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29.1.2010
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Zahl der Forscher weltweit steigt
Das UNESCO-Institut für Statistik (UIS) in Montreal hat erneut eine Statistik über die Eckdaten der Wissenschaft weltweit vorgelegt. Die Zahl der Wissenschaftler in Entwicklungsländern ist zwischen 2002 und 2007 um 56 Prozent angestiegen. In Entwicklungsländern stieg die Zahl der Wissenschaftler zwischen 2002 und 2007 rasant an, von 1,8 Millionen auf 2,7 Millionen. Dieser Zuwachs geht großteils auf das Konto Chinas. Jeder fünfte Wissenschaftler weltweit ist ein Chinese.
weitere Details beim VBIO
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29.1.2010
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Auenlandschaften erhalten: Warum und wie?
Am 2. Februar erinnert der Welttag der Feuchtgebiete an die Bedeutung von Auen und Flusslandschaften. Am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Rolle von Feuchtgebieten für Wasserhaushalt, Artenvielfalt und wirtschaftliche Nutzung und entwickeln Vorschläge für ihren Schutz und eine nachhaltige Bewirtschaftung. Sie arbeiten in einem vom Bundesamt für Naturschutz beauftragten Forschungsprojekt zum bundesweiten Auenschutz mit und untersuchen in der Region Mittelelbe Ökosystemdienstleistungen, die exemplarisch für Auenregionen sind.
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29.1.2010

Biophysiker Rainer Hedrich erhielt den renommierten ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates. Foto: Privat.
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Spitzenpreis für den Pflanzenwissenschaftler Rainer Hedrich
Der Europäische Forschungsrat hat Rainer Hedrich von der Universität Würzburg 2,5 Millionen Euro für seine Arbeit bewilligt. "Damit erhält erstmals ein Botaniker diesen Preis", freut sich Hedrich. Mit dem Geld will er neues Wissen über fleischfressende Pflanzen erarbeiten. Hedrichs Team aus zehn Bioinformatikern, Molekularbiologen, Chemikern und Biophysikern will die Venus-Fliegenfalle und sechs weitere fleischfressende Pflanzen analysieren. Dazu studieren sie das Erbgut der wichtigsten Fallentypen und diejenigen Gene, die ausschließlich in den Fallen aktiv sind.
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27.1.2010

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Die Wurzeln unserer Ernährung
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut (MPI) für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben herausgefunden, dass das Pflanzenhormon Auxin in Kombination mit einer erhöhten Zellzyklusaktivität zu einem verstärkten Wurzelwachstum bei der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) führt. Zudem haben sie entdeckt, dass zwei Proteine, die die Embryoentwicklung steuern, ebenfalls eine Rolle bei der Verzweigung der Wurzeln spielen. Diese in der Zeitschrift PNAS publizierten Ergebnisse könnten genutzt werden, um Pflanzen zu züchten, die trotz Nährstoff- und Wasserarmut schnell wachsen und hohe Erträge liefern.
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27.1.2010
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Neue Methode bestimmt die Keimfähigkeit von Saatgut
Eine neue Methode, um keimfähiges Saatgut von abgestorbenen oder gealterten Samen zu unterscheiden, haben ForscherInnen aus Graz gemeinsam mit KollegInnen an den "Royal Botanic Gardens, Kew" in London entdeckt. Sie beurteilen die Qualität von Samen mittels Infrarot-Temperaturmessungen innerhalb von zwei Stunden nach der Zugabe von Wasser. Je nach Keimfähigkeit zeigen sich charakteristische Temperaturverläufe, wie die Forscherinnen in PNAS Online veröffentlichten.
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27.1.2010
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Patent auf Nutzung von Heilpflanzen widerrufen
Das Europäische Patentamt hat ein Patent des deutschen Pharmaunternehmens Schwabe auf Nutzung zweier Heilpflanzen aus Südafrika widerrufen. "Dies ist ein großer Erfolg im Kampf gegen Biopiraterie", sagte der Referent für biologische Vielfalt des deutschen Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), Michael Frein, zum Urteil. Der EED hatte zwei klagende Organisationen, die Schweizer "Erklärung von Bern" (EvB) und das südafrikanische African Center for Biosafety (ACB), unterstützt.
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27.1.2010
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Algenbiotechnologin der Hochschule Anhalt wird Themenbotschafterin
Die Zukunft der Energie - so heißt das Thema des Wissenschaftsjahres 2010, im Zuge dessen Prof. Dr. Carola Griehl, Algenbiotechnologin der Fachhochschule Anhalt, Themenbotschafterin ist. Am 26. Januar 2010 wurde sie offiziell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung dazu ernannt. Als eine von vier Themenbotschaftern in Deutschland wird sie das Thema regenerative Energien und die Zukunft der Energie gemeinsam mit renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Jahr 2010 in die Welt hinaus tragen.
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26.1.2010
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Industrie für neue "Mit-Gentechnik"-Kennzeichnung
Die Lebensmittelindustrie hat sich überraschenderweise für eine Positivkennzeichnung von Lebensmitteln "mit Gentechnik" ausgesprochen.
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26.1.2010
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Grünes Energiemanagement - Wie sich Pflanzen auf die Lichtbedingungen einstellen
Pflanzen, die Photosynthese betreiben, müssen sie sich aber auf unterschiedliche Lichtqualität und -intensität einstellen. Der LMU-Biologe Professor Dario Leister und seine Kollegen haben diesen Vorgang in der Ackerschmalwand, Arabidopsis thaliana, untersucht. "Es hat sich gezeigt, dass die Photosynthese je nach Lichtbedingungen zwischen zwei Funktionsweisen wechseln kann, dem 'State 1' und 'State 2'", berichtet Leister über Ihre heutige Publikation in PLoS Biology. "Vor einigen Jahren haben wir schon nachgewiesen, dass der Übergang von State 1 zu State 2 von dem Enzym STN7 abhängt, das Phosphatgruppen an bestimmte Proteine anhängt."
mehr bei der LMU
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23.1.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Lebensmittelwirtschaft und Bauernverband für umfassende Gentechnik-Kennzeichnung
Spitzenvertreter der Lebensmittelwirtschaft und des Deutschen Bauernverbandes haben sich für eine Ausweitung der Gentechnik-Kennzeichnung ausgesprochen. Gleichzeitig kritisierten sie das "ohne Gentechnik"-Siegel als "unehrlich".
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21.1.2010

Der Amerikanische Tabak (Nicotiana attenuata) lockt gezielt Kolibris als Bestäuber an, sobald ihm Mottenweibchen gefährlich werden können. Foto: Danny Keßler, MPI Chemische Ökologie.
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Kolibris bevorzugt
Chemischer Botenstoff im Speichel pflanzenfressender Insekten verschiebt den Blühzeitpunkt von Wirtspflanzen: Neben Motten fungieren fortan Kolibris als Bestäuber. Das berichten Forscher des Max Planck Institutes (MPI) für Chemische Ökologie in der online Ausgabe der Zeitschrift Current Biology.
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21.1.2010
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Hauff fordert wirkungsvollen Artenschutz
Der Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Volker Hauff, hat ehrgeizigere und klarere Ziele zum weltweiten Schutz der Artenvielfalt gefordert. „Warum“, so Hauff auf der Eröffnungsveranstaltung des Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt in Berlin am 11. Januar, „sind die Ziele der internationalen Gemeinschaft so schwach formuliert?“ Die Convention on Biological Diversity (CBD) verpflichtet ihre 193 Unterzeichner-Staaten zu einer „signifikanten Verringerung der Verlustrate an Biodiversität“. Für ihn, so Hauff, mache das sehr begrüßenswerte Internationale Jahr der biologischen Vielfalt vor allem darauf aufmerksam, dass der Artenschwund fortschreite und ihm mit nur vagen Zielsetzungen kaum erfolgreich zu begegnen sei.
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21.1.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Anbau von Gentechnik-Alfalfa in den USA: Grünes Licht nach Umweltprüfung
Die US-amerikanische Landwirtschaftsbehörde (USDA) will den Anbau gentechnisch veränderter Alfalfa (Luzerne) erneut freigeben. Diese Empfehlung leitet sich aus einer gerade abgeschlossenen Umweltverträglichkeitsprüfung ab. Vorangegangen waren jahrelange gerichtliche Auseinandersetzungen.
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20.1.2010
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Pflanzenforschung für Jedermann
Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin schaltete gestern Nachmittag Bundesministerin Dr. Annette Schavan das Internetportal zur Pflanzenforschung online. Gefördert wird Planzenforschung.de vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Deutschen Pflanzengenom-Forschungsprogramms GABI. Neben anderen Elementen wie z.B. Fachforen soll die Onlineplattform der Aufklärung über Themen der Pflanzenforschung dienen.
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20.1.2010
Jahr der Biodiversität
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Online-Dossier zur Biodiversität
Die Virtuelle Fachbibliothek Biologie (ViFaBio) der Goethe-Universität Frankfurt hilft bei Recherchen zum Internationalen Jahr der Biodiversität und stellt eine Übersicht der Informationen zur Biodiversität zusammen.
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20.1.2010
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Bundesregierung verkündet: "Fast sieben Prozent mehr für Bildung und Forschung"
750 Millionen Euro fließen in diesem Jahr zusätzlich in den Bereich Bildung und Forschung. Der Haushalt des Bundesministeriums wächst damit um 6,9 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro an. Allein in die Lebenswissenschaften sollen eine halbe Milliarde Euro fließen, rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
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20.1.2010
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KWS und BASF entwickeln gemeinsam Zuckerrüben mit höheren Erträgen
BASF Plant Science und die KWS SAAT AG haben heute eine Kooperation im Bereich der Pflanzenbiotechnologie für Zuckerrüben bekannt gegeben. Erklärte Ziele des langfristigen Projekts sind höhere Zucker- und Energieerträge sowie die Entwicklung trockentoleranter Sorten für den globalen Markt. Für die neuen Sorten, die ab 2020 zur Verfügung stehen sollen, sind 15% mehr Ertrag angestrebt.
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19.1.2010
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PLANT-KBBE: 16 Millionen Euro für dritte Ausschreibung
Alle Wege führen zur Pflanze. Zumindest, wenn das Ziel eine nachhaltigere Wirtschaft ist, die nicht mehr auf fossilen Ressourcen aufbaut. Doch dazu müssen auch die Potenziale der Pflanzen effizienter genutzt werden. Um länderübergreifende Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Genomforschung zu ermöglichen, haben sich die Forschungsministerien der Länder Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und Kanada 2007 zur "Transnational Plant Alliance for Novel Technologies - towards implementing the Knowledge-Based Bio-Economy in Europe and beyond" (PLANT-KBBE) zusammengeschlossen. Nun ist die dritte Ausschreibungsrunde gestartet, in der 16 Millionen Euro für neue Projekte bereitstehen.
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19.1.2010
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Schavan: "Auf weniger Fläche mehr Nahrung produzieren"
Anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin kündigte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag ein neues Forschungsprogramm zur Nutzung biologischer Ressourcen an. Schavan: "Wir wollen einen Beitrag leisten für eine ausreichende Ernährung in Zeiten des Klimawandels. Auf immer weniger Fläche müssen wir immer mehr Nahrung produzieren. Zugleich wollen wir Erdöl durch Biomasse ersetzen. Dies sind wichtige Zukunftsaufgaben für die Forschung."
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18.1.2010
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Auto fahren mit Biogas aus Bioabfällen
Im Forschungsvorhaben ETAMAX will ein Verbund aus Forschung, Energiewirtschaft und Industrie mit einem kombinierten, modularen Verfahren lignocellulosearme Abfall-Biomasse, beispielsweise Großmarktabfälle und Algenrestbiomasse, vollständig zu Biogas umsetzen und gleichzeitig alle Stoffkreisläufe schließen. Als Fahrzeugkraftstoff aufgereinigt, soll das regenerative Biomethan eine kleine Flotte von Erdgas-Fahrzeugen antreiben.
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15.1.2010
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Bioinvasion über die fünf Weltmeere
Die Pazifische Auster im norddeutschen Wattenmeer, die Zebramuschel aus dem kaspischen Meer in den Großen Seen Amerikas, die chinesische Wollhandkrabbe im Rhein: Sie sind Beispiele für so genannte bioinvasive Arten, die in Ökosysteme eindringen, in die sie nicht hingehören. Dort verbreiten sie Chaos und verursachen Schäden in Milliarden Höhe. Doch wie gelangen ortsfremde Arten in die ihnen fremden Ökosysteme? Das beschreiben die Forscher in einer Pressemitteilung über ihre Publikation im Journal of The Royal Society Interface.
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15.1.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Neuer EU-Kommissar John Dalli: Wenig Konkretes zur Gentechnik-Politik
Der designierte EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz John Dalli (Malta) will Entscheidungen zu Gentechnik-Produkten auf wissenschaftlicher Basis treffen. Bei der Anhörung vor dem Europäischen Parlament vermied er jedoch konkrete Aussagen zu den derzeit wichtigen Themen der europäischen Gentechnik-Politik.
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15.1.2010
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Bundespräsident Köhler wird Schirmherr für das Jahr der Wälder 2011
Bundespräsident Horst Köhler übernimmt die Schirmherrschaft für das Internationale Jahr der Wälder 2011 in Deutschland. "Die Wälder sind unverzichtbar für Klima, Mensch und Umwelt. Ich begrüße es daher, dass die Vereinten Nationen im Jahr 2011 noch einmal die Aufmerksamkeit der Menschen auf die wichtige Bedeutung lenken möchten, die die Wälder für uns haben", sagte Köhler.
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15.1.2010
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Für eine lebenswerte Umwelt
Klima- und Umweltwandel sowie demographische, ökonomische und technische Entwicklungen verändern die Lebensbedingungen auf der Erde wie nie zuvor. Dies wirkt sich auf Verfügbarkeit und Qualität von Wasser, Luft und Nahrung aus. Die Klima- und Umweltforschung steht damit vor großen Herausforderungen. Um ihnen gerecht zu werden, hat das Karlsruher Institut für Technologie das KIT-Zentrum Klima und Umwelt eingerichtet. Am Mittwoch, 20. Januar, geht es mit einer Auftaktveranstaltung offiziell an den Start.
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14.1.2010

Das Enzym Rubisco bindet Kohlendioxid und katalysiert den ersten Schritt der Umwandlung in Zucker und Sauerstoff. Foto: Max-Planck-Institut für Biochemie / Andreas Bracher
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Rubisco: Anstandsdamen für den Klimaschutz
Steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher und extreme Niederschläge: Der Klimawandel heizt uns ein. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried und des Genzentrums der Ludwig-Maximilians-Universität München ist es nun gelungen, ein Schlüsselprotein der Photosynthese (Rubisco) im Reagenzglas nachzubauen, wie sie in der Zeitschrift Nature schreiben. Es bindet Kohlendioxid. "Aber dies leider ineffektiv", sagt Manajit Hayer-Hartl, Gruppenleiterin am MPI für Biochemie. Die Forscherin will das künstlich hergestellte Protein nun so verändern, dass es effektiver Kohlendioxis umsetzt als das Original aus der Natur.
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13.1.2010
Jahr der Biodiversität
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Jahr der Biodiversität
Wirksamer Schutz der biologischen Vielfalt braucht eine geballte wissenschaftliche Meinung
In ihrer Rede zur Eröffnung des internationalen Jahres der Biodiversität am vergangenen Montag in Berlin betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Notwendigkeit von Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Politik für einen effektiven Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Ein Politikberatungsgremium für Biodiversität, ähnlich dem Weltklimarat in Klimafragen, soll im April beschlossen werden. Auf deutscher Ebene hat sich die Politikschnittstelle Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung zum Ziel gesetzt, den Dialog zwischen Forschung, Politik und Öffentlichkeit zu vertiefen.
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12.1.2010
Jahr der Biodiversität
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Statement: Jahr der Biodiversität
Artenvielfalt schützen, aber wie?
„Politische Willenserklärungen zum Erhalt der Biodiversität haben es zurzeit noch schwerer als Maßnahmen zum Klimaschutz, weil das öffentliche Bewusstsein dafür noch nicht geschaffen ist. Das liegt nicht zuletzt an der Komplexität der Zusammenhänge.“ Zu diesem Fazit kommt der Frankfurter Biodiversitäts-Experte Professor Bruno Streit nach dem gestrigen Festakt der Bundesregierung, der zum Auftakt des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahres der Biodiversität im Berliner Museum für Naturkunde stattfand. Streit vertritt an der Goethe-Universität die Bereiche Ökologie, Evolutionsbiologie und Biodiversitätsforschung und ist Sprecher des Netzwerkes für Biodiversitätsforschung „BioFrankfurt“.
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11.1.2010
Jahr der Biodiversität
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Jahr der Biodiversität eröffnet
Naturschutz ist kein Luxus
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesumweltminister Norbert Röttgen, der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms Achim Steiner und weitere prominente Gäste haben heute bei einer Festveranstaltung im Museum für Naturkunde in Berlin das internationale Jahr der biologischen Vielfalt eröffnet. "Naturschutz ist kein Luxus. Die Natur liefert uns Nahrung, sauberes Wasser oder Medikamente. Insekten sichern unsere Ernten, indem sie Obst- und Gemüsepflanzen bestäuben. Wälder schützen uns vor Überschwemmungen, speichern große Mengen Kohlendioxid und wirken damit gegen den Klimawandel. Zerstören wir die Natur weiter, bringen wir uns langfristig selbst um unsere Existenz- und Wirtschaftsgrundlage", sagte der Bundesumweltminister bei der Veranstaltung.
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11.1.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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USA: "Superunkräuter" durch Gentechnik-Pflanzen?
Landwirte in den USA bekommen zunehmend Probleme mit Unkräutern, die gegen bestimmte Herbizide resistent geworden sind. Eine aktuelle Studie sieht den großflächigen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Monokultur als Ursache, schreibt Biosicherheit.de, das vom BMBF geförderte Internetportal, das über die biologische Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Pflanzen informiert.
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11.1.2010

Lichtabhängige Wasserstoffbildung in einer verschlossenen Grünalgenkultur (oben). Unten: einzelne Reaktionsschritte. Foto: RUB.
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Wasserstoff aus dem Reagenzglas: Wasserstofffabrik der Grünalge
Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft: Ohne Ausstoß von CO2 und Schadstoffen lässt sich daraus Strom gewinnen. Die umweltfreundliche Herstellung ausreichender Mengen Wasserstoffs beschäftigt daher die Forschung seit langem. Als mikroskopisch kleine Fabrik steht dabei die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii im Mittelpunkt, die unter Stress Wasserstoff bilden kann. Biologen der Ruhr-Uni-Bochum (RUB) ist es jetzt gelungen, die dafür verantwortlichen Bestandteile der Alge zu isolieren und die Produktion ins Reagenzglas zu verlegen.
mehr bei der RUB
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11.1.2010
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Neubau für das Zentrum für molekulare Biologie der Pflanzen (ZMBP)
Rund 35,5 Millionen Euro fließen in den Neubau für das Zentrum für molekulare Biologie der Pflanzen (ZMBP) an der Universität Tübingen. Derzeit ist das ZMBP in verschiedenen Gebäuden untergebracht. Der Neubau wird im südlichen Teil der naturwissenschaftlichen Institute auf der Morgenstelle errichtet und im Rahmen der überregionalen Forschungsförderung je zur Hälfte von Land und Bund finanziert.
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11.1.2010

Dr. Johannes Jehle leitet das JKI-Institut für Biologischen Pflanzenschutz. Foto: Privat.
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Neuer Leiter "Biologischer Pflanzenschutz" am Julius Kühn-Institut in Darmstadt
Seit Beginn des Jahres 2010 leitet Dr. Johannes Jehle das in Darmstadt ansässige Institut für Biologischen Pflanzenschutz am Julius Kühn-Institut (JKI), eines der 15 Spezialinstitute unter dem Dach des Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen. Es hat sich der Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten mit natürlichen und umweltfreundlichen Mitteln verschrieben.
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11.1.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Junge Menschen sehen Gentechnik positiv
Laut einer Umfrage, die der VBIO zitiert und die von der Apotheken-Umschau durchgeführt wurde, werten Teens und Twens gezielte Eingriffe in das Erbgut als "große Chance für die Menschheit". Dagegen seien ältere Menschen weniger begeistert.
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10.1.2010
Jahr der Biodiversität
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DIVERSITAS: Im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt meldet sich die Forschung zu Wort
Dabei ist der Klimawandel nur ein Aspekt der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage. Die Zahl funktionierender Ökosysteme, die uns sauberes Wasser, Nahrung und Lebensraum liefern, nimmt dramatisch ab. Bis 2010 sollte diese Entwicklung aufgehalten werden. Auch dieses Vorhaben wird fehlschlagen. Dieses Jahr werden bei der UN-Vertragsstaatenkonferenz die Weichen neu gestellt. Unter dem Dach von DIVERSITAS Deutschland schließt sich die Biodiversitätsforschung auf breiter Basis zusammen, um die Debatte in Schwung zu bringen. Eine neue Plattform dafür bietet das "Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung".
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8.1.2010

Winzige RNAs bringen DNA zum Schweigen. Die Idee für das Cell-Titelbild hatten C. Bächtle und R. Kindervater von der BioPro Baden-Württemberg, künstlerisch umgesetzt haben es H. Rall und M. Meier. Foto: Cell.
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Regulation: Winzige RNAs bringen Gene zum Schweigen
Neben Boten-RNAs haben alle Lebewesen winzige RNA-Moleküle, sogenannte microRNAs. Biologen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg um Privatdozent Wolfgang Frank und Professor Dr. Ralf Reski vom Lehrstuhl für Pflanzenbiotechnologie entdeckten nun mit Kollegen, dass solche microRNAs auch direkt mit Genen in Kontakt treten und diese dadurch abschalten können, wie sie in der rennomierten Fachzeitschrift CELL schreiben.
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8.1.2010

Herbarbeleg von Microtea portoricensis. Foto: Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem
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Neue Pflanzenfamilie entdeckt und 222jähriges Rätsel gelöst - Microteaceae aus dem tropischen Amerika
Selbst bei scheinbar gut bekannten Organismen wie den Blütenpflanzen gibt es noch Überraschungen: Eine kleine Gattung mit Kräutern aus den Tropen Amerikas wurde jetzt als isolierte Linie innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen entdeckt. Damit wird ein 222jähriges Rätsel um die nähere Verwandtschaft dieser Pflanzen gelöst. Gelungen ist dies einem Forschungsteam aus Berlin, Bonn und Münster um Thomas Borsch, Direktor des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin. Die Familie Microteaceae wird wissenschaftlich erstmals beschrieben.
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7.1.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Selbst bei flächendeckendem Anbau von Bt-Mais kaum Gefährdung für Schmetterlinge
Wissenschaftler aus fünf europäischen Ländern haben ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem die Gefährdung von Schmetterlingen durch gentechnisch veränderten Bt-Mais abgeschätzt werden kann.
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6.1.2010
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Neues Serviceangebot unterstützt Karrierewege von Wissenschafts-Paaren in Heidelberg
Die Heidelberger Wissenschaftsorganisationen rufen eine Stellenbörse ins Leben, die Paaren eine gemeinsame Karriere ermöglichen soll. WissenschaftlerInnen, Fach- und Führungskräfte sowie Ihren PartnerInnen und Familien können recherchieren, ob es Stellen in den folgenden Heidelberger Einrichtungen gibt: DKFZ Heidelberg, EMBL Heidelberg, Max-Planck Institute Heidelberg, Pädagogische Hochschule Heidelberg, SRH Hochschulen GmbH und SRH Kliniken GMBH, Stadt Heidelberg, Universität Heidelberg und Universitätsklinikum Heidelberg.
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5.1.2010
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Damit Ostsee nicht "kippt", sollen Muscheln und Algen das Gleichgewicht sichern
Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. "Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren", erläutert CRM-Mitarbeiter Dr. Peter Krost. Miesmuscheln und Braunalgen sollen es richten. Wenn sie geerntet werden, verbessert sich die Wasserqualität und sie können zu Lebensmitteln und Fischfutter weiter verarbeitet werden.
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2.1.2010
Debatte: Grüne Gentechnik
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Nur geringe Chancen für zukünftigen Anbau von Gentechnik-Pflanzen in Deutschland
Auch 2010 wird es in Deutschland wahrscheinlich keinen Anbau von gentechnisch verändertem Mais oder Kartoffeln geben. Derzeit deutet wenig darauf hin, dass über deren Zulässigkeit rechtzeitig genug entschieden wird, damit ein Anbau noch im kommenden Jahr möglich ist, berichtet Transgen.
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