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31.8.2010

Der Korbblütler Melampodium leucanthum (oben) im texanischen Habitat (unten). Fotos: Arbeitsgruppe um Carolin Anna Rebernig, Uni Wien.
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Korbblütler der nordamerikanischen Wüsten molekular untersucht
Im FWF-Projekt Chromosomen und Evolution von Melampodium untersuchen Wissenschafter um Carolin Anna Rebernig vom Department für Botanische Systematik und Evolutionsforschung der Universität Wien die Evolution von Melampodium leucanthum und ihren Verwandten. Dieser Korbblütler, ein etwa 50 cm hoher Halbstrauch mit weißen Blüten, ist ausschließlich in Wüstengebieten im Südwesten der USA und nördlichen Mexiko anzutreffen. Erstmals wurde damit die Biogeographie einer in allen Wüsten Nordamerikas verbreiteten und häufigen Pflanze mit molekularen Methoden untersucht, was die Botaniker in der Fachzeitschrift Molecular Ecology veröffentlichten.
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31.8.2010
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Symposium
Neue Wege zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Agrobiodiversität
Das diesjährige Symposium des Informations- und Koordinationszentrums für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) findet am 09. und 10. November 2010 in Bonn statt. Das Thema lautet: Neue Wege zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Agrobiodiversität Effektivität und Perspektiven von Fördermaßnahmen im Agrarbereich. Das Symposium wird vom IBV gemeinsam mit DIVERSITAS Deutschland e.V. und dem Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (Nefo) des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) organisiert.
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31.8.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Ernte der gv-Kartoffel Amflora beginnt
Die Ernte der seit März 2010 in der EU zugelassenen gentechnisch veränderten (gv) Amflora-Kartoffel hat begonnen. Begleitet von Protesten wurden heute auf dem 14 Hektar großen Feld bei Zepkow (Müritzkreis/ Mecklenburg-Vorpommern) die ersten Knollen von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) aus der Erde geholt.
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| 30.8.2010 |
Das ADYSARC-Projekt hat Hitze- und Trockenstress im Focus
Was für viele Menschen genau das richtige Sommerwetter ist, ist für Pflanzen eine echte Herausforderung: Hitze und Trockenheit. Wie reagiert eine Pflanze, wenn es nicht regnet und gleichzeitig die Temperaturen in die Höhe klettern? Prof. Dr. Jörg Kudla, vom Institut für Botanik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), geht gemeinsam mit einem europaweiten Forscher-Konsortium dieser Frage nach. Das neue Biotechnologie-Projekt ADYSARC ist Teil des transnationalen Forschungsprogramms "Plant-KBBE", für das sich die Forschungsministerien von Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zusammengeschlossen haben. ADYSARC führt Grundlagenforschung mit angewandter Forschung zusammen und wird vom BMBF sowie von privaten Unternehmen mit insgesamt rund 812.000 Euro für drei Jahre unterstützt.
mehr bei der WWU
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30.8.2010

Die Zuckerrüben-Wildart Beta nana, ist eine für die Pflanzenzüchtung interessante Wildform. Die sehr seltene Zuckerrübe wächst in Griechenland. Foto: Lothar Frese, JKI
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EU-Projekt schützt seltene Wildpflanzen für die Ernährung von morgen
Europäische Agrarwissenschaftler und Artenschützer engagieren sich im EU-Projekt AEGRO unter der Leitung des Julius Kühn-Instituts (JKI), gefährdete meist unscheinbare Wildpflanzenarten zu erhalten, die mit unseren Kulturpflanzen wie Weizen, Gerste oder Rüben verwandt sind. Dies soll in ihrer natürlichen Umgebung (in situ) geschehen. Als Ergebnis des Verbundprojektes entstand erstmals ein Informationssystem, mit dem sich Vorkommen von Wildarten in bereits bestehenden Natura 2000 Schutzgebieten lokalisieren lassen.
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30.8.2010

Ludger Wessjohann hat jene Naturstoffe im Fokus, die gegen Krebs wirken. Foto: IPB.
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Ludger Wessjohann führt jetzt das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie
Seit dem 1. August ist der Chemiker und Professor Wessjohann Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle. Der Leiter der Abteilung Natur- und Wirkstoffchemie tritt das Amt in Nachfolge von Professor Dieter Strack an, der ab Oktober in den Ruhestand geht. Mit ihm leitet erstmals seit über 20 Jahren wieder ein Chemiker die Geschicke des Instituts.
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26.8.2010

Eine Raupe des Tabakschwärmers (Manduca sexta) wird von einer Raubwanze (Geocoris spec.) attackiert. Die Raupe hatte kurz zuvor den „grünen“ Duftstoff freigesetzt; zum Vorteil der befallenen Pflanze, die damit "Verteidiger" anlockt. Foto: Matthey Film, MPI
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Tödliches Eigentor: Grüner Duft wird Tabakschwärmer-Raupen zum Verhängnis
Das Dilemma der hungrigen Raupen: Beim Fressen wandeln sie ungewollt und schlagartig pflanzliche Inhaltsstoffe in Locksignale um und verraten sich so. Der Duft lockt die natürlichen Feinde an, was zum tödlichen Verhängnis der Raupe wird. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts (MPI) für chemische Ökologie in Jena in Freilandstudien herausgefunden, wie sie in Science dokumentieren.
mehr beim MPI (pdf)
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26.8.2010

Hsp12 stabilisiert die Zellmembran. Bildquelle: Martin Haslbeck; TU München.
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Hitzeschockprotein Hsp12 stellt Hefezellen einen Überlebensmechanismus zur Verfügung
Trotz klarer Belege, dass Hsp12 ein so genanntes Hitzeschock- oder Stressprotein Zellen hilft, unter lebensbedrohlichen Bedingungen zu überleben, war bislang unklar, wie dies genau funktioniert. Die überraschende Antwort liefert jetzt die Fachzeitschrift Molecular Cell in ihrer Ausgabe vom 27. August. Darin erläutern Forscher der Technischen Universität München (TUM), wie sie die Funktionsweise des Proteins Hsp12 entdeckt haben einen Schutzmechanismus, wie er bislang noch nie beobachtet wurde. Das im wässrigen Teil des Zellinneren zunächst entfaltete Hsp12 bildet spiralförmige Strukturen, um die Zellmembran zu stabilisieren.
mehr bei der TUM
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26.8.2010
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Zwischenbericht: Stromerzeugung aus Biomasse
Das aktuelle Monitoring-Projekt des Deutschen BiomasseForschungsZentrums (DBFZ) hat einen Zwischenbericht vorgelegt, der eine Fülle von detaillierten Informationen zur Entwicklung der Stromerzeugung aus Biomasse enthält und damit die Entwicklung seit Inkrafttreten der Neufassung des EEG am 1. Januar 2009 erstmals dokumentiert. Das Vorhaben wird von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) gefördert.
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25.8.2010
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Die Zukunft der biologischen Vielfalt - 40. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie
Ökosysteme vom Hochgebirge bis zur Tiefsee stehen im Fokus der 40. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie an der Universität Gießen vom 30. August bis 3. September 2010. Bundeskanzlerin Merkel betont im Grußwort die Bedeutung der Forschung bei der Erhaltung der wesentlichen Grundlagen für menschliches Leben und Wirtschaften, meldet das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NEFO).
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25.8.2010
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200 Millionen Euro für neue Biotech-Forschungsbauten
Wenn das Biomedizinische Zentrum in Martinsried im Jahr 2014 eröffnet wird, dann ist der Life Sciences-Campus der Ludwig-Maximilians-Universität um ein Schwergewicht reicher. 125 Mio. Euro stecken Bund und der Freistaat gemeinsam in das Gebäude. Seit 2007 legt der Wissenschaftsrat eine Liste mit national bedeutsamen Forschungsbauten an Universitäten vor, die zur Förderung empfohlen werden. Bei der aktuellen Liste ist die Biotechnologie gut vertreten. Sechs von 13 empfohlenen Vorhaben gehören den Lebenswissenschaften an. Folgt die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz den Vorschlägen, werden damit in den kommenden Jahren mehr als 200 Millionen Euro in die Forschungsinfrastruktur der Biotechnologie gesteckt.
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25.8.2010
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Nur ein Bruchteil wird die neuen Stipendien erhalten
Am 1. August wird das nationale Stipendienprogramm in Kraft treten. Doch statt der 160 000 Studierenden, die von den Stipendien profitieren sollten, sollen nur 6000 Studierende bis 2013 die Förderung bekommen. Damit reduziert sich die geplante Förderquote von acht Prozent auf 0,3 Prozent.
Quellen: dpa und VBIO
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23.8.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Weitere gv-Sojabohne in Brasilien zugelassen
Die brasilianische Kommission für Biosicherheit (CTNBio) hat eine weitere gentechnisch veränderte (gv) Sojabohne für den Anbau zugelassen.
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23.8.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Biotechnologierat Frankreichs gibt positives Votum zum Anbau der gv-Kartoffel Amflora ab
Der Haut Conseil des Biotechnologies (HCB) hat am 28. Juli ein positives Votum zum Anbau von Amflora in Frankreich abgegeben. Das Comité scientifique (CS) des HCB vertritt die Auffassung, dass kein beachtenswertes Risiko (risque notable) für die Umwelt, die Tierernährung und die menschliche Gesundheit erkennbar sei.
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| 20.8.2010 |
Neues Chlorophyll absorbiert tief im Infrarotbereich
Ein internationales Forscherteam um die australische Botanikerin Professor Min Chen hat ein neues Chlorophyll-Molekül nachgewiesen. Es absorbiert besonders langwelliges Licht im nahen Infrarotbereich. Seit mehr als 60 Jahren wurde kein neues Molekül dieser Art mehr entdeckt. Die Forscher fanden das neuartige Molekül, das Pflanzen zur Photosynthese nutzen, in Stromatolithen. Diese australischen Algenmatten zählen zu den ältesten bekannten biologischen Gemeinschaften. „Die Entwicklung technischer oder Hybrid-Anlagen, die Licht als Energiequelle nutzen, könnte von diesem Fund profitieren“, erklärt der Biologie-Professor Hugo Scheer von der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Mitentdecker und Co-autor der Science-Publikation.
mehr bei der LMU
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20.8.2010
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Innenleben der Moleküle betrachten
Zum Alltag von Nanotechnologen gehört es, mit ihren Mikroskopen einzelne Atome zu untersuchen. Schwierig zu beobachten waren bislang jedoch Atomstrukturen, die sich im Inneren von organischen Molekülen befanden. Im renommierten Fachmagazin Physical Review Letters erklären Jülicher Forscher nun ihre neuartige Methode, die den „Röntgenblick“ ins Molekül ermöglicht. Sie könnte es einfacher machen, Proteine zu analysieren.
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19.8.2010
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Photosyntheseforschung
Wie eine Amöbe zur Alge wurde
Während der Evolution haben Pflanzen ihre Photosynthese-Fährigkeit nicht nur einmal durch die Aufnahme und Umwandlung eines Bakteriums erlangt. Das haben nun Wissenschaftler des Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin, des Fritz Lipmann Institut in Jena und des Biozentrums der Universität zu Köln herausgefunden. Für die Entdeckung, dass die Amöbe Paulinella chromatophora ihre photosynthese-Fährigkeit erst sehr viel später erwarb als andere Pflanzen, und den Nachweis, dass sie ein völlig anderes Cyanobakterium aufgenommen haben muss, verlieh die DBG der beteiligten Forscherin, Eva Nowack, im vergangenen Jahr den Wilhem-Pfeffer-Preis.
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19.8.2010
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Stickstoffmonoxid aktiviert Immunabwehr bei Pflanze und Säuger
Auch Pflanzen haben ein lernfähiges Immunsystem, eine sogenannte sytemische Resistenz. Wie beim Menschen auch ist der Abwehrmechanismus gegen eine spezifische Noxe erworben, die grundsätzliche Fähigkeit dazu aber angeboren (innate immunity). Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben nun herausgefunden, dass dabei dieselben Redox-Prozesse eine zentrale Rolle spielen, die sich auch bei Säugetieren finden lassen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachjournal The Plant Cell.
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18.8.2010
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Vegetationswandel begünstigte Aussterben der Mammuts
Der Rückgang der Steppen vor etwa 11000 Jahren ist wahrscheinlich der Hauptgrund für das Aussterben der Mammuts, Wollnashörner und anderer Säugetiere. Wie eine aktuelle Studie nun belegt, war der jagende Mensch nicht die alleinige Ursache für das Aussterben der Eiszeitriesen. Der Grund war vielmehr das sich verändernde Klima, das die Forscher anhand von Pollendaten und Computersimulationen untersucht hatten.
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18.8.2010
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Spiel zur Proteinfaltung
Bierernst muss es bei wissenschaftlicher Forschung nicht zugehen, wie ein Computerspiel zur Proteinfaltung zeigt, dass amerikanische Forscher entwickelt haben. Spielerischer war Grundlagenforschung selten. Die Forscher entwickelten ein Computer-Tool, das den Spielern Unterhaltung und den Wissenschaftlern wertvolle Einblicke in die Faltung von Proteinen verschafft. Die Struktur eines Proteins bestimmt seine Funktion; potenziell sind unendlich viele Variationen möglich. Bei Fold it bekommen die Spieler eine Reihe von Werkzeugen in die Hand, um die langen Nukleinsäuren auf immer neue Art, aber nach bestimmten Regeln ineinander zu schachteln.
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18.8.2010
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Nutzpflanzen werden als Rohstoff immer wichtiger
Die Bedeutung von Pflanzen als industrielle Ressource wird wieder zunehmen, insbesondere wenn die Erdölvorräte zur Neige gehen. Dies geht aus der neuen Publikation "Nutzpflanzen: Quelle für erneuerbare Rohstoffe" der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) hervor.
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18.8.2010
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Weltweit größte Konferenz ökologischer Ökonomen
„Nachhaltigkeit in Krisenzeiten voranbringen“ so lautet der Titel der Konferenz, die vom 22.-25. August 2010 von der International Society for Ecological Economics (ISEE) in Bremen und Oldenburg ausgerichtet wird. Der Klimawandel, erneuerbare Energien, Wirtschaften ohne Wachstum, nachhaltiges Management und Biodiversität das sind die Leitthemen, die in diesem Jahr in Bremen und Oldenburg auf dem Programm stehen. Die Veranstalter konnten namhafte Expertinnen und Experten aus Forschung, Wirtschaft und Politik gewinnen.
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18.8.2010
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Ökonomische Studie
Naturnaher Hochwasserschutz rechnet sich
Die jüngsten Hochwasser an Neiße und Spree zeigen, dass Maßnahmen gegen Hochwasser wichtig sind. Wie sich solch teure Maßnahmen so gestalten lassen, dass Mensch und Natur optimal profitieren, zeigt eine gerade veröffentlichte Studie des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Wissenschaftler der TU Berlin konnten nachweisen, dass der Nutzen naturverträglicher Hochwasserschutzmaßnahmen die Kosten um den Faktor 3:1 überwiegt. Naturverträgliche Lösungen in Form von Deichrückverlegungen und Auenrenaturierungen rechnen sich damit auch volkswirtschaftlich.
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17.8.2010

(Fluoreszenz-) Mikroskopische Aufnahmen einer Wildtyp- (links) und einer mutanten Zelle (rechts). Die Vakuolenmembran ist grün markiert. Quelle: Claus Schwechheimer und Erika Isono, TU München.
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Neues Protein bei der Vakuolenbildung entdeckt
Obwohl Vakuolen den meisten Platz in einer Pflanzenzelle einnehmen, ist nur wenig darüber bekannt, wie diese Speicherorgane der Zelle entstehen und wie die darin gelagerten Inhaltsstoffe ihren Weg dorthin finden. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt ein neues Protein entdeckt, das für die Entstehung der Vakuole notwendig ist. Damit haben sie gleichzeitig neue Hinweise zur Entschlüsselung der Vakuolen-Entstehung gefunden. Nun wollen sie den Mechanismus komplett aufklären.
mehr bei der TUM
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| 17.8.2010 |
Kongress
Europäische Algenforschung: "Exploring the Phycocosmos"
Zum fünften Treffen der Europäischen Algenforscher lädt die Griechische Phykologische Gesellschaft vom 4. bis 9. September nach Rhodos, Griechenland. Schirmherrin ist der Dachverband der Europäischen Phykologie-Gesellschaften (Ferderation of European Phycological Societies, FEPS), die im Sommer 2007 mit Beteiligung der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) gegründet wurde. Die Themen der Tagung auf Rhodos reichen von Algenbiotechnologie, über Ökologie, Physiologie, Genomics, Taxonomie, Evolution bis hin zum Klimawandel.
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17.8.2010
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Inventur: Wie viele Pflanzenarten gibt es überhaupt?
Um zu klären, wie viele blühende Pflanzenarten inklusive der bisher unentdeckten weltweit existieren, haben sich britische Forscher sowohl moderner Computermodelle als auch traditioneller Feldforschung bedient. Am Ende kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass es zu den bisher bekannten Pflanzenarten noch weitere 10 bis 20 Prozent zu entdecken gibt. Diese sind vermutlich alle äußerst selten und liegen in Regionen mit besonders hoher Artenvielfalt, wie die Forscher im Fachblatt Proceedings of the Royal Society schreiben.
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17.8.2010

Fossiles Blatt mit Bissspuren an den sekundären Blattvenen (oben). Das Bild unten zeigt eine befallene Ameise, aus deren Kopf eine Pilzhyphe wächst. Der orange Fruchtkörper enthält die Sporen. Foto: Uni Bonn: Georg Oleschinski, Uni Harvard: David P. Hughes.
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Pilze programmieren Ameisen um schon seit Jahrmillionen
Der Pilz Orphyocordyceps unilateralis verwandelt in asiatischen Regelwäldern tagtäglich Millionen von Ameisen in willenlose Zombies. Vor 50 Millionen Jahren gab es diese bizarre Form des Parasitismus wohl auch in Nordeuropa. Das vermuten zumindest Forscher der Universitäten Bonn und Harvard sowie des Smithsonian-Instituts in Washington: In einem uralten Blatt-Fossil aus Messel bei Darmstadt fanden sie Bissspuren, die wahrscheinlich von einer pilzinfizierten Ameise stammen. Die Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe der Biology Letters über ihren Fund.
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17.8.2010

Daemonorops melanochaetes , Trachycarpus fortunei und Rhapidophyllum hystrix. Nachdruck des Exemplars der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn. Quelle: TASCHEN Verlag
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Buch-Neuerscheinung: Martius’ prachtvolle Palmenabbildungen erstmals vollständig reproduziert
Carl Friedrich Philipp von Martius Historia naturalis palmarum: opus tripartitum (1823-1853) zählt noch heute zu den Meilensteinen der botanischen Illustration und vereint das Palmenwissen zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Buch des Autors Prof. Dr. H. Walter Lack ist sowohl für Botaniker als auch für Künstler, Palmenliebhaber und Historiker eine Rarität und wird im Original zu Spitzenpreisen gehandelt. Erstmals werden die großformatigen Abbildungen aus Martius’ Palmenwerk vollständig reproduziert und vom TASCHEN Verlag unter dem Titel „Martius, Book of Palms“ herausgegeben.
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15.8.2010
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Kongress
Bioverfügbarkeit und Boden-Pflanze-Interaktion
Die Jahrestagung der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente hat heuer den Schwerpunkte: Transport und Bioverfügbarkeit von Elementen sowie Boden-Pflanze-Wechselwirkungen. Sie findet vom 7.-9. Oktober am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig statt.
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| 14.8.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Amerikanisches Gericht untersagt Anbau von gv-Zuckerrüben
Ein Bundesgericht in den USA hat die Zulassung für gentechnisch veränderte (gv) Zuckerrüben aufgehoben. Die zuständige Landwirtschaftsbehörde habe mögliche Umweltauswirkungen nicht ausreichend geprüft. Die bevorstehende Ernte ist von der Entscheidung jedoch nicht betroffen.
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13.8.2010
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EU-Projekt: Was Biogas nach vorne bringt
In der Europäischen Strategie zum Erreichen der Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls wurde vereinbart, bis zum Jahr 2020 europaweit 20 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Eine der zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien ist dabei die Produktion von Biogas. Doch welche Technologien, Maßnahmen und welche Rahmenbedingungen sind geeignet, die Biogastechnologie in Europa voranzutreiben? Dies untersucht das EU-Forschungsprojekt Sustainable and Innovative European Biogas Environment (SEBE). Einer der 14 Partner ist das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart.
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13.8.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Gentechnik-Gesetz: Aigner kündigt Änderung an
Das Gentechnik-Gesetz wird erneut geändert. Im Herbst will Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) einen ersten Entwurf vorlegen. Danach sollen die Bundesländer eigene Koexistenzregeln festlegen können. Bayern will auf diesem Weg ein Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen durchsetzen.
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11.8.2010

Auf Bergwiesen tragen vor allem im Boden lebende Insekten dazu bei, eine hohe Vielfalt an Pflanzenarten zu erhalten. Foto: Claudia Stein, UFZ.
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Kräuter oder Gras? - Kleine Bodenorganismen entscheiden über die Pflanzen einer Wiese
Wirbellose Tiere im Boden haben einen größeren Einfluss auf die Vegetation als bisher gedacht. Ihr Anteil entscheidet auch darüber, ob sich auf einer Wiese mehr Gräser oder mehr Kräuter ausbreiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universitäten Jena und Potsdam, des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), die die Forscherinnen unf Forscher im Fachblatt Ecology publizierten.
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| 11.8.2010 |
Russische Sammlung für Kulturpflanzen in Gefahr
Rund um die Welt warnen Pflanzenwissenschaftler davor, dass ein Jahrhunderte altes Naturerbe für Kulturpflanzen bald untergepflügt werden könnte. Am 11. August hat ein russisches Gericht festgelegt, dass das Land in den Vororten von St. Petersburg, auf dem die weltbekannte Pflanzensammlung wächst, an eine Russische Stiftung zur Förderung von Gebäuden übergeben werden darf. Diese will auf dem Gelände wahrscheinlich Häuser errichten. Einer der Mahner ist Peter Raven, der Direktor des Missouri Botanical Gardens und Ehrenmitglied der DBG.
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11.8.2010
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Konferenzen rund um die BIOTECHNICA 2010 vernetzen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
Die BIOTECHNICA, die vom 5. bis 7. Oktober 2010 stattfinden wird, ist um ein Angebot von Vorträgen, Konferenzen erweitert. "Die Konferenzinhalte spiegeln die Themen aus dem Ausstellungsbereich wider und werden unter anderem durch Sonderschauen in den Hallen begleitet", sagt Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Hannover. Konferenz-Schwerpunkte sind Regenerative Medizin, Molekulare Diagnostik, Protein Engineering und Antikörperentwicklung, Bioinformatik sowie Labortechnik (Enabling Technologien). Mehr als 500 internationale Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden Vorträge halten.
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10.8.2010
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Evolutions-Video für die Lehre auf YouTube veröffentlicht
Immer mehr Internet-Surfer informieren sich über Videos, die bei dem Vedeo-Portal YouTube eingestellt sind. Zum Thema Evolution gibt es dort zwar eine Reihe von kreationistischer Darstellungen, aber nur wenige Videos aus wissenschaftlicher Sicht. Der AK Evolutionsbiologie hat daher eine Serie fundierter Lehr-Videos konzipiert. Diese wendet sich an interessierte Laien, Oberstufenschüler und Studienanfänger.
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10.8.2010
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Tagungsförderung
Ökophysiologie des Wurzelraumes
Die Teilnahme von Studierenden, Doktorandinnen und Doktoranden an dem Workshop "Ökophysiologie des Wurzelraumes", die vom 23.-24. September in Wittenberg in Sachsen-Anhalt stattfinden wird, kann nun durch die Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft gefördert werden. Darauf macht der Organisator, Prof. Dr. W. Merbach vom Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften, im zweiten Circular aufmerksam.
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9.8.2010

Mit Fluoreszenz-Farbstoffen markierte 2B-Histone im Kern einer lebenden Zelle; Messbalken: 200 Nanometer. Bild: Arbeitsgruppe Markus Sauer, Biozentrum Uni Würzburg.
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Lebende Zellen zum Fluoreszieren gebracht
Einzelne Moleküle und ihre Dynamik lassen sich auch in lebenden Zellen mit herkömmlichen Fluoreszenz-Farbstoffen mit einer Auflösung von etwa 20 Nanometern sichtbar machen. Wie sie die scharfen Bilder erzeugen, erklären die Forscher aus Würzburg, Bielefeld und New York erstmals in der Zeitschrift Nature Methods.
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6.8.2010

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Botanikertagung 2011
Unter der Adresse www.botanikertagung.fu-berlin.de entsteht in den nächsten Wochen und Monaten der Webauftritt für die kommende Botanikertagung, die vom 18. - 23. September 2011 an der Freien Universität Berlin in Berlin-Dahlem im Henry-Ford-Bau stattfinden wird. Die Tagungspräsidenten Reinhard Kunze (Freie Universität Berlin), Bernhard Grimm (Humboldt-Universität Berlin) und Bernd Müller-Röber (Universität Potsdam) laden alle Pflanzenwissenschaftler und Mitglieder der botanischen Fachgesellschaften herzlich zur Teilnahme und zum Besuch von Berlin und Potsdam ein.
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6.8.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Gentechnisch veränderter Raps außerhalb ameriaknischer Felder gefunden
Wird gentechnisch veränderter Raps großflächig angebaut, dann wachsen solche Pflanzen auch außerhalb der landwirtschaftlichen Flächen. Nach einer aktuellen Untersuchung, die auf der Tagung der Ecological Society of America in Pittsburgh vorgestellt wurde, sind 86 Prozent der an Straßenrändern und Tankstellen gefundenen Rapspflanzen gentechnisch verändert. Die Wissenschaftler warnen, dass dieser Raps in der Landwirtschaft zu einem Unkrautproblem werden könnte.
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5.8.2010

Spuren eines Brandes in einem Waldökosystem der nördlichen Mongolei. Foto: Bernhard Stribrny (BiK-F)
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Kooperationen: Wissenschaftler unterstützen Mongolei in Ökosystemorschung
Endlose Weiten unter blauem Himmel und hier und da mal eine Jurte; dieses Bild unversehrter Natur wird seltener: Permafrostböden tauen, Wasserkreisläufe verändern sich und Waldbrände vernichten ganze Landstriche. Der Klimawandel macht sich in dem zentralasiatischen Land deutlich bemerkbar. Dem will die mongolische Regierung durch ein gezieltes Umweltmanagement und externes Know-how entgegenwirken. Die vereinbarten Forschungsarbeiten zwischen der Mongolei und Frankfurter Forschern des Biodiversität und Klimaforschungszentrums (BiK-F) sollen einen Beitrag zum Erhalt der Wald- und Steppenökosysteme auf dem Hochplateau der nördlichen Mongolei liefern und verhindern, dass das Naturparadies zum ökologischen Krisengebiet wird.
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5.8.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Uganda: Freilandversuch mit trockentolerantem Mais
Im November sollen in Uganda Freilandversuche mit gentechnisch verändertem, trockentoleranten Mais beginnen. Der Mais ist Teil eines internationalen Projekts, bei dem ertragreiche, an afrikanische Bedingungen angepasste Maissorten entwickelt werden sollen.
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5.8.2010
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Kälteliebende Moose übersiedelten in die Höhe: Ein Effekt der Klimaerwärmung?
Die Analyse historischer Herbardaten zeigt, dass sich die mittlere Höhe des Vorkommens kälteliebender Moose sowie deren obere Verbreitungsgrenze in den letzten 100 Jahren signifikant nach oben verschoben haben. In tieferen Lagen hingegen findet wahrscheinlich ein langsamer Aussterbeprozess von Populationen kälteliebender Moose statt. Die nachgewiesenen Veränderungen lassen sich mit der Erwärmung des Klimas im letzten Jahrhundert erklären und sind vergleichbar mit beobachteten Veränderungen bei Blütenpflanzen. Die Analyse verdeutlicht einmal mehr den Wert von Herbardaten.
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5.8.2010
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Umfrage: Was Schweizerinnen und Schweizer über invasive Pflanzen wissen
Auch wenn die Mehrheit der befragten Personen bereits von eingeschleppten Pflanzen gehört hatte, wurden sie nicht als ernsthaftes Umweltproblem wahrgenommen. Nur eine Minderheit konnte die Pflanzen auch identifizieren. Das sind die Ergebnisse einer Masterarbeit, die an ausgewählten Orten in der Schweiz die Kenntnisse von fast 800 Personen über invasive Pflanzenarten untersuchte.
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4.8.2010
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NRW-Hochschulen ermuntern zu mehr Firmengründungen von Studenten und Wissenschaftlern
Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen will Studenten, Absolventen und Wissenschaftler an den Universitäten und Fachhochschulen zu mehr Ausgründungen (Spin-Offs) und Aufbau eigener Unternehmen motivieren. Eine neue Veranstaltungsreihe liefert dazu wichtige Informationen und Erfahrungsberichte.
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3.8.2010
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Neues Portal über EU-Bildungspolitik
ECTS, ECVET, EQR, ENQA - alles klar? Selbst wer sich mit den Themen Europa und Bildung auskennt, weiß nicht immer, was sich hinter diesen Buchstaben verbirgt. Auch über kryptische Kürzel hinaus hat EU-Politik mitunter eher das Image, undurchsichtig zu sein. Ein neues Onlineportal ermöglicht jetzt einen klaren Blick auf die europäische Bildungspolitik. Das Portal wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Unterstützung der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) ins Leben gerufen.
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2.8.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Ilse Aigner: Zugriff auf genetische Ressourcen nicht durch Biopatente einschränken
Biopatente mit einer großen Reichweite können Landwirte, Züchter und die biologische Vielfalt erheblich einschränken. Vor der mündlichen Verhandlung der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) zum Brokkoli-Patent hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner mit einem Schreiben an den Präsidenten des EPA gewandt. "Eine Konzentration auf wenige, profitable Pflanzensorten oder Tierrassen gefährdet die biologische Vielfalt" und könne zu einer "deutlichen Einschränkung des Wettbewerbs in der überwiegend mittelständisch geprägten europäischen Züchtungs- und Landwirtschaft führen", warnte Aigner in dem Schreiben.
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