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29.2.2012

Meiotische Chromosomen der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana), die als Modellorganismus in der Genetik dient. Um die DNA und assoziierte Proteine sichtbar zu machen, wurden ein Farbstoff und fluoreszierende Antikörper eingesetzt. Die DNA ist blau gefärbt, ein spezielles meiotisches Protein grün. Bild: MFPL
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Doktoratsprogramm Chromosomendynamik Bewerbung bis 15. März
Ein neues Programm der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der MedUni Wien in Zusammenarbeit mit dem Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie der ÖAW bietet DoktorandInnen erstmals eine spezialisierte Ausbildung im Bereich der Chromosomendynamik. Es ergänzt den gleichnamigen, ebenfalls vom FWF finanzierten Spezialforschungsbereich. Denn die Chromosomendynamik ist nicht nur für Gesundheit und Fruchtbarkeit der Menschen ausschlaggebend, sondern wird auch in der Lebensmittelindustrie und Pflanzenzüchtung angewandt. InteressentInnen können sich bis 15. März 2012 bewerben.
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29.2.2012

Das "ClockworkGreen"-Team. Copyright: MPI für chemische Ökologie/Angela Overmeyer
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Biorhythmus der Pflanzen im Freiland erforschen
Ian Baldwin, Direktor am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena, erhält eine unter europäischen Forschern begehrte Förderung, den so genannten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC). Brüssel stellt insgesamt 2,49 Millionen Euro zur Verfügung, um ein Projekt aus den Pflanzenwissenschaften mit der Kurzbezeichnung Clockwork Green durchzuführen. Dazu werden neue Arbeitsplätze für Techniker und Wissenschaftler geschaffen. Bei den geplanten ökologischen Feldstudien werden gentechnisch veränderte Pflanzen freigesetzt, deren innere Uhr nicht mehr im Einklang mit dem natürlichen Tag/Nachtrhythmus funktioniert. Die Versuche werden ausschließlich in den USA durchgeführt. Im Vergleich mit nicht veränderten Pflanzen ist es so möglich herauszufinden, welche genetischen und physiologischen Vorgänge - von der Samenkeimung bis zur Samenreife - von der inneren Uhr abhängig sind, damit Pflanzen in der Wildnis bestehen können.
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29.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Trotz Nachweis-Schwierigkeiten: Feld mit Gentechnik-Spuren muss untergepflügt werden
Bereits ausgebrachtes Saatgut muss grundsätzlich vernichtet werden, wenn darin Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen gefunden werden. Das hat heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Trotz der "Schwierigkeiten einer Analyse an der Nachweisgrenze" wertet das Gericht jedes unbeabsichtigte Ausbringen einzelner gentechnisch veränderter Saatkörner als "nicht genehmigte Freisetzung" und einen "Verstoß gegen das Gentechnik-Gesetz".
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29.2.2012
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Umweltforschungsplan 2012 jetzt im Internet
Ab sofort steht der Umweltforschungsplan 2012 (UFOPLAN 2012) des Bundesumweltministeriums im Internet. Er umfasst u. a. die geplanten Projekte des Umweltbundesamtes (UBA).
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29.2.2012
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Klimawandel bedroht Getreidevielfalt
Steigende Temperaturen führen zu genetischen Veränderungen in wilden Getreidepflanzen. Diese blühen dann früher. Wissenschaftler fürchten um die genetische Vielfalt der Wildpflanzen als wichtige Ressource der Pflanzenzucht - und entdecken das entscheidende Blühgen der Gerste.
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29.2.2012
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BLE und Bundessortenamt starten Biopatent-Monitoring
Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) soll ein Biopatent-Monitoring aufgebaut werden, um mögliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft frühzeitig erkennen zu können. Mit der Aufgabe wurden die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und das Bundessortenamt (BSA) betraut. Das Biopatent-Monitoring in der BLE wird vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) aufgebaut.
mehr bei der BLE
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29.2.2012
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Blick in die Zukunft der Energiepflanzen
Eine Kristallkugel hat Christine Rösch nicht zur Verfügung, doch ein wenig in die Zukunft blicken kann sie dennoch. Am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) in Karlsruhe erforscht die Agrarbiologin neue Technologien und Entwicklungen in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhänge. Hierbei hat sich die 48-jährige Forscherin am Karlsruher Institut für Technologie auf die Analyse des Potenzials von Energiepflanzen und Mikroalgen spezialisiert.
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28.2.2012
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5. Bundesalgenstammtisch: Algen in Ernährung und Bioökonomie
Der 5. Bundesalgenstammtisch am 26. und 27. März in Pullach bei München konzentriert sich auf den Einsatz von Mikroalgen als viel versprechende Wertstoffproduzenten. In den Beiträgen werden die neuesten Entwicklungen der Algenbiotechnologie mit den Schwerpunkten Verfahrenstechnik, Produktentwicklung und Nachhaltigkeit vorgestellt.
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28.2.2012
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EU-Kommission schlägt Strategie für nachhaltige Bioökonomie in Europa vor
Die Europäische Kommission hat eine Strategie vorgestellt, mit der sie die Umstellung der europäischen Wirtschaft auf eine verstärkte und nachhaltigere Nutzung erneuerbarer Ressourcen unterstützen will. Angesichts einer bis 2050 auf nahezu 9 Milliarden Menschen anwachsenden Weltbevölkerung und zur Neige gehender fossiler Rohstoffe braucht Europa erneuerbare biologische Ressourcen, um seine Versorgung mit gesunden Nahrungs- und Futtermitteln sowie mit Baumaterial, Energie und anderen wichtigen Produkten auch weiterhin sichern zu können. In dem Strategie- und Maßnahmenplan „Innovation für nachhaltiges Wachstum: eine Bioökonomie für Europa“ beschreibt die Kommission eine kohärente, branchenübergreifende und interdisziplinäre Herangehensweise an dieses Thema.
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27.2.2012
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Mehr Burnout durch Bologna
Ein sehr guter Abschluss in Regelstudienzeit, Praktika, Auslandsaufenthalte - die Jagd nach dem optimalen Lebenslauf verbunden mit gestrafften Studienordnungen und schrumpfenden Freiräumen im Bachelor-Master-System treibt immer mehr Studierende in die psychosozialen Beratungsstellen der Studentenwerke. Zu diesem Ergebnis kommt Doreen Liebold in ihrer Diplomarbeit im Fach Soziologie an der Technischen Universität Chemnitz.
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27.2.2012
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Wärme verringert Biodiversität und erhöht Toxizität von Cyanobakterien
Prof. Dr. Daniel Dietrich hat in seiner Arbeitsgruppe für Human- und Umwelttoxikologie an der Universität Konstanz untersucht, wie sich eine Klimaerwärmung auf das Wachstum von Blaualgen (Cyanobakterien) auswirken kann. Bei Laborversuchen mit Blaualgenproben aus der Arktis und Antarktis ergab sich, dass bei einer Erhöhung der Temperatur die Diversität der verschiedenen Blaualgenarten zurückgeht, gleichzeitig aber mehr toxische Stoffe produziert werden. Langfristig will der Forscher das Blaualgenwachstum prognostizieren, um ggf. eingreifen zu können. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der aktuellen Ausgabe des Online-Journals Nature Climate Change erschienen.
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27.2.2012
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Gemeinsam die Geheimnisse des Lebens entschlüsseln - EU Konsortium startet neue Infrastruktur
Es sind die kleinen Dinge im Leben, die zählen. In der Strukturbiologie gehören dazu Proteine, Enzyme und Viren. Eine einzige Veränderung in ihrer molekularen Struktur kann über Funktion oder Störung, Gesundheit oder Krankheit entscheiden. Am Donnerstag, den 23. Februar 2012, startet das EU-Projekt Instruct eine neue Forschungsinfrastruktur für Strukturbiologie. Instruct wird europäischen Wissenschaftlern aus der akademischen und industriellen Forschung Zugang zu einem breiten Portfolio integrierter Technologien verschaffen. Wolfgang Baumeister, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, ist eines der Instruct-Mitglieder.
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25.2.2012
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Rund 200 Aussteller im Juni bei vierter „Woche der Umwelt“
Rund 200 Aussteller werden am 5. und 6. Juni im Park von Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, bei der „Woche der Umwelt“ ihre zukunftsweisenden Umwelt- und Naturschutzprojekte vorstellen. „Rund 550 Unternehmen, Verbände, Institute und Initiativen haben sich für die Leistungsschau beworben über 100 Interessenten mehr als bei der dritten ‚Woche der Umwelt' 2007.
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24.2.2012

Von der Krummsegge dominierter Pflanzenbestand in den Schweizer Alpen. Durch systematische Beprobung und molekulare Fingerprints werden die Größe von Klonen und indirekt ihr Alter analysiert. Foto: Lucienne de Witte.
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Uralt und widerstandsfähig: Wie Gebirgspflanzen dem Klimawandel trotzen
Langsam wachsende Gebirgspflanzen können extrem alt werden und haben in der Vergangenheit beträchtliche Klimaschwankungen überlebt. So erreichen Individuen der alpinen Grasart Krummsegge ( ein rekordverdächtiges Höchstalter von fast 5000 Jahren. Dies weisen Forschende am Botanischen Institut der Universität Basel mithilfe molekularer Fingerprints nach, wie sie in der Fachzeitschrift Molecular Ecology berichten.
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| 24.2.2012 |
Abwehrprotein aus dem Labor zerstört Pflanzenerreger
Wissenschaftler haben ein neues Abwehrprotein gegen Pflanzenbakterien entworfen. Aus einem Peptid-Antibiotikum konstruierten sie ein Eiweißmolekül, das den Erreger der Pierce`schen Krankheit erkennt und zerstört. Die Technik könnte auch der Humanmedizin nützen.
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24.2.2012
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Bio-Obst: Agrarexperten fordern mehr Eigenproduktion statt Importe
Biobauern müssen ihre Produktion steigern und dazu auch neue Wege gehen. So ein Fazit der internationalen Fachtagung Ecofruit an der Universität Hohenheim.
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24.2.2012
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Jahrestagung des Arbeitskreises Makroökologie, Gesellschaft für Ökologie
Können sich Tier- und Pflanzenarten an den Klimawandel anpassen oder sterben sie aus? Wie groß ist das Ausmaß des derzeitigen Artensterbens? Und was beeinflusst die globale Verteilung der biologischen Vielfalt? Diese und weitere aktuelle Fragen werden vom 29.2. bis 2.3.2012 auf der 6. Jahrestagung des Arbeitskreises Makroökologie der Gesellschaft für Ökologie im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt diskutiert. Als prominenter Referent wird unter anderem Prof. Dr. Carsten Rahbek, Universität Kopenhagen, erwartet. Er vertritt die These, dass die Biodiversitätskrise die Menschheit mehr als der Klimawandel gefährdet. Die Veranstaltung wird vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum organisiert.
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24.2.2012
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Mangelnder Niederschlag löste Untergang der Maya aus
Der Klimawandel gilt schon lange Zeit als eine Ursache für den Zerfall der Maya-Zivilisation in Mittelamerika. Dies konnte nun untermauert werden: Ausbleibender Regen führte zu Dürreperioden, die wahrscheinlich für den gesellschaftlichen Zusammenbruch verantwortlich waren.
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23.2.2012

Gesunde Gerstepflanzen. Foto: JKI.
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Suche nach Resistenzgenen in wilder Gerstenart
Für die nachhaltige Züchtung von Gerste müssen zusätzliche Genressourcen erschlossen werden. Eine solche Ressource ist der so genannte sekundäre Genpool einer Gerstenwildart, Hordeum bulbosum. Bisherige Forschungsarbeiten am Julius Kühn-Institut (JKI) und anderen Forschungsgruppen zeigten, dass dieser Genpool zahlreiche züchterisch bislang noch nicht erschlossene Resistenzgene gegen gefährliche Krankheitserreger der Gerste bietet. Partner aus Forschung und Wirtschaft wollen in dem jetzt gestarteten dreijährigen Verbundvorhaben aus diesem Genpool neue Resistenzen für die Züchtung gesunder Gerstesorten nutzbar machen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Förderinitative „Pflanzenbiotechnologie der Zukunft“ finanziell. Beteiligt sind neben dem Julius Kühn-Institut das Leibniz Institut für Kulturpflanzenforschung (IPK), die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Freising-Weihenstephan sowie sechs deutsche Gerstenzüchtungsunternehmen.
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23.2.2012
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Ministerranking: Titelverteidigerin Wolff vor Wanka und Zöllner
Birgitta Wolff (CDU), Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt, hat ihren Titel als "Wissenschaftsministerin des Jahres" verteidigt. Ihre hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden im diesjährigen Ministerranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) mit der Note "Befriedigend Plus" (2,77) am besten bewertet (Vorjahr: 2,92). Platz zwei behauptete Johanna Wanka (CDU) aus Niedersachsen (Note: 3,11/Vorjahr: 3,19) vor Berlins ehemaligem Senator Jürgen Zöllner (SPD). Bundesministerin Annette Schavan lag im Mittelfeld.
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23.2.2012
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Technik auf der CEBIT
Internet-Service verhindert Kabel-Salat bei Vorträgen
Wollte man bisher seinen Laptop an einen zusätzlichen Monitor, einen Projektor oder eine Monitorwand anschließen, war dies nur mit einem passenden Kabel möglich. Forscher des Intel Visual Computing Institute der Universität des Saarlandes entledigen sich nun dieser Geißel, indem sie Computer und Anzeigegerät über einen „Internet-Service“ miteinander verbinden. Auf diese Weise können Bildschirminhalte beliebig auf die Displays unterschiedlicher Endgeräte geschaltet und sogar großflächige Monitorwände bespielt werden. Erstmals präsentieren die Forscher der Saar-Uni ihre Ergebnisse auf der Computermesse Cebit, die vom 6. bis 10. März in Hannover stattfinden wird.
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22.3.2012
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Eiszeitblume wieder erweckt
Wissenschaftler belebten ein Leimkraut wieder, das vor mehr als 30.000 Jahr in Sibiriens Boden einfror. Die Samen des Krautes stammten aus den Futterhöhlen von urzeitlichen Eichhörnchen. Die nun neu gezüchteten Pflanzen sind derzeit die ältesten lebenden multizellulären Organismen. Sie ebnen den Weg für vergleichende Genomanalysen.
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22.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Tauziehen um Gentechnik-Mais MON810: Frankreich will neues Anbauverbot
Die französische Regierung verlangt von der EU-Kommission, das Verfahren für die Neu-Zulassung des gentechnisch veränderten MON810-Maises solange auszusetzen, bis neue wissenschaftliche Zweifel an seiner Umweltsicherheit ausgeräumt sind. Mit einem politischen Schachzug versucht die französische Regierung, das 2008 verhängte Anbauverbot aufrecht zu erhalten, obwohl dies der Europäische Gerichtshof und das oberste französische Verwaltungsgericht für unrechtmäßig halten. Bereits Ende Januar hatte Monsanto erklärt, den Verkauf von MON810-Saatgut in Frankreich unabhängig vom Fortbestand des Anbauverbots einzustellen.
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22.2.2012
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13. Jahrestagung der Gesellschaft für biologische Systematik
Vom 23.25. Februar 2012 tagt die Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS) am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn. Angemeldet haben sich über 150 vorwiegend deutschsprachige Wissenschaftler, die ihre neuesten Erkenntnisse über die Vielfalt der Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen (auch Biodiversität genannt) präsentieren und diskutieren werden. Ein Schwerpunkt der Tagung liegt auf der beschleunigten Erfassung der globalen Biodiversität, die einer Bedrohung von historischem Ausmaß ausgesetzt ist. Zu diesem und weiteren Themen wird es über 100 Vorträge und Poster geben.
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21.2.2012

Die Raupe des Karminbären genannten Falters ernährt sich ausschließlich von dem für Mensch und Tier giftigen Jakobs-Kreuzkraut. Copyright & Foto: Dietrich Ober.
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Wie sich Insekten Pflanzengifte zunutze machen
Insekten, wie die afrikanische Harlekinschrecke, haben ein spezifisches Enzym entwickelt, das es ihr erlaubt, Pflanzengifte zur eigenen Verteidigung zu speichern. Ein nahezu identisches Enzym fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereits vor einigen Jahren bei dem europäischen Nachfalter Karminbär. "Die Evolution hat also gleich zweimal einen solch komplexen Mechanismus unabhängig voneinander bei sehr weit voneinander entfernten Arten hervorgebracht", staunt Professor Dietrich Ober, Leiter am Botanischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Die Ergebnisse sind im online Fachmagazin PLoS ONE veröffentlicht.
mehr bei der CAU
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21.2.2012
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Das Pflanzenreich hat einen gemeinsamen Vorfahren
Eine Genomanalyse der Grünalge Cyanophora paradoxa liefert neue Beweise für einen gemeinsamen Ursprung aller Pflanzen. Die Studie kippt damit die sogenannte „Non-Plantea-Hypothese“ und gibt Hinweise darauf, wie der erste pflanzliche Einzeller ausgesehen haben könnte.
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21.2.2012
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Deutsches Nationalkomitee Biologie berät Strategien gegen den Verlust der biologischen Vielfalt
Auf dem kommenden Treffen des Deutschen Nationalkomitees Biologie (DNK) legen die 45 geladenen Fachgesellschaften - unter ihnen die DBG - die internationalen Ziele der deutschen Biologinnen und Biologen fest. Diskutiert wird über zukünftige biologische Forschungsprogramme sowie über die Anträge für die kommende Generalversammlung der Internationalen Biologischen Gesellschaft (International Union of Biological Sciences, IUBS), die im Sommer im chinesischen Suzhou stattfinden wird.
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21.2.2012
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Höhere Biodiversität im Ökolandbau steigert Erdbeererträge
Biobetriebe produzieren, im Vergleich zu konventionell wirtschaftenden, mehr Erdbeeren bei gleichzeitig besserer Qualität. So eine im Fachmagazin PLoS ONE publizierte Studie. Grund dafür könnte die höhere Anzahl an Insekten sein, welche die Bestäubungsrate verbessern.
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20.2.2012
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Tausche Lehrer gegen Professor
Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist im "Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde" eine Forschungsbörse eingerichtet. Über sie können Schülerinnen und Schüler Nachhaltigkeitsforscher, wie Ökologen, Biologen oder Philosophen, zu sich ins Klassenzimmer holen und so deren Arbeit kennen lernen.
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19.2.2012
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Pflanzenforschung ins Rampenlicht
Nur noch drei Monate bis zum Fascination of Plants Day. Der Aktionstag der Europäischen Organisation für Pflanzenwissenschaften (EPSO) soll erstmals am 18. Mai 2012 stattfinden. Zahlreiche Organisationen aus mehr als 25 Staaten haben ihre Teilnahme bekundet und organisieren diverse Aktionen, um die Pflanzenforschung ins Scheinwerferlicht zu rücken.
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17.2.2012

Die transmissions-mikroskopische Aufnahme von Cyanophora paradoxa zeigt zwei Plastiden (Cyanellen oder Muroplasten) während der Teilungsphase. Image: Jürgen Steiner, Uni Halle-Wittenberg
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Forscher entschlüsseln Genom der Alge Cyanophora paradoxa und klären Entstehung der Chloroplasten
Ein internationales Team von Pflanzenwissenschaftlern mit Beteiligung mehrerer hiesiger Forscherinnen und Forscher hat kürzlich das vollständige Genom der Alge Cyanophora paradoxa entschlüsselt. Deren Genom bietet eine Grundlage für ein besseres Verständnis der Photosynthese, genau genommen der wichtigen Mechanismen wie Lichtsammlung und Proteintransport. Denn vor 1,2 Milliarden Jahren fraß ein tierischer Einzeller ein Cyanobakterium, auch Blaualge genannt. Nur verdaut hat er es nicht. Die Folge: Zum ersten Mal entstand so ein Einzeller, der Photosynthese betreiben konnte. Das war die Initialzündung für die Entstehung aller Pflanzen und eines lebenden Fossils namens Cyanophora paradoxa. An der Veröffentlichung im Fachmagazin Science waren Forscherinnen und Forscher der Universitäten Düsseldorf, Köln, Halle-Wittenberg, Wien und Freiburg beteiligt.
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17.2.2012
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Fressfeinde und Pflanzenabwehr schwingen im gleichen Rhythmus
Eine innere Uhr sagt Pflanzen, wann der Feind angreift. Kommen die Pflanzen aus dem Rhythmus, gerät auch die Abwehr durcheinander und sie fallen Fraßfeinden leichter zum Opfer. Wissenschaftlern gelang es, die Pflanzenabwehr auf unterschiedliche Tagesrhythmen zu trainieren und zu stärken.
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17.2.2012
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Internet-Handbuch zeigt Wege, Biodiversität und Denkmalpflege zu verbinden
Alte Parks sind oft herausragende Kulturdenkmäler und zugleich wichtige Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten. Daher wollen Denkmal- und Naturschützer diese Parks gleichermaßen erhalten. Häufig gibt es jedoch Kommunikationsprobleme, da Informationen über Ziele und Handlungsspielräume der jeweils anderen Seite fehlen. Ein Forschungsprojekt der TU Berlin zeigt nun anhand von fünf Berliner Modellanlagen Wege auf, wie Naturschutzziele besser in die Entwicklung historischer Parkanlagen integriert werden können, zusammen mit den Verantwortlichen vor Ort. Mit einem umfangreichen Internet-Handbuch sind die Ergebnisse der dreijährigen, durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt geförderten Arbeit nun allgemein zugänglich.
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17.2.2012
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Mensch beeinflusste Verschwinden des Regenwaldes vor 3000 Jahren
Bisher führte man den Rückgang des Regenwaldes in Zentralafrika auf einen etwa 3.000 Jahren zurückliegenden Klimawandel zurück. Eine Studie beweist nun, dass dieser Erklärungsansatz nicht ausreicht: Eine Intensivierung der Landnutzung durch den Menschen beeinflusste bereits in der frühen Menschheitsgeschichte die Vegetation.
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17.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Studie über gv-Pflanzen verursacht Aufregung
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, könnte eine Studie aus der Fachzeitschrift Journal of Applied Toxicology Anlass zur Sorge vor gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen geben. Die Ergebnisse der Studie werden kontrovers diskutiert, wie die Tageszeitung beschreibt.
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16.2.2012
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Umwelttagung
„Energiepflanzen müssen nachhaltig angebaut werden“
Der aktuelle Boom von Energiepflanzen darf nicht zulasten von Ernährungssicherung und Umwelt gehen: So lautete das Credo auf der Pressekonferenz zur heutigen Umwelttagung von Universität Hohenheim und Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg. Bis zum frühen Abend diskutieren über 130 Experten aus Wissenschaft, Politik und NGOs verschiedene Wege dorthin und offene Fragen mit weiterem Forschungsbedarf. Das Motto der Fachtagung: „Im Spannungsfeld zwischen Energie, Ernährung, Klimaschutz und Biodiversität: Biomasseerzeugung nachhaltig entwickeln“. Das Diskussionspapier und die Vortragsfolien sind auf der Website der Universität publiziert.
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16.2.2012

Logo der Frühlingsforscher
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Frühlingsforscher, ein Crowd-Sourcing-Science Projekt
Am 29. Februar 2012 startet ein multimediales Programm beim Fernsehsender ARTE, das sich ganz dem Thema Frühlingsforschung und Klimawandel widmet. Das wichtigste ist der partizipative Charakter des Projektes: ARTE will Menschen in Deutschland und Frankreich anregen, Naturbeobachtungen anzustellen und ihre Beobachtungsdaten zu teilen. Das Ziel ist einerseits das scientific crowd sourcing, andererseits - und wichtiger - das Bewusstsein für die Natur und ihre Gefährdung zu schärfen. Die Auswahl der Pflanzen ist zusammen mit Wissenschaftlern aus Deutschland und Frankreich getroffen worden. Beobachtet werden: das Einjährige Berufkraut, das Schmalblättrige Greiskraut und das Behaarte Schaumkraut.
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16.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Kritik an Bericht über gv-Pflanzen
Laut Jahresbericht der ISAAA (International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications) ist der Anbau von gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen 2011 weiterhin rasant gestiegen. Kritiker werfen der Agentur vor, ihre Statistiken zu beschönigen. Das Portal Pflanzenforschung untersucht die Zahlen und interviewt den Autor der Studie, Clive James, der die ISAAA auch gründete.
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16.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Greenpeace Gründer spricht sich für Biotechnologie aus
Wie das amerikanische Portal BIOtechNOW berichtet, hält der Mitgründer von Greenpeace, Dr. Patrick Moore, den Protest gegen Biotechnologie für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Portal wird von der Waschintoner Biotechnology Industry Organization betrieben.
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15.2.2012

Instabile Kiefernplantage in China. Foto: Universität Göttingen.
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Forstwissenschaftler kümmern sich um Chinas Wald
Forstwissenschaftler der Universität Göttingen suchen nach neuen langfristigen Konzepten zur Nutzung und Bewirtschaftung von Wäldern in China. Dort sind in den vergangenen 30 Jahren rund 50 Millionen Hektar Wald angepflanzt worden. Das entspricht etwa einem Viertel aller weltweiten Aufforstungen. Der Zustand vieler dieser Wälder ist aber nicht optimal, weil es an entsprechenden waldbaulichen Konzepten fehlt. Neben der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen sind die Universität Freiburg, die Technische Universität Dresden und chinesische Partnereinrichtungen an dem Projekt beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben drei Jahre lang mit insgesamt 2,75 Millionen Euro. Davon fließen rund 1,35 Millionen Euro in die Forschung an der Universität Göttingen.
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15.2.2012
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Seegraswiese der Superlative
Im Mittelmeer haben Forscher eine Neptungraspflanze (Posidonia oceanic) entdeckt, die sich auf einer Fläche von ca. 3.500 km ausgebreitet hat. Etwa 80.000 Jahre hat die Pflanze für dieses Wachstum gebraucht.
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15.2.2012
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Zellschicksalen auf der Spur
Die Verfeinerung eines Verfahrens hilft Forschenden seltene Zelltypen zu isolieren und zu analysieren. Die Aktivitätsmuster der Gene in einzelnen Zellen wurden am Beispiel einer zentralen Zelle in der weiblichen Blütenanlage aufgeklärt.
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14.2.2012
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W2-Besoldung der Professoren in Hessen verfassungswidrig
Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat mit seinem heute verkündeten Urteil entschieden, dass die Besoldung der Professoren in Hessen aus der Besoldungsgruppe W 2 gegen das Alimentationsprinzip des Art. 33 Abs. 5 GG verstößt und daher verfassungswidrig ist. Der Gesetzgeber hat verfassungskonforme Regelungen mit Wirkung spätestens vom 1. Januar 2013 zu treffen.
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14.2.2012

Die Große Wegschnecke ist in Waldökosystemen ein wichtiger Samenverbreiter. Bild: M. Türke, TUM
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Ökosystemforschung: Schnecken sichern die Ausbreitung von Pflanzen
Viele Frühblüher wie Buschwindröschen, Waldveilchen oder Schneeglöckchen sind für ihre Ausbreitung auf Ameisen angewiesen. Die Insekten ernähren sich von fett- und eiweißreichen Bestandteilen der Pflanzensamen und transportieren sie „nebenbei“ über den Waldboden. Anders als ihr Name vermuten läßt, sind die so genannten Myrmekochoren aber auch dort heimisch, wo Ameisen (griech. myrmex) selten sind, wie beispielsweise in feuchten und dunklen Buchenwäldern. Biologinnen und Biologen der Technischen Universität München (TUM) haben nun herausgefunden, dass Schnecken dort den Transport der Pflanzensamen übernehmen. Die Studie ist im Fachjournal The American Naturalist erschienen.
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14.2.2012

In solchen Dampfquellen wie auf einem geothermalem Feld des Mutnovski-Vulkans auf der russischen Halbinsel Kamchatka könnte das Leben seinen Anfang genommen haben. Foto: Dr. Anna. S. Karyagina
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Entstand das Leben auf dem Festland?
Ein Biophysiker ist überzeugt, dass das Leben einst auf dem Land entstand. "Die ersten Funken zellulären Lebens sind auf dem Festland entstanden, und zwar in Teichen oder Seen aus kondensiertem geothermalem Dampf", sagt Dr. Armen Mulkidjanian, vom Fachbereich Physik der Universität Osnabrück. "Damit wird die bislang weithin verbreitete Ansicht widerlegt, das Leben sei im Ozean entstanden", fasst der Osnabrücker Wissenschaftler eine Studie zusammen, die gestern in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA erschienen ist.
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13.2.2012
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Neues Polymer in Vanille entdeckt
In den Samenschalen der Gewürzvanille entdeckten Pflanzenwissenschaftler ein unbekanntes Makromolekül, das zu den Linginen zählt. Lignine lagern sich in den Zellwänden der Pflanze ein und lassen sie verholzen. Dadurch wird die Zellwand vor Schädlingen geschützt, gestärkt und der Wassertransport gefördert. Ob diese Neuentdeckung auch wirtschaftlich genutzt werden kann, steht noch nicht fest.
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13.2.2012
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CITES und Innovative Financing wollen zusammenarbeiten
Wie das Netzwerkforum (NeFo) für Biodiversität mitteilt, wollen die internationale Organisation zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, CITES) und die schweizer Stiftung "Innovative Finance" zusammen arbeiten. Sie suchen innovative Finanzierungsmöglichkeiten für den Naturschutz. Angestrebt wird auch die Zusammenarbeit mit Industrie und Finanzsektor. Unter anderem soll in Labore mit DNA-Analysetechnik investiert werden, um forensische Erkenntnisse gegen den Schmuggel von Organismen einsetzen zu können.
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10.2.2012
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Genetische Verarmung gilt als Evolutionsnachteil zu Recht?
Die allermeisten Pflanzen sind genetisch an besondere Umweltbedingungen angepasst. Klimaänderungen sind daher eine Gefahr für ihr Fortbestehen. Doch seltsamerweise überleben viele Pflanzenarten schon seit Tausenden von Jahren hartnäckig in oft sehr kleinen Verbreitungsgebieten trotz starker Umweltänderungen. Wie sie das geschafft haben, untersucht der Pflanzenforscher Prof. Dr. Karl Schmid von der Universität Hohenheim. Dabei unterstützt ihn die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 281.000 Euro. Damit gehört sein Forschungsprojekt ADAPTOMICS zu den Schwergewichten der Forschung an der Universität Hohenheim.
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10.2.2012
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Was Pilze in Ökosystemen leisten: Biologen entwickeln neuen 'EcoChip'
Wissenschaftlern der Universität Bayreuth ist es gelungen, das Potenzial der Chip-Technologie für neue Anwendungen in der Ökosystemforschung zu erweitern. Ein neuer 'EcoChip' macht es jetzt möglich, die Pilzarten und ihre Funktion in einem Ökosystem zu analysieren. Mit dem Biochip können Boden- und Pflanzenproben mit einer bisher unerreichten Genauigkeit auf die darin vorkommenden Pilzarten untersucht werden.
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10.2.2012
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Überleben wenn die Dürre kommt
In Trockenzeiten opfern Pflanzen Teile ihres Blattwerkes, um sich vor dem Austrocknen zu schützen. Wissenschaftler versuchen hinter das Geheimnis dieser Abwehrmechanismen zu kommen, um Nutzpflanzen dem Klimawandel anzupassen.
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9.2.2012
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„Eskortservice“ für biologische Sonnenkollektoren
Für die Photosynthese verfügen alle grünen Pflanzen über biologische Sonnenkollektoren, die so genannten Lichtsammlerproteine in den Chloroplasten: Da diese Proteine in der Pflanzenzelle nicht dort hergestellt werden, wo sie auch zum Einsatz kommen, müssen sie zunächst an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Eine spezifische molekulare „Anstandsdame“, ein Chaperon, sorgt dabei für eine sichere Begleitung. Biochemiker der Universität Heidelberg haben nun mittels unterschiedlicher strukturbiologischer Untersuchungsmethoden elementare Erkenntnisse über den Aufbau und die Funktion dieses Chaperon gewonnen, wie sie im Fachmagazin Nature Structural and Molecular Biology schreiben.
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9.2.2012
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Raupen-Gen per Fernsteuerung über Pflanzen ausgeschaltet
Forschern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena ist es gelungen, eine Fernsteuerung zu entwickeln, mit denen sie die Aktivität eines Gens in den Raupen des Amerikanischen Tabakschwärmers kontrollieren können, ohne in das Genom des Insekts direkt einzugreifen. Sie setzten dazu Viren-Genfähren ein, die eine bestimmte doppelsträngige RNA zuerst in die Zellen der Blätter des Kojotentabaks einführte. Als die Raupen die Blätter fraßen, nahmen sie auch die RNA auf. In den Darmzellen der Tiere sorgte diese dann dafür, ein Gen zu blockieren. Von ihrem Erfolg berichten die Forscher in der Ausgabe des Fachmagazins PLoS one.
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9.2.2012
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Ergebnis der DFG-Fachkollegienwahl steht fest
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gab heute das endgültige Ergebnis der Fachkollegienwahl 2011 bekannt. Zu den 14 im Fachkollegium 202 Pflanzenwissenschaften gewählten Forscherinnen und Forscher zählen mehrere Mitglieder der Deutschen Botanischen Gesellschaft.
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9.2.2012
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Solarkraftwerke wie Sonnenblumen optimiert
Forscher haben ein neuartiges Design für Spiegel-Solar-Kraftwerke entwickelt, das Stellfläche auf der Anlage spart und das Sonnenlicht effizienter als herkömmliche Anlagen in Energie umwandelt. Zur Optimierung stellten die Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und des US-amerikanischen Massachusetts Institutes for Technology (MIT) die Spiegel des Kraftwerks so auf, wie die Samen einer Sonnenblume angeordnet sind und meldeten dies als Patent an.
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9.2.2012
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Projektmittel für deutsch-neuseeländische Agrarforschungsprojekte
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BLE) fördert gemeinsame deutsch-neuseeländische Agrarforschungsprojekte durch die Übernahme der Reise- und Aufenthaltskosten für die deutschen Wissenschaftler. Bis zum 30. März 2012 können Anträge bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden. Gefördert werden Projekte aus den Themenbereichen: genetische Ressourcen der Land-, Forst-, Fischerei- und Ernährungswirtschaft, Klimaveränderungen (Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft, Möglichkeiten zur Anpassung), Nachwachsende Rohstoffe, Produkt-/Lebensmittelsicherheit und Biotechnologie.
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9.2.2012
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Neue DFG-Forschergruppe in Ökologie
Eine der vier neuen Forschergruppen, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jüngst einrichtet, untersucht Futternetze des Meeres. Die Gruppe, die unter dem Titel Networks on Networks: The Interplay of Structure and Dynamics in Spatial Ecological Networks startet, führt Physiker und Biologen zusammen. Als Beispielsystem dienen ausgedehnte Futternetze des Meeres. Dabei interessiert die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie lokale Netze mit Netzwerken in anderen Habitaten zusammenspielen hinsichtlich ihrer Ausdehnung und Struktur, ihrer Artenvielfalt und Populationsdynamik. Neben der Erhebung und Analyse empirischer Daten setzen die Forscher auf statistische Methoden zur Simulationen verknüpfter Netzwerke. In der Zusammenschau sollen die Dynamik der Lebensgemeinschaften ebenso wie die „Bewegungsgesetze“ von Arten betrachtet und für das Verständnis von Ökosystemen (und ihren Schutz) nutzbar gemacht werden. Sprecherin der Forschergruppe ist Professorin Barbara Drossel von der TU Darmstadt.
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8.2.2012
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Wie Mangan zum Photosyntheseapparat gelangt: erstmals zelluläre Biogenese-Zentren bewiesen
Wissenschaftler um Professor Jörg Nickelsen vom Biozentrum der LMU identifizierten ein Protein, das als Shuttle fungiert und Mangan auf das Photosystem überträgt. Damit konnten die Wissenschaftler das Wissen über die komplexen Vorgänge bei der Photosynthese um eine weitere Facette erweitern. Denn das Metall Mangan ist unverzichtbarer Bestandteil des Photosystems, da es die Erzeugung von chemischer Energie und die Synthese von Luftsauerstoff katalysiert. Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, künstliche Photosysteme zu entwickeln, mit denen umweltfreundlichere Treibstoffe wie etwa Wasserstoff hergestellt werden könnten. Zudem gelang es den Forschern, erstmals die Existenz sogenannter Biogenesezentren nachzuweisen, wie sie in der Zeitschrift Plant Cell berichten.
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8.2.2012
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Tagung
Bioenergie, Welternährung & Biodiversität
Wie ist nachhaltiger Anbau von Biomasse im Zeitalter des Klimawandels möglich? Bioenergie Welternährung und biologische Vielfalt werden oft als Gegensätze wahrgenommen. Die Universität Hohenheim bündelt diese Aspekte als Teile ihrer Forschungsschwerpunkte. Nun intensivieren Forscher und Gäste aus verschiedenen Fachrichtungen mit einer gemeinsamen Tagung den wissenschaftlichen Dialog. Die 38. Umwelttagung von der Umweltakademie Baden-Württemberg und der Universität Hohenheim bietet kontroverse Standpunkte und fachübergreifende Übereinstimmung. Sie steht damit in bester akademischer Tradition einer Wissenschaft, die beide Seiten einer Medaille untersucht, um gemeinsam im Dialog um Lösungen für die Zukunft zu ringen.
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8.2.2012
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Ökologisch vorbildlicher Auen- und Hochwasserschutz
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat im Rahmen eines Forschungsvorhabens nach guten Beispielen für Projekte des naturverträglichen Hochwasserschutzes, des Auenschutzes und der ökologisch optimierten Wasserkraftnutzung suchen lassen. Die Ergebnisse werden nun in der BfN-Schriftenreihe „Naturschutz und biologische Vielfalt“ (Band 112) veröffentlicht. Für 37 Vorhaben werden die erreichten und angestrebten Erfolge ebenso dargestellt wie die Schwierigkeiten der Umsetzung. Diese Sammlung der „Guten Beispiele“ soll Impulse für neue Projekte geben und helfen, die Synergien zwischen dem Schutz der Biodiversität in Auen und Fließgewässern und ökologischem Hochwasserschutz zu nutzen. Ebenso werden Hinweise gegeben, wie die negativen Begleiteffekte der klimafreundlichen Wasserkraft durch konkrete Anlagenverbesserungen vor Ort gemindert werden können.
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8.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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ISAAA-Report 2012: gv-Anbau wächst überall, auch in Europa
Ein ungebrochener Trend: Weltweit werden mehr und mehr gentechnisch veränderte (gv) Nutzpflanzen angebaut. Im vergangenen Jahr hat die Anbaufläche um 12 Millionen auf jetzt 160 Millionen Hektar zugenommen, meldet der International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA) in seinem aktuellen Jahresreport. 16,9 Millionen Landwirte in 29 Ländern säen demnach gv-Pflanzen aus. Auf den ersten Blick überraschend: Auch in Europa ist die Anbaufläche um 20 Prozent gestiegen. Das liegt vor allem an Spanien und Portugal, wo es 2011 einen sprunghaften Zuwachs beim Anbau von Mais der Sorte MON810 gab. In Deutschland wurde im vergangenen Jahr nur auf zwei Hektar die gv-Stärkekartoffel Amflora angebaut. 2012 wachsen keinerlei gv-Pflanzen auf deutschen Äckern.
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7.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Kartoffeln als nachwachsender Rohstoff
Gentechnisch veränderte Kartoffeln, die in ihren Knollen Cyanophycin, das Ausgangsmaterial für einen biologisch abbaubaren Kunststoff bilden, verrotten schneller als konventionelle Kartoffeln. Die Befürchtung, dass sie auf dem Acker besser überdauern könnten, hat sich demnach nicht bestätigt. Das ist eines der Ergebnisse der biologischen Sicherheitsforschung, die sich mit möglichen Umweltauswirkungen der Cyanophycin-Kartoffel beschäftigt hat. Die Kartoffel wurde von Wissenschaftlern der Universitäten Rostock, Berlin, Bielefeld und Tübingen entwickelt, in langjährigen Gewächshausversuchen optimiert und schließlich auch im Freiland getestet. „Die Idee war, mehr aus der gleichen Ackerfläche rauszuholen und das bei einer nachhaltigen Landwirtschaft“, erklärt Professor Inge Broer von der Universität Rostock im Interview.
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7.2.2012
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27 Millionen Euro für deutsch-französische Forschung
Für deutsch-französische Forschungsvorhaben unter anderem in den Life Sciences stellen die beiden Länder 2012 einen eigenen Fonds bereit. Wie das Bundesforschungsministerium (BMBF) am 7. Februar bekannt gab, unterzeichnete Bundesforschungsministerin Annette Schavan auf dem deutsch-französischen Ministerrat in Paris ein entsprechendes Abkommen. Es geht darum, die Akteure in den Forschungslandschaften von Deutschland und Frankreich weiter zu vernetzen. Frankreich ist unter den europäischen Ländern der wichtigste Partner Deutschlands. Der Fonds ist vor allem für Kooperationen in der Gesundheit, der Biotechnologie, der Umweltforschung, in den Sozialwissenschaften sowie bei den Projekten mit wichtigen nichtenergetischen Rohstoffen und Höchstleistungsrechnern gedacht.
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7.2.2012
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Projektstart BioConSepT
Von Pflanzen zu Kunststoffen
Wie das Fraunhofer Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) heute über den Informationsdienst Wissenschaft mitteilt, startete Anfang des Monats das von der EU geförderte 13-Millionen-Euro-Projekt BioConSepT. Ziel des Projektes es, Grundstoffe für die biobasierte Polymerherstellung herzustellen. Es sollen Prozesse entwickelt werden, die Biomasse der zweiten Generation wie Reststoffe aus der Landwirtschaft in werthaltige Chemikalien konvertieren und dabei 30 Prozent günstiger und 30 Prozent nachhaltiger sind als entsprechende chemische Verfahren oder die entsprechenden Biotechnologieprozesse, die mit Rohstoffen der ersten Generation wie Glucose arbeiten.
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7.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Anbau von gv-Pflanzen steigt vor allem in den Entwicklungsländern
Weltweit sind die Anbauflächen gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen im vergangenen Jahr um 12 auf nunmehr 160 Millionen Hektar gestiegen. Wie die International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA) in dem “Global Status of Commercialized Biotech/GM Crops: 2011” schreibt, entfallen knapp die Hälfte auf Entwicklungs- und Schwellenländer. Wie die Agrobiotech-Agentur mitteilte, haben im vergangenen Jahr 16,9 Millionen Landwirte in 29 Ländern gv-Pflanzen ausgebracht.
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7.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Uni Gent und BASF Plant Science kooperieren in Pflanzenbiotechnologie
Das VIB Department for Plant Systems Biology an der belgischen Universität Gent und deutsche BASF Plant Science haben - nur drei Wochen nach der Verlagerung der BASF-Aktivitäten in der Pflanzenbiotechnologie nach Amerika (vgl. Meldung) - eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Pflanzenbiotechnologie bekannt gegeben. Gemeinsam werden die beiden eine neue Technologie zur Identifizierung von ertragssteigernden Genen und Gen-Netzwerken entwickeln. Ziel des Projekts TopYield ist es zu erforschen, wie Pflanzen unter verschiedenen Bedingungen, wie etwa Trockenstress, wachsen.
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7.2.2012

Kleinbauer mit dreijährigem Teakbaum auf seinem nachhaltig bewirtschafteten Acker im westafrikanischen Ghana. Foto: Jobst Schröder, vTI/WFW.
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Früchte und Kosmetika schützen den Tropenwald
Jedes Jahr werden weltweit über 13 Millionen Hektar Tropenwald zerstört. Eine der Hauptursachen ist Brandrodung. Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) für Weltforstwirtschaft in Hamburg haben jetzt für eine Region im westafrikanischen Ghana ein Konzept entwickelt, mit dem die dort ansässigen Kleinbauern zu aktiven Schützern der Wälder werden.
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7.2.2012
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Leopoldina digitalisiert Tondokumente des Botanikers Kurt Mothes
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat rund 160 Magnettonbänder aus ihren Archivbeständen restaurieren und digitalisieren lassen. Die Aufnahmen enthalten Reden bekannter Wissenschaftler, die in diesen Jahren zu Veranstaltungen der Leopoldina nach Halle kamen. Darunter sind auch zahlreiche Reden der Präsidenten der Leopoldina, des Botanikers Kurt Mothes (Amtszeit 1954 bis 1974) und des Physikers Heinz Bethge (Amtszeit 1974 bis 1990). „Es ging uns bei der Erhaltung und Digitalisierung der Tonaufnahmen auch darum, Persönlichkeiten hörbar zu machen, die wichtig für die Entwicklung der Leopoldina sind“, so Danny Weber.
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6.2.2012
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Genomanalysen machen Zuchterfolge vorhersehbar
Ertragreichere Kulturpflanzen in nur wenigen Jahren ohne Gentechnik zu züchten, könnte bald Wirklichkeit werden. Anhand von genetischen Daten und Stoffwechselprofilen können Wissenschaftler beim Mais aussichtsreiche Elternpflanzen vorhersagen. Der neue Ansatz spart vor allem Zeit und könnte die klassische Pflanzenzüchtung revolutionieren.
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6.2.2012

Die Broschüre „Bitte nicht stören!“ gibt konkrete Tipps zum Umgang mit Unterbrechungen am Arbeitsplatz und zum Multitasking. Quelle: BAuA
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Tipps zum gesunden Umgang mit Multitasking
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in einer Broschüre zusammen gestellt, welche Strategien und Tipps es gibt, Multitasking am Arbeitsplatz zu reduzieren oder einen Arbeitsstil zu entwickeln, wie man gut damit umgehen kann. Denn das so genannte "Multitasking" stört die Arbeit und schadet Beschäftigten und Unternehmen mehr als es nützt. Langfristig kann es sogar krank machen. Die Empfehlungen beruhen auf Ergebnissen, die Wissenschaftler erforscht haben.
Details bei der BAuA
Ganze Broschüre zum Download
(pdf-Datei, 2,5 MB)
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3.2.2012
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Virus gegen Pflanze - Wettrüsten im Pflanzenreich
Ein Virusprotein macht Pflanzen für Blattläuse schmackhafter. Die kleinen Insekten sind Schädlinge der Pflanzen, aber auch Überträger des Gurkenmosaikvirus (cucumber mosaic virus, CMV).
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3.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Europa sucht die Hintertür: Nationale Gentechnik-Ausstiege trotz Binnenmarkt
Unternehmen sollen darauf verzichten, Saatgut von gentechnisch veränderten Pflanzen in solchen EU-Ländern zu vermarkten, die das nicht wollen. Mit diesem Vorschlag will die dänische EU-Ratspräsidentschaft die seit zwei Jahren festgefahrene Debatte neu beleben: Damals hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, dass einzelne Länder den Anbau von gv-Pflanzen auf ihrem Gebiet verbieten können. Mehrere EU-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, lehnen eine solche Re-Nationalisierung ab. - Entgegen dem "Ohne Gentechnik"-Trend sind in Spanien und Portugal die Anbauflächen für Bt-Mais im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.
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3.2.2012
Debatte: Grüne Gentechnik
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Forschungsresultate über gv-Pflanzen verfügbar
Sämtliche Forschungsprojekte des Nationalen Forschungsprogramms „Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen“ (NFP 59) der Schweiz sind abgeschlossen und ausgewertet. Eine Zusammenfassung der Resultate ist für jedes Projekt online abrufbar. Die Dokumente sind in Deutscher und Englischer Sprache auf der Website des NFP 59 zugänglich.
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2.2.2012
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Bericht: Zustand des Waldes hat sich 2011 etwas verschlechtert
Die Erhebung des Waldzustands im vergangenen Jahr zeigt, dass sich der Zustand der Baumkronen verschlechterte. Dies teilte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit. Auch wenn 35 Prozent aller Bäume leichte Schäden an der Baumkrone (Schadstufe 1) aufwiesen, was einer Verbesserung zum Vorjahr (39 Prozent) sei, wären Kronenverlichtungen der Schadstufen 2 bis 4 mittlerweile bei 28 Prozent der Bäume festzustellen. Dies entspräche einem Anstieg um fünf Prozentpunkte gegenüber 2010.
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1.2.2012
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Lungenarznei aus dem Moos-Bioreaktor
Einatmen, ohne Luft zu bekommen, so lässt sich die Krankheit namens Idiopathische Pulmonalfibrose (IPF) am besten beschreiben. Weil die Lungenbläschen schrumpfen nehmen sie nur noch wenig Sauerstoff auf. Nur die Hälfte der Patienten überlebt die ersten drei Jahre. Zusammen mit der Freiburger Firma Greenovation und einem Forscherteam will der Mediziner Andreas Günther, Professor am Universitätsklinikum Gießen, jetzt Möglichkeiten zu einer Therapie entwickeln. Das Medikament hierfür soll aus einem Moos kommen. Das das Kleine Blasenmützenmoos (Physcomitrella patens) soll dabei nicht direkt als Quelle der Arznei sondern als dessen Fabrik dienen. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird im Rahmen des Programms Gesundheitsforschung mit 833.000 Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert.
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1.2.2012

Natürliche Verbindung zwischen einer Birke (links) und einer Eiche (rechts). Arten, die sich sonst nicht miteinander kreuzen, tauschen an der Verbindungsstelle Gene für Chloroplasten aus. Foto: Ralph Bock, MPI Golm.
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Chloroplastengenom über Artgrenzen transferiert
Wissenschaftler um Ralph Bock vom Potsdamer Max-Planck-Institut (MPI) für Molekulare Pflanzenphysiologie haben herausgefunden, dass Pflanzen nicht nur durch Kreuzung, sondern auch an der Kontaktfläche zwischen zwei aufeinander gepfropften Arten Chloroplastengene austauschen. Sie berichten über diesen horizontalen Gentransfer in der Fachzeitschrift PNAS. Das Pfropfen zweier Individuen ist eine in der Pflanzenkultivierung verbreitete Methode. Zwar wissen die Forscher noch nicht, wie die Gene auf molekularer Ebene verschoben werden, sehen aber neue Möglichkeiten für die Evolutionsforschung und die Pflanzenzüchtung.
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1.2.2012

Vielleicht wird es auch hier bald Tomaten über den Dächern der Stadt geben, wie hier am Schulungs- und Trainingsstandort an der New Yorker Manhattan School for Children. © Fraunhofer UMSICHT
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Jederzeit frische Tomaten in der Stadt
Warum nicht Salat, Bohnen und Tomaten dort herstellen, wo die meisten Verbraucher leben, also in der Stadt? Flachdächer vieler Gebäude eignen sich für den Anbau von Gemüse. Dort installierte Gewächshäuser können auch Abwärme und gereinigtes Abwasser des Gebäudes nutzen. In Deutschland gibt es solche Plantagensysteme noch nicht. Aber vielleicht bald: „Wir entwickeln in unserem Projekt inFarming kurz für integrated farming Lösungen für die urbane Landwirtschaft, die man rasch umsetzen kann.“, erklärt Dipl.-Ing. Volkmar Keuter, Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen. Grundsätzlich eignen sich für den Anbau in solchen Stadtfarmen viele Pflanzensorten. „Neben Gemüse und Obst wollen wir auch den Anbau von Wirkstoffpflanzen untersuchen“, ergänzt Keuter.
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1.2.2012

In dieser Stuttgarter Anlage wird aus Abfällen Biogas hergestellt. © Fraunhofer IGB
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Kraftstoff aus Marktabfällen
Die Abfälle von Großmärkten sind bisher bestenfalls auf dem Kompost gelandet. Künftig sollen sie besser genutzt werden: In einer neu entwickelten Anlage lassen sie sich vergären. Dabei entsteht Methan, das als Kraftstoff Autos antreiben kann.
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