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Deutsche Botanische Gesellschaft e. V.
Informationen für Botanikerinnen und Botaniker - Oktober 2009

30.10.2009


PD Dr. Thomas Pfannschmidt von der Uni Jena und sein Team erforschen, wie sich Lichtverhältnisse auf die Aktivität von Genen auswirken. Foto: Peter Scheere/FSU

Wie Pflanzen schlechten Lichtbedingungen trotzen

Die Bedingungen für Pflanzen sind in der Regel alles andere als optimal. Wälder, Felder, Wiesen - überall wachsen sie eng beieinander und nehmen sich gegenseitig das Licht weg. Einen weiteren Teil filtern die obersten Blätter der Pflanze selbst heraus. "Das was am Ende für die meisten Blätter übrig bleibt, kann die Pflanze eigentlich kaum noch für die Photosynthese verwenden", weiß PD Dr. Thomas Pfannschmidt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. "Trotzdem ist sie in der Lage, selbst unter extremsten Bedingungen Photosynthese zu betreiben, indem sie sich an die jeweiligen Umweltbedingungen anpasst." Seine Arbeitsgruppe hat nun erstmals gezeigt, dass nicht nur der Photosynthese-Apparat der Pflanze umgebaut, sondern auch ihr metabolischer Zustand entsprechend angepasst wird. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift The Plant Cell publiziert.

30.10.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

EU-Kommission lässt gentechnisch veränderten Mais zu. Entspannung im Streit um Futtermittelimporte

Die EU-Kommission hat die Einfuhr  von drei gentechnisch veränderten Maislinien MON88017, MON89034 und 59122xNK603 sowie die daraus hergestellten Lebens- und Futtermittel zugelassen. Damit können Agrarlieferungen aus USA, die Anteile dieser gv-Maislinien in geringen Mengen enthalten, in die EU eingeführt werden.

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30.10.2009

Professor Dr. Alfred Pühler im BioÖkonomieRat

Das Präsidium der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften hat eine Wissenschaftlerin und vier Wissenschaftler in den Forschungs- und Technologierat Bioökonomie (BioÖkonomieRat) berufen - einer davon ist der Biologe und Genomforscher Professor Dr. Alfred Pühler von der Universität Bielefeld. Als Mitglied des BioÖkonomieRats wird Pühler nun die Bundesregierung beraten. Die Bioökonomie ist ein neuartiges Konzept zur Nutzung natürlicher Ressourcen, um die Herausforderungen der Gegenwart wie Klimaveränderung, Bevölkerungswandel, Wassermangel oder aber auch Gesundheitsfragen in den Griff zu bekommen. Das Themenspektrum reicht von der Entwicklung von Pflanzen mit neuartigen Eigenschaften über biologisch abbaubare Kunststoffe hin zu biologisch basierten Kraftstoffen. Pühler ist seit letztem Jahr Senior Research Professor an das Center for Biotechnology der Universität Bielefeld (CeBiTec).

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29.10.2009


Blätterdach eines Flachland-Waldes im Sinharaja-Nationalpark auf Sri Lanka. Bäume mit beginnender Blüte erscheinen rosarot. Foto: Nimal Gunatilleke, Universität Peradeniya

ERC-Millionenförderung für Biodiversitätsforscher und Erforschung der Koexistenz in artenreichen Gemeinschaften

Eine vom Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Forschergruppe um die Modellierer Dr. Thorsten Wiegand und Dr. Andreas Huth hat ihre Arbeit am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig aufgenommen. Die Forscher erhalten in den kommenden fünf Jahren über zwei Millionen Euro, um die Zusammensetzung und Dynamik artenreicher Gemeinschaften zu untersuchen. Fortschritte auf diesem Gebiet sind wichtig für den Schutz der Biodiversität bei Klima- und Landnutzungsänderungen und helfen Kohlenstoffbilanzen zu berechnen.

mehr beim UFZ

29.10.2009

Nutzung und Naturschutz im Wald

Zum ersten November startet ein Projekt, das die ökonomischen Auswirkungen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) auf die Forstwirtschaft bewertet und besonders effiziente Maßnahmen zu deren Umsetzung identifiziert. Die Projektpartner, die Forstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg, das Johann-Heinrich von Thünen Institut und das Beratungsunternehmen Becker, Borchers, Wippel analysieren dazu bestehende FFH-Managementpläne und machen Vorschläge für deren Optimierung. Gefördert wird das zweijährige Vorhaben mit 418.000 Euro vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Von dem Vorhaben werden wichtige Erkenntnisse für die „Waldstrategie 2020“ des BMELV erwartet.

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28.10.2009


Membranmodell mit Proteinkomplexen des photosynthetischen und respiratorischen Elektronen-transports (einschließlich Cytochrom b6f-Komplex - b6f). Foto: Ruhr-Uni-Bochum.

Molekulare Grundlagen des Überlebens

Gleich drei Gene für eine einzige Untereinheit eines Elektronen übertragenden Proteinkomplexes hat das Cyanobakterium Synechocystis - und damit höheren Pflanzen etwas voraus. Der Proteinkomplex ist neben der Zellatmung auch für die Photosynthese von Bedeutung. Je nach Lichtangebot greift das Cyanobakterium, auch Blaualge genannt, auf das passende Gen zurück. Mit dieser Strategie sichert es sich seit 3,5 Milliarden Jahren sein Überleben, indem es sich optimal wechselnden Umweltbedingungen anpasst. Für die Anpassung an schwaches oder starkes Licht benötigt es weniger als 90 Minuten.

mehr bei der Ruhr-Uni-Bochum

28.10.2009

„Bachelor und Master lösen keine Probleme, im Gegenteil: sie schaffen neue."

Der Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt lehnt Bachelor- und Masterabschlüsse als ungeeignet für Medizin und Zahnmedizin ab. Auf seiner Oktobersitzung hat der Fachbereichsrat Medizin der Goethe-Universität Frankfurt einstimmig gegen die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen in die Medizin und Zahnmedizin votiert. Damit schloss sich der Fachbereichsrat der Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin "Qualität des Medizinstudiums erhalten - aber nicht durch Bachelor/Master" vom 8. Oktober 2009 an (siehe' http://www.hochschulverband.de/cms1/690.html)

27.10.2009


Coccolitho-phoriden, die Kalkplättchen der Kalkalgen, unter heutigen Bedingungen (oben) und in einem versauerten Ozean durch hohen CO2-Gehalt (unten). Foto: Ulf Riebesell, IFM-GEOMAR.

BIOACID Kick-off

Am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) kommen in dieser Woche mehr als 100 Wissenschaftler zum ersten Expertentreffen im Rahmen von BIOACID zusammen. BIOACID ist das weltweit erste nationale Forschungsprogramm zur Ozeanversauerung, welche unter anderem die CO2-Bindung der Meere beeinflusst. Das Projekt soll die möglichen Folgen der zunehmenden Ozeanversauerung auf marine Ökosysteme abschätzen.

mehr beim IFM-Geomar

Die Kalkalge Emiliania wählte die
Sektion Phykologie der DBG zur
Alge des Jahres 2009

27.10.2009

Bedeutung der Biotechnologie von Bundesregierung herausgestellt

Die Biotechnologie hat im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP eine herausgehobene Stellung erhalten. In dem 124 Seiten starken Papier, das am Wochenende veröffentlicht wurde, wird die Biotechnologie als "große Chance" für den Wirtschaftsstandort Deutschland und als wichtige Zukunftstechnologie bezeichnet.

mehr bei Biotechnologie

26.10.2009


Dr. Jens Boch und Dr. Sebastian Schornack untersuchten den Mechanismus in Tabakpflanzen. Foto: Maike Glöckner

Kampf gegen Krankheitserreger: Pflanzengenetikern gelingt entscheidender Durchbruch

Der bakterielle Krankheitserreger Xanthomonas führt jedes Jahr zu hohen Ernteverlusten bei wichtigen Kulturpflanzen wie Reis, Paprika, Tomaten oder Zitrusfrüchten. Wie der Erreger die Gene dieser Pflanzen manipuliert, haben Biologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) nun publiziert. In "Science Express" lüften sie das Geheimnis um den speziellen Code, den Xanthomonas zur Genmanipulation nutzt und der nun den Pflanzenwissenschaftlern dienen kann, resistente Pflanzen zu züchten.

mehr beim idw und der MLU

26.10.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Physiologie im Feldversuch: Was passiert, wenn Wildschwein und Damhirsch gentechnisch veränderten Mais naschen?

Hirschgulasch, Wildschweinbraten, Rehragout - im Herbst hat Wildfleisch in allen Variationen bei den Feinschmeckern Saison. Bislang wusste man nicht, wie Wildtiere transgenen Mais verdauen und ob sich Reste nicht etwa im Fleisch ablagern. Molekularbiologen der Technischen Universität München (TUM) können diese Sorge jetzt entkräften - und die Sorge über eine ungewollte Ausbreitung von gentechnisch verändertem Mais per Wildtierkot auch.

mehr bei der TUM (inkl. Literatur)

26.10.2009

DFG-Präsident begrüßt Koalitionsvereinbarungen zu Wissenschaft und Forschung

"Der Koalitionsvertrag berücksichtigt in hohem Maße die Wünsche und Anliegen der Wissenschaft", so äußerte sich DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner nach seiner Rückkehr von einer Reise durch drei lateinamerikanische Länder am Wochenende. Die Bundesministerin Professor Annette Schavan und der Verhandlungsführer seitens der FDP, NRW-Innovationsminister Professor Andreas Pinkwart, hätten gerade angesichts der unverändert prekären Haushaltslage hervorragende Ergebnisse erzielt, so Kleiner weiter.

mehr bei der DFG

25.10.2009

Bundespräsident: „Neues Zeitalter der Ökologie und Nachhaltigkeit“

Heute überreichte der Bundespräsident Horst Köhler den mit 500.000 Euro dotierten Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Einer der Preisträger ist der Meeresforscher Prof. Dr. Bo Barker Jørgensen vom MPI in Bremen, der die großen Kohlenstoff- und Schwefel-Kreisläufe des Meeres untersucht. Während der Preisverleihung in Augsburg betonte der Bundespräsident, die Preisträger 2009 stünden beispielhaft für drei Schlüsselbereiche, auf die es in den nächsten Jahrzehnten entscheidend ankomme: Wissenschaft, Technologie und gesellschaftliche Veränderung. Köhler: "Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter im Zeichen von Ökologie und Nachhaltigkeit. Wir stellen heute die Weichen für unser Wohlergehen von morgen. Keine Nation kann mehr auf Kosten anderer ihr Glück machen, alle müssen auf das Gleichgewicht der Welt achten. Ich hoffe sehr, dass sich die Verhandlungsdelegationen, die Anfang Dezember in Kopenhagen zur Weltklimakonferenz zusammentreffen, dieser Verantwortung bewusst sind."

Details bei der DBU

24.10.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Koalitionsvertrag: Gerichte sollen über Anbau von Gentechnik-Mais MON810 entscheiden

Der heute vorgestellte Koalitionsvertrag für die neue Bundesregierung enthält keine eindeutige Festelegung, ob das im April 2009 verhängte Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais MON810 auch 2010 Bestand hat. CDU, CSU und FDP wollen zunächst die Entscheidung der Gerichte abwarten. Der Anbau der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora soll hingegen unterstützt werden.

Details bei Transgen

23.10.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Vortragsreihe: Landwirtschaft - Heute und MorGEN. Ist die grüne Gentechnik in Europa am Ende?

Das Collegium Europaeum Jenense (CEJ) an der Friedrich-Schiller-Universität lädt, in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, zu einer neuen Vortragsreihe ein. "Landwirtschaft - Heute und MorGEN. Ist die grüne Gentechnik in Europa am Ende?" ist die Reihe überschreiben, die am 28. Oktober startet.

23.10.2009

Pflanzenforscher erhält den Early-Excellence-Preis der Kategorie Biologie

Dr. Noriyuki Nishimura von der University of California, San Diego, USA erhält den Bayer Early Excellence in Science Award 2009 in der Kategorie Biologie für seine Beiträge zur Identifizierung und Charakterisierung spezifischer Stresshormon-Rezeptoren in Pflanzen. Diese Rezeptoren sorgen dafür, dass Pflanzen unter Stress - beispielsweise Trockenheit - besser überleben können. So könnten neue Ansatzpunkte zur Sicherung der Ernährung bei einer wachsenden Weltbevölkerung gefunden werden. Mit dem 2009 gestifteten "Bayer Early Excellence in Science Award" ergänzt die Bayer-Stiftung ihr Programm um einen Preis, mit dem talentierte Nachwuchswissenschaftler in der frühen Phase ihrer akademischen Laufbahn unterstützt werden. Er wird außerdem in den Kategorien "Materialien" und "Chemie" verliehen.

mehr bei BayNews

20.10.2009

Deutsche Biologen fest in die internationale Dachorganisation integriert

Gleich zweifach wirkte sich die diesjährige Konsolidierung des Deutschen Nationalkomitees Biologie (DNK) nun international aus: Der Vorsitzende der deutschen Organisation wurde in den Vorstand der Internationalen Union der Biowissenschaften (International Union of Biological Sciences, IUBS) gewählt und das übernächste Treffen des internationalen Dachverbandes wird in Deutschland stattfinden. Das sind zwei der Ergebnisse der vergangene Woche zu Ende gegangenen Generalversammlung der IUBS in Kapstadt. Dies beeinflusst auch die DBG, die Mitglied im DNK ist.

Zusammenfassung beim DNK

Details der IUBS Tagung beim DNK

20.10.2009

Broschüre über Open Access

Positionen und Prozesse zu Open Access in der europäischen Wissenschaftslandschaft fasst eine neue Informationsbroschüre zusammen. Herausgeber ist die Arbeitsgruppe Open Access in der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Das Heft wird im Rahmen der internationalen Open-Access-Woche vorgestellt.

Ganze Nachricht beim VBIO

Download "Open Access -
Positionen, Prozesse, Perspektiven"
Allianz-Broschüre (pdf-Datei)

20.10.2009

Bedeutung biotechnologischer Forschung - für den Alltag und globale Zukunftsfragen

Ob wir im Alltag mit einer Plastiktüte in den Supermarkt gehen, die Wäsche mit Waschpulver waschen oder auf ärztlichen Rat hin ein Medikament einnehmen: Dies sind nur drei Beispiele von Errungenschaften aus dem weiten Feld der Biotechnologie. Biotechnologie dient aber nicht nur der Erleichterung des Alltags, sie spielt eine maßgebliche Rolle bei zentralen Zukunftsfragen. "Die Biotechnologien gelten als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts", sagt Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur.

mehr über den 4. "Tag der Technologie"
in Rheinland-Pfalz beim VBIO

19.10.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

EU-Kommission: Rasche Zulassung für drei gentechnisch veränderte Maislinien

Die EU-Kommission will die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln aus den drei gentechnisch veränderten Maislinien MON88017, MON89034 und 59122xNK603 rasch zulassen. Wie üblich hatte sich auf der heutigen Sitzung des EU-Agrarministerrats in Luxemburg keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen eine Zulassung ergeben. Deutschland enthielt sich der Stimme.

mehr bei transgen

19.10.2009


Ein Fraunhofer-Forscher erntet Tabakpflanzen, die Impfstoff enthalten, im Gewächshaus. Foto und Copyright: Fraunhofer

Happy Birthday: Fraunhofer Life Sciences Tochter in den USA wird 15

Neue Medikamente oder medizintechnische Geräte für die Zukunft - in den Forschungscentern von Fraunhofer USA transformieren Wissenschaftler neue Erkenntnisse in praktische Lösungen. Seit 15 Jahren ist die 100prozentige Tochter der Fraunhofer-Gesellschaft, der größten Forschungseinrichtung für Angewandte Forschung in Europa, auch in den Vereinigten Staaten vertreten. Am 22. Oktober feiert Fraunhofer USA in Washington Geburtstag.

mehr bei Fraunhofer

19.10.2009

"Ganzheitlicher" Blick in die Pflanze - Neues Analyseverfahren misst pflanzlichen Stoffwechsel

Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam etablieren eine neue Methode zur Auswertung des Stoffwechselgeschehens. Sie erlaubt es, komplexe Vorgänge in der Pflanzenzelle funktional zu verstehen, wie sie in der Zeitschrift Molecular Systems Biology publizierten. Die Forscher können nun die Neubildung von Proteinen messen und mit dem Gehalt vorhandener Proteine in der Pflanzenzelle vergleichen. Die Stoffwechselaktivität wird so direkt bestimmt und hilft, die energetischen und stofflichen Kosten für die Pflanze abzuschätzen.

mehr beim MPI Potsdam

19.10.2009

Vier der 66 neuen EMBO-Mitglieder stammen aus Deutschland

Die European Molecular Biology Organization (EMBO) gab heute die Namen der 66 neu gewählten Life-Sciences Froscher bekannt, die nun Mitglieder der Organisation sind. Davon arbeiten vier in Deutschland: Patrick Cramer, Axel Meyer, Ernst H. K. Stelzer und Dietmar Vestweber.

Neue Mitglieder wählt die EMBO aufgrund exzellenter wissenschaftlicher Leistungen aus. Die frisch Gewählten stammen aus 16 Ländern und arbeiten in vielen Disziplinen, von der Molekularbiologie, der Evolutionsforschung und Bioinformatik bis zur den Neuro- und Pflanzenwissenschaften.

mehr bei der EMBO

18.10.2009

Forschungsförderung: Zur Zucht klimaangepasster Kulturpflanzen

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert die Entwicklung neuer Nutzpflanzen, um Deutschland auf zukünftige Klimaveränderungen vorzubreiten. Wie das Portal Biotechnologie ausführt, können diverse Strass-Anpassungen untersucht werden. "Grundsätzlich richtet sich die Ausschreibung an alle Pflanzenforscher", sagt Holger Stöppler-Zimmer, der beim Projektträger, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), für die Durchführung des Wettbewerbs zuständig ist.

Übersicht bei Biotechnologie

Richtlinie zur Züchtung klimaangepasster Kulturpflanzen beim BMELV

16.10.2009

Bäckerhefe: nicht nur zum Backen gut

Forscher des Instituts für Biochemie und Molekularbiologie und des Exzellenzclusters für biologische Signalstudien (bioss) der Universität Freiburg haben einen neuen Mechanismus entdeckt, wie die Lebensdauer von Proteinen in Hefe-Mitochondrien reguliert, wird. In der vorliegenden Studie, die gerade in der Zeitschrift Cell publiziert wurde, untersuchten die Freiburger Forscher gemeinsam mit einem Team aus Dortmund die Signalsequenzen, die sie zu Erkennungsstellen auf den Mitochondrien leiten und die Passage in das Innere erlauben. Die größte Überraschung dabei war, dass viele dieser Signalsequenzen nicht nur einmal, sondern noch ein zweites Mal geschnitten werden. Das hierfür verantwortliche Enzym wurde ebenfalls entdeckt.

mehr bei der Uni Freiburg

16.10.2009

Biodiversität der Tiefsee und der Erdkruste

Wie haben sich Mikroorganismen, Pflanzen und Tiere in und an der Erdkruste im Verlauf der Evolution entwickelt? Mit Entstehung, Ausmaß und Diversität von Leben in der Tiefsee, der kontinentalen Kruste und in Höhlen befassen sich Wissenschaftler am interdisziplinären Courant Forschungszentrum "Geobiologie" der Universität Göttingen, das heute mit einem Symposium feierlich eröffnet wird. Um neue Einblicke in die Gesteins- und Mineralbildung durch organische Verbindungen zu erhalten, untersuchen sie molekulare Prozesse und die biologische Vielfalt der in den Gesteinen lebenden Organismen. Dafür entwickeln sie auch neue Analysemethoden.

16.10.2009

Bundesamt für Naturschutz legt Thesenpapier zu Klimaschutz und Landnutzung vor

Das Bundesamt für Naturschutz empfiehlt, die Schlüsselrolle der Agrar- und Klimaschutzpolitik zur Finanzierung zu nutzen und Waldnaturschutzfonds aus den Erlösen des Emissionshandels zu etablieren. "Der Klimawandel kann nur wirksam vermindert werden, wenn mehrere verschiedene Politiken stärker zusammengeführt werden. Wir brauchen ein Schwerpunktprogramm Klimaschutz und Landnutzung", forderte BfN-Präsidentin Professorin Beate Jessel.

Pressemitteilung des BfN

Thesenpapier des BfN (pdf-Datei)

16.10.2009


Eine nach dem Vorbild von Diatomeen gestaltete Leichtbau-Autofelge. Foto: Peter Scheere/FSU

Ausstellung: Kieselalgen zwischen Biologie, Kunst und Designvorbild

Diatomeen, Kieselalgen, haben nicht nur bereits Johann Diedrich Möller - noch vor Haeckel - inspiriert, Kunst nach dem Vorbild der Natur zu schaffen und damit reich zu werden, wie in der Ausstellung gezeigt wird. Die Algen sind bis heute Vorbild - und so zeigt die neue Schau auch die Spuren, die diese winzigen Kieselalgen mit ihrem formschönen und funktionalen Glaspanzer in der Architektur und Bionik, beim Design und in der Kunst hinterlassen haben. Auf einer Reise in den biologischen Mikrokosmos erfahren die Besucher von der Bedeutung der Organismen, die fast ein Viertel des Sauerstoffs weltweit produzieren.

15.10.2009

Neues Zeitalter für die Entdeckung neuer Proteine

Die Funktion vieler Proteine ist noch unbekannt - ebenso, auf welchen Genen sie kodiert sind. Mit einer neuen Technik ist es nun möglich, neue Proteine zu entdecken, ihre Rolle bei Stoffwechselprozessen zu entschlüsseln und auch den entsprechenden Genen im Erbgut zuzuordnen. Der neue Reaktom-Array entstand in Zusammenarbeit der Bangor University in Großbritannien, dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und dem Institut für Biokatalyse im spanischen Madrid und wurde im Wissenschaftsmagazin Science publiziert.

mehr beim Helmholtz-Zentrum

14.10.2009

BioÖkonomieRat: Forschungsförderung im Agrarbereich in neuer Legislaturperiode stärken

Der gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderte und bei acatech angesiedelte Forschungs- und Technologierat Bioökonomie (BioÖkonomieRat) hat erneut auf die Rolle zukunftsträchtiger Forschungsfelder hingewiesen. Angesichts des weltweit steigenden Energie-, Nahrungs- und Wasserbedarfs sei es von zentraler Bedeutung, dass Deutschland die Forschung im Agrarbereich ausbaue. Der Rat betonte zudem die Notwendigkeit einer verbesserten Kooperation aller Forschungsbereiche.

Pressemitteilung beim
Informationsdienst Wissenschaft

Empfehlungen des
BioÖkonomieRates (pdf-Datei)

13.10.2009

Rückenwind für freien Zugang zu Forschungsergebnissen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) baut ihre Unterstützung des Open-Access-Publizierens konsequent aus. Universitäten können künftig bei der DFG Mittel beantragen, um Publikationen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in originären Open-Access-Zeitschriften zu finanzieren. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG in seiner Herbstsitzung.

mehr bei der DFG

13.10.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard befürchtet Exodus der Gentechniker

In einer gemeinsamen Stellungnahme der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wiederholt die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard die von ihr bereits 2008 bemängelte fehlende Akzeptanz für die grüne Gentechnik in Deutschland. Die Anwendung der Gentechnik in der Pflanzenzüchtung biete ein noch unausgeschöpftes Potential für den ökologischen Landbau, für verbesserten Umweltschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und die Gesundheit, ist Nüsslein-Volhard überzeugt. „Wir sind dabei, hervorragend ausgebildete Forscher statt hoch entwickelte Saatgüter und innovative Agrartechnologien zu exportieren.“ Eine ähnliche Stellungnahme hatten alle großen Wissenschaftsorganisationen Deutschlands im Frühjahr gemeinsam herausgegeben.

Empfehlungen für die Politik
bei acatech (pdf-Datei)

Stellungnahme der Wissenschaftsorganisationen

13.10.2009

DHV: Reformvorschläge vor Bologna II

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat seine im September des letzten Jahres vorgelegten Reformvorschläge zur Bologna-Reform erweitert. Er fordert mehr Studienfreiräume durch weniger Prüfungen, großzügigere Module, eine Beschränkung der Curricula und die Ausweitung der Wahlpflichtfächer und empfiehlt allen deutschen Universitäten, die Fächer Wissenschaftsgeschichte und Ethik zum Pflichtlehrangebot zu machen.

mehr beim DHV

12.10.2009

Biologische Vielfalt schwindet stärker denn je

Das globale Ziel, bis 2010 den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, wird nach Ansicht führender Biodiversitätsexperten nicht erreicht werden. Der steigende Wasserbedarf und Missmanagement führen gerade in Süßwassersystemen zu einem "katastrophalen Schwinden" der biologischen Vielfalt. Über 600 Experten aus 70 Ländern treffen sich vom 13. bis 16. Oktober 2009 in Kapstadt zur DIVERSITAS, der größten weltweiten Konferenz zur Biodiversitätsforschung.

9.10.2009

Wasserpest-Wettbewerb erbrachte einen "Mährdrescher fürs Wasser", aber nicht die erhoffte Allzweckwaffe

Der Sieger des Ideenwettbewerbs „Erfindergeist contra Wasserpest“ steht fest. Nils Kerpen von der Leibniz-Universität Hannover entwickelte eine Technik, zur Ernte der Wasserpflanze Elodea nuttallii, die verschiedene Verfahren kombiniert. So ist nicht nur die Mahd möglich, sondern auch eine Trennung der Wasserpflanzen vom Sediment - eine entscheidende Voraussetzung für eine spätere Nutzung der Biomasse. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Schmalblättrige Wasserpest ist in den letzten Jahren in vielen Seen und Flüssen Deutschlands zum Problem geworden, da sie sich rasant vermehrt. Deshalb hatten das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig und der Ruhrverband in Essen Anfang 2009 gemeinsam einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben.

mehr beim UFZ

9.10.2009


Die Wälder in Deutschland speichern im Schnitt 120 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar. Foto: Michael Welling.

Deutsche Wälder tragen zum Klimaschutz bei

Auf einer Pressekonferenz am 9. Oktober 2009 in Frankfurt/Main haben das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher und dem Deutschen Forstwirtschaftsrat die Ergebnisse der aktuellen Inventurstudie der deutschen Wälder vorgestellt. Demnach speichern Wälder 120 Tonnen Kohlenstoff je Hektar. Zusätzlich waren im Totholz 3,25 Tonnen je Hektar gebunden. Im Zeitraum von 2002 bis 2008, speicherten die deutschen Wälder 4,7 Mio. Tonnen Kohlenstoff pro Jahr als Biomasse.

mehr beim vTI

9.10.2009

Raps-Genom entschlüsselt

Bayer CropScience hat erstmals das gesamte Genom der Rapssorte Canola (Brassica napus) entschlüsselt. Mit den Ergebnissen will das Unternehmen seine Forschungs- und Züchtungsprogramme beschleunigen.

8.10.2009


Küstentanne im Bestand. Forschungs-Verbund „Buche-Küstentanne“, Universität Göttingen

Buchen und Küstentannen: angepasst, schnell und hohe Qualität

Der prognostizierte Klimawandel führt in vielen Forstbetrieben zu einer Umstrukturierung in heimischen Buchen- und Mischwäldern. In einem Verbundprojekt unter Leitung der Göttinger Forstwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Polle haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die nordamerikanische Küstentanne zu den Baumarten zählt, die für die Beimischung in Buchenwälder gut geeignet sind. Die Nadelbaumart kommt gut mit einem wärmeren Klima zurecht; weitere Vorteile sind schnelles Wachstum und gute Holzqualität. Die Wissenschaftler entwickelten und erprobten darüber hinaus neue Produkte aus Buchen- und Küstentannenholz wie Dämmstoffe, Holzwerkstoffe und Vollholzprodukte.

mehr bei der Uni Göttingen

8.10.2009

Verständliche Wissenschaft wird belohnt

Sechs kommunikationsstarke Nachwuchsforscher erhalten den Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft. Noch nie hatten sich so viele Wissenschaftler wie dieses Jahr um die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für verständliche Wissenschaft beworben. Rund 170 Nachwuchswissenschaftler reichten Textbeiträge ein, in denen sie die Ergebnisse ihrer Doktorarbeiten präsentierten. In der Biologie siegte Dr. rer. nat. Nina Schaller mit ihrer Dissertation über die Biomechanik der Fortbewegung der Stauße. In ihrem Beitrag "Auf Zehenspitzen zum Weltrekord" nimmt die Zoologin den Leser mit auf ihre Suche nach den Geheimnissen des "schnellsten Marathonläufers der Welt".

mehr bei der
Klaus-Tschira-Stiftung (pdf)

7.10.2009

WWF Dänemark will mit Biotechnologie das Klima retten

Das ist das Fazit einer Studie, die der WWF gemeinsam mit dem Biotech-Unternehmen Novozymes veröffentlichte. Würde die industrielle Biotechnologie in vollem Maße ausgenutzt, ließen sich bis 2030 zwischen einer Milliarde und 2,5 Milliarden Tonnen Kohlendioxid einsparen - und das pro Jahr.

mehr bei Biotechnologie

7.10.2009

Chemie-Nobelpreis für Ribosomenforscher

Den Nobelpreis für Chemie 2009 erhalten heuer Venkatraman Ramakrishnan, Thomas A. Steitz und Ada E. Yonath zu gleichen Teilen. Die Jury des Nobelpreis-Komitees würdigt damit ihre Entdeckung wie  Ribosomen die DNA in Proteine übertragen und damit tote Materie in Leben übersetzen. Die Forscher haben die Funktion und das Aussehen der Ribosomen mittels Röntgenstrukturanalyse auf atomarer Ebene erforscht.

Deteils in der Pressemitteilung
des Karolinska Institutes

7.10.2009

Pflanzenwissenschaftlerin erhält den BIOTECHNICA Studienpreis

Für ihre Arbeit über die Stressantwort von Reis auf hohe Nachttemperaturen erhielt die Biologin Ulrike Glaubitz vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie den dritten Preis der biotechnologischen Messe. Der vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) ausgeschriebene Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Firma Roche gesponsert. Wie Glaubiz herausfand zeigten einige der 13 untersuchten Reissorten bei einer gleich bleibenden Tag- und Nachtemperatur von 28°C starke Blattschädigungen wie Gelbfärbung (Chlorose) oder Absterben (Nekrose) des Blattgewebes. Mit Hilfe einer Inhaltsstoff-Analyse (Metabolit Profiling) wies sie in den Blättern der sensitiven Reissorten einen erhöhten Eiweißabbau nach.

mehr beim  VBIO

5.10.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Appell an Politik: "Entscheidungen an Naturwissenschaften orientieren"

Der Vorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), Dr. Stefan Marcinowski, hat die kommende Bundesregierung aufgefordert, bei der grünen Gentechnik einen raschen Politikwechsel in Berlin und Brüssel einzuleiten: "Weder wissenschaftliche Belege über den Nutzen und die Sicherheit von gentechnisch optimierten Pflanzen, noch die Empfehlungen der zuständigen Behörden zur Zulassung von Produkten nach bestandener Prüfung werden zurzeit von der Politik als Grundlage für ihr Handeln herangezogen", kritisierte Marcinowski vor Journalisten in Frankfurt. Die Entscheidungen müssten sich künftig wieder an naturwissenschaftlichen Kriterien orientieren. Deutschland blockiert zusammen mit anderen Mitgliedstaaten auf EU-Ebene seit mehreren Jahren die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen.

mehr bei der  DIB

5.10.2009

Nobelpreis für Genetikerinnen

Drei Genetiker teilen sich den heute verkündeten Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Sie haben herausgefunden, wie die Chromosomen-Enden von dem Enzym Telomerase wiederhergestellt werden. Dies war viele Jahre ein zentrales Problem der Biologie, schienen sich doch bei den Zellteilungen die Chromosomen an ihren Enden zu verkürzen. Die Preisträger, Elizabeth Blackburn, Carol Greider und Jack Szostak, klärten auf, wie die Telomerase, eine reverse Transkriptase, die Telomere am Ende der Chromosomen erneuert. Bei der sich zum hundertsten Mal jährenden Verleihung dieses Preises wird heuer erstmals mehr als eine Frau ausgezeichnet. Das ist ein Novum in der Geschichte der Nobelpreise für Naturwissenschaften.

Deteils in der Pressemitteilung & der
Kurzversion des Karolinska Institutes

5.10.2009

Klimawandel erfordert Innovationen in der Pflanzenzüchtung

Der Pflanzenbau in Deutschland soll auch unter den sich ändernden klimatischen Bedingungen leistungsfähig bleiben. Deshalb müssen Vorsorgestrategien bei der Kulturpflanze selbst ansetzen. Hierfür hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Rahmen des Innovationsprogramms eine Richtlinie zur Pflanzenzüchtung veröffentlicht. Die Anpassung unserer Kulturpflanzen an den Klimawandel soll durch die Förderung innovativer Vorhaben unterstützt werden.

mehr beim BMELV

2.10.2009

Max-Planck-Gesellschaft folgt gleich auf Harvard

Vor allem in den Feldern Physik, Astronomie, Chemie und Biologie zählen Max-Planck-Wissenschaftler zur Weltspitze. In einem Ranking von ScienceWatch platziert sich die Forschungsorganisation mit Zahl und Zitation ihrer Publikationen direkt hinter Spitzenreiter Harvard University.

Details des Rankings bei
sciencewatch

Überblick:
most cited institutions (pdf)

1.10.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

MON88017 und update der Sicherheitsforschung: Kein BT-Effekt"

Ein Forschungsverbund der biologischen Sicherheitsforschung untersuchte den gentechnisch veränderten Bt-Mais MON88017, der durch ein neu eingeführtes Gen gegen den Maiswurzelbohrer resistent ist. Die Ergebnisse des Instituts für Umweltforschung der RWTH Aachen, die von 2005 bis 2008 gewonnen wurden, liegen nun vor: "Sowohl bei den Insekten der Krautschicht als auch bei den "Pollenfressern" und "Blütenbesuchern" gab es sortenbedingte Unterschiede, aber keinen Bt-Effekt", berichtet Biosicherheit.

Übersicht beim  VBIO

Detail-Ergebnisse bei Biosicherheit

Video: Interview bei Biosicherheit

1.10.2009

Debatte über neue Führung im Forschungsministerium

Am 5. Oktober wollen CDU und FDP mit den Koalitionsverhandlungen für eine neue Bundesregierung beginnen. Doch schon jetzt dreht sich das Personalkarussell auf Hochtouren. Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) gilt bei einigen Beobachtern als farblos und deshalb als Wackelkandidatin. Seit Monaten wird über ihren Wechsel an die Spitze der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutiert. Sowohl Schavan als auch Bundeskanzlerin Angela Merkel halten sich dazu bisher aber bedeckt.

mehr beim  VBIO

1.10.2009


Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel - droht eine globale Klimakatastrophe? MPI für Chemie / K. Achenbach

Zeitreise durchs Klima

In zwölf Etappen führen angesehene Wissenschaftler durch die Klimageschichte der Erde. Um möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, sich mit auf die Klimazeitreise zu begeben, haben die Veranstalter jetzt eine Webseite online gestellt. Diese bietet einen Überblick über die gesamte Veranstaltungsreihe und die Möglichkeit, sich vergangene Vorträge als Video-Vortrag anzusehen. Darüber ergänzen eine Linksammlung und Hintergrundinformationen nach und nach die Vorträge.

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