Articles for category DBG


24. Jul 2020

Öffentliche Stellungnahme zur Genomeditierung von Nutzpflanzen

Die EU und Neuseeland stechen mit ihrer derzeitigen Regulation der neuen Methoden für Präzisionszüchtung heraus (nach Schmidt, Belisle, Frommer (2020), EMBO Rep 2020, e50680, https://doi.org/10.15252/embr.202050680)

132 Europäische Forschungseinrichtungen und wissenschaftliche Verbände - darunter unsere DBG – appellieren an das Europäische Parlament und die Europäische Kommission die bestehende europäische Richtlinie für die Präzisionszüchtung für Pflanzen, auch unter dem Begriff Genomeditierung bekannt, zu überarbeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Genomeditierung zu berücksichtigen. Das ist nicht nur wichtig, um nachhaltige Wege aus der COVID-19 Krise zu finden sondern auch, weil die Genomeditierung zahlreiche Lösungen bietet für eine einfache, zielgerichtete und schnelle Zucht klimaresistenter Nutzpflanzen. Auch die Entwicklung von Pflanzen, die weniger Düngemittel und Pestizide benötigen, ist mit diesen Methoden effizienter. Das schont die natürlichen Ressourcen unserer Erde und unterstützt daher das Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals ,SDGs)“ der Vereinten Nationen sowie des Green Deal der EU. Das European Sustainable Agriculture through Genome Editing (EU-SAGE) Netzwerk, unter der die oben genannten Institutionen vereint sind, empfiehlt der Europäischen Kommission, diese Tatsachen zum Nutzen und zum Wohlergehen aller EU-Bürgerinnen und EU-Bürger anzuerkennen und die rechtlichen Regelungen zur Nutzung der Genomeditierung für Nutz- und Kulturpflanzen an den Stand der Forschung anzupassen. In ihrer öffentlichen Stellungnahme zitiert EU-SAGE die wissenschaftlichen Studien für die erfolgreiche Zucht genomeditierter Nutzpflanzen mit erhöhter Widerstandskraft gegenüber den Folgen des Klimawandels, mit größerer Resistenz gegenüber Schädlingen und Krankheiten und daher verbessertem Ernteertrag. Auch Studien zum verringerten Pestizideinsatz bei Reis, Wein, Weizen, Tomaten sowie Grapefruits gibt es inzwischen. Daneben lassen sich mit dieser Technik auch die gesundheitsrelevanten Eigenschaften von Obst- und Gemüsesorten mit Präzisionszüchtung beschleunigen, wie Studien belegen.

Lesen Sie die ganze Statement von EU-SAGE (pdf), ins Deutsche übertragen von

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17. Jul 2020

49. Newsletter der DBG

Gleich drei Publikationen belegen (mindestens) eine Doppelrolle von Proteinen und zeigen eindrucksvoll, wie komplex Pflanzen sind. In diesen schwierigen Zeiten wurden erfreulich viele hochrangige Publikationen veröffentlicht, und so können wir auch von einem neuen Pflanzenstamm berichten. Vier neue Methoden und vier Konsortien runden unsere Forschungsnachrichten ab. Leider müssen wir derzeit auf viele Zusammenkünfte verzichten. So sind zwei Sektionstagungen auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben, wohingegen das Treffen einer unserer sechs Sektion ins Virtuelle verlagert wird.

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17. Jul 2020

Newsletter Nr. 49

Gleich drei Publikationen belegen (mindestens) eine Doppelrolle von Proteinen und zeigen eindrucksvoll, wie komplex Pflanzen sind. In diesen schwierigen Zeiten wurden erfreulich viele hochrangige Publikationen veröffentlicht, und so können wir auch von einem neuen Pflanzenstamm berichten. Vier Methoden und vier neue Forschungskonsortien runden die Nachrichten ab.
Leider müssen wir auf viele Zusammenkünfte verzichten. So sind zwei Sektionstagungen auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben, wohingegen das Treffen einer unserer sechs Sektion vermutlich ins Virtuelle verlagert wird.

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20. May 2020

48. Newsletter der DBG

Welches Modell hilft, um neue Pflanzenwirkstoffe zu entdecken, wo die Pflanzenvielfalt abnimmt und an welchem unerwarteten Ort einst ein ganzer Regenwald wuchs, zeigen unsere Forschungsnachrichten. Unser Newsletter berichtet außerdem, wer einen ERC-Grant für eine neue Züchtungstechnik für die Landwirtschaft erhielt. Die DBG freut sich, den Preisträger der besten pflanzenwissenschaftlichen Publikation eines Nachwuchsforschers bekannt zu geben. Die Sektionen für Angewandte Botanik präsentiert sich mit einer neuen Website.

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20. May 2020

Newsletter Nr. 48

Welches Modell hilft, um neue Pflanzenwirkstoffe zu entdecken, wo die Pflanzenvielfalt abnimmt und an welchem unerwarteten Ort einst ein ganzer Regenwald wuchs, zeigen unsere Forschungsnachrichten. Unser Newsletter berichtet außerdem, wer einen ERC-Grant für eine neue Züchtungstechnik für die Landwirtschaft erhielt. Die DBG freut sich, den Preisträger der besten pflanzenwissenschaftlichen Publikation eines Nachwuchsforschers bekannt zu geben. Die Sektionen für Angewandte Botanik präsentiert sich mit einer neuen Website. Weitere Forschungsnachrichten und Meldungen aus unseren Sektionen runden den Newsletter ab.

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14. May 2020

Actualia in neue Hände übergeben

Im Jahr 1998 erschien die Actualia noch als gedruckte Anlage unserer Zeitschrift Botanica Acta, die heute Plant Biology heißt.

Der Herausgeber unserer Actualia, Seniorprofessor Dr. Christian Wilhelm (Uni Leipzig) übergibt nach 23 Jahren dieses Ehrenamt nun Professorin Dr. Jutta Ludwig-Müller von der TU Dresden. Was unsere neue Herausgeberin auszeichnet, was die Actualia leistet, wie sie entstand und welchen Arbeiten Wilhelm sich nun zuwendet, schildert dieser Artikel.

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27. Mar 2020

47. Newsletter der DBG

Ein Protein-Atlas für Arabidopsis, wie Wurzeln Wasser finden und wie das Erbgut eines zweiten Vaters eingeschmuggelt werden kann, sind Themen in unseren Forschungsnachrichten.
Nur noch wenige Tage bleiben unseren Mitgliedern, die ein gutes Paper von Nachwuchskräften mit Lorbeeren bekränzt sehen möchten. Die DFG bittet uns um fachlichen Input zur Bewertung zukünftiger Datenstrategien. Berichte über drei Tagungen sowie die Förderinstrumente der DBG runden unseren Newsletter aus den diversen Home-Offices in dieser beispiellosen Zeit ab.

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27. Mar 2020

Newsletter Nr. 47

Ein Protein-Atlas für Arabidopsis, wie Wurzeln Wasser finden und wie das Erbgut eines zweiten Vaters eingeschmuggelt werden kann, sind Themen in unseren Forschungsnachrichten.
Nur noch wenige Tage bleiben unseren Mitgliedern, die ein gutes Paper von Nachwuchskräften mit Lorbeeren bekränzt sehen möchten. Die DFG bittet uns um fachlichen Input zur Bewertung zukünftiger Datenstrategien. Berichte über drei Tagungen sowie die Förderinstrumente der DBG runden unseren Newsletter aus den diversen Home-Offices in dieser beispiellosen Zeit ab.

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Cathrin Manz (Philipps-Universität Marburg)

Verschiedene Russula-Arten aus Panama. Links: eine neue Art aus der Subsektion Roseinae. Mitte: Eine Art aus der Subsektion Cyanoxanthinae. Rechts: Eine Art aus der Untergattung Heterophyllidiae. Fotos: Felix Hampe

Cathrin Manz erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Philipps-Universität Marburg im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

Titel: "Diversitätsbewertung der Ektomykorrhiza bildenden Gattung Russula in tropischen Bergwäldern in Panama"

Manz analysierte erstmals die Vielfalt von Russula-Arten („Täublinge“) in den Bergregenwäldern Panamas. Mehr als 45 Arten wurden neu für Panama nachgewiesen, unter denen sich zahlreiche für die Wissenschaft neue Arten befinden.

Die Vielfalt der Ektomykorrhizapilze in den Tropen ist noch weitgehend unerforscht, obwohl sie eine Schlüsselkomponente der Ökosysteme tropischer Bergwälder darstellen. In dieser Studie wurden 106 Belege von Arten der Gattung Russula („Täublinge“) in Chiriquí, Panama, gesammelt und im frischen Zustand beschrieben. Die Proben wurden mit phylogenetischen Methoden unter Verwendung des universellen Pilz-Barcodes ITS analysiert. Der resultierende phylogenetische Baum enthüllte eine Gesamtzahl von 90 Russula-Arten in Panama, von denen 47 Arten neu für dieses Land erfasst werden konnten. Unter diesen Aufsammlungen befinden sich viele mutmaßlich neue Arten. Eine Auswahl von vier neuen Russula-Arten aus der Subsektion Roseinae wurden morphologisch mit Licht- und Rasterelektronenmikroskopie im Rahmen der Masterarbeit analysiert. Fünf Muster bezüglich Ektomykorrhiza-Partnern und geographischer Verbreitung wurden aufgezeigt. Angesichts des Verlusts von Lebensräumen und des Klimawandels ist es heute mehr denn je notwendig, Proben mit den dazugehörigen Daten zu sammeln, zu herbarisieren und diese Ressourcen offen zu teilen. Andernfalls werden viele Arten unbemerkt aussterben.

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Cathrin Manz fertigte die Arbeit am Fachbereich Biologie in der Arbeitsgruppe Mykologie von Karl-Heinz Rexer an.

31. Jan 2020

46. Newsletter der DBG

Mit welchen Molekülen Embryo und Endosperm kommunizieren, welche Schalter den Energiestoffwechsel im Samen anwerfen und welche neue Methoden und Werkzeuge die pflanzenwissenschaftliche Gemeinschaft nutzt und zur Verfügung stellt sind Themen in unseren Forschungsnachrichten. 

Die DBG bittet um Nominierungen für das beste pflanzenwissenschaftliche Paper. Sie präsentiert außerdem die ausgezeichneten Master-Arbeiten und die Themen der Preistragenden, die von den Wurzeln bis in die Baumkronen reichen und Ökologie, Molekularbiologie, Interaktionen, Biochemie sowie Evolution umfassen.

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31. Jan 2020

Newsletter Nr. 46

Mit welchen Molekülen Embryo und Endosperm kommunizieren, welche Schalter den Energiestoffwechsel im Samen anwerfen und welche neue Methoden und Werkzeuge die pflanzenwissenschaftliche Gemeinschaft nutzt und zur Verfügung stellt sind Themen in unseren Forschungsnachrichten. 

Die DBG bittet um Nominierungen für das beste pflanzenwissenschaftliche Paper. Sie präsentiert außerdem die ausgezeichneten Master-Arbeiten und die Themen der Preistragenden, die von den Wurzeln bis in die Baumkronen reichen und Ökologie, Molekularbiologie, Interaktionen, Biochemie sowie Evolution umfassen.

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) e.V., Berlin

Vertreten durch

Das Präsidium der DBG

Kontakt / Geschäftsstellen

Dr. Thomas Janßen
Schriftführer
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Biologie
AG Botanik und Arboretum
Späth-Arboretum
Späthstr. 80/81
12437 Berlin
Germany
Tel. +49 (0)30 636 6941
Fax +49 (0)30 636 9446
E-Mail: thomas.janssen[at]biologie.hu-berlin.de

Prof. Dr. Caroline Müller
Generalsekretärin
Lehrstuhl für Chemische Ökologie, Universität Bielefeld, Fakultät für
Biologie, W1-142, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Tel.: +49 521 106-5524
Tel. (Sekretariat): +49 521 106-67041
Fax: +49 521 106-2963
E-Mail: caroline.mueller[at]uni-bielefeld.de

Registereintrag

Eintragung im Vereinsregister Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: VR 2872 B

Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken

Die Bilder dieser Wesbite stammen von den jeweils angegebenen Quellen oder wurden der DBG freundlicherweise von ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt: Dominik Begerow, Maximilian Berthold, Ute Bürstenbinder, Karin Glaser, Vera Göhre, Daniela Mandel, Oscar Perez, Volker Wissemann, Monique Liebers. Manche stammen von "The Images and Design Community www.iStockphoto.com" Copyright: fotolinchen, nasenmann, AndreasReh, Sandralise, Yuri, Jacob Wackerhausen und strukolga.

Fremdsprachige Seiten

Soweit Teile des Internetauftritts auch in anderen Sprachen als Deutsch angeboten werden, ist dies ausschließlich ein Service für an der DBG Interessierte, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Die rechtsverbindliche Sprache ist Deutsch.

Redaktion und Konzeption

www.WissensWorte.de, E-Mail: dbg[at]wissensworte.de

Webmaster

E-Mail: webmaster[at]deutsche-botanische-gesellschaft.de

Haftung / Datenschutz

Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss und unsere Datenschutzbestimmungen.

Dieses Impressum gilt auch für folgende Onlinepräsenzen

Twitter: User https://twitter.com/PlantScienceDBG und https://twitter.com/PlantSciDBG_en
Facebook-Seite: https://www.facebook.com/PflanzenwissenschaftenDBG

Quelle

Impressumgenerator von http://www.e-recht24.de

Über uns

Die Sektion Pflanzliche Naturstoffe vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Forschergenerationen, die sich mit vielfältigen Aspekten der Naturstoffforschung beschäftigen, u.a. mit der Biosynthese, den physiologischen und ökologischen Funktionen, der Evolution und der biotechnologischen Produktion pflanzlicher Naturstoffe. Sie unterstützt den Austausch unter ihren Mitgliedern und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Aktivitäten

Mitglieder der Sektion erhalten direkte Informationen über die Aktivitäten der Sektion, die Sektionstagungen, Workshops und Stellenausschreibungen via E-Mail.

Tagungen

Die Sektion Pflanzliche Naturstoffe trifft sich alle zwei Jahre (alternierend mit der Botanikertagung) zu einer Tagung. Neben dem wissenschaftlichen Austausch dienen diese Tagungen vor allem der Nachwuchsförderung. Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs erhalten die Gelegenheit, ihre Arbeiten vorzustellen, sie in informeller Atmosphäre ausführlich zu diskutieren und sich zu vernetzen.

Mitgliedschaft

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro. Der Beitritt zur Sektion ist für Mitglieder unserer Mutter-Organisation, der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), über deren Website möglich.

Für Fragen, Wünsche und Anregungen steht Ihnen die Sprecherin der Sektion gerne zur Verfügung.

Beste pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung

Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung prämiert alle zwei Jahre - im Wechsel mit dem Wilhelm-Pfeffer-Preis - die beste Veröffentlichung des Jahres mit einem Preis von 1.000 Euro. Der Preis für die beste Veröffentlichung der Wilhelm Pfeffer-Stiftung ist nur zu vergeben für Publikationen, die aus Diplom-, Masterarbeiten oder Promotionen hervorgegangen sind.

Die Preistragenden und die ausgezeichnete Veröffentlichung werden am Eröffnungstag der Botanikertagung 2021 vorgestellt und die Arbeit auf der Website der DBG präsentiert.

Vorschlagsberechtigt sind alle DBG-Mitglieder, auch Selbstvorschläge sind möglich. Der Preis ist teilbar. Ein Anrecht auf den Preis, salopp auch Best-Paper-Preis genannt, besteht nicht. 

Bewerbung

Folgende Unterlagen sind für eine erfolgreiche Bewerbung einzureichen:

  • Publikation (als pdf-Datei)
  • Gutachten der Reviewer des Journals
  • Kurzgutachten des/der betreuenden Hochschullehrers/-in (ca. eine Seite).
    Dieses Gutachten soll auch eine Aussage enthalten, in welchem Rahmen (Master-/Diplom-/Promotionsarbeit) die Veröffentlichung entstanden ist.

    Termine

    Bewerbungen können einmal im Jahr eingereicht werden (zum 31. März). Bewerbungen richten Sie bitte an den Präsidenten (siehe: Vorstand) der Wilhelm Pfeffer-Stiftung. Die Ausschreibungen werden jeweils auf der Website der DBG veröffentlicht.

    09. Jan 2020

    Protokoll der Mitgliederversammmlung

    Das Protokoll der DBG-Mitgliederversammlung vom 18. September 2019 in Rostock steht nun zum Download zur Verfügung.

    zum Protokoll (pdf-Datei)

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    03. Jan 2020

    Neuer Präsident und neues Vorstandsmitglied im Amt

    Prof. Dr. Andreas Weber (rechts) und Prof. Dr. Andreas Meyer. Fotos: privat

    Seit erstem Januar arbeitet das Präsidium unserer Gesellschaft in teils neuer Besetzung. Zu den neun schon länger amtierenden Vorstandsmitgliedern kommen zwei neue Pflanzenwissenschaftler, die während der Botanikertagung vergangenen September in Rostock einstimmig gewählt worden waren: Unser neuer Präsident, Prof. Dr. Andreas Weber, ist Molekularbiologe an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und folgt auf unseren langjährigen Präsidenten, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, der sich nicht zur Wahl gestellt hatte. Prof. Dr. Andreas Meyer von der Uni Bonn ist Mitglied des erweiterten Präsidiums und wird 2021 die kommende Botanikertagung organisieren. Alle anderen Präsidiumsmitglieder waren wiedergewählt worden.

    Prof. Dr. Stefan Rensing (Uni Marburg), Sprecher unserer Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie, und Prof. Dr. Ute Wittstock (TU Braunschweig), Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe, hatten ihre Ämter bereits direkt nach ihrer Wahl im September angetreten.

    siehe: Vorstellung der beiden Neuen

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    Kontakt

    Sprecher und Schriftführer

    Sprecher

    Prof. Dr. Dirk Selmar
    Technische Universität Braunschweig
    Institut für Angewandte Pflanzenbiologie
    Mendelssohnstraße 4
    38106 Braunschweig
    Tel.: ++49 (0)531-391-5881
    E-Mail: d.selmar[at]tu-bs.de
    Website: https://www.tu-braunschweig.de/ifp/selmar

    Stellvertretender Sprecher

    Dr. Helmut Kassner

    Uni Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek, Abt. Nutzpflanzenbiologie
    Ohnhorststr. 18
    D-22609 Hamburg
    Tel: +49 (0)40 42816 349
    E-Mail: helmut.kassner[at]uni-hamburg.de
    Website: https://www.biologie.uni-hamburg.de/biozentrum-klein-flottbek/forschung/bdnp-cierjacks/mitarbeiter/m-cierjacks/hkassner.html

    Schriftführerin

    Prof. Dr. Jutta Papenbrock
    Institut für Botanik
    Leibniz Universität Hannover
    Herrenhäuser Str. 2
    D-30419 Hannover
    Tel.: ++49 (0)511 762 3788
    Fax: ++49 (0)511 762 19262
    E-Mail: Jutta.Papenbrock[at]botanik.uni-hannover.de
    Website: https://www.botanik.uni-hannover.de/stoffwechsel.html 

    Präsidium ab September 2019

    Die Wilhelm Pfeffer-Stiftung der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat vier Präsidiumsmitglieder:

    Präsident

    Prof. Dr. Severin Sasso
    Institut für Biologie
    Abtl. Pflanzenphysiologie
    Johannisallee 21-23
    04103 Leipzig
    Tel.: ++49 (0) 341-9736893
    E-Mail: severin.sasso[at]uni-leipzig.de
    Web: https://biologie.lw.uni-leipzig.de/de/institut/ag/pflaphys

    Schatzmeister

    o.Univ. Prof. Dr. Raimund Tenhaken
    Pflanzenphysiologie
    Universität Salzburg
    Hellbrunnerstr. 34
    5020 Salzburg, Austria
    Tel: ++43 (0)662 8044 5551
    Fax: ++43 (0)662 8044 619
    E-Mail: raimund.tenhaken[at]sbg.ac.at

    Weitere Mitglieder

    Apl. Prof. Dr. Gudrun Kadereit (Vize-Präsidentin)
    Institut für Molekulare Physiologie
    AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
    Herbarium MJG
    Anselm-Franz-von-Bentzelweg 9a
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    55099 Mainz
    Tel.: ++49- (0)6131-3922537
    Fax ++49- (0)6131-3923524
    Web: http://iabserv.biologie.uni-mainz.de/eng/442.php
    E-Mail: clausing<AT>uni-mainz.de

    Prof. Dr. Stefan Hoth
    Professur Molekulare Pflanzenphysiologie
    Abteilungsleiter 
    Biozentrum Klein Flottbek
    Raum: 2.043
    Ohnhorststr. 18
    22609 Hamburg
    Tel.: +49 (0)40 42816-582
    Fax: +49 (0)40 42816-696
    E-Mail: stefan.hoth[at]uni-hamburg.de

    09. Dec 2019

    45. Newsletter der DBG

    Warum Grünkohl erst nach dem ersten Frost schmeckt, in wie vielen Pflanzenfamilien die C4-Photosynthese „erfunden“ wurde und dass horizontaler Gentransfer von Bakterien in Algen erst den Landgang der Pflanzen möglich machte, sind Themen in unseren Forschungsnachrichten.
    Forschende sollen mehr über ihre Wissenschaft informieren, wünschen sich Bürgerinnen und Bürger. Derweil etabliert die Wissenschaftsministerin das Thema Wissenschaftskommunikation als Voraussetzung für zukünftige Förderungen. Und unser zum Jahresende ausscheidende Präsident blickt auf seine Amtszeit zurück.

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    09. Dec 2019

    Newsletter Nr. 45

    Warum Grünkohl erst nach dem ersten Frost schmeckt, in wie vielen Pflanzenfamilien die C4-Photosynthese „erfunden“ wurde und dass horizontaler Gentransfer von Bakterien in Algen erst den Landgang der Pflanzen möglich machte, sind Themen in unseren Forschungsnachrichten.Forschende sollen mehr über ihre Wissenschaft informieren, wünschen sich Bürgerinnen und Bürger. Derweil etabliert die Wissenschaftsministerin das Thema Wissenschaftskommunikation als Voraussetzung für zukünftige Förderungen. Und unser zum Jahresende ausscheidende Präsident blickt auf seine Amtszeit zurück.

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    Helen Ballasus (Universität Leipzig)

    Zusammenfassung der Master-Arbeit. Grafik: Helen Ballasus

    Helen Ballasus erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Leipzig im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel: Arteffekte auf Temperaturregulationsmechanismen in den Baumkronen am Leipziger Auwaldkran

    Prozesse, die das Kronen-Mikroklima wesentlich kontrollieren und beeinflussen, hängen mit der Art und ihren spezifischen strukturellen und physiologischen Merkmalsausprägungen und mit meteorologischen Prädiktoren in Abhängigkeit von der vertikalen Kronen-Architektur zusammen.

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    Erik Pischke (Universität Rostock)

    Erik Pischke erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Rostock im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel: Die Rolle der Leucin-Biosynthese für die Blei-Toleranz in Arabidopsis thaliana

    Das Schwermetall Blei kann das Wachstum von verschiedenen Ökotypen und Mutanten von Arabidopsis thaliana (dt. Acker-Schmalwand) beeinflussen und eine essentielle Rolle spielt dabei ein Enzym, welches Teil des Leucin-Biosyntheseweges ist.


    Um die molekularen Mechanismen für eine Blei-Toleranz zu identifizieren, wurde die natürliche Varianz von verschiedenen Ökotypen von A. thaliana gegenüber Blei getestet. Dafür wurden sogenannte Liquid Seedling Assays (Flüssig-Wachstumsversuche) durchgeführt und die Länge der Wurzel von Pflanzen, die unter Bleistress angezogen wurden, konnten gemessen werden. Genomweite Assoziierungsstudien wiesen auf Enzyme des Leucin-Biosyntheseweges hin und daher wurden entsprechende Mutanten untersucht. Diese zeigten eine ausgeprägte Hypersensitivität gegenüber dem Schwermetall im Vergleich zum Referanz-Wildtyp. Der beobachtete Phänotyp konnte durch eine Leucin-Zugabe im Medium anteilig komplementiert werden. Weiterführende Experimente werden zum Ziel haben, die grundlegenden genetischen und metabolischen Hintergründe für den Einfluss von Blei auf die Leucin-Biosynthese in A. thaliana zu klären.

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    Erik Pischke fertigte die externe Masterarbeit der Universität Rostock am Lehrstuhl für Pflanzengenetik von Prof. Dr. Renate Horn in Kooperation mit der Universität Bayreuth am Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stephan Clemens an.

    Nicola Schmidt (Technische Universität Dresden)

    Rübenpflanzen waren das Studienobjekt von Nicola Schmidt, die sie im Gewächshaus des Biologischen Instituts der TU Dresden untersuchte.

    Nicola Schmidt erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Technischen Universität Dresden im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Charakterisierung des endogenen Pflanzenpararetrovirus beetEPRV3 im Genom der Zuckerrübe Beta vulgaris, einem Vertreter der Florendoviren aus der Familie der Caulimoviridae

    Erstmals wurden die drei Endopararetrovirus-Familien im Zuckerrübengenom beschrieben und mit Fokus auf die Familie beetEPRV3 auf ihre Eigenschaften untersucht. Es wurde deutlich, dass sich alle beetEPRV-Familien in ihrer elementaren Struktur voneinander unterscheiden, was erste Rückschlüsse auf deren evolutionäre Entwicklung zuließ. Zudem wurde eine Einbettung der viralen Sequenzen in äußerst AT-reiche Heterochromatinbereiche festgestellt. Aufgrund dieser Tatsache konnten Hypothesen aufgestellt werden, die die fehlende Virulenz der beetEPRVs erklären.

    Endopararetroviren (EPRVs) sind im Tier- und Pflanzenreich weit verbreitet und zeichnen sich durch eine Integration ihrer DNA ins Wirtsgenom aus. Eine Reaktivierung kann Krankheitsbilder auslösen, so zum Beispiel bekannt bei Tabak oder Petunie. Mithilfe umfassender bioinformatischer Methoden erfolgte in dieser Arbeit eine Identifizierung der EPRVs im Zuckerrübengenom und deren phylogenetische Zuordnung zu den Florendoviren, einer sehr abundanten Gattung der Caulimoviridae. Für alle drei Familien wurde die Elementstruktur rekonstruiert, wobei sich herausstellte, dass zwei Familien (beetEPRV1 und beetEPRV3) intakte Kopien besitzen, während die dritte Virus-Familie (beetEPRV2) deutlich fragmentierter ist. Die Familie beetEPPRV3 wurde darüber hinaus mittels molekularbiologischer und cytogenetischer Methoden wie der Southern-Hybridisierung und der Fluoreszenz in situ Hybridisierung untersucht. Es zeigte sich, dass EPRVs dieser Familie häufig in stark kompaktierten, repetitiven und somit schwer zugänglichen DNA-Bereichen akkumulieren, wodurch sie einer Eliminierung aus dem Zuckerrüben-Genom entgehen konnten. Diese Erkenntnisse tragen zum Verständnis der Virulenzentstehung von EPRVs bei, die in einigen Wirtspflanzen über lange Zeit erhalten geblieben ist.

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    Nicola Schmidt fertigte die Arbeit am Lehrstuhl für Zell- und Molekularbiologie der Pflanzen in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Schmidt an.

    Paul David Grünhofer (Universität Bonn)

    Paul David Grünhofer erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Bildung und chemische Zusammensetzung von Suberin in Pappelwurzeln

    Grünhofer analysierte, wann und wo Suberin in die Zellwände von Pappelwurzeln eingelagert wird und wie dies chemisch zusammengesetzt ist. Ein Großteil der Ergebnisse umfasst Kontroll- sowie osmotische Stressbedingungen.

    Suberinisierung des Wurzelgewebes dient der Pflanze als Schutzmechanismus gegenüber vielzähligen biotischen sowie abiotischen Stressfaktoren. Mittels in-vitro Gewebekulturen, hydroponischen Aufbauten, Fluoreszenzmikroskopie und Gaschromatographie wurde die gewebespezifische Bildung von Suberin unter Kontroll- und Stressbedingungen untersucht. Der Hauptfokus lag zunächst auf dem Etablieren einer wissenschaftlich standardisierten und reproduzierbaren Vorgehensweise zur Gewinnung und unkomplizierten Behandlung von Pappelwurzeln mit verschiedenen Stressszenarien, um eine solide Basis für zukünftige Untersuchungen zu legen. Darüber hinaus konnte unter Zuhilfenahme von Fluoreszenzmikroskopie bereits gezeigt werden, dass unter Einfluss von mildem osmotischem Stress (-0,4 MPa) die Suberinisierung in Pappelwurzeln früher beginnt, also verschoben in Richtung der Wurzelspitze, als unter Kontrollbedingungen. Eine analytische Aufbereitung und gaschromatographische Untersuchung des gewonnenen Wurzelgewebes zeigte eine bemerkenswert hohe Übereinstimmung der Suberinkomposition mit dem häufig verwendeten Modellorganismus Arabidopsis thaliana. Eine quantitative Auswertung, also die Beantwortung der Frage ob der leichte osmotische Stress eine tatsächlich erhöhte Suberinisierung induziert, konnte innerhalb der Arbeit aus zeitlichen Gründen nicht fertiggestellt werden. Diese, sowie auch Tests mit stärkeren osmotischen Potenzialen (-0,6 MPa und ‑0,8 MPa) und Behandlungen der Wurzeln mit Salzstress folgen jedoch in der nahtlos angeschlossenen Doktorarbeit. Interessant sind diese Fragestellungen vor allem, da durch die steigenden Temperaturen in der Zukunft Wasser- (repräsentiert durch osmotischen Stress) und dadurch bedingt auch Salzstress in den Böden deutlich häufiger vorzufinden sein werden.

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    Paul David Grünhofer fertigte die Arbeit am Institut für Zelluläre und Molekulare Botanik (IZMB) in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Lukas Schreiber an.

    Philipp Zamzow (Universität Bielefeld)

    Eine Streuobstfläche mit gutem Pflegestatus. Die Bäume zeigen ein regelmäßiges Zurückschneiden der Äste und sind von Schutzzäunen umgeben. Der Unterwuchs wird nicht zu oft gemäht und die Nähe zu einem Wald ist gegeben. Aufnahme vom 23.05.2018. Foto: Philipp Zamzow

    Philipp Zamzow erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Universität Bielefeld im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel der Arbeit: Entwicklung und Bewertung ausgewählter Streuobstbestände der Stadt Bergkamen zwischen 1990 und 2018

    In dieser Arbeit wurden zwei Aspekte genauer untersucht: Zum einen wurde die Entwicklung und der aktuelle Zustand der Streuobstflächen Bergkamens festgehalten und überprüft, was in der bisherigen Stadtgeschichte nur einmal im Jahr 1990 stattfand, zum anderen diente diese Arbeit einer Überprüfung der festgelegten Minimumkriterien des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für die Unterschutzstellung von Streuobstwiesen- und weiden.

    Zu den Ergebnissen sowie zum Plan der untersuchten Flächen

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    Nathalie Hering (KIT Karlsruhe)

    Nathalie Hering erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    In-situ Hybridisierung in Salvia Blüten und nahverwandten Lamiaceae Arten zur Detektion von Entwicklungsgenen

    Sie beschreibt das unerwartete Vorkommen von B-Klassen Identitätsgenen im Ovar adulter Salvia Blüten sowie nahverwandter Lamiaceaen.

    Die Blüte stellt eine evolutionäre Schlüssel-Innovation zur Arterhaltung dar, da eine bestimmte Interaktion zwischen Blüte und Bestäuber für viele Arten der Schlüssel ist, ihre genetische Linie zu bewahren. Innerhalb der Blütenentwicklung soll es sogenannte Genes of Speciation geben, welche maßgeblich am Aufbau von Reproduktionsbarrieren beteiligt sind. Anhand deren könnte die Debatte um das Artkonzept gelöst werden, da eine Analyse dieser Gene es ermöglichen könnte, die Arten systematisch korrekt zu klassifizieren. Um die Blütenentwicklung in Salvia und nahverwandten Lamiaceaen verstehen zu können, wurde das zeitliche und räumliche Expressionsmuster beteiligter homöotischer Gene vergleichend betrachtet. Innerhalb dieser Arbeit wurde die Expression der B-Klassen Entwicklungsgene GLOBOSA (GLO) und DEFICIENS (DEF) in adulten Salvia Blüten sowie nahverwandten Lamiaceaen qualitativ und quantitativ sowie mit Hilfe der in-situ Hybridisierung (ISH) untersucht. Die ISH ist eine molekularbiologische Methode zum spezifischen Nachweis von Nukleinsäuren in der Zelle von histologischen Schnittpräparaten in vivo. Mithilfe dieser Methode konnten die Entwicklungsgene GLO und DEF erfolgreich im Ovar und Staubblatt von Blüten der Lamiaceaen via ISH lokalisiert werden.

    Das Vorkommen des B-Klassen Identitätsgens GLO in den Staubblättern entspricht dem ABC-Modell nach Coen und Meyerowitz. Die unerwartete Lokalisierung der beiden Entwicklungsgene GLO und DEF im Ovar könnte auf ein evolutionär junges, unbekanntes Protein hindeuten oder aber auf eine Repression der Entwicklungsgene durch eine unbekannte microRNA im vierten Blütenkreis hinweisen. Das Vorkommen der Entwicklungsgene in der Blüte wird durch die qualitative und quantitative Genexpressionsanalyse bestätigt. Genaue zeitliche Expressionsmuster der Entwicklungsgene konnten nicht detektiert werden, lediglich dass diese Gene vermehrt in späten Entwicklungsstadien der Blüte vorkommen. Dennoch lässt das Vorkommen des Entwicklungsgens DEF im Blatt eine frühe Involvierung in das kombinatorische Netzwerk der Blütenentwicklung offen, neben seiner eigentlichen Funktion als B-Klassen Identitätsgen.

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    Nathalie Hering fertigte die Arbeit am Botanischen Institut I, Abteilung für Biodiversität des Karlsruher Instituts für Technologie in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Nick an.

    Empfänger der Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Bislang haben folgende (Nachwuchs-)wissenschaftler*innen ein DBG-Reise-Stipendium für einen Laborbesuch erhalten und dort folgende Projekte initiiert bzw. neue Techniken der Pflanzenforschung erlernt:

    Mary Beyer (Paris-Lodron-Universität Salzburg)

    Mary Beyer erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Paris-Lodron-Universität Salzburg im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Fungiert Schwer-Metall-Hyperakkumulation in Noccaea caerulescens als Abwehrmechanismus gegen Herbivoren?

    Wie sie herausfand können Schwermetalle eine abschreckende Wirkung auf Herbivoren haben, was wiederum die elemental defence hypothesis unterstützt. Allerdings zeigten die Fraßversuche auch, dass die Wirkung dieses Effektes stark von der Art des Schwermetalls und der Spezies des Herbivoren abhängt.

    Das Ziel dieser Studie war es neue Erkenntnisse zur elemental defence hypothesis zu erlangen. Nach dieser Theorie fungieren Schwermettale als Abwehrmechanismus, indem sie Herbivoren & Pathogene abwehren oder abtöten, was zu einer verstärkten Akkumulation in bestimmen Pflanzen (Hyperakkumulatoren) führte. Hierzu wurden ein free choice feeding trial mit vier verschiedenen Herbivoren (Arion vulgaris, Vanessa cardui, Plutella xylostella und Pieris rapae) durchgeführt. Den Herbivoren wurde dabei Pflanzen der Spezies Noccaea caerulescens angeboten, welche mit verschieden Nickel- & Zink-Konzentrationen behandelt wurden. Anschließend wurde der Fraßschaden an jeder Pflanze ermittelt was wiederrum Aufschluss darüber gab, ob Nickel und/oder Zink eine abschreckende Wirkung auf das Fressverhalten dieser Herbivoren haben.

    Die Ergebnisse zeigen, dass eine signifikante Korrelation zwischen dem Zink-Gehalt in Pflanzen und dem Fressverhalten von Herbivoren besteht. Der Fraßschaden ist bei mit Zink behandelten Pflanzen bis zu 20% geringer als bei unbehandelten Pflanzen. Allerdings haben mit Nickel behandelte Pflanzen nicht denselben, eindeutigen Effekt gezeigt, auch wenn eine Tendenz zu erkennen war, dass Pflanzen mit hohem Nickel-Gehalt von manchen Herbivoren eher vermieden wurden. Dies zeigt, dass die Wirkung der akkumulierten Schwermetalle stark von der Art des Schwermetalls und der Spezies des Herbivoren abhängt.

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    Mary Beyer fertigte die Arbeit am Institut für Ökologie und Evolution der Universität Salzburg in der Arbeitsgruppe von Prof. Hans-Peter Comes an.

    Jannes Höpke (Universität Oldenburg)

    Links: Jannes Hökpe herbarisiert Pflanzen in der Süd-Ukraine. Foto: Simon Pfanzelt Rechts: Veronica barrelieri subsp. crassifolia an dessen Typus-Lokalität (SW Rumänien). Foto: Jannes Höpke

    Jannes Höpke erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Die komplizierte Artgrenze zwichen Veronica spicata und V. orchidea (Plantaginaceae)

    Höpke untersuchte ob die beiden Arten Ähriger Ehrenpreis (Veronica spicata) und der verwandte Veronica orchidea natürlich hybridisieren. Zum ersten mal wurde systematisch der Einfluss von fehlenden Daten und fehlender Allel-Dosis-Information vergleichend für populationsgenetische Methoden wie PCA/PCoA und STRUCTURE verglichen. Zudem konnte erstmals Material von den Typen Lokalitäten der Arten V. barrelieri subsp. crassifolia und V. tzesnae untersucht werden.

    Das Ziel war es die potentiell hybridisierenden Arten Veronica spicata und V. orchidea (Plantaginaceae) bezüglich Ihrer komplizierten Artabgrenzung zu untersuchen. Hierfür wurden die beiden Arten, zusammen mit anderen morphologisch nahstehenden Arten, mittels Genotyping-by-Sequencing (GBS) analysiert. Die gleiche Fragestellung wurde von Bardy et al. (2011) mittels der AFLP-Methode bereits nachgegangen, jedoch konnten diese Ergebnisse nicht exakt reproduziert werden. Um dies besser zu verstehen im Hinblick auf gemischte Ploidiegerade, dem Einfluss von fehlenden Daten und fehlender Allel-Dosis-Information auf populationsgenetische Analyse-Methoden, wurden Simulationen und Untersuchungen von den GBS-Daten durchgeführt, um die Hintergründe für die Unterschiede herauszufinden. Dabei wurde ein Fehler im Programm ipyrad herausgearbeitet, die Bedeutung von Paralogen analysiert und Unterschiede zwischen der Codierung von AFLP und diploidisierten SNP-Daten herausgearbeitet. 

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    Jannes Höpke fertigte die Arbeit am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften in der Arbeitsgruppe Biodiversität und Evolution der Pflanzen von Prof. Dr. Dirk Albach an.

    Felix Rehms (Universität Münster)

    Felix Rehms erhielt den Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit, die an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster im Jahr 2019 erstellt wurde, von der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

    Titel:

    Entwicklung und Anwendung genetisch codierter Fluoreszenzsensoren für Hypoxie-Untersuchungen in Pflanzen

    Rehms wies eine Akkumulation des sekundären Botenstoffes Ca2+ in energiearmen Zellen und eine darauffolgende Calcium-Signal-Weiterleitung während andauernder Sauerstoff-Restriktion in Arabidopsis thaliana Keimlingen nach. Darüber hinaus dokumentierte er den Beginn der Entwicklung von genetisch codierten fluoreszenten Sauerstoffsensoren für die Verwendung in Pflanzen.

    In Anbetracht der Häufung von Extremniederschlägen und Fluten im Rahmen des Klimawandels wird die Toleranz gegenüber Sauerstoffmangel (Hypoxie, der vermutlich heftigste mit Flutungen einhergehende Pflanzenstress) ein immer wichtigeres landwirtschaftliches Züchtungsmerkmal, dessen Mechanismen bisher noch weitgehend unbekannt sind.

    Um die Rolle von Second Messengers in der pflanzlichen Wahrnehmung und Signalweiterleitung von Hypoxie-Zuständen beziehungsweise der (durch Inhibition der aeroben Atmung) resultierenden Energiekrise aufzuklären wurden im Rahmen dieser Arbeit genetisch codierte fluoreszierende Sensoren der cytosolischen Konzentration von Ca2+ und ATP verwendet. Diese ermöglichten die mikroskopische Untersuchung von „überfluteten“ Arabidopsis thaliana Keimlingen in räumlicher und zeitlicher Auflösung.

    Auf diese Art und Weise konnten mehrere Ca2+-Wellen angezeigt werden, die mutmaßlich durch den Zusammenbruch des zellulären Energiehaushaltes und daraus folgender Beeinträchtigung von aktiven Transportprozessen zur Aufrechterhaltung von Ionengradienten ausgelöst wurden. Ausgehend von den ersten ATP-erschöpften Geweben und Zellen können sich diese Wellen durch den gesamten Keimling ausbreiten. Die Dynamik der Wellen und der Vergleich mit der ATP-Konzentration deutet dabei darauf hin, dass die Signal-Propagation ein aktiver Prozess ist, der nicht ausschließlich auf Energiemangel und passivem Ionen-Einstrom beruht.

    Zusätzlich wurde im Rahmen dieser Arbeit mit der Entwicklung von genetisch codierten fluoreszierenden Sauerstoff-Indikatoren begonnen. Solche Sauerstoff-Sensoren könnten in jedwedem Gewebe exprimiert und in-vivo verwendet werden. Anders als bisherige chemische oder physikalische Messmöglichkeiten wird dadurch kein zusätzlicher Stress erzeugt. Insofern wären sie ideal zur Aufklärung der Sauerstoff-Abhängigkeit von Signalen in hypoxischen Pflanzen. Die Unabhängigkeit von pflanzlichen Adaptions- und Wachstumsmechanismen ermöglicht außerdem möglicherweise die Identifikation von hypoxische Gewebe-Nischen, die nicht durch hypoxische Marker-Gene angezeigt werden.

     

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    Felix Rehms fertigte die Arbeit am Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen (IBBP), Abteilung Molekulargenetik und Zellbiologie der Pflanzen, in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jörg Kudla an.

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    2019

    Im Jahr 2019 bewerteten die Repräsentant*innen der DBG an folgenden Hochschulen Master-Arbeiten aus der Botanik und den Pflanzenwissenschaften. Den Preis für die jeweils beste Master-Arbeit des Jahres erhielten (in alphabetischer Reihenfolge):

    Helen Ballasus (Universität Leipzig)
    Arteffekte auf Temperaturregulationsmechanismen in den Baumkronen am Leipziger Auwaldkran
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    Mary Beyer (Paris-Lodron-Universität Salzburg)
    Fungiert Schwer-Metall-Hyperakkumulation in Noccaea caerulescens als Abwehrmechanismus gegen Herbivoren?
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    Paul David Grünhofer (Universität Bonn)
    Bildung und chemische Zusammensetzung von Suberin in Pappelwurzeln
    mehr in der Zusammenfassung

    Natalie Hering (Karlsruher Institut für Technologie, KIT)
    In-situ Hybridisierung in Salvia Blüten und nahverwandten Lamiaceae Arten zur Detektion von Entwicklungsgenen
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    Jannes Höpke (Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg)
    Die komplizierte Artgrenze zwichen Veronica spicata und V. orchidea (Plantaginaceae)
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    Melanie Kastl (Universität Köln)
    Functional characterization of the Ustilago maydis organ-specific effectors: UMAG05306 and UMAG11060
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    Cathrin Manz (Philipps-Universität Marburg)
    Diversitätsbewertung der Ektomykorrhiza bildenden Gattung Russula in tropischen Bergwäldern in Panama
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    Erik Pischke (Universität Rostock in Kooperation mit der Uni Bayreuth)
    Die Rolle der Leucin-Biosynthese für die Blei-Toleranz in Arabidopsis thaliana
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    Felix Rehms (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
    Entwicklung und Anwendung genetisch codierter Fluoreszenzsensoren für Hypoxie-Untersuchungen in Pflanzen
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    Nicola Schmidt (Technische Universität Dresden)
    Charakterisierung des endogenen Pflanzenpararetrovirus beetEPRV3 im Genom der Zuckerrübe Beta vulgaris, einem Vertreter der Florendoviren aus der Familie der Caulimoviridae
    mehr in der Zusammenfassung mit Bild

    Philipp Zamzow (Universität Bielefeld)
    Entwicklung und Bewertung ausgewählter Streuobstbestände der Stadt Bergkamen zwischen 1990 und 2018
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    11. Oct 2019

    44. Newsletter der DBG

    Das älteste ökologische Freilandexperiment im Tropenwald, wie schlecht heimische Arabidopsis-Individuen auf die Klimakrise vorbereitet sind und ein neuer Biosensor zum Messen von Stressreaktionen sind Themen in den Forschungsnachrichten.

    Wo Ihre Stimme als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler erwünscht wird, an welchen Stellen sich die DBG für die Pflanzenforschung und die Wissenschaft eingesetzt hat und welche Entscheidungen bei unserer Mitgliederversammlung getroffen wurden, steht in den beiden darauffolgenden Rubriken. Außerdem berichten wir von der Präsidiumswahl der DBG und über die Wahlergebnisse von zwei unserer sechs Sektionen.

    zum DBG-Newsletter (pdf-Datei)

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    11. Oct 2019

    Newsletter Nr. 44

    Das älteste ökologische Freilandexperiment im Tropenwald, wie schlecht heimische Arabidopsis-Individuen auf die Klimakrise vorbereitet sind und ein neuer Biosensor zum Messen von Stressreaktionen sind Themen in den Forschungsnachrichten.

    Wo Ihre Stimme als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler erwünscht wird, an welchen Stellen sich die DBG für die Pflanzenforschung und die Wissenschaft eingesetzt hat und welche Entscheidungen bei unserer Mitgliederversammlung getroffen wurden, steht in den beiden darauffolgenden Rubriken. Außerdem berichten wir von der Präsidiumswahl der DBG und über die Wahlergebnisse von zwei unserer sechs Sektionen.

    zum 44. Newsletter (LogIn erforderlich)

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    10. Oct 2019

    Botanikertagung: Pflanzenforschung ist essentiell für unsere Zukunft

    Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla trug zur Eröffnung der Botanikertagung ein T-Shirt, das das Motto der Tagung Plant Science for our Future zeigte. Foto: Thomas Rahr

    Mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als zwei Duzend Ländern kamen im September zur Botanikertagung zusammen, um jüngste Forschungsergebnisse zu diskutieren. Anhand der Plenarvorträge stellt Tagungspräsidentin, Prof. Dr. Birgit Piechulla, die Vielfalt der pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen heraus, die in Rostock besonderes Augenmerk verdienen. Die rasante Entwicklung neuer Züchtungsmethoden u.a. mit CRISPR thematisierte der öffentliche Abendvortrag an der Universität, die dieses Jahr ihre 600-Jahrfeier beging.

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    Kontakt

    Sprecherin

    Prof. Dr. Ute Wittstock
    TU Braunschweig
    Institut für Pharmazeutische Biologie
    Mendelssohnstrasse 1
    D-38106 Braunschweig
    Germany
    Tel.: +49 (0)531 391 5681
    E-Mail: u.wittstock[at]tu-braunschweig.de 
    Web: http://134.169.98.131/ipb/mitarbeiter/mitarbeiter_detail_fiona.asp?id=4&cname=

    Stellvertreterin

    Prof. Dr. Maike Petersen
    Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie
    Philipps-Universität Marburg
    Deutschhausstraße 17A
    35037 Marburg
    Germany
    Phone: ++49-(0)6421 2825821
    E-Mail: petersen[at]uni-marburg.de
    Maike Petersens Gruppe im Internet

    Präsidium (2020 - 2022)

    Das Präsidium der DBG setzt sich aus dem Geschäftsführenden und dem Erweiterten Vorstand zusammen. Die vier Mitglieder des Geschäftsführenden sowie zwei Mitglieder des Erweiterten Vorstands werden in der Mitgliederversammlung für zwei Jahre in geheimer Wahl bestimmt. Weitere Mitglieder des Erweiterten Vorstands sind die Vorsitzenden aus fünf Sektionen der DBG.

    Geschäftsführender Vorstand (2020 - 2020)

    Präsident: Prof. Dr. Andreas Weber

    Schatzmeister: Prof. Dr. Raimund Tenhaken

    Generalsekretärin: Prof. Dr. Caroline Müller

    Schriftführer: Dr. Thomas Janßen

    Erweiterer Vorstand (2020 - 2022)

    Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Andreas Meyer

    Gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes: Prof. Dr. Iris Finkemeier 

    Sprecher der Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie: Prof. Dr. Stefan Rensing

    Sprecher der Sektion Biodiversität und Evolutionsforschung: Prof. Dr. Dirk Albach

    Sprecherin der Sektion Phykologie: Prof. Dr. Maria Mittag

    Sprecherin der Sektion Pflanzliche Naturstoffe: Prof. Dr. Ute Wittstock

    Sprecher der Sektion Angewandte Botanik: Prof. Dr. Dirk Selmar

    Stellvertreter

    Stellvertretendes Mitglied (beratend): Sprecher der Sektion Interaktionen (vormals Sektion für Mykologie und Lichenologie) Prof. Dr. Dominik Begerow

    28. Sep 2019

    Bilder der Botanikertagung

    Alle Bilder der Tagung. Fotos: Thomas Rahr et al.

    Alle Bilder der Botanikertagung, zu der mehr als 420 Forschende nach Rostock gereist waren, stehen nun im Intranet zur Verfügung. Herzlichen Dank an Photograf Thomas Rahr und alle anderen Fotografinnen und Fotografen!

    Zum Intranet (Mitglieder LogIn erforderlich)

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    28. Sep 2019

    Images of the Botanikertagung

    Alle Bilder der Tagung. Fotos: Thomas Rahr et al.

    All images of the Botanikertagung, our international Plant Science Conference for which more than 420 participants from 27 countryies have come to Rostock, are now available in the Intranet. Many thanks to photographer Thomas Rahr and all other photographers!

    ti Intranet (member's LogIn)

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    27. Sep 2019

    Dank an Präsident der Wilhelm Pfeffer-Stiftung

    Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Birgit Piechulla übergab das Präsent an Prof. Dr. Christian Wilhelm. Foto: DBG

    Nachdem er im Frühjahr in Ruhestand gegangen war, trat nach 12 Jahren der Präsident der DBG-eigenen Wilhelm Pfeffer-Stiftung, Prof. Dr. Christian Wilhelm, von diesem Amt zurück. Während der Botanikertagung im September in Rostock, dankte DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz seinem Kollegen Wilhelm für dessen ehrenamtliche Präsidentschaft über so viele Jahre  und sein Engegement für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla überreichte ein Präsent. Das Präsidium der Wilhelm Pfeffer-Stiftung entscheidet unter anderem alle zwei Jahre über die Vergabe des Wilhelm Pfeffer-Preises und in den dazwischen liegenden Jahren über die Vergabe des Preises für die Beste Veröffentlichung. Als neuer Präsident der Stiftung wurde Prof. Dr. Severin Sasso gewählt, der seit diesem Frühling Professor für Pflanzenphysiologie an der Universität Leipzig ist.

    27. Sep 2019

    Keine Nachhaltigkeit ohne Pflanzen und Pflanzenforschung

    Titelbild des Tagungsbandes. Foto: Thomas Rahr, Uni Rostock

    In seiner Begrüßungsrede betonte DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz die Bedeutung der Pflanzenwissenschaften für die Grundbedürfnisse der Menschen und für unsere Gesellschaft. Es gebe „keine Nachhaltigkeit ohne Pflanzen“, sagte Dietz in seiner Begrüßungsansprache zur Eröffnung der internationalen Botanikertagung am 16. September, zu der mehr als 420 Forschende aus 27 Ländern nach Rostock gekommen waren. Wenn sie umweltschonend angebaut werden, sind Pflanzen das nachhaltigste Produktionssystem der Erde! Die Pflanzenforschung selbst kann zu 8 der insgesamt 17 Nachhaltigkeitszielen der UN beitragen, etwa in Form von Wetter- und Stress-resistenten Nutzpflanzen, um das Ziel des „zero hunger“ zu erreichen, oder Pflanzen, die Wasser von Giften befreien, oder Pflanzen als nachhaltige Biomasselieferanten, etc. Dies alles verdeutlicht, wie wichtig die Pflanzenforschung für unsere Zukunft ist.

    Lesen Sie die ganze Begrüßungsrede

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    Poster-Preise

    Verleihung der Preise für die besten Poster
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    Social Evening

    Festliches Dinner im Kurhaus Warnemünde
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    Tag 2 und Wilhelm Pfeffer-Preis

    Bilder des 2. Tages und von der Verleihung des Wilhelm Pfeffer-Preises.
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    Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie

    Stefan Rensing und Andrea Bräutigam wurden zum neuen Sprecher und zur neuen Sprecherin gewählt
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    Tag 3 und Eduard Strasburger-Preis

    Bilder des 3. Tagungstages und von der Verleihung des Eduard Strasburger-Preises.
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    Mitgliederversammlung

    Bilder der Mitgliederversammlung und Ehrungen
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    Poster-Session

    Poster-Session am Mittwoch, den 18. September 2019
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    Öffentlicher Abendvortrag

    Ulla Bonas (Halle an der Saale): Neue molekulare Techniken in der Pflanzenzüchtung
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    Nagoya-Workshop

    Die Podiumsmitglieder des Workshops
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    Tag 1 und Horst Wiehe-Preis

    Bilder der Tagungseröffnung und von der Verleihung des Horst Wiehe-Preises.
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    Eindrücke vom Kongress

    Zur Tagung an den Ulmen-Campus der Universität Rostock kamen mehr als 420 Forscher*innen aus 27 Ländern
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    26. Sep 2019

    Posterpreise Botanikertagung 2019

    Die Preisträgerinnen und Preisträger der Poster-Preise und des Nicon-Poster-Preises 2019. Foto: Thomas Rahr

    Aus den mehr als 190 während der Botanikertagung 2019 in Rostock präsentierten wissenschaftlichen Poster wählten die Teilnehmenden die besten aus. Eine Fachjury zählte die vergebenen Stimmen aus. Folgende Poster von Nachwuchskräften erhielten eine Urkunde und den Betrag von je 137 Euro, weil sich die Gründung der Deutschen Botanischen Gesellschaft in diesem Jahr zum 137ten Mal jährt.

    Alle ausgezeichneten Nachwuchstalente und die von ihnen vorgestellten Poster (pdf-Datei)

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    Prof. em. Dr. Heinz Rennenberg (*1949); Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Heinz Rennenberg, Ehrenmitglied der Gesellschaft seit 2019. Foto: privat

    Heinz Rennenberg erbrachte herausragende wissenschaftliche Pionierleistungen zum Schwefel-Stoffwechsel der Pflanzen, zum Austausch klimarelevanter Spurengase wie etwa Methan zwischen Bio- und Atmosphäre sowie in Physiologie, Ökophysiologie und Molekularbiologie der Bäume. Über viele Jahre war er darüber hinaus Editor in Chief unserer Fachzeitschrift Plant Biology sowie Präsident der Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) und engagierte sich in unserer Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie. Zudem ist er Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. In der Laudatio zählen die vier antragstellenden Pflanzenwissenschaftler*innen weitere Ergebnisse von Rennenbergs Engagement und wissenschaftlichen Leistungen heraus. 

    Ganze Laudatio lesen (pdf-Datei)

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    25. Sep 2019

    Prof. Dr. Heinz Rennenberg wird neues Ehrenmitglied

    DBG-Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, Ehrenmitglied Prof. em. Dr. Heinz Rennenberg und Laudator Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hartmut Lichtenthaler (v.l.n.r.). Foto: DBG

    Einstimmig votierte die Mitgliederversammlung dafür, den Freiburger Forstwissenschaftler Prof. em. Dr. Heinz Rennenberg als neues Ehrenmitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) aufzunehmen. Angeregt hatten dies die vier Pflanzenwissenschaftler*innen Prof. Dr. Robert Hänsch (Braunschweig), Prof.in Dr. Cornelia Herschbach (Freiburg), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hartmut Lichtenthaler (Karlsruhe) und Prof.in Dr. Christiane Werner (Freiburg). Wie Ehrengast Lichtenthaler in der Laudatio (pdf-Datei) herausstellte, könne Rennenberg nicht nur auf ein international hoch anerkanntes wissenschaftliches Werk mit vielen internationalen Kooperationen schauen, sondern auch auf ein erfolgreiches, 16 jähriges Wirken als Editor-in-Chief unserer Fachzeitschrift Plant Biology. Er engagierte sich als Präsident für die Federation of European Societies of Plant Biology (FESPB) und für unsere Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie in der DBG und für die Deutsche Botanik insgesamt.

    weitere Aufnahme

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    24. Sep 2019

    Dank an Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz

    Präsident Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla und Schriftführerin Prof. Dr. Caroline Müller (von links). Foto: DBG

    Im Namen des gesamten DBG Präsidiums dankte Schriftführerin, Prof. Dr. Caroline Müller, dem zum Jahresende aus dem Amt scheidenden Präsidenten der DBG, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz aus Bielefeld, ganz herzlich für seine Erfolge sowie seine kooperative Art, die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) in den vergangenen acht Jahren zu führen. Ein weiteres Präsent erhielt der Präsident während der Mitgliederversammlung von Tagungspräsidentin Prof. Dr. Birgit Piechulla, die ihm für das angenehme Zusammenwirken bei der Organisation der diesjährigen Botanikertagung dankte.

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    23. Sep 2019

    Neuer Präsident und neues Präsidiumsmitglied gewählt

    Prof. Dr. Andreas Meyer (links) und der neu gewählte Präsident, Prof. Dr. Andreas Weber. Fotos: privat

    Ohne Gegenstimme wurde Prof. Dr. Andreas Weber vom Lehrstuhl für Biochemie der Pflanzen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) am 18. September 2019 während der DBG Mitgliederversammlung in Rostock zum neuen Präsidenten der DBG gewählt. Der bisherige Präsident, Professor Dr. Karl-Josef Dietz von der Universität Bielefeld stellte sich nach acht Jahren nicht mehr zur Wahl. Weber, der zur Wahl nicht anwesend sein konnte, würdigte auf Twitter die Leistungen seines Vorgängers und bewunderte dessen partizipatorischen Führungsstil. Weber ist Sprecher des Exzellenzclusters CEPLAS (Cluster of Excellence on Plant Sciences), ist Direktor des Düsseldorfer Zentrums für Synthetische Lebenswissenschaften und seit 2015 gewähltes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
    Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde Prof. Dr. Andreas Meyer, Professur für Chemical Signalling am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) der Universität Bonn neu in das erweiterte Präsidium der DBG gewählt. Er folgt auf Professorin Dr. Brigit Piechulla und wird die kommende Botanikertagung vom 29. Aug. bis 2. Sept. 2021 in Bonn organisieren. Beide werden ihre Ämter satzungsgemäß mit dem ersten Januar 2020 antreten. Alle übrigen Mitglieder des DBG-Präsidiums wurden bei der Wahl in ihren Ämtern bestätigt.

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    16. Sep 2019

    Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert eine nachhaltige Ressourcen- und Klimapolitik

    Entscheidungen über die Ressourcen unserer Erde müssen nachhaltig und wissenschaftsbasiert sein. Zur Eröffnung der Botanikertagung an der Universität Rostock, zu der sich mehr als 420 Pflanzenforschende angemeldet haben, fordert das Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft die Beteiligten am Klimakabinett und alle Parteien auf, nachhaltige und mutige Entscheidungen zu treffen, um die Ressourcen unseres Planeten und das Klima nachhaltig zu schützen.

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    09. Sep 2019

    Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

    Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

    Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

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    09. Sep 2019

    Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

    Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

    Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

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    09. Sep 2019

    Vier ausgezeichnete Pflanzenforscherinnen und –Forscher

    Nutzungsrechte

    Die Bilder sind freigegeben für die redaktionelle Berichterstattung über die diesjährigen Preisverleihungen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) (Vier ausgezeichnete Pflanzenforscherinnen und –Forscher) und die hier erwähnten wissenschaftlichen Ergebnisse der vier Preisträger*innen. Bitte nennen Sie jeweils die angegebenen Urheber. Für andere Nutzungsformen kontaktieren Sie bitte die Urheber und Rechteinhaber.

    03. Sep 2019

    Grundlagenforschung wertschätzen, fördern und kommunizieren

    Grundlagenforschung braucht mehr Wertschätzung, eine wirksame und längerfristige Finanzierung und die strukturelle Absicherung der dort Beschäftigten. Auch die Wissenschaftskommunikation muss ausgebaut werden, fordert der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VBIO) in seinem Positionspapier. Diese Positionen teilt die DBG, die im Dachverband der Biolog*innen Mitglied ist, und das Papier gemeinsam mit weiteren 12 biowissenschaftlichen Fachgesellschaften gezeichnet hat.

    Quelle: VBIO

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    25. Jul 2019

    Für genetische Präzisionsmethoden und nachhaltige Nutzpflanzen

    Auch die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) und ihre Sektion Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie (SPPMB) appellieren an das neu gewählte Europäische Parlament und die Kommission der Europäischen Union (EU), das veraltete Gentechnikrecht aus dem Jahr 2001 an den Kenntnisstand der Wissenschaft und die internationalen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu modernisieren. Gemeinsam mit 115 anderen Wissenschaftsorganisationen und -instituten plädieren sie dafür die Nutzung neuer Präzisionsmethoden der Genomeditierung zur Zucht von Kulturpflanzen zu vereinfachen, um eine nachhaltige Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion in der EU zu ermöglichen.

    Lesen Sie das gemeinsame Statement (pdf), ins Deutsche übertragen von

    • Prof. Dr. Holger Puchta (Botanisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie, KIT),
    • Prof. Dr. Claus Schwechheimer (Systembiologie der Pflanzen, Technische Universität München, TUM),
    • Prof. Dr. Caroline Gutjahr (Pflanzengenetik, Technische Universität München, TUM),
    • Prof. Dr. Andreas Graner (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, IPK) und
    • Prof. Dr. Ralph Bock (Max Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam)
    • Prof. Dr. Andreas P.M.Weber (Biochemie der Pflanzen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
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    05. Jul 2019

    Newsletter Nr. 43

    Zwei neue Förder-Tools zum Netzwerken und Ideen-Austausch hat das Präsidium für Mitglieder entwickelt. Welche Wurzel-Gene vor Fäulnis schützen und welche deren Wachstum lenken, wie Blattformen entstehen, was den Blühzeitpunkt reguliert und wie Pflanzen Hilferufe modulieren sind Themen in den Forschungsnachrichten. Weitere Themen aus Wissenschaft und Politik sowie Tagungen und Termine runden den letzten Newsletter vor unserer Botanikertagung ab.

    zum 43. Newsletter (LogIn erforderlich)

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    05. Jul 2019

    43. Newsletter der DBG

    Zwei neue Förder-Tools zum Netzwerken und Ideen-Austausch hat das Präsidium für Mitglieder entwickelt. Welche Wurzel-Gene vor Fäulnis schützen und welche deren Wachstum lenken, wie Blattformen entstehen, was den Blühzeitpunkt reguliert und wie Pflanzen Hilferufe modulieren sind Themen in den Forschungsnachrichten. Weitere Themen aus Wissenschaft und Politik sowie Tagungen und Termine runden den letzten Newsletter vor unserer Botanikertagung ab.

    zum DBG-Newsletter (pdf-Datei)

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    04. Jul 2019

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Grafik: delalidela, iStockphoto

    Exklusiv für Mitglieder steht ein neues Förderinstrument für angehende Pflanzenwissenschaftler*innen zum Abruf bereit, die ein anderes Labor besuchen möchten. Etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben und denen dafür keine eigenen Fördermittel zur Verfügung stehen. Dazu vergibt die DBG bis zu 50 Reise-Stipendien pro Jahr für junge Wissenschaftler*innen in Höhe von bis zu je 400 Euro. Das Präsidium der DBG entscheidet über die Bewilligung der Stipendien.

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    04. Jul 2019

    Eduard Strasburger-Workshops der DBG zu Hot Topics

    Grafik: Ellagrin, iStockphoto

    Die DBG fordert ihre Mitglieder auf, Konzepte für eine pflanzenwissenschaftliche „Hot Topic“-Tagung einzureichen. Wenn Sie ein Konzept für eine kleinere Tagung zu einem heißen und aktuellen Thema der Pflanzenwissenschaften haben, schlagen Sie dies bitte dem Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) vor. Im Rahmen des Eduard Strasburger-Workshops bietet die DBG eine Unterstützung von bis zu 10.000 Euro für die Durchführung dieser Tagung.

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    Eduard Strasburger-Workshops der DBG zu Hot Topics

    Grafik: Ellagrin, iStockphoto

    Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert ihre Mitglieder auf, Konzepte für eine pflanzenwissenschaftliche „Hot Topic“-Tagung einzureichen. Wenn Sie ein Konzept für eine kleinere Tagung zu einem heißen und aktuellen Thema der Pflanzenwissenschaften haben, schlagen Sie dies bitte dem Präsidium der DBG vor. Im Rahmen des Eduard Strasburger-Workshops bietet die DBG eine Unterstützung von bis zu 10.000 Euro für die Durchführung dieser Tagung.

    Wichtige Kriterien für die erfolgreiche Bewerbung sind

    1. die breite wissenschaftliche oder gesellschaftliche Bedeutung des Themas,
    2. ein die Teildisziplinen überspannendes oder interdisziplinäres Format und
    3. die Einbindung von Nachwuchswissenschaftler*innen.

    Wenn (1) oder (2) auf der einen Seite und (3) auf der anderen Seite erfüllt sind, senden Sie bitte Ihren Vorschlag an die Generalsekretärin der DBG. Gerne können Sie auch eine Voranfrage zum Thema an die Generalsekretärin senden.

    Antrag und Ausschreibung

    Ausschreibung

    Anträge zur Ausrichtung eines Eduard Strasburger-HOT TOPIC-Workshops können jederzeit bei der Generalsekretärin der DBG eingereicht werden.

    Antragsunterlagen

    zu Antrags-Formular und Dokumentation (pdf)

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    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Grafik: delalidela, iStockphoto

    Exklusiv für Mitglieder steht ein neues Förderinstrument für angehende Pflanzenwissenschaftler*innen zum Abruf bereit, die ein anderes Labor besuchen möchten. Etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben und denen dafür keine eigenen Fördermittel zur Verfügung stehen. Dazu vergibt die DBG bis zu 50 Reise-Stipendien pro Jahr für junge Wissenschaftler*innen in Höhe von bis zu je 400 Euro. Das Präsidium der DBG entscheidet (in der Regel innerhalb 1 Woche) über die Bewilligung der Stipendien.

    Voraussetzungen

    • Die Antragstellenden sind Mitglied der DBG (Sie können auch rückwirkend Mitglied werden für mindestens zwei Jahre)
    • Antragsberechtigt sind Doktorand*innen oder PostDocs bis 5 Jahre nach der Promotion
    • Aufenthalt von mindestens 4 Werktagen im besuchten Labor
    • Pro Labor-Tag werden maximal 80 Euro pauschal für die Reise und den Aufenthalt bewilligt bis zu einer Summe von maximal 400 Euro
    • Die Antragstellenden belegen die Einladung durch das zu besuchende Institut
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass ihnen dafür keine hinreichenden anderen Mittel zur Verfügung stehen
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass sie die Reisekostenabrechnungen der DBG vorlegen
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass sie die Reisekosten und Erstattung der DBG in ihrer Steuererklärung angeben werden (Mehrfachfinanzierungen sind ausgeschlossen)
    • Nach Beendigung des Laboraufenthalts listet die DBG den Stipendienempfangenden unter Angabe der Heimatuniversität, der gastgebenden Institution sowie des Kurztitels auf ihrer Internetseite.

    Zum Bewerbungsformular im Intranet (LogIn erforderlich)

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    02. Jul 2019

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Exklusiv für Mitglieder steht ein neues Förderinstrument für angehende Pflanzenwissenschaftler*innen zum Abruf bereit, die ein anderes Labor besuchen möchten. Etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben und denen dafür keine eigenen Fördermittel zur Verfügung stehen. Dazu vergibt die DBG bis zu 50 Reise-Stipendien pro Jahr für junge Wissenschaftler*innen in Höhe von bis zu je 400 Euro. Das Präsidium der DBG entscheidet (in der Regel innerhalb 1 Woche) über die Bewilligung der Stipendien.

    Voraussetzungen

    • Die Antragstellenden sind Mitglied der DBG
    • Antragsberechtigt sind Doktorand*innen oder PostDocs bis 5 Jahre nach der Promotion
    • Aufenthalt von mindestens 4 Werktagen im besuchten Labor
    • Pro Labor-Tag werden maximal 80 Euro pauschal für die Reise und den Aufenthalt bewilligt bis zu einer Summe von maximal 400 Euro
    • Die Antragstellenden belegen die Einladung durch das zu besuchende Institut
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass ihnen dafür keine hinreichenden anderen Mittel zur Verfügung stehen
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass sie die Reisekostenabrechnungen der DBG vorlegen
    • Die Antragstellenden bestätigen, dass sie die Reisekosten und Erstattung der DBG in ihrer Steuererklärung angeben werden (Mehrfachfinanzierungen sind ausgeschlossen)
    • Nach Beendigung des Laboraufenthalts listet die DBG den Stipendienempfangenden unter Angabe der Heimatuniversität, der gastgebenden Institution sowie des Kurztitels auf ihrer Internetseite.
    02. Jul 2019

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Die DBG vergibt Reise-Stipendien für junge Wissenschaftler*innen, die ein anderes Labor aufsuchen, etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben, in Höhe von bis zu 400 Euro.

    > Bewerbungsverfahren: Reise-Stipendium

    > Auszahlung des Stipendiums

    > Zum online-Bewerbungsformular

    02. Jul 2019

    50 Reise-Stipendien für Labor-Besuche

    Die DBG vergibt Reise-Stipendien für junge Wissenschaftler*innen, die ein anderes Labor aufsuchen, etwa um dort neue Methoden und Techniken zu erlernen oder um Pilotstudien anzuschieben, in Höhe von bis zu 400 Euro.

    > Bewerbungsverfahren: Reise-Stipendium

    > Auszahlung des Stipendiums

    > Zum online-Bewerbungsformular

    01. Jun 2019

    Botanikertagung 2019: Early-Bird verlängert

    Die günstigen Early-Bird-Tarife sind bis Montag, 3.6.2019, 8:00 a.m., verlängert. Wer sich für die Botanikertagung (15. bis 19. September 2019, Rostock) anmelden möchte, kann noch bis Montag von den Tarifen profitieren. Auch Abstracts werden noch bis zu diesem Termin angenommen.

    Poster-Abstracts können noch bis zum 15. Juli eingereicht werden. Die Sessions aus den unterschiedlichsten Disziplinen der Pflanzenwissenschaften sind in der Einladung genannt.

    Zur Website der Botanikertagung 2019

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    17. May 2019

    42. Newsletter der DBG

    Wie Kartoffelpflanzen trotz Hitze Knollen liefern können, wessen Mitochondrien auch ohne DNA funktionieren und wo Auxin das Wachstum hemmt steht in unseren Forschungsnachrichten. In der zweiten Rubrik stellen wir das einzige der neuen DFG-Schwerpunktprogramme mit pflanzenwissenschaftlichem Fokus vor, nennen das neu eingerichtete Graduiertenkolleg und berichten, wie Sie sich für die Grundlagenforschung engagieren können.
    Alle Mitglieder der DBG sind ganz herzlich zur Botanikertagung und zur dort stattfindenden Mitgliederversammlung im Herbst nach Rostock eingeladen. Die DBG hat die Frist zur Bewerbung für die Reisestipendien zur Teilnahme an der Botanikertagung um eine Woche verlängert (s.u.). Sie möchte außerdem an die Deadline zum Einreichen von Vortragsthemen und an die bald endende, günstige Early-Bird-Registrierung erinnern.
    In der DBG-Rubrik erfahren Sie, welche Autor*innen ab 1. Juli 2019 in unserer Zeitschrift Plant Biology ohne Gebühr Open Access publizieren können.

    zum DBG-Newsletter (pdf-Datei)

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    17. May 2019

    Newsletter Nr. 42

    Wie Kartoffelpflanzen trotz Hitze Knollen liefern können, wessen Mitochondrien auch ohne DNA funktionieren und wo Auxin das Wachstum hemmt steht in unseren Forschungsnachrichten. In der zweiten Rubrik stellen wir das einzige der neuen DFG-Schwerpunktprogramme mit pflanzenwissenschaftlichem Fokus vor, nennen das neu eingerichtete Graduiertenkolleg und berichten, wie Sie sich für die Grundlagenforschung engagieren können.
    Alle Mitglieder der DBG sind ganz herzlich zur Botanikertagung und zur dort stattfindenden Mitgliederversammlung im Herbst nach Rostock eingeladen. Die DBG hat die Frist zur Bewerbung für die Reisestipendien zur Teilnahme an der Botanikertagung um eine Woche verlängert. Sie möchte außerdem an die Deadline zum Einreichen von Vortragsthemen und an die bald endende, günstige Early-Bird-Registrierung erinnern.
    In der DBG-Rubrik erfahren Sie, welche Autor*innen ab 1. Juli 2019 in unserer Zeitschrift Plant Biology ohne Gebühr Open Access publizieren können.

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    22. Mar 2019

    Newsletter Nr. 41

    In welcher Pflanze Chloroplasten miteinander konkurrieren, wo zelleigene Redakteure arbeiten und was eine neue molekulare Taschenlampe beleuchtet sind drei der Themen unserer Forschungsnachrichten. Wo PIs sich um 250.000 Euro Projektförderung bewerben oder wo Biodiversitäts-Projekte beantragt werden können, steht in unserer zweiten Forschungsrubrik. 
    Die DBG ruft die nahende Deadline in Erinnerung, Nachwuchsforschende für den Strasburger-, Pfeffer- und Horst Wiehe-Preis zu nominieren. Zudem lädt die DBG ein, sich um die Förderung eines eigenen Workshops zu bewerben.
    Für die diesjährige Botanikertagung haben inzwischen mehrere Plenarredner*innen zugesagt und eine Leibniz-Preisträgerin wird den öffentlichen Abendvortrag der DBG-eigenen Tagung halten. Junge Teilnehmende, die Mitglied der DBG sind, können Reise-Grants beantragen.

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    22. Mar 2019

    Newsletter Nr. 41

    In welcher Pflanze Chloroplasten miteinander konkurrieren, wo zelleigene Redakteure arbeiten und was eine neue molekulare Taschenlampe beleuchtet sind drei der Themen unserer Forschungsnachrichten. Wo PIs sich um 250.000 Euro Projektförderung bewerben oder wo Biodiversitäts-Projekte beantragt werden können, steht in unserer zweiten Forschungsrubrik.
    Die DBG ruft die nahende Deadline in Erinnerung, Nachwuchsforschende für den Strasburger-, Pfeffer- und Horst Wiehe-Preis zu nominieren. Zudem lädt die DBG ein, sich um die Förderung eines eigenen Workshops zu bewerben.
    Für die diesjährige Botanikertagung haben inzwischen mehrere Plenarredner*innen zugesagt und eine Leibniz-Preisträgerin wird den öffentlichen Abendvortrag der DBG-eigenen Tagung halten. Junge Teilnehmende können Reise-Grants beantragen.

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    26. Jan 2019

    Newsletter Nr. 40

    Die zwei Gesichter des Kambiums, eine Hypothese, die nach sieben Jahrzenten endlich belegt wurde, eine neue Gruppe von Abwehrstoffen und ein Nährstoff, der das Trockenstresshormon Abscisinsäure reguliert, sind Themen der Wissenschaftsnachrichten.

    Wen wir mit den Best-Paper-Preisen auszeichneten und welche Preise wir zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses neu ausschreiben, steht in der DBG-Rubrik. Ebenso informieren wir über die Öffnung der Registrierung zu unserer Botanikertagung und bieten dazu Reise-Stipendien an. Bitte beachten Sie auch den neuen Zugang zum Intranet.

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    26. Jan 2019

    Newsletter Nr. 40

    Die zwei Gesichter des Kambiums, eine Hypothese, die nach sieben Jahrzenten endlich belegt wurde, eine neue Gruppe von Abwehrstoffen und  ein Nährstoff, der das Trockenstresshormon Abscisinsäure reguliert, sind Themen der Wissenschaftsnachrichten.

    Wen wir mit den Best-Paper-Preisen auszeichneten und welche Preise wir zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses neu ausschreiben, steht in der DBG-Rubrik. Ebenso informieren wir über die Öffnung der Registrierung zu unserer Botanikertagung und bieten dazu Reise-Stipendien an.

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