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30.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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Gv-Pflanzen: Zwischen Zulassungsstreit und Biosicherheitsforschung
Auf europäischer Ebene ist der Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen inzwischen festgefahren. Nun hat Österreich einen neuen Vorschlag präsentiert, der nationale Anbauverbote erleichtern soll. Unterdessen trafen sich in Berlin Experten zum Thema biologische Sicherheitsforschung.
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30.6.2009
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Neuartige Veranstaltungsreihe: „Potenzial Pflanzenwissenschaft - Grundlagen und Innovationen“
Das Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) der Universität übingen lädt zu einer Reihe Präsentationsveranstaltungen mit herausragenden Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien. Ab 21. Juli 2009 werden Tübinger Spitzenforscher einmal im Semester einen umfassenden Einblick in einen der "Forschungsleuchttürme" der Universität geben. Sie präsentieren Arbeiten der Grundlagenforschung und diskutieren deren Potenzial für technologische und gesellschaftliche Innovationen mit geladenen externen Experten. Laborbesichtigungen "Wissenschaft zum Anfassen".
Titel, Themen, Referenten beim ZMBP
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29.6.2009
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Neue Stiftungsprofessur "Algenbiotechnologie und Bioenergie"
Die Stiftung der Stadtwerke Bielefeld und die Universität Bielefeld richten gemeinsam eine Stiftungsprofessur ein. Am neu gegründeten Lehrstuhl "Algenbiotechnologie und Bioenergie" sollen alternative Bioenergiekonzepte erforscht werden. Besetzt wird der neue Lehrstuhl mit dem Biologen Professor Dr. Olaf Kruse. Er leitet bereits seit 2006 den Arbeitsbereich "Algenbiotechnologie" an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld.
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29.6.2009
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Erster Studiengang Umweltnaturwissenschaften
Zum kommenden Wintersemester wird die Universität Tübingen einen Bachelor-Studiengang "Umweltnaturwissenschaften" einrichten. Der Studiengang vermittelt Theorie und Methoden aus Chemie, Physik, Mikrobiologie, Mathematik und Modellierung, um umweltnaturwissenschaftliche Probleme und Fragestellungen wie Klimawandel, Georessourcen und Umweltsystemmanagement anzugehen. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der quantitativen Analyse und Beschreibung biogeochemischer und physikalischer Prozesse sowie Stoffströmen im Wasser, Boden und der Atmosphäre.
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25.6.2009

Verteilung der Blaualgen, Grafik: Astrid Bracher, Alfred-Wegener-Institut
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Forscher nutzen Satellitendaten um Mikroalgenarten weltweit zu quantifizieren
Die Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe Phytooptics am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und dem Institut für Umweltphysik der Universität Bremen hat eine neue Methode entwickelt, die es ermöglicht, die weltweite Konzentration einzelner Mikroalgengruppen direkt aus Satellitendaten zu ermitteln.
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23.6.2009

Kieselalgen. Foto und © Richard Crawford, Alfred-Wegener-Institut
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Warum sind Kieselalgen so erfolgreich?
Bisher ging man davon aus, dass Diatomeen ihre Fähigkeit zur Photosynthese ausschließlich von Rotalgen geerbt haben. Die Molekularbiologen haben jetzt gezeigt, dass sich im Genom der Diatomeen erhebliche Mengen an Erbmaterial finden, das von Grünalgen abstammt. Die photosynthetischen Zellstrukturen der Diatomeen, vereinen somit Eigenschaften aus Rotalgen- und Grünalgenvorfahren, was ihren enormen Erfolg in den Weltmeeren erklären könnte.
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23.6.2009
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Mangel an Hochqualifizierten wird in Deutschland zur Wachstumsbremse
Nach einer soeben erschienen Studie über den Strukturwandel zur Wissens- und Dienstleistungswirtschaft steigt die Nachfrage nach hoch qualifizierten Erwerbstätigen. Im Bericht des Konsortiums "Bildungsindikatoren und technologische Leistungsfähigkeit" hat Deutschland im europäischen Vergleich seit 2007 den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. Zugleich lassen sich Anzeichen dafür finden, dass der Mangel an Hochqualifizierten, insbesondere an Naturwissenschaftler/inne/n und Ingenieur/inn/en, bereits gravierende, Wachstum und Innovation hemmende Ausmaße angenommen hat.
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23.6.2009
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Nanotoxizität: Wenn Nano Bio trifft
Um eine voraussagbare Toxikologie von Nano-Materialien zu etablieren, hat der Bremer Verfahrenstechniker Professor Lutz Mädler mit Kollegen einen Artikel in der Zeitschrift "Nature Materials" veröffentlicht. Der Übersichtsartikel soll dazu beitragen, die Forschung auf diesem Gebiet weltweit zu harmonisieren und neue Ideen und Impulse zu setzen.
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22.6.2009
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Verbesserte Qualitätskontrolle in Pilz-Mitochondrien erhöht Lebensdauer um 67 Prozent
In einem genetisch veränderten Stamm des Pilzes Podospora anserina beobachteten die Forscher, dass die Menge eines Proteins, die sogenannte LON Protease, in den Mitochondrien stark erhöht ist. Als Folge zeigt die neue Pilzvariante eine Lebensspanne, die im Vergleich zu dem Referenzstamm um 67 Prozent verlängert ist. Wie Prof. Heinz D. Osiewacz und seine Mitarbeiterin Karin Luce von der Goethe-Universität Frankfurt in der Fachzeitschrift "Nature Cell Biology" berichten, wird die 'gewonnene' Zeit dabei nicht durch eine Einschränkung der "Lebensqualität" erkauft.
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22.6.2009
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Konjunkturpaket II für den Aus- und Aufbau von Schülerlaboren an NRW-Hochschulen
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat am 19.6. den Wettbewerb zum Aus- und Aufbau von zdi-Schülerlaboren an Hochschulen gestartet. Ziel des Wettbewerbs der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi) ist es, die Zahl der Schülerlabore an NRW-Hochschulen deutlich auszubauen. Bis zum 21. August haben nordrhein-westfälische Hochschulen die Möglichkeit, ihre Anträge mit einem Ideenkonzept einzureichen. Über die Anträge entscheidet eine unabhängige Jury.
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22.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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HIV-Wirkstoff aus Pharmapflanzen: Gerangel um klinische Studie
Bislang gibt es für den Menschen noch keine Arznei aus gentechnisch veränderten Pflanzen. Doch die Forschungen schreiten weiter voran. Gleich mehrere Projekte verfolgt das akademisch geführte europäische Konsortium Pharma Planta. Nun steht ein erster Kandidat zur Prävention der Immunschwächekrankheit Aids vor den ersten klinischen Tests am Menschen. Seit einem Jahr ringen die Wissenschaftler jedoch mit der europäischen Arzneimittelagentur EMEA um die Vorbereitung der Studien. Größter Streitpunkt: die Beratungskosten.
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22.6.2009
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30 Millionen Euro für Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Niedersachsen
Das Kuratorium der VolkswagenStiftung bewilligt 21 Forschungsvorhaben im Rahmen des "Niedersächsischen Vorab"
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20.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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Stellungnahme der süddeutschen Universitäten zur Gentechnik
Die bayerischen und baden-württembergischen Universitäten unterstützen nachdrücklich die Position von Forschungsministerin Annette Schavan und den deutschen Wissenschaftsorganisationen: "Es darf keine Forschungsverbote bei der grünen Gentechnik geben" sagten die Vorstände der beiden Rektorenkonferenzen, der Karlsruher Rektor Horst Hippler und der Erlanger Rektor Karl-Dieter Grüske anlässlich eines Treffens mit Frau Ministerin Schavan am 19.06.2009 auf Schloss Reisensburg bei Ulm.
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19.6.2009
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San Diego verstärkt die Algen-Biotechnologie
Der San Diego Biotech-Cluster in Kalifornien entwickelt und differenziert sich weiter und wird hierbei vom staatlichen Konjunkturpaket finanziell unterstützt....Das gestiegene Interesse hat die Universität von San Diego veranlasst, die Gründung eines Zentrums für Algen-Biotechnologie anzustreben.
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19.6.2009

Das kapverdische Boot Islandia läuft aus zur Forschung. Foto: IFM-GEOMAR
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Staub zum Frühstück - IFM-GEOMAR-Biogeochemiker füttern rätselhafte Düngeralge mit Saharastaub
Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel sind von einem sechswöchigen Aufenthalt auf den Kapverdischen Inseln zurückgekehrt, die 800 Kilometer vor der west-afrikanischen Küste liegen. Sie haben Luft- und Wasserproben gesammelt, um einen Zusammenhang zwischen Staubstürmen aus der Sahara und der biologischen Produktivität des Ozeans aufzuspüren. Die Ergebnisse verblüfften: Die Gewässer rund um Kap Verde enthalten große Mengen der kürzlich entdeckten Cyanobakterien "UCYN-A", einer rätselhaften Düngeralge, deren Eigenschaften für Wissenschaftler noch unerklärlich sind.
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19.6.2009
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Regierung: Biotechnologie ist wichtige Zukunftsbranche
Die im Koalitionsvertrag getroffene Feststellung, dass die Biotechnologie "eine wichtige Zukunftsbranche für Forschung und Wissenschaft" darstellt, ist weiterhin richtig. Das stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/13273) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/13045) klar.
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19.6.2009
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Umweltausschuss für Reform des deutschen Umweltrechts - keine Zersplitterung in 16 Länderrechte
Der Umweltausschuss hat heute die Gesetzentwürfe der Bundesregierung zum Naturschutzrecht, zum Wasserrecht, zum Strahlenschutzrecht sowie den Entwurf des Rechtsbereinigungsgesetzes Umwelt abschließend beraten. Der Ausschuss hat dabei sowohl die Wünsche des Bundesrates wie die dazu ergangenen Stellungnahme der Bundesregierung berücksichtigt. ... Damit ist der Weg nun frei, im Plenum des Bundestages ein neues anspruchsvolles Umweltrecht zu verabschieden: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wird es dann ein bundesweit unmittelbar geltendes Naturschutz- und Wasserrecht geben
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18.6.2009
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Neues Verfahren der Massenspektrometrie eröffnet schnelle und umfassende Stoffwechselanalysen
Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben zusammen mit Kollegen der tschechischen Akademie der Wissenschaften, Prag, eine neue Methode entwickelt, die aus Gewebeproben von Tieren oder Pflanzen Stoffwechselprodukte wie Zucker, Fettsäuren, Aminosäuren oder andere organische Stoffe schnell und zuverlässig nachweisen kann.
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18.6.2009
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Internetseite informiert über Aktivitäten zum nachhaltigen Pflanzenschutz
Anfang 2009 einigten sich das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union auf eine neue Rahmenrichtlinie zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Die 27 Mitgliedsstaaten der EU sind aufgefordert, nationale Aktionspläne zu erstellen. Auf der jetzt vom Julius Kühn-Institut (JKI) eingerichteten Internetseite kann sich jeder Bürger über den Stand des Diskurses informieren.
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18.6.2009
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Mikroalgen: Experten diskutieren auf dem 3. Bundes-Algen-Stammtisch
Zum dritten Mal findet am 22. und 23. Juni 2009 der Bundes-Algen-Stammtisch in Köln statt. Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Veranstaltungen in Hamburg, wird das Zukunftsthema Mikroalgen weiterentwickelt. Schwerpunkt der Veranstaltung ist das Thema "Downstream". Diskutiert werden Fragestellungen rund um Aufarbeitungstechniken und Produktziele von Mikroalgen, dazu gehören das Ernten, Entwässern, Trocknen und Aufbereiten unter anderem zu Biogas unter Berücksichtigung von Energiebilanzen.
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18.6.2009
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Globale Erwärmung fördert Ausbreitung von Waldpflanzen
Verstärkte Windturbulenzen als Folge der globalen Erwärmung sorgen dafür, dass sich Pflanzensamen und Pollen über größere Entfernungen verbreiten. Ein Temperaturanstieg von nur wenigen Grad kann die Ausbreitung von Waldpflanzen erhöhen und ihnen so die Besiedelung von Brand- oder Rodungsflächen erleichtern. Das publizierte ein internationales Forscherteam in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B".
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17.6.2009
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Verbund Umweltforschender Hochschulen fordert Stärkung der Umweltforschung und -ausbildung
70 Hochschullehrerinnen und -lehrer veröffentlichen ein Positionspapier über exzellente Umweltforschung und -ausbildung an Universitäten in Deutschland, Schweiz und Österreich. Der Verbund Umweltforschender Hochschulinstitute (UFoH) zeigt in der neusten Ausgabe des internationalen Fachjournals Environmental Science and Pollution Research die Verdienste der chemikalienbezogenen Umweltwissenschaften der letzten Jahrzehnte. Er betont die Notwendigkeit, dieses Feld zu stärken, damit auch in Zukunft die Risiken neuer Chemikalien für Mensch und Umwelt bewertet werden können.
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17.6.2009
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Bildungsauschuss des Bundetages fordert bessere Planbarkeit für wissenschaftlichen Nachwuchs
Die schlechte Planbarkeit wissenschaftlicher Karrieren, ein zu geringer Frauenanteil und eine zu national ausgerichtete Wissenschaft sind die Hauptprobleme bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland. Darüber bestand am Mittwochmorgen im Bildungsausschuss weitgehend Einigkeit unter den Fraktionen, die alle einen Antrag zum Thema gestellt hatten.
Mehr über "Hire and Fire",
"Tenure Track" u.a. beim VBIO
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17.6.2009
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Erstes Online-Podium zum Thema E-Learning-Organisation
Das erste Online-Podium findet am 22. Juni um 17 Uhr zum Thema "Support vor Ort" statt. Drei Hochschulvertreterinnen stellen in Kurzvorträgen vor, wie der E-Learning-Support in ihrer Organisation verankert ist, welche zentralen und/oder dezentralen Organisationsmodelle existieren und wie die Vernetzung, Kommunikation und Kooperation zwischen den verschiedenen Einrichtungen organisiert wird.
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16.6.2009
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OECD sieht Chancen und Herausforderungen für zukünftige Bioökonomie
Die Biotechnologie könnte einem neuen Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge bis 2030 bis zu 2,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den Industrieländern und zu einem noch größeren Anteil in den Entwicklungsländern beitragen. Zum Vergleich: Derzeit liegt der Anteil der Biotechnologie in den OECD-Ländern bei weniger als einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
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16.6.2009
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Forschen zum Leben
Die Albert-Ludwigs-Universität eröffnet am 17. Juni 2009 mit einem hochkarätigen wissenschaftlichen Symposium das neue Zentrum für Biosystemanalyse (ZBSA) in unmittelbarer Nachbarschaft der Biologischen Institute der Universität. Die Systembiologie vereint verschiedene Fachdisziplinen zu einer neuen Form der Wissenschaft. Mit hoch technisierten Methoden will sie bisher verborgene Einblicke in die Funktionsweisen der Natur schaffen und vor allem grundlegende biomedizinische und biotechnologische Fragen beantworten. Das neue Zentrum will die Grenzen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften überwinden.
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16.6.2009
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Bundesregierung: Zustand des deutschen Waldes ist besorgniserregend
Die Bundesregierung veröffentlichte am 10. Juni 2009 den Waldbericht. Dieser benennt Ursachen für den immer noch sehr schlechten Waldzustand und zeigt Gegenmaßnahmen auf: Nach wie vor sind mehr als zwei Drittel der Waldbäume geschädigt, 26 Prozent sogar stark. Mehr als die Hälfte der Eichen weist starke Kronenverlichtungen auf. Das ist ein neuer Höchststand. Verantwortlich für den schlechten Zustand der Wälder sind verschiedene Gründe, wobei die vom Menschen verursachten Luftverunreinigungen - und hier vor allem Stickstoffverbindungen - einen besonders großen Anteil haben.
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15.6.2009
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150.000 Euro für Auslands-Stipendien
Ab sofort können sich Studierende wieder bei der Bayer Science & Education Foundation um ein Stipendium für besondere Studienvorhaben im Ausland bewerben. Zu den geförderten Fachrichtungen zählen u.a. Biologie, Biochemie, Biotechnologie, Bioverfahrenstechnik und naturwissenschaftliche Fächer des Lehramts. Die Bayer-Stiftung stellt für dieses Stipendienprogramm jedes Jahr bis zu 150.000 Euro zur Verfügung. Die Förderung steht sowohl Studierenden aus Deutschland offen, die einen Auslandsaufenthalt planen, wie auch Studierenden aus dem Ausland, die eine Studienstation in Deutschland einlegen möchten. Bewerbungen bis 31. Juli 2009.
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15.6.2009
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GEO-Tag der Artenvielfalt bestimmt über 170 Pilzarten in den Brohmer Bergen (Mecklenburg-Vorpommern), darunter fünf Erstfunde
Über 80 Experten für Flora und Fauna erforschten gestern das Artenvorkommen im Wildtierland in Klepelshagen bei Strasburg (Uckermark/Mecklenburg-Vorpommern). In dem mehr als 1.000 Hektar großen Gebiet belegen die außergewöhnlichen Funde bei den Pilzen. Hier wurden insgesamt über 170 Arten nachgewiesen, davon fünf Erstfunde für Mecklenburg-Vorpommern: Als herausragend bezeichneten die Fachleute den Nachweis der Schleimpilzart Gloetinia juncorum. Bemerkenswert sind auch die Bestimmung der Schlauchpilzarten Miladina lechitina, Pachyella babingtonii, Mollisia pilosa und Cyathicula starbaeckii, die auch deutschlandweit auf der Roten Liste zu finden sind.
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12.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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EFSA gibt grünes Licht für gv-Stärkekartoffel Amflora
Der seit Jahren andauernde Streit um die europäische Zulassung der gentechnisch veränderten Stärke-Kartoffel Amflora vom Chemiekonzern BASF geht in die nächste Runde. Experten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kamen am 11. Juni in einer Stellungnahme zum Ergebnis, dass es keine negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und Umwelt gebe. Damit macht die EFSA den Weg frei für eine Zulassung durch die Europäische Kommission. Doch Umweltkommissar Stavros Dimas, bekannt als Gentechnik-Gegner, will die Entscheidung offenbar auf später vertagen.
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11.6.2009
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Australiens Klima: Dürre und Überschwemmungen in Jahresringen tropischer Bäume
Die erste Jahrringchronologie im tropischen Australien publizierten Wissenschaftler in der Zeitschrift "Climate Dynamics". Sie wiesen nach, dass das Baumwachstum im Nordosten Australiens hauptsächlich vom Jahresniederschlag abhängt. Die saisonale Klimavorhersage Australiens stützte sich bisher auf Berechnungen der Schwankungen des El Niño Southern Oscillation Index (ENSO) oder der Interdecadal Pacific Oscillation (IPO), ein Verfahren, das sich allerdings nicht immer als verlässlich erweist. "Wir konnten durch multiple Korrelationsanalysen belegen, dass die Jahrringe die besseren Proxydaten im Vergleich zum ENSO oder IPO hinsichtlich der Niederschlagsdynamik sind", sagt Ingo Heinrich.
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11.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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"Wir haben keine Effekte gefunden, die über die normalen Sortenunterschiede hinausgehen."
Ein Forscherteam unter Leitung der Technischen Universität München hat den Einfluss verschiedener Kartoffelsorten auf die Bodenqualität untersucht. Ein breites Sortenspektrum wurde in die Untersuchungen einbezogen: Klassische Sorten, gentechnisch veränderte (gv-)-Linien sowie deren Wildtyp. Die gv-Kartoffeln reichern in ihren Knollen Zeaxanthin an, ein Carotinoid, das vor der Altersblindheit schützen soll. Über die Ergebnisse und deren Bedeutung für die Sicherheitsforschung sprachen die Herausgeber des Portals bioSicherheit mit dem Leiter der Forschungsgruppe Michael Schloter.
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11.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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Neu entdecktes Gen schütz Mais vor Trockenheit
Wissenschaftler haben ein Gen entdeckt, das Maispflanzen dabei helfen kann, Trockenperioden besser zu überdauern und auch bei unzureichender Wasserversorgung stabile Erträge zu liefern. Das Gen wird in der ersten Produktgeneration von trockentolerantem Mais eingesetzt und soll so Landwirten sichere Ernten ermöglichen, die infolge des Klimawandels von Wassermangel betroffen sind. Der gemeinsam von Monsanto und BASF entwickelte Mais ist die weltweit erste, mit Hilfe der Biotechnologie entwickelte trockentolerante Nutzpflanze.
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10.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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Grüne Gentechnik: Der unerwünschte Forschungszweig
Die Zerstörung wissenschaftlicher Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen im Freiland erfolgt bereits seit Jahren in ebenso trauriger wie kostspieliger Regelmäßigkeit. Nun ist die nächste Ära angebrochen: In Dresden-Pillnitz wurde jüngst ein Projekt zerstört, das in einem Saranzelt der Sicherheitsstufe 1, also nicht im Freiland, angelegt war. Was also könnte nun die Begründung sein, fragt der Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V.
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10.6.2009

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Interdisziplinäres Symposium über Evolution
Der Pflanzenbiotechnologe und Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees Biologie (DNK), Prof. Dr. Ralf Reski, moderiert eine Reihe von Vorträgen über Evolution und Weltanschauung, bei einem Symposium, das am 16. und 17. Juli am FRIAS in Freiburg stattfinden wird. Auf der Tagung mit dem Titel "Evolution - Karrieren eines wissenschaftlichen Paradigmas" diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Geistes- und Kulturwissenschaften mit Kollegen der Sozial- und Naturwissenschaften über Darwin und die Folgen.
mehr beim DNK, das die
DBG in den internationalen
Dachverbänden vertritt
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9.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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Freilandforschung mit gentechnisch veränderten Kartoffeln und Gerste geht weiter
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat weitere Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen für die biologische Sicherheitsforschung genehmigt. Die vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) geförderten Programme mit Kartoffeln und Gerste können nun stattfinden. Nur für die Versuche mit Petunien steht noch eine Genehmigung aus.
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8.6.2009
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Mehr Geld für Forschungsbauten an Hochschulen
Für die Errichtung von Forschungsbauten an Hochschulen wollen Bund und Länder im nächsten Jahr 340 Millionen Euro aufwenden. Die Ausgaben werden je zur Hälfte durch den Bund und das Land, in dem der Bau errichtet wird, getragen. Das beschloss die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK).
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8.6.2009
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Neues System ermöglicht den Austausch weltweit verteilter Daten über Protein-Interaktionen
Bioinformatiker am Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik entwickelten ein System, das den globalen Zugriff auf molekulare Interaktionsdaten im Internet erleichtert und zudem ihre qualitative Bewertung erlaubt.
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8.6.2009

Wachsende Zellen in einer beschichteten, dreidimensionalen Glasstruktur. Foto: Franziska Klein und Martin Bastmeyer, Universität Karlsruhe.
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Forschungsprogramm BioGrenzflächen gestartet
BioGrenzflächen ist ein Programm für Schlüsseltechnologien in dem Biologen, Chemiker, Physiker, Werkstoffwissenschaftler und Informatiker zusammen arbeiten. Mit einem jährlichen Budget von fast 20 Millionen Euro entwickeln die 67 Forschergruppen innovative Instrumente und Technologien zur präzisen Kontrolle des Verhaltens von Zellen. Eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird an der zugehörigen Graduiertenschule trainiert.
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8.6.2009
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Themenspecial: E-Learning-Organisation
Von Juni bis September geht es auf dem Informationsportal e-teaching.org um die Organisation digitaler Medien an Hochschulen. Das Themenspecial bietet die Möglichkeit, verschiedene E-Learning-Einrichtungen und Angebote von Hochschulen und hochschulübergreifenden Organisationen in Artikeln, Podcast-Interviews und Online-Veranstaltungen näher kennen zu lernen. Neu im Themenspecial ist die Durchführung von Online-Podien mit mehreren Expert/innen, in deren Rahmen es genug Raum für Diskussionen geben soll.
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8.6.2009
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Zahl der Habilitationen 2008 weiter gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2008 insgesamt 1800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Bezogen auf das Vorjahr sank die Anzahl der Habilitationen um 4%; verglichen mit dem Höchststand im Jahr 2002 ging die Anzahl sogar um 502 Habilitationen beziehungsweise 28% zurück.
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8.6.2009
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HRK-Zitat zur Unterzeichnung der Wissenschaftspakte
Nach der Unterzeichnung von Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und Forschungspakt erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, in Berlin: "Unser Vertrauen in die Regierungschefs wurde diesmal nicht enttäuscht. Die auf dem Dresdner Bildungsgipfel angekündigten ersten Schritte sind getan. Dass die Wissenschaftspakte ohne Kürzungen unterzeichnet wurden, ist für die Universitäten und Hochschulen in dreifacher Hinsicht ermutigend und motivierend."
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5.6.2009
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Beschlossen: 18 Milliarden Euro für Wissenschaft
18 Milliarden für die Wissenschaft ein so große Bund-Länder Investition hat es bislang noch nie gegeben. Trotz Finanzkrise haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder nach monatelangem Ringen dazu entschlossen, noch vor der nächsten Bundestagswahl Grünen Licht zu geben. Bis zum Jahr 2019 soll das Geld in den Hochschulpakt, die Fortsetzung der Exzellenzinitiative sowie in den Pakt für Forschung und Innovation fließen. „Das ist ein klares Bekenntnis zu Bildung und Innovation und zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands", betonte Merkel.
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| 5.6.2009 |
Fortsetzung der drei großen Initiativen Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und Pakt
Am 4. Juni haben die Bundesregierung und die Länder ein starkes Signal für die Bildung und Forschung in Deutschland gesetzt. Mit dem jetzt beschlossenen Paket zum Hochschulpakt, der Exzellenzinitiative und dem Pakt für Forschung und Innovation soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wissenschaft und Forschung entscheidend gestärkt werden.
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5.6.2009
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GREENPILOT als beta-Version online
Greenpilot ermöglicht ab sofort die Suche in nationalen und internationalen Fachdatenbanken, Literaturkatalogen und Webseiten zu den Themenbereichen Ernährung, Umwelt und Agrarwissenschaften, wie beispielsweise zu den Stichworten "Genmais" oder "Gentechnologie". Die kostenfreie Recherche in über 10 Millionen Dokumenten bietet zugleich entweder den direkten Online-Zugriff oder eine Bestellmöglichkeit bei der ZB MED.
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4.6.2009

Der Teufelszwirn (Cuscuta) kann ganze Ernten vernichten. Foto: TU Darmstadt
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Hilfe zur Selbsthilfe im Pflanzenschutz - Forscher entwickeln Verfahren gegen Teufelszwirn
Wissenschaftler um Prof. Dr. Ralf Kaldenhoff von der TU Darmstadt haben ein gentechnisches Verfahren entwickelt, mit dem Nutzpflanzen gegen Angriffe des Teufelszwirns gewappnet werden können. Der pflanzliche Parasit Teufelszwirn (Cuscuta) verursacht vor allem in wärmeren Ländern immense Ernteschäden.
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4.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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Gentechnik-Gegner zerstören Apfelzuchtanlage in Dresden
Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag, 2. Juni, insgesamt 274 Apfelbäume zerstört. Die gentechnisch veränderten Pflanzen standen in einem Zelt im Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Dresden-Pillniz. Die Täter haben die Zeltwände, die ein Austreten der Sporen verhindern sollen, zerschnitten und anschließend die Stämme der siebenjährigen getopften Apfelbäume durchtrennt. Das sächsische Landwirtschaftsministerium beziffert den Schaden mit rund 700.000 Euro.
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3.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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KWS Feldversuche in Dreileben neu angelegt
Unbekannte Täter haben vor wenigen Tagen zwei Zuckerrüben-Feldversuche der KWS SAAT AG in Dreileben/Magdeburg zerstört. Betroffen sind ein konventioneller Forschungsversuch zum Feldaufgang von Zuckerrüben und ein Versuch mit gentechnisch veränderten Zuckerrüben (Roundup Ready). KWS verurteilt dieses gewalttätige Vorgehen aufs Schärfste, hat bei der Polizei Anzeige erstattet und die Versuche heute neu angelegt.
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3.6.2009
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Orchideen erblühen im Planetarium: eine Multimedia-Show
VolkswagenStiftung fördert im Darwinjahr gemeinsame Multimediaproduktion der Kieler Fachhochschule und der Universität zu Kiel. Am 10. Juni 2009 feiert eine Veranstaltung im Mediendom der Fachhochschule Weltpremiere. Im Darwin-Jahr 2009 führt eine Multimedia-Produktion in die Geheimnisse der Orchideen und ihre Erforschung durch Charles Darwin ein.
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3.6.2009
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Artenvielfalt in Gefahr?
Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben vor einer weiteren Verwässerung des geplanten Bundesnaturschutzgesetzes gewarnt. Schon der erste Entwurf sei ein Minimalkompromiss gewesen, der eine Reihe von Defiziten aufweise. Ein großer Teil der vom Bundesrat gewünschten Korrekturen am Entwurf fordere nun aber noch weitergehende Verschlechterungen im Naturschutz.
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3.6.2009
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Neue Daten zur Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen
Seit dem ersten Erscheinen 2003 hat sich das Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten in Wissenschaft und Forschung zur Qualitätssicherung etabliert. Zielsetzung ist, die Leistungen der Hochschulen zur Gleichstellung von Frauen und Männern kontinuierlich zu vergleichen. Die Veröffentlichung des Ranking alle zwei Jahre macht Veränderungen und Trends sichtbar.
Übersicht Ranking beim VBIO
Gesamtes Hochschulranking als
pdf-Datei
Ranking ab Mitte Juni als
Printversion bestellen
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2.6.2009
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Die Großen haben weniger Stärke - Grundlagen für Smart Breeding
Ein deutsch-niederländisches Wissenschaftlerteam konnte erstmals zeigen, dass Stärke in Blättern ein hervorragender Indikator für die Biomasseentwicklung der gesamten Pflanze ist. Aufbauend darauf beschreiben sie in PNAS, dass die Biomasseentwicklung mit spezifischen Änderungen in der Sequenz zweier Gene einhergeht. Mit der Identifizierung solcher funktionell wirksamen natürlichen Sequenzveränderungen schaffen die Forscher eine Grundlage für die Präzisionszucht, das Smart Breeding, und erschließen den Pool natürlicher Genvarianten damit für die Pflanzenzüchtung.
mehr bei der MPG
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2.6.2009

Signalsteuerung beim peroxisomalen Proteinimport von PTS1- und PTS2-Proteinen. Grafik: RUB. (Zum Vergrößern bitte Anklicken)
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RUB-Forscher entschlüsseln, wie Proteine in der Hefe gelenkt werden
Proteine werden oft von ihrem Herstellungsort in der Zelle über größere Distanzen an ihren späteren Wirkungsort transportiert. Eine "Sonderbehandlung" genießen dabei die Proteine, die später in Peroxisomen, bestimmten Zellorganellen, tätig werden: Anders als andere Proteine werden sie fix und fertig in gefaltetem, d.h. funktionsfähigem Zustand befördert. Bochumer Forscher um Prof. Dr. Ralf Erdmann und PD Dr. Wolfgang Schliebs haben diesen Transportprozess jetzt erstmals experimentell analysiert und berichten im Journal Traffic.
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2.6.2009
Debatte:
Grüne Gentechnik
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Wochenendkurs: Gentechnik verständlich für Laien
Gen-Food, gläserner Mensch, Medikamente aus der „Genküche“. Man liest und hört davon, aber wer weiß wirklich was dahinter steckt? In dem Wochenendkurs „Gentechnik verständlich für jedermann“ erklärt Science Bridge nicht nur die Zusammenhänge für jeden verständlich, wir führen mit den Teilnehmern auch Laborexperimente durch, bei denen ein genetischer Fingerabdruck genommen und ein „Medikament“ gentechnisch hergestellt wird. Nach zwei Tagen sind Sie zwar kein Gentechnikexperte, aber Sie haben tiefere Einblicke gewonnen und nehmen viel Stoff zum Nachdenken mit!
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2.6.2009

Blick auf die Gelschichten im Spektrometer, die in der Mitte des Glasträgers liegen. Foto: Fraunhofer IAP
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Proteine weich gebettet
Biochips, auf denen Tausende von DNA-Abschnitten befestigt sind, werden vielfach eingesetzt, um das Erbgut zu untersuchen. Fachleute hätten zudem gerne Biochips, auf denen Proteine verankert sind. Dazu ist eine Gelschicht nötig, die sich nun industriell herstellen lässt.
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