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30.9.2009
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Vorschau: Biotechnica 2009
Im Oktober trifft sich die Biotech-Branche in Hannover, um "Ideen in Werte zu verwandeln". Vom 6. bis 8. Oktober werden gut 650 Aussteller aus 28 Nationen erwartet. An europäische Unternehmen der Biotechnologie und Life Sciences wird der European Biotechnica-Award vergeben: 20.000 Euro sind für den Sieger Prämie reserviert, über 80.000 an Sachleistungen dürfen sich alle drei Finalisten freuen. Das mobile BIOTechnikum kann besichtigt werden, ein Truck, der Biotechnologie für Schüler, Universitäten und die Öffentlichkeit präsentiert.
weitere Details beim VBIO
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29.9.2009

Auch die nordamerikanische Becherpflanze (Silphium perfoliatum) wird als Bioenergie-Pflanze getestet. Foto: Universität Bayreuth
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Welche Pflanzen eignen sich als ausdauernder Energie-Rohstoff?
Ist es nötig, jedes Jahr eine Fläche in der Größe des Saarlandes zu bepflanzen, um genügend Masse für Biogas zu erzeugen? Und ist es sinnvoll, dazu Mais einzusetzen? Antworten auf diese Fragen suchen Forscher der Universität Bayreuth in einem auf fünf Jahre ausgelegten und von der Oberfrankenstiftung und dem Bundes-landwirtschaftsministerium geförderten Projektes. Die Bayreuther Forscher sind optimistisch, mit neuen und ausdauernden Pflanzenarten einen Fortschritt für die Biomethan-Gewinnung erzielen zu können.
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28.9.2009
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Umweltforschung soll Topthema in China werden
Der Kampf gegen Umweltprobleme und den Klimawandel ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der chinesischen Forschung. Das ist die Botschaft des interdisziplinären Humboldt-Kolloquiums in Peking, zu dem sich am Wochenende rund 150 Forscher-Alumni der Alexander von Humboldt-Stiftung und Nachwuchswissenschaftler aus China sowie Experten aus Deutschland trafen. China müsse eine Balance zwischen ökonomischem Wachstum und dem Erhalt der Umwelt finden. Hierzu sollen intensivere Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Wissenschaftlern sowie mit deutschen Firmen angebahnt werden.
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25.9.2009
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Genforscher weichen in die USA aus
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Pflanzengenetik an der Leibniz Universität Hannover wollen ab 2010 in Kooperation mit der North Dakota State University Experimente mit genveränderten Erbsen im Freiland durchführen. Die Erbsen enthalten Gene zur Verbesserung der Resistenz gegen Pilzkrankheiten und Insektenfraß. Die Kooperation soll sicherstellen, dass die innerhalb von Abschluss- oder Doktorarbeiten entwickelten Pflanzen auch auf eine mögliche praktische Anwendung geprüft werde, was derzeit in Deutschland unmöglich sei.
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25.9.2009
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Studie: Anbau gentechnisch veränderter Baumwolle reduziert Armut
Das Team um den Göttinger Agrarökonomen Prof. Dr. Matin Qaim belegt in einer Studie, dass gentechnisch veränderte Baumwolle zur Armutsminderung beitragen kann. So steigert der Anbau von schädlingsresistenter Bt-Baumwolle in Indien die Einkommen ländlicher Armutshaushalte, berichten die Forscher in der Zeitschrift Nature Biotechnology. Das in die Baumwolle eingebaute Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis produziert ein Gift gegen Fraßschädlinge, das jedoch als unschädlich für Menschen gilt.
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25.9.2009
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Direktorenwechsel am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena
Am 30. September geht der Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, Professor Ernst-Detlef Schulze, in den Emeritus-Stand und übergibt die Abteilung "Biogeochemische Prozesse" an seine Nachfolgerin Prof. Dr. Susan Trumbore.
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23.9.2009
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Kein Soja aus den USA: Nulltoleranz weiter in der Diskussion
Derzeit gelangen keine Sojatransporte mehr aus den USA nach Europa. Nachdem mehrere Schiffe zurückgewiesen wurden, weil in den Ladungen Spuren der Bt-Maislinien MON88017 und MIR604 nachgewiesen wurden, scheuen alle Importeure das Risiko solcher Einfuhren. Nach Aussagen von Experten ist spätestens im Dezember mit Verknappungen in der Futtermittelindustrie zu rechnen. Angesichts der Situation haben sich in Deutschland die Agrarminister des Bundes und der Länder für schnelle Zulassungsverfahren ausgesprochen.
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23.9.2009
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Nachwuchswissenschaftler wollen nach Deutschland zurück
Auf der neunten GAIN-Tagung für deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Nordamerika informierten sich rund 260 Teilnehmer vom 18. bis 20. September in San Francisco über die Rückkehrmöglichkeiten nach Deutschland. Damit hatte die Veranstaltung des German Academic International Network (GAIN) deutlich mehr Besucher als in den vergangenen Jahren. Das Fazit: Deutschland wird für die Karriereplanung junger Forscher in den USA immer attraktiver.
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23.9.2009
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ResearchGATE bringt Open Access entscheidend voran
Künftig werden wissenschaftliche Artikel innerhalb von ResearchGATE auch dann frei und vollständig zugänglich sein, wenn sie in kostenpflichtigen Publikationen erschienen sind. Dazu hat das Netzwerk für Wissenschaftler ein Konzept des SelfArchiving Repository, in dem Forscher ihre eigenen Veröffentlichungen ablegen dürfen, weiterentwickelt. Da jedes ResearchGATE-Profil juristisch als persönliche Website gilt, dürfen die Mitglieder oft ihre Aufsätze hoch laden, ohne das Copyright zu verletzen. Das ist ein einfacher Weg zu Open Access, sofern das jeweils mit dem Verlag vereinbart wurde.
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22.9.2009
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Friedensnobelpreisträger der Botanik gestorben
Der grüne Revolutionär, Norman Borlaug, ist vor einer Woche im Alter von 95 Jahren in Dallas gestorben. Der amerikanische Pflanzenwissenschaftler der Texas A&M University erhielt 1970 den Friedensnobelpreis, weil er mehr als jede andere Person unserer Zeit eine hungrige Welt mit Brot versorgte, urteilte die Jury. Dafür hatte er mehr als zwei Jahrzehnte geforscht: Es gelang ihm schließlich, sehr ertragreiche Weizensorten zu züchten, und damit den Hunger in der Welt zu stillen. Bis zuletzt setzte sich Borlaug für die grüne Gentechnik ein, weil sie das Werkzeug für eine zweite grüne Revolution sei.
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22.9.2009
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Mikroalgen beim gemeinsamen Messe-Auftritt der Life Sciences Niedersachsens präsentiert
Auf dem diesjährigen Gemeinschaftsstand präsentieren sich 14 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Niedersachsen auf der BIOTECHNICA, die vom 6.-8. Oktober in Hannover stattfindet. Vorgestellt wird unter anderem die Kultivierung von Mikroalgen in Bioreaktoren aus der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.
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22.9.2009
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Vegetationsökologie: Berliner Wiesen
Eine Doktorandin der TU Berlin testet verschiedene Rasenarten auf den Brachen in Berlin Hellersdorf-Marzahn. Sie will herausfinden, welche der rund 100 "Wiesengesellschaften" auf welche der frei gewordenen Flächen passt.
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21.9.2009
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Biodiversität: Deutsche Umwelthilfe (DHU) stellt Eckpunkte vor
Die DUH fordert einen Biodiversitätscheck für neue Gesetze und alle staatlichen Vorhaben. Die Biodiversität soll eine Querschnittsaufgabe der Ministerien sein, denn die Bundesregierung verpasst die Umsetzung ihrer Nationalen Biodiversitätsstrategie und verfehlt ihr selbst gestecktes Ziel, den Artenschwund bis 2010 zu stoppen.
mehr bei der DHU
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17.9.2009
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Initiative Biologie in den USA gefordert
Die amerikanischen Nationalen Akademien der Wissenschaften fordern die Einrichtung einer neuen, fachübergreifenden "Initiative Biologie". Sie soll die jüngsten Errungenschaften der Biologie für neue Durchbrüche für die wichtigsten Probleme der Gesellschaft nutzbar machen: Für Umwelt, Ernährung, Energiegewinnung und Gesundheit.
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17.9.2009
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HIV-Schutz aus Pflanzen
Antikörper, die vor einer Infektion mit dem Aids-Erreger HIV schützen könnten, lassen sich auch in Pflanzen produzieren. In dem EU-Projekt »PharmaPlanta« erarbeiten Fraunhofer-Forscher wichtige Grundlagen für die Herstellung des Wirkstoffs in gentechnisch veränderten Tabakpflanzen und stellen Material für die klinische Prüfung des Antikörpers bereit.
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17.9.2009

Temperaturen als Folge des Entstehens der Sahara im Miozän. Graphik: Arne Micheels
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Pflanzen machen Klima: Biodiversität als Global Player für das frühere Klima
Wie Forscher des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiKF) in Frankfurt am Main nun in der Zeitschrift Global and Planetary Change publizierten, wirkt nicht nur das Klima auf die Verteilung des Lebens auf der Erde ein, sondern umgekehrt prägt auch die Pflanzendecke das globale Klima. Mit einem Modell stellte die Arbeitsgruppe um Dr. Arne Micheels nach, welche weltweiten klimatischen Veränderungen die Entstehung der Sahara vor 10 Millionen Jahren auslöste, und zwar als Folge der Wüstenbildung in Nordafrika. Wie sie herausfanden, ist die Verteilung der Vegetation einer der bedeutenden Einflussfaktoren für das Klima.
mehr beim BiKF (pdf-Datei)
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17.9.2009

"Belauschte" Mikroorganismen. Foto: FSU
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Mikrobielle "Soft Skills"
Kommunikationsstärke, Networking-Kompetenz und die Fähigkeit, Grenzen zu überwinden - Was heute als Soft Skills in beinahe jeder Stellenanzeige gewünscht wird, könnte ebenso gut in einem Steckbrief für Mikroben stehen. Denn die "Kommunikation" der Mikroorganismen mit ihrer Umwelt ist entscheidend für viele Lebensprozesse auf der Erde: Mikroorganismen leben nicht nur in regem Austausch mit ihresgleichen. Sie kommunizieren auch mit Pflanzen, Tieren und nicht zuletzt uns Menschen. Sogar mit ihrer unbelebten Umwelt, wie Mineraloberflächen, tauschen sie sich rege aus. Die Kommunikation zwischen winzigen Mikroorganismen und ihrer Umwelt "belauschen" Wissenschaftler der "Jenaer Graduierten-Schule für mikrobielle Kommunikation" (JSMC), das nun erneut finanzielle Unterstützung erhält.
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17.9.2009

Sporenträger von Phytophthora infestans. Foto: Uni Hohenheim
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Erbgut des Erregers der Kraut- und Knollenfäule entschlüsselt
Der Erreger der Kraut- und Kartoffelfäule, Phytophthora infestans, ist weltweit der zerstörerischste Schädling im Kartoffelanbau. Der Pilz kann bis zu 700 verschiedene Proteine in die Pflanzenzelle einschleusen und damit die Pflanze ausbeuten und letztlich zerstören. Details über Erbgut und Wirkungsmechanismen des Erregers veröffentlichten Forscher aus 35 Forschungsinstitutionen aus sechs verschiedenen Ländern, unter anderem von der Universität Hohenheim, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature.
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16.9.2009
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Cyanobakterium: Expression beider DNA-Stränge beobachtet
Die Forschergruppe um Prof. Dr. Wolfgang R. Hess von der Universität Freiburg berichtet im renommierten Wissenschaftsmagazin Molecular Systems Biology von einer Nutzung beider Stränge der DNA-Doppelhelix. Sie beobachtete in dem Cyanobakterium Synechocystis, dass häufig nicht nur von einem Strang die Information für die Bildung eines Eiweißes abgelesen wird, sondern auch der parallel verlaufende Gegenstrang aktiv ist. Dadurch entsteht ein zweites RNA-Molekül mit umgekehrter Orientierung, eine so genannte antisense-RNA.
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16.9.2009
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Wasserstoff aus Mikroalgen - Uni Potsdam erhält Zuwendung für das Verbundvorhaben "HydroMicPro"
Das Institut für Chemie/Physikalische Chemie der Universität Potsdam hat heute vom Projektträger Jülich einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 273.000 Euro für die Forschungsarbeit am Verbundvorhaben "HydroMicPro - Wasserstoff aus Mikroalgen: mit Zell- und Reaktordesign zur wirtschaftlichen Produktion" erhalten. Durch Verknüpfung von Biotechnologie und Mikrosystemtechnik werden neuartige Solar-Bioreaktoren entstehen, in denen genetisch optimierte Mikroorganismen Wasserstoff, den Energieträger der Zukunft, effizient und umweltschonend erzeugen.
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16.9.2009
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Deutscher Umweltpreis 2009 für Erforscher der Kreisläufe im Meer
Der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 500.000 Euro die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas geht 2009 zu einem Drittel an den Wissenschaftler Prof. Dr. Bo Barker Jørgensen vom MPI in Bremen. Die beiden anderen Drittel erhalten das Unternehmer-Duo Petra Bültmann-Steffin und Dr. Carsten Bührer, sowie Dr. Angelika Zahrnt.
Meeresforscher Jørgensen wird für seine Ergebnisse über die großen Kohlenstoff- und Schwefel-Kreisläufe des Meeres gewürdigt. Dadurch konnte die Rolle der Weltmeere im globalen Klimageschehen entschlüsselt werden.
mehr bei der DBU
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16.9.2009

TERRECO bietet einen neuen Ansatz in der Ökosystemforschung - nasse Füße bekommt man zuweilen trotzdem. Foto: Universität Bayreuth
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TERRECO: Neuer Ansatz in Ökosystemforschung
Das Graduiertenkolleg TERRECO (Complex Terrain and Ecological Heterogeneity - Ökologische Heterogenität in komplexem Gelände) macht bei der derzeitigen Tagung der Gesellschaft für Ökologie mit einem eigenen Symposium auf sich aufmerksam. In dem von der DFG geförderten Projekt erforschen Wissenschaftler der Universität Bayreuth in Kooperation mit südkoreanischen Partneruniversitäten den Einfluss von Klima- und Landnutzungsänderungen auf die Lebenssituation der Bevölkerung in einer südkoreanischen Gebirgsregion. Im TERRECO erforschen die Doktorandinnen und Doktoranden Ökosystemdienstleistungen und ihre Beeinflussung durch den Menschen. An den Fragestellungen arbeiten Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler transdisziplinär zusammen.
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15.9.2009

Klima klicken: Screenshot des neuen Internetangebots
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Recherche-Tool: Klimawandel in Naturschutzgebieten
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeigen im Internet, wie der Klimawandel die Naturschutzgebiete Deutschlands verändern könnte. Auf der Internetseite "Klimawandel und Schutzgebiete" sind Kennwerte des bisherigen regionalen Klimas und zwei Zukunftsszenarien für über 4000 Schutzgebiete interaktiv abrufbar.
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14.9.2009
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"Wissenschaft kommt in der Politik nicht mehr vor"
Wissenschaft, Forschung und Technologie werden offenbar in der nächsten Legislaturperiode keine große Rolle spielen. Deshalb ist eine Wissenschaftsdebatte nötig. Während des Kanzlerduells am vergangenen Sonntagabend erwähnte Angela Merkel die Begriffe "Forschung" und "Bildung" erstmals 60 Minuten nach Beginn des Duells. Als Argument für die Zukunft Deutschlands sprach sie die beiden Begriffe noch einmal in ihrem Schlusswort gegen 22:00 Uhr aus. Ihr Kontrahent Frank-Walter Steinmeier erwähnte die Wörter "Forschung" und "Bildung" überhaupt nicht.
mehr Statements und Zitate
beim VBIO
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14.9.2009

Der Kontakt zwischen einem Fuß und einem Haar reicht aus, um die Fliege an der Blattoberfläche fest zu kleben. Foto: Dagmar Voigt, Stanislav Gorb
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Pflanzlicher Fangapparat: Mehr als nur auf den Leim gegangen
Insekten, die in Kontakt mit den Blättern der Südafrikanischen Taupflanze Roridula gorgonias kommen, sind verloren: Binnen weniger Augenblicke verfängt sich das Tier im klebrigen Sekret der Pflanzenhaare und sein Tod ist besiegelt. Wissenschaftler haben nun im Journal of Experimental Biology beschrieben, wie die Pflanze ihre Beute am Entkommen hindert.
mehr beim MPI (pdf-Datei)
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14.9.2009

Mutanten (rot) breiten sich wie eine Welle aus, wenn sie einen leichten Vorteil haben. Foto: MPI für Dynamik und Selbstorganisation / Hallatschek
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Den evolutionären Zufall im Griff
Das neue mathematische Evolutions-Modell eines Physikers erfasst zufällige Gegebenheiten und berücksichtig damit, dass die Evolution nicht allein dem Darwinschen Prinzip von Mutation und Selektion folgt. Das in den Physical Review Letters veröffentlichte Modell lässt sich auch auf die Ausbreitung von Seuchen anwenden.
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11.9.2009
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Die Macht des Planktons
Mehr als die Hälfte der weltweit vorkommenden organischen Substanzen werden im Meer durch die Photosynthese von Phytoplankton gewonnen. Ein internationales Wissenschaftlerteam hat nun herausgefunden, warum ein blaues photosynthetisches Pigment [2], das 19'-hexanoyloxyfucoxanthin, überall im Salzwasser zu finden ist. Anhand genetischer Protokolle ist es den Biologen gelungen, eine Vielzahl von Mikroorganismen zu identifizieren, die dieses Pigment in sich tragen: einzellige Eukaryoten (Protista), die zur Gruppe der Haptophyta gehören, schreiben sie in der Zeitschrift PNAS.
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10.9.2009
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DFG-Förder-Ranking: Fördergelder als Motor für Wettbewerb und Profilbildung
Die Hochschulen in Deutschland sind immer besser für den nationalen und internationalen Wettbewerb in Wissenschaft und Forschung gerüstet. Vielen von ihnen ist es in den vergangenen Jahren gelungen, ihre Forschungsprofile zu schärfen und klare fachliche Schwerpunkte zu setzen. Dies ist das zentrale Ergebnis des neuesten DFG-Förder-Rankings, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Berlin vorstellte.
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10.9.2009
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Reise durch den extrazellulären Raum
Dresdner Zoologinnen und Zoologen haben entdeckt, dass sich die Gradienten von extrazellulären Morphogenen, d.h. Signalproteinen, durch einen einfachen 'source-sink' Mechanismus bilden und die Signalmoleküle sich dabei frei durch den extrazellulären Raum bewegen. Wie sich die Gradienten ausbilden und wie sie aufrechterhalten werden beschreiben sie in Nature.
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10.9.2009
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Leinsamen: Spuren von gentechnisch verändertem Flachs entdeckt
Die Lebensmittelüberwachung in Baden-Württemberg hat in Leinsamenprodukten Spuren von gentechnisch verändertem Flachs entdeckt. Der vermutlich aus Kanada stammende gv-Flachs ist in Europa nicht zugelassen. In 16 von 41 untersuchten Leinsamen-Produkten stellte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg Spuren von gentechnisch verändertem Flachs fest. Der ermittelte Anteil lag zwischen 0,05 und 0,1 Prozent.
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9.9.2009
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Vergütungsstudie: Führungs- und Fachkräfte im Bereich Pharma/Life Sciences 2009
Wie der VBIO aus Quellen von transkript zitiert, steigen die Grundgehälter der Mitarbeiter in den Branchen Pharma und Life Sciences heuer deutlich geringer als im Jahr zuvor: Geplant sind Gehaltserhöhungen um 2,5 Prozent. Von April 2008 bis April 2009 stiegen die Gehälter noch um 4,1 Prozent. Die Spannweite der Jahresgesamtbezüge von Fach- und Führungskräften in den Branchen Pharma und Life Sciences ist sehr groß: Führungskräfte können von 40.000 bis mehr als 200.000 Euro verdienen. Bei den Fachkräften reicht die Spanne der Gesamtbezüge von 30.000 bis 140.000 Euro.
Weitere Details beim VBIO
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8.9.2009

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Preisträger geehrt
Während der Botanikertagung verlieh die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) den Wilhelm-Pfeffer-Preis an Dr. Eva Nowack, den Strasburger-Preis an Dr. Marion Eisenhut und den Horst-Wiehe-Preis an Mgr. Martin A. Lysak, Ph.D. Sie zeichnet damit herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Botanik aus.
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8.9.2009
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Nützliche Bodenpilze bilden Symbiosen mit genetisch veränderter Gerste
Die nützlichen Mykorrhiza-Bodenpilze werden durch genetisch veränderte Gerste nicht beeinträchtigt - das ist das erste Ergebnis eines Projekts der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zur Erforschung der biologischen Sicherheit gentechnisch veränderter Nutzpflanzen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
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8.9.2009

Messung der Stoffkreisläufe im Buchenwald. Foto: Uni Göttingen
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Einfluss des Sauren Regens auf Waldökosysteme
Der Einsatz von Anlagen zur Rauchgasentschwefelung und von Katalysatoren zur Bekämpfung des "Sauren Regens" hat Wirkung gezeigt. Mit Messdaten aus drei Buchenwäldern in Göttingen, im Solling und bei Kassel können Göttinger Wissenschaftler belegen, dass seit den 1990er Jahren die Schwefelbelastung dieser Böden um 80 Prozent zurückgegangen ist. Das berichten Göttinger über ihr interdisziplinäres Projekt in der Zeitschrift "Functioning and Management of European Beech Ecosystems".
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7.9.2009
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Stipendien-Portal
Eine neue Internetseite soll künftig Transparenz in der deutschen Stipendienlandschaft schaffen. Ab heute ist mit dem Stipendienlotsen eine umfassende Datenbank des BMBF freigeschaltet. "Die deutsche Stipendienlandschaft ist derzeit noch zu undurchsichtig - viele insbesondere privat finanzierte Stipendien sind teilweise gar nicht bekannt", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Mit dem Stipendienportal bringen wir Ordnung in das unübersichtliche System und geben zugleich den Startschuss für eine neue Stipendienkultur."
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7.9.2009
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International Young Scientist Award 2009
Die International Graduate Schools aus Nordrheinwestfalen vergeben einen mit 1.500,- € dotierten Preis an Nachwuchswissenschaftler, die Autor/in oder Co-Autor/in einer exzellenten wissenschaftlichen Publikation sind. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2009.
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4.9.2009

Forscher entwickeln ein Werkzeug, welches schnell die Wirkung von Pestiziden in Fließgewässern abschätzt. Foto: André Künzelmann, UFZ
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Pestizide - Belastung und Wirkung in Gewässern jetzt einfacher nachweisbar
Die Langzeitfolgen von Pflanzenschutzmitteln auf die Lebewesen und die Qualität des Wassers in Flüssen kann jetzt einfacher als je zuvor ermittelt werden: Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben ein Werkzeug entwickelt, mit dem innerhalb von Minuten die schädliche Wirkung von Pestiziden abgeschätzt werden kann, die zum Beispiel von landwirtschaftlichen Flächen in Flüsse und Bäche gespült worden sind.
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3.9.2009

Wissenschaftler der Universität Osnabrück ernten Samen von schützenwerten niedersächsischen Nelken. Foto: Uni Osnabrück
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Nationales Netzwerk: Genbank für Wildpflanzen der Ernährung und Landwirtschaft
Mitarbeiter des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück koordinieren seit dem 16. Juli 2009 die "Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft" (WEL). In Zusammenarbeit mit den Botanischen Gärten Berlin, Regensburg und Karlsruhe sowie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe wird aktuell ein nationales Netzwerk zum Schutz und zur ex situ Erhaltung von wildpflanzengenetischen Ressourcen aufgebaut.
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2.9.2009
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Taxonomen: Taxon oder Taxifahren?
Im Mai hatte die AG Junge Systematiker in der Gesellschaft für Biologische Systematik eine Umfrage gestartet. Sie wollten wissen, was aus den Absolventen mit systematischer Spezialisierung geworden ist. Nun liegen erste Ergebnisse vor. Diese geben einen ernüchternden Einblick in die Situation des Nachwuchses im deutschsprachigen Raum. Außerdem verdeutlichen sie, dass der Mangel an festen Anstellungen bzw. die schlechte Berufsperspektive in der Systematik und Taxonomie zum Verlust von hoch qualifiziertem Nachwuchs führt, entweder an andere bio-wissenschaftliche Disziplinen oder an die Wirtschaft.
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1.9.2009

Löwenzahn im Gewächshaus. Foto und © Fraunhofer IME
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Gummi aus Löwenzahn
Naturkautschuk stammt vorwiegend aus Gummibäumen in Südostasien. Ein Pilz bedroht diese Kautschukquelle jedoch. Forscher haben russischen Löwenzahn nun so optimiert, dass er sich ebenfalls für eine groß angelegte Kautschukproduktion eignet.
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1.9.2009
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EFSA legt Richtlinien für die Sicherheitsbewertung vor
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat erstmals die Anforderungen an die Sicherheitsbewertung von Molecular Farming-Pflanzen im Detail beschrieben. Noch wurde in der Europäischen Union kein Zulassungsantrag für solche Pflanzen gestellt, die EFSA will aber darauf vorbereitet sein.
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