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Deutsche Botanische Gesellschaft e. V.
Informationen für Botanikerinnen und Botaniker - April 2009

30.4.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam für Nutzung der Chancen durch Grüne Gentechnik

DFG und DLG laden zur Pressekonferenz am 13. Mai 2009 in Berlin:
Vorstellung des Memorandums "Forschung in Freiheit und Verantwortung" mit Spitzenvertretern von DFG, DLG, Stifterverband sowie Medizin-Nobelpreisträgerin Nüsslein-Volhard.

30.4.2009

Dünger verschärft die Konkurrenz um Licht und gefährdet die Pflanzenvielfalt

Gedüngte Wiesen sind produktiver, aber ärmer an Arten. Forscher der Universität Zürich und der ETH Zürich haben erstmals die Mechanismen identifiziert, die zum Artenverlust führen. Ausschlaggebend ist der Lichtmangel, wie sie in "Science" (Volume 324, Issue 5927) berichten. Die neuen Resultate zeigen, dass die Nährstoffanreicherung in den Wiesen stärker kontrolliert werden muss, wenn die Pflanzenvielfalt erhalten bleiben soll.

30.4.2009


Die Spaltöffnungen der Ackerschmalwand sind in ungestresstem Zustand geöffnet (oben) und werden bei Trockenstress geschlossen (unten). Foto: Prof. Walther / Uni Ulm

Forschung für robustere Nutzpflanzen: Lange gesuchter Rezeptor für pflanzliches Stresshormon entdeckt

Feldpflanzen, die bei gleichen Erträgen weniger Wasser brauchen als bisher - darauf werden angesichts des Klimawandels auch deutsche Landwirte bald angewiesen sein. Damit Pflanzen von sich aus mehr Wasser sparen als bisher, muss ihre "innere Alarmanlage" sensibler gemacht werden. Kernstück dieser Alarmanlage ist ein Signalempfänger - ein Rezeptor, nach dem Pflanzenforscher in aller Welt seit Jahren fahnden. Botaniker der TU München haben ihn jetzt gefunden. Darüber berichten sie in der renommierten Zeitschrift "Science".

30.4.2009

Forschungszentrum Jülich tritt dem Kompetenzzentrum Gartenbau bei

Das Forschungszentrum Jülich ist neuer Partner im Kompetenzzentrum Gartenbau (KoGa). Dies besiegelten die bisherigen Kooperationspartner - die Universität Bonn, und das Land Rheinland-Pfalz - mit dem Forschungszentrum Jülich heute bei einem Festakt auf dem Campus Klein-Altendorf bei Rheinbach.

30.4.2009


Webcambild vom 30.4.2009. Foto: Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

Ab heute blüht der Titanenwurz für drei Tage

Die größte Blume der Welt hat sich im Botanischen Garten Berlin-Dahlem begonnen zu öffnen und wird sich im Laufe des Tages voll entfalten. Die gigantische Blume der Titanenwurz (Amorphophallus titanum) ist eine der spektakulärsten Erscheinungen in der Pflanzenwelt und eine große Seltenheit. Das eigentliche Blütenspektakel dauert nur drei Tage. Täglich aktualisierte Informationen zur Titanenwurzblüte und eine Live Webcam können unter http://www.botanischer-garten-berlin.de abgerufen werden.

29.4.2009


Kolonie von Myzus persicae auf einer Arabidopsis thaliana Pflanze. Foto: Max-Planck-Institut für chemische Ökologie; Juergen Kroymann

Blattlaus-Alarm: Senföl-Glycoside schützen

Gen entdeckt, das in Kreuzblütlern dazu beiträgt, ein spezielles Senföl-Glycosid gegen die grüne Pfirsich-Blattlaus zu bilden

Nicht nur Nutz- und Zierpflanzen haben Probleme mit Blattläusen, auch Modellpflanzen aus Forschung und Pflanzenzüchtung wie Arabidopsis thaliana werden von ihnen attackiert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Paris-Sud (Orsay) haben durch genetische Analysen ein Gen entdeckt, das die pflanzeneigene Verteidigung gegen Blattläuse stärkt.

29.4.2009

Ausschreibung: UMSICHT-Wissenschaftspreis

Der Verein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik e.V. schreibt den UMSICHT-Wissenschaftspreis für industrie- und marktnahe Forschung im Bereich Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik und deren verständlicher Darstellung in der Öffentlichkeit erstmals in 2009 aus. Der Preis ist mit 15 000 € dotiert und wird in den Kategorien Wissenschaft und Journalistik verliehen. Bewerbungen können bis zum 31. Oktober 2009 eingereicht werden.

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28.4.2009

Flächenverbrauch gefährdet die biologische Vielfalt in Deutschland

Biodiversität braucht Raum! - Diese Forderung richteten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) heute beim Parlamentarischen Frühstück der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin an die Politik. Die Wissenschaftler bezeichneten die nach wie vor hohe Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke sowie die zunehmende Landschaftszerschneidung als besorgniserregend und als wesentliche Ursachen für die Gefährdung der biologischen Vielfalt in Deutschland.

28.4.2009

Aigner genehmigt Freisetzung von Amflora

"Nach genauer Prüfung vorliegender Fachinformationen und Gesprächen mit Wissenschaft und Wirtschaft habe ich heute der Freisetzung der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte 'Amflora' zugestimmt", sagte Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, am 27. April 2009 in Berlin.

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28.4.2009


Strukturmodell des VTC4p* im Komplex mit einer Polyphosphatkette, welche aus ATP synthetisiert wurde. Foto: Ruhr-Uni Bochum.

Mechanismus der Biosynthese von Polyphosphaten

Polyphosphatketten spielen in vielen Lebewesen eine wichtige physiologische Rolle, zum Beispiel um auch unter Mangelbedingungen Zellwachstum zu gewährleisten; allerdings ist über ihre Entstehung und Funktionsweise bisher wenig bekannt. Chemiker und Biochemiker der Ruhr-Universität haben nun zusammen mit Forschern vom European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg und der Universität Lausanne grundlegende Erkenntnisse über den Herstellungsmechanismus von Polyphosphatketten gewonnen und in Science veröffentlicht.

27.4.2009

Neue BCG-Studie: Medizinische Biotechnologie wächst trotz Krise um 9 Prozent

In der Wirtschaftskrise zeigt sich die medizinische Biotechnologie bislang resistent. 2008 sind die Biopharmazeutika-Umsätze in Deutschland mit 9 % doppelt so stark gewachsen wie der Gesamtpharmamarkt. Mit unverändert rund 34.000 hoch qualifizierten Mitarbeitern leistet die medizinische Biotechnologie zudem einen wichtigen Beitrag zum Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland," Das erklärt Dr. Frank Mathias, Vorsitzender von vfa bio und Vorstandsmitglied der MediGene AG, Martinsried, bei der Vorstellung des Branchenports "Medizinische Biotechnologie 2009".

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24.4.2009

Debatte:
Hochschule, Forschung & Finanzen

Experten äußern sich zur Wirtschafts- und Finanzkrise - Hochschulen können Krisengewinner werden

Die bisherigen Anstrengungen reichen bei Weitem nicht aus, um Deutschland erfolgreich aus der Wirtschafts- und Finanzkrise zu führen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Hochschulen zu, die zu den Gewinnern der Krise zählen könnten. Diese These vertreten die Experten, die das CHE Centrum für Hochschulentwicklung um ein Essay zum Thema "Wege aus der Krise. Die Wirtschafts- und Finanzkrise und die Hochschulen" gebeten hat.

24.4.2009

Deutscher Ethikrat informierte sich über neue Entwicklungen der Synthetischen Biologie

Der Deutsche Ethikrat hat in seiner öffentlichen Plenarsitzung am 23. April ethische Fragen neuer Entwicklungen auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie diskutiert.

24.4.2009


Knospe des Titanenwurzes im Botanischen Garten Berlin am 23.04.2009. Foto: T. Freyer-Dohlus, BGBM

Titanenwurz geht erstmals im Botanischen Garten Berlin in Blüte

Die größte Blume der Welt wird sich voraussichtlich Anfang Mai im Botanischen Garten Berlin-Dahlem erstmals öffnen: Die Titanenwurz (Amorphophallus titanum) hat eine Blütenstandsknospe ausgebildet. Die gigantische Blume des Titanenwurz ist eine der spektakulärsten Erscheinungen in der Pflanzenwelt und eine große Seltenheit.

24.4.2009

"Invasionsbiologischer Lehrpfad": Von Pflanzen, die sich breit machen

Der Biologe Dr. Gregor Schmitz beschäftigt sich intensiv mit Archäo- und Neophyten, Pflanzen die ursprünglich nicht in unseren Breiten zu finden sind. Sind diese neuen Bewohner immer negativ für die einheimische Natur? Sorgen sie vielleicht auch im positiven Sinne für mehr Vielfalt?

24.4.2009

Gemeinsame Wissenschafts-konferenz (GWK)

GWK: Zusätzliche Studienplätze und mehr Geld für Spitzenforschung

Die Zahl der Studienberechtigten wird sich bis zum Jahr 2020 nochmals deutlich erhöhen. Ziel ist es, dass mindestens 40 Prozent eines Jahrganges studieren. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, 275.000 zusätzliche Studienplätze bis 2015 zu schaffen. Außerdem werden Exzellenzinitiative und der Pakt für Forschung und Innovation fortgesetzt. Darauf haben sich die Bildungsministerinnen und Bildungsminister von Bund und Ländern in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) geeinigt.

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23.4.2009

Bologna 2020: Promovierende sind Forscher!

Zehn naturwissenschaftlich-technische Vereinigungen und Fachgesellschaften, haben in einer gemeinsamen Erklärung die Bedeutung der Promotion in den Natur- und Ingenieurwissenschaften betont. Ein großer Teil der Forschungsleistungen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften in Deutschland werde von Promovierenden erbracht, heißt es in der Erklärung. Man betrachte daher mit Sorge, dass im Rahmen des Bologna-Prozesses die Promotion lediglich als "dritter Zyklus" der akademischen Bildung bezeichnet werde.

23.4.2009

Charles Darwins "Kampf ums Dasein": Was der Evolutionsforscher wirklich sagen wollte

"Daseinswettbewerb" hat zwei Bedeutungen

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22.4.2009

Erhöhte CO2-Aufnahme durch Pflanzen bei verschmutzter Luft

Pflanzen haben bis in die 80er Jahre mehr CO2 binden können als in den Jahren danach. Dies, obwohl durch die globale Verdunkelung ("Global Dimming") weniger Sonnenlicht auf die Pflanzen fiel. Zu diesem überraschenden Befund kommt eine im Fachmagazin "Nature" publizierte Studie.

21.4.2009

Biodiversität – was ist das?

Neuste Umfrageergebnisse aus Deutschland zeigen, dass die Wahrnehmung des Begriffs Biodiversität im letzten Jahr zwar leicht gestiegen ist, dass aber weiterhin große Defizite beim Verständnis klaffen. Es müssen vermehrt neue Kommunikationsformen entwickelt und ein Alltagsbezug zur Biodiversität hergestellt werden. Die Biodiversität muss zudem auch vor der Haustüre erlebbar gemacht werden.

Wissen die Menschen in Deutschland, was sich hinter dem sperrigen Begriff «Biodiversität» verbirgt? Wird der Stellenwert der aktuellen Biodiversitätskrise erkannt?

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21.4.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

"Wertedebatte zur Grünen Gentechnik muss geführt werden"

Auf Initiative von Bundesforschungsministerin Annette Schavan wird am 20. Mai in Berlin ein Runder Tisch zum Thema Grüne Gentechnik stattfinden. Das gab die Ministerin bei der Sitzung des Präsidiums des Deutschen Bauernverbandes (DBV) unter Leitung von DBV-Präsident Gerd Sonnleitner am Dienstag in Berlin bekannt. "Dabei sollen alle Akteure versammelt sein, darunter Verbände, Unternehmen, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen und Kirchen."

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21.4.2009


Invasiv: Der bis zu vier Meter hohe Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) kann Verbrennungen dritten Grades hervorrufen.
Foto: André Künzelmann, UFZ

Ökologen bringen Preisschilder bei invasiven Arten an - Forschung zeigt Kosten der Schäden an Ökosystemen auf

Washington/Halle(Saale). Invasive Arten können natürliche und künstliche Ökosysteme zerstören, Nahrungsketten aus dem Gleichgewicht bringen und die Dienstleistungen der Ökosysteme für den Menschen einschränken. Jetzt haben Ökologen begonnen, diese Schäden zu beziffern. In einer Studie, die gestern in der Online-Ausgabe des US-Fachjournals Frontiers in Ecology and the Environment erschienen ist, haben Ökologen jene Arten aufgelistet, die die Umwelt am meisten schädigen und deren Bekämpfung am teuersten ist.

21.4.2009

Debatte
Grüne Gentechnik


Prof. Ralf Reski bezieht Stellung zur aktuellen "Genmais"-Debatte. Foto: Universität Freiburg

Das Aussaatverbot einer gentechnisch veränderten Maissorte sorgt für Diskussionen

Das vergangene Woche von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner erlassene Verbot, die von dem Agrarkonzern Monsanto gentechnisch veränderte Maissorte Mon810 auszusäen, sorgt für Diskussionen. DBG-Mitglied Prof. Ralf Reski Inhaber des Lehrstuhls für Pflanzenbiotechnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bezieht Stellung:

https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2009/ReskiStellungnahme

Reski ist Wissenschaftlicher Beirat des Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) "Sicherheit in der Grünen Gentechnik" und Mitglied im Innovationsrat des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther H. Oettinger (CDU).

20.4.2009

Bundesregierung hält an Zielen des Bildungsgipfels fest

Die Bundesregierung hält nach eigenen Angaben an den Zielen des Bildungsgipfels vom Oktober 2008 fest. In ihrer Antwort (16/12553) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/12337) schreibt sie, dass der Anteil für Bildung und Forschung am Bruttoinlandsprodukt auf zehn Prozent bis zum Jahr 2015 steigen soll. Die Liberalen hatten danach gefragt, ob die langfristigen Ziele des Bildungsgipfels nach Auslaufen des Konjunkturpakets II noch verwirklicht werden können.

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20.4.2009

600 Bäume für 600 Jahre - Internationaler Tag des Baumes

Das von Studenten initiierte Baumpatenschaftsprojekt "600 Bäume zum 600. Jubiläum der Universität Leipzig" verbindet Symbolkraft mit dem Ziel, einen nachhaltigen und aktiven Umweltschutz zu leben. Mit jeder Baumpflanzung wird ein Jahr in der Geschichte der Alma mater Lipsiensis gewürdigt.

Prof. Dr. Christian Wilhelm, Tagungspräsident der diesjährigen Botanikertagung der DBG, freut sich über die Wahl standortheimischer Arten ...

20.4.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Biowissenschaftler protestieren gegen Mais-Verbot - VBIO-Präsident Balling: Politik zerstört mutwillig Zukunftsoptionen

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO e. V.) - dem auch die DBG angehört - protestiert scharf gegen das von der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, verfügte Verbot des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais der Sorte MON 810 in Deutschland. „Es handelt sich um eine rein politische Entscheidung, die nichts mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu tun hat“, sagt der Präsident des VBIO, Prof. Rudi Balling: „Damit zerstört die Politik Zukunftsoptionen, die wir in Zeiten eines dramatischen Klimawandels dringend benötigen.“

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17.4.2009


Im Hintergrund ausgelaugte Weideflächen, im Vordergrund üppiger Naturwald in Südecuador. Foto: M. Weber / TUM

Wald- und Klimaschutz in den Tropen: TUM-Forstwissenschaftler entwickeln Landnutzungskonzept zum Schutz des Regenwaldes

"Schützt den tropischen Regenwald" - das sagt sich aus Mitteleuropa so einfach. Schließlich müssen die dortigen Landnutzer von irgendetwas leben. Traditionell holzen die Farmer den Regenwald nach und nach ab, und nutzen das entstandene Weideland, bis der Boden ausgelaugt ist. Dieser Teufelskreis schadet der Umwelt und gleichzeitig auch den Farmern, die sich sehr vom Vieh- und Milchpreis abhängig machen. Forstwissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt mithilfe einer umfangreichen Computersimulation und mit betriebswirtschaftlichem Verstand eine für alle Beteiligten vorteilhafte Lösung dieses alten Problems gefunden.

16.4.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen zur Grünen Gentechnik

Am 14. April 2009 (siehe unten) hat die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner mit sofortiger Wirkung den Anbau von gentechnisch verändertem Mais verboten. Die Ministerin wies darauf hin, dass es sich hier um keine Grundsatzentscheidung zum Umgang mit Grüner Gentechnik, sondern um eine Einzelfallentscheidung handle. Zuvor hatte die oberste europäische Zulassungsbehörde EFSA keine Bedenken gegen einen Anbau geäußert. Aus der Sicht von Wissenschaft und Forschung besteht große Sorge, dass diese Entscheidung den Trend verstärken wird, mit einer aller Voraussicht nach wichtigen Zukunftstechnologie irrational umzugehen und dadurch irreparable Schäden für den Standort Deutschland herbeizuführen.

Neun deutsche Wissenschaftsorganisationen setzen sich ausdrücklich dafür ein ...

16.4.2009

Konjunkturpaket für Biotechnologie

Die Biotechnologie in Deutschland profitiert vom zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung. Insgesamt erhalten die Bundesländer aus dem "Pakt für Beschäftigung und Stabilität" 3,3 Milliarden Euro. Einige Regionen verwenden das Geld, um verstärkt in die biotechnologische Forschung zu investieren. Die ersten Projekte sind bereits unter Dach und Fach.

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15.4.2009

Neues Studentenlabor "Faszination Umwelt"

Groß ist die Freude bei den Studierenden und Beschäftigten der Biologie: Am Dienstag, 21.4.2009, wird das Studentenlabor "Faszination Umwelt" des Instituts für Umweltforschung und der Fachgruppe Biologie der RWTH Aachen offiziell eingeweiht.

15.4.2009

DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie lehnt Verschiebung der Semesterzeiten ab

In einem Brief an die Hochschulrektorenkonferenz hat die DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie sich gegen die vorgeschlagene Verschiebung der Semesterzeiten in Deutschland ausgesprochen. So wünschenswert die internationale Mobilität im Hochschulbereich sei, würde eine Verschiebung der Semesterzeiten doch gravierende Probleme sowohl für die Studierenden als auch für die Hochschulen nach sich ziehen.

15.4.2009

Ausschreibung Innovationspreis 2009 der BioRegionen in Deutschland - Preisverdächtige Patente gesucht -

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland lobt zum dritten Mal den "Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland" aus. Ausgezeichnet mit insgesamt 6.000 Euro werden anwendungsorientierte Ideen aus der Life Science-Forschung. Der Wettbewerb richtet sich an Inhaber oder Anwärter von Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wobei die Patente in den Bereich der modernen Biotechnologie passen müssen. Die Preisverleihung wird im Rahmen der BioTechnica 2009 zwischen dem 6. und dem 8. Oktober in Hannover stattfinden. Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 30. Juni 2009.

15.4.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Schavan: "Grüne Gentechnik ist wichtige Zukunftstechnologie"

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat angesichts des Anbau-Verbots für MON810 betont, dass damit keine Beeinträchtigung der Forschung verbunden sein darf. Schavan bedauerte die Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner vor allem im Blick darauf, dass die Europäische Behörde für die Lebensmittelsicherheit (EFSA) im Dezember 2008 keine Bedenken gegen die Sicherheit von MON810 geäußert hatte.

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14.4.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Aigner verbietet den Anbau von Mon810

"Ich habe heute Morgen veranlasst, dass das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eine Schutzklausel nach Paragraf 20 Absatz 3 Gentechnikgesetz und Artikel 23 der Freisetzungsrichtlinie 2001/18/EG verhängt", sagte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, am 14. April 2009 auf einer Pressekonferenz in Berlin. "Damit ist der Anbau von Mon810 in Deutschland verboten."

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14.4.2009

Online-Angebot informiert über Wege zur erfolgreichen Patentanmeldung

Portal unterstützt innovative Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Patentanmeldung. Das Innovationsministerium informiert mit einem neuen Online-Portal (www.patentportal.nrw.de) über Wege zur erfolgreichen Patentanmeldung. Erstmalig bündelt das Portal für Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter gemeinsam alle relevanten Informationen zum Thema Patente und Patentanmeldung in Nordrhein-Westfalen.

14.4.2009

Ohne menschlichen Einfluss wäre Thüringen zu 90% mit Buchenwald bedeckt - BfN veröffentlicht Vegetationskarte Thüringens

Bonn, heute wurde erstmals die Karte der potentiellen natürlichen Vegetation Thüringens gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) veröffentlicht.
Die potentielle natürliche Vegetation beschreibt den Vegetationszustand, der ohne die Landnutzung des Menschen vorherrschen würde. Nach diesem Modell wäre die Landschaft Thüringens von Natur aus zu über 90% von verschiedenen Buchenwald-Gesellschaften bedeckt: Hainsimsen-Buchenwald etwa 40%, Waldgersten- und Waldmeister-Buchenwald 25%, Linden-Buchen-Mischwald 13%, Tannen-Buchenwald 10%.

10.4.2009

Studie belegt beruflichen Erfolg von Hochschulabsolventen

Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen haben zehn Jahre nach dem Examen Berufe, mit denen sie zufrieden sind und in denen sie angemessen bezahlt werden. Ihre Erwerbstätigenquote liegt bei rund 90 Prozent, die Arbeitslosenquote bei nur einem Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung der Hochschul-Informations GmbH (HIS), die den beruflichen und persönlichen Werdegang von über 5400 Hochschulabsolventen des Jahrgangs 1997 untersuchte. Mit der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Befragung von Hochschulabsolventen zehn Jahre nach dem Examen wurde erstmals ein derart großer Zeitraum im Anschluss an ein Hochschulstudium analysiert.

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HIS-Studie (pdf-Datei)

9.4.2009


Dr. Talal Younes und Dr. Natalie Fomproix der internationalen Dachorganistaion IUBS referierten. Beide wurden von Prof. Dr. Ralf Reski in Freiburg begrüßt (von links nach rechts). Foto: Universität Freiburg

Deutsche Biologen sprechen international mit einer Stimme für Darwins Evolutionstheorie

Historisches Treffen an der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität

Einig und stark präsentierte sich das Deutsche Nationalkomitee (DNK) der Biologen am 8. April 2009 bei seiner Generalversammlung am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Exzellenzinstitut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Vertreter der deutschen biologischen Fachgesellschaften - unter ihnen die DBG - waren zusammengekommen, um die künftigen internationalen Aktivitäten der deutschen Lebenswissenschaftler zu bestimmen.

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Informationsdienst Wissenschaft

über das DNK

9.4.2009


Bizarre Schönheit: So sieht der Pollen der Acacia myrtifolia unter dem Elektronenmikroskop aus. Foto: Universität Wien

BotanikerInnen der Universität Wien veröffentlichen grundlegendes Werk zur Pollen-Terminologie

Fragt man Menschen, was ihnen zu Pollen einfällt, so antworten die meisten: "Heuschnupfen" oder "Die Pollen werden aber auch jedes Jahr aggressiver!". Pollenkörner sind jedoch nicht nur Allergieauslöser, sondern - als Entstehungsort und Transportbehälter des männlichen Erbgutes - für Pflanze, Mensch und Tier notwendig. Ohne ihre genetische Information können weder Samen noch Früchte entstehen. Ein kürzlich von WissenschafterInnen der Universität Wien veröffentlichtes Buch versammelt neueste Erkenntnisse der Pollenforschung.

8.4.2009

Petersberger Thesen: Pflanzenforschung und Pflanzenzüchtung ist gesellschaftliche Verantwortung

Weltweit führende Pflanzenforscher, maßgebliche Repräsentanten der Wirtschaft und Administration sind zum Innovationsforum Pflanze auf dem Petersberg in Bonn zusammengekommen. Mit den dort verabschiedeten Petersberger Thesen fordern sie die Stärkung der Pflanzenforschung in Deutschland und den Ausbau ihrer Spitzenposition.

Die Unterzeichner der Petersberger Thesen fordern, die High-Tech-Strategie der Bundesregierung konsequent weiterzuentwickeln und die Forschungsprogramme auf die Potenziale der Pflanzenerforschung strategisch auszurichten.

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8.4.2009

PR zu Ostern: Helmholtz-Gemeinschaft präsentiert Forschungs-Ostereier

Was hat eine Karte der Gen-Wechselwirkungen mit Aufnahmen von Flohkrebsen, Berechnungen zur Wasserbilanz der Kontinente oder einem Bauteil des Wendelstein-X-Experiments gemeinsam? Vor allem eines: Sie passen mit ihrer runden Form gut in die Osterzeit, erlauben aber auch einen Einblick in spannende, neue Forschungsgebiete.

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8.4.2009

Wettbewerb exzellente Lehre findet großes Echo: 108 Hochschulen reichen Anträge ein

60 Prozent aller Universitäten und 40 Prozent aller Fachhochschulen treten in die Ausscheidung um die innovativsten Konzepte für eine bessere Lehre

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8.4.2009


Logo des Projekts "Flora von Nordostbayern"

Im Aufschwung: Das Herbarium der Universität Bayreuth und die floristische Erfassung Nordostbayerns

Das Herbarium der Universität Bayreuth verwahrt ca. 30.000 herbarisierte (= getrocknete) Pflanzenbelege. Das Sammeln, Bestimmen, Trocknen, Aufziehen und Verdaten von Pflanzenbelegen ist eine sehr mühsame und zeitraubende Angelegenheit, die jetzt mit Hilfe einer Ganztags-Arbeiterstelle für zwei Jahre neuen Schub bekommt. Alle Daten werden einfließen in eine "Flora von Nordostbayern". Sie wird die Grundlagen für eine differenzierte geoökologisch-botanische Sicht dieses Raums erstmalig komplettieren und damit auch Antworten zu Fragestellungen aus Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Eingriffsplanungen, Siedlungs- und Straßenbau etc. ermöglichen.

7.4.2009

Amerikanisches Fachmagazin "The Scientist" erscheint mit Sonderbeilage zum Biotechnologiestandort NRW

Die April-Ausgabe des amerikanischen Fachmagazins für Biowissenschaften "The Scientist" erscheint in dieser Woche mit einer Sonderbeilage zum Biotechnologiestandort Nordrhein-Westfalen. Es ist das zweite Mal, dass eine Sonderbeilage des renommierten Magazins eine europäische Bioregion würdigt. Die Sonderbeilage porträtiert Spitzenforscher und ihre Arbeit und informiert über aktuelle Forschungs- und Entwicklungstrends der Biotech-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen.

7.4.2009

Debatte
Grüne Gentechnik

Grüne Gentechnik: Wissenschaftliche Fakten statt politisches Kalkül!

Appell an Bundesministerin Aigner - Initiative des Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V. (WGG) findet breite Unterstützung

Frankfurt/Main, 07. April 2009 - In einem offenen Brief http://www.gruene-gentechnik-online.de appellieren mehr als 1.600 Unterzeichner an Bundesministerin Aigner, eine mit großen Potentialen ausgestattete Zukunftstechnologie wie die Grüne Gentechnik nicht kurzfristigen politischen Interessen zu opfern. Vielmehr bitten sie die Ministerin nachdrücklich, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Grundlage ihrer politischen Entscheidungen zu machen und für die Aufklärung der Bevölkerung zu nutzen.

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7.4.2009

Winzig, aber wichtig ! - Zum Einfluss der Klimaerwärmung auf die CO2-Aufnahme durch Phytoplankton

Schmelzendes Eis an den Polen, ein ansteigender Meeresspiegel, schwere Unwetter: Die Zeichen für den Klimawandel werden deutlicher. Biologen des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) haben nun nachgewiesen, dass das Plankton bei einer Erwärmung der Ozeane deutlich weniger CO2 aufnimmt und dadurch möglicherweise selbst Einfluss auf den Klimawandel nehmen könnte. Die entsprechende Studie erscheint diese Woche in der "Early Edition" der renommierten "Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)".

6.4.2009

Gemeinsame Wissenschafts-konferenz (GWK)

Länder einigen sich zum Hochschulpakt

Der Hochschulpakt muss fortgesetzt werden, um für die steigende Zahl von Studierenden angemessene Studienbedingungen zu gewährleisten und damit auch den Akademikerbedarf der Zukunft zu sichern. Darin sind sich alle Länder einig. Deshalb soll der Hochschulpakt in der Sondersitzung der GWK am 22.04.09 von den Wissenschaftsministerinnen und -ministern aus Ländern und Bund beschlossen und den Ministerpräsidenten zur endgültigen Entscheidung zugeleitet werden.

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3.4.2009


Hefezellen von Yarrowia lipolytica, die auf Glycerol wachsen. Foto: Dr. Andreas Aurich/UFZ

Neue umweltfreundliche Bioverfahren für die Chemie und Pharmazie - TU Dresden und UFZ schließen Kooperationsvertrag

Forscher der Technischen Universität Dresden und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) schlossen eine Kooperation zur Entwicklung von biotechnologischen Verfahren zur Gewinnung von Alpha-Ketoglutarsäure (KGA). Bisher wurde diese nur auf chemischem Wege hergestellt. Das neue Bioverfahren könnte in Zukunft die Nutzung nachwachsender Rohstoffe erlauben.

3.4.2009

BAYER: Neuordnung der Biotech-Forschungsaktivitäten

Bayer CropScience konzentriert europäische Pflanzenbiotechnologie-Forschung in Gent. Zukünftiger Fokus liegt auf Stresstoleranz, Ertragssteigerung und optimierten Qualitätsmerkmalen von Pflanzen.

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3.4.2009


Auenwald mit Bestand des Kleinblütigen Springkrautes (Impatiens parviflora), dessen ursprüngliche Heimat in Zentralasien zu finden ist. Diese Pflanze breitet sich seit dem 18. Jahrhundert in Europa aus. Foto: André Künzelmann/UFZ

Neobiota in Europa jetzt auch bei der EU angekommen?

Europas Grenzen werden von tausenden Pflanzen- und Tierarten aus anderen Teilen der Welt überrollt: das Spektrum reicht von amerikanischen Minks bis hin zu neuseeländischen Plattwürmern. Die Eindringlinge fressen einheimische Arten, hybridisieren mit ihnen, parasitieren sie und verdrängen sie durch Konkurrent. Sie bringen Krankheiten mit, verändern Ökosysteme, ja ganze Landschaften und haben große Auswirkungen auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei. Vorläufige Schätzungen deuten an, dass der Schaden durch invasive Arten jährlich mindestens 10 Milliarden Euro beträgt, allerdings wissen wir bei 90 Prozent der Arten noch nicht, welche Schäden sie verursachen.

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3.4.2009

Biomasse statt Erdöl - 50 Millionen Euro für einzigartiges Forschungszentrum am Chemiestandort Leuna

Stroh, Holz, Mikroalgen und viele weitere nachwachsende Rohstoffe können Erdöl ersetzen. Das Land Sachsen-Anhalt, der Bund und die Fraunhofer-Gesellschaft planen ein Forschungszentrum in Leuna, das Unternehmen ermöglichen soll, chemisch-biotechnologische Verfahren vom Labor in die technische Anwendung zu bringen.

1.4.2009


Tabakpflanzen eignen sich gut zur Produktion von Antibiotika gegen Lungenentzündung. Foto: Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie

Antibiotika aus Tabak

Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam und dem Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene der Universität Rostock ist es mit einer neuen Strategie gelungen, von Viren geborgte Gene für die Bildung antibiotisch-wirksamer Eiweiße in Pflanzen zu nutzen.

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