innerhalb vier Wochen nach Aufgabe der Anfrage bei der Post eingegangenen Ja-Stimmen die Zahl der Nein-Stimmen übertrifft.

IV b) Der Vorstand

§ 22

Der Gesamtvorstand besteht aus:

  1. dem Geschäftsführenden Vorstand
  2. fünf Vorsitzenden der Sektionen
  3. zwei weiteren Mitgliedern

Die Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder darf 11 nicht überschreiten. Werden mehr als 5 Sektionen gegründet, so wählt die Mitgliederversammlung unter den Sektionsvorsitzenden 5 Vertreter für den Gesamtvorstand aus.

§ 23

Der Geschäftsführende Vorstand besteht aus:

  1. dem Präsidenten
  2. dem Generalsekretär
  3. dem Schatzmeister
  4. dem Schriftführer

Die Vorstandsmitglieder vertreten sich in der angeführten Reihenfolge. Bei längerfristigem Ausfall des Präsidenten oder des Generalsekretärs bestellt der Geschäftsführende Vorstand einen Vertreter, der bis zur nächsten Wahl amtiert. Bei Ausfall beider Posten sind Neuwahlen anzusetzen. Die Amtszeit des Gesamtvorstandes beträgt 2 Jahre. Der gewählte Vorstand bleibt bis zur Bestellung des nachfolgenden im Amt.

§ 24

Der Geschäftsführende Vorstand und die beiden weiteren Mitglieder des Gesamtvorstandes werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Wenn mehr als 5 Sektionen bestehen, wählt die Mitgliederversammlung außerdem diejenigen 5 Sektionsvorsitzenden, die dem Gesamtvorstand angehören sollen.

Wahlvorschläge können von allen ordentlichen Mitgliedern beim Geschäftsführenden Vorstand schriftlich eingereicht werden. Diese müssen spätestens 3 Wochen vor dem Wahltermin eingegangen sein. Weitere Vorschläge können auch in der Mitgliederversammlung eingebracht werden. Die Wahlvorschläge werden vom Generalsekretär unterbreitet. Von den zur Wahl Vorgeschlagenen muß eine Erklärung beigefügt sein, daß sie im Falle ihrer Wahl diese annehmen. Wiederwahl ist zulässig. Es kann einzeln über Vorstandsmitglieder oder enbloc über einen gesamten Wahlvorschlag abgestimmt werden. Die Abstimmung erfolgt in der Regel schriftlich und geheim. Für die Durchführung der Wahl wählt die Mitgliederversammlung aus ihren Reihen 3 Mitglieder als Wahlausschuß. Dieser führt die Wahl durch und stellt das Ergebnis fest. Bei den Wahlen entscheidet die relative Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Stimmengleichheit das Los. Die Wahl der Sektionsvorsitzenden wird in den Sektionssatzungen geregelt.

§ 25

Das Wahlergebnis wird allen Mitgliedern in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") zur Kenntnis gebracht.

§ 26

Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten zuständig, die nicht durch die Mitgliederversammlung (siehe § 17) geregelt werden. Er erläßt eine Geschäftsordnung für sich und den Geschäftsführenden Vorstand und gibt sie der Mitgliederversammlung bekannt. Für die Beratung spezieller Angelegenheiten kann der Vorstand Kommissionen einsetzen. Er legt jeweils Ort und Termin der Mitgliederversammlung fest und bestellt den Tagungspräsidenten sowie dessen Stellvertreter.

Der Gesamtvorstand bestellt den Chefredakteur (Editor-in-Chief) der wissenschaftlichen Zeitschrift und dessen Stellvertreter im Einvernehmen mit dem Verlag sowie die weiteren Redaktionsmitglieder. Der Chefredakteur und sein Stellvertreter nehmen an den Sitzungen des Gesamtvorstandes mit beratender Stimme teil.

Der Gesamtvorstand regelt die Gewährung von Beitragsermäßigungen.

§ 27

Der Gesamtvorstand kann mit einstimmigem Beschluß Personen, die sich um die Deutsche Botanisches Gesellschaft in besonders hohem Maße verdient gemacht haben, mit der Simon Schwendener Medaille auszeichnen. Er hat darüber der Mitgliederversammlung zu berichten.

§ 28

Der Geschäftsführende Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Gesamtvorstandes aus. Der Geschäftsführende Vorstand ist für die laufenden Geschäfte zuständig.

V. Satzungsänderungen

§ 29

Änderungen der Satzung können nur durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der Anwesenden erfolgen, wenn sie vom Vorstand oder mindestens 20 ordentlichen Mitgliedern beantragt werden. Diese Anträge müssen begründet zusammen mit der Tagesordnung vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht sein.

Änderungen an der Satzung, die durch eine Änderung der Gesetzgebung oder durch Verordnung oder behördliche Anordnung notwendig werden, kann der Geschäftsführende Vorstand beschließen; die Mitglieder sind hiervon durch Veröffentlichung in den Gesellschaftsnachrichten ("Actualia") in Kenntnis zu setzen.

VI. Auflösung der Gesellschaft

§ 30

Die Auflösung kann nur erfolgen, wenn sie von mindestens 50 ordentlichen Mitgliedern beantragt ist, und wenn der Antrag nach den für Satzungsänderungen gültigen Vorschriften dem Vorstand und den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht und auf der Mitgliederversammlung, falls in derselben mindestens 50 ordentliche Mitglieder anwesend sind, durch Dreiviertelmehrheit angenommen ist. Dieser Beschluß bedarf der Gültigkeitserklärung durch schriftliche Abstimmung sämtlicher Mitglieder und wird erst ausführbar, wenn von den innerhalb von sechs Wochen nach der Aufgabe bei der Post eingehenden Stimmen drei Viertel dafür sind.

§ 31

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung (z.B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft) für die Förderung der pflanzenwissenschaftlichen Forschung.

§ 32

Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens bei Auflösung der Gesellschaft sowie Beschlüsse über Satzungsänderungen, die die Zwecke der Gesellschaft und deren Vermögensverwendung betreffen, sind vor dem Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.

__________________
gez. Dr. Hans-Peter Haschke
(Schatzmeister der Gesellschaft)

DBG · Sektionen

Über uns

Aktivitäten

Ziel der Sektion ist, die wissenschaftliche Mykologie einschließlich Lichenologie in allen Teilbereichen zu fördern. Entsprechend nimmt die Sektion innerhalb der DBG alle die Pilz- und Flechtenwissenschaften betreffenden Belange wahr. Alternierend zu den zweijährlich stattfindenden Tagungen der DBG werden Workshops zu ausgewählten Themen veranstaltet.

Namensänderung der Sektion

Die Mitgliederversammlung der Sektion beschloss auf der Sitzung am 1.10.2013 während der Botanikertagung in Tübingen ihren Namen zu ändern in „Sektion für Interaktionen (ehemals Sektion Mykologie und Lichenologie)“ und diesen für zunächst zwei Jahre zu führen.

Treffen

Archiv: Frühere Sektionstreffen

Mitgliedschaft

Die Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion - in erster Linie bezüglich Symposien - während der Tagung der DBG und über Workshops der Sektion.

Der Mitgliedsbeitrag wurde vorübergehend ausgesetzt.

Wie werde ich Mitglied?

Voraussetzung einer Mitgliedschaft in der Sektion ist die gleichzeitige Mitgliedschaft in der DBG. Die Mitgliedschaft in der Sektion kann durch ein informelles Schreiben an den Sprecher der Sektion beantragt werden.

Satzung

Die Sektion hat eine eigene Satzung (pdf-Datei) neben der Satzung der DBG-Muttergesellschaft.

DBG · Sektionen

Über uns

Aktivitäten

Die Sektion fördert die Forschung und Lehre auf allen Gebieten des pflanzlichen Sekundärstoffwechsels. Die Mitglieder geben einander Hilfestellung in allen Belangen der Naturstoffforschung. Die Sektion veranstaltet spezielle Doktorand/innen-Tagungen in den Jahren zwischen den Botanikertagungen.

In ihrem englischsprachigen Internetauftritt präsentiert die Sektion Pflanzliche Naturstoffe ihre kommenden Treffen, ihre Satzung und ein Archiv vergangener Tagungen.

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DBG · Sektionen

Über uns

Die "Sektion Angewandte Botanik" formierte sich im August 2015 als nunmehr sechste Sektion der DBG parallel zur Auflösung der "Vereinigung für Angewandte Botanik (VAB)".

Ziele

Die Sektion fördert die Wissenschaft auf dem Gebiet der Angewandten Botanik. Sie stärkt die Verbindung zwischen Grundlagenwissenschaften und praxisorientierten Bereichen der Pflanzenwissenschaften und Botanik, konkret in der Land- und Forstwirtschaft, in Obst- und Gartenbau, in der Landschaftspflege sowie im Umweltschutz. Sie setzt sich für alle Belange der Angewandten Pflanzenforschung ein und stärkt den Austausch zwischen ihren Mitgliedern und fördert die Kommunikation mit der Öffentlichkeit.

Forschungsschwerpunkte

Ihre Mitglieder adressieren vorrangig Fragestellungen aus den angewandten Wissenschaftsbereichen: Pflanzenphysiologie, Ökologie, Pflanzenbau, Ökotoxikologie, Umweltforschung, pflanzliche Biotechnologie, incl. in vitro-Technologie, Pflanzenproduktion, Nachernteprozesse, Pflanze-Mikroben-Wechselwirkung, pflanzliche Naturstoffe, biochemische Ökologie, Ethnobotanik, qualitätsbestimmende Parameter von Pflanzen und Pflanzenproduktion, Wirtschaftsbotanik.

Aktivitäten

Die Sektion bringt theoretische und praktische Wissenschaften zusammen und bietet den Forschenden ein Forum. Sie veranstaltet – in der Regel zwischen den alle zwei Jahre stattfindenden Botanikertagungen – Symposien und Workshops.

Sie ist Ansprechpartner in politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen. Die Sektion benennt praxisorientierte Fachwissenschaftlerinnen und Experten mit Beratungskompetenz für fachliche Fragen in Ämtern und der Öffentlichkeit.

Eine zentrale Aufgabe der Sektion ist die Herausgabe und Weiterführung des Wissenschaftsmagazins "Journal of Applied Botany and Food Quality  / Angewandte Botanik" (gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsforschung Pflanzliche Nahrungsmittel, DGQ).

Vorteile einer Mitgliedschaft

In der Sektion treffen Sie Forscherinnen und Forscher, die an verwandten Themen arbeiten, und die sich für die Angewandte Pflanzenforschung einsetzen.

Mitglieder und Mitgliedschaft

Die Sektion Angewandte Botanik besteht derzeit aus 67 (Stand September 2015) Ordentlichen Mitgliedern, Ehrenmitgliedern und Fördernden Mitgliedern.

Da wir gemeinsam mehr erreichen, kann jede Person, die sich auf dem Gebiet der angewandten Botanik wissenschaftlich oder praktisch betätigt oder die Bestrebungen der Sektion fördern will, ordentliches Mitglied werden. Gleichermaßen können wissenschaftliche Institutionen Mitglieder der Sektion werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den zweiten Sprecher und Schatzmeister der Sektion (s.u.).

Schnuppermitgliedschaft

Falls Sie noch nicht Mitglied der DBG sind, können Sie während einer dreijährigen Testphase ("Schnupperphase" für Interessenten, vorzugsweise Nachwuchskräfte) der Sektion beitreten, auch ohne gleichzeitig Mitglied der Muttergesellschaft DBG zu werden. "Schnupperer" zahlen während dieser Phase nur den Sektionsbeitrag. Der Sprecher setzt sich nach Ablauf der Dreijahresfrist mit den "Schnupperern" in Verbindung, um eine Aufnahme in die Deutsche Botanische Gesellschaft zu erreichen: (Antrag auf Sektionsmitgliedschaft, pdf; Vorteile der DBG-Mitgliedschaft).

Mitgliedsbeiträge

Für Ordentliche Mitglieder beträgt der Mitgliedsbeitrag derzeit: 50 Euro / 40 Euro pro Jahr für Mitglieder aus den alten / neuen Bundesländern. Für Studierende und für Doktorandinnen/Doktoranden, deren monatliches Einkommen 1/2 BAT IIa (West) nicht übersteigt, gilt ein ermäßigter Mitgliedsbeitrag von nur 20 Euro, sofern sie uns regelmäßig eine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen. Ab 2016 ist der Sektionsbeitrag einheitlich bei 25 Euro.

Historie

Die Sektion Angewandte Botanik gründete sich im August 2015 während der Botanikertagung in Freising. Sie ist aus dem Verein „Vereinigung für Angewandte Botanik“ hervorgegangen, der sich im Jahre 1902 von der Deutschen Botanischen Gesellschaft trennte. Die Wiedervereinigung der Angewandten Botanik mit den anderen in der DBG vereinten pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen überwindet die früheren dogmatischen Gräben zwischen Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung, die vor über hundert Jahren zur Abspaltung geführt hatten. Nicht zuletzt, weil angewandte Fragenstellungen und Forschungsschwerpunkte in immer mehr Arbeiten der Grundlagenforschung zu finden sind. Dies manifestiert sich auch in den Studienfächern und Studienschwerpunkten der Universitäten.

DBG

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) e.V., Berlin

Vertreten durch

Das Präsidium der DBG

Kontakt / Geschäftsstellen

Dr. Thomas Janßen
Schriftführer
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Biologie
AG Botanik und Arboretum
Späth-Arboretum
Späthstr. 80/81
12437 Berlin
Germany
Tel. +49 (0)30 636 6941
Fax +49 (0)30 636 9446
E-Mail: thomas.janssen[at]biologie.hu-berlin.de

Prof. Dr. Volker Wissemann
Generalsekretär
Institut für Botanik,
Justus-Liebig-Universität Gießen
Heinrich-Buff-Ring 38,
35392 Gießen
Deutschland
Tel. ++49-(0)641-99-35170
Fax: ++49-(0)641-99-35119
E-Mail: Volker.Wissemann[at]bot1.bio.uni-giessen.de

Registereintrag

Eintragung im Vereinsregister Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: VR 2872 B

Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken

Die Bilder dieser Wesbite stammen von den jeweils angegebenen Quellen oder wurden der DBG freundlicherweise von ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt: Dominik Begerow, Maximilian Berthold, Ute Bürstenbinder, Karin Glaser, Vera Göhre, Daniela Mandel, Oscar Perez, Volker Wissemann, Monique Liebers. Manche stammen von "The Images and Design Community www.iStockphoto.com" Copyright: fotolinchen, nasenmann, AndreasReh, Sandralise, Yuri und strukolga.

Fremdsprachige Seiten

Soweit Teile des Internetauftritts auch in anderen Sprachen als Deutsch angeboten werden, ist dies ausschließlich ein Service für an der DBG Interessierte, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Die rechtsverbindliche Sprache ist Deutsch.

Redaktion und Konzeption

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Haftung / Datenschutz

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Ansprechpartner vor Ort

In zahlreichen Universitäten und Instituten geben Ihnen unsere Ansprechpartner Auskunft über die DBG. Die Tabelle enthält alle Orte, Ansprechpartner, Institute und Kontaktdaten.

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Kontakt

Sie erreichen uns in einer unserer beiden Geschäftsstellen oder über die Ansprechpartner, die die Gesellschaft an jeder der deutschen und manchen Österreichischen sowie Schweizer Universitäten für persönliche Gespräche anbietet.

Auch die Mitglieder des Vorstands und die Sprecher der Fachsektionen geben gerne Auskunft.

Oder Sie nutzen unser Mail-Formular.

Die DBG unterstützt Journalisten bei der Recherche (e-mail: Redaktion[at]deutsche-botanische-gesellschaft.de) und informiert mit Pressemitteilungen über die Auszeichnungen, die sie verleiht.

DBG

Unsere Gesellschaft

Die DBG ist die größte Organisation für Pflanzenwissenschaftler im deutschsprachigen Raum und besteht seit mehr als 125 Jahren. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen botanischen Disziplinen: von der Molekularbiologie über Physiologie und Genetik bis hin zur Vegetationskunde und Ökosystembiologie.

Aufgaben und Ziele

Die DBG vertritt die Pflanzenwissenschaften und fördert die wissenschaftliche Botanik auf nationaler und internationaler Ebene. Sie dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken (s. Satzung).

Aktivitäten

Die Hauptaktivitäten der DBG sind:

  • Die Förderung der Pflanzenwissenschaften und der wissenschaftlichen Botanik
  • Die Vernetzung von Botanikerinnen und Botanikern, Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftlern
  • Jedes zweite Jahr veranstaltet die DBG eine einwöchige wissenschaftliche Tagung, die Botanikertagung, die von einer deutschsprachigen Universität ausgerichtet wird. Die Tagung umfasst Vorträge, Poster-Präsentationen, sowie botanische Exkursionen und wird in Verbindung mit der Mitgliederversammlung, dem "Plenum" der Gesellschaft, abgehalten. In der Zeit zwischen den Botanikertagungen veranstalten die Sektionen eigene Tagungen und Workshops in ihren jeweiligen Fachgebieten
  • Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verleiht die DBG regelmäßig Preise und gewährt Reisekostenzuschüsse zu ihren Tagungen. Die Förderpreise werden während der Botanikertagung an die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überreicht. Zudem zeichnet sie die Beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit an Hochschulen aus. Das Zusammenkommen junger Forschender fördert sie mit dem Eduard Strasburger-Workshop: eine Tagung von jungen Forschenden für junge Forschende.
  • Die Herausgabe wissenschaftlicher Veröffentlichungen, insbesondere ihres Fachjournals Plant Biology.
  • Die Mitteilungen der Gesellschaft erscheinen in den Actualia.
  • Fachkongresse und wissenschaftliche Tagungen unterstützt die DBG finanziell, um die Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zu fördern.
  • Die DBG realisiert eigene und unterstützt politische Aktionen, um sich für die Pflanzenwissenschaften, die Interessen Ihrer Mitglieder und die Forschungsfreiheit einzusetzen.
  • Im Jahr 2012 richtete die DBG eine themenbezogene Arbeitsgruppe ein mit dem Titel „Funktionelle Genomforschung bei Arabidopsis (AFGN)". 
  • Fünf- bis sechsmal im Jahr erhalten Mitglieder den DBG-Newsletter, der sie über die jüngsten Aktivitäten in der DBG informiert.

Historie

Die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) wurde 1882 in Eisenach gegründet und ist eine der ältesten, aktiven botanischen Gesellschaften der Welt. Aus Anlass ihres 125ten Jubiläums publizierte sie ein Buch und der Vorstand stellte sich einem Interview.

Organe der DBG

Die Organe der Gesellschaft sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Ihre jeweiligen Aufgaben sind in der Satzung der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. niedergelegt (publiziert in Plant Biology Vol. 1, pages: N9 - N12, 1999).

Vernetzung mit anderen Verbänden

Die Gesellschaft und ihre Sektionen unterhalten ein Netzwerk mit anderen wissenschaftlichen Organisationen und Dachverbänden. Die DBG ist in nationale, wie im VBIO und dem DNK, und internationale Dachverbände, wie in der FESPB und der EPSO integriert. Die Sektion Phykologie ist ebenfalls international vernetzt.

Internationale Vernetzung

Die in der DBG organisierten Pflanzenwissenschaftlerinnen und Pflanzenwissenschaftler arbeiten international. Ein Großteil der Mitglieder, die sich dazu in einer im Jahr 2012 durchgeführten Umfrage äußerten, hat (meist mehrere) Partner in einem anderen Land, mit dem sie regelmäßig wissenschaftlich kooperieren.

Auszeichnungen

Neben den oben erwähnten Förderpreisen, ehrt die DBG Menschen, die sich besonders um die Gesellschaft und deren Ziele verdient gemacht haben, mit einer Ehrenmitgliedschaft oder der Simon-Schwendener-Medaille.

Mitglieder

Die DBG besteht aus rund 950 Pflanzenforscherinnen und -forscher sowie an Pflanzenwissenschaften Interessierte (Stand September 2015). Mitglieder genießen zahlreiche Vorteile.

DBG · Sektionen

Kurzportrait: Über uns

Die Sektion fördert die Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Physiologie, Biochemie und Molekularbiologie der Pflanzen. Sie unterstützt die Kommunikation unter ihren rund 200 Mitgliedern (Stand August 2015) über einen E-Mail-Verteiler und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Jedes Jahr veranstaltet die Sektion ein wissenschaftliches Treffen, die Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen". In ihrem eigenen Internetauftritt nennt die Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie die Termine ihrer Treffen und Tagungen, zählt die Vorteile einer Mitgliedschaft auf und präsentiert aktuelle Informationen über ihr Twitterprofil.

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DBG · Sektionen

Über uns

In der Sektion Phykologie haben sich die Algenforscher der Gesellschaft zusammengeschlossen. Sie untersuchen Mikro- und Makroalgen unter taxonomischen, physiologischen, ökologischen, molekularbiologischen und angewandten Fragestellungen. Ferner fördert die Sektion den Wissenschaftsnachwuchs sowie den wissenschaftlichen Austausch über diese faszinierenden Organismen.

Im Wechsel mit den Botanikertagungen veranstaltet die Sektion Treffen zu phykologischen Themen, bietet Ansprechpartner für die Presse, und stellt der interessierten Öffentlichkeit die „Alge des Jahres“ [Link] vor. Gemeinsam mit ihren Schwesterorganisationen gründete sie Federation of European Phycological Societies (FEPS). In ihrem eigenen Internetauftritt präsentiert die Sektion Phykologie aktuelle Informationen aus der Forschung sowie einen Link zum eigenen Twitterprofil. 

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DBG

Sektionstagung 2014

Das Treffen der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie fand vom 24. bis 27. März 2014 unter dem Titel BioDivEvo2014 an der TU Dresden statt. Die 22. Tagung der Sektion wurde gemeinsam mit der 15. Jahrestagung der Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS) organisiert. Die Tagungspräsidenten Prof. Dr. Uwe Fritz von den Senckenberger Naturhistorischen Sammlungen in Dresden und Prof. Dr. Christoph Neinhuis vom Institut für Botanik der TU Dresden luden ein.

siehe Tagungsbericht in den Actualia

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Sektionstagung 2010

Die "Systematics" fand vom 16.-19. September 2010 in Wien, Österreich, statt. Die Details sind bei der Universität Wien hinterlegt. 

zusammenfassender Tagungsbericht in den Actualia

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Sektionstagung 2011

In diesem Jahr trafen sich die Sektionsmitglieder auf der "BioSystematics 2011" im Feburar in Berlin, die gemeinsam mit der Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS) und der International Organization of Systematic and Evolutionary Biology (IOSEB) organisiert wurde.

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Sektionstagung 2012

Die Sektionstagung fand vom 16. bis 19. September 2012 in Mainz statt. Der Flyer gibt einen Überblick über Themen und Keynote-Speaker (pdf-Datei). Alle Abstracts bei der Uni Mainz (pdf-Datei). 

siehe zusammenfassender Tagungsbericht in den Actualia

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Sektionstagung 2013

Professor Olaf Bininda-Emonds und der Sektionssprecher Professor Dirk Albach der Abteilungen „Biodiversität und Evolution der Pflanzen“ und „Systematik und Evolutionsbiologie“ der Uni Oldenburg luden vom 22. bis 24. November 2013 zum 55. Phylogenetischen Symposium. Unter dem Titel "The time for phylogenetics - inferring and applying timetrees in evolutionary biology" diskutierten sie unter anderem:

  • New advances in molecular clocks (Prof. Dr. Susanne Renner, Munich)
  • Fossil dating and calibrations (Prof. Mike Benton, Bristol)
  • Bayesian estimation of species divergence times (Dr. Mario dos Reis, London)
  • A unified framework for inferring speciation and extinction rates from phylogenies with fossils (Dr. Tanja Stadler, Zurich)
  • Timetrees and the historical biogeography of the “Rand Flora” (Dr. Isabel San Martin, Madrid)
  • Co-evolution and timetrees (Dr. Chuck Bell, New Orleans)

Die DBG unterstützte die Teilnahme junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

DBG

Über uns

Aktivitäten

Die Sektion bemüht sich um die Pflege aller Teilgebiete der Biodiversität und Evolutionsbiologie, welche von der Anatomie über die funktionelle Morphologie, der Entwicklungsgeschichte, der Pflanzengeographie bis zur modernen molekular orientierten Systematik aller pflanzlicher Organismen und deren Entstehungsgeschichte reichen.

Tagungen

Alternierend zu der Botanikertagung der DBG veranstaltet die Sektion Tagungen zu ausgewählten Themen.

Zum Archiv: frühere Treffen der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie

Mitgliedschaft

Die Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion, die Sektionstagungen, Stellenausschreibungen über die Verteilerliste via E-mail sowie in loser Folge über den Rundbrief. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro.

Mitglied werden

Voraussetzung einer Mitgliedschaft in der Sektion ist die gleichzeitige Mitgliedschaft in der DBG. Die Mitgliedschaft in der Sektion kann durch ein informelles Schreiben an den 1. Vorsitzenden der Sektion beantragt werden.

Historie

Die Sektion wurde inoffiziell 1971 in Heidelberg unter dem Namen “Morphologie, Anatomie und Systematik” gegründet. Im September 1993 erhielt sie auf der Tagung in Salzburg ihre erste Geschäftsordnung. Mit großer Mehrheit der Mitglieder wurde 1998 der Name in “Biodiversität und Evolutionsbiologie” geändert. Die heute gültige Satzung wurde am 21. September 2000 auf der Tagung in Jena beschlossen. Während der Mitgliederversammlung im Jahr 2014 entschied sich die Sektion einen Mitgliedsbeitrag einzuführen.

Satzung

Die Sektion hat eine eigene Satzung (pdf-Datei) neben der DBG-Satzung.

DBG · Sektionen

Expertengruppen

Die Mitglieder der DBG schließen sich teils zu Sektionen zusammen (siehe Satzung §6), die - zwischen den Botanikertagungen - eigene wissenschaftliche Symposien in ihrem jeweiligen Spezialgebiet veranstalten. Sie vernetzen sich und tauschen Informationen Ihres Fachgebietes miteinander aus. Die DBG hat derzeit sechs Sektionen:

Mitgliedschaft in den Sektionen

Der Beitritt zu den Sektionen geschieht auf freiwilliger Basis. Unabhängig vom Jahresbeitrag für die DBG erheben manche Sektionen eigene Mitgliedsbeiträge. Generell können neue Mitglieder einer Sektion bis zu drei Jahren angehören, bevor sie auch Mitglied der DBG werden ("Schnupperphase").

DBG · Sektionen

Sprecher der Sektion für Interaktionen

Prof. Dr. Dominik Begerow. Foto: Marion Nelle

(ehemals Sektion Mykologie und Lichenologie)

Prof. Dr. Dominik Begerow

Geobotanik
Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum
Deutschland
Tel: ++49 (0)234 32 27212
E-Mail: dominik.begerow@rub.de
www.ruhr-uni-bochum.de/geobot/

DBG · Sektionen

Sprecherin Sektion Pflanzliche Naturstoffe

Prof. Dr. Maike Petersen. Foto: privat

Prof. Dr. Maike Petersen

Institut für Pharmazeutische Biologie
Philipps-Universität Marburg
Deutschhausstr. 17A
35037 Marburg
Deutschland
Tel: ++49-(0)6421 - 2825821
Fax: ++49-(0)6421 - 2825828
E-Mail: petersen@staff.uni-marburg.de
www.uni-marburg.de/fb16/ipbb/forschung/ag_petersen

DBG · Sektionen

Sprecher Sektion Phykologie

Prof. Dr. Ulf Karsten. Foto: Uni Rostock

Prof. Dr. Ulf Karsten

Lehrstuhl für Angewandte Ökologie und Phykologie
Albert-Einstein-Str. 3
18059 Rostock
Deutschland
Tel.: ++49 (0)381.498 6090
Fax: ++49 (0)381.498 6072
E-Mail: ulf.karsten@uni-rostock.de
www.angewandteoekologie.uni-rostock.de

Der Sprecher der Sektion Phykologie ist geborenes Mitglied im erweiterten Vorstand der DBG.

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DBG · Sektionen

Sprecher Sektion Biodiversität und Evolution

Prof. Dr. Dirk Albach. Foto: Iraj Mehregan

Prof. Dr. Dirk Albach

AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
Institut für Biologie und Umweltwissenschaften
Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
Carl von Ossietzky-Strasse 9-11
26111 Oldenburg
Deutschland
Tel.: ++49 (0)441 7983339
E-Mail: dirk.albach@uni-oldenburg.de
www.uni-oldenburg.de/plant-evol/

DBG · Sektionen

Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie

Prof. Dr. Andreas Weber. Foto: privat

Prof. Dr. Andreas Weber

Institut für Biochemie der Pflanzen
Heinrich-Heine-Universität
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Deutschland
Tel: ++49-(0)211 / 81-12347
E-Mail: andreas.weber@uni-duesseldorf.de
www.plant-biochemistry.hhu.de

Der Sprecher der Sektion Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie ist geborenes Mitglied im erweiterten Vorstand der DBG.

DBG

Erweiterter Vorstand

Prof. Dr. Ralf R. Mendel. Foto: privat

Prof. Dr. Ralf R. Mendel

Institute of Plant Biology
Braunschweig University of Technology
Humboldtstr. 1
38106 Braunschweig
Germany
Tel: +49 - 531 - 391 5870
Fax: +49 - 531 - 391 8128
E-Mail: r.mendel@tu-bs.de
ifp.rz.tu-bs.de/mendel/

DBG

Erweiterter Vorstand

Prof. Dr. Birgit Piechulla. Foto: privat

Prof. Dr. Birgit Piechulla

Lehrstuhl für Biochemie
Institut für Biowissenschaften
Universität Rostock
Albert-Einstein-Str. 3
18059 Rostock
Deutschland
Tel: ++49-(0) 381 / 498 – 6130
E-Mail: birgit.piechulla@uni-rostock.de
www.biochemie.uni-rostock.de

DBG

Schriftführer

Dr. Thomas Janßen, Photo: H. Kostial

Dr. Thomas Janßen

Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Biologie
AG Botanik und Arboretum
Späth-Arboretum
Späthstr. 80/81
12437 Berlin
Tel. ++49 (0)30 636 6941
Fax ++49 (0)30 636 9446
E-Mail: thomas.janssen@biologie.hu-berlin.de

DBG

Generalsekretär

Prof. Dr. Volker Wissemann. Foto: privat

Prof. Dr. Volker Wissemann

Institut für Botanik
Justus-Liebig-Universität Gießen
Heinrich-Buff Ring 38
35392 Giessen
Deutschland
Tel. ++49-(0)641-99-35170
Fax: ++49-(0)641-99-35179
E-Mail: Volker.Wissemann@bot1.bio.uni-giessen.de
www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb08/Inst/botanik/spezbot/mitarbeiter/vowi1

DBG

Schatzmeister

PD Dr. Klaus-Jürgen Appenroth. Foto: Privat

PD Dr. Klaus-Jürgen Appenroth

Institut für Allgemeine Botanik und Pflanzenphysiologie
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Dornburger Str. 159
07743 Jena
Deutschland
Tel: ++49-(0)3641-949 233
Fax: ++49-(0)3641-949 232
E-Mail: Klaus.Appenroth@uni-jena.de
www.uni-jena.de/AG_Appenroth.html

DBG

Präsident

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christ

Prof. Dr. Karl-Josef Dietz

Biochemistry and Physiology of Plants
Faculty of Biology - W5
Bielefeld University
33501 Bielefeld
Germany
Tel. ++49 (0)521 1065589
Fax. ++49 (0)521 1066039
e-mail: karl-josef.dietz[at]uni-bielefeld.de
web.biologie.uni-bielefeld.de/pflanzenbiochemie/

DBG

Vorstand (2012 - 2015)

Der Vorstand der DBG setzt sich aus dem Geschäftsführenden und dem Erweiterten Vorstand zusammen. Die vier Mitglieder des Geschäftsführenden sowie zwei Mitglieder des Erweiterten Vorstands werden in der Mitgliederversammlung für zwei Jahre in geheimer Wahl bestimmt. Weitere Mitglieder des Erweiterten Vorstands sind die Vorsitzenden der fünf Sektionen der DBG.

Geschäftsführender Vorstand (2012 - 2015)

Präsident: Prof. Dr. Karl-Josef Dietz

Schatzmeister: PD Dr. Klaus-Jürgen Appenroth

Generalsekretär: Prof. Dr. Volker Wissemann

Schriftführer: Dr. Thomas Janßen

Erweiterer Vorstand (2012 - 2015)

Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Birgit Piechulla

Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Ralf R. Mendel

Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: Prof. Dr. Andreas Weber

Sprecher der Sektion Biodiversität und Evolutionsforschung: Prof. Dr. Dirk Albach

Sprecher der Sektion Phykologie: Prof. Dr. Ulf Karsten

Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe: Prof. Dr. Maike Petersen

Sprecher der Sektion für Interaktionen (ehemals Mykologie und Lichenologie): Prof. Dr. Dominik Begerow

 

 

 

DBG

Geschäftstellen

Schriftführer der DBG

Dr. Thomas Janßen

Humboldt-Universität zu Berlin

Generalsekretär der DBG

Prof. Dr. Volker Wissemann

Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Gerichtsstand: Berlin

25. März 2015 · Actualia · DBG

Kostenzuschuss zur Teilnahme an der Botanikertagung

Die DBG gibt Finanzhilfen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aktiv an der Botanikertagung teilnehmen, die vom 30. August bis 3. September 2015 auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM) in Freising stattfinden wird. Sie ist Studierenden sowie nicht voll vergüteten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorbehalten, die Mitglied der DBG sind. Die Gesellschaft erstattet Reisekosten und die Tagungskosten von Selbstzahlern.

Reisekostenzuschuss:  Details und Antragsformular im Intranet

Erst Mitglied werden

30. November 2014 · DBG · Newsletter

Newsletter Nr. 27

Gleich zwei Nachrichten handeln davon, wie Pflanzenforscher mit modernen Methoden die Vergangenheit enträtseln. Lesen Sie außerdem, warum eine Pflanze als Bombendetektor von sich Reden macht, welcher derzeit in den USA forschende Pflanzenwissenschaftler nach Deutschland zurückgewünscht wird und wie abgedunkelte Wurzeln Licht registrieren.

Die Zusammenkunft der DBG-Mitglieder mit Pflanzenforschern aus der ganzen Welt zur Botanikertagung im September 2017 wirft ihre Schatten voraus. Mitglieder erhalten erste Informationen, bevor die Tagungswebsite im Dezember offiziell ihre Pforten öffnet. Außerdem möchte die Gesellschaft herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und  -wissenschaftler mit Preisen auszeichnen, um deren Karriere zu befeuern. Tagungsberichte, Nachrichten aus den Sektionen inklusive einer Einladung sowie der Terminkalender runden den Newsletter ab.

zum Newsletter für Mitglieder im Intranet

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20. November 2014 · DBG · Ausschreibung

Horst Wiehe-Preis 2015

Die DBG erbittet Vorschläge für die Verleihung des Horst Wiehe-Förderpreises. Sie verleiht den Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs, der im kommenden Jahr mit 2.000 Euro dotiert ist. Ausgezeichnet wird eine hervorragende und originelle Leistung eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin über ein ausschließlich botanisches Thema. Die Preisträgerin / der Preisträger erhält die Auszeichnung am Eröffnungstag der kommenden Botanikertagung und wird eingeladen, ihre / seine Forschung in einem Vortrag zu präsentieren. Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 1. Februar 2015 bei der DBG ein; auch Selbstvorschläge sind möglich.
Quelle: Ausschreibung 2015 (pdf)

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31. Januar 2014 · Actualia · DBG

Vier Thesen zur Abschaffung des Faches Biologie in Baden-Württemberg

Die Landesregierung in Baden-Württemberg plant, die Fächer Biologie, Chemie und Physik als eigenständige Unterrichtsfächer in den 5. und 6. Klassen abzuschaffen und durch ein Fach „Naturphänomene und Technik“ zu ersetzen. Die DBG präsentiert vier Thesen, warum das Fach Biologie als eigenständige Disziplin für die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler notwendig ist.

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28. Oktober 2013 · DBG · Botanikertagung

Botanikertagung in Tübingen (2013)

Eingang zum Tagungsgebäude. Foto: Lea Zentgraf

zur (schnellladenden) Übersicht der Aufnahmen von Lea Zentgraf

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28. Oktober 2013 · DBG · Botanikertagung

Bilder der Botanikertagung in Tübingen (2013)

Eingang zum Tagungsgebäude. Foto: Lea Zentgraf

zur Übersicht der Aufnahmen von Lea Zentgraf

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14. Oktober 2013 · Actualia · DBG

Sechs Präsidiumsmitglieder im Amt bestätigt

Bei der jüngsten Versammlung bestätigten die Mitglieder in der Wahl die vier geschäftsführenden Vorstandsmitglieder im Amt: Professor Karl-Josef Dietz bleibt Präsident der DBG, PD Klaus-Jürgen Appenroth deren Schatzmeister, Professor Volker Wissemann Generalsekretär und Dr. Thomas Janßen Schriftführer. Auch die beiden Mitglieder des erweiterten Vorstands, die Professoren Birgit Piechulla und Ralf Mendel, wurden wieder gewählt. Die zweijährige Amtszeit der Vorstandsmitglieder beginnt der Satzung gemäß zum ersten Januar des kommenden Jahres.

26. September 2013 · DBG · Pressemitteilung

Cytokinin steigert Pflanzenresistenz auch wenn es von Bakterien stammt

Dominik Großkinsky von der Karl-Franzens-Universität Graz infiziert Tabakblätter mit dem Erreger Pseudomonas syringae. Foto: Dr. Eric van der Graaff, Institut für Pflanzenwissenschaften, Karl-Franzens-Universität Graz

Dr. Dominik Großkinsky erhält den Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft für die Entdeckung, dass das Hormon Cytokinin die Abwehrkraft von Pflanzen steigert. Unter dem Einfluss von körpereigenen Cytokininen bildeten die Pflanzen sog. Phytoalexine, steigerten ihre Abwehrkraft also mit körpereigenen Antibiotika und überwanden eine Infektion mit dem Bakterium Pseudomonas syringae. Erstaunlicher Weise wirkte Cytokinin aber auch, wenn es von anderen Bakterien abgegeben wurde und gar nicht von der Pflanze selbst stammte. Das eröffnet neue Wege in der Resistenzforschung und in der biologischen Kontrolle des Erregers Pseudomonas syringae. Dieses Bakterium führt bei Nutzpflanzen wie Äpfeln, Kartoffeln oder Tomaten zu Ernteeinbußen und ist nur schwer zu bekämpfen. Großkinsky wird den mit 2.500 Euro dotierten Preis während der diesjährigen Botanikertagung am 30. September vom Präsident der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung, Prof. Dr. Christian Wilhelm, entgegen nehmen.

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24. September 2013 · DBG · Pressemitteilung

Biosyntheseweg eines Hormones, das Freund und Feind von Pflanzen lockt

Dr. Adrian Alder analysiert in der Dunkelkammer Intermediate der Strigolacton Biosynthese mit einem Gerät für die Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie (HPLC). Foto: Salim Al-Babili, Universität Freiburg.

Für seine Entdeckung, wie Pflanzen das Hormon Strigolacton herstellen, erhält der Dr. Adrian Alder den Strasburger-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). An der Universität Freiburg hat der 31jährige bisherige Annahmen widerlegt, wie das Hormon entsteht, den korrekten Weg herausgefunden und das Zwischenprodukt Carlacton identifiziert, das ähnliche Wirkungen wie das fertige Hormon entfaltet. Mit Strigolactonen locken Pflanzen symbiontische Pilze zum beiderseitigen Vorteil an. Der pflanzliche Botenstoff wird aber auch von Schmarotzerpflanzen missbraucht. Das einfacher aufgebaute Carlacton eröffnet neue Perspektiven im biologischen Pflanzenschutz, indem es bislang kaum zu bekämpfende Parasiten, die ganze Ernten vernichten, in den Selbstmord treiben kann. Für diese Arbeiten wird Alder am 30. September 2013 mit dem mit 2.500 Euro dotieren und von Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis ausgezeichnet, den er während der diesjährigen Botanikertagung in Tübingen aus den Händen des Präsidenten der DBG, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, entgegen nehmen wird.

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17. September 2013 · DBG · Pressemitteilung

Horst Wiehe-Preis für die Entdeckung, warum der Zellulose-Aufbau wie auf Schienen läuft

Martin Bringmann fand das seit 50 Jahren gesuchte Eiweiß, das die Maschinerie auf den Schienen hält, damit der Zellulose-Aufbau klappt. Foto: privat

Dr. Martin Bringmann erhält den Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) 2013. Der ehemalige Doktorand am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam identifizierte ein seit den 1960er Jahren postuliertes Bindeglied und klärte den Mechanismus auf, der Pflanzen hilft, Zellulose korrekt in ihren Zellwänden anzuordnen. Die richtige Anordnung verleiht den Zellen nicht nur eine Hülle mit der Reißfestigkeit von Stahl, sondern ist auch für das Richtungswachstum verantwortlich, wenn sich Pflanzen etwa dem Sonnenlicht entgegenstrecken. Wie Pflanzen Zellulose synthetisieren, interessiert nicht nur Pflanzenwissenschaftler, sondern auch die Papier- und Textilindustrie sowie die Hersteller von Bioethanol. Bringmann, der nun in Kalifornien forscht, wird den mit 1.500 Euro dotierten Preis am 30. September 2013 während der Botanikertagung von Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, dem Präsidenten der DBG, entgegen nehmen.

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15. August 2012 · Actualia · DBG

Mitglieder kooperieren international vor allem mit den USA

Kooperationspartner der DBG-Mitglieder [Promille] im März 2012 (zum Vergrößern bitte anklicken)

Ein Großteil der DBG-Mitglieder hat einen Partner in den USA (41%), Frankreich (24%) oder Großbritannien (19%), mit dem sie wissenschaftlich zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Gesellschaft im März des Jahres unter ihren Mitgliedern durchgeführt hatte. Etwa jeder zehnte kooperiert mit Forschern in Australien, Spanien, den Niederlanden oder Österreich (jeweils 10%) sowie der Schweiz (9%) oder Schweden (7%; Mehrfachnennungen waren möglich). Einige arbeiten auf internationaler Ebene mit Partnern in Deutschland zusammen (11%), wobei es sich vermutlich um die nicht in Deutschland ansässigen Mitglieder handelt (nicht überprüfbar, weil anonym erhoben). An der Umfrage, deren Daten in die Karte einflossen, hatten sich im März und April 2012 insgesamt 388 Personen beteiligt, das waren etwa 45% aller per E-Mail und Post erreichbaren Mitglieder der Gesellschaft.

03. Juli 2012 · Actualia · DBG

Neue Arabidopsis-Arbeitsgruppe AFGN

Erstmals hat die Gesellschaft eine themenbezogene Gruppe AFGN (Arabidopsis Functional Genomics Network) eingerichtet, die die verschiedenen Forschungen an der Modellpflanze Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) bündelt. Die vom Tübinger Pflanzenphysiologen Prof. Dr. Klaus Harter koordinierte Gruppe vernetzt ihre Mitglieder über eine Website, veranstaltet Tagungen, engagiert sich in übergeordneten Komitees und dokumentiert die weltweite Forschung.

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29. März 2012 · Actualia · DBG

Umfrage unter den 850 Mitgliedern

Die Deutsche Botanische Gesellschaft will sich - wie alle wissenschaftlichen Gesellschaften - weiterentwickeln, um auch im Zeitalter hoher Informationsfülle, neuer Netzwerke und weltweiter Kommunikation die spezifischen Aufgaben für ihre Fachdisziplinen zu erfüllen. Dazu ruft sie derzeit alle ihre Mitglieder zur Meinungsäußerung auf und erfragt deren Wünsche, Bedürfnisse und Ideen in einer Umfrage, die am 26. März startete.

01. Januar 2012 · Actualia · DBG

Drei neue Präsidiumsmitglieder treten ihr Amt an

Neuer Präsident Professor Dr. Karl-Josef Dietz. Foto: Kim-Christian Meyer

Seit erstem Januar arbeitet der Vorstand der Gesellschaft in teilweise neuer Besetzung. Zu den acht schon länger amtierenden Vorstandsmitgliedern kommen seit Anfang des Jahres drei neue Pflanzenwissenschaftler, die während der Botanikertagung vergangenen September gewählt wurden: Professor Dr. Karl-Josef Dietz ist der neue Präsident der Gesellschaft, Dr. Thomas Janssen ist der neue Schriftführer und Professor Dr. Ralf R. Mendel ist neues Mitglied im erweiterten Vorstand.

siehe: Vorstellung der Neuen nach deren Wahl im letzten Jahr

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12. November 2011 · Actualia · DBG

Vorstandswahl: Karl-Josef Dietz wird neuer Präsident der DBG

Der Pflanzenphysiologe und Biochemiker Karl-Josef Dietz untersucht, wie sich Pflanzen an die Umwelt anpassen, wozu er und sein Team molekulare, physiologische und biochemische Ansätze einsetzen. Foto: Kim-Christian Meyer.

Bei der jüngsten Versammlung wählten die Mitglieder Professor Karl-Josef Dietz einstimmig zum neuen Präsidenten der Gesellschaft. Dietz wird Professor Ulf-Ingo Flügge ablösen, der nicht mehr kandidierte. Neuer Schriftführer der Gesellschaft wird der Biodiversitätsforscher Dr. Thomas Janßen von der Humboldt Universität Berlin, der Professor Dr. Rudolph Ehwald ablösen wird. Neu im erweiterten Vorstand ist auch Professor Dr. Ralf Mendel von der Technischen Universität Braunschweig, der auf Uwe Sonnewald folgt. Im Amt bestätigt wurden Schatzmeister PD Klaus-Jürgen Appenroth und Generalsekretär Professor Dr. Volker Wissemann. Dietz, Janßen und Mendel werden ihre Ämter satzungsgemäß am ersten Januar des kommenden Jahres antreten.

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09. September 2011 · DBG · Pressemitteilung

Strasburger-Preis für Nachwuchsforscher: Fettsäure-Verbrennung ist essentiell für Pflanzen

Hans-Henning Kunz analysiert derzeit das Verhalten weiterer Mutanten der Ackerschmalwand, die besondere Stoffwechselwege nutzen. Foto: Susanne Thielen

Der nächtliche Abbau von Fettsäuren ist auch für ausgewachsene Pflanzen überlebensnotwendig. Diese bislang unbekannte Stoffwechsel-Strategie untersuchte Hans-Henning Kunz in seiner Doktorarbeit, der dafür den mit 2.500 Euro dotierten Strasburger-Preis erhalten wird. Der Preis zeichnet alle zwei Jahre eine herausragende Arbeit in den Pflanzenwissenschaften aus und wird von Spektrum Akademischer Verlag gestiftet. Am 19. September wird Kunz den Preis aus den Händen des Präsidenten der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), Professor Ulf-Ingo Flügge, anlässlich der Eröffnung der Botanikertagung entgegen nehmen.

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08. September 2011 · DBG · Pressemitteilung

Ob Pflanzen wachsen oder wehrhaft sind: Wilhelm Pfeffer-Preis für Nachwuchsforscher

Dr. Marco Todesco entnimmt Proben von Arabidopsis-Pflanzen, um zu analysieren, welche die Genvariante zur Abwehr von Mikroben und Fressfeinden enthalten. Foto: Jörg Abendroth, Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie Tübingen.

Für die Charakterisierung einer Genvariante, die entscheidet, ob eine Pflanze in Wachstum oder die Abwehr von Krankheitserregern investiert, erhält Dr. Marco Todesco den mit 2500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner Doktorarbeit am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, betreut von Professor Dr. Detlef Weigel, kombinierte Todesco genetische, physiologische und molekularbiologische Techniken, um zwei Typen der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) zu untersuchen. Anlässlich der Preisverleihung auf der Botanikertagung in Berlin wird der Forscher am 19. September 2011 seine Ergebnisse präsentieren: Er will dabei das Dilemma der Pflanzen aufzeigen, entweder zu wachsen oder sich gegen Feinde zu wehren, was je nach Umwelt Vor- oder Nachteile bringt.

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07. September 2011 · DBG · Pressemitteilung

Horst Wiehe-Preis für die Aufklärung einer Signalkaskade, die einen pflanzlichen Minimotor antreibt

Am Computer verfolgt Dr. Alexandra Furch, wie die Forisomen die rot gefärbten Siebelemente mit den helleren Siebplatten (am rechten Monitor) in nur einer Minute verstopfen. Der linke Computer hilft ihr, die Ergebnisse vom Konfokalen-Laser-Scanning-Mikroskop zu berechnen. Foto: Torsten Knauer, Justus-Liebig-Universität Gießen.

Dr. Alexandra Furch von der Justus-Liebig-Universität Gießen erhält den Horst Wiehe-Preis 2011 der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Sie zeigte an lebenden Pflanzen, wie die so genannten Forisomen auf zellulärer Ebene funktionieren. Forisomen sind Proteine in Erbsen, Bohnen und anderen Schmetterlingsblütlern (Fabaceae), die innerhalb einer Minute die Leitungsbahnen verschließen, sobald die Pflanze verletzt wird. Die wie ein Minimotor arbeitenden Forisomen werden von Calcium angetrieben. Sie schützen die Pflanze vor dem „Ausbluten“ zuckerreicher Nährlösung und verhindern das Eindringen von Krankheitserregern. Dr. Furch wird die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung am 19. September 2011 während der Botanikertagung in Berlin entgegennehmen.

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01. Januar 2010 · Actualia · DBG

Neue Vorstandsmitglieder im Amt

Mit dem Jahreswechsel traten drei neue Mitglieder ihr Ehrenamt im Vorstand der Deutschen Botanischen Gesellschaft an. Prof. Dr. Birgit Piechulla wurde im September während der Botanikertagung als Mitglied des erweiterten Vorstandes gewählt. Prof. Dr. Dominik Begerow ist der neue Sprecher der Sektion Mykologie und Lichenologie. Prof. Dr. Andreas Weber, wird neuer Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie.

17. September 2009 · DBG · Sektionen

Neue Mitglieder im erweiterten DBG-Vorstand

Die Mitglieder der Gesellschaft wählten am zehnten September während der Botanikertagung Professor Birgit Piechulla von der Universität Rostock in den erweiterten Vorstand der Gesellschaft. Sie wird das Amt ab Januar des kommenden Jahres von Professor Marianne Popp aus Wien übernehmen. Der geschäftsführende Vorstand der Gesellschaft wurde in der Wahl im Amt bestätigt.

Für zwei der fünf Sektionen setzen sich ab Januar neue Sprecher ein, die ebenfalls zum erweiterten Vorstand zählen: Der bisherige Stellvertreter der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie, Professor Andreas Weber von der Universität Düsseldorf, wird ab Januar auf den amtierenden Sprecher, Professor Karl-Joseph Dietz, folgen. Weber wurde ebenso wie sein Stellvertreter, Professor Christoph Peterhänsel von der Universität Hannover, einstimmig gewählt. In der Sektion Mykologie und Lichenologie wird Professor Dominik Begerow von der Ruhr-Uni Bochum im Januar Professor Reinhard Agerer ablösen.

08. September 2009 · DBG · Pressemitteilung

Der Evolution über die Schulter schauen – Kölner Botanikerin für neuen Forschungsansatz geehrt

Eva Nowack prüft eine Kultur der einzelligen Amöbe Paulinella chromatophora. Foto und Copyright: Dr. Björn Podola, Universität zu Köln.

Für Ihre Ergebnisse über den Photosynthese-Apparat einer Amöbe, die vieles anders macht, erhält Doktor Eva Nowack den mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Nowack, die in der Arbeitsgruppe von Professor Michael Melkonian an der Universität zu Köln promovierte, untersuchte die einzellige Amöbe Paulinella chromatophora und ihre Eigenschaft, Energie aus Licht zu gewinnen. Ihre Ergebnisse eröffnen nun einen neuen Weg zu erforschen, wie höhere Pflanzen zur Photosynthese kamen ohne sie selbst zu erfinden.

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08. September 2009 · DBG · Pressemitteilung

Evolution der Entgiftung – Ehrung einer Rostocker Pflanzenphysiologin, die einen essentiellen Stoffwechselweg erforscht

Strasburger-Preisträgerin Marion Eisenhut bestimmt Zwischenprodukte des Stoffwechsels in einer Blaualgen-Probe mit einer Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie-Anlage (HPLC). Foto: Mika Keränen

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) verleiht Doktor Marion Eisenhut den mit 2.500 Euro dotierten Strasburger-Preis für ihre Erkenntnisse über die Evolution des photorespiratorischen Stoffwechsels, einem entscheidenden Schritt für die Nutzung der Photosynthese durch Pflanzen. In ihrer Doktorarbeit im Labor von Professor Martin Hagemann von der Universität Rostock erforschte die Physiologin zum einen, wie der so genannte Phosphoglykolat-Zyklus in Blaualgen abläuft. Zum anderen untersuchte sie, ob höhere Pflanzen die zur Entgiftung des Phosphoglykolats nötigen Schritte selbst erfanden oder von den Blaualgen (Cyanobakterien) erbten.

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08. September 2009 · DBG · Pressemitteilung

Die Modellpflanze der Genetiker ist kein Urtyp – Preis für Chromosomenforscher

Martin Lysak untersucht die Knospen einer Heliophila während seiner Feldarbeit in Südafrika. Dort vervollständigte er eine Kollektion um Blüten und Samen der endemischen Kreuzblütler für seine Vergleiche der Karyotypen. Foto und Copyright: T. Mandakova.

Für das Aufdecken der Entwicklung ganzer Chromosomenbestände in Kreuzblütlern mittels vergleichenden Chromosomen-Paintings erhält Dr. Martin Lysak den Horst Wiehe-Förderpreis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In der Arbeitsgruppe von Professor Ingo Schubert am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben gelang Lysak erstmals das spezifische  Färben ganzer Chromosomen und Karyotypen (Chromosomenbestände) in Pflanzen und damit auch die Rekonstruktion der Evolution innerhalb der Kreuzblütler (Brassicaceae).

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07. September 2009 · DBG · Pressemitteilung

Podiumsdiskussion: "Volle Tanks und leere Teller"

Die Deutsche Botanische Gesellschaft freut sich, für die Podiumsdiskussion zur Botanikertagung hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft gewonnen zu haben. Die Teilnehmer am 8. September 2009 sind:

  1. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
  2. Prof. Martin Kaltschmitt wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen BiomasseForschungsZentrums Leipzig
  3. Prof. Peter Wagner, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Mitkoordinator des EU Projekts Agrowood
  4. Peter Rottach, EU-Büro "Brot für die Welt", Brüssel
  5. Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung
  6. Prof. Christian Wilhelm, Tagungspräsident

Moderation: Anja Martini, MDR
Zeit: 8.9.2009 von 20:00 bis 22 Uhr;
Ort: Neues Hörsaalgebäude der Universität Leipzig am Augustusplatz

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25. August 2009 · DBG · Pressemitteilung

Einladung zur Pressekonferenz "Pflanzen für die Zukunft"

"Pflanzen für die Zukunft" ist das Thema der diesjährigen Botanikertagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft, die vom 6. bis 11. September 2009 an der Universität Leipzig stattfindet. Die Tagung stellt sich den großen Zukunftsherausforderungen der Menschheit wie Sicherstellung von Energie, Nahrungsmitteln und kohlenstoffbasierten Rohstoffen sowie die Begrenzung der Erderwärmung unter dem Blickwinkel Pflanzenwissenschaften. Sie will zugleich einen Ausblick geben, wie neues botanisches Wissen in neue Technologien umgesetzt werden kann. Themen der Pressekonferenz sind: Labor auf dem Acker, Transgene Pflanzen, Musikinstrumente aus Pflanzenabfall, Kraftstoff aus Algen und die Zukunft der Biomassemärkte. Details beim Informationsdienst Wissenschaft (idw). Die fünf Themen listet die veranstaltende Uni Leipzig.

 

 

10. Juni 2008 · DBG · Pressemitteilung

Statement des Präsidenten, Prof. Dr. Ulf-Ingo Flügge zur Forschungsfreiheit

Anlässlich der Beendigung von Feldversuchen an der Fachhochschule Nürtingen und der Universität
Gießen fordert der Präsident der DBG, prof. Dr. Ulf-Ingo Flügge, das Recht auf Forschungsfreiheit ein: "Mich beunruhigt, dass nun schon zwei Hochschulen genehmigte Freisetzungsversuche mit transgenen Pflanzen beendeten. Sich in dieser Weise den Meinungsmachern zu beugen, hat eine neue Qualität erreicht. Ich fordere daher die Hochschulen auf, das Recht auf Forschungsfreiheit zu gewährleisten", sagte Ulf-Ingo Flügge. Er begrüße daher den Vorstoß des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO), der heute in einer Pressemitteilung den Abbruch der Forschung kritisiert.

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10. Juni 2008 · DBG · Pressemitteilung

Statement des Präsidenten Professor Ulf-Ingo Flügge zur Forschungsfreiheit

Anlässlich der Beendigung von Feldversuchen an der Fachhochschule Nürtingen und der Universität
Gießen fordert der Präsident der DBG, Professor Dr. Ulf-Ingo Flügge, das Recht auf Forschungsfreiheit ein: "Mich beunruhigt, dass nun schon zwei Hochschulen genehmigte Freisetzungsversuche mit transgenen Pflanzen beendeten. Sich in dieser Weise den Meinungsmachern zu beugen, hat eine neue Qualität erreicht. Ich fordere daher die Hochschulen auf, das Recht auf Forschungsfreiheit zu gewährleisten", sagte Ulf-Ingo Flügge. Er begrüße daher den Vorstoß des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBIO), der heute in einer Pressemitteilung ebenfalls den Abbruch der Forschung kritisiert.

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14. Januar 2008 · Actualia · DBG

Plant Biology erscheint nun bei Wiley-Blackwell

Seit Januar 2008 erscheint die Zeitschrift der Gesellschaft bei einem anderen Publisher. Vom Verlagswechsel erhofft sich der Vorstand eine höhere internationale Reputation.

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14. Januar 2008 · DBG · Pressemitteilung

Plant Biology erscheint nun bei Wiley-Blackwell

Cover der ersten Ausgabe (Volume 10, Issue 1) bei Wiley-Blackwell

Ab Januar 2008 wird die Zeitschrift der Gesellschaft von einem anderen Publisher verlegt. Vom Verlagswechsel erhofft sich der Vorstand eine höhere internationale Reputation.

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07. August 2007 · DBG · Pressemitteilung

125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft

Aus Anlass des 125jährigen Bestehens der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) blickt der geschäftsführende Vorstand im Interview zurück, schildert jüngste Erfolge und nennt die Zukunftspläne der Gesellschaft.

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07. August 2007 · Actualia · DBG

Interview: 125 Jahre Deutsche Botanische Gesellschaft

Aus Anlass des 125jährigen Bestehens der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) blickt der geschäftsführende Vorstand zurück, schildert jüngste Erfolge und nennt die Zukunftspläne der Gesellschaft. Der Präsident, Professor Dr. Ulf-Ingo Flügge, der Generalsekretär, Professor Dr. Rudolf Ehwald, und der Schatzmeister, Privatdozent Dr. Klaus-Jürgen Appenroth, stellten sich einem Interview. Sie geben Auskunft über jüngste Erfolge, die verstärkte Nachwuchsförderung, die diesjährige Botanikertagung sowie die zukünftige Informationspolitik.

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21. Juni 2007 · Actualia · DBG

Kommende Mitgliederversammlung

Die Mitglieder der DBG treffen sich am 6. 9. 2007 um 18.00 Uhr während der Botanikertagung in Hamburg zu ihrer Mitgliederversammlung mit folgender Tagesordnung

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