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Botanikertagung 2011
Die Botanikertagung wird im kommenden Jahr vom 18. bis zum 23. September 2011 im Henry-Ford-Bau in Berlin-Dahlem stattfinden. Die Freie Universität übernimmt dabei die Federführung, wie der Vorstand der Gesellschaft bekannt gibt. Die Organisation managen Pflanzenwissenschaftler der FU und der HU Berlin sowie Botanikerinnen und Botaniker aus Potsdam und Golm. Sie übernahmen damit dankenswerterweise die Tagung, nachdem ihre Würzburger Kollegen ihre Zusage wieder zurückziehen mussten.
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30.4.2010
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Studie: Chancen der Biotechnologie für Ostdeutschland
Motor für innovative Anwendungen in der Medizin, Landwirtschaft, Umwelttechnik und industriellen Produktion so sieht die jüngst vorgestellte Studie "Chancen der Biotechnologie für Ostdeutschland" im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Biotechnologie in Ostdeutschland.
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30.4.2010

Licht schaltet die Aktivität des AP-1 Transkriptionsfaktors (blau-grün) in lebenden Zellen mit Hilfe des Inhibitors (rot-gelb). Grafik: Katja Arndt.
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Proteine mit Licht fernsteuern
Die Freiburger Forschergruppe von Prof. Dr. Katja Arndt am Institut für Biologie III hat kleine Eiweißfragmente konstruiert, die fehlregulierte Genexpression hemmen können. In Zusammenarbeit mit dem Team von Andrew Woolley, Professor an der University of Toronto, entwickelten die Wissenschaftler einen Mechanismus, mit dem sich die Transkriptionsfaktoren „per Lichtschalter“ fernsteuern lassen.
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30.4.2010
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Grundsteinlegung für Biotechnikum in Lübeck
Heute wurde der Grundstein für das erste „Centrum Industrielle Biotechnologie“ (CIB) in Schleswig-Holstein gelegt. Die vier F&E-Schwerpunkte des Biotechnikums sind:
- Stoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen
- Entwicklung und Nutzung nachhaltiger Produktionsprozesse
- Entwicklung und Nutzung neuer innovativer Produkte und
- Energetische Nutzung industrieller Reststoffe.
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30.4.2010
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Aktuelle Zahlen zur Entwicklung der Biotechnologie in Berlin-Brandenburg
BioTOP Berlin-Brandenburg hat den neunten Report vorgelegt, der einen Überblick über die Biotech- und Pharmabranche gibt und die wichtigsten Entwicklungen des letzten Jahres zusammenfasst. Sowohl die Zahl der Unternehmen als auch die Mitarbeiterzahl sind in 2009 trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation leicht gestiegen.
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29.4.2010
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Pioniergeist gewürdigt: Susan Trumbore wird Mitglied der amerikanischen National Academy of Sciences
Professor Susan Trumbore, Direktorin des Max Planck Institutes für Biogeochemie in Jena, wird für Ihre Pionierarbeiten in die renommierte Akademie aufgenommen: Sie nutzte radioaktive Markierungen um die Menge des Gasaustausches zwischen Landpflanzen, Böden und der Atmosphäre zu bestimmen. Sie ist eines der 18 neuen Mitglieder der Akademie, die nicht aus den USA stammen.
Ganzer Artikel beim idw
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28.4.2010
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Deutsche Biotech-Branche bleibt in der Wirtschaftskrise stabil
Wie eine Studie von Ernest & Young ergab, hielt die deutsche Biotech-Branche im Krisenjahr 2009 ihren Umsatz auf dem Vorjahresniveau: Das so genannte Kernsegment, also Biotech-Unternehmen, die ihren Stammsitz in Deutschland haben, erreichte mit 960 Millionen Euro Umsatz genau den Vorjahreswert.
weitere Details beim VBIO
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28.4.2010


Allium keusgenii (oben) und Allium michaelis (unten). Fotos: Michael Keusgen, Philipps-Universität Marburg.
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Neue Pflanzenarten tragen Namen eines Marburger Pharmazeuten
Zwei Allium-Arten wurden nach dem Dekan des Marburger Fachbereichs Pharmazie, Professor Dr. Michael Keusgen, auf die Namen Allium keusgenii und Allium michaelis getauft. Mit der Benennung wurden die Verdienste des Wissenschaftlers für die Erforschung zentralasiatischer Zwiebelgewächse gewürdigt.
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28.4.2010
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Hauptsache Biologie 2009/2010 Forscher-Journalisten-Tandems können sich bewerben
Nach einjähriger Pause ist es nun wieder soweit: Die Promega GmbH vergibt Preisgelder im Wert von 20.000 Euro für den Wissenschaftler-Journalisten-Wettbewerb "Hauptsache Biologie". Autorenpaare aus Journalist und Wissenschaftler sind aufgerufen, Artikel rund um das Thema Biologie in einer deutschsprachigen lokalen oder regionalen Tageszeitung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz (Print- oder Onlineausgabe) zu veröffentlichen.
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27.4.2010
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GABI-innovativ: 50 Millionen für die Pflanzenbiotechnologie
Mit einer neuen Förderinitiative will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die angewandte Pflanzenbiotechnologie stärker voranbringen. Hinter der Abkürzung „GABI-innovativ“ verbirgt sich die Deutsche Agrar-Biotechnologie-Inititiative (German Agri-Biotech Initiative). 50 Millionen Euro sollen in den nächsten fünf Jahren in Forschungsprojekte fließen, die klar auf die Entwicklung marktfähiger Nutzpflanzen mit verbesserten Eigenschaften abzielen. Solche Pflanzen sollen sich als umweltverträgliche aber effektive Lieferanten für wichtige Rohstoffe eignen. Diese Anstrengungen bilden grundlegende Schritte auf dem Weg zu einer wissensbasierten Bioökonomie.
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27.4.2010
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Bayerischer Biotech Cluster präsentiert Report 2009: Umsätze stabil
Zum vierten Mal präsentierte die BioM Biotech Cluster Development GmbH heute den neuesten Jahres-Report mit Daten und Fakten des vergangenen Jahres 2009 aus dem gesamtbayerischen Biotechnologie-Cluster. Einige Ergebnisse: Die Umsätze blieben auf dem Niveau von 2008: 400 Mio € (Biotech-KMU alleine). In Bayern haben mittelständische Biotechnologiefirmen über 22.000 Mitarbeiter und stellten im Krisenjahr mehr Mitarbeiter ein (Anstieg in bayerischen Biotechnologie-KMU um rund 6,5%, die aller bayerischer Biotechfirmen zusammen um etwa 4%).
weitere Details beim VBIO
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27.4.2010

Forscher des MRI experimentierten mit verschiedenen Wellenlängen des Lichtes. Foto: MRI
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Lichtschranke für Pilzgifte
Schimmelpilze und ihre Sporen sind allgegenwärtig, ein Schutz davor kaum möglich. Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Pilze zwar nicht vollständig abgetötet, aber in ihrer Entwicklung wirkungsvoll gehemmt werden: Sichtbares Licht bestimmter Wellenlängen stört den Lebensrhythmus von vielen Schimmelpilzen so nachhaltig, dass kein Pilzgift gebildet wird, und im besten Fall das Wachstum ganz unterbleibt.
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27.4.2010
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Modulare, intelligente Pipette optimiert die Laborarbeit
Pipetten sind Standardausstattung eines Labors. Das "Lab-in-a-Pipette" beschreibt eine neue, "umgekehrte" Entwicklung am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, mit dem die Arbeitsabläufe im Labor unterstützt werden sollen.
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26.4.2010

Karin Lochte erforscht die Kreisläufe im Ozean. Foto AWI.
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Meeresforschungspreis für Prof. Dr. Karin Lochte
Für ihre herausragenden Leistungen im Gebiet der biologischen Meereskunde erhielt Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI), heute den mit 10.000 Euro dotierten „Deutsche Bank IFM-GEOMAR Meeresforschungspreis 2010“. Die Laudatio für die Erforscherin der Kreisläufe im Ozean hielt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.
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26.4.2010
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Zahlen zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden in Deutschland
Wie leben die etwa zwei Millionen Studierenden in Deutschland? Aus welchen sozialen Schichten stammen sie? Wie finanzieren sie ihr Studium? Wie viele jobben nebenbei? Dies sind einige der Fragen, auf die die 19. Sozialerhebung eine Antwort geben kann. Die Ergebnisse basieren auf mehr als 16.000 Fragebogen. Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH führt die Untersuchung seit 1982 im Auftrag des Deutschen Studentenwerks alle drei Jahre durch.
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26.4.2010
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Pflanzenzüchter: Schutz des geistigen Eigentums ist unverzichtbar für Innovationen
Anlässlich des Welttags des geistigen Eigentums am 26. April 2010 stellt der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) fest: Der Schutz des geistigen Eigentums in der Pflanzenzüchtung ist ein unverzichtbarer Innovationsmotor. Politik und Landwirtschaft sind aufgefordert, den Wert der Schutzrechte anzuerkennen und zu fördern.
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23.4.2010

Cover des neuen Buches
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Neuerscheinung
"Gentest" für Pilze
Mit einem "genetischen Fingerabdruck" lassen sich nicht nur Straftäter überführen, die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Erbkrankheiten ermitteln oder unsichere verwandtschaftliche Verhältnisse klären. "Mit ,Gentests' lassen sich auch Pilze bestimmen", sagt PD Dr. Kerstin Voigt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Leiterin des Pilz-Referenz-Zentrums hat jetzt gemeinsam mit ihrem Kollegen Youssuf Gherbawy von der saudi-arabischen Taif University ein Lehrbuch zur molekularbiologischen Pilzbestimmung herausgegeben.
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23.4.2010
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Video
"Spot an, Kamera an, Mitose"
Europäische Wissenschaftler des "MitoCheck"-Konsortiums filmen die komplizierten Vorgänge der Mitose.
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22.4.2010
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Erste gesamtschweizerische Stammsammlung für biologische Materialien
Die Culture Collection of Switzerland (CCoS) ist die erste gesamtschweizerische Sammlung, die biologische Materialien wie Bakterien und Hefestämme zusammenträgt. Sie leistet damit einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in der Schweiz. Die Stämme dienen der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und werden in der Biotechnologie und Diagnostik eingesetzt. Das Unternehmen ist an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil angesiedelt.
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22.4.2010

Alexander von Humboldts Tagebuch der amerikanischen Reise. Privatbesitz. Foto: I. Haas, BGBM
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Ausstellung
Humboldts Tagebücher und Feldbuch
Erstmalig werden ab morgen Stücke aus dem Nachlass von Alexander von Humboldt öffentlich gezeigt: Drei Tagebücher der amerikanischen Reise und ein Feldbuch. Die Exponate sind im Rahmen der Ausstellung „Humboldts Grüne Erben - Der Botanische Garten und das Botanische Museum in Dahlem (BGBM) 1910 bis 2010“ zu sehen. Aus konservatorischen Gründen werden die handschriftlichen Originale von Humboldt nur bis zum 19. Juli 2010 ausgestellt.
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21.4.2010
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Biotechnologie Firmenumfrage 2010
Überraschend starkes Wachstum im Krisenjahr
Mit einem Paukenschlag entwächst die deutsche Biotechnologie-Branche der Krise. Im vergangenen Jahr überstieg die Zahl der Beschäftigten erstmals die Marke von 30.000. Das geht aus den aktuellen Ergebnissen der Firmenumfrage hervor, die biotechnologie.de im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) jährlich durchführt. Auf einer Pressekonferenz wurden die Kennzahlen im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage am 21. April in Berlin vorgestellt. Demnach sind Umsatz und Forschungsausgaben der 531 Biotech-Unternehmen im Jahr 2009 gleich geblieben. Allerdings sind die Wagniskapitalinvestitionen auf einen Tiefstand gesunken. Erstmals wurde in diesem Jahr auch die Forschungslandschaft untersucht.
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20.4.2010

Inzwischen sind die Fässer ausgepackt und mit Exponaten bestückt. Foto: Peter Scheere/FSU.
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Ausstellung
Darwins eingesammelte Proben in Jena
Muscheln, Vögel und Schmetterlinge, Gesteins- und Staubproben sowie Utensilien zur Beobachtung der Fauna und Flora, die Darwin während seiner Weltumsegelung (1831-1836) auf der Beagle gesammelt und benutzt hat, sind ab Samstag (24. April) in einer Ausstellung in Jena zu sehen. Der nachgebaute Schiffsrumpf mit Darwins Kajüte ist "das Kernstück der Ausstellung und zugleich Ausstellungsraum", erklärt Prof. Dr. Martin S. Fischer. Die Sonderausstellung "Darwin im Depot - Auf zu neuen Ufern" lädt vom 24. April bis zum 4. Dezember in das Jenaer Straßenbahndepot, nachdem sie zuvor in Berlin zu sehen war.
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20.4.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Gentechnik: Amflora-Kartoffeln ausgepflanzt
Auf einem 15-Hektar-Feld in Zepkow (Müritzkreis, Mecklenburg-Vorpommern) sind gestern gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffeln ausgepflanzt worden. Gentechnik-Gegner fordern Landwirtschaftsministerin Aigner (CSU) auf, den Anbau der Kartoffel in Deutschland zu verbieten. Nach der Zulassung im März ist nun das Feld in Zepkow die einzige Fläche in Deutschland, auf der 2010 gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden. Das Feld wird durch einen Wachschutz gesichert.
Nach der Zulassung am 3. März hat die BASF, die Amflora entwickelte, einen Blog im Netz eingerichtet.
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20.4.2010
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Neue Graduiertenschule für Evolutionsbiologen
In Kiel und Plön ist eine neue Graduiertenschule zum Thema Evolutionsbiologie eingerichtet worden. Das Gemeinsame Projekt der Christian-Albrechts Universität zu Kiel, des Max-Planck-Instituts (MPI) für Evolutionsbiologie in Plön und des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) heißt "International Max-Planck Research School for Evolutionary Biology" (IMPRS).
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20.4.2010
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Zellwände als Zuckerquelle für Biosprit
Bioethanol der ersten Generation wird aus Maiskörnern, Zuckerrohr und Zuckerrüben hergestellt. Das Problem: Die Biospritherstellung konkurriert hier mit Lebensmitteln um die Rohstoffe. Pflanzenforscher wollen deshalb neue Quellen für Bioenergie erschließen, etwa Pflanzenteile, die als Abfall in der Futtermittelindustrie anfallen. Das internationale Verbundprojekt GABI-CELLWALL erschließt dazu das Potenzial, das in pflanzlichen Zellwänden steckt. Ziel der Forscher aus Deutschland, Frankreich und Spanien: Den Zellwandaufbau in Pflanzen so zu verändern, dass sie sich leichter für die Herstellung von Treibstoff verwenden lassen.
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19.4.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Interview mit Pflanzenforscher
"Der Einfluss der Transgene ist im Wesentlichen auf ihre unmittelbare Funktion begrenzt"
Gentechnische Eingriffe könnten unbeabsichtigte Folgen für den Stoffwechsel der veränderten Pflanzen haben und damit auch für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt- so lautet ein häufiger Vorbehalt. In einem gerade abgeschlossenen Forschungsprojekt wurden Gen-Expression und Inhaltsstoffe von verschiedenen konventionellen und transgenen Gerstenlinien miteinander verglichen. bioSicherheit sprach mit Uwe Sonnewald, einem der Projektleiter, über die Ergebnisse.
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19.4.2010
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Weichenstellung für die Zukunft des VBIO
Biowissenschaften haben Zukunft! Es hat nur noch nicht jeder gemerkt. Und deshalb wird die Biologie häufig stiefmütterlich behandelt sei es bei Stundentafelkürzungen in den Ländern, beim Gendiagnostikgesetz oder beim Umweltgesetzbuch. Dies zu ändern ist der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) vor drei Jahren angetreten. Um dies zu intensivieren, will der nationale Dachverband, in dem auch die DBG Mitglied ist, seine personellen und finanziellen Ressourcen sichern und vor allem ausweiten. Doch wie stellt man solches Wachstum in Zeiten knapper Kassen an? Diese Frage stand im Mittelpunkt der dritten Bundesdelegiertenversammlung des VBIO, die am 16. April stattfand.
lesen Sie den Bericht beim VBIO
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19.4.2010
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Umweltprobenbank: Auf Spurensuche im Umweltarchiv Deutschlands
Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) gibt umfassend Auskunft über die Umweltqualität Deutschlands. Es beantwortet beispielsweise folgende Fragen: Hat sich seit dem Verbot von Bleibenzin die Belastung von Mensch und Umwelt mit Blei verringert? Weshalb ist in Fischen aus dem Unterlauf des Rheins keine nachhaltige Abnahme der PCB-Gehalte zu beobachten? Und wie verhält es sich mit den Quecksilberkonzentrationen in Fichtentrieben, Möweneiern und Brassen?
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April 2010
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Symposium: Regulation des Metabolismus
Alle am pflanzlichen Stoffwechsel und seiner Regulation Interessierten sind herzlich eingeladen, am 4th International Symposium on Signals, Sensing and Plant Primary Metabolism, das vom *6. - 9. Oktober 2010 in Potsdam-Sanssouci stattfinden wird. Schwerpunkte:
- Regulation von Photosynthese und Respiration verwandter Prozesse des Primärmetabolismus
- Signaltransduktion
- Chanelling und Transport von Metaboliten
- Assemblierung und Funktion supramolekularer Komplexe
Das Symposium wird vom SFB 429 veranstaltet und durch die DBG gefördert.
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19.4.2010
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Wissenschaftler schaffen "Markt für Artenvielfalt"
Wie sich Artenvielfalt auf dem Acker auch für Landwirte lohnt, haben Wissenschaftler der Universität Göttingen nun ausgetüftelt: Sie entwickelten ein Konzept, bei dem Grün- und Ackerland mit einer nachgewiesenen Artenvielfalt honoriert wird. Landwirte können sich per Angebot auf ein Ausschreibungsverfahren zur "Erzeugung" bestimmter Arten bewerben und müssen durch Preis und Leistung überzeugen. Das Konzept wurde in den vergangenen Jahren im Landkreis Northeim modellhaft getestet.
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19.4.2010
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IKOM Life Science Karriere in den Lebenswissenschaften
Die IKOM Life Science (Campus Weihenstephan, TU München) bietet Studenten und Absolventen der Lebenswissenschaften eine Plattform für den erfolgreichen Karriereeinstieg. Erneut kann sie mit 29 Unternehmen einen Ausstellerzuwachs verzeichnen und ein breites Spektrum an potentiellen Arbeitgebern präsentieren.
Übersicht beim VBIO
Details bei der IKOM
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16.4.2010
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Podiumsdiskussion: Pro Diversity - Nature knows it all
In Zeiten der Rezession erscheint ökologisches Bewusstsein als Luxus - oder als Überlebensstrategie für einen notwendigen Innovationsschub. Ein schier unerschöpfliches Potential an pfiffigen Lösungen bietet die Natur. Sie zeigt, wie 's geht. Sind wir bereit zu lernen? Das will die Moderatorin Nina Ruge die Teilnehmer der Podiumsdiskussion fragen: Prof. Dr. Michael Braungart, Geschäftsführer, EPEA Internationale Umweltforschung GmbH, Roland Koch, Hessischer Ministerpräsident, Hans Reitz, Gründer Grameen Creative Lab, Berater von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und Prof. Dr. Hermann Requardt, Vorstand Siemens AG, CEO Sektor Healthcare, am 22. April 2010 ab 17.30 Uhr im Senckenberg Museum.
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16.4.2010
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Studie: Chancen der Biotechnologie für Ostdeutschland
Neue Impfstoffe, Pflanzenzüchtungen zur Entgiftung belasteter Böden oder Reinigungsmittel für Abwässer: Die Biotechnologie ist äußerst zukunftsträchtig. Vor allem ist sie Innovationsmotor für Anwendungen in der Medizin, Landwirtschaft, Umwelttechnik und industriellen Produktion. Ostdeutschland verfügt nicht nur über eine vielfältige Infrastruktur in der Biotechnologie, sondern auch über gut vernetzte Akteure aus Forschung und Industrie. Größte Herausforderungen sind die Einwerbung von Finanzmitteln und der Technologietransfer. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Studie der Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH "Chancen der Biotechnologie für Ostdeutschland".
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14.4.2010
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Ausstellung: Boom der Teufelskralle
In Deutschland entwickelte sich die südafrikanische Teufelskralle, Harpagophytum procumbens, in den letzten Jahren zu einer beliebten Heilpflanze. Die aus den Speicherknollen gewonnenen Extrakte helfen bei rheumatischen Beschwerden. Traditionelle Nutzer der Wüstenpflanze sind die San-Buschleute, die Ureinwohner des südlichen Afrika. Wie wirkt sich die gestiegene Nachfrage auf die Bestände der Pflanze aus? Welche Folgen hat die wachsende Nachfrage für die San, die mit der Ernte der Speicherknollen heute ihren Lebensunterhalt verdienen? Konnten sie vom Boom profitieren? Diesen Fragen geht der Botanische Verein zu Hamburg e.V. in seiner Wanderausstellung nach, die vom 10. April bis 10. Juni 2010 im Botanischen Garten München-Nymphenburg gezeigt wird.
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14.4.2010
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Neuer Internetauftritt für Mentoringprogramm Minerva-FemmeNet
Minerva-FemmeNet, das Mentoringprogramm der Max-Planck-Gesellschaft für Nachwuchswissenschaftlerinnen, hat eine neue Internetadresse, unter der die wichtigsten Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen zu finden sind.
mehr bei der MPG
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13.4.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Landwirte profitieren von gentechnisch erzeugten Pflanzen
Viele Farmer der USA erzielen ökonomische und ökologische Vorteiler, wenn sie genetisch manipulierte Pflanzen anbauen, - wie geringere Produktionskosten, verbesserte Schädlingsbekämpfung, verringerter Pestizideinsatz und höhere Erträge - im Vergleich zu konventionell erzeugten Feldfrüchten. Das ergab eine Studie vom National Research Council, USA. Die Untersuchung zeigte auch, dass gentechnisch erzeugte Pflanzen ihre Effektivität wieder einbüßen können, wenn die Landwirte andere, erprobte Unkraut- und Insektenbekämpfungsmaßnahmen anwenden.
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13.4.2010

Wie die Schließzellen auf molekularer Ebene funktionieren, haben Wissenschaftler nun geklärt. Foto: Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie und Biophysik, Uni Würzburg.
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Schließzellen im Krallenfrosch-Ei beleuchtet
Wenn Pflanzen sich vor dem Vertrocknen schützen, laufen Prozesse ab, bei denen - ähnlich wie bei der Muskelkontraktion beim Menschen - Kalzium eine wichtige Rolle spielt. Den genauen Ablauf haben jetzt die Würzburger Biophysiker Dietmar Geiger und Rainer Hedrich geklärt: sogenannte CDPK Protein Kinasen vermitteln die Öffnung der Schließzellen, wie die Forscher in PNAS schreiben.
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13.4.2010
Jahr der Biodiversität
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Ausstellung: Humboldts Grüne Erben Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin Dahlem
Der Botanische Garten und das Botanische Museum (BGBM) der Freien Universität Berlin ist ein zentraler Ort für die Erfassung von pflanzlicher Diversität. Diese in Deutschland führende Institution mit riesigen, weltweiten Sammlungen an lebenden und dauerhaft konservierten Pflanzen, einer berühmten Bibliothek, umfangreichen Datenbanken und hoch spezialisierten Laboren blickt auf eine inzwischen 331 jährige Geschichte zurück. Die Ausstellung „Humboldts Grüne Erben“ beginnt mit Humboldts großer Expedition nach Lateinamerika, stellt dar, wie seine Berliner Erben auf allen fünf Kontinenten weitergearbeitet haben und schildert schwerpunktmäßig das Jahrhundert 1910 bis 2010. „Humboldts Grüne Erben“ ist zugleich Bestandteil des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 und ein Beitrag für das von der UNESCO initiierte Jahr der Biodiversität 2010.
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12.4.2010
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Mini-Labor für die Hosentasche
Biologische Nachweise, beispielsweise von Pflanzenschädlingen, erfordern bisher ein großes, herkömmliches Labor. Bis die Probe aber dort ankommt, ist in der Regel viel Zeit verstrichen. Der Erreger kann sich inzwischen vermehren und Schaden anrichten. Forscher aus dem EU-Netzwerk Photonics4Life haben jetzt einen Biochip in der Größe einer 1-Cent-Münze konstruiert, der biologische Nachweise innerhalb von wenigen Minuten direkt vor Ort erlaubt.
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12.4.2010
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Call for Abstracts and Registration for The EMBO Meeting 2010
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der molekularen Lebenswissenschaften treffen sich heuer vom 4 - 7 September in Barcelona. Der Kongress wir von der European Molecular Biology Organization (EMBO) veranstaltet. Drei der vielen Schwerpunktthemen sind Systembiologie und functional genomics sowie signalling in development. Mehr als 120 Sprecher werden erwartet und es gibt Stipendien, die Frauen bei ihrer Teilnahme unterstützen.
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12.4.2010
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Neue Züchtungsstrategien gegen einen trickreichen Erreger
Phytophthora infestans, der Erreger der Kraut- und Knollenfäule, einer gefürchteten Kartoffelkrankheit, verursacht weltweit Ernteeinbußen von etwa 20 Prozent. Die Züchtung widerstandsfähiger Sorten war wenig erfolgreich, weil der Erreger eingezüchtete Resistenzen immer wieder durchbricht. Deshalb setzen die Züchter heute auf eine unspezifische, nicht nur gegen bestimmte Rassen des Erregers wirksame Resistenz. Auch an gentechnischen Ansätzen wird seit längerem geforscht. Eine neu entwickelte gv-Kartoffel könnte nun erstmals zum Erfolg führen. Derzeit wird sie an verschiedenen Standorten in Europa getestet.
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12.4.2010
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Wo bekommt man am wenigsten Spam?
Eine Fraunhofer-Studie untersuchte das Spam-Aufkommen bei kostenlosen E-Mail-Diensten. Dabei schnitten Yahoo und Hotmail gut ab, wohingegen die populären GMX und Web.de auf abgeschlagen Plätzen landeten.
mehr bei Fraunhofer
(inkl. gesamter Studie zum download)
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12.4.2010
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Ausstellungseröffnung: Wie Lehrende schreiben
Wenn Studierende Bücher oder Artikel ihrer Hochschullehrer lesen, dann kann das ganz schön einschüchternd sein: Kluge Gedanken in wohlgesetzten Worten. Aber: auch bei den klügsten Köpfen entsteht ein Text Schritt für Schritt. Wie diese Schritte aussehen, davon berichten jetzt Hochschullehrende der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) in einer Ausstellung anlässlich des dritten Geburtstags des in Berlin-Brandenburg einmaligen Schreibzentrums der Viadrina. Die Ausstellung ist vom 16. April bis 11. Juni 2010 zu sehen.
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12.4.2010
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Algen sollen Rauchgas binden und Biomasse produzieren
Schon in wenigen Wochen soll Rauchgas aus dem Heizkraftwerk Senftenberg Mikroalgen wachsen lassen. Bereits im Juni sollen die Algen dann klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) aus dem Rauchgas binden und gleichzeitig wertvolle Biomasse erzeugen. Der Bau der Anlage hat nun begonnen, die ein Forschungsprojekt der Gesellschaft für Montan- und Bautechnik mbH (GMB), einem Tochterunternehmen von Vattenfall Europe Mining & Generation, ist.
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9.4.2010

Junge Fruchtkörper und vegetative Hyphen des Pilzes Sordaria macrospora. Aufnahme: K. M. Lord, S. Bloemendal, C. E. Jeffree, U. Kück, N. D. Read
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Entdeckungen im Reich der Pilze - Forscher entschlüsseln Genom mit "Next-Generation"-Sequenzierung
Mit "Next-Generation"-Techniken, einer neuen, günstigen Sequenzierungsmethode, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit internationalen Kollegen das Genom des Pilzes Sordaria macrospora entschlüsselt. Nun wissen sie mehr über die Lebensweise und die Evolution von Pilzen: Sordaria macrospora kommt mit mehreren Kopien gleicher Gene klar, die bei anderen Pilzen aufgrund von immun-ähnlichen Reaktionen zum Zelltod führen. Einige Ergebnisse lassen auf horizontalen Gentransfer im Laufe der Evolution schließen.
mehr bei der RUB
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8.4.2010

Pia Steinrücken erhält den Preis von Prof. Dr. Peter Kroth, dem ersten Sprecher der Sektion Phykologie der DBG. Foto: Sektion Phykologie.
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Förderpreis für Algenforscherin
Die Master-Absolventin Pia Steinrücken aus der Arbeitsgruppe Angewandte Ökologie des Institutes für Biowissenschaften der Universität Rostock hat für ihre Masterarbeit "Carotenoide in Rotalgen: Chemotaxonomie und Lichtschutzfunktion innerhalb der non-Florideophyceae" den diesjährigen Biomaris-Förderpreis der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) erhalten.
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8.4.2010
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Neuartiges Speicherkonzept für die Wissenschaft
Eine neuartige Large Scale Data Facility (LSDF) steht nun für die Speicherung von wissenschaftlichen Daten zur Verfügung. Das in enger Kooperation mit anderen Instituten am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelte Tool wird in den nächsten Jahren mit vielen Petabyte an Platten- und Bandspeicher-Volumen ausgebaut und steht weltweit für die Systembiologie zur Verfügung.
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8.4.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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EU-Kommissar Dalli fordert mehr Transparenz bei GVO-Studien
Der für Gesundheit und Verbraucherschutz und somit auch für die Gentechnologie zuständige EU-Kommissar John Dalli hat von der Industrie vollständige Transparenz in der Forschung gefordert. Jede relevante Information, ob positiv oder negativ, solle unverzüglich der EU-Kommission oder der Europäischen Lebensmittel-Sicherheitsbehörde (Efsa) übermittelt werden, sagte Dalli laut Dow Jones News bei einer Veranstaltung von Croplife International.
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8.4.2010
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Kommunikationstrainings für Wissenschaftler
Sag's klar - Unter diesem Motto bietet die Klaus Tschira Stiftung Kommunikationstrainings für Wissenschaftler an. Die Kurse richten sich an Naturwissenschaftler, Mathematiker und Informatiker, die aktiv in der Forschung tätig sind und lernen wollen, wie man die eigenen Forschungsergebnisse Medien und der Öffentlichkeit verständlich und spannend vermittelt.
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7.4.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Züchtung ändert Gene stärker als Gentechnik
Risiken und Chancen der Grünen Gentechnik - die Anwendung gentechnischer Verfahren bei der Züchtung von Pflanzen - werden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Hierbei spielt die Furcht, dass unbeabsichtigte Veränderungen auftreten und die menschliche Gesundheit negativ beeinflussen könnten eine große Rolle. Prof. Dr. Uwe Sonnewald, einem Vorstandsmitglied der DBG, und sein Team vom Lehrstuhl für Biochemie der Universität Erlangen-Nürnberg konnten jetzt in einem vom BMBF geförderten Projektes nachweisen, dass Pflanzen durch konventionelle Züchtung stärker verändert werden als durch Gentechnik, wie sie in der Zeitschrift PNAS schreiben. Dazu kooperierten die Forscher mit ihrem Kollegen Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel von der Universität Giessen, an der die Feldversuche stattgefunden hatten.
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7.4.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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EFSA-Gutachten: Erneut keine Sicherheitsbedenken bei Gentechnik-Mais MON863
In der EU sind weitere Zulassungen für Lebens- und Futtermittel aus gentechnisch veränderten Maislinien zu erwarten. Nach den nun veröffentlichten Gutachten der EFSA gibt es keine wissenschaftliche begründeten Sicherheitsbedenken - das gilt auch für den Mais MON863, über den vor gut zwei Jahren heftig gestritten wurde.
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7.4.2010
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Ein Protein mit zwei Köpfen: Enzym mit Doppelfunktion
Bäckerhefe lässt den Teig aufgehen und hilft, Alkohol zu produzieren. Ein eng verwandter Bruder ist vor allem in Labors im Einsatz: Hefe dient hier als Modellorganismus, denn viele Abläufe funktionieren ähnlich wie in höheren Pflanzen oder im menschlichen Körper. Das verleiht neuen Erkenntnissen rund um die Hefe besondere Relevanz. Grazer Forscher haben nun Hefe-Enzyme mit zwei "Köpfen" entdeckt, die zwei verschiedene Funktionen zugleich erfüllen können. Die Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlichten sie kürzlich in der Zeitschrift Molecular Biology of the Cell.
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1.4.2010
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Koalition plant steuerliche Förderung von forschenden Biotech-Firmen
Sowohl in der CDU/CSU als auch in der FDP-Fraktion arbeiten Fachgruppen derzeit an Konzepten, die Forschung in Unternehmen über Steuererleichterungen zu fördern. Damit würde eine Abmachung aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Aus den Reihen der Union sind schon erste Einzelheiten an die Öffentlichkeit gesickert. Demnach würden sich die Steuerentlastungen auf bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr belaufen. Die Biotechnologie-Branche reagierte zunächst skeptisch.
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1.4.2010
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Kandidaten gesucht: BIOTECHNICA Studienpreis
Noch bis zum 15. Juli können sich Verfasser hervorragender experimenteller Abschlussarbeiten aus allen Bereichen der Biowissenschaften für den BIOTECHNICA Studienpreis 2010 bewerben. Der Preis wird vom VBIO ausgeschrieben und von Roche, dem weltweit größten Biotechnologieunternehmen, mit insgesamt 5.000 Euro Preisgeldern ausgestattet. Auswahlkriterium ist neben wissenschaftlichem Pioniergeist vor allem auch eine interdisziplinäre Herangehensweise.
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1.4.2010
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Umweltforschungsplan 2010 jetzt im Internet
Ab sofort veröffentlicht das Umweltbundesamt (UBA) seine geplanten Projekte für den Umweltforschungsplan 2010 (UFOPLAN 2010) des Bundesumweltministeriums (BMU) im Internet. 90 Forschungsprojekte zu umweltrelevanten Themen werden aufgeführt. Neben dem Thema und der Kennzahl ist auch das betreuende Fachgebiet im UBA benannt. Institutionen oder Unternehmen, die eines oder mehrere Forschungsprojekte bearbeiten möchten, können ihr Interesse bis zum Freitag, den 30.04.2010, beim Umweltbundesamt, Sekretariat Z 6, Postfach 1406, 06813 Dessau-Roßlau, anmelden.
ganze Meldung beim idw
Projekte beim UBA
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1.4.2010
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Experten zu juristischen Fragen der E-Assessments
Am Montag, 12.04.2010 um 14 Uhr, beantwortet Dr. Jan-Armin Reepmeyer von der Universität Münster im e-teaching.org-Live-Chat juristische Fragen zum Thema E-Assessment an Hochschulen.
Details und Web-Adressen beim idw
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1.4.2010

Durch Ustilago maydis verursachte Tumorbildung in einem Maiskolben. Foto: Rolf Rösser
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Ein Pilz mit vielen Strategien
Der Pilz Ustilago maydis, der Erreger des Maisbeulenbrandes, ist für Landwirte ein Ärgernis und für viele Mexikaner eine Delikatesse. Der Pilz nutzt offenbar unterschiedliche Wege, um in Stängel, Blätter oder Blüten die Bildung von Tumoren anzuregen, wie Forscher des Max-Planck-Instituts im Magazin Science berichten.
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