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Deutsche Botanische Gesellschaft e. V.
Informationen für Botanikerinnen und Botaniker - Januar 2011

Januar 2011

Ausschreibung DBG-Förderpreise

Die DBG bittet seine Mitglieder um Hinweise auf Kandidatinnen und Kandidaten für den Wilhelm-Pfeffer- und den Horst-Wiehe-Preis. Mit den Preisen werden Doktor- oder Habilitationsarbeiten des Nachwuchses auszeichnet. Sie sind mit 2.500,- bzw. 1.500,- Euro dotiert. Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge bis zum 31. Januar 2011 an den im Ausschreibungstext genannten Ansprechpartner.

Näheres in den Ausschreibungen:
Wilhelm-Pfeffer-Preis und
Horst-Wiehe-Preis (pdf-Dateien)

31.1.2011


Welche Rolle Nutzflächen beim Erhalt der Biodiversität spielen können, darüber wollen Forscher an der Universität Jena beraten. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Tagung

Artenvielfalt trotz Ackerbau

Wie man die verschiedenen Landnutzungen in die Bemühungen zum Erhalt der pflanzlichen Vielfalt einbeziehen kann, darüber wollen Botaniker, Ökologen und Landnutzer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz während einer Tagung an der Universität Jena diskutieren. Deshalb laden Biologen des Instituts für Spezielle Botanik der Friedrich-Schiller-Universität zur Veranstaltung „Landnutzungssysteme und pflanzliche Biodiversität: historische Entwicklung – aktueller Stand – künftige Integration“ vom 12. bis 15. Mai ein. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 31. März möglich. Interessenten können sich an Organisator Thomas Rohde wenden (thomas.rohde@uni-jena.de).

mehr beim idw

31.1.2011

Kreatives Flickwerk: Neue Theorie erklärt Evolution der Introns

Die Menge an Introns - das sind Abschnitte von Genen, die in Zellen nicht in Proteine übersetzt werden - ist charakteristisch für das Genom einer biologischen Art. Wie Introns in der Evolution entstanden sind, ist noch nicht restlos geklärt. Eine Forschungsgruppe der Vetmeduni Vienna hat nun eine neue Theorie dazu entwickelt, wie die Kombination zweier DNA-Reparaturmechanismen den artspezifischen Introngehalt von Genomen hervorbringt. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift Trends in Genetics veröffentlicht.

mehr bei der VetMedUni Wien

28.1.2011

Forschung

Dilemma: schnelles Wachstum, schlechte Verteidigung

Ökologen und Pflanzenbiologen der Universität Zürich weisen zusammen mit amerikanischen Forschern nach, dass schnelles Pflanzenwachstum zu Lasten der natürlichen Verteidigungsmechanismen geht. Wie hoch die Kosten schnellen Wachstums sind, wiesen die Forscher mit einer neuen Methode exakt nach, wie sie in einem in der Fachzeitschrift PNAS erschienenen Artikel schreiben. Die neuen Erkenntnisse sind für die auf Massenertrag selektionierten Nutzpflanzen und deren unnatürlich schwachen Schädlingsresistenz von Bedeutung.

mehr bei der Uni Zürich

28.1.2011

Forschung

Pflanzen auf der Flucht

Der Klimawandel lässt die Temperaturen weltweit ansteigen und bringt damit auch Pflanzen ins Schwitzen. Viele Gewächse reagieren mit einer Flucht in kältere, höher gelegene Regionen. Andere Pflanzen hingegen wandern bergab. Warum Pflanzen so unterschiedlich reagieren, haben Wissenschaftler genauer untersucht. Demnach kommt es nicht allein auf die Temperaturen an, sondern auch auf die Niederschlagsmengen.

28.1.2011

Dauerversuchsfeld „Ewiger Roggen“ soll zum Museum werden

Das unter Denkmalschutz stehende Dauerversuchsfeld „Ewiger Roggen“ der Universität Halle-Wittenberg soll zu einem Museum und einer pädagogischen Außenstelle umgebaut werden. Es ist das älteste Dauerversuchsfeld für Roggen weltweit. Seit 1878 wird auf einer 6000m² großen Parzelle ununterbrochen unter anderem Winterroggen angebaut. Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Langzeitwirkungen unterschiedlicher Düngung auf die angebauten Pflanzen und den Boden. „Wissenschaftler aus ganz Deutschland und auch der Welt kommen hierher und nutzen Bodenproben und Daten für Ihre Forschung“, begründete Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens.

mehr bei der Uni Halle

28.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Wie sicher sind transgene Bäume?

Gentechnisch veränderte (gv) Bäume werden seit 1986 entwickelt. In den letzten zwanzig Jahren fanden mehr als 700 Freisetzungen statt. Doch wie sicher sind transgene Bäume, welche Erfahrungen liegen bisher vor? Die Redakteure des Portals Biosicherheit interviewten Dr. Matthias Fladung vom Johann-Heinrich von Thünen-Institut (vTI). Im Rahmen eines BMBF-Projektes überprüft er neue Methoden zur Verhinderung der Ausbreitung von gv-Bäumen. Fladung: „In der Diskussion um gentechnisch veränderte Bäume sollten die Vorteile auch berücksichtigt werden.“

mehr bei Biosicherheit.de

28.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

USA erlaubt Anbau von gv-Alfalfa ohne Auflagen

Die US-amerikanische Landwirtschaftsbehörde hat den Anbau gentechnisch veränderter (gv) Alfalfa ohne Auflagen freigegeben. Die Entscheidung für den Anbau für Luzerne kam überraschend, da Landwirtschaftsminister Tom Vilsack sich vor kurzem für Maßnahmen zur Sicherung der Koexistenz ausgesprochen hatte.

mehr bei Transgen.de

27.1.2011


Die Kannenpflanze Nepenthes rafflesiana nutzt den Kot der kleinen Wollfledermäuse als Stickstoffquelle. Foto: Michael Schöner, Uni Würzburg

Forschung

Fledermäuse füttern Kannenpflanzen

Zum beiderseitigen Nutzen haben sich tropische Feldermäuse mit fleischfressenden Kannenpflanzen zusammengetan. Die ungewöhnliche Partnerschaft beschreiben Würzburger Zoologen im Fachblatt Biology Letters. Die Kannenpflanze Nepenthes rafflesiana, die im Regenwald der Insel Borneo in Südostasien wächst, zieht ihre zusätzliche Stickstoff-Ration nicht aus gefangenen Insekten. Stattdessen nutzt sie den Kot der Kleinen Wollfledermaus, die sich zum Schlafen ausschließlich in die geräumigen Fallen dieser Pflanze zurückzieht und dort ihren Kot in den Verdauungssaft fallen lässt. Rund 34 Prozent des Stickstoffs, der sich in den Blättern der Pflanze befindet, stammt aus dem Fledermauskot, schätzen die Wissenschaftler.

mehr beim idw

27.1.2011

Politik

Allianz für Agrarforschung gegründet

Gestern haben 53 Forschungseinrichtungen, Institute und Fachbereiche die Deutsche Agrarforschungsallianz gegründet. Die DAFA hat sich zum Ziel gesetzt, der deutschen Agrar- und Ernährungsforschung durch einen starken Verbund auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene ein Gesicht und eine deutlich vernehmbare, strategische Stimme zu geben. Wesentlich ist nicht nur die Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg, es geht auch darum, von der Grundlagenforschung bis zur angewandten Wissenschaft an einem Strang zu ziehen.

mehr beim idw

26.1.2011

Bryophyten-Tagung: MOSS 2011

Vom 11. bis 16. September lädt der Organisator Prof. apl. Stefan Rensing alle an Moosen Forschende in den Schwarzwald. Das Programm wird alle Bryophten umfassen, traditionell liegt der Schwerpunkt jedoch auf der Modellpflanze des kleinen Blasenmützenmooses, Physcomitrella patens. Schon ab März können sich interessierte Moos-Forscher auf der Website anmelden.

zum Kongress MOSS2011

26.1.2011

Biowissenschaft

Neuer Online-Studienführer vom VBIO

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO e. V.) hat heute einen neuen Online-Studienführer für biowissenschaftliche Master-Studiengänge frei geschaltet. Dort finden Studieninteressierte redaktionell aufbereitete Informationen zu den über 500 biowissenschaftlichen Master-Studiengängen, die mittlerweile an deutschen Hochschulen angeboten werden.

mehr Informationen beim VBIO
direkt zum Online-Studienführer

26.1.2011

Politik

BfN fordert ökologische Ausrichtung der Fördersätze für nachwachsende Rohstoffe

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) empfiehlt deutliche Änderungen bei der Vergütungsstruktur im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG), zugunsten von naturverträglichen Anbauformen. Anlässlich der Veranstaltung „Erneuerbare Energien – wohin geht die Reise“, einem Dialogforum im Rahmen des Umsetzungsprozesses der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt, bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin sagte Dr. Alfred Herberg, Fachbereichsleiter im BfN für nachhaltige Nutzung: „Ein Teil der Erneuerbaren Energien wird auf der Basis von Biomasse produziert. Dabei spielen landwirtschaftlicher Erzeugnisse eine bedeutende Rolle. Ohne eine Änderung der Fördersätze sind regional konzentriert erhebliche Konflikte mit dem Ziel der Erhaltung biologischer Vielfalt vorprogrammiert“.

mehr beim BfN

26.1.2011

Wenn die „Laura“ mit der „Salome“ - Verbundprojekt "Retrokartoffel"

Durch moderne molekularbiologische Analyseverfahren wird die Züchtung neuer Kartoffelsorten vereinfacht. Das Team um den Dresdner Professor für Zell- und Molekularbiologie der Pflanzen, Thomas Schmidt, arbeitet hierfür im Verbundprojekt „Retrokartoffel“ mit, das die Entwicklung molekularer Werkzeuge für Züchtung, Sortenidentifizierung und Genbankerhaltung von Kartoffeln zum Ziel hat. Dazu setzen die Dresdner bestimmte genetische Marker, so genannte SINEs (Short Interspersed Nuclear Elements) ein.

mehr bei der TU Dresden

26.1.2011

„Die Zukunft heute gestalten“: Das Öko-Institut in Berlin feiert 20-jähriges Jubiläum

„Heute mutig eine nachhaltige Welt von morgen gestalten“ – unter diesem Motto feiert das Öko-Institut in Berlin am Freitag, den 28. Januar 2011, seinen 20. Geburtstag. 1991 gegründet, zählt der jüngste Standort des Instituts in Berlin heute zu den wichtigsten Forschungseinrichtungen der Hauptstadt, die einen visionären Blick auf Zukunftsfragen rund um Nachhaltigkeit, Ökologie und Umweltschutz werfen.

mehr beim Öko-Institut

26.1.2011

Countdown für drei Minuten junge Wissenschaft

Unerbittlich tickt die Zeit: drei Minuten um das eigene Forschungsthema verständlich, auf den Punkt, faszinierend „rüberzubringen“. Technische Spielereien, Computeranimationen? Sind nicht erlaubt. Beim internationalen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation, FameLab, stellen sich Studierende, Doktoranden, junge Wissenschaftler dieser Herausforderung vor einer Jury und Publikum. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Stadtmarketing Karlsruhe holen am 25. Februar eine der fünf regionalen Vorentscheidungen des Science Slam-Contests nach Karlsruhe: das FameLab Baden-Württemberg.

mehr beim KIT

25.1.2011

Tagung

Kommunikation bei Pflanzen und ihre Reaktion auf die Umwelt

"Communication in Plants and their Responses to the Environment" lautet die internationale Tagung, die der Sonderforschungsbereich SFB 648 “Molekulare Mechanismen der Informationsverarbeitung in Pflanzen” organisiert. Die folgenden Themen werden vom 19. bis 22. Mai in Halle/Saale diskutiert: plant-pathogen interactions, communication with other organisms, intracellular mechanisms of communication sowie epigenetic mechanisms.

alle Sprecher und weitere Details
im Tagungs-Flyer (pdf)

25.1.2011

24. Tagung Molekularbiologie der Pflanzen

Die Schwerpunkte der Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen", die dieses Jahr vom 22.-25. Februar in Dabringhausen stattfinden wird, stehen nun fest: biotische Interaktionen, molekulare Physiologie, Signaltransduktion, Entwicklung, Genexpression und Omics, Zellbiologie, Organelle sowie Membranbiologie. Es werden über 50 Vorträge präsentiert und 80 Poster zu sehen sein.

mehr auf der Konferenzsite

25.1.2011

BMBF lobt Hochschulpakt 2020 - Kommentar der Gewerkschaft: "Ettikettenschwindel"

Mit dem Hochschulpakt 2020 schaffen Bund und Länder zusätzliche Mittel um Studienplätze sicher zu stellen und der steigenden Anzahl der Studienanfänger gerecht zu werden. So das BMBF am 25. Januar 2011. Mit dem Hochschulpakt 2020 schaffen Bund und Länder zusätzliche Mittel um Studienplätze sicher zu stellen und der steigenden Anzahl der Studienanfänger gerecht zu werden. So das BMBF am 25. Januar 2011.

beide Meinungen beim VBIO

25.1.2011

Pflanzenreichtum beeinflusst Bodenleben maßgeblich

Die Vielfalt der Pflanzen ist langfristig für die Zusammensetzung der Mikro- und Makrofauna im Boden entscheidender als funktionelle Pflanzengruppen oder die pflanzliche Nährstoffproduktion. Das hat eine internationale Forschergemeinschaft nun bestätigt.

25.1.2011

Grüne Woche: Von Dunkelbackern und Retrokartoffeln

In der Landwirtschaft nimmt die Bedeutung der Forschung stetig zu. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist deshalb zum zweiten Mal auf der Grünen Woche in Berlin vertreten und zeigt, wie auch mit Biotechnologie an der Zukunft der Ernährung gearbeitet wird, zum Beispiel bei Kartoffeln.

24.1.2011


Beispiel für Variabilität von Pelargonium-Wildarten. Foto: Sylvia Plaschil, JKI

Forschen für die Zukunft im Gartenbau

Erstmals präsentiert sich das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vom 25. – 28. Januar 2011 mit einem eigenen Stand auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen. Das zum BMELV gehörende Julius Kühn-Institut (JKI), das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, stellt das Netzwerk „Deutsche Genbank Obst“ zur Erhaltung bedeutender pflanzengenetischer Ressourcen sowie seine Züchtungsforschung an Äpfeln und Pelargonien vor.

mehr beim JKI

21.1.2011

Artenverlust setzt sich in der Nahrungskette fort

Die Pflanzenvielfalt bestimmt die Biodiversität: Der Rückgang von Pflanzenarten mindert kaskadenartig die Anzahl und Vielfalt aller Mitglieder der Nahrungskette. Dies geht aus Daten des weltgrößten Biodiversitätsexperimentes hervor, an dem Berner und Zürcher Forschende mitwirken.

mehr beim VBIO

21.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Gentechnik und Ökolandbau: Demo in Berlin, neue Ideen in Kalifornien

Unter dem Motto „Wir haben es satt“ wird während der „Grünen Woche“ in Berlin unter anderem gegen Gentechnik in der Landwirtschaft demonstriert. Während die Diskussion darüber in Europa festgefahren ist, hat in den USA ein Buch die Bestsellerlisten erobert, das für die Kombination von ökologischer Landwirtschaft und Grüner Gentechnik plädiert.

mehr bei Transgen.de

21.1.2011

Gewerkschaft fordert Entfristungsoffensive in Hochschulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt sich für eine Entfristungsoffensive für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Hochschulbereich ein. Diese Schlussfolgerung zogen Vertreter der Bildungsgewerkschaft aus einer neuen Studie der Berliner Politikwissenschaftlerin Silke Gülker vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Denn bis zu 30.000 Beschäftigte im wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich müssen die Hochschulen bis 2025 einstellen. Davon gut 16.000 Professorinnen und Professoren.

mehr beim VBIO

20.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Spanische Landwirte wollen 2011 erneut gv-Mais anpflanzen

Die meisten spanischen Landwirte, die 2010 gentechnisch veränderten (gv) Bt-Mais angebaut haben, wollen ihn auch im kommenden Jahr auf ihre Felder bringen. Das ergab eine im November 2010 durchgeführte Umfrage. Spanien ist das einzige Land in Europa, in dem größere Flächen mit Bt-Mais bewirtschaftet werden.

mehr bei Transgen.de

19.1.2011


Vorläuferversuch im kleinen Maßstab auf 0,12 ha im 6. Standjahr. Foto: Greta Gaudig, Uni Greifswald

Torfmoose: Alternative zum Weißtorf und Chance für ehemalige Hochmoore und Klimaschutz

Biomasse von Torfmoosen eignet sich aufgrund ihrer Eigenschaften als Kultursubstrat und damit als potenzieller Torf-Ersatz im Gartenbau. Mit dem Anbau von Torfmoosen könnte man zudem degradierte Hochmoor-Standorte aufwerten und Treibhausgasemissionen reduzieren. Inwieweit dieser Ansatz im großflächigen, betriebswirtschaftlichen Maßstab umsetzbar ist, soll nun ein dreijähriges Vorhaben der Universitäten Greifswald und Rostock mit zwei Praxispartnern klären. Ein weltweit einmaliger Freilandversuch auf Hochmoorgrünland startet zum Frühjahr 2011, berichtet die Agentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR).

mehr bei der FNR

19.1.2011

Sequenzierung einzelner Chromosomen

Mit einer neuen Methode lässt sich die DNA eines einzelnen Chromosoms bestimmen, was die Analyse individueller Genome erheblich verbessert. Zukünftig könnte damit sowohl die genetische Diagnose als auch die Erforschung der Entwicklungsgeschichte von Menschen aber auch von Pflanzen und Tieren erleichtert werden.

19.1.2011

Forschungsausgaben in Deutschland sind weiter gestiegen

Nach Angaben der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland trotz globaler Wirtschafts- und Finanzkrise gestiegen. Die Mittel stiegen von 61,5 Mrd. Euro (2007) auf 66,5 Mrd. Euro im Jahr 2008. Dies bedeute eine Zunahme um 5 Mrd. Euro oder 8,2 %. Mit der Summe von 66,5 Mrd. Euro wendete Deutschland in absoluten Zahlen mehr als andere Länder in Europa auf (an zweiter Stelle folgt Frankreich mit 39,4 Mrd. Euro). Der Anteil der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich von 2,53 % (2007) auf 2,68 % (2008).

mehr bei der GWK (pdf-Datei)

19.1.2011

Bundesamt sieht Energieholzplantagen auf Grünlandflächen kritisch

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) will die Anlage von Energieholzplantagen auf Grünlandflächen kritisch bewertet wissen. Es gelte zu beachten, keinen wertvollen Lebensraum für deren Anlage zu zerstören. Das BfN wendet sich aber nicht grundsätzlich gegen Energieholzplantagen, sofern diese neben einer positiven Klimabilanz auch die biologische Vielfalt erhalten und fördern.

mehr beim BfN

19.1.2011

Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" hat Arbeit aufgenommen

Die neue Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" hat am Montag ihre Arbeit aufgenommen. Die Kommission will den Stellenwert von Wachstum in Wirtschaft und Gesellschaft ermitteln, einen ganzheitlichen Wohlstands- und Fortschrittsindikator entwickeln und die Möglichkeiten und Grenzen der Entkopplung von Wachstum, Ressourcenverbrauch und technischem Fortschritt ausloten.

mehr inkl. Liste der wiss. Berater beim Bundestag
Stellungnahmen der Politiker bei der konstituierenden Sitzung beim VBIO

19.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Blattläuse und gv-Weizen

Wie Schweizer Forscher in der Fachzeitschrift Biology Letters schreiben, leben auf zwei untersuchten, gentechnisch veränderten (gv) Weizenpflanzen die gleichen Blattlauskolonien inklusive deren Parasiten, wie auf unveränderten Weizentypen. Die beobachteten Schwankungen in den Populationen traten auf herkömmlichen wie auch bei den gv-Sorten auf.

mehr bei Bild der Wissenschaft

19.1.2011

Bündnis90/GRÜNE fordern 4.000 neue Professuren

Die Bundestagsfraktion "Bündnis 90/Die Grünen'" regt einen "Pakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs" an. Das deutsche Hochschulsystem biete Nachwuchswissenschaftlern keine verlässlichen Perspektiven, weil befristete Beschäftigungsverhältnisse unterhalb der Professur inzwischen die Regel darstellten, heißt es in einem Antrag.

mehr beim VBIO

19.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Vernichtung von Rapssaatgut wegen Gentechnik-Spuren war rechtswidrig

Bereits ausgebrachtes Saatgut muss nicht untergepflügt werden, wenn darin Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen gefunden werden. In einem heute erlassenen Urteil hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel eine Anordnung des Regierungspräsidenten in Gießen aus dem Jahre 2007 für rechtswidrig erklärt.

mehr bei Transgen.de

18.1.2011

Biotechnologie-Branche blickt wieder optimistischer in die Zukunft

Die deutschen Biotech-Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre Lage im laufenden Jahr bessern wird. Frühindikatoren lassen in der Zukunft eine günstigere Geschäftslage sowie einen Beschäftigungsaufbau und steigende Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen (F&E) erwarten. Das ergab eine Umfrage des Branchenverbandes der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland, in Kooperation mit dem Branchenmagazin |transkript.

mehr bei  BioDeutschland.org

17.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Sicherheitsforschung muss interdisziplinär ausgerichtet sein

Angesichts von wachsender Weltbevölkerung, Klimawandel und knapper werdenden Ressourcen stehen die Landwirtschaft und auch die Pflanzenzüchtung vor neuen Herausforderungen. So sollen Pflanzen gezüchtet werden, die unter ungünstigen Bedingungen wachsen können oder neue Inhaltsstoffe produzieren. Auch gentechnische Methoden werden dabei eine Rolle spielen. Welche neuen Forschungsthemen werden durch die aktuellen Entwicklungen aufgeworfen? Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Daniel Barben fordert im Interview bei Biosicherheit: „Die möglichen Folgen und Implikationen neuer Technologien sollten interdisziplinär bearbeitet werden.“

mehr bei Biosicherheit.de

14.1.2011

EU-Projekt wird Reste aus Pflanzenbiomasse zu Wertstoffen veredeln

Das Sächsische Institut für Angewandte Biotechnologie e.V. an der Universität Leipzig (SIAB) hat den Zuschlag für ein dreijähriges EU-Projekt bekommen, bei dem Pflanzenbiomasse zu Wertstoffen veredelt wird. Das SIAB ist Koordinator des Verbundvorhabens, an dem insgesamt sieben Partner aus Deutschland, Finnland, den Niederlanden, Portugal und Rumänien beteiligt sind. Das Fördervolumen beläuft sich auf etwa 2 Millionen Euro, der Förderanteil des SIAB auf 310.000 Euro. Das Verbundvorhaben wird vom geschäftsführenden Direktor des SIAB, Professor Christian Wilhelm, und dem Projektleiter Dr. Gerhard Kerns koordiniert.

mehr bei der Uni Leipzig

14.1.2011

Patent auf Algen-Schluckimpfung gegen Malaria angemeldet

Forschern von zwei französischen Laboratorien in Lille (Nord-Pas-de-Calais) ist es gelungen, Mäuse vor Malaria zu schützen, indem sie ihnen Stärke aus Grünalgen ins Fressen mischten. Diese Forschungsergebnisse ebnen den Weg für eine einfache und sichere Impfung von Kindern in Risikoländern. Sie wurden am 15. Dezember 2010 in der renommierten Fachzeitschrift PloS One veröffentlicht. Auf die Schluckimpfung wurde bereits ein Patent angemeldet. Die Forscher müssen jetzt die Effizienz verschiedener Plasmodium-Antigene testen, die Anwendbarkeit dieser Verabreichungsform auf den Menschen untersuchen und das Fehlen von Nebenwirkungen überprüfen.

13.1.2011

Life Science Erfindergeist gesucht

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland lobt zum vierten Mal den "Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland" aus. Ausgezeichnet mit insgesamt 6.000 Euro werden anwendungsorientierte Ideen aus der Biotechnologie oder aus der Medizintechnik mit einem Bezug zur Biotechnologie. Der Wettbewerb richtet sich an Inhaber oder Anwärter von Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die drei Sieger werden im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage vom 25.-26. Mai 2011 in München vorgestellt. Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 19. März 2011.

mehr bei BIO-NRW

13.1.2011

Potential und Risiken von Biomasseplantagen simuliert

Energie aus Pflanzen kann bis zu 20 Prozent des weltweiten Bedarfs an Strom und Wärme im Jahr 2050 decken, davon rund die Hälfte aus Biomasseplantagen – dies aber nur um den Preis einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen zu Lasten der Natur. Das ist Ergebnis einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), „die erstmals das Potenzial und die Risiken der Energiegewinnung aus Biomasseplantagen in einer aufwändigen biogeochemischen Computersimulation ermittelt“, wie der Leitautor Tim Beringer erklärt. Die vom Menschen genutzte Landfläche würde sich je nach Szenario um zehn bis dreißig Prozent gegenüber dem heutigen Wert vergrößern, die nötige Bewässerung könnte sich im Extremfall verdoppeln.

mehr beim VBIO

11.1.2011


Die neun Fragilariopsis-Zellen enthalten je zwei Chloroplasten, die vom Lichtsammel-pigment Fucoxanthin braun gefärbt sind. Aufnahme: Dr. Gerhard Dieckmann, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, AWI.

Alge des Jahres 2011: Fragilariopsis cylindrus liebt das Extreme

Die Algenforscher der DBG haben die Kieselalge Fragilariopsis cylindrus zur Alge des Jahres gewählt. „Sie fasziniert uns, weil sie im Eis der Polarmeere, einem der extremsten Lebensräume der Erde, überlebt und sich dort sogar vermehrt“, begründet Professor Dr. Peter Kroth, Sprecher der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher organisiert sind, die Wahl.

mehr bei der Sektion Phykologie
(mit weiteren Fotos)

11.1.2011

Stifterverband: Hochschulen bieten zu wenig Teilzeitstudiengänge an

Mehr als ein Viertel der zwei Millionen deutschen Studierenden absolviert sein Studium faktisch in Teilzeit. So arbeiten 27 Prozent aller Studierenden im Erststudium nebenher mehr als 17 Stunden pro Woche (Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks für 2009). Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fordert Politik und Hochschulen nun auf, die "heterogene Lebenswirklichkeit der Studierenden ernst zu nehmen und endlich entsprechende Angebote zu formulieren", sagt Volker Meyer-Guckel, Mitglied der Geschäftsleitung im Stifterverband.

mehr beim  VBIO

11.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Nun doch Anbau von gentechnisch veränderten Amflora-Kartoffel 2011

Auch 2011 sollen gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffeln wieder in Mecklenburg-Vorpommern angebaut werden. Der Geschäftsführer von Gut Bütow (Zepkow) Karl-Heinrich Niehoff dementierte damit anders lautende Meldungen, sein Unternehmen habe die Verträge mit BASF Plant Science gekündigt.

ganzer Artikel bei Transgen.de

11.1.2011

Passauer Studierende bauen ein öko-soziales Unternehmen mit Lebensmitteldosen aus Birkenrinde auf

In Sibirien stieß der Passauer Kulturwirt-Student Tim Mergelsberg auf Birkenrinde als Rohstoff für antiseptische Brotboxen. Zusammen mit seinem Kommilitonen und Geschäftspartner Colin Bertrand baute er mit „sagaan“ ein Unternehmen auf, das diese von lokalen sozialen Projekten herstellen lässt. UNESCO und dm haben die Initiative im Rahmen des Wettbewerbs „Ideen Initiative Zukunft“ ausgezeichnet.

mehr bei der Uni Passau

11.1.2011

Mehr Bioenergie erfordert regionalspezifische Informationen und Steuerung vor Ort

Im Verbundvorhaben "Globale und regionale räumliche Verteilung von Biomassepotenzialen" gelang es Wissenschaftlern erstmalig, einen Überblick über die aktuellen und zukünftig zu erwartenden Biomassepotenziale zu geben und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten der räumlichen Steuerung es insbesondere auf regionaler Ebene gibt. Der Endbericht ist nun veröffentlicht.

mehr beim idw

10.1.2011

Erbsubstanz einer Erdbeere entschlüsselt

Ein Wissenschaftler-Netzwerk hat das Genom der Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) entschlüsselt und im Fachblatt Nature Genetics publiziert. Die Pflanze könnte nun zur Modellpflanze der Rosengewächse werden. Auch Züchter und Konsumenten könnten vom Wissen über die aromatische Wildpflanze profitieren.

7.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Begleiteter Freisetzungsversuch

Am Institut National de Recherche Agronomique im Elsass wurde in den letzten Jahren eine neue Form der Öffentlichkeitsbeteiligung erprobt. Ein Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten Weinreben wurde über sechs Jahre hinweg von einem Local Monitoring Committee begleitet, das die Fragestellungen für die biologische Sicherheitsforschung mitentwickelte. Die Zerstörung des Freisetzungsversuches 2010 beendete das Projekt jedoch und die Forschungen mussten abgebrochen werden. In der Fachzeitschrift PLosBiology erschien Ende 2010 ein Bericht.

Mehr bei Biosicherheit.de

7.1.2011


Mitochondrien – die „Kraftwerke“ lebender Zellen unter dem Mikroskop. Aufnahme: Uni Freiburg

Das Importgeschäft der Zellkraftwerke

Wissenschaftler der beiden Freiburger Exzellenzverbünde Centre for Biological Signalling Studies (BIOSS) und der Spemann Graduiertenschule für Biologie und Medizin (SGBM) haben einen neuen Signalweg in Zellen entdeckt. Dabei handelt es sich um einen Mechanismus, der es ermöglicht, den Transport von Proteinen in Mitochondrien an die jeweilige Stoffwechsellage in Zellen anzupassen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht.

mehr bei der Uni Freiburg

6.1.2011

DebatteGrüne Gentechnik

Koexistenz - neue Akzente in der Gentechnik-Politik der USA

Der US-amerikanische Landwirtschaftsminister Tom Vilsack hat in einem offenen Brief Anwender und Kritiker der Grünen Gentechnik zu mehr Kooperation aufgerufen: "Wir brauchen beide Systeme und wir wollen, dass beide profitabel arbeiten - Landwirtschaft unter Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen und der Ökologische Landbau."

ganzer Artikel bei Transgen.de

5.1.2011


Die Techniken zur Kontrolle der Vererbung entwickeln die KIT-Botaniker an der Ackerschmalwand. Foto: Botanisches Institut, KIT

Ressourcen aus der Natur optimal nutzen

Tomaten, die widerstandsfähig gegen Schädlinge und extremes Wetter sind – und trotzdem nach Tomaten schmecken. Das ist eines der langfristigen Ziele von Professor Holger Puchta vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der Molekularbiologe entwickelt Techniken, mit denen er die Vererbung bei Pflanzen steuern und so deren Eigenschaften – über den in der Natur vorhandenen Genpool – gezielt verbessern will. Für seine Grundlagenforschung erhält Puchta vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) jetzt einen Advanced Researcher Grant in Höhe von knapp 2,5 Millionen Euro.

mehr beim KIT

4.1.2011


Programm der Botanikertagung steht fest

Die ersten Themengruppen, Hauptreferenten und die Organisatoren für die Symposien stehen nun auf der Tagungs-Site der kommenden Botanikertagung, die vom 18. - 23. September in Berlin stattfinden wird. Die wissenschaftliche Tagung mit dem Titel diversity makes the difference veranstaltet Symposien in der für Botanikertagungen gewohnten Vielfalt: Entwicklung, Metabolismus, Photosynthese, signalling, Stress, Kulturpflanzen, Genregulation, Ökologie, Omiks und andere Techniken, Evolution und Biodiversität.

vorläufiges Programm Botanikertagung

4.1.2011

Mit Pflanzenhormonen zu mehr Rapsöl

Die Bedeutung von Raps nimmt stetig zu. Damit für die Pflanzen nicht immer mehr Anbauflächen geschaffen werden müssen, gilt es also den Ertrag pro Pflanze zu steigern. Ein vom BMBF geförderter Forscherverbund um Thomas Schmülling vom Dahlem Centre of Plant Sciences der Freien Universität Berlin glaubt einen Weg gefunden zu haben: Indem ein wichtiges Pflanzenhormon blockiert wird, sollen bei dem Kreuzblütler mehr der ölhaltigen Samen entstehen.

ganzer Artikel bei Biotechnologie.de

4.1.2011

Internationales Jahr der Wälder 2011 in Deutschland: „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe!“

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. In Deutschland folgen unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz neben Ländern und Kommunen mehr als 60 Bundesverbände aus Naturschutz, Wirtschaft und Gesellschaft diesem Aufruf. Offizieller Start in Deutschland ist am 21. März 2011, dem Internationalen Tag des Waldes.

mehr bei wald2011

3.1.2011


Aus den Samen von Lupinen lässt sich eine cremige Proteinsuspension gewinnen, die sich für die Herstellung fettarmer Wurstwaren eignet. © Fraunhofer IVV

Fettarm essen dank Lupinenproteinen

Lecker, gesund und nachhaltig erzeugt sollen Lebensmittel sein. Forscher arbeiten an neuen Verfahren, um möglichst viele Bestandteile von Pflanzen für die Ernährung zu nutzen. Künftig könnten pflanzliche Zutaten tierische Rohstoffe ersetzen. Lupinensamen lassen sich etwa zum Herstellen fettarmer, delikater Wurstwaren verwenden.

mehr bei Fraunhofer

3.1.2010

Äpfel, die nach dem Anschneiden nicht braun werden

Jeder kennt die Erfahrung: gerade eben angeschnittene Äpfel sehen appetitlich, frisch und knackig aus – und schon nach kurzer Zeit verfärben sich die Schnittflächen braun. Obwohl der Geschmack fast unverändert bleibt, werden wohl die meisten mit deutlich weniger Genuss gegessen. Die kanadische, auf Obst-Biotechnologie spezialisierte Firma Okanagan Specialty Fruits OSF befasst sich schon länger mit der Entwicklung nicht braun werdender Äpfel mittels Pflanzen-Biotechnologie. Sie verwenden hierzu das Wissen eines australischen Forschungsinstituts, das auf Obstbäume übertragen wurde.

mehr beim VBIO

3.1.2011

Neuer Forschungsansatz gegen resistente Schädlinge

Forscher beschreiben in der Zeitschrift Science, wie der Wechsel der Wirtsart das Genom eines Schädlings verändert. Von dem neuen Forschungsansatz erhoffen sie sich Fortschritte im Kampf gegen die Kraut- und Knollenfäule durch neue Ansatzpunkte für die Resistenzzüchtung.

3.1.2011


Ausschnitt des Titelbildes Field Guide Afghanistan, © Ian Hedge

Pflanzenatlas Afghanistans publiziert

Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Bielefeld und Gießen einen zweisprachigen Pflanzenatlas zu Afghanistan herausgegeben. Das 870 Seiten starke Werk erfasst erstmalig in dieser Breite die Pflanzenvielfalt des von Kriegen gebeutelten Landes. Die Bundesregierung hat zwischen Weihnachten und Neujahr damit begonnen, 4.500 Exemplare des Werkes kostenlos an Schulen und Universitäten in Afghanistan zu verteilen.

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