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31.5.2010

Welchen Unterschied macht es, ob eine Wiese aus einer oder 60 verschiedenen Pflanzenarten besteht? Das ist eine der Fragen, die Forscher in der Saaleaue bei Jena untersuchen. Foto: Anne Günther/FSU
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Biodiversität
Den Service der Natur nutzen und erhalten
Wiese ist nicht gleich Wiese. Welche Auswirkungen hat die Artenvielfalt auf die Stoffkreisläufe und Prozesse innerhalb des Ökosystems? Und was bedeutet der Verlust einzelner Arten für das System Wiese? Diesen Fragen geht die neue Forschergruppe Exploring mechanisms underlying the relationship between biodiversity and ecosystem functioning der Friedrich-Schiller-Universität Jena in den kommenden drei Jahren nach (vgl. Meldung vom 3. Mai). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Gruppe, die von Prof. Dr. Wolfgang Weißer geleitet wird, mit 1,8 Millionen Euro.
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31.5.2010

Details aus dem Atlas der Nutzpflanzen, der im Botanischen Museum Berlin vorgestellt wird. Foto: bgbm, Berlin.
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Präsentation
Digitaler Atlas der Nutzpflanzen
Am 9. Juni 2010, 18 Uhr wird im Botanischen Museum Berlin der Digitale Atlas der Nutzpflanzen vorgestellt. Im Atlas werden Teile von Nahrungs- Medizin- und, Gewürzpflanzen, wie auch Gift-, Farb- oder Opferpflanzen dargestellt, die einen wirtschaftlichen Nutzen aufweisen. Dabei zeigt das Werk nicht nur die Pflanzen, die heute den Markt bestimmen, sondern auch die Pflanzen, die nur noch in speziellen Läden und auf Bazaren erhältlich sind. Im dreibändigen Atlas, der aus einem Buch und einer Website besteht, werden annähernd 4000 Pflanzenarten beschrieben, die auf über 10.000 qualitativ hochwertigen Fotos abgebildet sind.
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28.5.2010
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Lianen als Vorbild für selbstreparierende Membranen
Für Pflanzen ist Wundheilung eine Selbstverständlichkeit. Nach dem Vorbild der Wundversiegelung bei Lianen ist Forscherinnen und Forschern der Uni Freiburg nun die Übertragung auf technische Materialien im Labormaßstab gelungen. Eine erste technische Anwendung ist eine selbstheilende Membran für pneumatische, also luftgefüllte Strukturen, wie etwa Reifen. Das Forschungsteam um die Biologin Dr. Olga Speck vom Kompetenznetz Biomimetik hat eine bionische Beschichtung entwickelt, die Verletzungen pneumatischer Strukturen schnell und effizient repariert.
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28.5.2010
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"Auch in schwierigen Zeiten Naturkapital sichern"
In den kommenden Jahren wird ein Bundesprogramm „Biologische Vielfalt" ein wichtiges Instrument für die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt bilden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat die gesellschaftlichen Akteure eingeladen, dieses Programm mit zu gestalten. „Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist kein Luxus. Gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir unser Naturkapital sichern", sagte der Bundesumweltminister auf einer Tagung in Köln, dem „3. Nationalen Forum zur biologischen Vielfalt".
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28.5.2010
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Globale Partnerschaft zum weltweiten Schutz der Tropenwälder begründet
Die Globale Partnerschaft zum weltweiten Schutz der Tropenwälder wurde heute in Oslo auf der The Oslo Climate and Forest Conference von über 50 hochrangigen Vertretern von Industrie- und Tropenländern offiziell unterzeichnet. Damit nimmt der internationale Waldschutz konkrete Gestalt an. Deutschland unterstützt den globalen Waldschutz mit mindestens 350 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren 2010 bis 2012 im Rahmen seiner Sofortfinanzierung für den internationalen Klimaschutz.
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28.5.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Gv-Zuckerrohr soll Brasilianern höheren Zuckerertrag bringen
In den nächsten Jahren sollen in Brasilien gentechnisch veränderte Zuckerrohr-Sorten auf den Markt kommen, die einen um 30 bis 40 Prozent höheren Zuckerertrag liefern. Dazu haben Bayer CropScience und das brasilianische Forschungsinstitut CTC eine "umfassende Kooperation" vereinbart.
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28.5.2010
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Biotechnologie
Günstig und Gut: Insulin aus Hefe
Wissenschaftler des International Center for Genetic Engineering and Biotechnology in Neu-Delhi haben nun in Zusammenarbeit mit Kollegen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung die biotechnologische Herstellung von Insulin verbessert. Ein modifizierter Hefepilz verspricht hohe Produktionsraten und damit eine bezahlbare Versorgung auch in ärmeren Regionen, schreiben die Wissenschaftler im Online-Wissenschaftsmagazin Microbial Cell Factories.
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26.5.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Japan erlaubt gentechnisch veränderte Papaya-Früchte
Vom Sommer an sind in Japan gentechnisch veränderte Papaya-Früchte zu kaufen, sofern sie entsprechend gekennzeichnet sind. Die japanische Regierung hat den Import der Früchte aus den USA erlaubt. Dort werden seit 1999 virusresistente Papayas angebaut.
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25.5.2010

Die Gene, die den Blühzeitpunkt von Nutzpflanzen wie Raps bestimmen, stehen im Mittelpunkt der Forschung. Foto: Claudia Eulitz, Copyright: CAU
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Neues Schwerpunktprogramm: Wann Pflanzen blühen
Warum blüht der Raps erst im Frühjahr, obwohl er bereits im vorigen Sommer gesät wurde? Um dieser und ähnlichen Fragen auf den Grund zu gehen, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein neues Schwerpunktprogramm bewilligt, das den Titel Flowering time control: from natural variation to crop improvement trägt. Im Mittelpunkt stehen Kulturpflanzen vom Raps bis zum Apfelbaum. "Wir wollen die Gene identifizieren, die festlegen, wann eine Pflanze blüht", erklärt Professor Dr. Christian Jung vom Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).
mehr bei der CAU
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21.5.2010

Bestäubten die Agrarökologen die Kakaoblüten im Experiment per Hand, verdoppelten sie die Anzahl der Früchte. Foto: Uni Göttingen.
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Ökologen verdoppeln den Ertrag von Kakaobäumen
Der Ertrag eines Kakaobaumes hängt wesentlich stärker davon ab, wie viele seiner Blüten durch Mücken bestäubt werden als von der Versorgung mit Wasser, Licht und Stickstoff. Das haben Agrarökologen der Universität Göttingen jetzt in Indonesien herausgefunden. Bereits eine Erhöhung der Bestäubungsintensität von 10 Prozent auf 40 Prozent der Blüten reichte aus, um den Ertrag des Baumes zu verdoppeln.
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19.5.2010
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Mitzeichner gesucht! Online-Resolution für Vereinfachung der EU-Förderung
Über 12.000 Unterschriften aus ganz Europa konnten die Initiatoren der Resolution Trust Researchers bisher europaweit sammeln. Sie zielt darauf ab, den hohen Verwaltungsaufwand der Forschungsförderung durch die Europäische Kommission zu reduzieren und richtet sich an den europäischen Rat und an das europäische Parlament. Einige Stichworte sind „Vertrauen zwischen Forschern und Forschungsförderern“, „outputorientierte Forschungsförderung“, „Konsistenz der Förderprogramme“, Verlässlichkeit und Stabilität der Programme“ sowie „Risikobereitschaft“.
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19.5.2010
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Ziel für alle Politikbereiche: Die Erhaltung der biologischen Vielfalt
Der vor wenigen Tagen veröffentlichte Globale Ausblick zur Biodiversität 3 (GBO3, siehe unten) bestätigt den weiteren Verlust der Biodiversität. DIVERSITAS-Deutschland e.V. und Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung (NeFo) fordern deshalb, dass die internationale und nationale Politik ihre Ziele den Erkenntnissen der Biodiversitätsforschung entsprechend anpassen und deren Umsetzung verbessern. Das bedeutet vor allem, nachhaltige Nutzungskonzepte breiter umzusetzen.
mehr bei NeFo
(inkl. wissenschaftliche Sicht zu den wesentlichen Botschaften des GBO3)
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19.5.2010
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Biotech-Sommerschulen für junge Wissenschaftler
Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V. veranstaltet drei internationale Sommerschulen zu den Themen: Quantitative Biologie, Protein Engineering, und Biokatalyse in nicht konventionellen Medien. Sie richten sich an Doktoranden sowie an Postdoktoranden und junge Industrieforscher.
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18.5.2010

Fällt die Funktion des Stammzell
regulators - des Wuschel-Gens aus - können die Arabidopsis-Keimlinge keine weiteren Organe an der Sprossspitze bilden (Keimling hinten; vorn: intakter Keimling). Foto: Uni Heidelberg. - Klick vergrößert
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Stammzellkontrolle bei Pflanzen: Ein Gen führt Regie
Um die eigene Fortpflanzung zu sichern, müssen Pflanzen die Zahl ihrer Stammzellen genau ausbalancieren. Das für diese Aufgabe wichtigste Gen haben Forscher bei Experimenten an der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana, detailliert untersucht. Das Team um Prof. Dr. Jan Lohmann von der Universität Heidelberg konnte zeigen, wie dieser „Regisseur“ arbeitet und welche anderen molekularen Akteure von ihm beeinflusst werden. Dabei sind auch überraschende Gemeinsamkeiten mit der Stammzellkontrolle bei Tieren zutage getreten. Die Forschungsergebnisse werden heute in Developmental Cell veröffentlicht.
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18.5.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Langzeit-Studie: Anbau von Bt-Mais ohne Einfluss auf Regenwürmer
Auch ein mehrjähriger Anbau von gentechnisch verändertem Bt-Mais beeinträchtigt Regenwürmer nicht. In einer vier Jahre dauernden Studie haben Ökologen aus USA und der Schweiz untersucht, wie sich verschiedene Bt-Maislinien auf Regenwurm-Populationen auswirken. Für die Menge der vier auf dem Versuchsfeld vorkommenden Regenwurm-Arten war es unerheblich, ob Bt-Mais oder konventioneller Mais auf den Versuchsparzellen stand. Zur Absicherung dieser Ergebnisse empfehlen die Forscher, die Untersuchungen mit anderen Regenwurmarten fortzusetzen.
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18.5.2010
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Bologna-Konferenz: Politik zufrieden, Professoren und Studenten enttäuscht
Zur Bologna-Konferenz hatte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) geladen und alle kamen: Ministeriale, Hochschulen, Professoren und Studenten. Und auch Firmenvertreter. Gemeinsam sollten Maßnahmen zur Reform der Bologna-Reform erörtert werden - Bessere Studierbarkeit, Mobilität der Studierenden und eine höhere Akzeptanz des Bachelors auf dem Arbeitsmarkt waren dabei wichtige Ziele. Herausgekommen ist ein vages Versprechen zur Schaffung einer Akademie zur Förderung der Lehre an deutschen Hochschulen sowie ein allgemeiner Konsens, Anwesenheitspflichten abzuschaffen. Die Ministerin zeigte sich zufrieden, Professoren und Studenten eher enttäuscht.
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18.5.2010
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Internet-Portal zur EU-Bildungspolitik
Unter Mitwirkung des EU-Büros des BMBF ist ein neues Internet-Portal zur bildungspolitischen Zusammenarbeit in der EU entstanden. Es gibt einen Überblick über das Themenspektrum der europäischen Bildungspolitik und stellt die wichtigsten Entscheidungen verständlich vor.
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17.5.2010
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Neues Forschungsprogramm: Wie sich Pflanzen an veränderte Bedingungen anpassen
Wie reagieren Pflanzen genetisch auf veränderte Umweltbedingungen durch den Menschen? Die Vielfalt pflanzlicher Formen und Leistungen steht im Zentrum eines neuen DFG-Schwerpunktprogramms, das von Prof. Dr. Ute Krämer vom Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert wird. Die Forschungen konzentrieren sich auf die Familie der Kreuzblütler, der neben Kulturpflanzen wie dem Raps, Kohl und Senf auch die genetische Modellpflanze Ackerschmalwand angehört. Das interdisziplinäre Forscherteam kombiniert molekularbiologischen Methoden mit ökologischen Fragestellungen und wendet modernste Technologien an, um pflanzlichen Leistungen auf den Grund zu gehen.
mehr bei der RUB
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17.5.2010
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Vulkanasche bringt Algen im Ozean zum Blühen
Welche Wirkung haben Vulkanausbrüche auf unser Klima? Wie Vulkanasche den Ozean beeinflusst haben jetzt Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters Integrated Climate Analysis and Prediction (CliSAP) der Universität Hamburg untersucht. Die Geowissenschaftler wiesen nach, dass das Phänomen der massiven Algenblüte im Golf von Alaska 2008 mit dem Ausbruch des Vulkans Kasatochi in Verbindung stand, wie sie in den beiden Fachmagazinen Atmospheric Chemistry and Physics und Journal of Geophysical Research schreiben.
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17.5.2010
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Kunst des Weglassens: Pflanzenprotein kann Ribozym ersetzen
Vereinfachte Ausführung, volle Leistung: Ein einzelnes Pflanzen-Protein kann wichtige molekularbiologische Funktionen übernehmen, für die bei anderen Organismen mehrere Komponenten erforderlich sind, zu denen in der Regel auch eine Nukleinsäure gehört. Das haben Wissenschaftler aus Marburg, Straßburg und Wien jetzt herausgefunden, die ihre Ergebnisse in der aktuellen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Structural & Molecular Biology veröffentlichen.
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17.5.2010
Jahr der Biodiversität
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Wandertag für die biologische Vielfalt am 22. Mai 2010
Am kommenden Pfingstsamstag (22. Mai 2010) ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. Diesen Tag hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium (BMU) zum Anlass genommen, um eine einzigartige Wander-Kampagne ins Leben zu rufen.
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17.5.2010
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Internationale Doktorandenprogramme
Weltweit konkurrieren die Hochschulen um hervorragende Doktorandinnen und Doktoranden, um Forschung und Innovation nachhaltig zu stärken. Auf diese Zielgruppe abgestimmte, internationale Promotionsprogramme sind dabei besonders attraktive Instrumente. Mit einer neuen Initiative fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ihre Etablierung an deutschen Hochschulen und erhält dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Jahre 2010 bis 2013 insgesamt fast 15 Millionen Euro.
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14.5.2010
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Großversuch mit gentechnisch veränderten Eukalyptusbäumen in den USA
Die US-amerikanische Landwirtschaftsbehörde hat großflächige Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Eukalyptusbäumen genehmigt. Getestet wird vor allem eine neue kältetolerante Variante, die auch in nördlicheren Regionen angebaut werden kann. Die schnell wachsenden Eukalyptusbäume liefern Rohstoffe für Papierindustrie und die Gewinnung von Biodiesel. Insgesamt sollen mehr als 200.000 gv-Eukalyptusbäume ausgepflanzt werden.
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12.5.2010
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Ozeanversauerung
Langzeitfolgen des Kohlendioxidanstiegs auf marine Ökosysteme untersucht
Am 14. Mai brachen Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zu einem mehr als fünfwöchigen Experiment in die Hocharktis auf. Vor der Küste Spitzbergens sollen mit Hilfe der weltweit größten Off-shore-Mesokosmenanlage die Auswirkungen der zunehmenden Ozeanversauerung auf Meeresorganismen in einem Langzeitexperiment untersucht werden. Die Wissenschaftler des IFM-GEOMAR kooperieren dabei zum ersten Mal mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die die Forschungsarbeiten logistisch unterstützen wird.
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12.5.2010
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Stipendienprogramm-Pläne stoßen auf Widerstand
BAföG-Gelder erhöhen ja, nationales Stipendienprogramm nein - so begegneten SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in der Debatte zur Ausbildungsförderung am Freitag, 7. Mai 2010, den vorgelegten Gesetzentwürfen von Union und FDP.
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11.5.2010

Durch die Anwendung der neuen „Halben Dezimalstellen-Regel“ kann der Kohlenstofffluss beispielsweise in Nahrungsnetzen berechnet werden. Grafik: Stephan Boehme, UFZ.
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Neue Methode zum Verfolgen des Kohlenstoffflusses in Bakterien
Forscher haben eine Methode entwickelt, um den Stoffwechsel von Bakteriengemeinschaften genau zu studieren. Durch den Einbau von stabilen Kohlenstoffisotopen in Proteine wird es erstmals mit einem neuen am UFZ (Hemholtz Zentrum für Umweltforschung) entwickelten Algorithmus möglich, natürliche Abbauprozesse detaillierter als bisher zu untersuchen, Schlüsselorganismen zu identifizieren und deren Zusammenwirken bei komplexen Abbauprozessen aufzuklären.
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11.5.2010
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Holz im Tank
Chemiker haben eine neue Generation von Biokraftstoffen auf Holzbasis entwickelt. Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, könnten heutige Fahrzeuge ohne Modifikationen damit fahren und das derzeitige Tankstellennetz nutzen. Die erste Biokraftstoff-Generation basierte dagegen auf Zuckern, Stärke und pflanzlichen Ölen, die auch als Nahrungsmittel gebraucht werden. Daher suchen Forscher nach alternativen Spritquellen.
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11.5.2010
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Forschung quo vadis? - Foresight-Prozess stellt Ergebnisse im Internet vor
Welche Produkte und Dienstleistungen brauchen wir in Zukunft - und wie können Forscher diese am besten entwickeln? Wie können wir den Energieverbrauch einer Stadt drastisch senken, um den Klimawandel einzudämmen? Fragen wie diese haben sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren führende Wissenschaftler gestellt - um im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nach langfristigen Forschungstrends zu fahnden.
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11.5.2010
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Call for Abstracts
Klausurwoche "Grüne Gentechnik: Zwischen Forschungsfreiheit und Anwendungsrisiko"
Das Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München (TTN) veranstaltet zwei durch das BMBF geförderte wissenschaftliche Klausurwochen zum Thema: "Grüne Gentechnik: Zwischen Forschungsfreiheit und Anwendungsrisiko. Zu den normativen Voraussetzungen der Forschungsfreiheit am Beispiel des Risikodiskurses um MON810". Laufzeit: 20.-24. September 2010 und März/April 2011 (der zweite Termin nach Vereinbarung).
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10.5.2010
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Drei Millionen für das Centrum für Biotechnologie
Das Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld erhält knapp drei Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms „Genomik-Transfer“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Damit soll in den nächsten drei Jahren sowohl die Personalstruktur verbessert als auch die Rechneranlage erweitert werden.
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10.5.2010
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Globaler Ausblick zur Situation der Biologischen Vielfalt veröffentlicht
Der GBO3, der Globale Ausblick zur Biodiversität 3 des Übereinkommens zur Biologischen Vielfalt (CBD), wurde heute in Nairobi veröffentlicht. Er bestätigt die fortgesetzten Trends zum Verlust der Biodiversität in vielen Ökosystemen weltweit.
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10.5.2010
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Kann man Biodiversität planen?
Diese und weitere Fragen diskutieren Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR, Dresden) bei den UN-Umwelttag-Gesprächen in Wien. Sie wollen wissen, wie die Raumplanung zum Biodiversitätsschutz beitragen kann. Und sie interessiert: Kann man mehr Biodiversität planen oder steuern? Wie kann die Vielfalt erhalten oder erhöht werden? Führt nachhaltige Raumplanung automatisch zu mehr Biodiversität? Diese Fragen sollen bei den Umwelttag-Gesprächen am 28. Mai 2010 in Wien mit Experten und der Öffentlichkeit geklärt werden.
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7.5.2010
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Laser gegen Unkraut
Eine vollautomatische Anlage soll über das Feld fahren, eine Kamera aufsprießendes Unkraut erkennen und ein Laserstrahl die ungewünschte Vegetation vernichten. Dieses Zukunftsszenario ist Gegenstand eines aktuellen Forschungsprojektes vom Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und dem Institut für Biologische Produktionssysteme (IPBS) der Leibniz Universität Hannover.
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7.5.2010
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Vierte Runde: GO-Bio-Förderung
Bislang werden 28 Forscherteams aus den Biowissenschaften vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Nun ist die vierte Ausschreibungsrunde gestartet. Bis zum 20. Juli 2010 können weitere Teams ihre Projektskizzen beim Projektträger Jülich einreichen. Das Ziel der Initiative ist es, Wissenschaftler bei der Umsetzung einer kommerziell interessanten Idee zum marktreifen Produkt zu unterstützen.
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6.5.2010
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Verlust der biologischen Vielfalt am Beispiel von Feldhamster und Wildkaffee
Im Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt geht das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit zwei Aktionsständen zum Thema Biodiversität auf Deutschland-Tour. Mit einem Labyrinth für Kinder, das dem Erdbau eines Feldhamsters nachempfunden ist, und einer Café-Lounge für Erwachsene will das BfN auf den rapiden Schwund der biologischen Vielfalt auf lokaler wie internationaler Ebene hinweisen. Mit der Café-Lounge soll das Bewusstsein sowohl für die Bedeutung und den Nutzen biologischer Vielfalt sowie für die Gefahr der Zerstörung der Vielfalt von Ökosystemen, Arten und Genen geschaffen werden.
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6.5.2010
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Karriere-Tagung für Nachwuchsforscher
Der PostDoc-Club des Leibniz-Instituts für Altersforschung Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena veranstaltet erstmals in der Leibniz-Gemeinschaft eine Tagung zur Berufsentwicklung für Nachwuchsforscher aus den Lebenswissenschaften. Mit jungen promovierten Wissenschaftlern und Doktoranden werden am 6. und 7. Mai in Jena Karrierechancen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft diskutiert und weiter entwickelt.
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5.5.2010
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Erste Vorschläge für eine neue Gentechnik-Politik von der EU-Kommission
In Zukunft sollen die EU-Mitgliedstaaten selbst über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen entscheiden können. Mit Änderungen im gemeinschaftlichen Gentechnik-Recht will die EU-Kommission die seit Jahren andauernde politische Blockade überwinden.
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4.5.2010
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Workshop: Plant Systems Biology
Der heuer vom 2. bis 5. September stattfindende Workshop Plant Systems Biology will eine Brücke zwischen Biologen und Biophysikern bzw. Mathematikern schlagen. Am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Forschungskolleg der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, werden erfolgreiche Kooperationen zwischen den Disziplinen vorgstellt, die nur durch die fachübergreifende Zusammenarbeit gelangen.
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4.5.2010
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Neophyten werden vor allem durch den Klimawandel begünstigt
In der Schweiz wird die Anzahl der eingeschleppten Pflanzen bis 2050 durch den Klimawandel voraussichtlich stärker zunehmen als durch die anhaltende Zersiedlung der Landschaft und durch eine weitere Ausdehnung der Agglomerationen. Menschliche Aktivitäten tragen stark zur Ausbreitung von Neophyten bei. Der erwartete Anstieg der Neophytenvielfalt ist allerdings in urbanen Landschaften grösser als in ländlichen Gebieten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, welche die aktuelle Verbreitung von 122 Neophyten in Kombination mit Klima- und Siedlungsszenarien analysierte.
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3.5.2010
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Neue Forschergruppe: Biodiversität und Ökosystemfunktion
Eine der neun neuen Forschergruppen, die von der DFG gefördert werden, wird den Einfluss der Pflanzendiversität auf Ökosystemprozesse untersuchen. Dabei sollen die Ergebnisse eines Biodiversität-Langzeitexperiments einfließen. In der Gruppe werden viele Forscher über nationale Grenzen hinweg kooperieren. Der Sprecher ist Wolfgang Weisser von der Uni Jena.
mehr bei der DFG
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3.5.2010

Während der Blüte werden die Senfpflanzen in den Boden eingearbeitet Foto: JKI, Münster
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Biofumigation: Wo der Wurm die Nase rümpft
Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts (JKI) präsentieren am 5. Mai die Ergebnisse zur Bekämpfung von Schad-Nematoden im Gemüsebau mit der Biofumigation. Diese neue Methode wird bereits in den USA und Australien erfolgreich eingesetzt. Dabei werden Pflanzen mit hohem Glucosinolatgehalt als Zwischenfrucht angebaut, zerkleinert und in den Boden eingearbeitet. Beispielsweise treiben Senfölglykoside aus Rettich und Senf die schädlichen Fadenwürmer in die Flucht. Welche Glucosinolate sich bei welchem Befall eignen, ist für konventionellen und ökologischen Landbau interessant, denn gegen Nematoden sind keine Mittel zugelassen.
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3.5.2010

Die Fotomontage zeigt, wie das Verteilungsmuster des Ras Proteins im Gleichgewicht gehalten wird. Foto: Philippe Bastiaens, MPI (Klick vergrößert)
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Transport nach einfachen Regeln
Zellbiologen haben in zwei Publikationen beschrieben, wie Zellen die räumliche Verteilung von Proteinen aufrechterhalten. Das ist wichtig, denn Zellen sind - wie alles Leben auf der Erde - stets von Unordnung bedroht. Wie die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie in Dortmund herausfanden, nutzen Zellen ein einfaches Prinzip, um das Ras und andere palmitoylierte Proteine an ihren Bestimmungsort zu schaffen. In Kurzform: ein lokalisiertes Verteilerzentrum (Golgi), dann gerichteter Transport zum Zielort schließlich eine universelle Entfernung der Zielmarkierung (Depalmitoylierung) mit anschließender Wiedereinspeisung in den Transportzyklus.
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