Logo der Deutschen Botanischen Gesellschaft e. V. (DBG)
Weitere Informationen über das Titelbild der DBG gibts durch anklicken
Deutsche Botanische Gesellschaft e. V.
Informationen für Botanikerinnen und Botaniker - Mai 2009

29.5.2009


Epidermiszellen der Blütenunterlippe der Bachminze Mentha aquatica. Foto: Stefan Diller

Ausstellung: Die Ästhetik des Unsichtbaren - Pflanzenoberflächen unter dem Elektronenmikroskop

" Die Ästhetik des Unsichtbaren - Pflanzenoberflächen unter dem Elektronenmikroskop" ist eine Galerieausstellung zur Schönheit pflanzlicher Ultrastrukturen. Sie verbindet die technische Perfektion wissenschaftlicher Rasterelektronenmikroskopie mit dem künstlerisch-ästhetischen Anspruch von Fotografie. Die Ausstellung des Würzburger Fotografen Stefan Diller ist vom 11. Juni bis 23. August 2009 im Botanischen Museum Berlin zu sehen. Alle ausgestellten Bildmotive können erworben werden.

29.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Oberverwaltungsgericht Lüneburg bestätigt Verbot von gentechnisch verändertem Mais MON810

Das von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner verhängte Anbauverbot für MON810-Mais bleibt bestehen. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht bestätigte heute die Entscheidung der Vorinstanz vom 4. Mai. Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais ist damit 2009 in Deutschland endgültig verboten.

mehr beim VBIO

29.5.2009

Dossier Umwelt der Bundeszentrale für Politische Bildung

Die Umwelt stellt uns Lebensgrundlagen und Rohstoffe zur Verfügung, die wir pflegen und erhalten sollten. Doch es fällt schwer, klare Grenzen zu ziehen: Wo nutzt der Mensch die Natur? Und wo zerstört er sie dauerhaft – womöglich, ohne es zu wissen? Um diese Frage drehen sich national wie international immer wieder Auseinandersetzungen: Im politischen Raum, zwischen Vertretern verschiedener Lobbygruppen und NGOs. Oft geht es dabei um das Verhältnis von Naturschutz und Wirtschaftlichkeit. Aber stimmt es, dass Umweltschutz immer viel Geld kostet? Wie hoch ist der Preis für sauberes Wasser und reine Luft, für gesunde Böden und Wälder? Und vor allem: Wer ist für die Verschmutzung verantwortlich, und was kann dagegen unternommen werden?

mehr bei der Bundeszentrale

29.5.2009

Gemeinsam in Europa gegen invasive Arten und Quarantäneschaderreger

Pflanzengesundheitliche Regelungen auf EU-Ebene, die die Ein- und Verschleppung von Schadorganismen verhindern, müssen wissenschaftlich gerechtfertigt sein. Die dafür notwendige phytosanitäre Forschung soll zukünftig besser vernetzt werden. Das wurde auf dem ersten internationalen EUPHRESCO-Workshop am Julius Kühn-Institut (JKI) in Braunschweig vereinbart.

29.5.2009

Aktion der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IGB: Aufklären im kalten Nass

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnefischerei (IGB) stürzten sich heute bei niedrigen Temperaturen und starkem Wind in die Fluten des Müggelsees. Mit der Aktion wenden sich die Wissenschaftler gegen Panikmache vor Cyanobakterien und wollen gleichzeitig dazu auffordern, selbst genau hinzuschauen. Denn die Wasserqualität kann sich an heißen Tagen stündlich ändern.

mehr beim VBIO

29.5.2009

Die Bologna-Reform aus der Sicht der deutschen Technischen Universitäten und Hochschulen

Zentrales Ziel der "Bologna-Erklärung" war die Errichtung eines europäischen Hochschulraumes. Die Studienprogramme sollten international kompatibel, der Wechsel innerhalb des europäischen Arbeitsmarktes erleichtert werden.

mehr über die Bewertung und
die Empfehlungen der
Technischen Universitäten und
Hochschulen beim VBIO

28.5.2009


40 Millionen Jahre alte dickschalige Radiolarie. Diese Formen starben aus und es entwickelten sich Arten mit dünneren Schalen. Foto: David Lazarus, Museum für Naturkunde Berlin

Warum Radiolarien immer dünner werden

Schlankheitswahn? Keineswegs! Der Paläontologe David Lazarus vom Museum für Naturkunde Berlin und seine Arbeitsgruppe haben herausgefunden, weshalb die Schalen der mikroskopisch kleinen Strahlentierchen, auch Radiolarien genannt, im Lauf der letzten 45 Millionen Jahre immer dünner wurden. In ihrer Veröffentlichung nennen sie sowohl biologische als auch physikalische Steuerungsfaktoren für diese evolutionäre Entwicklung. Bisher waren die Wissenschaftler der Meinung, dass hauptsächlich physikalische Faktoren Einfluss haben.

28.5.2009

Bis 17. Juni für den Innovationspreis für Klima und Umwelt des BDI und des BMU bewerben

Erfinder, Entwickler, Forscher und Ideenpioniere aufgepasst: Bis zum 17. Juni 2009 können sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, für den Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) bewerben. Der Preis wird zum ersten Mal vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ausgeschrieben und mit € 125.000,- dotiert.

28.5.2009

Bibliothekare für Biodaten - Neue "International Society for Biocuration" (ISB)

Kann man sich eine Bibliothek ohne Bibliothekare vorstellen? Dieses unwahrscheinliche Szenario ist für Biowissenschaftler zumeist Alltag. Wenn sie für neue Experimente oder Simulationen recherchieren, sehen sie sich einer Flut wissenschaftlicher Publikationen und riesigen Datenmengen aus Experimenten gegenüber. Relevante Informationen zu finden wäre ohne "Biocuration" sehr schwer. Sie bringt die Daten "in Form", prüft sie genau, integriert sie in Datenbanken, und macht sie schließlich leicht zugänglich. "Biokuratoren" stellen der wissenschaftlichen Gemeinschaft wichtige Ressourcen zur Verfügung - wie Bibliothekare in der riesigen Bibliothek des Lebens.

27.5.2009

Neues mikroskopisches Verfahren bildet kleinste Details in Körperzellen ab

Der BMBF-geförderte Forscherverbund "Superresolution" hat ein neues Verfahren entwickelt, um Zellen lichtmikroskopisch bis ins kleinste Detail abzubilden. Das technisch vergleichsweise einfache Verfahren beruht auf optisch schaltbaren Molekülen und soll die höchstauflösende Mikroskopie breiten Anwenderkreisen in der biomedizinischen Forschung zugänglich machen.

27.5.2009

Gast-Ökophysiologe untersucht größten Mangrovenwald

Als Georg-Forster-Stipendiat ist Prof. Dr. Nabiul Islam Khan (Bangladesh) seit einigen Tagen an der TU Dresden zu Gast. Mit Mitteln der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausgestattet, wird er für zwei Jahre an der Professur für Forstliche Biometrie/Systemanalyse bei Prof. Uta Berger arbeiten und dort vorrangig die Lebensräume im größten zusammenhängenden Mangrovenwald der Welt, den Sundarbans in Bangladesch analysieren und simulieren.

25.5.2009

Professoren zweifeln am Bachelor

62 Prozent der deutschen Hochschullehrer glauben nicht, dass durch die Bologna-Reform die Qualität der Lehre besser geworden sei oder sich verbessern werde.

mehr beim VBIO

25.5.2009

Aktuelle Zahlen zu Frauenanteilen an Hochschulräten veröffentlicht

Bundesweit sind 23 Prozent der Mitglieder von Hochschulräten oder Kuratorien weiblich. Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es jedoch große Unterschiede: So liegt der Frauenanteil am Landeshochschulrat Brandenburg bei fast 43 Prozent; in Niedersachsen sind Frauen zu 39% an den Hochschulräten beteiligt. In einigen Bundesländern liegt der Frauenanteil dagegen unter 15 Prozent.

mehr beim VBIO

25.5.2009

Neobiotia gehören weltweit zu den wichtigsten Ursachen für das Artensterben

Invasive exotische Arten stehen ganz im Fokus des diesjährigen Mottos des Internationalen Tages der Biologischen Vielfalt am 22. Mai. Das Sekretariat des internationalen Übereinkommens zum Schutz der Biologischen Vielfalt (CBD) ermutigt seine Mitgliedstaaten und Naturschutzorganisationen weltweit, durch Veranstaltungen und Aktionen, in der Öffentlichkeit gezielt auf das Thema aufmerksam zu machen.

mehr beim VBIO

25.5.2009


In Deutschland breitet sich das Jakobskreuzkraut rasant aus. Foto: (c) www.ak-kreuzkraut.de

Gefährliche Giftpflanze auf dem Vormarsch

In der Tigray-Region in Nord-Äthiopien sind in den vergangenen Jahren mehr als 300 Menschen an einer rätselhaften Vergiftung gestorben. Dank der Hilfe eines Pharmazeuten der Universität Bonn ist es inzwischen gelungen, den Verursacher zu identifizieren: Es handelt es sich um eine Pflanze, deren Inhaltstoffe die Leber nachhaltig schädigen können. In Deutschland ist momentan eine verwandte Art auf dem Vormarsch, das so genannte Jakobskreuzkraut. Es soll hierzulande für den Tod etlicher Pferde verantwortlich sein.

25.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Runder Tisch zur Grünen Gentechnik: "Auftakt zu einem neuen Dialog"

Der Runde Tisch zur Grünen Gentechnik wird fortgesetzt. Forschungsministerin Annette Schavan und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatten dreißig Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden eingeladen, um mit ihnen über den Stellenwert der Grünen Gentechnik in Deutschland zu diskutieren. Auch die Kirchen waren vertreten. Konkrete Ergebnisse brachten die Gespräche heute in Berlin nicht. Nun sollen weitere runde Tische zu verschiedenen Einzelfragen folgen.

mehr beim VBIO

Den Runden Tisch berief Ministerin Annette Schavan, nachdem Ministerin Ilse Aigner den Anbau von MON 810 verboten hatte. Alles zum Thema unter der Rubrik
Debatte
Grüne Gentechnik

25.5.2009

Fälschungsvorwürfe gegen Wissenschaftler der Universität Göttingen

16 Wissenschaftler der Universität Göttingen haben sich nach einem Bericht des Magazins "Der Spiegel " vom 4. Mai 2009 durch falsche Angaben Forschungsgelder erschlichen. Bei der Begutachtung eines Antrags zur Weiterförderung eines Sonderforschungsbereichs, der sich mit der Veränderung des Regenwaldes in Indonesien beschäftigt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit dem Jahr 2000 unterstützt wird, sei bereits im Februar 2009 aufgefallen, dass zuvor falsche Angaben über Veröffentlichungen gemacht und Publikationen sogar erfunden worden seien.

follow up beim VBIO

Artikel beim  SPIEGEL

25.5.2009


Ausstellung im Botanischen Museum Berlin-Dahlem. Grafik: R. Böddis / Hansen Kommunikation

Darwin meets business. Ein neues Wirtschaften - von der Natur lernen

Was kann die Wirtschaft von Charles Darwins Evolutionstheorie und der Natur lernen? Was macht Schlammspringer und SMS so visionär? Was kann ein Kraftwerk vom Seegras lernen? Was macht Bakterien und IKEA so unschlagbar? Diese Fragen beantwortet die oben genannte Ausstellung.

22.5.2009

BIO 2009 in Atlanta: Schlechte Besucherzahlen, gute Aussichten

Mit starkem Besucherrückgang, aber unverändert optimistisch präsentierte sich die Biotech-Branche auf dem weltweit größten Branchentreff, der BIO International Convention im US-amerikanischen Atlanta (Georgia). Auf der Veranstaltung, die vom 18. bis 21. Mai  unter dem Motto "Heal, Fuel, Feed the World" stattfand, wurden in diesem Jahr 14.300 Besucher gezählt, ein Viertel weniger als im vergangenen Jahr. Experten werten dies als Indikator für die Sparbemühungen in den Unternehmen.

20.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Die Ministerininnen und der Runde Tisch zur Grünen Gentechnik

Zwei Pressemitteilungen sind uns nach Ende des "Runden Tisches Grüne Gentechnik" auf den Tisch geflattert. Eine von Ministerin Schavan (BMBF) und eine von Ministerin Aigner (BMELV).

mehr beim VBIO

Gentechnik bleibt weiter Gesprächsstoff

Über die Diskussion der Ministerinnen mit den rund 30 Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Kirchen berichtet auch

20.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen zur Grünen Gentechnik

Eine Allianz aus zehn deutschen Wissenschaftsorganisationen begrüßt die Initiative der Bundesministerinnen Prof. Dr. Annette Schavan und Ilse Aigner, einen Runden Tisch zu den Perspektiven der Pflanzengenetik einzurichten.

20.5.2009

Junge Systematiker wollen es wissen: „Taxon oder Taxi?“ - Umfrage zu Berufschancen in der organismischen Biologie noch bis 30. Juni geöffnet

Biologische Vielfalt, ihre Erforschung und Schutz stehen am „Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt“ am 22. Mai im Zentrum des Interesses. Doch wie steht es um Ausbildung und Berufsperspektiven derjenigen, die die biologische Vielfalt beschreiben und erforschen? Die Initiative „Junge Systematiker“ hat hierzu eine Umfrage zu den Berufschancen in der organismischen Biologie gestartet, die sich sowohl an Absolventen der Biowissenschaften, als auch an potentielle Arbeitgeber wendet. Die Umfrage ist noch bis 30. Juni zugänglich.

mehr beim VBIO

20.5.2009

Biodiversity Heritage Library for Europe

Jeder hat in Zukunft über das Internet die Möglichkeit, sich aus Europas Schatz an wissenschaftlichen Büchern und Zeitschriften umfangreiche Kenntnisse über unsere Tier- und Pflanzenwelt anzueignen. Möglich wird dies durch das neue dreijährige, von der EU finanzierte Projekt "Biodiversity Heritage Library for Europe".

20.5.2009

Erfolgsstory geht weiter: Fünf Millionen Euro und maximale Verlängerung für Sonderforschungsbereich der Universität Hohenheim

Forschung für wirtschaftliche Entwicklung und Erhalt der fragilen Naturressourcen: Dieser Herausforderung stellt sich der Sonderforschungsbereich "Nachhaltige Landnutzung und ländliche Entwicklung in Bergregionen Südostasiens" (SFB 564)

19.5.2009


Coccolithophoriden, einzellige Algen mit einem Außenskelett. Foto/©: Prof. Dr. Werner Müller, Institut für Physiologische Chemie

Bakterien und Algen sind Bio-Starter für Rohstoff-Ablagerungen in der Tiefsee

Mikroorganismen liefern Initialzündung für die Entstehung von Manganknollen und Mangankrusten - Vorbild für zukünftige Gewinnung von Rohstoffen.

mehr beim
Informationsdienst Wissenschaft

Eine dieser Kalkalgen haben Mitglieder der DBG zur "Alge des Jahres 2009" gewählt.

19.5.2009

Abschlussarbeiten gesucht - bis 31. Juli für den BIOTECHNICA Studienpreis 2009 bewerben

Der VBIO schreibt zum zweiten Mal den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten BIOTECHNICA Studienpreis aus. Roche, das weltweit größte Biotechnologieunternehmen, ist Sponsor des Preises. Bewerben können sich Verfasser von hervorragenden experimentellen Abschlussarbeiten (Diplom, Bachelor, Master oder Staatsexamen) aus allen Bereichen der Biowissenschaften.

mehr beim VBIO

19.5.2009

Naturnahes Grünland zur Verbesserung der Artenvielfalt

Artenreiche Wiesen sind die am stärksten gefährdeten Biotope der mitteleuropäischen Kulturlandschaft. In einem neuen EU-Projekt an der Hochschule Anhalt arbeiten nun acht Arbeitsgruppen aus sechs Ländern an dem Ziel, Methoden zu entwickeln, das Samenpotenzial noch vorhandener artenreicher Wiesen dahingehend zu nutzen, auf ehemaligen Ackerstandorten oder auf Rohbodenflächen neue, artenreiche Wiesen anzulegen bzw. artenarmes Wirtschaftsgrünland aufzuwerten.

15.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Forscher kämpfen für Grüne Gentechnik

Verlässliche rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen sowie die Erlaubnis zu Freilandversuchen sind die Kernpunkte eines Memorandums zur Grünen Gentechnik, das DFG und DLG am 13. Mai verabschiedet haben (siehe unten). Kritik an den jüngsten politischen Entscheidungen kam auch vom Stifterverband der deutschen Wissenschaft und von Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard. Derweil findet im Vatikan eine Konferenz zum Thema Grüne Gentechnik statt.

15.5.2009

Natürlicher Pflanzenschutz durch Bakterien lässt sich fördern

Das Bakterium Pseudomonas fluorescens ist ein natürlicher Pflanzenschutz. Es besiedelt die Wurzeln und kann Getreide und andere Pflanzen vor Pilzbefall schützen. Dazu produziert es auch Toxine. Leider scheitert die praktische Anwendung zur Bekämpfung daran, dass manche Bakterien zu "Schmarotzern" mutieren und kein Gift mehr produzieren. Die Forscher fanden nun heraus, welche Tiere die Kolonie wieder zur Giftproduktion bringen.

15.5.2009

Elsevier und die Pharmaindustrie

Elsevier soll mindestens sechs vermeintlich unabhängige Fachzeitschriften im Auftrag der Pharmaindustrie veröffentlich haben. Das berichtet zumindest Telepolis. Merck habe den Verlag dafür bezahlte, dass dieser die vermeintlich unabhängige und seriöse Zeitschrift The Australasian Journal of Bone and Joint Medicine veröffentlicht. Deren Hauptzweck war es offenbar, Material zu liefern, mit dem Medizinern die angebliche Wirksamkeit und Verträglichkeit von Medikamenten suggeriert werden sollte.

mehr beim VBIO

14.5.2009

Studie: Was denkt der wissenschaftliche Nachwuchs über die Bologna-Reform?

Sie übernehmen einen Großteil der universitären Lehraufgaben, organisieren Prüfungen, betreuen Seminararbeiten, helfen Rat suchenden Studierenden bei ihren Fragen rund um das Studium und bekommen somit unmittelbar die praktischen Folgen der Bologna-Reform zu spüren. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an deutschen Universitäten erleben täglich, wie sich die Hochschulen durch die Reform des Studiensystems verändert haben. Doch welche Einstellungen hat der wissenschaftliche Nachwuchs eigentlich zur Bologna-Reform? Und welche Erwartungen hat er an die Bachelor- und Masterstudiengänge? Eine neue HIS-Studie gibt hierüber Auskunft.

mehr beim VBIO

14.5.2009


Die Studie ist als Buch publiziert. Eine Leseprobe und den Inhalt finden Sie hier (pdf).

Von Bologna nach Boston? HoF-Studie zur Doktorandenausbildung in Deutschland und USA

In der soeben erschienenen Studie "Von Bologna nach Boston?" von Eva Bosbach werden erstmals das deutsche und das amerikanische Promotionssystem detailliert verglichen. Eine der zwölf Empfehlungen lautet "Institutionalisierung der Individualpromotion". Nach wie vor promovieren in Deutschland etwa 80 Prozent der Doktoranden in Individualpromotion.

13.5.2009


Wassergefüllte Flutrinne in den Schöneberger Wiesen. Foto: Frank Dziock/UFZ

Auenwiesen können sich nur sehr langsam selbst regenerieren - botanische Biodiversität erfordert Nachhilfe

Die botanische Vielfalt der Auenwiesen in Mitteldeutschland, wie sie vor der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung herrschte, wird in absehbarer Zeit nicht von selber wiederkehren. Das schlussfolgern Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) aus Untersuchungen im Überschwemmungsgebiet der Flüsse Elbe, Saale, Luppe und Elster.

13.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

DFG und DLG: Forschung in der Grünen Gentechnik unverzichtbar

Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland fordern verlässlichere rechtliche und politische Rahmenbedingungen und ein aufgeschlossenes gesellschaftliches Klima, um die Chancen der Grünen Gentechnik besser nutzen zu können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) stellten dazu ein gemeinsames Memorandum vor, das die Situation der Forschung zur Grünen Gentechnik in Deutschland in den Mittelpunkt rückt.

mehr beim VBIO

12.5.2009


Artenvielfalt und Seltenheit der Pflanzen: Besonders wertvolle Regionen sind ozeanische Inseln. Zu den Festlandregionen mit den höchsten Werten zählen tropische Gebirge und Gebiete mit mediterranem Klima. Karte: (c) Universität Bonn

Biologische Vielfalt: Inseln schlagen Festland neun zu eins

Die auf den Weltmeeren gelegenen Inseln sind für den Erhalt der globalen biologischen Vielfalt rund neun Mal so wertvoll wie ein gleich großes Stück Festland. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Bonn zusammen mit Kollegen der University of California San Diego und der Fachhochschule Eberswalde in einer aktuellen Studie. Hierfür haben sie die bislang größte Datensammlung zum globalen Vorkommen von Pflanzen- und Wirbeltierarten zusammen gestellt, in Form von Weltkarten visualisiert und in PNAS publiziert.

mehr beim VBIO

11.5.2009


Etwa 100 Expertinnen und Experten aus der Forschung und anderen mit Biodiversität befassten Gesellschaftsbereichen trafen sich Ende April im Museum für Naturkunde Berlin. Foto: Tilo Arnhold/UFZ

Biodiversitätsforschung: Ab sofort besser vernetzt und im Dialog mit Politik und Öffentlichkeit

Seit fast zwei Jahren gibt es eine nationale Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland. Ab nun wollen die Biodiversitätsforscher ihre Vernetzung stärken und sich vermehrt in die entsprechenden Diskussionen einbringen. Dies ist das Ziel des nun gestarteten, durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "Netzwerk und Forum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland".

11.5.2009


Sich selbst zu einer winzigen Nano-Box faltende DNA könnte als Transportbehälter dienen, um Stoffe in Zellen zu transportieren. (Bild: Stark / MPIbpc)

Origami für Moleküle - DNA in Box-Form

Forschern an der Universität Aarhus (Dänemark) und am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (Göttingen) ist es jetzt gelungen, Desoxyribonukleinsäure (DNA)-Moleküle zu entwerfen, die sich von selbst zu winzigen Nanoboxen formen. Sie berichten in Nature über molekulare "Schlösser", die sich kontrolliert öffnen und schließen lassen.

11.5.2009

BMBF: Biotechnologie-Firmenumfrage 2009

Die Wirtschaftskrise ist in der deutschen Biotech-Branche noch nicht angekommen. Dies belegen die Ergebnisse der aktuellen Biotechnologie-Firmenumfrage 2009, die biotechnologie.de im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt hat.

8.5.2009

Beim Pfropfen wandert das Erbgut

Eine überraschende Übertragung von Genmaterial zwischen artfremden Pflanzen haben jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam nachgewiesen. Sie haben entdeckt, dass Pflanzen beim Pfropfen nicht nur miteinander verwachsen, sondern auch ihr Genmaterial an der Stelle austauschen. Das berichten sie im Fachmagazin Science.

8.5.2009


Prof. Dr. Thomas Boller. Foto: Universität Basel

Die Immunreaktion von Pflanzen: Entdeckungen mit Potential für die Medizin

Die Pflanzen bestimmen mit über neunzig Prozent der Biomasse das Gesicht unserer Erde und sind lebenswichtig für uns alle. Pflanzen werden aber von unzähligen Pflanzenfressern und Krankheitserregern bedroht. Warum ist die Welt trotzdem grün? Ein Teil der Antwort liegt im raffinierten Immunsystem der Pflanzen, wie ein Beitrag der Universität Basel und der Michigan State University betont, den das Fachmagazin "Science" veröffentlicht hat.

8.5.2009

Klimapolitischer Naturschutz - Start des kooperativen Promotionsprogramms

Mit einer Auftaktveranstaltung an der Universität Potsdam wurde am Freitag, dem 8. Mai 2009, der Start des kooperativen Promotionsprogramms "Klimaplastischer Naturschutz" gefeiert. Neun Doktorandinnen und Doktoranden werden darin Strategien zum Erhalt der biologischen Vielfalt unter den Bedingungen des aktuellen Umweltwandels erforschen.

mehr beim VBIO

8.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

BVL genehmigt Versuchsfelder mit gentechnisch veränderten Kartoffeln an den Standorten Thulendorf und Ausleben

Freisetzung dient ausschließlich Versuchszwecken - Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sieht keine Risiken für Mensch und Umwelt

7.5.2009

Woher das neue Wachstum kommt

Damit Forschungspolitik eine stärkere Wirkung entfalten kann, hat die Bundesregierung vor drei Jahren die Hightech-Strategie initiiert. Die »Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft«, die gemeinsam von Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbands und Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, geleitet wurde, hat diesen Prozess gestaltet. Am 6. Mai legt dieses Beratergremium auf dem Kongress zur Innovationspolitik in Berlin ein Perspektivenpapier vor. Die Empfehlungen zeigen, mit welchen Maßnahmen Deutschland seinen Spitzenplatz im globalen Wettbewerb sichern kann.

mehr beim VBIO

Empfehlungen Frauenhofer (pdf)

7.5.2009

Schavan: "Steuern senken für mehr Forschung"

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Mittwoch in Berlin eine Innovationsoffensive gestartet. Im Zentrum der Offensive steht ein Acht-Punkte-Plan für Innovation und Wachstum. "Die Weltwirtschaft wird nach der Wirtschaftskrise eine andere sein als zuvor. Der globale Wissenswettlauf wird sich weiter beschleunigen", sagte Schavan bei der Internationalen Konferenz mit dem Titel "Woher das neue Wachstum kommt".

mehr beim VBIO

7.5.2009

Ernst & Young Global Biotech Report 2009 - Geschäftsmodell der Biotech-Unternehmen gerät durch weltweite Finanzkrise stark unter Druck

Der weltweite Biotechnologie-Sektor konnte im Jahr 2008 den globalen Marktturbulenzen trotzen und erreichte eine robuste Finanzperformance. Dieses und andere Ergebnisse zeigt die Studie "Beyond Borders: The Global Biotechnology Report 2009" auf, die Ernst & Young seit nunmehr 23 Jahren veröffentlicht. Allerdings ist das so erfolgreiche Geschäftsmodell der Biotech-Branche durch die ausgeprägte systemische Finanzierungsklemme extrem unter Druck geraten.

mehr beim VBIO

7.5.2009

Umwelttechnologie-Atlas „Green Tech made in Germany“

Umwelttechnologien und Umweltinnovationen entwickeln sich weiter zu einem Motor für Wachstum und Beschäftigung. Dies belegt nach Ansicht von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ein neuer Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland, den er heute der Öffentlichkeit vorstellte.

mehr beim VBIO

7.5.2009

Bayer CropScience baut die Forschung für Pflanzen-Biotechnologie in den USA aus

Bayer CropScience verstärkt das Engagement im rasch wachsenden Geschäft mit Saatgut und neuen Pflanzenmerkmalen und richtet dazu in Morrisville im US-Bundesstaat North Carolina ein Biotechnologie-Forschungszentrum ein. In den kommenden fünf Jahren sollen mehr als 10 Millionen US-Dollar in den
neuen Standort des Geschäftsbereichs BioScience investiert werden und etwa 130 neue Arbeitsplätze entstehen.

mehr beim VBIO

6.5.2009

CHE Hochschulranking

Knapp 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland sowie ausgewählte Hochschulen in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden hat das CHE für das größte Hochschulranking im deutschsprachigen Raum untersucht und heute präsentiert.

Ergebnisse CHE-ranking

Hintergrund & Methoden CHE-ranking

6.5.2009

"Flora von Hessen"

Frankfurt. Was wächst wo und in welcher Häufigkeit? - Die Erfassung der aktuellen Flora in Hessen sowie die Aufbereitung bereits vorhandener Daten sollen nun bestehende Lücken schließen und eine Handlungsgrundlage für die Erhaltung von Biodiversität und ein zukunftsorientiertes Gebietsmanagement bieten. Der Zugang zu den Naturdaten soll dabei vereinfacht werden und auch für die breite Öffentlichkeit möglich sein.

6.5.2009


FORkast Sprecher Prof. Carl Beierkuhnlein, Dr. Camilla Wellstein (wiss. Koordinatorin) und Prof. Arnulf Melzer (Limnologische Station der TU München, v.l.n.r.). Foto: Bayerische Forschungsallianz GmbH.

FORKAST - Im Zeichen des Klimawandels

Monitoring, Modellierung und Experimente sind die drei wesentlichen Forschungsstrategien des neuen bayerischen Forschungsverbundes FORKAST, welcher zum Ziel hat, die ökologischen Klimafolgen für Bayern abzuschätzen und geeignete Strategien zur Klimaanpassung zu entwickeln.

5.5.2009

Biotech-Branche wächst in Berlin-Brandenburg

BioTOP Berlin-Brandenburg gab gestern Abend bei der Eröffnung der VII BIONNALE der Biotechnologie die aktuellen Zahlen zur Branchenentwicklung bekannt.

Überblick beim VBIO

Report bei BioTOP (pdf-Datei)

5.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

MON 810 bleibt verboten

Das im April von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) verfügte Anbauverbot der Genmaissorte MON 810 bleibt bestehen. Das Verwaltungsgericht Braunschweig lehnte einen Eilantrag der Firma Monsanto ab, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

mehr beim VBIO

5.5.2009

Aachener Biologen erkennen molekularbiologische Abläufe bei der Aktivierung der pflanzlichen Immunität

Eine bahnbrechende Entdeckung im Bereich der Grundlagenforschung machten Aachener Molekularbiologen: Ein Wissenschaftlerteam um Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Uwe Conrath vom Lehr- und Forschungsgebiet Biochemie und Molekularbiologie der Pflanzen an der RWTH Aachen konnte weltweit erstmals nachweisen, wie Pflanzen mit einer erworbenen Immunität (induzierten Resistenz) Krankheitserreger schneller und besser abwehren als herkömmliche Pflanzen.

5.5.2009

Passiermühle für Proteine - neue Methode verbessert Proteinanalyse durchschlagend

Um möglichst alle Proteine aus biologischem Material zu extrahieren, war bisher eine Kombination verschiedener Methoden erforderlich. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie entwickelten nun eine neue, universell einsetzbare Methode, die die Vorteile der herkömmlichen Methoden kombiniert und auch die Extraktion zuvor schwer zugänglicher Proteine erlaubt.

5.5.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

BVL genehmigt Freisetzung gentechnisch veränderter "Amflora"-Kartoffeln

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sieht keine Risiken für Mensch und Umwelt und hat am 30. April der BASF Plant Science GmbH die Freisetzung gentechnisch veränderter Kartoffeln unter Auflagen genehmigt. Gestattet wurde die Freisetzung der so genannten "Amflora"-Kartoffel auf einer Fläche in der Gemeinde Bütow (Mecklenburg-Vorpommern). Geplant ist, die gentechnisch veränderten Kartoffeln in den Jahren 2009 und 2010 auf einer Fläche von maximal 20 Hektar freizusetzen. Eine ähnliche Freisetzung wurde bereits im Jahr 2007 vom BVL genehmigt.

mehr beim VBIO

4.5.2009

Debatte: Hochschule, Forschung & Finanzen

Wo bleiben die nachhaltigen Zukunftsinvestitionen durch Bildung und Forschung?

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen reagiert auf Finanzminister Peer Steinbrücks Haushaltsvorbehalt, unter den er die Gelder für Exzellenzinitiative, Hochschulpakt sowie den Pakt für Forschung und Innovation stellte.

jüngere und ältere Meldungen finden Sie über das Archiv