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Informationen
von Mitgliedern
für Mitglieder |
Herausgegeben von Prof. Dr. Chr. Wilhelm, Leipzig, E-Mail,
Tel: ++49-(0) 341-9736874
im Auftrag des Vorstandes der DBG
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28.12.2011

Der Abendvortrag von Professor Wilhelm Gruissem was open to the public. Photo: Dr. Michael Riefler, FU.
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Berlin
Botanikertagung 2011 The Interdisciplinary Congress for Plant Sciences
Etwa 900 Pflanzenwissenschaftler aus mehr als 30 Ländern kamen nach Berlin, um die Botanikertagung zu besuchen. Der Kongress der DBG, der alle zwei Jahre stattfindet, trug dieses Jahr den Titel "Auf die Vielfalt kommt es an". Mit mehr als 210 Vorträgen und 700 wissenschaftlichen Postern aus allen pflanzenwissenschaftlichen Fächern förderte Tagung interdisziplinäre Diskussionen. Im öffentlichen Abendvortrag fragte Professor Wilhelm Gruissem, wie die Welt im Jahr 2050 ernährt werden kann, und erörterte, wie wichtig die Pflanzenwissenschaften, moderne Züchtungsmethoden und die Gentechnik sind.
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13.12.2011
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Rückblick auf die Woche der Botanischen Gärten 2011
Dieses Jahr stand die Woche der Botanischen Gärten unter dem Motto „Was die Technik von Pflanzen lernen kann Bionik in Botanischen Gärten“. 45 Gärten präsentierten diesen Sommer, was sich Stacheldraht, selbstreparierende Folien und Klettverschlüsse von den Pflanzen abgeschaut haben.
Bericht von PD Dr. Stefan Schneckenburger
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15.11.2011

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MOSS2011 - Moosforschende im Schwarzwald
Im September kamen 120 Forscherinnen und Forscher zusammen, um die jüngsten Fortschritte der Moos-Forschung zu diskutieren. Im Hochschwarzwald tauschten sie sich insbesondere über die Modellpflanze Kleines Blasenmützenmoos (Physcomitrella patens) sowie über andere Laub- und Lebermoose aus. Abschließend evaluierten die Teilnehmer die Tagung: sie waren nicht nur mit dem wissenschaftlichen Inhalt und dem Austausch mit anderen Forschenden sehr zufrieden.
Bericht von adj. Professor Dr. Stefan Rensing
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28.10.2011
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Mainz
Konsequenzen des offenen oder geschlossenen Wachstums
Zum 7. Pflanzenmorphologischen Workshop, der vom 10. - 11. September an der Uni Mainz stattfand, trafen sich zwanzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie diskutierten über die Fachgrenzen hinweg, was die Entwicklung und Gestaltbildung von Pflanzen, Pilzen und Tieren eint und was sie unterscheidet. Die Teilnehmer, zu denen auch drei Studierende und sieben Doktoranden zählten, genossen eine Veranstaltung, die viel Zeit zum diskutieren ließ. In Ihrem Bericht fasst Professorin Regine Claßen-Bockhoff die sieben Vorträge zusammen.
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18.10.2011

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Symposium in Freising
In Wachstum oder Abwehr investieren?
Wenn sich die Umwelt ändert, müssen Pflanzen reagieren, da sie nicht in andere Gebiete ausweichen können. Wie sie ausbalancieren, welche ihrer Ressourcen sie in Wachstum und Samenproduktion oder in die Stress- und Feindabwehr investieren, diskutierten Pflanzenforscherinnen und Pflanzenforscher in Freising. Das internationale Symposium „Growth and Defence in Plants: Resource Allocation at Multiple Scales“ bildete die Abschlussveranstaltung des Sonderforschungsbereiches (SFB 607), der dieses so genannte „Trade-off“ der Pflanzen 12 Jahre lang erforschte. Dazu lud er, unter der Schirmherrschaft von Leopoldina, TU München, neben 12 Forschern des SFB auch 13 externe Wissenschaftlerinnen ein. In der interdisziplinären Diskussion mit Mathematikern, Modellierern sowie empirisch-analytisch arbeitenden Pflanzenforschern kristallisierte sich heraus, dass in Zukunft „multi-organismische Genotypen- und Artennetzwerke hinsichtlich ihrer durch Ressourcenflüsse und einhergehende Signalkommunikation vermittelten Interaktionen analysiert werden sollten“.
Bericht (pdf) von Prof. Dr. Rainer Matyssek,
Prof. Dr. Ulrich Lüttge
& Prof. Dr. Heinz Rennenberg
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12.10.2011

Der Pflanzenphysiologe und Biochemiker Karl-Josef Dietz untersucht, wie sich Pflanzen an die Umwelt anpassen, wozu er und sein Team molekulare, physiologische und biochemische Ansätze einsetzen. Foto: Kim-Christian Meyer.
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Vorstandswahl
Karl-Josef Dietz wird neuer Präsident der DBG
Bei der jüngsten Versammlung wählten die Mitglieder Professor Karl-Josef Dietz einstimmig zum neuen Präsidenten der Gesellschaft. Dietz wird Professor Ulf-Ingo Flügge ablösen, der nicht mehr kandidierte. Neuer Schriftführer der Gesellschaft wird der Biodiversitätsforscher Dr. Thomas Janßen von der Humboldt Universität Berlin, der Professor Dr. Rudolph Ehwald ablösen wird. Neu im erweiterten Vorstand ist auch Professor Dr. Ralf Mendel von der Technischen Universität Braunschweig, der auf Uwe Sonnewald folgt. Im Amt bestätigt wurden Schatzmeister PD Klaus-Jürgen Appenroth und Generalsekretär Professor Dr. Volker Wissemann. Dietz, Janßen und Mendel werden ihre Ämter am ersten Januar des kommenden Jahres antreten.
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Dr. Thomas Janßen wird der neue Schriftführer der Gesellschaft. Der Biodiversitätsforscher ist Experte für afrikanische Farne und ließ sich im Späth-Arboretum der HU vor einer Hamamelis im Herbstgewand ablichten. Foto: H. Kostial.
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Professor Ralf R. Mendel wird den geschäftsführenden Vorstand ab Januar unterstützen. Er und sein Team nutzen zellbiologische, biochemische und molekularbiologische Methoden, um den Molybdän-Stoffwechsel zu ergründen. Foto: privat.
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27.9.2011
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Botanikertagung in Berlin
"Die Botanik ist eine Wissenschaft .... , von der sich die menschliche Gemeinschaft am meisten zu versprechen hat ..."
Dieses Zitat hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt, wie Professor Dr. Ulf-Ingo Flügge, Präsident der DBG, zur Eröffnung der Botanikertagung ausführte, auch wenn es ein großer deutscher Forscher schon vor mehr als 200 Jahren aufschrieben hat. Angesichts des schlechten Platzes, das Deutschland in der jüngsten OECD-Bildungs-Studie belegt, mahnte Flügge, dass die hiesigen Pflanzenwissenschaften sich nicht von anderen überflügeln lassen dürfen. Er blickte optimistisch auf die jüngsten Forschungsinitiativen.
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21.9.2011



Hans-Henning Kunz, Marco Todesco, Alexandra Furch. Fotos: Susanne Thielen, Jörg Abendroth, Torsten Knauer (v.o.n.u.)
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Berlin
Preisverleihungen auf der Botanikertagung
Alle zwei Jahre verleiht die Gesellschaft Preise an herausragende Nachwuchskräfte, um deren Leistungen in den Pflanzenwissenschaften zu würdigen. Während der Botanikertagung in Berlin wurden am 19. September die drei diesjährigen Preisträger ausgezeichnet.
Den Strasburger-Preis erhielt
Dr. Hans-Henning Kunz Laudatio (pdf)
Der Wilhelm-Pfeffer-Preis ging an
Dr. Marco Todesco Laudatio (pdf)
Der Horst-Wiehe-Preis zeichnet
Dr. Alexandra Furchs Arbeit aus Laudatio (pdf)
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23.8.2011
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Professor Mainhart Zenk gestorben
Der Biosynthese des Morphins, die er nicht nur in Pflanzen untersuchte, galt seine wissenschaftliche Leidenschaft. Anfang Juli ist Professor Dr. Dr. h.c. mult. Meinhart H. Zenk gestorben. Seine Ergebnisse über Enzyme, Metabolite und Phytohormone publizierte Zenk in mehr als 400 Artikeln und bewahrte sich stets einen kritischen Blick auf wissenschaftliche Werke, gleichgültig von wem sie stammten. In ihrem Nachruf erinnert Birgit Dräger an einen geschätzten Impulsgeber und Lehrenden, dessen Wirken über die Pflanzenwissenschaften hinausging.
Ein Nachruf von Prof. Dr. Birgit Dräger
(Uni Halle)
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5.7.2011

Prof. Dr. Christoph Peterhänsel, Leibniz Universität Hannover (rechts), überreicht den 2. Posterpreis an Anthony Gobert aus Strasbourg. Den 1. und 3. Platz belegten Forscherinnen aus den Universitäten Düsseldorf und Hannover. Foto: Michael Senkler.
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Hohenroda
International Conference for Plant Mitochondrial Biology 2011
Aus 29 Ländern stammten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Mai im hessischen Hohenroda die neuesten Trends und Themen der Mitochondrienforschung diskutierten. Sie streiften alle Aspekte von der molekularen Zusammensetzung bis hin zu ökophysiologischen Fragestellungen, über RNA-Edierung, Respiration und Reproduktion. Auch Mitochondrien, die spontan ihr Membranpotential verlieren und in kürzester Zeit regenerieren, wurden vorgestellt. Nachdem die vorangegangene Tagung in den Vereinigten Staaten stattgefunden hatte, wird die kommende Konferenz an einem südamerikanischen Ort organisiert.
Bericht von Professor Dr. Hans-Peter
Braun und Professor Dr. Stefan Binder
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7.6.2011
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Ehrenmitglied Prof. Dr. Wilhelm Nultsch gestorben
Er schrieb eines der bedeutendsten Lehrbücher der Botanik und trieb die Pflanzenwissenschaften voran. Im Mai ist der Mann, der das Meer liebte, im Alter von 84 Jahren gestorben. In seinem Nachruf erinnert Prof. Dr. Dieter Hanelt, Uni Hamburg, an den Forscher der Fotobiologie mariner Organismen, den alle ehrfürchtig nur mit „Herr Professor“ anredeten, obwohl er gar nicht so unnahbar war.
Ein Nachruf von Prof. Dr. Dieter Hanelt
(Uni Hamburg)
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15.4.2011

Die besten Vortragenden wurden mit Preisen geehrt. Foto: Marion Rehers.
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Dabringhausen
24. Tagung "Molekularbiologie der Pflanzen" 2011
Viele Pflanzenphysiologen und Molekularbiologen waren nach Dabringhausen gereist, um sich über die neusten Trends und Themen auszutauschen. Die Teilnehmer diskutierten über Membranbiologie, Organellen, Molekularphysiologie, Phytopathologie, Hormone, Genexpression, Zellbiologie, Signaltransduktion und Entwicklungsbiologie der Pflanzen. Der Bericht beschreibt auch, inwieweit die angenehme Umgebung dazu beitrug, wissenschaftliche Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationen zu planen.
Bericht von Professor Jörg Kudla und Dr. Stefan Weinl
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29.3.2011
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Leipzig
Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung 2011
Im Januar trafen sich die jungen, physiologisch arbeitenden Forscherinnen und Forscher der Universitäten Jena, Halle, Dresden und Leipzig, um Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. In Vorträgen präsentierten sie ihre jüngsten Ergebnisse, unter anderem wie ein Pilz das Wachstum von Arabidopsis fördert, wie seltene Codons die Genaktivität regulieren, wie Pilze Pflanzenkrankheiten verhindern und wie viel Wärme Kieselalgen abstrahlen.
Bericht von Professor Christian Wilhelm
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3.2.2011

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Botanikertagung 2011
Die Organisatoren, Professor Reinhard Kunze und Professor Bernhard Grimm, laden herzlich ein zur kommenden Botanikertagung, die vom 18. - 23. September in Berlin stattfinden wird und das Motto "Diversity makes the Difference" trägt. Die Registrierung und das Einreichen der Abstracts ist nun online möglich. Die Organisatoren empfehlen eine möglichst frühzeitige Hotelreservierung, denn von 24.-25. September wird der berühmte Berlin-Marathon stattfinden. Vor dieser Veranstaltung werden kurzfristig kaum Zimmer zu buchen sein.
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