| Informationen für Botanikerinnen und Botaniker - März 2010 |
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| 9.3.2010

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Strasburger-Preis: KandidatInnen gesucht
Die Deutsche Botanische Gesellschaft ruft alle habilitierten Mitglieder auf, sich im Laufe des Jahres Gedanken über eine mögliche Kandidatin oder einen potentiellen Kandidaten für den Strasburger-Preis 2011 zu machen. Denn nun steht der Bewerbungsschluss fest: Wenn Sie Ihrem Nachwuchs den Karriere-Weg ebnen wollen, dann können Sie Ihre Vorschläge bis zum Ende des Jahres einreichen.
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9.3.2010
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TU9 legt Zehn-Punkte-Papier mit Verbesserungsvorschlägen zum Bologna-Prozess vor
Am 11. und 12. März werden sich in Budapest und Wien die Bildungsminister der EU treffen, um zehn Jahre Bologna-Prozess zu feiern. TU9-Präsident Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg fordert die Politiker dazu auf, die Technischen Universitäten bei ihrer Reform der Reform zu unterstützen. Der Bologna-Prozess beinhaltet für die deutschen Universitäten eine Umstellung des Hochschulsystems von historischer Dimension. Die in TU9 vereinten technisch orientierten Universitäten haben diesen Prozess stets als Chance betrachtet, im Rahmen der Weiterentwicklung des europäischen Hochschulraums die Qualität ihrer Studienangebote zu verbessern.
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8.3.2010
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Biotechnologietage 2010 in Berlin
Das Programm für das Treffen der deutschen Biotech-Branche am 21. und 22. April in Berlin steht: Vertreter aus Politik, Industrie und Wissenschaft werden in Vorträgen, offenen Foren, Symposien, Workshops und Networking-Veranstaltungen über Themen und Branchenschwerpunkte, Anwendungsfelder sowie erfolgreiche Unternehmenskonzepte diskutieren.
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4.3.2010

Vor dem Transport in Mitochondrien (links) werden Proteine entfaltet, durch die Pore gefädelt und auf der anderen Seite wieder gefaltet. Peroxisomale Proteine (rechts) werden nicht entfaltet und als ganzes durch die Membran transportiert. ( weitere Details).
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Molekulares Scheunentor: Proteinimport in Peroxisomen
Wenn bekannte Proteintransportkanäle die Eingangstür in Zellorganellen sind, dann verfügen Peroxisomen über ein wahrhaftes Scheunentor. Eine solche Riesenpore, durch die gefaltete, mehrteilige Proteine eingelassen werden können, haben Mediziner nun in Zusammenarbeit mit Biophysikern nachgewiesen und in Nature Cell Biology veröffentlicht. "Wenn man von der Pore des Zellkerns absieht, handelt es sich um die größte jemals beobachtete Proteinimport-Pore", verdeutlicht Prof. Dr. Ralf Erdmann, von der Ruhr-Universität-Bochum (RUB).
mehr bei der RUB
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4.3.2010
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Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen: Mitgliedsstaaten sollen selbst entscheiden
Die EU-Mitgliedsstaaten sollen künftig selbst entscheiden, ob in der EU zugelassene gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen bei ihnen angebaut werden dürfen. Erste Vorschläge dafür sind im Sommer zu erwarten, kündigte EU-Verbraucherkommissar John Dalli am Dienstag in Brüssel an.
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4.3.2010

An verschiedenen Stellen eingebaute Marker ermöglichen es, die schnellen Bewegungen des Proteins zu vermessen. Grafik: Thomas Kiefhaber, TU München
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Tanz der Proteine: Forscher vermessen Bewegungen im Nanosekunden-Bereich
Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben ein Verfahren entwickelt, um lokale Bewegungen in Proteinen mit einer Auflösung von Nano- bis Mikrosekunden zu messen. Als sie damit Bewegungen des Proteins Villin untersuchten, fanden sie zwei sonst kaum voneinander unterscheidbare Strukturen: In der einen können schnelle Strukturänderungen stattfinden, die für die Proteinfunktion essentiell sind und im Zeitbereich von Nanosekunden ablaufen, die andere ist starr, wie sie in der Online Ausgabe der Zeitschrift "Proceedings of the Natural Academy of Sciences, USA" (PNAS) schreiben.
mehr bei der TUM
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4.3.2010
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Photosynthese als neue Elektrizitätsquelle
Den Forschern des Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS) ist es gelungen, die chemische Energie der Photosynthese in elektrische Energie umzuwandeln. Diese Strategie könnte es ermöglichen, aus Solarenergie umweltfreundliche Elektrizität zu gewinnen und die Biobatterie in der Medizin anzuwenden. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Analytical Chemistry veröffentlicht.
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3.3.2010
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Die Bedeutung der Artenvielfalt
Welche Rolle spielen die Häufigkeit und die Zusammensetzung der Arten bei der Funktion von Ökosystemen? Diese Frage untersuchen derzeit Wissenschaftler aus der Agrar-, Forst- und Biologischen Fakultät der Universität Göttingen im Exzellenzcluster "Functional Biodiversity Research". Bei einem Treffen in Göttingen stellten sie nun erste Ergebnisse vor. Wie sie herausfanden, hat die Pflanzenvielfalt im Grünland stark abgenommen. Auch die Zusammensetzung der Pflanzengesellschaft hat sich im Laufe der Jahre verändert.
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2.3.2010
Debatte: Grüne Gentechnik

Die Amflora-Kartoffel wurde von der BASF entwickelt. Foto: BASF.
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Anbau der Amflora-Kartoffel erlaubt
Die EU-Kommission hat den Anbau der gentechnisch veränderten Amflora-Kartoffel erlaubt. Damit wurde in der EU erstmals seit 1998 eine gentechnisch veränderte Pflanze für den Anbau zugelassen. Die Amflora-Kartoffel enthält nur eine Art von Stärke, das Amylopektin, das Fasern vernetzten kann. Das nutzt die Papierindustrie, um seinen Produkten mehr Glanz zu verleihen. Mit Amylopektin versetzter Beton oder Klebstoff bleibt länger verarbeitungsfähig. Die Kartoffel, deren Anbau vor 13 Jahren beantragt wurde, ist also nicht zum Verzehr vorgesehen. Zahlreiche Medien und Organisationen berichteten, unter anderem:
Im Artikel "Lehrstück Amflora -
Was wirklich zählt: Herstellung
oder Eigenschaften?" begrüßt
der VBIO die Zulassung.
Die politische Wirkung und
die Herstellung ähnlicher Kartoffeln
mittels tilling vergleicht
Biotechnologie.de
Details über die Zulassung
meldet transgen.de
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2.3.2010
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Zum 3. März, dem Tag des Artenschutzes
Der 3. März ist alljährlich der internationale Tag des Artenschutzes. In diesem Jahr hat der Tag besondere Aktualität: Nur 10 Tage später beginnen in Doha (Katar) die Verhandlungen der 15. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA; engl. CITES - Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora). "Wir sind verpflichtet, uns mit aller Kraft dafür einzusetzen, die biologische Vielfalt in diesem Jahr noch besser auf der globalen politischen Agenda zu verankern", mahnte Bundesumweltminister Norbert Röttgen vor der Konferenz.
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1.3.2010
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Frauen: Besser gebildet, schlechter bezahlt
Das ist eines der Ergebnisse, die nun im Bericht über "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2008" von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlicht wurden. Familienbedingte Unterbrechungen, ein größerer Anteil an Teilzeitbeschäftigung und die geringe Quote in Führungspositionen sind die wesentlichen Ursachen für den signifikanten Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen. Diese Differenz wird auch als Gender Pay Gap bezeichnet. Auf alle Wirtschaftszweige bezogen verdienen Frauen 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Den negativen Spitzenwert erreichen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, wo Frauen 34 Prozent weniger als Männer verdienen. Die BAuA betont diese Differenzen anläßlich des Weltfrauentages am 8. März.
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1.3.2010
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Konkurrenz um Ressourcen bei Nutzpflanzen: Abschlusssymposium des SFB "Wachstum und Parasitenabwehr"
Am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM) fand vom 1. bis 3. März das vierte internationale Symposium des Sonderforschungsbereichs (SFB) 607 "Wachstum und Parasitenabwehr - Wettbewerb um Ressourcen in Nutzpflanzen aus Land- und Forstwirtschaft" statt. Seit dem Start 1998 wird die Arbeit des SFB im dreijährigen Turnus öffentlich vor internationalem Fachpublikum vorgestellt und diskutiert. Nachdem 2010 die maximal mögliche Laufzeit des Programms erreicht wird, ist das jetzige Treffen zugleich das Abschlusssymposium: Die Wissenschaftler präsentierten die Synthese aus 12 Jahren Forschungsarbeit.
Programm und Abstracts
bei der TUM
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1.3.2010
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Online Prüfungssystem LPLUS wird erklärt
Am Montag den 8. März um 14 Uhr stellt Dr. Jens Bücking vom Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) Bremen in einer Online-Schulung die wichtigsten Funktionen des Prüfungssystems LPLUS vor. Bücking geht darüber hinaus auf die Gestaltung von elektronischen Prüfungen ein und gibt praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung von Online-Klausuren. Für das Gesamtkonzept "eAssessment im Testcenter der Universität Bremen" und die studierendenfreundliche Einführung elektronischer Prüfungen erhielt Bücking den Medida Prix 2009, einen der bedeutendsten Hochschulpreise im Bereich Mediendidaktik im deutschsprachigen Raum.
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aktualisiert: 09.03.2010; ältere Meldungen sind im Archiv
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