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Deutsche Botanische Gesellschaft e. V.
Informationen für Botanikerinnen und Botaniker - März 2010

März 2010

Strasburger-Preis: KandidatInnen gesucht

Die Deutsche Botanische Gesellschaft ruft alle habilitierten Mitglieder auf, sich im Laufe des Jahres Gedanken über eine mögliche Kandidatin oder einen potentiellen Kandidaten für den Strasburger-Preis 2011 zu machen. Denn nun steht der Bewerbungsschluss fest: Wenn Sie Ihrem Nachwuchs den Karriere-Weg ebnen wollen, dann können Sie Ihre Vorschläge bis zum Ende des Jahres einreichen.

Näheres in der Ausschreibung
(pdf-Datei, 0,1 MB)
Übersicht über alle
Förderpreise der DBG

29. März 2010

Botanikertagung 2011

Die Botanikertagung wird im kommenden Jahr vom 18. bis zum 23. September 2011 im Henry-Ford-Bau in Berlin-Dahlem stattfinden. Die Freie Universität übernimmt dabei die Federführung, wie der Vorstand der Gesellschaft bekannt gibt. Die Organisation managen Pflanzenwissenschaftler der FU und der HU Berlin sowie Botanikerinnen und Botaniker aus Potsdam und Golm. Sie übernahmen damit dankenswerterweise die Tagung, nachdem die Würzburger ihre Zusage wieder zurückziehen mussten.

31.3.2010

Kongress: BioSystematics 2011

Die Tagung BioSystematics wird im kommenden Jahr vom 21 – 27 Februar in Berlin stattfinden. Gastgeber ist der Botanische Garten und das Botanische Museum Berlin-Dahlem sowie das Naturkundemuseum in Berlin. Der Kongress ist eine gemeinschaftliche Veranstaltung der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie der DBG, der Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS) und der International Organization of Systematic and Evolutionary Biology (IOSEB).

Kongress (mit first Circular):
Biosystematics 2011

mehr über die Sektion
Biodiversität und Evolutionsbiologie

31.3.2010

Münster Meeting on Stress and Evolution

Vom 14.- 16- Juli 2010 findet das Münster Meeting on Stress and Evolution statt, das dieses Jahr die Themen Stress as motor of evolution und Evolution as motor of the stress response hat.

Details:  Poster (pdf-Datei)
Website

31.3.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Kartoffelernte beschäftigt Bundestag: 360 Tonnen der Gen-Kartoffel Amflora geerntet

Die Bundesregierung antwortet auf eine Anfrage der Fraktion die Linke, wie viel Amflora-Kartoffeln geerntet worden seien, wie der Acker anschließend gereinigt wurde und wie die Kartoffeln schließlich eingelagert wurden.

mehr beim  VBIO

31.3.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Greenpeace: "Zulassung für Gen-Kartoffel ist rechtswidrig"

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eine Rechtsexpertise präsentiert, wonach die Zulassung der EU-Kommission für den Anbau der umstrittenen Gen-Kartoffel "Amflora" in Deutschland rechtswidrig gewesen sei. Mit ihrer Entscheidung im März hätte die EU-Kommission gegen die Freisetzungsrichtlinie und damit gegen europäisches Recht verstoßen, so Greenpeace.

mehr beim VBIO

29.3.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Schweiz: Moratorium für den Anbau von Biotech-Pflanzen bis 2013 verlängert

In der Schweiz wurde das 2005 durch eine Volksinitiative eingeführte Moratorium für den Einsatz von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen in der Landwirtschaft durch das Parlament noch einmal um drei Jahre verlängert.

mehr beim VBIO

29.3.2010


Schwarzer Trüffel. Foto: Uni Göttingen.

Internationales Forscherteam entschlüsselt Trüffelgenom

Die "Schwarzer Diamant" genannte seltene Perigordtrüffel gilt als Delikatesse. Ein internationales Forscherteam entschlüsselte nun das Genom, wie sie in Nature schreiben. Der beteiligte Göttinger Chemiker, Dr. Richard Splivallo, entdeckte dabei Gene, die vermutlich an der Entstehung des Trüffelgeschmacks beteiligt sind. Damit würden Trüffel die wesentlichen Komponenten für ihr Aroma selbst erzeugen.

mehr bei der Uni Göttingen

29.3.2010

Übertragbarkeit von Bakterien-Resistenzen zwischen Pflanzenfamilien

Pflanzen wehren sich gegen Bakterien. Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche aktive Verteidigung ist jedoch, dass die Pflanzen einen Befall durch Bakterien rechtzeitig selbst erkennen, wozu sie Rezeptoren nutzen. Ist es möglich, diese Resistenzeigenschaften von immunen Pflanzen auf empfindliche Sorten zu übertragen? Wissenschaftler testeten die Frage und beobachten, dass die transgenen Tomaten- und Tabakpflanzen dank des übertragenen Arabidopsis-Gens gegen verschiedene bakterieller Krankheitserreger unempfindlicher wurden.

mehr beim VBIO

29.3.2010

Kein zusätzliches Geld für Bachelor/Master - ein Geburtsfehler der Bologna-Reform

"In Deutschland hat Bologna einen Geburtsfehler: Man dachte, die neuen Studiengänge kostenneutral oder sogar als Sparprogramm einführen zu können", kritisiert Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks, in der aktuellen Ausgabe der "VDI-Nachrichten". In der Zeitung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sagt Dobischat: "Die Hochschulen haben bisher keinen Cent zusätzlich für Bachelor/Master gekriegt – und die Studentenwerke haben keinen Cent zusätzlich bekommen, um die dringend nötige studienbegleitende Beratung auszubauen."

mehr beim VBIO

27.3.2010

Neues Studienprogramm am Institut für Botanik und Landschaftsökologie

Anfang April 2010 startete ein neues Studienprogramm am Institut für Botanik und Landschaftsökologie an der Universität Greifswald. Das Programm mit dem Namen INTENSE (International Experiences in Nature Conservation and Ecology) verhilft Studierenden zu Auslandserfahrungen und befördert die Internationalisierung der Hochschule.

mehr beim VBIO

26.3.2010

Kongress: Systematics 2010

Die kommende "Systematics"-Tagung wird vom 16.-19. September 2010 in Wien, Österreich, stattfinden. Auf der Systematics treffen und vernetzen sich die Mitglieder der Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie der DBG.

mehr über die Sektion
Biodiversität und Evolutionsbiologie

26.3.2010


Raps (Brassica napus) ist im Frühjahr ein Nektarlieferant für Honigbienen. Foto: MPI für Chemische Ökologie / Kellmann.

Pflanzenhormon steuert Nektarproduktion

Eine Wissenschaftlerin hat entdeckt, dass das Pflanzenhormon Jasmonsäure - bekannt als Signalgeber bei Insektenbefall - nicht nur die Blütenentwicklung im Knospenstadium steuert, sondern zusätzlich die Nektarbildung auslösen kann. Das publizierte die Forscherin des Max-Planck-Instituts (MPI) für Chemische Ökologie im Journal PLoS ONE.

mehr beim MPI (englische pdf-Datei,
erstmals veröffentlicht am 26.3. beim idw)

26.3.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Österreich zieht Studie über Langzeitfolgen von gentechnisch verändertem Mais zurück

Österreich hat eine im November 2008 veröffentlichte Studie über Langzeit-Fütterungsversuche mit Mäusen zurückgezogen, weil sie fehlerhaft war. Die Studie hatte in der Öffentlichkeit großes Aufsehen erregt, da einige der mit gentechnisch verändertem Mais gefütterten Mäuse weniger Nachkommen zur Welt brachten. Medien und gentechnik-kritische Organisationen hatten das Ergebnis als Hinweis auf eine verringerte Fortpflanzungsfähigkeit durch "Gen-Mais" interpretiert.

mehr bei transgen.de

25.3.2010

Innovationspreis Klima und Umwelt 2010 - bis 20. Mai bewerben

Ihre Ideen sind gefragt! Bis zum 20. Mai 2010 können sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland für den Innovationspreis Klima und Umwelt 2010 bewerben, der mit 125.000 Euro dotiert ist. Gesucht werden Technologien, Techniken, Verfahren und Prozesse sowie Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die Klima und Umwelt schützen sowie zu Beschäftigung und Wachstum in Deutschland beitragen.

mehr bei Fraunhofer

24.3.2010


Globalisierung an der Autobahn: Das Schmalblättrige Greiskraut (Senecio inaequidens) aus den Gebirgen Südafrikas breitet sich seit den 50er Jahren in Deutschland entlang von Straßen aus. Foto und © Prof. Dr. Barthlott, Uni Bonn

Studie: Erderwärmung gefährdet Pflanzenvielfalt

Durch den Klimawandel verändern sich in den kommenden Jahrzehnten weltweit die Lebensbedingungen von Pflanzen. Regional sind dabei große Unterschiede zu erwarten. So könnten heute kühle und feuchte Gebiete in Zukunft zusätzlichen Arten Lebensraum bieten, in trockenen und warmen Regionen verschlechtern sich die klimatischen Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Bonn, Göttingen und Yale, die sie jetzt in den Proceedings of the Royal Society London veröffentlicht haben.

mehr beim idw

24.3.2010


Das Zytoplasma der Tabakzellen leuchtet im Fluoreszenz-mikroskop dank Markierung gelb und die Chloroplasten rot. Foto MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam.  

Gene unter Kontrolle

Pflanzenwissenschaftler haben nun herausgefunden, wie sie die Bildung von Proteinen in den Chloroplasten regulieren können. Mit Hilfe so genannter Riboschalter konnten die Forscher am Max-Planck-Institut (MPI) für Molekulare Pflanzenphysiologie Gene in den Chloroplasten von Tabakpflanzen an- und abschalten, wie sie in der Fachzeitschrift PNAS schrieben. Solche Riboschalter könnten in Zukunft dabei helfen, Pflanzen als Lieferanten für Medikamente oder Rohstoffe zu nutzen und die biologische Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen zu verbessern.

mehr beim MPI

24.3.2010


Mit diesem Versuchsaufbau entlockten die Forscher dem neuen Bakterium Methylomirabilis oxyfera seine Geheimnisse. Foto: Marc Strous

Bakterien produzieren Sauerstoff - sogar ohne Licht

Bislang waren sich die Wissenschaftler einig, dass die Kunst, Sauerstoff zu produzieren, den Pflanzen, den Algen und den Cyanobakterien vorbehalten war. Nun berichten Forscher des Max-Planck-Instituts (MPI) für Marine Mikrobiologie in Nature über die Entdeckung eines neuen Bakteriums: Es verstoffwechselt das reaktionsträge Methan ohne vorhandene Sauerstoffquelle, zieht als Sauerstoffspender Nitrit heran und produziert so selbst Sauerstoff. Jetzt untersuchen die Forscher den neuen Mechanismus, der schon existierte, bevor die ersten Pflanzen auf der Erde erschienen.

mehr beim MPI

24.3.2010

Verlust der Artenvielfalt: Unternehmen unterschätzen Risiken für ihr Geschäft

Eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass der Verlust von Artenvielfalt und Ökosystemen globale Probleme verstärkt und jährliche Kosten zwischen 2 und 4,5 Milliarden US Dollar verursacht. Die "Biodiversity and Business Risk" genannte Studie beziffert die Bodenerosion in Europa mit 53 Euro pro Hektar und belegt die Auswirkungen auf den Geschäftserfolg zahlreicher Branchen.

mehr beim VBIO

24.3.2010

Wie muss eine Landschaft mit funktionierenden Ökosystemdienstleistungen aussehen?

Dass Landwirte, Bevölkerung und Artenvielfalt von einer vielfältigen Landschaft profitieren können, zeigen die Ergebnisse des BIOLOG Forschungsprogramms, das nach zehn Jahren Laufzeit abgeschlossen ist. Selbst bei konventionell bewirtschafteten Ackerflächen führen naturnahe Lebensräume im Umfeld, wie Ackerrandstreifen, zu einer deutlich verstärkten Humusbildung, effektiverer Bestäubung und geringerem Druck durch Schadinsekten. Außerdem gewinnt die Landschaft an Attraktivität. Wie Landnutzer von Konzepten weniger intensiver Bewirtschaftung überzeugt werden können und wie viel der Bevölkerung Ökosystemdienstleistungen finanziell wert sind, waren weitere Fragen des Forschungsprogramms, das am 29./30. März in Berlin vorgestellt wird.

Ganze Meldung bei Biodiversity.de

Alle Ergebnisse des BIOLOG-Programmes mit Handlungsoptionen
bei biolog (pdf-Datei)

23.3.2010

DHV: "Forschung ohne ethische Orientierung ist keine Wissenschaft"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will mehr Transparenz bei wissenschaftlichen Expertisen schaffen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen daher alle nicht aus der staatlichen Grundausstattung finanzierten Forschungs- und Drittmittelprojekte einschließlich der Auftraggeber offenlegen, es sei denn der Drittmittelgeber habe explizit darum gebeten, das Forschungsprojekt vertraulich zu behandeln.

mehr beim DHV

23.3.2010


Links: Konventionelles Weitfeld-Mikroskopbild, aufgenommen mit Standard-Lampenbeleuchtung. Rechts: SOFI-Bild derselben Zelle, mit zweifach verbesserter Auflösung.

Göttinger Biophysiker bringen Licht in lebende Zellen

Wie sieht es im Inneren einer lebenden Zelle aus? Um dies herauszufinden, haben Biophysiker der Universität Göttingen und der University of California in Los Angeles ein optisches Verfahren entwickelt, mit dem sie einzelne Zellen und Zellgewebe genauer und kontrastreicher als bisher betrachten können. In der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences stellen die Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse zur hoch auflösenden Fluoreszenzmikroskopie vor.

mehr bei der Uni Göttingen

23.3.2010

Existenzgründungen: Weiterhin zu großer Rückstand von Frauen

Trotz steigender Erwerbsbeteiligung und höherem Qualifikationsniveau gründen Frauen in Deutschland deutlich seltener ein Unternehmen als Männer. Das ist vor allem auf Mentalitätsunterschiede zurückzuführen, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, die beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn erschienen ist. Demzufolge sind es insbesondere eine geringer ausgeprägte Risikobereitschaft und eine defensivere Chanceneinschätzung, die Frauen vom Schritt in die Selbständigkeit abhalten.

mehr beim IZA (pdf-Datei)

23.3.2010

Jahr der Biodiversität

Biota West: Infozentrum für die biologische Vielfalt eröffnet

Neun Jahre lang haben Wissenschaftler der Universität Würzburg in Westafrika in einem groß angelegten, interdisziplinären Forschungsprojekt zum Thema Biodiversität (Biota West) geforscht und dieses auch koordiniert. Am 30. Juni endet das Projekt. In einem für Afrika einzigartigen Informationszentrum in Burkina Faso steht nun das gesammelte Wissen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

mehr bei der Uni Würzburg

23.3.2010

Forsche Schüler im Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

Am Donnerstag, den 22. April 2010, von 9:00 - 13:00 Uhr, veranstaltet der Beutenberg Campus Jena den ersten "Forsche-Schüler-Tag". Auch das Max-Planck-Institut für chemische Ökologie (Max Planck Institute for Chemical Ecology, IEC) lädt alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse ein, zusammen mit Wissenschaftlern Experimente im Labor selbst durchzuführen.

mehr beim IEC

23.3.2010

Helmholtz nimmt Stellung zum 8. EU-Forschungsrahmenprogramm

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat eine Stellungnahme formuliert, die einen konstruktiven Beitrag zum Dialog über die Gestaltung des Europäischen Forschungsraums und des 2014 startenden 8. EU-Forschungsrahmenprogramms (8. FRP) leisten soll.

mehr beim VBIO

22.3.2010

Potsdamer Zentrum der Systembiologie erhält weitere Förderung des BMBF

Das Potsdamer Zentrum für pflanzliche Systembiologie GoFORSYS ist positiv evaluiert worden und erhält nun bis Ende 2011 weitere Fördergelder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ein international besetztes, unabhängiges Expertengremium aus Wissenschaft und Wirtschaft hat für die vom BMBF etablierten vier deutschen Forschungseinheiten der Systembiologie (FORSYS) eine positive Zwischenbilanz gezogen: An allen vier Standorten werde auf höchstem wissenschaftlichen Niveau gearbeitet. Das BMBF fördert die vier Zentren bis 2011 mit insgesamt 45 Millionen Euro.

mehr bei der Uni Potsdam

22.3.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Konferenz: Wie gentechnisch veränderte Pflanzen auf die Umwelt wirken

Auf der internationalen Tagung "Großräumige Wirkungen von GVO-Anbau" am 25. und 26. März 2010 an der Universität Bremen stellen Wissenschaftler moderne Methoden und Ergebnisse zu Wirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) auf die Umwelt vor. Neben Erfahrungen aus Ländern, in denen GVP verbreitet sind, sind Modelle der Risiko-Abschätzung Thema der Tagung. Der Schwerpunkt liegt auf großräumigen Veränderungen und Langzeit-Wirkungen.

mehr auf der Tagungs-Website

22.3.2010

Jahr der Biodiversität

Nicht der Artenreichtum ist bedroht sondern der Reichtum ökologischer Entwürfe

Selektiver Holzeinschlag gilt als nachhaltige Methode, den Regenwald zu bewirtschaften. Ob es wirklich ein schonender Weg ist, untersuchen Biologen der TU Berlin an Fröschen. "Unsere bisherigen Ergebnisse aufgrund unserer Forschungen in Westafrika und Guyana weisen in dramatischer Weise darauf hin, dass menschliche Eingriffe meist unterschätzt werden, da sich Artenzahlen oftmals gar nicht ändern, sehr wohl aber Artenzusammensetzungen", erklärt die Forscherin Monique Hölting von der TU Berlin. Ganze Artengruppen sterben aus, während andere profitieren. Wir verlieren zwar oberflächlich nicht an Artenreichtum, sehr wohl aber an Reichtum ökologischer "Entwürfe".

mehr bei der TU Berlin

19.3.2010

Waldbäume sind gegen Wetterkapriolen abgesichert

Wissenschaftler der Universität Basel zeigen in einem Science-Artikel auf, dass es falsch ist anzunehmen, dass ein wärmeres Klima in jedem Fall das Austreiben der Waldbäume im Frühjahr fördert. Eine "innere Uhr" schützt die heimischen Bäume vor verfrühter Entwicklung. Im Gegensatz dazu verfügen ihre zumeist exotischen Kollegen in den Gärten und Parks sowie viele Wiesenpflanzen nicht über diese biologische "Versicherung" und beginnen bei entsprechender Wärme zu blühen - mit oft fatalen Folgen.

mehr bei der Uni Basel

19.3.2010

Jahr der Biodiversität

Aufschub bis 2020? Post2010-Ziele der EU aus Sicht der Biodiversitätsforschung

Die EU gibt sich weitere zehn Jahre um den fortschreitenden Verlust der biologischen Vielfalt, unserer Lebensgrundlage, zu stoppen. Was auf den ersten Blick nach Aufschub klingt, kann genauer betrachtet als mutiger Schritt bezeichnet werden, kommentiert das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland, ein Projekt von Diversitas.

mehr beim Netzwerk-Forum

18.3.2010

Gemeinsamer Kongress der FESPB und der EPSO kommt 2012

Auf Initiative von Freiburger Wissenschaftlern einigten sich die beiden großen europäischen Verbände für Pflanzenwissenschaften, Federation of European Societies of Plant Biologists (FESPB) und European Plant Science Organisation (EPSO), in einem soeben unterzeichneten „Memorandum of Understanding“ darauf, ihren ersten gemeinsamen Kongress zu veranstalten. Im Sommer 2012 werden mehr als 1.000 Teilnehmer aus aller Welt in Freiburg erwartet.

mehr bei der Uni Freiburg

17.3.2010

DebatteGrüne Gentechnik

US-Gericht erlaubt Anbau und Ernte der Gentech-Zuckerrübe

Farmer in den USA können in diesem Jahr gentechnisch veränderte Zuckerrüben wie geplant anbauen und den Zucker verwerten. Eine Klage mehrerer Umweltverbände, den Anbau wegen nicht ausreichend geklärter Auskreuzungsrisiken sofort zu verbieten, wurde von einem US-Gericht zurückgewiesen.

mehr bei transgen.de

16.3.2010

„Biologen steht die Welt offen“ - Neuer Internationaler Biologie-Studiengang

Ab dem Wintersemester 2010/11 steht Biologen ein neuer, vierjähriger Bachelor-Studiengang mit integriertem Auslandsaufenthalt an der Heinrich-Heine-Universität offen. Ausgewählte Studierende aus dem existierenden Biologie-Studiengang können bereits im Oktober in den International Bachelor of Science in Biology wechseln und sollten sich baldmöglichst dafür bewerben. Eines der Ziele erläutert Prof. Dr. Andreas Weber, Vorsitzender der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie der DBG: "Unsere Studierenden sollen früh erkennen, dass ihnen die Welt offen steht."

16.3.2010

Wissenschaft in Deutschland attraktiver machen

Das deutsche Wissenschaftssystem braucht mehr Autonomie, mehr Spielraum und mehr eigene Verantwortung, um die Attraktivität Deutschlands zu steigern, antwortet die Bundesregierung auf eine entsprechende Anfrage. Deshalb will sie die ”Wissenschaftsfreiheitsinitiative“ fortsetzen und ein Wissenschaftsfreiheitsgesetz erarbeiten.

mehr beim VBIO

16.3.2010

Bionics / Biomimetics - Neuer Masterstudiengang

"Von der Natur lernen und die Erkenntnisse in technische Anwendungen übertragen" lautet das Motto des Masterstudiengangs Bionics / Biomimetics (M. Sc.), der ab dem Wintersemester 2010/2011 an der neu gegründeten Hochschule Rhein-Waal am Standort Kleve im Fachbereich Technologie und Bionik in englischer Sprache angeboten wird.

mehr beim idw

15.3.2010

Wie die Pflanze Wurzeln bildet

Wissenschaftler vom Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) der Universität Tübingen und der Universität Wageningen haben zusammen mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie erforscht, wie Pflanzen steuern, welche Zellen sich zu welchen Organen entwickeln. An Hand der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana zeigten sie, wie die Pflanze ihre erste Wurzel bildet: Bereits im winzigen Zellhaufen im Samen aktiviert eine Kombination aus einem Pflanzenhormon, einem Steuerungsfaktor und zwei weiteren Proteinen die Wurzelgründungszelle. Das schreiben die Forscher im Fachmagazin Nature (Online-Vorabveröffentlichung). Die Erkenntnisse könnten in Zukunft dazu beitragen, Pflanzen zu züchten, die ein leistungsfähigeres Wurzelsystem bilden.

mehr bei der MPG

15.3.2010

Neue Forschergruppe BioDIVA untersucht indische Reisanbausysteme

Ein neues Forschungsprojekt der Leibniz Universität Hannover untersucht in einem transdisziplinären Ansatz die Chancen auf einen nachhaltigen und geschlechtergerechten Reisanbau am Beispiel des indischen Bundesstaats Kerala. Die Arbeit der Forschergruppe BioDIVA ("Biodiversität in der Agrarwirtschaft") wird mit 1,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Teilen der Leibniz Universität, die mit Projektpartnern wie der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), dem International Food and Policy Research Institute in Washington, USA, und der M.S. Swaminathan Research Foundation in Chennai, Indien, zusammenarbeiten.

mehr beim idw

15.3.2010

Einweihung der Chinesisch-Deutschen Forschungskooperation CGCIA

Übermorgen wird das Kooperationsprojekt des Chinesisch-Deutschen Zentrums zur Erforschung der Wirkungen (Chinese-German Centre for Impact Assessment, CGCIA) von Landnutzung, des Klimawandels und dem Ressourcenverbrauch mit einem Festakt eröffnet. Dabei arbeiten das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) und das Institute of Geographic Sciences and Natural Resources Research (IGSNRR) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften zusammen.

mehr beim ZALF

15.3.2010

Nutzpflanzenwissenschaften im Norden: IPK und CAU kooperieren

Ein Kooperationsvertrag zwischen dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben und der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ermöglicht nun eine gemeinsame Forschung. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit umfasst Forschungsarbeiten sowohl zur molekularen Pflanzenzüchtung, Pflanzenernährung und Phytopathologie. Darüber hinaus sollen stressphysiologische Aspekte von Kulturpflanzen untersucht werden. Der Vertrag stärkt auch den wissenschaftlichen Nachwuchs.

mehr bei der CAU

15.3.2010

e-teaching.org-Schulung: E-Klausuren mit ILIAS

Am Montag, 22.03.2010 um 14 Uhr, gibt Dipl.-Mathematiker Günter Wetter vom Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Universität Mainz im Rahmen einer e-teaching.org-Onlineschulung einen Einblick in die Funktionalitäten des Open Source-Prüfungssystems ILIAS.

mehr beim idw

15.3.2010

Humboldts Grüne Erben - Der Botanische Garten und das Botanische Museum in Berlin-Dahlem 1910 bis 2010

Mit einer Sonderausstellung gedenken der Botanische Garten und das Botanische Museum Berlin-Dahlem ihrem bereits 100-jährigem Bestehen und Wirken am Standort Dahlem. Die Ausstellung "Humboldts Grüne Erben - Der Botanische Garten und das Botanische Museum in Dahlem 1910 bis 2010" wird vom 23. April 2010 bis zum 30. Januar 2011 gezeigt.

mehr beim idw

12.3.2010

Neue Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder startet

Start der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) haben jetzt die offizielle Ausschreibung für die neue Phase des Programms veröffentlicht, mit dem die Spitzenforschung an den Universitäten in Deutschland weiter gestärkt werden soll.

mehr beim VBIO

12.3.2010

"Trends 2010" Bericht: Europaweit muss für das Studium mehr getan werden

Die European University Association (EUA) hat neue Befunde über die Entwicklung des Bologna-Prozesses in den 46 Teilnehmerländern veröffentlicht. 95 Prozent aller Hochschulen der 46 Teilnehmerländer haben die neuen Studiengänge eingeführt. In Deutschland sind es mit wenigen Ausnahmen die Staatsexamensstudiengänge, die nach dem Willen von Bund und Ländern noch nicht umgestellt sind.

weitere Details beim VBIO

11.3.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Kein Nachweis unerwünschter Auswirkungen von gentechnisch verändertem Weizen

Zwei Studien im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen" (NFP 59) untersuchten, wie sich gentechnisch veränderter Weizen auf Insektenlarven und Blattläuse auswirkt. Sie konnten keine Beeinträchtigungen ausmachen.

11.3.2010


System zur Probenahme bioPROBE. Foto: bbi-biotech.

Saubere Probenahme aus Bioreaktoren

Die Max-Planck-Innovation GmbH, die Technologietransfer-Organisation der Max-Planck-Gesellschaft, schließt mit der bbi-biotech GmbH zwei exklusive Lizenzverträge zur Entnahme von flüssigen Proben. Die am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg entwickelte Technologie ermöglicht eine sterile und sparsame Probenahme für die Bioprozessanalytik.

mehr beim idw

11.3.2010


In „Pimp your Landscape“ lässt sich eine ganze Regionen verändern. Die Simulation zeigt, welche Veränderungen menschliches Handeln in der Umwelt auslöst. Foto: PiSolution

Mit "Pimp your Landscape" wird die Nutzung von Landschaften simuliert

Der Verbund "Enforchange. Wälder von heute für die Umwelt von Morgen" war das Dach, unter dem sich Wissenschaftler der TU Dresden und Programmierer der Firma PiSolution trafen, um gemeinsam das Projekt "Letsmap" zu entwickeln. Dahinter stand die Idee, die Ergebnisse aus der Forschung unmittelbar in die Praxis umzusetzen - und dafür nicht den langen Weg über Fachpublikationen und Tagungen zu wählen, sondern heutige und künftige Entscheider via Computer-Simulationen direkt anzusprechen. Die Idee wurde so überzeugend umgesetzt, dass Letsmap als "Offizielles Projekt der UN-Dekade für nachhaltige Bildung 2010/11" ausgezeichnet wurde.

mehr beim idw

10.3.2010


Die Eifel im Frühling. Foto: A. Archut/Uni Bonn

Eifel: Biodiversität erfolgreich gesichert

2001 beschlossen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in Göteborg, bis 2010 den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen. Im Jahr 2010, dem internationalen Jahr der Biodiversität, glauben viele Experten nicht mehr, dass das Ziel noch erreicht werden kann. Dennoch gibt es Hoffnung: In der nordrhein-westfälischen Eifel wurde von 2001 bis heute der Rückgang der Artenvielfalt nicht nur gestoppt, es gibt dort sogar wieder mehr Arten als zuvor. Im Regionalen kann Artenschutz also doch gelingen. Das belegen Studien von Naturschutzforschern der Universität Bonn.

mehr beim idw

9.3.2010

TU9 legt Zehn-Punkte-Papier mit Verbesserungsvorschlägen zum Bologna-Prozess vor

Am 11. und 12. März werden sich in Budapest und Wien die Bildungsminister der EU treffen, um zehn Jahre Bologna-Prozess zu feiern. TU9-Präsident Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg fordert die Politiker dazu auf, die Technischen Universitäten bei ihrer Reform der Reform zu unterstützen. Der Bologna-Prozess beinhaltet für die deutschen Universitäten eine Umstellung des Hochschulsystems von historischer Dimension. Die in TU9 vereinten technisch orientierten Universitäten haben diesen Prozess stets als Chance betrachtet, im Rahmen der Weiterentwicklung des europäischen Hochschulraums die Qualität ihrer Studienangebote zu verbessern.

mehr beim VBIO

8.3.2010

Biotechnologietage 2010 in Berlin

Das Programm für das Treffen der deutschen Biotech-Branche am 21. und 22. April in Berlin steht: Vertreter aus Politik, Industrie und Wissenschaft werden in Vorträgen, offenen Foren, Symposien, Workshops und Networking-Veranstaltungen über Themen und Branchenschwerpunkte, Anwendungsfelder sowie erfolgreiche Unternehmenskonzepte diskutieren.

mehr beim VBIO

4.3.2010


Vor dem Transport in Mitochondrien (links) werden Proteine entfaltet, durch die Pore gefädelt und auf der anderen Seite wieder gefaltet. Peroxisomale Proteine (rechts) werden nicht entfaltet und als ganzes durch die Membran transportiert. (weitere Details).

Molekulares Scheunentor: Proteinimport in Peroxisomen

Wenn bekannte Proteintransportkanäle die Eingangstür in Zellorganellen sind, dann verfügen Peroxisomen über ein wahrhaftes Scheunentor. Eine solche Riesenpore, durch die gefaltete, mehrteilige Proteine eingelassen werden können, haben Mediziner nun in Zusammenarbeit mit Biophysikern nachgewiesen und in Nature Cell Biology veröffentlicht. "Wenn man von der Pore des Zellkerns absieht, handelt es sich um die größte jemals beobachtete Proteinimport-Pore", verdeutlicht Prof. Dr. Ralf Erdmann, von der Ruhr-Universität-Bochum (RUB).

mehr bei der RUB

4.3.2010

Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen: Mitgliedsstaaten sollen selbst entscheiden

Die EU-Mitgliedsstaaten sollen künftig selbst entscheiden, ob in der EU zugelassene gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen bei ihnen angebaut werden dürfen. Erste Vorschläge dafür sind im Sommer zu erwarten, kündigte EU-Verbraucherkommissar John Dalli am Dienstag in Brüssel an.

mehr bei Biosicherheit.de

4.3.2010


An verschiedenen Stellen eingebaute Marker ermöglichen es, die schnellen Bewegungen des Proteins zu vermessen. Grafik: Thomas Kiefhaber, TU München

Tanz der Proteine: Forscher vermessen Bewegungen im Nanosekunden-Bereich

Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben ein Verfahren entwickelt, um lokale Bewegungen in Proteinen mit einer Auflösung von Nano- bis Mikrosekunden zu messen. Als sie damit Bewegungen des Proteins Villin untersuchten, fanden sie zwei sonst kaum voneinander unterscheidbare Strukturen: In der einen können schnelle Strukturänderungen stattfinden, die für die Proteinfunktion essentiell sind und im Zeitbereich von Nanosekunden ablaufen, die andere ist starr, wie sie in der Online Ausgabe der Zeitschrift "Proceedings of the Natural Academy of Sciences, USA" (PNAS) schreiben.

mehr bei der TUM

4.3.2010

Photosynthese als neue Elektrizitätsquelle

Den Forschern des Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS) ist es gelungen, die chemische Energie der Photosynthese in elektrische Energie umzuwandeln. Diese Strategie könnte es ermöglichen, aus Solarenergie umweltfreundliche Elektrizität zu gewinnen und die Biobatterie in der Medizin anzuwenden. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Analytical Chemistry veröffentlicht.

mehr beim idw

3.3.2010

Jahr der Biodiversität

Die Bedeutung der Artenvielfalt

Welche Rolle spielen die Häufigkeit und die Zusammensetzung der Arten bei der Funktion von Ökosystemen? Diese Frage untersuchen derzeit Wissenschaftler aus der Agrar-, Forst- und Biologischen Fakultät der Universität Göttingen im Exzellenzcluster "Functional Biodiversity Research". Bei einem Treffen in Göttingen stellten sie nun erste Ergebnisse vor. Wie sie herausfanden, hat die Pflanzenvielfalt im Grünland stark abgenommen. Auch die Zusammensetzung der Pflanzengesellschaft hat sich im Laufe der Jahre verändert.

mehr bei der Uni Göttingen

2.3.2010

DebatteGrüne Gentechnik


Die Amflora-Kartoffel wurde von der BASF entwickelt. Foto: BASF.

Anbau der Amflora-Kartoffel erlaubt

Die EU-Kommission hat den Anbau der gentechnisch veränderten Amflora-Kartoffel erlaubt. Damit wurde in der EU erstmals seit 1998 eine gentechnisch veränderte Pflanze für den Anbau zugelassen. Die Amflora-Kartoffel enthält nur eine Art von Stärke, das Amylopektin, das Fasern vernetzten kann. Das nutzt die Papierindustrie, um seinen Produkten mehr Glanz zu verleihen. Mit Amylopektin versetzter Beton oder Klebstoff bleibt länger verarbeitungsfähig. Die Kartoffel, deren Anbau vor 13 Jahren beantragt wurde, ist also nicht zum Verzehr vorgesehen. Zahlreiche Medien und Organisationen berichteten, unter anderem:

Im Artikel "Lehrstück Amflora -
Was wirklich zählt: Herstellung
oder Eigenschaften?" begrüßt
der VBIO die Zulassung.

Die politische Wirkung und
die Herstellung ähnlicher Kartoffeln
mittels tilling vergleicht
Biotechnologie.de

Details über die Zulassung
meldet transgen.de

2.3.2010

Zum 3. März, dem Tag des Artenschutzes

Der 3. März ist alljährlich der internationale Tag des Artenschutzes. In diesem Jahr hat der Tag besondere Aktualität: Nur 10 Tage später beginnen in Doha (Katar) die Verhandlungen der 15. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA; engl. CITES - Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora). "Wir sind verpflichtet, uns mit aller Kraft dafür einzusetzen, die biologische Vielfalt in diesem Jahr noch besser auf der globalen politischen Agenda zu verankern", mahnte Bundesumweltminister Norbert Röttgen vor der Konferenz.

mehr beim VBIO

1.3.2010

Frauen: Besser gebildet, schlechter bezahlt

Das ist eines der Ergebnisse, die nun im Bericht über "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2008" von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlicht wurden. Familienbedingte Unterbrechungen, ein größerer Anteil an Teilzeitbeschäftigung und die geringe Quote in Führungspositionen sind die wesentlichen Ursachen für den signifikanten Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen. Diese Differenz wird auch als Gender Pay Gap bezeichnet. Auf alle Wirtschaftszweige bezogen verdienen Frauen 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Den negativen Spitzenwert erreichen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, wo Frauen 34 Prozent weniger als Männer verdienen. Die BAuA betont diese Differenzen anläßlich des Weltfrauentages am 8. März.

mehr bei der BAuA

1.3.2010

Konkurrenz um Ressourcen bei Nutzpflanzen: Abschlusssymposium des SFB "Wachstum und Parasitenabwehr"

Am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM) fand vom 1. bis 3. März das vierte internationale Symposium des Sonderforschungsbereichs (SFB) 607 "Wachstum und Parasitenabwehr - Wettbewerb um Ressourcen in Nutzpflanzen aus Land- und Forstwirtschaft" statt. Seit dem Start 1998 wird die Arbeit des SFB im dreijährigen Turnus öffentlich vor internationalem Fachpublikum vorgestellt und diskutiert. Nachdem 2010 die maximal mögliche Laufzeit des Programms erreicht wird, ist das jetzige Treffen zugleich das Abschlusssymposium: Die Wissenschaftler präsentierten die Synthese aus 12 Jahren Forschungsarbeit.

Programm und Abstracts
bei der TUM

1.3.2010

Online Prüfungssystem LPLUS wird erklärt

Am Montag den 8. März um 14 Uhr stellt Dr. Jens Bücking vom Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) Bremen in einer Online-Schulung die wichtigsten Funktionen des Prüfungssystems LPLUS vor. Bücking geht darüber hinaus auf die Gestaltung von elektronischen Prüfungen ein und gibt praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung von Online-Klausuren. Für das Gesamtkonzept "eAssessment im Testcenter der Universität Bremen" und die studierendenfreundliche Einführung elektronischer Prüfungen erhielt Bücking den Medida Prix 2009, einen der bedeutendsten Hochschulpreise im Bereich Mediendidaktik im deutschsprachigen Raum.

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