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Deutsche Botanische Gesellschaft e. V.
Informationen für Botanikerinnen und Botaniker - Februar 2010

Februar 2010

DBG unterstützt auch heuer das RISE-Programm

Die Deutsche Botanische Gesellschaft hat sich auch heuer entschieden, im RISE-Programm des DAAD drei StipeniatInnen zu unterstützen.

mehr über das RISE-Programm

Artikel über RISE 2009

26.2.2010

„Risiko“ oder „Gefahr“? Experten nutzen Worte unterschiedlich

Macht es einen Unterschied, ob von einem Stoff ein Risiko oder eine Gefahr ausgeht? Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Risiken im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes bewerten, ist diese Unterscheidung von großer Bedeutung, für gesellschaftliche Akteure, die diese Bewertungen nutzen, spielt sie hingegen keine Rolle. Dies ist eines der Ergebnisse zweier Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Risikokommunikation „muss sich auch sprachlich noch stärker an ihren Zielgruppen ausrichten“, fasst Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, der Präsident des BfR, die Ergebnisse zusammen. Forscher sollten also immer beachten, ob sie mit Kollegen oder Laien kommunizieren.

Mehr beim BfR

25.2.2010

Neuer Studiengang: Sustainable Agriculture

"Die Zukunft der Landwirtschaft mitgestalten" lautet das Motto des Studiengangs Sustainable Agriculture (B. Sc.), der ab dem Wintersemester 2010/2011 an der neu gegründeten Hochschule Rhein-Waal am Standort Kleve im Fachbereich Life Sciences in englischer Sprache angeboten wird.

mehr beim idw

24.2.2010

Zukunftstechnologien werden von der Bundesregierung vernachlässigt

Der Verband Bio Deutschland e.V. bewertet die Ergebnisse des Berichts der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) der Bundesregierung (siehe Meldung unten): die Koalition setzte die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland aufs Spiel beklagt er in seiner Pressemitteilung. "Gerade für den Spitzentechnologiebereich wie die Biotechnologie, in dem vornehmlich innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an der Entwicklung und Erforschung neuartiger Produkte arbeiten, müssen die Rahmenbedingungen dringend verbessert werden", sagt Viola Bronsema, Geschäftsführerin des Wirtschaftsverbandes der Biotechnologie-Branche (BIO Deutschland e. V.), anlässlich der morgigen Vorstellung des Kommissionsberichtes in Berlin.

mehr bei Bio Deutschland

24.2.2010

Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) legt ihre dritte Studie vor

Die von der Bundesregierung eingerichtete EFI hat am Mittwoch in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesforschungsministerin Annette Schavan ihr drittes Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit überreicht. "Die Experten bestätigen uns in unserem Innovations- und Wachstumskurs nachdrücklich", sagte Ministerin Schavan. "Sie unterstreichen die hohe Bedeutung von Bildung und Forschung in den Plänen der Bundesregierung."

mehr beim BMBF

24.2.2010

Reform der Bologna-Reform empfohlen

Die Bologna-Reform muss in zentralen Punkten nachgebessert werden. Zu diesem Schluss kommt die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) in ihrem Gutachten 2010, das sie Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte. Wichtige Ziele des Bologna-Prozesses seien bisher in vielen Studiengängen verfehlt worden, stellte der Kommissionsvorsitzende Professor Dietmar Harhoff fest. Ein Studium sei für junge Leute kaum attraktiver geworden, die Zahl der Studienabbrüche nicht gesunken. Der Hochschulzugang bleibe nach wie vor sozial selektiv. Auch habe sich die internationale Mobilität nicht verbessert.

mehr beim VBIO

24.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

DIB: "Europa muss Chancen der Pflanzenbiotechnologie nutzen"

Weltweit setzen immer mehr Landwirte auf die Vorteile gentechnisch optimierter Nutzpflanzen (GVO). In der EU ist die Entwicklung rückläufig. Das geht aus dem aktuellen Bericht der nichtstaatlichen Organisation International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA) hervor. Die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) richtet deshalb einen Appel an die Bundesregierung.

mehr beim VBIO

24.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

ISAAA-Report 2010: Anbau von gv-Pflanzen wächst langsamer

Gentechnisch veränderte Pflanzen sind 2009 weltweit auf einer Fläche von 134 Millionen Hektar angebaut worden. Das meldete der International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA) am 23. Februar. Gegenüber 2008 hat die Anbaufläche damit um 7,1% zugenommen. Der Zuwachs verlangsamt sich seit 2006 kontinuierlich, was daran liegen könnte, das mit den derzeit vorhandenen Sorten eine Sättigung erreicht worden ist. Nach wie vor wachsen die meisten gv-Pflanzen in den USA, Brasilien, Argentinien, Indien und Kanada. Der ISAAA erwartet für die kommenden Jahre aber ein zunehmendes Interesse an gv-Pflanzen, verursacht durch neue Herausforderungen wie Klimawandel und Bevölkerungswachstum.

24.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Auch 2009: Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen steigt weiter

Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen nimmt weiter zu. Im vergangenen Jahr stiegen die Flächen weltweit noch einmal um sieben Prozent auf nunmehr 134 Millionen Hektar. Auffällige Flächenzuwächse gab es in Burkina Faso, Brasilien und Südafrika. In 25 Ländern werden gv-Pflanzen kommerziell genutzt, in 15 Ländern liegen die Anbauflächen über 50.000 Hektar.

meldet transgen.de

24.2.2010

Jahr der Biodiversität

Kalender der Aktionen im Biodiversitätsjahr

Im Internet gibt es nun einen Veranstaltungskalender mit allen Terminen, die im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt stattfinden werden. Aktualisiert wird er vom Bundesumweltministerium (BMU). Das BMU will damit das Thema biologische Vielfalt mit seinen vielen Facetten stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Alle Engagierten sind aufgerufen, ihre Veranstaltungen in den Kalender einzutragen.

mehr beim VBIO

Termin-Kalender Biologische Vielfalt

23.2.2010

"Qualität statt Quantität" - DFG setzt Regeln gegen Publikationsflut in der Wissenschaft

Wissenschaftler sollen in Förderanträgen und Abschlussberichten nur noch wenige und besonders wichtige Veröffentlichungen angeben. Die neuen Regeln gelten vom 1. Juli dieses Jahres an. "Es sind die Inhalte, auf die es uns bei der Bewertung und Förderung von Wissenschaft ankommt“, sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner bei der Präsentation der Regelungen in Berlin.

mehr bei der DFG

23.2.2010

iFQ Bonn. Postdocs in Deutschland: Nachwuchsgruppenleiterprogramme im Vergleich

Herausragender wissenschaftlicher Nachwuchs in Deutschland auf alternativen Qualifizierungswegen: Erreicht das Förderinstrument der Nachwuchsgruppenleitung seine Ziele? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Programmen verschiedener Förderer? Das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) hat Forschungsergebnisse aus der "Vergleichenden Evaluation des Emmy Noether-Programms" veröffentlicht.

mehr beim VBIO

23.2.2010

Jahr der Biodiversität

Keine "grüne Welle" für den Artenschutz

Eine Analyse der Umweltverbände BUND und NABU: In keinem einzigen Bundesland sehen sie einen erfolgreichen Arten- und Biotopschutz. In den meisten Ländern gibt es keine umfassende Umsetzung der Nationalen Strategie zum Schutz der biologischen Vielfalt, kritisieren die Verbände.

mehr beim VBIO

22.2.2010

Welche Fruchtfolge fördert? - 3,2 Millionen Euro für neue DFG-Forschergruppe

Nutzpflanzen wie Getreide oder Raps gedeihen in der Regel besser, wenn das Feld zuvor von den passenden "Wegbereiter-Pflanzen" bewachsen war. Warum das so ist, wird aber bislang nur zum Teil verstanden. Wissenschaftler aus ganz Deutschland untersuchen nun in einer neuen Forschergruppe, wie die Fruchtfolge die Erschließung von Nährstoffen aus dem Unterboden beeinflusst. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Verbundprojekt mit insgesamt rund 3,2 Millionen Euro. Davon fließt etwa die Hälfte an die Uni Bonn.

mehr beim idw

18.2.2010

Vegetationsdatenbanken und Klimawandel

Internationale Expertengruppe diskutiert, wie die Informationstechnologie Vorhersagen zu Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenwelt verbessern kann. Der Kongress findet vom 24. bis 26. Februar an der Universität Hamburg statt und trägt den Titel: Vegetation Databases and Climate Change.

Pressemitteilung mit zahlreichen
Links beim idw

18.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Gentechnik: In diesem Jahr kein Anbau von MON810-Mais in Deutschland

Der Anbau von gentechnisch verändertem MON810-Mais ist in Deutschland auch 2010 nicht erlaubt. Das Klageverfahren gegen das im April 2009 ausgesprochene Verbot ruht. Nun soll eine außergerichtliche Lösung gesucht werden.

mehr bei transgen.de

18.2.2010

23. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen"

Auf die Tagung für Molekularbiologen, die vom 23. - 26. Februar in Dabringhausen stattfindet, möchte Prof. Dr. Andreas Weber, Vorsitzender der Sektion Physiologie und Molekularbiologie aufmerksam machen. Sie wird von Prof. Dr. Ivo Feußner organisiert und widmet sich diversen Themen, wie Membranen, Organellen, Genexpression, Zell- und Molekularbiologie, Physiologie und Entwicklungsthemen.

18.2.2010


Weil die Euphrat-Pappel (Populus euphratica) Überwehungen mit Sand überlebt, wird sie in Zentralasien Wunderbaum genannt. Foto: Stefan Zerbe / Niels Thevs

Pappeln und Schilf im Wüstensand - Landschaftsökologische Forschung an der Seidenstraße Zentralasiens

Erstmals stellt ein internationales Forscherteam der Universität Greifswald (Deutschland) und der Freien Universität Bozen anhand von Fotos ihre langjährigen landschaftsökologischen Arbeiten in der extremen Natur- und Kulturlandschaft Xinjiang im Nordwesten Chinas vor.

Ausstellungstermine beim idw

17.2.2010

Hamburg: Renaissance des akademischen Mittelbaus - Chance für Nachwuchswissenschaftler

Um die beruflichen Chancen für Nachwuchswissenschaftler zu verbessern sowie exzellentes wissenschaftliches Personal leichter gewinnen und an die Stadt binden zu können, hat der Senat heute die Einführung eines einheitlichen akademischen Mittelbaus sowie weitere Änderungen im Hochschulgesetz beschlossen. Den Hochschulen werden damit wirksame und flexible Instrumente für die Personalgewinnung und Personalbindung an die Hand gegeben.

mehr beim VBIO

16.2.2010

Internet-Portal Waldwissen.net - fünf Jahre Aktuelles über Wald und Forst

Wer wissen will, wie sich beispielsweise der Klimawandel auf das zukünftige Verbreitungsgebiet der Fichte auswirkt, wird im Internet-Portal waldwissen.net fündig. Die Wissensplattform feiert am 16. Februar ihren fünften Geburtstag. Sie wird von vier in der Waldforschung tätigen Forschungsanstalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz betrieben.

mehr bei Waldwissen.net
Pressemitteilung beim idw

16.2.2010


Trisetum flavescens, ein Verwandter von Haeupleria. Foto und ©: Annette Höggemeier - Botanischer Garten RUB 

Ein Goldhafer-Vewandter namens Haeupleria - Bochumer Geograph benennt neue Gattung nach seinem Mentor

Zu Ehren von Prof. Dr. Henning Haeupler, der fast 25 Jahre lang die AG Geobotanik des Lehrstuhls für Evolution und Biodiversität der Pflanzen an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) leitete, benannte Dr. Götz Heinrich Loos eine neue Pflanzengattung nach ihm.

mehr bei der  RUB

16.2.2010

CO2 Reduzierung durch künstlichen Auftrieb im Ozean? - Meeresforscher halten Verfahren für ungeeignet

Es klingt ganz einfach: Künstliches Hochpumpen von nährstoffreichem Wasser an die Meeresoberfläche verstärkt das Algenwachstum, die Algen nehmen dabei Kohlendioxid auf und transportieren es beim Absinken mit in die Tiefe. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) stellte diesen "Geo-engineering" Ansatz jetzt in Computersimulationen mit einem Erdsystemmodell auf den Prüfstand. Ergebnis: Der Nutzen ist begrenzt und die Nebenwirkungen können erheblich ausfallen. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters.

mehr bei IFM-GEOMAR

15.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Tilling: Die "gute" Alternative zur Gentechnik?

In letzter Zeit macht eine neue Züchtungsmethode von sich reden: Tilling. Mit dieser Methode ist es dem Unternehmen Bioplant in Ebsdorf gelungen, eine Amylose-freie Kartoffel herzustellen. Die gleiche Eigenschaft hat auch die vom Unternehmen BASF entwickelte gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffel. Macht Tilling gentechnische Verfahren in der Pflanzenzüchtung überflüssig?

mehr bei Biosicherheit.de

15.2.2010

DFG richtet zehn neue Forschergruppen ein

Mit zehn weiteren Forschergruppen intensiviert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die interdisziplinäre und ortsübergreifende Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu besonderen Fragestellungen und die Etablierung neuer Arbeitsrichtungen. International geprägt ist die Forschergruppe „Kilimanjaro Ecosystems Under Global Change“, dessen Sprecher Professor Ingolf Steffan-Dewenter von der Universität Bayreuth ist. Eine deutsch-mexikanische Kooperation ist die Forschergruppe „Determinants of Polarized Growth and Development in Filamentous Fungi“, in der mithilfe verschiedener Pilz-Modellorganismen die molekularen Grundlagen der Zellpolarität untersucht und grundlegende Mechanismen des gerichteten Wachstums vielzelliger Organismen identifiziert werden sollen. Sprecher sind Professor Reinhard Fischer, Karlsruhe Institute of Technology (KIT), und Dr. Meritxell Riquelme, Center for Scientific Research and Higher Education of Ensenada/Mexiko. Die Forschergruppe „Crop Sequence and Nutrient Acquisition from the Subsoil“ (Sprecher: Professor Ulrich Köpke, Universität Bonn) will mit modernsten bodenbiologischen, bodenphysikalischen und pflanzenphysiologischen Methoden die ökologisch und agronomisch wichtige Nährstoffaneignung von Pflanzen aus dem Unterboden und speziell den Einfluss der Fruchtfolge auf diesen Prozess erforschen.

weitere neue Forschergruppen
bei der DFG

12.2.2010

Jahr der Biodiversität

Mehr Schwung bei der Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie notwendig

Deutschland wird seine Anstrengungen zur Umsetzung der Ziele der Nationalen Biodiversitätsstrategie deutlich erhöhen müssen, um eine Trendwende beim anhaltenden Verlust an biologischer Vielfalt bewirken zu können. Diese Auffassung vertrat Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutzes (BfN), im Rahmen des Schweizer NATUR Kongresses in Basel. Dort stellte sie die Eckpunkte der deutschen Biodiversitätsstrategie vor und berichtete von den Erfahrungen mit dem bisherigen Umsetzungsprozess.

mehr beim BfN

11.2.2010

Schlüsselrolle der Pflanzenforschung betont

Das vom Deutschen Pflanzengenomprogramm GABI und BioÖkonomieRat ausgerichtete BMBF-Fachforum „Pflanzenforschung, Klima, Nachhaltigkeit“ hat die Schlüsselrolle einer übergreifenden Pflanzenforschung als Anpassungsmaßnahme an den Klimawandel hervorgehoben. Die wachsende Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Rohstoffen und erneuerbarer Energie stelle neue Herausforderungen an die Pflanzenforschung und ihre Nachbardisziplinen, hieß es.

mehr beim Bioökonomierat

Bericht auf Biotechnologie.de

11.2.2010

Genom einer Modellpflanze für Getreide entschlüsselt

Eine internationale Initiative von Wissenschaftlern hat das Genom von Brachypodium distachyon entschlüsselt. Durch seine nahe Verwandtschaft zu den wichtigsten Nahrungs- und Futtergräsern ist die Pflanze wissenschaftlich von großem Wert. Die Ergebnisse der Arbeit, an der die Gruppe "Pflanzliche Genomforschung" um Dr. Klaus Mayer vom Institut für Bioinformatik und Systembiologie des Helmholtz Zentrums München maßgeblich beteiligt ist, sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

mehr beim Hemholtz Zentrum

11.2.2010

Agrarwissenschaftler belegen schädliche Wirkung von Pestiziden auf die Biodiversität

In einer groß angelegten Studie haben Agrarwissenschaftler der Universität Göttingen zusammen mit Forschern aus acht europäischen Ländern untersucht, wie sich einzelne Faktoren der landwirtschaftlichen Nutzung auf die Vielfalt von Pflanzen, Käfern und bodenbrütenden Ackervögeln auswirken. Auch die biologische Schädlingsbekämpfung durch natürliche Fressfeinde wurde am Beispiel von Blattläusen untersucht.

mehr bei der Uni Göttingen

11.2.2010

Jedes zehnte Biotech-Unternehmen wird unter weiblicher Mitwirkung gestartet - nur jedes zehnte, möchte man ergänzen

Die bundesweite gründerinnenagentur (bga) aber ist überzeugt: Die Biotechnologie-Branche ist ein Aktionsfeld, das immer mehr auch weiblich besetzt wird. Allein in der pharmazeutischen Industrie ist mehr als dreißig Prozent des forschenden Personals weiblich. Und auch in den Startups der Bio-Branche sind mehr und mehr Frauen vertreten: gegenwärtig wird jedes zehnte Biotech-Unternehmen unter Mitwirkung einer Frau gegründet.

mehr beim VBIO

11.2.2010

Umweltmanagement für Russland

Freiburger Wissenschaftler erhalten eine Million Euro für ein Projekt zur Verbesserung der Universitätsausbildung in Russland. Insbesondere die Erdöl produzierenden Regionen Russlands in West-Sibirien und die hochindustrialisierten Regionen Altai und Süd-Ural stehen vor gewaltigen ökologischen Problemen. Die Freiburger Forscher koordinieren ein internationales Konsortium, das neben den russischen Universitäten in der Region Altai, in Novosibirsk, Omsk und Tyumen auch die Industrie- und Handelskammer der Region Tyumen umfasst. Auf EU-Seite sind außerdem die Universitäten in Straßburg, Koblenz-Landau und Birmingham beteiligt. Aus über 600 eingereichten Tempus-Anträgen wählte die EU-Kommission die elf Prozent besten aus. Der Biologe Prof. Dr. Ralf Reski koordiniert das Freiburger Konsortium, unterstützt wird er durch den an seinem Lehrstuhl für Pflanzenbiotechnologie tätigen pensionierten Prof. Dr. Edgar Wagner.

mehr bei der Uni Freiburg

10.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Methoden für die Umweltwirkung gentechnisch veränderter Pflanzen auf Schmetterlinge

Mit einer neuen VDI-Richtlinie steht nun eine anerkannte und standardisierte Methode für das Monitoring von Schmetterlingen zur Verfügung. Schmetterlinge stehen im Zentrum der Diskussion um die Folgen des Anbaus von Maislinien, die durch gentechnische Veränderung nicht mehr vom Maiszünsler befallen werden. Hierzu zählt auch Mais MON810, dessen Anbau in Deutschland derzeit verboten ist. Aus Sicht des Bundesamts für Naturschutz (BfN) ist eine anbaubegleitende Beobachtung von Schmetterlingen unerlässlich, weil bisherige Versuche verschiedene Ergebnisse lieferten.

mehr beim BfN

10.2.2010

Förderprogramm in den Lebenswissenschaften bietet JungforscherInnen Karrieresprungbrett

Das "Vienna International Post-Graduate Program for Molecular Life Sciences" (VIPS) unterstützt ForscherInnen auf ihrem Weg vom Abschluss des Doktorats bis zur Gründung ihrer eigenen unabhängigen Forschungsgruppe. Der innovative Ansatz vereint in einer drei bis fünfjährigen Ausbildung sowohl die Vertiefung im wissenschaftlichen Fachgebiet als auch die Etablierung eines unabhängigen Forschungsschwerpunkts der KandidatInnen. Als eine Initiative der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) bietet VIPS für internationale BewerberInnen einen zusätzlichen Anreiz, für diesen wichtigen Karriereschritt nach Wien zu kommen.

Details beim MFPL

10.2.2010

Wettbewerb "Wissenschaft verstehen" 2010

Das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) richtet in diesem Jahr zum dritten Mal den Wettbewerb "Wissenschaft verstehen" aus, bei dem Nachwuchswissenschaftler aus ganz Deutschland darum wetteifern, wer von ihnen am besten seine Promotionsarbeit einem breiten Publikum verständlich machen kann. Zu gewinnen gibt es bis zu 2500 Euro.

Details beim UFZ

9.2.2010

In fünf Modulen zum Erfolg - Young Leaders in Science 2010/2011

Junge WissenschaftlerInnen können sich bis 15.3.2010 für das Weiterbildungsprogramm Young Leaders in Science bewerben, das die Schering Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement e.V. entwickelt hat. Gelehrt werden u.a. Management und Kommunikation sowie Mitarbeiterführung.

Details beim idw
und bei der Schering Stiftung

9.2.2010


Wird die aus Schnecklingen isolierte Oxocrotonat-Fettsäure auf Kartoffelblätter gesprüht (rechts), die mit Phytophthora infiziert werden, bleiben sie gesund. Foto: IPB. Klick vergrößert.

Neuer Wirkstoff gegen Kraut- und Knollenfäule

Wissenschaftler des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie (IPB) haben einen Wirkstoff entdeckt, der in Zukunft als Leitstruktur für die Entwicklung neuer Agrochemikalien dienen könnte. Die aus Pilzen isolierten Substanzen wirken stark antibiotisch gegen den Erreger der Kraut- und Knollenfäule an Kartoffeln, Phytophthora infestans. Die Wirkstoffgruppe wurde im Herbst 2009 zum Patent angemeldet.

mehr beim IPB

9.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Zulassung für Gentech-Soja von BASF

Die gemeinsam von BASF und Embrapa entwickelten herbizidtoleranten Sojabohnen erhielten am 10. Dezember grünes Licht von der brasilianischen Kommission für Biosicherheit CTNBio für den kommerziellen Anbau. Die Behörde erklärte, dass die gentechnisch veränderten Sojabohnen „den Vorgaben und Gesetzen zur Biosicherheit für Umwelt und Landwirtschaft entsprechen und für die Gesundheit von Mensch und Tier unbedenklich sind.“

mehr beim VBIO

9.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Indien: Vorerst keine Zulassung für Gentechnik-Aubergine

Die indische Regierung wird eine gentechnisch veränderte Bt-Aubergine (Brinjal) vorerst nicht zulassen. Zunächst soll es weitere wissenschaftliche Untersuchungen geben. In mehreren öffentlichen Anhörungen war deutlich geworden, dass die Gesellschaft in Indien über die Zulassung der Bt-Aubergine tief gespalten ist.

mehr bei Transgen.de

9.2.2010


Professor Georg Nagel wird mit dem Wiley-Preis ausgezeichnet. Foto: privat.

Wiley Prize für Georg Nagel

Georg Nagel, Professor für Molekulare Pflanzenphysiologie und Biophysik an der Universität Würzburg, erhält den Wiley Prize in Biomedical Sciences. Ausgezeichnet werden er und zwei weitere deutsche Forscher für ihre Entdeckung von lichtaktivierbaren Ionenkanälen. Der mit 35.000 US-Dollar dotierte Preis wird am 9. April in New York City überreicht.

mehr bei der Uni Würzburg

9.2.2010

Studie mit Krebsimpfstoff aus Tabakpflanzen gestartet

Die Vision einer personalisierten Medizin hat in den vergangenen Jahren Patienten, Ärzte und Unternehmen gleichermaßen fasziniert: Jeder Patient bekommt ein speziell auf ihn abgestimmtes Medikament. Tabakpflanzen dienen dabei als Fabriken, in denen ein individueller Impfstoff gegen Lymphdrüsenkrebs produziert wird. In einer Studie wird das maßgeschneiderte Medikament nun auf seine Wirksamkeit getestet.

8.2.2010

Goldene Regeln fürs Studium

Seit der Bologna- Reform klagen viele Studenten über die Arbeitsbelastung. Motivation, Konzentration und Zeitmanagement sind ein Dauerthema in Studium und Berufsalltag. Viele Sorgen und Probleme seien jedoch vollkommen unnötig, meint Martin Krengel, man müsse nur die richtigen Methoden kennen. Krengel, derzeit Doktorand bei dem Wuppertaler Marketing-Prof. Dr. Tobias Langner, hat einen Studienratgeber veröffentlicht: "Golden Rules" vermittelt 50 Gebote der Produktivität für erfolgreiches Lernen und Arbeiten.

mehr beim idw

8.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Schweiz: Gentechnik-Moratorium wird um drei Jahre verlängert

Das seit 2005 in der Schweiz geltende Moratorium für gentechnisch veränderte Tiere und Pflanzen soll um weitere drei Jahre verlängert werden. Zunächst sollen die Ergebnisse eines nationalen Forschungsprogramms zu Nutzen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen abgewartet werden, berichtet Transgen.

mehr bei transgen

8.2.2010

Auf den Spuren des Grüns

Forscherinnen der TU Berlin untersuchen die Pflanzenverwendung in historischen Stadtparks. Im interdisziplinären Forschungsprojekt GreenTraces, verbinden sich die Bereiche Denkmalpflege und Ökosystemkunde.

mehr bei der FU Berlin

8.2.2010


Diese am Meeresboden lebenden Algen wurden untersucht. Fotos und Collage: Lena Egger

Hitzestress beeinträchtigt Produktivität im Meer

In der ersten Masterarbeit, die an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts Universität zu Kiel abgeschlossen wurde, untersuchte die Biologin Lena Eggers, welche Auswirkungen eine simulierte Hitzewelle und der Individuenaustausch zwischen heterogenen Habitaten auf Algengemeinschaften hat, genauer auf deren Vielfalt und Vermehrung. Hitzewellen und Individuenaustausch gemeinsam führten zu einer weniger produktiven Mikroalgenart. "Somit konnte ich im Modelversuch zeigen, dass ein einziges extremes Wetterereignis ausreichend sein kann, die Ökosystemfunktion dauerhaft negativ zu beeinflussen", resümiert Lena Eggers.

mehr bei ifm-geomar

8.2.2010

BioÖkonomieRat nimmt zwei neue Mitglieder auf

Der bei der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) angesiedelte Forschungs- und Technologierat Bioökonomie hat auf seiner heutigen Sitzung zwei neue Mitglieder in den BioÖkonomieRat berufen: Dr. Stefan Marcinowski (BASF SE) und Dr. Holger Zinke (Brain AG). Sie unterstützen zukünftig vor allem die Arbeit zum Thema Pflanzenforschung und Biotechnologie.

mehr beim idw

5.2.2010


Zelle der Arabidopsis thaliana ohne Zellwand (A). Vakuole (B). Gibt man ATP hinzu, steigt der Transport von Protonen in die Vakuole an (C). Abbildung: Rainer Hedrich. Klick vergrößert.

Wie Säure in den Wein kommt

Ohne die Protonen-Pumpen der Pflanzen gäbe es im Wein keine Säure. Wichtig sind diese Pumpen generell für die Vitalität von Pflanzen, wie Forscher aus Würzburg und Heidelberg in der renommierten Zeitschrift Proceedings der Akademie der Wissenschaften der USA berichten.

mehr bei der Uni Würzburg

4.2.2010

2nd Moscow International Conference on Molecular Phylogenetics

Die zweite Konferenz über Molekulare Phylogenie MolPhy-2 wird vom 18 – 21 Mai in Moskau stattfinden. Die Kongresssprache ist Englisch.

mehr unter http://en.molphy.ru

4.2.2010

Jahr der Biodiversität

Dialogforum zur biologischen Vielfalt in Kommunen

Der Einsatz für die biologische Vielfalt ist für Städte und Gemeinden ein wichtiges Anliegen. Das wurde gestern auf dem Dialogforum "Biologische Vielfalt in Kommunen" deutlich, zu dem das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nach Bonn eingeladen hatten. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 30 Kommunen sowie der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund erarbeiteten gemeinsam den Vorschlag für eine entsprechende Deklaration.

mehr beim BfN

4.2.2010

Themenspecial: Von Online-Klausur bis E-Assessment - digitale Leistungsnachweise

Ein Special des Qualifizierungsportals e-teaching.org thematisiert von Februar bis Mai den Einsatz digitaler Medien als elektronische Prüfungsformen, die sich als Lösungen für steigende Prüfungszahlen anbieten.

mehr bei e-teaching.org

3.2.2010

Mikroorganismen - die größten Chemiker

Der Europäische Forschungsrat ERC, fördert eine Gruppe von Forschern mit 1,7 Millionen Euro, die die Metagenome mikrobieller Gemeinschaften analysieren wollen. Diese Metagenome repräsentieren die Summe aller bakteriellen Genome in einer Probe und mit Hilfe von biomathematischen Methoden wie der Metagenomik kann man Teile oder sogar komplette Einzelgenome rekonstruieren. Die Forscher bauen dabei auf ihre Kooperation, die sich in den letzten zwei Jahren zwischen dem Zentrum für Biotechnologie an der Universität Bielefeld und dem Bremer Max-Planck-Institut (MPI) für Marine Mikrobiologie entwickelte.

mehr beim MPI

3.2.2010

BMBF: Zwei Milliarden Euro für Forschung für nachhaltige Entwicklung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet das neue Rahmenprogramm "Forschung für nachhaltige Entwicklungen". Deutlich mehr als 2 Milliarden Euro stellt das Ministerium bis zum Jahr 2015 dafür bereit. Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte in Berlin: "Klimawandel und Wasserknappheit, Bedrohung der biologischen Vielfalt sowie die Versorgung mit Rohstoffen und mit Energie stellen die Menschheit vor Aufgaben von bisher nicht gekanntem Ausmaß. Hier müssen wir schnell geeignete Strategien und Instrumentarien entwickeln. Ich bin sicher: Jetzt beginnt die Dekade der Forschung!"

mehr beim BMBF

1.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Einstellung zur Gentechnik: Jugend offener als Ältere

Wenn in Deutschland von Gentechnik die Rede ist, schwingen oft Skepsis und Befürchtung mit. Das könnte sich in Zukunft ändern. Die junge Generation bewertet sowohl den Einsatz der Grünen Gentechnik als auch die medizinische Biotechnologie positiver als ihre älteren Zeitgenossen. So würde die Mehrheit der 14-29-Jährigen gv-Lebensmittel in die Pfanne hauen. Überdurchschnittliche Zustimmung erhält die Gentechnik auch von Männern und aus den neuen Bundesländern. Das ergab eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für die Zeitschrift Apotheken-Umschau.

Ausführlicher Bericht:
  biotechnologie.de

1.2.2010

Multilaterale Forschungsförderung: Wissenschaftler aus G8-Staaten können gemeinsam Mittel einwerben

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den wichtigsten Industrienationen können ab sofort im Rahmen einer neuen Förderinitiative gemeinsame Forschungsprojekte auflegen und dafür Mittel einwerben. Die großen Forschungsförderorganisationen der G8-Staaten – die G8-HORCs – haben jetzt unter Federführung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine erste multilaterale Ausschreibung begonnen, die sich im Bereich des sogenannten „Exascale Computing“ mit den schnellsten Großrechnern der kommenden Generation befasst. ... Nach demselben Muster sollen bis 2012 zunächst drei Ausschreibungen mit einem vorgegebenen Thema gestartet werden. Mit ihnen soll auch das gemeinsame Vorgehen der Förderorganisationen erprobt werden. Mittelfristig setzen die G8-HORCs jedoch auf gemeinsam geförderte Projekte ohne thematische Vorgaben. „Die besten Ideen kommen immer aus der Wissenschaft selbst“, betonte DFG-Präsident Kleiner. „Deshalb sollen dann auch unsere multilateralen Initiativen für alle Themen offen sein.“

mehr bei der DFG

1.2.2010

DebatteGrüne Gentechnik

Trotz Anbauverbot für gentechnisch veränderten MON810-Mais: Landwirte melden Flächen an

Landwirte vor allem aus Unterfranken, Sachsen und Brandenburg haben mehr als fünfzig Standorte gemeldet, auf denen sie 2010 gentechnisch veränderten MON810-Mais anbauen wollen. Das meldet Transgen.de. Bisher zeichne sich jedoch kein Ende des in Deutschland geltenden Anbauverbots ab. Inzwischen würden drei Landwirte auf Ersatz des wirtschaftlichen Schadens klagen, der ihnen durch das MON810-Verbot entstanden sei.

mehr bei Transgen.de

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